{"id":103104,"date":"2023-08-31T08:21:31","date_gmt":"2023-08-31T06:21:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104"},"modified":"2023-08-31T08:21:31","modified_gmt":"2023-08-31T06:21:31","slug":"hinweise-des-tages-4432","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h01\">Zum Krieg der Bundesregierung nach innen und au&szlig;en: Diplomatie statt Baerbock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h02\">Putin als Teufel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h03\">Milliarden f&uuml;r Putin: EU kauft Rekordmengen an Fl&uuml;ssiggas aus Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h04\">Kabinettsklausur in Meseberg: In der Realit&auml;t angekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h05\">Studie sieht Investitionsbedarf: Milliarden f&uuml;r Sanierung kommunaler Verkehrswege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h06\">Bosch gibt Entwicklung von Lidar-Sensoren auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h07\">&bdquo;Land ohne Mut&ldquo;: Warum Michael Esfelds Kritik der Corona-Politik unerw&uuml;nscht ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h08\">Shitstorm, Streichen, Schweigen: Wie die demokratische Streitkultur bedroht wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h09\">Unter Konkurrenzdruck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h10\">Antichinesische Provokationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h11\">Niger macht Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h12\">Syrien kommt nicht zur Ruhe: Proteste in Sweida entspannt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h13\">Martin Sonneborn: Ursula von der Leyen verbreitet bewusst &bdquo;irref&uuml;hrende Fakes&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h14\">Die Illusion des Recyclings: Warum der Gelbe Sack nicht h&auml;lt, was er verspricht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zum Krieg der Bundesregierung nach innen und au&szlig;en: Diplomatie statt Baerbock<\/strong><br>\nJetzt geht auch der deutschen Au&szlig;enministerin ein Licht auf &ndash; die Sanktionen schaden Russland nicht, gibt Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) entt&auml;uscht zu: &bdquo;Eigentlich h&auml;tten wirtschaftliche Sanktionen wirtschaftliche Auswirkungen. Das ist aber nicht so. Weil eben die Logiken von Demokratien nicht in Autokratien greifen. (&hellip;)<br>\nWir haben erlebt, dass mit rationalen Entscheidungen, rationalen Ma&szlig;nahmen, die man zwischen zivilisierten Regierungen trifft, dieser Krieg nicht zu beenden ist.&ldquo; Die Ausf&uuml;hrungen der Gr&uuml;nen-Ministerin sind gleich doppelt absurd. Denn was ist &bdquo;rational&ldquo; an Entscheidungen, die der eigenen Bev&ouml;lkerung schaden und den Krieg nicht stoppen? Gravierende wirtschaftliche Folgen hat der Wirtschaftskrieg der Ampel-Regierung gegen Russland n&auml;mlich sehr wohl &ndash; f&uuml;r die B&uuml;rger wie die Unternehmen in Deutschland. W&auml;hrend Russlands Wirtschaft w&auml;chst, verharrt die deutsche in der Rezession, die Inflation bleibt hoch, Lebensmittel und Energie sind teuer. Die Verarmung der Bev&ouml;lkerung und die Deindustrialisierung des Landes sind programmiert. Licht am Ende des Tunnels dieses sozialen Krieges von oben gegen unten gibt es nicht. Wenn vermeintlich &bdquo;rationale Ma&szlig;nahmen&ldquo; nicht greifen, m&uuml;ssen bei der Gr&uuml;nen wohl irrationale her. So verteidigt Baerbock ukrainische Drohnenangriffe auf Moskau als legitim, w&auml;hrend sich selbst ihr Amtskollege in Washington hier eher bedeckt h&auml;lt. Deutschland ist mittlerweile zweitgr&ouml;&szlig;ter Waffensteller der Ukraine nach den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/diplomatie-statt-baerbock-4783174\/\">Sevim Dagdelen in unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Baerbock dreht und wendet das V&ouml;lkerrecht &ndash; Die alte Weltordnung rettet sie damit nicht: Ich mach&rsquo; mir die Welt, wie sie mir gef&auml;llt<\/strong><br>\nEs vergeht kaum ein Tag, an dem die Weltreisende in Sachen V&ouml;lkerrecht, Annalena Baerbock, nicht mit &uuml;berraschenden Botschaften zu Krieg und Frieden aufwartet. Zwar konnte sie Australien wegen mehrfachdefekter Landeklappen des Regierungsfliegers nicht mit einem pers&ouml;nlichen Besuch behelligen. Daf&uuml;r erfreute sie zumindest den erlesenen Zuh&ouml;rerkreis des NATO-treuen Think-Tanks &bdquo;Lowy Institute&ldquo; mit Sitz in Sydney am 22. August mit einer in gewohnt gestochenem Englisch gehaltenen Videobotschaft. Die frohe Kunde lautete: Das 16.500 Kilometer entfernte Deutschland wird sich an dem bevorstehenden Luftwaffenman&ouml;ver &bdquo;Pitch black&ldquo; (pechschwarz) beteiligen. Deutschland wird auch &uuml;ber dem Indopazifik verteidigt. Denn, &bdquo;wenn in Ihrer Region gegen das V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en wird, dann kann es auch an jedem anderen Ort verletzt werden. Ihre Sicherheit ist auch f&uuml;r unsere Sicherheit von Bedeutung&ldquo;, so die gr&uuml;ne Au&szlig;enministerin. Die finstere Macht in der Region ist f&uuml;r Baerbock China. Sie ist in gro&szlig;er Sorge &uuml;ber den Verlust angestammter Einflusssph&auml;ren des Westens: &bdquo;Wir beobachten, wie sich zahlreiche L&auml;nder st&auml;rker China zuwenden. Und wir m&uuml;ssen ehrlich zugeben: Oft liegt das an einem Mangel an Alternativen. Das wollen wir &auml;ndern.