{"id":103637,"date":"2023-09-11T08:24:07","date_gmt":"2023-09-11T06:24:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637"},"modified":"2023-09-11T08:24:07","modified_gmt":"2023-09-11T06:24:07","slug":"hinweise-des-tages-4439","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h01\">Sahra Wagenknecht: &bdquo;Mir Rassismus vorzuwerfen, ist aberwitzig&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h02\">&bdquo;Deutschland-Pakt&ldquo; &ndash; oder: der n&auml;chste rhetorische Kniff von Kanzler Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h03\">Extrem kritisch: Top-Unternehmen wollen Deutschland verlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h04\">G20-Gipfel &ndash; &Ouml;konom Flassbeck: Nur so k&ouml;nnen die Brics gegen die USA bestehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h05\">Reiche fordern global h&ouml;here Reichensteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h06\">Rede von Wolfgang Effenberger am 9. September 2023 auf dem Kornmarkt in Bautzen anl&auml;&szlig;lich des Friedensfestes, vor der Weiterreise nach Jekaterinburg\/Ural<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h07\">Stoltenberg: Putin schlug Verzicht auf Nato-Erweiterung gegen Verzicht auf Ukraine-Einmarsch vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h08\">&bdquo;Prinzessin der Desinformation&ldquo;: Warum das ZDF 90 Minuten f&uuml;r Alina Lipp opfert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h09\">Was Uran-Munition bewirken kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h10\">Ukrainisches Debakel: Die USA fordern, dass das Blutbad weitergeht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h11\">Was der Spiegel &uuml;ber den neuen ukrainischen Verteidigungsminister Umerow verschweigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h12\">Umfrage: &Ouml;l- und Gasheizungen beliebter als gedacht &ndash; auch bei Gr&uuml;nen-W&auml;hlern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h13\">Harte Corona-Abrechnung eines Hausarztes: &bdquo;Zeugnis ablegen von verborgenem Leid&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h14\">Landwirtschaft ohne Soja und Mais ginge auch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103637#h15\">Rezension: &bdquo;Die Jakarta-Methode&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: &bdquo;Mir Rassismus vorzuwerfen, ist aberwitzig&ldquo;<\/strong><br>\nImmer mehr B&uuml;rger f&uuml;hlen sich nicht mehr von den Parteien im Bundestag vertreten, sagt Sahra Wagenknecht. Die ber&uuml;hmte Linken-Abgeordnete will das &auml;ndern. Sie fordert einen anderen Umgang mit der AfD und Alternativen &ndash; etwa durch eine neue Partei. (&hellip;)<br>\nSie spielen ja mit dem Gedanken, eine neue Partei zu gr&uuml;nden. Wen wollen Sie erreichen?<br>\nEs w&auml;re w&uuml;nschenswert, wenn die vielen Menschen, die sich eine Politik der wirtschaftlichen Vernunft und sozialen Gerechtigkeit und eine zurechnungsf&auml;hige Au&szlig;enpolitik w&uuml;nschen, wieder eine politische Stimme h&auml;tten. Eine, die im optimalen Fall so stark wird, dass sie die Politik ver&auml;ndern und die Ampel stoppen kann.<br>\nAlso national-konservativ, aber dennoch links?<br>\nJeder versteht etwas anderes unter solchen Begriffen. Ich finde, wir brauchen eine Politik f&uuml;r mehr sozialen Ausgleich und eine gerechtere Verteilung des Wohlstands, also die klassisch linken Themen: gute L&ouml;hne, ausk&ouml;mmliche Renten, soziale Sicherheit. Aktuell geht es aber vor allem auch darum, den wirtschaftlichen Abstieg unseres Landes zu verhindern.<br>\nSie reden seit fast einem Jahr dar&uuml;ber. Werden Sie nicht langsam unglaubw&uuml;rdig?<br>\nEine Parteigr&uuml;ndung ist nicht einfach. Ob man das Wagnis eingeht, kann nicht eine Person entscheiden. Eine Partei braucht f&auml;hige Organisatoren und ein Mindestma&szlig; an Strukturen in den L&auml;ndern. Wer unvorbereitet startet, bringt ganz sicher kein Erfolgsprojekt auf den Weg. Ich habe immer gesagt: bis sp&auml;testens Ende des Jahres wird die Entscheidung fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/migration-begrenzen-sahra-wagenknecht-im-interview-45460426%20\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wie eine Wagenknecht-Partei den politischen Diskurs grundlegend ver&auml;ndern kann<\/strong><br>\nBild hat unter Berufung auf Vertraute von Sahra Wagenknecht verk&uuml;ndet, dass die Gr&uuml;ndung einer neuen Partei mit ihr als Frontfrau kurz bevorstehe. Schwarzsehern zufolge wird dieses Projekt nur dazu f&uuml;hren, dass die Dominanz einer ganz gro&szlig;en Koalition der extremistischen Mitte &uuml;ber die deutsche Politik noch gr&ouml;&szlig;er wird. Diese Analyse ist ebenso mutlos wie falsch.