{"id":103130,"date":"2023-08-31T11:45:41","date_gmt":"2023-08-31T09:45:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103130"},"modified":"2023-08-31T11:45:41","modified_gmt":"2023-08-31T09:45:41","slug":"leserbriefe-zu-die-renaissance-des-freund-feind-denkens-indikator-fuer-einen-neuen-totalitarismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103130","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDie Renaissance des Freund-Feind-Denkens \u2013 Indikator f\u00fcr einen neuen Totalitarismus?\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102894\">In diesem Beitrag<\/a> wird die Ausgrenzung Andersdenkender in politischen Debatten thematisiert. Udo Brandes meint, es werde nicht mehr argumentiert, sondern radikal ausgegrenzt. Das erinnere ihn &bdquo;an den ber&uuml;hmten Aufsatz &acute;Der Begriff des Politischen&acute; des Staatsrechtlers und politischen Philosophen Carl Schmitt&ldquo;. Die Ausbreitung des Freund-Feind-Denkens bedeute &bdquo;leider, dass sich eine antiplurale Haltung in der Gesellschaft&ldquo; ausbreite. Wir haben hierzu interessante Zuschriften bekommen. Daf&uuml;r danken wir. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Brandes, <\/p><p>Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch, das ist ja mal ein b&ouml;ser Text. Nicht wegen Ihrer Wortwahl, sondern wegen Ihrer Beschreibung des politischen Klimas in diesem Land. Und Sie haben vollkommen Recht. Der Faschismus steht schon wieder an der Stra&szlig;enecke und bekommt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Diese Stra&szlig;enecken finden sich &uuml;berall in Europa und es werden immer mehr. Das wird wieder einmal b&ouml;se enden. Europa wird wieder einmal Blut saufen. Ganz so, wie es George Friedmann 2015 beim Chicago Council on Global Affairs angek&uuml;ndigt hat. Zu pessimistisch gedacht? Ich w&uuml;rde mich so gerne irren. Aber das die Gedanken solcher Figuren wie Carl Schmitt auch heute immer noch begeisterte Anh&auml;nger finden, zeigt eigentlich nur, dass die Menschheit aus den Schlachtereien der Vergangenheit nur eines gelernt hat: wie sie es beim n&auml;chsten Mal noch grausamer hinbekommt. Und das wird dann als Fortschritt verkauft. <\/p><p>Mit etwas hoffnungslosen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSiegfried Seifert <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Das Fragezeichen im Titel ist meiner Ansicht nach &uuml;berfl&uuml;ssig.<\/p><p>&ldquo;Wer nicht f&uuml;r uns ist, ist gegen uns.&rdquo;&nbsp; &nbsp;F&uuml;r einen gelernten Ossi meiner Generation (BJ 1954) ist dieser Satz ein D&eacute;j&agrave;-vu. Ob eine solche Haltung ein Indiz f&uuml;r Totalitarismus bzw. Diktatur ist, kann f&uuml;r Unsereinen keine Frage sein, es ist eine Tatsache. Und die deutsche Geschichte ist ein lebendiges Beispiel daf&uuml;r wie es ausgehen wird, sollte es nicht gelingen, dem entgegenzuwirken. &ldquo;Der Scho&szlig; ist fruchtbar noch&hellip;&rdquo; Wo stand das doch gleich? ;-))<br>\n&nbsp;<br>\nH. Borrasch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Brandes,<\/p><p>Ihren sehr guten Ausf&uuml;hrungen fehlt m.E. nur noch der Hinweis, wenn Sie schon ein Buch zum Thema &bdquo; Macht&ldquo; vorbereiten, dass Carl Schmitt genau in dieser Frage entschieden a priori argumentierte: &bdquo; Wer die Macht hat, hat Recht&ldquo;, setzte also einen totalit&auml;ren  Absolutheitsanspruch des Machthabers gegen Pluralismus, gegen Gewaltenteilung, gegen eine demokratische Verfasstheit des Staates, war somit der intellektuelle Rechtfertiger jeder Diktatur, bei ihm konkret die Legitimation der Nationalsozialistischen Diktatur ab 1933! Wer die MACHT &bdquo; hat&ldquo;, bestimmt &bdquo; wer Freund, wer Feind&ldquo; ist. Wer die MACHT hat, kann also auch keine Verbrechen begehen, denn die MACHT bestimmt, was Recht und Unrecht ist. Die meisten Juristen,insbesondere die Richterschaft der Weimarer Republik folgten dieser Auslegung und wurden zu willigen Wegbereitern und