{"id":102180,"date":"2023-08-08T16:34:45","date_gmt":"2023-08-08T14:34:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102180"},"modified":"2023-08-14T14:04:30","modified_gmt":"2023-08-14T12:04:30","slug":"ard-und-zdf-sollten-endlich-mal-den-oekonomischen-sachverstand-ihrer-redakteure-aufruesten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102180","title":{"rendered":"ARD und ZDF sollten endlich mal den \u00f6konomischen Sachverstand ihrer Redakteure aufr\u00fcsten"},"content":{"rendered":"<p>Was sie zurzeit selbst in einschl&auml;gigen Sendungen wie &bdquo;Wirtschaft vor acht&ldquo; (<em>ARD<\/em>) oder im Sommerinterview (<em>ZDF<\/em>) bieten, ist unterirdisch. Ich verweise zum Beleg beispielhaft auf die <em>ARD<\/em> von gestern Abend und auf das <em>ZDF<\/em> vom Sonntagabend, konkret auf das Sommerinterview mit dem AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla. Bitte beachten: Die AfD ist nicht Gegenstand meines Textes, es geht um die erstaunlichen &ouml;konomischen &bdquo;Einsichten&ldquo; der Redakteure des <em>ZDF<\/em> und um ihre heruntergekommene Moral. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5760\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-102180-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230809-ARD-ZDF-oekonomischen-Sachverstand-aufruesten-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230809-ARD-ZDF-oekonomischen-Sachverstand-aufruesten-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230809-ARD-ZDF-oekonomischen-Sachverstand-aufruesten-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230809-ARD-ZDF-oekonomischen-Sachverstand-aufruesten-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=102180-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230809-ARD-ZDF-oekonomischen-Sachverstand-aufruesten-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230809-ARD-ZDF-oekonomischen-Sachverstand-aufruesten-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>A. ARD &bdquo;Wirtschaft vor acht&ldquo; <\/strong><\/p><p>Das <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/wirtschaft-vor-acht\/wirtschaft-vor-acht\/das-erste\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3dpcnRzY2hhZnQgdm9yIGFjaHQvMjAyMy0wOC0wN18xOS01NS1NRVNa\">hier<\/a> sind drei Minuten und neun Sekunden Propaganda f&uuml;r die Aktienrente, angereichert mit falschen Behauptungen &uuml;ber die Gesetzliche Rente. Das war bornierte Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das Projekt der Bundesregierung, Milliarden auf den Aktienmarkt zu lenken und damit der Finanzwirtschaft zu dienen und zugleich das Vertrauen in die Gesetzliche Rentenversicherung zu schw&auml;chen. Das Wichtigste, was zur optimalen Organisation der Altersvorsorge zu sagen ist, haben die NachDenkSeiten in einem Beitrag am 31. Juli 2023 gebracht. Siehe hier: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101889\">&Uuml;ber die Lern-Un-F&auml;higkeit der Politik, dargestellt am Beispiel der Altersvorsorge<\/a>. Dort wird (wieder einmal) erl&auml;utert, warum ein Projekt wie die Aktienrente und damit der Aufbau eines Kapitalstocks kein Problem l&ouml;st. Die Versorgung der Rentner- und der Kinder-\/Jugendgeneration muss von den aktuell arbeitsf&auml;higen Menschen geleistet werden. Aller Sozialaufwand &ndash; so hat es der &Ouml;konom Mackenroth vor Jahrzehnten formuliert &ndash; muss immer aus dem Volkseinkommen der laufenden Periode gedeckt werden. Entweder die ARD-Journalisten kennen diese Zusammenh&auml;nge nicht oder sie t&auml;uschen zur F&uuml;tterung der Aktienm&auml;rkte und damit im Interesse der Finanzwirtschaft &uuml;ber diese Einsicht hinweg.<\/p><p><strong>B. ZDF Sommerinterview vom 6. August 2023<\/strong><\/p><ol>\n<li>Das <em>ZDF<\/em> hat am vergangenen Sonntag im Rahmen seiner Reihe Sommerinterviews ein Gespr&auml;ch der ZDF-Redakteurin Shakuntala Banerjee mit Tino Chrupalla von der AfD ausgestrahlt. <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/berlin-direkt\/berlin-direkt---sommerinterview-vom-6-august-2023-100.html\">Hier ist das Video<\/a>.