{"id":102293,"date":"2023-08-11T08:34:53","date_gmt":"2023-08-11T06:34:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293"},"modified":"2023-08-11T08:34:53","modified_gmt":"2023-08-11T06:34:53","slug":"hinweise-des-tages-4418","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h01\">&bdquo;Schwierigste Zeit des Krieges&ldquo;: Die Ukraine ger&auml;t in Erkl&auml;rungsnot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h02\">Das Vertrauen in Selenskyj schwindet &ndash; auch in der Ukraine selbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h03\">Westen hat sich verkalkuliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h04\">Bundesregierung pr&uuml;ft offenbar &ldquo;Taurus&rdquo;-Lieferung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h05\">Beitrag im ZDF-&bdquo;heute journal&ldquo;: Manipulation in Bild und Ton<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h06\">NATO-Propagandist im britischen Telegraph: Nur keine Angst vorm Atomkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h07\">Das Ende westlicher Vorherrschaft? Zur Bedeutung des Putsches im Niger.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h08\">Krieg f&uuml;hrbar machen: US-Investitionsstopp in China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h09\">6,5 Prozent Inflationsrate f&uuml;r &auml;rmere Alleinlebende, 5,5 Prozent bei sehr wohlhabenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h10\">CO&#8322;-Preis steigt schneller &ndash; das versprochene Klimageld gibt es trotzdem nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h11\">&ldquo;Null Bedauern, gar nichts&rdquo; &ndash; Habeck im &ldquo;Zeit&rdquo;-Interview, was fehlte war der Bravo-Starschnitt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h12\">Kommt darauf an, wo man lebt? Krebserkrankungen und die soziale Ungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h13\">Waffenschau als Volksfest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102293#h14\">China erw&auml;gt landesweite Richtlinien f&uuml;r den Einsatz von Gesichtserkennung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Schwierigste Zeit des Krieges&ldquo;: Die Ukraine ger&auml;t in Erkl&auml;rungsnot<\/strong><br>\nMehr als zwei Monate nach dem Beginn ihrer Gegenoffensive kann die Ukraine immer noch keine Erfolge vermelden. Pr&auml;sident Selenskyj und seine Unterst&uuml;tzer in Deutschland und der EU geraten in Erkl&auml;rungsnot.<br>\nLange wurde die Lage sch&ouml;n geredet. Doch nun sind die Zweifel am Erfolg der ukrainischen Gegenoffensive auch im Mainstream angekommen, wie wir an mehreren Beispielen aus internationalen Medien gezeigt haben. In den letzten Tagen sind die Bedenken sogar noch lauter geworden. &bdquo;Western allies receive increasingly &lsquo;sobering&rsquo; updates on Ukraine&rsquo;s counteroffensive&ldquo;, berichtet CNN. &bdquo;This is the most difficult time of the war&ldquo; &ndash; die schwierigste Zeit des Krieges.<br>\nAuch in deutschen Medien schwindet die Hoffnung. So sagt der Russlandexperte Alexander Gabujew im &bdquo;Spiegel&bdquo;, dass die ukrainische Offensive wohl nicht ausreichen werde, um die russische Seite an den Verhandlungstisch zu bringen. &bdquo;Es l&auml;uft alles auf einen jahrelangen Abnutzungskrieg hinaus.&ldquo;<br>\nWenn das so ist &ndash; und meine Quellen in Br&uuml;ssel best&auml;tigen diese Einsch&auml;tzung &ndash; dann dr&auml;ngen sich einige ernste Fragen auf:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/schwierigste-zeit-des-krieges-die-ukraine-geraet-in-erklaerungsnot\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Slow counteroffensive darkens mood in Ukraine<\/strong><br>\nThis nation is worn out.<br>\nFor nearly 18 months, Ukraine has stood against its Russian invaders &mdash; rallying support for its troops by embracing last year&rsquo;s battlefield victories in the Kyiv, Kharkiv and Kherson regions.<br>\nThose wins carried beleaguered Ukrainians through a winter of airstrikes on civilian infrastructure and a brutal and symbolic battle for Bakhmut, the eastern city that fell to the Russians in May.<br>\nThroughout, Ukrainian officials and their western partners hyped up a coming counteroffensive &mdash; one that, buoyed by a flood of new weapons and training, they hoped would turn the tide of the war.<br>\nBut two months after Ukraine went on the attack, with little visible progress on the front and a relentless, bloody summer across the country, the narrative of unity and endless perseverance has begun to fray.