{"id":10254,"date":"2011-07-28T08:48:24","date_gmt":"2011-07-28T06:48:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10254"},"modified":"2011-07-28T08:52:57","modified_gmt":"2011-07-28T06:52:57","slug":"hinweise-des-tages-1434","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10254","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Norwegen, Rechtspopulismus, Polizeilicher Gr&ouml;&szlig;enwahn, rechts motivierter Gewalt, Aggression, Pal&auml;stinenser dr&auml;ngen in die UN-Politik, Geschenke statt Kostenbeteiligung, die M&auml;rkte, Haushaltskrise in den USA, Stagnation beim Konsum, Libyen, Ver&ouml;ffentlichung von Spenden, Stuttgart-21, Pakistan ein Jahr nach der Flut, Erdbeben in L&rsquo;Aqilla, mit Dumpingtarifen kein Qualit&auml;tsjournalismus, das Letzte. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Anschlag in Norwegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">&raquo;Rechtspopulismus ist gef&auml;hrlicher als die NPD&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Polizeilicher Gr&ouml;&szlig;enwahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">68 Menschen im April durch politisch rechts motivierter Gewalt verletzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Aggression ist kein Urtrieb des Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Wunsch nach mehr Autonomie: Pal&auml;stinenser dr&auml;ngen in die UN-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Banken: Geschenke statt Kostenbeteiligung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">The Markets, the Pols and the Greek Bogeyman<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Haushaltskrise in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Flassbeck: Stagnation beim Konsum: Der falsche Aufschwung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Nato will in Libyen vormals zivile Ziele angreifen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Ver&ouml;ffentlichung von Spenden, die im Einzelfall die H&ouml;he von 50 000 Euro &uuml;bersteigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Stuttgart 21: Gei&szlig;ler fordert den Premiumbahnhof<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Ein Jahr nach der Flut: Pakistan zwischen Arm und Reich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Erdbeben in L&rsquo;Aquila: Viel Geld f&uuml;r wenig Wiederaufbau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Mit Dumpingtarifen kein Qualit&auml;tsjournalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Das Letzte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10254&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Anschlag in Norwegen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Extremist der Mitte<\/strong><br>\nAnders Breivik ist kein Neonazi. Selbst wenn es stimmen w&uuml;rde, da&szlig; der Verfassungsschutz die rechtsextreme Szene intensiv beobachtet: Es w&uuml;rde gegen Typen wie Breivik nichts n&uuml;tzen. Denn der bezieht sich keineswegs positiv auf Hitler, sondern setzt den &raquo;Nationalsozialismus&laquo; eher mit dem Islam und dem Marxismus gleich, die er allesamt f&uuml;r &raquo;totalit&auml;re&laquo; Str&ouml;mungen h&auml;lt. Auch seine proisraelischen und proamerikanischen &Auml;u&szlig;erungen d&uuml;rften den Neofaschisten kaum gefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/07-28\/045.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Jugend will Ut&oslash;ya zur&uuml;ck<\/strong><br>\nIn Norwegen beginnt Diskussion um politische Konsequenzen aus dem Massaker. Jugendverb&auml;nde solidarisch<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/07-28\/058.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Von Norwegen lernen<\/strong><br>\nDie Erinnerung an Willy Brandt ist eng verkn&uuml;pft mit dem Kernsatz seiner Regierungserkl&auml;rung von 1969: Wir wollen mehr Demokratie wagen. Das politische Denken des ersten sozialdemokratischen Bundeskanzlers war entscheidend gepr&auml;gt worden von seinen Erfahrungen im norwegischen Exil.