<br>\nDer in Schweden lebende Fotograf und Journalist Henning Rosenbusch mit 57.000 Followern auf &bdquo;X&ldquo; kommentierte die Meldung der Bild (Zahlschranke) von der bevorstehenden Parteigr&uuml;ndung durch die Noch-Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht und ihre noch unbekannten Mitstreiter &uuml;ber den Kurznachrichtendienst folgenderma&szlig;en:<br>\n&bdquo;Obwohl ich Wagenknecht achte und mir dies seit Corona gew&uuml;nscht habe, allein weil es das Ende der Corona-Hardliner Partei &bdquo;die Linke&ldquo; bedeutet, die bei der Beschimpfung von Ma&szlig;nahmenkritikern und Gentherapie-Skeptikern ganz vorne dabei war, sehe ich das nun mit gemischten Gef&uuml;hlen. Am Ende stehen sich vermutlich zwei gro&szlig;e Oppositionsparteien gegen&uuml;ber, die nichts miteinander zu tun haben wollen. Mehr Spaltung und noch schwerer zu organisierender Widerstand gegen die Abschaffung der Grundrechte. Dies w&auml;re f&uuml;r das Parteienkartell der &bdquo;Transformation&ldquo; eine gute Nachricht.&ldquo;<br>\nIn den Kommentaren ergoss sich daraufhin ein Wasserfall an Def&auml;tismus: &bdquo;PsyOp der Ampel&ldquo; hie&szlig; es da und &bdquo;kontrollierte Opposition um die AfD zu schw&auml;chen.&ldquo; Es wird ihr unterstellt: &bdquo;Sie wei&szlig; das. Genau deswegen macht sie das. Und spaltet im Osten die Opposition.&ldquo; Ein anderer kritisiert:<br>\n&bdquo;Im Grunde genommen reden wir hier von kontrollierter Opposition. Solange nicht EINE Oppositionpartei eine Mehrheit bekommt bleibt alles wie es ist. Bei den Gr&uuml;nen knallen gerade die Sektkorken.&ldquo;<br>\nIm gleichen Sinne schreibt ein weiterer Schwarzseher: &bdquo;Sobald man mehr als f&uuml;nf Parteien hat ist eine Demokratie (mathematisch) eh futsch.&ldquo;<br>\nSahra Wagenknecht dementierte die Meldung der Bild recht weich mit dem Hinweis, die Entscheidung falle erst in den n&auml;chsten Monaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/wagenknecht-rosenbusch\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Deutschland-Pakt&ldquo; &ndash; oder: der n&auml;chste rhetorische Kniff von Kanzler Scholz<\/strong><br>\nDas Angebot des Kanzlers an die Opposition mag charmant klingen. Aber: es fehlt die Aussicht, dass so ein Deutschland-Pakt gelingt. Und das hat viel mit jener Olaf Scholz-Meisterschaft zu tun, mangelnden Fortschritt durch immer neue Verpackungen zu kaschieren<br>\nEs ist ja nicht so, dass Regierungen &ndash; fr&uuml;here und die aktuelle &ndash; nicht bereits viel M&uuml;he und Liebe darauf verwendet h&auml;tten, f&uuml;r ihre Ideen und Gesetze klangvolle Namen zu ersinnen. Das &bdquo;Gute-Kita-Gesetz&ldquo; der fr&uuml;heren Familienministerin Franziska Giffey (SPD) setzte in dieser Disziplin Ma&szlig;st&auml;be, auch das &bdquo;Starke-Familien-Gesetz&ldquo; aus ihrem Haus h&ouml;rte sich vor allem sehr sch&ouml;n an. Leider kann man nicht sagen, dass die Gesetze im realen Leben gehalten h&auml;tten, was ihre Namen versprachen &ndash; sonst w&auml;ren in den letzten 18 Monaten ja nicht das &bdquo;B&uuml;rgergeld&ldquo; und die &bdquo;Kindergrundsicherung&ldquo; n&ouml;tig gewesen.<br>\nEs gibt, seit vielen Jahren schon und bei allen Parteien, eine Kluft zwischen der gro&szlig;en Geste der Verk&uuml;ndung und der Substanz in der Umsetzung. Geradezu wohltuend bescheiden setzte sich davon das j&uuml;ngste &bdquo;Wachstumschancengesetz&ldquo; ab, denn es betont mehr die Chance als das Wachstum &ndash; und bekanntlich bew&auml;hrt sich das gr&ouml;&szlig;te Talent ja, wenn es selbst aus Stroh noch Gold spinnt: Das Gesetz ist eben eher ein Angebot, das man nutzen kann &ndash; wenn daraus aber wenig folgt, liegt das vielleicht, ganz liberal, auch ein bisschen an jeder und jedem einzelnen.<br>\nNoch bevor es alle parlamentarischen H&uuml;rden genommen hat, bef&ouml;rderte Kanzler Olaf Scholz in dieser Woche aber eben dieses &bdquo;Wachstumschancengesetz&ldquo; noch etwas weiter, n&auml;mlich zu einem zentralen Bestandteil eines neuen &bdquo;Deutschland-Paktes&ldquo;, den zu schmieden er allen anbot, die in diesem Land etwas zu sagen haben: Landesregierungen, B&uuml;rgermeistern und Stadtr&auml;ten, und der jeweiligen Opposition &ndash; aber nur jener, die sich auch zu den Grundwerten der Demokratie bekennt. Weil er wei&szlig;, dass er f&uuml;r viele Dinge &ndash; auch eben jenes Wachstumschancengesetz &ndash; die Zustimmung der L&auml;nder im Bundesrat braucht, will Scholz nun eine All-Parteien-Koalition schmieden. (&hellip;)<br>\nDen Verdacht der fehlenden Ernsthaftigkeit in Scholz&rsquo; Angebot lieferte die Koalition gleich heute Nachmittag: Das hochumstrittene Geb&auml;udeenergiegesetz (GEG), das f&uuml;r so viel Verunsicherung und Frust in Millionen Haushalten gesorgt hat, dr&uuml;ckten SPD, FDP und Gr&uuml;ne mit ihrer Mehrheit durch das Parlament. Ohne jedes weitere Bem&uuml;hen, die Opposition aus CDU und CSU einzubinden. Und das, obwohl sie damit CDU-Chef Friedrich Merz die beste Vorlage liefern, die er sich im Moment nur w&uuml;nschen kann: Wenn die Union 2025 wieder an die Regierung kommen sollte, so verspricht es Merz nun immer wieder, werde sie das GEG umgehend wieder abschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/-deutschland-pakt---der-naechste-rhetorische-kniff-von-kanzler-scholz-33807392.html\">Capital<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Extrem kritisch: Top-Unternehmen wollen Deutschland verlassen<\/strong><br>\nViele mittelst&auml;ndische Weltmarktf&uuml;hrer bereiten den Abzug aus Deutschland vor. Der Grund: Die hohen Energiekosten sind nicht mehr darstellbar.