<br>\nThe number of dead &mdash; untold thousands &mdash; increases daily. Millions are displaced and see no chance of returning home. In every corner of the country, civilians are exhausted from a spate of recent Russian attacks &mdash; including strikes on a historic cathedral in Odessa, a residential building in Kryvyi Rih and a blood transfusion center in the Kharkiv region.<br>\nThis week, two Russian missiles hit a single block in the eastern town of Pokrovsk &mdash; where an evacuation train regularly picks up people fleeing front-line areas nearby &mdash; killing civilians and emergency workers who rushed there to save them.<br>\nUkrainians, much in need of good news, are simply not getting any.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/2023\/08\/10\/ukraine-national-mood-counteroffensive-gloom\/\">Washington Post<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das Vertrauen in Selenskyj schwindet &ndash; auch in der Ukraine selbst<\/strong><br>\nWer &uuml;ber den Krieg in der Ukraine und die geopolitischen Spannungen berichtet, muss auch ukrainische Publikationen konsultieren. Globalbridge.ch tut das, dessen Herausgeber Christian M&uuml;ller hat zum Beispiel schon seit Jahren auch die &laquo;Kyiv Post&raquo; abonniert, die politisch erwartungsgem&auml;&szlig; die Sicht der Ukraine wiedergibt. Sie nennt sich ja auch &laquo;Ukraine&rsquo;s Global Voice&raquo;. Am 6. August allerdings war da was ganz Anderes zu lesen. Gem&auml;ss einer neuen Studie w&uuml;rden, so schon die Headline, eine gro&szlig;e Mehrheit der Ukrainer Wolodymyr Selenskyj pers&ouml;nlich f&uuml;r die Korruption in der Regierung und in der Armee verantwortlich machen. Die &laquo;Kyiv Post&raquo; beruft sich dabei auf einen Bericht von Interfax, der hier &uuml;bersetzt wiedergegeben wird &ndash; mit einer anschlie&szlig;enden kurzen Bemerkung von Globalbridge.ch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-vertrauen-in-selenskyj-schwindet-auch-in-der-ukraine-selbst\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Westen hat sich verkalkuliert<\/strong><br>\nSanktionen wirken v&ouml;llig anders als geplant: Russische Volkswirtschaft hat deutsche &uuml;berholt, sagt Studie britischer Finanzexperten.<br>\nW&auml;hrend internationale Finanzinstitutionen wie der IWF ihre Erwartungen f&uuml;r die deutsche Volkswirtschaft von Quartal zu Quartal herunterkorrigieren, zuletzt auf minus 0,3 Prozent im gesamten Jahr 2023, bescheinigen sie Russland ein zunehmendes Wachstum: Um 0,7 Prozent soll die russische Volkswirtschaft im Verlauf des Jahres wachsen. Die offiziellen Prognosen aus Moskau sind mit plus 2,5 Prozent noch optimistischer. Die Entwicklung wird normalerweise dadurch relativiert, dass das russische Bruttoinlandsprodukt &raquo;nur&laquo; dem Italiens mit einer dreimal niedrigeren Bev&ouml;lkerungszahl entspreche und deshalb alle Wachstumsraten von einer niedrigeren Basis aus berechnet seien. Aber m&ouml;glicherweise rechnet sich der Westen damit die eigene Lage sch&ouml;n. Darauf hat jetzt die britische Wirtschaftsagentur &raquo;BNE Intellinews&laquo; in einer Zusammenfassung verschiedener Studien aus der akademischen Volkswirtschaft und von Investoren hingewiesen. Demnach sind die westlichen Statistiken dadurch verzerrt, dass sie alle Wirtschaftsdaten in nominellen Preisen &ndash; umgerechnet in US-Dollar &ndash; verzeichnen. Russlands Volkswirtschaft wird damit schon durch die Abwertung der Landesw&auml;hrung auf derzeit um die 100 Rubel pro US-Dollar oder Euro kleingemacht, auch wenn die Talfahrt des Rubels durch die Entscheidung der russischen Notenbank, bis auf weiteres Devisenbest&auml;nde in H&ouml;he von 21,5 Millionen Euro pro Tag zu verkaufen, erst mal gestoppt wurde &ndash; Dollar und Euro fielen am Donnerstag um jeweils mehr als ein halbes Prozent auf 96,49 beziehungsweise 106,02 Rubel. Korrekter w&auml;re es, schreibt BNE, Kaufkraftparit&auml;ten anzusetzen. Diese Berechnungsmethode versucht, das unterschiedliche Preisniveau der verglichenen L&auml;nder zu ber&uuml;cksichtigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456665.wirtschaftskrieg-westen-hat-sich-verkalkuliert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesregierung pr&uuml;ft offenbar &ldquo;Taurus&rdquo;-Lieferung<\/strong><br>\nDie Bundesregierung pr&uuml;ft einem Medienbericht zufolge, wie Deutschland die Ukraine in den kommenden Monaten mit Marschflugk&ouml;rpern vom Typ &ldquo;Taurus&rdquo; aus Best&auml;nden der Bundeswehr versorgen kann. Nach &ldquo;Spiegel&rdquo;-Informationen laufen dar&uuml;ber Gespr&auml;che zwischen dem Verteidigungsministerium und der R&uuml;stungsindustrie.  