{"id":102257,"date":"2023-08-10T08:39:01","date_gmt":"2023-08-10T06:39:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257"},"modified":"2023-08-10T08:39:01","modified_gmt":"2023-08-10T06:39:01","slug":"hinweise-des-tages-4417","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h01\">USA haben l&auml;ngst Truppen in der Ukraine stationiert &ndash; und versprechen ihnen nun mehr Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h02\">Ukraine-Krieg &ndash; &bdquo;Das Feuer mit Benzin l&ouml;schen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h03\">Verd&auml;chtige Titan-Lieferungen: Hilft die Ukraine bewusst Russlands R&uuml;stungsindustrie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h04\">Ab in die W&uuml;ste (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h05\">Gescheiterte Strategie: Der Westen und der Umsturz im Niger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h06\">Nebenhaushalt der Ampel: Wenn der Klimafonds zur Allzweckwaffe wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h07\">Deutschland im Burnout<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h08\">KKH-Untersuchung: Viel mehr Fehlzeiten wegen seelischer Leiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h09\">Wachsende Proteste gegen sozialen Kahlschlag in Italien: Die Regierenden wollen die Opposition beschwichtigen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h10\">Gesch&uuml;rter Hass eskaliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h11\">Brief an Jan Marsalek: &bdquo;Sie sind nicht durch Wahrheitstreue aufgefallen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h12\">Erholung der europ&auml;ischen Fl&uuml;sse stockt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h13\">Covid-Booster: Wie Wissenschaftler die ganze Welt narrten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h14\">Die Eso-Pe-De: Sagen, was nicht ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h15\">Antifa ver&ouml;ffentlicht Privatadressen von AfD-Kandidaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102257#h16\">Das Letzte: &bdquo;Hair &amp; Make-up-Artist&ldquo; f&uuml;r Ex-Kanzlerin<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>USA haben l&auml;ngst Truppen in der Ukraine stationiert &ndash; und versprechen ihnen nun mehr Geld<\/strong><br>\nEine Verordnung von Joe Biden l&auml;sst in der Ukraine stationierten US-Truppen mehr Geld zukommen. Deren Truppenst&auml;rke ist umstritten, doch es gibt Hinweise.<br>\nKnapp eineinhalb Jahre nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine erl&auml;sst US-Pr&auml;sident Joe Biden eine Verordnung, die es m&ouml;glich macht, in der Ukraine stationierte Dienstangeh&ouml;rige des Milit&auml;rs eine Gefahrenzulage zu zahlen. Dass die USA eine kleine Zahl von Milit&auml;rangeh&ouml;rigen in der Ukraine unterh&auml;lt, ist dabei keineswegs als milit&auml;rischer Eingriff zu sehen. Allerdings widersprechen Leaks den offiziellen Meldungen, nach denen es sich nur um die regul&auml;re Botschaftsbesetzung handeln soll.<br>\nFragen nach der Zahl von US-Soldaten im Hoheitsgebiet der Ukraine kamen auf, als ein zun&auml;chst geleaktes und mittlerweile von einem Verteidigungsbeamten best&auml;tigtes, internes Memo &ouml;ffentlich wurde. Dies berichtet das US-amerikanische Milit&auml;r- und Verteidigungsnachrichtenmagazin Task &amp; Purpose, das den Inhalt des Dokuments beleuchtet. Dem Memo zu entnehmen ist der bis zum 24. April 2022 r&uuml;ckwirkend zu machende Anspruch von Angeh&ouml;rigen des US-Milit&auml;rs, die sich in der Ukraine aufhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/ukraine-usa-truppen-militaer-krieg-stationiert-biden-geld-92450167.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg &ndash; &bdquo;Das Feuer mit Benzin l&ouml;schen&ldquo;<\/strong><br>\nRund eineinhalb Jahre dauert der Krieg in der Ukraine bereits an. Der Historiker und Milit&auml;ranalyst Markus Reisner spricht im Interview &uuml;ber die historische Dimension des Konflikts, &bdquo;Schwarze Schw&auml;ne&ldquo; &ndash; und &uuml;ber Szenarien aus der H&ouml;lle. [&hellip;]<br>\nAm 4.