{"id":102500,"date":"2023-08-16T08:39:25","date_gmt":"2023-08-16T06:39:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500"},"modified":"2023-08-16T08:39:25","modified_gmt":"2023-08-16T06:39:25","slug":"hinweise-des-tages-4421","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h01\">Landverzicht gegen NATO-Schirm? Stoltenberg-Mitarbeiter sieht eine L&ouml;sung f&uuml;r die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h02\">Berliner Bunker: Koalition f&uuml;r &raquo;Taurus&laquo;-Lieferung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h03\">Ver.di auf Kriegskurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h04\">Gro&szlig;britannien hat bereits 20.000 ukrainische Soldaten geschult &ndash; und wird weitere 20.000 schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h05\">Friendly fire auf Odessa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h06\">Gescheitert im Sahel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h07\">Lateinamerika und Westafrika- Muster des Neokolonialismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h08\">Baerbock-Debakel: Ozeanien-Stippvisite aufgrund von Problemen der Flugbereitschaft abgebrochen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h09\">Kein Geld, keine Kraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h10\">Wenn&rsquo;s dem Konzern gut geht, geht&rsquo;s auch den Arbeiter:innen gut?!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h11\">China: USA sind gr&ouml;&szlig;te Quelle der Instabilit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h12\">Rechtsruck in Argentinien: Vorwahlen zur Pr&auml;sidentschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h13\">Blutbad vor der Wahl: Bereits acht Morde an Politikern in Ecuador. Vertreter von Linkspartei ist j&uuml;ngstes Opfer.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102500#h14\">Und t&auml;glich gr&uuml;sst der &laquo;Klimaleugner&raquo; &ndash; ARD und ZDF auf dem Weg zum Wahrheitsministerium<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Landverzicht gegen NATO-Schirm? Stoltenberg-Mitarbeiter sieht eine L&ouml;sung f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nBislang will die Ukraine alle russisch besetzten Gebiete befreien. Ein Vorschlag eines hohen NATO-Mitarbeiters sorgt daher in Kiew f&uuml;r Entsetzen: Die Ukraine k&ouml;nne Territorium abgeben und daf&uuml;r eine NATO-Mitgliedschaft erhalten. Der russische Hardliner Medwedew macht gleich kreative Vorschl&auml;ge.<br>\nDer Stabschef von NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg bringt m&ouml;gliche Gebietsabtretungen der Ukraine ins Spiel. &ldquo;Ich glaube, dass eine L&ouml;sung darin bestehen k&ouml;nnte, dass die Ukraine Territorium abgibt und im Gegenzug eine NATO-Mitgliedschaft erh&auml;lt&rdquo;, zitiert die norwegische Zeitung &ldquo;Verdens Gang&rdquo; eine Aussage von Stoltenbergs Mitarbeiter Stian Jenssen bei einer Podiumsdiskussion in Arendal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Stoltenberg-Mitarbeiter-sieht-eine-Loesung-fuer-die-Ukraine-article24328278.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Berliner Bunker: Koalition f&uuml;r &raquo;Taurus&laquo;-Lieferung<\/strong><br>\nDie Entscheidung &uuml;ber die Lieferung deutscher &raquo;Taurus&laquo;-Marschflugk&ouml;rper steht kurz bevor. Sie wird zugunsten Kiews ausfallen. Damit kommt eine Waffe an die Front des NATO-Krieges gegen Russland, die 500 Kilometer weit fliegen kann und von der deutschen Kriegspropaganda als &raquo;Bunkerbrecher&laquo; (Focus) oder &raquo;Game-Changer aus Deutschland&laquo; (FAZ) bejubelt wird. Vom n&ouml;rdlichsten Punkt der Ukraine sind es etwa 470 Kilometer bis Moskau. Softwareeinschr&auml;nkungen, die &raquo;Taurus&laquo; nur auf ukrainisches Territorium niedergehen lassen sollen, d&uuml;rften mit wenig Aufwand beseitigt werden k&ouml;nnen. Das Spiel mit dem Feuer an Russlands Grenzen geht also weiter. Es dauert heute fast neuneinhalb Jahre. (&hellip;) Kiew hat f&uuml;r den Beschuss von Wohnvierteln in Donezk oder Lugansk l&auml;ngst die aus den USA gelieferte Streumunition eingesetzt &ndash; sozusagen mit dem Segen des deutschen Bundespr&auml;sidenten &ndash;, Langstreckenartillerie und Raketen aus deutscher und US-Produktion erreichen dort nun Stadtteile und Siedlungen, die bis zum 24. Februar 2022 au&szlig;erhalb der Reichweite von Kiews Truppen lagen. Gebracht hat die Steigerung westlicher Waffenlieferungen au&szlig;er Verl&auml;ngerung des Mordens nichts, beide Kriegsparteien stecken im Stellungskrieg fest. &raquo;Taurus&laquo; soll da Wunderwaffe sein. Berlin geht damit aber das Risiko ein, dass strategische milit&auml;rische Anlagen Russlands von Kiew aus angegriffen werden k&ouml;nnen. Rhetorisch haben das ma&szlig;gebliche Vertreter der Selenskij-Administration mit rassistischer antirussischer Rhetorik vorbereitet. Dass es um eine Atomweltmacht geht, hat noch nie interessiert, die westlichen Sponsoren nur der Form halber. In Kiew t&ouml;nte Christian Lindner jedenfalls soeben: &raquo;Die Ukraine muss diesen Krieg gewinnen.