{"id":102876,"date":"2023-08-25T08:24:04","date_gmt":"2023-08-25T06:24:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876"},"modified":"2023-08-25T08:24:04","modified_gmt":"2023-08-25T06:24:04","slug":"hinweise-des-tages-4428","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876#h01\">Baerbock entt&auml;uscht von Wirkung der Russlandsanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876#h02\">Brics mit Paukenschlag, Baerbock erschreckt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876#h03\">Baerbock redet erneut von &bdquo;chinesischer Bedrohung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876#h04\">V&ouml;lkerrechtler zu Drohnenangriffen auf Moskau: &ldquo;Selbstverteidigungsrecht endet nicht an der Grenze&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876#h05\">US-Regierung als Erd&ouml;lpirat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876#h06\">Clans, Kokain, Korruption<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876#h07\">Unmenschliche Sanktionen: USA verhindern weiterhin den Wiederaufbau Syriens.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876#h08\">Empf&auml;ngerzahl seit Jahresbeginn gestiegen: Immer mehr &auml;rmere Familien erhalten den Kinderzuschlag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876#h09\">Energiekosten SPD-Fraktion f&uuml;r Industriestrompreis von f&uuml;nf Cent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876#h10\">Fachkr&auml;fte im Handwerk: Schmalspurqualifizierungen helfen nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876#h11\">Schwedisches St&auml;dtchen will seine Schulen zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876#h12\">Das Netzwerk Klimajournalismus: Wenn Journalisten und Medien sich der Manipulation verschreiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102876#h13\">&raquo;Wir Feministinnen sind angetreten f&uuml;r eine Befreiung vom Geschlechterdiktat &ndash; und nun das&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Baerbock entt&auml;uscht von Wirkung der Russlandsanktionen<\/strong><br>\nTrotz erheblicher Sanktionen w&auml;chst Russlands Wirtschaft. Annalena Baerbock zeigt sich ern&uuml;chtert. Mit rationalen Ma&szlig;nahmen sei der Krieg nicht zu beenden, sagte die Au&szlig;enministerin.<br>\nAu&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) hat sich entt&auml;uscht von der Wirkung der Sanktionen gegen Russland wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine gezeigt. &raquo;Eigentlich h&auml;tten wirtschaftliche Sanktionen wirtschaftliche Auswirkungen. Das ist aber nicht so.  Weil eben die Logiken von Demokratien nicht in Autokratien greifen&laquo;, sagte die Gr&uuml;nenpolitikerin in einem Interview mit dem Journalisten Stephan Lamby f&uuml;r dessen Buch &raquo;Ernstfall. Regieren in Zeiten des Krieges&laquo;, das an diesem Donnerstag erscheint. &raquo;Wir haben erlebt, dass mit rationalen Entscheidungen, rationalen Ma&szlig;nahmen, die man zwischen zivilisierten Regierungen trifft, dieser Krieg nicht zu beenden ist.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ukrainekrieg-annalena-baerbock-enttaeuscht-von-wirkung-der-russland-sanktionen-a-3c393eb3-98dc-4aa9-a45e-b3c1b4188516\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Tja, bl&ouml;d, leider verrechnet. Daf&uuml;r ist der Schaden in Deutschland maximal, und Baerbock selber hatte vor 18 Monaten angek&uuml;ndigt, dass <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/annalena-baerbock-sanktionen-gegen-russland-waeren-praezedenzlos-17816782.html\">&ldquo;Deutschland bereit [sei], daf&uuml;r auch einen hohen wirtschaftlichen Preis zu zahlen&rdquo;<\/a>. Von verschiedenen Seiten war auch vor den Sanktionen <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/wirtschaft\/helaba-chefvolkswirtin-kritisiert-sanktionen-gegen-russland-18203157.html\">gewarnt worden<\/a>, aber die Au&szlig;enministerin, die &ldquo;vom V&ouml;lkerrecht kommt&rdquo;, wusste ja alles besser.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wirtschaftssanktionen gegen Russland: Der Rubel rollt nicht<\/strong><br>\nDie Sanktionen gegen Russland haben die Wirtschaft zwar nicht zu Boden gebracht, aber angeschlagen. Nun orientiert sich das Regime in Richtung Osten.<br>\nStellen wir uns vor, die russische Wirtschaft sei ein gro&szlig;es Schiff. Noch genauer und passender: ein gro&szlig;es Kriegsschiff. Stellen wir uns weiter vor, die Wirtschaftssanktionen, die die Europ&auml;ische Union und die USA gegen Russland erhoben haben, seien Kanonenkugeln, mit denen auf das Schiff geschossen wird.