{"id":102320,"date":"2023-08-13T09:00:31","date_gmt":"2023-08-13T07:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102320"},"modified":"2023-08-11T13:47:06","modified_gmt":"2023-08-11T11:47:06","slug":"hinweise-der-woche-320","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102320","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102320#h01\">Rezessionsbek&auml;mpfung ohne Ursachenanalyse aussichtslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102320#h02\">Ukraine-Krieg &ndash; &bdquo;Das Feuer mit Benzin l&ouml;schen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102320#h03\">&bdquo;Schwierigste Zeit des Krieges&ldquo;: Die Ukraine ger&auml;t in Erkl&auml;rungsnot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102320#h04\">USA haben l&auml;ngst Truppen in der Ukraine stationiert &ndash; und versprechen ihnen nun mehr Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102320#h05\">Gescheiterte Strategie: Der Westen und der Umsturz im Niger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102320#h06\">Ich war vor Ort bei den vergessenen Kriegskindern im Jemen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102320#h07\">KKH-Untersuchung: Viel mehr Fehlzeiten wegen seelischer Leiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102320#h08\">Kommt darauf an, wo man lebt? Krebserkrankungen und die soziale Ungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102320#h09\">Covid-Booster: Wie Wissenschaftler die ganze Welt narrten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102320#h10\">Beitrag im ZDF-&bdquo;heute journal&ldquo;: Manipulation in Bild und Ton<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rezessionsbek&auml;mpfung ohne Ursachenanalyse aussichtslos<\/strong><br>\nDas monatelange Gerede von einer &bdquo;Winterrezession&ldquo;, einer &bdquo;technischen&ldquo; oder &bdquo;milden&ldquo; Rezession in Deutschland, die im Laufe des Jahres &uuml;berwunden werde, hat ein Ende gefunden. Inzwischen sind die Indikatoren zu erdr&uuml;ckend und die Kritik aus dem Arbeitgeberlager zu laut, als dass sich der Abw&auml;rtstrend der deutschen Wirtschaft von den f&uuml;r die Wirtschaftspolitik Verantwortlichen und den Medien noch besch&ouml;nigen lie&szlig;e.<br>\nDie negative Entwicklung hatte sich seit &uuml;ber einem halben Jahr abgezeichnet, wie hier in einem Beitrag von Anfang Dezember 2022 nachzulesen. Die Rezession beruht auf einem Mangel an Nachfrage: Die Masse der B&uuml;rger &ndash; das gilt f&uuml;r Deutschland wie f&uuml;r die halbe Welt &ndash; hat in diesem Jahr weniger Kaufkraft zur Verf&uuml;gung als im vergangenen Jahr; die Realeinkommen sind gesunken, weil die Preise f&uuml;r Energie und viele Lebensmittel stark gestiegen sind.<br>\nDer Kaufkraftverlust ist zudem in einer Phase eingetreten, in der sich die Wirtschaft gerade von den Folgen der Corona-Pandemie zu erholen begann. Die Unternehmen in vielen Branchen wie auch die Arbeitskr&auml;fte hatten also bereits eine Durststrecke hinter sich und keine Polster aus einem vorherigen Boom angelegt, wie das in &bdquo;normalen&ldquo; Konjunkturzyklen am Ende eines Aufschwungs der Fall ist.<br>\nZwischen dem Beginn der Flaute und dem Eingest&auml;ndnis der Regierung, dass die Konjunktur schlecht l&auml;uft, ist viel wertvolle Zeit verstrichen, die h&auml;tte genutzt werden k&ouml;nnen und m&uuml;ssen, die Konjunktur positiv anzuregen. Was besonders schwer wiegt: Der durch weitgehend exogene Faktoren hervorgerufene, auf Preissch&uuml;ben basierende Nachfragemangel wird von der europ&auml;ischen Geldpolitik massiv verst&auml;rkt. Hinzu kommt in Deutschland eine prozyklische Fiskalpolitik, also der Versuch des Staates, genau dann zu sparen und weniger auszugeben, wenn insgesamt zu wenig Nachfrage vorhanden ist. Das Zusammenspiel dieser Faktoren hat das Zeug dazu, eine Wirtschaftsschw&auml;che in eine langanhaltende Rezession zu verwandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/08\/11\/rezessionsbekaempfung-ohne-ursachenanalyse-aussichtslos\/\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wie die Ampel Deutschland vor die Wand f&auml;hrt &ndash; eine Kolumne von Fabio De Masi<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft ist auf Schrumpfkurs &ndash; und die Bundesregierung tut alles, damit es auch so bleibt, meint unser Kolumnist.