<br>\nDie Sorge um einen kapitalen Absturz der deutschen Wirtschaft hat nun auch die sogenannten &bdquo;Hidden Champions&ldquo; erreicht: Damit sind mittelst&auml;ndische Unternehmen gemeint, die unter den Top 10 oder den Top 3 ihrer Branche weltweit rangieren. Sie sind, obschon oft nicht in der &Ouml;ffentlichkeit bekannt, das Herz der deutschen Wirtschaft. Das Institut der deutschen Wirtschaft bezeichnet sie als Stabilit&auml;tsanker. Kein Land der Welt hat eine derartige Dichte an mittelst&auml;ndischen Spitzenunternehmen: Von den 3400 erfassten Unternehmen dieser Gewichtsklasse kamen im Jahr 2020 1600 aus Deutschland. Viele dieser Unternehmen planen nun erstmals konkret, Deutschland zu verlassen.<br>\nAus der F&uuml;hrungsetage einer gro&szlig;en deutschen Bank erf&auml;hrt die Berliner Zeitung, dass zahlreiche Unternehmen an die Bank herangetreten seien, damit sie ihnen bei der Suche nach einem neuen Standort behilflich sein m&ouml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/extrem-kritisch-top-unternehmen-wollen-deutschland-verlassen-li.387078%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die auch von gro&szlig;en Teilen der Opposition grunds&auml;tzlich unterst&uuml;tzte Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung trifft auf die Realit&auml;t. Das Ergebnis ist verheerend f&uuml;r den Standort Deutschland. Das w&auml;re fr&uuml;her ein Anlass f&uuml;r Entlassungen oder R&uuml;cktritte. Aber eine bessere Politik ist &ndash; zumindest derzeit &ndash; nicht in Sicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>G20-Gipfel &ndash; &Ouml;konom Flassbeck: Nur so k&ouml;nnen die Brics gegen die USA bestehen<\/strong><br>\nWashington will die Weltbank st&auml;rken, um China und die Brics zu schw&auml;chen. &Ouml;konom Heiner Flassbeck warnt im Interview vor steigender Abh&auml;ngigkeit armer L&auml;nder vom Westen. [&hellip;]<br>\nWashington ist bestrebt, den wachsenden Einfluss Pekings durch das globale Infrastrukturprojekt der Neuen-Seidenstra&szlig;e-Initiative und die starke Rolle im Staatenb&uuml;ndnis Brics abzuschw&auml;chen. Daf&uuml;r soll das Kreditvolumen der Weltbank massiv ausgeweitet werden. Die amerikanische Regierung hat das Vorhaben ganz oben auf die Tagesordnung des Gipfels setzen lassen.<br>\nDer US-Plan w&uuml;rde die Kreditkapazit&auml;t der Weltbank f&uuml;r L&auml;nder mit mittlerem und niedrigem Einkommen um 25 Milliarden US-Dollar erweitern, zitiert die Financial Times (FT) Vertreter der US-Regierung. Diese Zahl k&ouml;nnte auf mehr als 100 Milliarden US-Dollar steigen, wenn andere Nationen &auml;hnliche Zusagen machen w&uuml;rden.<br>\nAuf eine Aufstockung des Budgets anderer Staaten will die US-Regierung den Angaben zufolge beim G20-Gipfel und in den kommenden Wochen intensiv hinwirken. &bdquo;Wir arbeiten daran, sicherzustellen, dass andere Partner unserem Beispiel folgen&ldquo;, sagte Jake Sullivan, der Nationale Sicherheitsberater der US im FT-Bericht. Sullivan bestand darauf, dass die St&auml;rkung der Weltbank nicht &bdquo;gegen China&ldquo; gerichtet sei. Er sagte aber auch, es sei &bdquo;entscheidend&ldquo; f&uuml;r die L&auml;nder, Alternativen zu Pekings Neuen-Seidenstra&szlig;e-Initiative zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/g20-gipfel-indien-neoliberales-westliches-modell-oekonom-flassbeck-kritisert-us-strategie-li.386966\">Simon Zeise in der Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Auf Filzlatschen: G20-Gipfel in Neu-Delhi<\/strong><br>\nAllein schon dieses Bild wird in Erinnerung bleiben: US-Pr&auml;sident Joseph Biden, der es f&uuml;r n&ouml;tig hielt, die an der Gedenkst&auml;tte f&uuml;r Mahatma Gandhi geltende Etikette, barfu&szlig; zu gehen, zu missachten und sich dem Monument am Ende des G20-Gipfels statt dessen in Filzpantoffeln n&auml;herte. Um sich seine wei&szlig;en F&uuml;&szlig;e nicht im indischen Monsunmatsch dreckig zu machen. Immerhin hat ihm sein Imageberater offenbar von Springerstiefeln abgeraten. Und dies aus gutem Grund. Dem kollektiven Westen ging es in Delhi wie dem Helden des Dylan-Songs &raquo;Like a Rolling Stone&laquo;: &raquo;Now you don&rsquo;t talk so loud \/ Now you don&rsquo;t seem so proud.