{"id":103033,"date":"2023-08-29T12:30:59","date_gmt":"2023-08-29T10:30:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103033"},"modified":"2023-08-29T14:36:07","modified_gmt":"2023-08-29T12:36:07","slug":"leserbriefe-zu-europaeische-gemeinsamkeiten-und-perspektiven-kultur-als-basis-fuer-frieden-und-prosperitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103033","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eEurop\u00e4ische Gemeinsamkeiten und Perspektiven: Kultur als Basis f\u00fcr Frieden und Prosperit\u00e4t\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Wolfgang Bittner vertritt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102756\">hier<\/a> die These, nach der f&uuml;r die Neuordnung Europas, in der es nicht nur um &Ouml;konomie, Technologie oder Milit&auml;r gehen k&ouml;nne, eine Beteiligung Russlands unabdingbar sei. Ohne Russland werde es &bdquo;ein friedliches, prosperierendes Europa nicht geben&ldquo;. Umso wichtiger sei es, sich auf Gemeinsamkeiten zu besinnen, die die V&ouml;lker Europas verbinden. Es seien &bdquo;unendlich viele M&ouml;glichkeiten, Br&uuml;cken zu bauen durch Kultur, die letztlich Grundlage f&uuml;r jede &ouml;konomische oder technische Entwicklung&ldquo; seien. Wir haben hierzu interessante Leserbriefe erhalten. Danke daf&uuml;r. Hier sind die Leserbriefe, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Dr. Wolfgang Bittner,<\/p><p>nat&uuml;rlich ist es so, dass der Kultur und Kunst eine &uuml;ber alle Grenzen reichende, verbindende Funktion innewohnt. Doch geh&ouml;ren dazu unbedingt zwei unverzichtbare Faktoren, damit sie wirksam werden kann, n&auml;mlich die auf den &uuml;ber Jahrhunderte  gewachsenen Traditionen k&uuml;nstlerische aufbauende Qualit&auml;t und nat&uuml;rlich auch die bildungsbasierte F&auml;higkeit der Rezipienten, die k&uuml;nstlerische Botschaft verstehen zu k&ouml;nnen. Leider ist das alles &uuml;ber die Jahre verloren gegangen, einfach kaputt gemacht, weil es jetzt vor allem um Geld bringendes Spektakel geht und nicht mehr um nachvollziehbare Qualit&auml;ten. Was heute auf dem Kunstsektor daher kommt, ist von einer solch ersch&uuml;tternden Bedeutungs- und Einfallslosigkeit, dass eine solch notwendige, verbindende Funktion nicht mehr erf&uuml;llt wird. Lange schon hat u.a. die Rockefeller Foundation daf&uuml;r gesorgt, dass die Ma&szlig;st&auml;be verschwinden, damit die Kunsth&auml;ndler und Galeristen auf dem  Kunstmarkt  mit irgendwelchem spektakul&auml;ren Sch&hellip; Geld en masse verdienen k&ouml;nnen. In Rostock wird gerade die dortige Kunsthalle von den Hervorbringungen von Udo Lindenberg gef&uuml;llt. Zwar setzen seine Lieder wichtige zeitbezogene Akzente, doch seine Lik&ouml;relle haben rein gar nichts mit einem wie auch gearteten bildk&uuml;nstlerischen Qualit&auml;tsstandard zu tun, sind aber eben von Lindenberg. Trotzdem ist die Ausstellung &uuml;berlaufen und es wird Geld gemacht mit vielen darauf aufbauenden, gut zu verkaufenden Artikeln, was zeigt, dass sich die Bildung vieler Menschen auf &auml;hnlichem Niveau befindet. Aus meiner Sicht ist es hoffnungslos, weil auch die Jugend zumeist nur am Handy h&auml;ngt oder sich in der digitalen Welt bewegt, die mit den alten europ&auml;ischen Kulturtraditionen nicht viel gemein hat. Der traditionslose Amerikanismus, der sich als alternativlos