<br>\nDie j&uuml;ngste Prognose des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) geht von einer zunehmenden Erholung der Weltwirtschaft aus. In den USA wird mit dem &bdquo;Inflation Reduction Act&ldquo; kr&auml;ftig in Zukunftstechnologien investiert. Dies ist eine echte wirtschaftspolitische Zeitenwende. In China wird laut dem Wirtschaftshistoriker Adam Tooze mehr Solarkapazit&auml;t aufgebaut, als Deutschland in einem Vierteljahrhundert bewegte. Selbst die russische Wirtschaft w&auml;chst. Bundeskanzler Olaf Scholz versprach k&uuml;rzlich noch ein neues Deutschland-Tempo und Wachstumsraten wie zu Zeiten des Wirtschaftswunders durch gr&uuml;ne Transformation. Die Realit&auml;t ist indes: Deutschland steckte k&uuml;rzlich in der Rezession und unser Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll dieses Jahr laut IWF schrumpfen. (&hellip;)<br>\nKein Wunder: Deutschland ist als Exportnation durch den Wirtschaftskrieg und Kostenschock ohnehin enormen wirtschaftlichen Schocks ausgesetzt. Nun will die Ampel-Koalition aber noch eine K&uuml;rzung der Staatsausgaben mitten in der Krise obendrauf packen. Das ist v&ouml;llig verr&uuml;ckt und sorgt international f&uuml;r Entsetzen. Denn Deutschland ist (noch) die viertgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Erde. Die Ampel tut aber alles daf&uuml;r, dass sich das &auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/wie-die-ampel-deutschland-vor-die-wand-faehrt-eine-kolumne-von-fabio-de-masi-li.375744\">Fabio De Masi in Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Scharfe Kritik an K&uuml;rzungen bei politischer Bildung<\/strong><br>\nDer Dachverband der Einrichtungen politischer Bildung hat die K&uuml;rzungen in diesem Bereich durch die Bundesregierung kritisiert. Mit der deutlichen Verringerung der Mittel f&uuml;r die Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung (bpb) w&uuml;rden auch viele gemeinn&uuml;tzige Anbieter in diesem Bereich ihre Unterst&uuml;tzung verlieren, sagte der Vorsitzende des Bundesausschusses Politische Bildung (bap), Wilfried Klein, der Nachrichtenagentur AFP. Angesichts des Erstarkens extremistischer Kr&auml;fte seien diese aber mehr denn je n&ouml;tig in der Demokratiearbeit.<br>\nIm Haushaltsentwurf des Bundesinnenministeriums ist vorgesehen, die Mittel f&uuml;r die Bundeszentrale im kommenden Jahr um rund 20 Millionen auf noch etwa 76 Millionen Euro zu k&uuml;rzen. Klein verwies darauf, dass im Bereich der F&ouml;rderung von Veranstaltern von politischen Bildungsma&szlig;nahmen sogar 25 Prozent der Mittel wegfallen w&uuml;rden. &Uuml;ber den Haushalt entscheidet letztlich der Bundestag, deshalb kann sich an der Planung noch etwas &auml;ndern.<br>\n&ldquo;Diese K&uuml;rzung ist nat&uuml;rlich eine massive Beschneidung der Arbeitsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Tr&auml;ger der politischen Bildung&rdquo;, sagte Klein. &ldquo;Es werden Angebote reduziert werden m&uuml;ssen.&rdquo; Getroffen w&uuml;rden dabei auch gerade Angebote in der Demokratiearbeit, obgleich es hier &ldquo;zunehmenden Orientierungsbedarf&rdquo; gebe, sagte Klein. &ldquo;Das passt einfach nicht in die Zeit und zur Agenda der Fortschrittskoalition.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Scharfe-Kritik-an-Kuerzungen-bei-politischer-Bildung-article24307419.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>6,5 Prozent Inflationsrate f&uuml;r &auml;rmere Alleinlebende, 5,5 Prozent bei sehr wohlhabenden<\/strong><br>\nDie Inflationsrate in Deutschland ist im Juli leicht auf 6,2 Prozent gesunken. Die Teuerungsrate fiel f&uuml;r alle Haushaltstypen niedriger aus als im Juni. Alleinlebende mit niedrigen Einkommen sind aber mit einer Inflationsrate von 6,5 Prozent im Juli weiterhin etwas &uuml;berdurchschnittlich von der Preissteigerung belastet, w&auml;hrend Singles mit sehr hohen Einkommen mit 5,5 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt liegen. Wie schon seit Anfang 