{"id":103321,"date":"2023-09-05T08:35:07","date_gmt":"2023-09-05T06:35:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321"},"modified":"2023-09-05T09:41:14","modified_gmt":"2023-09-05T07:41:14","slug":"hinweise-des-tages-4435","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h01\">Die deutsche und die globale Malaise &ndash; aus der Sicht der Neoklassik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h02\">Paradebranche unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h03\">Unternehmer in der Krise: Beten am Bau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h04\">Sozialabbau und Aufr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h05\">D&uuml;ngemittel aus Russland: Womit keiner rechnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h06\">Gro&szlig;e Heuchelei: Mehr als die H&auml;lfte des russischen LNG wird von der EU importiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h07\">Sanktionen m&uuml;ssen fallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h08\">Illegal eingereist: Liefert Polen wehrpflichtige M&auml;nner an die Ukraine aus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h09\">Scheins&auml;uberung: Korruption in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h10\">Sarkozy verunglimpft, weil er unbequeme Wahrheit &uuml;ber die Ukraine ausspricht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h11\">&raquo;Die Tagesschau hat sich zu einem Herrschaftsinstrument umfunktionieren lassen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h12\">Gef&auml;hrliche Streubomben aus den USA: Asien warnt die Ukraine schon jetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h13\">Rechte Tendenzen in der BRD der 1980er: Zimmermann und die V&ouml;lkische Jugend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103321#h14\">Gr&uuml;nen-Wahlkampf nun mit Enkeltrick: Sinken die Umfragen, m&uuml;ssen wieder die Kinder ran<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die deutsche und die globale Malaise &ndash; aus der Sicht der Neoklassik<\/strong><br>\nAuf einmal klagen sie alle. Mit enormer Verz&ouml;gerung haben in Deutschland auch die Berufsoptimisten in den Medien mitbekommen, dass etwas grunds&auml;tzlich schiefl&auml;uft. Deutschland sei wieder Schlusslicht in Europa, stellt selbst der britische Economist fest und verweist auf den R&uuml;ckgang des BIP in diesem Jahr.  Mich wundert allerdings, dass liberale &Ouml;konomen, die sich selbst als Neoklassiker bezeichnen w&uuml;rden, nicht viel aktiver an der Debatte teilnehmen und wenigstens wichtige Aspekte zu einer Theorie der Krise beisteuern. Aber die neoklassischen Autoren sind immer rasch auf dem Holzweg, weil sie die makro&ouml;komischen Implikationen ihrer eigenen Theorie nicht wahrhaben wollen und folglich gebetsm&uuml;hlenartig die Regierungen f&uuml;r die Malaise verantwortlich machen. M&auml;rkte k&ouml;nnen ja grunds&auml;tzlich nicht falsch liegen und f&uuml;hren, wenn man sie nur wirken l&auml;sst, immer rasch zum Gleichgewicht.<br>\nIm Spiegel haben sich vergangene Woche nicht weniger als elf Autoren in einer Titelgeschichte an einer Diagnose des schwerkranken Patienten Deutschland versucht (hier die Online-Version) und haben ein Sammelsurium von Ursachen und Therapien produziert, das in Sachen intellektueller Verwirrung seinesgleichen sucht. Vom vermeintlichen Fachkr&auml;ftemangel &uuml;ber die schwache Digitalisierung, den hektischen Klimaschutz bis hin zur &uuml;berm&auml;chtigen deutschen B&uuml;rokratie reichen die &bdquo;Erkl&auml;rungen&ldquo; f&uuml;r eine wirtschaftliche Schw&auml;che, die allerdings, wenn man es n&uuml;chtern betrachtet, etwa ein Jahr alt ist.