{"id":103582,"date":"2023-09-08T16:30:37","date_gmt":"2023-09-08T14:30:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582"},"modified":"2023-09-11T07:27:24","modified_gmt":"2023-09-11T05:27:24","slug":"hinweise-des-tages-ii-599","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h01\">Die Rezession versch&auml;rft sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h02\">Tarifl&ouml;hne steigen 2023 nach den bislang vorliegenden Abschl&uuml;ssen nominal um 5,6 Prozent &ndash; Angesichts anhaltend hoher Inflationsraten kommt es nach wie vor zu Reallohnverlusten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h03\">Ampel-Koalition: Eine Regierung f&uuml;r woke Besserverdiener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h04\">Scheitert der &bdquo;Green Deal&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h05\">Habeck-Ministerium legt ern&uuml;chternde Studie zum Heiz-Gesetz vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h06\">Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2023: 11,4 % weniger Strom als im Vorjahreszeitraum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h07\">Ukrainische Agrarexporte: Kiew droht EU mit Gang zum Schiedsgericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h08\">Die Rolle der Schweiz im geopolitischen Wandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h09\">Jeffrey D. Sachs: Der Wirtschaftskrieg der USA gegen China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h10\">Offener Brief: Frau Baerbock, verhandeln Sie f&uuml;r die Freiheit von Julian Assange!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h11\">&ldquo;Ich will Menschen ermutigen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h12\">Immer mehr Kinder leben auf der Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h13\">Entlarvende Innenansichten &ndash; Die Macht einer Minderheit beim Genderzwang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103582#h14\">Zu guter Letzt: Exhippie des Tages: Anton Gerhard Hofreiter<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Rezession versch&auml;rft sich<\/strong><br>\nDie Talfahrt der deutschen Wirtschaft geht weiter. Produktion und Auftragseingang in der deutschen Industrie sind auch im ersten Monat des dritten Quartals auf Rezessionskurs. Die j&uuml;ngsten Stimmungsindikatoren wie der ifo-Index und der PMI-Markit, die im August erhoben wurden, zeigen deutlich nach unten. Es ist also nicht mehr auszuschlie&szlig;en, dass die Rezession weit gr&ouml;&szlig;ere Ausma&szlig;e annimmt.<br>\nDer Bundeswirtschaftsminister h&auml;lt die Situation f&uuml;r &bdquo;anspruchsvoll&ldquo;, aber er wird ihr keineswegs gerecht, wenn er lediglich von einer gegenw&auml;rtigen konjunkturellen Schw&auml;chephase spricht und davor warnt, den Wirtschaftsstandort Deutschland schlecht zu reden. Regierung wie Opposition glauben noch immer, mit einer wilden Mischung aus den unterschiedlichsten Ma&szlig;nahmen (vom Bundeskanzler zuletzt &bdquo;Deutschlandpakt&ldquo; genannt) der gewaltigen Herausforderung begegnen zu k&ouml;nnen, die in der verfehlten Zinspolitik der EZB ihren Ursprung hat (wie zuletzt hiererkl&auml;rt). Das ist der grundlegende Irrtum.<br>\nDer Auftragseingang bei der deutschen Industrie ist von hoher Volatilit&auml;t gekennzeichnet (Abbildung 1), weil immer wieder Gro&szlig;auftr&auml;ge, die mit den R&uuml;stungsauftr&auml;gen der &ouml;ffentlichen Hand zu tun haben d&uuml;rften, die nach unten gerichtete konjunkturelle Grundtendenz &uuml;berlagern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/09\/08\/die-rezession-verschaerft-sich\/\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Produktion im Juli 2023:-0,8 % zum Vormonat<\/strong><br>\nDie reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorl&auml;ufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2023 gegen&uuml;ber Juni 2023 saison- und kalenderbereinigt um 0,8 % gesunken. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion von Mai bis Juli 2023 um 1,9 % niedriger als in den drei Monaten zuvor. Im Juni 2023 sank die Produktion nach Revision der vorl&auml;ufigen Ergebnisse um 1,4 % gegen&uuml;ber Mai 2023 (vorl&auml;ufiger Wert: -1,5 %).<br>\nDie Industrieproduktion (Produzierendes Gewerbe ohne Energie und Baugewerbe) nahm im Juli 2023 gegen&uuml;ber Juni 2023 saison- und kalenderbereinigt um 1,8 % ab. Die Produktion von Investitionsg&uuml;tern ging um 2,9 % zur&uuml;ck, die Produktion von Konsumg&uuml;tern sank um 1,0 % und die Produktion von Vorleistungsg&uuml;tern um 0,7 %. Au&szlig;erhalb der Industrie stieg die Energieerzeugung im Juli 2023 um 2,2 % und die Bauproduktion um 2,6 %.<br>\nIm Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2022 war die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juli 2023 kalenderbereinigt 2,1 % niedriger. Die Industrieproduktion sank im gleichen Zeitraum um 1,3 %.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2023\/09\/PD23_354_421.html\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und dennoch suggeriert die Ampelkoalition den Eindruck als sei alles in Ordnung. Der Bundeswirtschaftsminister warnt im Deutschen Bundestag vor dem <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundestag-habeck-warnt-vor-schlechtreden-des-standorts-deutschland-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-230907-99-106925\">Schlechtreden des Standorts Deutschland<\/a>. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87735\">Habeck ist nicht inkompetent, er hat einfach nur mit dem Denken aufgeh&ouml;rt<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101717\">Deutschland ist Schlusslicht bei IWF-Konjunkturprognose und Robert Habeck sieht den Wald vor lauter B&auml;umen nicht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Tarifl&ouml;hne steigen 2023 nach den bislang vorliegenden Abschl&uuml;ssen nominal um 5,6 Prozent &ndash; Angesichts anhaltend hoher Inflationsraten kommt es nach wie vor zu Reallohnverlusten<\/strong><br>\nUnter Ber&uuml;cksichtigung der im 1. Halbjahr 2023 get&auml;tigten Neuabschl&uuml;sse und der in den Vorjahren f&uuml;r 2023 bereits vereinbarten Tarifvertr&auml;ge steigen die Tarifl&ouml;hne in diesem Jahr nominal um durchschnittlich 5,6 Prozent. Vor dem Hintergrund der weiter sehr hohen Preissteigerungen im 1. Halbjahr 2023 ergibt sich hieraus real ein R&uuml;ckgang von durchschnittlich 1,7 Prozent. In dieser Berechnung kann die Wirkung der steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleichspr&auml;mien allerdings nicht in vollem Umfang ber&uuml;cksichtigt werden, weil diese, je nach individuellem Steuersatz, unterschiedlich ist. Bei einem Teil der Besch&auml;ftigten d&uuml;rfte der Reallohnverlust daher deutlich kleiner ausfallen. In vielen Tarifbereichen tragen die vereinbarten Pr&auml;mien zur Kaufkraftsicherung bei (mehr unten). Generell ist f&uuml;r den weiteren Jahresverlauf eine positivere Tendenz bei der realen Tariflohnentwicklung absehbar, weil die Inflation dann sp&uuml;rbar sinken d&uuml;rfte. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Halbjahresbilanz, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung heute vorlegt.