Dabei habe das Haus von Minister Boris Pistorius den &ldquo;Taurus&rdquo;-Hersteller gebeten, die Zielprogrammierung des Luft-Boden-Marschflugk&ouml;rpers zu begrenzen. Eine solche Einschr&auml;nkung des Systems sei durchaus m&ouml;glich, berichtet der &ldquo;Spiegel&rdquo; unter Berufung auf Industriekreise. Sie werde aber einige Wochen in Anspruch nehmen. Bundeskanzler Olaf Scholz wolle durch eine technische Modifikationen ausschlie&szlig;en, dass die Ukraine mit den weitreichenden Waffensystemen Angriffe auf russischem Territorium ausf&uuml;hren k&ouml;nne. Scholz wolle die &ldquo;Taurus&rdquo;-Lieferung erst genehmigen, wenn er von der Einschr&auml;nkung &uuml;berzeugt ist, hei&szlig;t es weiter. Grunds&auml;tzliche Zweifel an der Idee aber hege er nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-taurus-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier. Wie bei allen anderen Forderungen nach Waffenlieferungen hat sich die Bundesregierung auch dieses Mal wieder weichklopfen lassen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Beitrag im ZDF-&bdquo;heute journal&ldquo;: Manipulation in Bild und Ton<\/strong><br>\nPeter Vo&szlig; erkennt bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen eine hohe &bdquo;Skandaldichte&ldquo;. Stefan Brandenburg r&auml;umt Fehler ein und weist Manipulationsverdacht zur&uuml;ck. Ein Beispiel aus dem &bdquo;heute journal&ldquo; zeigt, wie man Dinge dreht. Ein Gastbeitrag.<br>\nDie Klagen dar&uuml;ber, im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen folge die politische Meinung der Redaktionen einer einseitigen Agenda, rei&szlig;en nicht ab. Die j&uuml;ngsten Aufregungen, dass die Aussage von Friedrich Merz &bdquo;Die Gr&uuml;nen sind der Hauptgegner&ldquo; um den entscheidenden Nachsatz &bdquo;in dieser Bundesregierung&ldquo; gek&uuml;rzt wurde, oder um eine WDR-Mitarbeiterin, die in einem &bdquo;Tagesschau&ldquo;-Beitrag die h&ouml;heren Penny-Preise gelobt hat, konnten nur darum so hochkochen, weil sie ein tief sitzendes Misstrauen best&auml;tigt haben. Der Vorwurf lautet, dass die Redaktionen eine politische Einstellung teilen, die sich selbst als fortschrittlich bezeichne und im Parteienspektrum am ehesten den Gr&uuml;nen zuzuordnen ist.<br>\nDer Chefredakteur Aktuelles des WDR, Stefan Brandenburg, hat in seinem Beitrag in der F.A.Z. bei seiner Erwiderung auf den fr&uuml;heren Intendanten des S&uuml;dwestrundfunks, Peter Vo&szlig;, selbst auf diese Schlagseite hingewiesen. Doch zugleich betont er, dass man sich dessen bewusst und darum der Vorwurf der Parteilichkeit nicht gerechtfertigt sei. Die Aufreger der j&uuml;ngsten Zeit reduziert er in einer Mischung aus ehrlichem Bedauern und dem Hinweis auf menschliches Versagen als l&auml;ssliche Fehler. Die Misstrauischen wird diese Rechtfertigung des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks wenig &uuml;berzeugen. Denn zwei Argumente widersprechen Brandenburgs Ausf&uuml;hrungen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/wie-das-heute-journal-im-zdf-bild-und-ton-manipuliert-19091864.html\">Bernd Stegemann in der FAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/politik\/beitrag-im-zdf-heute-journal-zu-migration-manipulation-in-bild-und-ton\/ar-AA1f1jv6\">MSN<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>NATO-Propagandist im britischen Telegraph: Nur keine Angst vorm Atomkrieg<\/strong><br>\nSchon einmal den Film &ldquo;Dr. Strangelove&rdquo; gesehen? Wenn man den j&uuml;ngsten Artikel von David Axe im britischen &ldquo;Daily Telegraph&rdquo; liest, wird man zwangsl&auml;ufig an diesen Film erinnert. Nur, dass selbst die darin gezeigte Scheinvernunft inzwischen entschwunden ist. (&hellip;)<br>\nNun kommt aber der Punkt, wo Axe eine gef&auml;hrliche Wendung nimmt:<br>\n&ldquo;Er blufft. Denn er und sein Boss f&uuml;rchten sich, und weil der Bluff alles ist, was sie noch haben, w&auml;hrend Russlands verh&auml;ngnisvoller gr&ouml;&szlig;erer Krieg sich durch seinen 18. Monat frisst, ohne ein Zeichen, dass die Ukraine oder ihre Verb&uuml;ndeten aufgeben. W&uuml;rde er nicht bluffen, w&uuml;ssten wir das. Wir w&uuml;ssten das, weil wir &ndash; nun, vielleicht eine verschwindende Handvoll von uns &ndash; bereits in einer verstrahlten, post-apokalyptischen W&uuml;stenei leben w&uuml;rden.