<br>\nWas haben sie bewirkt? Das Kriegsschiff ist noch l&auml;ngst nicht gesunken. Es ist aber angeschlagen, Wasser ist eingedrungen und Rost hat bereits den Rumpf angegriffen und die Mechanik besch&auml;digt. Das System versagt langsam, die Navigation wird ungenauer. Das Schiff wird zwar nicht morgen sinken, aber seine Chancen, einen schweren Sturm oder eine Kollision mit einem Eisberg zu &uuml;berleben, schwinden von Tag zu Tag mehr. [&hellip;]<br>\nJe niedriger die Produktivit&auml;t, desto geringer ist das Wachstumspotenzial der russischen Wirtschaft. Bis 2022 wurde dies auf 1,5 bis 2 Prozent pro Jahr gesch&auml;tzt. Durch den Krieg und die Sanktionen liegt das Wachstumspotenzial nach Ansicht unabh&auml;ngiger Wirtschaftswissenschaftler nur noch bei 0,5 Prozent pro Jahr. Damit wird der R&uuml;ckstand Russlands gegen&uuml;ber den entwickelten Volkswirtschaften und vielen Schwellenl&auml;ndern zunehmen.<br>\nRussische Wirtschaftsexperten erwarten f&uuml;r das Jahr 2023 ein Wachstum der Wirtschaftsleistung von 1,5 Prozent. Hauptquelle f&uuml;r das Wachstum sind die enormen Kriegsausgaben. [&hellip;]<br>\nUm dem Haushaltsdefizit entgegenzuwirken, hat das Finanzministerium in Moskau angek&uuml;ndigt, ineffiziente und aus Sicht der Beh&ouml;rden nicht priorit&auml;re Ausgaben zu k&uuml;rzen. Milit&auml;rische Posten sollen davon nicht betroffen sein, aber beim Bau und der Reparatur von Stra&szlig;en, bei der Erneuerung der Energieinfrastruktur sowie im Bildungs- und Gesundheitswesen will die russische Regierung sparen. Das wiederum wird die Wirtschaft zus&auml;tzlich schw&auml;chen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wirtschaftssanktionen-gegen-Russland\/!5951104\/%20\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mal abgesehen von der Sache mit dem Rubel und den Ladas k&ouml;nnte der Artikel, wenn er denn die russische Seite einigerma&szlig;en gut beschreibt, auch f&uuml;r die deutsche Wirtschaft geschrieben worden sein. Insbesondere, dass die avisierten weiteren (!!) K&uuml;rzungen bei der deutschen Infrastruktur, im Bildungs- und Gesundheitswesen die Volkswirtschaft (mittel- und langfristig) noch weiter schw&auml;chen werden. Komisch, dass man solche Artikel &uuml;ber die unfassbar sch&auml;dliche deutsche Haushaltsplanung viel zu selten (in der taz und anderen Zeitungen) lesen kann. Und ob die Sanktionen der russischen Wirtschaft wirklich so stark schaden, ist ja gar nicht ausgemacht; sogar die, die sie ma&szlig;geblich vorangetrieben haben, also die Gr&uuml;nen, beklagen die offensichtliche oder scheinbare Wirkungslosigkeit der Sanktionen. Wer ist der wirkliche Verlierer?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>BRICS-Gipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Brics mit Paukenschlag, Baerbock erschreckt sich<\/strong><br>\nDie Brics-Staaten nehmen selbstbewusst sechs wichtige Staaten auf. Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock zeigt sich pl&ouml;tzlich interessiert an einer Zusammenarbeit.<br>\nDie Aufnahme von sechs neuen Staaten in das sogenannte Brics-B&uuml;ndnis ist eine signifikante Ver&auml;nderung der internationalen Ordnung. (&hellip;)<br>\nNoch sind die Brics offen f&uuml;r einen Dialog auf Augenh&ouml;he. Gerade Deutschland sollte bei aller Skepsis die Chancen sehen, die dieses B&uuml;ndnis auch dem Westen er&ouml;ffnet. Nachdem klar wurde, dass die Brics-L&auml;nder k&uuml;nftig ein gr&ouml;&szlig;eres Gewicht in der internationalen Politik haben werden, ruderte denn Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock auch hastig zur&uuml;ck &ndash; und spricht sich nun pl&ouml;tzlich f&uuml;r eine Zusammenarbeit auch mit den neuen Brics-Mitgliedern aus. Sie teile nicht, was in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit diskutiert werde, dass es ein Problem sei, wenn Brics-Staaten sich tr&auml;fen, sagte Baerbock laut dpa am Donnerstag am Rande eines Gespr&auml;chs mit ihrem kirgisischen Amtskollegen Dscheenbek Kulubajew in Berlin.<br>\nNoch am Dienstag hatte Baerbock gesagt, jedes Land m&uuml;sse sich fragen: &bdquo;Welche Partnerschaft passt am besten zu den eigenen Werten und Interessen? Welche nutzen langfristig am meisten?