{"id":103018,"date":"2023-08-29T08:42:48","date_gmt":"2023-08-29T06:42:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018"},"modified":"2023-08-29T08:36:39","modified_gmt":"2023-08-29T06:36:39","slug":"hinweise-des-tages-4430","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h01\">Kindergrundsicherung wird zur Farce: Minister stellen Einigung der Ampelkoalition gegen Kinderarmut vor.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h02\">Industriestrompreis: Rettungsanker oder Milliardengrab f&uuml;r Steuerzahler?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h03\">Strategien gegen die BRICS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h04\">Problem erkannt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h05\">&ldquo;Nie wieder Deutschland&rdquo; &ndash; Eine kurze Geschichte der Gr&uuml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h06\">Haltung der Deutschen zu Waffenlieferungen an die Ukraine ge&auml;ndert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h07\">Deutsche Mitschuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h08\">Souver&auml;nit&auml;t und Wiederaufbau oder Krieg und Almosen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h09\">Land unter Feuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h10\">Xi und Modi vereinbaren, die Spannungen wegen der umstrittenen Grenze im Himalaya zu de-eskalieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h11\">Wer verdient am Trans-Hype?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h12\">Gendern: Ein Schwurbel&uuml;berfall der Verblendeten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h13\">Elon Musk: Ein Milliard&auml;r beherrscht den unregulierten Weltraum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h14\">&laquo;H&ouml;rst du mich noch? Hallo?!&raquo; Deutschland hat bis heute Tausende Funkl&ouml;cher &ndash; wie kann das sein?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103018#h15\">Corona soll offenbar noch einmal zu einem gro&szlig;en Ding gemacht werden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kindergrundsicherung wird zur Farce: Minister stellen Einigung der Ampelkoalition gegen Kinderarmut vor.<\/strong><br>\nMan muss zum eigenen Witz stehen &ndash; auch wenn es nicht mehr zum Lachen ist. &raquo;Es ist diese Bundesregierung, die eine Antwort auf Kinderarmut gefunden hat und darauf k&ouml;nnen wir stolz sein&laquo;, erkl&auml;rte Bundesfamilienministerin Elisabeth Paus (Gr&uuml;ne) am Montag in der Bundespressekonferenz in Berlin. Eine Ampelentourage aus Finanzminister Christian Lindner (FDP) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) stellte mit der Familienministerin gemeinsam die Einigung der Bundesregierung zur Kindergrundsicherung vor. Oder was davon &uuml;brig ist. Auf Kosten von 2,4 Milliarden Euro hat sich die Ampelkoalition nach den vorgestellten Eckpunkten offenbar nach lange und &ouml;ffentlich gef&uuml;hrter Debatte geeinigt. Zur Erinnerung: Paus&rsquo; erster Entwurf sah Kosten von 12 Milliarden Euro j&auml;hrlich vor &ndash; viel zu wenig, um Kinderarmut wirksam zu bek&auml;mpfen, wie Armuts- und Ungleichheitsforscher Christoph Butterwegge im jW-Gespr&auml;ch bereits im April bemerkte. Die nun getroffene Entscheidung bezeichnete der Sozialwissenschaftler am Montag gegen&uuml;ber dpa als &raquo;riesigen Skandal&laquo;. Die Einigung bedeutet offenbar auch, dass Finanzminister Lindner mit seinem geplanten Paket von Steuergeschenken f&uuml;r Unternehmen weiterkommt. Paus hatte das &raquo;Wachstumschancengesetz&laquo; genannte Umverteilungsprogramm im Bundeskabinett zun&auml;chst mit Verweis auf das &raquo;zentrale sozialpolitische Vorhaben&laquo; der Ampelkoalition blockiert, um mehr Mittel von Lindner zu erstreiten. Angesichts der Selbstbeweihr&auml;ucherung der Ampelpolitiker am Montag muss daran erinnert werden, dass der Sozialverband VdK Mitte August mit 24 Milliarden Euro die zehnfache (!) Summe f&uuml;r eine wirksame Kindergrundsicherung veranschlagt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457854.fortschrittskoalition-kindergrundsicherung-wird-zur-farce.