&thinsp;Juni hat die entscheidende Phase der ukrainischen Offensive begonnen. Trotz des Einsatzes von deutschen Leopard-Kampfpanzern und amerikanischen Bradley-Kampfsch&uuml;tzenpanzern, also dem besten vom Westen gelieferten Ger&auml;t, ist die erste Welle nach wenigen Kilometern in den Vorpostenstellungen der Russen h&auml;ngen geblieben. Warum? Weil nicht alle F&auml;higkeiten vorhanden waren, um eine derartige komplexe Operation durchzuf&uuml;hren. Keine Boden-Boden-Raketen, keine Kampfflugzeuge. Nun ringt man um die Deutungshoheit hinsichtlich des Zieles und des Charakters der Offensive. Selenskyj verweist darauf, dass das eigentliche Ziel die Abnutzung sei &ndash; und das dauere eben. Das stimmt zwar grunds&auml;tzlich. Aber wenn es nicht schnell geht, wird man auch selbst schwere Treffer einstecken m&uuml;ssen. Das erinnert an die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs von 1916 bis 1917. Ein Massensterben um wenige Kilometer Boden. Wir fiebern in den Medien einer Offensive entgegen, die in Wirklichkeit Tausende junger Menschen das Leben kostet. Der Erfolg bleibt aus, neue Waffen sollen es richten: Streumunition, Boden-Boden-Raketen. Das macht alles nur Sinn, wenn es rasch geht. Sonst bleibt es f&uuml;r die Ukrainer zu viel, um zu sterben, und zu wenig, um zu leben. Der Westen muss entscheiden, was er will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/ukraine-krieg-das-feuer-mit-benzin-loschen\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Verd&auml;chtige Titan-Lieferungen: Hilft die Ukraine bewusst Russlands R&uuml;stungsindustrie?<\/strong><br>\nDas ukrainische Titan gelangt einer brisanten Recherche zufolge nach Russland, wo es zu milit&auml;rischen Zwecken benutzt werden kann. Ukrainischen Staatskonzern st&ouml;rt das offenbar nicht.<br>\nTitan ist ein au&szlig;erordentliches Luxusmetall: leicht, aber extrem fest, wird es nicht nur im Flugzeugbau verwendet, sondern auch in der Architektur, Medizin und nicht zuletzt in der R&uuml;stungsindustrie. Da Titan ein seltener Rohstoff ist, ist dessen Import aus Russland nicht von EU-Sanktionen betroffen: Deutschlands Abh&auml;ngigkeit hat sich deswegen hier noch nicht komplett nivelliert. Russland dominiert als Herkunftsland mit rund 15 Prozent Anteil an Reserven und als Hersteller mit 30 Prozent Anteil an der Produktion zudem den globalen Titanmarkt. Der Konzern VSMPO-Avisma mit Sitz in Jekaterinburg ist dar&uuml;ber hinaus der weltgr&ouml;&szlig;te Titanproduzent.<br>\nDoch das hindert die Russen wohl nicht daran, den wertvollen Rohstoff zus&auml;tzlich aus der Ukraine, die ebenfalls gro&szlig;e Reserven hat, zu importieren, und zwar &uuml;ber Zwischenh&auml;ndler in Osteuropa. Eine aktuelle Recherche des Portals RBC-Ukraine stellt fest, dass die russische Verteidigungsindustrie aus der Ukraine weiterhin Rohstoffe f&uuml;r die Titanproduktion beziehen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/verdaechtige-titan-lieferungen-hilft-die-ukraine-russlands-militaerindustrie-li.376942\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ab in die W&uuml;ste (II)<\/strong><br>\nMenschenrechtsorganisationen erheben schwere Vorw&uuml;rfe gegen die EU-Kooperation mit Tunesien zur Fl&uuml;chtlingsabwehr. Ausl&ouml;ser ist ein Deal, den ein Politikertrio um Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen (&bdquo;Team Europe&ldquo;) am 16. Juli mit Tunis schloss, um die Flucht aus Nordafrika nach Europa noch st&auml;rker zu erschweren. Kurz zuvor hatten die tunesischen Beh&ouml;rden 1.200 Menschen aus L&auml;ndern Afrikas s&uuml;dlich der Sahara in ein W&uuml;stengebiet an der tunesisch-libyschen Grenze deportiert und sie dort schutzlos ausgesetzt; w&auml;hrend &bdquo;Team Europe&ldquo; mit Tunesiens Pr&auml;sident Ka&iuml;s Sa&iuml;ed zusammenkam, um weitere Schritte zur Fl&uuml;chtlingsabwehr in die Wege zu leiten, verdursteten die ersten von ihnen. Bisher wurden 27 Leichen gefunden. Die EU habe sich mit dem Deal zur &bdquo;Komplizin&ldquo; tunesischer Verbrechen an Fl&uuml;chtlingen gemacht, konstatiert das