{"id":103056,"date":"2023-08-30T08:30:00","date_gmt":"2023-08-30T06:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056"},"modified":"2023-08-30T08:17:04","modified_gmt":"2023-08-30T06:17:04","slug":"hinweise-des-tages-4431","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h01\">&lsquo;Das Gemetzel muss beendet werden&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h02\">Vatikan in Bedr&auml;ngnis: Papst Franziskus sorgt mit Russland-Aussagen f&uuml;r Wirbel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h03\">Vom Deutschen Buchhandel ausgezeichneter &ldquo;Friedenspreistr&auml;ger&rdquo; posiert mit Bandera-Flagge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h04\">Krieg in Permanenz: Perspektive f&uuml;r die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h05\">T&ouml;dliche Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h06\">Aufgeladen in Klausur: SPD-Fraktion stellt sich gegen ihren Kanzler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h07\">Energieprobleme belasten Produktion in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h08\">Working Class: Die Wohlstandsillusion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h09\">Frankreich: Disziplinarrechtliche Sanktionen wegen der Streikbeteiligung gegen die Renten&ldquo;reform&ldquo; durch La Poste und Eurodisney<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h10\">Die Lage wird ernst: China kontert US-Sanktionspolitik &ndash; Washington will Umsatzeinbr&uuml;che verhindern, schickt Handelsministerin nach Beijing.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h11\">Der Verfassungsschutz, Jan Marsalek und ein endloser Skandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h12\">&bdquo;Wertebasierte Kommunikation&ldquo;: Baerbock will jetzt undiplomatische Diplomaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h13\">Rechte Spiegelfechterei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103056#h14\">60 Jahre nach dem Marsch auf Washington besteht die wirtschaftliche Ungleichheit der Schwarzen fort<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&lsquo;Das Gemetzel muss beendet werden&rsquo;<\/strong><br>\nKrieg in der Ukraine: G&uuml;nter Verheugen &uuml;ber Friedensverhandlungen und die Debatte in Deutschland [&hellip;]<br>\nIch bin sehr gepr&auml;gt von der fr&uuml;hen Entspannungspolitik. Ich habe sie nicht nur miterlebt, sondern ich war daran beteiligt. Wenn Willy Brandts Position gewesen w&auml;re, dass man mit Breschnew nicht reden kann, w&auml;re der Kalte Krieg bis heute nicht beendet. Wenn ich m&ouml;chte, dass sich die Verh&auml;ltnisse in einem autorit&auml;ren Staat &auml;ndern, erreiche ich das nicht mit milit&auml;rischem Druck, sondern indem ich ein Vertrauensverh&auml;ltnis schaffe.<br>\nSie sagen, dass der Krieg in Deutschland auf einen Kampf zwischen Gut und B&ouml;se reduziert wird. Es gibt eine ungeheure Solidarisierung mit dem Guten, der Ukraine, gegen das B&ouml;se, Putin und Russland. Wie erkl&auml;ren Sie sich das?<br>\nDer Umsturz in der Ukraine wird bei uns dargestellt als eine demokratische Revolution von begeisterten Pro-Europ&auml;ern. Das war eine fabelhafte PR-Nummer, denn es ist nur ein Ausschnitt der Wahrheit. Es war ein vorbereiteter Staatsstreich. Die ersten Ma&szlig;nahmen der &Uuml;bergangsregierung waren gegen die russischst&auml;mmige Bev&ouml;lkerung in der Ukraine gerichtet. Dann begann der Krieg, 2014 mit der sogenannten Anti-Terror-Operation, und die russische Politik von Putin wurde d&auml;monisiert. Die Annexion der Krim hat ihn ins Unrecht gesetzt, das machte es leicht. Der Krieg in der Ukraine wird entsprechend &uuml;berh&ouml;ht zu einem Kampf zwischen rivalisierenden Systemen.<br>\nZwischen Demokraten und Autokraten &hellip;<br>\n&hellip; aber das ist dieser Krieg nicht. Es geht nicht um Ihre oder meine Sicherheit. Wegen meiner Freiheit und zur Verteidigung meiner demokratischen Rechte muss kein Mensch in der Ukraine sterben. Meine Freiheit ist nicht durch Russland bedroht. Schon allein das zu sagen, bringt einen heute in den Verdacht, ein n&uuml;tzlicher Idiot des Kremls zu sein. Deshalb, um keine Missverst&auml;ndnisse aufkommen zu lassen: Es besteht kein Zweifel daran, dass Russland der Aggressor ist, Vertr&auml;ge und Grunds&auml;tze verletzt hat, die das friedliche Zusammenleben in Europa regeln sollen. Aber man muss die Vorgeschichte dieses Kriegs kennen, um sich ein sachliches Urteil zu bilden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.e-pages.dk\/weserkurier\/171502\/article\/1882601\/3\/1\/external\/?token=77e29aefc7e0fe09d5d2329bbc98048b&amp;s=09\">Weser Kurier<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Verheugen wirft Gr&uuml;nen &bdquo;fundamentalistische Au&szlig;enpolitik&ldquo; vor<\/strong><br>\nDer langj&auml;hrige SPD-Politiker und fr&uuml;here EU-Kommissar G&uuml;nter Verheugen hat die Russland-Politik der Bundesregierung angegriffen. In einem Interview im Bremer &bdquo;Weser-Kurier&ldquo; spricht Verheugen von einer &bdquo;fundamentalistischen Au&szlig;enpolitik der Gr&uuml;nen&ldquo;. Er selbst indes sei &bdquo;sehr gepr&auml;gt von der fr&uuml;hen Entspannungspolitik&ldquo;, &auml;u&szlig;ert Verheugen. Er vertritt die Auffassung, dass ohne Willy Brandts Dialogbereitschaft &bdquo;der Kalte Krieg bis heute nicht beendet&ldquo; w&auml;re.