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kindergrundsicherung: Eine geschrumpfte Reform und eine besch&auml;digte Ministerin<\/strong><br>\nDas &ouml;ffentlichkeitswirksame Veto von Lisa Paus gegen Christian Lindner hat sich nicht ausgezahlt: Bei der Kindergrundsicherung sind die Gr&uuml;nen die gr&ouml;&szlig;ten Verlierer. [&hellip;]<br>\nEs d&uuml;rfte einer der wenigen heiteren Momente in dieser Runde gewesen sein. Denn der Einigung war ein &auml;u&szlig;erst z&auml;hes Ringen vorausgegangen, gek&auml;mpft wurde dabei mit harten Bandagen: In der vorvergangenen Woche hatte Paus im Kabinett ein Veto gegen das Wachstumschancengesetz aus dem Hause Lindner eingelegt und damit der Koalition kurz nach der Sommerpause den eigentlich geplanten harmonischen Neustart verpatzt: Wenn der Finanzminister nicht bereit sei, mehr Geld f&uuml;r die Kindergrundsicherung bereitzustellen, hatte Paus argumentiert, werde sie Lindners Gesetzesvorhaben nicht zustimmen. Es folgten hektische Verhandlungsrunden, dreimal sa&szlig;en Scholz, Paus und Linder in der vergangenen Woche noch vor dem Treffen im Kanzleramt mehrere Stunden zusammen, bevor schlie&szlig;lich der Durchbruch gelang.<br>\nAls Paus und Lindner den Beschluss am Montagvormittag gemeinsam mit Arbeitsminister Hubertus Heil in der Bundespressekonferenz vorstellen, sind alle Beteiligten bem&uuml;ht, das Ganze als gro&szlig;en Erfolg zu verkaufen. &ldquo;Das Ergebnis dieser Verhandlungen ist die umfassendste sozialpolitische Reform seit vielen Jahren&rdquo;, beteuert Paus. Die Kindergrundsicherung sei der Einstieg in eine wirksame und strukturelle Bek&auml;mpfung der Kinderarmut in Deutschland. Man habe ein gutes Ergebnis erreicht, assistiert Lindner. [&hellip;]<br>\nDass Lindner tats&auml;chlich &ldquo;ziemlich zufrieden&rdquo; ist, wie er es fast schon bescheiden formuliert, ist dabei durchaus glaubw&uuml;rdig. Hat er sich doch in allen Punkten, die ihm wichtig waren, weitgehend durchgesetzt &ndash; ganz anders als Paus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2023-08\/kindergrundsicherung-einigung-lisa-paus-christian-lindner\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die armseligste Verteilung von Winzbetr&auml;gen, mal hier 10 und dort 25 Euro an die &Auml;rmsten der Armen, die es am dringendsten n&ouml;tig haben, und dann &uuml;bergangslos zum n&auml;chsten Steuergeschenk f&uuml;r Reiche, wenn sinnlos weitere 6 Milliarden Euro an die Unternehmen verschleudert werden, also gleich mehr als das Doppelte der Almosen f&uuml;r die armen Kinder, f&uuml;r die angeblich &uuml;berhaupt kein Geld da ist. Am &ldquo;besten&rdquo; gef&auml;llt mir Lindners Idee, dass Eltern das Geld f&uuml;rs Teilhabepaket &ndash; 15 Euro pro Monat z. B. f&uuml;r einen Sportverein &ndash; weiterhin separat beantragen und die Verwendung mit Belegen nachweisen m&uuml;ssen, was wiederum von &ouml;ffentlichen Angestellten &uuml;berpr&uuml;ft werden muss. F&uuml;r diese Brosamen will also die Partei, die woanders (bei Unternehmerinteressen) immer &ldquo;B&uuml;rokratieabbau&rdquo; fordert, eine irrsinnige B&uuml;rokratie beibehalten, die wahrscheinlich mehr kostet als 15 Euro pro Monat und Kind. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Industriestrompreis: Rettungsanker oder Milliardengrab f&uuml;r Steuerzahler?<\/strong><br>\nBundeskanzler gegen seine eigene Partei. W&auml;hrend die SPD den Industriestrompreis als Rettungsanker sieht, bleibt Scholz skeptisch. Wer setzt sich durch?<br>\nAm Dienstag und Mittwoch wird die Bundesregierung in Meseberg beraten, wie sie weiterhin arbeiten m&ouml;chte. Der Druck, der auf ihr lastet, ist gro&szlig; und die Probleme sind zahlreich. Die deutsche Wirtschaft schw&auml;chelt und es gibt keinen einfachen Weg, ihr wieder Schwung zu verleihen.<br>\nDie Probleme der Unternehmen sind vielf&auml;ltig. Sie klagen &uuml;ber zu hohe Steuern und Abgaben, zu viel B&uuml;rokratie und zu hohe Energiekosten. Und Vertreter aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Parteien fordern deshalb einen sogenannten Industriestrompreis, mit dem zumindest die Stromkosten f&uuml;r Unternehmen gesenkt werden sollen.