{"id":10233,"date":"2011-07-27T09:01:22","date_gmt":"2011-07-27T07:01:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10233"},"modified":"2011-07-27T09:23:35","modified_gmt":"2011-07-27T07:23:35","slug":"hinweise-des-tages-1433","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10233","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Rechtspopulismus; zu Wolfgang Lieb&acute;s Artikel &bdquo;Wehre den Anf&auml;ngen!; Eurokrise; Rechtsradikalismus anderer Art; Robert von Heusinger &ndash; In den H&auml;nden des H&auml;ndlers; Werner R&uuml;gemer: Unn&ouml;tig und unqualifiziert; Slowakei entm&uuml;ndigt Sozialhilfeempf&auml;nger;  Mythen der Arbeit: F&uuml;r Arbeitslose werden Milliarden verpulvert &ndash; stimmt&rsquo;s?; Zahl der Depressionskranken steigt dramatisch; Karriere mit Knick: Verdammt zum Nichtstun; Der Ausstieg vom Ausstieg aus dem Ausstieg des Ausstiegs; Stuttgart 21; Hunger am Horn von Afrika; Verheimlichte &Ouml;lpest am Gelben Meer; Angemessene Staatsferne und Praxis; zu guter Letzt: &ldquo;C wie Zukunft&rdquo; (WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Rechtspopulismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Zu Wolfgang Lieb&acute;s Artikel &bdquo;Wehre den Anf&auml;ngen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Rechtsradikalismus anderer Art<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Robert von Heusinger &ndash; In den H&auml;nden des H&auml;ndlers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Werner R&uuml;gemer: Unn&ouml;tig und unqualifiziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Slowakei entm&uuml;ndigt Sozialhilfeempf&auml;nger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Mythen der Arbeit: F&uuml;r Arbeitslose werden Milliarden verpulvert &ndash; stimmt&rsquo;s?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Zahl der Depressionskranken steigt dramatisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Karriere mit Knick: Verdammt zum Nichtstun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Der Ausstieg vom Ausstieg aus dem Ausstieg des Ausstiegs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Hunger am Horn von Afrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Verheimlichte &Ouml;lpest am Gelben Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Angemessene Staatsferne und Praxis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">zu guter Letzt: &ldquo;C wie Zukunft&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10233&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rechtspopulismus<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Europa verharmlost den Rechtspopulismus<\/strong><br>\nWer nach den Attentaten von Norwegen vor neuem Rechtsterrorismus warnt, dramatisiert. Die wirkliche Gefahr ist der falsche Umgang mit der Islamophobie. [&hellip;]<br>\nDer Rechtspopulismus unterscheidet sich in einigen Punkten erheblich vom Rechtsextremismus, von Neonazis und den autonomen Nationalisten. So distanzieren sich Rechtspopulisten vom historischen Nationalsozialismus, und in ihrem Hass auf den Islam verehren sie alles, von dem sie glauben, es gebiete ihm Einhalt &ndash; beispielsweise Israel und die USA. F&uuml;r Neonazis w&auml;re das undenkbar. [&hellip;]<br>\nDie Islamfeindlichkeit ist die Klammer, die alle Str&ouml;mungen mehr und mehr miteinander verbindet und auch christlich-fundamentalistische Sektierer, Verschw&ouml;rungstheoretiker und die rechtsextreme NPD mit einschlie&szlig;t. Auch der Attent&auml;ter von Norwegen war in diesem Umfeld unterwegs, bevor er sich radikalisierte und in den Terrorismus abdriftete.