{"id":103390,"date":"2023-09-06T08:24:25","date_gmt":"2023-09-06T06:24:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390"},"modified":"2023-09-06T08:24:25","modified_gmt":"2023-09-06T06:24:25","slug":"hinweise-des-tages-4436","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h01\">Ein Herz f&uuml;r Panzer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h02\">1.000 Opfer durch Streumunition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h03\">The realists were right<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h04\">Nina (30) ist arm: &bdquo;Mein Leben, das ich als Kind hatte, wiederholt sich gerade&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h05\">Transparenz als Schl&uuml;ssel zur Wiederbelebung des Schwarzmeergetreidehandels: Experten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h06\">Risiko aus Amerika, Sicherheit aus China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h07\">Kriegs&uuml;bungen in S&uuml;dostasien (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h08\">Inmitten der Systemrivalit&auml;t zwischen USA und China: ASEAN-Gipfel in Jakarta ohne Teilnahme Bidens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h09\">Puebla-Gruppe warnt vor der Gefahr eines Putsches in Guatemala<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h10\">Spanien: &ldquo;Tourist go home!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h11\">Obdachlosenkrise versch&auml;rft sich, w&auml;hrend die Verantwortlichen wegschauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h12\">Delegation australischer Politiker will die USA dr&auml;ngen, die Verfolgung von Julian Assange einzustellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h13\">Schockierende Eingest&auml;ndnisse vor dem Corona-Untersuchungsausschuss in Brandenburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h14\">Vor Jahrzehnten: Zweimal Beifall voller Angst. Heute: nur noch &Auml;ngste ohne jeden Beifall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103390#h15\">Umfrage-Beben: Partei von Aiwanger wird zum gro&szlig;en Gewinner der Flugblatt-Aff&auml;re<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ein Herz f&uuml;r Panzer<\/strong><br>\nDen Haushaltsentwurf kann ich in einem Satz zusammenfassen: Diese Regierung hat ein Herz f&uuml;r Panzer, aber nicht f&uuml;r Kinder. 85,5 Milliarden Euro &ndash; nach NATO-Kriterien &ndash; will die Bundesregierung im n&auml;chsten Jahr f&uuml;r die Bundeswehr ausgeben. Keine Bundesregierung hat bisher so r&uuml;cksichtslos aufger&uuml;stet wie diese Regierung. In weniger als 100 Tagen hat sie ein Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r Aufr&uuml;stung in H&ouml;he von 100 Milliarden Euro beschlossen. Sie ist aber nicht in der Lage, die Kindergrundsicherung in vier Jahren umzusetzen. Das ist ein Armutszeugnis. Bundesfinanzminister Lindner hat die Vorgabe gemacht, dass alle Ministerien ihre Budgets k&uuml;rzen m&uuml;ssen, au&szlig;er das Verteidigungsministerium. Das ist der Weg in eine Kriegswirtschaft. Die Bundeswehr kann mit vollen H&auml;nden das Geld weiter aus dem Fenster werfen. Mehr Geld f&uuml;r die Bundeswehr bedeutet nicht mehr Sicherheit. Das 100-Milliarden-Euro-Sonderverm&ouml;gen ist ein Konjunkturprogramm f&uuml;r deutsche und US-R&uuml;stungskonzerne. Wir brauchen aber ein Konjunkturprogramm f&uuml;r die zivile Wirtschaft, f&uuml;r Bildung, Wissenschaft und Gesundheit. Alle Probleme in diesem Land schiebt die Bundesregierung auf den Krieg Russland gegen Ukraine. Wenn wirklich alle unsere Probleme mit diesem Krieg zusammenh&auml;ngen, warum gibt es dann von der Bundesregierung keinen einzigen Vorschlag f&uuml;r einen Waffenstillstand? Seit dem russischen &Uuml;berfall auf die Ukraine hat Deutschland der Ukraine bereits Hilfen im Gesamtwert von knapp 22 Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung gestellt. Das sind zwei Milliarden Euro mehr, als die Bundesregierung im n&auml;chsten Jahr insgesamt f&uuml;r Bildung und Forschung ausgeben will. Ein Waffenstillstand w&auml;re gut f&uuml;r die Ukraine und f&uuml;r die ganze Weltbev&ouml;lkerung. Die Bundesregierung macht die R&uuml;stungsindustrie reich und die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger arm. Wenn wir einen Waffenstillstand erreichen, k&ouml;nnten wir uns alle K&uuml;rzungen im Haushalt sparen und vor