2022 verzeichnen sie die niedrigste haushaltsspezifische Belastung. Die Differenz betrug damit im Juli 1,0 Prozentpunkte, nachdem es im Juni 1,3 Prozentpunkte waren. Das ergibt der neue IMK Inflationsmonitor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die Forschenden erwarten in den kommenden Monaten einen weiteren R&uuml;ckgang der Inflation und empfehlen trotz der bisher nur z&ouml;gerlich sinkenden Kernrate, mit weiteren Leitzinserh&ouml;hungen abzuwarten. Denn ein dadurch ausgel&ouml;ster noch st&auml;rkerer konjunktureller Einbruch und steigende Arbeitslosigkeit w&uuml;rden ebenfalls Haushalte mit niedrigen Einkommen besonders hart treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-6-5-prozent-inflationsrate-fur-aermere-alleinlebende-5-5-prozent-bei-sehr-wohlhabenden-51276.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg &ndash; &bdquo;Das Feuer mit Benzin l&ouml;schen&ldquo;<\/strong><br>\nRund eineinhalb Jahre dauert der Krieg in der Ukraine bereits an. Der Historiker und Milit&auml;ranalyst Markus Reisner spricht im Interview &uuml;ber die historische Dimension des Konflikts, &bdquo;Schwarze Schw&auml;ne&ldquo; &ndash; und &uuml;ber Szenarien aus der H&ouml;lle. [&hellip;]<br>\nAm 4.&thinsp;Juni hat die entscheidende Phase der ukrainischen Offensive begonnen. Trotz des Einsatzes von deutschen Leopard-Kampfpanzern und amerikanischen Bradley-Kampfsch&uuml;tzenpanzern, also dem besten vom Westen gelieferten Ger&auml;t, ist die erste Welle nach wenigen Kilometern in den Vorpostenstellungen der Russen h&auml;ngen geblieben. Warum? Weil nicht alle F&auml;higkeiten vorhanden waren, um eine derartige komplexe Operation durchzuf&uuml;hren. Keine Boden-Boden-Raketen, keine Kampfflugzeuge. Nun ringt man um die Deutungshoheit hinsichtlich des Zieles und des Charakters der Offensive. Selenskyj verweist darauf, dass das eigentliche Ziel die Abnutzung sei &ndash; und das dauere eben. Das stimmt zwar grunds&auml;tzlich. Aber wenn es nicht schnell geht, wird man auch selbst schwere Treffer einstecken m&uuml;ssen. Das erinnert an die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs von 1916 bis 1917. Ein Massensterben um wenige Kilometer Boden. Wir fiebern in den Medien einer Offensive entgegen, die in Wirklichkeit Tausende junger Menschen das Leben kostet. Der Erfolg bleibt aus, neue Waffen sollen es richten: Streumunition, Boden-Boden-Raketen. Das macht alles nur Sinn, wenn es rasch geht. Sonst bleibt es f&uuml;r die Ukrainer zu viel, um zu sterben, und zu wenig, um zu leben. Der Westen muss entscheiden, was er will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/ukraine-krieg-das-feuer-mit-benzin-loschen\">Cicero<\/a>\n<p>dazu: <strong>Reisners Blick auf die Front: &ldquo;Die Ukraine hat hier sehr interessant reagiert&rdquo;<\/strong><br>\nSprechen wir &uuml;ber die Angriffe auf die Br&uuml;cken zur Krim. Die stellen laut dem Institute for the Study of War (ISW) eine erhebliche St&ouml;rung in der Logistik f&uuml;r die Russen dar. Sind sie dadurch gezwungen, l&auml;ngere Umwege bei den Versorgungslinien von Waffen und Munition in Kauf zu nehmen?<br>\nJa, denn die Krim ist in Richtung Norden zum Gro&szlig;teil durch Gew&auml;sser vom Festland abgegrenzt und es gibt nur wenige Stellen, wo man die Krim erreichen beziehungsweise verlassen kann. Die Krim ist f&uuml;r Russland ein gro&szlig;er St&uuml;tzpunkt, nicht nur der Flotte, sondern ist auch f&uuml;r die Landstreitkr&auml;fte ein gro&szlig;es Lager von R&uuml;stungsg&uuml;tern. Von dort wird in Richtung Cherson oder Saporischschja immer wieder Material an die Front gebracht, was die Ukraine mit den Angriffen versucht zu unterbrechen. Allerdings versprechen die Sch&auml;den, wie sie bis jetzt zu sehen sind, nur zum Teil einen Erfolg.<br>\nWarum?