<br>\nBisher ist Breivik ein Einzelfall. Es liegen keine Erkenntnisse &uuml;ber internationale oder nationale Rechtsterroristen vor, die in Deutschland operieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2011-07\/oslo-rechsextremismus-islam-debatte\/\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Neue Bedrohung, alte Rezepte<\/strong><br>\nTypische Reflexe: W&auml;hrend in Norwegen eine Nation versucht, eine besonnene Antwort auf die Anschl&auml;ge zu finden, fordern deutsche Unionspolitiker mehr &Uuml;berwachung, die SPD bringt ein NPD-Verbot ins Spiel. Und aus Br&uuml;ssel droht &Auml;rger wegen der Vorratsdatenspeicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/debatte-nach-norwegen-attentat-neue-bedrohung-alte-rezepte-1.1124662\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dass der SPD nichts besseres einf&auml;llt, als ihre alte Forderung nach einem NPD-Verbot gebetsm&uuml;hlenartig zu wiederholen, zeigt, wie wenig die Partei sich mit den j&uuml;ngeren Entwicklungen der rechten Szene besch&auml;ftigt hat. Die rechtspopulistischen Hetzer, denen Breivik nahe steht, haben mit den klassischen Nazis zwar einige Schnittmengen; sie haben jedoch noch auch noch wesentlich gr&ouml;&szlig;ere ideologische Differenzen. Vielleicht sollte Frau Nahles sich einmal bei ihrem Genossen Thilo Sarrazin erkundigen. So lange die Sozialdemokraten einen der schlimmsten rechtspopulistischen Demagogen in ihren eigenen Reihen dulden, sollte sie es unterlassen, mit sicherlich diskussionsw&uuml;rdigen, aber nicht zum konkreten Thema passenden, Vorschl&auml;gen aus den Terroranschl&auml;gen von Norwegen Kapital zu schlagen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung: &ldquo;Tat und T&auml;ter weisen keine Bez&uuml;ge nach Deutschland auf&rdquo;<\/strong><br>\nDas ist falsch, auch hierzulande rufen Gleichgesinnte von Breivik &ouml;ffentlich zum B&uuml;rgerkrieg und zum bewaffneten Kampf auf [&hellip;]<br>\nDer Verdacht besteht, dass der Verfassungsschutz nur auf die bekannten Extremisten von Rechts und Links sowie aus dem Islamismus schaut, aber die neue Szene der Islamhasser, die sich wie Breivik in einem Kreuzzug zur Erhaltung der europ&auml;ischen Identit&auml;t w&auml;hnen und auf einen B&uuml;rgerkrieg hinarbeiten oder diesen herbeisehnen, &uuml;bersehen haben. Das ist eben die Kulturkampf-Szene, die pro-amerikanisch und -j&uuml;disch ist, die keinen Umsturz der wirtschaftlichen Ordnung im Auge hat, die aber die &ldquo;Gutmenschen&rdquo; aller Couleur mitsamt ihrer Toleranz und Liberalit&auml;t hasst, Multikulturalismus ablehnt und auch was gegen die Globalisierung hat. Weil sie nicht antisemitisch auftritt, sondern nur antiislamisch, weil sie nicht dem alten Faschismus nachtrauert und beim ersten Blick kein totalit&auml;res System propagiert, passen die neuen konservativen Extremisten, die sich in den zahlreichen neuen, so genannten &ldquo;rechtspopulistischen&rdquo; Parteien versammeln, in keine bekannte Schublade. Trotz hoher Aggressivit&auml;t fallen sie durch das Raster. Das k&ouml;nnte nun Breivik ge&auml;ndert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/35\/35196\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Breiviks deutsche Br&uuml;der im Geiste<\/strong><br>\nAnders Behring Breiviks, der mutma&szlig;liche Doppelattent&auml;ter von Oslo, war kein Neonazi. Eine Zeit lang war er in der rechtspopulistischen norwegischen Fortschrittspartei aktiv. Die ist ein Vorbild f&uuml;r rechtspopulistische Parteien in Deutschland. Das politische Milieu ,dem Breivik entstammt, gibt es auch in Deutschland &ndash; und es w&auml;chst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ruhrbarone.de\/breiviks-deutsche-brueder-im-geiste\/\">Ruhrbarone<\/a><\/li>\n<li><strong>Breiviks Islamhass war f&uuml;r seine Tat nebens&auml;chlich<\/strong><br>\nDass der T&auml;ter mit einer islamophoben Ideologie kokettiert, ist lediglich dem Zeitgeist verpflichtet. Die Sicht eines Psychiaters auf den Fall Breivik. [&hellip;] Es ist sinnlos, die gesellschaftliche Debatte um die Stellung des Islam in der europ&auml;ischen Gesellschaft aus diesem Kontext heraus zu diskreditieren. So wie es Moslems betrifft, k&ouml;nnte es auch Homosexuelle, Juden, Schwarze oder andere Menschen betreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article13508620\/Breiviks-Islamhass-war-fuer-seine-Tat-nebensaechlich.