allem Menschenleben retten. Wir haben Personal- und Investitionsnotst&auml;nde im Gesundheitswesen, in der Bildung, im &ouml;ffentlichen Verkehr und den Kommunen. Wir sind auf dem direkten Weg in eine Wirtschaftskrise. SPD, Gr&uuml;ne und FDP wollen in dieser Situation die Schuldenbremse wieder anziehen. Das hat mit wirtschaftlichem Sachverstand nichts zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458445.ein-herz-f%C3%BCr-panzer.html\">Gesine L&ouml;tzsch in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>1.000 Opfer durch Streumunition<\/strong><br>\nBericht f&uuml;r 2022 in Genf ver&ouml;ffentlicht: Die meisten Betroffenen in Ukraine.<br>\nVor dem UN-Hauptsitz in Genf steht die gewaltige Skulptur eines Stuhls mit drei Beinen. Jeden Diplomaten der Welt soll der zw&ouml;lf Meter hohe &raquo;Broken chair&laquo; stellvertretend vor dem Gebrauch von Landminen und Streumunition mahnen. Wie aus dem am Dienstag ver&ouml;ffentlichten j&auml;hrlichen Bericht der Beobachtungsstelle f&uuml;r Streumunition &raquo;Cluster Munition Coalition&laquo; hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr weltweit 1.172 Menschen von der in zahlreichen Staaten ge&auml;chteten Munition verletzt. Das ist der in Genf ans&auml;ssigen Nichtregierungsorganisation zufolge die h&ouml;chste Zahl seit dem ersten, im Jahr 2010 ver&ouml;ffentlichten Bericht. Allein in der Ukraine sind der Studie zufolge im Jahr 2022 mindestens 916 Menschen durch Streumunition verletzt oder get&ouml;tet wurden. Seit der russischen Invasion wird das Kampfmittel laut dem Bericht von beiden Seiten wiederholt eingesetzt. Die US-Regierung hatte der Ukraine im Juli Streumunition geliefert. Bei ihrem Einsatz werden Dutzende oder gar Hunderte kleinere Sprengs&auml;tze freigesetzt, von denen viele nicht sofort explodieren. Sie k&ouml;nnen damit noch lange nach ihrem Abwurf Menschen t&ouml;ten oder verletzen und sind deswegen eine besondere Gefahr f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung. Bereits 2014 hatte die US-Organisation Human Rights Watch &uuml;ber den &raquo;weitverbreiteten Einsatz von Streumunition&laquo; durch die ukrainische Regierung gegen die damals international nicht anerkannten Volksrepubliken im Osten des Landes berichtet. Auch das Milit&auml;r in Myanmar oder die syrische Regierung sollen Streumunition einsetzen. Laut dem Bericht waren 95 Prozent der Opfer Zivilisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458414.ge%C3%A4chtetes-kampfmittel-1-000-opfer-durch-streumunition.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>The realists were right<\/strong><br>\nAs the much-hyped counteroffensive against Russian forces stalls, the West is asking hard questions about the war in Ukraine.<br>\nEighteen months into the war in Ukraine the breathless hype that characterised early media coverage has curdled into doom. This is the deepest trough of despair that the wartime media has entered yet: the past month of reporting has given us new admissions about a war that increasingly appears to be locked in bloody stalemate, along with a portrait of Ukraine and its leadership shorn of the rote glorification and hero worship of the conflict&rsquo;s early days. The deadlock has increasingly resembled brutal, unabating, First World War-style combat, with the Ukrainian army rapidly depleting artillery ammunition supplied by the West. Distant audiences, who always treated the war as a team sport, and Ukraine as an underdog defying the odds against a larger aggressor, are thinning out; surely many will soon turn their attention to the partisan conflict of the forthcoming US presidential election. Optimists say the change in the media&rsquo;s tone is indicative of little more than the inevitable pendulum swings of war and that Ukraine may yet emerge victorious. But such a view elides a host of unavoidable realities.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.newstatesman.com\/the-weekend-essay\/2023\/09\/ukraine-war-realists-right\">The New Statesman<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nina (30) ist arm: &bdquo;Mein Leben, das ich als Kind hatte, wiederholt sich gerade&ldquo;<\/strong><br>\nDie Berlinerin wuchs mit einer alleinerziehenden Mutter ohne Geld auf. Sie sitzt trotz Studiums wieder in der Armutsfalle. &bdquo;Ab wann bin ich arm?&ldquo; &ndash; Teil 11 der Serie.