{"id":103198,"date":"2023-09-03T14:00:19","date_gmt":"2023-09-03T12:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103198"},"modified":"2023-09-02T05:41:53","modified_gmt":"2023-09-02T03:41:53","slug":"transnationale-konzerne-verstaerken-neoliberale-offensive-gegen-staaten-lateinamerikas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103198","title":{"rendered":"Transnationale Konzerne verst\u00e4rken neoliberale Offensive gegen Staaten Lateinamerikas"},"content":{"rendered":"<p>Zwischen Jahresbeginn und dem 24. Juli meldete das Transnationale Institut (TNI) mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, 18 neue Klagen, die von gro&szlig;en nordamerikanischen und europ&auml;ischen Unternehmen gegen lateinamerikanische und karibische Staaten eingereicht wurden. Insgesamt sind in der Region 364 solcher F&auml;lle mit milliardenschweren Entsch&auml;digungsforderungen anh&auml;ngig.<strong> <\/strong>Wie das TNI erkl&auml;rt, stellen Lateinamerika und die Karibik eine der Regionen der Welt dar, die die Auswirkungen der in internationalen Handelsvertr&auml;gen verankerten internationalen Schiedsgerichtsbarkeit am st&auml;rksten zu sp&uuml;ren bekommen, mit fatalen Folgen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung. Von <strong>Sergio Ferrari<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDieser&nbsp;<a href=\"https:\/\/isds-americalatina.org\/\">Mechanismus<\/a>&nbsp;(Investor-state dispute settlement, ISDS ) ist ein beliebtes Mittel transnationaler Konzerne zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Investoren und Staaten, wenn diese ihre Interessen beeintr&auml;chtigt sehen. Es handelt sich um ein Instrument, das es ausl&auml;ndischen Investoren erm&ouml;glicht, Staaten vor internationalen Gerichten zu verklagen, wenn sie der Ansicht sind, dass die &ouml;ffentliche Politik besagter Staaten&nbsp;&ndash; auch zum Schutz der Umwelt oder der Gesundheit &ndash; ihre Interessen und Gewinne beeintr&auml;chtigt.<\/p><p>Solche Klagen, die die Zust&auml;ndigkeit der nationalen Gerichte der L&auml;nder, in denen diese internationalen Unternehmen t&auml;tig sind, nicht anerkennen, werden von einer kleinen Gruppe privater Anw&auml;lte eingereicht. In ihrer Rolle als Schiedsrichter kommt ihnen die Macht zu, &uuml;ber jeden Fall zu entscheiden. Im Allgemeinen sind f&uuml;r diese Juristen die Gewinne der klagenden Unternehmen wichtiger als das &ouml;ffentliche Interesse der beklagten Staaten. Die Geschichte zeigt, dass diese weltweit verbreiteten Schiedsverfahren in der Regel gro&szlig;en Unternehmen zugutekommen. Infolgedessen garantieren Urteile gegen Staaten diesen privaten Konzernen millionenschwere Gewinne zu Lasten der jeweiligen Staatskassen.<\/p><p><strong>Alle gegen Mexiko<\/strong><\/p><p>Im Verlauf des ersten Halbjahres 2023 war Mexiko das lateinamerikanische Land, das den meisten Klagen ausgesetzt war: insgesamt acht. Es folgten Honduras mit drei, Venezuela mit zwei Klagen und Kolumbien, Ecuador, Costa Rica, Belize sowie Trinidad und Tobago mit jeweils einer Klage.<\/p><p>Der Fall Mexikos ist in der ersten Jahresh&auml;lfte aufgrund der Anzahl und Vielfalt der Wirtschaftsgruppen, die es mit dieser Art von Schiedsverfahren angegriffen haben, der vielleicht symboltr&auml;chtigste.