{"id":103300,"date":"2023-09-04T12:19:52","date_gmt":"2023-09-04T10:19:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103300"},"modified":"2023-09-05T07:29:24","modified_gmt":"2023-09-05T05:29:24","slug":"in-russland-ist-die-entspannungspolitik-noch-nicht-vergessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103300","title":{"rendered":"In Russland ist die Entspannungspolitik noch nicht vergessen"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt immer wieder Deutsche, die trotz Medienpropaganda auf eigene Faust nach Russland fahren. Auf solchen Reisen kann man &Uuml;berraschendes erleben, wie der Russlandfreund Manfred aus Kiel berichtet. Er besuchte in der zweiten August-H&auml;lfte das Dorf Warnawino im Gebiet Nischni-Nowgorod. Das Gebiet liegt 420 Kilometer &ouml;stlich von Moskau. Dort zeigte ihm ein ehemaliger B&uuml;rgermeister ein westdeutsches Schulbuch von 2002, in dem &uuml;ber mehrere Seiten das Leben im Dorf Warnawino geschildert wird. Mit Manfred sprach <strong>Ulrich Heyden<\/strong> in Moskau.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8231\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-103300-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230904-Russland-Entspannungspolitik-nicht-vergessen-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230904-Russland-Entspannungspolitik-nicht-vergessen-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230904-Russland-Entspannungspolitik-nicht-vergessen-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230904-Russland-Entspannungspolitik-nicht-vergessen-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=103300-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230904-Russland-Entspannungspolitik-nicht-vergessen-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230904-Russland-Entspannungspolitik-nicht-vergessen-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Manfred kommt aus Kiel. Das Thema Russland besch&auml;ftigt den 73-J&auml;hrigen seit vielen Jahren. Vor zwei Jahren machte er seine erste Russland-Reise, die ihn bis nach Sotschi und auf die Krim f&uuml;hrte. Damals berichtete Manfred mir &uuml;ber seine Reise <a href=\"https:\/\/youtu.be\/zaRo5SC9Ta4\">in einem Video-Gespr&auml;ch<\/a>. Seitdem hat der Ingenieur aus Kiel zahlreiche Reisen nach Russland unternommen. Er m&ouml;chte dieses Land direkt kennenlernen und Kontakte kn&uuml;pfen, gerade jetzt, wo gegen Russland eine massive Medienpropaganda l&auml;uft. <\/p><p>Manfred kann zwar kaum Russisch, aber er ist kontaktfreudig. Das h&auml;ngt wohl mit seinem ehemaligen Beruf als Vertriebsmanager zusammen. Auf seiner ersten Russland-Reise lernte er auf einer Zugfahrt eine Dame aus Nischni-Nowgorod kennen. Sie war Mitglied der russischen Rentnerpartei. &Uuml;ber diesen Kontakt kam er in der zweiten Augusth&auml;lfte dieses Jahres nach Nischni-Nowgorod. <\/p><p><strong>Hilfe durch automatische &Uuml;bersetzungsprogramme <\/strong><\/p><p>Sich in Russland zu verst&auml;ndigen, bereitet dem Reisenden aus Kiel keine M&uuml;he. In Russland g&auml;be es viele Menschen, die etwas Deutsch, einige gut Englisch k&ouml;nnen und wenn es gar nicht anders geht, setzt Manfred sein Handy mit einer automatischen Sprach&uuml;bersetzung ein. Das &Uuml;bersetzungsprogramm auf dem Handy &uuml;bersetzt Sprache oder Text vom Deutschen ins Russische und umgekehrt. Der Reisende aus Kiel berichtet, wie das funktioniert. &bdquo;Ich lege das Handy zwischen mich und meine Gespr&auml;chspartnerin. So habe ich mich schon einmal drei Stunden mit einer russischen Bekannten unterhalten.