{"id":102422,"date":"2023-08-14T09:56:06","date_gmt":"2023-08-14T07:56:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102422"},"modified":"2023-08-14T16:58:54","modified_gmt":"2023-08-14T14:58:54","slug":"bundesweite-streiks-im-einzel-gross-und-versandhandel-arbeitnehmer-mehr-kohle-ist-die-parole-arbeitgeber-blocken-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102422","title":{"rendered":"Bundesweite Streiks im Einzel-, Gro\u00df- und Versandhandel \u2013 Arbeitnehmer: \u201eMehr Kohle ist die Parole\u201c \u2013 Arbeitgeber blocken ab"},"content":{"rendered":"<p>Uns Menschen, die in Superm&auml;rkten und Einzelhandelsgesch&auml;ften einkaufen gehen, ist nicht entgangen, dass die Mitarbeiter dieser Gesch&auml;fte derzeit neben ihrem t&auml;glichen, wichtigen Service f&uuml;r ihre Kunden f&uuml;r sich, f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen, f&uuml;r mehr Lohn und f&uuml;r mehr Respekt ackern &ndash; bislang ohne Erfolg. Die Arbeitgeberseite mauert, was das Zeug h&auml;lt, in Nordrhein-Westfalen ist die inzwischen f&uuml;nfte Verhandlungsrunde ergebnislos abgebrochen worden. Die Arbeitgeberseite setzt auf den Faktor Zeit und auf Angriff auf das Streikrecht im Handel. Ein Kommentar von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_193\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-102422-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230814_Bundesweite_Streiks_im_Einzel_Gross_und_Versandhandel_Arbeitnehmer_Mehr_Kohle_ist_die_Parole_Arbeitgeber_blocken_ab_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230814_Bundesweite_Streiks_im_Einzel_Gross_und_Versandhandel_Arbeitnehmer_Mehr_Kohle_ist_die_Parole_Arbeitgeber_blocken_ab_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230814_Bundesweite_Streiks_im_Einzel_Gross_und_Versandhandel_Arbeitnehmer_Mehr_Kohle_ist_die_Parole_Arbeitgeber_blocken_ab_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230814_Bundesweite_Streiks_im_Einzel_Gross_und_Versandhandel_Arbeitnehmer_Mehr_Kohle_ist_die_Parole_Arbeitgeber_blocken_ab_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=102422-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230814_Bundesweite_Streiks_im_Einzel_Gross_und_Versandhandel_Arbeitnehmer_Mehr_Kohle_ist_die_Parole_Arbeitgeber_blocken_ab_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230814_Bundesweite_Streiks_im_Einzel_Gross_und_Versandhandel_Arbeitnehmer_Mehr_Kohle_ist_die_Parole_Arbeitgeber_blocken_ab_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Gewinner und Verlierer<\/strong><\/p><p>Der Handel brummt, trotz allem, freuen sich die Arbeitgeber. Die Gewinne sprudeln, das <em>Handelsblatt<\/em> jubelt angesichts exklusiver Analysen, die zum Schluss kommen, dass die Konzerne ihre Profite selbst in all den gemachten Krisen bis heute gesteigert haben.