Forum Tunisien pour les Droits &Eacute;conomiques et Sociaux (FTDES). Bereits vor Jahren hat Br&uuml;ssel mit dem damaligen nigrischen Innenminister Mohamed Bazoum Schritte vereinbart, die Fl&uuml;chtlinge auf dem Weg durch die Sahara nach Norden auf abgelegene, gef&auml;hrlichere Routen abdr&auml;ngten. Dies kostete zahllose Fl&uuml;chtlinge das Leben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9326\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gescheiterte Strategie: Der Westen und der Umsturz im Niger<\/strong><br>\nDie erste Reaktion des Westens auf den Umsturz im Niger war die Drohung, den Konflikt zu internationalisieren, d.h. den Krieg im Sahel auszuweiten. Anderes fiel dem Westen nie ein, wenn es galt, Unbotm&auml;&szlig;igkeit in der als Hinterhof betrachteten Region niederzuschlagen. Das Problem: Die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse in der Welt &auml;ndern sich rasant, aber Frankreich und die USA sind nicht bereit, auf ihren Status als milit&auml;rgest&uuml;tzte Kolonialm&auml;chte zu verzichten.<br>\nLediglich die rechtswidrige Gewaltdrohung &uuml;berlie&szlig; der Westen dem Chef der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS), dem Pr&auml;sidenten Nigerias, Bola Tinubu. Der hatte zuvor ein Telefonat mit USA-Au&szlig;enminister Antony Blinken. Die fr&uuml;here britische Kolonie Nigeria erbringt zwei Drittel der ECOWAS-Wirtschaftsleistung und ist ein Machtfaktor &ndash; anders als die ruinierten frankophonen Mitgliedstaaten, die am finanziellen Tropf Frankreichs h&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1466850540551\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nebenhaushalt der Ampel: Wenn der Klimafonds zur Allzweckwaffe wird<\/strong><br>\nIn der Finanzpolitik der Ampel spielen Nebenhaushalte wahrlich keine Nebenrolle. J&uuml;ngstes Beispiel: der milliardenschwere Klima- und Transformationsfonds. Mit ihm lassen sich neuerdings sogar Chiphersteller k&ouml;dern.<br>\nEs war im Dezember 2021. Die Ampel-Regierung war gerade erst im Amt, da beschloss sie kurzerhand einen Nachtragshaushalt. Wichtigster Zweck: Das Sonderverm&ouml;gen &ldquo;Energie- und Klimafonds&rdquo; sollte &uuml;ppig ausgestattet werden. Wegen der Corona-Pandemie war die Schuldenbremse zu der Zeit ausgesetzt. Aber 60 Milliarden Euro an Krediterm&auml;chtigungen zur Bew&auml;ltigung der Pandemie wurden gar nicht gebraucht. Also entschied sich die Ampel-Regierung, die Gunst der Stunde zu nutzen, und verschob die 60 Milliarden Euro in den damaligen Energie- und Klimafonds &ndash; zur sp&auml;teren Verwendung f&uuml;r den klimagerechten Umbau des Landes.<br>\nBereits seit 2010 gibt es den Fonds, der inzwischen Klima- und Transformationsfonds (KTF) hei&szlig;t. Aber erst die Ampel-Regierung hat den KTF mit ihrer 60-Milliarden-Euro-&Uuml;berweisung zu dem gemacht, was er heute ist. Der Fonds ist f&uuml;r die Ampel das wichtigste Sonderverm&ouml;gen, der wichtigste Nebenhaushalt zur Finanzierung besonderer Ausgaben, die mit Klimaschutz und Transformation zu tun haben. F&ouml;rdermittel jenseits des regul&auml;ren Bundeshaushalts, der durch die strengen Regeln der Schuldenbremse nur begrenzten Spielraum f&uuml;r Investitionen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/klimaschutz-transformation-fonds-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschland im Burnout<\/strong><br>\nZunahme psychischer Erkrankungen &raquo;alarmierend&laquo;. Gesundheitssystem im R&uuml;ckbau. Betroffene des Fatigue-Syndroms k&auml;mpfen um Anerkennung.