&ldquo; Durch die Bundesluftwaffe &ndash; mag man erg&auml;nzen. Die Zeichen der Zeit sprechen gegen Baerbock. Ihre Werbetour, mit der die L&auml;nder des globalen S&uuml;dens von den antirussischen Wirtschaftssanktionen der Wertegemeinschaft NATO und EU &uuml;berzeugt werden sollten, tr&auml;gt keine Fr&uuml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ich-mach-mir-die-welt-wie-sie-mir-gefaellt-4783246\/\">Ralf Hohmann in unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Putin als Teufel<\/strong><br>\nNach den j&uuml;ngsten Entwicklungen um Prigoschins Tod begeben sich Politik und Medien immer mehr in eine Sackgasse.<br>\nDer mutma&szlig;liche Tod des Oligarchen und Chefs der Privatarmee Wagner, Jewgeni Wiktorowitsch Prigoschin, bei einem Flugzeugabsturz am 23. August 2023, hat einhellige Reaktionen ausgel&ouml;st: die weitere D&auml;monisierung Putins und die Einsch&uuml;chterung jener Andersdenkenden, die die russische Politik abweichend von der vorherrschenden Lehre in Medien und Politik beurteilen. Das Verh&auml;ltnis zu Russland ist zerr&uuml;ttet, wem es bislang noch nicht deutlich geworden ist, dem kann es jetzt nicht mehr verborgen bleiben. Damit hat man sich noch tiefer in die Sackgasse man&ouml;vriert. Eine Umkehr ist weniger in Sicht denn je.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/putin-als-teufel\/\">Stefan Luft auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Milliarden f&uuml;r Putin: EU kauft Rekordmengen an Fl&uuml;ssiggas aus Russland<\/strong><br>\nUm auf russisches Gas verzichten zu k&ouml;nnen, das vor dem Krieg in der Ukraine in gro&szlig;en Mengen aus Russland kam, setzt die EU vor allem auf per Schiff geliefertes Fl&uuml;ssiggas. Allerdings kaufen Importeure wie der Energieriese Total auch dieses in gro&szlig;en Mengen in Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/EU-kauft-Rekordmengen-an-Fluessiggas-aus-Russland-article24361013.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Angesichts der hohlen Moralbehauptungen vonseiten der EU ist das tats&auml;chlich &ldquo;absurd&rdquo;, wie die spanische Energieministerin es ausdr&uuml;ckt. Aber Fl&uuml;ssiggas ist umweltsch&auml;dlicher und teurer als das Gas, das aus den Nord-Stream-Pipelines kommen k&ouml;nnte &ndash; da schlagen die EU-Staaten doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kabinettsklausur in Meseberg: In der Realit&auml;t angekommen<\/strong><br>\nDie Ampel zeigt in Meseberg, dass sie durchaus noch handlungs- und konsensf&auml;hig ist. Erstmals wird auch deutlich ausgesprochen, wie ernst die wirtschaftliche Lage ist. [&hellip;]<br>\nBesonders stolz auf dieses Gesetz, das den Kern des Zehnpunkteplans von Meseberg bildete, war hingegen der Finanzminister. Lindner lie&szlig; mehrfach anklingen, dass er die Blockade von Familienministerin Lisa Paus gegen das Gesetz vor zwei Wochen produktiv genutzt habe. In dieser Zeit habe er f&uuml;r weitere Ma&szlig;nahmen (etwa h&ouml;here und einfachere Abschreibungen) noch mal gut 1,3 Milliarden Euro herausgeholt, w&auml;hrend das Volumen f&uuml;r die Kindergrundsicherung, die ebenfalls in dieser Woche beschlossen worden ist, weit entfernt von Paus&rsquo; urspr&uuml;nglichen Pl&auml;nen war.<br>\nDie Bilanz der Woche k&ouml;nnte Lindner kurz so zusammenfassen: 2,4 Milliarden f&uuml;r Kinderarmut, satte acht f&uuml;r Wirtschaftshilfe. Aber das tut er &ouml;ffentlich nicht. Das w&uuml;rde nur gleich wieder f&uuml;r unsch&ouml;ne Ger&auml;usche sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2023-08\/kabinettsklasur-meseberg-bundesregierung-ampel-koalition%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Die Bilanz der Woche k&ouml;nnte Lindner kurz so zusammenfassen: 2,4 Milliarden f&uuml;r Kinderarmut, satte acht f&uuml;r Wirtschaftshilfe.