modern gibt und mit gro&szlig;er Wucht als Ausdruck der grenzenlosen Freiheit durch die Welt gesp&uuml;lt wird, hat l&auml;ngst die wertvolle Substanz kontaminiert. Kunst soll eben nicht mehr individueller, phantasievoller Spiegel f&uuml;r die die Realit&auml;ten des Lebens sein. Wenn ich in die Museen gehe und mir die dort pr&auml;sentierten zeitgem&auml;&szlig;en Kunstst&uuml;cke ansehe, komme ich aus dem Kopfsch&uuml;tteln nicht mehr heraus. Aber auch im Theater ist es so, dass die alten St&uuml;cke immer wieder regelrecht modern vergewaltigt werden. Und auf dem B&uuml;chermarkt ist es nicht anders. Was da auf den Bestsellerlisten Platz findet, hat leider oft nicht viel mit Literatur zu tun.<\/p><p>Ich wei&szlig; nicht, ob im Kunstsektor &uuml;berhaupt noch etwas zu retten ist.<\/p><p>Winfried Wolk<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Geehrte Redaktion,<\/p><p>schaut man in die Kitas, die Schulen oder in den &ouml;ffentlichen Raum vieler westeurop&auml;ischer St&auml;dte, wird man feststellen m&uuml;ssen, dass die &ldquo;Europ&auml;ische Kultur&rdquo; l&auml;ngst nicht mehr die dominierende ist. Andere Kulturen und Wertvorstellungen sind inzwischen vorherrschend. Eine gesellschaftliche Basis f&uuml;r Wolfgang Bittners Reflexionen ist somit nicht mehr existent.<\/p><p>Die seit der Antike bekannte Strategie des &ldquo;divide et impera&rdquo; wirkt erneut im Sinne der lenkenden Eliten.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nGerald Kossner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Bittner,<br>\nliebes Team der NDS,<br>\n&nbsp;<br>\nunter der &Uuml;berschrift ein Europa souver&auml;ner Staaten insinuieren Sie, dass progressiven Europ&auml;ern schon seit den achziger Jahren des letzten Jhs. ein vereinigtes Europa der Vaterl&auml;nder vorschwebte, bevor dieses Projekt, nach der Wiedervereinigung, durch die USA konterkariert wurde. Absurderweise sahen diese sich als Gewinner des kalten Krieges und projizierten eine Bedrohung durch das sich wieder formierende Russland. Ergo &uuml;berredeten die noch unter Sowjetbesatzung stehenden Staaten, dem westlichen Verteidigungsb&uuml;ndnis unter US-&Auml;gide beizutreten und requirierten unseren Kontinent f&uuml;r ihre milit&auml;rischen Ambitionen.<\/p><p>Im Gegensatz zu Ihnen bin ich jedoch nicht davon &uuml;berzeugt, dass eine paneurop&auml;ische reine Verteidigungsarmee in einem neutralen Europa per se eine schlechte Idee w&auml;re. Wir m&uuml;ssen lernen uns selbst zu verteidigen und uns keiner Schutzmacht mehr zu unterstellen! Auch das w&uuml;rde ein vereinigtes Europa f&ouml;rdern und Millionen von Arbeitspl&auml;tzen in einer neu zu gestaltenden EU schaffen.<\/p><p>Die Frage ist wohl eher, wie wir die Reorganisation Europas realisieren k&ouml;nnten, die sich nicht nur auf eine neue Finanz- und Wirtschaftsordnung, Milit&auml;r und Technik bezieht, sondern vor allem auch auf den Einschluss Russlands, das seit Jahrhunderten unser guter Nachbar war, bevor die USA es aus Europa hinausdr&auml;ngte, was nat&uuml;rlich nur m&ouml;glich war, weil wir keinen Einspruch erhoben! Je mehr sich das kriminelle Verhalten der USA zeigt, desto eher werden wir hoffentlich dagegen aufstehen!