<br>\nDie Lohnabh&auml;ngigen brennen aus. Immer mehr sind im Job dauerhaft &uuml;berlastet, kommen dabei mit dem Geld nicht mehr &uuml;ber die Runden, und au&szlig;erdem bricht die Grundversorgung an allen Ecken und Enden zusammen. Ein Termin beim Arzt oder B&uuml;rgeramt entspricht vielerorts einem F&uuml;nfer im Lotto, ein Kindergartenplatz kommt einem Sechser gleich. Und so wird einer wachsenden Zahl von Bundesb&uuml;rgern nach langer Zeit im Dauerstress der Stecker gezogen. Sie kommen von heute auf morgen nicht mehr aus dem Bett. Die Fehltage wegen seelischer Leiden sind in der ersten Jahresh&auml;lfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 85 Prozent gestiegen und damit so stark wie nie in der j&uuml;ngeren Vergangenheit, ergab eine Auswertung, die am Mittwoch von der Kaufm&auml;nnischen Krankenkasse (KKH) vorgestellt wurde. Auf 100 Mitglieder der Kasse kamen im ersten Halbjahr 303 Ausfalltage wegen seelischer Leiden &ndash; nach 164 Tagen im ersten Halbjahr 2022. &raquo;Diese Entwicklung ist alarmierend&laquo;, sagte KKH-Arbeitspsychologin Antje Judick: &raquo;Wir haben schon jetzt fast das Niveau des gesamten Jahres 2022 erreicht&laquo;. In diesem wurden bei der Kasse 339 Fehltage pro 100 Mitglieder registriert, 2020 und 2021 waren es jeweils 298 Tage, 2019 nur 274. Der Trend scheint stabil. Die psychischen Erkrankungen w&uuml;rden schwerer und langwieriger, teilte die Kasse weiter mit. Am h&auml;ufigsten w&uuml;rden mit 41 Prozent akute Belastungsreaktionen und sogenannte Anpassungsst&ouml;rungen diagnostiziert. Am l&auml;ngsten dauere die Behandlung von wiederkehrenden Depressionen bzw. depressiven Episoden; hier fielen die Patienten im ersten Halbjahr im Schnitt f&uuml;r 112 bzw. 71 Tage aus. Nach einer Umfrage, die die Kasse beim Forsa-Institut in Auftrag gab, das im Mai 1.000 Menschen befragte, f&uuml;hlen sich 90 Prozent der Erwerbst&auml;tigen &raquo;gelegentlich gestresst&laquo;, rund die H&auml;lfte &raquo;h&auml;ufig&laquo; oder &raquo;sehr h&auml;ufig&laquo;. F&uuml;r knapp 60 Prozent der Berufst&auml;tigen hat der Stress in den vergangenen ein, zwei Jahren zugenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456573.gesundheitsversorgung-deutschland-im-burnout.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>KKH-Untersuchung: Viel mehr Fehlzeiten wegen seelischer Leiden<\/strong><br>\nDie Ausfalltage wegen psychischer Belastungen haben laut einer der gr&ouml;&szlig;ten bundesweiten Krankenkassen im ersten Halbjahr um 85 Prozent zugenommen. Oft sind Depressionen der Grund. Experten halten den Trend f&uuml;r alarmierend.<br>\nDie psychischen Belastungen berufst&auml;tiger Menschen in Deutschland haben einer Untersuchung der KKH Kaufm&auml;nnische Krankenkasse zufolge massiv zugenommen. Laut KKH stiegen die Fehlzeiten, die auf seelische Leiden zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind, im ersten Halbjahr des laufenden Jahres auf 303 Ausfalltage pro 100 Versicherte. Das ist ein Plus von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die KKH ist nach eigenen Angaben eine der gr&ouml;&szlig;ten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen und hat mehr als 1,6 Millionen Versicherte.<br>\nIm ersten Halbjahr 2022 waren es den Angaben zufolge 164 Ausfalltage gewesen, in den ersten sechs Monaten 2021 noch 137. &ldquo;Diese Entwicklung ist alarmierend, denn wir haben schon jetzt fast das Niveau des gesamten Jahres 2022 erreicht&rdquo;, sagte die KKH-Arbeitspsychologin Antje Judick. Im gesamten Jahr 2022 registrierte die Kasse 339 Fehltage pro 100 Versicherten wegen Depressionen, Anpassungs- oder Angstst&ouml;rungen. 2021 und 2020 waren es 287.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/krankenkasse-psychische-belastungen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wachsende Proteste gegen sozialen Kahlschlag in Italien: Die Regierenden wollen die Opposition beschwichtigen.<\/strong><br>\nUnter der faschistischen Ministerpr&auml;sidentin Giorgia Meloni &uuml;bertrifft der Sozialschlag alles bisher Dagewesene. J&uuml;ngstes Beispiel ist das so genannte &raquo;Besch&auml;ftigungsdekret&laquo;, mit dem seit dem 28. Juli weitere 169.000 Familien ohne jedes Einkommen dastehen, weil ihnen das &raquo;Staatsb&uuml;rgerschaftseinkommen&laquo; entzogen wird und sie f&uuml;r &raquo;besch&auml;ftigungsf&auml;hig&laquo; erkl&auml;rt werden, berichtete k&uuml;rzlich das Nationalinstitut f&uuml;r Soziale F&uuml;rsorge (INPS). Die weitere Abw&auml;lzung der Krisenlasten auf die &Auml;rmsten der Armen f&uuml;hrt zu anhaltenden Protesten, so in der s&uuml;dlichen Provinz Catania, wo 9.000 Familien