{"id":102220,"date":"2023-08-09T08:30:12","date_gmt":"2023-08-09T06:30:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220"},"modified":"2023-08-09T08:30:12","modified_gmt":"2023-08-09T06:30:12","slug":"hinweise-des-tages-4416","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h01\">Reisners Blick auf die Front: &ldquo;Die Ukraine hat hier sehr interessant reagiert&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h02\">Heuchelei pur: EU sorgt sich um Pressefreiheit in Niger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h03\">Als erste im Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h04\">Der Spiegel gesteht die Deindustrialisierung Deutschlands ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h05\">De-Risking &ndash; aber andersherum!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h06\">Deutsche Investitionen in der Ukraine &ndash; Bundesregierung verbessert die Garantiekonditionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h07\">Vertrauen verloren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h08\">Ich war vor Ort bei den vergessenen Kriegskindern im Jemen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h09\">Eine &bdquo;aktuelle&ldquo; Umfrage hat ergeben &hellip; Umweltbewusstsein, die offene soziale Frage und das Klimageld hinter den Kulissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h10\">Arme in BRD zunehmend abgeh&auml;ngt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h11\">&Ouml;ffentliche Gesundheit: Soziale Lage beeinflusst Krebsrisiko in Deutschland zunehmend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h12\">Ex-Parteichef: Linke voller &ldquo;politikunf&auml;higer Clowns&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h13\">Gef&auml;hrlicher Riss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h14\">WDR schockt Kinder in die Klimahysterie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h15\">Gesellschaften leben von gemeinsamer Sprache: Und wir?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102220#h16\">Zu guter Letzt: &ldquo;Wahres Gehalt&rdquo;: Penny zahlt Angestellten eine Woche lang das, was sie eigentlich verdienen sollten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Reisners Blick auf die Front: &ldquo;Die Ukraine hat hier sehr interessant reagiert&rdquo;<\/strong><br>\nSprechen wir &uuml;ber die Angriffe auf die Br&uuml;cken zur Krim. Die stellen laut dem Institute for the Study of War (ISW) eine erhebliche St&ouml;rung in der Logistik f&uuml;r die Russen dar. Sind sie dadurch gezwungen, l&auml;ngere Umwege bei den Versorgungslinien von Waffen und Munition in Kauf zu nehmen?<br>\nJa, denn die Krim ist in Richtung Norden zum Gro&szlig;teil durch Gew&auml;sser vom Festland abgegrenzt und es gibt nur wenige Stellen, wo man die Krim erreichen beziehungsweise verlassen kann. Die Krim ist f&uuml;r Russland ein gro&szlig;er St&uuml;tzpunkt, nicht nur der Flotte, sondern ist auch f&uuml;r die Landstreitkr&auml;fte ein gro&szlig;es Lager von R&uuml;stungsg&uuml;tern. Von dort wird in Richtung Cherson oder Saporischschja immer wieder Material an die Front gebracht, was die Ukraine mit den Angriffen versucht zu unterbrechen. Allerdings versprechen die Sch&auml;den, wie sie bis jetzt zu sehen sind, nur zum Teil einen Erfolg.<br>\nWarum?<br>\nF&uuml;r die Angriffe wurden britische Raketen vom Typ Storm Shadow verwendet und auch die franz&ouml;sische Scalp. Diese Waffen sind entwickelt worden, um Bunker anzugreifen. Das hei&szlig;t, sie sind daf&uuml;r vorgesehen, durch die Art und Weise des Gefechtskopfs, tief in die Erde einzudringen und dort Bunkerw&auml;nde zu durchschlagen. Es ist aber nicht eine perfekte Waffe, um beispielsweise eine Br&uuml;cke anzugreifen. Das sieht man auch an den Bildern. Die eine Br&uuml;cke wurde schwerer besch&auml;digt, aber in der anderen Br&uuml;cke ist in der Mitte sehr pr&auml;zise einfach nur ein rundes Loch. Das ist das typische Ergebnis von so einer Rakete. Dieses Loch kann man aber relativ leicht wieder instand setzen. Man m&uuml;sste stattdessen die sogenannten Widerlager der Br&uuml;cke angreifen, also die Br&uuml;ckenpfeiler, auf denen die Br&uuml;ckenstra&szlig;e liegt. Daf&uuml;r m&uuml;sste man aber andere Waffen einsetzen. Die Ukraine hat nur die bunkerbrechenden, die Gro&szlig;britannien und Frankreich zugesagt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Die-Ukraine-hat-hier-sehr-interessant-reagiert-article24310177.