&laquo; Wenn westliche Diplomaten ihren Hofberichterstattern in die Feder diktieren, mehr als eine allgemeine Verurteilung von Annexionen und Grenzverletzungen sei auf dem Gipfel nicht durchzusetzen gewesen und ohne Abschlusserkl&auml;rung h&auml;tte der Westen vollends ohne Hosen dagestanden, weil sich dann die Frage aufgedr&auml;ngt h&auml;tte, wozu es die G20 noch brauche &ndash; dann zeigt sich, dass der Westen im Kampf um die Deutungshoheit in der Weltpolitik in die Defensive geraten ist. Und zwar gegen&uuml;ber der eigenen &Ouml;ffentlichkeit, die sich an den triumphalistischen Hochmut der &raquo;Werteau&szlig;enpolitik&laquo; gew&ouml;hnt hat und von der eigenen Politik &raquo;Festigkeit&laquo; erwartet. Das k&uuml;rzliche Gipfeltreffen der BRICS-Gruppe und deren geplante Erweiterung zeigen erste Effekte. Mehr noch: Brasiliens Pr&auml;sident Lula da Silva lacht dem Internationalen Strafgerichtshof und seinem Haftbefehl gegen Wladimir Putin ins Gesicht und sagt, in Brasilien werde der russische Staatschef jedenfalls nicht festgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458736.auf-filzlatschen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Reiche fordern global h&ouml;here Reichensteuer<\/strong><br>\nIn einem offenen Brief fordern fast 300 Million&auml;re und Million&auml;rinnen, &Ouml;konominnen und &Ouml;konomen sowie Politiker und Politikerinnen kurz vor dem G-20-Gipfel in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi am Wochenende die G-20 auf, die Steuern f&uuml;r Reiche zu erh&ouml;hen. Das berichtete der britische &bdquo;Guardian&ldquo; am Dienstag. Schnelles Handeln sei n&ouml;tig, damit extremer Reichtum nicht &bdquo;unsere kollektive Zukunft zersetzt&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Statement.<br>\nDie G-20 m&uuml;sse sich darauf einigen, die Steuern f&uuml;r Reiche zu erh&ouml;hen, fordern die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen. Es seien dringend Ma&szlig;nahmen erforderlich, um extremen Reichtum zu verhindern. Eine st&auml;rkere Besteuerung von Verm&ouml;gen w&uuml;rde &bdquo;gef&auml;hrliche Ausma&szlig;e der Ungleichheit&ldquo; verringern. Die Industrie- und Schwellenl&auml;nder m&uuml;ssten den G-20-Gipfel nutzen, um ein internationales Abkommen zur Erh&ouml;hung der Verm&ouml;genssteuern f&uuml;r die Reichen auf der Welt zu schmieden, hei&szlig;t es in dem Brief weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3330007\/\">ORF<\/a>\n<p>dazu: <strong>Superreiche scheffelten in der Corona-Zeit Billionen<\/strong><br>\nDass die Corona-Pandemie nicht nur Millionen Menschenleben gekostet und viele Volkswirtschaften im globalen S&uuml;den schwer in Mitleidenschaft gezogen hat, ist hinl&auml;nglich bekannt. Dass die Pandemie aber auch &laquo;Gewinner&raquo; hervorgebracht hat und wer diese sind, dar&uuml;ber gab es bis anhin nur Mutmassungen. (&hellip;)<br>\nIm Januar dieses Jahres trat die britische NGO Oxfam anl&auml;sslich des WEF (World Economic Forum) in Davos mit einem Bericht an die &Ouml;ffentlichkeit, der hierzulande nur ansatzweise aufgegriffen oder gar weiterverbreitet worden ist. Dabei birgt das unter dem vielsagenden Titel &laquo;The survival of the richest&raquo; (Das &Uuml;berleben der Reichsten) erschienene Dokument viel politischen und sozialen Z&uuml;ndstoff. Die Anspielung auf die darwinistische Evolutionslehre (&laquo;The survival oft he fittest&raquo;) legt zudem nahe, dass gerade in Zeiten einer Pandemie sozialdarwinistische Tendenzen augenscheinlich sind. Die Reichen werden reicher, die Armen &auml;rmer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/einkommen-vermoegen\/superreiche-scheffelten-in-der-corona-zeit-billionen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rede von Wolfgang Effenberger am 9. September 2023 auf dem Kornmarkt in Bautzen anl&auml;&szlig;lich des Friedensfestes, vor der Weiterreise nach Jekaterinburg\/Ural<\/strong><br>\nManche von Ihnen werden sich noch an die Verleihung des Bautzener Friedenspreises am 30. Januar 2019, hier im Deutsch-Sorbischen Volkstheater, an Willy Wimmer, erinnern.<br>\nWilly Wimmer war ehemaliger Staatssekret&auml;r im Verteidigungsministerium und begleitete die 2+4 Gespr&auml;che zur deutschen Wiedervereinigung.<br>\nIn seiner Funktion, als Vizepr&auml;sident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, hatte er fr&uuml;hzeitig Einblick in die Entwicklung auf dem Balkan gewonnen und war so von Anfang an ein Kritiker des 1999 begonnenen v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieges gegen Jugoslawien.<br>\nEr setzte stets auf die Entspannungspolitik, und kritisierte Sanktionen, unter anderem gegen Russland.<br>\nIn seinem 2016 erschienen Buch &ldquo;Die Akte Moskau&rdquo;<br>\nspricht Wimmer die aggressive Expansionspolitik der NATO an, die mit ihren Milit&auml;rman&ouml;vern vor den Grenzen Russlands eine Atmosph&auml;re der Bedrohung schafft.<br>\nIm Juli 2014 schrieben wir im Vorwort unseres gemeinsamen Buches &bdquo;Wiederkehr der Hasardeure &ndash; Schattenstrategen, Kriegstreibe, stille Profiteure 1914 und heute&ldquo;:<br>\n&bdquo;Die gleichen Kreise, die vor 100 Jahren nationale Konflikte f&uuml;r ihre Interessen instrumentalisierten, sind heute wieder am Werk.