\n<p>Eine Textfassung des Interviews gibt es nicht, daf&uuml;r jedoch einen Faktencheck des ZDF-Redakteurs Nils Metzger. Dieser Text ist inhaltlich und in den Formulierungen &uuml;ber weite Strecken dem Interview angeglichen. Deshalb beziehe ich mich bei meiner kritischen W&uuml;rdigung des Interviews auf diesen Text:<\/p>\n<blockquote><p>\n<strong>Faktencheck<\/strong><br>\n<a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/afd-chrupalla-sommerinterview-faktencheck-100.html\">Chrupalla im ZDF-Sommerinterview: AfD-Migrationspl&auml;ne Risiko f&uuml;r Deutschland?<\/a><br>\n<em>Von&nbsp;Nils Metzger<\/em><\/p>\n<p>vom 6. August 2023 11:59 Uhr\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Ich gebe die wichtigsten Passagen zun&auml;chst wieder und gehe dann in Ziffer 3. kritisch darauf ein. Zun&auml;chst der Faktencheck: <\/strong><br>\n<blockquote><p>\n<strong>Kann Deutschland den Fachkr&auml;ftemangel wirklich ohne mehr Migration bew&auml;ltigen? &hellip;<\/strong><\/p>\n<p>Die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/thema\/afd-224.html\">Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD)<\/a>&nbsp;sieht sich bereit f&uuml;r Regierungsverantwortung. Wer das beansprucht, muss sich auch an seinen Inhalten messen lassen. Im ZDF-Sommerinterview pr&auml;sentierte der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla abermals weniger EU und weniger Migration als Antwort auf die dr&auml;ngendsten politischen Fragen. Wie stichhaltig waren Chrupallas Argumente, wie korrekt die von ihm genannten Zahlen? Das Sommerinterview im Faktencheck.<\/p>\n<p>Wie viel Arbeitsmigranten braucht Deutschland?<\/p>\n<p>Deutschlands Wirtschaft hat mit einem wachsenden Mangel an Arbeitskr&auml;ften zu k&auml;mpfen. Schon jetzt finden viele Branchen kaum ausreichend Fachkr&auml;fte, der volkswirtschaftliche Schaden ist enorm. Wirtschaftswissenschaftler und Arbeitgeberverband betonen: &ldquo;Um dem Fachkr&auml;fte- und zunehmenden Arbeitskr&auml;ftemangel zu begegnen und Wohlstand f&uuml;r alle zu sichern, brauchen wir auch mehr Arbeitskr&auml;fte aus dem Ausland.&rdquo; &hellip;<\/p>\n<p>Eigentlich br&auml;uchte Deutschland jedes Jahr 400.000 Zuwanderer gegen den Fachkr&auml;ftemangel. AfD-Chef Tino Chrupalla spricht sich im ZDF stattdessen f&uuml;r mehr Nachwuchs aus. &hellip;<\/p>\n<p>Chrupalla hingegen glaubt, diese Herausforderung ohne zus&auml;tzliche Migration stemmen zu k&ouml;nnen. &ldquo;Wir haben in der eigenen Bev&ouml;lkerung gen&uuml;gend Potenzial, das wir sch&ouml;pfen m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Chrupalla unter Verweis auf rund 2,5 Millionen Arbeitslose und 2,5 Millionen junge Menschen ohne Berufsabschluss.<\/p>\n<p>Wir haben eine de facto Ein-Kind-Politik. Da m&uuml;ssen wir ansetzen, damit wir in 20, 30 Jahren aus eigener Kraft heraus (&hellip;) mit unserem Nachwuchs wieder die Fachkr&auml;fte generieren k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Einer&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/fileadmin\/files\/Projekte\/Migration_fair_gestalten\/IB_Studie_Zuwanderung_und_Digitalisierung_2019.pdf\">Studie der Bertelsmann-Stiftung<\/a>&nbsp;zufolge untersch&auml;tzt Chrupalla damit massiv das Ausma&szlig; des Problems. Bis 2060 k&ouml;nnte die Zahl der potenziellen Arbeitnehmer um fast 16 Millionen Menschen sinken. Um den Bedarf auszugleichen, ben&ouml;tige Deutschland jedes Jahr eine Nettoeinwanderung von 400.000 Menschen, so die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.arbeitsagentur.de\/datei\/dok_ba022515.pdf\">Bundesagentur f&uuml;r Arbeit<\/a>. Im Jahr 2022 wurden zuletzt&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Gesellschaft-Umwelt\/Bevoelkerung\/Geburten\/geburten-aktuell.html\">739.000 Kinder geboren<\/a>. Dass Deutschland seine Geburtenraten innerhalb weniger Jahre so steigert, dass Einwanderung dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung g&auml;nzlich unn&ouml;tig wird, halten Experten f&uuml;r unrealistisch.<\/p>\n<p>Auf dem heimischen Arbeitsmarkt sieht das&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/studien\/holger-schaefer-viel-besser-wird-es-nicht-deutschlands-arbeitsmarkt-am-hoehepunkt.html\">Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln<\/a>&nbsp;darum kaum noch Potenzial: &ldquo;Die Anzahl der Erwerbspersonen in Deutschland hat einen H&ouml;hepunkt erreicht. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung kann in Zukunft kaum mit weiteren Steigerungen gerechnet werden. Somit wird der Arbeitsmarkt als Quelle f&uuml;r weitere Wohlstandszuw&auml;chse schon in der mittleren Frist nicht mehr zur Verf&uuml;gung stehen.&rdquo; Eine h&ouml;here Erwerbsquote von Frauen oder unpopul&auml;re Ma&szlig;nahmen wie eine Rente ab 70 k&ouml;nnten den Mangel nicht voll ausgleichen.<\/p>\n<p>Andere EU-Staaten stehen vor einer &auml;hnlichen Herausforderung, daher werden Drittstaaten immer wichtiger beim Anwerben von Fachkr&auml;ften. Laut der Bertelsmann-Studie sind jedes Jahr mindestens 146.000 Menschen von au&szlig;erhalb der EU n&ouml;tig.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>So weit der Text aus dem Faktencheck des ZDF.<\/p><\/li>\n<li><strong>Kritische Anmerkungen zum Faktencheck des ZDF:<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>&bdquo;<strong>Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; &ndash; <\/strong>das ist ein inzwischen unentwegt gebrauchtes Wort, obwohl es eigentlich nicht in das Denken und den Sprachgebrauch von Menschen passt, die der Marktwirtschaft verbunden sind und ihr manchmal sogar huldigen. Auf M&auml;rkten darf es, so zumindest das Bekenntnis der Marktbewunderer, auf mittlere Sicht keinen Mangel geben. Wenn es z.B. einen Mangel an Fahrr&auml;dern gibt, dann steigt der Preis und die Industrie produziert mehr Fahrr&auml;der und\/oder der Handel importiert mehr davon. Wenn es einen Mangel im Autoangebot g&auml;be, dann w&uuml;rde dort &Auml;hnliches geschehen &ndash; genauso bei Lebensmitteln oder bei Computern.\n<p>Bei Fachkr&auml;ften m&uuml;sste man &Auml;hnliches annehmen: Menschen mit guter Ausbildung, die bisher nicht arbeiten, werden gewogen zu arbeiten, weil die L&ouml;hne und Geh&auml;lter steigen. Menschen lassen sich umschulen, weil in anderen Branchen, eben bei den &bdquo;Fachkr&auml;fte-Mangelbereichen&ldquo;, die L&ouml;hne steigen.<\/p>\n<p>Wenn es wie jetzt 2,5 Millionen Arbeitslose gibt und viele Menschen keinen Beruf erlernt haben, dann m&uuml;sste es nach der marktwirtschaftlichen Theorie Nachwuchs aus diesen Bereichen geben, und zumindest auf mittlere Sicht w&auml;re der sogenannte Fachkr&auml;ftemangel nicht mehr vorhanden.<\/p><\/li>\n<li>Das <em>ZDF<\/em> behauptet, wegen des Mangels an Fachkr&auml;ften sei<strong> der volkswirtschaftliche Schaden enorm. <\/strong>Auch das ist eine groteske Vorstellung. Ist damit gemeint, dass das Bruttoinlandsprodukt nicht so hoch ausf&auml;llt, wie es sein k&ouml;nnte, wenn mehr Menschen arbeiten? Das ist eine Binsenweisheit. Aber da kann man doch nicht von volkswirtschaftlichen Sch&auml;den sprechen.<\/li>\n<li>Auf der Linie der Behauptungen, die in Ziffer b. zitiert sind, wird dann auch noch behauptet, <strong>um den Wohlstand f&uuml;r alle zu sichern<\/strong>, brauchen wir auch <strong>mehr Arbeitskr&auml;fte aus dem Ausland<\/strong>. Auch das ist eine ausgesprochen groteske Einlassung. Wenn wir Arbeitskr&auml;fte aus dem Ausland anheuern und nicht die Absicht haben, diese auszubeuten und ihnen weniger zu bezahlen, als sie zum gemeinsamen Sozialprodukt beitragen, dann steigt unser Wohlstand mit der Anwerbung von diesen Arbeitskr&auml;ften aus dem Ausland nicht. Sie erhalten das, was sie erwirtschaften. Rein praktisch ist es ja auch nicht so, dass die Mehrheit der Deutschen davon profitiert, dass ausl&auml;ndische Arbeiter in Deutschland arbeiten. Vielleicht profitieren einzelne Unternehmen oder verm&ouml;gende Personen, die die angeheuerten Arbeitskr&auml;fte (wie die hiesigen) ausbeuten. Aber dann kann man auf jeden Fall nicht davon sprechen, damit w&uuml;rde der <strong>Wohlstand f&uuml;r alle<\/strong> gesichert.<\/li>\n<li><strong>&bdquo;Eigentlich br&auml;uchte Deutschland jedes Jahr 400.000 Zuwanderer gegen den Fachkr&auml;ftemangel&ldquo;<\/strong> &ndash; das ist eine groteske Aussage, und die genannte Zahl ist &uuml;brigens noch auf besondere Weise grotesk. Selbstverst&auml;ndlich verwenden die Autoren des <em>ZDF<\/em> auch nicht einen einzigen Gedanken darauf, zu untersuchen und abzuw&auml;gen, was ein j&auml;hrlicher Zuzug von 400.000 Zuwanderern f&uuml;r ein dicht besiedeltes Land und seine Infrastruktur sowie seinen Wohnungsmarkt und die Mieten bedeuten w&uuml;rde.