<br>\nHinzu kommt, dass Deutschland in einigen Sch&auml;tzungen dieses Jahr zwar ganz hinten liegt, es aber keinen Zweifel daran geben kann, dass die konjunkturelle Abschw&auml;chung inzwischen ganz Europa erfasst hat. Ja, sie ist sogar ein globales Ph&auml;nomen. So &uuml;berm&auml;chtig die deutsche B&uuml;rokratie auch sein mag, auf die Entwicklung des wichtigsten deutschen Handelspartners China hat sie noch keinen Einfluss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/09\/04\/die-deutsche-und-die-globale-malaise-aus-der-sicht-der-neoklassik\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Paradebranche unter Druck<\/strong><br>\nDie deutsche Kfz-Industrie steht auf der heute beginnenden Automesse IAA zum ersten Mal nicht als Leitbranche im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit. Besonderes Interesse gilt Herstellern von Elektroautos aus China, das von Experten als F&uuml;hrungsland bei der Produktion batteriebetriebener Fahrzeuge eingestuft wird. Die Volksrepublik ist auf der M&uuml;nchener IAA in diesem Jahr zweitgr&ouml;&szlig;tes Ausstellerland nach der Bundesrepublik. Sie ist im ersten Quartal 2023 dank des rasanten Wachstums ihrer Kfz-Konzerne in der Elektromobilit&auml;t zum gr&ouml;&szlig;ten Autoexporteur weltweit aufgestiegen &ndash; vor Deutschland und Japan. Chinesische Elektroautohersteller dominieren den Inlandsmarkt und beginnen nun den europ&auml;ischen, insbesondere auch den deutschen Markt zu erobern. Mittlerweile k&ouml;nnen sich 42 Prozent der potenziellen deutschen K&auml;ufer vorstellen, ein Elektrofahrzeug aus der Volksrepublik zu erwerben. F&uuml;r die Bundesrepublik k&ouml;nnte sich das als folgenreich erweisen: Der Kfz-Sektor ist die mit Abstand bedeutendste Branche der deutschen Industrie. Die deutschen Beh&ouml;rden begleiten die M&uuml;nchner IAA mit einer Welle harter Repression; Amnesty International wirft ihnen Menschenrechtsverletzungen vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9336\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Unternehmer in der Krise: Beten am Bau<\/strong><br>\nSteigende Kreditkosten, teures Material und eine chaotische F&ouml;rderpolitik: Kaum jemand baut noch neue Wohnungen oder H&auml;user. Zur&uuml;ck bleiben Bauunternehmer, die nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll.<br>\nOhne Beistand von oben geht nichts mehr in der deutschen Bauwirtschaft. &bdquo;Gott sei Dank&ldquo; mache sie nicht nur Wohnungsbau, sagt Gisela Raab. &bdquo;Gott sei Dank&ldquo; habe er die Bauwerksanierungen und den Industriebau, sagt Peter Karri&eacute;. Zum Gl&uuml;ck sei er mit seinem Betrieb breit aufgestellt, sagt Thomas M&ouml;bius. &bdquo;Noch h&auml;ngen wir nicht am seidenen Faden.&ldquo;<br>\nDrei Bauunternehmer in Deutschland im Herbst 2023, allesamt dankbar f&uuml;r eine Art F&uuml;gung: dass sie sich nicht abh&auml;ngig gemacht haben vom Wohnungsbau. Und noch Geld verdienen, sei es mit der Sanierung von Br&uuml;cken, dem Bau von Stra&szlig;en oder auch mal einer Kl&auml;ranlage. Dass sie noch einen Puffer haben und so ihre Besch&auml;ftigen halten k&ouml;nnen. Noch, denn je l&auml;nger keine Auftr&auml;ge mehr kommen f&uuml;r den Bau von Wohnungen und H&auml;usern, desto schwieriger wird es werden. Das ist allen klar. &bdquo;F&uuml;r die Zukunft ist mir angst und bang&ldquo;, sagt der Sachse M&ouml;bius. &bdquo;Wir fangen keine neuen Projekte mehr an&ldquo;, sagt die Fr&auml;nkin Raab. &bdquo;Wir warten h&auml;nderingend auf Ausschreibungen&ldquo;, sagt Karri&eacute; aus Mainz.<br>\nDie Bonanza am Bau ist vorbei. Das Ende ist so schnell und hart gekommen, wie es auch Altgediente kaum f&uuml;r m&ouml;glich gehalten haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wohnen\/beten-am-bau-die-auftraege-fuer-wohnungen-bleiben-aus-19144280.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sozialabbau und Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\nAmpel legt gr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;rhaushalt seit 1945 auf. Zehn Thesen zum Niedergang in Deutschland und zu einer drohenden direkten Beteiligung am Ukraine-Krieg.