<br>\nWieder wird bedenkenlos gepokert und dabei billigend die Gefahr eines Weltkriegs und damit neues unermessliches Leid in Kauf genommen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/230911-EFF-Rede-Bautzen-7923.pdf\">PDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Stoltenberg: Putin schlug Verzicht auf Nato-Erweiterung gegen Verzicht auf Ukraine-Einmarsch vor<\/strong><br>\nNato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg sagte am 7. September vor dem EU-Parlament, der russische Pr&auml;sident Putin habe der Nato im Herbst 2021 einen Vertragsentwurf geschickt, &bdquo;den die Nato unterzeichnen sollte, wonach &bdquo;die Nato Verzicht auf weitere Vergr&ouml;&szlig;erung verspricht. Das war, was er uns schickt. Das war eine Vorbedingung, nicht in die Ukraine einzumarschieren. Nat&uuml;rlich haben wir nicht unterzeichnet.&ldquo; (Zitat &uuml;bersetzt)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/stoltenberg-putin-schlug-verzicht-auf-nato-erweiterung-gegen-verzicht-auf-ukraine-einmarsch-vor\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Prinzessin der Desinformation&ldquo;: Warum das ZDF 90 Minuten f&uuml;r Alina Lipp opfert<\/strong><br>\nDie in Russland lebende deutsche Bloggerin l&auml;sst den deutschen Medien keine Ruhe.<br>\nVor einigen Tagen hat das ZDF einen dreiteiligen Film unter dem Sammel-Titel &bdquo;The Princess of Desinformation&ldquo; gesendet. Der Dreiteiler hat bestimmt viel Geld gekostet. Die drei Filme mit insgesamt 90 Minuten L&auml;nge sind als &bdquo;Dokumentation&ldquo; aufgemacht. Aber man muss sich schon zwingen, sie bis zu Ende zu gucken.<br>\nWeil der Telegramm-Kanal von Lipp &ndash; &bdquo;Neues aus Russland&ldquo; &ndash; mit fast 200.000 Abonnenten t&auml;glich neue Infos und Videos bringt, hielt man es in der ZDF-Chefredaktion offenbar f&uuml;r n&ouml;tig, der in Russland lebenden Bloggerin gleich drei Filme zu widmen. [&hellip;]<br>\nLipp sei &bdquo;von ihrem russischen Vater beeinflusst&ldquo;, behauptet in dem Dreiteiler die &bdquo;Sozialpsychologin&ldquo; Pia Lamberty. Ihre Meinung zu der Bloggerin Alina Lipp ist nichts weiter als eine Recherche am K&uuml;chentisch. Eine echte Psychologin w&uuml;rde sich mit Alina Lipp treffen und sich mit ihr unterhalten. Aber die Expertin Lamberty forscht zu &bdquo;Verschw&ouml;rungsideologien&ldquo; &ndash; und da kommt ihr die deutsche Bloggerin gerade ganz gelegen. Lamberty geh&ouml;rt zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Center f&uuml;r Monitoring, Analyse und Strategie.<br>\nZur handwerklichen Arbeit des ZDF stellen sich einige Fragen. Wof&uuml;r werden die Leute beim ZDF bezahlt? Dass sie fast alle Au&szlig;enaufnahmen f&uuml;r den Dreiteiler aus YouTube-Videos von Lipp rausschneiden? Warum waren f&uuml;r den Dreiteiler nicht die Kamerateams des teuren ZDF-Studios in Moskau im Einsatz?<br>\nUnd warum hat man Alina Lipp nicht bei ihrer Arbeit im Donbass begleitet? Warum berichtet das deutsche Fernsehen selbst nicht aus dem Donbass? Warum l&auml;sst sie Lipp diese L&uuml;cke? ZDF und ARD berichten seit 2014 nicht aus den &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; Lugansk und Donezk und nicht von der Krim. Eine Ausnahme waren nur die Wahlen in den &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; 2018. Da berichteten Korrespondenten der beiden &ouml;ffentlich-rechtlichen Kan&auml;le aus Donezk und Lugansk, trotz Krieg, den es damals schon gab. Warum ist heute nicht m&ouml;glich, was damals m&ouml;glich war?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/prinzessin-der-desinformation-warum-das-zdf-90-minuten-fuer-alina-lipp-opfert\/\">Ulrich Heyden auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Was Uran-Munition bewirken kann<\/strong><br>\nW&auml;hrend des &Uuml;berraschungsbesuchs von US-Au&szlig;enminister Antony Blinken diese Woche in Kiew wurde bekannt, dass die USA der Ukraine 120-mm-Panzergranaten mit abgereichertem Uran liefern wollen.<br>\nAbgereichertes Uran ist ein Nebenprodukt der Urananreicherung. Es ist etwa 40 Prozent weniger radioaktiv, als das urspr&uuml;ngliche, vor der Anreicherung verwendete, nat&uuml;rliche Metall und kann keine radioaktive Kernreaktion ausl&ouml;sen. Es ist also keine Atomwaffe. (&hellip;)<br>\nGeschosse mit abgereichertem Uran haben nichts mit Atomwaffen zu tun. Die sehr begrenzten Risiken, die sie m&ouml;glicherweise f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung darstellen, r&uuml;hren von ihrer Toxizit&auml;t her, wie bei jedem anderen Schwermetall. Dabei ist es wesentlich weniger giftig als Blei.<br>\nDie Entwicklung einer Krankheit w&uuml;rde eine dauerhafte Exposition gegen&uuml;ber dem Material oder ein direktes Eindringen in den K&ouml;rper erfordern. Eine gelegentliche Exposition (z. B. wenn jemand nur einmal an einem Gebiet vorbeikommt, in dem solche Waffen fr&uuml;her eingesetzt wurden) ist nicht sch&auml;dlich. Studien &uuml;ber Langzeitsch&auml;den dauern an.