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Verdr&auml;ngungstaktik der WELT wird von Tag zu Tag abstruser. W&uuml;rde der WELT-Psychater Josef Ludin auch behaupten, dass der &bdquo;Hass auf die USA&ldquo; f&uuml;r Mohammed Attas Tat nebens&auml;chlich war? Wohl kaum, denn Ludin geh&ouml;rt selbst zu den rechtspopulistischen Hetzern, die ihr krudes Weltbild bei Springer ver&ouml;ffentlichen d&uuml;rfen. Erst im Mai dieses Jahres schrieb Ludin ein <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/debatte\/article13317626\/Ideologie-der-Macht.html\">islamfeindliches Essay<\/a> f&uuml;r die WELT. Ausgerechnet ihn als &bdquo;neutralen Experten&ldquo; zur Verharmlosung der hetzerischen WELT-Kampagnen ins Feld zu f&uuml;hren, ist unredlich und sch&auml;big.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das war nicht der letzte Fall<\/strong><br>\nSeit mehr als 25 Jahren verfolgt Rick Eaton als verdeckter Ermittler die rechtsradikale Szene. Mit der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; sprach der Nazi-J&auml;ger dar&uuml;ber, warum Attent&auml;ter oft Teil einer Gruppe waren, bevor sie sich zu &ldquo;einsamen W&ouml;lfen&rdquo; entwickelten &ndash; und dass ihn der Fall des Norwegers Anders Behring Breivik besonders beunruhigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/anschlaege-in-norwegen-das-war-nicht-der-letzte-fall-1.1124522\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Norweger zweifeln an ihrem liberalen Strafsystem<\/strong><br>\nKeine lebenslange Haft, kein Panzerglas im Gerichtssaal, Polizisten ohne Waffe: Norwegen war bislang stolz auf sein liberales Rechtssystem &ndash; und Gef&auml;ngnisse, die eher Hotels &auml;hneln. Doch nach dem Massenmord wollen viele B&uuml;rger, dass Anders Breivik h&auml;rter bestraft wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/0,1518,776654,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.T.:<\/strong> Ein Artikel, der vordergr&uuml;ndig Kritik &ldquo;vieler B&uuml;rger&rdquo; am liberalen Strafsystem Norwegens verspricht. Tats&auml;chlich beschreibt der Artikel v&ouml;llig aus dem Zusammenhang gerissen die Strafbedingungen in Norwegen und M&ouml;glichkeiten, nach denen ein T&auml;ter lebenslang ins Gef&auml;ngnis gesteckt werden kann. Die im Vorspann versprochenen Norweger, die an ihrem Strafsystem zweifeln, finden sich dann in einem einem Nebensatz: &ldquo;Im ganzen Land debattieren die Menschen &uuml;ber die Grenzen ihres freien und toleranten Landes, einige fordern sogar die Todesstrafe f&uuml;r den 32-j&auml;hrigen Attent&auml;ter und gr&uuml;ndeten die Facebook-Gruppe &ldquo;Ja zur Todesstrafe f&uuml;r Anders Behring Breivik&rdquo;, die kurz nach ihrer Gr&uuml;ndung bereits rund 1800 Mitglieder z&auml;hlte.&rdquo; Und wie das mit der Ernsthaftigkeit hinter Facebook-Gruppen so ist, konnte ja gut am Beispiel der Pro-Guttenberg-Demonstrationen gesehen werden. Schlie&szlig;lich wirkt der Artikel wie ein weiterer Versuch, Kritiker der herrschenden Verh&auml;ltnisse zu demontieren und deren Gegnern &ldquo;Munition&rdquo; f&uuml;r die Meinungsbildung zu liefern.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a> <strong>Zu Wolfgang Lieb&acute;s Artikel &bdquo;<a href=\"\/?p=10229\">Wehre den Anf&auml;ngen! Zu sp&auml;t wird die Medizin bereitet, wenn die &Uuml;bel durch langes Z&ouml;gern erstarkt sind.<\/a>&ldquo;<\/strong><br>\nschreibt uns unser Leser D.G.-R.:\n<blockquote><p>Der &Uuml;berfall von rechtsradikalen auf Jugendlager von linken Vereinigungen ist auch in Deutschland nichts Neues. Ich erinnere an einen &Uuml;berfall von Rechtsradikalen auf ein Jugendlager der Linkspartei im hessischen Vogelsberg. Es mu&szlig; im letzten Jahr gewesen sein. Hier sind rechtsradikale Jugendliche mit Spaten und Stangen bewaffnet nachts in das Lager eingedrungen und haben dort auf die Jugendlichen im Lager eingeschlagen. Dieser Vorgang hat ein kurzes Aufflackern in der Presse erzeugt, wurde aber dann als Entgleisung von Jugendlichen abgetan.