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Western allies receive increasingly &lsquo;sobering&rsquo; updates on Ukraine&rsquo;s counteroffensive: &lsquo;This is the most difficult time of the war&rsquo;<\/strong><br>\nWeeks into Ukraine&rsquo;s highly anticipated counteroffensive, Western officials describe increasingly &ldquo;sobering&rdquo; assessments about Ukrainian forces&rsquo; ability to retake significant territory, four senior US and western officials briefed on the latest intelligence told CNN.<br>\n&ldquo;They&rsquo;re still going to see, for the next couple of weeks, if there is a chance of making some progress. But for them to really make progress that would change the balance of this conflict, I think, it&rsquo;s extremely, highly unlikely,&rdquo; a senior western diplomat told CNN.<br>\n&ldquo;Our briefings are sobering. We&rsquo;re reminded of the challenges they face,&rdquo; said Rep. Mike Quigley, an Illinois Democrat who recently returned from meetings in Europe with US commanders training Ukrainian armored forces. &ldquo;This is the most difficult time of the war.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2023\/08\/08\/politics\/ukraine-counteroffensive-us-briefings\/index.html\">CNN<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Heuchelei pur: EU sorgt sich um Pressefreiheit in Niger<\/strong><br>\nDie Sprecherin f&uuml;r ausw&auml;rtige Angelegenheiten und Sicherheitspolitik der EU, Nabila Massrali, verurteilte in einem Tweet das Verbot des franz&ouml;sischen Auslandssenders France 24 und des vom franz&ouml;sischen Au&szlig;enministerium finanzierten Radiosenders RFI in Niger. Sie sieht durch das Verbot grundlegende Freiheiten bedroht, vor allem das Recht auf Informations- und Pressefreiheit.<br>\nDer Tweet war kaum online, da kommentierte ihn die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharowa, und verwies auf die umfassende Zensur in der EU und die damit einhergehenden Verbote gegen russische Medien wie RT und Sputnik.<br>\nDie Widerspr&uuml;chlichkeit ist offensichtlich und l&auml;dt geradezu zu Spott &uuml;ber die sich selbst entlarvende Doppelmoral der EU ein. Dabei gibt es in diesem Zusammenhang sogar noch einen eklatanten Unterschied, denn Frankreich strebt ganz offen danach, sich in die inneren Angelegenheiten Nigers einzumischen und fordert, den sowohl Frankreich als auch der EU wohlgesonnenen Pr&auml;sidenten Mohammed Bazoum wieder einzusetzen. (&hellip;)<br>\nAngesichts der umfassenden Verbote in der EU, der staatlichen Koordination der Narrative innerhalb der EU, der massiven und wiederholten Verst&ouml;&szlig;e gegen die grundlegenden Prinzipien der Presse-, Meinungs- und Informationsfreiheit wirkt die Sorge um ebendiese Rechte in Niger unglaublich verlogen. Die EU hat sich damit erneut der L&auml;cherlichkeit hingegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/177211-niger-eu-und-pressefreiheit\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Als erste im Krieg<\/strong><br>\nDie Bundeswehr bildet zurzeit &uuml;ber Island deutsche Piloten aus, um im Kriegsfall an vorderster Front fliegen zu k&ouml;nnen. Noch bis Donnerstag werden deutsche Kampfjets dazu mehrmals t&auml;glich von der geostrategisch bedeutenden Insel zwischen arktischen Ressourcen und atlantischen Verbindungslinien abheben. Berlin demonstriert mit der &Uuml;bung (&bdquo;Rapid Viking 2023&ldquo;) seine sogenannten First Responder-F&auml;higkeiten. Das deutsche Man&ouml;ver hat im Vergleich zu multinationalen &Uuml;bungen der NATO einen vergleichsweise geringen Umfang: Statt tausenden oder gar zehntausenden Soldaten mit hunderten Flugzeugen nehmen lediglich 30 Soldaten mit sechs Eurofightern teil. Dies allerdings ergibt sich aus dem Ziel der &Uuml;bung: mit wenig Waffen und Soldaten so schnell wie m&ouml;glich zu verlegen und vor Ort eine gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Wirkung zu erzielen; &bdquo;First Responder&ldquo; sind diejenigen, die im Konfliktfall als allererste vor Ort sind und eingreifen. Der Aufmarsch hunderttausender Soldaten mit schwerem Ger&auml;t folgt erst danach. Mit &Uuml;bungen wie Rapid Viking positioniert sich Berlin in den NATO-Kriegspl&auml;nen an vorderster Front.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9324\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Spiegel gesteht die Deindustrialisierung Deutschlands ein<\/strong><br>\nBisher wurde jeder, der von einer &ldquo;Deindustrialisierung Deutschlands&rdquo; aufgrund der Sanktionen gesprochen hat, von deutschen Medien wahlweise als &ldquo;russischer Propagandist&rdquo; oder &ldquo;Rechtsextremer&rdquo; bezeichnet. Nun schreibt sogar Spiegel &uuml;ber die Deindustrialisierung.