Erf&uuml;llungsgehilfen der Nazi- Diktatur. Nach dem  7. Mai 1945 blieben alle ( sogar die Richter der sog. Volksgerichtsh&ouml;fe in ihren Roten Roben und am Flie&szlig;band gef&auml;llten Todesurteilen  gegen&bdquo;Volkssch&auml;dlinge&ldquo; etc.)  unbestraft und kehrten zumeist-  sp&auml;testens nach der trickreichen Amnestie Adenauers 1950 und der darauf aufbauenden nachfolgenden Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe- in ihre &Auml;mter zur&uuml;ck. Insbesondere der hessische Generalstaatsanwalt Bauer konnte von dieser ihm &bdquo;feindseligen&ldquo; Gesinnungsjustiz&ldquo;  um ihn herum, bei seinem Versuch der Aufarbeitung der NS- Verbrechen und T&auml;ter, ein  &bdquo;Liedchen&ldquo; singen. Bei dem langj&auml;hrigen CDU- Ministerpr&auml;sidenten Hans- Georg Filbinger ( Baden- W&uuml;rttemberg) f&uuml;hrte das zu seiner Rechtfertigung  &bdquo;was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein&ldquo; , als ihm Todesurteile als Marinerichter in Norwegen gegen Fahnenfl&uuml;chtige, auch noch nach der Kapitulation vom 7.\/8. Mai 1945, nachgewiesen wurden. Eine &bdquo;Gesinnungsjustiz&ldquo;, die heute an den herrschenden Narrativen der &bdquo;Herrschenden&ldquo; ausgerichtet ist, scheint wohl wieder an St&auml;rke zu gewinnen: kann ja der Karriere nicht schaden, oder? Urteile &bdquo;im Namen des Volkes&ldquo; mit bester &bdquo;demokratischer Absicht&ldquo;, einer Erziehung zur nichthinterfragten MACHT? Hoffentlich wird das nicht wieder zum Mainstream!<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nReinhold Lang<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten, sehr geehrter Her Brandes,<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihre Einsichten zu Carl Schmitt. Solche Einordnungen lese ich mit Begeisterung. Gerne mehr von politischer Theorie.<\/p><p>Udo Brandes schreibt, Schmitt w&auml;re &bdquo;nicht zu fassen&ldquo;, da seine Theorie eine Naturgesetzlichkeit aufweise, die er aber nicht s&auml;he. Leider wird der Nachweis daf&uuml;r schlussendlich sehr kurz, mit dem Hinweis darauf, dass es ums Aushalten von Gegens&auml;tzen ginge. &ldquo;Diese F&auml;higkeit f&auml;llt nicht vom Himmel&ldquo;.<br>\nIch sehe darin keinen Beweis darin, dass es kein Naturgesetz von Freund und Feind gibt, sondern eher ein Beweis daf&uuml;r. Die Sozialisation im aufkl&auml;rerischem und im demokratischen Sinne findet ja eben innerhalb einer Gesellschaft statt. Es kann also keine nat&uuml;rliche F&auml;higkeit sein, wenn man davon ausgeht, dass diese angeboren sind, also stark intuitiv.<\/p><p>Im Gegenteil, ich bin der Meinung, dass das Freund-Feind-Schema teil unsere Natur ist, aber nat&uuml;rlich &uuml;berwunden werden sollte, und zwar schon sehr bald in der Kindheit. Es ist sozusagen ein Schema des kleinkindlichen &Uuml;berlebens. Dazu empfehle ich eine ARTE-Dokumentation &bdquo;Wir werden als Altruisten geboren, nicht als Egoisten.&ldquo; Hiernach scheint die Unterscheidung von Fremd und Freund eine &Uuml;berlebensstrategie zu sein, die sich dann mit der Sozialisation durch Anlernen und &ldquo;Umwidmen&rdquo; von Toleranz und Empathie, in, f&uuml;r die Demokratie wichtige Eigenschaften entwickeln.<\/p><p>Carl Schmitt verfolgt letztendlich das, was die Nachdenkseiten sooft als eine Strategie benennen, n&auml;mlich das verk&uuml;rzte Erz&auml;hlen historischer Fakten. Hier nur im Sinne, dass Schmitt eine ganze Reihe an wissenschaftlicher und intellektuellen Errungenschaften &uuml;bersieht und bei &bdquo;Kain und Abel&ldquo; anf&auml;ngt.<\/p><p>Mit Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nRolf Limpinsel-Atwan<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Brandes,<\/p><p>herzlichen Dank f&uuml;r Ihre umfangreichen Ausf&uuml;hrungen zu Carl Schmitt. Dieser vermischte Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft auf eine Weise, in der sie sich eliminierten.