<br>\nAm Wochenende sprach sich etwa die saarl&auml;ndische Ministerpr&auml;sidentin Anke Rehlinger (SPD) f&uuml;r diese Form der Subventionen aus. &ldquo;Wir brauchen einen befristeten Industriestrompreis&rdquo;, sagte sie. Nur so k&ouml;nne das Versprechen eingehalten werden, dass die Energiewende nicht zu einer Deindustrialisierung Deutschlands f&uuml;hre.<br>\nNach Ansicht von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr&auml;sidentin, Manuela Schwesig (SPD), greift es allerdings zu kurz, nur f&uuml;r bestimmte Unternehmen die Energiepreise zu senken. Sie seien eine Hauptsorge in fast allen Wirtschaftsbereichen, erkl&auml;rte sie laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) am Sonntag.<br>\nSie schlug vor, den Strompreis vom Gaspreis zu entkoppeln. Das derzeit geltende Merit-Order-Prinzip f&uuml;hre dazu, dass der Preis f&uuml;r &Ouml;kostrom in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sei, obwohl die Produktion von gr&uuml;nem Strom nicht teurer geworden sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Industriestrompreis-Rettungsanker-oder-Milliardengrab-fuer-Steuerzahler-9287224.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Strategien gegen die BRICS<\/strong><br>\nBerlin diskutiert &uuml;ber Reaktionen auf den Einflussgewinn des BRICS-B&uuml;ndnisses nach dessen erfolgreichem Gipfel vergangene Woche in Johannesburg. Der Versuch des Westens &ndash; auch der Bundesregierung &ndash;, einen Keil in das B&uuml;ndnis zu treiben, ist gescheitert: Der Gipfel brachte trotz der Auseinandersetzungen um die Teilnahme des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin zwei wichtige Fortschritte. Zum einen nehmen die BRICS zum 1. Januar 2024 sechs neue Mitgliedstaaten auf, darunter die vier st&auml;rksten M&auml;chte im Nahen und Mittleren Osten, wo sich der Einfluss des Westens sp&uuml;rbar reduzieren wird. Der Anteil des B&uuml;ndnisses an der globalen Wirtschaftsleistung wird sich von etwa 25 auf rund 37 Prozent erh&ouml;hen. Zudem werden die BRICS-Staaten ihren Handel noch st&auml;rker als bisher vom US-Dollar auf nationale W&auml;hrungen umstellen, vermutlich auch den saudischen, emiratischen und iranischen &Ouml;lhandel; dies wird die globale Bedeutung der US-W&auml;hrung schrittweise reduzieren. Berliner Regierungsberater dringen darauf, gegen&uuml;ber den BRICS von der Spaltungs- zu einer Einbindungsstrategie &uuml;berzugehen, um einen weiteren Einflussverlust des Westens zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9329\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Problem erkannt?<\/strong><br>\nBoom bei Investitionen und &Uuml;bernahmen aus Golfstaaten statt Krise? Mainstreammedien lieben Erfolgsgeschichten.<br>\nDie EU und die USA werden aktuell von Milliardeninvestitionen aus dem Mittleren Osten f&ouml;rmlich &uuml;berschwemmt. Unter dem Titel &raquo;Petrodollar f&uuml;r Europa&laquo; lancierte das &raquo;Handelsblatt&laquo; am Donnerstag vergangener Woche eine interessante Titelgeschichte. Demnach h&auml;tten L&auml;nder wie Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate 2022 53 Milliarden US-Dollar in &Uuml;bernahmen und Investitionen gesteckt. Davon seien 4,4 Milliarden Dollar nach Deutschland geflossen. Denn das Land biete &raquo;viele interessante Investitionsm&ouml;glichkeiten&laquo;, zitierte das Blatt einen regionalen Manager der US-amerikanischen Gro&szlig;bank J. P. Morgan. Damit sendet die Zeitung aus dem Medienimperium Dieter von Holtzbrincks eine Botschaft: Deutschland ist und bleibt ein begehrter Standort f&uuml;r internationale Investoren. Das trifft allerdings weder auf Stimmung (Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex) noch faktische Lage zu. Beide sind schlecht. Und nebenbei: 4,4 Milliarden Dollar sind eine eher bescheidene Summe f&uuml;r das suggerierte &raquo;Shopping in Germany&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1434941218832\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Nie wieder Deutschland&rdquo; &ndash; Eine kurze Geschichte der Gr&uuml;nen<\/strong><br>\nDer Gr&uuml;nen-Abgeordnete Anton Hofreiter bezeichnet die AfD als eine &ldquo;Truppe von Landesverr&auml;tern&rdquo;. Er verdeutlicht mit seiner Wortwahl den Rechtsrutsch von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen. In den 1990ern skandierten Die Gr&uuml;nen noch &ldquo;Nie wieder Deutschland&rdquo;. Au&szlig;enpolitisch sind Die Gr&uuml;nen l&auml;ngst zu einer rechten Partei geworden.