<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Der Leser hat recht &ndash; abgesehen davon, dass dieser &Uuml;bergriff fast genau <a href=\"http:\/\/antinazi.wordpress.com\/2008\/07\/22\/kevin-schnippkoweit-in-untersuchungshaft-wegen-des-uberfalls-auf-das-solid-camp-am-neuenhainer-see\/\">drei Jahre her ist<\/a> und nach der Aktenlage kein mutwilliger Mord geplant war.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sarkozys Bankenabgabe war Unfug<\/strong><br>\n&Ouml;konom Rudolf Hickel &uuml;ber denkbare Topnoten f&uuml;r Griechenland-Papiere, den Einstieg in die Transferunion und die Notwendigkeit der Emission von Eurobonds<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1129-sarkozys-bankenabgabe-war-unfug\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>&Ouml;konom Schulmeister zu EU-Institutionen &ndash; &ldquo;Verbl&uuml;ffend lernf&auml;hig&ldquo;<\/strong><br>\nDie Ergebnisse des Euro-Gipfels haben Stephan Schulmeister &uuml;berrascht. F&uuml;r ihn sind sie ein erster Sieg &uuml;ber die Finanzm&auml;rkte, die Eurozone werde zur Wirtschaftsregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/konom-Schulmeister-zu-EU-Institutionen\/!75152\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Joseph Stiglitz &ndash; &ldquo;Europa ist auf einem guten Weg, die Krise zu l&ouml;sen&rdquo;<\/strong><br>\nEndlich finden Europas Regierende eine Antwort auf die Euro-Krise, sagt der US-&Ouml;konom Joseph Stiglitz im Interview. Auch Amerika m&uuml;sse das Schuldenproblem anders angehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-07\/Joseph-Stiglitz-Interview\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Ronaldo unterm Rettungsschirm<\/strong><br>\nDer teuerste Fu&szlig;baller aller Zeiten: Um Cristiano Ronaldo zu kaufen, hatte sich Real Madrid ordentlich bei der spanischen Sparkassengruppe verschuldet. Das Finanzhaus will nun neues Geld von der Europ&auml;ischen Zentralbank, doch die verlangt Sicherheiten. Und die Sparkasse bietet: Ronaldo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/2.220\/als-sicherheit-fuer-die-europaeische-zentralbank-ronaldo-unterm-rettungsschirm-1.1124503\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rechtsradikalismus anderer Art<\/strong><br>\nNoch immer ist es nicht vorstellbar, dass die Vereinigten Staaten in weniger als einer Woche zahlungsunf&auml;hig sind. Aber das Albtraumszenario der Finanzm&auml;rkte und der gesamten Weltwirtschaft r&uuml;ckt n&auml;her. In der Nacht auf Dienstag haben die Reden von US-Pr&auml;sident Barack Obama und dem republikanischen Kongressvorsitzenden John Boehner zum Streit &uuml;ber die Anhebung der Staatsschuldengrenze gezeigt, dass beide Seiten in Inhalt und Stil weiter denn je auseinanderliegen &ndash; und das, nachdem sie vergangene Woche schon fast einen Deal in der Tasche hatten. [&hellip;]<br>\nAnders als in Europa hat dieser Rechtsradikalismus vor allem wirtschaftliche Ziele: Seine Vision ist ein Nachtw&auml;chterstaat, der kaum noch Steuern einhebt und keine Sozialleistungen liefert. Um das zu erreichen, sind Leute wie Boehners Stellvertreter Eric Cantor und die prominente Abgeordnete Michele Bachmann bereit, den Staatsbankrott in Kauf zu nehmen. Und weil sie um die Stimmen der radikalen Basis buhlen, sind praktisch alle Pr&auml;sidentschaftskandidaten auf diesen Kurs eingeschwenkt: Sie unterzeichneten ein Manifest, das Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r immer ausschlie&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1310512211217\/Rechtsradikalismus-anderer-Art\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Robert von Heusinger &ndash; In den H&auml;nden des H&auml;ndlers<\/strong><br>\nFr&uuml;her wurde die Deutsche Bank von Bankiers und Finanzdiplomaten geleitet. Jetzt aber r&uuml;ckt ein Investmentbanker an die Spitze des Geldinstituts. Das ist ein Problem.