{"id":102546,"date":"2023-08-17T08:36:48","date_gmt":"2023-08-17T06:36:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546"},"modified":"2023-08-17T08:40:19","modified_gmt":"2023-08-17T06:40:19","slug":"hinweise-des-tages-4422","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546#h01\">Deals mit Fl&uuml;ssig-Erdgas: Die brisante Solonummer von Olaf Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546#h02\">Ex-Linken-Chef Riexinger: Ohne Wagenknecht bis zu 18 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546#h03\">Robert Habeck gl&uuml;cklich: Popcorn und Chip(s)fabriken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546#h04\">Ein Jahr IRA &ndash; die EU f&auml;llt zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546#h05\">Besser als ihr Ruf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546#h06\">Germany walks back plan to meet NATO spending target on annual basis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546#h07\">Putins Anti-M&uuml;nchen: Sicherheitskonferenz in Moskau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546#h08\">Festen Schrittes Hand in Hand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546#h09\">Niger: USA erkennen keinen Putsch, aber eigene Interessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546#h10\">&ldquo;Das Chaos ist unbegreiflich&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546#h11\">Das ist nicht gut. Zur Entwicklung der Ausbildung in den Pflegefachberufen am Beispiel derjenigen, die eine Pflegeausbildung anfangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546#h12\">Endlich Daten: Ein R&uuml;ckblick auf die soziale Lage in der COVID-19-Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102546#h13\">Das 49-Euro-Ticket &auml;ndert nichts &ndash; es ist zu teuer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deals mit Fl&uuml;ssig-Erdgas: Die brisante Solonummer von Olaf Scholz<\/strong><br>\nOhne ihre Finanzen zu &uuml;berpr&uuml;fen, &uuml;berlie&szlig; Kanzler Olaf Scholz zwei LNG-Gl&uuml;cksrittern die Energiesicherheit Deutschlands. Recherchen von stern und Business Insider werfen nun neue Fragen zu den Hintergr&uuml;nden auf.<br>\nWenn sich Olaf Scholz auf eigene Faust verabredet, droht dies nicht selten in einer Politaff&auml;re zu enden. Das Problem hatte er schon zu Zeiten als Hamburger B&uuml;rgermeister. Seine Treffen mit den beiden Inhabern der Warburg-Bank h&auml;ngen Scholz heute noch nach. Wegen krummen Cum-ex-Aktiengesch&auml;ften ermittelte damals bereits die Staatsanwaltschaft gegen die Bankiers. Mittlerweile besch&auml;ftigt die Aff&auml;re auch den Bundestag, die Union fordert einen Untersuchungsausschuss.<br>\nSeine Vorliebe f&uuml;r gef&auml;hrliche Solonummern scheint Scholz auch als Kanzler gerne nachzugehen. Am 15. September 2022 jedenfalls sucht Scholz in seinem Bundestagswahlkreis Potsdam den Steuerberater Stephan Knabe auf. Knabe und sein Gesch&auml;ftspartner Ingo Wagner, ein Immobilienmanager aus dem badischen Bruchsal, wollen damals &ndash; ein paar Monate nach dem russischen &Uuml;berfall auf die Ukraine &ndash; ins Gasgesch&auml;ft einsteigen.<br>\nDaf&uuml;r haben sie die Firma Deutsche ReGas GmbH &amp; Co. KGaA gegr&uuml;ndet und bei Investoren nach eigenen Angaben 100 Millionen Euro eingesammelt. Nun hoffen sie auf das gro&szlig;e Gesch&auml;ft. Allerdings haben weder Knabe noch Wagner Ahnung vom Energiesektor. Sie bauen auf die Unterst&uuml;tzung der Bundesregierung und von Olaf Scholz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/olaf-scholz--die-brisante-solonummer-des-kanzlers-bei-den-lng-deals-33741968.html\">Oliver Schr&ouml;m auf stern Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ex-Linken-Chef Riexinger: Ohne Wagenknecht bis zu 18 Prozent<\/strong><br>\nJetzt also erkl&auml;rt Riexinger, der am heutigen Zustand nicht wirklich unschuldig ist, die Entscheidung sei im Grunde bereits gefallen, und &ldquo;ein Teil der Fraktion sitzt deswegen auf gepackten Koffern&rdquo; und warte nur noch, &ldquo;bis Frau Wagenknecht bei ihrer m&ouml;glichen Parteigr&uuml;ndung den Daumen rauf oder runter zeigt.