<br>\nDen demokratischen Umsturz in der Ukraine vor der Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 nennt Verheugen in dem Interview eine &bdquo;fabelhafte PR-Nummer&ldquo;. Es sei &bdquo;ein vorbereiteter Staatsstreich&ldquo; gewesen. Diese Vorgeschichte zu vergessen sei das Gleiche wie die Behauptung, &bdquo;der Zweite Weltkrieg sei allein auf einen Verr&uuml;ckten namens Hitler zur&uuml;ckzuf&uuml;hren&ldquo;. Es mache ihn auch &bdquo;betroffen&ldquo;, dass sein Parteifreund Frank-Walter Steinmeier die 2014 und 2015 vereinbarten Minsker Abkommen im R&uuml;ckblick als Fehler ansieht.<br>\nVerheugen kritisiert auch die auf einer Krediterm&auml;chtigung beruhende Aufr&uuml;stung der Bundeswehr; bei solchen &bdquo;Kriegskrediten&ldquo; m&uuml;ssten sich jedem Sozialdemokraten &bdquo;die Haare aufrichten&ldquo;. Er fordert stattdessen Verhandlungen mit dem Kreml. Der Einwand, dass man mit Verbrechern nicht verhandele, wies Verheugen zur&uuml;ck, schlie&szlig;lich h&auml;tten die anderen L&auml;nder Deutschland nach 1945 auch &bdquo;wieder die Hand gereicht&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDer SPD-Au&szlig;enpolitiker Michael Roth kritisierte Verheugens Aussagen. &bdquo;Was mich wieder fassungslos macht, sind 0,0 vorhandene Empathie gegen&uuml;ber den angegriffenen, ermordeten, entf&uuml;hrten, vertriebenen, vergewaltigten Menschen der Ukraine&ldquo;, schrieb er auf der Plattform X. Au&szlig;erdem warf er Verheugen vor, &bdquo;die Entspannungspolitik im Sinne Putins diabolisch umzudeuten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/guenter-verheugen-kritisiert-russland-politik-der-ampel-19135931.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das aktuelle Spitzenpersonal der SPD macht deutlich, warum die Partei sehr viele Mitglieder und bei zahlreichen Wahlen verloren hat &ndash; im Vergleich mit der Brandt-&Auml;ra sogar sehr dramatisch.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Abschied vom Siegfrieden &ndash; Stehen wir vor einer &bdquo;Zeitenwende&ldquo; im Ukrainekrieg?<\/strong><br>\nInsgesamt bleibt bemerkenswert, dass der menschliche Faktor des Krieges weitgehend ausgeblendet wird: Br&uuml;der, Ehem&auml;nner, V&auml;ter, Freunde werden in diesem Krieg verheizt wie Br&uuml;der, Ehem&auml;nner, V&auml;ter und Freunde im Ersten Weltkrieg. Nirgends &ndash; so scheint es &ndash; regt sich ob dieses unermesslichen Grauens auch nur ein Qu&auml;ntchen Empathie. &bdquo;Russland darf nicht gewinnen&ldquo; &ndash; das ist die Ratio, koste es, was es wolle.<br>\nDabei sind die Perspektiven ern&uuml;chternd. Je l&auml;nger der Krieg andauert, desto gr&ouml;&szlig;er werden die Sch&auml;den sein, die Land und Leuten zugef&uuml;gt werden. Und: desto gr&ouml;&szlig;er werden die territorialen Zugest&auml;ndnisse sein, die bei einer Verhandlungsl&ouml;sung gemacht werden m&uuml;ssen. Wer glaubt ernsthaft, dass die wesentlich kleinere Ukraine in der Lage sein k&ouml;nnte, das gr&ouml;&szlig;ere Russland milit&auml;risch zu besiegen?<br>\nOb der Krieg in absehbarer Zeit beendet wird, h&auml;ngt nicht nur von der Ukraine ab. Russlands Entscheidungsfindung wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Dazu geh&ouml;rt der sunk-cost effect &ndash; angesichts der bereits entstandenen Kosten (humanit&auml;r, &ouml;konomisch) wird Russland nur dann Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen zustimmen, wenn sie ohne Vorbedingungen begonnen werden. Zudem hat die Ukraine f&uuml;r Russland noch st&auml;rker als f&uuml;r die Nato und die USA eine strategische Bedeutung, so dass es die in diesem Konflikt erreichten Ziele nicht gef&auml;hrden wird. Weiterhin betrachtet die russische Seite diesen Krieg als Folge einer globalen Aggression des Westens und nicht als isoliertes Kr&auml;ftemessen. F&uuml;r die russische F&uuml;hrung steht dieser Krieg ebenfalls f&uuml;r eine &bdquo;Zeitenwende&ldquo; &ndash; f&uuml;r ein Ende der Hegemonie des Westens und der USA und f&uuml;r eine multipolare Weltordnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/abschied-vom-siegfrieden-zeitenwende-im-ukrainekrieg\">Cicero<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vatikan in Bedr&auml;ngnis: Papst Franziskus sorgt mit Russland-Aussagen f&uuml;r Wirbel<\/strong><br>\nDie Ukraine beschuldigt Papst Franziskus, russische &bdquo;imperialistische Propaganda&ldquo; zu verbreiten. Der Vatikan musste dazu Stellung nehmen.<br>\nEinige &Auml;u&szlig;erungen von Papst Franziskus w&auml;hrend einer Videokonferenz zum panrussischen Tag der katholischen Jugend in Sankt Petersburg haben f&uuml;r Aufsehen gesorgt. &bdquo;Vergesst niemals euer Erbe. Ihr seid die Kinder des gro&szlig;en Russlands&ldquo;, sagte Franziskus zu den jungen Russen am 25. August. &bdquo;Das gro&szlig;e Russland von Peter I., Katharina II., jenem gro&szlig;en, gebildeten Imperium von gro&szlig;er Kultur und gro&szlig;er Menschlichkeit&ldquo;, f&uuml;gte der 84-j&auml;hrige Papst hinzu. Die russische Jugend sei weiterhin &bdquo;Erbe des gro&szlig;en Mutterlands Russland&ldquo; und solle dieses Erbe niemals aufgeben.