<br>\nWir schreiben das Jahr 1990: Auf einer Demonstration vor dem R&ouml;mer, dem Rathaus in Frankfurt am Main, sind auch Vertreter der noch recht jungen Partei Die Gr&uuml;nen zugegen. Die Bundespartei hatte sich 1980 gegr&uuml;ndet, sie feierte 1990 ihren zehnten Geburtstag. Das allerdings war nicht Gegenstand dieser Demonstration.<br>\nDer Anlass der Demonstration war damals die Sorge vor einem neuen, wiedererstarkten Deutschland, das nach der Wiedervereinigung seine historischen Fehler wiederholen w&uuml;rde. Neben Jutta Ditfurth, die damals noch Mitglied bei den Gr&uuml;nen war, l&auml;uft Claudia Roth, die danach eine steile politische Karriere machte, es dabei bis zur Vizepr&auml;sidentin des Deutschen Bundestages brachte und inzwischen als Kulturstaatsministerin ihr Auskommen findet.<br>\nEine Fotografie von damals zeigt Roth und Ditfurth mit anderen Demonstranten hinter einem Transparent, auf dem &ldquo;Nie wieder Deutschland&rdquo; zu lesen ist. &ldquo;Gegen die Annexion der DDR&rdquo;, &ldquo;Gegen deutschen Nationalismus&rdquo; stand da auch noch. Tja, das waren noch Zeiten.<br>\nDie Sorge der Gr&uuml;nen war nicht unberechtigt. Deutschland strebte erneut nach Herrschaft. Und der sp&auml;tere deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble erreichte tats&auml;chlich, dass die ganze EU nach der deutschen Pfeife tanzte.<br>\nAls unzutreffend erwies sich dagegen die &Uuml;berzeugung, dass sie als Gr&uuml;ne niemals zu einem Rechtsrutsch und zu einem neuen Nationalismus in Deutschland beitragen w&uuml;rden. Das Gegenteil ist der Fall, wie der gr&uuml;ne Europapolitiker Anton Hofreiter mit seinem Statement zur AfD nochmal allen, die daran Zweifel hatten, in Erinnerung rief.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.live\/meinung\/179102-nie-wieder-deutschland-kurze-geschichte\/\">Gert Ewen Ungar RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Haltung der Deutschen zu Waffenlieferungen an die Ukraine ge&auml;ndert<\/strong><br>\nDie Eskalation der Waffenlieferungen westlicher L&auml;nder einschlie&szlig;lich Deutschlands an die Ukraine hat in den letzten Tagen in Deutschland &ouml;ffentliche Besorgnis erregt.<br>\nDazu sagte Andrej Hunko von der Linkspartei vor kurzem in einem Interview von China Media Group CMG, mit der Eskalation des Krieges habe sich die Haltung der &Ouml;ffentlichkeit in Deutschland zu Waffenlieferungen an die Ukraine ge&auml;ndert. Die Mehrheit der Deutschen sei dagegen, Taurus-Marschflugk&ouml;rper an die Ukraine zu liefern. Denn der russisch-ukrainische Konflikt werde nie enden, solange immer mehr Waffen geliefert werden, so Andrej Hunko.<br>\nDer ehemalige italienische Ministerpr&auml;sident Giuseppe Conte hatte k&uuml;rzlich die NATO-Strategie zur Ukraine-Krise als gescheitert bezeichnet. Die wiederholte milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung der NATO f&uuml;r die Ukraine habe nicht die erwarteten Ergebnisse erzielt. Au&szlig;erdem h&auml;tten die Wirtschaftssanktionen gegen Russland die russische Wirtschaft nicht schw&auml;chen k&ouml;nnen. Anstatt eines Zusammenbruchs habe sich die russische Wirtschaft sogar weiterentwickelt, so Giuseppe Conte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/08\/28\/ARTIgaifJ41aKCi6LndEgjHs230828.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutsche Mitschuld<\/strong><br>\nSaudi-Arabien: Massenhinrichtungen von Fl&uuml;chtlingen. Unterst&uuml;tzung durch deutsche Ausbilder und Waffenlieferungen. Arbeitsmigranten gequ&auml;lt.