{"id":102928,"date":"2023-08-25T16:30:59","date_gmt":"2023-08-25T14:30:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928"},"modified":"2023-08-25T15:56:41","modified_gmt":"2023-08-25T13:56:41","slug":"hinweise-des-tages-ii-597","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928#h01\">Ein Tabu f&auml;llt: Baerbock r&auml;umt Scheitern der Sanktionen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928#h02\">Diese Schlacht hat die EU verloren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928#h03\">Ukraine-Krieg: Wie Indien sich vom Westen emanzipiert <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928#h04\">Signalisiert die US-Regierung einen neuen endlosen Krieg in der Ukraine? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928#h05\">&bdquo;Jetzt beginnt der Kampf gegen die russischen Hauptverteidigungslinien&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928#h06\">Die UN-Charta muss das Herz und die Seele jeder neuen Friedensarchitektur sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928#h07\">Prigoschin und das Schreckgespenst Putin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928#h08\">&raquo;Das ist eine neue Qualit&auml;t der Barbarei&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928#h09\">Nullwachstum: Deutschland verzeichnet schlechtere Performance als EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928#h10\">Booster f&uuml;r B&ouml;rsen: Rente auf Aktienbasis. Gastkommentar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928#h11\">Schwedischer Ex-Staatsepidemiologe Tegnell schreibt Buch &uuml;ber Corona-Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928#h12\">Corona soll offenbar noch einmal zu einem gro&szlig;en Ding gemacht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102928#h13\">Die gro&szlig;e Kompensationsl&uuml;ge<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ein Tabu f&auml;llt: Baerbock r&auml;umt Scheitern der Sanktionen ein<\/strong><br>\nNach dem Beginn des Ukraine-Kriegs wollte sie Russland mit Sanktionen &bdquo;ruinieren&ldquo;. Nun r&auml;umt Au&szlig;enministerin Baerbock ein, dass der Wirtschaftskrieg gescheitert ist &ndash; ein Tabubruch f&uuml;r die EU.<br>\nDiesmal ist es kein Ausrutscher oder ein bedauerliches Mi&szlig;verst&auml;ndnis. Denn die Einsch&auml;tzung, die Baerbock zu den Sanktionen gibt, wurde schon im Juli aufgenommen &ndash; f&uuml;r ein Buch und einen Film. Sie hatte also genug Zeit, sich zu korrigieren.<br>\n&bdquo;Eigentlich h&auml;tten wirtschaftliche Sanktionen wirtschaftliche Auswirkungen&ldquo;, erkl&auml;rte Baerbock in dem nun ver&ouml;ffentlichten Interview. &bdquo;Das ist aber nicht so. Weil eben die Logiken von Demokratien nicht in Autokratien greifen.&ldquo;<br>\nDas ist eine ziemlich abstruse Begr&uuml;ndung, denn wirtschaftliche Mechanismen wirken auch in Autokratien. Und die EU und die USA wu&szlig;ten vorher, dass sie es nicht mit einer Demokratie zu tun haben &ndash; und dass Sanktionen selten die erw&uuml;nschte Wirkung zeigen.<br>\nDoch Baerbock treibt ihre bizarre Logik noch weiter. &bdquo;Wir haben erlebt, dass mit rationalen Entscheidungen, rationalen Ma&szlig;nahmen, die man zwischen zivilisierten Regierungen trifft, dieser Krieg nicht zu beenden ist&ldquo;.<br>\nDas ist gleich in mehrfacher Hinsicht falsch. Schlie&szlig;lich gab es bereits im M&auml;rz 2022 Versuche, diesen Krieg zu beenden. Damals war der Westen gegen eine Verhandlungsl&ouml;sung, Baerbock hat dabei keine konstruktive &bdquo;rationale&ldquo; Rolle gespielt.<br>\nZudem r&auml;umen selbst deutsche Diplomaten ein, dass Putin durchaus rational handelt &ndash; wenn auch nach seiner eigenen, imperialen Logik. Demnach kann der Krieg nicht enden, solange der Westen die Ukraine gegen Russland in Stellung bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/baerbock-raeumt-scheitern-der-sanktionen-ein\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Diese Schlacht hat die EU verloren<\/strong><br>\nMit ihrem &bdquo;Inflation Reduction Act&ldquo; heizen die USA den globalen Standort-Wettbewerb an &ndash; auch gegen Europa. Doch in Berlin und Br&uuml;ssel hat man den Schuss immer noch nicht geh&ouml;rt. Das r&auml;cht sich &ndash; Unternehmen wandern ab, das Geld f&uuml;r den Klimaschutz wird knapp.