{"id":102307,"date":"2023-08-11T12:30:13","date_gmt":"2023-08-11T10:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102307"},"modified":"2023-08-11T15:16:07","modified_gmt":"2023-08-11T13:16:07","slug":"afrika-kann-sich-einen-krieg-in-der-sahelzone-nicht-leisten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102307","title":{"rendered":"Afrika kann sich einen Krieg in der Sahelzone nicht leisten"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem j&uuml;ngsten Milit&auml;rputsch in der Republik Niger hat sich das S&auml;belrasseln zwischen einigen Mitgliedsstaaten der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) und der neuen Junta in Niamey versch&auml;rft. Am 26. Juli 2023 hatte der Kommandeur der Pr&auml;sidentengarde, Abdourahamane Tchiani, den demokratisch gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten der Republik Niger, Mohamed Bazoum, festgenommen und abgesetzt. In einem beispiellosen Schritt verh&auml;ngte die ECOWAS unter dem Vorsitz Nigerias in Absprache mit den Vereinigten Staaten, Frankreich und der EU, welche alle erhebliche mineralische, politische, wirtschaftliche und milit&auml;rische Interessen in dem uranreichen Land haben, Sanktionen und drohte mit milit&auml;rischen Ma&szlig;nahmen. Die Wirtschaftsvereinigung stellte den Putschisten das Ultimatum, Bazoum umgehend wieder zu bem&auml;chtigen, andernfalls w&uuml;rden milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen folgen. Dieses Ultimatum lief am Sonntag, dem 6. August, aus. Von <strong>Franklyne Ogbunwezeh<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8831\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-102307-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230811-Afrika-kann-sich-Krieg-in-Sahelzone-nicht-leisten-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230811-Afrika-kann-sich-Krieg-in-Sahelzone-nicht-leisten-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230811-Afrika-kann-sich-Krieg-in-Sahelzone-nicht-leisten-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230811-Afrika-kann-sich-Krieg-in-Sahelzone-nicht-leisten-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=102307-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230811-Afrika-kann-sich-Krieg-in-Sahelzone-nicht-leisten-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230811-Afrika-kann-sich-Krieg-in-Sahelzone-nicht-leisten-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Indessen hatte Nigeria im Rahmen seiner Sanktionen einseitig die Stromzufuhr nach Niger unterbrochen und damit gegen die Bestimmungen des von neun Anrainerstaaten &ndash; Guinea, Mali, Elfenbeink&uuml;ste, Burkina Faso, Benin, Niger, Nigeria, Kamerun und Tschad &ndash; am 16. Februar 1963 unterzeichneten Abkommens &uuml;ber den Fluss Niger versto&szlig;en.<\/p><p>Niamey reagierte, indem es sich weigerte, die hochrangige Delegation zu empfangen, die der ECOWAS-Vorsitzende, Ahmed Tinubu, nach Niger geschickt hatte. Am Montag, dem 7. August, sperrte Niamey seinen Luftraum, was zu einer Versch&auml;rfung der Lage f&uuml;hrt, weil dies die Umleitung der Flugrouten zahlreicher europ&auml;ischer und amerikanischer Fluggesellschaften zur Folge hatte. Im Einzelfall f&uuml;hrte dies zu einer Verl&auml;ngerung des Fluges um bis zu 1.000 km und erh&ouml;hten Treibstoffkosten.   <\/p><p>Mali und Burkina Faso, zwei westafrikanische L&auml;nder, die von starken Milit&auml;rregimes gef&uuml;hrt werden, stellten sich hinter die Putschisten und brachen damit den Schulterschluss mit der ECOWAS. Sie gaben zu verstehen, dass jedes milit&auml;rische Vorgehen gegen Niger einer Kriegserkl&auml;rung auch gegen sie gleichkomme. Dies deutet nicht nur auf Risse in der ECOWAS-Allianz hin, sondern auch auf die M&ouml;glichkeit eines Krieges, der ganz Westafrika erfassen k&ouml;nnte.