&laquo; Abgesehen von der Verantwortungslosigkeit des Geredes, hei&szlig;t das: Die &raquo;Taurus&laquo; ist gekoppelt an den Durchhaltebefehl aus dem Berliner Bunker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457001.berliner-bunker.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Lindners durchsichtiges Man&ouml;ver<\/strong><br>\nDeutschland debattiert wieder &uuml;ber Waffenlieferungen f&uuml;r die Ukraine. Finanzminister Lindner ist &uuml;berraschend nach Kiew gereist, wo er seine &bdquo;Sympathie&ldquo; f&uuml;r die Lieferung des Marschflugk&ouml;rpers &bdquo;Taurus&ldquo; bekundete.<br>\n&bdquo;Die Ukraine muss diesen Krieg gewinnen&ldquo;, erkl&auml;rte Lindner. Er hoffe auf baldige Kl&auml;rung der &bdquo;Taurus&ldquo;-Fragen. Dabei ist der FDP-Mann daf&uuml;r gar nicht zust&auml;ndig. Und es gibt auch keinen akuten Kl&auml;rungs-Bedarf: Gro&szlig;britannien und Frankreich haben &auml;hnliche Systeme geliefert, die bereits im Einsatz sind.<br>\nEs handelt sich also um eine Phantomdebatte. Sie l&ouml;st kein Problem, sondern lenkt von der aktuellen Misere ab. Lindner beteiligt sich nicht nur an diesem Ablenkungsman&ouml;ver &ndash; er versucht auch, es f&uuml;r parteipolitische Zwecke auszuschlachten und seine ganz eigene Gegenoffensive zu starten.<br>\nDoch das Man&ouml;ver ist allzu durchsichtig. Schlie&szlig;lich ist Lindner nicht der erste, der mit einem Besuch in Kiew punkten will. Der kr&auml;nkelnden FDP d&uuml;rfte es nicht helfen, dem klammen Budget auch nicht. Im Gegenteil: Je l&auml;nger der Krieg dauert, desto teurer wird er, auch f&uuml;r den deutschen Steuerzahler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/geisterdebatte-ueber-taurus\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ver.di auf Kriegskurs<\/strong><br>\nGewerkschaftsspitze beantragt Kurswechsel hin zu Aufr&uuml;stung und Milit&auml;reins&auml;tzen.<br>\nSchwenkt Verdi beim Bundeskongress im September auf den Kriegskurs der NATO und der Bundesregierung ein? Das ist die Sorge einer Gruppe von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern, die sich mit einem Appell unter der &Uuml;berschrift &raquo;Sagt nein!&laquo; an die Delegierten des obersten Gremiums der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft gewandt haben. Sie werfen dem Verdi-Bundesvorstand und dem Gewerkschaftsrat vor, mit ihrem Leitantrag &raquo;Perspektiven f&uuml;r Frieden, Sicherheit und Abr&uuml;stung in einer Welt im Umbruch&laquo; einen Kurswechsel hin zur Bef&uuml;rwortung von Aufr&uuml;stung und Kriegseins&auml;tzen deutscher Soldaten vorzunehmen. (&hellip;) Man lehne &raquo;jegliche Parteinahme f&uuml;r jeden kriegf&uuml;hrenden Staat oder die B&uuml;ndnisse, die an den Kriegen der Herrschenden beteiligt sind, kategorisch ab&laquo;, hei&szlig;t es auf der Homepage der Initiative weiter. &raquo;Unsere Zukunft ist nicht an der Seite der deutschen Regierung oder irgendeiner anderen Kriegspartei&laquo;, man stehe an der Seite der Arbeiter, der Kriegsdienstverweigerer, Deserteure und Fl&uuml;chtlinge aus und in der Ukraine, Russland, Belarus und weltweit: &raquo;Arbeiter schie&szlig;en nicht auf Arbeiter!&laquo; Zu den Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern der Petition, die auf der Plattform change.org am Montag bereits mehr als 650 Unterst&uuml;tzer aufwies, geh&ouml;ren namhafte Pers&ouml;nlichkeiten wie Mag Wompel vom gewerkschaftspolitischen Onlineportal Labournet, der Sozialwissenschaftler Dario Azzellini oder VVN-Bundessprecher Ulrich Schneider. Zahlreiche weitere Unterst&uuml;tzer weisen darauf hin, dass sie den Vorst&auml;nden verschiedener Ebenen und Fachbereiche angeh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456953.zukunft-der-gewerkschaften-ver-di-auf-kriegskurs.