<br>\nWar es ein Geniestreich, an dem sich die Europ&auml;er ein Beispiel nehmen sollten &ndash; oder hat US-Pr&auml;sident Joe Biden einfach den Mund zu voll genommen? Ein Jahr nach dem Start des &bdquo;Inflation Reduction Act&ldquo; (IRA) in den USA sind sich Politiker und &Ouml;konomen immer noch nicht einig.<br>\nBiden lobt sich f&uuml;r 170.000 neue Jobs, die allein in der &bdquo;Clean Energy&ldquo;-Branche geschaffen worden seien. Kritiker sprechen dagegen von Subventionen mit der Gie&szlig;kanne, die wenig mit dem Kampf gegen Inflation zu tun h&auml;tten. Vielmehr gehe es um &bdquo;America first&ldquo; mit gr&uuml;nem Anstrich.<br>\nDie Bilanz ist umstritten, was im beginnenden US-Wahlkampf nicht verwundern sollte. Bidens Anh&auml;nger versuchen, den IRA zum Wirtschaftswunder-Programm hochzujubeln. Seine Gegner verweisen auf explodierende Staatsschulden und die immer noch zu hohe Inflation.<br>\nDoch wie auch immer man die vorl&auml;ufigen Ergebnisse bewertet, eins steht au&szlig;er Frage: Die USA haben das weltweite Rennen um klimaschonende neue Technologien und Industrien aufgenommen. In diesem Wettlauf droht Europa zur&uuml;ckzufallen &ndash; trotz mehrerer ehrgeiziger EU-Programme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/26-2023\/diese-schlacht-hat-die-eu-verloren\/\">Eric Bonse auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Wie Indien sich vom Westen emanzipiert<\/strong><br>\nIm Ukraine-Krieg sieht nicht nur Indien einen europ&auml;ischen Konflikt, der sch&auml;dlich f&uuml;r die ganze Welt ist. Der Westen und das internationale System h&auml;tten versagt. Wie das bev&ouml;lkerungsreichste Land eine Neuordnung mit China und Co. anstrebt.<br>\nDer Ukrainekonflikt mit der milit&auml;rischen Intervention Russlands wurde aus einem zun&auml;chst innerstaatlich-ethnischen und sp&auml;ter regionalen Konflikt im Gefolge des Zusammenbruchs eines Gro&szlig;reiches, hier der Sowjetunion, durch die USA und die Nato in einen europ&auml;ischen Stellvertreterkrieg mit dem Ziel der wirtschaftlichen Ruinierung und dauerhaften milit&auml;rischen Eliminierung Russlands als geopolitische Macht verwandelt.<br>\nDar&uuml;ber hinaus ist der kollektive Westen bestrebt, ihn in eine globale systemische Konfrontation zwischen Demokratien und Autokratien zu transformieren und zu erweitern (Biden 2021; Biden-Harris 2022). Oberstes Ziel ist es, den Niedergang seiner historischen Hegemonie aufzuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-Krieg-Wie-Indien-sich-vom-Westen-emanzipiert-9284301.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Signalisiert die US-Regierung einen neuen endlosen Krieg in der Ukraine?<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Gegenoffensive scheitert, werden die Ziele f&uuml;r Gespr&auml;che stillschweigend verschoben. Die USA halten zugleich an maximalistischen Forderungen fest. Das birgt Gefahren.<br>\nIn der Ukraine scheint sich ein ewiger Krieg anzubahnen.<br>\nLetzte Woche habe ich argumentiert, dass der Krieg in der Ukraine angesichts des Scheiterns der Kiewer Sommeroffensive zur R&uuml;ckgewinnung bedeutender Gebiete von Russland und angesichts der maximalistischen Rhetorik, mit der die US-Regierung und die Nato-Verb&uuml;ndeten seit letztem Jahr die &Ouml;ffentlichkeit von einer unbefristeten milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung &uuml;berzeugen wollten, Gefahr l&auml;uft, erneut verl&auml;ngert zu werden, und zwar weit &uuml;ber das Datum hinaus, das die Regierung Biden im letzten Jahr festgelegt zu haben schien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Signalisiert-die-US-Regierung-einen-neuen-endlosen-Krieg-in-der-Ukraine-9283387.html%20\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Jetzt beginnt der Kampf gegen die russischen Hauptverteidigungslinien&ldquo;<\/strong><br>\nDie ukrainische Gegenoffensive macht Fortschritte: Bei Robotyne im S&uuml;den der Ukraine gibt es best&auml;tigte Gel&auml;ndegewinne. US-Experten halten es f&uuml;r m&ouml;glich, dass die weiteren K&auml;mpfe nun einfacher werden &ndash; weil den Russen die Leute ausgehen. Oberst Reisner widerspricht. [&hellip;]<br>\nZudem gehen die Milit&auml;rexperten in Washington davon aus, dass die n&auml;chste russische Verteidigungslinie &bdquo;m&ouml;glicherweise schw&auml;cher&ldquo; ist. Es gebe in der Region zu wenig russische Streitkr&auml;fte, die diese Verteidigungslinie besetzen k&ouml;nnten, so der Grund. Der wahrscheinliche Mangel an operativen Reserven und die begrenzten Verlegungen deuten laut ISW darauf hin, dass die zweite Linie m&ouml;glicherweise deutlich weniger stark verteidigt werde.