&ldquo; Es nutze nichts, wenn es Brics-intern eine enge Zusammenarbeit mit Putin gebe, &bdquo;der zugleich das Getreideabkommen im wahrsten Sinne des Wortes bombardiert, wo dann L&auml;nder wie Brasilien oder auch S&uuml;dafrika mit darunter leiden&ldquo;. Die Au&szlig;enministerin antwortete in einer Pressekonferenz auf die Frage, wie sie mit L&auml;ndern umgehen wolle, die sich der Gruppe anschl&ouml;ssen. Mit allen neuen Brics-Mitgliedern habe man Gespr&auml;chskan&auml;le, au&szlig;er mit dem Iran. &bdquo;Wir wollen gemeinsam mit den L&auml;ndern auf der Welt kooperieren, nat&uuml;rlich auch mit denen, die andere Ansichten haben&ldquo;, sagte Baerbock, &bdquo;weil wir in einer globalisierten und vernetzten Welt leben&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/brics-mit-paukenschlag-baerbock-erschreckt-sich-li.382037\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Guterres auf dem BRICS-Gipfel: &ldquo;Globale Strukturen spiegeln die Welt von gestern wider&rdquo;<\/strong><br>\nUN-Generalsekret&auml;r Guterres hat auf dem BRICS-Gipfel die globale Machtverteilung mit deutlichen Worten kritisiert. Sie sei dysfunktional, ungerecht und veraltet. Er forderte Reformen der gro&szlig;en multilateralen Institutionen.<br>\nUN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres hat anl&auml;sslich des BRICS-Gipfels die internationale Machtverteilung als &uuml;berholt kritisiert. Die derzeitigen globalen Strukturen spiegelten die Welt von gestern wider, sagte Guterres in Johannesburg.<br>\nSie seien gr&ouml;&szlig;tenteils nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen worden, so Guterres mit Blick auf internationale Gremien wie den UN-Sicherheitsrat sowie Weltbank und Internationaler W&auml;hrungsfonds. Viele afrikanische L&auml;nder seien damals noch von Kolonialm&auml;chten beherrscht worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/afrika\/guterres-brics-gipfel-100.html\">tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Neuaufteilung der Welt<\/strong><br>\nGipfeltreffen: Ohne Blockkonfrontation wollen BRICS-Staaten Dollarabh&auml;ngigkeit l&ouml;sen und neue Mitglieder gewinnen.<br>\nPutin hob in seiner Rede per Videoschalte die &raquo;gro&szlig;e praktische Rolle&laquo; des Gipfels bei der &raquo;F&ouml;rderung des gegenseitigen Handels und der Investitionen, der St&auml;rkung der Kooperation und Ausweitung des Dialogs der Wirtschaftsgemeinschaften&laquo; hervor. Dies trage zur wirtschaftlichen Entwicklung der Mitglieder und zur Erreichung der Ziele eines &raquo;nachhaltigen Wachstums&laquo; bei. Er verwies darauf, dass ein &raquo;erheblicher Inflationsdruck&laquo; bestehe, der unter anderem durch &raquo;unverantwortliche Handlungen&laquo; einiger L&auml;nder bei der Geldemission verursacht werde. &raquo;Die internationale Wirtschaftslage wird auch durch die unrechtm&auml;&szlig;ige Praxis der Sanktionen, das illegale Einfrieren von Verm&ouml;genswerten souver&auml;ner Staaten und durch das Niedertrampeln aller grundlegenden Normen und Regeln des freien Handels und der Wirtschaft negativ beeinflusst&laquo;, f&uuml;hrte er aus. Dennoch habe die Zusammenarbeit zwischen den BRICS-L&auml;ndern zugenommen, und der Handel Russlands mit seinen BRICS-Partnern &uuml;berschreite 230 Milliarden Dollar. Dabei gewinne &raquo;der Prozess der unumkehrbaren Entdollarisierung unserer Wirtschaftsbeziehungen an Dynamik&laquo;. Putin kritisierte, dass der Westen Hindernisse f&uuml;r Getreide- und D&uuml;ngemittellieferungen ins Ausland errichte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457560.brics-gipfel-die-neuaufteilung-der-welt.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Immer mehr Waffen in die Ukraine<\/strong><br>\nWesten forciert Feldzug gegen Ru&szlig;land, BRICS-Gipfel in Pretoria bildet Gegenpol.<br>\nWeltweit sind laut dem US-amerikanischen R&uuml;stungskonzern Lockheed Martin etwa 3.000 seiner &raquo;F-16&laquo;-Kampfjets im Einsatz. 61 davon sollen Ende des Jahres aus den Niederlanden und aus D&auml;nemark in die Ukraine geliefert werden. Die Regierung von Wolodimir Selenski hat begr&uuml;ndete Hoffnung, noch mehr zu erhalten. Die Ersatzteilbeschaffung ist kein Problem, denn die Niederlande und D&auml;nemark wollen die &raquo;F-16&laquo; durch &raquo;F-35&laquo; ersetzen &ndash; ein Reibach f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie der USA. Die Ausbildung ukrainischer Piloten in NATO-Staaten wird verk&uuml;rzt. Ihr Leben spielt ohnehin keine Rolle. Die Deutsche Presseagentur (dpa) wollte vom Politologen Maximilian Terhalle wissen, ob Kiew mit den Kampfjets der Durchbruch gegen