<br>\nDie Reaktion der norwegischen Politik und &Ouml;ffentlichkeit auf das Massaker von Oslo zeigt, dass sich dieses liberale, freiheitliche Denken zumindest einer gro&szlig;en Mehrheit bis heute als ein Kennzeichen der politischen Kultur in Norwegen erhalten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/politik\/kommentar-von-norwegen-lernen\/352529.php?pos=0\">Berlin Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Rechtspopulismus ist gef&auml;hrlicher als die NPD&laquo;<\/strong><br>\nPetra Pau, Vizepr&auml;sidentin des Bundestages und Mitglied des Vorstandes der Fraktion DIE LINKE, &uuml;ber die Debatte in der Bundesrepublik nach den Anschl&auml;gen in Norwegen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/im-wortlaut\/rechtspopulismus-gefaehrlicher-npd\/\">Fraktion DIE LINKE<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Polizeilicher Gr&ouml;&szlig;enwahn<\/strong><br>\nWas f&uuml;r eine Idee! Die Gewerkschaft der Polizei fordert allen Ernstes, nach dem Anschlag von Norwegen solle eine Datei &ldquo;auff&auml;llig gewordener Personen&rdquo; eingerichtet werden. Internetnutzer sollen Menschen mit &ldquo;kruden Gedanken&rdquo; bei der Polizei melden, dort k&ouml;nne man sie &ldquo;registrieren und identifizieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-zu-Datenbank\/!75105\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>68 Menschen im April durch politisch rechts motivierter Gewalt verletzt<\/strong><br>\nIn Deutschland sind im April dieses Jahres 68 Menschen infolge politisch rechts motivierter Straftaten verletzt worden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (17\/6636) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17\/6429) hervor.<br>\nDanach wurden f&uuml;r April 2011 nach vorl&auml;ufigen Zahlen insgesamt 1.171 solcher Straftaten gemeldet, darunter 54 Gewalttaten. Die Zahl der ermittelten Tatverd&auml;chtigen bel&auml;uft sich den Angaben zufolge auf 559. Davon seien 517 m&auml;nnlich gewesen. Zehn M&auml;nner seien vorl&auml;ufig festgenommen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_07\/2011_310\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Aggression ist kein Urtrieb des Menschen<\/strong><br>\nAuch Charles Darwin wusste das schon. Er war der Meinung, dass Aggression zwar ein biologisches Verhaltensprogramm ist, jedoch immer als Reaktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/psychologie\/article13508673\/Aggression-ist-kein-Urtrieb-des-Menschen.html\">Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wunsch nach mehr Autonomie: Pal&auml;stinenser dr&auml;ngen in die UN-Politik<\/strong><br>\nDer PLO-Zentralrat ber&auml;t &uuml;ber einen Antrag auf staatliche Anerkennung. Die Aufnahme als Mitgliedstaat in der Weltgemeinschaft erfordert die Zustimmung des Sicherheitsrates. Und dort droht das Veto der USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/palaestinenser-draengen-in-die-un\/-\/1472596\/8715458\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Banken: Geschenke statt Kostenbeteiligung<\/strong><br>\nEin riesiges Paket mit 106 Milliarden Euro. Gef&uuml;llt von den europ&auml;ischen Finanzinstituten. Angeblich ein schweres Opfer f&uuml;r die Euro-Rettung.<br>\nJosef Ackermann, Pr&auml;sident der internationalen Bankenvereinigung IIF, rechnet 21 Prozent Abschreibungen vor.<br>\n21 Prozent Verluste &ndash; m&uuml;ssen wir jetzt Mitleid haben? Wegen eines Verzichts auf 106 Milliarden Euro? Wie kommen diese Zahlen &uuml;berhaupt zustande?<br>\nDie Rechnung der Banken: Sie haben 150 Milliarden Euro in griechische Anleihen investiert. Jetzt verl&auml;ngern sie die Laufzeit vieler Anleihen auf 30 Jahre. Und sagen: In dieser Zeit h&auml;tten sie das Geld besser anlegen k&ouml;nnen. Dicken Gewinn gemacht. Und der entgeht ihnen jetzt. Dieser Verzicht, das ist das Geschenk der Banken an Griechenland. Angeblich 21 Prozent.