&rdquo; &ndash; Das ist vor allem schlechtes Deutsch. Der Autor kann nicht ausdr&uuml;cken, was er eigentlich sagen will (&ldquo;2,4 Milliarden f&uuml;r die Milderung der Kinderarmut&rdquo;); aber so dr&uuml;ckt der Satz tats&auml;chlich die Wahrheit aus: &ldquo;2,4 Milliarden *f&uuml;r* Kinderarmut&rdquo;. Derweil Lindner, obwohl angeblich &uuml;berhaupt kein Geld im Haushalt vorhanden ist, mal eben die dreifache Menge als Geschenk &uuml;ber den Unternehmen niedergehen l&auml;sst. Wobei allerdings die L&auml;nder (und Kommunen), auf deren Kosten er gro&szlig;z&uuml;gig Milliardengeschenke verteilt, (hoffentlich) gegenhalten werden. Denn die L&auml;nder und Kommunen m&uuml;ssen gem&auml;&szlig; ihrem Anteil am Unternehmensteueraufkommen etwa 2\/3 der 7,3 Milliarden Euro zahlen; das sind fast 5 Milliarden Euro, sie definitiv nicht haben.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Was die Ampel bei ihrer Klausurtagung konkret beschlossen hat<\/strong><br>\nKonkret hat sich die Ampel auf mehrere neue Vorhaben geeinigt. Die Beschl&uuml;sse in der &Uuml;bersicht:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Wirtschaft wird mit Steuererleichterungen bedacht. So sollen Unternehmen durch das Wachstumschancengesetz von Finanzminister Christian Lindner (FDP) sp&uuml;rbar entlastet werden. Vorgesehen sind Entlastungen von rund sieben Milliarden Euro pro Jahr ab 2024 und insgesamt &uuml;ber 32 Milliarden in den n&auml;chsten Jahren.<\/li>\n<li>Ein Gesetz zum B&uuml;rokratieabbau wird auf den Weg gebracht. Unter anderem sollen Firmen Buchungsbelege nur noch acht statt zehn Jahre auf Papier aufbewahren m&uuml;ssen. Hotels m&uuml;ssen k&uuml;nftig nicht mehr f&uuml;r jeden einzelnen Gast einen Meldeschein ausf&uuml;llen. Justizminister Marco Buschmann (FDP) hofft durch sein B&uuml;rokratieentlastungsgesetz auf mehr Effizienz bei kleinen und mittelst&auml;ndischen Unternehmen und Einsparungen in H&ouml;he von 2,3 Milliarden Euro im Jahr.<\/li>\n<li>Das Gesundheitswesen wird digitaler gemacht. Ein Gesetz aus dem Haus von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) soll daf&uuml;r sorgen, die Digitalisierung voranzutreiben. So sollen alle Versicherten, so sie nicht widersprechen, schon 2025 elektronische Patientenakten bekommen.<\/li>\n<li>Die Verwaltung wird f&uuml;r KI-Anwendungen fit gemacht. Bis Ende 2024 sollen die technischen und rechtlichen Voraussetzungen f&uuml;r den Einsatz von KI-Anwendungen in der Verwaltung geschaffen werden. Schon Anfang des Jahres soll zudem das digitale E-Rezept zum verbindlichen Standard bei der Arzneimittelversorgung werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundesregierung-was-die-ampel-bei-der-meseberg-klausur-beschlossen-hat-a-1ec45456-27ae-4a9b-98b1-f0e74c4943e4\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Ampelkoalition hat also die Fortsetzung der Umverteilung von unten nach oben beschlossen, von der insbesondere Unternehmen und der digitale Sektor profitieren sollen. Arme Familien werden mit wenigen Euros mehr vertr&ouml;stet. Und dennoch bescheinigt Bundeskanzler Scholz sich selbst <a href=\"https:\/\/twitter.com\/SuspicicMinds\/status\/1696506502440194408\">eine gute Leistungsbilanz<\/a>. Vielleicht sollte die Scholz-Regierung weniger an Kommunikationsstrategien arbeiten, sondern mehr B&uuml;rgern&auml;he wagen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Statt Kinderarmut zu bek&auml;mpfen, treibt die Bundesregierung Aufr&uuml;stung voran: Euer Krieg kotzt mich an!<\/strong><br>\nEs gibt Momente, in denen selbst die leidgepr&uuml;ften Dauerbeobachter des Berliner Politikbetriebs kurz zusammenzucken m&uuml;ssen. Diesen Montag war es soweit, als Familienministerin Lisa Paus (Gr&uuml;ne) vor die Bundespressekonferenz trat: &bdquo;Nach Jahrzehnten der politischen Diskussion ist es diese Bundesregierung, die eine Antwort auf Kinderarmut in Deutschland gefunden hat&ldquo;, leitete sie ihr Fremdscham-gebietendes Statement zur gerade ausgehandelten Kindergrundsicherung ein. &bdquo;Darauf k&ouml;nnen wir stolz sein.&ldquo; Worauf die Ministerin genau stolz sein will, bleibt unklar. Gerade einmal 2,4 Milliarden Euro sollen ab dem Jahr 2025 f&uuml;r die Kindergrundsicherung zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Das meiste Geld flie&szlig;t in eine Verwaltungsreform, mit der Prozesse digitalisiert und bestehende Leistungen geb&uuml;ndelt werden sollen. Bei den von Armut betroffenen Kindern wird nach aktuellen Einsch&auml;tzungen wenig bis nichts davon ankommen. Dass Sozialverb&auml;nde und Armutsforscher zuvor Betr&auml;ge von mehr als 20 Milliarden Euro gefordert hatten, um Kinderarmut wirksam zu bek&auml;mpfen, erw&auml;hnte Paus nat&uuml;rlich nicht. Auch auf die von ihr selbst urspr&uuml;nglich geforderten 12 Milliarden Euro ging sie nur beil&auml;ufig ein. Stattdessen zeigte sie sich &bdquo;zufrieden&ldquo;, dass &bdquo;die Ampel f&uuml;r dieses zentrale sozialpolitische Projekt endlich auf Gr&uuml;n gestellt&ldquo; werden konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/euer-krieg-kotzt-mich-an-4783250\/\">Vincent Cziesla in unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Alleinerziehende und ihre Kinder sind