<\/p><p>Die Rechtswissenschaft, nicht mehr als angewandte Philosophie, fragt nach dem was sein soll und bedient sich zur Durchsetzung der Politikwissenschaft als angewandte Soziologie; unter Recht versteht man in der Rechtswissenschaft dasjenige, das gut und richtig ist und deshalb allgemein gelten sollte. Die Politikwissenschaft stellt sich die Frage, wie Strukturen beschaffen sein m&uuml;ssen, damit das Recht zu seiner Durchsetzung gelangt. Am Anfang steht also die Frage nach dem Recht, es schlie&szlig;t sich an die Frage nach der Durchsetzung.<\/p><p>Carl Schmitt ging einen anderen Weg. Er fragte nach den W&uuml;nschen der jeweiligen Eliten, nahm sie zur Grundlage seiner &ldquo;wissenschaftlichen&rdquo; Arbeit und verhalf ihnen so zur Erf&uuml;llung. Ziel war (und ist) die Etablierung von Recht durch die Gestaltung von Gesetzen und Institutionen zur Durchsetzung dieser Gesetze.<\/p><p>Am Anfang steht der Wunsch der Eliten zur Beeinflussung der Massen, es schlie&szlig;t sich an die Frage nach den Gesetzen zur Erf&uuml;llung. <\/p><p>Es wundert nicht, dass ein amerikanischer Ankl&auml;ger nichts an Carl Schmitt auszusetzen hatte. Sind doch die USA das Land, in dem Macht und Herrschaft ausschlie&szlig;lich durch eine kleine Elite bestimmt werden und damals schon wurden.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nvon unserem Leser L.L.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Mannschaft der Nachdenkseiten, <\/p><p>zum Thema: &ldquo;Die Renaissance des Freund-Feind-Denkens &hellip; neuer Totalitarismus?&rdquo; einige sehr interessante Erkenntnisse (bereits von 1996).<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&ouml;rg Fauser<\/p><p>Narzi&szlig;tische Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Narzi&szlig;tische Pers&ouml;nlichkeiten sind stark ichbezogen. Neben einer Tendenz zur totalen &Uuml;berbewertung der eigenen Person [ist] hintergr&uuml;ndig stets auch [&hellip;] ein im Grunde labiles Selbstgef&uuml;hl vorhanden. [&hellip;]\n<\/p><\/blockquote><p>Charakteristisch ist eine Zweiteilung der Welt, eine vereinfachende Spaltung in &lsquo;gut&rsquo; und &lsquo;b&ouml;se.&rsquo; Andere Menschen werden vom Narzi&szlig;t entweder als ideal (nur gut) oder bedrohlich (nur b&ouml;se und schlecht) wahrgenommen. Diese Spaltung in Gut und B&ouml;se dient dazu, sich selbst als vollkommen in Ordnung zu erleben, w&auml;hrend alles Negative und Schlechte den anderen zugeschrieben wird. Diesen &lsquo;B&ouml;sen&rsquo; gilt dann [&hellip;] ihr oftmals ungez&uuml;gelter Ha&szlig;.&ldquo; <\/p><p>Und weiter: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Arbeitsverhalten. Die Instrumentalisierung [d.h. Ausnutzung] von Mitarbeitern [Untergebenen, &lsquo;Fu&szlig;volk&rsquo;, W&auml;hlern] ist ein Hauptmerkmal des Arbeitsverhaltens narzi&szlig;tisch gest&ouml;rter Pers&ouml;nlichkeiten. [&hellip;]\n<\/p><\/blockquote><p>Sie bevorzugen Jasager, in deren Bewunderung sie sich sonnen und deren Unterw&uuml;rfigkeit bis Kriecherei sie f&ouml;rdern. So direkt und kompromi&szlig;los der Narzi&szlig;t in seinen Kritik&auml;u&szlig;erungen ist, er selbst reagiert &uuml;berempfindlich auf jede Kritik oder Weigerung, ihn zu bewundern und zu idealisieren. [&hellip;] Sie [Narzi&szlig;ten] leben nach der Devise: Wer nicht f&uuml;r mich ist, ist gegen mich. [&hellip;] <\/p><p>Gefahren. F&uuml;hrungskr&auml;fte mit narzi&szlig;tischer Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung stellen nach Kernberg [Otto F. Kernberg, US-amerikanischer Psychoanalytiker] das gr&ouml;&szlig;te Risiko f&uuml;r Unternehmen und Institutionen dar. [&hellip;] Unf&auml;hig, sich und andere differenziert wahrzunehmen und richtig einzusch&auml;tzen, demonstrieren sie einen Mangel an Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen, der ihren F&uuml;hrungsstil katastrophal pr&auml;gt. Bleibt der angestrebte Erfolg aus, scheitern Projekte, [dann] entwickeln narzi&szlig;tische F&uuml;hrungskr&auml;fte an Stelle von Depression und dem Gef&uuml;hl pers&ouml;nlichen Versagens h&auml;ufig paranoide Z&uuml;ge (&lsquo;Schuld sind die anderen &ndash; alle sind gegen mich &ndash; keiner g&ouml;nnt mir den Erfolg&rsquo;).