{"id":102711,"date":"2023-08-21T08:36:20","date_gmt":"2023-08-21T06:36:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711"},"modified":"2023-08-21T08:36:20","modified_gmt":"2023-08-21T06:36:20","slug":"hinweise-des-tages-4424","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h01\">&bdquo;Erinnerungsl&uuml;cken bei Scholz&ldquo;: Kanzler will Sonderverm&ouml;gen der Bundeswehr aufweichen und gef&auml;hrdet damit Kauf neuer moderner Waffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h02\">Im Westen breitet sich Skepsis &uuml;ber die ukrainische Offensive aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h03\">K&auml;mpfen deutsche Rechtsextreme in der Ukraine gegen die Russen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h04\">Scholz attackiert bei Wahlkampfrede in M&uuml;nchen rechte Populisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h05\">Die Realit&auml;t der MATRIX &ndash; und, wo ist Neo? Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r das Grundgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h06\">Deutsche Medien schweigen: Die Ukraine will Gastransit in die EU einstellen, was bedeutet das f&uuml;r Deutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h07\">M&ouml;glicher Krieg in Westafrika: Ecowas legt Tag f&uuml;r milit&auml;rische Intervention in Niger fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h08\">Europa und Lateinamerika driften auseinander<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h09\">Der neue wirtschaftliche Nationalismus hat auch grosse Vorteile<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h10\">Der Faulpelz-Mythos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h11\">Leere Worte. Seit Jahrzehnten beteuert die Politik, Kinderarmut bek&auml;mpfen zu wollen&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h12\">Kampagne gegen Provisionsverbot: Finanzlobby bat Lindner erfolgreich um Hilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h13\">Oberleitungen f&uuml;r Lkws: Schwer verkehrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h14\">10 Minuten laden f&uuml;r 400 km: Super-Akku kommt &ndash; jetzt droht aktuellen Elektroautos das Restwert-Desaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h15\">Menschlicher Kontakt in der &Ouml;ffentlichkeit &ndash; ein Auslaufmodell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102711#h16\">Psyche von Jugendlichen litt unter Schulschlie&szlig;ungen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Erinnerungsl&uuml;cken bei Scholz&ldquo;: Kanzler will Sonderverm&ouml;gen der Bundeswehr aufweichen und gef&auml;hrdet damit Kauf neuer moderner Waffen<\/strong><br>\n100 Milliarden Euro hatte Kanzler Olaf Scholz (SPD) der Bundeswehr vor einem Jahr f&uuml;r die Beschaffung neuer Flugzeuge, Schiffe oder Waffen zur Verf&uuml;gung gestellt. Geld, mit dem sich Truppe endlich das leisten k&ouml;nnen sollte, was sonst unm&ouml;glich gewesen w&auml;re.<br>\nDoch nun will die Bundesregierung den Zweck des Sonderverm&ouml;gens deutlich verw&auml;ssern. So soll das Geld auch f&uuml;r Infrastrukturprojekte und den Betrieb der Truppe genutzt werden. Damit d&uuml;rften sich Hoffnungen auf neues modernes Ger&auml;t zerschlagen haben.<br>\nHintergrund der &Auml;nderung sind scheinbar &Uuml;berlegungen, dass die Truppe ohnehin das Geld nicht rechtzeitig f&uuml;r neues Ger&auml;t abflie&szlig;en lassen konnte. Die Opposition findet das jedoch &auml;u&szlig;erst kritisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/kanzler-olaf-scholz-will-sondervermoegen-der-bundeswehr-aufweichen\/\">Business Insider<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Welche Farbe hat verwelktes Gr&uuml;n? Gr&uuml;ne W&auml;hler am st&auml;rksten f&uuml;r Waffenlieferungen<\/strong><br>\nMeinungsumfragen zeigen es immer wieder: Die Anh&auml;nger der Gr&uuml;nen sind, knapp gefolgt von jenen der FDP, am russenfeindlichsten, am kriegsl&uuml;sternsten und am militaristischsten von allen Deutschen. Der Natur entlehnte politische Farbenlehre bietet sich da als Faustformel an. (&hellip;)<br>\nDiese Woche lie&szlig; der ARD-Deutschlandtrend sein beauftragtes Meinungsforschungsinstitut nach der Einstellung der Deutschen zur Lieferung von Taurus-Marschflugk&ouml;rpern in das Kriegs- und B&uuml;rgerkriegsland Ukraine fragen. Die Mehrheit der Deutschen ist dagegen. Selbst im traditionell russenfeindlicheren Westen findet sich keine Mehrheit f&uuml;r das m&ouml;rderische Ansinnen: Dort sind 40 Prozent f&uuml;r die Lieferung, im Osten sind es nur 21 Prozent.<br>\nDie Ablehnung &uuml;berwiegt quer durch die deutsche Parteienlandschaft, mit zwei exponierten Ausnahmen. 68 Prozent der Gr&uuml;nen-W&auml;hler sind f&uuml;r die Lieferung, nur 23 Prozent dagegen. Bei Anh&auml;ngern der FDP ist mit 56 Prozent ebenfalls eine Mehrheit f&uuml;r die Lieferung, was bei keiner anderen Bundestagspartei der Fall ist. Die geringste Zustimmung findet sich mit 18 Prozent unter den W&auml;hlern der AfD.<br>\nDas ist &uuml;brigens bei weitem nicht das erste Anzeichen dessen, dass die einst pazifistischen Gr&uuml;nen l&auml;ngst verwelkt und inzwischen auch verwest sind. Die deutsche Justiz &uuml;berzieht jeden, der in den Zust&auml;nden heute Parallelen zu gewissen Z&uuml;gen des Nazi-Regimes in den 1930ern sieht, mit Strafverfahren. Kein Ermittlungsverfahren gibt es hingegen gegen den gr&uuml;nen Promi J&uuml;rgen Trittin, der in einer Bundestagsdebatte im Februar dieses Jahres (und auch sonst immer wieder in Presse, Fernsehen und anderweitig &ouml;ffentlich) das russische Vorgehen in der Ukraine mit dem Vernichtungsfeldzug Hitlerdeutschlands gegen die Sowjetunion gleichsetzte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/178233-welche-farbe-hat-verwelktes-gruen\/\">Anton Gentzen in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Im Westen breitet sich Skepsis &uuml;ber die ukrainische Offensive aus<\/strong><br>\nAuch drei Monate nach dem Start der ukrainischen Gro&szlig;offensive konnte diese h&ouml;chstens marginal Gel&auml;ndegewinne und die Eroberung von ein paar zerst&ouml;rten D&ouml;rfern erreichen. Dabei mussten hohe Verluste an Personal und Material verzeichnet werden. Auch die russischen Truppen konnten im Norden keine wirklichen Erfolge erzielen, w&auml;hrend sie die Verteidigung im S&uuml;den wahrscheinlich ebenfalls mit gro&szlig;en Verlusten aufrechterhalten und verhindern konnten, dass die Verteidigungslinien und die Landverbindung zur Krim durchbrochen werden.