besonders oft von Armut betroffen. Justizminister r&auml;t, &bdquo;st&auml;rker berufst&auml;tig&ldquo; zu sein: H&auml;ufig arm trotz Vollzeitjob<\/strong><br>\nBetroffen sind insbesondere Trennungsfamilien, in denen ein Elternteil die Hauptbetreuung leistet und der andere Elternteil sich zu einem bestimmten Prozentsatz bei der Erziehung einbringt. Als Beispiel nannte der Minister einen Vater, der 4.000 Euro im Monat verdient und 40 Prozent der Erziehungsleistung &uuml;bernimmt. Verdient die hauptbetreuende Mutter des gemeinsamen Kindes 2.000 Euro, zahlte der Vater bislang rund 500 Euro Unterhalt. &bdquo;Wenn unsere Pl&auml;ne umgesetzt werden, wird der Vater etwas mehr als 400 Euro zahlen. Wenn wir V&auml;ter dazu motivieren, sich st&auml;rker in der Betreuung der Kinder zu engagieren, hilft das auch den M&uuml;ttern. Sie k&ouml;nnen dann etwa st&auml;rker berufst&auml;tig sein&ldquo;, so die Argumentation des Ministers. Dabei ignoriert er, dass schon jetzt 42 Prozent der Trennungskinder arm sind, obwohl viele Alleinerziehende in Vollzeit oder vollzeitnah arbeiten. &bdquo;Da ist der Spielraum f&uuml;r mehr Erwerbsarbeit gering&ldquo;, selbst wenn der andere Elternteil noch einen Nachmittag mehr &uuml;bernehme, so die Kritik des NRW-Landesverbands alleinerziehender M&uuml;tter und V&auml;ter. (&hellip;)<br>\nEine Einsch&auml;tzung, die durch die von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegebene Studie &bdquo;Alleinerziehende weiter unter Druck&ldquo; best&auml;tigt wird. Nach Daten der Stiftung, der man sicherlich keine besondere N&auml;he zu Gewerkschaften nachsagen kann, gehen alleinerziehende M&uuml;tter h&auml;ufiger einer Besch&auml;ftigung nach als andere M&uuml;tter und arbeiten auch &ouml;fter in Vollzeit. Dennoch ist das Risiko, in Armut zu leben, f&uuml;r alleinerziehende Familien in Deutschland von allen Familienformen am h&ouml;chsten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/haeufig-arm-trotz-vollzeitjob-4783244\/\">Ulf Immelt in unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Studie sieht Investitionsbedarf: Milliarden f&uuml;r Sanierung kommunaler Verkehrswege<\/strong><br>\nBr&uuml;cken und Stra&szlig;en in vielen Kommunen sind in einem sanierungsbed&uuml;rftigen Zustand. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Auch in den &ouml;ffentlichen Personennahverkehr m&uuml;sse stark investiert werden.<br>\nViele Verkehrswege in St&auml;dten und Gemeinden m&uuml;ssen in den kommenden Jahren saniert werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Deutsche Institut f&uuml;r Urbanistik im Auftrag des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und des ADAC erstellt hat.<br>\nDen Investitionsbedarf beziffern die Forscher mit mehr als 370 Milliarden Euro, die bis zum Jahr 2030 aufgewendet werden m&uuml;ssten. Die Mittel seien erforderlich, um den Erhalt und die Erweiterung von Schienennetzen, Stra&szlig;en und Wegen in deutschen St&auml;dten, Landkreisen und Gemeinden zu erm&ouml;glichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/verkehrswege-kommunen-kosten-studie-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Mehr als eine drittel Billion Euro f&uuml;r marode Stra&szlig;en und Gleise n&ouml;tig<\/strong><br>\nDas kommunale Stra&szlig;en- und Schienennetz ist nach einer Studie so marode, dass 372 Milliarden Euro bis 2030 ben&ouml;tigt werden &ndash; aber fast nur f&uuml;r den Erhalt. F&uuml;r den &Ouml;PNV-Ausbau bleiben kaum Mittel. Die Forscher zweifeln, dass ein ver&auml;ndertes Mobilit&auml;tsverhalten der Menschen daran viel &auml;ndern w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus247199416\/Marode-Infrastruktur-Bis-2030-mehr-als-eine-drittel-Billion-Euro-fuer-Strassen-und-Gleise-noetig.html%20\">Welt Online <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Marode&rdquo;? Unfassbar. Wieso fragt und recherchiert anscheinend niemand nach, wieso Stra&szlig;en und Gleise so viel maroder geworden sind, als sie vor, sagen wir mal, 25 Jahren waren; warum (vor allem) die Bundesregierungen von Schr&ouml;der und Merkel &uuml;ber mehr als zwei Jahrzehnte mit vollen H&auml;nden f&uuml;r Steuergeschenke an Unternehmen und Superreiche zum Fenster herausgeworfen haben und nicht f&uuml;r die Pflege der deutschen Infrastruktur?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bosch gibt Entwicklung von Lidar-Sensoren auf<\/strong><br>\nBei Batteriezellen laufen die deutschen Zulieferer der internationalen Konkurrenz hinterher. Auch bei einer zentralen Technologie des autonomen Fahrens gibt nicht nur Bosch auf.<br>\nie deutschen Autozulieferer verlieren bei einer Zukunftstechnologe den Anschluss. Bosch ist klammheimlich aus der Entwicklung von Lidar-Sensoren ausgestiegen, die zentral f&uuml;r den Durchbruch des vollst&auml;ndig autonomen Fahrens gelten. Zuvor hatte bereits ZF das Engagement beendet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/mittelstand\/familienunternehmer\/autoindustrie-bosch-gibt-entwicklung-von-lidar-sensoren-auf\/29362384.