<br>\nDass es um die deutsche Wirtschaft schlecht bestellt ist, ist kein Geheimnis und wird inzwischen auch von deutschen Medien eingestanden, die noch im Fr&uuml;hjahr fr&ouml;hlich den Bl&ouml;dsinn von Kanzler Scholz und Kinderbuchautor Robert Habeck, der in Deutschland den Wirtschaftsminister spielen darf, nachgeplappert haben, es gebe keine Wirtschaftskrise und &uuml;berhaupt stehe Deutschland aufgrund der Investitionen in die anstehende Energiewende vor einem seit Jahrzehnten nicht dagewesenen Aufschwung. Das alles war nat&uuml;rlich Unsinn, wie wir heute &ndash; nur wenige Monate sp&auml;ter &ndash; wissen.<br>\nInteressant ist, dass das nun sogar der Spiegel zugibt und dabei so tut, als h&auml;tte er das schon immer gesagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/der-spiegel-gesteht-die-deindustrialisierung-deutschlands-ein\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>De-Risking &ndash; aber andersherum!<\/strong><br>\nSich aus den Fesseln transatlantischer Verblendung l&ouml;sen.<br>\nDeutschland ger&auml;t ins &ouml;konomische Hintertreffen&laquo;, klagte unl&auml;ngst ein Analyst der &raquo;Berliner Zeitung&laquo;. Er zitierte den Pr&auml;sidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), der bis Jahresende ein &raquo;Nullwachstum&laquo; bef&uuml;rchtet, sowie das Ifo-Institut mit einer alarmierenden Rezessionsprognose. Zugleich verwies der Autor auf eine aktuelle Analyse des European Council on Foreign Relations (ECFR), der zufolge die USA der EU &ouml;konomisch rasant vorauseilen. 2008 noch unterlegen, sei die Wirtschaft der Vereinigten Staaten mittlerweile um fast ein Drittel und, rechnet man Britannien heraus, um mehr als die H&auml;lfte gr&ouml;&szlig;er als die der EU. &raquo;Europa&laquo; stehe zu den USA quasi in einem Vasallenverh&auml;ltnis. In der politisch herbeiprovozierten Energiekrise, in der die USA zum weltweit gr&ouml;&szlig;ten Gasproduzenten avancierten, nutzt die Biden-Regierung die in der EU abnorm gestiegenen Beschaffungskosten zur Abwerbung von Unternehmen in die USA. &raquo;In einer ausgewogenen transatlantischen Partnerschaft h&auml;tten die USA Initiativen wie den Inflation Reduction Act (IRA) niemals ohne Konsultation in Betracht gezogen&laquo;, meinen die ECFR-Analysten zu der dreisten &raquo;America-First&laquo;-Attacke. Aber in Washington pokert man mit der &raquo;Sicherheitsabh&auml;ngigkeit&laquo;, in die man den gr&ouml;&szlig;ten Teil des alten Kontinents zwingen konnte. Und so sitzt neben der R&uuml;stungs- auch die Wirtschaftspolitik der eingefangenen EU-Staaten devot bei Fu&szlig; der &uuml;berseeischen Herrschaft und zeigt sich unf&auml;hig, dem Verfall ihrer einstigen Potentiale entgegenzuwirken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1484754688292\/0\">Hartmut K&ouml;nig in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutsche Investitionen in der Ukraine &ndash; Bundesregierung verbessert die Garantiekonditionen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung ist sehr daran interessiert, die Gesch&auml;ftsbeziehungen deutscher Unternehmen mit der Ukraine trotz der Kriegssituation aufrecht zu erhalten und sogar auszubauen. Deshalb hatte Bundesminister Habeck auf seiner Reise in die Ukraine im April mitgeteilt, dass das Instrument der Investitionsgarantien f&uuml;r die Ukraine weiterhin zur Verf&uuml;gung steht, und angek&uuml;ndigt, es auszuweiten.<br>\nBundesminister Habeck: &bdquo;Der Wiederaufbau der Ukraine ist eine Generationenaufgabe f&uuml;r die Ukraine und die internationale Gemeinschaft. Je enger die wirtschaftlichen Beziehungen zur Ukraine sind, desto fr&uuml;her kann begonnen werden, daran zu arbeiten. Noch w&auml;hrend des Krieges wollen wir daher die Voraussetzungen schaffen und Kapazit&auml;ten aufbauen. Gleichzeitig ist es ein Signal der Zuversicht und der Solidarit&auml;t!&ldquo;<br>\nKonkret werden ab sofort nicht nur Eigentumssch&auml;den bis zum vollst&auml;ndigen Verlust des Investments gedeckt. Auch Konvertierungs- und Transferrisiken f&uuml;r Zinszahlungen auf beteiligungs&auml;hnliche Darlehen werden jetzt abgesichert. Dabei handelt es sich um langfristige Kredite, die deutsche Unternehmen h&auml;ufig &ndash; neben der &uuml;blichen Eigenkapitalbeteiligung &ndash; zur Finanzierung ukrainischer T&ouml;chter einsetzen.<br>\nDiese Deckungserweiterung ist jetzt m&ouml;glich, weil die Nationalbank der Ukraine bestimmte Transfer- und Devisenbeschr&auml;nkungen aufgehoben hat. Bundesminister Habeck hatte sich bei seiner Reise in die Ukraine daf&uuml;r eingesetzt.