<br>\nSolange die Granate nicht abgefeuert wird, stellt sie f&uuml;r niemanden ein nennenswertes Risiko dar. Die Toxizit&auml;t ist offensichtlich nicht gegeben, da sich der Kern des Geschosses aus abgereichertem Uran im Inneren der H&uuml;lle befindet. (&hellip;)<br>\nDoch mit dem Einschlag zersplittert das Projektil. Es entsteht eine hochgiftige Gaswolke. Diese toxische Wirkung tritt ein, wenn die beim Einschlag entstehenden Aerosole direkt eingeatmet werden oder sp&auml;ter in den Verdauungstrakt gelangen (z. B. durch Lebensmittel oder Wasser aus dem betroffenen Gebiet).<br>\nEine weitere M&ouml;glichkeit einer schweren Vergiftung besteht darin, dass abgereichertes Uran in den Blutkreislauf gelangt, beispielsweise wenn eine Person von einem Fragment eines Geschosses getroffen wird. In all diesen F&auml;llen sind insbesondere die Nieren betroffen.<br>\nNach allem, was bis heute bekannt ist &uuml;ber die Effekte von Uran-Munition, stehen den milit&auml;rischen Vorteilen bei der Durchschlagskraft durch Panzerung nur sehr begrenzte Risiken einer Vergiftung gegen&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/uran-munition-ukraine-krieg-russland-100.html#xtor=CS5-281%20\">Christian M&ouml;lling und Andr&aacute;s R&aacute;cz in ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.R.:<\/strong> Was ist das denn f&uuml;r ein irrer Artikel mit einer v&ouml;llig abartigen Argumentation auf zdf-heute.de? Die von den USA schon in den Kriegen in Jugoslawien (1999) und im Irak eingesetzte und jetzt an die Ukraine gelieferte Uran-Munition sei &bdquo;keine Atomwaffe&ldquo; und verursache &bdquo;nur Vergiftung (Giftgaswolken), aber keine Verstrahlung&ldquo;. Was sind das blo&szlig; f&uuml;r Menschen (?), die solche Waffen erfinden, produzieren und einsetzen? Und was sind das f&uuml;r &bdquo;Friedensforscher&ldquo; (Christian M&ouml;lling und andere), die solch einen unertr&auml;glichen Unsinn schreiben? Medien wie das ZDF, die so etwas unkritisch weiterverbreiten, k&ouml;nnen sich doch wirklich nicht mehr allen Ernstes als Journalisten bezeichnen! Mir ist schlecht!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.J.H.:<\/strong> V&ouml;llig unbeeindruckt von anderen gegens&auml;tzlichen Berichten wird f&uuml;r eine Verharmlosung der Uranmunition geworben, ohne auch nur gegenteilige Argumente mit einzubeziehen. Es wird zwar von unterschiedlichen Expertisen geredet, die aber nicht weiter zitiert werden. So ist es eindeutig als Propaganda zu identifizieren und der Bericht endet zynisch mit dem Satz: &ldquo;Nach allem, was bis heute bekannt ist &uuml;ber die Effekte von Uran-Munition, stehen den milit&auml;rischen Vorteilen bei der Durchschlagskraft durch Panzerung nur sehr begrenzte Risiken einer Vergiftung gegen&uuml;ber.&rdquo; Ein gegens&auml;tzlicher Bericht hier <a href=\"https:\/\/taz.de\/Voelkerrechtler-fordert-Uranmunition-Verbot\/!5102259\/\">in der taz<\/a>, der sich sehr kritisch mit Uranmunition auseinandersetzt und vor allem die Gefahren betont. &ldquo;Italien hat 2009 die kausalen Zusammenh&auml;nge von DU-Munition und bestimmten Krebserkrankungen anerkannt und 30 Millionen Euro als Wiedergutmachungsfond bereitgestellt &ndash; f&uuml;r kranke Milit&auml;rangeh&ouml;rige.&rdquo; In einer journalistisch, dem Gebot der objektiven Berichterstattung folgend, h&auml;tte zumindest eine Gegen&uuml;berstellung dieser unterschiedlichen Erkenntnisse erfolgen m&uuml;ssen. Aber das scheint an der &ldquo;Heimatfront&rdquo; nicht erw&uuml;nscht zu sein. Anders kann man das nicht mehr erkl&auml;ren. <\/em><\/p>\n<p><em>Und dieser Bericht ist dann auch u.a. von Christian M&ouml;lling als &ldquo;Experten&rdquo; geschrieben, der stellvertretender Direktor des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP) und Leiter des Zentrums f&uuml;r Sicherheit und Verteidigung (DGAP) in Berlin ist. Dabei wird diese Organisation zu 27% aus Bundesmitteln finanziert und Wikipedia schreibt: &ldquo;Die Initiative Lobbycontrol f&uuml;hrt in ihrem lobbykritischen Onlinelexikon Lobbypedia die DGAP auf und benennt den ma&szlig;geblichen Einfluss von Lobbyorganisationen und der Wirtschaft auf die Gremien der DGAP.&rdquo; Also eine Organisation, die man nun wirklich nicht als neutral bezeichnen kann. Diese Information bekommt man aber nur, wenn man danach im Internet sucht. In der zdf-heute-app kein Wort zu diesen &ldquo;Experten&rdquo;, woher die kommen, welche Interessen sie normalerweise vertreten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ukrainisches Debakel: Die USA fordern, dass das Blutbad weitergeht<\/strong><br>\nInmitten des Debakels der ukrainischen Sommeroffensive reiste US-Au&szlig;enminister Antony Blinken am Montag in die Ukraine. Er bekr&auml;ftigte das Engagement der USA am Krieg, &bdquo;so lange er auch dauert&ldquo;, und wie viele Tote er auch immer erfordern werde.<br>\nP&uuml;nktlich zu Blinkens Ankunft erkl&auml;rte das Selenskyj-Regime einen Raketeneinschlag auf einen Markt in Kostjantyniwka, bei dem 17 Menschen starben, zu einem russischen Anschlag. Dabei gibt es zuverl&auml;ssige Berichte, dass die Rakete vom Westen her abgefeuert wurde, und der Westen wird vollst&auml;ndig von ukrainischen Streitkr&auml;ften kontrolliert.