<br>\nVon Sevim Dagdelen<br>\nUnter dem Motto &raquo;Den Frieden und die Zukunft gewinnen, nicht den Krieg&laquo; hat das K&ouml;lner Friedensforum am 1. September zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Anlass war der Weltfriedenstag. Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen hat vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltsdebatte des Deutschen Bundestags zehn Thesen formuliert, die an dieser Stelle von jW dokumentiert werden. (jW)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458347.haushaltsdebatte-im-bundestag-sozialabbau-und-aufr%C3%BCstung.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>D&uuml;ngemittel aus Russland: Womit keiner rechnet<\/strong><br>\nSeit drei Jahrzehnten arbeitet Antje Bittner schon beim D&uuml;ngemittelhersteller SKW Piesteritz in Wittenberg, doch so aufgebracht wie in diesen Tagen war sie selten. Am Telefon legt sie gleich los: &ldquo;Deutschland bezieht zwar offiziell kein Gas mehr aus Russland, weil die Nord-Stream-Pipelines zerst&ouml;rt sind und wir den Krieg nicht unterst&uuml;tzen wollen&rdquo;, sagt die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin. &ldquo;Aber daf&uuml;r importiert unser Land jetzt Unmengen von russischem D&uuml;nger &ndash; der ist nichts anderes als veredeltes Gas. So finanzieren die Verbraucher bewusst oder unbewusst Russland teilweise den Krieg.&rdquo; Das sei moralisch daneben. &ldquo;Und die heimische Wirtschaft wird kaputtgemacht!&rdquo;  So sehen es viele in der Branche. Tats&auml;chlich hat sich seit Kriegsausbruch eine Menge ver&auml;ndert im D&uuml;ngermarkt. Die deutschen Produzenten haben ihre Anlagen wegen des teuren Gases, das rund 90 Prozent der Produktionskosten ausmacht, drastisch heruntergefahren. Bei SKW Piesteritz produzieren sie nur noch halb so viel Ammoniak wie fr&uuml;her, BASF hat eine von zwei Anlagen in Ludwigshafen dauerhaft abgestellt und der norwegische Konzern Yara seine Produktion in Brunsb&uuml;ttel zeitweise gedrosselt. Deutscher D&uuml;nger ist ein rares und teures Gut geworden. Die Landwirte sparen seither, aber nur ein wenig. Sie wollen ihre Pflanzen weiterhin mit Stickstoff versorgen, damit die Ertr&auml;ge nicht sinken und die Qualit&auml;t beispielsweise des Weizens nicht abf&auml;llt. Deshalb wird von dem Stoff heute deutlich mehr importiert als fr&uuml;her. Der Anteil des russischen D&uuml;ngers am europ&auml;ischen Verbrauch stieg in nur einem Jahr von sechs auf 23 Prozent. Nun kommt der D&uuml;nger eben von da, wo das Gas billig ist. Das sind vor allem L&auml;nder mit zweifelhafter Reputation. Russland ist der gr&ouml;&szlig;te Profiteur, dort kostet Erdgas nicht mal ein Sechstel so viel wie in Deutschland. Mit dem billigen Gas wird in gro&szlig;en Mengen Harnstoff-D&uuml;nger erzeugt, das Gas wird dabei als Rohstoff und Energietr&auml;ger eingesetzt. Auch aus anderen Weltgegenden kommt jetzt D&uuml;nger nach Deutschland. Etwa aus Nigeria, &Auml;gypten oder China, allesamt L&auml;nder, die bisher keine nennenswerten Lieferanten waren. Sogar aus dem Iran wird D&uuml;nger gekauft. Das taucht zwar in keiner offiziellen Statistik auf, weil es die umfassenden US-Sanktionen eigentlich untersagen, iranische Produkte zu handeln. Doch wie mehrere Insider berichten, nutzen iranische Exporteure einen simplen Trick. &ldquo;Der iranische D&uuml;nger kommt unter falscher Deklaration &uuml;ber Oman bei uns an&rdquo;, sagt Frank Gemmer, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Industrieverbands Agrar. &ldquo;Er wird trotzdem genommen, weil er sehr billig ist.&rdquo; Sogar noch billiger als der Stoff aus Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2023\/37\/russland-duengemittel-eu-importe-landwirtschaft%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Ein weiterer Beleg f&uuml;r den Irrsinn der aktuellen Sanktionspolitik.