&rdquo; Wobei er dann noch von den Vorteilen einer Trennung &uuml;berzeugt ist:<br>\n&ldquo;So k&ouml;nnen wir wieder eine Partei werden, die gegen die soziale Krise und die Klimakrise L&ouml;sungsvorschl&auml;ge unterbreitet und eine koh&auml;rente Friedenspolitik vertritt.&rdquo;<br>\nKonsequent und Riexinger sind zwei Worte, die nur schwer in einen Satz passen, und das Herumgeeiere der Nicht-Wagenknecht-Linken in der Friedensfrage, das schon schwer nach &ldquo;NATO mit nur ein bisschen weniger Waffen&rdquo; klingt, und in der Tradition von Frau Kipping, der Pussy-Riot-Freundin, gern bereit ist, Russland zum b&ouml;sen Feind zu erkl&auml;ren, beschr&auml;nkt die m&ouml;gliche Fangemeinschaft auf jenen Pool, um den sich schon die SPD und die Gr&uuml;nen zanken.<br>\nOhne eine wenigstens kritische Haltung zu den &ldquo;Klimaschutzma&szlig;nahmen&rdquo; und eine Ablehnung der Sanktionen wird es auch wenig werden mit der &ldquo;Partei gegen die soziale Krise&rdquo;; wie soll man die Interessen der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten politisch vertreten, wenn man im Grunde alles, was ihnen angetan wird, f&uuml;r n&ouml;tig bis unvermeidbar h&auml;lt, vom Wirtschaftsruin durch Energieentzug &uuml;ber die per Sanktionen geschaffene Inflation bis hin zum Habeckschen Heizwahn? Darum bitten, dass der Griff in die Taschen des gemeinen Volks vielleicht nicht die ganze Hosentasche ausr&auml;umt, sondern zwei Zentimeter davor Schluss macht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/177972-ex-linken-chef-riexinger-ohne\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Frau Henn trifft mal wieder den Nagel auf den Kopf. Niemand braucht eine Partei, die sich als links bezeichnet, aber lediglich Meinungen des medialen und politischen Mainstreams zum Programm erkl&auml;rt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Robert Habeck gl&uuml;cklich: Popcorn und Chip(s)fabriken<\/strong><br>\nRobert Habeck meint: K&uuml;nftig wird Deutschland substanziell dazu beitragen, dass Deutschland und auch gleich ganz Europa mit Halbleiterchips versorgt werden. Das kostet zwar, aber von nix kommt nix, wie man so sch&ouml;n sagt. Ein paar Details verschweigt Habeck mal wieder. Oder er kennt sie nicht einmal. (&hellip;)<br>\nAus der gew&uuml;nschten Summe von zw&ouml;lf Milliarden Euro f&uuml;r die Kindergrundsicherung sind zehn Milliarden weniger geworden, mehr Geld sei nicht da, dozierte Finanzminister Christian Lindner (FDP), der gerade in die Ukraine flog, um Solidarit&auml;t und &ndash; vor allem &ndash; jede Menge Geld f&uuml;r den Wiederaufbau und die &ldquo;westlichen Werte&rdquo; zu verk&uuml;nden. Die zehn Milliarden, die der Kindergrundsicherung entzogen wurden, sind f&uuml;r Intel vorgesehen, das ein Werk in Magdeburg plant und daf&uuml;r &uuml;ppig belohnt wird. Und weiter geht es mit TSCM, das sich &ndash; ebenfalls f&uuml;r rund zehn Milliarden Euro Subventionen &ndash; in Dresden ansiedeln will.<br>\nAber sind die kleinen Chips wirklich eine Subvention von zehn Milliarden Euro wert? Habeck ist sich sicher, aber immer, wenn er das ist, sollte man noch einmal nachhaken.