per SMS, erfuhren, da&szlig; sie in absolute Armut fallen werden. (&hellip;) Laut INSP f&uuml;hrt Meloni einen &raquo;Krieg gegen die Armen&laquo;, von dem bereits 7 Millionen Menschen, die schon jetzt unterhalb der Armutsgrenze leben m&uuml;ssen, betroffen sind. Dieses Armutsrisiko werde aufgrund der Inflation weiter wachsen, denn die meisten Erwerbst&auml;tigen sind &uuml;ber 55 Jahre, und in diesem Alter ist es so gut wie unm&ouml;glich, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. (&hellip;) Laut dem staatlichen Statistikamt Istat liegen die L&ouml;hne in Italien um zw&ouml;lf Prozent unter dem EU-Durchschnitt. Das bedeutet, da&szlig; dort Besch&auml;ftigte &ndash; im Durchschnitt &ndash; j&auml;hrlich rund 3.700 Euro weniger als ihre Kollegen in anderen EU-Staaten erhalten. Etwa f&uuml;nf Millionen Lohnabh&auml;ngige in Italien m&uuml;ssen von Stundenl&ouml;hnen unter zehn Euro leben. (&hellip;) Die Verbraucherorganisation Federcontribuenti berichtete, da&szlig; 54 Prozent der unter 30-J&auml;hrigen weniger als 7 Euro netto pro Stunde verdienen, unter ihnen bis zu 29 Prozent Teilzeitkr&auml;fte und Auszubildende. Sie haben kein angemessenes oder gar kontinuierliches Einkommen, wenn sie Arbeit haben, verdienen sie durchschnittlich 100 &ndash; 120 Euro netto pro Woche. Italien ist &raquo;das EU-Land mit den niedrigsten L&ouml;hnen, und die Besch&auml;ftigten werden &uuml;ber nationale Tarifvertr&auml;ge vors&auml;tzlich ausgebeutet&laquo;, berichtet der Verband, der zus&auml;tzlich anmerkt, da&szlig; mit &uuml;ber 1,3 Millionen Teilzeitvertr&auml;gen immer mehr jungen Besch&auml;ftigten die M&ouml;glichkeit genommen wird, eine Wohnung zu mieten und eine Familie zu gr&uuml;nden, denn dazu braucht man einen festen Arbeitsplatz und ein angemessenes Gehalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1488186361990\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gesch&uuml;rter Hass eskaliert<\/strong><br>\nWestjordanland: Radikale Siedler, die demolieren und t&ouml;ten, werden von Regierungsmitgliedern und Abgeordneten hofiert.<br>\nBis zu 750.000 Siedler wohnen in 250 v&ouml;lkerrechtswidrigen Siedlungen und Vorposten auf der Westbank und im besetzten Ostjerusalem. Seitdem Ultrarechte an der Regierung von Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu beteiligt sind, hat die Gewalt von Siedlern gegen die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung extrem zugenommen. &raquo;Das ist Terrorismus. Man kann es nicht anders nennen&laquo;, sagte Daniel Hagari, der Sprecher der israelischen Armee, laut Jewish News. Auch das US-Au&szlig;enministerium fand am Sonnabend Al-Dschasira zufolge deutliche Worte: &raquo;Wir verurteilen den gestrigen Terroranschlag israelischer extremistischer Siedler (&hellip;) aufs Sch&auml;rfste.&laquo; Matthew Miller, Sprecher des Au&szlig;enministeriums, stellte am Montag klar, dass die Wortwahl kein Versehen gewesen sei. &raquo;Ein Jude, der sich und andere vor der Ermordung durch Pal&auml;stinenser verteidigt, ist kein Mordverd&auml;chtiger, sondern ein Held, der von mir die volle Unterst&uuml;tzung erh&auml;lt&laquo;, lobte Ben-Gvir hingegen Jered. Kulturminister Amichai Elijahu, Parteikollege des Faschisten, zog gar einen Vergleich mit Europa in den 1930er Jahren, als ein Jude habe schweigen m&uuml;ssen, &raquo;wenn er geschlagen wurde&laquo;. Limor Son Har-Melech, eine extremistische Siedlungsaktivistin und Knesset-Abgeordnete der Partei Otzma Jehudit, sprach von Notwehr gegen einen &raquo;arabischen Mob&laquo;. Nach allem, was &uuml;ber die Konfrontation in Barqa bekannt ist, eine dreiste Verdrehung der Tatsachen. (&hellip;) Besatzungstruppen und Siedler haben in diesem Jahr auf der Westbank bereits 221 Pal&auml;stinenser get&ouml;tet &ndash; mehr als im gesamten vergangenen Jahr, das die UNO als das t&ouml;dlichste seit 2005 bezeichnet hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456583.siedlergewalt-gesch%C3%BCrter-hass-eskaliert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Brief an Jan Marsalek: &bdquo;Sie sind nicht durch Wahrheitstreue aufgefallen&ldquo;<\/strong><br>\nFabio De Masi, einst Mitglied im Wirecard-Untersuchungsausschuss, schreibt einen Brief an Jan Marsalek. Diese Fragen hat er an den fl&uuml;chtigen Ex-Wirecard-Vorstand.