&ldquo; <\/p><p>Seine Freunde in Nischni-Nowgorod h&auml;tten f&uuml;r ihn dieses Jahr wieder ein tolles Programm organisiert, berichtet der Ingenieur aus Kiel. &bdquo;Wir sind mit dem Auto drei Stunden von Nischni-Nowgorod durch tiefe W&auml;lder, vorbei an sch&ouml;nen Fl&uuml;ssen in die tiefe Provinz gefahren.&ldquo; <\/p><p>&bdquo;Um zw&ouml;lf Uhr mittags kamen wir bei strahlendem Sonnenschein im Dorf Warnawino an.&ldquo; Das Dorf mit 5.000 Einwohnern liegt 180 Kilometer nord&ouml;stlich von Nischni-Nowgorod in einer sehr ruhigen, <a href=\"https:\/\/dzen.ru\/a\/Y75pkwiNZA2nrquc?utm_referer=yandex.ru\">gr&uuml;nen Gegend<\/a> am Ufer des Flusses Wetluga, der sich in gro&szlig;en B&ouml;gen durch die Landschaft schl&auml;ngelt. Der Fluss darf aus &ouml;kologischen Gr&uuml;nden nicht mit Schiffen befahren werden. <\/p><p>Im Dorf gibt langgestreckte H&auml;user und mehrere alte Kirchen aus Holz. Im Heimatmuseum des Dorfes erfuhr er, dass es in Warnawino fr&uuml;her mal eine Glasfabrik und andere Manufakturen gab. Au&szlig;erdem erfuhr er, dass der Ort 1417 von einem M&ouml;nch gegr&uuml;ndet wurde. &bdquo;Jetzt baut man an einem Hotel, um den Tourismus in die sch&ouml;ne Gegend anzukurbeln&ldquo;, erz&auml;hlt der Reisende. <\/p><p>Unmittelbar nach der Ankunft wurde Manfred vom B&uuml;rgermeister des Ortes empfangen. &bdquo;Eine Frau aus der Gemeinde in Landestracht brachte Brot und Salz. Das ist die traditionelle Begr&uuml;&szlig;ung in Russland. Ich war v&ouml;llig perplex. Sowas hatte ich &uuml;berhaupt nicht erwartet. Vom B&uuml;rgermeister und seinen Mitarbeitern wurde ich unglaublich freundlich begr&uuml;&szlig;t. Nach der Begr&uuml;&szlig;ung war eine gro&szlig;e Tafel vorbereitet. Ich musste mal wieder essen. Das spielt sich dann mehrmals am Tag ab. Die Tische biegen sich vor lauter Speisen. Es ist unglaublich.&ldquo;<\/p><p><strong>Ein Relikt aus der Entspannungszeit<\/strong><\/p><p>Weiter berichtete der Reisende: &bdquo;Als wir vor dem B&uuml;rgermeisteramt standen, kam ein &auml;lterer Russe dazu, der fr&uuml;her B&uuml;rgermeister war. Und er kam mit einem deutschen Schulbuch aus Nordrhein-Westfalen, genauer gesagt aus der Stadt Essen. <a href=\"https:\/\/www.booklooker.de\/B%C3%BCcher\/Frank-B%C3%B6ning+grenzenlos-Erdkunde-Ausgabe-2002-Nordrhein-Westfalen-Sch%C3%BClerband-1-Kl-5-6\/id\/A02BXZg101ZZB\">In diesem Schulbuch aus dem Jahre 2002<\/a> gab es mehrere Seiten &uuml;ber das Dorf Warnawino. Es wurde informiert &uuml;ber die Entwicklung des Ortes und &uuml;ber die Probleme, mit denen man zu k&auml;mpfen hat, und was man f&uuml;r die weitere Entwicklung des Ortes tut. Der Hintergrund war folgender: &Uuml;ber viele Jahre sind immer wieder Sch&uuml;lergruppen aus Deutschland nach Warnawino gefahren, um auch mal das russische Leben abseits der St&auml;dte kennenzulernen.&ldquo; <\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230904-Heyden_Schulbuch2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230904-Heyden_Schulbuch2.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230904-Heyden_Schulbuch3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230904-Heyden_Schulbuch3.