<br>\nOberst Reisner h&auml;lt diese Einsch&auml;tzung f&uuml;r zu optimistisch. &bdquo;Ich gehe nicht davon aus, dass diese Verteidigungslinien d&uuml;nn besetzt sind und ein Durchbruch leichter sein wird als die K&auml;mpfe der letzten Wochen&ldquo;, sagt er dem RND.<br>\nSollte es dennoch zu einem z&uuml;gigen Durchbruch kommen, warten dahinter bereits die n&auml;chsten Verteidigungsstellungen der Russen. Die Ukraine muss sich f&uuml;r einen gr&ouml;&szlig;eren Erfolg bis zur dritten Hauptverteidigungslinie unmittelbar bei Tokmak vork&auml;mpfen. Diese Linie ist allerdings noch 22 Kilometer entfernt, sagt Reisner, und die Ukraine habe bereits alle ihre Kr&auml;fte im Einsatz.<br>\nWas kann die Ukraine in der aktuellen Phase der Offensive noch erreichen? &bdquo;Es ist aus jetziger Sicht unwahrscheinlich, dass in den n&auml;chsten Wochen noch ein operativer Durchbruch gelingt&ldquo;, sagt Reisner. Dabei sah der urspr&uuml;ngliche Plan der ukrainischen Streitkr&auml;fte einmal vor, innerhalb von drei Tagen bis Tokmak vorzusto&szlig;en. &bdquo;Das ist aber nicht einmal ansatzweise gelungen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/ukraine-krieg-kommt-die-gegenoffensive-jetzt-in-fahrt-GYWZLNSRRBGLFGAWX6XG2VHR7E.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die UN-Charta muss das Herz und die Seele jeder neuen Friedensarchitektur sein<\/strong><br>\nDieser Artikel ist ein Beitrag f&uuml;r die deutsche Friedensbewegung zum diesj&auml;hrigen Anti-Kriegstag am 1. September. An diesem Tag vor 84 Jahren &uuml;berfiel das Deutsche Reich Adolf Hitlers Polen und entfachte damit den Zweiten Weltkrieg und brachte damit unbeschreibliches Ungl&uuml;ck und Leiden &uuml;ber Europa und die Welt.<br>\nDie UN-Charta war der Versuch, den beiden wohl schrecklichsten, zerst&ouml;rerischsten und m&ouml;rderischsten Kriegen der Menschheitsgeschichte seit der Zeit der Aufkl&auml;rung ein Friedenskonzept der Menschlichkeit entgegenzustellen. Erforderten der Erste und Zweite Weltkrieg in heutiger W&auml;hrung Trilliarden an Dollar, um immer durchtriebenere Waffensysteme des millionenfachen T&ouml;tens zu produzieren und einzusetzen, bestand die UN-Charta gerade mal aus zwanzig Seiten Papier. Damit stand die Kraft der Worte des Friedens den Arsenalen an Waffen des Krieges gegen&uuml;ber &ndash; zwei h&ouml;chst ungleiche Gegenspieler! Und doch stellen die Prinzipien der UN-Charta und nicht die Apologien der Kriege und milit&auml;rischer Siege die wirklichen epochalen Errungenschaften der Menschheit dar.<br>\nDenn als sich im Juni 1945 in San Francisco 50 Repr&auml;sentanten der alliierten Siegernationen trafen, taten sie etwas unglaublich Revolution&auml;res. Die nach dem Zweiten Weltkrieg entstehende neue Weltordnung sollte nicht mehr, wie noch nach dem Ersten Weltkrieg, durch einen Siegfrieden bestimmt werden. Von nun an sollte ein auf gemeinsame Prinzipien aufbauendes kollektives Sicherheitssystem den Weltfrieden bewahren. Alle Nationen, unabh&auml;ngig ihrer Gr&ouml;&szlig;e oder ihrer politischen und wirtschaftlichen Systeme, w&uuml;rden daran teilnehmen. Der einigende Gedanke war: Nie wieder Krieg! So ging es in der UN-Charta auch nicht um Rache und Vergeltung und es wurde nicht mehr zwischen gerechten und ungerechten Kriegen oder Siegern und Besiegten unterschieden. Konflikte zwischen Staaten sollten nur noch durch Verhandlungen und nicht mehr durch milit&auml;rische Gewalt gel&ouml;st werden. Die UN-Charta nahm dadurch beide Seiten eines Konfliktes gleicherma&szlig;en in die Verantwortung, eine friedliche L&ouml;sung zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-un-charta-muss-das-herz-und-die-seele-jeder-neuen-friedensarchitektur-sein\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Prigoschin und das Schreckgespenst Putin<\/strong><br>\nPutin ist schuld, hei&szlig;t es im deutschen Bl&auml;tterwald, und dabei wird wieder einmal das Bild eines Ungeheuers gezeichnet. Dann sollten aber die ihm zugeschriebenen Eigenschaften wenigstens zum Ergebnis passen. Doch nicht einmal das funktioniert.