<br>\nF&uuml;r gut 9,2 Millionen Besch&auml;ftigte werden im Laufe des Jahres 2023 Tariferh&ouml;hungen wirksam, die bereits 2022 oder fr&uuml;her in Tarifvertr&auml;gen mit mehrj&auml;hriger Laufzeit festgelegt wurden. Hierzu geh&ouml;ren auch gro&szlig;e Tarifbranchen wie z. B. die Metall- und Elektroindustrie oder die Chemische Industrie, deren in diesem Jahr wirksame Tariferh&ouml;hungen bereits im Herbst 2022 vereinbart wurden. Hinzu kommen im 1. Halbjahr 2023 neue Tarifvereinbarungen f&uuml;r weitere 4,4 Millionen Besch&auml;ftigte, darunter die Deutsche Post AG und der &Ouml;ffentliche Dienst (Bund und Gemeinden). Werden lediglich die Tarifabschl&uuml;sse aus den Jahren 2022 und fr&uuml;her ber&uuml;cksichtigt, so ergibt sich ein durchschnittlicher Zuwachs von 5,1 Prozent. Die Neuabschl&uuml;sse aus dem 1. Halbjahr 2023 liegen hingegen bei einer durchschnittlichen Tariferh&ouml;hung von 6,6 Prozent. Insgesamt gilt f&uuml;r etwa die H&auml;lfte der rund 34 Millionen sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten in Deutschland ein Tarifvertrag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-51929.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ampel-Koalition: Eine Regierung f&uuml;r woke Besserverdiener<\/strong><br>\nDie rot-gr&uuml;n-gelbe &bdquo;Fortschrittskoalition&ldquo; k&uuml;mmert sich lieber um woke Symbolpolitik, als die soziale Ungerechtigkeit zu bek&auml;mpfen. Dieser &bdquo;progressive Neoliberalismus&ldquo; ist einer der Gr&uuml;nde f&uuml;r den vielfach zu beobachtenden Rechtsruck.<br>\nFortschritt &ndash; welch wohlklingendes Wort. Fortschritt, das klingt nach Erneuerung, nach Zukunft, nach einem Absch&uuml;tteln alter Dogmen. Es ist kein Zufall, dass die Ampel-Koalition sich nach 16 Jahren Merkel-Muff den Anstrich der &bdquo;Fortschrittskoalition&ldquo; gab. Neben der gesellschaftlichen Erneuerung wollte die Koalition mit zwei (theoretisch) Mitte-Links-Parteien auch das Thema soziale Ungleichheit angehen.<br>\nZur Mitte der Legislatur-Periode ist nun aber deutlich geworden: Vermeintlichen Fortschritt gibt es nur in der Gesellschaftspolitik, garniert mit einer schwer zu verdauenden Portion Wokeness. Die soziale Ungleichheit hat sich unter der Ampel-Koalition nicht nur konsolidiert, sondern sogar versch&auml;rft.<br>\n[&hellip;]<br>\nWoke Anliegen schmiegen sich eng an die Interessen des Kapitals an. Gro&szlig;unternehmen, die mit &bdquo;Black Lives Matter&ldquo; werben und gleichzeitig ihre schwarze Belegschaft drangsalieren. Diversit&auml;tsbekenntnisse von Politikern, die nichts an den &ouml;konomischen Ungleichheiten von Minderheiten &auml;ndern wollen, als deren Mitstreiter sie sich pr&auml;sentieren.<br>\nGenau wie die US-Demokraten haben SPD und Gr&uuml;ne die Prinzipien des Neoliberalismus l&auml;ngst &uuml;bernommen. Schuldenbremse, Absage an Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Unternehmen und Superreiche, ein oppressiver Sozialstaat. All diese Probleme gehen zu erheblichen Teilen auf die rot-gr&uuml;ne Regierung unter Gerhard Schr&ouml;der zur&uuml;ck und nicht auf die b&uuml;rgerlichen Parteien FDP und CDU.<br>\nIn Ermangelung klassenk&auml;mpferischer Ideale bleibt den &ouml;konomisch sorglosen Akademikern in den &bdquo;linken&ldquo; Parteien nur der heroische Einsatz gegen Diskriminierung, um sich trotz der &Uuml;bernahme neoliberaler &Uuml;berzeugungen als &bdquo;fortschrittlich&ldquo; zu inszenieren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Progressive Gesellschaftspolitik kostet meist nichts &ndash; und deshalb muss man sich nicht mit m&auml;chtigen Lobbys anlegen, die sich gegen die Umverteilung ihres Wohlstands effektiv zu wehren wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus247322996\/Ampel-Koalition-Eine-Regierung-fuer-woke-Besserverdiener.