<br>\nF&uuml;r die Angriffe wurden britische Raketen vom Typ Storm Shadow verwendet und auch die franz&ouml;sische Scalp. Diese Waffen sind entwickelt worden, um Bunker anzugreifen. Das hei&szlig;t, sie sind daf&uuml;r vorgesehen, durch die Art und Weise des Gefechtskopfs, tief in die Erde einzudringen und dort Bunkerw&auml;nde zu durchschlagen. Es ist aber nicht eine perfekte Waffe, um beispielsweise eine Br&uuml;cke anzugreifen. Das sieht man auch an den Bildern. Die eine Br&uuml;cke wurde schwerer besch&auml;digt, aber in der anderen Br&uuml;cke ist in der Mitte sehr pr&auml;zise einfach nur ein rundes Loch. Das ist das typische Ergebnis von so einer Rakete. Dieses Loch kann man aber relativ leicht wieder instand setzen. Man m&uuml;sste stattdessen die sogenannten Widerlager der Br&uuml;cke angreifen, also die Br&uuml;ckenpfeiler, auf denen die Br&uuml;ckenstra&szlig;e liegt. Daf&uuml;r m&uuml;sste man aber andere Waffen einsetzen. Die Ukraine hat nur die bunkerbrechenden, die Gro&szlig;britannien und Frankreich zugesagt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Die-Ukraine-hat-hier-sehr-interessant-reagiert-article24310177.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Schwierigste Zeit des Krieges&ldquo;: Die Ukraine ger&auml;t in Erkl&auml;rungsnot<\/strong><br>\nMehr als zwei Monate nach dem Beginn ihrer Gegenoffensive kann die Ukraine immer noch keine Erfolge vermelden. Pr&auml;sident Selenskyj und seine Unterst&uuml;tzer in Deutschland und der EU geraten in Erkl&auml;rungsnot.<br>\nLange wurde die Lage sch&ouml;n geredet. Doch nun sind die Zweifel am Erfolg der ukrainischen Gegenoffensive auch im Mainstream angekommen, wie wir an mehreren Beispielen aus internationalen Medien gezeigt haben. In den letzten Tagen sind die Bedenken sogar noch lauter geworden. &bdquo;Western allies receive increasingly &lsquo;sobering&rsquo; updates on Ukraine&rsquo;s counteroffensive&ldquo;, berichtet CNN. &bdquo;This is the most difficult time of the war&ldquo; &ndash; die schwierigste Zeit des Krieges.<br>\nAuch in deutschen Medien schwindet die Hoffnung. So sagt der Russlandexperte Alexander Gabujew im &bdquo;Spiegel&bdquo;, dass die ukrainische Offensive wohl nicht ausreichen werde, um die russische Seite an den Verhandlungstisch zu bringen. &bdquo;Es l&auml;uft alles auf einen jahrelangen Abnutzungskrieg hinaus.&ldquo;<br>\nWenn das so ist &ndash; und meine Quellen in Br&uuml;ssel best&auml;tigen diese Einsch&auml;tzung &ndash; dann dr&auml;ngen sich einige ernste Fragen auf:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/schwierigste-zeit-des-krieges-die-ukraine-geraet-in-erklaerungsnot\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ukraine-Krieg: Stimmung in den USA kippt, Biden steht unter Druck<\/strong><br>\nErfolge in der Ukraine w&auml;ren n&ouml;tig, bleiben aber aus. Das hat Folgen f&uuml;r Wahlkampf und &ouml;ffentliche Meinung in den USA. Sind die Ukrainer daf&uuml;r selbst verantwortlich?<br>\nIn den USA steht der Wahlkampf vor der T&uuml;r. Sowohl der ehemalige Pr&auml;sident Donald Trump als auch der amtierende Pr&auml;sident Joe Biden sowie weitere Kandidaten k&auml;mpfen darum, wer im n&auml;chsten Jahr ins Wei&szlig;e Haus einziehen wird.<br>\nDer Krieg in der Ukraine entwickelt sich immer mehr zu einem Thema, das eine entscheidende Rolle spielen k&ouml;nnte. W&auml;hrend das Wei&szlig;e Haus in den vergangenen anderthalb Jahren ein Hilfspaket nach dem anderen in die Ukraine schickte, sinkt die Zustimmung im Land.<br>\nEine aktuelle Umfrage des Fernsehsenders CNN bringt dies deutlich zum Ausdruck. In den ersten Tagen des Krieges, Ende Februar 2022, waren noch 62 Prozent der Meinung, die USA sollten sich st&auml;rker in dem Konflikt engagieren. Inzwischen sind es nur noch 48 Prozent.<br>\nMehr als die H&auml;lfte der befragten US-Amerikaner (51 Prozent) gab an, die USA h&auml;tten bereits genug f&uuml;r die Ukraine getan. Und rund 55 Prozent sind &uuml;berzeugt, dass der US-Kongress keine zus&auml;tzlichen Mittel f&uuml;r die Ukraine bewilligen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-Krieg-Stimmung-in-den-USA-kippt-Biden-steht-unter-Druck-9235555.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Western allies receive increasingly &lsquo;sobering&rsquo; updates on Ukraine&rsquo;s counteroffensive: &lsquo;This is the most difficult time of the war&rsquo;<\/strong><br>\nWeeks into Ukraine&rsquo;s highly anticipated counteroffensive, Western officials describe increasingly &ldquo;sobering&rdquo; assessments about Ukrainian forces&rsquo; ability to retake significant territory, four senior US and western officials briefed on the latest intelligence told CNN.