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Heuchelei: Mehr als die H&auml;lfte des russischen LNG wird von der EU importiert<\/strong><br>\nSpanien steht weltweit hinter China auf dem zweiten Rang, da das Land es sich durch die Anerkennung der illegal besetzen Westsahara mit dem fr&uuml;heren Hauptlieferanten Algerien verscherzt hat. Aber auch Belgien und Frankreich importieren immer mehr des teuren und besonders klimasch&auml;dlichen Energietr&auml;gers aus Russland.<br>\nWiderspr&uuml;chlicher kann die Politik der Europ&auml;ischen Union (EU) und seiner Mitgliedsl&auml;nder kaum sein. Man k&ouml;nnte aber auch sagen, dass es kaum heuchlerischer geht. Aufzeigen kann man das an einer Untersuchung von Global Witness. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation (NGO) steigt die Menge von verfl&uuml;ssigtem Gas (LNG), das aus Russland importiert wird, trotz des Ukraine-Kriegs und dem EU-Sanktionsdiskurs an. So h&auml;tten die EU-L&auml;nder in den ersten sieben Monaten dieses Jahres schon  mehr als die H&auml;lfte des gesamten russischen LNG eingekauft. Fast 5,3 Milliarden Euro seien dar&uuml;ber nach Russland geflossen, hat Global Witness ermittelt.<br>\nMit etwa 52 Prozent sind die EU-L&auml;nder inzwischen mit Abstand der gr&ouml;&szlig;te LNG-Kunde Russlands. So flie&szlig;t insgesamt weiter viel russisches Gas in die EU, allerdings nicht wie fr&uuml;her &uuml;ber Pipelines. Das verfl&uuml;ssigte Gas, das meist aufwendig und teuer &uuml;ber spezielle Tankschiffe transportiert wird, muss zudem auch aufwendig wieder regasifiziert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/grosse-heuchelei-mehr-als-die-haelfte-des-russischen-lng-wird-von-der-eu-importiert\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Den Mangel verwalten<\/strong><br>\nEs ist ganz einfach zu begreifen. Da die Ressourcen auf diesem Planeten begrenzt sind und dem nat&uuml;rlichen Angebot gleichzeitig ein wachsender Bedarf an Energie gegen&uuml;bersteht, k&ouml;nnen wir dem russischen Gas auf dem Weltmarkt gar nicht ausweichen. Ende der Geschichte. Das Absurde ist jedoch, einen anderen Eindruck erwecken zu wollen, weil man auf das Pipelinegas verzichtet. Nach der Sprengung der R&ouml;hren stellt sich die Frage nicht mehr, aber &uuml;ber die Reparatur der besch&auml;digten Infrastruktur redet auch keiner, daf&uuml;r aber von Gasmolek&uuml;len, die keinen Herkunftsausweis tr&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/230904den-mangel-verwalten\">TauBlog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sanktionen m&uuml;ssen fallen<\/strong><br>\nTreffen in Sotschi: Russland pocht auf Vorbedingungen, um Getreideabkommen wieder aufzunehmen. T&uuml;rkei glaubt an baldige L&ouml;sung.<br>\nKonstruktiv und gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;ig, so bezeichnete der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin am Montag die Gespr&auml;che mit seinem t&uuml;rkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdo&#287;an in Sotschi. Auf Initiative der T&uuml;rkei waren die beiden Politiker am Nachmittag in der Stadt am Schwarzen Meer zusammengekommen. Zentrales Thema der Gespr&auml;che: eine m&ouml;gliche Wiederaufnahme des Getreideabkommens. Zwar gab es dahingehend keine Neuerung, Erdo&#287;an bekr&auml;ftigte jedoch nach dem Treffen, dass es dazu auch keine Alternativen gebe. &raquo;Die alternativen Vorschl&auml;ge, die auf die Tagesordnung gesetzt wurden, k&ouml;nnen kein nachhaltiges, sicheres und best&auml;ndiges Modell bieten, das wie die Schwarzmeerinitiative auf der Zusammenarbeit zwischen den Parteien beruht&laquo;, erkl&auml;rte Erdo&#287;an bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Ankara habe gemeinsam mit der UNO neue Vorschl&auml;ge vorbereitet, um