<br>\nWenn keine diplomatischen Bem&uuml;hungen zur Beendigung des Blutvergie&szlig;ens eingeleitet werden, wird der Stellungskrieg noch lange dauern und wom&ouml;glich in einen eingefrorenen, aber weiterhin verlustreichen und teuren Konflikt enden. Waffen, die der Westen noch nicht geliefert hat, wie F-16 Kampfflugzeuge, Taurus- oder ATCAMS-Raketen, werden vermutlich den Kriegskurs nicht entscheidend ver&auml;ndern. In Aussicht steht also ein langer Krieg, den vermutlich die Unterst&uuml;tzerl&auml;nder der Ukraine nicht durchstehen werden, die auch innenpolitisch mit wachsenden Widerstand rechnen m&uuml;ssen, auch nur angesichts der Milliarden, die selbst nach einem Waffenstillstand oder gar Friedensschluss &uuml;ber viele Jahre weiter zur Stabilisierung und zum Wiederaufbau der zerst&ouml;rten und entv&ouml;lkerten Ukraine gezahlt werden m&uuml;ssen.<br>\nBezeichnenderweise weichen im Westen die zun&auml;chst optimistischen Stimmen, die auf einen baldigen Sieg der Ukraine setzten, einer zunehmenden Skepsis. Selbst in deutschen Medien wie der Zeit wird der Blick realistischer (Und der Herbst r&uuml;ckt n&auml;her). Zwar wurde Stoltenbergs Stabschef Stian Jenssen heftig kritisiert, weil er die kursierende sogenannte Korea-L&ouml;sung andachte, dass die Ukraine auf Territorien verzichtet, daf&uuml;r aber das verbleibende Kernland in die Nato aufgenommen werden k&ouml;nnte, wie das auch mit der BRD geschehen ist. Aber die Ukraine hat wohl bereits alle Angriffsbrigaden, die aus durch die Nato ausgebildeten Freiwilligen bestehen und mit westlichen Waffen ausgestattet sind, an die Front geworfen. Wenn nicht bald ein wirklicher Durchbruch gelingt, d&uuml;rften die Kapazit&auml;ten und Ressourcen bald schwinden, zudem naht die kalte und nasse und kalte Zeit, in der Angriffe mit schweren Waffe schwierig werden. Diskutiert wird mitunter, ob bei der n&auml;chsten, der vierten Mobilisierungswelle nicht alle M&auml;nner eingezogen werden m&uuml;ssten. Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses f&uuml;r nationale Sicherheit, Verteidigung und Geheimdienste der Werchowna Rada, Jegor Tschernew, sprach von dieser Option, wenn sich der Krieg l&auml;nger hinziehen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/im-westen-breitet-sich-skepsis-ueber-die-ukrainische-offensive-aus\/%20\">Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Der Westen muss jetzt grunds&auml;tzlich zu der Diskussion kommen was ihm wichtiger ist, entweder diesen entsetzlichen Krieg weiterzuf&uuml;hren, mit dem Ziel die Integrit&auml;t der Grenzen zu verteidigen, und von diesem Berg der (gesch&auml;tzten) 500.000 Toten herunter nach noch mehr Krieg rufen will, oder ob ihm die Menschenleben wichtiger sind. Wenn dem Westen die Toten nichts bedeuten, dann mag er bitte nichts mehr erz&auml;hlen von Menschenrechten und von einer dann aufgesetzten heuchlerischen Moral anderen Menschenrechtsvergehen vorzuhalten. Politiker wie Scholz u. a. bei uns, die die Friedensbewegungen als &bdquo;gefallene Engel aus der H&ouml;lle&ldquo; bezeichnen, lassen weder Respekt vor der eigenen Bev&ouml;lkerung noch vor den Menschen in der Ukraine erkennen, die sie f&uuml;r ihre Ziele in die H&ouml;lle des Krieges schicken. Das wehrf&auml;hige Alter wurde in der Ukraine auf 16 herabgesetzt, es werden also Jugendliche in den Krieg geschickt. Und bevor jetzt wieder jemand &bdquo;aber Russland&hellip;&ldquo; schreibt, wir hier haben nur Einfluss auf unsere Regierungen, die sich ja als die angeblich Guten bezeichnen. Die Verantwortung f&uuml;r die Menschen dort liegt sehr wohl auch auf den westlichen Schultern. Und da sprechen wir noch nicht einmal von den gewaltigen Kriegskosten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>K&auml;mpfen deutsche Rechtsextreme in der Ukraine gegen die Russen?<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat best&auml;tigt, dass auch deutsche Staatsb&uuml;rger in die Ukraine gereist sind, um dort zu k&auml;mpfen. In einer Anfrage hatten die Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen, Andrej Hunko und Sahra Wagenknecht die Bundesregierung gefragt, ob sie Erkenntnisse dar&uuml;ber habe, &bdquo;wie viele deutsche Staatsangeh&ouml;rige sich bisher ukrainischen Milit&auml;reinheiten angeschlossen haben&ldquo;. In der Antwort, die der Berliner Zeitung vorliegt, hei&szlig;t es: &bdquo;Der Bundesregierung liegen Erkenntnisse zu einer niedrigen zweistelligen Anzahl an Personen mit (auch) deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit und Extremismusbezug bzw. Bezug zur politisch motivierten Kriminalit&auml;t (PMK) vor, die mit der Absicht zur Teilnahme an Kampfhandlungen ausgereist waren oder sind und zu denen konkrete Anhaltspunkte f&uuml;r eine tats&auml;chliche Beteiligung an Kampfhandlungen auf Seiten einer Konfliktpartei vorliegen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie Fragestellung der Abgeordneten richtete sich vor allem auf das Treiben von Rechtsextremisten und Neonazis innerhalb von in der Ukraine t&auml;tigen Kampfeinheiten. Die Abgeordneten beziehen sich auf ein Buch von Jonas Kratzenberg, einem ehemaligen Bundeswehrsoldaten, der eigenen Angaben zufolge in der &bdquo;Internationalen Legion&ldquo; gek&auml;mpft habe und zeitweise auch einer Einheit des ukrainischen Milit&auml;rgeheimdienstes angeh&ouml;rt haben soll. Sein Buch &bdquo;Sch&uuml;tzenhilfe. F&uuml;r die Ukraine im Krieg &ndash; ein deutscher Soldat berichtet von der Front&ldquo; enth&auml;lt laut den Abgeordneten &bdquo;zahlreiche Hinweise darauf, dass das ukrainische Milit&auml;r Kriegsverbrechen begeht&ldquo;.