<br>\n&ldquo;They&rsquo;re still going to see, for the next couple of weeks, if there is a chance of making some progress. But for them to really make progress that would change the balance of this conflict, I think, it&rsquo;s extremely, highly unlikely,&rdquo; a senior western diplomat told CNN.<br>\n&ldquo;Our briefings are sobering. We&rsquo;re reminded of the challenges they face,&rdquo; said Rep. Mike Quigley, an Illinois Democrat who recently returned from meetings in Europe with US commanders training Ukrainian armored forces. &ldquo;This is the most difficult time of the war.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2023\/08\/08\/politics\/ukraine-counteroffensive-us-briefings\/index.html\">CNN<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>USA haben l&auml;ngst Truppen in der Ukraine stationiert &ndash; und versprechen ihnen nun mehr Geld<\/strong><br>\nEine Verordnung von Joe Biden l&auml;sst in der Ukraine stationierten US-Truppen mehr Geld zukommen. Deren Truppenst&auml;rke ist umstritten, doch es gibt Hinweise.<br>\nKnapp eineinhalb Jahre nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine erl&auml;sst US-Pr&auml;sident Joe Biden eine Verordnung, die es m&ouml;glich macht, in der Ukraine stationierte Dienstangeh&ouml;rige des Milit&auml;rs eine Gefahrenzulage zu zahlen. Dass die USA eine kleine Zahl von Milit&auml;rangeh&ouml;rigen in der Ukraine unterh&auml;lt, ist dabei keineswegs als milit&auml;rischer Eingriff zu sehen. Allerdings widersprechen Leaks den offiziellen Meldungen, nach denen es sich nur um die regul&auml;re Botschaftsbesetzung handeln soll.<br>\nFragen nach der Zahl von US-Soldaten im Hoheitsgebiet der Ukraine kamen auf, als ein zun&auml;chst geleaktes und mittlerweile von einem Verteidigungsbeamten best&auml;tigtes, internes Memo &ouml;ffentlich wurde. Dies berichtet das US-amerikanische Milit&auml;r- und Verteidigungsnachrichtenmagazin Task &amp; Purpose, das den Inhalt des Dokuments beleuchtet. Dem Memo zu entnehmen ist der bis zum 24. April 2022 r&uuml;ckwirkend zu machende Anspruch von Angeh&ouml;rigen des US-Milit&auml;rs, die sich in der Ukraine aufhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/ukraine-usa-truppen-militaer-krieg-stationiert-biden-geld-92450167.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gescheiterte Strategie: Der Westen und der Umsturz im Niger<\/strong><br>\nDie erste Reaktion des Westens auf den Umsturz im Niger war die Drohung, den Konflikt zu internationalisieren, d.h. den Krieg im Sahel auszuweiten. Anderes fiel dem Westen nie ein, wenn es galt, Unbotm&auml;&szlig;igkeit in der als Hinterhof betrachteten Region niederzuschlagen. Das Problem: Die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse in der Welt &auml;ndern sich rasant, aber Frankreich und die USA sind nicht bereit, auf ihren Status als milit&auml;rgest&uuml;tzte Kolonialm&auml;chte zu verzichten.<br>\nLediglich die rechtswidrige Gewaltdrohung &uuml;berlie&szlig; der Westen dem Chef der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS), dem Pr&auml;sidenten Nigerias, Bola Tinubu. Der hatte zuvor ein Telefonat mit USA-Au&szlig;enminister Antony Blinken. Die fr&uuml;here britische Kolonie Nigeria erbringt zwei Drittel der ECOWAS-Wirtschaftsleistung und ist ein Machtfaktor &ndash; anders als die ruinierten frankophonen Mitgliedstaaten, die am finanziellen Tropf Frankreichs h&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1466850540551\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ich war vor Ort bei den vergessenen Kriegskindern im Jemen<\/strong><br>\n&Uuml;ber 11&rsquo;000 Kinder wurden bisher im Jemen get&ouml;tet. Eine halbe Million Kinder sind unterern&auml;hrt. Eine Reportage der BBC.