<br>\nKurz nach dem Treffen wurde auf der Website des Vatikans die schriftliche Version der Rede des Papstes ver&ouml;ffentlicht, jedoch wurden einige &Auml;nderungen vorgenommen. Der Abschnitt, in dem Franziskus &uuml;ber &bdquo;das gro&szlig;e Russland&ldquo; sprach, war dort nicht mehr zu finden. Es dauerte allerdings nicht lange, bis die Aussagen des Papstes online die Runde machten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/papst-franziskus-sorgt-mit-russland-aussagen-fuer-wirbel-vatikan-in-bedraengnis-li.383625\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Unfassbar, selbst solch eine eigentlich selbstverst&auml;ndliche &Auml;u&szlig;erung wird skandalisiert und wieder knickt der Vatikan ein.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Man muss nicht katholisch sein, um vom Papst zu erwarten, dass er sich f&uuml;r Diplomatie und Frieden ausspricht und gegen Waffenlieferungen, das d&uuml;rfte selbstverst&auml;ndlich sein. Doch jeder, der sich auch daf&uuml;r ausspricht, ist ja jetzt nach ukrainischer (und westlicher Regierungen) Vorgabe ein russischer Imperialist und verbreitet Russenpropaganda. Mit diesem Vorwurf an den Papst gerichtet, d&uuml;rfte Die Ukraine sehr viel Sympathie der katholischen Welt verloren haben. Auf dieser Welt sind Milliarden Menschen f&uuml;r Frieden. Und der Vatikan hat in meinen Augen nicht zur&uuml;ckgerudert, sondern etwas klargestellt, was die Ukrainer anders ausgelegt haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vom Deutschen Buchhandel ausgezeichneter &ldquo;Friedenspreistr&auml;ger&rdquo; posiert mit Bandera-Flagge<\/strong><br>\nDer Ukrainer Sergei Schadan ist den Lesern von RT DE aus der Berichterstattung &uuml;ber die Verleihung des &ldquo;Friedenspreises&rdquo; des Deutschen Buchhandels im Oktober vergangenen Jahres bekannt. Schon damals kam es unvoreingenommenen Beobachtern merkw&uuml;rdig vor, dass ausgerechnet ein Hassprediger, der einen nicht geringen Beitrag zum Entflammen des B&uuml;rgerkriegs in seinem Land geleistet hat, mit einem Preis ausgezeichnet wird, der nach seiner Eigenbeschreibung Ausdruck der &ldquo;Verpflichtung des Buchhandels zur V&ouml;lkerverst&auml;ndigung&rdquo; sein will.<br>\nNun macht Schadan in sozialen Netzwerken Schlagzeilen mit einem Foto, das ihn und den Oberkommandierenden der ukrainischen Streitkr&auml;fte, Waleri Saluschny, mit einer ganz speziellen Flagge in den H&auml;nden zeigt &#8210; der rot-schwarzen Flagge Stepan Banderas.<br>\nZur Erkl&auml;rung: Die Nationalflagge der Ukraine ist blau-gelb. Oben blau, unten gelb. Die rot-schwarze Flagge (oben rot, unten schwarz) hingegen ist Symbol der im April 1941 im deutsch okkupierten Polen unter der Schirmherrschaft Hitlerdeutschlands gegr&uuml;ndeten Bandera-Fraktion der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN-B).<br>\nDen Zusammenhang zwischen der Gr&uuml;ndung der OUN-B und ihren Symbolen, beispielsweise dem nun auch bei einigen deutschen Politikern beliebten Slogan &ldquo;Slawa Ukraini&rdquo;, hatte RT DE bereits in einem Artikel im M&auml;rz vergangenen Jahres beleuchtet. Wer sich mit der OUN-Flagge ablichten l&auml;sst, will nicht seine Verbundenheit mit seinem Land zum Ausdruck bringen, sondern eine klare ideologische Richtung &#8210; die der ukrainischen Nazis und Kollaborateure Hitlers.<br>\nWessen Geistes Kind Schadan ist, wird auch in dem Artikel &uuml;ber ihn und sein Werk in der ukrainischen Zeitung Ukrainska Prawda deutlich, f&uuml;r den das obige Foto geschossen wurde. Das Feature lobpreist das j&uuml;ngste Werk des Schriftstellers und erinnert auch an jene Preisverleihung in Frankfurt am Main vor gut zehn Monaten.<br>\nEines sei vorausgeschickt: Dagegen, dass ein Schriftsteller und Musiker (Schadan vereint in sich beides) in f&uuml;r sein Land schweren Zeiten in als Luftschutz genutzten U-Bahnstationen, in Hospit&auml;lern und auch an der Front vor uniformierten Landsleuten auftritt, ist an sich nichts einzuwenden. Es ist wohl sogar die Pflicht und Schuldigkeit eines Kulturschaffenden in Kriegs- und Krisenzeiten. Die entscheidende Frage ist, mit welchen Botschaften er auftritt. (&hellip;)<br>\nUnd noch etwas erfahren wir aus dem Portr&auml;t der Ukrainska Prawda. Etwas, wor&uuml;ber RT DE nicht berichtet hat, es ist uns entgangen. Etwas, das ich bei aller Phantasie nie f&uuml;r m&ouml;glich gehalten h&auml;tte. Sergei Schadan hat n&auml;mlich noch einen Preis erhalten. Leser, halte dich fest: den Hannah-Arendt-Preis des Jahres 2022.<br>\nWas wohl die j&uuml;disch-amerikanische Antifaschistin selbst dazu sagen w&uuml;rde, dass ein mit Banderas faschistischer Flagge posierender Hassprediger mit dem Preis ihres Namens geehrt wurde?