<br>\nEs geht wie immer ganz schnell. Schon lange, ehe die Fakten klar sind (und das bezieht so grundlegende Fragen mit ein, ob es sich nicht doch um einen Unfall handelte oder ob Jewgeni Prigoschin tats&auml;chlich an Bord dieses Flugzeugs war), steht die Antwort bereits fest: Putin war&rsquo;s!<br>\nDeutschlands oberste R&uuml;stungslobbyistin, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, hat sich etwa bereits zu Wort gemeldet:\n<blockquote><p>\n&ldquo;Dass Prigoschin seinen Angriff auf Putin mit dem Leben bezahlen wird, davon war auszugehen: ein Teufel, der sich mit dem Teufel einl&auml;sst &ndash; Es zeigt aber auch, dass offensichtlich gro&szlig;e Nervosit&auml;t bei Putin und seinen Schergen im Kreml herrscht.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Gabor Steingart f&uuml;gte in seinem Kommentar im Focus zu dieser Aussage der Frau mit der Dracula-Frisur noch seine eigenen Fantasien &uuml;ber Putin hinzu:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Er verherrlicht Gewalt. Er zelebriert den F&uuml;hrerstaat. Der Andersdenkende bereichert ihn nicht, sondern weckt in ihm die T&ouml;tungslust.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Selbst das Lokalblatt K&ouml;lnische Rundschau leistet sich einen Politologen, der ihm erkl&auml;rt, dass Putin an Prigoschin &ldquo;das Exempel statuiert hat, auf das man gewartet hat&rdquo;. Es ist jetzt schon abzusehen, dass die Ergebnisse der russischen Ermittlungen auf die ver&ouml;ffentlichte Meinung in Deutschland keinerlei Einfluss mehr werden aus&uuml;ben k&ouml;nnen, der Schuldige wurde bereits identifiziert, und daran wird sich auch nichts &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.live\/meinung\/178796-prigoschin-und-schreckgespenst-putin\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Das ist eine neue Qualit&auml;t der Barbarei&laquo;<\/strong><br>\nSaudi-Arabien: Erschie&szlig;ungen von Gefl&uuml;chteten an Grenze. BRD unterst&uuml;tzt Ausbildung und liefert Drohnen. Ein Gespr&auml;ch mit Andrej Hunko.<br>\nAndrej Hunko ist Bundestagsabgeordneter und europapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke. (&hellip;)<br>\nSaudi-Arabien ist ein am Jemen-Krieg beteiligtes Land. Bez&uuml;glich der Kriegsbeteiligung Deutschlands in Jemen haben Sie mehrere Anfragen an den Bundestag gestellt. Welche Ausk&uuml;nfte haben Sie erhalten?<br>\nEs gibt eine lange Debatte zur Frage der Waffenlieferungen an Staaten, die am Krieg im Jemen beteiligt sind. Im Koalitionsvertrag der gro&szlig;en Koalition von 2017 wurde dies explizit ausgeschlossen und immer wieder bekr&auml;ftigt: Wir werden keine Waffen an Staaten liefern, die am Jemen-Krieg beteiligt sind. Auch im Koalitionsvertrag der Ampelregierung findet sich eine entsprechende Formulierung. Saudi-Arabien ist ein zentraler Akteur im Jemen-Krieg, dennoch gibt es weiterhin Waffenlieferungen von Deutschland an Saudi-Arabien. Eine Antwort auf eine aktuelle Anfrage meiner Kollegin Sevim Da&#287;delen hat dies explizit best&auml;tigt. Saudi-Arabien wird von der Bundesregierung als starker Partner angesehen &ndash; egal, wie brutal die Diktatur agiert. Das liegt daran, dass Geopolitik eine zunehmende Rolle spielt: Mit den Wirtschaftssanktionen gegen Russland hat sich Deutschland abh&auml;ngiger von Energielieferanten aus der Golfregion gemacht &ndash; und das hat entsprechende Konsequenzen. Man sieht Saudi-Arabien als m&auml;chtigen Verb&uuml;ndeten, von dem wir aufgrund der &Ouml;llieferungen abh&auml;ngig sind. Das saudische Regime ist sehr brutal und stellt zugleich seinen Reichtum obsz&ouml;n nach au&szlig;en dar. Denken Sie an den Fu&szlig;ballspieler Neymar, der im Privatflieger mit goldenem Stuhl nach Riad geflogen wurde.<br>\nIn welcher Weise ist die BRD involviert?