&rdquo;<br>\nAxe behauptet also, Russland w&uuml;rde ohnehin nie Atomwaffen einsetzen, auch dann nicht, wenn die Kriterien der Nukleardoktrin dies sagten, weil dieser Einsatz sonst bereits stattgefunden h&auml;tte. Das ist verr&uuml;ckt, weil diese Kriterien klar und verst&auml;ndlich sind und weit und breit keine russische Niederlage in Sicht ist. Aber worauf er eigentlich hinaus will, ist etwas v&ouml;llig anderes.<br>\n&ldquo;Die ganze Zeit &uuml;ber haben ukrainische Raketen, Drohnen, Saboteure und Attent&auml;ter russische Beamte get&ouml;tet, russische Kampfflugzeuge abgeschossen, russische Kriegsschiffe versenkt und milit&auml;rische Ziele im russischen Luftraum, in russischen Gew&auml;ssern und auf russischem Boden in die Luft gejagt.&rdquo;<br>\nWeil Russland auf den blanken Terrorismus der Ukraine, so &uuml;bersetzt sich dieser Satz, nicht mit Atombomben reagiert hat, muss es ein Bluff sein.<br>\n&ldquo;Putin hat damals keine Atombombe gestartet. Und er wird es jetzt nicht tun. Denn so b&ouml;sartig, feige und grausam Putin ist, er ist nicht verr&uuml;ckt. Und er will nicht in dem Vergeltungsschlag sterben, der mit Sicherheit auf jeden nuklearen Angriff auf die Ukraine folgen w&uuml;rde.&rdquo;<br>\nAxe ist nat&uuml;rlich zu jung, um sich an den Kalten Krieg und die gegenseitig zugesicherte Zerst&ouml;rung (Mutually Assured Destruction, MAD) zu erinnern; aber er h&auml;tte auch das Verhalten der Sowjetunion falsch gelesen. Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen dem Wissen um die Folgen eines Einsatzes nuklearer Waffen und einer daraus resultierenden Vorsicht und dem Bluff, den Axe darin sieht, wenn auch nur an diese Gefahr erinnert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/177516-nato-propagandist-im-britischen-telegraph\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das Ende westlicher Vorherrschaft? Zur Bedeutung des Putsches im Niger.<\/strong><br>\nDa&szlig; der Putsch, mit dem die Milit&auml;rs im Niger am 26. Juli ihre Regierung st&uuml;rzten, im Westen zwei Wochen sp&auml;ter immer noch Schlagzeilen macht; da&szlig; aus einem Umsturz von zun&auml;chst nur lokaler Bedeutung ein international beobachtetes Ereignis geworden ist, zeigt: Da ist etwas grundlegend in Bewegung geraten, und dies sogar auf mehreren Ebenen.<br>\nDeren erste: der Sahel. Dessen gr&ouml;&szlig;ter Teil war franz&ouml;sisches Kolonialgebiet. Mit der Entkolonialisierung wurde er ein Element der &raquo;Fran&ccedil;afrique&laquo;, von Frankreichs informellem Einflu&szlig;gebiet in seinen einstigen afrikanischen Kolonien. Paris verteidigte seine Dominanz dort in der Regel beinhart; gelegentliche Rebellionen &ndash; man denke an Burkina Faso unter Thomas Sankara &ndash; wurden mit allen Mitteln niedergeschlagen.<br>\nSeit rund zwei Jahren zeigt sich nun aber: Frankreich gelingt das offenbar nicht mehr. Zuerst Mali, dann Burkina Faso warfen franz&ouml;sische Truppen aus dem Land; das Gleiche zeichnet sich nun auch in Niger ab. Niger w&auml;re bereits der dritte Staat, in dem Paris binnen kurzer Zeit weitgehend entmachtet w&uuml;rde. F&auml;ngt die &raquo;Fran&ccedil;afrique&laquo; an zu br&ouml;ckeln?<br>\nDie Frage stellt sich umso mehr, als die Entwicklung in Mali, Burkina Faso und Niger kein isoliertes Ph&auml;nomen ist: Sie ist Teil eines neuen, immer &ouml;fter erfolgreichen Strebens auf dem gesamten afrikanischen Kontinent nach Eigenst&auml;ndigkeit jenseits europ&auml;ischer sowie US-amerikanischer Dominanz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1438916938022\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Krieg f&uuml;hrbar machen: US-Investitionsstopp in China<\/strong><br>\nDen ersten Schadensfall hat das neue Dekret, mit dem US-Pr&auml;sident Joseph Biden Investitionen in China beschr&auml;nken will, schon verursacht, bevor es fertig ausformuliert war und verk&uuml;ndet wurde: Die US-Risikokapitalfirma Sequoia teilte Anfang Juni mit, sie bereite die Abspaltung ihres China-Gesch&auml;fts vor. Vor die Aussicht gestellt, die hochprofitablen Investments in der chinesischen Hightechbranche deutlich reduzieren und allerlei Filetst&uuml;cke der Konkurrenz &uuml;berlassen zu m&uuml;ssen, entschied sich das Unternehmen daf&uuml;r, dann doch lieber in Zukunft getrennt vorzugehen: mit einer Firma f&uuml;r den westlichen, einer anderen f&uuml;r den chinesischen Markt. Andere Konzerne, auch deutsche, denken l&auml;ngst &uuml;ber &auml;hnliche Schritte nach. Das vielzitierte Decoupling, das angeblich im