<br>\nMan sei &raquo;sehr besorgt&laquo; &ndash; so die Reaktion des Ausw&auml;rtigen Amts auf einen vergangene Woche erschienenen Bericht der US-Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW). Diesem Report zufolge haben saudische Grenzsch&uuml;tzer allein in den Monaten M&auml;rz bis Juni Hunderte &auml;thiopische Migranten und Asylsuchende get&ouml;tet, die versucht hatten, &uuml;ber den Jemen in die Golfmonarchie zu gelangen. Erschossen wurden sie mit schweren Waffen aus n&auml;chster N&auml;he. Auch viele Kinder und Frauen sollen sich unter den Opfern befinden. Au&szlig;erdem wurden laut HRW Sprengwaffen eingesetzt, Augenzeugen berichteten von Leichenbergen, die Rede ist auch von Vergewaltigungen. &Auml;thiopier seien, bevor auf sie geschossen wurde, gefragt worden, in welches K&ouml;rperteil sie &raquo;am liebsten&laquo; getroffen w&uuml;rden.<br>\nMan kommuniziere regelm&auml;&szlig;ig mit der Regierung Saudi-Arabiens, &raquo;auch &uuml;ber Menschenrechtsfragen&laquo;, so eine Sprecherin des deutschen Au&szlig;enministeriums. &Uuml;ber eigene Erkenntnisse zu den schweren Vorw&uuml;rfen, die bereits im letzten Jahr von mehreren UN-Sonderberichterstattern erhoben worden waren, verf&uuml;ge man indes nicht. Die UN-Sonderberichterstatter hatten im Oktober 2022 f&uuml;r die ersten Monate des Jahres 2022 430 get&ouml;tete Migranten verzeichnet. Auch sie hatten bereits von einem systematischen Vorgehen der saudischen Soldaten gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457755.t%C3%B6tungen-an-saudischer-grenze-deutsche-mitschuld.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Souver&auml;nit&auml;t und Wiederaufbau oder Krieg und Almosen?<\/strong><br>\nSyrien als Schauplatz des Kampfs um eine multipolare Weltordnung.<br>\nDie USA geraten in Syrien zunehmend unter Druck. Angriffe von syrisch-irakisch-iranischen Milizen auf die illegalen USA-Basen haben zugenommen. Das Pentagon hat die nach offiziellen Angaben 900 Soldaten inzwischen auf mehr als 1.000 aufgestockt, unweit des syrischen Konico-&Ouml;lfelds (Deir Ez-Zor) wurden Mehrfachraketenwerfer-Systeme HIMARS stationiert und F-22-Kampfjets wurden einsatzbereit gemacht. Russische Kampfflugzeuge, die sich mit den USA-Maschinen immer h&auml;ufigere &raquo;Mutproben&laquo; liefern, befanden sich allein im Juli elfmal im Zielbereich der automatischen Abwehrsysteme US-amerikanischer Kampfjets. Milit&auml;rische Beobachter sprechen von einer Situation &raquo;am Rande einer direkten Konfrontation&laquo;, zumal eine urspr&uuml;ngliche Vereinbarung zwischen Ru&szlig;land und den USA, sich in Syrien &raquo;aus dem Weg zu gehen&laquo; (Deconflicting) und jeweilige Eins&auml;tze mitzuteilen, nicht erneuert wurde. USA-General Michael Corella, Kommandeur f&uuml;r die Operationen im Mittleren Osten sagte, &raquo;die Russen versuchen, die USA aus Syrien zu vertreiben&laquo;. Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin machte erneut deutlich, Ru&szlig;land suche keine milit&auml;rische Konfrontation mit den USA in Syrien, sei &raquo;aber auf jedes Szenario vorbereitet&laquo;. Syrien sei Schauplatz einer Konfrontation zwischen den USA und der US-gef&uuml;hrten NATO-Allianz gegen Ru&szlig;land, hei&szlig;t es in einer Analyse des Zentrums f&uuml;r Studien der Arabischen Einheit von Mitte August. Diese Konfrontation bestehe seit dem Kalten Krieg, der nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann. Grund sei der Alleinf&uuml;hrungsanspruch der USA, die Welt, ihre Ressourcen und politischen Systeme zu kontrollieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1498465541999\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Land unter Feuer<\/strong><br>\nGro&szlig;br&auml;nde, Landraub, Immobilienhandel. Griechenland ist fest in der Hand des Kapitals<br>\nIm Fall Griechenland kann selbst den einigerma&szlig;en neutralen lokalen Beobachter fast gar nichts mehr &uuml;berraschen. Nicht in diesem sch&ouml;nen, vielleicht sch&ouml;nsten Land des Kontinents. Im S&uuml;dosten, wo das Meer immer noch t&uuml;rkisblau schimmert und die Oligarchen einfach immer weitermachen, und sie sich vielleicht f&uuml;r die winzig kurze Zeit von vier Jahren ein bisschen sorgten. Doch Alexis Tsipras, den sie in Br&uuml;ssel, Paris und Berlin v&ouml;llig zu Unrecht als &raquo;extremen Linken&laquo; verschrien und verachteten, ist neulich von der politischen B&uuml;hne abgetreten, seine &raquo;Koalition der Radikalen Linken&laquo;, Syriza (Synaspismos Rizospastikis Aristeras), ist von der Regierungspartei (2015 bis 2019) zu einer undisziplinierten, machtlosen Oppositionsdarstellerin verkommen. Eine charismatische F&uuml;hrungsnatur zeigt sich bisher nicht. Aber gut, Hoffnung ist noch da &ndash; eventuell schafft es ja diesmal eine Frau an die Spitze: Eftychia Achtsioglou, 38 Jahre alt, aus dem Kaff Giannitsa im Nordwesten der Universit&auml;ts- und Hafenstadt Thessaloniki, die unter dem Regierungschef Tsipras Arbeits- und Sozialministerin war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456894.griechenland-land-unter-feuer.