<br>\nIm Mai 2009 hat Deutschland mit Saudi-Arabien ein Abkommen &uuml;ber die Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen abgeschlossen. Das Abkommen beinhaltet unter anderem die Grenzausbildung saudiarabischer Soldaten in Deutschland und den USA. Das Abkommen ist 2012 in Kraft getreten. Kurz nach der brutalen Ermordung des saudiarabischen Journalisten Dschamal Ahmed Chaschukdschi 2018 wurde es &ndash; damals noch unter Kanzlerin Angela Merkel &ndash; kurzfristig ausgesetzt. Nach zwei Jahren ist es stillschweigend wieder in Kraft getreten. Darin zeigt sich auch der ganze Zynismus, die Doppelb&ouml;digkeit dieser Au&szlig;enpolitik. Die Ausbildung der Grenzsch&uuml;tzer wird im Abkommen mit Menschenrechtsphrasen geframet, die Realit&auml;t sieht aber anders aus. Sie beinhaltet auch die Lieferung von deutschen Drohnen. &raquo;LUNA&laquo;-&Uuml;berwachungsdrohnen werden im Grenzgebiet Saudi-Arabiens eingesetzt. Die &raquo;LUNA&laquo;-Drohne ist eine klassische Drohne der Bundeswehr: eine kleinere Drohne, die Bilder liefert, aber &ndash; so der Jargon des Milit&auml;rs &ndash; keine &raquo;Wirkk&ouml;rper&laquo; wie etwa Raketen besitzt. Mit derartigen Techniken zur milit&auml;rischen Aufkl&auml;rung kann man Fl&uuml;chtlinge aufsp&uuml;ren und identifizieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457607.gewalt-gegen-gefl%C3%BCchtete-das-ist-eine-neue-qualit%C3%A4t-der-barbarei.html\">Andrej Hunko in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nullwachstum: Deutschland verzeichnet schlechtere Performance als EU<\/strong><br>\nEuropas Motor im wirtschaftlichen Stillstand: W&auml;hrend die EU positive Zahlen meldet, k&auml;mpft Deutschland mit Stagnation. Hier sind Gr&uuml;nde und Prognosen.<br>\nDie deutsche Wirtschaft kommt nicht in Schwung. Nach zwei r&uuml;ckl&auml;ufigen Quartalen verzeichnet sie nun ein Nullwachstum. Ruth Brand, Pr&auml;sidentin des Statistischen Bundesamtes, sieht darin eine positive Entwicklung. &ldquo;Nach den leichten R&uuml;ckg&auml;ngen in den beiden Vorquartalen hat sich die deutsche Wirtschaft im Fr&uuml;hjahr stabilisiert&rdquo;, sagte sie am Freitag.<br>\nIm europ&auml;ischen Vergleich schnitt die deutsche Wirtschaft allerdings schlecht ab. Die wirtschaftliche Entwicklung in Europa stagnierte zwar auch &ndash; wenn man die Staaten der Europ&auml;ischen Union als Wirtschaftsblock betrachtet. Das Fazit der Statistiker lautet: &ldquo;Im Vorjahresvergleich lag Deutschland mit -0,1 Prozent deutlich unterhalb der Entwicklung der EU mit +0,5 Prozent&rdquo;.<br>\nDas Nullwachstum f&uuml;r die drei Monate bis Juli entsprach einer ersten Sch&auml;tzung von Ende Juli. Im Vergleich zum Vorjahr schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent.<br>\nIm Quartalsvergleich war die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2022 um 0,4 Prozent und im ersten Quartal 2023 um 0,1 Prozent zur&uuml;ckgegangen. Zwei aufeinanderfolgende Quartale mit Schrumpfung definieren in der Regel eine Rezession.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Nullwachstum-Deutschland-verzeichnet-schlechtere-Performance-als-EU-9285387.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Booster f&uuml;r B&ouml;rsen: Rente auf Aktienbasis. Gastkommentar<\/strong><br>\nSPD, B&uuml;ndnisgr&uuml;ne und FDP wollen zu einer &raquo;teilweisen Kapitaldeckung&laquo; der Rente auf Aktienbasis &uuml;bergehen. Um die 2009 im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse auszuhebeln, orientieren sich die Regierungsparteien dabei an B&ouml;rsenzockern, die Aktien auf Pump kaufen: Mit vom Bund gew&auml;hrten Krediten soll ein von der &ouml;ffentlich-rechtlichen &raquo;Stiftung Generationenkapital&laquo; verwalteter Staatsfonds deutsche und ausl&auml;ndische Aktien im Wert von zw&ouml;lf Milliarden Euro j&auml;hrlich erwerben. Pate und sofort zur Verf&uuml;gung steht daf&uuml;r der Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (KENFO), dem zus&auml;tzlich Bundesbeteiligungen z. B. an der Deutschen Post &ndash; DHL oder der Telekom &uuml;bertragen werden k&ouml;nnten. Was nach Zinszahlungen und der Begleichung der Verwaltungskosten von den erhofften Dividenden &uuml;brigbleibt, k&auml;me