Westen niemand mehr will, von dem sich selbst die US-Regierung verbal abgrenzt: Es hat begonnen. Wie weit es die jetzt beschlossenen US-Investitionskontrollen vorantreiben und ob es sich noch bremsen l&auml;sst &ndash; wer wei&szlig;. (&hellip;) Washington will verhindern, dass die Investitionskontrollen f&uuml;r die US-Industrie zus&auml;tzliche Nachteile bringen. Deshalb muss es versuchen, m&ouml;glichst viele westliche Staaten zur &Uuml;bernahme des neuen &raquo;Outbound Investment Screening&laquo; zu bringen &ndash; auch Deutschland. Da kann es rasch haarig werden. Zum Beispiel Volkswagen: Der Konzern k&auml;mpft derzeit mit der Umstellung auf Elektromobilit&auml;t, ist nicht mehr nur auf seinen Hauptmarkt China angewiesen, sondern inzwischen auch darauf, dass chinesische Unternehmen ihm mit ihrer Technologie aus der Patsche helfen. Lassen sich denn die n&ouml;tigen Investitionen in der Volksrepublik bewerkstelligen, ohne gegen die Restriktionen zu versto&szlig;en, die der Minister f&uuml;r die transatlantische Wirtschaft, Robert Habeck, nach US-Vorbild einf&uuml;hren will &ndash; nebenbei, klar gegen den Willen seines Ministeriums? Wird die deutsche Halbleiterhoffnung Infineon die Ma&szlig;nahmen unbeschadet &uuml;berstehen? Auch ein Wirtschaftskrieg kann leicht nach hinten losgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456662.krieg-f%C3%BChrbar-machen.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>USA stoppen Investitionen in China<\/strong><br>\n&Ouml;konomen warnen vor versch&auml;rftem Wirtschaftskrieg. Volksrepublik protestiert.<br>\nUS-Pr&auml;sident Joseph Biden versch&auml;rft den Wirtschaftskrieg gegen China weiter und hat am Mittwoch abend (Ortszeit) neue Beschr&auml;nkungen f&uuml;r US-Investitionen in der Volksrepublik verh&auml;ngt. Betroffen sind Investitionen in modernste Halbleiter, in Quantumcomputing und in bestimmte Felder der k&uuml;nstlichen Intelligenz. Einige Investitionen werden prinzipiell untersagt, andere sind k&uuml;nftig genehmigungspflichtig. Die Bestimmungen werden wohl Anfang kommenden Jahres in Kraft treten. Die Ma&szlig;nahme war bereits seit geraumer Zeit erwartet worden. Sie ist in den USA vielfach kritisiert worden: W&auml;hrend vor allem republikanische Politiker deutlich sch&auml;rfere Ma&szlig;nahmen verlangen, warnen &Ouml;konomen, gehe man nicht sehr sorgsam vor, sch&auml;dige man auch die eigene Industrie, die im China-Gesch&auml;ft viel Geld verdient. Beijing reagierte auf die neuen Restriktionen mit klarer Ablehnung. Washington setze offenbar weiterhin darauf, den &ouml;konomischen Fortschritt der Volksrepublik abzuw&uuml;rgen und das Land damit seiner Entwicklungschancen zu berauben, stellte am Donnerstag ein Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums fest. China werde gegen&uuml;ber den Vereinigten Staaten &raquo;seine eigenen Rechte und Interessen entschlossen verteidigen&laquo;. Beobachter warnen, die neue US-Ma&szlig;nahme stelle die vorsichtig eingeleitete Wiederbelebung der politisch-diplomatischen Kontakte zwischen den L&auml;ndern in Frage. Zudem b&ouml;ten US-Halbleiterkonzerne, f&uuml;r die die Volksrepublik ein kaum zu ersetzender Markt ist, eine breite Angriffsfl&auml;che f&uuml;r Gegensanktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456627.bidens-pr%C3%A4sidialdekret-usa-stoppen-investitionen-in-china.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>6,5 Prozent Inflationsrate f&uuml;r &auml;rmere Alleinlebende, 5,5 Prozent bei sehr wohlhabenden<\/strong><br>\nDie Inflationsrate in Deutschland ist im Juli leicht auf 6,2 Prozent gesunken. Die Teuerungsrate fiel f&uuml;r alle Haushaltstypen niedriger aus als im Juni. Alleinlebende mit niedrigen Einkommen sind aber mit einer Inflationsrate von 6,5 Prozent im Juli weiterhin etwas &uuml;berdurchschnittlich von der Preissteigerung belastet, w&auml;hrend Singles mit sehr hohen Einkommen mit 5,5 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt liegen. Wie schon seit Anfang 2022 verzeichnen sie die niedrigste haushaltsspezifische Belastung. Die Differenz betrug damit im Juli 1,0 Prozentpunkte, nachdem es im Juni 1,3 Prozentpunkte waren. Das ergibt der neue IMK Inflationsmonitor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die Forschenden erwarten in den kommenden Monaten einen weiteren R&uuml;ckgang der Inflation und empfehlen trotz der bisher nur z&ouml;gerlich sinkenden Kernrate, mit weiteren Leitzinserh&ouml;hungen abzuwarten. Denn ein dadurch ausgel&ouml;ster noch st&auml;rkerer konjunktureller Einbruch und steigende Arbeitslosigkeit w&uuml;rden ebenfalls Haushalte mit niedrigen Einkommen besonders hart treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-6-5-prozent-inflationsrate-fur-aermere-alleinlebende-5-5-prozent-bei-sehr-wohlhabenden-51276.