<\/p><p>Das gelang auch deshalb (das schreibt das <em>Handelsblatt<\/em> nicht), weil sie eine Monopolstellung innehaben und diese in der Manier von Herrschenden, von Marktf&uuml;hrern ausnutzen. Sie tun es mit einer Unternehmens-&bdquo;Kultur&ldquo;, in der sie die Preise diktieren, mit scheinbar g&uuml;nstigen Angeboten locken, die Kunden mit Mogelpackungen betr&uuml;gen. Sie sind geschickt im Unten-Halten ihrer Besch&auml;ftigten, und das bei gleichzeitiger Sonnenschein-Werbung und st&auml;ndigem Arbeitgeber-Klagen &uuml;ber all die &uuml;berbordenden Kosten. Sie haben so viel Monopolmacht, dass sie mitten im August die Regale mit Weihnachtsschokolade f&uuml;llen lassen &ndash; von ihren systemrelevanten Besch&auml;ftigten. Oder sie &bdquo;belehren&ldquo; wie bei Penny mit einem Experiment die Kunden, dass Lebensmittel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101933\">eigentlich viel teurer sein m&uuml;ssten<\/a>.<\/p><p>Bei all dem Jubel gibt es Verlierer, erw&auml;hnt das <em>Handelsblatt<\/em> ebenfalls. Mittelst&auml;ndler, kleine Mitbewerber sind das. Und wer noch? Ja, die Kunden und die Besch&auml;ftigten. Von den Mitarbeitern steht in den Analysen kein Wort. Bei den gro&szlig;en Playern von Schwarz (Lidl, Kaufland), ALDI &uuml;ber REWE (Penny) und METRO (MediaMarkt, Saturn, Real, Kaufhof) bis zu EDEKA (Diska, Nah&amp;Gut, Netto) und auch bei IKEA oder H&amp;M herrscht Champagnerlaune und maximal eine kleine Katerstimmung, denn alles w&auml;re gut, wenn &hellip;<\/p><p>Ja, wenn die Arbeitnehmerseite sich nur nicht so h&auml;tte. Bei den Arbeitgebern ist es wie immer: Beim Verteilen der Erl&ouml;se (die von den Arbeitnehmern erwirtschaftet werden) geben sich die millionen- bis milliardenschweren Arbeitgeber gegen&uuml;ber ihrer Belegschaft knausrig. Die Zeiten seien halt nicht einfach, Pandemie, Krieg, Kosten, ja, Kosten &uuml;ber Kosten, t&ouml;nt die bekannte alte Leier. Ma&szlig;halten sei angesagt. Also bei den Arbeitnehmern, die ihre Arbeit geben, den Arbeitgebern, die sie nehmen, also in Wahrheit Arbeitnehmer sind. Ironie aus.<\/p><p><strong>Ohne sie geht nichts, doch W&uuml;rdigung und Respekt werden verwehrt<\/strong><\/p><p>2023 ist Zeit f&uuml;r Tarifverhandlungen und l&auml;ngst Zeit, L&ouml;hne und Rahmenbedingungen sp&uuml;rbar zu verbessern. Die Preisschraube wird einerseits durch die Bosse angezogen, die L&ouml;hne bleiben andererseits im Keller. Diese Diskrepanz zu verringern, ist eines der Ziele der Arbeitnehmerseite, die sich nach wie vor k&auml;mpferisch zeigt. Man h&ouml;rt solche Worte wie: &bdquo;Mehr Kohle ist die Parole!&ldquo;. Streiks im Handel weiten sich aus, inzwischen sammeln sich in den sozialen Medien Fotos &uuml;ber Fotos und Kommentare von protestierenden, streikenden Mitarbeitern unter der Regie der Gewerkschaften, die bundesweit von Berlin bis Hamm, von Hamburg bis M&uuml;nchen, vom Saarland bis nach Sachsen f&uuml;r ihre Rechte eintreten, und das, ohne den ganzen Laden lahmzulegen. Was w&auml;re, wenn sie das t&auml;ten? Alle R&auml;der stehen still, wenn mein starker Arm es will, lautet ein Proletarierspruch. In den heutigen Wortmeldungen wird leider auch offenbar, dass die Arbeitnehmer sich nicht immer und &uuml;berall einig sind und es Unterschiede gibt in Sachen Organisationsgrad, beim Besch&auml;ftigtenanteil an Mitgliedern in der Gewerkschaft. Doch nur gemeinsam sind wir stark, lautet in etwa ein alter Arbeiterslogan.