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien hat bereits 20.000 ukrainische Soldaten geschult &ndash; und wird weitere 20.000 schulen<\/strong><br>\nDie NATO-Mitgliedstaaten liefern immer mehr und immer teurere und immer wirkungsvollere Waffen an die Ukraine, mittlerweile auch solche, die eine Reichweite von 500 km haben &ndash; und damit auch gegen Russlands Hauptstadt Moskau eingesetzt werden k&ouml;nnen. Und auch die Ausbildung ukrainischer Soldaten wird intensiviert, speziell in Britannien. Aber die NATO behauptet noch immer, am Krieg in der Ukraine nicht beteiligt zu sein. &ndash; Der folgende, hier &uuml;bersetzte Artikel erschien auf der Plattform JOINT-FORCES.COM. [&hellip;]<br>\nMehr als 20.000 Rekruten der ukrainischen Streitkr&auml;fte haben seit Anfang 2022 bereits eine Ausbildung in Gro&szlig;britannien absolviert und dabei wichtige F&auml;higkeiten an der Front erlernt, darunter Graben- und H&auml;userkampf, F&uuml;hrung und medizinische Ausbildung. Anfang 2023 hat das Vereinigte K&ouml;nigreich zugesagt, weitere 20.000 ukrainische Rekruten auszubilden &ndash; etwa doppelt so viele wie im letzten Jahr &ndash; im Rahmen eines der gr&ouml;&szlig;ten Ausbildungsprogramme seiner Art in der Welt. Neben der Vermittlung von Kampff&auml;higkeiten an die Rekruten hat das Vereinigte K&ouml;nigreich ein breites Paket an weiteren F&auml;higkeiten bereitgestellt, darunter eine medizinische Ausbildung und die Ausbildung von Milit&auml;rseelsorgern, die f&uuml;r seelsorgerische Betreuung, geistliche Unterst&uuml;tzung und moralische F&uuml;hrung sorgen.<br>\nDas britische Ausbildungsprogramm f&uuml;r die ukrainischen Streitkr&auml;fte, das sowohl die &laquo;Operation INTERFLEX&raquo; als auch das Programm f&uuml;r Marinesoldaten umfasst, wird von Australien, Kanada, D&auml;nemark, Finnland, Litauen, den Niederlanden, Neuseeland, Norwegen und Schweden unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/grossbritannien-hat-bereits-20-000-ukrainische-soldaten-geschult\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Friendly fire auf Odessa<\/strong><br>\nUkrainisches Milit&auml;r gibt zu, Gro&szlig;brand bei Beschuss der Hafenstadt selbst herbeigef&uuml;hrt zu haben.<br>\nDen Gro&szlig;brand nach einem russischen Raketenangriff auf Odessa in der Nacht zum Montag hat das ukrainische Milit&auml;r offenbar selbst herbeigef&uuml;hrt. Das f&uuml;r die S&uuml;dukraine zust&auml;ndige Milit&auml;rkommando r&auml;umte am Abend nach dem Angriff ein, man sei &raquo;leider gezwungen gewesen&laquo;, die anfliegenden russischen Raketen &uuml;ber einem Wohngebiet abzuschie&szlig;en. Die schweren Sch&auml;den seien durch herabfallende Tr&uuml;mmer verursacht worden. Aus der Antwort geht hervor, dass der zust&auml;ndige Kommandeur eher zivile Opfer in Kauf nahm als Sch&auml;den an milit&auml;rischen Objekten. Bei dem Brand waren 200 H&auml;user besch&auml;digt worden. Aus Russland gab es abweichende Darstellungen. Das Portal svpressa.ru schrieb unter Berufung auf &Auml;u&szlig;erungen von Bewohnern von Odessa in sozialen Netzwerken, die ukrainische Schilderung sei irref&uuml;hrend. In Wahrheit h&auml;tten die Schl&auml;ge ein als Unterkunft f&uuml;r ukrainische Soldaten genutztes Wohnheim und Produktionsst&auml;tten f&uuml;r R&uuml;stungsg&uuml;ter getroffen, die in dem auf den Bildern des Gro&szlig;brands zu sehenden zerst&ouml;rten Einkaufszentrum &raquo;Fozzy&laquo; versteckt gewesen seien. Es habe noch Stunden nach dem Angriff Explosionen gegeben, die mit einem zivilen Charakter des Objekts nicht vereinbar gewesen seien. &Uuml;berpr&uuml;fen lassen sich solche Darstellungen schlecht, weil die Ukraine grunds&auml;tzlich keine Einzelheiten &uuml;ber Ziele und Auswirkungen von Einschl&auml;gen bekanntgibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456971.krieg-in-osteuropa-friendly-fire-auf-odessa.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gescheitert im Sahel<\/strong><br>\nInnerhalb k&uuml;rzester Zeit ist mit Niger nun eine weitere vom politischen Westen gest&uuml;tzte Regierung in der Sahelzone gefallen. [&hellip;]<br>\nSeit 2020 haben ausgerechnet in der Sahelzone sechs Milit&auml;rputsche stattgefunden. Damit waren nicht nur vom Westen gest&uuml;tzte Regierungen beseitigt, sondern auch westliche Demokratisierungsbem&uuml;hungen zunichte gemacht worden. [&hellip;]<br>\nDieser Misserfolg betrifft aber nicht nur Deutschland sondern den gesamten politischen Westen mit seinen Vorstellungen von gesellschaftlicher Entwicklung, von der &Uuml;berzeugungskraft seiner Werte und von der eigenen Probleml&ouml;sungskompetenz. [&hellip;]<br>\nNicht nur in der Ostukraine l&ouml;sen sich westliche Vorstellungen &uuml;ber die &Uuml;berlegenheit der eigenen Werte, der eigenen Wirtschaftskraft und der eigenen Milit&auml;rmacht in Luft auf. Noch immer glaubt man sich im Westem als Demokraten all jenen &uuml;berlegen, die man selbst als Autokraten bezeichnet. Dabei scheint man die eigenen Misserfolge vollkommen auszublenden, anstatt sich im eigenen Interesse dar&uuml;ber Rechenschaft abzulegen.