<br>\nDie 21 Prozent sind das Ergebnis finanzmathemathischer Berechnungen. Allerdings ist da sehr gro&szlig;er Spielraum, welche Verrechnungszinss&auml;tze man verwendet. Die Banken haben einen sehr hohen Zinssatz berechnet, so dass eben genau die 20 Prozent Verlust herausgekommen sind,&hellip; Wenn man das realistisch gemacht h&auml;tte, w&auml;re man zu dem Ergebnis gekommen, dass der Verlust der Banken bei null liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,coeesbndst02odvz~cm.asp\">Plusminus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>The Markets, the Pols and the Greek Bogeyman<\/strong><br>\nThis is not to say that Greece&rsquo;s economy and political culture are not in need of root and branch reform, or that the country has not been living beyond its means for decades; they are, and it has. But to rehearse Greece&rsquo;s ills yet again without acknowledging the wider context of an unbalanced European economy and a deregulated, overpowerful financial system is to obscure the systemic problems, which will keep erupting until Europe decides what it wants to be when it grows up and the markets are restrained from dictating government policy. Inside and outside Greece, there&rsquo;s a misleading argument between those who think the roots of the problem are domestic and those who think they&rsquo;re international and systemic; both are right, and both aspects need to be addressed.<br>\nThere&rsquo;s often a political difference, though, between those in either camp. Those on the domestic causes side also tend to dismiss the Greek protests against austerity measures imposed by the EU and IMF as self-interested resistance to necessary reforms &mdash; a canard leveled at popular movements for centuries. But while many Greeks voted for George Papandreou&rsquo;s government precisely because they were sick of politics as usual and wanted an end to corruption and clientelism, none of them voted for the extreme wage cuts, pension cuts and tax rises that are now pushing them into poverty, or for the forced sell-off of public assets and public lands that will lay the country open to further exploitation and environmental damage. Reform was bound to be difficult and painful; but it need not have been devastating.<br>\nThe problem of political agency is fundamental here. As John Lanchester pointed out in the London Review of Books, we can&rsquo;t retroactively demand of individuals an agency they never had, expecting them to make personal decisions based on an abstract sense of what might be best for the country &mdash; to turn down a public sector job, for instance, because the state has too many people on its payroll &mdash; and then be surprised when they won&rsquo;t pay for the &ldquo;past sins&rdquo; of their government. We may like to dream that we live in democracies, but they were long ago hijacked by the Hydra of &ldquo;the markets&rdquo;; the question is whether the leaders we elect, in Athens or in Washington, can find the will to tame them, and whether we can keep the pressure on until they do.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thenation.com\/blog\/162296\/markets-pols-and-greek-bogeyman\">The Nation<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Haushaltskrise in den USA<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Obama droht Republikanern mit Veto<\/strong><br>\nZiehen die USA die ganze Welt mit ihrem Schuldenschlamassel in Mitleidenschaft? Noch gelten US-Staatsanleihen als die sicherste Anlage &uuml;berhaupt &ndash; verlieren die Investoren das Vertrauen, sind die Folgen f&uuml;r Finanzm&auml;rkte und globalen Handel unabsehbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/haushaltskrise-in-den-usa-obama-droht-mit-veto-1.1125005\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Wie in vielen Kommentaren wird auch hier wird zu wenig zwischen Zahlungsunf&auml;higkeit durch Dummheit und tats&auml;chlicher Zahlungsunf&auml;higkeit wegen mangelnder Zahlungskraft. Anders als Griechenland ist die USA per Definition zahlungsf&auml;hig, denn sie sind in der eigenen W&auml;hrung verschuldet, die sie selbst drucken k&ouml;nnen. Die USA k&ouml;nnen und werden nicht pleite gehen, auch wenn es durch das politische Gez&auml;nk zu einem Zahlungsaufschub kommt. Was dieser Aufschub an Turbulenzen verursachen w&uuml;rde, ist allerdings nicht auszudenken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Weltwirtschaft droht Absturz durch US-Schuldenstreit<\/strong><br>\nZiehen die USA die ganze Welt mit ihrem Schuldenschlamassel in Mitleidenschaft? Noch gelten US-Staatsanleihen als die sicherste Anlage &uuml;berhaupt &ndash; verlieren die Investoren das Vertrauen, sind die Folgen f&uuml;r Finanzm&auml;rkte und globalen Handel unabsehbar.