<br>\nBlinkens Besuch sollte die Botschaft vermitteln, dass der Krieg der USA und der Nato gegen Russland, der mit dem Leben von Ukrainern und Russen bezahlt wird, ungeachtet aller Todesopfer auf jeden Fall weitergehen m&uuml;sse.<br>\nDie amerikanischen Medien hatten die ukrainische Offensive mit dem legend&auml;ren D-Day, der Landung der US-Amerikaner im Zweiten Weltkrieg in der Normandie, verglichen. Allerdings r&uuml;cken trotz enormer Verluste an Menschenleben die ukrainischen Truppen, wenn &uuml;berhaupt, dann immer nur um wenige Meter vor.<br>\nWeder aus Kiew noch aus Washington erf&auml;hrt man offizielle Zahlen &uuml;ber die Todesopfer dieses Krieges, der nun schon 19 Monate andauert. Nach Angaben der Washington Post mussten mindestens 50.000 Ukrainer amputiert werden. Zuverl&auml;ssigen Berichten zufolge liegt die Zahl der ukrainischen Soldaten, die im Kampf gefallen sind, zwischen 350.000 und 400.000. Das ukrainische Regime rechnet mit vielen weiteren Toten. Es hat die Jugend des Landes in den Dienst des US-Imperialismus gestellt und verspricht sich im Gegenzug gro&szlig;e Beute. Ein Soldatenfriedhof f&uuml;r bis zu 600.000 Gr&auml;bern befindet sich im Bau.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2023\/09\/07\/pers-s07.html\">World Socialist Web Site<\/a>\n<p>dazu: <strong>Im Ukraine-Konflikt ist kein Ende abzusehen<\/strong><br>\nBereits 18 Monate dauert der zerst&ouml;rerische Stellvertreterkrieg in der Ukraine zwischen den USA und der Russischen F&ouml;deration (RF). Hunderttausende in der Ukraine, aber auch in Neuru&szlig;land haben bereits ihr Leben, ihre Gesundheit und Lebensgrundlagen verloren. Millionen mu&szlig;ten fl&uuml;chten, weil ihre Heimat verw&uuml;stet und die Wirtschaft am Boden liegt. Das vor der Spezialoperation (SO) vorhandene personelle und materielle Potential der Ukraine-Streitkr&auml;fte (ukr. SK ) wurde nun schon zum dritten Mal vernichtet. Ohne die Unterst&uuml;tzung des Westens h&auml;tte die Ukraine bereits mehrmals kapitulieren m&uuml;ssen. Sie hat 20 % ihres Territoriums verloren und konnte dieses auch mit ihrer Gegenoffensive nicht zur&uuml;ckerobern. Die Ukraine hat sich durch die Verbote aller demokratischen Kr&auml;fte zu einem faschistoiden Staat entwickelt.<br>\nDie USA, die NATO, die EU sind es, die den Konflikt, der das Ziel hat, die RF als Konkurrenten in einer neuen Weltordnung auszuschalten, initiierten sowie politisch, milit&auml;risch, wirtschaftlich und finanziell aufrechterhalten. Hunderte Milliarden Dollar hat der kollektive Westen sich das kosten lassen, womit den L&auml;ndern die Mittel zur Finanzierung sozialer Projekte und zur L&ouml;sung der globalen Probleme entzogen wurden. Um der Aufr&uuml;stung der Ukraine zu widerstehen, werden auch die B&uuml;rger Ru&szlig;lands merklich zur Kasse gebeten.<br>\nDieser Konflikt mit seinen verheerenden Auswirkungen auf die Bev&ouml;lkerung der Ukraine, der EU und auch Ru&szlig;lands ist nicht etwa im Abklingen, sondern wird ununterbrochen mit immer wirkungsvolleren Waffen durch den Westen vorger&uuml;stet und durch die russische Seite nachger&uuml;stet, was seine weitere Eskalation zur Folge hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2023\/RF-307-09-23.pdf\">RotFuchs<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Was der Spiegel &uuml;ber den neuen ukrainischen Verteidigungsminister Umerow verschweigt<\/strong><br>\nVor einigen Tagen wurde der ukrainische Verteidigungsminister Resnikow, unter dem es ungez&auml;hlte Korruptionsf&auml;lle gegeben hat, aus dem Amt entfernt. Dass gegen seinen Nachfolger Umerow wegen Korruption ermittelt wird, erfahren Spiegel-Leser nicht. (&hellip;)<br>\nIn der Ukraine wird Korruption &bdquo;von oben&ldquo; gedeckt, wenn nur die entsprechenden Leute mitverdienen d&uuml;rfen. Daher wurden die Skandale in Resnikows Verteidigungsministerium nie ernsthaft untersucht. Und auch Umerow versucht man anscheinend zu decken, allerdings hat ein Gericht nun quer geschossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/was-der-spiegel-ueber-den-neuen-ukrainischen-verteidigungsminister-umerow-verschweigt\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Umfrage: &Ouml;l- und Gasheizungen beliebter als gedacht &ndash; auch bei Gr&uuml;nen-W&auml;hlern<\/strong><br>\nDagegen ist das geplante Gesetz laut Umfrage eher unbeliebt: 81,5 Prozent der Besitzer dieser Modelle sind demnach mit der Arbeit der Bundesregierung rund ums Heizungsgesetz unzufrieden, nur 15,6 Prozent sind zufrieden. Selbst bei den Gr&uuml;nen-W&auml;hlern sind nur 39,5 Prozent zufrieden, aber 50 Prozent unzufrieden. (&hellip;)<br>\nIn der Umfrage wurden auch konkrete Kritikpunkte am Heizungsgesetz abgefragt. Drei Viertel der Befragten sorgen sich demnach, dass die potenziellen Kosten f&uuml;r den Austausch Ihrer derzeitigen Gas- oder &Ouml;lheizung sie finanziell &uuml;berfordern k&ouml;nnten.