<br>\nMan will nicht merken oder wahrhaben, dass das eigene Weltbild und Selbstbild nicht mehr mit den Realit&auml;ten und vor allem mit den Entwicklungen in der Welt &uuml;bereinstimmen. Das hatte sich bereits im Krieg gegen den Terror gezeigt, der keines seiner Ziele erreicht hatte, wenn man denn &uuml;berhaupt klare Vorstellungen von seinen Zielen hatte. [&hellip;]<br>\nDer politische Westen ist Opfer seiner eigenen Propaganda und Fehleinsch&auml;tzungen geworden. Er verf&uuml;gt nicht &uuml;ber die milit&auml;rische und wirtschaftliche Kraft, die er zu haben glaubt, und noch weniger &uuml;ber die &Uuml;berzeugungskraft seiner Werte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/gescheitert-im-sahel\">Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Das Ende westlicher Vorherrschaft?<\/strong><br>\nEin Putsch in Niger &ndash; das w&auml;re noch vor wenigen Jahren nichts gewesen, was die sattgegessene, herrschaftsgewohnte deutsche Bourgeoisie zu einem Klick auf irgendein landes&uuml;bliches Nachrichtenportal veranlasst h&auml;tte. Ein Putsch in Afrika? Das kenne man, in Niger sowieso &ndash; da h&auml;tten wohl wieder irgendwelche Offiziere ein mageres H&uuml;hnchen mit irgendeinem Lokalf&uuml;rsten zu rupfen. [&hellip;]<br>\nDass der Putsch, mit dem die Milit&auml;rs in Niger am 26. Juli ihre Regierung st&uuml;rzten, in Deutschland zwei Wochen sp&auml;ter immer noch Schlagzeilen macht; dass aus einem Umsturz von zun&auml;chst nur lokaler Bedeutung ein international beobachtetes Ereignis geworden ist, zeigt: Da ist etwas grundlegend in Bewegung geraten, und dies sogar auf mehreren Ebenen. Deren erste: der Sahel&hellip; Zuerst Mali, dann Burkina Faso warfen franz&ouml;sische Truppen aus dem Land; das Gleiche zeichnet sich nun auch in Niger ab. Niger w&auml;re bereits der dritte Staat, in dem Paris binnen kurzer Zeit weitgehend entmachtet w&uuml;rde. F&auml;ngt die Fran&ccedil;afrique an zu br&ouml;ckeln?<br>\nDie Frage stellt sich umso mehr, als die Entwicklung in Mali, Burkina Faso und Niger kein isoliertes Ph&auml;nomen ist: Sie ist Teil eines neuen, immer &ouml;fter erfolgreichen Strebens auf dem gesamten afrikanischen Kontinent nach Eigenst&auml;ndigkeit jenseits europ&auml;ischer sowie US-Dominanz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/das-ende-westlicher-vorherrschaft-4782739\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Niger lehnt regelbasierte Ordnung ab<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer Trend zur Multipolarit&auml;t ermutigt die Afrikaner, sich der neokolonialen Ausbeutung entgegenzustellen.<br>\nDer Putsch im westafrikanischen Staat Niger am 26. Juli und der Russland-Afrika-Gipfel am n&auml;chsten Tag in St. Petersburg spielen sich vor dem Hintergrund der Multipolarit&auml;t der Weltordnung ab. Obwohl sie scheinbar unabh&auml;ngig voneinander stattfinden, treffen sie doch den Zeitgeist unserer sich wandelnden &Auml;ra.<br>\nDer Afrika-Gipfel, der am 27. und 28. Juli in Russland stattfindet, stellt eine gro&szlig;e Herausforderung f&uuml;r den Westen dar, der instinktiv versuchte, die Veranstaltung herunterzuspielen, nachdem es ihm nicht gelungen war, souver&auml;ne afrikanische Staaten von einem Treffen mit der russischen F&uuml;hrung abzuhalten. Neunundvierzig afrikanische L&auml;nder haben ihre Delegationen nach St. Petersburg entsandt, 17 Staatsoberh&auml;upter sind pers&ouml;nlich nach Russland gereist, um politische, humanit&auml;re und wirtschaftliche Fragen zu er&ouml;rtern. F&uuml;r das Gastgeberland, das sich mitten im Krieg befindet, war dies ein bemerkenswerter diplomatischer Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/niger-rejects-rules-based-order\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lateinamerika und Westafrika- Muster des Neokolonialismus<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie Muster der neokolonialen Intervention in der Mehrheitswelt durch die Vereinigten Staaten und ihre Verb&uuml;ndeten seit ihren Siegen &uuml;ber Nazi-Deutschland und das kaiserliche Japan im Jahr 1945 sind sehr deutlich. Fast sofort begannen die westlichen L&auml;nder einen Zyklus blutiger Aggressionen gegen V&ouml;lker, die sich dem Kolonialismus widersetzten, gefolgt von der Abh&auml;ngigkeit der meisten afrikanischen und asiatischen L&auml;nder vom r&uuml;cksichtslosen westlichen Wirtschaftssystem. In all dieser Zeit haben die Vereinigten Staaten und Europa die gr&ouml;bste und brutalste Entschlossenheit an den Tag gelegt, um jeden Preis die Kontrolle &uuml;ber die f&uuml;r ihr kapitalistisches System erforderlichen nat&uuml;rlichen Ressourcen zu sichern. Bis zu den Entwicklungen der letzten Jahre konnten sie ihr Ziel durch kommerzielle und finanzielle Vorherrschaft auf globaler Ebene und auf regionaler Ebene durch politische Kooptation der lokalen Eliten erreichen. Wann immer sie es f&uuml;r n&ouml;tig hielten, haben sie nie gez&ouml;gert, direkt oder indirekt milit&auml;rische Aggressionen einzusetzen.