<\/p><p>F&uuml;nf Millionen Besch&auml;ftigte allein hat der Lebensmittelhandel unter Vertrag, zwei Drittel der Menschen sind Frauen, nicht selten in Teilzeit schaffend. Nebenbei: Vielfach ist es Teilzeitbesch&auml;ftigten schlicht nicht m&ouml;glich, von den Chefs einen besseren Vertrag zu erhalten (etwas mehr Stunden, somit mehr Geld, mehr Sicherheit, mehr Altersvorsorge). Selbst wenn man seine Arbeitssituation verbessern und aktiv mitwirken will, wird dies nicht selten abgeblockt.<\/p><p>Stattdessen ist Tatsache: Die Bezahlung muss mittlerweile als mies bezeichnet werden vor dem Hintergrund, dass es einen Reallohnverlust gro&szlig;en Ausma&szlig;es gibt. Viele Frauen, die an Supermarktkassen, im Laden, in den Lagerr&auml;umen, bei der Warenannahme und so weiter ackern, schauen bereits Mitte des Monats in ihr Portemonnaie und erkennen traurig: Es herrscht &bdquo;Geldende&ldquo;, obwohl noch viel Monat &uuml;brig ist. Diese Situation erleben viele, dies ist existenzbedrohend. Sie l&auml;cheln bitter ob des Wortes &bdquo;Inflation&ldquo;, welches als falsche Begr&uuml;ndung f&uuml;r das Tun der Preistreiber dient, die doch lediglich ihre Margen erh&ouml;hen und den noch gr&ouml;&szlig;eren Gewinn mitnehmen. So verkauft also eine Verk&auml;uferin Lebensmittel zu &uuml;berh&ouml;hten Preisen und auch schon mal den K&auml;se in der Verpackung von 150 Gramm. In der gleichen Verpackung waren vor nicht langer Zeit noch 200 Gramm. Und abends nach der Arbeit muss die Verk&auml;uferin halt ebenfalls teurer einkaufen, obwohl sie keinen Cent mehr verdient &hellip;<\/p><p><strong>Streikbrecherei und Angriff auf das Streikrecht<\/strong><\/p><p>Auch deshalb tobt der Arbeitskampf. Die Arbeitnehmerseite will endlich eine Verbesserung f&uuml;r L&ouml;hne und Rahmenbedingungen erreichen. Die Arbeitgeberseite blockt und tut noch mehr. Eine Gewerkschafterin aus NRW sagte unl&auml;ngst &uuml;ber das Gebaren der Arbeitgeberseite:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es ist ein Skandal, wie die Arbeitgeber mit ihren Besch&auml;ftigten umgehen. Es wird Geld in die Hand genommen, um Besch&auml;ftigte vom Streiken abzuhalten oder Zeitpr&auml;mien an diejenigen verteilt, die sich nicht an Streikma&szlig;nahmen beteiligen. Am Verhandlungstisch werden aber weiterhin nur Reallohnverluste geboten. Dieses Zeitspiel geht zu Lasten der Besch&auml;ftigten, die dringend auf Entgelterh&ouml;hungen angewiesen sind&ldquo;, erkl&auml;rte die ver.di-Verhandlungsf&uuml;hrerin Silke Zimmer.<\/p>\n<p>&bdquo;Die Tarifvertr&auml;ge im Einzelhandel sind seit Ende April gek&uuml;ndigt. Mit jedem Monat, der verstreicht, k&ouml;nnen sich die Besch&auml;ftigten weniger von ihrem Einkommen leisten. Die Lebensmittelpreise steigen kontinuierlich an. Die niedrigen Entgelte treffen &uuml;berwiegend Frauen in ihrer Existenz. Die Angst vor Altersarmut ist dabei nicht nur ein Gef&uuml;hl, sondern eine skandal&ouml;se Realit&auml;t. Dieses Angebot liegt Welten von den Erwartungen der Besch&auml;ftigten entfernt. Damit kommen unsere Arbeitsk&auml;mpfe in eine n&auml;chste Phase&ldquo;, so Silke Zimmer weiter. (Quelle: <a href=\"https:\/\/nrw.verdi.de\/presse\/pressemitteilungen\/++co++5d4d216a-3545-11ee-bb2f-001a4a160111\">nrw.verdi.de<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p>Diese neue Phase schlie&szlig;t ein, dass die Besch&auml;ftigten ihre Forderung bekr&auml;ftigen, dass Tarifvertr&auml;ge eine Allgemeinverbindlichkeit erhalten m&uuml;ssen. Dadurch k&ouml;nnen sich Besch&auml;ftigte (von kleineren Unternehmen) auf die ausgehandelten Vereinbarungen berufen, selbst wenn sie nicht f&uuml;r gro&szlig;e Konzerne arbeiten.