<br>\nNina K. hat seit langem mal wieder eine ruhige Nacht verbracht, ihre Tochter hat durchgeschlafen. Sie klingt erleichtert, als sie es erz&auml;hlt. Manchmal kriegt die Kleine Wutanf&auml;lle, schmei&szlig;t sich auf den Boden und die 30-J&auml;hrige versucht, sie zu beruhigen und abzulenken. &bdquo;Sie ist sehr agil, es ist gerade ein Vollzeitjob mit ihr.&ldquo; Sie erz&auml;hlt es liebevoll. T&auml;glich geht sie mit ihrer zweij&auml;hrigen Tochter raus, damit sie rennen und toben kann. Jetzt spielt das M&auml;dchen ruhig in einer Ecke im Wohnzimmer, schleicht sich immer wieder ran, um ihre Mutter zu kneifen. &bdquo;Das ist ganz neu, das macht sie st&auml;ndig.&ldquo; Die Berlinerin, die anonym bleiben m&ouml;chte, l&auml;chelt.<br>\nNina ist 30 Jahre alt und alleinerziehend. Von ihrem Freund trennte sie sich kurz nach der Geburt ihrer Tochter Maria. Seitdem ist sie auf sich allein gestellt, der Vater zahlt Unterhalt, sagt die zierliche Frau mit den langen blonden Haaren. &bdquo;Ich komme klar, es ist aber auch nicht immer einfach, es ist eben eine Doppelbelastung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ab-wann-bin-ich-arm-nina-30-studentin-alleinerziehend-li.384581\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Transparenz als Schl&uuml;ssel zur Wiederbelebung des Schwarzmeergetreidehandels: Experten<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie russische Seite sei offen f&uuml;r Verhandlungen &uuml;ber das Getreideabkommen, sagte der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin bei einem Treffen mit dem t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Recep Tayyip Erdogan am Montag in Sotschi, Russland, nachdem das Schwarzmeer-Getreideabkommen, das der Ukraine den Export von Getreide und anderen Rohstoffen aus drei Schwarzmeerh&auml;fen erlaubte, im Juli abgebrochen wurde.<br>\nDie Grundlage f&uuml;r die m&ouml;gliche Erneuerung des Schwarzmeergetreideabkommens ist, dass der von den USA gef&uuml;hrte Westen diesen Kanal nicht nutzen kann, um Waffen in die Ukraine zu liefern. Dies ist das, worauf Russland am meisten Wert legt, und es ist auch der wichtigste Faktor f&uuml;r die Erneuerung des Abkommens, so die Analysten.<br>\nErdogans oberster Berater f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, Akif Cagatay Kilic, teilte am Sonntag mit, dass sich die Gespr&auml;che am Montag auf das Abkommen &uuml;ber Agrarexporte aus den Schwarzmeerh&auml;fen konzentrieren w&uuml;rden und dass die T&uuml;rkei sich f&uuml;r eine Reaktivierung des Abkommens einsetze. [&hellip;]<br>\nDer Abschluss des Abkommens &uuml;ber Lebensmitteltransporte sei an sich nicht schwierig, aber die Frage sei, wie man es in einer von beiden Seiten akzeptierten Weise &uuml;berwachen k&ouml;nne, um die Transparenz des Mechanismus zu gew&auml;hrleisten, sagte Cui Heng, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum f&uuml;r Russlandstudien der East China Normal University, am Montag gegen&uuml;ber der Global Times.<br>\nMan kann sagen, dass der Erfolg des Getreidetransports davon abh&auml;ngt, ob der von den USA gef&uuml;hrte Westen die Aufrichtigkeit zeigt, sich an das Abkommen zu halten, einschlie&szlig;lich der Einrichtung eines fairen und effektiven &Uuml;berwachungsmechanismus durch Dritte, um sicherzustellen, dass Waffentransporte unter Verwendung des Schwarzmeer-Getreideabkommens in Zukunft nicht mehr vorkommen, so die Experten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202309\/1297566.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Risiko aus Amerika, Sicherheit aus China<\/strong><br>\nF&uuml;r viele chinesische Experten ist die aktuelle &bdquo;China-Strategie&ldquo; nichts anderes als eine Erweiterung der nationalen Sicherheitsstrategie Deutschlands. Diese Auffassung ist durchaus plausibel, weil das Wort &bdquo;Sicherheit&ldquo; in dem Papier 78 Mal vorkommt. Dass die Bundesrepublik so gro&szlig;en Wert auf Sicherheit legt, hat viel mit der Eskalation der Ukraine-Krise zu tun. Eine der Lehren, die die Bundesregierung daraus gezogen hat, lautet: Eine hohe Abh&auml;ngigkeit der Energieversorgung von einem anderen Land (in diesem Fall von Russland) bedeute zwangsl&auml;ufig ein gro&szlig;es Sicherheitsrisiko, insbesondere wenn es zu einer geopolitischen Konfrontation komme.