<br>\nWenn das Leiden im Jemen eine Adresse h&auml;tte, w&auml;re es vielleicht die al-Rasheed-Strasse in Taiz. Die drittgr&ouml;sste Stadt des Landes liegt im S&uuml;dwesten. Sie ist von Bergen und nun auch von Huthi-Rebellen umgeben. In der schmalen Strasse entkommt niemand dem bereits acht Jahre andauernden, zerm&uuml;rbenden Konflikt. Ein Krieg, den die Welt vergessen hat. Ich war nun seit 2015 zum siebten Mal f&uuml;r die BBC vor Ort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/ich-war-vor-ort-bei-den-vergessenen-kriegskindern-in-jemen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>KKH-Untersuchung: Viel mehr Fehlzeiten wegen seelischer Leiden<\/strong><br>\nDie Ausfalltage wegen psychischer Belastungen haben laut einer der gr&ouml;&szlig;ten bundesweiten Krankenkassen im ersten Halbjahr um 85 Prozent zugenommen. Oft sind Depressionen der Grund. Experten halten den Trend f&uuml;r alarmierend.<br>\nDie psychischen Belastungen berufst&auml;tiger Menschen in Deutschland haben einer Untersuchung der KKH Kaufm&auml;nnische Krankenkasse zufolge massiv zugenommen. Laut KKH stiegen die Fehlzeiten, die auf seelische Leiden zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind, im ersten Halbjahr des laufenden Jahres auf 303 Ausfalltage pro 100 Versicherte. Das ist ein Plus von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die KKH ist nach eigenen Angaben eine der gr&ouml;&szlig;ten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen und hat mehr als 1,6 Millionen Versicherte.<br>\nIm ersten Halbjahr 2022 waren es den Angaben zufolge 164 Ausfalltage gewesen, in den ersten sechs Monaten 2021 noch 137. &ldquo;Diese Entwicklung ist alarmierend, denn wir haben schon jetzt fast das Niveau des gesamten Jahres 2022 erreicht&rdquo;, sagte die KKH-Arbeitspsychologin Antje Judick. Im gesamten Jahr 2022 registrierte die Kasse 339 Fehltage pro 100 Versicherten wegen Depressionen, Anpassungs- oder Angstst&ouml;rungen. 2021 und 2020 waren es 287.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/krankenkasse-psychische-belastungen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kommt darauf an, wo man lebt? Krebserkrankungen und die soziale Ungleichheit<\/strong><br>\nWenn wir &uuml;ber Krebserkrankungen sprechen, dann geht es um hundertausende Menschen, die jedes Jahr von einer solchen Erkrankung betroffen sind. Zur Einordnung der Gr&ouml;&szlig;enordnung berichtet das Robert Koch-Institut: Im Jahr 2018 sind gesch&auml;tzt etwa 233.000 Frauen und 265.000 M&auml;nner in Deutschland neu an Krebs erkrankt. Die Gesamtzahl an j&auml;hrlichen Neuerkrankungen stagniert demnach seit etwa zehn Jahren bei rund 500.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Angesichts der &auml;lter werdenden Bev&ouml;lkerung bedeutet dies, dass die Erkrankungsraten an Krebs im Mittel leicht zur&uuml;ckgegangen sind, allerdings zeigen sich bei den verschiedenen Krebsarten teilweise heterogene Trends (vgl. RKI 2021: Krebs in Deutschland f&uuml;r 2017\/2018).<br>\nDas sind &Uuml;berschriften, die einen gerade aus einer sozialpolitischen Perspektive aufhorchen lassen: Schere geht weiter auseinander: Mehr Krebs in &auml;rmeren Regionen, so die Berliner Zeitung. Und der Spiegel hat seine Meldung so &uuml;berschrieben: Soziale Ungleichheit beeinflusst Krebsrisiko zunehmend. Beide Meldungen beziehen sich auf diese Mitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums: Wachsende soziale Ungleichheit bei Krebsneuerkrankungen in Deutschland. Und darin bekommen wir eine gute und eine schlechte Botschaft serviert: &raquo;Die altersstandardisierten Krebs-Neuerkrankungsraten sinken &ndash; doch nicht alle Menschen in Deutschland profitieren gleicherma&szlig;en von diesem Trend: Der R&uuml;ckgang ist in den am st&auml;rksten benachteiligten Regionen der Republik deutlich weniger ausgepr&auml;gt als in den wohlhabenderen Gegenden.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2023\/08\/08\/krebserkrankungen-und-die-soziale-ungleichheit\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p>dazu: <strong>&Ouml;ffentliche Gesundheit: Soziale Lage beeinflusst Krebsrisiko in Deutschland zunehmend<\/strong><br>\nDie altersstandardisierte Rate von Krebs-Neuerkrankungen in Deutschland sinkt. Doch in &auml;rmeren Bev&ouml;lkerungsgruppen ist der Trend l&auml;ngst nicht so deutlich &ndash; und die Unterschiede zwischen Arm und Reich werden gr&ouml;&szlig;er. Eine Studie gibt Hinweise, warum.