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht Mueller:<\/strong> Es k&ouml;nnte ja auch sein, dass die Verantwortlichen bei Bosch und bei ZF so schlau geworden sind, dass autonomes fahren keine Zukunft hat. Weil sich im Stra&szlig;enverkehr einem Automaten zu &uuml;berlassen m&ouml;glicherweise der menschlichen Natur diametral widerspricht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Land ohne Mut&ldquo;: Warum Michael Esfelds Kritik der Corona-Politik unerw&uuml;nscht ist<\/strong><br>\nDas Buch des Philosophieprofessors Michael Esfeld kann nicht auf die Frankfurter Buchmesse. Warum ist diese Kritik der Corona-Ma&szlig;nahmen tats&auml;chlich unzumutbar?<br>\nCorona ist vorbei, die Aufarbeitung ebenso &ndash; eingestanden werden kleine Fehler, aber im Gro&szlig;en und Ganzen haben &bdquo;wir&ldquo; alles gut gemacht, und eine Kommission zur Evaluierung der Pandemiepolitik h&auml;lt der Bundestag auch nicht f&uuml;r n&ouml;tig. Da st&ouml;rt ein Buch wie das von Michael Esfeld &ndash; renommierter Philosophieprofessor an der Universit&auml;t Lausanne und Mitglied der Leopoldina.<br>\nDenn es formuliert, geradezu philosophisch trocken, einen Einspruch und richtet einen Weckruf an die Zivilgesellschaft: Der &bdquo;Trend&ldquo;, der den Umgang mit dem Coronavirus bestimmt hat, ist nicht vorbei. Und dieser Trend ist gar nicht gut: Er f&uuml;hrt in eine Gesellschaft, welche &bdquo;die Menschenrechte, die ergebnisoffene wissenschaftliche Forschung und die Mechanismen der Gewaltenteilung des Rechtsstaates zur Begrenzung der Aus&uuml;bung von Macht&ldquo; (S. 17) au&szlig;er Kraft setzen kann &ndash; bedarfsweise, immer wieder und irgendwann vielleicht best&auml;ndig.<br>\nEsfeld nimmt auch den Laien auf eine verst&auml;ndlich geschriebene Entdeckungsreise &bdquo;Zur&uuml;ck in die Zukunft&ldquo; (S. 18) der Philosophiegeschichte mit, in der er sowohl die Wurzeln akuter &Uuml;bel als auch Saatgut f&uuml;r bessere Fr&uuml;chte sichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/coronavirus\/frankfurter-buchmesse-ohne-mut-diese-kritik-der-pandemiepolitik-ist-unerwuenscht-li.383711%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Einfach nur peinlich f&uuml;r die Frankfurter Buchmesse. Ich st&ouml;re mich allerdings an dem Begriff &bdquo;F&uuml;rsorgestaat&ldquo;. Das klingt doch arg f&uuml;rsorglich, tats&auml;chlich handelt es sich um einen Ma&szlig;nahmen- und autorit&auml;ren Anordungsstaat, der sich das Etikett F&uuml;rsorge angeheftet hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Shitstorm, Streichen, Schweigen: Wie die demokratische Streitkultur bedroht wird<\/strong><br>\nWenn wir nicht mehr offen streiten, gehen wir unter, sagte einst Herbert Wehner. Ein neues Buch untersucht nun, wie es um die Streitkultur in Deutschland steht.<br>\nWie wichtig Streit in der Demokratie ist, hat vor vielen Jahrzehnten einmal der alte SPD-Politiker Herbert Wehner auf den Punkt gebracht. Wenn wir nicht mehr offen streiten k&ouml;nnten, &bdquo;w&auml;ren wir alle zusammen, Sie und wir, verurteilt, unterzugehen!&ldquo;, sagte er am Rednerpult des Bundestages.<br>\nWehner selbst wurde f&uuml;r seine Vergangenheit als Kommunist immer wieder heftig angegriffen. Aber er teilte auch selbst heftig aus. Bis zum Schluss trieb ihn die Erfahrung mit der Nazizeit an, in der Menschen f&uuml;r ihre Meinung nicht nur mundtot gemacht wurden. Er sah im offenen Streit die Grundbedingung f&uuml;r das &Uuml;berleben einer freien Gesellschaft.<br>\nDoch wie steht es heute um unsere Streitkultur? Um diese Frage geht es in dem neuen Buch &bdquo;Probleme der Streitkultur in Demokratie und Wissenschaft&ldquo;. Es ist im Verlag Karl Alber erschienen, einem traditionsreichen Verlag f&uuml;r Philosophie, der seit 2022 zur Nomos-Verlagsgesellschaft in Baden-Baden geh&ouml;rt. Herausgegeben hat es die Bochumer Philosophie-Professorin Maria-Sibylla Lotter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/shitstorm-streichen-schweigen-wie-die-demokratische-streitkultur-bedroht-wird-li.381495\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Unter Konkurrenzdruck<\/strong><br>\nChina verliert an Bedeutung als Absatzmarkt deutscher Exporteure, nimmt deutschen Firmen Anteile an ihrem zentralen Absatzmarkt, der EU, und setzt die Bundesrepublik in zunehmendem Ma&szlig; unter Konkurrenzdruck. Dies zeigen zwei aktuelle Studien aus f&uuml;hrenden Denkfabriken der deutschen Wirtschaft. Demnach sinkt der deutsche Export in die Volksrepublik preisbereinigt seit 2018, weil chinesische Firmen Produkte, die China lange Zeit aus