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>CO&#8322;-Preis steigt schneller &ndash; das versprochene Klimageld gibt es trotzdem nicht<\/strong><br>\nBenzin, Diesel und Heiz&ouml;l verteuern sich in den kommenden beiden Jahren jeweils um rund drei Cent je Liter. Der im Gegenzug f&uuml;r den h&ouml;heren CO&#8322;-Preis versprochene Ausgleich f&uuml;r die B&uuml;rger taucht in den Planungen der Ampel-Regierung dagegen weiterhin nicht einmal auf.<br>\nDass die Begehrlichkeiten f&uuml;r Robert Habecks Schatten-Haushalt gro&szlig; ausfallen w&uuml;rden, war absehbar: Chipfabriken, Schienen-Sanierung und W&auml;rmepumpenf&ouml;rderung &ndash; alles sollte aus dem sogenannten Klima- und Transformationsfonds (KTF) finanziert werden, den der gr&uuml;ne Wirtschafts- und Klimaschutzminister fast allein verwalten darf. Am Mittwoch hat sich die Bundesregierung nun auf einen Wirtschaftsplan f&uuml;r den KTF geeinigt, doch noch gr&ouml;&szlig;ere Sprengkraft als die Ausgabenseite d&uuml;rfte die Einnahmenseite haben.<br>\nDenn um in den kommenden Jahren insgesamt rund 212 Milliarden Euro f&uuml;r diverse Klimaschutz- und Investitionsprogramme ausgeben zu k&ouml;nnen, muss erst mal deutlich mehr Geld in den Fonds flie&szlig;en. Das soll &uuml;ber den CO&#8322;-Preis passieren, der daf&uuml;r schneller steigen soll als zuletzt geplant. [&hellip;]<br>\nEigentlich sollten die B&uuml;rger laut Koalitionsvertrag diese Mehrkosten &uuml;ber das sogenannte Klimageld wieder zur&uuml;ckbekommen. Doch auf absehbare Zeit flie&szlig;t kein einziger Euro in Form einer Gutschrift zur&uuml;ck an die B&uuml;rger. Das Grundproblem ist, dass weiterhin ein &Uuml;berweisungsmechanismus fehlt, durch den der Staat an alle 84 Millionen B&uuml;rgern ein solches Klimageld &uuml;berhaupt auszahlen kann. Bei keiner der vorhandenen Transferstellen &ndash; nicht bei Finanz&auml;mtern, Familienkassen oder Krankenkassen &ndash; sind alle B&uuml;rger erfasst.<br>\nMittlerweile will sich Finanzminister Christian Lindner (FDP) nur noch soweit festlegen, dass &bdquo;noch in dieser Legislaturperiode&ldquo; die Voraussetzungen geschaffen werden, um Einnahmen aus dem Emissionshandel direkt an die B&uuml;rger auszuzahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus246829246\/Sprit-Heizoel-und-Co-CO-Preis-steigt-schneller-das-versprochene-Klimageld-gibt-es-trotzdem-nicht.html\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Klimafonds: CO2-Preis f&uuml;r Tanken und Heizen steigt<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat Details des Klima- und Transformationsfonds beschlossen. Im kommenden Jahr steigt der nationale CO2-Preis deutlich &ndash; was das Tanken und Heizen mit fossiler Energie verteuert.<br>\nDie Bundesregierung will den CO2-Preis f&uuml;r das Tanken und Heizen mit fossilen Brennstoffen im kommenden Jahr deutlich erh&ouml;hen. Der Preis soll nach &uuml;bereinstimmenden Medienberichten zum 1. Januar auf 40 Euro pro Tonne steigen.<br>\nDerzeit liegt er bei 30 Euro. In der Bundesregierung war zun&auml;chst &uuml;ber eine Erh&ouml;hung des CO2-Preises 2024 auf 45 Euro debattiert worden. Allerdings sind weitere Schritte bereits geplant. 2025 soll der Preis bei 50 liegen, im Jahr darauf bei 65 Euro, wie das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/co2-preis-energie-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&ldquo;Null Bedauern, gar nichts&rdquo; &ndash; Habeck im &ldquo;Zeit&rdquo;-Interview, was fehlte war der Bravo-Starschnitt<\/strong><br>\nRobert Habeck wurde interviewt. Beim Betrachten der Zeilen beeindruckt die Selbstverliebtheit und Selbstzufriedenheit des Ministers. Ein Land wird mutwillig demontiert und zerst&ouml;rt, der Mithauptverantwortliche darf sich unbeeindruckt davon mitteilen und wird mit professionellen Fotos im Artikel unangenehm hofiert. (&hellip;)<br>\nDeutschland, B&uuml;rger, seid dankbar! Robert und seine Looser-Gang namens Ampelregierung sind jetzt da, um die lahmen Schluffis im Land endlich aufzuwecken. Es sei doch &ldquo;mit den H&auml;nden zu greifen, was f&uuml;r eine Herausforderung diese Transformation darstellt&rdquo;, so Habeck flehend. Ja, aber wird diese Transformation von den Normalb&uuml;rgern am Fu&szlig;e des Elfenbeinturms &uuml;berhaupt akzeptiert?, lautet die zage R&uuml;ckfrage. Habeck gn&auml;dig in der Antwort, auch die CDU w&uuml;rde die &ldquo;Performance der Regierung&rdquo; zeitnah verinnerlichen, denn:<br>\n&ldquo;Ja, ich bin optimistisch, dass wir einigungsf&auml;hig sind. Weil das Land in der Vergangenheit immer wieder gezeigt hat, dass es sich neu erfindet, dass wir Krisen meistern k&ouml;nnen. Und ich bin als Demokrat optimistisch, dass am Ende f&uuml;r L&ouml;sungen abgestimmt wird und nicht f&uuml;r die Verhinderung von L&ouml;sungen.