Ru&szlig;land gelingen k&ouml;nne. Antwort des Gastprofessors an der London School of Economics: Ein &raquo;Gamechanger&laquo; seien die nicht, aber ein wesentliches Element, um &raquo;die Motivation der Bev&ouml;lkerung und der Truppen aufrechtzuerhalten und zu bef&ouml;rdern&laquo;. Dies gelte umso mehr, weil die aktuelle Gegenoffensive &raquo;in der allgemeinen Wahrnehmung noch nicht da ist, wo sie sein sollte&laquo;. Die gr&uuml;ne deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock ist betr&uuml;bt, da&szlig; Deutschland mit &raquo;F-16&laquo; nicht dienen kann und dr&uuml;ckt beim Marschflugk&ouml;rper &raquo;Taurus&laquo; aufs Tempo. Sie wu&szlig;te am Montag von &raquo;riesengro&szlig;en Mineng&uuml;rteln, vor allen Dingen im Osten der Ukraine&laquo; zu berichten, die &raquo;in etwa der Gr&ouml;&szlig;e Westdeutschlands&laquo; entspr&auml;chen. Kiew brauche die Marschflugk&ouml;rper, um die Minenfelder zu &uuml;berwinden. Zugleich rechtfertigte Frau Baerbock die ukrainischen Drohnenangriffe auf Moskau: Die Ukraine verteidige sich &raquo;im Rahmen des internationalen Rechts&laquo;. &raquo;Taurus&ldquo;-Marschflugk&ouml;rper haben eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern, vom Norden der Ukraine bis Moskau sind es etwa 470 Kilometer. Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1429791901225\/0\">Arnold Sch&ouml;lzel in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Baerbock redet erneut von &bdquo;chinesischer Bedrohung&ldquo;<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Beziehungen zwischen China und Australien in einer Art &bdquo;Tauwetterphase&ldquo; langsam auftauen, hat die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock in einer virtuellen Rede vor einem australischen Think Tank erneut das Klischee der &bdquo;chinesischen Bedrohung&ldquo; verbreitet.<br>\nWas will sie damit bezwecken?<br>\nBaerbock sagte am Dienstag in einer per Video gehaltenen Rede am Lowy Institute, dass China die &bdquo;Grundlagen unseres Zusammenlebens in dieser Welt&ldquo; in Frage stelle, und lobte Australien dagegen als &bdquo;Vorbild&ldquo; f&uuml;r den Widerstand gegen die chinesischen &bdquo;wirtschaftlichen Zwangsma&szlig;nahmen&ldquo;.<br>\nBaerbock ist nicht nur eine Vertreterin der deutschen Gr&uuml;nen-Partei, sondern auch eine pro-amerikanische Politikerin, die eine feindliche Haltung gegen&uuml;ber China einnimmt. Ihre j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen brachten somit sowohl ihre pers&ouml;nliche Meinung als auch die Haltung der USA zum Ausdruck. Dieses Mal ging die Au&szlig;enministerin jedoch &uuml;ber die Beziehungen zwischen China und Deutschland hinaus und stellte Australien in den Kontext der ideologischen Konfrontation zwischen dem Westen und China.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-08\/24\/content_107084772.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Frage &ldquo;Was will sie damit bezwecken?&rdquo; sollte nicht lediglich in China gestellt werden. W&uuml;rden die hiesigen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; guten Journalismus betreiben, w&uuml;rden sie Frau Baerbocks verbalen Entgleisungen, die ihre diplomatische Unf&auml;higkeit demonstrieren, &ouml;ffentlichkeitswirksam hinterfragen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>V&ouml;lkerrechtler zu Drohnenangriffen auf Moskau: &ldquo;Selbstverteidigungsrecht endet nicht an der Grenze&rdquo;<\/strong><br>\nDie Befugnis zur Selbstverteidigung endet nicht r&auml;umlich an der Grenze des angegriffenen Staates, sondern sie erstreckt sich grunds&auml;tzlich auf das Territorium des Angreifers. Dabei gibt es zwei weitere, ungeschriebene Voraussetzungen: Selbstverteidigungsma&szlig;nahmen m&uuml;ssen erforderlich und verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sein. [&hellip;]<br>\nAuch ein Staat, der sein Recht zur Selbstverteidigung aus&uuml;bt, muss das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht beachten. Hiernach gilt, dass gezielte milit&auml;rische Angriffe auf zivile Ziele verboten sind. Ob ein Ziel ziviler oder milit&auml;rischer Natur ist, muss im Einzelfall untersucht und bewertet werden.<br>\nMilit&auml;risch ist ein Ziel dann, wenn es aufgrund seiner Beschaffenheit, seines Standorts, seiner Zweckbestimmung oder seiner Verwendung wirksam zu milit&auml;rischen Handlungen beitr&auml;gt und wenn seine g&auml;nzliche oder teilweise Zerst&ouml;rung, Inbesitznahme oder Neutralisierung unter den gegebenen Umst&auml;nden einen eindeutigen milit&auml;rischen Vorteil darstellt.