<br>\nMerkw&uuml;rdig wird es bereits bei der Frage, woher das Geld f&uuml;r TSMC kommt, n&auml;mlich aus dem Klimafonds, der eigens zur Rettung des Klimas angelegt wurde. Nun k&ouml;nnte man sagen, dass dieser Topf der richtige ist, dient doch im weitesten Sinne eine Verlagerung nach Deutschland f&uuml;r die Herstellung von Halbleiterchips &uuml;ber ein paar Ecken dem Klimaschutz. Das sind aber eine ganze Menge Ecken, um die man hier denken muss, denn die Produktion von Halbleiterchips ist sehr energieintensiv, verbraucht Unmengen an Wasser und sorgt f&uuml;r zahlreiche Abf&auml;lle. Das Werk steht also genau genommen weder f&uuml;r Klima- noch f&uuml;r Umweltschutz. (&hellip;)<br>\nMan kann sagen, dass Habeck einmal mehr wichtige Aspekte f&uuml;r die Subvention nicht bedacht oder bewusst ausgelassen hat. Aber wer Wirtschaftspolitik so gestaltet wie das Schreiben eines Kinderbuchs &ndash; mit viel Fantasie und ohne Kontakt zur Realit&auml;t &ndash;, landet am Ende eben in einer Traumwelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/177937-robert-habeck-gluecklich-popcorn-und\/\">Tom J. Wellbrock in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein Jahr IRA &ndash; die EU f&auml;llt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nVor einem Jahr haben die USA ihren &bdquo;Inflation Reduction Act&ldquo; IRA in Kraft gesetzt, ein massives Subventionsprogramm zugunsten der (heimischen) Industrie. Bish heute hat die EU keine ad&auml;quate Antwort gefunden &ndash; politisch und &ouml;konomisch f&auml;llt sie zur&uuml;ck.<br>\nAuf die sch&auml;rfste Waffe &ndash; eine Klage vor der Welthandelsorganisation WTO wegen Wettbeberbsverzerung &ndash; haben die EUrop&auml;er verzichtet &ndash; vor allem Berlin war dagegen. Wirtschaftsminister Habeck ist nunmal Transatlantiker, genau wie Kanzler Scholz!<br>\nEine franz&ouml;siche Alternative &ndash; die Einrichtung eines milliardenschweren &bdquo;Souver&auml;ntit&auml;tsfonds&ldquo; &ndash; fand keine Mehrheit. Wieder stand Berlin auf der Bremse. Dabei h&auml;tten daraus EU-Hilfen finanziert werden k&ouml;nnen, um mit den USA gleichzuziehen.<br>\nSo wird nun die drittbeste, ordnungspolitisch fragw&uuml;rdigste L&ouml;sung umgesetzt: Die EU-Kommission hat ihre Beihilferegeln gelockert, so dass die EU-Staaten die Industrie direkt f&ouml;rdern k&ouml;nnen. Den gr&ouml;&szlig;ten Gebrauch davon macht ausgerechnet Deutschland!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ein-jahr-ira-die-eu-faellt-zurueck\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Besser als ihr Ruf<\/strong><br>\nChinas Wirtschaft wird heruntergeschrieben und l&auml;uft in EU deutschen Platzhirschen den Rang ab.<br>\nK&ouml;nnte die chinesische Wirtschaft vom Westen wirksam heruntergeschrieben werden, w&auml;re die Volksrepublik l&auml;ngst bankrott. Weil das Amt f&uuml;r Statistik in Beijing erkl&auml;rterma&szlig;en pr&uuml;ft, Studierende, die vor dem Abschluss einen Job suchen, aus der Erwerbslosenstatistik herauszurechnen, titelte das Handelsblatt am Mittwoch: &raquo;China verheimlicht Daten zur Jugendarbeitslosigkeit&laquo;. In dem Beitrag erkl&auml;rte die Korrespondentin: &raquo;Die hohe Zahl der Hochschulabsolventen passt nicht zur Wirtschaftsstruktur, die noch immer stark industriell gepr&auml;gt ist. China bildet am Bedarf vorbei aus.&laquo; Mit fortschreitender Entwicklung der Industrie w&auml;chst der Anteil der besch&auml;ftigten Akademiker. Das blieb genauso unerw&auml;hnt wie die Tatsache, dass auch in Deutschland die Unis aus den N&auml;hten platzen, w&auml;hrend die Handwerksbetriebe Azubis suchen. Grunds&auml;tzlich werden Wirtschaftsdaten aus China selektiv wiedergegeben und missg&uuml;nstig kommentiert. Seit Monaten ist etwa vom freien Fall der Landesw&auml;hrung der Rede. Dass der chinesische Yuan im Juli gegen&uuml;ber einem bew&auml;hrten Vergleichsindex aus 24 anderen W&auml;hrungen, darunter