<\/p><p>Die Vereinigten Staaten von Amerika und die EU fordern die Wiederherstellung einer demokratisch gew&auml;hlten Regierung und verurteilen den Putsch. Neben der Verh&auml;ngung von Sanktionen drohten sie weitere Ma&szlig;nahmen an, darunter auch die Option eines milit&auml;rischen Eingriffes, um ihre Ernsthaftigkeit zu demonstrieren.<\/p><p>Hinter dem Interesse der USA an der Wiederherstellung des Status quo stehen rationale und realpolitische Gr&uuml;nde. Die Republik Niger beherbergt eine der gr&ouml;&szlig;ten operativen US-Drohnenbasen, von der aus sie und ihre Verb&uuml;ndeten Operationen gegen den islamischen Terrorismus durchf&uuml;hren. Frankreich seinerseits bezieht 32 Prozent des Urans, mit dem die 59 Atomreaktoren betrieben werden, die 80 Prozent des franz&ouml;sischen Strombedarfs erzeugen, aus Niger.  F&uuml;r die EU ist ein befreundetes Niger das letzte Bollwerk zwischen Europa und den Wellen illegaler Migranten aus Subsahara-Afrika, die das Mittelmeer &uuml;berqueren wollen. Diese betr&auml;chtlichen milit&auml;rischen Ressourcen, geostrategische Interessen und die neue Furcht vor einer russischen Invasion in Afrika erkl&auml;ren die Reaktion dieser Staaten.<\/p><p>Auf der anderen Seite steht die ECOWAS, die von einem nigerianischen Pr&auml;sidenten angef&uuml;hrt wird, dessen Wahl umstritten war und der es nach Meinung vieler eilig hat, in Niger St&auml;rke zu zeigen, nicht nur, um von innenpolitischen Problemen abzulenken, mit denen seine Regierung konfrontiert ist, einschlie&szlig;lich der Frage nach seiner Legitimit&auml;t, sondern auch, um politische Glaubw&uuml;rdigkeit im Westen zu gewinnen. <\/p><p>Die franz&ouml;sische Tageszeitung <em>Le Monde<\/em> erkl&auml;rte in der Ausgabe vom 3. August 2023: &bdquo;Die Glaubw&uuml;rdigkeit von Bola Tinubu wird davon abh&auml;ngen, was er in Niger tun kann&ldquo;. Beunruhigend sind auch Untersuchungsberichte, in denen behauptet wird, Tinubu sei ein Agent des US-Geheimdienstes gewesen, der aufgrund seiner Drogenvergangenheit Geheimdienstinformationen gesammelt habe, wof&uuml;r er von einem US-Gericht gezwungen wurde, Hunderttausende von Dollar einzub&uuml;&szlig;en.<\/p><p>Das Ultimatum an die Putschisten in Niamey lief am Sonntag, dem 6. August, ab. W&auml;hrend die Welt auf den n&auml;chsten Zug in diesem politischen Schachspiel mit weiterreichenden Folgen f&uuml;r die ganze Region wartet, mehren sich die Anzeichen daf&uuml;r, dass ein &uuml;berst&uuml;rzter Einmarsch in Niger ein falscher Schritt w&auml;re.  <\/p><p>Politische Kreise um Bola Tinubu betrachten Nigeria als afrikanische Gro&szlig;macht und glauben, dass eine solche Operation, unterst&uuml;tzt von amerikanischer Logistik und Hardware, Niamey innerhalb weniger Tage einnehmen k&ouml;nnte. Aber vielleicht sind sie zu optimistisch. Wie Declan Walsh in der <em>New York Times<\/em> vom 7. August feststellte, &bdquo;ist Niger doppelt so gro&szlig; wie Frankreich, und seine kampferprobte Armee wurde von amerikanischen und europ&auml;ischen Spezialeinheiten ausgebildet&ldquo;. Anekdotische Belege zeigen auch, dass der Staatsstreich in Niger und in der gesamten Region Unterst&uuml;tzung in der Bev&ouml;lkerung gefunden hat. Eine Einnahme Nigers, um f&uuml;r Ordnung zu sorgen, d&uuml;rfte daher schwierig werden.