{"id":103167,"date":"2023-09-01T11:00:23","date_gmt":"2023-09-01T09:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103167"},"modified":"2023-09-04T07:23:26","modified_gmt":"2023-09-04T05:23:26","slug":"hunger-als-waffe-baerbocks-gehaessige-zweckluege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103167","title":{"rendered":"\u201eHunger als Waffe\u201c \u2013 Baerbocks geh\u00e4ssige Zweckl\u00fcge"},"content":{"rendered":"<p>Der &ouml;ffentlich-rechtliche &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.cashkurs.com\/beitrag\/peter-scholl-latour-wir-leben-in-einer-zeit-der-massenverbloedung\/\">Verbl&ouml;dungs&ldquo;-Journalismus<\/a> scheut sich schon lange nicht mehr, bei Mangel an stichhaltigen Argumenten l&uuml;ckenf&uuml;llenden Schaum zu schlagen. Gegenw&auml;rtig versuchen unsere Medienschaffenden, mit dem verbalen Dreschflegel &bdquo;<em>Putin setzt Hunger als Waffe ein<\/em>&ldquo; den Verstand ihres Publikums flachzukloppen. Sp&auml;testens seit selbst Au&szlig;enministerin Baerbock den Quatsch fehlerfrei nachplappern kann, ist er zum gefl&uuml;gelten Wort in der Ukraine-Kriegsberichterstattung geworden. Den chinesischen Sinnspruch <em>&bdquo;Wer in die Luft spuckt, kriegt&rsquo;s wieder ins Gesicht&ldquo;<\/em> muss unsere Chefdiplomatin ja nicht unbedingt kennen. Aber den urdeutschen Rat, im Glashaus nicht mit Steinen zu werfen, sollte sie besser doch befolgen. Denn nicht Putin setzt den Hunger als Waffe ein, sondern Berlin und Br&uuml;ssel &ndash; mit t&ouml;dlichem Erfolg. Zum Beispiel in <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1426659343784\/0\">Syrien<\/a>. Und in <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9331\">Niger<\/a>, wo sie Sanktionen nachdr&uuml;cklich unterst&uuml;tzen, die eine Hungerkatastrophe verursachen werden. Von <strong>Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9595\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-103167-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230901_Hunger_als_Waffe_Baerbocks_gehaessige_Zweckluege_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230901_Hunger_als_Waffe_Baerbocks_gehaessige_Zweckluege_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230901_Hunger_als_Waffe_Baerbocks_gehaessige_Zweckluege_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230901_Hunger_als_Waffe_Baerbocks_gehaessige_Zweckluege_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=103167-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230901_Hunger_als_Waffe_Baerbocks_gehaessige_Zweckluege_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230901_Hunger_als_Waffe_Baerbocks_gehaessige_Zweckluege_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Baerbock hatte bereits im Juni vorigen Jahres auf einer internationalen Konferenz zur Ern&auml;hrungssicherheit in Berlin behauptet, Russland nutze den Hunger in der Welt &bdquo;ganz bewusst als Kriegswaffe&ldquo;. Russland, so w&ouml;rtlich, &bdquo;nimmt die ganze Welt als <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/lebensmittel-baerbock-101.html\">Geisel<\/a>&ldquo;. 345 Millionen Menschen weltweit seien derzeit von Nahrungsmittelknappheit bedroht, die Hungerkrise baue sich &bdquo;wie eine lebensbedrohliche Welle vor uns auf&ldquo;. Aber erst Russlands Krieg habe &bdquo;aus dieser Welle einen Tsunami gemacht&ldquo;.<\/p><p>Die plumpe Absicht ihrer Hassrede: Breitere W&auml;hlerschichten als nur die kriegsfreudigen NATO-oliv-Gr&uuml;nen emotional &bdquo;auf Zinne&ldquo; bringen. Im Verlass auf das tief sitzende Revanchebed&uuml;rfnis wegen der Niederlage Nazi-Deutschlands gegen die Sowjetunion und auf das &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.fb03.uni-frankfurt.de\/48138951\/J%C3%A4ger_Oppermann_final.pdf\">neue deutsche Selbstbewusstsein<\/a>&ldquo;. Auch eine gedankliche Verbindung zu den aktuell kr&auml;ftig verteuerten Lebensmitteln l&auml;sst sich damit anregen. Zugleich k&ouml;nnte die L&uuml;ge (bei h&auml;ufiger Wiederholung) Baerbocks fehlgeschlagene Sanktionspolitik &ndash; <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/putin-lawrow-eu-sanktionen-101.html\">&bdquo;Russland ruinieren&ldquo;<\/a> &ndash; &uuml;bert&uuml;nchen. Deren negative Folgen bekommen wir derzeit ja selbst nachhaltig zu sp&uuml;ren.