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/179093-vom-deutschen-buchhandel-ausgezeichneter-friedenspreistraeger\/%20\">Anton Gentzen in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89603\">Die Russen sind &bdquo;Unrat&ldquo;: Pamphlet erh&auml;lt den &bdquo;Friedenspreis&ldquo; des Buchhandels<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Krieg in Permanenz: Perspektive f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nGinge es nicht in der Sache um Tod und Zerst&ouml;rung, die Ank&uuml;ndigung des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodimir Selenskij, das Land werde jetzt die eigene Waffen- und Munitionsproduktion ankurbeln, h&auml;tte das Zeug zu einem Treppenwitz. Denn was hat Selenskij denn vorher gehindert, das zu tun? Bisher hie&szlig; es aus Kiew regelm&auml;&szlig;ig, die Zukunft der Ukraine h&auml;nge von der Kontinuit&auml;t westlicher Geld- und Waffenstr&ouml;me ab; jetzt erkl&auml;rte Selenskij, sowohl die technische Basis f&uuml;r die Ukraine als R&uuml;stungsstandort sei vorhanden als auch die Finanzierung gesichert. Das zweite dieser Elemente scheint eher zuzutreffen, als das erste. Denn was die Ukraine an R&uuml;stungsbetrieben hat, d&uuml;rfte auch der russischen Raketentruppe nicht unbekannt bleiben. Aber dass die Finanzierung solcher Bem&uuml;hungen gesichert ist &ndash; insbesondere dank der westlichen &raquo;Budgethilfe&laquo; f&uuml;r einen ukrainischen Staatshaushalt, der nach Kiewer Angaben schon jetzt zur H&auml;lfte aus R&uuml;stungsausgaben besteht &ndash;, davon kann man ausgehen. Mit seiner Ank&uuml;ndigung reagiert Selenskij zweifellos auf tektonische Verschiebungen im Kreise der westlichen Unterst&uuml;tzerstaaten. Insbesondere beunruhigt die ukrainische Regierung die m&ouml;gliche Perspektive eines Pr&auml;sidentenwechsels in den USA Anfang 2025. (&hellip;)<br>\nIn einem Exklusivinterview f&uuml;r seinen heimischen Fernsehsender 1+1 am Wochenende stellte Selenskij der Ukraine die Perspektive eines &raquo;ewigen Krieges&laquo; vor Augen &ndash; nach dem Vorbild Israels, das auch &raquo;seit Jahrzehnten k&auml;mpft&laquo;. Dazu passt, dass in den USA offenbar Sicherheitsgarantien f&uuml;r die Ukraine nach dem Vorbild Israels ins Auge gefasst werden: Waffen, Geld und politische Unterst&uuml;tzung, aber keine NATO-Mitgliedschaft, die die USA verpflichten w&uuml;rden, selbst an der Front zu k&auml;mpfen. Der kleine Unterschied: Israel ist milit&auml;risch seinen arabischen Nachbarn haushoch &uuml;berlegen. Von der Ukraine kann man das auf absehbare Zeit nicht sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457959.krieg-in-permanenz.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>IWF und Weltbank stellten der Ukraine ein Ultimatum<\/strong><br>\nUnter dem Titel &laquo;Der Krieg macht die Ukraine zum Vasallenstaat des Westens&raquo; berichtete Infosperber, dass die Gl&auml;ubiger der Ukraine den Ausverkauf der riesigen Agrarfl&auml;chen diktieren. Die Profiteure seien westliche Konzerne und ukrainische Oligarchen. Mit 33 Millionen Hektar verf&uuml;gt die Ukraine &uuml;ber weite Teile des fruchtbaren Ackerlandes der Welt.<br>\n&laquo;Da bahnt sich eine Katastrophe f&uuml;r die Kleinbauern an&raquo;, erkl&auml;rte Viktor Scheremata, Vorsitzender des ukrainischen Kleinbauern-Verbandes, gegen&uuml;ber der NZZ, die am 20. August auf einer ganzen Seite &uuml;ber die fragw&uuml;rdige Entwicklung informierte.<br>\nIm Jahr 2001 habe die Ukraine gegen Landk&auml;ufe ein Moratorium verh&auml;ngt. &laquo;Auf Dr&auml;ngen der Weltbank, des Internationalen W&auml;hrungsfonds IWF und der Europ&auml;ischen Entwicklungsbank&raquo;, wie die &laquo;NZZ am Sonntag&raquo; schrieb, &laquo;wurde das Moratorium im Jahr 2020 aufgehoben&raquo;. Seither erlaube das Gesetz ausl&auml;ndischen Konzernen und ukrainischen Investoren, gro&szlig;e Landfl&auml;chen zu kaufen. Die Zeitung zitierte Wiktor Scheremata: &laquo;Die Aufhebung des Moratoriums war die Bedingung daf&uuml;r, dass die Ukraine [von den internationalen Finanzinstitutionen] Kredite erh&auml;lt.&raquo; Das war ein erpresserisches Ultimatum.<br>\nBereits sind die gr&ouml;&szlig;ten Landbesitzer Oligarchen sowie ausl&auml;ndische Konzerne und Investoren, darunter ein in den USA ans&auml;ssiger Private-Equity-Fonds und der Staatsfonds von Saudi-Arabien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/landwirtschaft\/iwf-und-weltbank-stellten-der-ukraine-ein-ultimatum\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>T&ouml;dliche Sanktionen<\/strong><br>\nHilfsorganisationen protestieren scharf gegen die von Berlin und der EU ausdr&uuml;cklich unterst&uuml;tzten ECOWAS-Sanktionen gegen Niger. Die westafrikanische Regionalorganisation ECOWAS hat unter deutsch-europ&auml;ischem Beifall scharfe Sanktionen verh&auml;ngt, um die Putschisten in Niamey zur Aufgabe zu zwingen. Seither stecken Dutzende Container des UN-Kinderhilfswerks UNICEF mit dringend ben&ouml;tigten Medikamenten an der Grenze zu Niger fest; das UN-Weltern&auml;hrungsprogramm WFP klagt, es k&ouml;nne rund 6.000 Tonnen Lebensmittel nicht ins Land bringen. In Niger leiden schon heute fast 20 Prozent der Bev&ouml;lkerung