<br>\nNach dem Zusammenbruch von Wirecard gelang dem Ex-Vorstand Jan Marsalek eine spektakul&auml;re Flucht. Seitdem wurde spekuliert, ob er &uuml;berhaupt noch lebt. K&uuml;rzlich hat Marsalek aber dann &uuml;ber seinen Anwalt eine Erkl&auml;rung abgegeben. In dem Schreiben an das Landgericht M&uuml;nchen &auml;u&szlig;ert sich Marsalek zum Verlauf des Prozesses gegen seinen ehemaligen Chef Markus Braun und den einzigen gest&auml;ndigen Angeklagten Oliver Bellenhaus.<br>\nDer ehemalige Bundestagsabgeordnete Fabio De Masi, der auch Mitglied im Untersuchungsausschuss zur Wirecard-Aff&auml;re war, hat das Schreiben zum Anlass genommen, Jan Marsalek einen Fragenkatalog zu schicken &ndash; &uuml;ber dessen M&uuml;nchner Anwalt Frank Eckstein. Der Brief von Jan Marsalek habe f&uuml;r viel Wirbel gesorgt, sagt De Masi. &bdquo;Er leistet aber keinen echten Beitrag zur Aufkl&auml;rung.&ldquo; Daf&uuml;r m&uuml;sse Marsalek mehr Details liefern. Deshalb habe er den Brief geschrieben. &bdquo;Ich dachte mir, wenn ein mutma&szlig;licher 1,9-Milliarden-Betr&uuml;ger aus dem Untergrund Briefe ans Gericht schreiben kann, kann ich ihm auch zur&uuml;ck schreiben. Vielleicht will er ja ein paar Belege f&uuml;r seine Geschichten liefern!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/dienstleister\/brief-an-jan-marsalek-sie-sind-nicht-durch-wahrheitstreue-aufgefallen\/29321464.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Erholung der europ&auml;ischen Fl&uuml;sse stockt <\/strong><br>\nVerglichen mit den 1960er Jahren sind die Fl&uuml;sse in Europa heute deutlich sauberer, auch die Artenvielfalt hat sich wieder erh&ouml;ht. Doch laut einer neuen Studie stockt diese Entwicklung seit rund zehn Jahren &ndash; neue Ma&szlig;nahmen w&auml;ren n&ouml;tig. (&hellip;)<br>\nWirbellose Tiere wie Krebse, Muscheln, Libellen, Eintags-, Stein- und K&ouml;cherfliegen erf&uuml;llen wichtige Aufgaben in den &Ouml;kosystemen. Neben ihrer Funktion als Wasserreiniger &bdquo;dienen sie als wichtige Indikatoren f&uuml;r den Zustand unserer S&uuml;&szlig;gew&auml;sser&ldquo;, so Studienmitautorin Astrid Schmidt-Kloiber vom Institut f&uuml;r Hydrobiologie und Gew&auml;ssermanagement der BOKU. Die Auswertungen zeigen, dass die Artenvielfalt mehr als 50 Jahre lang deutlich angestiegen ist. &bdquo;Diese Zuw&auml;chse traten jedoch haupts&auml;chlich vor 2010 auf und haben sich seitdem leider auf einem mehr oder weniger gleichbleibenden Niveau eingependelt&ldquo;, sagte Erstautor Peter Haase vom Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt.<br>\nDie Zunahme der biologischen Vielfalt in den 1990er und 2000er Jahren sei wahrscheinlich auf &bdquo;die Wirksamkeit von Wasserqualit&auml;tsverbesserungen und Renaturierungsprojekten&ldquo; zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, so Haase. Die anschlie&szlig;ende Stagnation deute &bdquo;auf eine Ersch&ouml;pfung der bisherigen Ma&szlig;nahmen hin&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDamit es wieder zu einer positiven Entwicklung kommt, seien neue Ma&szlig;nahmen erforderlich, so die Fachleute. F&uuml;r &Ouml;sterreich sehen sie mehrere Felder f&uuml;r Verbesserungen: So w&uuml;rde die Renaturierung von Auengebieten bzw. der R&uuml;ckbau von nicht mehr ben&ouml;tigten Querbauwerken in B&auml;chen und Fl&uuml;ssen der Artenvielfalt weiter auf die Spr&uuml;nge helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/science.orf.at\/stories\/3220689\/\">ORF <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Covid-Booster: Wie Wissenschaftler die ganze Welt narrten<\/strong><br>\nF&uuml;r diesen grossen Unterschied an Nicht-Covid-Todesf&auml;llen gibt es zwei m&ouml;gliche Erkl&auml;rungen. Die erste lautet: Die Covid-Auffrischimpfung sch&uuml;tzt vor vielerlei Todesursachen. Das w&auml;re v&ouml;llig neu und ist unplausibel.