<\/p><p>Ihrer Definition zur Entstehung und den S&auml;ulen der europ&auml;ischen Kultur ist wenig hinzuzuf&uuml;gen und ich danke Ihnen f&uuml;r den Hinweis, dass sie einerseits aus der griechischen Philosophie und Humanit&auml;t und andererseits aus dem r&ouml;mischen Recht und seiner Zivilisation entstanden ist. Zwar erw&auml;hnen Sie den christlich-j&uuml;dischen Glauben, gehen aber nicht auf das Schisma innerhalb des Christentums ein, nach dem sich Konstantinopel von Rom trennte. Die griechisch-orthodoxen Christen und einige osteurop&auml;ische L&auml;nder u.a. auch Russland, behielten den urspr&uuml;nglichen Glauben bei, w&auml;hrend die r&ouml;misch katholische Kirche immer wieder &Auml;nderungen ihrer Dogmen vorgenommen hat, was &uuml;brigens auch auf die Kunst zutrifft. Der aus Kreta stammende Maler El Greco erkl&auml;rte spanischen Kollegen die Unterschiede in der Kunstauffassung. In der byzantinischen Kirche d&uuml;rften die Ikonen keinesfalls ver&auml;ndert werden, w&auml;hrend seiner Fortbildung in Rom und Venedig habe er verstanden, dass die Kirche als M&auml;zen Variationen von Heiligenbildern f&ouml;rdere. Diese kann man in Toledo noch immer bestaunen. Auch in Mitteleuropa war die grenz&uuml;berschreitende Verst&auml;ndigung kein Problem. So ist bekannt, dass Albrecht D&uuml;rer im Jahre 1520 nach Antwerpen reiste, um einige seiner Werke zu verkaufen. Er schrieb in sein Tagebuch, dass die Verhandlungen in der Umgangssprache gef&uuml;hrt worden seien, also dem damaligen Deutsch-Niederl&auml;ndisch, das wohl gegenseitig noch verst&auml;ndlicher war.<\/p><p>Zwar ging die Renaissance von Italien aus, das Thema ist jedoch die R&uuml;ckbesinnung auf die griechische Antike, was der Kirche missfiel. Auch Autoren wie Dante waren gezwungen Florenz zu verlassen, um sich der p&auml;pstlichen Verfolgung zu entziehen. Daraus entwickelte sich die erste Welle der Emanzipation gegen die Kirche, die erst w&auml;hrend der franz&ouml;sischen Revolution entmachtet wurde. Literarische und philosophische Str&ouml;mungen, wie die Aufkl&auml;rung, die Romantik und der Realismus waren ihrem Wesen nach paneurop&auml;isch, die jedes Land zeitversetzt erreichten. Selbst das Thema &bdquo;Ehefrau als Subjekt&ldquo;, veranlasste nicht nur Flaubert mit Madame Bouvari, sondern auch Fontane mit Effi Briest und Tolstoi mit Anna Karenina, Romane der Weltliteratur zu schreiben, die letztendlich &nbsp; zu einer Emanzipation der Frau f&uuml;hrten.<\/p><p>Durch die Reconquista und die Vertreibung der Muslime und Juden von der iberischen Halbinsel ist die Hochkultur des al-Andalus zu Unrecht in Misskredit geraten. Nur wenige Europ&auml;er wissen, dass der Islam erst als 3. monotheistische Religion gegr&uuml;ndet wurde, weil das kollabierende imperium romanum die ostr&ouml;mischen Kolonien einfach verga&szlig;. Durch die Rivalit&auml;t verschiedener Kalifate kam es zur Abspaltung einer Glaubensgemeinschaft vom Kalifat Baghdad, die 711 Spanien eroberte und dort neue Kalifate u.a. in Cordoba und Granada gr&uuml;ndete. Muslimische Institutionen nahmen nur Einfluss auf die Kunst der Architektur, Dichtung und Kalligraphie. Es gibt weder Malerei noch Musik. Aber es gab &uuml;berkonfessionelle Kontakte und eine ersprie&szlig;liche Zusammenarbeit.