<br>\nIn den letzten f&uuml;nfundzwanzig Jahren ist das alte imperialistische Regime, das von den amerikanischen und europ&auml;ischen M&auml;chten auferlegt wurde, jedoch in eine Krise geraten. Es ist lehrreich, einen Vergleich zwischen der zeitgen&ouml;ssischen Geschichte Westafrikas und Lateinamerikas und der Karibik anzustellen. Diese Periode begann ungef&auml;hr mit der Wahl unseres Ewigen Comandante Hugo Ch&aacute;vez Fr&iacute;as zum Pr&auml;sidenten von Venezuela im Jahr 1998 und unseres Genossen Laurent Gbagbo zum Pr&auml;sidenten der Elfenbeink&uuml;ste im Jahr 2000. Beide F&uuml;hrer vertraten sozialistische Ideen, die die &uuml;bliche imperiale Kontrolle &uuml;ber ihre jeweiligen Regionen bedrohten.<br>\nIn beiden F&auml;llen f&uuml;hrten die westlichen M&auml;chte Kampagnen zur Destabilisierung der neuen Regierungen durch wiederholte Angriffe und Interventionen der einen oder anderen Art durch&hellip; Der institutionelle Kontext der beiden Weltregionen enth&auml;lt sehr &auml;hnliche Komponenten.<br>\nIn Lateinamerika und der Karibik fungiert die Organisation Amerikanischer Staaten seit 1948 als Kolonialministerium der Vereinigten Staaten. In Westafrika hingegen haben die L&auml;nder der Region erst in den 1970er Jahren ihre Unabh&auml;ngigkeit von den Kolonialm&auml;chten Frankreich, Gro&szlig;britannien und Portugal vollendet. So wurde erst 1975 die Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten (ECOWAS) gegr&uuml;ndet. Vorgebliches Ziel beider Institutionen &ndash; der OAS und der ECOWAS &ndash; ist die F&ouml;rderung der regionalen Zusammenarbeit, der sozio&ouml;konomischen Entwicklung und der politischen Stabilit&auml;t. In beiden F&auml;llen hat der dominante Einfluss der jeweiligen westlichen M&auml;chte die Praxis der Institutionen so verzerrt, dass sie faktisch als Instrumente imperialer regionaler Kontrolle dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/latin-america-and-west-africa-patterns-of-neocolonialism\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Baerbock-Debakel: Ozeanien-Stippvisite aufgrund von Problemen der Flugbereitschaft abgebrochen<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock befindet sich mit einem gr&ouml;&szlig;eren Tross von Journalisten und pers&ouml;nlicher Entourage auf einem Rundtrip nach Australien, Neuseeland und Fidschi &ndash; so der urspr&uuml;ngliche Plan. Nach einem gestrigen planm&auml;&szlig;igen Zwischenstopp in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, dynamisierte sich jedoch eine au&szlig;enpolitische Katastrophe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/177900-baerbock-debakel-ozeanien-stippvisite-aufgrund\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dieses &ldquo;Baerbock-Debakel&rdquo; spiegelt den Zustand der Ampelkoalition &ndash; und auch anderer Bereiche in Deutschland &ndash; recht gut wider: Kaum etwas funktioniert &ndash; und wenn doch, dann nur sehr teuer oder nach sehr langer Bauzeit wie die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102460#h10\">Schiersteiner Br&uuml;cke: Wir haben herzlich gelacht<\/a>. Und ganz nebenbei wurden durch diese non-verbale Panne der klimabesorgten gr&uuml;nen Bundesau&szlig;enministerin 160 Tonnen Kerosin in die Atmosph&auml;re gelassen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>PR-Show gescheitert<\/strong><br>\nBei allem Spott &uuml;ber das Desaster mit der Flugbereitschaft lohnt es nat&uuml;rlich auch, sich einmal ernsthaft mit den Reisegewohnheiten der Au&szlig;enministerin auseinanderzusetzen. Flugbereitschaft und Pressetross waren ja kein Zufall, sondern beabsichtigt, weil Annalena Baerbock am anderen Ende der Welt in erster Linie wieder sch&ouml;ne Bilder produzieren wollte, die ihrem Ansehen im Inland zutr&auml;glich gewesen w&auml;ren, vor allem in Abgrenzung zum parteiinternen Rivalen und Vizekanzler Robert Habeck, der gerade schlechte Wirtschaftsdaten verk&uuml;nden muss.