das Getreideabkommen wiederzubeleben. Er halte es f&uuml;r m&ouml;glich, in K&uuml;rze zu einer L&ouml;sung zu kommen, &raquo;die den Erwartungen der T&uuml;rkei entspricht&laquo;. Putin zeigte sich seinerseits &raquo;bereit, die M&ouml;glichkeit der Wiederbelebung des Getreideabkommens in Erw&auml;gung zu ziehen&laquo;. Russland werde dies tun, &raquo;sobald alle Vereinbarungen zur Aufhebung der Beschr&auml;nkungen f&uuml;r russische Agrarexporte vollst&auml;ndig umgesetzt sind&laquo;. Weiter erkl&auml;rte Putin, dass Moskau kurz vor Abschluss einer Vereinbarung &uuml;ber kostenlose Getreideexporte in sechs afrikanische L&auml;nder stehe. Man habe in diesem Jahr wegen einer guten Ernte 60 Millionen Tonnen Getreide, die Russland in den Export geben wolle. Die Ukraine hingegen riskiere durch das fehlende Getreideabkommen ihre Rolle als Lieferant zu verlieren, warnte der russische Pr&auml;sident.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458336.ukraine-krieg-sanktionen-m%C3%BCssen-fallen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Illegal eingereist: Liefert Polen wehrpflichtige M&auml;nner an die Ukraine aus?<\/strong><br>\nPolnischen Medienberichten zufolge plant die Ukraine etwa 80.000 wehrpflichtige M&auml;nner, die das Land seit Kriegsbeginn verlassen haben, zur&uuml;ckzuholen.<br>\nEtwa 80.000 wehrpflichtige ukrainische M&auml;nner befinden sich laut ukrainischen Beh&ouml;rden derzeit in Polen. Der ukrainische Abgeordnete Dawyd Arachamija, Fraktionsvorsitzender der Partei von Wolodymyr Selenskyj, &bdquo;Diener des Volkes&ldquo;, will sie in die Ukraine zur&uuml;ckholen.<br>\nEr schl&auml;gt vor, dass die ukrainischen Strafverfolgungsbeh&ouml;rden die Auslieferung von wehrpflichtigen M&auml;nnern beantragen, die die Ukraine &bdquo;illegal verlassen&ldquo; haben, um der Einberufung zu entkommen.<br>\nAuf Anordnung von Pr&auml;sident Selenskyj sollen alle nach dem 24. Februar 2022 von milit&auml;r&auml;rztlichen Kommissionen ausgestellten Bescheinigungen &uuml;ber Dienstuntauglichkeit &uuml;berpr&uuml;ft werden. Die Beh&ouml;rden in Kiew gehen davon aus, dass bis zu Zehntausende von M&auml;nnern im wehrpflichtigen Alter gegen 3.000 bis 15.000 Dollar falsche Bescheide erhalten haben k&ouml;nnten.<br>\nNach Angaben des polnischen Grenzschutzes, die der Zeitung Rzeczpospolita vorliegen, seien vom 24. Februar letzten Jahres bis zum 31. August 2022 fast 2,87 Millionen ukrainische Staatsangeh&ouml;rige im Alter von 18 bis 60 Jahren nach Polen eingereist, w&auml;hrend fast 2,8 Millionen Ukrainer das Land verlassen h&auml;tten.<br>\nDie polnischen Beh&ouml;rden sch&auml;tzen, dass rund 80.000 ukrainische wehrpflichtige M&auml;nner nach dem 24. Februar nach Polen eingereist seien &ndash; und sie &bdquo;verschwanden wieder&ldquo;, so die Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/illegal-eingereist-liefert-polen-wehrpflichtige-maenner-an-die-ukraine-aus-li.385484\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Scheins&auml;uberung: Korruption in der Ukraine<\/strong><br>\nWie gerichtsfest die Beweise gegen Igor Kolomojskij sind, die die ukrainischen Beh&ouml;rden zusammengetragen haben, muss sich erweisen. Der Oligarch scheint sich seiner Sache zumindest so sicher zu sein, dass er auf das Angebot des Gerichts, sich durch eine Kaution von umgerechnet zw&ouml;lf Millionen Euro aus der U-Haft freizukaufen, nicht eingegangen ist. Klar ist, dass Pr&auml;sident Selenskij mit dem Vorgehen gegen seinen einstigen Sponsor ein Exempel statuieren wollte. Gerade erst hat er gefordert, Korruption w&auml;hrend der Dauer des Krieges dem Hochverrat gleichzusetzen, was bei ukrainischen Juristen Stirnrunzeln ausgel&ouml;st hat &ndash; griff doch der Pr&auml;sident mal eben dem Parlament vor, das hier&uuml;ber zu entscheiden h&auml;tte. Das Ganze erscheint als Ablenkungsman&ouml;ver