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Xi und Modi vereinbaren, die Spannungen wegen der umstrittenen Grenze im Himalaya zu de-eskalieren<\/strong><br>\nBei einem Zusammensto&szlig; zwischen chinesischen und indischen Truppen, die mit St&ouml;cken und Kn&uuml;ppeln an der nicht genau definierten Grenze k&auml;mpften, wurden 2020 24 Menschen get&ouml;tet.<br>\nDer chinesische Pr&auml;sident Xi Jinping und der indische Premierminister Narendra Modi haben sich am 24. August darauf geeinigt, eine L&ouml;sung f&uuml;r die jahrelangen Spannungen entlang der Himalaya-Grenze zwischen den beiden atomar bewaffneten L&auml;ndern zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/xi-und-modi-vereinbaren-die-spannungen-wegen-der-umstrittenen-grenze-im-himalaya-zu-de-eskalieren\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wer verdient am Trans-Hype?<\/strong><br>\nDer Markt f&uuml;r &bdquo;Geschlechtsangleichungen&ldquo; boomt und verspricht Millionengewinne f&uuml;r die Pharmaindustrie, die inzwischen schon auf CSD-Paraden wirbt (Foto). Kajsa Ekis Ekman analysiert die Verstrickungen von Industrie, Kliniken, Forschung und Politik. Und sie enth&uuml;llt ein aufschlussreiches &bdquo;Strategie-Papier&ldquo;.<br>\nWer sich fragt, wie das Thema Transsexualit&auml;t in einem so rasanten Tempo eine solche Aufmerksamkeit bekommen konnte, sollte nicht vergessen, dass die Geschlechtsangleichung ein Markt ist. F&uuml;r die Pharmaindustrie ist ein v&ouml;llig neuer Kundenstamm entstanden. In den USA identifizieren sich heute fast ein Prozent der jungen Menschen als &bdquo;trans&ldquo;. Sie sind die ideale Konsumentengruppe: Sie kommen aus eigenem Antrieb, betteln um Medikamente, und wenn sie einmal damit angefangen haben, m&uuml;ssen sie sie ihr Leben lang nehmen.<br>\nPubert&auml;tsblocker kosten 775 US-Dollar pro Monat, was sich, wenn der oder die PatientIn sie drei Jahre lang weiter einnimmt, auf 27.000 US-Dollar summiert. Eine geschlechtsangleichende Operation kostet 30.000 US-Dollar. Hinzu kommen Hormone und unter Umst&auml;nden Haarentfernung, Gesichtschirurgie, Adamsapfeloder Brustentfernung. Eine Finanzanalyse von &bdquo;Global Market Insights&ldquo; beschreibt den Markt f&uuml;r Geschlechtsangleichungen als eine sehr gute Investition: &bdquo;Der Umsatz f&uuml;r geschlechtsangleichende Operationen betrug im Jahr 2019 mehr als 316 Millionen US-Dollar und wird zwischen 2020 und 2026 voraussichtlich eine j&auml;hrliche Wachstumsrate von 25 Prozent erreichen.<br>\nEin zunehmendes Bewusstsein f&uuml;r Transgender-Probleme, die Verf&uuml;gbarkeit und Zug&auml;nglichkeit von Zentren f&uuml;r geschlechtsangleichende Operationen geh&ouml;ren zu den wichtigsten Faktoren f&uuml;r das Wachstum der Geschlechtsangleichungschirurgie.&ldquo; Besonders lukrativ ist der Markt der M&auml;dchen, die zu Jungen werden wollen: Sch&auml;tzungen sehen 73 Prozent der Gewinne in diesem Markt. Die Tatsache, dass Kliniken auf Mastektomien und Hysterektomien spezialisiert sind, wird &bdquo;das Marktwachstum weiter ankurbeln&ldquo;. &bdquo;Global Market Insights&ldquo; identifiziert die USA, Deutschland und S&uuml;dostasien als die vielversprechendsten M&auml;rkte f&uuml;r Investitionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/trans-das-geschaeft-der-pharma-branche-340493\">Emma<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gendern: Ein Schwurbel&uuml;berfall der Verblendeten<\/strong><br>\nIdeologische Sprachmanipulationen wie &bdquo;Gendern&ldquo; sind moralisch niedertr&auml;chtig und politisch heimt&uuml;ckisch &ndash; egal, was Aktivisten sich dabei denken.