<br>\nBis heute h&auml;lt sich hartn&auml;ckig das Ger&uuml;cht, die Gr&uuml;nen h&auml;tten in den Koalitionsverhandlungen bei der Vergabe der Ressorts freiwillig auf das Finanzministerium verzichtet, um im Au&szlig;enamt gl&auml;nzen zu k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nBezeichnend ist auch, dass nach der ersten Panne berichtet worden war, dass die Au&szlig;enministerin auf jeden Fall gearbeitet h&auml;tte. So soll sie mit Ihrem Amtskollegen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Abdullah bin Zayed Al Nahyan, der sich zu diesem Zeitpunkt allerdings au&szlig;erhalb des Landes aufhielt, telefoniert haben. Im Mittelpunkt des Gespr&auml;chs h&auml;tten die j&uuml;ngsten Entwicklungen im Sudan, im Jemen und in Afghanistan sowie bilaterale Themen gestanden. Das klingt nicht nur nach einem etwas verzweifelten Notprogramm, sondern ist es wahrscheinlich auch. Nun wird gemeldet, dass die Luftwaffe ihren Regierungsflieger umgehend ausmustern werde. Das h&auml;lt den Fokus weiter auf der Technik, die schon h&auml;ufiger mit Defekten aufgefallen ist, und weniger auf einer desolaten Au&szlig;enministerin, die nur als Pannenopfer bedauert wird, in Wirklichkeit aber eine formvollendete Blamage f&uuml;r das Land darstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/230815pr-show-gescheitert\">TauBlog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kein Geld, keine Kraft<\/strong><br>\nFast ein F&uuml;nftel der Deutschen gilt als armutsgef&auml;hrdet. Doch obwohl diese Gruppe so gro&szlig; ist, hat sie keine m&auml;chtige Lobby. Warum begehren die Betroffenen nicht st&auml;rker auf?&ensp;<br>\nFast 17 Prozent der Deutschen galten im Jahr 2021 als &ldquo;armutsgef&auml;hrdet&rdquo;. Ihr Haushaltsnettoeinkommen betr&auml;gt weniger als 60 Prozent des deutschen Medianeinkommens. Konkret: Eine vierk&ouml;pfige Familie gilt als armutsgef&auml;hrdet, wenn sie gemeinsam weniger als 2405 Euro pro Monat auf dem Konto hat. Die Armutsgef&auml;hrdungsquote ist umstritten. Denn es wird nach dieser Berechnung immer Menschen geben, die als armutsgef&auml;hrdet gelten. Au&szlig;erdem z&auml;hlen auch Menschen dazu, die sich vielleicht gar nicht arm f&uuml;hlen &ndash; etwa 37,8 Prozent der Studierenden. Andererseits: 2405 Euro f&uuml;r vier Personen w&auml;ren etwa 20 Euro pro Familienmitglied pro Tag, f&uuml;r Miete, Essen, Kleidung, Bildung, alles einfach. Weil das ziemlich wenig Geld ist, hoffen die Leute, die sich dort vor dem Kanzleramt versammelt haben, nat&uuml;rlich darauf, dass ihre Bewegung gr&ouml;&szlig;er wird. Dass Menschen sich anschlie&szlig;en, weil sie feststellen, dass sie zu wenig verdienen oder zu wenig Sozialleistungen bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2023\/34\/armut-deutschland-lobby-protest-politik%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Diese Frage ist zynisch und kann durch die ZEIT am besten selbst beantwortet werden. Ist diese doch eine der Hauptverantwortlichen daf&uuml;r, dass die Gender- und Identit&auml;tsideologie die &ouml;ffentlichen Diskurse dominiert und soziale Themen v&ouml;llig verdr&auml;ngt werden. Gerade mit der Konstruktion von immer neuen &bdquo;Identit&auml;ten&ldquo;, die immer neuen Mustern vorgeblicher Diskriminierung ausgesetzt sein sollen, spaltet und fragmentiert die Gender- und Identit&auml;tsideologie die Gesellschaft in immer kleinere Gruppen und Gr&uuml;ppchen und macht so eine kollektive Interessenvertretung unm&ouml;glich. Ein weiterer entscheidender Faktor ist, dass es in Deutschland keine politische Kraft mehr gibt, die sich den Interessen dieser Menschen annimmt, denn f&uuml;r die Linkspartei hat die Gender- und Identit&auml;tsideologie inzwischen ebenso oberste Priorit&auml;t. Von der, durch die SPD eingeleitete, massive Stigmatisierung von Armut &uuml;ber die Einf&uuml;hrung der Hartz IV Repressionsgesetze, ganz zu schweigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wenn&rsquo;s dem Konzern gut geht, geht&rsquo;s auch den Arbeiter:innen gut?!<\/strong><br>\nProfitieren wir Arbeiter:innen tats&auml;chlich vom Reichtum unserer Ausbeuter:innen? Eine hohe ver.di-Funktion&auml;rin scheint das zu glauben, tats&auml;chlich jedoch offenbart sich mit dem gewerkschaftlichen Ruf nach h&ouml;heren Porto-Preisen nur der wirkliche Klassencharakter der DGB-Gewerkschaften. [&hellip;]<br>\nDenn die Argumentation wirft Fragen auf: Wessen (Real-)Lohn ist je gestiegen, blo&szlig; weil das Unternehmen, f&uuml;r das man arbeitet, erh&ouml;hte Profite eingefahren hat? Inwieweit verbessern sich unsere Arbeitsbedingungen, wenn die Preise steigen? Die kapitalistische Logik, wonach der von uns Arbeiter:innen produzierte Wohlstand wieder nach unten runter tropfen w&uuml;rde, nachdem er erst einmal nach oben (also in die Chefetagen und zu den Eigent&uuml;mer:innen) floss, entpuppt sich jedes Mal wieder als L&uuml;ge.