&rdquo;<br>\nDas Habecksche Heizungsgesetz h&auml;tte aber doch &ldquo;Teile der Bev&ouml;lkerung in Angst und Schrecken versetzt &ndash; vielleicht auch in die Arme der Populisten getrieben&rdquo;, so die n&auml;chste anma&szlig;ende Behauptung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/177494-null-bedauern-gar-nichts-habeck\/\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Deutschland ist <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101717\">Schlusslicht bei der IWF-Konjunkturprognose<\/a> und die Weltbank stellt fest, dass die deutsche Wirtschaft beim Bruttoinlandsprodukt nach Kaufkraftparit&auml;t sogar <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h02\">hinter Russland gefallen ist<\/a>. Erneut stellt sich die Frage, ob Herr Habeck <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90484\">ein Auftragskiller des deutschen Mittelstandes<\/a> ist. Denn z.B. die Bilanz von Habecks &bdquo;Gaspolitik&ldquo; ist vernichtend und doch wahrscheinlich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95666\">genau so gewollt<\/a>. Wer braucht vor diesen besorgniserregenden Hintergrund solche Interviews? Besorgte B&uuml;rger und Unternehmer auf keinen Fall. Erinnert sei an diesen Beitrag von Jens Berger anl&auml;sslich eines Habeck-Interviews in der ARD-Sendung &ldquo;maischberger&rdquo;: Habeck ist nicht inkompetent, er hat <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87735\">einfach nur mit dem Denken aufgeh&ouml;rt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kommt darauf an, wo man lebt? Krebserkrankungen und die soziale Ungleichheit<\/strong><br>\nWenn wir &uuml;ber Krebserkrankungen sprechen, dann geht es um hundertausende Menschen, die jedes Jahr von einer solchen Erkrankung betroffen sind. Zur Einordnung der Gr&ouml;&szlig;enordnung berichtet das Robert Koch-Institut: Im Jahr 2018 sind gesch&auml;tzt etwa 233.000 Frauen und 265.000 M&auml;nner in Deutschland neu an Krebs erkrankt. Die Gesamtzahl an j&auml;hrlichen Neuerkrankungen stagniert demnach seit etwa zehn Jahren bei rund 500.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Angesichts der &auml;lter werdenden Bev&ouml;lkerung bedeutet dies, dass die Erkrankungsraten an Krebs im Mittel leicht zur&uuml;ckgegangen sind, allerdings zeigen sich bei den verschiedenen Krebsarten teilweise heterogene Trends (vgl. RKI 2021: Krebs in Deutschland f&uuml;r 2017\/2018).<br>\nDas sind &Uuml;berschriften, die einen gerade aus einer sozialpolitischen Perspektive aufhorchen lassen: Schere geht weiter auseinander: Mehr Krebs in &auml;rmeren Regionen, so die Berliner Zeitung. Und der Spiegel hat seine Meldung so &uuml;berschrieben: Soziale Ungleichheit beeinflusst Krebsrisiko zunehmend. Beide Meldungen beziehen sich auf diese Mitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums: Wachsende soziale Ungleichheit bei Krebsneuerkrankungen in Deutschland. Und darin bekommen wir eine gute und eine schlechte Botschaft serviert: &raquo;Die altersstandardisierten Krebs-Neuerkrankungsraten sinken &ndash; doch nicht alle Menschen in Deutschland profitieren gleicherma&szlig;en von diesem Trend: Der R&uuml;ckgang ist in den am st&auml;rksten benachteiligten Regionen der Republik deutlich weniger ausgepr&auml;gt als in den wohlhabenderen Gegenden.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2023\/08\/08\/krebserkrankungen-und-die-soziale-ungleichheit\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Waffenschau als Volksfest<\/strong><br>\nMecklenburg-Vorpommern: Bundesmarine nutzt 32. &raquo;Hanse Sail&laquo; f&uuml;r Kriegsverherrlichung. Chinesische Delegation von Stadt Rostock ausgeladen.