<\/p><p><strong>Die Forderung der einen Seite und das Angebot der anderen Seite<\/strong><\/p><p>Die Arbeitnehmerseite, vertreten durch die Gewerkschaft ver.di (hier NRW), fordert 2,50 Euro mehr Gehalt und Lohn pro Stunde. Die Ausbildungsverg&uuml;tungen f&uuml;r Lehrlinge sollen um 250 Euro angehoben werden. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll zw&ouml;lf Monate betragen. Dar&uuml;ber hinaus fordert die Gewerkschaft ein Mindeststunden-Entgelt von 13,50 Euro. Man beachte, dass die Forderungen lediglich eine Art Inflationsausgleich sind, existenzsichernde Bezahlung bedeuten und keine &uuml;berh&ouml;hte Anma&szlig;ung darstellen.<\/p><p>Die Arbeitgeberseite indes bietet nur eine Erh&ouml;hung der Entgelte von 150 Euro ab August 2023. Das entspricht einer Erh&ouml;hung des Stundenentgelts im Endgehalt von 92 Cent pro Stunde. Das Mindeststundenentgelt soll 13 Euro betragen, so die Arbeitgeberseite.<\/p><p>F&uuml;r die Monate Mai bis August 2023 wird eine Einmalzahlung von 450 Euro als Inflationsausgleichspr&auml;mie angeboten. Teilzeitbesch&auml;ftigte erhalten diese Pr&auml;mie anteilig, Auszubildende 150 Euro.<\/p><p>F&uuml;nf Verhandlungsrunden fanden bisher statt &ndash; die Arbeitgeberseite macht keine neuen Angebote, ihr aktuelles ist keines, das mehr als einen Inflationsausgleich darstellt. Doch Entgelterh&ouml;hungen sind dringend notwendig, um die gestiegenen Kosten f&uuml;r Lebensmittel, Strom, Gas, Benzin und, und, und bezahlen zu k&ouml;nnen. Die Besch&auml;ftigten erleben, dass der Lohn nicht mehr reicht. In vielen Filialen ist bei den Besch&auml;ftigten, auch ohne das Wort Geld in den Mund zu nehmen, die Belastungsgrenze erreicht, sei es bei den &Ouml;ffnungszeiten, bei der Betreuung der Vielzahl von Angeboten in den L&auml;den, bei der Ausreizung ihrer Kraft beim Personalschl&uuml;ssel &ndash; optimiert wird, bis es quietscht. Mitunter meistern schon mal zwei Verk&auml;uferinnen (Teilzeit) eine Schicht in einer Filiale inklusive Regale, Kasse, Leergut und Backwarenstand. Innere K&uuml;ndigungen gibt es bei Besch&auml;ftigten zahlreich &ndash; und K&uuml;ndigungen auch. Bei all diesem Maximieren und angesichts aufkommenden Personalmangels braucht man neue Leute, die Reklame f&uuml;r eine Karriere im Handel klingt verlockend, faire Bedingungen und Wertsch&auml;tzung versprechend. Beispiel: <a href=\"https:\/\/karriere.penny.de\">karriere.penny.de<\/a> Doch: Neue Bewerbungen flattern nicht inflation&auml;r ins Haus der Arbeitgeberseite, weil sich das Malochen und die schlechte Stimmung der Belegschaft ebenso herumsprechen wie die penetrant beworbenen Billig- und Mogelangebote der Superm&auml;rkte.