Deutschland bezog, immer h&auml;ufiger selbst herstellen k&ouml;nnen. Auch konnten chinesische Unternehmen ihre Exporte in die EU in den vergangenen Jahren erheblich steigern. Dabei gelang es ihnen, deutschen Unternehmen Marktanteile abzunehmen. Dies wiegt schwer, da die EU traditionell als bedeutendster Absatzmarkt der deutschen Industrie gilt. W&auml;hrend das Kiel Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW Kiel) urteilt, deutsche Exporteure m&uuml;ssten sich in Zukunft mehr nach S&uuml;dostasien oder Indien orientieren, um Absatzr&uuml;ckg&auml;nge in China auszugleichen, hei&szlig;t es beim K&ouml;lner Institut der Deutschen Wirtschaft, wegen wirtschaftlicher Probleme in Deutschland und schnell zunehmendem &bdquo;Konkurrenzdruck&ldquo; aus China seien &bdquo;Wohlstandsverluste&ldquo; nicht auszuschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9332\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Antichinesische Provokationen<\/strong><br>\nEine &raquo;bedauerliche Wortwahl&laquo; nannte es ein Sprecher des britischen Premiers vor wenigen Wochen, da&szlig; in der Abschlu&szlig;erkl&auml;rung des letzten Gipfels der EU mit lateinamerikanischen und karibischen Staaten (CELAC) neben der britischen Bezeichnung &raquo;Falkland Islands&laquo; auch der spanische Name &raquo;Islas Malvinas&laquo; f&uuml;r die seit 1833 vom britischen Imperialismus besetzt gehaltene s&uuml;damerikanische Inselgruppe verwendet wurde. Dabei hatte der Sonderausschu&szlig; der UNO f&uuml;r Entkolonialisierung kurz zuvor eine Resolution beschlossen, in der Britannien und Argentinien aufgefordert werden, ihre Verhandlungen wieder aufzunehmen, um &raquo;so bald wie m&ouml;glich eine friedliche und endg&uuml;ltige L&ouml;sung&laquo; f&uuml;r die 400 Kilometer vor der argentinischen K&uuml;ste gelegenen Inselgruppe zu finden. London hatte die Gespr&auml;che nach dem sogenannten Falklandkrieg 1982 ausgesetzt. Premierministerin Thatcher hatte damals Kriegsschiffe zur Verteidigung des britischen Kolonialerbes um die halbe Welt geschickt. Eine offenbar gezielte Provokation ganz anderen Kalibers hat sich am Mittwoch der Au&szlig;enausschu&szlig; des von den konservativen Tories kontrollierten britischen Parlaments geliefert, als er die chinesische Insel Taiwan erstmals als ein &raquo;unabh&auml;ngiges Land&laquo; bezeichnet hat. &raquo;Taiwan ist bereits ein unabh&auml;ngiges Land unter dem Namen Republik China&laquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht &uuml;ber die britische Au&szlig;enpolitik in Ostasien. Und weiter: &raquo;Taiwan besitzt alle Voraussetzungen der Staatlichkeit, einschlie&szlig;lich einer dauerhaften Bev&ouml;lkerung, eines definierten Territoriums, einer Regierung und der F&auml;higkeit, Beziehungen mit anderen Staaten aufzunehmen &ndash; es fehlt ihm lediglich an gr&ouml;&szlig;erer internationaler Anerkennung.&laquo; Nun ist es aber so, da&szlig; die &raquo;internationale Anerkennung&laquo; Taiwans in den vergangenen Jahren nicht gr&ouml;&szlig;er, sondern deutlich kleiner wurde. Nachdem insbesondere Nicaragua, Panama, El Salvador, die Dominikanische Republik und Honduras ihre Beziehungen zu Taiwan abgebrochen haben, halten es von den 193 Mitgliedstaaten der UNO nur noch zw&ouml;lf &ndash; oder sechs Prozent &ndash; mit Taipeh: Belize, Eswatini (als einziger Staat in Afrika), Guatemala, Haiti, die kleinen pazifischen Inselstaaten Marshallinseln, Nauru, Palau und Tuvalu, Paraguay sowie die drei karibischen Inselstaaten St. Kitts und Nevis, St. Lucia und St. Vincent und die Grenadinen. Bis auf diese zw&ouml;lf f&uuml;r die Weltpolitik eher unbedeutenden Staaten bekennen sich alle offiziell zur Ein-China-Politik und sehen in der Volksrepublik den legitimen Vertreter dieses einen Chinas. Trotzdem erhebt die &raquo;Regierung&laquo; in Taipeh den Anspruch, ebenfalls das eine China zu vertreten, n&auml;mlich die &raquo;Republik China&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1498935731370\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Niger macht Schule<\/strong><br>\nGabun: Milit&auml;rs setzen Pr&auml;sident nach Wahlen fest und &uuml;bernehmen Institutionen. Exkolonialmacht Frankreich &raquo;besorgt&laquo;.