<br>\nIdeologische Sprach-Korrektoren meinen es oft gut: Sie wollen Diskriminierung abbauen, alle Perspektiven w&uuml;rdigen, Minderheiten Aufmerksamkeit verschaffen oder &Auml;hnliches. Dennoch ist ihr Handeln moralisch niedertr&auml;chtig und politisch heimt&uuml;ckisch; sie irren sich &uuml;ber ihr Tun.<br>\nWieso? Sie gehen mit ihren Mitb&uuml;rgern nicht auf Augenh&ouml;he um, sondern ma&szlig;en sich ungefragt eine Erzieherrolle an. Das verletzt den moralischen Grundsatz gegenseitiger R&uuml;cksicht unter Gleichw&uuml;rdigen. Der Gebrauch ideologischer Eigensch&ouml;pfungen in Wort, Aussprache und Schrift macht restlos klar, dass man als Aufkl&auml;rer und Lehrer seiner Mitwelt auftritt. Wer mit &bdquo;korrigierten&ldquo; Worten auf mich losgeht, der will mich ganz zweifellos belehren.<br>\nUnd so sch&auml;me ich mich instinktiv f&uuml;r jeden, der Formen wie &bdquo;Mitarbeiter:innen&ldquo; mit k&uuml;nstlicher Pause oder irgendeine andere artifizielle Affektation des Ausdrucks an anderen ausprobiert: Wie kann man sich als (meist) Erwachsener gegen&uuml;ber anderen Erwachsenen ungebeten als Sprecherzieher aufspielen, ohne seine lachhafte Anma&szlig;ung zu bemerken?<br>\nIn solchen Momenten ist mir, als s&auml;he ich einem fremden Kind dabei zu, wie es seine Eltern tyrannisiert: Ich beobachte Verblendung in Aktion. Bei den frei erfundenen Kunstworten oder Kunst-Aussprachen handelt es sich um eine hochnotpeinliche &Uuml;bergriffigkeit &ndash; denn ich bin weder Kind noch Sch&uuml;ler des Neusprech-Propagandisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/panorama\/gendern-ein-schwurbelueberfall-der-verblendeten-li.383146\">Michael Andrick in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Elon Musk: Ein Milliard&auml;r beherrscht den unregulierten Weltraum<\/strong><br>\nBereits umkreisen &uuml;ber 4&rsquo;500 Starlink-Satelliten die Erde. &Uuml;ber 40&rsquo;000 sind geplant. Privatmann Musk bestimmt, wer sie nutzen darf.<br>\nElon Musk leitet Tesla, Twitter und das Raumfahrtunternehmen SpaceX. Mit letzterem ist er zum dominantesten Akteur im Weltraum geworden, da er stetig Macht &uuml;ber den strategisch wichtigen Bereich des Satelliteninternets angeh&auml;uft hat. Angesichts der geringen Regulierung und Aufsicht beunruhigt sein unberechenbares Gesch&auml;ftsgebaren Milit&auml;rs und politische F&uuml;hrer auf der ganzen Welt. Das schreibt eine Autorengruppe um den Technologieredaktor Adam Satariano in der New York Times vom 15. August 2023.<br>\nSeit 2019 hat Elon Musk fast jede Woche SpaceX-Raketen ins All geschickt, die Dutzende von Satelliten in Sofagr&ouml;sse in die Umlaufbahn bringen. Die Satelliten kommunizieren mit Terminals auf der Erde, so dass sie Hochgeschwindigkeits-Internet in fast jeden Winkel der Erde &uuml;bertragen k&ouml;nnen. Heute befinden sich mehr als 4&lsquo;500 dieser Starlink-Satelliten am Himmel, was mehr als 50 Prozent aller aktiven Satelliten ausmacht. In den kommenden Jahren solle die Starlink-Flotte auf rund 42&lsquo;000 Satelliten anwachsen, prognostiziert die NYT. (&hellip;)<br>\nDie Leistungsf&auml;higkeit der Technologie, die dazu beitrug, den Wert von SpaceX auf fast 140 Milliarden US-Dollar zu steigern, sei deutlich zutage getreten. In Kriegsgebieten sei Starlink oft die einzige M&ouml;glichkeit, abgelegenen Gebieten und Orten, die von Naturkatastrophen heimgesucht werden, Zugang zum Internet zu erhalten, schreibt die NYT.<br>\nDas US-Verteidigungsministerium ist ein grosser Starlink-Kunde, w&auml;hrend andere Milit&auml;rs, wie beispielsweise in Japan, die Technologie noch testen w&uuml;rden. Die Ukraine setzt es zur Koordinierung von Drohnenangriffen und zur Sammlung von Informationen ein. Aktivisten im Iran und in der T&uuml;rkei h&auml;tten versucht, den Dienst als Absicherung gegen staatliche Kontrollen zu nutzen, berichtet Adam Satariano.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/elon-musk-ein-milliardaer-beherrscht-den-unregulierten-weltraum\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&laquo;H&ouml;rst du mich noch? Hallo?!&raquo; Deutschland hat bis heute Tausende Funkl&ouml;cher &ndash; wie kann das sein?