<\/p><p><strong>Zum Arbeitskampf geh&ouml;rt auch Zusammenhalt<\/strong><\/p><p>Die Arbeitnehmerseite wird jetzt und k&uuml;nftig erfolgreich(er) sein, wenn es gelingt, die Verhandlungssituation am Tisch gegen&uuml;ber den Arbeitgebern zu verbessern. Dazu geh&ouml;rt der Grad der Organisation und Einigkeit der Besch&auml;ftigten. Spaltung, Zersetzung, Arbeitnehmerrechte ignorieren, verweigern &ndash; das sind Mittel der Arbeitgeberseite. Die Wut &uuml;ber das Hinhalten derer ist gro&szlig;, hier ein Fundst&uuml;ck aus den sozialen Internet-Medien:<\/p><blockquote><p>\nAn alle Arbeitnehmer, die nicht in der Gewerkschaft sind und sich heute noch ducken.<br>\nZu welchem Arbeitnehmer geh&ouml;rst Du?<br>\nEin Jahr keine Lohnerh&ouml;hung,<br>\nzwei Jahre keine Lohnerh&ouml;hung,<br>\ndrei Jahre keine Lohnerh&ouml;hungen,<br>\nvier, f&uuml;nf, sechs, sieben, acht, neun oder zehn Jahre keine Lohnerh&ouml;hungen?<br>\nAber im elften Jahr seht Ihr ein Licht am Horizont.<br>\nEuer Arbeitgeber muss Euren Lohn anpassen.<br>\nUnd Ihr braucht daf&uuml;r auch nichts tun.<br>\nDies wird er mit einem Murren regelm&auml;&szlig;ig machen. Denn Ihr bekommt den Mindestlohn.<br>\nFindet Ihr das gut?<br>\nSoll es so weiter gehen?<br>\nIch sage &bdquo;Nein&ldquo;!<br>\nFehlt Euch der Mut?<br>\nIch stelle Euch zwei S&auml;cke zu Verf&uuml;gung.<br>\nIn den ersten Sack k&ouml;nnt Ihr all Eure &Auml;ngste &lsquo;reinpacken.<br>\nIn den zweiten Sack k&ouml;nnt Ihr Euch so viel Mut und Selbstbewusstsein &acute;rausnehmen, wie Ihr wollt.<br>\nWelchen Weg Ihr geht, liegt ganz an Euch.<br>\nSchaue nicht zur&uuml;ck und frage Dich warum?<br>\nSchaue nach vorn und frag Dich, warum nicht?\n<\/p><\/blockquote><p>Titelbild: Jacob Lund\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Uns Menschen, die in Superm&auml;rkten und Einzelhandelsgesch&auml;ften einkaufen gehen, ist nicht entgangen, dass die Mitarbeiter dieser Gesch&auml;fte derzeit neben ihrem t&auml;glichen, wichtigen Service f&uuml;r ihre Kunden f&uuml;r sich, f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen, f&uuml;r mehr Lohn und f&uuml;r mehr Respekt ackern &ndash; bislang ohne Erfolg. Die Arbeitgeberseite mauert, was das Zeug h&auml;lt, in Nordrhein-Westfalen ist die inzwischen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102422\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":102423,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,107,146],"tags":[1740,1288,365,319,1973,1176,324,281],"class_list":["post-102422","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-audio-podcast","category-soziale-gerechtigkeit","tag-arbeitsbedingungen","tag-einzelhandel","tag-inflation","tag-lohnentwicklung","tag-monopolisierung","tag-streik","tag-tarifvertraege","tag-verdi"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Shutterstock_1916394701.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102422","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=102422"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102422\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102454,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102422\/revisions\/102454"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/102423"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=102422"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=102422"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=102422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}