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Scheitert der &bdquo;Green Deal&ldquo;?<\/strong><br>\nEuropas &bdquo;Klimazar&ldquo; Frans Timmermans hat der EU-Kommission in Br&uuml;ssel den R&uuml;cken gekehrt, um bei der Parlamentswahl in Den Haag anzutreten. Er hinterl&auml;sst ein schwieriges Erbe. Deutschland verfehlt die Klimaziele, der politische Konsens br&ouml;ckelt.<br>\nEs wird einsam um die deutsche EU-Chefin Ursula von der Leyen. Ihre beiden wichtigsten St&uuml;tzen &ndash; der niederl&auml;ndische Klimakommissar Frans Timmermans und die d&auml;nische Wettbewerbskommissarin Margrete Vestager &ndash; haben der EU-Kommission vorzeitig den R&uuml;cken gekehrt. Beide galten als politische Schwergewichte, beide haben wichtige EU-Gesetze auf den Weg gebracht. Doch vor allem Timmermans hinterl&auml;sst ein schwieriges Erbe.<br>\nDer &bdquo;European Green Deal&ldquo;, den der prominente Sozialdemokrat verantwortet hat, soll Europa bis 2050 klimaneutral machen. Timmermans umfangreiches Gesetzeswerk wird die EU also noch Jahre nach seinem Abgang nach Den Haag besch&auml;ftigen, wo er bei der vorgezogenen Parlamentswahl im Herbst antritt. Kein Grund zur Sorge, beteuert der &bdquo;Klimazar&ldquo;: Die meisten EU-Gesetze seien unter Dach und Fach, der Green Deal bereits irreversibel.<br>\nDoch so einfach ist es nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/28-2023\/scheitert-der-green-deal\/\">Eric Bonse auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Habeck-Ministerium legt ern&uuml;chternde Studie zum Heiz-Gesetz vor<\/strong><br>\nUm das Heizungsgesetz wird seit mehreren Monaten in der Koalition gerungen. Einen Tag vor dem Bundestagsbeschluss legt Robert Habecks Ministerium eine neue Sch&auml;tzung zum Klimaeffekt vor. Diese ist geringer als angenommen. [&hellip;]<br>\nWie das Ministerium am Donnerstag mitteilte, wird mit Blick auf den urspr&uuml;nglichen Gesetzentwurf davon ausgegangen, dass in der neuen Fassung rund drei Viertel der eigentlich geplanten Treibhausgasminderung bis 2030 m&ouml;glich sind &ndash; &bdquo;vielleicht etwas mehr, vielleicht weniger&ldquo;. Diese neue Sch&auml;tzung basiere auf einer Berechnung des &Ouml;ko-Instituts. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r den im April vom Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf rechnete das Ministerium mit einer Einsparung bis 2030 von rund 54 Millionen Tonnen CO2-&Auml;quivalenten. Zum Vergleich: 2022 lagen im Geb&auml;udesektor die CO2-Emissionen bei rund 112 Millionen Tonnen. Damit wurden gesetzliche Vorgaben verfehlt.<br>\nAuch von 2030 bis 2040 werde der Klimaschutzeffekt des GEG mit der jetzigen Novelle etwas geringer ausfallen als bisher angenommen, teilte das Ministerium mit. &bdquo;Der CO2-Minderungseffekt, also die Einsparung an CO2, wird im Zeitverlauf aber immer st&auml;rker werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/gesetz-soll-freitag-durch-den-bundestag-habeck-ministerium-legt-ernuechternde-studie-zum-heiz-gesetz-vor_id_203983540.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2023: 11,4 % weniger Strom als im Vorjahreszeitraum<\/strong><br>\nIm 1. Halbjahr 2023 wurden in Deutschland 233,9 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorl&auml;ufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 11,4 % weniger Strom als im 1. Halbjahr 2022. Aufgrund deutlich gestiegener Importe (+30,8 %) und gesunkener Exporte (-18,1 %) sank die insgesamt im Netz verf&uuml;gbare Strommenge allerdings nur um 6,9 % und damit schw&auml;cher als die inl&auml;ndische Stromerzeugung. Dennoch &uuml;berstiegen die deutschen Stromexporte (32,6 Milliarden Kilowattstunden) auch im 1. Halbjahr 2023 die Stromimporte (30,6 Milliarden Kilowattstunden).