<br>\nAnshu Jain. Diesen Namen m&uuml;ssen Sie sich merken. Er wird uns bald so gel&auml;ufig werden wie Josef Ackermann. Die Entscheidung der Deutschen Bank, den 48-j&auml;hrigen Inder und Star-Investmentbanker an die Spitze von Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Bank zu stellen, ist konsequent. Sie macht den Wandel des Geldhauses &uuml;berdeutlich. Die Blauen, wie sie salopp genannt werden, sind l&auml;ngst eines der vier dicksten globalen Wertpapierhandelsh&auml;user.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/in-den-haenden-des-haendlers-\/-\/1472602\/8715378\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Henkel: Halte nichts von Doppelspitzen<\/strong><br>\nDer ehemalige BDI-Pr&auml;sident Hans-Olaf Henkel sieht die neue Doppelspitze der Deutschen Bank mit dem Inder Anush Jain und dem Deutschen J&uuml;rgen Fitschen kritisch. Seine pers&ouml;nliche Erfahrung ist, &ldquo;dass das meistens nicht besonders gut geht&rdquo;. Im Gegenzug h&auml;lt er Josef Ackermanns Einzug in den Aufsichtsrat f&uuml;r einen &ldquo;genialen Schachzug&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1513516\/\">Deutschlandradio<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2011\/07\/26\/dlf_20110726_1237_3fc3670a.mp3\">Deutschlandradio [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung von Dierk Hirschel, ver.di-Bundesverwaltung:<\/strong> Der Deutschlandfunk bewirbt sich diese Woche um die Mitgliedschaft im Ackermann-Fanclub. Anbei ein weiteres Musterbeispiel f&uuml;r unkritischen Journalismus. In Kombination mit dem Euch gestern gesendeten Hintergrund-Beitrag des DLF l&auml;sst dieses Henkel-Interview das Fass langsam &uuml;beraufen. Armbr&uuml;ster: Das Investment-Banking hat ja vor allem durch die Finanzkrise so ein bisschen ein etwas verruchtes Image bekommen. Ist das jetzt vorbei? Henkel: Nein! Ich muss Ihnen sagen, ich war genauso entt&auml;uscht von der Leistung dieser Kollegen, wobei wir wissen m&uuml;ssen, darauf lege ich noch mal Wert: Die Deutsche Bank ist nicht in diese Schwierigkeiten geraten. Die Deutsche Bank ist dem Steuerzahler nicht auf die Tasche gefallen und die Deutsche Bank hat sich hervorragend in der Finanzkrise geschlagen. Anderen ist es nicht gelungen, insofern muss man hier ein bisschen vor der Sippenhaftung auch warnen. Dannach war das Interview beendet. Keine Nachfrage zur HRE und AIG-Rettung. Keine Nachfrage zu den aktuellen Klagen gegen die Deutschbanker. Henkel darf unwidersprochen seine L&uuml;gengeschichten verbreiten. Unglaublich aber wahr!<br>\nUnd hier nochmals das gestrige <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/1513510\/\">Hintergrund-St&uuml;ck zur Deutschen Bank<\/a> (hier als <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2011\/07\/25\/dlf_20110725_1840_ad2d7326.mp3\">Audio-Podcast [Audio &ndash; mp3]<\/a>).<\/em><br>\n<em>Ich habe zudem auch zum <a href=\"http:\/\/www.xing.com\/profile\/Christoph_Birnbaum3\">Autor dieses Hintergrundst&uuml;cks<\/a> etwas recheriert.<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Ich biete vor allem viel journalistische Neugier &ndash; auf Menschen und Themen. Dar&uuml;ber hinaus langj&auml;hrige T&auml;tigkeit als Redakteur &uuml;berregionaler Qualit&auml;tszeitungen und Buchautor, gute Vernetzung in wirtschaftswissenschaftlichen Institutionen, wirtschafts- und politikbezogener PR, Kampagnen-Management, politisches Agenda-Setting, erfahren in Projekt- und Agenturf&uuml;hrung, Radio-, TV- und Online-erfahren, konzeptions- und analysestark&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>2007 hat er, als er am IW t&auml;tig war, <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Presse\/Pressemeldungen\/Allensbach-Umfrage-fuer-die-Initiative-Neue-Soziale-Marktwirtschaft-INSM-Wem-gehoert-der-Aufschwung.html\">auch f&uuml;r die INSM gearbeitet<\/a>. Interessant, interessant wo der DLF seine Produktionen einkauft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer: Unn&ouml;tig und unqualifiziert<\/strong><br>\nDie EU erw&auml;gt die Gr&uuml;ndung einer &raquo;europ&auml;ischen&laquo;, von einer privaten Stiftung finanzierten Ratingagentur. Eine solche w&auml;re aber nicht L&ouml;sung, sondern selbst Teil des Problems.