Beitragszahlern und Rentnern anderthalb Jahrzehnte sp&auml;ter zugute. Gibt es Verluste, muss sie der Staat ausgleichen. Der von Finanzminister Christian Lindner (FDP) aus Werbegr&uuml;nden gew&auml;hlte Begriff &raquo;Generationenkapital&laquo; ist ein Kosename f&uuml;r die neue B&ouml;rsenrente, mit der alte Menschen und Besch&auml;ftigte von der auf dem Finanzmarkt erzielten Rendite abh&auml;ngig gemacht werden sollen. Das von der Ampelkoalition beschlossene Modell unterscheidet sich von der &raquo;Aktienrente&laquo;, wie sie die FDP im Bundestagswahlkampf forderte, haupts&auml;chlich dadurch, dass als Kredite gew&auml;hrte Steuermittel des Staates anstelle von Beitragsmitteln auf den Finanzmarkt transferiert werden sollen. Somit entsteht kein individuelles Ertragskonto, sondern ein kollektives Vorsorgeverm&ouml;gen, ohne dass der Rentenbeitragssatz sinkt. Handelte es sich bei der Riester-Reform um eine Teilprivatisierung, so geht es diesmal um eine Teilkapitalisierung der Altersvorsorge in Staatsregie. Erneut werden Bundesmittel als Booster f&uuml;r die B&ouml;rsen und zur Subventionierung von Finanzmarktakteuren missbraucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457634.booster-f%C3%BCr-b%C3%B6rsen.html\">Christoph Butterwegge in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schwedischer Ex-Staatsepidemiologe Tegnell schreibt Buch &uuml;ber Corona-Pandemie<\/strong><br>\nEhemaliger schwedischer Staatsepidemiologe will in einem Buch unter anderem auf den schwedischen Sonderweg bei der Pandemiebek&auml;mpfung eingehen.<br>\nEr war das Gesicht des schwedischen Sonderwegs in der Corona-Krise &ndash; jetzt schreibt der Gesundheitsexperte Anders Tegnell ein Buch &uuml;ber seine Erfahrungen aus dieser Zeit. &bdquo;Tankar efter en pandemi&ldquo; (Gedanken nach einer Pandemie) hei&szlig;t das Werk, das am 3. November in Schweden ver&ouml;ffentlicht werden soll. Ob es eines Tages auch in Deutschland erscheint, ist noch nicht bekannt.<br>\nNach Angaben des Buchverlags Natur &amp; Kultur will Tegnell seine Perspektive auf die Pandemie schildern und auf Schwedens damalige Richtungsentscheidung eingehen, aber auch auf das internationale Interesse f&uuml;r ihn selbst. &bdquo;Hoffentlich kann das Buch ein Puzzleteil dabei sein, wenn man in Zukunft verstehen will, was in diesen Jahren passiert ist und, was vielleicht noch wichtiger ist, dass es zu Lehren im Hinblick auf die n&auml;chste Pandemie beitragen kann&ldquo;, wurde er am Mittwoch in einer Verlagsmitteilung zitiert. Verfasst hat er das Buch demnach in Zusammenarbeit mit der Journalistin Fanny H&auml;rgestam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Panorama\/Anders-Tegnell-schreibt-Buch-ueber-Corona-Pandemie-442239.html\">&Auml;rztezeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corona soll offenbar noch einmal zu einem gro&szlig;en Ding gemacht werden<\/strong><br>\nDie Universit&auml;tsmedizin in Mainz schreibt derzeit im Auftrag des rheinland-pf&auml;lzischen Gesundheitsministeriums Landeskinder an, um sie zur Teilnahme an einer sogenannten Sentinel-Studie zu gewinnen. Ziel ist die Entwicklung eines Smartphone-App-gest&uuml;tzten Fr&uuml;hwarnsystems in Hinblick auf Sars-CoV-2, um &bdquo;fr&uuml;hzeitig zielgerichtete, passgenaue Ma&szlig;nahmen ergreifen zu k&ouml;nnen. Gleichzeitig ziehen die ber&uuml;chtigsten Corona-Radikalen wieder durch die Medien und machen Alarm.<br>\nDie Teilnehmer sollen sich einmal pro Woche mit einem Covid-Schnelltest testen und das Ergebnis per Smartphone-App &uuml;bermitteln. Aus der Infektionsrate in der Sentinel-Kohorte wird dann in Echtzeit gesch&auml;tzt, wie viele Infektionen es in der Bev&ouml;lkerung gerade gibt.<br>\nNeben der M&ouml;glichkeit, schnell Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, sollen die mit diesem Covid-Fr&uuml;hwarnsystem gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen bei der Abwehr von k&uuml;nftigen Gef&auml;hrdungen der Bev&ouml;lkerungsgesundheit hilfreich sein. Das d&uuml;rfte auf die starke Betonung von Tests auf jeden erdenklichen Virus in Zusammenhang mit dem geplanten WHO-Pandemievertrag abzielen.