<br>\nGr&uuml;nde f&uuml;r den R&uuml;ckgang der insgesamt verf&uuml;gbaren Strommenge waren Einsparbem&uuml;hungen wegen hoher Energiepreise und eine konjunkturelle Abschw&auml;chung, insbesondere in den energieintensiven Industriezweigen. Der im Vergleich zur insgesamt verf&uuml;gbaren Strommenge st&auml;rkere R&uuml;ckgang inl&auml;ndischen Stromerzeugung h&auml;ngt zudem mit der Abschaltung der letzten drei deutschen Kernkraftwerke zum 15. April 2023 zusammen. Der Wegfall der Kernenergie wurde vor allem durch vermehrte Stromimporte ausgeglichen, w&auml;hrend die Stromerzeugung aus Kohle deutlich sank.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2023\/09\/PD23_351_43312.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung steigt. Damit &ndash; und das wird leider nicht erw&auml;hnt &ndash; steigen auch die Redispatch-Ma&szlig;nahmen und deren Kosten. Insbesondere f&uuml;r Dunkelflaute-Phasen werden fossile Energietr&auml;ger weiterhin ben&ouml;tigt, denn es gibt viel zu wenig Speicher f&uuml;r Strom aus Sonne und Wind. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103456#h07\">Hohe F&ouml;rderung f&uuml;r Solarstrom vom Dach f&uuml;r E-Autos<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ukrainische Agrarexporte: Kiew droht EU mit Gang zum Schiedsgericht<\/strong><br>\nSpannungen zwischen Polen und Ukraine nehmen zu. Kiew verbietet Abgeordneten Reise zum Wirtschaftsforum. Warum die EU bislang keine gemeinsame Linie findet.<br>\nIn einer Woche laufen die Einfuhrbeschr&auml;nkungen f&uuml;r Getreide und andere Agrarprodukte aus der Ukraine aus. Polen, Ungarn und die Slowakei haben nun angek&uuml;ndigt, die Importe auch gegen den Willen der Europ&auml;ischen Union unterbinden zu wollen, berichtet der Wirtschaftsdienst Bloomberg. Die drei L&auml;nder warnen demnach vor St&ouml;rungen auf ihren Binnenm&auml;rkten.<br>\nDie Frage ist noch offen, ob sie die anderen EU-L&auml;nder von ihren Interessen &uuml;berzeugen k&ouml;nnen oder ob sie in den n&auml;chsten Monaten einseitige Ma&szlig;nahmen ergreifen werden. EU-Diplomaten erkl&auml;rten gegen&uuml;ber Politico, dass 22 von 27 EU-L&auml;nder eine Verl&auml;ngerung des Einfuhrverbots &uuml;ber Mitte September hinaus ablehnen oder kritisch sehen.<br>\nUnd Bloomberg hat erfahren, dass dreizehn Mitgliedsstaaten gegen eine Verl&auml;ngerung sind, darunter Frankreich, Deutschland und &Ouml;sterreich.<br>\nDer Streit um die Getreideexporte belastet bereits seit Monaten die Beziehungen zwischen der Ukraine und Polen &ndash; und diese k&ouml;nnten sich weiter verschlechtern. Wie euractiv.de am Mittwoch berichtete, hat der ukrainische Ministerrat Abgeordneten verboten, zum Wirtschaftsforum nach Karpacz in Polen zu reisen.<br>\nMit dem Verbot will die Regierung in Kiew offenbar gegen das Importverbot protestieren. Der ukrainische Botschafter in Polen, Vasyl Zvarych, erkl&auml;rte dem Bericht zufolge, f&uuml;r Kiew sei eine Verl&auml;ngerung des Embargos nur &ldquo;schwer zu akzeptieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukrainische-Agrarexporte-Kiew-droht-EU-mit-Gang-zum-Schiedsgericht-9298540.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Rolle der Schweiz im geopolitischen Wandel<\/strong><br>\nDer folgende Beitrag des Milit&auml;r-Experten Ralph Bosshard ist die Zusammenfassung seines Referates und seiner Beantwortungen auf Fragen aus dem Publikum anl&auml;sslich der Tagung &laquo;Mut zur Ethik&raquo; am 2. September in Sirnach in der Schweiz.