<br>\n(&hellip;)<br>\nWenig Auskunft erhalten die Linken-Abgeordneten auch auf die Frage nach einem m&ouml;glichen Einsatz von westlichen Waffen durch russische Rechtsextreme bei deren angeblichen Angriffen gegen Ziele in Russland. Sevim Dagdelen sagte der Berliner Zeitung: &bdquo;Es ist erschreckend, dass die Bundesregierung die Augen vor dem Einsatz rechtsextremer Gruppierungen auf Seiten der Ukraine und der nachweislichen Nutzung westlicher Waffen durch die Nazibanden verschlie&szlig;t. Die Waffenlieferungen der Nato-Staaten an die Ukraine drohen angesichts der damit verbundenen Bewaffnung von Neonazis zu einem Bumerang f&uuml;r die Sicherheit in Europa zu werden. Anstatt auf einen langen Krieg zu setzen und durch immer weitere Waffenlieferungen die Entstehung eines &sbquo;braunen IS&lsquo; in der Ukraine zu riskieren, sollte sich die Bundesregierung f&uuml;r eine schnellstm&ouml;gliche diplomatische L&ouml;sung des Konflikts einsetzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/kaempfen-deutsche-rechtsextreme-kaempfen-in-der-ukraine-gegen-die-russen-li.380057\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Scholz attackiert bei Wahlkampfrede in M&uuml;nchen rechte Populisten<\/strong><br>\nAuf dem M&uuml;nchner Marienplatz waren die Reaktionen auf die Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz gemischt: Es gab Applaus und Pfiffe. F&uuml;r Menschen, die gegen Waffenlieferungen an die Ukraine sind, fand er deutliche Worte. (&hellip;)<br>\nAn die Adresse der Kriegsgegner sagte Scholz, dass es nichts mit Friedensliebe zu tun habe, den Ukrainern zu sagen, dass sie ihr Land einfach erobern lassen sollten. Wer als Friedenstaube auf dem Platz umherlaufe, sei ein &raquo;gefallener Engel aus der H&ouml;lle&laquo;, der dem Kriegstreiber Putin das Wort rede.<br>\nJegliche Forderungen nach dem Bau neuer Atomkraftwerke wies Scholz kategorisch zur&uuml;ck. Wer dies fordere, der verkenne die Bauzeit von 15 Jahren, die Kosten von 15 bis 20 Milliarden Euro und eine Fertigstellung &raquo;irgendwie Ende der Drei&szlig;igerjahre mit Strompreisen, die beim Doppelten bis Dreifachen dessen liegen, was wir bezahlen m&uuml;ssen mit den erneuerbaren Energien, die wir dann l&auml;ngst fl&auml;chendeckend ausgebaut haben&laquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/scholz-attackiert-bei-wahlkampfrede-in-muenchen-rechte-populisten-a-31c2c33d-eee7-406e-ab66-3836d7d68567\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Die Zukunft wird also hell sein, demokratisch und frei. Wollen wir es hoffen, gegen alles andere werden wir B&uuml;rger uns zu wehren wissen. Was die Rede zu den Friedensbewegungen auf dem Platz betrifft, so hat Scholz hier alles getoppt, was an Abwertendem m&ouml;glich war. Wer f&uuml;r Frieden ist, der ist also ein &bdquo;gefallener Engel aus der H&ouml;lle&ldquo;. Nach unserem christlichen Glauben ist der Teufel ein gefallener Engel. Genaugenommen hat Scholz diejenigen als Teufel beschimpft, die sich f&uuml;r Frieden stark machen &ndash; mit etwas umschreibenden Worten. Und was ist ein Politiker, der auf einem (bisher bekannten) Berg von 500.000 Leichen steht und nach mehr Krieg ruft? Orwells 1984 erf&uuml;llt sich immer h&auml;ufiger, denn Krieg ist anscheinen Frieden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Realit&auml;t der MATRIX &ndash; und, wo ist Neo? Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r das Grundgesetz<\/strong><br>\nErinnert sich noch jemand an MATRIX: Den Film mit Keanu Reeves als Neo? K&uuml;nstliche Intelligenz hat die Welt in ihren Besitz genommen, nutzt Menschen zur Energiegewinnung und h&auml;lt sie in einer Simulation, um sie unter Kontrolle zu halten. Nur wenige Menschen &ndash; wie Morpheus und Trinity &ndash; leben noch in der Realit&auml;t und versuchen, die Menschen zu befreien. Neo &ndash; der nach einem Orakel der Auserw&auml;hlte ist, der die Matrix besiegen wird &ndash; wird von Morpheus ausgebildet und darin belehrt, dass in der Scheinwelt der Matrix (physikalische) Gesetze durch reine Willenskraft gebeugt oder sogar gebrochen werden k&ouml;nnen.<br>\nSp&auml;testens seit der &bdquo;Zeitenwende&ldquo; ist un&uuml;bersehbar, wie sich Deutschland in einer Simulation befindet. Quasi &uuml;ber Nacht wurden &ndash; lange entwickelte &ndash; Programme gestartet, die das Land auf einen Kampf gegen Russland ausrichteten. Schritt f&uuml;r Schritt fielen jegliche Hemmungen, Russland durch Sanktionen und Waffenlieferungen an die Ukraine in die Knie zwingen zu wollen. Parallel dazu entfaltete sich eine von Russophobie und Demagogie gepr&auml;gte Hetze, die zum bestimmenden Merkmal medialer und politischer &Auml;u&szlig;erungen im Deutschland der &bdquo;Zeitenwende&ldquo; geworden ist. (&hellip;)<br>\nDie Folgen dieser politischen Ausrichtung &ndash; dauerhaft steigende Energiekosten, Inflation, Rezession, an Fahrt aufnehmende Deindustrialisierung und Insolvenzen, Verarmung, exponentielle Steigerung der Milit&auml;rausgaben bei parallel sich vollziehenden Einsparungsanstrengungen in so gut wie allen anderen Bereichen, generell Militarisierung der Gesellschaft, vielf&auml;ltige Spaltungen in der Gesellschaft &ndash; werden nur unterschwellig diskutiert und mit anderen Ursachen begr&uuml;ndet. Da wundert es nicht, dass sich viele Menschen, die noch in der Lage sind, die Realit&auml;ten wahrzunehmen &ndash; aber nicht unbedingt erfahren darin sind, sich ihnen substanziell zu stellen &ndash; der AfD zuwenden und es spricht gegenw&auml;rtig einiges daf&uuml;r, dass es dieser bei einer der n&auml;chsten Wahlen gelingt, als st&auml;rkste Kraft hervorzugehen. Anstatt politisches Versagen f&uuml;r diese Entwicklung zum Anlass zu nehmen, tiefgreifendere Analysen zu erstellen, zukunftsweisende nachhaltige Konzepte zu entwickeln und die eingeschlagenen Pfade zu verlassen, bestimmen bei den etablierten Parteien und dem Verfassungsschutz Verdr&auml;ngung, Schuldzuweisungen und substanzlose Ideen die Bew&auml;ltigungsbem&uuml;hungen und verst&auml;rken diese Entwicklungen. Prim&auml;r ist dabei das Bem&uuml;hen, die Verfassungsfeindlichkeit der AfD permanent durchs Dorf zu treiben und dabei &ndash; wie schon im Zusammenhang mit der Querdenker-Bewegung in der Pandemie &ndash; jegliches alternative Denken durch Zuordnung zu diffamieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-realitaet-der-matrix-und-wo-ist-neo-ein-plaedoyer-fuer-das-grundgesetz\/\">Bernd Liske auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutsche Medien schweigen: Die Ukraine will Gastransit in die EU einstellen, was bedeutet das f&uuml;r Deutschland?