<br>\nKlar ist: Die Amerikaner leben seit vielen Jahren &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse. Das hei&szlig;t, sie konsumieren mehr als sie produzieren. Das Au&szlig;enhandelsdefizit stieg nach der Finanzkrise noch einmal an und lag 2010 bei rund 650 Milliarden Dollar. Die USA haben also Waren im Wert von 650 Milliarden Dollar mehr importiert als exportiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,776877,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Bez&uuml;glich Deutschland mi&szlig;t der SPIEGEL mit dem Ma&szlig; des Schuldenstandes, wenn es darum geht, da&szlig; Deutschland &ldquo;&uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse gelebt&rdquo; habe. Wenn hier das Au&szlig;enhandelsdefizit als Ma&szlig;stab f&uuml;r &ldquo;&uuml;ber die Verh&auml;ltnisse leben&rdquo; hergenommen wird, dann m&uuml;&szlig;te man doch langsam mal auf die Idee kommen, da&szlig; Deutschland seit vielen Jahren *unter seinen Verh&auml;ltnissen* lebt. Davon war aber im SPIEGEL noch nichts zu lesen, genauso wenig wie von den vielen anderen negativen Folgen der deutschen &Uuml;ber-&ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;. Die Folgen des deutschen Exportwahnsinns klingen stattdessen nur milde an in Form der Abh&auml;ngigkeit der deutschen Wirtschaft von den USA.<\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> Auch hier wird das Mantra des unl&ouml;sbaren Schuldenproblems der USA wiederholt. Ja, die Staatsschulden sind hoch, ja sie sind ein langfristiges Problem. Doch das unmittelbare Problem ist die Nachfrageschw&auml;che und die damit &ndash; sowohl urs&auml;chlich als auch als Resultat &ndash; gebundene Problem der Arbeitslosigkeit. Dies wird nicht dadurch gel&ouml;st, indem auch noch der Staat seine Nachfrage reduziert. Ja, die Staatsschulden m&uuml;ssen langfristig reduziert werden, aber dies wird nicht gelingen, wenn durch (vermeintlich) gut gemeintes Sparen der Wirtschaftswachstum abgew&uuml;rgt wird und dadurch die Steuereinnahmen gemindert werden. In dieser ganzen Diskussion &uuml;ber die Schuldenquote wird immer wieder vergessen, dass Br&uuml;che nicht nur Z&auml;hler, sondern auch Nenner haben. Es bringt nichts, den Z&auml;hler, n&auml;mlich die Schulden, zu reduzieren, wenn dadurch der Nenner, n&auml;mlich das BIP, in gleicher oder gar gr&ouml;&szlig;erer Ma&szlig;e ebenfalls reduziert wird.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Flassbeck: Stagnation beim Konsum: Der falsche Aufschwung<\/strong><br>\nSo geschieht das in Deutschland regelm&auml;&szlig;ig mit einer der wichtigsten Zahlen, die es &uuml;berhaupt f&uuml;r eine Volkswirtschaft gibt, den Ums&auml;tzen des Einzelhandels. W&auml;hrend diese Zahl in den USA als Schicksalszahl gilt und entsprechend gefeiert oder beweint wird, ignoriert man sie hierzulande weitgehend und kommentiert lieber ausf&uuml;hrlich die notorisch irref&uuml;hrenden Meldungen verschiedener Konsumforschungsstellen &uuml;ber die &ldquo;Stimmung&rdquo; der Konsumenten.