<\/p><p>Der Kampf gegen Hunger und Elend in der Welt ist &uuml;berdies durchaus keine Herzensangelegenheit unserer regierenden Schmuckst&uuml;cke. Beim erw&auml;hnten Anlass erkl&auml;rte Baerbock denn auch: &bdquo;Die Konferenz ist keine Geberkonferenz, es geht nicht nur ums Geld.&ldquo; Vielmehr m&uuml;ssten sich die &auml;rmeren L&auml;nder besser gegen Krisen wappnen. Soll hei&szlig;en: &bdquo;Helft euch selbst, dann hilft euch Gott&ldquo; hinaus. Deutschland gibt sein Geld &ndash; inzwischen <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/schwerpunkte\/krieg-in-der-ukraine\/deutschland-hilft-der-ukraine-2160274\">mehr als 22 Milliarden Euro<\/a> &ndash; lieber f&uuml;r Waffenlieferungen an die Ukraine und als Schmiermittel f&uuml;r dortige Politkriminelle und Oligarchen aus. Dabei w&auml;ren nur 14 Milliarden Dollar j&auml;hrlich n&ouml;tig, um den Hunger endg&uuml;ltig &ndash; weltweit &ndash; <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/was-kostet-eine-welt-ohne-hunger-li.111170\">zu besiegen<\/a>. Merke: Moral ist, wenn es trotzdem kracht.<\/p><p><strong>Ohne Sinn und Verstand<\/strong><\/p><p>Der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk aber bringt den volksverhetzenden Schmarren <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/baerbock-hunger-waffe-ukraine-krieg-russland-100.html\">&bdquo;Russland setzt den Hunger als Kriegswaffe ein&ldquo;<\/a> unkommentiert, gleichgeschaltet und sprachgeregelt immer wieder unters daf&uuml;r zahlende Volk. Er best&auml;tigt sich damit als Lautsprecheranlage des Berliner Regimes und dessen Washingtoner Vorgesetzten. Angesichts des moralisierenden Entr&uuml;stungsglibbers, den unsere journalistischen Hofschranzen &uuml;ber die Schreibtische in Hamburg (<em>ARD-aktuell<\/em>), Mainz (<em>ZDF-heute<\/em>) und K&ouml;ln (<em>DRadio<\/em>, <em>DW<\/em>) gegen satte Rundfunkgeb&uuml;hr an die Kundschaft weiterreichen, wird es zunehmend schwieriger, Immanuel Kants Aufforderung zu beherzigen: &bdquo;Habe Mut, dich <a href=\"https:\/\/co-philosophie.de\/2021\/08\/04\/habe-mut-dich-deines-eigenen-verstandes-zu-bedienen\/\">deines eigenen Verstandes zu bedienen!&ldquo;<\/a><\/p><p>Probieren wir&lsquo;s bitte mal mit folgender &Uuml;berlegung: Keines der direkt oder indirekt am Ukraine-Krieg teilnehmenden L&auml;nder ist wegen verhinderter ukrainischer Getreidelieferungen vom Hunger bedroht. Der Vorwurf &bdquo;Hunger als Waffe im Krieg&ldquo; trifft somit schon formal nicht und, gegen Russland gerichtet, den Falschen: Hungersnot droht zwar einigen <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/infografik\/27172\/anteil-von-russland-und-der-ukraine-an-den-importen-von-weizen-in-entwicklungslaendern\/\">L&auml;ndern des globalen S&uuml;dens<\/a>, allerdings &uuml;berwiegend jenen, die Russland als Partner betrachtet und als diplomatisch Verb&uuml;ndete zu gewinnen sucht. Pr&auml;sident Putin hat die Welt denn auch wissen lassen, dass er den &auml;rmsten L&auml;ndern Afrikas <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article246608412\/Afrika-Gipfel-Putin-verspricht-kostenlose-Getreidelieferungen-nach-Afrika.html\">kostenlos Getreide<\/a> senden wird. Zugleich erkl&auml;rte er, Russland k&ouml;nne eventuell ausfallende ukrainische Getreidelieferungen auf dem Weltmarkt <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/getreide-odessa-putin-ukraine-krieg-russland-100.html\">ersetzen<\/a>.