<\/strong><br>\nDie deutschen Medien verschweigen es konsequent, aber der ukrainische Gastransit war immer problematisch und das Problem war die Ukraine und nicht Russland. Die Ukraine hat den Gastransit immer wieder als Druckmittel gegen die EU eingesetzt und den Transit sogar manchmal unterbrochen, um ihre Forderungen durchzusetzen. Das verschweigen die deutschen Medien in der Regel und behaupten im Gegenteil wahrheitswidrig, es w&auml;re Russland, das sich so verh&auml;lt. Schon 2018 habe ich die Chronologie der Gaskrisen der Vergangenheit zusammengefasst, die eindeutig zeigt, wer f&uuml;r die Probleme der Vergangenheit verantwortlich war. Den Artikel finden Sie hier.<br>\nUnter anderen aus diesem Grund wurden die Nord Stream gebaut: Um der Abh&auml;ngigkeit des unzuverl&auml;ssigen ukrainischen Gastransits zu entkommen, wobei noch hinzukommt, dass die Ukraine seit ihrer Unabh&auml;ngigkeit nicht in die Instandhaltung ihrer Transitpipeline investiert hat, weshalb sie inzwischen als ausgesprochen marode gilt.<br>\nDass die Ukraine f&uuml;r die EU ein unsicheres Transitland ist, zeigt die aktuelle Erkl&auml;rung des ukrainischen Energieministers, den Gastransit beenden zu wollen, was die angebliche &bdquo;russische Propaganda&ldquo; einmal mehr best&auml;tigt. Aus seiner Aussage kann man sogar eine gewisse Schadenfreude heraush&ouml;ren, wenn er hinzuf&uuml;gt, das n&auml;chste Jahr werde zeigen, &bdquo;ob Europa ohne russisches Gas auskommen kann&ldquo;.<br>\nSchon alleine diese Formulierung ist ein guter Grund f&uuml;r deutsche und europ&auml;ische Medien die Meldung und den Wortlaut seiner Erkl&auml;rung nicht zu thematisieren, denn es d&uuml;rfte viele Menschen geben, die das &ndash; diplomatisch ausgedr&uuml;ckt &ndash; als Undankbarkeit und sehr unfreundlichen Akt Kiews auffassen k&ouml;nnten, wenn man bedenkt, wie viele Milliarden die EU und ihre Mitgliedsstaaten der Ukraine in den letzten anderthalb Jahren geschenkt haben.<br>\nDa die EU beschlossen hat, ab 2027 komplett auf russisches Gas verzichten zu wollen, h&auml;tte Kiew einen neuen Transitvertrag zumindest bis 2027 abschlie&szlig;en k&ouml;nnen, anstatt der EU in den R&uuml;cken zu fallen und die bestehende Energiekrise noch zu versch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/die-ukraine-will-gastransit-in-die-eu-einstellen-was-bedeutet-das-fuer-deutschland\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>M&ouml;glicher Krieg in Westafrika: Ecowas legt Tag f&uuml;r milit&auml;rische Intervention in Niger fest<\/strong><br>\nDer Konflikt in Westafrika scheint hei&szlig; zu werden. In einer Videobotschaft am Freitagabend gab die Ecowas bekannt, ein Datum f&uuml;r den Beginn einer Milit&auml;raktion in Niger entschieden zu haben.<br>\nIn Westafrika scheint es in naher Zukunft einen Krieg zwischen mehreren Staaten zu geben. Am Freitagabend gab die Wirtschaftsgemeinschaft der Westafrikanischen Staaten (Ecowas) in einem Videostatement bekannt, sich auf einen Tag f&uuml;r den Beginn einer Milit&auml;rintervention in Niger geeinigt zu haben.<br>\nDas genaue Datum will die Staatengemeinschaft allerdings nicht preisgeben. &ldquo;Allerdings sind unsere Streitkr&auml;fte bereit dazu, nach Niger zu gehen, wann auch immer der Befehl dazu kommt&rdquo;, sagte der Ecowas-Kommissar f&uuml;r politische Angelegenheiten, Frieden und Sicherheit, Abdel-Fatau Musah, nach einem zweit&auml;gigen Treffen der westafrikanischen Armeechefs in Ghanas Hauptstadt Accra.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/internationale-politik\/id_100227730\/niger-ecowas-eingreiftruppe-legt-startdatum-fuer-militaerintervention-fest.html\">t-online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Niger steht wegen Sanktionen nach Milit&auml;rputsch vor humanit&auml;rer Katastrophe<\/strong><br>\nDas Internationale Rote Kreuz warnt vor einer humanit&auml;ren Katastrophe in Niger. In dem riesigen und zugleich bitterarmen Land in der Sahel-Zone fehlt es vor allem an Lebensmitteln. Hauptgrund daf&uuml;r ist das von der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas gegen den Niger verf&uuml;gte und von Deutschland und der EU ma&szlig;geblich unterst&uuml;tzte Embargo, als direkte Folge des Milit&auml;rputsches in Niger Ende Juli. Die Grenzen und der Luftraum zum Niger sind dicht, folglich liegt der Handel brach. Zudem hat Nigeria als Hauptlieferant den Strom abgedreht.<br>\nAuch der Programmleiter der Welthungerhilfe in Niger, Jameson Gadzirai, warnt vor Lebensmittelknappheit in der mageren Ernte-Periode, in der sich der Niger zurzeit befindet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/niger-sanktionen-militaerputsch-humanitaerer-katastrophe-38541254%20\">Web.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Aussetzen der Entwicklungshilfe trifft also die Schw&auml;chsten in Niger. Hier zeigt sich mal wieder die Doppelmoral des Westens.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Stecken die USA hinter dem Staatsstreich in Niger?<\/strong><br>\nTeile und herrsche: Italiens Premierministerin Giorgia Meloni ist Joe Bidens &bdquo;politischer Aktivposten&ldquo; in Europa. Eines der US-Ziele besteht darin, Frankreich aus Afrika zu vertreiben. Washington f&uuml;hrt seine hegemonialen Kriege sowohl gegen Europa als auch gegen Afrika &ndash; mitunter schl&auml;gt es zwei Fliegen mit einer Klappe. (&hellip;)<br>\nWashingtons unausgesprochenes au&szlig;enpolitisches Ziel ist es, Frankreich aus Afrika zu entfernen.<br>\nNiger ist strategisch wichtig. Es produziert 5 Prozent des weltweiten Uranangebots, das zum Teil nach Frankreich exportiert wird, um es in dessen Kernenergieanlagen zu verwenden. Ist eine Privatisierung im Stil von BlackRock eine Option?<br>\nUSAFRICOM hat einen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt in Niger. Das US-Milit&auml;r hat routinem&auml;&szlig;ig mit seinen nigrischen Kollegen zusammengearbeitet.