US-Dollar, Euro und japanischer Yen, um 0,07 Prozent an Wert gewonnen hat, war nur in der Nachrichtenagentur Xinhua zu lesen. Und wenn nun stetig beklagt wird, der chinesische Aufschwung gerate ins Stocken, werden dabei geflissentlich die Ma&szlig;gaben der Staatsf&uuml;hrung unterschlagen. Angestrebt wird in diesem Jahr in China ein gem&auml;&szlig;igtes Wachstum von f&uuml;nf Prozent &ndash; bei St&auml;rkung der Binnenwirtschaft zu Lasten der Exportorientierung. Es geht ganz offiziell um die Entwicklung von der &raquo;Werkbank der Welt&laquo; zur Dienstleistungsgesellschaft. Nun sind die Exporte im Juli im Jahresvergleich um 14,5 Prozent gesunken, der Wert der Dienstleistungen aber ist um 5,7 Prozent gestiegen. Damit befindet sich die Volkswirtschaft auf dem eingeschlagenen Weg, auch wenn nat&uuml;rlich l&auml;ngst nicht alles rund l&auml;uft. (&hellip;) Insgesamt stieg der Anteil Chinas an den EU-Importen von 2,6 Prozent im Jahre 2000 auf 8,8 Prozent im vergangenen Jahr. Der deutsche Anteil sank in diesem Zeitraum von 14,3 auf 12,5 Prozent. Bei den anspruchsvollen Industrieg&uuml;tern, etwa Maschinen, Chemie- oder Pharmaerzeugnissen, stieg der Anteil Chinas von 2,5 Prozent (2000) auf 13 Prozent (2022). Der Anteil Deutschlands ging von 17,7 Prozent auf 15,5 Prozent zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457076.konjunktur-besser-als-ihr-ruf.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Germany walks back plan to meet NATO spending target on annual basis<\/strong><br>\nThe German government has retreated from a plan to legally commit itself to meeting NATO&rsquo;s 2% military spending target on an annual basis, a government source told Reuters on Wednesday.<br>\nA corresponding clause in a draft of the budget financing law passed by the cabinet of Chancellor Olaf Scholz on Wednesday was deleted at short notice, the source said.<br>\nThe change means that Germany will be able to stick to its current pledge of meeting the 2% target on average over a five-year period.<br>\nThis wording is softer than Scholz&rsquo;s original pledge in a speech on Feb 27, 2022, in which he announced a &ldquo;Zeitenwende&rdquo; or sea change three days after Russia&rsquo;s invasion of Ukraine.<br>\n&ldquo;From now on, we will invest more than 2% of the GDP into our defence year after year,&rdquo; Scholz said at the time.<br>\nA German government spokesperson declined to comment on the particulars of the draft law.<br>\nNATO allies have criticised Berlin strongly in the past for not spending 2% of its gross domestic product on defence annually.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/germany-walks-back-plan-meet-nato-spending-target-annual-basis-2023-08-16\/\">Reuters<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ampel will sich nicht auf j&auml;hrliches Nato-Ziel festlegen<\/strong><br>\nEigentlich wollte das Verteidigungsministerium die Nato-Verpflichtung, jedes Jahr zwei Prozent vom Bruttoinlandsprodukt f&uuml;r Verteidigung auszugeben, rechtlich bindend machen. Dieses Vorhaben wurde nun gestrichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nato-ampel-zwei-prozent-ziel-haushalt-scholz-1.6133873\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Putins Anti-M&uuml;nchen: Sicherheitskonferenz in Moskau<\/strong><br>\n2012 startete Russland in Moskau sein eigenes Format einer globalen Sicherheitskonferenz &ndash; damals noch im Zeichen des Kampfs um die Erhaltung des Systems der R&uuml;stungskontrolle. Insofern auch ohne Erfolg. Seit 2014 wird die Veranstaltung von der westlichen Seite boykottiert, jetzt gestaltet Russland sie zur Manifestation der von ihm angestrebten multipolaren Weltordnung um. Von den 102 Staaten, die in diesem