<br>\nMilitaristischer Spa&szlig; f&uuml;r die ganze Familie: Die Bundesmarine nutzt die 32. &raquo;Hanse Sail&laquo; in Warnem&uuml;nde, die am Donnerstag von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr&auml;sidentin Manuela Schwesig (SPD) er&ouml;ffnet wurde, zum wiederholten Male als PR-Show und Event. F&uuml;r den Marinest&uuml;tzpunkt sei es eine &raquo;gro&szlig;e Freude&laquo;, ein &raquo;wesentlicher Teil des maritimen Gro&szlig;events zu sein&laquo;, hei&szlig;t es in einer Mitteilung des Presse- und Informationszentrums Marine vom Montag. Als Programmpunkte pries die Mitteilung &raquo;ein hautnahes Erleben&laquo; von Panzern wie dem &raquo;Leopard 2&laquo; oder dem &raquo;Puma&laquo; an oder eine &raquo;simulierte Seenotrettung&laquo; mit dem Hubschrauber &raquo;Sea King&laquo;. Auf dem &raquo;U-Boot H&uuml;pfburg&laquo; k&ouml;nne sich der &raquo;maritime Nachwuchs&laquo; vergn&uuml;gen. So offen wie die Bundeswehr sich hier gibt, ist sie nicht jedem gegen&uuml;ber: Im Vorfeld der &raquo;Hanse Sail&laquo; hat sie daf&uuml;r gesorgt, dass eine chinesische Delegation vom offiziellen Abendempfang der Hansestadt Rostock ausgeladen werden musste. Da der Empfang auf dem Gel&auml;nde des &raquo;Marinearsenals Warnowwerft&laquo;, also im milit&auml;rischen Sicherheitsbereich, stattfindet, hat die Bundeswehr das letzte Wort, wer kommen darf und wer nicht. Rostocks Oberb&uuml;rgermeisterin Eva-Maria Kr&ouml;ger (Die Linke) sah sich daher gen&ouml;tigt, den chinesischen G&auml;sten die Absage weiterzuleiten. (&hellip;)<br>\nAuf Unverst&auml;ndnis stie&szlig; das Vorgehen der Bundeswehr auch bei Sevim Da&#287;delen, Obfrau der Fraktion Die Linke im Ausw&auml;rtigen Ausschuss des Bundestags und Sprecherin f&uuml;r Internationale Politik. Bei der nachtr&auml;glichen Ausladung der chinesischen Delegation handele es sich &raquo;offenbar um einen kalkulierten Affront der Bundesregierung gegen&uuml;ber China&laquo;, erkl&auml;rte Da&#287;delen am Donnerstag gegen&uuml;ber junge Welt. Damit setze die Ampelregierung ihre China-Strategie in die Tat um, &raquo;die im Schlepptau der USA Konfrontation zum Leitmotiv im Umgang mit China erkl&auml;rt&laquo;. &raquo;Anstatt auf dem diplomatischen Parkett weiter Porzellan zu zerschlagen, sollte sich die Bundesregierung im Interesse der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r gute Beziehungen mit Deutschlands gr&ouml;&szlig;tem Handelspartner einsetzen&laquo;, betonte die Linke-Politikerin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456640.maritimer-unsinn-waffenschau-als-volksfest.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>China erw&auml;gt landesweite Richtlinien f&uuml;r den Einsatz von Gesichtserkennung<\/strong><br>\nChina hat am Dienstag eine landesweite Initiative gestartet, mit der die Meinung der &Ouml;ffentlichkeit zu Verordnungsentw&uuml;rfen eingeholt werden soll, die speziell auf die Technologie zur Gesichtserkennung abzielen. Dies ist das erste Mal, dass das Land versucht, umfassende Richtlinien f&uuml;r den Einsatz der Technologie auf nationaler Ebene festzulegen.<br>\nChinesische Insider erkl&auml;rten, dass die Gesichtserkennungstechnologie zwar Bequemlichkeit und Effizienz bietet, aber auch Bedenken hinsichtlich ihres m&ouml;glichen Missbrauchs und der Verletzung der Privatsph&auml;re des Einzelnen ge&auml;u&szlig;ert wurden. Diese Vorschriften kommen zur rechten Zeit und sind dringend erforderlich, um ein Gleichgewicht zwischen der F&ouml;rderung der Entwicklung der Gesichtserkennungstechnologie und dem Schutz der Privatsph&auml;re herzustellen.<br>\nDie Verordnungsentw&uuml;rfe wurden von der chinesischen Cyberspace Administration (CAC) ver&ouml;ffentlicht. Nach Angaben der CAC wird die &ouml;ffentliche Konsultation zu diesen Vorschriften einen Monat dauern, in dem Einzelpersonen und Organisationen aufgefordert sind, R&uuml;ckmeldungen und Vorschl&auml;ge zu machen.<br>\nDie Vorschriften sehen strenge Anforderungen f&uuml;r die Erhebung, Speicherung und Verwendung von Gesichtserkennungsdaten vor. Nach dem Verordnungsentwurf m&uuml;ssen Organisationen, die Gesichtserkennungstechnologie einsetzen, die Zustimmung der Personen einholen, bevor sie deren Gesichtsdaten erfassen. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen sie den Zweck und den Umfang der Datenerhebung klar angeben und sicherstellen, dass die Daten ausschlie&szlig;lich f&uuml;r den angegebenen Zweck verwendet werden. Der Entwurf regelt auch, dass nicht-biometrische L&ouml;sungen zur Erkennung von Merkmalen Vorrang haben sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-08\/09\/content_100473014.htm\">German.China.org.cn<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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