<br>\nDas unausgesprochene Ziel der Mission von Victoria Nuland war es, letztlich &bdquo;Verhandlungen&ldquo; zu f&uuml;hren, nat&uuml;rlich inoffiziell &uuml;ber die &bdquo;Ausrichtung&ldquo; Niameys mit Washington gegen Paris:<br>\n&bdquo;Die Vereinigten Staaten fliegen Drohnen von einem St&uuml;tzpunkt im ariden Kernland aus. Die franz&ouml;sische Friedenstruppe, die praktisch aus Mali vertrieben wurde, hat sich letztes Jahr auf Au&szlig;enposten in Niger zur&uuml;ckgezogen. Der Status Frankreichs und seine Rolle in einem Land, das vom &Uuml;bergangsregime der Junta verwaltet wird, bleibt nun in der Schwebe.&ldquo; (Washington Post , 9. August 2023) (&hellip;)<br>\nWashington unterst&uuml;tzt nicht nur &bdquo;Good-Guy-Milit&auml;rregierungen&ldquo; in Afrika, sondern kontrolliert auch mehrere (korrupte) europ&auml;ische Staats- und Regierungschefs, darunter Deutschlands Bundeskanzler Scholz, Frankreichs Pr&auml;sident Macron, Italiens Premierministerin Meloni und die Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission, Ursula von der Leyen, um nur einige zu nennen.<br>\nDie USA befinden sich sowohl mit Europa als auch mit Afrika im Krieg. Es ist ein Akt der wirtschaftlichen Kriegsf&uuml;hrung. Washington schafft auch ganz bewusst politische Spaltungen innerhalb der Europ&auml;ischen Union.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/stecken-die-usa-hinter-dem-staatsstreich-in-niger\/%20\">Michel Chossudovsky in Hintergrund<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> &Uuml;ber Wochen h&ouml;rten wir von Medien und Politik nichts weiter als die Angst davor, dass die EU auseinanderbricht, nach rechts abdriftet, wenn Meloni gewinnt. Jetzt, da sie sich als treuer Vasall der USA zeigt und im Ukraine-Krieg die &bdquo;richtige&ldquo; westliche Einstellung vertritt, jetzt antworten unsere Medien und Politiker zu der Angst vor dem Rechtsruck mit einem dr&ouml;hnenden Schweigen. Der laut gef&uuml;hrte und angeblich wichtigste Kampf bei uns, der Kampf gegen rechts, ist dann zu Ende, wenn rechts die genehme Einstellung hat.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Das koloniale Erbe Frankreichs und die Sicherheitsbedenken der USA &uuml;berschneiden sich in Niger<\/strong><br>\nInteressanterweise hatte Barmou die US National Defense University besucht und wurde in Fort Benning in Georgia ausgebildet. Offensichtlich hoffte die Junta auf einen Dialog mit Washington. The Intercept hat inzwischen enth&uuml;llt, dass Barmou nicht der einzige von den USA ausgebildete nigerianische General war, der an dem Putsch beteiligt war.<br>\nDarin hie&szlig; es: &bdquo;Zwei Wochen nach dem Putsch in Niger hat das Au&szlig;enministerium immer noch keine Liste der mit den USA in Verbindung stehenden Meuterer vorgelegt, aber ein anderer US-Beamter best&auml;tigte, dass es &bdquo;f&uuml;nf Personen gibt, von denen wir festgestellt haben, dass sie [US-Milit&auml;r-] Ausbildung erhalten haben.&rdquo; Verst&auml;ndlicherweise l&auml;sst Washington sich nicht in die Karten blicken und l&auml;sst die Russen im Unklaren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_08_18_daskoloniale.htm\">Melkulangara Bhadrakumar in Antikrieg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Europa und Lateinamerika driften auseinander<\/strong><br>\nDas j&uuml;ngste Treffen zwischen hohen Vertretern der EU und der 33 CELAC-Staaten (Comunidad de Estados Latinoamericanos y Caribe&ntilde;os) in Br&uuml;ssel hat in den Medien breiten Widerhall ausgel&ouml;st. Aus dem vielf&auml;ltigen Angebot greifen wir sieben informative Presseberichte heraus, die zum besseren Verst&auml;ndnis f&uuml;r die zunehmende Entfremdung zwischen der Alten und der Neuen Welt beitragen k&ouml;nnen.<br>\nErste Eindr&uuml;cke von der zweit&auml;gigen Konferenz vermittelt ein Beitrag von &laquo;amerika21&raquo;, der mit markanten Statements von Teilnehmenden gespickt ist. So stellte etwa die Kommissionsvorsitzende von der Leyen den &laquo;Neubeginn einer alten Freundschaft&raquo; und eine &laquo;strategische Partnerschaft&raquo; zwischen Europa und Lateinamerika in Aussicht. Sie konnte es aber nicht unterlassen, die S&uuml;dl&auml;nder &ndash; erfolglos &ndash; zu einer gemeinsamen Verurteilung Russlands im Ukraine-Krieg zu dr&auml;ngen. Vor allem Brasiliens Luiz In&aacute;cio da Silva und die Pr&auml;sidentin von Honduras, Xiomara Castro, sprachen sich mit Nachdruck f&uuml;r einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen aus.<br>\nWie weit die beiden Erdteile in manchen Fragen auseinander liegen, bringt ein unmittelbar nach dem Abschluss des Treffens publizierter kurzer Kommentar der linksgerichteten Tageszeitung &laquo;junge Welt&raquo; auf den Punkt. Ausf&uuml;hrlicher befasst sich mit den Differenzen der beiden Welten eine Analyse im sozialdemokratisch orientierten &laquo;IPG-Journal&raquo;. Hier moniert der argentinische Autor, die Europ&auml;er h&auml;tten es vor allem auf m&ouml;glichst freien Zugang zu den Ressourcen Lateinamerikas abgesehen. Doch als massgebliche Verursacher der Klimakrise sollten sie nun auch grossz&uuml;gige Unterst&uuml;tzung gew&auml;hren, und in Sachen partnerschaftlicher Umweltpolitik zusammen mit den Latinos mehr leisten als diplomatische Lippenbekenntnisse.<br>\nIn &laquo;amerika21&raquo; er&ouml;rtert ein chilenischer Journalist im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine die Frage, wie sich die von Washington &uuml;ber den ganzen Globus verstreuten wirtschaftlichen und finanziellen Sanktionen auf den Subkontinent auswirken. Er st&uuml;tzt sich dabei auf eine Studie der Cepal, der in Santiago de Chile ans&auml;ssigen Wirtschaftskommission der UNO f&uuml;r Lateinamerika, um die gegenw&auml;rtigen Handelsoptionen der Region auszuloten. Einige saftige Seitenhiebe gegen die USA &laquo;und ihre Wiederk&auml;uer in der EU&raquo; bleiben in seinem Artikel nicht aus.<br>\nMit derselben Problematik befasst sich ein AP-Artikel, der in der &laquo;Los Angeles Times&raquo; publiziert wurde. Dort wird nachgewiesen, dass sowohl Corona als auch der Ukraine-Krieg im s&uuml;dlichen Teil Amerikas den Handel deutlich gebremst haben, was vor allem am r&uuml;ckl&auml;ufigen Export zu sehen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/europa-und-lateinamerika-driften-auseinander\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der neue wirtschaftliche Nationalismus hat auch grosse Vorteile<\/strong><br>\nNoch vor wenigen Jahren waren Globalisierungs-Kritiker verfemt. Zu Wort kamen vor allem Verfechter eines deregulierten Freihandels, der angeblich allen L&auml;ndern zu mehr Wohlstand verhilft. Doch Globalisierung und Freihandel waren von Anfang an pervertiert. Deshalb kann es zum Wohle aller gereichen, wenn jetzt wieder (Straf-)Z&ouml;lle und gegenseitige Restriktionen f&uuml;r Importe und Exporte Konjunktur haben.