Jahr eingeladen wurden &ndash; westliche waren nicht darunter &ndash;, haben immerhin 76 Vertreter geschickt, die Organisatoren sprechen von 800 Teilnehmenden. &raquo;Weltweite Isolation&laquo; Russlands sieht jedenfalls anders aus. Machtpolitischer Kern dieser multipolaren Weltordnung sind offenkundig Russland und China. Beides Atomm&auml;chte, das eine Land im Besitz &uuml;berreicher Naturressourcen, das andere f&uuml;hrend in diversen Hochtechnologien, gemeinsam kaum auszuhungern durch Sanktionen: Es ist genau jenes &raquo;Heartland&laquo;, vor dessen Entstehen der britische Geopolitiker Harold Mackinder Anfang des 20. Jahrhunderts gewarnt hatte, als Hauptgefahr f&uuml;r die Hegemonie des britischen Empire bzw. der heute angels&auml;chsisch gepr&auml;gten &raquo;wertegeleiteten Weltordnung&laquo;. Die Vertreter Russlands und Chinas haben in Moskau ihre Verbundenheit demonstriert &ndash; und dennoch gezeigt, wo es zwischen ihren Positionen Unterschiede gibt. Wladimir Putin gab den antikolonialen Befreiungsk&auml;mpfer, scheute aber auch vor Verschw&ouml;rungserz&auml;hlungen nicht zur&uuml;ck, &raquo;anonyme Kr&auml;fte&laquo; hetzten die V&ouml;lker gegeneinander auf, um sie anschlie&szlig;end auszubeuten. Ging es nicht eine Spur konkreter? So anonym sind diese Kr&auml;fte doch gar nicht, dass man sie nicht benennen k&ouml;nnte. Li Shangfu dagegen hielt der ganzen Welt die Hand zum &raquo;Dialog&laquo; entgegen, betonte aber, jedes Land habe einen Anspruch auf &raquo;Entwicklung&laquo;, so wie China seinen &raquo;nationalen Modernisierungsweg&laquo; &ndash; von Sozialismus war nicht die Rede &ndash; gehe. Und, sprechend genug, bezog er bei der Aufz&auml;hlung der Staaten und Staatengruppen, mit denen China gern zusammenarbeiten wolle, zwar die EU ein, &uuml;berging aber die USA. Ob die Moskauer Konferenz mehr ist als eine Demonstration, ob die multipolare Weltordnung, die dort beschworen wurde, tats&auml;chlich entsteht, wird vorerst offene bleiben. Auch, wie sich die russisch-chinesischen Beziehungen auf lange Frist entwickeln werden. Einstweilen schwei&szlig;t der gemeinsame Gegner die zwei L&auml;nder zusammen. Ohne Zugest&auml;ndnisse Washingtons an wenigstens einen der beiden Hauptgegner wird sich daran so schnell auch nichts &auml;ndern. Um die zu machen, m&uuml;ssten sich die USA neu erfinden &ndash; als einer unter vielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457073.putins-anti-m%C3%BCnchen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Festen Schrittes Hand in Hand<\/strong><br>\nChina und Russland demonstrieren in Moskau Verbundenheit. Immer intensivere gemeinsame Milit&auml;r&uuml;bungen.<br>\nBei der Er&ouml;ffnung der 11. Internationalen Sicherheitskonferenz am Dienstag in Moskau haben die Vertreter Chinas und Russlands die Verbundenheit beider L&auml;nder und ihre gemeinsamen Interessen betont. Der chinesische Verteidigungsminister Li Shangfu sagte, beide L&auml;nder eine der Wunsch nach einer gerechteren Weltordnung, die jedem Staat Souver&auml;nit&auml;t und das Recht auf Entwicklung garantiere. Wenn sie weiter &raquo;Hand in Hand und festen Schritts&laquo; auf diesem Weg vorangingen, sei der Erfolg sicher. Li sagte, sein Land sei an milit&auml;rischer Zusammenarbeit und Vertrauensbildung mit allen L&auml;ndern der Welt interessiert &ndash; bei der Aufz&auml;hlung der L&auml;nder und Staatengruppierungen, mit denen China bereits auf milit&auml;rischem Gebiet zusammenarbeitet, fehlten aber bezeichnenderweise die USA.