<br>\nDas Interesse deutscher Investoren an den Garantien ist ungebrochen, auch f&uuml;r Investitionen in der Ukraine. Gegenw&auml;rtig bestehen f&uuml;r die Ukraine Investitionsgarantien f&uuml;r 14 Unternehmen mit einem gesamten Deckungsvolumen (H&ouml;chsthaftung) in H&ouml;he von 280 Mio. EUR. Weitere Unternehmen haben Deckungsantr&auml;ge gestellt, die z&uuml;gig bearbeitet werden. Im Ergebnis werden Garantien dann &uuml;bernommen, wenn die Investition f&ouml;rderungsw&uuml;rdig und risikom&auml;&szlig;ig vertretbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2023\/08\/20230807-deutsche-investitionen-in-der-ukraine.html\">Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/166982-keine-vernunft-kein-anstand-habeck\/\">&ldquo;Direktleitung in den deutschen Staatshaushalt als Geldautomat&rdquo;<\/a>, die Bundesminister Habeck f&uuml;r deutsche Firmen verlegt hat, die nun in der Ukraine investieren, soll also optimiert werden. Zum Beispiel bei Rheinmetall d&uuml;rften die Korken knallen. Die Russen k&ouml;nnten erstmal abwarten und die Investition in Schutt und Asche legen, wenn die Produktion beginnt oder Waffen ausgeliefert werden sollen. Der Steuerzahler in Deutschland soll f&uuml;r die dann zerst&ouml;rte Investition zahlen. Die Umverteilung &ouml;ffentlicher Gelder in private H&auml;nde bzw. der (&ouml;konomische und politische) Wahnsinn kennt offensichtlich keine Grenzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vertrauen verloren<\/strong><br>\n&raquo;Chemiewaffenangriff&laquo; in Syrien: Berlin Group 21 legte neue Untersuchung zu OPCW-Berichten vor. Ergebnisse an alle internationalen Institutionen,<br>\nZwei unabh&auml;ngige, irische Abgeordnete im EU-Parlament haben ihren Kolleginnen und Kollegen in Br&uuml;ssel eine neue Untersuchung zum mutma&szlig;lichen Chemiewaffeneinsatz in der syrischen Stadt Duma im April 2018 vorgelegt. Clare Daly und Mick Wallace haben die sogenannte Berlin Group 21 damit beauftragt, eine Untersuchung der verschiedenen Berichte vorzunehmen, die von der Organisation f&uuml;r das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) ver&ouml;ffentlicht wurden. Bei der Gruppe handelt es sich um einen Zusammenschluss ehemaliger UN-Offizieller und Wissenschaftler. Dem Kreis geh&ouml;ren an: Jos&eacute; Bustani, erster Generaldirektor der (1997 gegr&uuml;ndeten) OPCW; Richard Falk, Professor f&uuml;r Internationales Recht und UN-Sonderberichterstatter sowie Hans-Christof von Sponeck, langj&auml;hriger UN-Diplomat und als stellvertretender UN-Generalsekret&auml;r zuletzt im Irak t&auml;tig. Weiterhin geh&ouml;rt zu der Gruppe Piers Robinson, Experte an verschiedenen britischen Universit&auml;ten unter anderem f&uuml;r Propaganda, Au&szlig;enpolitik und Interventionen. Die am Montag ver&ouml;ffentlichte Untersuchung legt detailliert und mit einem umfangreichen Quellenverzeichnis Beweise von &raquo;Manipulation, Voreingenommenheit und Zensur&laquo; vor und wurde an die Abgeordneten des EU-Parlaments, an die Leitung der OPCW, an deren Mitgliedstaaten sowie an den UN-Generalsekret&auml;r, den UN-Sicherheitsrat, die UN-Mitglieder und zahlreiche au&szlig;enpolitische Kommissionen weltweit zugestellt. Ziel ist, die politisch Verantwortlichen in aller Welt anzutreiben, die Geschehnisse zu debattieren und eine L&ouml;sung zu finden, um die Kontroverse zu beenden und das Vertrauen in die OPCW und in die UNO wiederherzustellen. Wer der Meinung sei, &raquo;dass die UNO die Achtung des internationalen Rechts als Mittel zur Verringerung der weltweiten Gewalt f&ouml;rdern m&uuml;sse, werde durch die Untersuchung &rsaquo;zutiefst beunruhigt&lsaquo; sein, schreibt der emeritierte Physikprofessor Theodore Postol vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in seinem Vorwort zu dem Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456438.duma-april-2018-vertrauen-verloren.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zutiefst beunruhigt<\/strong><br>\nUnabh&auml;ngige &raquo;Berlin Gruppe 21&laquo; legt Untersuchung zum OPCW-Bericht &uuml;ber einen angeblichen Einsatz chemischer Waffen in Syrien vor.