<br>\nDie Ukraine d&uuml;rfte gezielte milit&auml;rische Angriffe auf zivile Ziele nach dem f&uuml;r sie geltenden V&ouml;lkervertragsrecht &uuml;brigens auch nicht in der Form von Repressalien durchf&uuml;hren. Die Ukraine d&uuml;rfte also zivile Ziele auch nicht deshalb angreifen, um so Druck auf Russland auszu&uuml;ben, damit dieser Staat f&uuml;r die Zukunft Angriffe auf zivile ukrainische Ziele sowie sie f&uuml;r den bisherigen Verlauf des Kriegs vielfach dokumentiert worden sind, unterl&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/voelkerrecht-106.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.H.:<\/strong> Die &Uuml;berschrift vermittelt eine andere Aussage als die des interviewten V&ouml;lkerrechtexperten Prof. Claus Kre&szlig;. Herr Kre&szlig; erteilt den ukrainischen Drohnenangriffen auf Moskau doch eher eine Absage. Spannend f&uuml;r die Debatte um Lieferung von Taurus Marschflugk&ouml;rpern und Streumunition aus deutscher Produktion ist die Aussage: &bdquo;Wissentliche Beihilfe eines Staates zur Verletzung des V&ouml;lkerrechts durch einen anderen Staat ist v&ouml;lkerrechtlich verboten.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>US-Regierung als Erd&ouml;lpirat<\/strong><br>\nIran droht nach Entladung des entf&uuml;hrten &Ouml;ltankers &raquo;Suez Rajan&laquo; mit Gegenma&szlig;nahmen.<br>\nDie US-Regierung setzt das Verh&auml;ltnis zum Iran einer zus&auml;tzlichen schweren Belastungsprobe aus. Am Montag meldete die Nachrichtenagentur AP, dass in Galveston (Texas) am Sonntag damit begonnen worden sei, einen Tanker mit iranischem Erd&ouml;l, der im M&auml;rz illegal in die USA &raquo;umgeleitet&laquo; worden war, zu entladen. Das Erd&ouml;l wurde von der &raquo;Suez Rajan&laquo;, die unter der Flagge der Marshall-Inseln fuhr, auf die unter liberianischer Flagge fahrende &raquo;Euphrates&laquo; gepumpt. Am Montag wurde der Vorgang als abgeschlossen gemeldet. Eine Best&auml;tigung gab es f&uuml;r die Entladung zun&auml;chst nicht. Nach AP-Angaben war die Quelle der Angaben ein Unternehmen, das sich auf die Beobachtung von Schiffen und die Verfolgung ihrer Standorte spezialisiert hat. Die &raquo;Suez Rajan&laquo; soll nach US-amerikanischen Berichten, die nicht bestritten wurden, 800.000 Barrel iranisches Erd&ouml;l an Bord gehabt haben. Zum Vergleich: Die zust&auml;ndige iranische Regierungsbeh&ouml;rde f&uuml;r Planung und Haushalt gibt den &Ouml;lexport des Landes ganz aktuell, aber nicht exakt mit &raquo;mehr als 1,4 Millionen Barrel pro Tag&laquo; an. Vor der Wiederaufnahme aller Sanktionen durch den damaligen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump im Herbst 2019 sollen es ungef&auml;hr 2,8 Millionen Barrel pro Tag gewesen sein. Wie die &raquo;Suez Rajan&laquo; gegen den Willen Irans nach Texas entf&uuml;hrt wurde, ist nicht sicher bekannt. AP berichtet, dass der Tanker monatelang vor der Nordwestk&uuml;ste des Stadtstaates Singapur festgehalten worden sei, nachdem vorgebliche Umweltaktivisten im Februar 2022 ihre Vermutung verbreitet hatten, dass das Schiff in Irans gr&ouml;&szlig;tem Terminal auf der Insel Kharg im Persischen Golf mit Erd&ouml;l beladen worden sei und gegen die US-Sanktionen versto&szlig;en wolle. Diese schreiben ein totales Exportverbot f&uuml;r iranisches &Ouml;l vor. Schlie&szlig;lich habe sich der Tanker aus ungekl&auml;rten Gr&uuml;nden wieder in Bewegung gesetzt und den Golf von Mexiko angesteuert. Im April dieses Jahres sei die &raquo;Suez Rajan&laquo; in Texas angekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457497.wirtschaftskrieg-gegen-iran-us-regierung-als-erd%C3%B6lpirat.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Clans, Kokain, Korruption<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Biden durch Ermittlungen zu T&auml;tigkeit seines Sohns in Ukraine in Bedr&auml;ngnis.