<br>\nRusslands Pr&auml;sident Wladimir Putin sagte, derzeit sei die Herausbildung einer multipolaren Welt im Gang. Immer mehr Staaten seien bereit, ihre Souver&auml;nit&auml;t und ihre nationalen Traditionen zu verteidigen. Andererseits gebe es &raquo;unbekannte Akteure&laquo;, die alte Konflikte wiederanfachten und neue provozierten, um ihre egoistischen Hegemonialinteressen zu bef&ouml;rdern. Putin sprach von der Gefahr, dass sich die NATO und der von den USA geschaffene AUKUS-Pakt im pazifischen Raum vollst&auml;ndig und auch milit&auml;risch integrierten, w&auml;hrend gleichzeitig die Ordnung der R&uuml;stungskontrollvertr&auml;ge aufgegeben werde. (&hellip;) Die USA versuchen, durch eine Kette von St&uuml;tzpunkten auf den Asien im Osten vorgelagerten Inseln &ndash; Japan, Taiwan, den Philippinen &ndash; die chinesische Marine am Durchbruch in den offenen Pazifik zu hindern und gleichzeitig sich selbst die M&ouml;glichkeit zu schaffen, den chinesischen Export zu unterbrechen, der zu 90 Prozent &uuml;ber See erfolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457065.b%C3%BCndnispolitik-festen-schrittes-hand-in-hand.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Niger: USA erkennen keinen Putsch, aber eigene Interessen<\/strong><br>\nGeopolitisches Investment: Pentagon will milit&auml;rische St&uuml;tzpunkte behalten. Frankreich muss sich darauf gefasst machen, seine Truppen abzuziehen. Wagner-Chef Prigoschin bietet der Milit&auml;rjunta Unterst&uuml;tzung an.<br>\nDie milit&auml;rische Option gegen die Putschisten in Niger ist zwar formell noch auf dem Tisch, aber wenig wahrscheinlich. Die Diplomatie hat Vortritt, wie es ein franz&ouml;sischer Analyst beschreibt.<br>\nAls begr&uuml;&szlig;enswerte Deeskalation wird das in Regierungskreisen in Paris aber nicht bejubelt. Denn nach Stand der Dinge ist die Wahrscheinlichkeit gro&szlig;, dass sich die Putschisten in Niamey an der Macht halten. Und damit w&auml;chst die Wahrscheinlichkeit, dass Frankreich seine Truppen auch aus Niger abziehen muss. Da geht gegen die geopolitischen, wirtschaftlichen und Sicherheitsinteressen des Landes.<br>\nMit solchen Interessen steht Paris nicht alleine da. Vom transatlantischen Bruder im Geiste der internationalen regelbasierten Ordnung, den USA, kommt dazu Klartext:\n<blockquote><p>\nNiger ist ein Partner, und wir wollen nicht, dass diese Partnerschaft beendet wird. Wir haben Hunderte von Millionen Dollar in St&uuml;tzpunkte in diesem Land investiert und mit dem dortigen Milit&auml;r trainiert. Wir wollen also wirklich eine friedliche L&ouml;sung f&uuml;r die hart erarbeitete Demokratie in Niger, und wir sind zuversichtlich, dass wir das erreichen k&ouml;nnen.<br>\n-Sabrina Singh, stellvertretende Pressesprecherin, US-Verteidigungsministerium\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Auf der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoche, den 15. August, erkl&auml;rte die Pentagon-Sprecherin, dass man sich in der US-Regierung an der Sprachregelung orientiere, von einem &ldquo;versuchten Staatsstreich&rdquo; in Niger zu reden: &ldquo;We&rsquo;ve come very close to say, again, that this is an attempted coup&rdquo;, auf Deutsch: Man n&auml;here sich dem an, &ldquo;dass es sich um einen Putschversuch handelt&rdquo;.<br>\nW&uuml;rde man von einem Putsch sprechen, h&auml;tte dies Konsequenzen f&uuml;r die US-Milit&auml;rbasen, man k&ouml;nnte sie nicht ohne Weiteres aufrechterhalten. Dem steht entgegen: &ldquo;Wir haben Verm&ouml;genswerte und Interessen in der Region, und unsere oberste Priorit&auml;t ist es, diese Interessen und die unserer Verb&uuml;ndeten zu sch&uuml;tzen.