<br>\nDie soziale Ungleichheit in Deutschland beeinflusst die Rate an Krebs-Neuerkrankungen deutlich &ndash; und dieser Trend nimmt zu. Das berichtet ein deutsches Forschungsteam nach der Analyse von Daten aus acht Bundesl&auml;ndern. Demnach ist die altersstandardisierte Rate an neuen Krebserkrankungen zwar seit Jahren r&uuml;ckl&auml;ufig. Dieser Trend falle aber in sozial besser gestellten Regionen wesentlich deutlicher aus als andernorts, schreibt das Team um Lina Jansen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) im International Journal of Cancer.<br>\nDass soziale Ungleichheit die Rate an Krebserkrankungen beeinflussen kann, belegen Studien aus Deutschland und vielen anderen L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/krebs-armut-beeinflussung-deutschland-studie-1.6104976\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Covid-Booster: Wie Wissenschaftler die ganze Welt narrten<\/strong><br>\nF&uuml;r diesen grossen Unterschied an Nicht-Covid-Todesf&auml;llen gibt es zwei m&ouml;gliche Erkl&auml;rungen. Die erste lautet: Die Covid-Auffrischimpfung sch&uuml;tzt vor vielerlei Todesursachen. Das w&auml;re v&ouml;llig neu und ist unplausibel.<br>\nViel naheliegender ist die zweite Erkl&auml;rung: Die Gruppe der Geboosterten war ges&uuml;nder als die Gruppe ohne Boosterdosis. Es handelt sich um einen &laquo;healthy vaccinee bias&raquo;, wie er zum Beispiel auch bei der Grippeimpfung bekannt ist. Gemeint ist damit, dass schwerst kranke Menschen, Personen mit vielen Krankheiten oder mit geringer Lebenserwartung h&auml;ufig nicht geimpft werden; oder dass die Impfung hinausgez&ouml;gert wird, bis es ihnen wieder besser geht.<br>\nGeboostert wurden demnach in der &laquo;Clalit&raquo;-Studie vornehmlich die etwas weniger kranken Personen, die per se ein geringeres Sterberisiko hatten.<br>\nDer Public Health-Experte Eyal Shahar, emeritierter Professor an der Universit&auml;t von Arizona, macht dazu ein Gedankenexperiment: Selbst wenn man diesen Personen anstatt einer dritten Impfdosis nur ein Placebo gespritzt h&auml;tte, w&auml;re ihr Sterberisiko tiefer gewesen als das der Nicht-Geboosterten, weil die Geboosterten insgesamt ges&uuml;nder waren. &laquo;Wir w&uuml;rden dann f&auml;lschlicherweise behaupten, das Placebo sei eine wirksame Vakzine&raquo;, so Shahar.<br>\nWird &ndash; wie in der &laquo;Clalit&raquo;-Studie &ndash; die Sterblichkeit an Covid-19 bei den zwei- und den dreimal geimpften Personen verglichen, t&auml;uscht der &laquo;healthy vaccinee bias&raquo; eine h&ouml;here Impfwirkung vor als tats&auml;chlich vorhanden.<br>\nDiese Befunde lassen an der behaupteten Wirksamkeit des Boosters von 90 Prozent stark zweifeln, betonen die drei LeserbriefschreiberInnen. Eyal Shahar &laquo;&uuml;bersetzt&raquo; diese vorsichtige Formulierung so: &laquo;Die wahre Wirksamkeit des Boosters war Null.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/covid-booster-wie-wissenschaftler-die-ganze-welt-narrten\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Zur Wirkung der Corona-Ma&szlig;nahmen &ndash; Was die &bdquo;StopptCOVID&ldquo;-Studie des RKI sagt &ndash; und was nicht<\/strong><br>\nMit dem Forschungsprojekt &bdquo;StopptCOVID&ldquo; untersuchte das Robert-Koch-Institut die Wirksamkeit der Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung des Corona-Virus. Doch die Studie entt&auml;uscht, da sie aufgrund massiver methodischer M&auml;ngel keine belastbaren Aussagen liefert. [&hellip;]<br>\nAllerdings wirft eine tiefergehende Analyse dieser Studie einige schwerwiegende Ungereimtheiten auf: Die &Auml;nderung des R-Wertes tritt bereits vor der Implementierung einer Ma&szlig;nahme auf, was durch das RKI mit einer vorzeitigen Verhaltensanpassung der Bev&ouml;lkerung an die jeweilige Verordnung begr&uuml;ndet wird. Die eigentlich interessierende Wirkung der Ma&szlig;nahmen auf die sp&auml;tere Ver&auml;nderung der Infektionszahlen kann hingegen nicht belegt werden. Auch gibt es erkl&auml;rungsbed&uuml;rftige Teilergebnisse: So f&uuml;hrt beispielsweise der Einsatz von Masken im &ouml;ffentlichen Nahverkehr und in Verkaufsr&auml;umen in mehreren Altersgruppen zu einer Erh&ouml;hung des R-Wertes und damit zu einem weiteren paradoxen Ergebnis, das auch seitens des RKI als solches anerkannt wird.