<\/p><p>Der globale Getreidemarkt funktioniert eben nicht so eindimensional, wie das Schlagwort &bdquo;Hunger als Waffe&ldquo; glauben machen soll. Der Markt reagiert auf <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-lernen.de\/Handel-mit-Getreide-Welche-Faktoren-bestimmen-den-Weltmarkt\">zahlreiche Impulse<\/a>, nicht nur solche aus dem <a href=\"https:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/inhalt\/jahr\/2023\/heft\/13\/beitrag\/getreidehandel-und-exportbeschraenkungen-waehrend-des-ukrainekriegs.html\">politischen Raum<\/a>. Ein m&ouml;glicher Versorgungsengpass &ndash; mit schweren Folgen f&uuml;r einige Empf&auml;ngerl&auml;nder Afrikas &ndash; h&auml;tte jedoch zwei Hauptverursacher, und auf beide hat Russland nicht den geringsten Einfluss. Umgekehrt wird dagegen ein Schuh draus:<\/p><blockquote><p>\n<u>Die marktbeherrschenden globalen Getreideh&auml;ndler<\/u><br>\nSie wollen ihre Gesch&auml;fte in und mit der Russischen F&ouml;deration drastisch zur&uuml;ckfahren. Einer Statista-Prognose zufolge soll Russland bei den Weizenexporten in der kommenden Saison 2023\/24 zwar an erster Stelle bleiben, jedoch an Getreide insgesamt fast <a href=\"https:\/\/www.agrarheute.com\/markt\/marktfruechte\/russland-versucht-getreide-weltmarkt-bringen-609945\">ein Viertel weniger als heuer ausf&uuml;hren<\/a>. Die internationalen Agrarh&auml;ndler Cargill, Louis Dreyfus und Viterra haben bereits zum Juli dieses Jahres ihren Getreideexport aus Russland <a href=\"https:\/\/grain-protrade.com\/news\/globale-getreidehaendler-stellen-ab-1-juli-den-export-von-russischem-getreide-ein\/\">eingestellt<\/a>. Ihr Anteil am russischen Getreideexport wird auf 16 Prozent gesch&auml;tzt. Dass sie mit ihrem R&uuml;ckzug globale Versorgungsengp&auml;sse erzeugen und Getreidepreise auf dem Weltmarkt in die H&ouml;he treiben k&ouml;nnen, versteht sich von selbst.<\/p>\n<p><u>USA und EU, Initiatoren der v&ouml;lkerrechtswidrigen Sanktionen<\/u><br>\nAuch die sollen Russlands Getreideexport <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/getreide-und-sanktionen-eu-raeumt-probleme-ein\/\">soweit m&ouml;glich blocken<\/a>. Einer der dazu eingesetzten Hebel ist, Russland aus dem vom Westen dominierten Kommunikationssystem SWIFT f&uuml;r den internationalen Zahlungsverkehr auszuschlie&szlig;en, &bdquo;um den Kreml von der Weltwirtschaft <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2022\/08\/04\/russische-banken-von-swift-ausgeschlossen-gibt-es-fur-sie-alternativen\">abzuschneiden<\/a>&ldquo;. Davon betroffen ist auch Russlands staatliche Landwirtschaftsbank. Sie kann den Zahlungsverkehr f&uuml;r den russischen Getreideexport nicht mehr abwickeln.\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Nutznie&szlig;er und Mondgucker<\/strong><\/p><p>Am Rande sei noch vermerkt: W&auml;hrend des inzwischen &bdquo;toten&ldquo; Schwarzmeer-Abkommens verlie&szlig;en tats&auml;chlich <a href=\"https:\/\/www.consilium.europa.eu\/de\/infographics\/ukrainian-grain-exports-explained\/\">nur 725.000 Tonnen Weizen<\/a> die ukrainischen H&auml;fen in Richtung der am st&auml;rksten vom Hunger bedrohten L&auml;nder &Auml;thiopien, Jemen, Afghanistan, Sudan, Somalia, Kenia und Dschibuti. Ein Klacks, mehr nicht. Insgesamt erreichten gerade mal <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/Russia-Sees-No-Reason-to-Prolong-Brack-Sea-Grain-Deal-20230630-0010.html\">2,5 Prozent des ukrainischen Getreideexports<\/a> die wirklich Not leidenden L&auml;nder.<\/p><p>Sogar <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/getreideabkommen-ukraine-russland-faq-104.html\">die <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/getreideabkommen-ukraine-russland-faq-104.html\"><em>Tagesschau<\/em> meldete<\/a>: &bdquo;44 Prozent (des ukrainischen Getreideexports) gingen an reiche L&auml;nder, 3 Prozent an arme L&auml;nder.