<br>\nAllerdings unterscheiden sich die chinesisch-deutschen Beziehungen von den russisch-deutschen grundlegend. Obwohl China und Deutschland sowie Europa in Hinsicht auf Geschichte, Kultur, Entwicklungsstand oder Ideologie verschieden sind, bestehen zwischen den beiden Seiten keine grundlegenden Diskrepanzen, sondern gemeinsame Interessen und eine langj&auml;hrige erfolgreiche Zusammenarbeit. Die sogenannte &bdquo;systemische Rivalit&auml;t&ldquo; und die vermeintliche &bdquo;China-Bedrohung&ldquo; basieren lediglich auf der Mentalit&auml;t des Kalten Krieges und der ideologischen Voreingenommenheit. Ein solches Denken widerspricht jedoch den langfristigen Interessen von China und Europa.<br>\nEin chinesisches Sprichwort besagt: Wer einmal von einer Schlange gebissen wurde, hat zehn Jahre lang Angst vor jedem Seil am Brunnen. Das spiegelt eine Situation wider, bei der man &uuml;bertrieben vorsichtig ist. Gerade Deutschland &uuml;bertreibt jetzt wegen der Ukraine-Krise fast alle Sicherheitsfragen und sieht in dieser Mentalit&auml;t auch die normale Zusammenarbeit mit China als &bdquo;Risiko&ldquo; an. F&uuml;r die Volksrepublik ist diese Gangart, wie sie die chinesische Botschaft in Berlin nennt, eine Art von &bdquo;Versicherheitlichung&ldquo;, was auf Deutsch so viel bedeutet wie die Pauschalisierung aller Fragen als Sicherheitsprobleme.<br>\nMit diesem Begriff wird urspr&uuml;nglichein Trick der USA bezeichnet. Washington benutzt oft den Deckmantel der &bdquo;nationalen Sicherheit&ldquo;, um Sanktionen gegen andere L&auml;nder oder Unternehmen zu verh&auml;ngen. Das Ziel dieses Vorgehen ist es, die eigene Hegemonie zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-09\/05\/content_112643596.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Aus dem fernen China kann die Situation Deutschlands offensichtlich besser beurteilt werden als durch die politische Entscheidungstr&auml;gerschaft in Berlin.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Die Eind&auml;mmung Chinas wird dazu f&uuml;hren, dass die USA sich global immer mehr isolieren<\/strong><br>\nInterview von Kishore Mahbubani,* ehem. st&auml;ndiger UN-Vertreter Singapurs und Pr&auml;sident des UN-Sicherheitsrats<br>\nIn seinem Buch &laquo;The Asian 21st Century&raquo; weist Kishore Mahbubani, ein ehemaliger Diplomat, der als st&auml;ndiger Vertreter Singapurs bei den Vereinten Nationen und Pr&auml;sident des UN-Sicherheitsrats fungierte, auf das gr&ouml;sste Ereignis hin, das auf der Welt geschieht, &uuml;ber das jedoch keine westlichen Medien sprechen w&uuml;rden   &ndash; den Beginn des asiatischen Jahrhunderts.<br>\nIn einem Exklusiv-Interview mit den &laquo;Global Times&raquo;-Reportern Li Aixin, Qian Jiayin und Yu Jincui teilte Mahbubani seine Erkenntnisse dar&uuml;ber mit, warum er glaubt, dass das amerikanische Jahrhundert vorbei ist, das asiatische Jahrhundert naht und wie sich die USA auf die falschen &laquo;Schlachtfelder&raquo; konzentriert haben. Der Wettkampf zwischen China und den USA wird keine milit&auml;rische Dimension haben; es wird eine wirtschaftliche Dimension haben, sagte Mahbubani.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/die-eindaemmung-chinas-wird-dazu-fuehren-dass-die-usa-sich-global-immer-mehr-isolieren\">Seniora org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kriegs&uuml;bungen in S&uuml;dostasien (II)<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sucht die milit&auml;rische Pr&auml;senz Deutschlands in S&uuml;dostasien zu st&auml;rken und leitet dazu gemeinsame Man&ouml;ver mit Indonesien ein. In diesen Tagen sind deutsche Beobachter beim Man&ouml;ver Super Garuda Shield pr&auml;sent, das von Indonesien und den USA abgehalten wird. Beteiligt sind Soldaten unter anderem aus Japan, Frankreich und Gro&szlig;britannien. Im kommenden Jahr sollen eine Fregatte sowie ein Versorgungsschiff der Deutschen Marine auf ihrer geplanten Asien-Pazifik-Fahrt gemeinsam mit indonesischen Kriegsschiffen &uuml;ben. In den vergangenen beiden Jahren hatte sich die Bundeswehr in der Region vor allem auf eine Beteiligung an Gro&szlig;man&ouml;vern in Australien fokussiert sowie kleinere Abstecher nach Japan und S&uuml;dkorea unternommen. Erste Versuche, auch in S&uuml;dostasien Fu&szlig; zu fassen, unternahm Berlin &uuml;ber eine gewisse Milit&auml;rkooperation mit Singapur. Als gemeinsames Ziel Deutschlands und der USA gilt es, die s&uuml;dostasiatischen Staaten gegen China in Stellung zu bringen. Indonesien ist dazu nicht bereit. Er werde in K&uuml;rze auch nach Moskau und Beijing reisen, sagte Verteidigungsminister Prabowo Subianto k&uuml;rzlich in Washington: &bdquo;Wir wollen allen Staaten freundschaftlich verbunden sein.