<\/p><p>Viele prominente Stimmen in Afrika lehnen ein milit&auml;risches Vorgehen immer nachdr&uuml;cklicher ab. Auch in Nigeria, von dem erwartet wird, dass es Truppen zu einer Milit&auml;roperation beisteuert, ist eine Abneigung  zu beobachten, das Land in den Krieg zu f&uuml;hren. Dies zeigte sich darin, dass der nigerianische Senat sich weigerte, Pr&auml;sident Tinubu die Befugnisse zu erteilen, die er f&uuml;r eine Milit&auml;raktion in Niger ben&ouml;tigte. <\/p><p>Viele Menschen in Nordnigeria haben tradierte Verbindungen zu Niger und sind gegen jede Milit&auml;raktion gegen ihre Verwandten in der Republik Niger. Die Fraktion Nordnigerias hat sich in einem deutlich formulierten Brief, der im Senat verlesen wurde, gegen die Milit&auml;raktion in Niger ausgesprochen. <\/p><p>Interessant ist, dass einige Bef&uuml;rworter der Milit&auml;raktion in Niger, insbesondere im ECOWAS-Block, das Malabo-Protokoll zur Beendigung verfassungswidriger Regierungswechsel in Afrika nicht ratifiziert haben, was ein wirksames Vorgehen in Niger erschwert. Dieses Protokoll der Afrikanischen Union ist das Ergebnis eines langwierigen und komplexen Prozesses und wurde 2014 angenommen, ist aber noch nicht in Kraft, da nur 15 der 55 AU-Mitgliedsstaaten Ratifizierungsurkunden abgegeben haben. Nigeria ist einer der 40 Staaten, die das Instrument, das eines der wirksamsten Instrumente zur Bek&auml;mpfung verfassungswidriger Regierungswechsel in Afrika h&auml;tte sein k&ouml;nnen, noch nicht ratifiziert haben. <\/p><p>Obwohl die Demokratie als das beste Regierungssystem angepriesen wird, verraten Handlungen wie die Nicht-Ratifizierung dieses Protokolls, dass die Demokratie nur ein Deckmantel ist, den die afrikanische politische Klasse benutzt, um an der Macht zu bleiben.  Und dies ist einer der Faktoren, die zu Milit&auml;rputschen f&uuml;hren, die letztendlich die Stabilit&auml;t von L&auml;ndern und ganzen Kontinenten gef&auml;hrden.<\/p><p>Afrika kann sich keine Milit&auml;roperation leisten, die zum Ausbruch eines Krieges f&uuml;hren k&ouml;nnte. Jeder Krieg in der Sahelzone h&auml;tte nicht nur f&uuml;r Afrika, sondern auch f&uuml;r Europa und die Vereinigten Staaten verheerende Folgen.  Er wird zu einer Destabilisierung der Sahelzone und zu einer massiven Vertreibung und Flucht f&uuml;hren.  <\/p><p>Die meisten L&auml;nder in der Sahelzone, in der auch Niger liegt, stehen auf dem Fragile States Index weit oben und sind bereits jetzt durch anhaltende Krisen, Konflikte geringer Intensit&auml;t und terroristische Aufst&auml;nde einem starken internen und externen Druck ausgesetzt.   Afrika s&uuml;dlich der Sahara ist Schauplatz von mehr als 35 der 110 weltweiten bewaffneten Konflikte. Damit liegt es an zweiter Stelle nach dem Nahen Osten und Nordafrika mit 45 aktiven bewaffneten Konflikten. Auch hier liegen die meisten dieser L&auml;nder in der Sahelzone oder in deren Umgebung.<\/p><p>Die L&auml;nder in dieser Region geh&ouml;ren zu den &auml;rmsten Volkswirtschaften der Welt und werden von einer Vielzahl innenpolitischer Probleme geplagt. Das Weltern&auml;hrungsprogramm betrachtet die Sahelzone aufgrund der zunehmenden bewaffneten Konflikte, der Verschlechterung der Sicherheitslage, der weit verbreiteten Armut und der Auswirkungen des Klimawandels&rdquo; als besorgniserregend. Die Auswirkungen des islamischen Terrorismus sind bereits in der gesamten Region zu sp&uuml;ren. Niger beherbergt 300.000 nigerianische Fl&uuml;chtlinge, die vor dem Terror von Boko Haram geflohen sind. Diese Fl&uuml;chtlinge laufen Gefahr, im Falle einer bewaffneten Konfrontation zwischen den beiden L&auml;ndern ins Kreuzfeuer zu geraten.<\/p><p>Auch andere L&auml;nder in oder um die Region sind nicht stabil. Libyen ist ein gescheiterter Staat, der von internen Streitigkeiten und einem B&uuml;rgerkrieg zerrissen wird, nachdem die NATO den ehemaligen Staatschef Muamar Gaddafi unter Umst&auml;nden gest&uuml;rzt hat, die viele Afrikaner f&uuml;r fragw&uuml;rdig halten.  <\/p><p>Die Intervention der NATO im Jahr 2011 und die T&ouml;tung Gaddafis haben ein Machtvakuum geschaffen, das die Sahelzone destabilisiert hat. Viele Tuareg und zur&uuml;ckkehrende K&auml;mpfer, die mit Gaddafi verb&uuml;ndet waren, kehrten mit einem Waffenarsenal aus Libyen in ihre jeweiligen L&auml;nder in der Sahelzone zur&uuml;ck. Dies ebnete den Weg f&uuml;r einen Zustrom dschihadistischer K&auml;mpfer und die Verbreitung von Waffen in der gesamten Region, was zu sektiererischen Konflikten, Anarchie, Gewalt und einer erh&ouml;hten Fragilit&auml;t der Region beitrug.    <\/p><p>Der Sudan befindet sich in einem B&uuml;rgerkrieg zwischen zwei Gener&auml;len. Algerien, Benin, Ghana, Burkina Faso, Mali, die Zentralafrikanische Republik, Kamerun, der Tschad, die Elfenbeink&uuml;ste, Mauretanien, Nigeria, Tunesien und Togo k&auml;mpfen mit terroristischen Aufst&auml;nden, die die Fragilit&auml;t der gesamten Region noch verst&auml;rken. <\/p><p>Nigeria, das f&uuml;hrende Land in der ECOWAS, hat seine Armee in 30 seiner 36 Bundesstaaten im Einsatz, um Milit&auml;roperationen gegen islamische Dschihadisten wie Boko Haram, ISWAP, Fulani-Militante und sezessionistische Bewegungen wie die Pro-Biafra- und Yoruba-Bewegung im S&uuml;dosten und S&uuml;dwesten durchzuf&uuml;hren.<\/p><p>Auf wirtschaftlicher Ebene leidet Nigeria unter einer galoppierenden Inflation als Folge jahrelanger Misswirtschaft, die durch die k&uuml;rzliche Abschaffung der Subventionen f&uuml;r Erd&ouml;lerzeugnisse noch versch&auml;rft wurde. Dies alles f&uuml;hrt zu einer zunehmenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage des Landes. Ein solches Land, das durch innenpolitische Probleme zerrissen ist, kann sich keinen Krieg leisten. Selbst wenn die Europ&auml;ische Union und die Vereinigten Staaten f&uuml;r die Kriegsmaschinerie sorgen w&uuml;rden, m&uuml;sste die ECOWAS, und hier insbesondere Nigeria als bev&ouml;lkerungsreichste Nation, die Truppen stellen.<\/p><p>All dies deutet darauf hin, dass jede milit&auml;rische Intervention, die eine weitere Destabilisierung dieser fragilen Region riskiert, unklug ist. Die Sahelzone ist in ihrer jetzigen Form ein Pulverfass. Der n&auml;chste fehlgeleitete Konflikt k&ouml;nnte sich zu einem verheerenden Krieg auswachsen.<\/p><p>Titelbild: vertukha\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem j&uuml;ngsten Milit&auml;rputsch in der Republik Niger hat sich das S&auml;belrasseln zwischen einigen Mitgliedsstaaten der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) und der neuen Junta in Niamey versch&auml;rft. Am 26. 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In einem beispiellosen Schritt verh&auml;ngte<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102307\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":102308,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,126,20],"tags":[2760,3406,1754,3360,1055,2175,2069,3270,2021,663,3407,1556,1019],"class_list":["post-102307","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-landerberichte","tag-bodenschaetze","tag-ecowas","tag-energieversorgung","tag-europaeische-union","tag-fluechtlinge","tag-interventionspolitik","tag-militaerstuetzpunkte","tag-niger","tag-nigeria","tag-putsch","tag-sahelzone","tag-usa","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Shutterstock_2140590731-Kopie.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102307","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=102307"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102307\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102358,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102307\/revisions\/102358"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/102308"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=102307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=102307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=102307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}