<\/p><p>Bekanntlich wurde 380 unter Kaiser Theodosius I das Christentum zur Staatsreligion erhoben und alle gnostischen Schriften vernichtet. Dazu z&auml;hlten nicht nur die arianische Bibel des Westgotenbischoffs Wulfila, sondern auch s&auml;mtliche Schriften griechischer Philosophen. Gl&uuml;cklicherweise waren einige Exemplare in die gro&szlig;en Bibliotheken von Alexandria und Damaskus gelangt und aus dem Griechischen in Arabisch &uuml;bersetzt worden. &ndash; Der Dominikanerm&ouml;nch Thomas von Aquin versuchte Philosophie mit Religion zu verbinden. Um 1250 unterhielt er einen Briefwechsel mit dem in Spanien lebenden Philosophen Ibn Rushed, latinisiert, Avarroes. Dieser &uuml;bersetzte ihm die Schriften des Aristoteles aus dem Arabischen in Latein, damit das Projekt des sp&auml;teren Kirchenlehrers Erfolg hatte.<\/p><p>Um diese Zeit lebte auch der skandaltr&auml;chtige Friedrich II, Kaiser des hl. r&ouml;m. Reiches. Dieser verweigerte sich der &nbsp;durch Papst Innozenz III angeordneten Teilnahme am 5. Kreuzzug nach Jerusalem zwar nicht, aber es blieb der einzige unblutige. Durch Diplomatie und Geschenke zwischen Friedrich und Sultan al-Kamil kam ein dauerhafter Waffenstillstand zustande, der den Pilgern den Zugang zu den heiligen St&auml;tten zustande. Das war aber nur m&ouml;glich, weil Friedrich multikulturell aufgewachsen war und selbst Arabisch sprach.<\/p><p>Die Linguistik zerlegt Sprachen in ihre Bestandteile. So wie jeder Laut vom anderen unterschieden ist, ergeben erst die einzelnen Einheiten zusammen eine Sprache. Obwohl jede europ&auml;ische Sprache einzigartig ist, geh&ouml;rt sie zu einer Sprachgruppe, in der sie sich verst&auml;ndigen kann. Germanisten wissen, dass Briten, D&auml;nen und Niederl&auml;nder einander verstehen. Romanisten, dass Italiener, Franzosen und Spanier sich verstehen. Ebenso wie Slawisten dies von ihren Sprechern wissen. Neben der Muttersprache und &uuml;berlappender Geschichte der Vaterl&auml;nder, teilen Europ&auml;er die gleiche Kultur und kennen die wichtigsten Werke der bildenden und darstellenden K&uuml;nste. Das ist eine &nbsp;gute Basis.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKarina Harris<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NDS-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nwieder einmal f&uuml;hle ich mich &ldquo;gen&ouml;tigt&rdquo; Ihnen allen f&uuml;r Ihre aufkl&auml;rerische Arbeit zu danken sowie auch allen Ihren Autoren, die dazu beitragen. Diesmal m&ouml;chte ich mich insbesondere f&uuml;r die Beitr&auml;ge der folgenden Autoren bedanken:<\/p><ol>\n<li>bei Herbert Grie&szlig;ig, der am 22.08. f&uuml;r mich so einleuchtend erkl&auml;rt hatte, &ldquo;&hellip;wodurch die Aus&uuml;bung der vollen Souver&auml;nit&auml;t&rdquo; der BRD Deutschland &ldquo;behindert&rdquo; wird und auch noch einmal daran erinnerte, wie der Souver&auml;n, die Weltmacht der USA die Vereinbarungen des V&ouml;lkerrechts unterlaufen&hellip;<\/li>\n<li>bei Wolfgang Bittner f&uuml;r die Hervorhebung der historisch-kulturellen Gemeinsamkeiten Europas am 22.08., mit deren leider vernachl&auml;ssigten Aspekten man den nationalistischen Spaltungstendenzen innerhalb Europas entgegenwirken k&ouml;nnte.<\/li>\n<li>f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung von Oskar Lafontaines Artikel &ldquo;Kanzler des Niedergangs&rdquo; vom 22.08., in dem er in aller K&uuml;rze die &ldquo;Merkmale&rdquo; und das Schicksal der jeweiligen Bundeskanzler der BRD zusammenfasst und f&uuml;r mich gewisserma&szlig;en gleichzeitig den des Niedergangs unseres Anspruchs, ein souver&auml;ner Staat in einem gemeinsamen Europa sein zu wollen.