<br>\nDas ist kein Zufall, sondern hat System, weil die Entwicklung des Einzelhandelsumsatzes einem in Deutschland seit mehr als einem Jahrzehnt nur die Tr&auml;nen in die Augen treiben kann. Wenn man die inflationsbereinigten Einzelhandelsums&auml;tze in Deutschland im Jahre 1998 gleich einhundert setzt und sie von dort an &uuml;ber alle Jahre bis heute weiterverfolgt, liegt man immer in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von einhundert und fast nie dar&uuml;ber. Der Konsum stagniert also. Die Kr&ouml;nung dieses Tiefgangs aber ist, dass man im Mai 2011 (bei den von der Bundesbank kalender- und saisonbereinigten Werten) bei sage und schreibe 93 landet, das ist tats&auml;chlich der tiefste Wert seit 1998. Nach zwei sogenannten wirtschaftlichen Aufschw&uuml;ngen und mitten in einem XXL-Boom also haben die Menschen in Deutschland in der Masse so wenig Geld in der Tasche, dass sie weniger beim Einzelhandel kaufen als jemals zuvor in den vergangenen 13 Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/kommentare-1\/stagnation-beim-konsum-der-falsche-aufschwung--47154009.html\">Badische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nato will in Libyen vormals zivile Ziele angreifen<\/strong><br>\nDie Nato will ihre Gangart gegen den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi versch&auml;rfen. Das B&uuml;ndnis werde k&uuml;nftig auch jene eigentlich zivilen Ziele angreifen, die von den Gaddafi-Truppen als Kommandozentralen und Stellungen missbraucht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/newsticker.sueddeutsche.de\/list\/id\/1185093\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ver&ouml;ffentlichung von Spenden, die im Einzelfall die H&ouml;he von 50 000 Euro &uuml;bersteigen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/bundestag\/parteienfinanzierung\/fundstellen50000\/2011\/index.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Energieversorger sind derzeit wohl zur&uuml;ckhaltend. Die Berenberg Bank und die Allianz-Versicherung sind nach wie vor dankbar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stuttgart 21: Gei&szlig;ler fordert den Premiumbahnhof<\/strong><br>\nStuttgart &ndash; Unmittelbar vor der Pr&auml;sentation des Stresstests zum umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 am Freitag hat der Schlichter Heiner Gei&szlig;ler den Druck auf die Bahn deutlich erh&ouml;ht. In einem Interview mit &ldquo;Spiegel-Online&rdquo; sagte der CDU-Politiker, der geplante Tiefbahnhof m&uuml;sse so gut sein, dass er &ldquo;m&ouml;gliche Versp&auml;tungen abbauen kann&rdquo;. Sollte sich herausstellen, &ldquo;dass die sogenannte Premiumqualit&auml;t bei Stuttgart 21 nicht gegeben ist, muss die Bahn sich am Freitag verpflichten, das herzustellen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgart-21-geissler-fordert-den-premiumbahnhof.c70751fc-d94b-497b-8c66-197bf7df456e.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein Jahr nach der Flut: Pakistan zwischen Arm und Reich<\/strong><br>\nPakistan hatte die schwerste Flutkatastrophe in seiner Geschichte erlitten. Ein Jahr danach zeigt sich: Die Flut hat die sozialen Gegens&auml;tze im Land weiter wachsen lassen. Noch immer hausen Millionen Menschen in Notcamps, vegetieren Gro&szlig;familien zusammengepfercht in Zelten. Andere sind zwar in ihre D&ouml;rfer zur&uuml;ckgekehrt, hausen aber zwischen Tr&uuml;mmern und Ruinen unter freiem Himmel. 1,5 Millionen Geb&auml;ude hat das Wasser zerst&ouml;rt, H&auml;user, Stra&szlig;en, Br&uuml;cken, Elektrizit&auml;tswerke. Zw&ouml;lf Millionen Menschen k&auml;mpfen weiter darum, ihre Existenz wiederaufzubauen, sch&auml;tzt das Rote Kreuz. Es sind die Armen, die das Desaster am h&auml;rtesten traf. Sie hatten schon vor der Flut kaum genug zum Leben. Nun haben viele auch noch das bisschen verloren, was sie hatten: ein Dach &uuml;ber dem Kopf, ein paar Kleider zum Wechseln und Arbeit, um zu &uuml;berleben. Die Antwort aus dem Ausland auf die Trag&ouml;die fiel seltsam zur&uuml;ckhaltend aus. Nur sp&auml;rlich flossen die Spenden. Vielleicht waren die Menschen im Westen einfach spendenm&uuml;de, weil zuvor das Erdbeben in Haiti gew&uuml;tet hatte. Vielleicht wollte auch niemand mehr Geld locker machen f&uuml;r dieses seltsame, hoffnungslose Land, das als hoch korrupt und als Terrorwiege gilt. Selbst dramatische Hilferufe der Vereinten Nationen wurden von der Weltgemeinschaft nur unwillig und widerstrebend erh&ouml;rt. Dabei w&auml;re jeder Staat mit dem Ausma&szlig; der Katastrophe &uuml;berfordert gewesen. Und Pakistan war es allemal.