<br>\nGleichzeitig wird rechtzeitig zum Herbstbeginn die mediale Covid-Alarmstufe nach langer v&ouml;lliger Funkstille wieder hochgefahren. Im Spiegel darf die Schulschlie&szlig;ungsdr&auml;nglerin Isabella Eckerle heute  im Interview den ebenso dummen wie furchteinfl&ouml;&szlig;enden Satz zu Corona sagen &bdquo;Das Virus ist noch nicht fertig mit uns&ldquo; und wird dazu in Schutzkleidung abgebildet. Der Immernochgesundheitsminister Karl Lauterbach verbreitet das Interview per X (fr&uuml;her Twitter) mit der Warnung, das Virus sei zu st&auml;ndigen Ver&auml;nderungen in der Lage.<br>\nIn den USA hat eine Universit&auml;t in Atlanta wegen der bisher weitgehend harmlosen neuen Corona-Variante, die gerade herumgereicht wird, Maskenpflicht und Abstandsgebot wieder eingef&uuml;hrt.<br>\nSie versuchen es allen Ernstes mit genau den gleichen S&auml;tzen und Propagandamethoden noch einmal. Und der Spiegel ist wieder vorne mit dabei. Vielleicht l&auml;uft da gerade ein heimlicher Sentinel-Test auf geistige Bev&ouml;lkerungsgesundheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/sentinel-mainz\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu: <strong>Corona-Medienoffensive 2023 startet im Sommer &ndash; Ein angepasster Impfstoff f&uuml;r angepasste B&uuml;rger?<\/strong><br>\nEin Ger&uuml;cht geht im Lande um. Corona ist zur&uuml;ck. Dies w&uuml;rden Expertenaussagen, Abwasserwerte und sich dynamisierende Testquoten belegen. Medial wird umgehend gemahnt und empfohlen, wie in den Hochphasen der dreij&auml;hrigen Coronakrise. Immunologisch berechtigt oder erneut die medial-politische Unterst&uuml;tzung der Pharmaindustrie?<br>\nCorona-Aufarbeitung? Ein weiterhin als nervig und &uuml;berfl&uuml;ssig bewertetes Reizwort f&uuml;r Gro&szlig;teile der verantwortlichen medial-politischen Entscheider im Land. Auch in der Gesellschaft wird weiterhin kontrovers und erhitzt diskutiert. Die jeweiligen Lager von unbedingten Unterst&uuml;tzern einer restriktiven Ma&szlig;nahmenpolitik und dem Pendant kritischer, weil auch &ndash; weiterhin &ndash; leidender Menschen im Land, sorgt f&uuml;r eine fortdauernde Spaltung in der Bev&ouml;lkerung. Leidend bezieht sich dabei nicht nur auf die weiterhin unbekannte hohe Opferzahl, Bezug nehmend auf schockierende pers&ouml;nliche Erfahrungen mit einem neuartigen mRNA-Wirkstoff, sondern auch auf die Leidtragenden hinsichtlich psychischer und wirtschaftlicher Folgesch&auml;den der Coronapolitik der Jahre 2020 &ndash; 2022.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/178740-corona-medienoffensive-2023-startet-im\/\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Neue COVID-19-Impfstoffe offenbar kurz vor der Auslieferung<\/strong><br>\nDie an die neuen Corona-Varianten angepassten Impfstoffe stehen offenbar zufolge kurz vor der Auslieferung. Sie d&uuml;rften in der Handhabung zudem einfacher werden. Die an die neuen Corona-Varianten angepassten Impfstoffe stehen offenbar zufolge kurz vor der Auslieferung. Sie d&uuml;rften in der Handhabung zudem einfacher werden.<br>\nDer Mainzer Hersteller BioNTech teilte der &Auml;rzte Zeitung auf Anfrage mit, dass sein Impfstoff Comirnaty&reg; vorbehaltlich der beh&ouml;rdlichen Zulassung im September ausgeliefert werden soll. BioNTech und Pfizer haben ihren Impfstoff an die Omikron-Variante XBB.1.5 angepasst, von XBB stammt auch die derzeit in Deutschland zirkulierende Variante EG.5 ab.<br>\nDas US-Unternehmen Moderna teilte der &Auml;rzte Zeitung mit, &bdquo;rechtzeitig f&uuml;r die Impfsaison im Herbst&ldquo; und vorbehaltlich einer Zulassung den angepassten mRNA-Impfstoff Spikevax&reg; auf den Markt zu bringen. Auch dieser Impfstoff ist an die Omikron-Variante XBB angepasst.<br>\nBeide Hersteller wollen die Impfstoffe erstmals in sogenannten Einzeldosisbeh&auml;ltnissen ausliefern.