einer Administration, die in einem Krieg, der als Auseinandersetzung um Sein oder Nichtsein der Ukraine dargestellt wird, auch die Frage des eigenen Habens oder Nichthabens nicht aus dem Auge verliert. Kolomojskij Geldw&auml;sche vorzuwerfen, w&auml;hrend Selenskij laut &raquo;Pandora-Papieren&laquo; selbst Millionen in Steueroasen deponiert hat, ist schon eine ziemliche Chuzpe. Gewiss, dem Staat, f&uuml;r den sich der selbstbekennende &raquo;Judenbanderist&laquo; Kolomojskij angeblich so sehr einsetzt, gerade in Kriegszeiten Steuern und Abgaben in mutma&szlig;licher Milliardenh&ouml;he vorzuenthalten, wirft ein bezeichnendes Licht auf den &raquo;Patriotismus&laquo; des Oligarchen aus Dnipro. Genau deshalb eignet er sich so gut als S&uuml;ndenbock &ndash; zumal sich auch das amerikanische FBI f&uuml;r seine Aktivit&auml;ten interessiert. Schlie&szlig;lich ist jeder US-Dollar, den Kolomojskij oder andere Leute mit &raquo;Zugriff auf die Geldstr&ouml;me&laquo; unterschlagen, letztlich Betrug zu Lasten derjenigen, die den ukrainischen Staatshaushalt tats&auml;chlich finanzieren. Und diese Geldgeber lassen die Ukraine sp&uuml;ren, dass ihnen das gar nicht gef&auml;llt. Schon haben die US-Republikaner mit Verweis auf die Korruption gedroht, den Geldhahn f&uuml;r Kiew ein St&uuml;ck weit zuzudrehen. In dieser Situation hat die Festnahme von Kolomojskij auch eine b&uuml;ndnispolitische Dimension: Vor kurzem haben die USA die gesamte Spitze der von ihnen ins Leben gerufenen und mit der ukrainischen Justiz konkurrierenden Nationalen Antikorruptionsbeh&ouml;rde zu &raquo;Beratungen&laquo; nach Washington berufen. Dass Selenskij jetzt angewiesen hat, gegen Kolomojskij vorzugehen, ist auch der Versuch, mit einem Bauernopfer gegen&uuml;ber den Alliierten die Initiative in der Hand zu behalten. Es wird ihm nur solange helfen, wie der Krieg andauert und man einen Pferdewechsel mitten im Fluss als zu riskant darstellen kann. Doch schon haben US-Politiker deutlich gemacht, dass sie Selenskij keine Carte blanche gew&auml;hren, und verlangen Neuwahlen sp&auml;testens 2024. Das ist auch ein Grund, warum der ukrainische Pr&auml;sident mit unrealistischen Bedingungen den Krieg in die L&auml;nge ziehen will. Das Sterben an der Front ist seine politische Lebensversicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458255.scheins%C3%A4uberung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sarkozy verunglimpft, weil er unbequeme Wahrheit &uuml;ber die Ukraine ausspricht<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Ex-Pr&auml;sident bietet einen diplomatischen Ausweg an. Die Kommentatoren reagieren mit &ldquo;Pro-Putin&rdquo;-Beschimpfungen. Was hinter der Hexenjagd steckt.<br>\nIn einem Interview mit Le Figaro, das am 16. August ver&ouml;ffentlicht wurde und auf seinem neuen Buch basiert, legt der ehemalige franz&ouml;sische Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy dar, was in den westlichen &Uuml;berlegungen zum Krieg in der Ukraine fehlt: ein diplomatischer Plan B f&uuml;r den Fall, dass die derzeitige ukrainische Offensive scheitert.<br>\nSollte sie scheitern, was immer wahrscheinlicher wird, ist die wahrscheinlichste Alternative zu einer diplomatischen L&ouml;sung ein unbefristeter und blutiger Zerm&uuml;rbungskrieg, der in etwa den gegenw&auml;rtigen Schlachtlinien folgt.<br>\nAbgesehen von der von Sarkozy beschriebenen Gefahr einer katastrophalen Eskalation und eines Krieges zwischen der Nato und Russland sollten die westlichen L&auml;nder, die mit der Ukraine befreundet sind oder behaupten, es zu sein, die Folgen eines nicht enden wollenden Krieges gegen dieses Land bedenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Sarkozy-verunglimpft-weil-er-unbequeme-Wahrheit-ueber-die-Ukraine-ausspricht-9293539.