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/07-26\/043.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Slowakei entm&uuml;ndigt Sozialhilfeempf&auml;nger &ndash; Und jetzt ist Schluss mit Zigaretten!<\/strong><br>\n&ldquo;Die geben doch eh alles f&uuml;r Alkohol und Tabak aus&rdquo;: Mit solchen Klischees m&uuml;ssen sich viele Sozialhilfeempf&auml;nger herum&auml;rgern. In der Slowakei werden die Vorurteile jetzt Regierungspolitik. Mit einer neuen elektronischen Karte will der Staat kontrollieren, wo und f&uuml;r was die Sozialhilfe draufgeht &ndash; und sogar Tageslimits einf&uuml;hren. [&hellip;]<br>\nIn f&uuml;nf St&auml;dten startet im Herbst die Testphase einer sogenannten &ldquo;E-Pay-Card&rdquo;. Die finanzielle staatliche Unterst&uuml;tzung gibt es dann nicht mehr in bar, sondern als &Uuml;berweisung auf eine spezielle Chipkarte, mit der die Sozialhilfeempf&auml;nger anschlie&szlig;end Wasser, Brot und die Busfahrkarte kaufen k&ouml;nnen. &ldquo;Sozialhilfe ist Geld des Staates&rdquo;, sagt die Sprecherin. &ldquo;Deshalb hat der Staat ein Recht darauf, die Verwendung zu kontrollieren.&rdquo; Man wolle so den Missbrauch von Transferleistungen verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/slowakei-entmuendigt-sozialhilfeempfaenger-und-jetzt-ist-schluss-mit-zigaretten-1.1124520\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mythen der Arbeit: F&uuml;r Arbeitslose werden Milliarden verpulvert &ndash; stimmt&rsquo;s?<\/strong><br>\nDie Arbeitsmarktpolitik muss oft als Beispiel staatlicher Verschwendung herhalten &ndash; zu Unrecht, findet Arbeitsforscher Joachim M&ouml;ller. Zum Beispiel seien die Ein-Euro-Jobs besser als ihr Ruf. Gerade im Aufschwung gilt: Wer hier spart, tut das auf Kosten der Langzeitarbeitslosen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/0,1518,776062,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Das kann eigentlich nur als peinlicher Versuch gewertet werden, dieses Arbeitsmarktinstrument und seine Erfinder gegen alle Logik zu verteidigen. Immerhin ist das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der wissenschaftliche Schreibtisch der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und damit alles Andere als eine unabh&auml;ngige Forschungseinrichtung. Es gab bereits einige wesentlich <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/arbeitsmarkt\/studie-ein-euro-jobs-bringen-arbeitslosen-wenig_aid_568757.html\">glaubw&uuml;rdigere Studien<\/a> dar&uuml;ber, wie sch&auml;dlich Ein-Euro-Jobs f&uuml;r den Arbeitsmarkt sind, wie sie regul&auml;re Besch&auml;ftigung verdr&auml;ngen und bedrohen und wie wenig sie den Betroffenen bringen. Sogar beim SPIEGEL gab es dazu <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,462495,00.html\">wesentlich kritischere Beitr&auml;ge<\/a>, aber 4 &frac12; Jahre sind auch f&uuml;r SPIEGEL-Verh&auml;ltnise eine lange Zeit &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zahl der Depressionskranken steigt dramatisch<\/strong><br>\nDie Zahlen sind alarmierend: 2010 landeten &uuml;ber doppelt so viele Menschen wegen Depressionen im Krankenhaus wie zehn Jahre zuvor. Das zeigt ein neuer Report der gr&ouml;&szlig;ten Krankenkasse Barmer GEK. Oft kann den Leidenden nicht wirklich geholfen werden &ndash; die R&uuml;ckfallquote ist enorm hoch.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,776666,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.barmer-gek.de\/barmer\/web\/Portale\/Presseportal\/Subportal\/Presseinformationen\/Aktuelle-Pressemitteilungen\/110726-Krankenhaus-Report-2011\/Digitale-Pressemappe-KH-Report-2011,property=Data.pdf\">BARMER \/ GEK [PDF &ndash; 2.6 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Karriere mit Knick: Verdammt zum Nichtstun<\/strong><br>\nBeamte im Dauer-Leerlauf gibt es wirklich: Hermann Schmidt wird zum Faulenzen gezwungen. Man steckte ihn ins hinterste B&uuml;ro, ins &ldquo;Sterbezimmer&rdquo;, kappte den E-Mail-Verkehr, gab ihm keine Arbeit mehr. Vor lauter Langeweile leidet er am Boreout-Syndrom. Seine Zukunft: zw&ouml;lf Jahre Stumpfsinn bis zur Rente.