<br>\nUS-Pr&auml;sident Joseph Biden muss sich vor der Justiz f&uuml;rchten. Seit 11. August untersucht ein Sonderermittler in den USA Steuervergehen des Pr&auml;sidentensohns Hunter Biden aus den Jahren 2016\/2017 sowie dessen unrechtm&auml;&szlig;igen Erwerb einer Waffe im Jahre 2018. Wegen des Steuervergehens drohen Hunter Biden bis zu zw&ouml;lf Monate Freiheitsentzug und wegen des Waffenkaufs zehn Monate. Ein illegaler Waffenerwerb mag im Lande der rauchenden Colts noch als Kavaliersdelikt erscheinen. Am Vorabend des Pr&auml;sidentenwahlkampfes ist eine Untersuchung des Kontrollausschusses des Repr&auml;sentantenhauses relevanter. Der Ausschuss, geleitet vom Republikaner James Comer, geht dem Verdacht nach, Joseph Biden habe als Vizepr&auml;sident sein Amt missbraucht, um Familienmitgliedern, vor allem seinem Sohn Hunter, finanzielle Vorteile zu verschaffen. Dabei geht es haupts&auml;chlich um die Gesch&auml;fte Hunter Bidens als Vorstandsmitglied der ukrainischen Energieholding Burisma von 2014 bis 2019. Von Burisma kassierte der Biden-Sohn allein im ersten Jahr 1,2 Millionen US-Dollar. Welchen Nutzen er dem Unternehmen brachte, bleibt bis heute ein R&auml;tsel. Der Anwalt Hunter Biden besa&szlig; keinerlei Erfahrung mit der Energiebranche. Dennoch wurde er 2014 Vorstandsmitglied von Burisma. Biden junior war nach eigener Aussage damals abh&auml;ngig von Kokain und Crack &ndash; nicht gerade ein Manager, wie ein Unternehmen ihn sich w&uuml;nscht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457481.hunter-biden-im-zwielicht-clans-kokain-korruption.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Unmenschliche Sanktionen: USA verhindern weiterhin den Wiederaufbau Syriens.<\/strong><br>\nVor dem Krieg war der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor f&uuml;r Syrien. Heute nimmt er nach Jahren des Niedergangs wieder zu. Es sind vor allem Besucher aus arabischen L&auml;ndern und Syrer, die wegen des Krieges ihr Land verlassen mu&szlig;ten, die jetzt nach Syrien reisen. Aus Europa kommen nur wenige Reisegruppen. Zugleich geht der Krieg weiter. Angriffe durch die israelische Luftwaffe sind an der Tagesordnung und immer wieder schlagen auch Terroristen des &raquo;IS&laquo; zu. Und die USA f&uuml;hren diesen Krieg mit der Macht ihrer Sanktionen. Dazu geh&ouml;rt auch der Raub des syrischen &Ouml;ls, das die USA illegal in den Irak verbringen. Nach dem Erdbeben im Februar sollte eine Welle der Hilfsbereitschaft aus einer Reihe von Staaten das Leid der von der Naturkatastrophe betroffenen Bev&ouml;lkerung lindern. Das zwang die USA dazu, die Sanktionen vor&uuml;bergehend zu lockern. Nur kurze 180 Tage dauerte diese Lockerung der USA-Sanktionen an &ndash; viel zu kurz, um positive Ergebnisse zu erbringen. Hilfsorganisationen wie Finanzinstitute rechneten von Anfang an damit, da&szlig; die Einschr&auml;nkung der Sanktionen nur eine kosmetische Angelegenheit sei und bei n&auml;chster Gelegenheit r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht w&uuml;rde. Damit war von vornherein eine nennenswerte Ausweitung der Hilfe nicht m&ouml;glich. Jetzt sind die Sanktionen wieder voll in Kraft und Hilfsorganisationen sind damit weiterhin in ihrer Arbeit bedroht. Weit &uuml;ber Hilfslieferungen hinaus ben&ouml;tigt Syrien Investitionen. Denn wie sollen Syrer in ihre Heimat zur&uuml;ckkehren, solange die Infrastruktur zerst&ouml;rt ist, es keine Schulen und keine Krankenh&auml;user gibt? Eine Arbeitsgruppe der Arabischen Liga betonte die Notwendigkeit f&uuml;r die &raquo;Internationale Gemeinschaft&laquo; und die UNO, Wiederaufbauprojekte zu realisieren. Die USA-Regierung tut mit ihren Sanktionen alles daf&uuml;r, einen Wiederaufbau Syriens zu verhindern. Tats&auml;chlich gibt es Bestrebungen im USA-Kongre&szlig;, die Sanktionen noch auszuweiten und auf andere L&auml;nder zu erweitern, die mit Syrien zusammenarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1420400429529\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Empf&auml;ngerzahl seit Jahresbeginn gestiegen: Immer mehr &auml;rmere Familien erhalten den Kinderzuschlag<\/strong><br>\nDie Zahl der Kinder, die den Kinderzuschlag erhalten, ist seit Jahresbeginn stark gestiegen, wie aus einem unver&ouml;ffentlichten Papier der Bundesregierung hervorgeht. Auch die Zahl der Kinder in B&uuml;rgergeld-Haushalten nahm zu.<br>\nDie Zahl der Kinder in einkommensschwachen Familien, die den staatlichen Kinderzuschlag erhalten, ist seit Jahresbeginn deutlich um rund 200.000 gestiegen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor. Demnach zahlte die Familienkasse der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) den Kinderzuschlag im Juli 2023 f&uuml;r rund 965.000 Kinder in Deutschland aus. Im Januar hatte die Empf&auml;ngerzahl dagegen noch bei 765.000 gelegen. Der h&ouml;chste Stand wurde im Juni mit 975.000 Minderj&auml;hrigen erreicht. Mehr als ein F&uuml;nftel von ihnen oder 22,7 Prozent lebten im Juni mit einem alleinerziehenden Elternteil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/kindergrundsicherung-kinderzuschlag-fuer-immer-mehr-aermere-familien_aid-96221895\">RP Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lindner blockiert weiter<\/strong><br>\nVerb&auml;nde fordern &raquo;armutsfeste&laquo; Kindergrundsicherung vom Finanzminister.