<br>\nViel naheliegender ist die zweite Erkl&auml;rung: Die Gruppe der Geboosterten war ges&uuml;nder als die Gruppe ohne Boosterdosis. Es handelt sich um einen &laquo;healthy vaccinee bias&raquo;, wie er zum Beispiel auch bei der Grippeimpfung bekannt ist. Gemeint ist damit, dass schwerst kranke Menschen, Personen mit vielen Krankheiten oder mit geringer Lebenserwartung h&auml;ufig nicht geimpft werden; oder dass die Impfung hinausgez&ouml;gert wird, bis es ihnen wieder besser geht.<br>\nGeboostert wurden demnach in der &laquo;Clalit&raquo;-Studie vornehmlich die etwas weniger kranken Personen, die per se ein geringeres Sterberisiko hatten.<br>\nDer Public Health-Experte Eyal Shahar, emeritierter Professor an der Universit&auml;t von Arizona, macht dazu ein Gedankenexperiment: Selbst wenn man diesen Personen anstatt einer dritten Impfdosis nur ein Placebo gespritzt h&auml;tte, w&auml;re ihr Sterberisiko tiefer gewesen als das der Nicht-Geboosterten, weil die Geboosterten insgesamt ges&uuml;nder waren. &laquo;Wir w&uuml;rden dann f&auml;lschlicherweise behaupten, das Placebo sei eine wirksame Vakzine&raquo;, so Shahar.<br>\nWird &ndash; wie in der &laquo;Clalit&raquo;-Studie &ndash; die Sterblichkeit an Covid-19 bei den zwei- und den dreimal geimpften Personen verglichen, t&auml;uscht der &laquo;healthy vaccinee bias&raquo; eine h&ouml;here Impfwirkung vor als tats&auml;chlich vorhanden.<br>\nDiese Befunde lassen an der behaupteten Wirksamkeit des Boosters von 90 Prozent stark zweifeln, betonen die drei LeserbriefschreiberInnen. Eyal Shahar &laquo;&uuml;bersetzt&raquo; diese vorsichtige Formulierung so: &laquo;Die wahre Wirksamkeit des Boosters war Null.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/covid-booster-wie-wissenschaftler-die-ganze-welt-narrten\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Eso-Pe-De: Sagen, was nicht ist<\/strong><br>\nSie haben Schwierigkeiten &uuml;ber den Monat zu kommen, Eink&auml;ufe belasten sie finanziell stark? Bitte, lassen Sie sich nicht in eine Depression hineinreden.<br>\nDie SPD-Vorsitzende Saskia Esken meldete sich via n-tv-Interview zu Wort. Recht schnell kam sie zum Punkt: Dass sie n&auml;mlich selbigen gar nicht hat. Sie trat an, die Situation zu verkl&auml;ren. So erwiderte sie, dass Deutschland nicht durch ein &raquo;Tal der Tr&auml;nen&laquo; gehe, sondern durch ein &raquo;Tal der Chancen&laquo;. Und alle Kritik seitens der &Ouml;konomie sollten nicht dazu f&uuml;hren, dass wir uns nun &raquo;in eine Depression hineinreden lassen&laquo; sollten.<br>\nDie oberste Sozialdemokratin gab also Entwarnung, die steigenden Preise und damit einhergehend kaum noch zu stemmenden Lebenshaltungskosten seien eine M&ouml;glichkeit &ndash; und nicht etwa eine Sorge, so wie viele Kleinliche es dieser Tage einsch&auml;tzen. Die Sozialdemokratie, sie k&uuml;mmert sich halt doch noch um die Leute &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/die-eso-pe-de-sagen-was-nicht-ist\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Antifa ver&ouml;ffentlicht Privatadressen von AfD-Kandidaten <\/strong><br>\nZwei Monate vor der Landtagswahl fordert die Antifa Frankfurt auf ihrer Homepage zu Straftaten gegen hessische AfD-Politiker auf. Beim Aufruf an Antifas in ganz Hessen, der rechten Partei &ldquo;militant zu begegnen&rdquo; und &ldquo;ihnen das Leben zur H&ouml;lle zu machen&rdquo;, bel&auml;sst es die Antifa nicht.<br>\nSie ver&ouml;ffentlicht per Link auf eine andere Internetseite die Privatadressen der AfD-Kandidaten f&uuml;r die Landtagswahl am 8. Oktober. Au&szlig;erdem werden Versammlungsorte oder auch Restaurants benannt, die von ihnen besucht werden. Beim Klick auf die Profile der Kandidaten erscheinen zudem bewertende Kurzbiografien. Eine interaktive Landkarte funktionierte nach Angaben der Ersteller &ldquo;noch nicht richtig&rdquo;.