<br>\nWas ist hier geschehen? Eine eingehende Untersuchung des vom RKI verwendeten Studiendesigns macht deutlich, dass es die Frage nach der Wirksamkeit der Ma&szlig;nahmen &uuml;berhaupt nicht beantworten konnte. Es liefert die falsche Antwort auf die richtige Frage! Zun&auml;chst ist diese Studie &ndash; bereits von ihrem Konzept her &ndash; nur in der Lage zu beurteilen, ob das Infektionsgeschehen nach der Einf&uuml;hrung einer Ma&szlig;nahme geringer war. Jedoch kann sie keinesfalls die Frage beantworten, ob die Ma&szlig;nahme auch verantwortlich f&uuml;r diese Verringerung war, da die Ergebnisse empirisch nicht mit einem m&ouml;glichen R&uuml;ckgang des Infektionsgeschehens ohne Interventionen verglichen werden. Es l&auml;sst sich also aus dem Studiendesign selbst heraus gar nicht beantworten, ob die Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den R&uuml;ckgang verantwortlich waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/corona-pandemie-robertkochinstitut-studie\">Cicero<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Beitrag im ZDF-&bdquo;heute journal&ldquo;: Manipulation in Bild und Ton<\/strong><br>\nPeter Vo&szlig; erkennt bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen eine hohe &bdquo;Skandaldichte&ldquo;. Stefan Brandenburg r&auml;umt Fehler ein und weist Manipulationsverdacht zur&uuml;ck. Ein Beispiel aus dem &bdquo;heute journal&ldquo; zeigt, wie man Dinge dreht. Ein Gastbeitrag.<br>\nDie Klagen dar&uuml;ber, im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen folge die politische Meinung der Redaktionen einer einseitigen Agenda, rei&szlig;en nicht ab. Die j&uuml;ngsten Aufregungen, dass die Aussage von Friedrich Merz &bdquo;Die Gr&uuml;nen sind der Hauptgegner&ldquo; um den entscheidenden Nachsatz &bdquo;in dieser Bundesregierung&ldquo; gek&uuml;rzt wurde, oder um eine WDR-Mitarbeiterin, die in einem &bdquo;Tagesschau&ldquo;-Beitrag die h&ouml;heren Penny-Preise gelobt hat, konnten nur darum so hochkochen, weil sie ein tief sitzendes Misstrauen best&auml;tigt haben. Der Vorwurf lautet, dass die Redaktionen eine politische Einstellung teilen, die sich selbst als fortschrittlich bezeichne und im Parteienspektrum am ehesten den Gr&uuml;nen zuzuordnen ist.<br>\nDer Chefredakteur Aktuelles des WDR, Stefan Brandenburg, hat in seinem Beitrag in der F.A.Z. bei seiner Erwiderung auf den fr&uuml;heren Intendanten des S&uuml;dwestrundfunks, Peter Vo&szlig;, selbst auf diese Schlagseite hingewiesen. Doch zugleich betont er, dass man sich dessen bewusst und darum der Vorwurf der Parteilichkeit nicht gerechtfertigt sei. Die Aufreger der j&uuml;ngsten Zeit reduziert er in einer Mischung aus ehrlichem Bedauern und dem Hinweis auf menschliches Versagen als l&auml;ssliche Fehler. Die Misstrauischen wird diese Rechtfertigung des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks wenig &uuml;berzeugen. Denn zwei Argumente widersprechen Brandenburgs Ausf&uuml;hrungen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/wie-das-heute-journal-im-zdf-bild-und-ton-manipuliert-19091864.html\">Bernd Stegemann in der FAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/politik\/beitrag-im-zdf-heute-journal-zu-migration-manipulation-in-bild-und-ton\/ar-AA1f1jv6\">MSN <\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102320\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-102320","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102320","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=102320"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102320\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102322,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102320\/revisions\/102322"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=102320"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=102320"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=102320"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}