<br>\nIn der Debatte um die Kindergrundsicherung fordern weitere Sozialverb&auml;nde eine Reform, die den Namen verdient. Es sei wichtig, &raquo;dass dort, wo Kindergrundsicherung draufsteht, auch Kindergrundsicherung drin ist&laquo;, erkl&auml;rte die Vorsitzende des Zukunftsforums Familie, Britta Altenkamp, am Donnerstag. Daf&uuml;r m&uuml;sse &raquo;ausreichend Geld in die Hand genommen werden&laquo;. Eine blo&szlig;e Verwaltungsvereinfachung und &raquo;Erhaltung des Status quo, wie sie derzeit angedacht ist, ist absolut inakzeptabel&laquo;, sagte Altenkamp. (&hellip;) Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Familien, die den staatlichen Kinderzuschlag erhalten, ist seit Jahresbeginn um rund 200.000 gestiegen, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linke-Bundestagsfraktion hervorgeht, &uuml;ber die die Rheinische Post am Donnerstag berichtete. Den Kinderzuschlag von 250 Euro monatlich k&ouml;nnen Familien zus&auml;tzlich zum Kindergeld beantragen, wenn ihr Einkommen nicht f&uuml;r alle reicht. Gew&auml;hrt wird er in der Regel f&uuml;r sechs Monate. Im Juni wurde mit 975.000 Minderj&auml;hrigen, die den Zuschlag erhielten, der H&ouml;chststand erreicht. Knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 wohnten laut Bundesagentur f&uuml;r Arbeit im April in Bedarfsgemeinschaften, die B&uuml;rgergeld beziehen. Knapp 48 Prozent der Kinder lebten mit einem alleinerziehenden Elternteil. Die diskutierten finanziellen Mittel f&uuml;r die geplante Kindergrundsicherung &raquo;reichen nicht einmal f&uuml;r eine Kindergrundsicherung light&laquo;, schlussfolgerte die Linke-Bundestagsabgeordnete Heidi Reichinnek am Donnerstag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457609.kinderarmut-lindner-blockiert-weiter.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Energiekosten SPD-Fraktion f&uuml;r Industriestrompreis von f&uuml;nf Cent<\/strong><br>\nWie kann die Energiewende gelingen, ohne die Industrie abzuw&uuml;rgen? Teile der Regierungskoalition wollen f&uuml;r bestimmte Unternehmen den Strompreis deckeln, Kanzler Scholz str&auml;ubt sich. Nun gibt es ein Konzept der SPD-Bundestagsfraktion.<br>\nDie Spitze der SPD-Bundestagsfraktion hat ihr Konzept f&uuml;r einen staatlich subventionierten Industriestrompreis f&uuml;r ausgew&auml;hlte Branchen beschlossen. Er soll zun&auml;chst f&uuml;nf Jahre lang f&uuml;nf Cent pro Kilowattstunde betragen. Die Differenz zum durchschnittlichen B&ouml;rsenstrompreis, der derzeit bei etwa 8,95 Cent liegt, soll der Staat &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/industriestrompreis-102.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.K.:<\/strong> Wir zahlen 40 Cent pro kWh, das ist achtmal mehr.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fachkr&auml;fte im Handwerk: Schmalspurqualifizierungen helfen nicht<\/strong><br>\nBei der &ouml;kologischen Modernisierung im Geb&auml;udesektor ist insbesondere das Handwerk gefragt. Um den vorhandenen Bedarf an Fachkr&auml;ften zu decken, gibt es mittlerweile Formate, die auf Kurzqualifizierungen setzen. Diese Ma&szlig;nahmen werden den Anforderungen in keiner Weise gerecht. Das #schlaglicht 27\/2023 zeigt, was mehr Erfolg verspricht.<br>\nDie &ouml;kologische Modernisierung des Geb&auml;udesektors ist zentral f&uuml;r die Energiewende. Allein 2024 sollen deshalb &uuml;ber den Klima- und Transformationsfonds (KTF) fast 19 Mrd. Euro in die F&ouml;rderung effizienter Geb&auml;ude und in die soziale Abfederung im W&auml;rmebereich flie&szlig;en. Dies ist auch notwendig: Wie das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) in einer aktuellen Studie darlegt, sind die Investitionen in die energetische Sanierung in den letzten Jahren regelrecht abgerauscht. Es gibt in Zukunft also mehr als genug zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/schlaglicht\/++co++34d93d76-4261-11ee-8099-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schwedisches St&auml;dtchen will seine Schulen zur&uuml;ck<\/strong><br>\nH&auml;rn&ouml;sand verkaufte in der Krise 43 Geb&auml;ude und war Modell f&uuml;r den &laquo;Wohlfahrtskapitalismus&raquo;. Nun will es die Immobilien zur&uuml;ck.