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/0,1518,775807,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.L.:<\/strong> Und wieder einmal ein Angriff auf die Arbeitsgesetze von der doch ach so neutralen Onlineplattform. deswegen auch von ihr den Artikel als f&uuml;rsorglich f&uuml;r den Arbeitnehmer getarnt. Als ob die Arbeitgeber gezwungen sind, ihre Mitarbeiter zu mobben und ins Abseits zu stellen, anstelle die geforderten Sachkr&auml;fte weiterzubilden. Ekel &uuml;berkommt mich, bei solchen Artikeln.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Ohne eine solche Situation pers&ouml;nlich zu kennen &ndash; eine permanente &Uuml;berarbeitung und der drohende Verlust des Arbeitsplatz mit allen finanziellen, sozialen und gesundheitlichen Folgen d&uuml;rften wesentlich schlimmer sein. Immerhin hat der Mann noch einen Internetanschluss und kann NachDenkSeiten lesen. Was mich anwidert, sind die Textinjurien von der Welt da drau&szlig;en, die sich schneller dreht als der &bdquo;beh&auml;bige Beamtenapparat&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Ausstieg vom Ausstieg aus dem Ausstieg des Ausstiegs<\/strong><br>\nInterview mit Sascha Adamek zu seinem Buch &ldquo;Die Atoml&uuml;ge&rdquo;<br>\nIn seiner neuesten Publikation Die Atoml&uuml;ge zeigt der investigative Journalist Sascha Adamek in einer detaillierten Studie auf, mit welchen Tricks die deutsche Atomlobby und ihre politischen Handlanger zusammen agieren und die &Ouml;ffentlichkeit t&auml;uschen, wie ma&szlig;geschneiderte Gesetze verabschiedet, staatliche Verg&uuml;nstigungen durch die Hintert&uuml;r abkassiert, Zwischenf&auml;lle verharmlost, im Ausland (auch nach Fukushima) ebenso hochriskante wie f&uuml;r die Energiewirtschaft profitable Projekte unterst&uuml;tzt werden und (dank rot-gr&uuml;ner Vorarbeit) Schwarz-Gelb innerhalb von nur kurzer Zeit den Ausstieg aus dem Atomausstieg beschlie&szlig;en konnte. Er hegt au&szlig;erdem starke Zweifel, dass die propagierten Ausstiegspl&auml;ne der Regierung Merkel\/Westerwelle tats&auml;chlich politisch unumst&ouml;&szlig;lich sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/35\/35162\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3453602307\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=nach-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3453602307\">Die Atoml&uuml;ge<\/a>&ldquo; ist im Heyne Verlag erschienen und kostet als Taschenbuchausgabe 8,99 Euro.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stuttgart 21 &ndash; Gewagter Schritt zum Volksentscheid<\/strong><br>\nDie Regierung in Stuttgart plant ein &ldquo;K&uuml;ndigungsgesetz&rdquo;, das im Parlament im Herbst absichtlich scheitern soll. Es soll die Voraussetzung f&uuml;r einen Volksentscheid sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Suttgart-21\/!75162\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hunger am Horn von Afrika &ndash; Die angek&uuml;ndigte Katastrophe<\/strong><br>\nEin derartiges Leid schien im 21. Jahrhundert nicht mehr vorstellbar: Zehntausende verhungerten am Horn von Afrika, fast vier Millionen Menschen sind akut vom Hungertod bedroht. Nun hat die internationale Gemeinschaft einen Aktionsplan beschlossen, um die Katastrophe zu stoppen. Doch wie konnte es &uuml;berhaupt zu der Hungersnot kommen? Und warum ist es so schwer, zu helfen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/hunger-am-horn-von-afrika-die-angekuendigte-katastrophe-1.1124580\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Banken haben Vorrang<\/strong><br>\nAlle f&uuml;nf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 37000 Menschen verhungern jeden Tag, und fast eine Milliarde, darunter