{"id":1032,"date":"2006-01-26T14:31:28","date_gmt":"2006-01-26T12:31:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=1032"},"modified":"2016-02-18T11:38:04","modified_gmt":"2016-02-18T10:38:04","slug":"die-ubernahme-von-prosiebensat1-durch-den-springer-konzern-sei-von-nationalem-interesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1032","title":{"rendered":"Die \u00dcbernahme von ProSiebenSat.1 durch den Springer-Konzern sei von nationalem Interesse"},"content":{"rendered":"<p>Das behauptet der saarl&auml;ndische Ministerpr&auml;sident Peter M&uuml;ller in einem <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/462389\/\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/462389\/\">Interview<\/a> mit dem Deutschlandfunk vom 25.1.2006. Im Vorspann zum Interview des Deutschlandfunks hei&szlig;t es: &bdquo;Der saarl&auml;ndische Ministerpr&auml;sident Peter M&uuml;ller pl&auml;diert f&uuml;r eine Ministererlaubnis zur &Uuml;bernahme von ProSiebenSat.1 durch den Springer-Konzern. Die Voraussetzung eines nationalen Interesses sei gegeben, sagte der CDU-Politiker. Die Alternative w&auml;re die &Uuml;bernahme durch einen anglo-amerikanischen Investor, bei der rein &ouml;konomische Gesichtspunkte im Vordergrund st&uuml;nden. Dabei habe Fernsehen doch auch eine kulturelle Dimension, betonte der Ministerpr&auml;sident.&ldquo; Es lohnt sich f&uuml;r medienpolitisch Interessierte, dieses Interview zu lesen, weil man daran sehr sch&ouml;n die Abh&auml;ngigkeit und Gef&uuml;gigkeit der konservativen Politiker erkennen kann.<br>\n<!--more--><br>\nPeter M&uuml;ller behauptet, die &Uuml;bernahme sei von standortpolitischer Bedeutung, wir br&auml;uchten solche internationalen Player, es sei gut, die Tatsache zu korrigieren, dass die Kirch-Gruppe zur Zeit in ausl&auml;ndischer Hand sei, es d&uuml;rfe keinen Ausverkauf der Strukturen in der Bundesrepublik Deutschland geben (seltsam; dagegen, dass unter Mitwirkung seines Parteifreundes Friedrich Merz die Deutsche B&ouml;rse AG an ausl&auml;ndische Investoren verkauft worden ist, war kein Protest von Peter M&uuml;ller zu h&ouml;ren. Klar, bei der Fusion von Bild mit ProSieben geht es ja auch um eine &bdquo;kulturelle Dimension&ldquo;). Peter M&uuml;ller unterstellt, dass es dem entstehenden Gro&szlig;konzern anders als einem ausl&auml;ndischen Investor nicht nur um die Rendite gehe (da hat er sogar recht, dem entstehenden Konzern geht es auch um politische Macht, die er &uuml;ber solche Personen wie Peter M&uuml;ller auszu&uuml;ben vermag). Und dann behauptet der saarl&auml;ndische Ministerpr&auml;sident auch noch, die Ministererlaubnis falle voll in die Ressortzust&auml;ndigkeit von Michael Glos, die SPD-Seite habe da nichts mitzureden.<\/p><p>An diesem Interview wird &ndash; im Kontext mit allen anderen Verlautbarungen von Seiten der Union pro &Uuml;bernahme und f&uuml;r eine Sonderregelung entgegen der Empfehlung des Bundeskartellamtes &ndash; deutlich, dass es den Konservativen um die Festigung ihrer politischen Macht mithilfe einer immer st&auml;rker ausgebauten Medienmacht geht. Wenn diese &Uuml;bernahme zu Stande kommt, dann kann man noch weniger von Pluralit&auml;t in der Medienlandschaft Deutschlands sprechen. Siehe dazu auch den Tagebucheintrag in den <a href=\"?p=840\">NachDenkSeiten vom 15.8.2005<\/a>.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das behauptet der saarl&auml;ndische Ministerpr&auml;sident Peter M&uuml;ller in einem <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/462389\/\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/462389\/\">Interview<\/a> mit dem Deutschlandfunk vom 25.1.2006. Im Vorspann zum Interview des Deutschlandfunks hei&szlig;t es: &bdquo;Der saarl&auml;ndische Ministerpr&auml;sident Peter M&uuml;ller pl&auml;diert f&uuml;r eine Ministererlaubnis zur &Uuml;bernahme von ProSiebenSat.1 durch den Springer-Konzern. Die Voraussetzung eines nationalen Interesses sei gegeben, sagte der CDU-Politiker. 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