an Unterern&auml;hrung. Die EU-Au&szlig;enminister werden sich am morgigen Donnerstag auf einem informellen Treffen in Turin mit der Entwicklung in Niger befassen. Man wolle besprechen, wie die EU ihre &bdquo;Interessen und Ziele in der Subregion&ldquo; am besten sch&uuml;tzen k&ouml;nne, hei&szlig;t es vorab. Die ECOWAS, die weiterhin mit einem Krieg gegen Niger zur Wiedereinsetzung des gest&uuml;rzten Pr&auml;sidenten Mohamed Bazoum droht, hat laut einem Bericht in Br&uuml;ssel um die Lieferung von Waffen gebeten. Die EU-Staaten z&ouml;gen allerdings, so hei&szlig;t es, die Finanzierung &bdquo;nicht-t&ouml;dlicher&ldquo; Ausr&uuml;stung vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9331\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Aufgeladen in Klausur: SPD-Fraktion stellt sich gegen ihren Kanzler<\/strong><br>\nDie SPD-Fraktion in der Offensive: Mietpreisstopp, Industriestrompreis, B&uuml;rgerversicherung im Gesundheitswesen &ndash; die alte Machtzentrale provoziert die FDP und den eigenen Kanzler.<br>\nKlausur hei&szlig;t R&uuml;ckzug, auch Innehalten, um sich auf wichtige Dinge zu konzentrieren, bedeutet wohl auch die Suche nach sich selbst. Die SPD-Fraktion in Klausur. Nach der Sommerpause und einigen Nettigkeiten, &ldquo;wie war es im Urlaub?&rdquo;, geht es schnell um Positionen und Positionspapiere.<br>\nDiesmal im hessischen Wiesbaden &ndash; kein Zufall. Schlie&szlig;lich wird hier in ein paar Wochen gew&auml;hlt. Schlie&szlig;lich geht es jetzt darum, sozialdemokratische Akzente oder &ndash; um im sozialdemokratischen Jargon zu bleiben &ndash; Kante zu zeigen. Und diesmal ist alles anders. Die Wirtschaft befindet sich auf Talfahrt.<br>\nSchlechte Wirtschaftsdaten, Sorge vor industrieller Abwanderung, Sorge um den Arbeitsmarkt. Die Fraktion sagt, wir m&uuml;ssen jetzt &ldquo;ins Machen&rdquo; kommen und will &ndash; eine von insgesamt sechs zentralen Forderungen &ndash; einen staatlich mitfinanzierten Industriestrompreis: f&uuml;nf Cent pro Kilowattstunde.<br>\nDamit unterbieten die Genossen noch die Gr&uuml;nen, die sechs Cent gefordert hatten. Olaf Scholz zeigte sich zuletzt immer wieder ablehnend, der staatliche Stromtarif sei ein &ldquo;subventioniertes Strohfeuer&rdquo;. Dass ein Feuer angesichts der Wirtschaftslage notwendig ist, davon ist die Fraktion &uuml;berzeugt. Fraktionschef Rolf M&uuml;tzenich versichert: Wir arbeiten nicht gegen den Kanzler, wir gehen voran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/spd-fraktion-druck-kanzler-industriestrompreis-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Energieprobleme belasten Produktion in Deutschland<\/strong><br>\nEin zentraler Ausl&ouml;ser f&uuml;r die negativen Einsch&auml;tzungen der Unternehmen sind die energiepolitischen Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. &ldquo;Diese Entwicklung erschwert die Umsetzung der Energiewende deutlich&rdquo;, stellte Dercks klar. &ldquo;Unsere Umfrage zeigt: Der Politik ist es bislang leider nicht nachhaltig gelungen, erfolgreich gegenzusteuern. Nach dem Energiepreisschock Ende letzten Jahres und dem relativ glimpflich verlaufenen Winter sind die Unternehmen zutiefst in Sorge, was die weitere Entwicklung angeht. Sie sehen ihre Wettbewerbsf&auml;higkeit infrage gestellt.&rdquo;  Die Energiepreise blieben auf einem hohen Niveau, und es mangle an Perspektiven f&uuml;r die Wirtschaft in Deutschland, so das Res&uuml;mee des stellvertretenden DIHK-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrers. &ldquo;Die zentralen Fragen sind nicht beantwortet.&rdquo;  Fehlende Planbarkeit und Verl&auml;sslichkeit in der Energiepolitik r&uuml;cken aus Sicht der Betriebe an die erste Stelle der Transformationshemmnisse. Knapp 60 Prozent der Unternehmen f&uuml;hlen sich hierdurch ausgebremst. &ldquo;Die Unternehmen sehen sich zunehmend mit Vorgaben konfrontiert, die in der Praxis kaum umsetzbar sind&rdquo;, kritisierte Dercks. &ldquo;Hinzu kommen Einsparziele aus dem Energieeffizienzgesetz, von denen niemand sagen kann, wie sie ohne ein Herunterfahren der Produktion erreicht werden k&ouml;nnen.&rdquo; (&hellip;) In der Gesamtheit der Unternehmen &uuml;berwiegen noch die Stimmen, die in Deutschland die Herausforderungen der Energiepolitik annehmen wollen. Die Standorttreue ist bei vielen Betrieben weiterhin stark ausgepr&auml;gt.  In der Industrie und hier besonders bei den gro&szlig;en Unternehmen nehmen jedoch die Pl&auml;ne deutlich zu, dem Standort Deutschland den R&uuml;cken zu kehren. Fast ein Drittel der Industriebetriebe (32 Prozent) plant oder realisiert die Verlagerung von Kapazit&auml;ten ins Ausland beziehungsweise die Einschr&auml;nkung ihrer Produktion im Inland &ndash; ein Zuwachs von 16 Prozentpunkten, also eine Verdopplung, gegen&uuml;ber dem Vorjahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/themen-und-positionen\/wirtschaftspolitik\/energie\/energiewende-barometer-2023-98914\">DIHK<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Working Class: Die Wohlstandsillusion<\/strong><br>\nEs ist die bescheidene, deutsche Variante des &bdquo;American Dream&ldquo;, das Versprechen an die Kinder &bdquo;Ihr sollt es einmal besser haben.