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9337\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die USA sch&uuml;ren die Flammen des Krieges mit China<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDas Vorgehen der USA versch&auml;rft die Gefahr eines Atomkriegs im asiatisch-pazifischen Raum.<br>\nDie Vereinigten Staaten zielen auf einen Krieg mit China ab. Indem sie sich Taiwan anbiedern und es bis an die Z&auml;hne bewaffnen, untergr&auml;bt Pr&auml;sident Joe Biden die &ldquo;Ein-China-Politik&rdquo;, die seit 1979 der Eckpfeiler der Beziehungen zwischen den USA und China ist. Die Regierung Biden zieht S&uuml;dkorea und Japan heran, um China einzukreisen. Das US-Milit&auml;r f&uuml;hrt provokative Milit&auml;rman&ouml;ver durch, die den Konflikt im S&uuml;dchinesischen Meer noch versch&auml;rfen. Biden versch&auml;rft die Spannungen mit China und erh&ouml;ht die Gefahr eines Atomkriegs im asiatisch-pazifischen Raum. Und auch die republikanischen Pr&auml;sidentschaftskandidaten sch&uuml;ren die Flammen des Krieges mit China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/the-us-is-fanning-the-flames-of-war-with-china\">Popular Resistance<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Inmitten der Systemrivalit&auml;t zwischen USA und China: ASEAN-Gipfel in Jakarta ohne Teilnahme Bidens<\/strong><br>\nDie USA betrachten S&uuml;dostasien als eine Einflusssph&auml;re zum Wettbewerb gegen China. Pr&auml;sident Biden wird aber nicht am Gipfel der ASEAN teilnehmen, wenn die Mitgliedstaaten diese Woche in Jakarta zusammentreffen.<br>\nDer 43. ASEAN-Gipfel und die damit verbundenen Treffen finden von Montag bis Donnerstag in Jakarta, Indonesien, statt. L&auml;nder wie China, die USA, Japan und S&uuml;dkorea werden daran teilnehmen. Laut dem indonesischen Pr&auml;sidenten Joko Widodo &ldquo;gibt es viele [Tagesordnungspunkte], aber der Schwerpunkt liegt auf der Wirtschaft&rdquo;.<br>\nDie Lage in S&uuml;dostasien ist derzeit sehr gespannt. Die Konfrontationen im S&uuml;dchinesischen Meer haben sich in den vergangenen Monaten zugespitzt. Die Philippinen machten k&uuml;rzlich mehrere Vorf&auml;lle in dem umstrittenen Seegebiet &ouml;ffentlich, in denen Schiffe von der chinesischen K&uuml;stenwache mit einer Wasserkanone beschossen und bedr&auml;ngt worden waren. Nachdem China die diesj&auml;hrige offizielle Landkarte seines Territoriums ver&ouml;ffentlicht hatte, sorgte es auch f&uuml;r die Verstimmung in Nachbarl&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.life\/asien\/179832-inmitten-systemrivalitaet-zwischen-usa-und\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Puebla-Gruppe warnt vor der Gefahr eines Putsches in Guatemala<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\n&ldquo;Wir warnen vor der Gefahr eines Staatsstreichs, der im Gange ist. Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, einen friedlichen und legalen &Uuml;bergang zu unterst&uuml;tzen, der den vom Volk gew&auml;hlten Beh&ouml;rden den Zugang zur Regierung erm&ouml;glicht. Dies w&auml;re ein entscheidender Schritt, um die demokratische Kontinuit&auml;t zu gew&auml;hrleisten und die Rechtsstaatlichkeit in Guatemala wiederherzustellen&rdquo;, so die Puebla-Gruppe in einer Erkl&auml;rung, die von ehemaligen Pr&auml;sidenten wie Jose Luis Rodriguez Zapatero (Spanien), Ernesto Samper (Kolumbien) und Rafael Correa (Ecuador) unterzeichnet wurde.<br>\n&ldquo;W&auml;hrend des Wahlprozesses gab es verschiedene Versuche, die siegreiche Kandidatur und die Semilla-Partei durch Drohungen gegen das Leben der F&uuml;hrer, illegale Razzien in ihren Wahlkampfzentralen und Ank&uuml;ndigungen willk&uuml;rlicher Verhaftungen zu delegitimieren&rdquo;. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Es gibt keinen verfassungsrechtlichen Grund, die Wahlen zu annullieren&rdquo;, erkl&auml;rte der Lateinamerikanische Rat f&uuml;r Gerechtigkeit und Demokratie (CLAJUD) und f&uuml;gte hinzu, dass die Strafrichter sich nicht die Aufgaben zuschreiben k&ouml;nnen, die die Verfassung dem Obersten Wahlgerichtshof zuweist.