<br>\nZur Begr&uuml;ndung der Aktion hei&szlig;t es auf der Seite, die rechtsextreme Ausrichtung der AfD werde &ldquo;in ihrer Programmatik, den &Auml;u&szlig;erungen von Funktion&auml;rInnen und den Verstrickungen zu faschistischen Gruppen und Verlagen tagt&auml;glich sichtbar&rdquo;. (&hellip;)<br>\nBei den bisherigen Attacken gegen die AfD in Hessen handelte es sich um Sachbesch&auml;digungen zum Beispiel gegen H&auml;user von AfD-Politikern und deren Familien sowie um Brandanschl&auml;ge auf Autos. H&auml;ufig waren die Taten mit Bekennerschreiben der Antifa verbunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/hessen\/hessen-landtagswahl-antifa-afd-100.html%20\">tagesschau <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Man muss wahrlich kein Freund der AfD sein um solcherlei Tun als Straftat zu benennen und zu verurteilen. Die selbsternannten &ldquo;Antifaschisten&rdquo; kopieren hier Praktiken, welche Neonazis seit Jahrzehnten gegen politische Gegner aus&uuml;ben. Zum anderen f&ouml;rdert ihr Vorgehen blo&szlig; die Verrohung der Gesellschaft, unterh&ouml;hlt demokratische Strukturen und provoziert Vergeltungstaten. Wom&ouml;glich werden letztere aber von manchem &ldquo;Aktivist&rdquo; sogar erhofft. Zugleich wird einem bang, was aus jenem Milieu f&uuml;r den Fall der Gr&uuml;ndung einer Wagenknecht-Partei zu erwarten ist, gelten sie und ihre Mitstreiter der &ldquo;Antifa&rdquo; doch als &ldquo;rechts&rdquo;, &ldquo;rassistisch&rdquo; und &ldquo;reaktion&auml;r&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: &bdquo;Hair &amp; Make-up-Artist&ldquo; f&uuml;r Ex-Kanzlerin <\/strong><br>\nF&uuml;r Kosmetik und Frisur der fr&uuml;heren Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der Bund seit deren Ausscheiden aus dem Amt fast 55.000 Euro ausgegeben. Das erkl&auml;rte das Bundeskanzleramt auf Anfrage des Tagesspiegels. (&hellip;)<br>\nDie Kosten f&uuml;r den Service belaufen sich f&uuml;r das vergangene Jahr demnach auf 37.780 Euro. Im Jahr 2023 hat die Regierung bisher 17.200 Euro aufwenden m&uuml;ssen. Damit werden f&uuml;r das gute Aussehen der fr&uuml;heren Regierungschefin rund 3000 Euro im Monat f&auml;llig. Hinzu kommen Reise- und Hotelkosten, wenn die Stylistin Merkel zu Terminen begleitet. Angaben zur H&ouml;he der Kosten hatte das Bundeskanzleramt zun&auml;chst unter Hinweis auf das Pers&ouml;nlichkeitsrecht sowie Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnisse &bdquo;einer Auftragnehmerin des Kanzleramts&ldquo; verweigert, &bdquo;die als Assistentin der Bundeskanzlerin a. D. f&uuml;r Make-up und Frisur t&auml;tig ist&ldquo;. (&hellip;)<br>\nBislang war noch kein Altkanzler dem Bund so teuer wie Angela Merkel. F&uuml;r ihr politisches Nachleben im Rahmen &bdquo;fortwirkender Amtspflichten&ldquo; verf&uuml;gt sie &uuml;ber ein B&uuml;ro mit neun Planstellen samt Dienstwagen vom Bundeskriminalamt. Allein das Personal kostet mehrere Hunderttausend Euro j&auml;hrlich, Reisekosten gehen extra. Letzteres kann an die Budgetgrenze gehen, insbesondere, wenn die begleitende Stylistin in hochpreisigen Hotels mitlogiert. Aus interner Korrespondenz des Kanzleramts, die nach dem Informationsfreiheitsgesetz herausgegeben wurde, geht hervor, dass manches dabei &bdquo;eigentlich zu teuer&ldquo; sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/hair-make-up-artist-fur-ex-kanzlerin-bund-zahlt-55000-euro-fur-merkels-styling-10276549.html\">Tagesspiegel <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Der auf Austerit&auml;t getrimmte Bund muss eben Priorit&auml;ten setzen. Intakte Stra&szlig;en, Schulsanierungen und funktionierendes Internet sind in einem Land &bdquo;in dem wir gut und gerne leben&ldquo; blo&szlig; teure Extraw&uuml;rste. Es gen&uuml;gt doch, wenn das (Ex-)Spitzenpersonal gepflegt daherkommt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-102257","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=102257"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102257\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102259,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102257\/revisions\/102259"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=102257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=102257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=102257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}