<br>\nDie Provinz Sindh ist die Getreidekammer Pakistans. Und trotzdem waren hier schon vor der Flut ein F&uuml;nftel der Kinder und Jugendlichen mangel- und unterern&auml;hrt, zu gut Deutsch: litten Hunger. Wie in den meisten L&auml;ndern S&uuml;dasiens klafft auch in Pakistan zwischen Arm und Reich eine riesige L&uuml;cke. Im Sindh haben bis heute Gro&szlig;grundbesitzer das Sagen, die die Armen oft wie Leibeigene halten. Und Reiche stehen in Pakistan noch immer allzu oft &uuml;ber dem Gesetz. Das Leid der Armen z&auml;hlt zudem wenig in den L&auml;ndern S&uuml;dasiens. Selbst in vielen Zeitungen Pakistans schien die Flut bald vergessen, r&uuml;ckten andere Themen in den Vordergrund. Pakistans Elite lebt in ihrer eigenen Welt, weit weg von der Massenarmut auf dem Lande oder den Slums. Viele Reiche haben zwei P&auml;sse und H&auml;user im Ausland. Und sollte das Land explodieren oder implodieren, dann machen sie sich einfach aus dem Staub und nehmen den n&auml;chsten Flieger au&szlig;er Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/pakistan-zwischen-arm-und-reich\/4435228.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Abfolge der Katastrophen beschleunigt sich derart, dass wir uns oft nicht mehr vergegenw&auml;rtigen k&ouml;nnen, was&nbsp; vor einem Jahr geschah. Zudem erscheinen unsere Einwirkungsm&ouml;glichkeiten trostlos gering, auch angesichts des fragw&uuml;rdigen Verhaltens der Eliten in manchen L&auml;ndern. Wie soll man aber einem Land wie Pakistan beistehen, wenn Gro&szlig;grundbesitzer bereits w&auml;hrend der Katastrophe D&auml;mme ungestraft durchbrechen durften, um ihre Ackerfl&auml;chen zu retten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Erdbeben in L&rsquo;Aquila: Viel Geld f&uuml;r wenig Wiederaufbau<\/strong><br>\nVollmundig versprach Italiens Premier Silvio Berlusconi den Erdbebenopfern von L&rsquo;Aquila Hilfe. Milliarden von Euro sollten bereitstehen &ndash; doch keiner wei&szlig;, wo sie geblieben sind. Italiens Premier Silvio Berlusconi hatte unmittelbar nach dem Beben mit gro&szlig;en Versprechen, blumigen Worten und hemds&auml;rmeligen Empfehlungen f&uuml;r Emp&ouml;rung unter den Erdbebenopfern gesorgt. Mehr als 30 Mal besuchte er den Ort der Katastrophe, pr&auml;sentierte sich v&auml;terlich-besorgt den TV-Kameras und organisierte sogar einen G-8-Gipfel in den Tr&uuml;mmern der Stadt, um internationale Spenden zu generieren.&nbsp; Tats&auml;chlich gingen bisher laut Kommissariat f&uuml;r Wiederaufbau mehr als 28 Millionen Euro im Rahmen des Projektes &ldquo;Adoptierte Baudenkm&auml;ler&rdquo; ein &ndash; allein 7,2 Millionen davon spendete die russische Regierung f&uuml;r den Wiederaufbau des ber&uuml;hmten Palazzo Ardinghelli und den Kirchenkomplex San Gregorio Magno. Deutschland gab 3,5 Millionen f&uuml;r die Kirche San Pietro Apostolo in dem komplett zerst&ouml;rten Vorort Onna. Viele in- und ausl&auml;ndische Prominente zeigten sich gro&szlig;z&uuml;gig, darunter US-S&auml;ngerin Madonna, die dem Roten Kreuz eine halbe Million Euro spendete. Dennoch scheint das Geld nicht immer an der richtigen Stelle anzukommen. Viele Versprechen des Regierungschefs erweisen sich im Nachhinein als populistische Phrasen.<br>\nDie Realit&auml;t der Aquilaner ist substantiell von den Folgen des Erdbebens gepr&auml;gt: &ldquo;Mehr als 20.000 Menschen leben noch immer in prek&auml;ren Wohnsituationen &ndash; in Kasernen, Hotels oder zur Untermiete&rdquo;, sagt Antonio Perrotti, Leiter der Abteilung &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge der Regionalverwaltung der Abruzzen. Das Zentrum der mittelalterlichen Stadt &ndash; einst architektonische Perle und kulturelles Zentrum der Region &ndash; ist auch zwei Jahre nach dem Beben verwaist. Es ist zum geschlossenen, f&uuml;r die B&uuml;rger nur in Teilen zug&auml;nglichen Tr&uuml;mmer-Museum geworden, einer Geisterstadt aus provisorisch abgest&uuml;tzten Ruinen. &ldquo;Beim Bau der &Uuml;bergansheime waren wir schnell, aber jetzt ist alles zum Erliegen gekommen, auch weil wir wieder im Alltag angekommen sind und jeder Bauantrag so behandelt wird wie vor der Katastrophe &ndash; genauso langsam.