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Fotos: Ulrich Heyden<\/small><\/p><blockquote><p>&bdquo;Mich hat das sehr verbl&uuml;fft. Ich komme da in ein kleines Dorf und da kommt jemand mit einem deutschen Schulbuch. Aber es ist auch sehr bezeichnend, wie die Deutschen heute &uuml;ber Russland denken. Deutschland ist heute f&uuml;hrend am NATO-Krieg beteiligt. Da sollte man eigentlich eine gewisse Zur&uuml;ckhaltung erwarten. In meinem Alter erinnert man sich noch an die Nachkriegszeit. Wenn man nach Frankreich, Polen oder in andere L&auml;nder kam, da wurde man nicht sehr freundlich aufgenommen aufgrund der schrecklichen Geschichte, die wir mit unseren Nachbar-V&ouml;lkern haben. <\/p>\n<p>In Russland ist das anders. Die Russen haben einfach begriffen, wir sind Nachbarn, wir brauchen einander, zum gegenseitigen Vorteil, was auch immer passiert. Zusammenarbeit ist unheimlich wichtig. In Russland haben die Leute das im letzten Dorf kapiert. Bei uns habe ich da manchmal meine Zweifel, ob das alle Leute wirklich verstanden haben.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p><strong>&bdquo;Kein einziges b&ouml;ses Wort&ldquo;<\/strong><\/p><p>In unserem Gespr&auml;ch kam Manfred dann auf die dreieinhalb Millionen russischsprachige Menschen zu sprechen, die in den 1990er Jahren nach Deutschland &uuml;bergesiedelt sind, jetzt aber wegen der Propaganda gegen Russland sehr leiden. Da sei es schon erstaunlich, &bdquo;dass man als Deutscher in Russland derma&szlig;en freundlich empfangen wird. Es gab kein einziges b&ouml;ses Wort, noch nicht mal die Frage, was macht die deutsche Regierung da im Moment&ldquo;.<\/p><p>Ich fragte Manfred, ob die Russen ihm nicht gesagt h&auml;tten, &bdquo;tun Sie mal was, damit Olaf Scholz die Waffenlieferungen an die Ukraine stoppt&ldquo;. Der Reisende aus Kiel antwortete, &bdquo;nein, das ist von russischer Seite &uuml;berhaupt nicht angesprochen worden. Ich habe nat&uuml;rlich eine passende Gelegenheit genutzt, um zu sagen, dass die Politik, die die deutsche Regierung zurzeit macht, nicht in meinem Namen geschieht. Und ich wei&szlig;, es gibt ganz viele Menschen in Deutschland, die diese Politik nicht unterst&uuml;tzen und die gute Beziehungen zu ihren Nachbarv&ouml;lkern haben wollen. Das muss man den Russen f&ouml;rmlich schon aufdr&auml;ngen, um das mal loszuwerden.&ldquo;<\/p><p>In Nischni-Nowgorod besuchte der Russland-Reisende ein Stadtfest. Dort und auch in Moskau deutete fast nichts auf den Krieg in der Ukraine hin. Nur ab und zu habe er in Russland ein Werbeplakat der russischen Armee gesehen. Dar&uuml;ber habe er sich gewundert, denn in der Ukraine sterben doch Ukrainer und Russen &bdquo;in einem entsetzlichen Bruderkrieg&ldquo;. Ich erz&auml;hlte dem Russlandfreund aus Kiel, dass der Krieg in der Ukraine in den russischen Medien Thema Nr. 1 ist und es in der &bdquo;Komsomolskaja Prawda&ldquo; fast t&auml;glich Reportagen aus dem Kriegsgebiet gibt. Der Reisende antwortete, um w&auml;hrend seiner Reise russische Zeitungen zu lesen, fehle ihm die Zeit und die Sprachkenntnis.<\/p><p><strong>300. Geburtstag des Philosophen Kant<\/strong><\/p><p>Manfred will sich mit der zunehmenden Entfremdung zwischen Deutschland und Russland nicht abfinden. Er ist seit einiger Zeit Vorsitzender der Deutsch-Russischen Gesellschaft in Kiel. Mit seinen Freunden in Kiel plant er jetzt Aktivit&auml;ten zum 300. Geburtstag des deutschen Philosophen Immanuel Kant (1724-1804), der am Dom von Kaliningrad (fr&uuml;her K&ouml;nigsberg) in einem Grab liegt. &bdquo;Die Russen grenzen Kant nicht aus. Seine Bedeutung wird im jetzigen Kaliningrad unheimlich hochgehalten.