<br>\nEinen &laquo;Schlussstrich unter eine von Freihandel und Globalisierung getragene Zeit&raquo; habe Pr&auml;sident Bidens Sicherheitsberater Jake Sullivan Ende April gezogen, stellt die NZZ fest. Das Motiv ist allerdings nicht die Perversion der Globalisierung, sondern die Sorge, dass Chinas Wirtschaft die amerikanische in einigen Bereichen der Spitzentechnologie &uuml;berholt und China mit einem Quasi-Monopol auf seltenen Rohstoffen eine Sanktionsmacht wie die USA werden k&ouml;nnte.<br>\nNicht im Sinne eines vern&uuml;nftigen, nicht pervertierten Welthandels ist freilich, dass die USA einen Subventionswettbewerb vom Zaun gerissen haben, indem sie Schl&uuml;sselindustrien mit Milliarden Dollar subventionieren. In Europa w&uuml;rden manche von einer &laquo;Kriegserkl&auml;rung&raquo; sprechen, schreibt die NZZ: &laquo;Die EU kontert mit dem Industrieplan zum Green Deal.&raquo;<br>\nDoch es gilt noch immer: Der von der Globalisierung angepeilte deregulierte Freihandel ohne Z&ouml;lle war und ist fatal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/globalisierung\/der-neue-wirtschaftliche-nationalismus-hat-auch-grosse-vorteile\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Faulpelz-Mythos<\/strong><br>\nDie kapitalistischen Verteilungsk&auml;mpfe brodeln; die Herrschenden f&uuml;hren Krieg, um Zugriff auf Rohstoffe und M&auml;rkte zu bekommen, die Kleinen ringen um die Brosamen. Frust &uuml;ber das eigene geschundene Dasein und Angst vor dem Abstieg in Zeiten der Rezession sind der perfekte N&auml;hrboden f&uuml;r Neid und Missgunst. Das nutzen die Herrschenden f&uuml;r sich. In Italien zeigen sie es wieder einmal: Mit emotional aufgeladenen Kampagnen gegen vermeintliche &bdquo;Faulpelze&ldquo; und &bdquo;Schmarotzer&ldquo; setzt die Regierung harte Sozialk&uuml;rzungen auf Kosten der &Auml;rmsten durch. Vielen Zustimmenden ist nicht bewusst, dass sich der Deal gegen sie selbst richtet. (&hellip;)<br>\nUm das mal einzuordnen: Laut italienischen Beh&ouml;rden gab Italien 2022 f&uuml;r die gesamte Sozialhilfe namens B&uuml;rgergeld rund 8 Milliarden Euro aus. Mit der K&uuml;rzung w&uuml;rde sie kommendes Jahr gesch&auml;tzt 1,2 bis 1,6 Milliarden Euro einsparen. Die Frage ist: Wof&uuml;r soll das Geld dann ausgegeben werden?<br>\nZum Vergleich: Italiens R&uuml;stungsetat betrug 2022 gut 35,5 Milliarden Euro &mdash; Tendenz wie in allen NATO-L&auml;ndern steigend. Die Verluste durch die von Superreichen in Italien notorisch praktizierte Steuerhinterziehung sch&auml;tzten Fachleute allein f&uuml;r das Jahr 2016 auf 91 Milliarden Euro &mdash; Tendenz ebenfalls steigend. Melonis gezielte Ma&szlig;nahmen gegen diese ungleich sch&auml;dlichere Reichen-Kriminalit&auml;t: Keine.<br>\nDer Faulpelz-Mythos hat Tradition. P&uuml;nktlich zur Einf&uuml;hrung von Hartz IV machte das Springer-Boulevardblatt Bild in Deutschland damit m&auml;chtig Stimmung. Dessen pr&auml;sentierte Faulpelz-Beispiele hie&szlig;en &bdquo;Florida-Rolf&ldquo; und &bdquo;Mallorca-Karin&ldquo;. Ersterer war &uuml;brigens ein schwerkranker Rentner, der zuvor lange Jahre in Florida gelebt und gearbeitet hatte. Weil er seine Behandlungskosten nicht mehr zahlen und aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden nicht zur&uuml;ckreisen konnte, beantragte er mickrige deutsche Sozialhilfe.<br>\nWenig sp&auml;ter wurde der politische Aktivist Ralf Boes zum dreistesten Hartz-IV-Empf&auml;nger abgestempelt. Solchen Faulpelzen, so die Propaganda, k&ouml;nne man nur Beine machen, wenn man ihnen mit dem Hungertod drohe. Harte Sanktionen bei jeglichem Ungehorsam wurden zur Peitsche, mit der die Handlanger des Kapitals in der Politik und in Jobcentern Mittellose zuhauf in den Niedriglohnsektor trieben.<br>\nDie Folgen sind heute in jeder deutschen Gro&szlig;stadt zu sehen: Die Obdachlosigkeit ist mit der Armutsquote und dem Niedriglohnsektor explodiert, Bettler und Drogenabh&auml;ngige bev&ouml;lkern die Bahnh&ouml;fe in einem Ausma&szlig;, dass einem angst und bange werden kann. Der Ansturm auf die Tafeln vervielfachte sich, unter Br&uuml;cken stehen Zelte, die Notunterk&uuml;nfte platzen aus allen N&auml;hten &mdash; und die Kriminalit&auml;t steigt.<br>\nIn Italien ist nichts anderes zu erwarten. EU-Daten zufolge betr&auml;gt die Jugendarbeitslosigkeit dort aktuell fast 22 Prozent &mdash; nach offiziellen Zahlen &mdash;, die Dunkelziffer d&uuml;rfte hoch sein. Das liegt mit Sicherheit nicht an einem mysteri&ouml;sen Faulheitsvirus, das die italienische Jugend befallen hat, sondern an fehlenden Jobs, von denen man leben kann und daraus resultierenden sozialen Verwerfungen. Was wird wohl passieren, wenn nun all den jungen Leuten die Sozialhilfe gestrichen wird? Jeder Mensch hat schlie&szlig;lich Grundbed&uuml;rfnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-faulpelz-mythos%20\">Manova<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Lutz Hausstein:<\/strong> Es sind diese immer wieder in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden, wellenf&ouml;rmig gef&uuml;hrten Kampagnen gegen Arbeitslose, die den gro&szlig;en Rest der Gesellschaft auf Kurs zu halten versuchen, um die schon seit Jahrzehnten praktizierte Politik f&uuml;r die Interessen der Reichen abzusichern. Sei es nun die Agenda-2010-Politik der Schr&ouml;der\/Fischer-Regierung mit der medialen Begleitmusik durch BILD, Spiegel, FAZ &uuml;ber RTL, RTL2 oder Sat.1 bis hin zu ARD und ZDF mit ihren Kampagnen &uuml;ber &ldquo;Deutschlands faulsten Arbeitslosen&rdquo; und &ldquo;Deutschlands dreistesten Hartz-IV-Empf&auml;nger&rdquo; bis hin zu den Scriptet-reality-Formaten im Privat-TV und diversen uns&auml;glichen Talkshows im &Ouml;ffentlich-Rechtlichen.