<br>\n&ldquo;Der Vorwand, einen Interimspr&auml;sidenten durch den Kongress zu ernennen, w&uuml;rde bedeuten, dass die Verfassung und der Wille des Volkes, der bei den letzten Wahlen zugunsten von Pr&auml;sident Bernardo Arevalo zum Ausdruck kam, eindeutig missachtet werden&rdquo;, betonte die Puebla-Gruppe.<br>\nAus diesem Grund forderten die iberoamerikanischen fortschrittlichen Intellektuellen und Politiker die guatemaltekischen Beh&ouml;rden nachdr&uuml;cklich auf, das Wahlergebnis offiziell zu machen und Arevalo zum Pr&auml;sidenten zu ernennen sowie den Beschluss zum Verbot der Semilla-Partei aufzuheben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/Puebla-Group-Warns-About-the-Danger-of-a-Coup-in-Guatemala-20230905-0009.html\">Telesur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Spanien: &ldquo;Tourist go home!&rdquo;<\/strong><br>\nDie Touristenzahlen brechen Rekorde. Aber die Massen und steigende Immobilienpreise erz&uuml;rnen die Spanier &ndash; vor allem in Barcelona und auf Mallorca. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Die Proteste gegen Tourismus werden immer hei&szlig;er&rdquo;, stellte der spanische Rundfunksender Cadena Ser fest. Und h&auml;ufiger, einfallsreicher und spektakul&auml;rer. Wie vergangene Woche auf Mallorca. Mitglieder der nicht von jungen Linken, sondern von besorgten B&uuml;rgern gebildeten Initiative &ldquo;Ciutat per qui l&rsquo;habita&rdquo; (Die Stadt f&uuml;r die Bewohner) sperrten in der Inselhauptstadt Palma symbolisch das Tourismusministerium. Sie klebten Zettel mit der Aufschrift &ldquo;geschlossen&rdquo; an die Eingangst&uuml;r des Geb&auml;udes. Eine Sprecherin der Vereinigung sagte, was der gr&ouml;&szlig;te Dorn im Auge der Gegner des Massentourismus in Spanien ist: Die Ferienvermietung in Mehrfamilienh&auml;usern, die auf Portalen wie Airbnb angeboten wird. Diese verursacht nicht nur auf Mallorca oder in Barcelona eine Explosion der Immobilienpreise, die Senkung des Angebots an Mietwohnungen und eine Gentrifizierung der Innenst&auml;dte.<br>\nDaneben verursachen randalierende oder pr&uuml;gelnde Deutsche und Briten sowie Besucher, die auch tags&uuml;ber splitternackt und stockbetrunken herumlaufen, die in der &Ouml;ffentlichkeit Sex haben oder sich erleichtern, f&uuml;r zunehmenden Unmut. Hinzu kamen zuletzt sogar Neonazi-Gruppen, die am Ballermann ihr Unwesen trieben. &ldquo;Der Abschaum, der uns geschickt wird, ist nicht angenehm&rdquo;, schimpfte Palmas B&uuml;rgermeister Antoni Noguera, bevor er sich mit der deutschen Konsulin j&uuml;ngst zur Besprechung des Problems traf. [&hellip;]<br>\nAm Ballermann protestieren Anwohner gegen &ldquo;Sauftourismus&rdquo;, indem sie an Fenster oder auf Balkone schwarze Fahnen h&auml;ngen. In Palma tauchten dieser Tage wie vor einem Jahr erneut Protest Graffiti und -Plakate auf: &ldquo;Tourism kills the city&rdquo; (Tourismus t&ouml;tet die Stadt), &ldquo;Stop Airbnb&rdquo; oder &ldquo;Palma no se vende&rdquo; (Palma wird nicht verkauft) ist unter anderem zu lesen. Und auch &ldquo;Tourist go home!&rdquo; und &ldquo;Tourists=Terrorists&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/panorama\/tourist-go-home-3855994.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Es ist haupts&auml;chlich das Benehmen, was die Spanier w&uuml;tend macht. Die Spanier haben hier zu lange gewartet und keine Riegel vorgeschoben. Wir sind in anderen L&auml;ndern immer noch G&auml;ste und sollten uns an die Sitten des Landes halten, auch wenn wir den Aufenthalt bezahlen. Ist mir unbegreiflich, weshalb das bei so Vielen in Sauf- und andere Exzesse ausarten muss.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Obdachlosenkrise versch&auml;rft sich, w&auml;hrend die Verantwortlichen wegschauen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEs ist kein Geheimnis, dass es in den Vereinigten Staaten ein ernstes Obdachlosenproblem gibt.<br>\nIn den letzten Jahren hat es alarmierende Ausma&szlig;e angenommen, vom rauen Schlafen &uuml;ber chronische Obdachlosigkeit bis hin zum Leben in &uuml;berf&uuml;llten, behelfsm&auml;&szlig;igen Unterk&uuml;nften.<br>\nEine kurze Fahrt durch eine beliebige amerikanische Gro&szlig;stadt gen&uuml;gt, und Sie k&ouml;nnen sich selbst ein Bild davon machen: Zeltst&auml;dte&rdquo; unter Autobahnen oder neben Parks, Menschen, die auf dem B&uuml;rgersteig schlafen, &uuml;berf&uuml;llte und mit wenig Ressourcen ausgestattete Unterk&uuml;nfte.