&ldquo; Allein: Es tr&auml;gt in vielen F&auml;llen nicht mehr. Verm&ouml;gensaufbau aus eigener Kraft ist f&uuml;r viele Bundesb&uuml;rger unm&ouml;glich.<br>\nJulia Friedrichs interviewte Experten aus der Wissenschaft und Politik, Reinigungs- und Lehrkr&auml;fte sowie B&uuml;romenschen. In ihrem viel besprochenen Sachbuch &bdquo;Working Class: Warum wir Arbeit brauchen, von der wir leben k&ouml;nnen&ldquo; kam sie zu dem Schluss: Alle k&auml;mpfen, um ihr &Uuml;berleben zu sichern.<br>\nDie Generation nach den Babyboomern ist die erste nach dem Zweiten Weltkrieg, die ihre Eltern mehrheitlich nicht wirtschaftlich &uuml;bertreffen wird. Obwohl die Wirtschaft ein Jahrzehnt lang wuchs, besitzt die Mehrheit in diesem Land kaum Kapital und kein Verm&ouml;gen.<br>\nSich Wohlstand aus eigener Kraft zu erarbeiten, ist schwieriger geworden, insbesondere f&uuml;r die junge Generation. Die H&auml;lfte von ihnen f&uuml;rchtet, im Alter arm zu sein.<br>\nAnfang Dezember 2021 hat die OECD gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung eine gro&szlig;e Studie zur Lage der Mittelschicht ver&ouml;ffentlicht. Und damit eine Diagnose gestellt, die sich zuvor schon in vielen Einzelbefunden angedeutet hatte:<br>\nIn der j&uuml;ngeren Generation wird das Aufstiegsversprechen der sozialen Marktwirtschaft in Reihe gebrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/working-class-die-wohlstandsillusion-102.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Frankreich: Disziplinarrechtliche Sanktionen wegen der Streikbeteiligung gegen die Renten&ldquo;reform&ldquo; durch La Poste und Eurodisney<\/strong><br>\nStreikteilnehmer\/innen sind, im franz&ouml;sischen wie im deutschen Recht, vor Ma&szlig;regelung durch den Arbeit&bdquo;geber&ldquo; &ndash; d.h. vor jeglichen disziplinarrechtlichen Sanktionen wegen ihrer Streikbeteiligung &ndash; gesch&uuml;tzt. Im derzeitigen Klima, und mutma&szlig;lich ermutigt durch die allgemeine Haltung des Regierungslagers, versuchen nun gleich mehrere prominente Arbeitgeber diese Beschr&auml;nkung abzusch&uuml;tteln.<br>\nEiner von ihnen ist La Poste. Das franz&ouml;sische Postunternehmen geh&ouml;rt zu 34 % direkt dem franz&ouml;sischen Staat, und zu 66 % der durch die &ouml;ffentliche Hand kontrollierten Bank CDC.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/frankreich\/gewerkschaften-frankreich\/frankreich-disziplinarrechtliche-sanktionen-wegen-der-streikbeteiligung-gegen-die-rentenreform-durch-la-poste-und-eurodisney\/#Artikel\">Labournet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Lage wird ernst: China kontert US-Sanktionspolitik &ndash; Washington will Umsatzeinbr&uuml;che verhindern, schickt Handelsministerin nach Beijing.<\/strong><br>\nZwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Das ist das Ziel, das US-Handelsministerin Gina Raimondo auf ihrer viert&auml;gigen China-Reise verfolgt, die am Mittwoch zu Ende geht. Der eine Faktor, der die US-Handelspolitik gegen&uuml;ber Beijing bestimmt, ist altbekannt: Washington geht mit Strafz&ouml;llen und Sanktionen beinhart gegen die Volksrepublik vor, um die Wirtschaft seines chinesischen Rivalen in ihrer Entwicklung zur&uuml;ckzuwerfen. Der andere Faktor: China war im vergangenen Jahr immer noch drittgr&ouml;&szlig;ter Handelspartner der USA, nur knapp hinter Kanada und Mexiko und mit riesigem Abstand vor Japan, der Nummer vier. In Zeiten eines schw&auml;chelnden Wachstums und einer immer noch nicht &uuml;berwundenen Inflation will Washington keine ungewollten Einbr&uuml;che im Gesch&auml;ft mit der Volksrepublik riskieren, erst recht nicht vor einem Wahljahr, in dem eine darbende Wirtschaft US-Pr&auml;sident Joseph Biden das Amt kosten k&ouml;nnte. Wie sich beide Faktoren verbinden, quasi mit einer Klappe schlagen lassen, das war die Frage, auf die Raimondo eine Antwort suchte, als sie erst in Beijing, dann in Shanghai zu intensiven Verhandlungen eintraf. (&hellip;) Die Lage wird mittlerweile auch aus Sicht der Vereinigten Staaten ernst &ndash; denn Beijing hat begonnen, seinem Protest gegen die US-Sanktionspolitik erste Taten folgen zu lassen. So hat es seinerseits Halbleiter des US-Produzenten Micron zu einem nationalen Sicherheitsrisiko erkl&auml;rt; weil diese seither in China nur noch stark eingeschr&auml;nkt genutzt werden d&uuml;rfen, droht Micron bis zu einem Achtel seines Umsatzes einzub&uuml;&szlig;en &ndash; ein recht schmerzlicher Verlust. (&hellip;) Will Washington das China-Gesch&auml;ft aktuell nutzen, um die eigene Industrie vor einer drohenden Krise zu bewahren, so kann Beijing dem nicht gleichg&uuml;ltig gegen&uuml;berstehen: Auch die chinesische Wirtschaft steckt derzeit fest &ndash; insbesondere, weil der Inlandskonsum nicht wie gew&uuml;nscht boomt und damit die Umstellung von der Exportorientierung auf die vorrangige Produktion f&uuml;r den eigenen Markt nicht so rasch vorankommt wie geplant. Also ist die Volksrepublik aktuell darauf angewiesen, den Konflikt mit den USA auch ihrerseits eher zu d&auml;mpfen, um nicht weitere Einbr&uuml;che im Export in die USA zu riskieren. Denn: Nach wie vor sind die Vereinigten Staaten ihr mit Abstand wichtigster Absatzmarkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457937.wirtschaftskrieg-die-lage-wird-ernst.