&rdquo; Auch bei der rechtlichen Aufarbeitung der Katastrophe scheinen die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden den R&uuml;ckw&auml;rtsgang eingelegt zu haben: Von einst 220 beantragten Verfahren unter anderem wegen fahrl&auml;ssiger T&ouml;tung durch Korruption und Schlamperei am Bau wurden Lokalzeitungen zufolge gerade mal 15 zugelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/0,1518,771336,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Mitten in Europa spielt eine reiche Industrienation Dritte Welt. Siehe auch der noch immer noch ungel&ouml;ste <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/italien_neapel_muell_1.11004599.html\">M&uuml;llskandal um Neapel<\/a>. 2009 hatte Berlusconi das Ende der Abfallkrise in der gesamten Region Kampanien erkl&auml;rt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Mit Dumpingtarifen kein Qualit&auml;tsjournalismus<\/strong><br>\nStreik der Zeitungsredakteure<br>\nWarum der Tarifkonflikt in der Medienbranche Grundfragen einer freiheitlichen Gesellschaft ber&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/streikblog0711.wordpress.com\/2011\/07\/27\/mit-dumpingtarifen-kein-qualitatsjournalismus\/\">Streikblog0711<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte<\/strong><br>\nUnser Leser W.W. schreibt: es ist mal wieder Zeit mich zu melden, nachdem ich heute die neuste Folge Fernsehkritik gesehen haben.<br>\nDie Aktuelle Folge Nr 73 besch&auml;ftigt sich mit den Themen:\n<ul>\n<li>Norwegen und die Experten<\/li>\n<li>Drecksfernsehen<\/li>\n<li>Guck mal, wie h&auml;sslich<\/li>\n<li>Produkttest: &ldquo;Erfolgreich rauchfrei&rdquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/fernsehkritik.tv\/folge-73\/\">Fernsehkritik<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kurz kommentiert von unserem Leser W.W.:<\/strong> Vera im Bild \/ Scripted Reality im ZDF \/ Das Interview, das nie stattfand \/ Die Rechenk&uuml;nste der Tagesschau \/ N&auml;chtliche Propaganda \/ Ein Zoo voller Zunes \/ Werbung f&uuml;rs iPhone \/ Sch&ouml;ner leben mit Linda Giese \/ Milski kann&rsquo;s nicht lassen \/ Der Abstieg der Ludolfs \/ Normal Mogelei will singen \/ Crap On The Water \/ Einfach reinbei&szlig;en.<\/em><br>\n<em>Ich denke mit dieser Folge hat sich Holger Kreymeier selbst &uuml;bertroffen.<\/em><br>\n<em>Ich bin damals dank Ihnen auf diese Seite gestossen, daher hoffe ich, dass Sie ihn nochmal erw&auml;hnen werden.<\/em><br>\n<em>Auch wenn der Produkttest und seine &ldquo;Ank&uuml;ndigung&rdquo; hin und wieder so etwas zu wiederholen auch in der Community nicht auf total Begeisterung st&ouml;&szlig;t, hat er dank einer Klage von einem der Telefonabzocker noch genug am Hals.<\/em><br>\n<em>Sehr sch&ouml;n hat er, f&uuml;r mich, die Sache des Fernsehen in seinem Thema &ldquo;Guck mal, wie h&auml;sslich&rdquo; auf den Punkt gebracht.<\/em><br>\n<em>Auch hat er das Thema Norwegen in gute bewegte Bilder gebracht. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Norwegen, Rechtspopulismus, Polizeilicher Gr&ouml;&szlig;enwahn, rechts motivierter Gewalt, Aggression, Pal&auml;stinenser dr&auml;ngen in die UN-Politik, Geschenke statt Kostenbeteiligung, die M&auml;rkte, Haushaltskrise in den USA, Stagnation beim Konsum, Libyen, Ver&ouml;ffentlichung von Spenden, Stuttgart-21, Pakistan<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10254\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10254","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10254","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10254"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10254\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10258,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10254\/revisions\/10258"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10254"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}