<br>\nSch&auml;tzungen zufolge gibt es in den USA fast 600.000 Obdachlose. Das ist der h&ouml;chste j&auml;hrliche Anstieg, seit die Regierung 2007 mit der Erfassung der Daten begonnen hat, berichtet das Wall Street Journal.<br>\nIn Gro&szlig;st&auml;dten wie Los Angeles ist die Zahl der Obdachlosen im Vergleich zum Vorjahr um fast 10 % gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/americas-homelessness-crisis-exacerbates-as-leaders-look-the-other-way\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Delegation australischer Politiker will die USA dr&auml;ngen, die Verfolgung von Julian Assange einzustellen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAssange wird seit vier Jahren im britischen Belmarsh-Gef&auml;ngnis festgehalten, weil die USA ihn ausgeliefert haben wollen<br>\nEine partei&uuml;bergreifende Delegation von sechs australischen Politikern wird in die Vereinigten Staaten reisen, um sich f&uuml;r ein Ende der Verfolgung von WikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange einzusetzen. [&hellip;]<br>\nGabriel Shipton, der Bruder von Assange, f&uuml;gte hinzu, dass die Australier eine &ldquo;Bauchlandung&rdquo; gemacht h&auml;tten.<br>\nHerr Shipton sagte: &ldquo;Die gro&szlig;e Mehrheit der Australier kann nicht verstehen, warum die USA weiterhin so handeln, dass Julian in einem der schlimmsten Gef&auml;ngnisse Gro&szlig;britanniens eingesperrt bleibt.<br>\n&ldquo;Selbst Australier, die Julians Handlungen nicht unterst&uuml;tzt haben, sind der Meinung, dass er genug gelitten hat und sofort freigelassen werden sollte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.irishtimes.com\/world\/australia\/2023\/09\/05\/delegation-of-australian-politicians-to-pressure-us-to-end-pursuit-of-julian-assange\/\">The Irish Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schockierende Eingest&auml;ndnisse vor dem Corona-Untersuchungsausschuss in Brandenburg<\/strong><br>\nApollo News berichtet &ndash; bisher im Gegensatz zu den meisten &uuml;berregionalen Medien &ndash; von der Anh&ouml;rung des Ex-Chefs des Robert-Koch-Instituts, Wieler, und einer hohen Beamtin des Paul-Ehrlich-Instituts am 1. September durch das Parlament in Brandenburg. Aus dem Bericht geht das Ausma&szlig; des Versagens oder der Arbeitsverweigerung der beiden Beh&ouml;rden bei ihrer Aufgabe hervor, Impfsch&auml;den zu erfassen und auszuwerten und die Impfstoffeffektivit&auml;t zu ermitteln.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/untersuchungsausschuss-brandenburg\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/corona-untersuchungsausschuss-offenbart-massive-inkompetenz-von-rki-und-paul-ehrlich-institut\/%20\">Apollo News<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Landtag von Brandenburg findet statt, was auch in den Deutschen Bundestag geh&ouml;rt &ndash; ein Untersuchungsausschuss, der sich mit der merk-w&uuml;rdigen Coronazeit und den politischen, medizinisch wenig sinnvollen Ma&szlig;nahmen befasst. Denn fast alle sind noch in Amt und W&uuml;rden und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96627\">nichts ist aufgearbeitet<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Schulen m&uuml;ssen Corona noch aufarbeiten<\/strong><br>\nDabei ist das jetzt beginnende Schuljahr das erste, &uuml;ber dem nicht mehr der Schatten von Covid schwebt. Noch vor einem Jahr empfahl das Kultusministerium, dass sich die Kinder zum Ende der Sommerferien &bdquo;freitesten&ldquo;, in den Schulen bekamen Lehrer und Sch&uuml;ler dann drei Selbsttests je Woche ausgegeben. Das ist Vergangenheit &ndash; man kann nur erleichtert aufatmen.