&ldquo; Den <a href=\"https:\/\/www.agrarheute.com\/markt\/marktfruechte\/geht-getreide-ukraine-fuenf-laender-kaufen-60-prozent-602022\">L&ouml;wenanteil<\/a> am Getreide aus der Ukraine sicherten sich Spanien, China und die T&uuml;rkei. Mit einigem Abstand folgten Italien und die Niederlande. <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2023\/07\/25\/osteuropaische-lander-drangen-auf-verlangerung-der-verbote-fur-ukrainisches-getreide\">Gegen den ukrainischen Getreideexport<\/a> opponierten jedoch etliche andere EU-L&auml;nder, weil er ihre nationalen M&auml;rkte unter Druck setze. Bis heute herrscht <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-getreideexporte-eu-agarminister-100.html\">in der EU heftiger Zoff<\/a> &uuml;ber ein deshalb verf&uuml;gtes Importverbot.<\/p><p>Weltweit werden j&auml;hrlich allein rund 800 Millionen Tonnen Weizen produziert. Etwas mehr als 190 Millionen Tonnen gehen in den Export. Die f&uuml;nf gr&ouml;&szlig;ten Anbieter waren zuletzt Russland, die EU, Australien, Kanada und die USA. Erst auf dem sechsten Platz folgte die Ukraine. Ihr <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1293852\/umfrage\/groesste-weizenexporteure-weltweit-marktanteil\/\">Anteil am Weltmarkt lag bei acht Prozent<\/a>. Dem Regime in Kiew ist k&uuml;nftig zwar der Getreideexport per Schiff &uuml;bers Schwarze Meer verwehrt, es bleibt ihm aber noch die Ausfuhr &uuml;ber Land. Der partielle Exportausfall ist f&uuml;r die Ukraine schmerzlich, sein Anteil am Weltmarkt jedoch viel zu klein, als dass er dort Versorgungsengp&auml;sse erzeugen und in einigen L&auml;ndern gar Hungersn&ouml;te herbeif&uuml;hren k&ouml;nnte. Andere Exportl&auml;nder treten an die Stelle der Ukraine.<\/p><p><strong>Getreidepreistreiber<\/strong><\/p><p>Indien zum Beispiel. Der <a href=\"https:\/\/www.indienaktuell.de\/agrar-food\/indien-kuendigt-eine-aenderung-in-der-ausfuhrpolitik-fuer-weizen-an-705775\">zweitgr&ouml;&szlig;te Weizenproduzent weltweit<\/a> wollte eigentlich <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20220515174717\/https:\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ernaehrungslage-indien-weizen-ukrainekrieg-1.5585031\">von der Knappheit profitieren<\/a> und w&auml;re nur allzu gerne als Ersatzlieferant eingesprungen. Premier Modi hatte im vorigen Jahr versprochen, eine m&ouml;gliche Versorgungsl&uuml;cke zu f&uuml;llen. Schon bald verf&uuml;gte er stattdessen jedoch ein <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/indien-weizen-export-101.html\">Exportverbot<\/a>, um den sprunghaften Preisauftrieb im eigenen Land zu stoppen. Drohende Ernteausf&auml;lle wegen einer Hitzewelle hatten die Kehrtwende erzwungen. Modis Absage lie&szlig; den Weizenpreis prompt <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article238783529\/Weizenpreis-steigt-wegen-Indiens-Exportstopp-auf-neuen-Rekord.html\">sprunghaft ansteigen<\/a>.<\/p><p>Andere Getreideexporteure trugen ebenfalls dazu bei, die aktuellen Preise hoch zu halten. In den USA trat dabei ein Neidmotiv zutage. 28 Mitglieder des US-Kongresses hatten <a href=\"https:\/\/allinfo.space\/2022\/01\/21\/us-gesetzgeber-streben-bei-der-wto-einen-rechtsstreit-gegen-indien-wegen-weizensubventionen-an\/\">in einem Brief geklagt<\/a>: &bdquo;Amerikanische Rohstoffproduzenten sind gegen&uuml;ber ihren Konkurrenten klar im Nachteil, vor allem aus Indien, wo die Regierung mehr als die H&auml;lfte des Produktionswertes f&uuml;r Reis und Weizen subventioniert, anstatt der 10 Prozent, die erlaubt sind nach den Regeln der Welt-Handelsorganisation (WTO).&ldquo; Nat&uuml;rlich reagierten die Getreideb&ouml;rsen auf diesen Protest.