<br>\nAuch das US-Unternehmen Novavax will im Herbst den auf die Variante XBB.1.5 angepassten Impfstoff Nuvaxovid ausliefern. Das Unternehmen teilte der &Auml;rzte Zeitung auf Anfrage mit, man plane zudem den &Uuml;bergang zu kleineren Darreichungsformen, einschlie&szlig;lich Einzeldosis-Fl&auml;schchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Medizin\/Neue-COVID-19-Impfstoffe-offenbar-kurz-vor-der-Auslieferung-442152.html\">&Auml;rzteZeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Gewinnstreben der Pharmaindustrie kennt offensichtlich keine Grenzen &ndash; und wird weiterhin von zahlreichen Hauptmedien und Politikern unterst&uuml;tzt. Das d&uuml;rfte sich mit den Interessen der WHO decken, die von der Gates-Stiftung mitfinanziert wird. Die WHO m&ouml;chte, dass &bdquo;mRNA-Impfstoffe&ldquo; in 100 Tagen zur Verf&uuml;gung stehen, wenn sie mit ihren <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h10\">beabsichtigten Vollmachten einen regionalen oder globalen Gesundheitsnotstand ausrufen k&ouml;nnen sollte<\/a>. Im Deutschen Bundestag hat ein Antrag &uuml;ber den geplanten WHO-Pandemievertrag und die Versch&auml;rfung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97802#h12\">eine breite Mehrheit bekommen<\/a>. Unabh&auml;ngig davon sollen ab dem Jahr 2030 <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h08\">mRNA-Impfstoffe f&uuml;r die Krebs-Therapie m&ouml;glich sein<\/a>. Erst k&uuml;rzlich haben jedoch wieder Forscher ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102460#h13\">Moratorium f&uuml;r mRNA-Impfstoffe und -Medikamente gefordert<\/a>. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81102\">Impfgeheimnis. Zu Risiken und Nebenwirkungen&hellip; fragen Sie besser nicht so genau nach!<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102879\">Liebe Mainstream-Journalisten: Wollen Sie wirklich eine Wiederkehr der Corona-Politik?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die gro&szlig;e Kompensationsl&uuml;ge<\/strong><br>\nErneut fallen Kohlenstoffdioxid-Zertifikate beim genauen Hinsehen durch. 26 untersuchte Kompensationsprojekte verhindern entweder keine Emissionen oder viel weniger als angegeben.<br>\nViele gro&szlig;e Firmen schreiben sich das Label &raquo;klimaneutral&laquo; auf ihre Fahne &ndash; und wiegen die Kundinnen und Kunden in dem Glauben, dass sie mit dem Kauf der Produkte der Umwelt etwas Gutes tun. Die Idee dahinter: Unweigerlich anfallende Treibhausgasemissionen werden mit Umweltprojekten kompensiert. Diese Ma&szlig;nahmen sollen beispielsweise gezielt tropische Regenw&auml;lder vor der drohenden Abholzung sch&uuml;tzen, trockengelegte Moore wieder vern&auml;ssen oder gro&szlig;e Areale wieder aufforsten. Doch offenbar klingt das zu sch&ouml;n, um wahr zu sein. Schon im Mai 2023 hatte eine gr&ouml;&szlig;ere Recherche aufgedeckt, dass die meisten CO2-Zertifikate nichts als eine gro&szlig;e Werbenummer sind.<br>\nZum gleichen Schluss kommt nun eine Analyse von Waldschutzprojekten aus sechs s&uuml;damerikanischen und afrikanischen L&auml;ndern, die von dem US-amerikanischen Unternehmen Verra zertifiziert sind. F&uuml;r die in &raquo;Science&laquo; erschienene Studie wurden 26 so genannte REDD+-Programme (Reduced Emissions from Deforestation and Forest Degradation) von den Autorinnen und Autoren untersucht. Das ern&uuml;chternde Ergebnis: Nur etwa sechs Prozent der CO2-Zertifikate aus den untersuchten Projekten sind tats&auml;chlich mit vermiedenen Emissionen verkn&uuml;pft. Die meisten verhindern keine oder viel weniger Emissionen als angegeben. Dar&uuml;ber hinaus zeigen die Autoren, dass 18 REDD+-Projekte rund 62 Millionen Gutschriften f&uuml;r den Kohlenstoffausgleich generiert haben. Etwa 14,6 Millionen davon wurden bereits von Unternehmen auf der ganzen Welt zum Ausgleich ihrer Kohlenstoffemissionen verwendet. Den Sch&auml;tzungen der Studie zufolge wurde mit diesen Projekten fast dreimal so viel Kohlenstoff kompensiert, wie sie tats&auml;chlich zum Klimaschutz beigetragen haben. Weitere 47,7 Millionen Gutschriften sind noch auf dem Markt verf&uuml;gbar. &raquo;Die Projekte sind ineffektiv f&uuml;r den Klimaschutz, aber &ouml;konomisch effektiv f&uuml;r die Betreiber&laquo;, fasst Michael K&ouml;hl vom Institut f&uuml;r Holzwissenschaften der Universit&auml;t Hamburg die Ergebnisse gegen&uuml;ber dem Science Media Center (SMC) zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/waldschutz-zertifikate-die-grosse-kompensationsluege\/2173485\">Spekturm<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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