<br>\nDas Beispiel der Deutschen Post AG beweist das eindeutig. So stiegen die Ums&auml;tze des Konzerns im Jahr 2020 um 5,5 % auf 66,8 Milliarden Euro. Daraus erwirtschaftete sich das Unternehmen ca. 3 Milliarden Euro Gewinn, das macht 13,6% mehr als im Jahr zuvor. Sind darauf etwa Lohnerh&ouml;hungen gefolgt? Nat&uuml;rlich nicht. W&auml;hrend sich die Aktion&auml;r:innen 2021 &uuml;ber eine satte Dividendenerh&ouml;hung von 17% freuen konnten, glichen die nominellen Lohnsteigerungen h&ouml;chstens die Inflation aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/perspektive-online.net\/2023\/08\/wenns-dem-konzern-gut-geht-gehts-auch-den-arbeiterinnen-gut\/\">Perspektive<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>China: USA sind gr&ouml;&szlig;te Quelle der Instabilit&auml;t<\/strong><br>\nDer chinesische Au&szlig;enminister hat die Konfrontationspolitik der USA gegen&uuml;ber seinem Land verurteilt und gesagt, Washingtons Vorgehen zeige die Tatsache, dass die USA jetzt &bdquo;die gr&ouml;&szlig;te Quelle der Instabilit&auml;t&ldquo; seien.<br>\nIn seiner Rede am Freitag verwies Wang Yi auf die Unterst&uuml;tzung Washingtons f&uuml;r Taiwan-Separatisten trotz Chinas Warnungen.<br>\n&bdquo;Einerseits dulden und unterst&uuml;tzen die USA die taiwanesischen Unabh&auml;ngigkeitskr&auml;fte, die sich auf Washington verlassen, um die Unabh&auml;ngigkeit anzustreben, und versuchen andererseits, Chinas rote Linien zu &uuml;berschreiten&ldquo;, zitierte ihn die South China Morning Post.<br>\nDes Weiteren wird der Anspruch Chinas auf fairen Wettbewerb zerst&ouml;rt und werden zugleich andere L&auml;nder zu einseitigem Protektionismus gegen&uuml;ber China gezwungen&ldquo;, sagte er bei einem Treffen mit Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong w&auml;hrend seiner S&uuml;dostasien-Reise.<br>\nSolche Praktiken w&uuml;rden nur der Welt zeigen, dass die USA zur gr&ouml;&szlig;ten Quelle der Instabilit&auml;t in der Welt geworden seien, f&uuml;gte er hinzu.<br>\nDer chinesische Au&szlig;enminister sagte dann, die USA seien gegen die Entwicklung Chinas, obwohl dies allen L&auml;ndern, insbesondere den Nachbarn, dauerhafte Vorteile und Chancen bringen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/parstoday.ir\/de\/news\/world-i83184-china_usa_sind_gr%C3%B6%C3%9Fte_quelle_der_instabilit%C3%A4t\">Pars Today<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rechtsruck in Argentinien: Vorwahlen zur Pr&auml;sidentschaft<\/strong><br>\nArgentinien erlebte am Sonntag ein politisches Erdbeben. Die Abstimmung &uuml;ber die Kandidaten f&uuml;r die Parlaments- und Pr&auml;sidentschaftswahlen am 22. Oktober hat ergeben, dass die einzige Alternative f&uuml;r 35 Millionen Argentinier darin besteht, sich zwischen zwei Bewerbern der extremen Rechten und dem Peronisten Sergio Massa zu entscheiden. Damit steht das zweitgr&ouml;&szlig;te Land S&uuml;damerikas &ndash; wie ein Jahr zuvor das gr&ouml;&szlig;te Land Brasilien &ndash; vor einer Richtungsentscheidung. In beiden F&auml;llen h&auml;ngt vom Ausgang der Wahlen nicht nur die Wirtschafts- und Sozialpolitik, sondern auch der au&szlig;enpolitische Kurs ab. Die f&uuml;r argentinische Verh&auml;ltnisse niedrige Vorwahlbeteiligung und deren Ergebnis sind Ausdruck von Frust und Verzweiflung in der Bev&ouml;lkerung, die keiner der traditionellen Parteien mehr zutraut, den Menschen zu einem w&uuml;rdigen Leben zu verhelfen. Die hohe Verschuldung des Landes, die Folgen der Pandemie und die westlichen Sanktionen gegen Russland haben zum drastischen Anstieg der Lebenshaltungskosten gef&uuml;hrt. Diese von der Regierung nicht zu verantwortenden Probleme bewirkten neben einer Superinflation von &uuml;ber 100 Prozent und sinkenden Realeinkommen ebenso, dass 40 Prozent der 46 Millionen Argentinier in Armut leben. Verantwortlich daf&uuml;r wird sowohl die Regierung des ehemaligen rechten Pr&auml;sidenten Mauricio Macri gemacht, der einen riesigen Schuldenberg aufh&auml;ufte, als auch die von den Peronisten Alberto Fern&aacute;ndez und Cristina Kirchner gef&uuml;hrte linksliberale Regierung, die aktuell an der Macht ist und viele W&auml;hler vor den Kopf stie&szlig;. (&hellip;) Allerdings ist noch nicht ausgemacht, dass die Rechten im Oktober dieselbe Unterst&uuml;tzung wie bei den Vorwahlen erhalten. Ein Teil derer, die f&uuml;r Milei gestimmt haben, hat nicht f&uuml;r die Opposition votiert, sondern aus Entt&auml;uschung und Wut gegen das System. Doch das Ergebnis hat gezeigt, wie die Stimmung in der Gesellschaft ist. Und Verzweiflung &uuml;ber die eigene wirtschaftliche Situation kann zum N&auml;hrboden f&uuml;r reaktion&auml;re Ideologie und Repression werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456931.rechtsruck-in-argentinien.