<\/li>\n<li>Dann &uuml;bernimmt das ZDF zur Dramatisierung des zu erwartenden Geschehens Zahlen aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung und behauptet, bis <strong>2060 k&ouml;nnte die Zahl der potenziellen Arbeitnehmer um fast 16 Millionen Menschen sinken. <\/strong>Und deshalb br&auml;uchten wir die schon erw&auml;hnte Nettoeinwanderung von 400.000 Menschen. &ndash; Wir wissen aus Erfahrungen, zuletzt aus der Diskussion um die Gestaltung der Altersvorsorge und der Einf&uuml;hrung der Riester-Rente, dass Prognosen &uuml;ber die Zahl der hier lebenden bzw. arbeitsf&auml;higen Menschen &uuml;ber einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten so unsicher sind, dass man sie sinnvollerweise gar nicht anstellt. Aber von dieser Einsicht ist das <em>ZDF<\/em> weit entfernt. Es hantiert mit diesen langfristigen Prognosen und tut dies ohne Hemmungen.<\/li>\n<li>Auf die oben zitierte Einlassung folgt dann noch ein Satz, der den <strong>Schwachsinn der ZDF-&Auml;u&szlig;erungen<\/strong> besonders erkennbar macht: &bdquo;Dass Deutschland seine Geburtenraten innerhalb weniger Jahre so steigert, dass Einwanderung dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung g&auml;nzlich unn&ouml;tig wird, halten Experten f&uuml;r unrealistisch.&ldquo; &Uuml;brigens: Hier sind sie wieder, die so oft in solchen Texten zitierten &bdquo;Experten&ldquo;.<\/li>\n<li>Zum Abschluss des zitierten Textes wird dann noch einmal mit Berufung auf andere EU-Staaten, die vor einer &auml;hnlichen Herausforderung st&uuml;nden wie wir, festgestellt: <strong>Drittstaaten werden immer wichtiger beim Anwerben von Fachkr&auml;ften. <\/strong>Hier wird dann &uuml;brigens ohne weitere Erkl&auml;rung die Zahl der notwendigen Einwanderung von 400.000 auf 146.000 reduziert. Aber die Forderung nach Einwanderung zur L&ouml;sung unseres sogenannten Fachkr&auml;fteproblems wird aufrechterhalten. Und&hellip;<\/li>\n<li><strong>selbstverst&auml;ndlich gehen die Autoren des <em>ZDF<\/em> davon aus, dass man anderen V&ouml;lkern ohne schlechtes Gewissen Fachkr&auml;fte abwerben darf<\/strong>. Solidarit&auml;t mit oder R&uuml;cksicht auf andere V&ouml;lker kommt bei diesem &ouml;ffentlich-rechtlichen Medium nicht vor. Hier wird auf der finanziellen Basis unserer Rundfunkbeitr&auml;ge eine abgrundtiefe egoistische Unmoral verbreitet.<\/li>\n<\/ol>\n<p>So viel f&uuml;r heute zu unseren Leid-Medien.<\/p><\/li>\n<\/ol><p>Titelbild: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/berlin-direkt\/berlin-direkt---sommerinterview-vom-6-august-2023-100.html\">Screenshot ZDF<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was sie zurzeit selbst in einschl&auml;gigen Sendungen wie &bdquo;Wirtschaft vor acht&ldquo; (<em>ARD<\/em>) oder im Sommerinterview (<em>ZDF<\/em>) bieten, ist unterirdisch. Ich verweise zum Beleg beispielhaft auf die <em>ARD<\/em> von gestern Abend und auf das <em>ZDF<\/em> vom Sonntagabend, konkret auf das Sommerinterview mit dem AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla. Bitte beachten: Die AfD ist nicht Gegenstand meines Textes, es<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102180\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":102181,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,107,92,183],"tags":[1546,343,1349,1540,340],"class_list":["post-102180","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-audio-podcast","category-fachkraftemangel","category-medienkritik","tag-ard","tag-luegen-mit-zahlen","tag-sommerinterview","tag-zdf","tag-zuwanderung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/230808-Redakteure.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=102180"}],"version-history":[{"count":33,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102180\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102439,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102180\/revisions\/102439"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/102181"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=102180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=102180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=102180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}