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>De-Risking&ldquo; liegt nicht im Interesse der EU, sondern der USA<\/strong><br>\nStatt von &bdquo;De-Coupling&ldquo; sprechen viele europ&auml;ische Politiker derzeit oft von &bdquo;De-Risking&ldquo; gegen&uuml;ber China. Ein blindes Folgen der amerikanischen Chinapolitik liegt jedoch nicht im Interesse Europas.<br>\nKonfrontation statt Kooperation. Das scheint die Politik der USA gegen&uuml;ber China in den letzten Jahren zu sein, sowohl in den Wirtschaftsbeziehungen als auch in der Wissenschaft. Mehr und mehr dr&auml;ngen die USA auch ihre Verb&uuml;ndeten dazu, diesem Kurs zu folgen. W&auml;hrend die Politiker der Europ&auml;ischen Union (EU) scheinbar nach der Pfeife des Wei&szlig;en Hauses tanzen wollen, schlagen viele Unternehmen eher einen anderen Kurs ein&hellip;<br>\n&bdquo;Man kann Risiken nicht reduzieren, indem man sich abschottet&ldquo;, erkl&auml;rte der Chef des gr&ouml;&szlig;ten Automobilzulieferers Europas gegen&uuml;ber der Financial Times.<br>\n&bdquo;Mi dem Konzept des &sbquo;De-Risking&lsquo; kann man keine gesunde Entwicklung der Beziehungen zwischen China und der EU herstellen wie es von EU-Beamten vorgestellt wurde. Im Gegenteil: Die Idee wird wahrscheinlich von den USA weiter gest&auml;rkt und ausgenutzt werden&ldquo;, sagte Hartung.<br>\nUnd die USA w&uuml;rden seines Erachtens nur ihre eigenen Interessen verfolgen. Seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise h&auml;tten fast alle politischen Ma&szlig;nahmen der USA den Interessen ihrer europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten geschadet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-08\/29\/content_109452767.htm\">CRI<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Verfassungsschutz, Jan Marsalek und ein endloser Skandal<\/strong><br>\nAls Verfassungsschutzchef wurde er von der FP&Ouml; geschasst. Jetzt hat Peter Gridling ein Buch geschrieben: &uuml;ber die Rechtspartei &ndash; und eine merkw&uuml;rdige Verbindung zum deutschen Skandalkonzern Wirecard. [&hellip;]Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass diese Belastungszeugen nicht zuf&auml;llig gefunden wurden, sondern dass es sich um eine konzertierte Aktion gehandelt hat &ndash; wom&ouml;glich findet sich sogar der Urheber der anonymen Anzeigen unter den Ex-Verfassungssch&uuml;tzern. Eine Vielzahl von Str&auml;ngen f&uuml;hrt auch nach Deutschland.<br>\nSo vermutet Ex-Direktor Gridling, dass der einstige Abteilungsleiter Martin Weiss mit den Anzeigen zu tun haben k&ouml;nnte. Weiss galt wiederum als Proteg&eacute; von Bernd Schmidbauer , dem einstigen Geheimdienstkoordinator im deutschen Kanzleramt. Beide hatten mit Jan Marsalek zu tun, dem mittlerweile fl&uuml;chtigen Ex-Wirecard-Manager, der sich auff&auml;llig f&uuml;r den Verfassungsschutz interessiert haben soll. Weiss soll schon f&uuml;r Wirecard und Marsalek gearbeitet haben, als er noch im Verfassungsschutz t&auml;tig war. Zu all dem &auml;u&szlig;ert sich Weiss &ouml;ffentlich kaum. Er wohnt mittlerweile in Dubai, wo auch Marsalek viele Gesch&auml;fte abwickelte.<br>\nInnenminister Kickl engagierte dann Klaus-Dieter Fritsche , einst Vizechef des deutschen Verfassungsschutzes und sp&auml;ter auch Geheimdienstkoordinator, um den &ouml;sterreichischen Dienst auf neue Beine zu stellen. In einem Interview mit dem STANDARD greift Gridling einen wichtigen Aspekt der damaligen Reform auf: So schleuste die FP&Ouml; massenhaft Bundesheer-Mitarbeiter in den Verfassungsschutz, die dort dubiose Geheimprojekte durchf&uuml;hrten. Was da genau ablief, ist bis heute ungekl&auml;rt.<br>\nIn &Ouml;sterreich l&auml;uft nach wie vor ein Verfahren gegen Jan Marsalek, weil er illegale Abfragen von Verfassungssch&uuml;tzern bestellt haben soll. Die deutschen Beh&ouml;rden scheinen sich dagegen nicht sonderlich f&uuml;r den Spionage-Aspekt seiner Vita zu interessieren &ndash; oder f&uuml;r die Frage, welche Rolle Schmidbauer und Fritsche rund um die Verfassungsschutz-Aff&auml;re spielten.<br>\nErledigt ist die Causa mit Gridlings Buch also noch lange nicht. Es warten noch weitere Enth&uuml;llungen auf uns.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/die-lage-inside-austria-der-verfassungsschutz-jan-marsalek-und-ein-endloser-skandal-a-311a0fb0-8d77-4009-801c-4b82cde9242e\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Wertebasierte Kommunikation&rdquo;: Baerbock will jetzt undiplomatische Diplomaten<\/strong><br>\nDeutsche Diplomaten sollen im Ausland agieren wie die Chefin, berichtet der Spiegel. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock w&uuml;nscht sich von den deutschen Botschaftern mehr Einmischung, mehr Pr&auml;senz und eine klare Haltung. Das repr&auml;sentiere die wertebasierte deutsche Au&szlig;enpolitik. Diplomatische Zur&uuml;ckhaltung war gestern.