allein in Somalia, Kenia und &Auml;thiopien sch&auml;tzungsweise 2,23 Millionen Kinder, sind permanent schwer unterern&auml;hrt. Das sind Zahlen der UN-Organisation f&uuml;r Ern&auml;hrung und Landwirtschaft, FAO. Zur Linderung der akuten Not am Horn von Afrika hat die Organisation f&uuml;r den heutigen Mittwoch zu einer internationalen Geberkonferenz nach Nairobi eingeladen. [&hellip;]<br>\nKnapp ein Drittel der ben&ouml;tigten Summe, 348 Millionen Euro, will die Weltbank bereitstellen. Das wurde bereits am Montag auf einer FAO-Dringlichkeitssitzung in Rom mitgeteilt. Die Bundesregierung lie&szlig; dort verlauten, da&szlig; sie ihre Hilfen &raquo;verdoppeln&laquo; werde. Klingt gut, ist aber viel L&auml;rm um (fast) nichts. Denn es handelte sich urspr&uuml;nglich um 15, jetzt sind es l&auml;cherliche 30 Millionen Euro. Der famose Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) erkl&auml;rte dazu, es gehe darum, &raquo;so viele Menschenleben wie m&ouml;glich zu retten&laquo;. Nicht etwa alle. Warum nicht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/07-27\/031.php\">Junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verheimlichte &Ouml;lpest am Gelben Meer<\/strong><br>\nGleich zwei &Ouml;llecks innerhalb von zwei Wochen &ndash; ConocoPhillips sorgt in der chinesischen Bohai-Bucht f&uuml;r die n&auml;chste &Ouml;lpest. Die Lecks sind jetzt gr&ouml;&szlig;tenteils dicht, doch die Kritik an Betreibern und Regierung w&auml;chst: Sie verheimlichten vier Wochen lang die Unf&auml;lle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/oel\/nachrichten\/artikel\/verheimlichte_oelpest_am_gelben_meer\/\">Greenpeace<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Angemessene Staatsferne und Praxis<\/strong><br>\nWie die Parteien bei der Besetzung des Programmdirektors mitmischten: Statt sein Vorschlagsrecht f&uuml;r den Posten zu nutzen, erhielt Deutschlandradio-Intendant eine Liste von Leuten, die dem Verwaltungsrat zusagten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1311518161440.shtml\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>zu guter Letzt: &ldquo;C wie Zukunft&rdquo;<\/strong><br>\nC wie ziemlich bl&ouml;d: Die Wahlkampfkampagne der CDU Mecklenburg-Vorpommerns sorgt f&uuml;r eine Spottwelle im Internet. Binnen weniger Stunden brachte der Plakat-Slogan &ldquo;C wie Zukunft&rdquo; der Partei zahlreiche h&auml;mische Kommentare im Internet ein.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110727_cwie.jpg\" alt=\"C wie Zukunft\"><\/p>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,776660,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/CDU-erntet-Hohn-und-Spott-article3901836.html\">n-tv &ndash; CDU erntet Hohn und Spott<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/netzpolitik.org\/2011\/cdu-medianight-wenn-das-internet-voll-ist\/\">Netzpolitik &ndash; CDU-Medianight<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/c-wie.de\/\">C wie &hellip; ?<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Rechtspopulismus; zu Wolfgang Lieb&acute;s Artikel &bdquo;Wehre den Anf&auml;ngen!; Eurokrise; Rechtsradikalismus anderer Art; Robert von Heusinger &ndash; In den H&auml;nden des H&auml;ndlers; Werner R&uuml;gemer: Unn&ouml;tig und unqualifiziert; Slowakei entm&uuml;ndigt Sozialhilfeempf&auml;nger; Mythen der Arbeit: F&uuml;r Arbeitslose werden Milliarden verpulvert &ndash; stimmt&rsquo;s?; Zahl der Depressionskranken steigt dramatisch; Karriere mit Knick: Verdammt zum<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10233\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10233","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10233","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10233"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10233\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10243,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10233\/revisions\/10243"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}