<\/em><\/p>\n<p><em>Oder nun die Kampagne (samt schon ergriffenen Aktivit&auml;ten) zur Streichung der existenzsichernden Sozialhilfe in Italien, wie in diesem Artikel beschrieben. Bis hin zu den aktuellen &Auml;u&szlig;erungen des gerade inthronisierten, neuen CDU-Generalsekret&auml;rs Carsten Linnemann, der aktuell eine neue Agenda 2030 f&uuml;r den &ldquo;kranken Mann der Welt, n&auml;mlich Deutschland&rdquo;, fordert, mit mehr Fordern und F&ouml;rdern (altbekannte Schlagworte im besten PR-Sprech), und daf&uuml;r auch das Lindner&rsquo;sche &ldquo;Wachstumschancengesetz&rdquo; (Wessen Wachstum eigentlich? Das Wachstum der Unternehmensgewinne? Denn andere Folgen wird Lindners Gesetz nicht haben. Wirtschaftswachstum auf jeden Fall nicht.) vehement bef&uuml;rwortet. Dabei werden die selbstgemachten Ursachen des wirtschaftlichen Desasters f&uuml;r die deutsche Industrie geflissentlich ausgeblendet. Liegt doch diese desastr&ouml;se Politik der Ampel auch ganz auf dem Kurs der Christdemokraten. Und das alles mit dem stets und immer bew&auml;hrten Herrschaftsmittel: Teile und herrsche. Denn stete Folge s&auml;mtlicher vollmundig verk&uuml;ndeter Reformen war: Die Ungleichheit stieg noch weiter, die Reichen wurden noch reicher, w&auml;hrend immer mehr Menschen in die Armut abrutschten. Um dies auf Dauer zu kaschieren und der Bev&ouml;lkerung zu &ldquo;verkaufen&rdquo;, markiert man am besten einen S&uuml;ndenbock. So wird der Missmut und die Wut der Menschen von den wahren Ursachen ihres eigenen wirtschaftlichen Niedergangs abgelenkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Leere Worte. Seit Jahrzehnten beteuert die Politik, Kinderarmut bek&auml;mpfen zu wollen&hellip;<\/strong><br>\n&bdquo;&hellip; W&auml;hrend f&uuml;r in Armut lebenden Erwachsenen kein gemeinsamer Nenner gefunden wird, weil viele meinen, sie seien selbst Schuld, zu undiszipliniert, oder einfach zu dumm, so herrscht bei der Kinderarmut Einigkeit: Diese ist ungerecht. Doch was haben der viel beschworene Wille und die politischen Ma&szlig;nahmen gegen Kinderarmut gebracht? Wenn man sich die Armutsquote von Minderj&auml;hrigen ansieht, hat sich die Situation aller Beteuerungen zum Trotz sogar verschlechtert. (&hellip;) Mehr als jedes f&uuml;nfte Kind lebt damit in Armut. Kinder und Jugendliche sind sogar h&auml;ufiger als der Durchschnitt von Armut betroffen. Mehr noch: Im Vergleich zu der Gesamtbev&ouml;lkerung ist die Armut von Minderj&auml;hrigen seit 2010 &uuml;berdurchschnittlich stark angestiegen. (&hellip;) Doch selbst wenn es f&uuml;r sie etwas mehr Geld gibt, wird auch das kaum etwas &auml;ndern. Jedenfalls dann nicht, wenn die Grundsicherung f&uuml;r die Eltern weiterhin unterhalb der Armutsgrenze bleibt. Kinderarmut ist die Folge gesamtgesellschaftlicher Ungleichheit&hellip;&ldquo; Artikel von Lisa Ecke vom 17.12.2021 im ND online und weitere:\n<ul>\n<li>Gutachten zur Kindergrundsicherung: Wer bei den Kindern spart, zahlt sp&auml;ter drauf &ndash; lt. Diakonie w&auml;ren mindestens 20 Milliarden Euro notwendig<br>\n&bdquo;Die Diakonie Deutschland hat zusammen mit dem Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung am (DIW Berlin) eine Kurzexpertise erstellt, die das Ausma&szlig; der Kinderarmut in Deutschland umfassend untersucht. Sie zeigt, dass die gesellschaftlichen Folgekosten von Kinderarmut vor allem in den Bereichen Gesundheit, Bildung und sozialer Teilhabe viel st&auml;rker diskutiert werden m&uuml;ssen. (&hellip;) Die Kurzexpertise, die DIW Econ, eine Beratungstochter des DIW Berlin, im Auftrag der Diakonie Deutschland erstellt hat, stellt umfassend das Ausma&szlig; der Kinderarmut in Deutschland dar und er&ouml;rtert die gesellschaftlichen Folgekosten in den Bereichen Gesundheit, Bildung und soziale Teilhabe. Dar&uuml;ber hinaus zeigt die Kurzexpertise auf, welche Effekte eine Erh&ouml;hung der monet&auml;ren Hilfen f&uuml;r Kinder in armen Haushalten auf das Armutsrisiko der Betroffenen h&auml;tte.<br>\n&bdquo;In der Diskussion &uuml;ber die Kindergrundsicherung d&uuml;rfen nicht nur die kurzfristigen Sparzw&auml;nge im Bundeshaushalt eine Rolle spielen. Wir m&uuml;ssen auch &uuml;ber die mittel- und langfristigen Belastungen f&uuml;r Staat und Steuerzahler sprechen, die sich zwangsl&auml;ufig ergeben, wenn wir nicht fr&uuml;hzeitig in alle Kinder investieren&ldquo;, sagte Diakonie-Pr&auml;sident Ulrich Lilie bei der Pr&auml;sentation des Gutachtens. Denn gesunde und gut ausgebildete Kinder h&auml;tten deutlich bessere Chancen, sich ein selbstst&auml;ndiges Leben mit h&ouml;heren Einkommen und einer geringen Abh&auml;ngigkeit von staatlichen Hilfen aufzubauen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/politik\/erwerbslos\/hartz4\/alg_und_kinder\/leere-worte-seit-jahrzehnten-beteuert-die-politik-kinderarmut-bekaempfen-zu-wollen\/\">LabourNet Germany<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kampagne gegen Provisionsverbot: Finanzlobby bat Lindner erfolgreich um Hilfe<\/strong><br>\nInterne Unterlagen zeigen, wie die deutsche Finanzindustrie ein Provisionsverbot f&uuml;r Anlageberater verhinderte. Hilfe bekam sie von Finanzminister Christian Lindner und einem CSU-Abgeordneten. Die Kampagne ist ein Lehrst&uuml;ck &uuml;ber die Macht der Finanzlobby.<br>\nAls die deutsche Finanzlobby im Herbst 2022 ihren Kampf gegen die EU-Kommission aufnimmt, ist die erste Anlaufstelle das Bundesfinanzministerium von Christian Lindner (FDP).<br>\nAm 4. November geht bei Lindners Parlamentarischen Staatssekret&auml;r Florian Toncar ein Hilferuf des Lobbyvereins Deutsche Unternehmensverband Verm&ouml;gensberatung ein. In Br&uuml;ssel habe man geh&ouml;rt, dass die EU-Kommission ein Provisionsverbot bei Anlageprodukten &ldquo;wohl ernsthaft&rdquo; in Erw&auml;gung ziehe, schreibt der Lobbyist. Dann kommt er zur Sache: Sein Verband ben&ouml;tige die &ldquo;Unterst&uuml;tzung der Bundesregierung&rdquo;.<br>\nEin halbes Jahr sp&auml;ter beerdigt die EU-Kommission ihre Pl&auml;ne vorerst. Die Finanzlobby hat gesiegt &ndash; auch dank ihrer Verb&uuml;ndeten in der deutschen Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/recherchen\/lobbyismus\/finanzlobby-bat-lindner-erfolgreich-um-hilfe\">abgeordnetenwatch.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Oberleitungen f&uuml;r Lkws: Schwer verkehrt<\/strong><br>\nEs war von Anfang an eine Schnapsidee, trotzdem wurde an Oberleitungen f&uuml;r Lastwagen entlang der Autobahn munter weitergebaut. 