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&raquo;Die Tagesschau hat sich zu einem Herrschaftsinstrument umfunktionieren lassen&laquo;<\/strong><br>\nDer &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk ist am Ende: Das ist nicht nur f&uuml;r viele im Land eine Tatsache &ndash; sondern auch der Titel eines Buches von Volker Br&auml;utigam und Friedhelm Klinkhammer. [&hellip;]<br>\nDe Lapuente: Haben Sie ein aktuelles Beispiel? Was ist Ihnen heute &uuml;bel aufgesto&szlig;en bei der Tagesschau?<br>\nKlinkhammer: Die Tagesschau berichtete k&uuml;rzlich &uuml;ber die Scholz-Bedenken, Marschflugk&ouml;rper an Kiew zu liefern, weil die Selensky-Regierung das deutsche Waffenmaterial zu milit&auml;rischen Angriffen in Russland nutzen k&ouml;nnte &ndash; eine Eskalation mit un&uuml;bersehbaren Folgen f&uuml;r Deutschland. Die Redaktion behauptete mit Blick auf die Skepsis des Kanzlers, Scholz sei bez&uuml;glich der Waffenlieferungen &raquo;wieder einmal ein Getriebener&laquo;. Aber wer eigentlich da den Kanzler &raquo;treibt&laquo; und warum, das wurde nat&uuml;rlich nicht gesagt: Die transatlantisch kriegsabgerichtete Meute des deutschen Mainstreams, ARD-aktuell inklusive. Diese Art der perfiden und versteckten Kriegshetze regt mich besonders auf, weil sie nicht sofort ins Auge springt und deshalb umso wirksamer die Urteilsbildung der Zuschauer manipuliert.<br>\nDe Lapuente: Und bei Ihnen, Herr Br&auml;utigam &ndash; waren Sie heute zufrieden mit den Nachrichten und wie man sie vortrug?<br>\nBr&auml;utigam: Ich habe mir vorhin die 15-Uhr-Ausgabe angeschaut. Die zweite Meldung an diesem bis dahin f&uuml;r mich friedlich gewesenen 17. August ging so: &raquo;Der russische Krieg gegen die Ukraine hat Sorgen vor Angriffen auf EU-Territorium gesch&uuml;rt. Deutschland will seine Raketenabwehr verbessern und setzt dabei auf israelische Milit&auml;rtechniken, genauer: auf das System Arrow3. Nun kann der Milliardendeal starten.  Die USA, die an der Entwicklung des Systems beteiligt sind, machten den Weg daf&uuml;r frei. Arrow3 soll bis Ende 2025 einsatzf&auml;hig sein und Teil eines europ&auml;ischen Luftverteidigungssystems werden &hellip;&laquo; Nach dieser geballten Ladung Meinungsmache war ich satt, noch bevor die verbl&ouml;dende Meldung zu Ende war. Restlos satt. Quintessenz: &raquo;Raketen gegen die Kriegsgefahr&laquo;. Das Ganze ist so intelligent wie &raquo;Schnaps gegen den Alkoholismus&laquo;. Glaubt hier irgendeiner, dass morgen der Russe zur&uuml;ckkommt? Die Tagesschau verklickert uns diesen aggressiven &raquo;Wir-m&uuml;ssen-uns-verteidigen&laquo;-Stuss, ohne dass bei ihr der Blitz einschl&auml;gt. WIR SIND DIE GUTEN!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/die-tagesschau-hat-sich-zu-einem-herrschaftsinstrument-umfunktionieren-lassen\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliche Streubomben aus den USA: Asien warnt die Ukraine schon jetzt<\/strong><br>\nLetzten Monat hat die Regierung Biden dem Wunsch der Ukraine nachgegeben und beschlossen, Streubomben an Kiew zu liefern. Vor f&uuml;nfzehn Jahren haben sich viele L&auml;nder weltweit darauf geeinigt, diese umstrittenen Waffen, die Bomblets wahllos &uuml;ber ein gro&szlig;es Gebiet verstreuen und noch Jahrzehnte danach eine besondere Gefahr f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung darstellen, nie wieder einzusetzen. Weder die Ukraine noch die Vereinigten Staaten sind Unterzeichner des &Uuml;bereinkommens &uuml;ber Streumunition, aber der Schritt stie&szlig; bei den Verb&uuml;ndeten der USA, wie Kanada, Deutschland und dem Vereinigten K&ouml;nigreich, auf Best&uuml;rzung.