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Blutbad vor der Wahl: Bereits acht Morde an Politikern in Ecuador. Vertreter von Linkspartei ist j&uuml;ngstes Opfer.<\/strong><br>\nSechs Tage vor den Parlaments- und Pr&auml;sidentschaftswahlen ist in Ecuador am Montag (Ortszeit) erneut ein Politiker ermordet worden. Pedro Briones, der lokale Organisator und Vertreter der von Expr&auml;sident Rafael Correa gegr&uuml;ndeten Linkspartei &raquo;Revoluci&oacute;n Ciudadana&laquo; in der Provinz Esmeraldas, wurde in der N&auml;he seines Hauses erschossen. Die Sch&uuml;sse wurden von einem vorbeifahrenden Motorrad aus abgefeuert. Der Anschlag erfolgte nur wenige Tage nach dem Mord am Pr&auml;sidentschaftskandidaten der liberalkonservativen Bewegung &raquo;Movimiento Construye &ndash; Lista 25&laquo;, Fernando Villavicencio. Das Attentat auf Briones ist laut der Tageszeitung La Rep&uacute;blica in diesem Jahr bereits der achte Mord an einem Politiker in Ecuador. &raquo;Sie haben einen weiteren unserer Genossen in Esmeraldas ermordet. Es reicht, genug ist genug&laquo;, reagierte Correa in der Nacht zum Dienstag auf die Nachricht. Luisa Gonz&aacute;lez, die als Spitzenkandidatin der &raquo;Revoluci&oacute;n Ciudadana&laquo; laut Umfragen derzeit die gr&ouml;&szlig;te Aussicht auf das Pr&auml;sidentenamt hat, machte &raquo;die unf&auml;hige Regierung und einen von der Mafia &uuml;bernommenen Staat&laquo; f&uuml;r den erneuten Mord an einem f&uuml;hrenden Politiker verantwortlich. Gonz&aacute;lez sprach Briones&rsquo; Familie ihr Beileid aus und beklagte die &raquo;schwierige Situation&laquo;, in der sich das Land befinde. &raquo;Ecuador macht seine blutigste Zeit durch&laquo;, erkl&auml;rte sie. Die Regierung von Guillermo Lasso habe das Land im Stich gelassen und nichts dagegen getan, dass das Land von der Mafia &uuml;bernommen wurde. Expr&auml;sident Correa hatte bereits &auml;hnliche Vorw&uuml;rfe erhoben. &raquo;Das organisierte Verbrechen hat den Staat infiltriert, sowohl die Regierung und das Justizsystem als auch die Politik und die Sicherheitskr&auml;fte&laquo;, schrieb er nach dem Mord an Villavicencio aus seinem Br&uuml;sseler Exil. Tats&auml;chlich reagiert der rechte Staats- und Regierungschef Lasso v&ouml;llig hilflos auf die seit Jahren zunehmenden Anschl&auml;ge krimineller Banden. Nach dem Tod Villavicencios hatte Lasso am vergangenen Donnerstag zwar den Ausnahmezustand verh&auml;ngt und die Streitkr&auml;fte mobilisiert, damit aber lediglich mehrere Grundrechte der B&uuml;rger wie die Versammlungsfreiheit und die Unverletzlichkeit der Wohnung au&szlig;er Kraft gesetzt. Die Anschl&auml;ge gingen weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456965.lateinamerika-blutbad-vor-der-wahl.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Und t&auml;glich gr&uuml;sst der &laquo;Klimaleugner&raquo; &ndash; ARD und ZDF auf dem Weg zum Wahrheitsministerium<\/strong><br>\nIn Deutschland w&auml;chst seit Jahren der Unmut &uuml;ber den &ouml;ffentlichrechtlichen Rundfunk, der betreutes Denken als objektiven Journalismus verkauft. Obwohl die Kritik nicht mehr abebbt, ist eine ernsthafte Reform nicht in Sicht.<br>\nDie Belehrung durch den &ouml;ffentlichrechtlichen Rundfunk ist mittlerweile Programm. Das &laquo;Monitor&raquo;-Magazin des WDR pr&auml;sentiert derzeit auf Instagram &laquo;verharmlosende Klimasprache&raquo; und liefert &laquo;Alternativbegriffe&raquo;. &laquo;Klimawandel&raquo; etwa klingt nach Meinung der dortigen Redaktion zu sehr wie ein &laquo;sanfter, nat&uuml;rlicher Prozess&raquo; und nicht so &laquo;heftig, gef&auml;hrlich und menschengemacht&raquo; wie &laquo;Klimakrise&raquo;. &laquo;Erderw&auml;rmung&raquo; h&ouml;rt sich zu &laquo;angenehm und positiv&raquo; an, wie w&auml;re es also mit &laquo;Erderhitzung&raquo;? Und der &laquo;Klimaleugner&raquo; ist dem &laquo;Klimaskeptiker&raquo; vorzuziehen, weil dieser &ndash; man muss das jetzt nicht verstehen &ndash; &laquo;Nachdenken&raquo; suggeriere. Bitte nicht nachdenken, sondern nachplappern? Vielen Dank auch.<br>\nDer ideologisch verbr&auml;mte &laquo;Monitor&raquo;-Sprachkurs ist das j&uuml;ngste Beispiel einer weitgreifenden Indoktrination, pardon: &laquo;F&uuml;rsorge&raquo;. Von &laquo;F&uuml;rsorge&raquo; n&auml;mlich sprach ein &laquo;Framing Manual&raquo;, das Mitarbeitern der ARD schon vor vier Jahren empfahl, was sie auf Kritik an solchem betreuten Denken antworten sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/und-taeglich-winkt-der-klimaleugner-ard-und-zdf-auf-dem-weg-zum-wahrheitsministerium-ld.1751161\">NZZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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