<\/p><p>Eine dieser Klagen wurde von der kanadischen Bergbaugesellschaft First Majestic Silver Corp. eingereicht. Dies ist der bereits zweite Prozess, den das Unternehmen angestrengt hat. Mit der aktuellen Klage ficht es Steuerbescheide gegen seine lokale Tochtergesellschaft Primero Empresa Minera an. Der geforderte Betrag ist nicht bekannt, aber in der ersten Klage forderte First Majestic 500 Millionen Dollar. Als Rechtsgrundlage beruft sich das kanadische Unternehmen auf das Nordamerikanische Freihandelsabkommen zwischen Mexiko, Kanada und den USA (Nafta) und den T-MEC, den neuen Vertrag zwischen diesen drei L&auml;ndern, der seit Juli 2020 in Kraft ist.<\/p><p>Eine weitere Klage gegen das aztekische Land wurde von den US-Investoren der Gruppe Arbor Confections, Inc., Mark Alan Ducorsky und Brad Dukosrsky, in H&ouml;he von 80 Millionen Dollar eingereicht, die sie wegen unbezahlter Pacht f&uuml;r eine S&uuml;&szlig;warenfabrik in Ciudad Ju&aacute;rez einfordern.<\/p><p>Auch das kanadische Bergbauunternehmen Silver Bull Resources, Inc. griff Mexiko an, &uuml;ber seine Niederlassung in den USA. Es betreibt die Mine Sierra Mojada im Bundesstaat Coahuila mit reichen Vorkommen an Silber, Blei und Zink. Das Unternehmen behauptet, dass es keinen Zugang zu der Mine hat, weil sie von den &ouml;rtlichen Gemeinden blockiert wird. Die Klage, in diesem Fall &uuml;ber 178 Millionen Dollar, wurde beim Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (Centro Internacional de Arreglo de Diferencias Relativas a Inversiones, Ciadi ) der Weltbank&nbsp;<a href=\"https:\/\/icsid.worldbank.org\/es\/acerca\">eingereicht<\/a>.<\/p><p>Enerflex US Holdings Inc. und Exterran Energy Solutions LP haben in diesem Jahr gerade einen neuen Rechtsstreit begonnen. Die beiden US-amerikanischen und kanadischen &Ouml;l- und Gasf&ouml;rderunternehmen beschuldigen den mexikanischen Staat, sie zur Zahlung einer Abfindung an einen ihrer entlassenen Mitarbeiter zu zwingen. Ihnen zufolge haben mexikanische Gerichte diesem Mitarbeiter einen exorbitanten Betrag zugesprochen. Die Forderung bel&auml;uft sich auf nicht weniger als 120 Millionen Dollar.<\/p><p>Das US-Unternehmen Access Business Group LLC, dessen Tochtergesellschaft der Lebensmittelhersteller Nutrilite ist, verklagt Mexiko seinerseits wegen der Enteignung von 280 Hektar Ackerland. Mexiko bringt vor, die Enteignung sei rechtm&auml;&szlig;ig, weil sie sich auf einen Pr&auml;sidialerlass von L&aacute;zaro C&aacute;rdenas aus dem Jahr 1939 st&uuml;tzt, als in zwei St&auml;dten in Jalisco die R&uuml;ckgabe von Land an &ouml;rtliche Bauerngemeinschaften beschlossen wurde. Access Business fordert eine Entsch&auml;digung von mehr als drei Milliarden Dollar.<\/p><p>Die Firma Amerra Capital Management LLC, die mit dem Finanzfonds Amerra und der Bank JPMorgan Chase verbunden ist, hat ihrerseits eine neue Klage gegen den mexikanischen Staat im Zusammenhang mit unbezahlten Darlehen und Hypotheken zweier Zuckerunternehmen eingereicht. Die H&ouml;he des geforderten Betrag ist nicht bekannt.<\/p><p>Allen diesen Klagen ist gemeinsam, dass sich die verschiedenen Investoren auf Verst&ouml;&szlig;e gegen die NAFTA- und T-MEC-Vertr&auml;ge berufen, die juristische Schutzschirme und rechtliche Absicherungen beinhalten.<\/p><p><strong>Die Offensive h&ouml;rt nicht auf<\/strong><\/p><p>Die &uuml;brigen Klagen, die von in Lateinamerika und der Karibik t&auml;tigen ausl&auml;ndischen Unternehmen bei Schiedsgerichten eingereicht wurden, unterscheiden sich konzeptionell nicht von denen gegen Mexiko. Dies gilt unter anderem f&uuml;r die Klage &ndash; die dritte ihrer Art &ndash; der niederl&auml;ndischen und panamaischen Betreiber von Gold- und Diamantenminen Highbury International AVV, Compa&ntilde;&iacute;a Minera de Bajo Caron&iacute; AVV und Ramstein Trading Inc. gegen Venezuela, die sich auf den bilateralen Investitionsvertrag (Tratado Bilateral de Inversi&oacute;n, TBI) zwischen diesem s&uuml;damerikanischen Land und den Niederlanden berufen.