<br>\nF&uuml;hrende Politiker in L&auml;ndern, die noch immer mit den Folgen von Streubomben auf ihrem Boden zu k&auml;mpfen haben, sahen sich ebenfalls zu einer Stellungnahme gezwungen. Der kambodschanische Premierminister Hun Sen forderte sowohl US-Pr&auml;sident Joe Biden als auch den ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj auf, die Waffen nicht einzusetzen, &bdquo;weil die wahren Opfer die Ukrainer sein werden&ldquo;. Das laotische Au&szlig;enministerium bezeichnete Laos in einer Erkl&auml;rung, in der weder Kiew noch Washington namentlich erw&auml;hnt wurden, als &bdquo;weltweit gr&ouml;&szlig;tes Opfer von Streumunition&ldquo;, &auml;u&szlig;erte aber &bdquo;tiefe Besorgnis&ldquo; &uuml;ber den m&ouml;glichen Einsatz. Ehemalige US-Botschafter in beiden L&auml;ndern schlossen sich dem Aufschrei an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/gefaehrliche-streubomben-usa-asien-warnt-ukraine-krieg-russland-gefahr-folgen-zr-92496856.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Rechte Tendenzen in der BRD der 1980er: Zimmermann und die V&ouml;lkische Jugend<\/strong><br>\nWas war das f&uuml;r eine Zeit, als die Aiwanger-Br&uuml;der zur Schule gingen? Es war eine dunkelbraune Zeit, in der eine rechtsextreme Jugendkultur entstand.<br>\nBei der Betrachtung des antisemitischen Aiwanger-Flugblatts ist neben der pers&ouml;nlichen Schuld der Urheberschaft vor allem der gesellschaftspolitische Kontext zu beachten, in dem das Flugblatt entstanden ist. Auch ist die Frage zu kl&auml;ren, warum der jugendliche Hubert glaubte, seine Mit&shy;sch&uuml;&shy;le&shy;r*in&shy;nen mit Hitler-Parodien erheitern zu k&ouml;nnen?<br>\n1988, als das Flugblatt erscheint, tickt ein Teil der um 1970 in Westdeutschland Geborenen rechts, national und v&ouml;lkisch. In diesen Jahren sind rechtsradikale Hooligans, neonazistische Kameradschaften (Michael K&uuml;hnen und andere), rechte Skinheads, rechte Rockbands, Holocaust-Leugnung und Geschichtsrevisionismus immens erfolgreich unter der westdeutschen Jugend. Es ist eine Subkultur, die vor allem die Gleichaltrigen aus t&uuml;rkischen, jugoslawischen, griechischen und marokkanischen Familien als Bedrohung sieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Rechte-Tendenzen-in-der-BRD-der-1980er\/!5954767\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gr&uuml;nen-Wahlkampf nun mit Enkeltrick: Sinken die Umfragen, m&uuml;ssen wieder die Kinder ran<\/strong><br>\nDie zu offensichtliche Diskreditierungskampagne gegen Hubert Aiwanger nutzte den schw&auml;chelnden Gr&uuml;nen wenig. Die neuesten Plakatmotive belegen erneut den heuchlerischen Charakter dieser Partei. Nix mit divers, nix mit bunt und rein biodeutsche Motive? Die kinderfeindliche Politik der Corona-Jahre scheint zudem bereits verdr&auml;ngt zu sein. (&hellip;)<br>\nLernresistent, weil Lernen vermeintlich nicht n&ouml;tig ist, sollen jetzt vier Plakatmotive in Bayern die W&auml;hler final &uuml;berzeugen. (&hellip;)<br>\nB&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und gut dotierte Werbeagenturen appellieren also an die (Umwelt-)Moral der anvisierten B&uuml;rger. Unglaubw&uuml;rdiger und unertr&auml;glicher wird es dann auch nicht mehr. Gerade die Partei B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen unterst&uuml;tzte und modellierte vehement die Corona-Regierungspolitik und damit die These, Kinder seien eine akute Gef&auml;hrdung f&uuml;r die alten Menschen im Land. Was folgte, waren mehr als belastende, nicht selten geradezu traumatische Verbots- und Kontaktverbote f&uuml;r Gro&szlig;eltern und Enkel. Alles schon vergessen in der gr&uuml;nen Parteizentrale in Berlin?<br>\nAuf einmal ist es wieder die Mama und nicht die Geb&auml;rende. Auch nicht Eltern 1 und 2. Gedankliche Normalit&auml;t wird zu offensichtlich geheuchelt, Kinderwahrnehmungen missbraucht, aber eben auch nur dann, wenn sie ben&ouml;tigt werden, also dienlich sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/179705-bayern-wahlkampf-gruenen-nun-mit\/\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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