<\/p><p>Den G7-Agrarministern passte die indische Subventionspolitik ebenfalls nicht, nur begr&uuml;ndeten sie ihre Ablehnung anders. Bundeslandwirtschaftsminister Cem &Ouml;zdemir, bis zum Kragen <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article238755555\/Agrarminister-G-7-gegen-Exportstopp-von-Nahrungsmitteln-Oezdemir-mahnt-Indien-und-Indonesien.html\">abgef&uuml;llt mit Selbst&uuml;bersch&auml;tzung<\/a>: &bdquo;Wir haben alle miteinander, gerade die gro&szlig;en Exportnationen, auch eine Verantwortung f&uuml;r den Rest der Welt&ldquo;, n&ouml;lte er mit Blick nach Neu-Delhi. &bdquo;Ich sehe das sehr kritisch&ldquo;. Tats&auml;chlich galt seine &bdquo;Sorge&ldquo; wohl blo&szlig; den deutschen Verbraucherpreisen, er ist schlie&szlig;lich auch f&uuml;r das Ressort Ern&auml;hrung zust&auml;ndig. Gardinenpredigten, adressiert an Abwesende, dienen seiner Sorte Politiker bevorzugt als risikoloser Ersatz f&uuml;r fehlende eigene Handlungsbereitschaft.<\/p><p>Strich drunter. Das Profitinteresse hat im Kapitalismus immer Vorrang, auch angesichts m&ouml;glicher Hungersn&ouml;te.<\/p><p>Man sollte meinen, dass sich angesichts der Faktenlage jeder l&auml;cherlich macht, der da behauptet, Russland setze den &bdquo;Hunger als Waffe&ldquo; ein. Doch die Baerb&ouml;cke unserer Tage sind nicht nur aggressiv, sondern auch erkenntnisresistent. Zur reuigen Einsicht, Russland gen&ouml;tigt zu haben, das Getreideabkommen f&uuml;r die Ukraine auslaufen zu lassen, reicht es einfach nicht. Dass Putin versprach, kostenloses Getreide nach Afrika zu liefern, verst&auml;rkte noch ihre Abneigung, denn es lie&szlig; sie in den Augen der Welt alt aussehen.<\/p><p>Es meckerten vor allem die penetrant russophoben Deutschen: Bundesentwicklungsministerin Schulze sagte dem <em>Evangelischen Pressedienst<\/em>, &bdquo;Pr&auml;sident <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukraine-russland-tuerkei-uno-getreide-abkommen-getreideabkommen-100.html\">Putin habe schon zu oft sein Wort gebrochen<\/a> und w&auml;re jederzeit wieder in der Lage, Weizen als Waffe zu benutzen&ldquo;. Berliner Spitzenpolitiker legen Wert darauf, intellektuell auf Augenh&ouml;he mit einem Briefkastenschlitz zu bleiben.<\/p><p><strong>R&auml;uberisches, m&ouml;rderisches US-Regime<\/strong><\/p><p>Verdr&auml;ngt und vergessen ist, wie Westliche-Werte-Krieger nach ihren milit&auml;rischen Niederlagen rachs&uuml;chtig mit dem &bdquo;Hunger als Waffe&ldquo; umzugehen pflegen. Die US-Amerikaner nahmen erst j&uuml;ngst, nach ihrem Rauswurf aus Afghanistan, dessen hungernde Bev&ouml;lkerung in Kollektivhaft. Sie froren <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-beschlagnahmen-sieben-milliarden-dollar-von-afghanischer-zentralbank\/a-60750427\">6,1 Milliarden Euro<\/a> auf den afghanischen Auslandskonten ein und schlossen Kabul aus dem SWIFT-Bankenzahlungssystem aus. Damit konnte die Taliban-Regierung keine Geh&auml;lter mehr auszahlen, keine Medikamente und Lebensmittel mehr importieren. Die Hungersnot &ndash; <a href=\"https:\/\/www.welthungerhilfe.de\/informieren\/themen\/flucht-und-migration\/fluchtursachen\/fluchtursachen-afghanistan\">jeder dritte Afghane ist unterern&auml;hrt<\/a> &ndash; treibt mittlerweile Hunderttausende Afghanen zur Flucht.<\/p><p>Knapp die H&auml;lfte des afghanischen Geldes, 3,5 Milliarden Dollar, lie&szlig; US-Pr&auml;sident Biden inzwischen <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/afghanistan-ukraine-doppelmoral-100.html\">beschlagnahmen<\/a>, um damit seine Landsleute, &bdquo;die Opfer des Anschlags vom 11. September zu entsch&auml;digen&ldquo;. Mit diesem Terrorakt hatte Afghanistan zwar nichts zu tun, die Attent&auml;ter waren Araber. Aber was schert das schon kriminelle wertewestliche Regimes wie das der USA und ihrer Vasallen.