<br>\nDies ist die Zusammenfassung eines Berichts der schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter vom 13. August 2023.<br>\nKurz vor Ende der schwedischen Sommerferien, berichtete die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter am 13. August, steht Rektorin Camilla S&ouml;derback ohne Schl&uuml;ssel vor der Aula ihrer Wendela Hellmanskola in H&auml;rn&ouml;sand. Sie kann nicht rein, auch wenn ihre Schule mit 500 Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern den Raum br&auml;uchte. Er ist aus Sicherheitsgr&uuml;nden abgeschlossen. Dringend notwendige Renovationen st&uuml;nden an, doch die Besitzerin der Schule nimmt sie nicht vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/schwedisches-staedtchen-will-seine-schulen-zurueck\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Netzwerk Klimajournalismus: Wenn Journalisten und Medien sich der Manipulation verschreiben<\/strong><br>\nEin 2021 gegr&uuml;ndetes Netzwerk aktivistischer Journalisten hat Leitlinien und einen Kodex f&uuml;r den Klimajournalismus erarbeitet, die viele Journalisten und sogar Medienh&auml;user unterschrieben haben. Besonders stark vertreten ist der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk. Mit traditionellem Journalismus haben diese Leitlinien wenig gemein, um so mehr mit Meinungsmanipulation und Aktivismus.<br>\nK&uuml;rzlich habe ich &uuml;ber einen sehr fragw&uuml;rdigen &bdquo;Leitfaden f&uuml;r Medien&ldquo; f&uuml;r die Klimaberichterstattung berichtet, mit einem Vorwort von ZDF-Wettermoderator &Ouml;zden Terli, das seinerseits sehr fragw&uuml;rdige Aussagen enth&auml;lt.<br>\nF&uuml;r Aufsehen hat auch eine Handreichung des WDR zur angemessen alarmistischen Wortwahl gef&uuml;hrt, in der nahegelegt wird, statt objektiver Begriffe auf wertende und dramatisierende Begriffe wie Klimakrise, Erderhitzung und Klimaleugner zur&uuml;ckzugreifen.<br>\nEtwas Nachforschung hat nun ergeben: Das kommt keineswegs aus dem Nichts, sondern ist Ergebnis einer konzertierten Aktion klimaaktivistischer Journalistinnen und Journalisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/netzwerk-klimajournalismus\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&raquo;Wir Feministinnen sind angetreten f&uuml;r eine Befreiung vom Geschlechterdiktat &ndash; und nun das&laquo;<\/strong><br>\nDas Selbstbestimmungsgesetz wird als historische Reform bezeichnet. Sein Geschlecht mit einem reinen Sprechakt f&uuml;r eine Jahresfrist ver&auml;ndern zu k&ouml;nnen, gilt vielen als fortschrittliche Idee. Alice Schwarzer sieht das anders. Roberto De Lapuente hat mit der Herausgeberin der feministischen Zeitschrift EMMA gesprochen.<br>\nDe Lapuente: Liebe Frau Schwarzer, Sie sind eine der wenigen Stimmen, die das Gleichstellungsgesetz kritisieren. Im Medienbetrieb nimmt man eine stark tendenzi&ouml;se Haltung pro Gleichstellungsgesetz wahr &ndash; die EMMA sei hier mal ausgenommen. Woran liegt es, dass ein solch drastisches Gesetz kaum mediale Kritik erf&auml;hrt?<br>\nSchwarzer: Ich f&uuml;rchte, die meisten Bef&uuml;rworter und Bef&uuml;rworterinnen meinen es sogar gut. Sie sind sich einfach nicht &uuml;ber die Dimension und die Folgen dieses sogenannten &raquo;Selbstbestimmungsgesetzes&laquo; im Klaren. Schon der Begriff. Welche Werbeagenturen denken sich eigentlich solche Vernebelungskerzen aus? Angeblich geht es nur um juristischen Beistand f&uuml;r die in der Tat bis vor kurzem extreme Minderheit der echt Transsexuellen. Also Menschen, die ein so verst&ouml;rtes Verh&auml;ltnis zu ihrem K&ouml;rper haben, dass sie sogar die dramatischen gesundheitlichen Folgen von Hormongaben und &raquo;geschlechtsangleichenden&laquo; Operationen in Kauf nehmen, um das Geschlecht zu wechseln. Das Tragische ist: Beides sind nur Maskeraden. Der Mensch kann sein biologisches Geschlecht gar nicht wechseln, nur die kulturelle Geschlechtsrolle und den Personenstand. Doch bei mir verst&auml;rkt sich immer mehr der Eindruck, dass selbst die Frauenministerin und der Justizminister den Unterschied zwischen sex und gender, zwischen biologischem Geschlecht und kultureller Geschlechterrolle, gar nicht kennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/wir-feministinnen-sind-angetreten-fuer-eine-befreiung-vom-geschlechterdiktat-und-nun-das\/\">Overton Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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