<br>\nZwei Abgeordnete der &raquo;Unabh&auml;ngigen f&uuml;r den Wandel&laquo; (Independents 4 Change, Irland) im EU-Parlament, Claire Daly und Mick Wallace, haben ihren Kollegen in Br&uuml;ssel eine Untersuchung vorgelegt, die es in sich hat. Es geht um einen Bericht, den die Organisation f&uuml;r das Verbot f&uuml;r Chemiewaffen (OPCW) &uuml;ber den angeblichen Einsatz chemischer Waffen am 7. April 2018 in der Stadt Douma in Syrien in Auftrag gegeben hatte. Seit der Ver&ouml;ffentlichung eines offiziellen Zwischenberichts im Juli 2018 gibt es Widerspruch von Angeh&ouml;rigen des urspr&uuml;nglichen OPCW-Inspektorenteams, das die Untersuchung in Douma vorgenommen hatte. Ihr erster Zwischenbericht wurde erheblich ver&auml;ndert. Die beiden EU-Abgeordneten Wallace und Daly haben die &raquo;Berlin Gruppe 21&laquo; (BG21) beauftragt, eine Untersuchung der verschiedenen OPCW-Berichte vorzunehmen. Die beiden Politiker wollen das EU-Parlament dazu bewegen, &uuml;ber die Kontroverse zu debattieren und an einer L&ouml;sung zu arbeiten. Die Untersuchung wurde dem Generaldirektor der OPCW, dem OPCW-Exekutivrat, dem Wissenschaftlichen Beirat sowie allen Mitgliedstaaten der OPCW zugestellt. Ausgew&auml;hlte au&szlig;enpolitische Aussch&uuml;sse und Komitees, der Generalsekret&auml;r der UNO, der UNO-Sicherheitsrat und die UNO-Vollversammlung sowie alle UNO-Mitgliedstaaten erhielten ebenfalls die Untersuchung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1423031510062\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ich war vor Ort bei den vergessenen Kriegskindern im Jemen<\/strong><br>\n&Uuml;ber 11&rsquo;000 Kinder wurden bisher im Jemen get&ouml;tet. Eine halbe Million Kinder sind unterern&auml;hrt. Eine Reportage der BBC.<br>\nWenn das Leiden im Jemen eine Adresse h&auml;tte, w&auml;re es vielleicht die al-Rasheed-Strasse in Taiz. Die drittgr&ouml;sste Stadt des Landes liegt im S&uuml;dwesten. Sie ist von Bergen und nun auch von Huthi-Rebellen umgeben. In der schmalen Strasse entkommt niemand dem bereits acht Jahre andauernden, zerm&uuml;rbenden Konflikt. Ein Krieg, den die Welt vergessen hat. Ich war nun seit 2015 zum siebten Mal f&uuml;r die BBC vor Ort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/ich-war-vor-ort-bei-den-vergessenen-kriegskindern-in-jemen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Eine &bdquo;aktuelle&ldquo; Umfrage hat ergeben &hellip; Umweltbewusstsein, die offene soziale Frage und das Klimageld hinter den Kulissen<\/strong><br>\n&raquo;Eine aktuelle Erhebung zum Umweltbewusstsein in Deutschland zeigt: Viele B&uuml;rger halten Klimaschutz f&uuml;r wichtig. Aber: Sie haben auch Sorge, dass mit der Transformation ein sozialer Abstieg einhergeht&laquo;, so beginnt eine der vielen Meldungen zu den Ergebnissen einer neuen Studie, die in diesen Sommertagen ver&ouml;ffentlicht wurde: Umfrage: Klimaschutz ja &ndash; aber nur sozial vertr&auml;glich. &raquo;F&uuml;r mehr als die H&auml;lfte der Befragten sind Umwelt- und Klimaschutz sehr wichtig. Einen &ouml;kologischen Wirtschaftsumbau, also eine Transformation, halten sogar 91 Prozent der Menschen f&uuml;r notwendig.&laquo; Zugleich wird der Finger auf eine offensichtliche sozialpolitische Wunde gelegt: &raquo;Doch die Erhebung offenbart auch ein damit einhergehendes Problem: So machen sich 74 Prozent der Befragten Sorgen, dass sich aufgrund der Transformation die Schere zwischen Arm und Reich vergr&ouml;&szlig;ert. Es werden gesellschaftliche Konflikte bef&uuml;rchtet, aber auch negative Folgen f&uuml;r die soziale Gerechtigkeit. Abstiegs&auml;ngste und Bef&uuml;rchtungen zum Wohlstand werden deutlich: 41 Prozent aller Befragten erwarten negative Konsequenzen f&uuml;r den Wohlstand. 39 Prozent aller Befragten und rund die H&auml;lfte der Befragten mit niedrigem Pro-Kopf-Einkommen haben Angst vor einem sozialen Abstieg aufgrund des klimafreundlichen Umbaus.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2023\/08\/06\/umweltbewusstsein-und-das-klimageld\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arme in BRD zunehmend abgeh&auml;ngt<\/strong><br>\nViele haben nur noch Geld f&uuml;r das Notwendigste. Mieten, Lebensmittel- und Energiepreise explodieren.<br>\nF&uuml;r viele Menschen gehe es mittlerweile &raquo;um die nackte Existenz&laquo;. Wer vor drei Jahren schon wenig hatte, dem reiche es heute &raquo;nur noch f&uuml;r das Wesentlichste: Miete, Heizen, Essen&laquo;, sagte die Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier in einem Gespr&auml;ch mit der Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung (Dienstag). Und auch das steht auf der Kippe: Immer mehr Menschen w&uuml;rden sich fragen, &raquo;wie sie die Miete bezahlen sollen, Strom und Gas oder den Einkauf im Supermarkt&laquo;. F&uuml;r diejenigen, die die Sozialberatung des Verbands aufsuchten, vor allem Rentner, Bezieher von Sozialleistungen und Erwerbsminderungsrenten, komme es nicht in Frage, in den Urlaub zu fahren. Millionen BRD-B&uuml;rger seien &raquo;von einem Urlaub so weit entfernt wie