<br>\nAllerdings werden die Folgen der Pandemie und des Umgangs der Schulen damit noch lange zu sp&uuml;ren sein. Nicht alle Sch&uuml;ler haben unter dem Shutdown und dem auch danach immer wieder eingeschr&auml;nkten Schulbetrieb gelitten, viele aber schon. Manche haben wichtige Inhalte verpasst oder sogar den Anschluss verloren, manche haben sich an einen &uuml;berm&auml;&szlig;igen Medienkonsum gew&ouml;hnt, einige haben &Auml;ngste oder Zw&auml;nge entwickelt. (&hellip;)<br>\nAuch die Lehrer-, Eltern- und Sch&uuml;lervertreter sollten die Pandemie-Zeit kritisch reflektieren. Zum Beispiel die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, die den Infektionsschutz des Kollegiums so sehr im Blick hatte, dass sie den Bildungsanspruch der Sch&uuml;ler aus den Augen verlor. Zum Gl&uuml;ck haben der hessische Kultusminister und andere Bildungspolitiker den Forderungen widerstanden, die Abiturpr&uuml;fungen wegen Corona ausfallen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/region-und-hessen\/kommentar-die-schulen-muessen-corona-noch-aufarbeiten-19145233.html%20\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese Empfehlung in der FAZ(!) ist zu begr&uuml;&szlig;en und sollte nicht lediglich in Hessen beherzigt werden. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102879\">Liebe Mainstream-Journalisten: Wollen Sie wirklich eine Wiederkehr der Corona-Politik?<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99575\">Corona: Der Irrsinn muss endlich ge&auml;chtet werden<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vor Jahrzehnten: Zweimal Beifall voller Angst. Heute: nur noch &Auml;ngste ohne jeden Beifall<\/strong><br>\nMuss man in Deutschland Angst haben, seine Meinung &ouml;ffentlich zu &auml;u&szlig;ern? &bdquo;Eigentlich&ldquo; m&uuml;sste diese Frage ja leicht zu beantworten sein. Das Grundgesetz gibt klare Auskunft dar&uuml;ber. Aber&hellip;  Es ist ja auch eine nachvollziehbare und legitime Meinung, zu sagen: &bdquo;Das Verhalten momentan regierender Politiker erinnert (mich) an die Nazizeit. Zumindest k&ouml;nnte es in diese Richtung gehen, wenn sich die derzeit beobachtbare Entwicklung fortsetzt.&ldquo; Aber so einfach ist das nicht (mehr). Stellt eine solche Aussage nicht eine &bdquo;verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates&ldquo; dar, eine Ver&auml;chtlichmachung der Demokratie in Gestalt ihrer Repr&auml;sentanten oder gar eine Bagatellisierung der Verbrechen des &bdquo;Dritten Reiches&ldquo;? Man wird unsicher, und diese Unsicherheit ist so gewollt, stellt bereits eine subtile Form des Meinungsterrors dar. Gar nicht so subtil wurde ja beispielsweise Rudolph Bauer behandelt, der f&uuml;r einen k&uuml;nstlerisch ausgedr&uuml;ckten Vergleich zwischen lebenden deutschen Politikern und solchen der Nazi&auml;ra einen Strafbefehl und eine Hausdurchsuchung erntete. Die &Auml;lteren von uns erinnern sich aber vielleicht noch an eine andere Zeit der deutschen Nachkriegsgeschichte, in der man mit bestimmten Meinungen im &ouml;ffentlichen Raum sehr &bdquo;aufpassen&ldquo; musste: Es war die Zeit der 68er-Revolte und des sich daran anschlie&szlig;enden Kampfes gegen den RAF-Terrorismus. Schnell konnte man damals &ndash; selbst wenn man sich klar auf dem Boden des Grundgesetzes befand &ndash; zum &bdquo;Sympathisantenumfeld&ldquo; der Baader-Meinhof-Gruppe gerechnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/vor-jahrzehnten-zweimal-beifall-voller-angst-heute-nur-noch-aengste-ohne-jeden-beifall\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Umfrage-Beben: Partei von Aiwanger wird zum gro&szlig;en Gewinner der Flugblatt-Aff&auml;re<\/strong><br>\nLaut der ersten Umfrage nach Bekanntwerden der Flugblatt-Aff&auml;re haben die Freien W&auml;hler in Bayern deutlich zugelegt.<br>\nIn der ersten Umfrage seit Bekanntwerden der Flugblatt-Aff&auml;re um Bayerns stellvertretenden Ministerpr&auml;sidenten Hubert Aiwanger (Freie W&auml;hler) hat dessen Partei deutlich zugelegt. In der am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Erhebung des Instituts Insa f&uuml;r die Bild-Zeitung verbuchen die Freien W&auml;hler ein Plus von vier Prozentpunkten und kommen auf 15 Prozent.<br>\nDie CSU von Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der liegt der Umfrage zufolge bei 37 Prozent und b&uuml;&szlig;t damit einen Punkt gegen&uuml;ber der Insa-Umfrage von Ende Juli ein. Auch die Gr&uuml;nen verschlechtern sich demnach um einen Punkt auf 14 Prozent. Die Partei liegt damit gleichauf mit der AfD.<br>\nDie SPD b&uuml;&szlig;t zwei Punkte ein und kommt in der aktuellen Umfrage auf neun Prozent. Die FDP liegt bei vier Prozent und w&uuml;rde damit den Einzug in den Landtag verpassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/umfrage-beben-partei-von-hubert-aiwanger-wird-zum-grossen-gewinner-der-flugblatt-affaere-li.386036\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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