<\/li>\n<li>f&uuml;r Florian Warwegs &ldquo;Cum-Ex-Skandal&rdquo;: &lsquo;Es kann zweifelsfrei bewiesen werden, dass &hellip; Olaf Scholz&hellip;gelogen hat'&rdquo; am 24.08..<\/li>\n<\/ol><p>Ist er nicht vielleicht das willf&auml;hrige Opfer des in unserem kapitalistischen System ungenierter denn je gepflegten Lobbyismus?<br>\n&nbsp;<br>\nAber warum tut mir als eingefleischter Linker mit ausgepr&auml;gtem Gerechtigkeitsbed&uuml;rfnis, f&uuml;r die Willy Brandt, dessen &ldquo;Kniefall zu Warschau&rdquo;, der &ldquo;mehr Demokratie wagen&rdquo; wollte, ein Hoffnungstr&auml;ger war, der sich aber anscheinend gezwungen sah, bspw. mit seinem &ldquo;Berufsverbot&rdquo; f&uuml;r DKPler Konzessionen zu machen, ein Olaf Scholz in erster Linie nur leid und finde ich es wohlfeil, seine Vergehen als &ldquo;die in ihm verk&ouml;rperte Schmach&rdquo; des aktuell so un&uuml;bersehbaren Niedergangs unserer Demokratie hinzustellen? &ndash;<br>\nWurde nicht der Handlungsrahmen der von uns gew&auml;hlten Politiker wegen des &ldquo;Vogelschisses in unserer Geschichte&rdquo;, wie es Alexander Gauland nannte, von Anfang an eingeschr&auml;nkt &ndash; einerseits von innen, siehe Konrad Adenauer: &ldquo;Wer kein sauberes Wasser hat, muss das schmutzige nehmen.&rdquo; &ndash; aber vor allen Dingen von au&szlig;en in der Funktion als &ldquo;Bollwerk gegen den Kommunismus&rdquo;? Und musste nicht Helmut Schmidt der US-Au&szlig;enpolitik noch mehr entgegenkommen, siehe &ldquo;NATO-Doppelbeschluss&rdquo;, aber auch sein Umgang mit der &ldquo;Bader-Meinhof-Bande&rdquo;, den ungekl&auml;rten &ldquo;Selbstmorden&rdquo; in Stammheim?<br>\nUnd hatte die Schr&ouml;der-Regierung sich nicht in den Jugoslawienkrieg und dann auch in den Afghanistan-Krieg einspannen lassen? Hatte diese SPD nicht neben ihrer &ldquo;Hartz 4 Agenda&rdquo; u.a. auch mit der zunehmenden Privatisierung des Gesundheitssystems mit Hilfe von Ulla Schmidt und Karl Lauterbach schon kaputt gespart?<br>\nUnd litt nicht &ldquo;unsere Angela Merkel&rdquo;, die immerhin den Mut hatte, wenn auch vielleicht nur notgedrungen, eine Million Fl&uuml;chtlinge aufzunehmen, unter der selben &ldquo;Knute&rdquo;, siehe Victoria Nulands geleakten Ausspruchs &ldquo;Fuck the EU&rdquo;, an den Sie heute dankenswerterweise noch einmal mit Ihren &ldquo;Hinweisen&rdquo;&nbsp; u.a. des Artikels von &ldquo;Infosperber&rdquo; erinnern?<br>\n&nbsp;<br>\nWas aber k&ouml;nnen wir unternehmen, um den US-Riesen mit dem R&uuml;cken an der Wand in seine Schranken zu weisen?<br>\nEin Hoffnungsschimmer sind da wohl die &ldquo;BRICS-Staaten&rdquo;, deren vorl&auml;ufige Verhandlungsergebnisse Sie heute ebenfalls ver&ouml;ffentlicht haben.<br>\n&nbsp;<br>\nMit Dank f&uuml;r Ihre Arbeit<br>\nund im Voraus f&uuml;r Ihre Aufmerksamkeit<br>\nund herzlich-solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\n&nbsp;<br>\nJohanna Michel-Br&uuml;ning<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wolfgang Bittner vertritt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102756\">hier<\/a> die These, nach der f&uuml;r die Neuordnung Europas, in der es nicht nur um &Ouml;konomie, Technologie oder Milit&auml;r gehen k&ouml;nne, eine Beteiligung Russlands unabdingbar sei. 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