nie zuvor&laquo;, erkl&auml;rte Engelmeier. F&uuml;r viele seien einige Tage Camping oder Ausfl&uuml;ge &raquo;ein unerreichbarer Luxus geworden&laquo;. H&auml;tte sich vor der Coronapandemie schon rund die H&auml;lfte der BRD-Bev&ouml;lkerung keinen Urlaub leisten k&ouml;nnen, habe sich die Situation w&auml;hrend Corona durch Unternehmenspleiten und Jobverluste versch&auml;rft. &raquo;Dann kam der Ukraine-Krieg mit Energiekrise, Preisexplosion und Rekordinflation&laquo;, so Engelmeier. Auch die Sozialrechtsberatung des Verbands sei mittlerweile &raquo;am Limit&laquo;. Erst vergangene Woche war der SoVD zusammen mit dem Sozialverband VdK mit einer Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Ungleichbehandlung von Erwerbsminderungsrentnern gescheitert. &raquo;Bestandsrenter&laquo;, deren Erwerbsminderungsrente zwischen 2001 und 2018 begann, erhalten daher weiterhin weniger Rente als &raquo;Neurentner&laquo;, die seit Januar 2019 im Bezug seien, kritisierten die Verb&auml;nde vergangene Woche in einer gemeinsamen Mitteilung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456484.verarmungspolitik-arme-in-brd-zunehmend-abgeh%C3%A4ngt.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>B&uuml;rgergeld: Drastische K&uuml;rzungen bei den Unterkunftskosten geplant<\/strong><br>\nErst gestern berichteten wir von einem geplanten Sozialabbau. Junge B&uuml;rgergeld-Beziehende sollen k&uuml;nftig von den Arbeitsagenturen betreut werden. Der Bund will somit 900 Millionen Euro einsparen.<br>\nDamit aber nicht genug: Nun soll auch bei den Unterkunftskosten drastisch gek&uuml;rzt werden. Jedenfalls sieht dies der aktuelle Haushaltsentwurf des Finanzministeriums vor.<br>\nFinanzminister Christian Lindner (FDP) hat den Entwurf f&uuml;r den Bundeshaushalt 2024 herausgegeben, und darin ist eine drastische K&uuml;rzung von 700 Mio. Euro bei den SGB II-Unterkunftskosten vorgesehen. Die geplanten K&uuml;rzungen werfen nicht nur Fragen zur Rechtm&auml;&szlig;igkeit auf, sondern widersprechen auch den Versprechungen im Koalitionsvertrag.<br>\nNach Bekanntgabe des Haushaltsplanentwurfs f&uuml;r das kommende Jahr herrscht gro&szlig;e Besorgnis. Die Bundesregierung plant eine massive K&uuml;rzung von 700 Mio. Euro bei den Unterkunftskosten und Heizung im Rahmen des SGB II.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gegen-hartz.de\/news\/buergergeld-drastische-kuerzungen-bei-den-unterkunftskosten-geplant\">gegen-hartz.de<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Bund plant Reform der Jobcenter &ndash; L&auml;nder gehen auf die Barrikaden<\/strong><br>\nSozialreform durch die &ldquo;Hintert&uuml;r&rdquo;: Junge B&uuml;rgergeldempf&auml;nger sollen ab 2025 nicht mehr vom Jobcenter betreut werden &ndash; sondern von der Agentur f&uuml;r Arbeit. Grund: Sparma&szlig;nahmen des Bundes. Die Kritik ist gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/Bund-plant-Reform-der-Jobcenter-Laender-gehen-auf-die-Barrikaden,jobcenter266.html\">NDR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Ouml;ffentliche Gesundheit: Soziale Lage beeinflusst Krebsrisiko in Deutschland zunehmend<\/strong><br>\nDie altersstandardisierte Rate von Krebs-Neuerkrankungen in Deutschland sinkt. Doch in &auml;rmeren Bev&ouml;lkerungsgruppen ist der Trend l&auml;ngst nicht so deutlich &ndash; und die Unterschiede zwischen Arm und Reich werden gr&ouml;&szlig;er. Eine Studie gibt Hinweise, warum.<br>\nDie soziale Ungleichheit in Deutschland beeinflusst die Rate an Krebs-Neuerkrankungen deutlich &ndash; und dieser Trend nimmt zu. Das berichtet ein deutsches Forschungsteam nach der Analyse von Daten aus acht Bundesl&auml;ndern. Demnach ist die altersstandardisierte Rate an neuen Krebserkrankungen zwar seit Jahren r&uuml;ckl&auml;ufig. Dieser Trend falle aber in sozial besser gestellten Regionen wesentlich deutlicher aus als andernorts, schreibt das Team um Lina Jansen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) im International Journal of Cancer.<br>\nDass soziale Ungleichheit die Rate an Krebserkrankungen beeinflussen kann, belegen Studien aus Deutschland und vielen anderen L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/krebs-armut-beeinflussung-deutschland-studie-1.6104976\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ex-Parteichef: Linke voller &ldquo;politikunf&auml;higer Clowns&rdquo;<\/strong><br>\nDer bayerische Bundesabgeordnete und ehemalige Vorsitzende der Linken, Klaus Ernst, bedauerte die Entscheidung von Mohamed Ali, betonte allerdings, er habe daf&uuml;r Verst&auml;ndnis und &ldquo;damit gerechnet, dass sie keine Lust mehr haben k&ouml;nnte&rdquo;, als Fraktionsvorsitzende weiterzumachen. Im Gespr&auml;ch mit BR24 ging Ernst mit dem Kurs seiner Partei hart ins Gericht. Themen wie Arbeitsbedingungen, L&ouml;hne, Renten oder Bildung st&uuml;nden nicht mehr im Mittelpunkt, kritisierte Ernst und er erg&auml;nzte: &ldquo;Es gibt Leute in der Partei, deren Kontakt zur Arbeit sich darauf beschr&auml;nkt, dass sie mal als Sch&uuml;ler oder Student ein Regal bei Aldi einger&auml;umt haben.