<br>\nAnl&auml;sslich meines Antrittsbesuchs in der Generalstabsakademie der russischen Streitkr&auml;fte im Mai 2013 hatte ich ein &auml;hnliches Erlebnis wie Scott Ritter auf seiner Inspektionsreise in der damaligen Sowjetunion: Ich stellte fest, dass russische Obristen, Generale und Admirale ganz normale Leute sind und so gar nicht dem Image entsprechen, das derzeit in der deutschsprachigen Presse gestrickt wird. In den darauffolgenden 14 Monaten &uuml;berlegten wir uns, wie Russland gegen eine Invasion zu verteidigen sei und stellten fest, dass dies mit einer Armee von damals 900&rsquo;000 Mann eine herausfordernde Aufgabe w&auml;re. Die Ausbildung in Moskau unterschied sich in dieser Hinsicht von jener, die ich in zahlreichen NATO-Kursen genossen hatte: Dort &uuml;bten wir unter der Losung &bdquo;foster peace and stability&ldquo; immer das Niederschlagen von Aufst&auml;nden irgendwo auf fiktiven Inseln in den Weltmeeren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-rolle-der-schweiz-im-geopolitischen-wandel\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jeffrey D. Sachs: Der Wirtschaftskrieg der USA gegen China<\/strong><br>\nDie chinesische &Ouml;konomie schw&auml;cht sich ab. Das liegt insbesondere an den USA, die Beijing als Handelsrivalen bek&auml;mpfen. Wie es dazu kam und warum das China-Bashing wohl scheitern wird.<br>\nChinas Wirtschaft verlangsamt sich. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass Chinas BIP-Wachstum im Jahr 2023 weniger als f&uuml;nf Prozent betragen wird, was unter den Prognosen des letzten Jahres und weit unter den hohen Wachstumsraten liegt, die China bis Ende der 2010er-Jahre verzeichnete.<br>\nDie westliche Presse ist voll von Chinas angeblichen Verfehlungen: eine Finanzkrise auf dem Immobilienmarkt, ein allgemein zu hoher Schuldenstand und andere &Uuml;bel. Doch ein Gro&szlig;teil der Verlangsamung ist das Ergebnis von US-Ma&szlig;nahmen, die darauf abzielen, Chinas Wachstum zu bremsen.<br>\nEine solche US-Politik verst&ouml;&szlig;t gegen die Regeln der Welthandelsorganisation und ist eine Gefahr f&uuml;r den weltweiten Wohlstand. Die chinafeindlichen Ma&szlig;nahmen entstammen dem bekannten Regelwerk der US-Politik.<br>\nZiel ist es, den wirtschaftlichen und technologischen Wettbewerb mit einem gro&szlig;en Rivalen zu verhindern. Die erste und offensichtlichste Anwendung dieses Konzepts war die Technologieblockade, die die USA w&auml;hrend des Kalten Krieges gegen die Sowjetunion verh&auml;ngten. Die Sowjetunion war Amerikas erkl&auml;rter Feind und die US-Politik zielte darauf ab, den sowjetischen Zugang zu fortschrittlichen Technologien zu blockieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Jeffrey-D-Sachs-Der-Wirtschaftskrieg-der-USA-gegen-China-9297549.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Offener Brief: Frau Baerbock, verhandeln Sie f&uuml;r die Freiheit von Julian Assange!<\/strong><br>\nKurz vor Annalena Baerbocks Reise in die USA fordern u.a. Politiker und Journalisten in einem offenen Brief die Au&szlig;enministerin auf, sich f&uuml;r die Presse- und Meinungsfreiheit einzusetzen.<br>\nMitte September beginnt in New York die hochrangige Woche der UN-Generalversammlung. Bundeskanzler Olaf Scholz und Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock reisen in die USA, um gemeinsam mit vielen Staats- und Regierungschefs daran teilzunehmen.