<\/p><p>&Auml;hnlich schlimm wie in Afghanistan ergeht es den Menschen in Syrien. Dort leidet <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/politik-ausland-krieg-wie-westliche-sanktionen-zur-verarmung-der-syrischen-bevoelkerung-beitragen-li.337236\">statistisch jeder Zweite an Hunger<\/a>. Infolge der EU-Sanktionen kann sich das Land weder ausreichend mit Nahrungsmitteln versorgen noch lebenswichtige Medikamente und andere Bedarfsg&uuml;ter beschaffen. Sein &Ouml;l, den Reichtum des Landes, <a href=\"https:\/\/www.zerohedge.com\/geopolitical\/rare-uprising-against-us-backed-forces-syria-leaves-many-killed\">beuten zurzeit die USA aus<\/a>. Sie haben die F&ouml;rderanlagen im Nordosten besetzt, organisieren den Raub und illegalen Transport in den Irak und <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/usa-rauben-syrisches-oel-und-unterstuetzen-den-kampf-der-kurden-gegen-die-tuerkei\/?doing_wp_cron=1693218163.4654660224914550781250\">beteiligen eine kurdische Clan-Elite<\/a> an den Verkaufserl&ouml;sen.<\/p><p><strong>Hungermacher<\/strong><\/p><p>Syrien war ja einst eine Kornkammer des Nahen Ostens. Jetzt <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2021\/07\/08\/syrien-usa-stehlen-getreide-und-oel-bauen-militaerbasen-auf-tuerkei-mitschuldig-an-kriegsverbrechen\/\">pl&uuml;ndern die USA die Getreideernte<\/a> und schmuggeln das Raubgut &uuml;ber die Grenze nach Irak. Es schert sie nicht im Geringsten, dass sie damit das <a href=\"https:\/\/www.savethechildren.de\/news\/hunger-in-syrien-millionen-kinder-bedroht\/\">&Uuml;berleben ungez&auml;hlter syrischer Kinder opfern<\/a>. Bei Gelegenheit v&ouml;lkerrechtswidriger und kriegsverbrecherischer US-Bombardements auf die zivile syrische Infrastruktur geht auch schon mal ein <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2023\/03\/26\/mfbz-m26.html\">Getreidespeicher<\/a> in Tr&uuml;mmer &ndash; und das lebenswichtige Gut in Flammen auf.<\/p><p>Unserem staatstragenden &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk ist Syriens Elend trotzdem schon lange kaum noch eine Nachricht wert. Dabei k&ouml;nnte man die US-amerikanische Besatzerbande wie die verantwortlichen EU-Sanktion&auml;re mit Grund beschuldigen, den &bdquo;Hunger als Waffe&ldquo; einzusetzen. Die Politik Washingtons: die syrische Bev&ouml;lkerung so lange darben lassen, bis sie revoltiert und ihren Pr&auml;sidenten Assad st&uuml;rzt. Dazu spendet die Mischpoke von deutschen Staats- und Konzernjournalisten gemeinsam mit den Berliner regelbasierten Ordnungsk&uuml;nstlern Beifall.<\/p><p>Werfen wir noch einen Blick auf die vertragsrechtliche Konstruktion des Abkommens &uuml;ber ukrainische Getreideexporte via Schwarzes Meer.<\/p><p>Im Prinzip handelt es sich nicht um einen &uuml;blichen Vertrag mit bindender Wirkung f&uuml;r alle Parteien. Russland hatte vielmehr ein separates Abkommen nur mit der T&uuml;rkei und mit den Vereinten Nationen unterzeichnet. Getrennt davon hatte sich auch die Ukraine mit der T&uuml;rkei und den UN vereinbart. Dar&uuml;ber hinaus schloss Russland ein Abkommen mit den Vereinten Nationen zur Sicherstellung eines ungehinderten Exports russischer Agrarprodukte und D&uuml;ngemittel. Die UN sollten darauf hinwirken, dass der Export dieser Warengruppe nicht mehr infolge der westlichen Russland-Sanktionen beeintr&auml;chtigt wird.<\/p><p>Es liegt auf der Hand, dass der Erfolg des B&uuml;ndels von Abkommen nicht von Vertragstiteln abhing, sondern vom guten Willen aller Beteiligten. Den lie&szlig; der Westen aber schmerzlich vermissen. Das Bem&uuml;hen der UNO, russische Getreide- und D&uuml;ngemittelausfuhren zu erleichtern, hatte keinen Erfolg. UN-Generalsekret&auml;r Guterres und sein Plenum sind gegen&uuml;ber den Regierungen der USA und der EU nicht nur machtlos, sie m&uuml;ssen ihnen gegebenenfalls sogar Folge leisten.