&ldquo; Am 22. April 2024  ist der 300.  Geburtstag des Philosophen. &bdquo;Das sollte eigentlich eine gro&szlig;e internationale Veranstaltung werden. Aber von deutscher und amerikanischer Seite ist das alles abgeblockt worden. So organisieren das jetzt die Russen. Im April wird es jetzt zwei Veranstaltungen geben. Von der Kant-Universit&auml;t in Kaliningrad soll es einen wissenschaftlichen Kongress zu Kant geben und parallel dazu wird der Russische Friedensfond Kaliningrad, eine NGO, eine Veranstaltung f&uuml;r das allgemeine Publikum machen. Bei uns haben sich schon viele Leute angemeldet. Wir werden da mit einem Bus zusammen hinfahren.&ldquo;<\/p><p>Eine weitere Idee von Manfred ist, den Jugendaustausch mit Russland wieder in Gang zu bringen. Die deutschen Eltern h&auml;tten ja Angst, &bdquo;dass in Russland die B&auml;ren &uuml;ber die Stra&szlig;e laufen&ldquo;. Aber die Russen in Deutschland h&auml;tten das Interesse, dass ihre Kinder Russland kennenlernen. F&uuml;r diese Kinder wolle man im n&auml;chsten Sommer ein Ferienlager organisieren, &bdquo;damit sie Russland nicht aus der Zeitung und der Propaganda kennenlernen, sondern direkt&ldquo;.<\/p><p><strong>Wie kommt man nach Russland?<\/strong><\/p><p>Zum Abschluss unseres Gespr&auml;chs berichtete mir der Ingenieur aus Kiel, wie er nach Russland, das von Deutschland mit dem Flugzeug direkt nicht zu erreichen ist, gereist ist. Er erz&auml;hlte, dass es zwei teure M&ouml;glichkeiten gibt. F&uuml;r einen Flug &uuml;ber Serbien, bei dem man in sieben Stunden in Russland ist, muss man f&uuml;r hin und zur&uuml;ck 1.500 Euro bezahlen. Ein anderer Flug nach Moskau in &auml;hnlicher Preislage geht &uuml;ber Istanbul. Billiger sei es, wenn man &uuml;ber Gdansk nach Kaliningrad reist und von dort mit einem russischen Flugzeug nach Moskau. <\/p><p>Manfred hat noch eine andere Route gew&auml;hlt. Er ist von Berlin nach Tallin geflogen, wo er abends ankam. Dann ist er mit einem Bus weiter nach St. Petersburg gereist, der am n&auml;chsten Morgen an der Newa ankam. <\/p><p>Zur Person: Manfred wurde in Westberlin geboren, wo er eine Facharbeiterausbildung und ein Ingenieurs-Studium absolvierte. Er war als Projekt- und Vertriebsmanager weltweit beruflich aktiv, unter anderem in S&uuml;dostasien, Europa und in den USA. Heute wohnt er in der N&auml;he von Kiel. Er ist kritisches SPD-Mitglied. Wer direkt Kontakt mit ihm aufnehmen will, kann den Russlandfreund aus Kiel &uuml;ber diese Adresse erreichen: <a href=\"mailto:drgkiel@posteo.de\">drgkiel@posteo.de<\/a><\/p><p>Das vollst&auml;ndige Gespr&auml;ch mit Manfred kann man <a href=\"https:\/\/youtu.be\/hMrobxwR1n0\">hier<\/a> im Video sehen.<\/p><p>Titelbild: Prehistorik \/ Shutterstock <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/9940892b0a194682aaedccf66540c199\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt immer wieder Deutsche, die trotz Medienpropaganda auf eigene Faust nach Russland fahren. Auf solchen Reisen kann man &Uuml;berraschendes erleben, wie der Russlandfreund Manfred aus Kiel berichtet. Er besuchte in der zweiten August-H&auml;lfte das Dorf Warnawino im Gebiet Nischni-Nowgorod. Das Gebiet liegt 420 Kilometer &ouml;stlich von Moskau. 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