<\/p><p>Auch die Banreal Holding SL (spanische Investoren) griff Caracas an und behauptete die Enteignung einer Versicherungsgesellschaft (La Previsora) und einer Bank (Banco Real). Dabei berief man sich auf das zwischen Spanien und Venezuela unterzeichnete TIB, um die Klage zu erheben.<\/p><p>Auch die Banreal Holding SL (spanische Investoren) griff Caracas an und machte die Enteignung einer Versicherungsgesellschaft (La Previsora) und einer Bank (Banco Real) geltend. Sie beriefen sich auf den zwischen Spanien und Venezuela unterzeichnete TBI, um die Klage einzureichen.<\/p><p>Mittels &auml;hnlicher Mechanismen griff die Lynton Trading LDT Ecuador an. Es gibt zwar nur wenige Informationen &uuml;ber diese Klage, aber TNI vertritt, dass die Firma eine von sechs Offshore-Firmen im Besitz von Luis Fuentealba Meier ist, einem in Chile ans&auml;ssigen Investor mit Kasinogesch&auml;ften in verschiedenen Teilen Lateinamerikas. Das Unternehmen war ein Kunde von Mossack-Fonseca, der Anwaltskanzlei, die 2016 im Mittelpunkt des Panama-Papers-Skandals stand.<\/p><p>Dies ist eine unvollst&auml;ndige, aber beispielhafte Auflistung der 18 neuen Klagen, mit denen die lateinamerikanischen L&auml;nder konfrontiert sind. Klagen, die einmal mehr die extreme rechtliche Verwundbarkeit von Staaten gegen&uuml;ber der transnationalen Macht zeigen, die durch Freihandelsabkommen ermutigt wird, die ihr einen juristischen Kn&uuml;ppel in die Hand geben, um zuzuschlagen.<\/p><p><strong>Die Macht von Dollar und Euro<\/strong><\/p><p>Das Center for the Advancement of the Rule of Law in the Americas (<a href=\"https:\/\/isdslac.georgetown.edu\/\">Carola<\/a>) an der Georgetown University in Washington sch&auml;tzt die Zahl solcher Klagen weltweit auf 1.190, von denen 31,18 Prozent auf Lateinamerika und die Karibik entfallen. Sechs von zehn Staaten in dieser Region wurden schon einmal vor Schiedsgerichten verklagt.<\/p><p>Nach Angaben des Zentrums, einer f&uuml;hrenden Organisation zur Erforschung von Recht und Politik Lateinamerikas, war die lateinamerikanische und karibische Region bis Dezember letzten Jahres in 371 solcher Streitigkeiten zwischen Investoren und Staaten verwickelt. Argentinien mit 62 , Venezuela mit 61, Peru mit 45 und Mexiko mit 40 Verfahren sind die L&auml;nder des Kontinents, die am meisten von transnationalen Unternehmen angegriffen werden.<\/p><p>Das TNI in Amsterdam sch&auml;tzt, dass mehr als 20 Prozent der lateinamerikanischen F&auml;lle die Bereiche Bergbau-, &Ouml;l- und Gas betreffen, die von gro&szlig;er strategischer Bedeutung sind. Bisher seien sechs von zehn Klagen zugunsten der Investoren entschieden worden, so das Institut. Infolgedessen wurden die Staaten verurteilt oder haben sich verpflichtet, 33,638 Milliarden Dollar zu zahlen. Nach Angaben der Vereinten Nationen k&ouml;nnte mit einem Drittel dieses Betrags die extreme Armut in 16 L&auml;ndern der Region&nbsp;<a href=\"https:\/\/isds-americalatina.org\/\">beseitigt<\/a> werden.