&rdquo; Man wolle nichts &uuml;berst&uuml;rzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Niger-USA-erkennen-keinen-Putsch-aber-eigene-Interessen-9245796.html%20\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Das Chaos ist unbegreiflich&rdquo;<\/strong><br>\nIst Corona vorbei? Ja, sagt die Politik und blockt eine Fehleranalyse kategorisch ab. Nein, sie ist h&ouml;chst dringlich &ndash; als Vorbereitung auf die n&auml;chste Seuche, sagen kritische Wissenschaftler:innen wie der Freiburger Medizinstatistiker Gerd Antes. [&hellip;]<br>\nHerr Antes, wir zitieren die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; vom 8.10.2021: &ldquo;Der Medizinstatistiker Gerd Antes ist einer der Vorreiter der evidenzbasierten Medizin. Nun hat er bei #allesaufdentisch mitgemacht, einer Videoaktion, die Querdenkerthesen verbreitet. Wie konnte es so weit kommen?&rdquo;<br>\nDas war infam. So sollte ich in die Ecke der Querdenker gedr&auml;ngt werden, nur weil ich die Corona-Politik der Bundesregierung von Anfang an kritisiert habe. Sollte ich das unterlassen, wenn mich die v&ouml;llige Kritiklosigkeit angesichts eines fortw&auml;hrenden inkompetenten Verhaltens von Staat und Politik st&ouml;rt? Wenn ich zusehen muss, wie meine Rechte als B&uuml;rger massiv eingeschr&auml;nkt werden, ohne verl&auml;ssliche Daten als Begr&uuml;ndung daf&uuml;r zu haben? F&uuml;r die SZ w&auml;re Einstein heute wahrscheinlich ein Schwurbler.<br>\n#Allesaufdentisch ist massiv angegangen worden. Die SZ notierte eine &ldquo;hoch gef&auml;hrliche Querdenker-Folklore&rdquo;, die FAZ einen &ldquo;Kessel Schwurbel&rdquo;, die &ldquo;Frankfurter Rundschau&rdquo; eine &ldquo;wirre Corona-Kritik&rdquo;.<br>\nDie Videoaktion des Schauspielers Volker Bruch habe ich unterst&uuml;tzt, weil sie etwas ganz Normales gefordert hat: mehr Transparenz und einen Runden Tisch von unabh&auml;ngigen Wissenschaftlern, die dem Grundprinzip ihrer Profession folgen &ndash; der Diversit&auml;t. Der Motor von Wissenschaft ist der Widerspruch. Die sogenannten Leitmedien haben sich angema&szlig;t, dieses Grundprinzip zu missachten.<br>\nBei den Corona-Kritikern und Querdenkern treffen Sie auch auf Antisemiten, Holocaustverharmloser, Esoteriker, Alu-H&uuml;te, Reichsb&uuml;rger &hellip;<br>\nIch wei&szlig; nat&uuml;rlich, dass es sie gibt. Muss ich mich jedoch erst von ihnen distanzieren, um etwas &ouml;ffentlich sagen zu d&uuml;rfen? Soll ich mir jetzt vorschreiben lassen, wo ich mich &auml;u&szlig;ere? Diskreditiert es diese Videoaktion, wenn ein paar Leute dabei sind, deren Ansichten ich nicht teile? Soll ich mich von ihr distanzieren, nur um nicht ins Fadenkreuz der Moralisten zu geraten, die ihre eigenen Bewertungen zum Ma&szlig;stab aller Dinge machen? Ich werde das sicherlich auch k&uuml;nftig nicht tun. Ein unbesch&auml;digtes R&uuml;ckgrat ist mir wichtiger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/646\/das-chaos-ist-unbegreiflich-9024.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das ist nicht gut. Zur Entwicklung der Ausbildung in den Pflegefachberufen am Beispiel derjenigen, die eine Pflegeausbildung anfangen<\/strong><br>\nSie werden &uuml;berall gebraucht und sie fehlen immer &ouml;fter: Pflegekr&auml;fte. Genauer: Pflegefachpersonen. Menschen, die eine qualifizierte dreij&auml;hrige Ausbildung absolviert haben und die in den Krankenh&auml;usern, in der ambulanten und station&auml;ren Langzeitpflege oder anderen Gesundheitseinrichtungen ihrer Arbeit mit einer durch die Fachausbildung grundgelegten fachlichen Expertise nachgehen (k&ouml;nnen). Es geht hier also, das muss man gerade in Deutschland leider immer wieder hervorheben, nicht um irgendwelche &bdquo;Pflegekr&auml;fte&ldquo;, denn darunter subsumiert man h&auml;ufig auch un- und angelernte Kr&auml;fte (gerade in der Alten- bzw. Langzeitpflege ist das von gro&szlig;er Bedeutung).