<\/strong><br>\nWer aus dem Ausland nach Deutschland reist, f&uuml;hlt sich nach einem Blick aufs Handy wie jemand auf einer Zeitreise &ndash; in die Vergangenheit. Besonders mies ist die Mobilfunkabdeckung im S&uuml;den des Landes.<br>\nIm brandenburgischen Zootzen ist es lauschig, aber man kann sich schnell verirren. Zwischen See und Forst hat die Navigations-App via Mobilfunk kaum eine Chance. Auch ein Telefonat &auml;hnelt einem Gl&uuml;cksspiel. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb ist die Gegend bei Anwohnern und Ausfl&uuml;glern beliebt.<br>\nEin junger Mann, der hier viele Wochenenden verbringt, geniesst nach eigenen Angaben die Ruhe und die M&ouml;glichkeit, am See zu angeln. Doch wenn er mal zum Arbeiten da sei, habe er ein Problem: &laquo;Ohne WLAN geht nichts, f&auml;llt es aus, steh ich da.&raquo; Die ganze Ostprignitz, so heisst die idyllische Region im Nordwesten von Brandenburg, sei schlecht ausgestattet, sagt er. Er zeigt sein Smartphone. Man sieht keinen einzigen Mobilfunkbalken.<br>\nOb am Zootzen in Brandenburg, auf Sylt, am Rand der bayrischen Alpen oder im Berliner Grunewald: Die Bundesrepublik ist in puncto Mobilfunkabdeckung von blinden Flecken &uuml;bers&auml;t, also von Gebieten, die nicht mit 4G oder 5G versorgt sind. Bis heute gibt es D&ouml;rfer und auch St&auml;dte, in denen die Datenrate so niedrig ist, dass ein einfaches Google-Suchergebnis minutenlang auf dem Handy l&auml;dt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/mobilfunk-in-deutschland-wie-eine-reise-in-die-vergangenheit-ld.1747710\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Corona soll offenbar noch einmal zu einem gro&szlig;en Ding gemacht werden<\/strong><br>\nDie Universit&auml;tsmedizin in Mainz schreibt derzeit im Auftrag des rheinland-pf&auml;lzischen Gesundheitsministeriums Landeskinder an, um sie zur Teilnahme an einer sogenannten Sentinel-Studie zu gewinnen. Ziel ist die Entwicklung eines Smartphone-App-gest&uuml;tzten Fr&uuml;hwarnsystems in Hinblick auf Sars-CoV-2, um &bdquo;fr&uuml;hzeitig zielgerichtete, passgenaue Ma&szlig;nahmen ergreifen zu k&ouml;nnen&ldquo;. Gleichzeitig ziehen die ber&uuml;chtigsten Corona-Radikalen wieder durch die Medien und machen Alarm.<br>\nDie Teilnehmer sollen sich einmal pro Woche mit einem Covid-Schnelltest testen und das Ergebnis per Smartphone-App &uuml;bermitteln. Aus der Infektionsrate in der Sentinel-Kohorte wird dann in Echtzeit gesch&auml;tzt, wie viele Infektionen es in der Bev&ouml;lkerung gerade gibt.<br>\nNeben der M&ouml;glichkeit, schnell Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, sollen die mit diesem Covid-Fr&uuml;hwarnsystem gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen bei der Abwehr von k&uuml;nftigen Gef&auml;hrdungen der Bev&ouml;lkerungsgesundheit hilfreich sein. Das d&uuml;rfte auf die starke Betonung von Tests auf jeden erdenklichen Virus in Zusammenhang mit dem geplanten WHO-Pandemievertrag abzielen.<br>\nGleichzeitig wird rechtzeitig zum Herbstbeginn die mediale Covid-Alarmstufe nach langer v&ouml;lliger Funkstille wieder hochgefahren. Im Spiegel darf die Schulschlie&szlig;ungsdr&auml;nglerin Isabella Eckerle heute  im Interview den ebenso dummen wie furchteinfl&ouml;&szlig;enden Satz zu Corona sagen &bdquo;Das Virus ist noch nicht fertig mit uns&ldquo; und wird dazu in Schutzkleidung abgebildet. Der Immernochgesundheitsminister Karl Lauterbach verbreitet das Interview per X (fr&uuml;her Twitter) mit der Warnung, das Virus sei zu st&auml;ndigen Ver&auml;nderungen in der Lage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/sentinel-mainz\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-103018","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103018","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=103018"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103018\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":103020,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103018\/revisions\/103020"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=103018"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=103018"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=103018"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}