<br>\nKurz bevor das Ereignis in den Mittelpunkt r&uuml;ckt, dr&auml;ngt die Biden-Regierung darauf, den seit 2019 in einem britischen Hochsicherheitsgef&auml;ngnis inhaftierten Wikileaks-Co-Gr&uuml;nder Julian Assange strafrechtlich zu verfolgen. &bdquo;Die Taten, die ihm vorgeworfen werden, haben unsere nationale Sicherheit dem Risiko ernsthaften Schaden ausgesetzt &ndash; zum Vorteil unserer Gegner &ndash; und menschliche Informationsquellen in gro&szlig;e Gefahr gebracht&ldquo;, sagte US-Au&szlig;enminister Antony Blinken in Australien.<br>\nMehrere prominente deutsche Pers&ouml;nlichkeiten, darunter Politiker und Journalisten, unterzeichnen einen von dem Journalisten G&uuml;nter Wallraff verfassten offenen Brief an Annalena Baerbock, in dem sie die Ministerin auffordern, sich f&uuml;r Assange und damit letztlich auch f&uuml;r die Meinungsfreiheit einzusetzen.<br>\nWir dokumentieren den Brief im Wortlaut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/offener-brief-an-annalena-baerbock-verhandeln-sie-fuer-die-freiheit-von-julian-assange-li.386823\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&ldquo;Ich will Menschen ermutigen&rdquo;<\/strong><br>\nSie geh&ouml;rt zu den Pazifist:innen, denen zugeh&ouml;rt wird. Margot K&auml;&szlig;mann, einstige Bisch&ouml;fin und Vorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands, ist bekannt f&uuml;r ihr Engagement auch in sozialen Fragen. Am kommenden Sonntag spricht sie auf der Friedenskundgebung in Stuttgart.<br>\nFrau K&auml;&szlig;mann, Sie engagieren sich seit Jahrzehnten gegen Kriegslogik und Waffenlieferungen. Nun f&uuml;hrt Russland seit anderthalb Jahren Krieg gegen die Ukraine. Kommendes Wochenende sind Sie in Stuttgart zu Gast und werden auf einer Antikriegs-Demo sprechen. Sind Sie es nicht langsam leid?<br>\nIch halte es f&uuml;r wichtig, das zu tun, aus drei Gr&uuml;nden: Wir m&uuml;ssen es endlich schaffen, unsere Welt friedlich zu gestalten. Diese st&auml;ndige Aufr&uuml;stung ist eine derartige Verschwendung von Ressourcen und in der Klimafrage eine Belastung. Zweitens: Ich bin Christin und ich denke, dass Christen sich immer engagiert f&uuml;r den Frieden einsetzen m&uuml;ssen. Und das Dritte ist: Ich habe sieben Enkelkinder, und wenn ich an die Kinder dieser Welt denke, dann ist es f&uuml;r ihre Zukunft wichtig, dass wir uns f&uuml;r Frieden engagieren.<br>\nAusgerechnet jetzt, wo wir den Ukrainekrieg haben, scheint die Friedensbewegung sich sehr schwerzutun.<br>\nIch erlebe die Friedensbewegung als ziemlich aktiv. Die Osterm&auml;rsche dieses Jahr waren gut besucht. Es gibt allerdings keine gro&szlig;e Demonstration wie 2003, als allein in Berlin mehr als 500.000 gegen den Irakkrieg auf die Stra&szlig;e gingen. Das stimmt. Ich denke, das liegt auch daran, dass es eine gro&szlig;e Ambivalenz gibt angesichts dieses Kriegs und auch eine Ratlosigkeit. Weil wir ja gehofft hatten, dass wir &ndash; nach Gorbatschow &ndash; in einem &ldquo;Haus Europa&rdquo; mit Russland leben k&ouml;nnen. Das alles scheint nun in Frage gestellt zu sein.<br>\nF&uuml;r Sie nicht?<br>\nKlar ist: Putin ist Aggressor und Kriegsverbrecher. Aber es wird eine Zukunft geben in Europa, in dem wir mit Russland leben werden. Einem Russland nach Putin. Aus unserer Geschichte heraus k&ouml;nnen wir ja nicht sagen, dass Russland nicht zu Europa geh&ouml;rt. Da m&uuml;ssen Sie ja nur mal nach Sankt Petersburg fahren oder Tolstoi lesen &ndash; das ist f&uuml;r uns eine vertraute Kultur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/649\/ich-will-menschen-ermutigen-9055.