<\/p><p>Der&nbsp;<a href=\"https:\/\/isds-americalatina.org\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Informe-ISDS-en-AL-Junio-2021-final.pdf\">TNI-Bericht<\/a>&nbsp;vom Juni 2021 mit aktualisierten Daten bis zu diesem Zeitpunkt stellt fest, dass sich die strafrechtliche Verfolgung von Staaten seit 2011 als Teil des neuen neoliberalen Angriffs der letzten Jahrzehnte intensiviert hat. Und er weist darauf hin, dass 86 Prozent der Klagen (bis Juni 2021) von US-amerikanischen, kanadischen und europ&auml;ischen Unternehmen oder Investoren angestrengt werden. Zu den gefr&auml;&szlig;igsten Europ&auml;ern, die sich an dieser Art von Verfahren gegen lateinamerikanische und karibische Staaten beteiligen, geh&ouml;ren franz&ouml;sische, spanische, englische und niederl&auml;ndische Firmen.<\/p><p>Das ist nichts Neues. Die Geschichte scheint sich stets zu wiederholen. Multinationale Konzerne setzen ihre Gesetze durch, auch wenn sie die &ouml;ffentliche Politik der L&auml;nder des globalen S&uuml;dens schw&auml;chen. &bdquo;Willk&uuml;rliche Schiedsgerichtsbarkeit&rdquo;, die wachsende Verschuldung der L&auml;nder des S&uuml;dens, Steuerhinterziehung durch die gro&szlig;en transnationalen Konzerne, Steueroasen zu deren Schutz, das Bankgeheimnis, Geierfonds usw., all dies ist Teil der zahlreichen internationalen Finanzinstrumente, die der Mehrheit der Weltbev&ouml;lkerung, die von Tag zu Tag &auml;rmer wird, keine Atempause lassen.<\/p><p>&Uuml;bersetzung: Klaus E. Lehmann, <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/265450\/konzerne-gegen-staaten-lateinamerika\">Amerika21<\/a><\/p><p>Titelbild: Shutterstock \/ ImageFlow<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97248\">US-Milit&auml;rbasen in Lateinamerika: Washingtons Hauptinteresse liegt in den Bodensch&auml;tzen und S&uuml;&szlig;wasserressourcen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96941\">Stimmen aus Lateinamerika: Die &bdquo;Geapolitik&rdquo; des guten Lebens als Gegenmodell zur westlichen &bdquo;Geopolitik&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94898\">Multinationale Unternehmen zwingen Lateinamerika ihr Recht auf<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/73462bb2c9a34607a5461238bd1003c7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwischen Jahresbeginn und dem 24. 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Insgesamt sind in der Region 364 solcher F&auml;lle mit milliardenschweren Entsch&auml;digungsforderungen anh&auml;ngig.<strong> <\/strong>Wie das TNI erkl&auml;rt, stellen Lateinamerika und die Karibik eine<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103198\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":103199,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,205,132],"tags":[2760,2276,2052,930,2145,1570],"class_list":["post-103198","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-neoliberalismus-und-monetarismus","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-bodenschaetze","tag-globalisierung","tag-investitionen","tag-justiz","tag-lateinamerika","tag-mexiko"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_225914161.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103198","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=103198"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103198\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":103269,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103198\/revisions\/103269"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/103199"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=103198"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=103198"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=103198"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}