<br>\nWie nicht anders zu erwarten war, hat als erstes Frankreich den Putsch in seiner ehemaligen Kolonie Gabun verurteilt. Nachdem die Wahlbeh&ouml;rde in der Nacht zu Mittwoch den seit 14 Jahren regierenden Ali-Ben Bongo Ondimba mit 64,27 Prozent der Stimmen zum Sieger der Pr&auml;sidentschaftswahl erkl&auml;rt hatte, &uuml;bernahm das Milit&auml;r die Macht in dem zentralafrikanischen Land. Eine Gruppe von Offizieren unter F&uuml;hrung von Oberst Ulrich Manfoumbi erkl&auml;rte die Wahlen im TV-Studio des Staatssenders Gabon 24 f&uuml;r annulliert. Es folgte das Vorgehen nach bekanntem Szenario &ndash; siehe Mali, Burkina Faso, Guinea und Niger &ndash;, mit Gr&uuml;ndung eines &Uuml;bergangsgremiums (Comit&eacute; pour la Transition et la Restauration des Institutions, CTRI) aus Angeh&ouml;rigen der Armee, der Republikanischen Garde (des Pr&auml;sidenten) und der Gendarmerie. Alle staatlichen Institutionen wurden aufgel&ouml;st sowie Fernseh- und Radiosender besetzt. Manfoumbi war begleitet vom Generalstabschef der Republikanischen Garde, General Brice Clotaire Oligui Nguema. Fallschirmj&auml;ger &ndash; an ihren roten Baretten zu erkennen &ndash; waren in der Hauptstadt Libreville ausgeschw&auml;rmt, wo spontane Demonstrationen am Morgen zur Unterst&uuml;tzung des Milit&auml;rputsches stattfanden. Soldaten der Garde R&eacute;publicaine, an ihren gr&uuml;nen Baretten zu erkennen, feierten den Umsturz im Pr&auml;sidentenpalast und skandierten &raquo;Oligui Pr&auml;sident&laquo;, wie Jeune Afrique berichtete. Als die sozialen Netzwerke und das Internet wieder teilweise intakt waren, k&uuml;ndigte das CTRI &uuml;ber X an, dass es den Oberbefehlshaber der Republikanischen Garde zu seinem Vorsitzenden ernannt hat. Kurz vor acht Uhr am Mittwoch morgen hatte Putschanf&uuml;hrer Oberst Manfoumbi proklamiert, dass sich Ondimba mit Arzt und seiner Familie im Hausarrest befinde. Seine Schwester Pascaline Bongo Ondimba soll in der Nacht das Land verlassen haben. Neben Pr&auml;sidentensohn Noureddin Bongo Valentin sollen einige Politiker &ndash; der Regierungssprecher Jessey Ella Ekogha und Kabinettschef Cyriaque Mvourandjiami &ndash;, die der organisierten Geldw&auml;sche und Korruption beschuldigt werden, verhaftet worden sein. Ebenso wurden die Pr&auml;sidentin des Verfassungsgerichts, Marie-Madeleine Mborantsuo, und der Chef der Wahlbeh&ouml;rde CGE, Michel St&eacute;phane Bonda, unter Hausarrest gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/457997.n%C3%A4chster-putsch-in-afrika-niger-macht-schule.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Syrien kommt nicht zur Ruhe: Proteste in Sweida entspannt<\/strong><br>\nMit rund 150 Teilnehmern sind die Proteste in der s&uuml;dsyrischen Stadt Sweida am 10. Tag in Folge deutlich zur&uuml;ckgegangen. Drusische Stammesf&uuml;hrer und religi&ouml;se F&uuml;hrer hatten seit Tagen zwischen den Demonstranten und Regierungsvertretern vermittelt.<br>\nScheich Joseph al-Jarbou, einer der religi&ouml;sen F&uuml;hrer der Drusen erkl&auml;rte, Sweida sei Teil von Syrien und eine Losl&ouml;sung der Provinz &ndash; wie von einigen der Demonstranten gefordert worden war &ndash; werde nicht akzeptiert. Bei den j&uuml;ngsten Protesten seien &raquo;widerspr&uuml;chliche Stimmen und falsche Forderungen aufgetaucht&laquo;, wurde der Scheich in der syrischen Tageszeitung &raquo;Al Watan&laquo; zitiert. Die syrische Fahne sei die Fahne der Nation und &raquo;das Volk von Sweida wird nicht von den Entscheidungen des Staates abweichen&laquo;. Sweida wie Syrien w&uuml;rden von Pr&auml;sident Baschar al-Assad regiert, so der Scheich.<br>\nW&auml;hrend Beobachter in Sweida, die namentlich nicht genannt werden m&ouml;chten, berichteten, in der Stadt herrsche angespannte Ruhe, noch immer seien Stra&szlig;en, zahlreiche Gesch&auml;fte und &ouml;ffentliche Einrichtungen geschlossen, hie&szlig; es in &raquo;Al Watan&laquo;, da&szlig; Sweida offenbar bem&uuml;ht sei, zum normalen Alltag zur&uuml;ckzukehren. Der Transport zwischen den umliegenden D&ouml;rfern und dem Stadtzentrum werde wiederaufgenommen, die Menschen k&ouml;nnten in den meisten F&auml;llen ihre Arbeitspl&auml;tze erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1404282293973\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Damaskus im Brennpunkt<\/strong><br>\nSyrien: Festhalten der USA an globaler Hegemonie l&auml;sst das Land nicht zur Ruhe kommen.<br>\nDie Spannungen in Syrien nehmen zu. Israel hat Montag erneut den Flughafen von Aleppo bombardiert. Im Nordosten h&auml;lt der Drohnenkrieg der T&uuml;rkei mit gezielten Morden an Kadern der kurdisch-arabischen Syrischen Demokratischen Kr&auml;fte (SDK) an. Arabische Verb&auml;nde in der &ouml;stlichen Provinz Deir Al-Sor liefern sich K&auml;mpfe mit den SDK, die den Vorsitzenden des Milit&auml;rrates von Deir Al-Sor festgenommen haben sollen. Die SDK k&uuml;ndigten eine Offensive gegen den &raquo;Islamischen Staat&laquo; an. Einwohner des Dorfes Hamu s&uuml;dlich von Kamischli verweigerten einer US-Milit&auml;rpatrouille die Durchfahrt. Der Hintergrund der milit&auml;rischen Auseinandersetzung zwischen den SDK und dem Milit&auml;rrat von Deir Al-Sor &ndash; der eigentlich mit den SDK kooperiert &ndash; war zun&auml;chst unklar. Berichten zufolge waren hochrangige milit&auml;rische Anf&uuml;hrer zu einem &raquo;wichtigen Treffen&laquo; auf eine