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Immer mehr Kinder leben auf der Stra&szlig;e<\/strong><br>\nAuf einer Parkbank oder unter einer Br&uuml;cke die Nacht verbringen. Wochenlang mal bei dem einen, mal bei dem anderen auf dem Sofa schlafen. Keinen Kontakt zu den Eltern haben, Geldnot, im schlimmsten Fall Drogenkonsum und Prostitution: Wenn Jugendliche auf der Stra&szlig;e landen, wird es f&uuml;r sie schwer, ihr Leben zu meistern. (&hellip;) Markus Seidel hat vor 30 Jahren die Stiftung &ldquo;Off Road Kids&rdquo; gegr&uuml;ndet. Er geht mit Blick auf die Wohnungslosenstatistik bundesweit von bis zu 38.000 Minderj&auml;hrigen und jungen Erwachsenen unter 27 Jahren in offener oder versteckter Wohnungslosigkeit aus &ndash; Tendenz steigend. Als eine Ursache sieht der Vorstandssprecher der Stiftung auch die Corona-Pandemie. Seitdem h&auml;tten sich die Beratungszahlen vervierfacht. &ldquo;In den Familien, in denen es vorher schon gebrodelt hat, brodelt es jetzt richtig&rdquo;, sagt er. Zudem gebe es immer weniger bezahlbaren Wohnraum. Die jungen Menschen landeten entsprechend schneller auf der Stra&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/strassenkinder-jugendliche-obdachlos-deutschland-100.html%20\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Als eine Ursache wird die Corona-Pandemie genannt und nicht die ergriffenen Ma&szlig;nahmen wie Lockdowns etc. Dadurch lenkt man ganz einfach von der Verantwortung der Politik ab.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Entlarvende Innenansichten &ndash; Die Macht einer Minderheit beim Genderzwang<\/strong><br>\nEin Argument der Bef&uuml;rworter &bdquo;geschlechtergerechter Sprache&ldquo; lautet, niemand m&uuml;sse gendern. Die Realit&auml;t sieht f&uuml;r Mitarbeiter von Universit&auml;ten, Unternehmen und Organisationen anders aus. F&uuml;r sie wird Genderzwang angeordnet. Viele kritisieren das. Aber nur anonym. Dann sprechen sie von ihrer Angst. [&hellip;]<br>\nIch habe mich lange gefragt, wie es sein kann, dass das Gendern in immer mehr Institutionen Fu&szlig; fassen konnte, obwohl der Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung laut Umfragen nichts davon h&auml;lt. Seit ich diese E-Mails gelesen habe, ist mir klar warum: Wenn aus Angst vor Konflikten ausgerechnet die Sprachexperten, die Kommunikationsprofis und die Journalisten schweigen, dann ist es nicht verwunderlich, dass sich das Gendern durchsetzt. Dann fehlen die f&auml;higsten Anw&auml;lte, die die Sprache dagegen verteidigen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus247296962\/Druck-und-Angst-Entlarvende-Innenansichten-Die-Macht-einer-Minderheit-beim-Genderzwang.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Exhippie des Tages: Anton Gerhard Hofreiter<\/strong><br>\nAllein, sein Image wollte nicht wie er. Man hat einem Gerd Bastian den Pazifisten nicht abgekauft und einem Hofreiter nicht den Bellizisten. Also muss Klarheit &uuml;ber die Biographie her. Trotz Skepsis gegen milit&auml;rische Interventionen sei er zu keiner Zeit Pazifist gewesen, verriet Hofreiter der Zeit am Mittwoch. Eine Schusswaffe habe er zwar nie in der Hand gehalten, doch als Student der Botanik schon mal eine Machete. Auch will er den Dienst an der Waffe nicht verweigert haben. Ausgemustert hatte man ihn aufgrund eines Beckenschiefstands. Ganze vier Zentimeter war das rechte Bein k&uuml;rzer als das linke, was seine sp&auml;tere Neigung nach rechts erkl&auml;ren mag. &raquo;Sie k&ouml;nnen ja nicht einmal gerade stehen&laquo;, sagte der Musterungsoffizier damals.<br>\nUnd sollte recht behalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458517.exhippie-des-tages-anton-gerhard-hofreiter.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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