<\/p><p><strong>Profit schl&auml;gt Gro&szlig;mut<\/strong><\/p><p>Als Pr&auml;sident Putin sich Mitte September vorigen Jahres bereit erkl&auml;rte, rund 300.000 Tonnen russischer D&uuml;ngemittel, die aufgrund von Sanktionen in europ&auml;ischen H&auml;fen festsitzen, kostenlos an die Entwicklungsl&auml;nder zu liefern, zeigten ihm unsere &bdquo;Wertewestler&ldquo; sogleich den <a href=\"https:\/\/www.proplanta.de\/agrar-nachrichten\/agrarpolitik\/usa-weisen-russlands-forderung-nach-aufhebung-von-sanktionen-zurueck_article1653643415.html\">Stinkefinger<\/a>. Der D&uuml;nger, f&uuml;r Russland ohnehin nur noch ein Kostenfaktor, h&auml;tte mutma&szlig;lich die Preise der transatlantischen Konkurrenz gedr&uuml;ckt und deren Profit geschm&auml;lert. D&uuml;ngemittel und Weizen sind zwar von den Sanktionen ausgenommen, jedoch von schweren Nebenwirkungen der gesamten Sanktionspolitik betroffen: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/worum-es-bei-den-streit-um-das-getreideabkommen-geht\/\">Hemmnissen<\/a> beim Transport und bei der Bezahlung beispielsweise, wie beim schon genannten SWIFT-Ausschluss.<\/p><p>Dar&uuml;ber erfuhr man so gut wie nichts in den Mainstream-Medien, auch nicht vom &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk. Erst als das Abkommen im Juli 2023 nicht erneuert wurde, kamen die deutschen &bdquo;Hunger-als-Waffe&ldquo;-Experten wieder aus ihren L&ouml;chern. An der Spitze der Propaganda-Front: die Gr&uuml;nen. Cem &Ouml;zdemir: Putin nehme &bdquo;die &Auml;rmsten der Armen auf dieser Welt in Geiselhaft f&uuml;r seine grauenhafte Kriegstreiberei&ldquo;.<\/p><p>Norbert R&ouml;ttgen, &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.ullstein.de\/werke\/ami-go-home\/hardcover\/9783430210287%20(S.%20197)\">das eifrigste Masseteilchen des Atlantizismus<\/a> in der deutschen Politik&ldquo;, setzte noch eins drauf: &bdquo;Putin nimmt die hungernden Menschen in Afrika als Geisel, um vom Westen ein politisches L&ouml;segeld zu erpressen. Darum geht es bei der Blockade des Getreideabkommens. Es wiederholt sich die <a href=\"https:\/\/jungefreiheit.de\/politik\/ausland\/2023\/putin-getreideabkommen\/\">Erpressung<\/a>, die er schon letztes Jahr unternommen hat.&ldquo;<\/p><p>Die Qualit&auml;tstr&ouml;ten der <em>ARD-aktuell<\/em> bereichern das misst&ouml;nende Konzert mit ma&szlig;loser und faktenwidriger &Uuml;bertreibung. Bei dem Getreideabkommen handele sich um eine &bdquo;f&uuml;r die weltweite Nahrungsmittelversorgung <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/archiv\/sendungen?datum=2023-07-17\">bedeutende Vereinbarung<\/a>.&ldquo; Dazu passte die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tagesschau_20_uhr\/ts-58852.html\">tagesschau-typische Falschinformation<\/a>, die Ukraine habe &bdquo;mehr als 38 Millionen Tonnen Getreide exportiert, vor allem in &auml;rmere L&auml;nder&ldquo;. Die ARD-aktuell-Nieten widersprechen sich damit auch noch selbst.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.agrarheute.com\/markt\/marktfruechte\/getreidepreise-weizenpreise-steigen-steil-naechste-rallye-beginnt-585383\">Kapitalistisches Profitstreben<\/a> ist ein wesentlicher Verursacher von Hungersn&ouml;ten im globalen S&uuml;den. Hunger herrscht, weil der Getreidepreis der B&ouml;rsenspekulation unterliegt. Unseren Regierenden ist es jedoch bei Strafe ihres Amtsverlustes &ndash; gegebenenfalls sogar ihres Lebens &ndash; verwehrt, den B&ouml;rsenhandel mit Nahrungsmitteln zu verbieten. Nicht politische Macht z&auml;hlt hier, sondern die Macht der Geldelite. Westliche Politiker d&uuml;rfen nur mit der heuchlerischen Bezichtigung &bdquo;&hellip; Putin setzt den Hunger als Waffe ein!&ldquo; auf den Widersacher losgehen.