&ldquo;<\/p><p>Aus dem Buch von J&uuml;rgen Hesse und Hans Christian Schrader (beides Diplom-Psychologen mit langj&auml;hriger Erfahrung in der Arbeitspsychologie): &bdquo;Die Neurosen der Chefs. Die seelischen Kosten der Karriere.&ldquo; 1996. M&uuml;nchen. (Piper Verlag). <\/p><p>Kapitel. &bdquo;Selbstliebe &ndash; Selbstdarstellung &ndash; Selbstinszenierung. Die narzi&szlig;tische Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung.&ldquo; S. 76 bis 83.<\/p><p>Das alles hat doch sehr gro&szlig;e &Auml;hnlichkeiten mit dem &bdquo;Cancel-Culture&ldquo;, der Identit&auml;tspolitik, dem Ha&szlig; gegen alles Russische und gegen jeden, der f&uuml;r Vernunft, Waffenstillstand und Frieden in der Ukraine pl&auml;diert. Und jeder denkt beim Lesen dieser Zitate jetzt an ganz bestimmte Personen&nbsp;&hellip;<\/p><p>Symptome der Narzi&szlig;tischen Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung sind laut &bdquo;DSM-4. Diagnostisches und Statistisches Manual psychischer St&ouml;rungen.&ldquo; 1996. Autoren: Sa&szlig;, Witchen und Zaudig. G&ouml;ttingen. (Hogrefe Verlag) u.a.:<\/p><ul>\n<li>Gr&ouml;&szlig;enwahn, Machtwahn; <\/li>\n<li>Selbstdarstellung, Drang, im Mittelpunkt zu stehen; <\/li>\n<li>ma&szlig;loses &Uuml;bertreiben und &Uuml;bersch&auml;tzen der eigenen nur sehr m&auml;&szlig;igen F&auml;higkeiten und Leistungen bei gleichzeitigem Drang nach besonderer Bewunderung dieser nur m&auml;&szlig;igen Leistungen und bei gleichzeitiger Abwertung der Leistung anderer; <\/li>\n<li>Drang, mit besonderen, wichtigen, prominenten Personen zu verkehren; <\/li>\n<li>&bdquo;[&hellip;] ist nicht willens, die Gef&uuml;hle und Bed&uuml;rfnisse anderer zu erkennen [oder gar anzuerkennen&nbsp;&hellip;], ungeachtet dessen, was dieses f&uuml;r andere [Personen] bedeutet&nbsp;[&hellip;], ohne R&uuml;cksicht auf die Auswirkung auf deren Leben.&ldquo; (DSM-4, S.&nbsp;744); [z.B: &bdquo;Die Sanktionen bleiben bestehen, egal, was meine deutschen W&auml;hler denken und auch, wenn der Winter hart f&uuml;r uns Politiker wird&ldquo; &ndash; Frau Baerbock im August 2022. Man beachte die Formulierung: der Winter wird hart f&uuml;r gut bezahlte Politiker, aber nicht etwa f&uuml;r Normalb&uuml;rger, die unter den &uuml;berteuerten Preisen f&uuml;r Heizung, Energie, Lebensmittel, Mieten usw. leiden]; <\/li>\n<li>&bdquo;[&hellip;] zeigt arrogante, &uuml;berhebliche Verhaltensweisen oder Haltungen&ldquo; (S. 747); <\/li>\n<li>Narzi&szlig;ten schieben angeblich hehre Ziele vor &bdquo;zum Wohle der Allgemeinheit&ldquo;, um in Wirklichkeit ihre eigenen pers&ouml;nlichen Interessen und Privilegien durchzusetzen&nbsp;&hellip;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102894\">In diesem Beitrag<\/a> wird die Ausgrenzung Andersdenkender in politischen Debatten thematisiert. Udo Brandes meint, es werde nicht mehr argumentiert, sondern radikal ausgegrenzt. Das erinnere ihn &bdquo;an den ber&uuml;hmten Aufsatz &acute;Der Begriff des Politischen&acute; des Staatsrechtlers und politischen Philosophen Carl Schmitt&ldquo;. Die Ausbreitung des Freund-Feind-Denkens bedeute &bdquo;leider, dass sich eine antiplurale Haltung in der Gesellschaft&ldquo;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103130\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-103130","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103130","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=103130"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103130\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":103132,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103130\/revisions\/103132"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=103130"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=103130"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=103130"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}