<br>\nUm den neuen Stil durchzusetzen, hat sich Baerbock Hilfe ins Haus geholt. Der ehemalige Spiegel-Journalist Ralf Beste soll die deutschen Diplomaten mit der neuen Kommunikations-Strategie der Ministerin vertraut machen. Beste wechselte 2014 vom Spiegel ins Ausw&auml;rtige Amt, bekleidete dann den Botschafterposten in Wien. Er soll nun die haltungs- und wertebasierte Kommunikationskultur unter seinen Kollegen etablieren und implementieren.<br>\nAbw&auml;gen und zuh&ouml;ren seien weiterhin Elemente der Au&szlig;enpolitik, sagte Baerbock beim j&auml;hrlichen Empfang der Botschafterkonferenz im Weltsaal des Ausw&auml;rtigen Amts.<br>\n&ldquo;Aber im Zweifel auch gegenhalten. Das ist die Kommunikation f&uuml;r Au&szlig;enpolitik im 21. Jahrhundert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/179186-wertebasierte-kommunikation-baerbock-will-jetzt\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vermutlich damit die diplomatischen Unf&auml;higkeiten der deutschen Bundesau&szlig;enministerin nicht mehr so stark auffalllen, sollen nun s&auml;mtliche Diplomaten ihre bisherige Berufspraxis aufgeben und sich dem Kurs der Chefdiplomatin anpassen. Shitstorms werden wohl tats&auml;chlich die Folge sein. Aber damit m&uuml;sste sich dann nicht mehr Frau Baerbock besch&auml;ftigen, sondern ihre &ldquo;undiplomatischen Diplomaten&rdquo;. Der Image-Schaden d&uuml;rfte dann noch gr&ouml;&szlig;er werden als er ohnehin schon ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Rechte Spiegelfechterei<\/strong><br>\nDie &bdquo;Antifa&ldquo; drangsaliert auf den Stra&szlig;en Gegner der herrschenden Agenda &ndash; w&uuml;rde man die Vorsilbe &bdquo;Anti&ldquo; streichen, k&auml;me diese Selbstbezeichnung der Wahrheit n&auml;her.<br>\nSie br&uuml;llen und beschimpfen Meinungsgegner in Sprechch&ouml;ren. Sie entrei&szlig;en Demonstranten Transparente, beschmieren und bekleben Stra&szlig;enschilder. Sie p&ouml;beln Rentnerinnen an und werden dabei sogar gewaltt&auml;tig. Sie drohen Andersdenkenden mit Hausbesuchen, sodass etliche ihnen nicht mehr mit ihrem vollen Namen &ouml;ffentlich entgegenzutreten wagen. Vom wem rede ich da &ndash; Faschisten? Wo denken Sie hin? Es handelt sich vielmehr um Antifaschisten. Auf Demonstrationen sind sie zum Leidwesen vieler fast omnipr&auml;sent und machen es oft sogar zu einer Mutprobe, sein demokratisch garantiertes Recht in Anspruch zu nehmen. Und noch eines f&auml;llt auf: Besonders aggressiv geht die Antifa gegen jene vor, die sich als Regierungsgegner outen &ndash; gegen Krieg, gegen Freiheits- und Sozialabbau. &bdquo;Faschismus&ldquo; w&auml;re somit der Widerstand gegen einen &uuml;bergriffigen, nach au&szlig;en und innen immer gewaltt&auml;tiger agierenden Staat; &bdquo;Antifaschismus&ldquo; w&auml;re der Widerstand gegen den Widerstand. So kommt es in Deutschland zu einer Art Arbeitsteilung. Die Regierung schafft Fakten, die Medien geben ihr Flankenschutz im Reich des Geistes, und &bdquo;Antifaschisten&ldquo; sichern das Erreichte mit r&uuml;den Methoden auf der Stra&szlig;e ab. Der Autor berichtet von seinen unheimlichen Begegnungen bei Demonstrationen in Wort und Bild.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/rechte-spiegelfechterei\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>60 Jahre nach dem Marsch auf Washington besteht die wirtschaftliche Ungleichheit der Schwarzen fort<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nSechzig Jahre ohne nennenswerte Verringerung des Wohlstandsgef&auml;lles zwischen den Rassen sind ein Versagen der Politik.<br>\nSchwarze Amerikaner haben das Unertr&auml;gliche schon zu lange ertragen. Sechzig Jahre nach dem ber&uuml;hmten Marsch auf Washington f&uuml;r Arbeit und Freiheit, bei dem Dr. Martin Luther King Jr. seine bahnbrechende Rede &ldquo;Ich habe einen Traum&rdquo; hielt, befinden sich die Afroamerikaner auf einem Weg, auf dem es noch 500 Jahre dauern wird, um wirtschaftliche Gleichheit zu erreichen.<br>\nEin neuer Bericht, Still A Dream, der gemeinsam vom Institute for Policy Studies und der National Community Reinvestment Coalition verfasst wurde, untersucht die wirtschaftlichen Indikatoren seit 1963.  Unser Land hat seit der B&uuml;rgerrechtsbewegung in den 1950er und 60er Jahren bedeutende Schritte in Richtung Rassengleichheit unternommen. Doch die wachsende Einkommens- und Verm&ouml;gensungleichheit in den letzten vier Jahrzehnten hat die historischen Verm&ouml;gensunterschiede zwischen den Rassen noch verst&auml;rkt und viele dieser Fortschritte verlangsamt oder sogar r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht.<br>\nSechzig Jahre, in denen das Wohlstandsgef&auml;lle zwischen Schwarzen und Wei&szlig;en nicht wesentlich verringert wurde, sind ein politisches Versagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/60-years-after-the-march-on-washington-black-economic-inequality-persists\/\">Popular Resistance<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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