Milit&auml;rbasis in Al-Hasaka eingeladen worden und von dort nicht zur&uuml;ckgekehrt. In einer Erkl&auml;rung des SDK-Medienzentrums von Mittwoch hei&szlig;t es, die M&auml;nner seien von ihren Posten im Milit&auml;rrat von Deir Al-Sor entlassen worden. Die Entscheidung habe der Milit&auml;rrat in &Uuml;bereinstimmung mit den SDK getroffen. Die Entlassenen seien direkt in Verbrechen und Machtmissbrauch verwickelt. Genannt wurden &raquo;Kommunikation und Koordination mit &auml;u&szlig;eren Kr&auml;ften, die der Revolution gegen&uuml;ber feindlich eingestellt&laquo; seien. Die M&auml;nner h&auml;tten Verbrechen begangen, Drogen geschmuggelt, die Sicherheit vernachl&auml;ssigt und sich pers&ouml;nlich bereichert. Auf Anordnung der &raquo;Strafverfolgungsbeh&ouml;rden in Nordostsyrien&laquo; seien die Personen festgenommen worden. Auch im Nordwesten des Landes wird es nicht ruhig. In Idlib eskalieren seit Tagen die milit&auml;rischen Auseinandersetzungen zwischen den syrischen Streitkr&auml;ften und bewaffneten Kr&auml;ften von Haiat Tahrir Al-Scham (HTS). Ausl&ouml;ser war ein Angriff von HTS auf einen St&uuml;tzpunkt der syrischen Armee, bei dem eine ungenannte Zahl von syrischen Soldaten get&ouml;tet wurde. Die HTS-K&auml;mpfer hatten einen Tunnel unter der syrischen Armeestellung gegraben, mit Sprengstoff gef&uuml;llt und diesen zur Explosion gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458008.mittlerer-osten-damaskus-im-brennpunkt.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Martin Sonneborn: Ursula von der Leyen verbreitet bewusst &bdquo;irref&uuml;hrende Fakes&ldquo;<\/strong><br>\nW&auml;hrend von der Leyen in den sozialen Medien vom neuen EU-Gesetz &bdquo;Digital Services Act&ldquo; schw&auml;rmt, warnt Sonneborn: Der EU-Kommission geht es um die Zerst&ouml;rung von Grundfreiheiten.<br>\nU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen hat in den sozialen Netzwerken von ihrem &bdquo;Digital Services Act&ldquo; geschw&auml;rmt &ndash; und damit f&uuml;r scharfe Kritik gesorgt. Auf der Plattform Twitter, die jetzt X hei&szlig;t, schrieb von der Leyen: &bdquo;Wir bringen unsere europ&auml;ischen Werte in die digitale Welt. Mit strengen Regeln zu Transparenz und Rechenschaftspflicht zielt unser Gesetz &uuml;ber digitale Dienste darauf ab, unsere Kinder, Gesellschaften und Demokratien zu sch&uuml;tzen.&ldquo; Kurz darauf wurde von der Leyen heftig angegangen.<br>\nIhre Aussagen seien nicht nur irref&uuml;hrend, sondern gezielte T&auml;uschung, findet der Europaabgeordnete und Satiriker Martin Sonneborn (Die Partei). Seiner Meinung nach gehe es der EU-Kommission um die Zerst&ouml;rung von Grundfreiheiten. Am Freitagabend kritisierte Sonneborn in einem langen Post auf Twitter\/X die neue Verordnung &bdquo;Digital Services Act&ldquo; (&bdquo;Gesetz &uuml;ber digitale Dienste&ldquo;) scharf und warf von der Leyen vor, das neue Gesetz sch&uuml;tze nicht etwa die Grundrechte der EU-B&uuml;rger, sondern zertr&uuml;mmere sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/eu-gesetz-digital-services-act-martin-sonneborn-ursula-von-der-leyen-verbreitet-bewusst-irrefuehrende-fakes-li.382738\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Illusion des Recyclings: Warum der Gelbe Sack nicht h&auml;lt, was er verspricht<\/strong><br>\nDeutschland f&uuml;hlt sich als Weltmeister der M&uuml;lltrennung. Mit dem Trennen ist es nicht getan, die Wertstoffe m&uuml;ssen auch recycelt werden. Warum es enormen Nachholbedarf gibt.<br>\nDas Bild des Wertstofftaxis soll die Bedeutung des Gelben Sacks\/der Gelben Tonne hervorheben und dem Verbraucher suggerieren, dass er die Umwelt schont, weil er daf&uuml;r sorgt, dass die getrennten Wertstoffe wiederverwertet werden. Dies ist jedoch ein gro&szlig;er Irrtum.<br>\nWiederverwendet werden in erster Linie bepfandete PET-Flaschen, die allerdings getrennt vom Gelben Sack &uuml;ber Pfandautomaten im Handel gesammelt werden. Nicht bepfandete PET-Beh&auml;lter werden h&auml;ufig aus dem Recyclingkreislauf abgezweigt und zu Textilien verarbeitet, die dann mit dem Hinweis vermarktet werden, dass sie in ihrem fr&uuml;heren Leben PET-Flaschen waren.<br>\nDies erscheint nur auf den ersten Blick umweltfreundlich, da aus den Textilien keine Flaschen mehr hergestellt werden k&ouml;nnen und der Stoffkreislauf damit geschlossen ist. Um m&ouml;glichst sortenreines Ausgangsmaterial zu erhalten, wird auch gerne auf sogenannten Pre-Consumer-Waste zur&uuml;ckgegriffen, also auf Material, das bisher nicht durch die H&auml;nde von Konsumenten gegangen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Die-Illusion-des-Recyclings-Warum-der-Gelbe-Sack-nicht-haelt-was-er-verspricht-9289645.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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