&rdquo; Man habe &ldquo;eine gro&szlig;e Truppe politikunf&auml;higer Clowns in der Partei&rdquo;, so Ernst weiter. Damit meine er Teile des Vorstands, aber auch der Basis. Unter diesen Bedingungen habe Mohamed Ali den Fraktionsvorsitz nicht mehr &uuml;bernehmen und kein Feigenblatt mehr sein wollen, sagte Ernst, der der Bundestagsfraktion angeh&ouml;rt und trotz seiner Kritik auch weiter angeh&ouml;ren will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/ex-parteichef-linke-voller-politikunfaehiger-clowns,TmMXprG\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gef&auml;hrlicher Riss<\/strong><br>\nIn der US-amerikanischen Linken tobt ein Konflikt zwischen Radikalen und dem konstruktiven Lager &ndash; lachende Dritte k&ouml;nnte die Rechte sein.<br>\nSeit der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008, der Great Recession, ist die US-amerikanische Linke nicht nur zahlenm&auml;&szlig;ig gr&ouml;&szlig;er geworden, sondern auch politisch einflussreicher. Bernie Sanders, der schon sein ganzes Leben Sozialist ist, konnte bei den letzten beiden Vorwahlk&auml;mpfen um die Nominierung als Pr&auml;sidentschaftskandidat der Demokraten achtbare Resultate erzielen. Im Kongress ist das B&uuml;ndnis der zum linken Fl&uuml;gel der Demokraten geh&ouml;rendenden Abgeordneten, der sogenannte Progressive Caucus, auf &uuml;ber 100 Mitglieder angewachsen. Zudem konnten die Democratic Socialists of America (DSA) ihre Mitgliederzahlen um fast 1 000 Prozent steigern. Landesweit wurden etwa 150 DSA-Mitglieder in &Auml;mter gew&auml;hlt, darunter auch f&uuml;nf als Abgeordnete ins Repr&auml;sentantenhaus. Und Joe Biden, der schon den Gro&szlig;teil seiner langen Karriere hindurch eine Politik der Mitte vertritt, hat sein Bestes getan, mit einer knappen oder auch gar keiner Mehrheit im Kongress die weitreichendsten nationalen Programme seit den sozialpolitischen Reformen (Great Society) der US-Regierung unter Pr&auml;sident Lyndon B. Johnson durchzusetzen.<br>\nTreibende Kraft dieses Momentums sind junge Menschen. Die Generation Z in den USA w&auml;hlt nicht nur h&auml;ufiger demokratisch als &auml;ltere Jahrg&auml;nge, sondern gibt in Meinungsumfragen auch an, eine positivere Einstellung zum Sozialismus als zum Kapitalismus zu haben. Allerdings k&ouml;nnte ein Konflikt zwischen den Linken, die sich f&uuml;r konstruktive Ziele einsetzen, und denen, die das System als Ganzes zum Einsturz bringen wollen, einige oder alle Fortschritte aufs Spiel setzen. Zu den wichtigsten Personen im konstruktiven Lager geh&ouml;ren Sanders und die Abgeordnete Alexandra Ocasio-Cortez , die mit ihren weniger bekannten Verb&uuml;ndeten im ganzen Land gerade eine der Demokratischen Partei nahestehende progressive Kraft aufbauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/nordamerika\/artikel\/gefaehrlicher-riss-6899\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>WDR schockt Kinder in die Klimahysterie<\/strong><br>\nIm September gehen WDR-Mitarbeiter auf Schultour, um die Klima-App des Senders zu bewerben. Dank Virtueller Realit&auml;t k&ouml;nnen Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler damit hautnah erfahren, wie schlimm die Flut im Ahrtal war und wie bedrohlich ein Waldbrand sich anf&uuml;hlt. Dass die Flut im Ahrtal wenig bis nichts mit Klimawandel zu tun hatte und der Zusammenhang bei Waldbr&auml;nden auch lose ist, ist offenbar weniger wichtig als die emotionale Wirkung. Die Kinder bekommen es mit der Angst und kleben sich auf die Stra&szlig;en.<br>\nSeit einem Jahr gibt es die Klima-App des WDR. &bdquo;Rette die Erde im Unterricht&ldquo; wird man auf der Netzseite zur App aufgefordert. Aus der damaligen Pressemitteilung:<br>\n&bdquo;Ab sofort k&ouml;nnen sich junge Menschen auf ganz neue Art und Weise mit dem Klimawandel auseinandersetzen. Die WDR Klima App macht&rsquo;s mit modernster Technik m&ouml;glich. Dank Augmented Reality stehen Sch&uuml;ler:innen im Klassenzimmer pl&ouml;tzlich mitten in einem brennenden Wald in Gummersbach oder sehen um sich herum Wassermassen der Flut im Ahrtal. Mit der Klima App k&ouml;nnen Lehrer:innen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r einen zukunftsf&auml;higen Schulunterricht erhalten.