<br>\nIm Jahr 2022 haben rund 52.100 Auszubildende eine Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann begonnen. Damit ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsvertr&auml;ge in der Pflege gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 7 Prozent oder 4.100 zur&uuml;ckgegangen (2021: 56.300 Neuvertr&auml;ge), berichtet das Statistische Bundesamt unter der &Uuml;berschrift 7 % weniger neue Ausbildungsvertr&auml;ge in der Pflege im Jahr 2022. Angesichts des heute schon &uuml;berall beobachtbaren Mangels an Pflegefachkr&auml;ften und mit Blick auf den weiter zunehmenden Bedarf an professionellen Pflegekr&auml;ften ist das eine offensichtlich alarmierende Entwicklung, die sich hier hinter den nackten Zahlen verbirgt. Aber bleiben wir noch bei den Zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2023\/08\/15\/entwicklung-der-pflegeausbildung\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Endlich Daten: Ein R&uuml;ckblick auf die soziale Lage in der COVID-19-Pandemie<\/strong><br>\nHochwertige Statistiken haben in der Regel einen gro&szlig;en Nachteil: Die Erhebung und Aufbereitung der Daten nimmt viel Zeit in Anspruch und Ergebnisse sind oft erst Jahre sp&auml;ter verf&uuml;gbar. Somit erlauben erst j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichte Daten einen umfangreichen Blick auf die soziale Lage w&auml;hrend der COVID-19-Pandemie. Dabei zeigt sich vor allem eine Zunahme der Armutsbetroffenheit bei gleichzeitig sehr hoher Verm&ouml;genskonzentration, noch bevor die Teuerungskrise voll Fahrt aufgenommen hat.<br>\nAuch bei Statistiken gibt es wendige Schnellboote und schwere Tanker. Zur ersten Gruppe z&auml;hlte in der COVID-19-Pandemie das von Wissenschafter:innen der Universit&auml;t Wien aufgesetzte &bdquo;Austrian Corona Panel Project (ACPP)&ldquo;. Kaum zwei Wochen nach dem ersten Lockdown wurde diese Panelerhebung ins Leben gerufen und bis Februar 2023 in 34 Wellen durchgef&uuml;hrt. Die Ergebnisse konnten rasche erste Indizien zur Entwicklung der Haushaltseinkommen liefern. Bereits im April 2020 zeigten die ACPP-Daten einen Anstieg der Zahl jener Haushalte, die mit einem sehr niedrigen Haushaltseinkommen von unter 1.100 Euro pro Monat auskommen mussten. Bis September 2020 meldeten vermehrt auch Haushalte in der Mitte und am oberen Ende der Einkommensverteilung Einkommensverluste, besonders Selbstst&auml;ndige waren betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/rueckblick-auf-die-soziale-lage-in-der-covid-19-pandemie\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das 49-Euro-Ticket &auml;ndert nichts &ndash; es ist zu teuer<\/strong><br>\nEin paar Vor-Corona-Abonennten zur&uuml;ckgewonnen, aber in Sachen Mobilit&auml;tswende ein Riesenflop: Und mit der Sparpartei FDP wird es beim 49-Euro-Ticket wohl kaum besser werden<br>\nNeulich in Brandenburg, mein Busfahrer hat es l&auml;ngst verstanden: Ob ich ein &bdquo;49-Euro-Ticket&ldquo; habe, fragte er mich beim Einsteigen. (Der Scanner im Bus erkennt ein 49-Euro-Ticket immer erst mit gro&szlig;er Verz&ouml;gerung.)<br>\nDie offizielle Bezeichnung &bdquo;Deutschlandticket&ldquo; verwendet nur, wer nichts dagegen hat, dass das Ticket bald schon viel teurer wird. Die Regierung hat sie auch gew&auml;hlt, um beim Preis flexibel zu bleiben. Mit Volker Wissing besetzt die FDP das Bundesverkehrsministerium &ndash; und deren Steuerentlastungspl&auml;ne f&uuml;r Reiche wird wohl irgendjemand gegenfinanzieren. Wir sollten darum alle zun&auml;chst &bdquo;49-Euro-Ticket&ldquo; sagen, eine rhetorische Grenze nach oben setzen. Aber eigentlich sind 49 Euro viel zu teuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/das-49-euro-ticket-aendert-nichts-es-ist-zu-teuer\">Sebastian Puschner in der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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