191 Millionen Euro wurden bisher versenkt. Nichts funktioniert. Und wer ist es gewesen?<br>\nIm Mai 2021 schrieben wir in einem Kommentar, es sei h&ouml;chste Zeit, dem Unsinn den Strom abzustellen. Die Aussage zielte auf Oberleitungen f&uuml;r schwere Lastwagen mit Stromabnehmer, wie sie auf der A 5 in H&ouml;he Darmstadt, der A 1 bei L&uuml;beck und der B 462 bei Rastatt erprobt werden. Besser: erprobt werden sollten, denn so gut wie nichts an der Idee, elektrische Lastwagen in voller Fahrt aufzuladen, funktioniert. Nat&uuml;rlich haben sich die (Un-)Verantwortlichen nicht um die Kritik geschert, sondern die Strecke in Darmstadt sogar noch verl&auml;ngert. Es sind offensichtlich genug Steuermittel da, die Frage muss erlaubt sein, ob irgendwer sein eigenes Geld hier investiert h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/schwerlastverkehrt-oberleitungen-fuer-lkws-sind-ein-teurer-irrweg-19100754.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>10 Minuten laden f&uuml;r 400 km: Super-Akku kommt &ndash; jetzt droht aktuellen Elektroautos das Restwert-Desaster<\/strong><br>\nDer neue Hightech-Akku von CATL aus China setzt nicht nur die Verbrenner unter Druck, sondern auch die Elektroautos: Wenn die Batterie h&auml;lt, was sie verspricht, sollte man bis zur Markteinf&uuml;hrung keinen anderen Stromer mehr kaufen, egal ob neu oder gebraucht. [&hellip;]<br>\nZwar muss sich in der Praxis zeigen, ob die Technik auch das h&auml;lt, was sie verspricht; gerade beim Schnellladen sieht es im Alltag der E-Autos oft so aus, dass die versprochene Leistung nur kurz zur Verf&uuml;gung steht und dann stark abf&auml;llt.<br>\nAuch wieviel kW Ladeleistung f&uuml;r das 10-Minuten-Versprechen n&ouml;tig ist und an wie vielen Lades&auml;ulen das dann &uuml;berhaupt geht, bleibt noch offen. Doch klar ist: K&ouml;nnen die Chinesen ihr Versprechen wahrmachen, w&uuml;rden damit best&uuml;ckte E-Autos &uuml;ber Nacht eine viel bessere Langstreckentauglichkeit bekommen als aktuelle Modelle.<br>\nNeben China-Herstellern d&uuml;rften auch andere Hersteller die neuen Akkus geordert haben. So z&auml;hlt etwa Tesla zu den gr&ouml;&szlig;ten CATL-Kunden und auch BMW will in seiner &bdquo;Neuen Klasse&ldquo; ab 2025 CATL-Batterien einsetzen.<br>\nNicht nur der Verbrenner ger&auml;t mit den neuen Batterien weiter unter Druck &ndash; vorausgesetzt nat&uuml;rlich, das mit den Super-Zellen nicht auch ein starker Preisschub einhergeht. Die Autohersteller, die deutschen inklusive, d&uuml;rften nun noch st&auml;rker als ohnehin schon von China abh&auml;ngig werden, zumal die Chinesen direkte Unterst&uuml;tzung durch die EU-Politik in Form des Verbrenner-Verbots ab 2035 bekommen . Und es k&ouml;nnte nun genau das eintreten, was Restwert-Experten vorausgesagt haben : Der Wertverlust alter und aktueller Stromer mit deutlich weniger potenten Akkus k&ouml;nnte sich erheblich beschleunigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/auto\/news\/10-minuten-laden-fuer-400-km-super-akku-kommt-nun-droht-elektroautos-das-restwert-desaster_id_202152688.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Menschlicher Kontakt in der &Ouml;ffentlichkeit &ndash; ein Auslaufmodell<\/strong><br>\nServierroboter in Restaurants, Pflegeroboter f&uuml;r Senioren, kassenlose Superm&auml;rkte &ndash; Alltagsbegegnungen drohen in der digitalisierten Welt verloren zu gehen. Bald k&ouml;nnten sie zum Luxus f&uuml;r Reiche werden, bef&uuml;rchtet Politikwissenschaftler Adrian Lobe.<br>\nVor wenigen Monaten hat die Fast-Food-Kette McDonald&rsquo;s in Texas ihre erste automatisierte Filiale er&ouml;ffnet: Kunden k&ouml;nnen dort ihre Bestellung an einem Bildschirm oder auf ihrem mobilen Endger&auml;t aufgeben, kurze Zeit sp&auml;ter lassen sich Essen und Getr&auml;nke in einer Durchreiche abholen.<br>\nIn der Premiumvariante serviert der Roboterkellner den Big Mac sogar an den Tisch. Bezahlt wird kontaktlos per Kreditkarte oder Smartphone-App, menschliches Personal gibt es in der Filiale nicht mehr.<br>\nAuch in Deutschland kurven die ersten Servierroboter durch Restaurants, Caf&eacute;s und M&ouml;belh&auml;user, stellen den G&auml;sten k&uuml;hle Getr&auml;nke und warme Speisen auf den Tisch und r&auml;umen das Geschirr ab. In der Gastronomie fehlt es allerorts an Personal, also muss der Roboter in die Bresche springen.<br>\nRoboter brauchen keine Pausen, fordern keine Lohnerh&ouml;hung und streiken nicht. Das Modell BellaBot gibt sogar ein emotionales Feedback, wenn man es streichelt. Auf dem Display erscheint dann eine katzenartige Mimik mit Augen, Mund und Schnurrbarthaaren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/kommentar-oeffentlicher-raum-vereinzelung-100.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Psyche von Jugendlichen litt unter Schulschlie&szlig;ungen<\/strong><br>\nSchulschlie&szlig;ungen w&auml;hrend der ersten Welle der Corona-Pandemie haben zu einer massiven Verschlechterung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen gef&uuml;hrt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wirtschaftswissenschaftlern der Universit&auml;t Konstanz in Kooperation mit dem Universit&auml;tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Das Team untersuchte dabei explizit den Effekt der Schulschlie&szlig;ungen auf die psychische Gesundheit von 11- bis 17-J&auml;hrigen. Befragt wurden daf&uuml;r mehr als 1000 Jugendliche.<br>\nNach Angaben von Christina Felfe von der Uni Konstanz ging es den 11- bis 17-J&auml;hrigen w&auml;hrend der ersten Welle der Pandemie durchschnittlich so schlecht wie den 15 Prozent der Jugendlichen, denen es vor der Pandemie am schlechtesten ging. Jungen sind der Studie zufolge st&auml;rker betroffen gewesen als M&auml;dchen. Die 11- bis 14-J&auml;hrigen litten demnach mehr unter den Schulschlie&szlig;ungen als 15- bis 17-J&auml;hrige. Auch Jugendliche in Haushalten mit geringen Wohnraum litten demnach stark darunter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Psyche-von-Jugendlichen-litt-unter-Schulschliessungen-article24335933.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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