&ldquo;<br>\nHauptzielgruppen sollen Sch&uuml;ler im Alter von 13 bis 16 Jahren sein. Dreizehnj&auml;hrige werden mit lebensecht anmutenden Erlebnissen einer Flut in eine Klimahysterie geschockt. Mit unserem zwangsweise erhobenen Rundfunkbeitrag, &uuml;ber dessen Verwendung wir keinerlei Kontrolle und Aufsicht haben.<br>\nDabei kann man nachlesen, dass Flutkatastrophen im Ahrtal etwa alle hundert Jahre vorgekommen sind, ob mit oder ohne Klimawandel. (&hellip;)<br>\nSchaut man sich das Video zum Einsatz der App im Unterricht an, wei&szlig; man nicht, ob man dar&uuml;ber weinen oder lachen soll, dass viele der auftretenden Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler Masken tragen, die aber oft nur &uuml;ber dem Mund h&auml;ngen. Es erinnert an eine andere Hysterie, die der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk nach Kr&auml;ften im Sinne der Regierenden gesch&uuml;rt hat.<br>\nVon 18. bis 29. September will das Team von Doku und Digital des WDR zum dritten mal nach Oktober 2022 und Februar 2023 Schulklassen in Nordrhein-Westfalen besuchen, um die App vorzustellen. Die ersten &bdquo;Schultouren&ldquo; seien ein Erfolg gewesen.<br>\nLieber WDR. Lasst das bitte! Es gibt mehr als genug Sinnvolles und ethisch Vertretbares, was Ihr mit unseren Rundfunkbeitr&auml;gen anstellen k&ouml;nnt. So etwas m&uuml;sst und solltet Ihr nicht tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/wdr-klima-app\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gesellschaften leben von gemeinsamer Sprache: Und wir?<\/strong><br>\nDie AfD redet wie &bdquo;normale&ldquo; Leute, gepaart mit Hass. Doch anstatt dem eine demokratische Sprache des Kompromisses entgegenzusetzen, hat die Identit&auml;tspolitik unsere Gesellschaft fragmentiert. Das h&auml;lt keine Demokratie lange aus<br>\nSoll ein Gemeinwesen halbwegs funktionieren, dann bedarf es sinnstiftender Klammern. Menschen brauchen einen Sinn daf&uuml;r, dass sie Steuern zahlen. Eine Fu&szlig;ballmannschaft kann so eine Klammer sein, die Liebe zum Heimatdorf, ebenso die vorgestellte Gemeinschaft einer Nation oder &ndash; ganz was Neues! &ndash; der europ&auml;ische Gedanke. Das gro&szlig;e Band aber, das eine Gesellschaft zusammenh&auml;lt, ist die gemeinsame Sprache.<br>\nDer Versuch jedoch, Gerechtigkeit der Geschlechter durch Grammatik zu erk&auml;mpfen, hat die Fragmentierung der Gesellschaft verst&auml;rkt. W&auml;hrend in der einen Szene mittels geschlechtsneutraler Pronomen kommuniziert wird (zum Beispiel &bdquo;xier&ldquo; und &bdquo;dey&ldquo;), schie&szlig;en andernorts solche Stilbl&uuml;ten in den Himmel: &bdquo;protestierende Studierende&ldquo; und &bdquo;verstorbene Drogengebrauchende&ldquo;.<br>\nAll diese Teil&ouml;ffentlichkeiten haben eins gemein: dass sich ihre Gruppen als Opfer von Diskriminierung verstehen und aus dieser Position heraus Anspr&uuml;che an die Gesellschaft formulieren. In der LGBTQ-Community ist das so, bei Feministinnen wie auch unter PoC (in Deutschland lebende People of Color). Wenn nun jede dieser Minderheiten f&uuml;r sich vom Staat besondere Rechte erh&auml;lt, eine Quote etwa, d&uuml;rfte das gesellschaftliche Leben bald lahmgelegt sein. Tats&auml;chlich haben die identit&auml;tspolitischen Debatten der letzten Jahre den Kapitalismus nicht ins Wanken gebracht, offensichtlich aber dazu beigetragen, dass die Gesellschaft heute kaum noch in der Lage ist, die zentralen Themen miteinander auszuhandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/karsten-krampitz\/gesellschaften-leben-von-gemeinsamer-sprache-und-wir\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &ldquo;Wahres Gehalt&rdquo;: Penny zahlt Angestellten eine Woche lang das, was sie eigentlich verdienen sollten<\/strong><br>\nK&ouml;ln (dpo) &ndash; Es ist eine Aktion, die bundesweite Aufmerksamkeit erh&auml;lt: Der Discounter Penny will seinen Angestellten f&uuml;r eine volle Woche ihr &ldquo;wahres Gehalt&rdquo; bezahlen &ndash; also das, was sie wirklich zum Leben brauchen. F&uuml;r die meisten Positionen bedeutet das einen Mehrverdienst von etwa 60 bis 100 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2023\/07\/penny.html\">Der Postillon<\/a>\n<p>dazu: <strong>Pennys &bdquo;wahre Kosten&ldquo; &ndash; Zynismus in Reinkultur<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101933\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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