<\/p><p>Zu guter Letzt: Der SWIFT-Ausschluss Russlands, des weltweit bedeutendsten Getreideexporteurs, und andere seinen Handel beeintr&auml;chtigende Sanktionen sind lange vor dem 24. Februar 2022 abgekartet worden. Maulheld Olaf Scholz: &bdquo;&Uuml;ber Monate hinweg haben wir die <a href=\"https:\/\/augenaufmedienanalyse.de\/2022\/03\/26\/scholz-sanktionen-lange-geplant\/\">Sanktionen bis ins kleinste Detail vorbereitet<\/a>, damit sie die Richtigen treffen, damit sie wirken&ldquo;, t&ouml;nte er im M&auml;rz 2022 vor dem Bundestag in Berlin. Getroffen werden jetzt aber nicht nur russische, sondern auch ukrainische Bauern. Wer sind nun &bdquo;die Richtigen&ldquo;? Uns&lsquo; Olaf h&auml;tte besser den Verstand als &bdquo;Waffe&ldquo; eingesetzt, soweit verf&uuml;gbar &ndash; und soweit er sich &bdquo;erinnern&ldquo; kann&hellip;<\/p><p><strong>Anmerkung der Autoren:<\/strong><\/p><p>Unsere Beitr&auml;ge stehen zur freien Verf&uuml;gung, nichtkommerzielle Zwecke der Ver&ouml;ffentlichung vorausgesetzt. Wir schreiben nicht f&uuml;r Honorar, sondern gegen die &bdquo;mediale Massenverbl&ouml;dung&ldquo; (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden vom Verein &bdquo;St&auml;ndige Publikumskonferenz &ouml;ffentlich-rechtlicher Medien e.V.&ldquo; dokumentiert: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\">publikumskonferenz.de\/blog<\/a><\/p><p>Titelbild: Shutterstock \/ Alexandros Michailidis <\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103079\">&bdquo;Kulturwandel&ldquo; im Ausw&auml;rtigen Amt: Baerbock will, dass deutsche Diplomaten mehr auf Social Media gegen Russland und China austeilen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98808\">&bdquo;Schallangriffe auf US-Diplomaten&ldquo; &ndash; Mit ARD aktuell ist ganzj&auml;hrig 1. April<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94365\">Kriegskabinett Scholz gegen Volksentscheid<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92030\">Kanzler Scholz ist noch weniger souver&auml;n als das Land, das er regiert<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/3df6c9295d0d4ed49f5c9e0efb22d1e7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der &ouml;ffentlich-rechtliche &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.cashkurs.com\/beitrag\/peter-scholl-latour-wir-leben-in-einer-zeit-der-massenverbloedung\/\">Verbl&ouml;dungs&ldquo;-Journalismus<\/a> scheut sich schon lange nicht mehr, bei Mangel an stichhaltigen Argumenten l&uuml;ckenf&uuml;llenden Schaum zu schlagen. Gegenw&auml;rtig versuchen unsere Medienschaffenden, mit dem verbalen Dreschflegel &bdquo;<em>Putin setzt Hunger als Waffe ein<\/em>&ldquo; den Verstand ihres Publikums flachzukloppen. Sp&auml;testens seit selbst Au&szlig;enministerin Baerbock den Quatsch fehlerfrei nachplappern kann, ist er zum gefl&uuml;gelten Wort in der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103167\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":103168,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,123,183],"tags":[351,1223,313,2665,3285,380,2008,849,915,259,1553,260,639,1556,1019],"class_list":["post-103167","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","tag-afghanistan","tag-afrika","tag-oerr","tag-baerbock-annalena","tag-duengemittel","tag-export","tag-indien","tag-nahrungsmittel","tag-putin-wladimir","tag-russland","tag-syrien","tag-ukraine","tag-uno","tag-usa","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_2137715761.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103167","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=103167"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103167\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":103275,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103167\/revisions\/103275"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/103168"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=103167"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=103167"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=103167"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}