<br>\nDies ist insbesondere bei Unions- bzw. FDP-W&auml;hlern zur 80 bzw. 85 Prozent der Fall, jedoch &auml;u&szlig;erte sich auch bei Gr&uuml;nen- und SPD-W&auml;hlern eine Mehrheit entsprechend, so Civey. 72,4 Prozent geben auf die Frage, ob ihr Zuhause an das kommunale Fernw&auml;rmenetz angeschlossen sei und ihnen diese Information &uuml;berhaupt vorl&auml;ge an, der Haushalt sei nicht angeschlossen und werde es auch nicht.<br>\nDagegen sind 94 Prozent aller Besitzer mit den genannten Modellen zufrieden. Das gilt f&uuml;r Anh&auml;nger aller Parteien, so Civey. Selbst 87 Prozent der Gr&uuml;nen-W&auml;hler sind zufrieden mit ihrer Heizung. Ferner haben 69,1 Prozent aller Besitzer einer Gas- oder &Ouml;lheizung nicht vor, sie durch eine klimafreundliche Alternative zu ersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/heizungsgesetz-waermepumpe-robert-habeck-die-gruenen-heizen-initative-neue-soziale-marktwirtschaft-zr-92507489.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Harte Corona-Abrechnung eines Hausarztes: &bdquo;Zeugnis ablegen von verborgenem Leid&ldquo;<\/strong><br>\nDer Hausarzt Erich Freisleben fordert eine offene Debatte &uuml;ber die Corona-Impfstoffe. Pharma, Politik und Medien m&uuml;ssten in die Pflicht genommen werden. (&hellip;)<br>\nDie Impfgesch&auml;digten sind aber der Lackmustest, an dem sich zeigt, ob es wirklich um das Wohl der Menschen geht. Setzt die Politik alles daran, den Menschen, zu helfen, die ihr vertraut haben und denen die Impfkampagne f&uuml;rchterliche Sch&auml;den an ihren intakten K&ouml;rpern und Seelen angerichtet hatte? Stattet sie die Forschung mit allen dazu erforderlichen Mitteln aus, um Heilmittel zu finden? Ist sie bereit, Klarheit &uuml;ber das wirkliche Ausma&szlig; an Sch&auml;den zu schaffen? Steht sie f&uuml;r gebrochene Versprechen und eine zuk&uuml;nftige Sicherheit gerade?  Unerw&uuml;nschte Impffolgen durch die neue Technologie sind ein Thema f&uuml;r alle Menschen. Denn wir brauchen neben den Umweltsch&auml;den nicht auch noch irreparable Sch&auml;den der menschlichen Innenwelt. Hier sind die Medien als W&auml;chter der Demokratie gefordert. Wenn zu voreilig Vorschusslorbeeren verteilt wurden, mag man dies verzeihen, selbstgerechtes Beharren auf Fehlern nicht. Einzig eine gro&szlig;e d&auml;nische Zeitung hat sich bei ihren Lesern f&uuml;r ihrer Fehler in der Pandemie Berichterstattung entschuldigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/harte-corona-abrechnung-eines-hausarztes-zeugnis-ablegen-von-verborgenem-leid-li.387366\">Erich Freisleben in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Landwirtschaft ohne Soja und Mais ginge auch<\/strong><br>\nViehwirtschaft ohne importiertes Kraftfutter ist m&ouml;glich. Sie s&auml;he aber anders aus, skizziert eine Studie.<br>\nDie rund 1,5 Millionen Rindviecher in der Schweiz fressen zwar mehr Gras als in den Nachbarl&auml;ndern. Die meisten Nutztiere in konventioneller Haltung bekommen aber zus&auml;tzlich Proteinfutter wie Soja oder Getreide, damit sie schneller wachsen und viel Milch geben. Auch andere Nutztiere in der Schweiz bekommen Kraftfutter.<br>\nBesonders nachhaltig oder umweltfreundlich ist das nicht. Soja und Getreide direkt zu essen, w&auml;re f&uuml;r den Menschen f&uuml;nf- bis zehnmal effektiver als Fleischkonsum. Der gr&ouml;sste Teil der weltweiten Sojaernte geht als Futter in die Tierhaltung &ndash; auf Kosten des Regenwalds. Der Anbau von Futtermittteln ben&ouml;tigt und verschmutzt ausserdem viel Wasser. (&hellip;)<br>\nOhne umfangreiche Futterimporte ginge es auch. Ern&auml;hrung und Landwirtschaft s&auml;hen dann aber anders aus. Rindfleisch und K&auml;se g&auml;be es weiterhin, allerdings weniger. Fast ganz vorbei w&auml;re es aber mit der Pouletmast, die fast ausschliesslich auf Proteinfutter basiert.<br>\nSo in etwa skizziert das Forschungsinstitut f&uuml;r biologischen Landbau (FiBL) die Ergebnisse einer Untersuchung von 2022.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/landwirtschaft-ohne-soja-und-mais-ginge-auch\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rezension: &bdquo;Die Jakarta-Methode&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Yakarta viene&ldquo; (&bdquo;Jakarta kommt&ldquo;) war einer der unheilverhei&szlig;enden Slogans, die in Chile im Vorfeld des Milit&auml;rputsches vor 50 Jahren auftauchten. In den Varianten &bdquo;Yakarta se acerca&ldquo; oder nur &bdquo;Yakarta&ldquo; prangte die Botschaft &bdquo;auf den Mauern und H&auml;userw&auml;nden&ldquo; oben &bdquo;auf den H&uuml;geln&ldquo; von Santiago, &bdquo;wo die wohlhabenden Leute lebten&ldquo;, schreibt Vincent Bevins in seinem Buch &bdquo;Die Jakarta-Methode&ldquo;. Noch vermittelte sich die Chiffre nicht &uuml;berall, doch in rechten und paramilit&auml;rischen Kreisen war der Bezug auf Indonesien 1965\/66 allgegenw&auml;rtig: Dort hatten die USA das indonesische Milit&auml;r bei einem Staatsstreich und baldigen Massenhinrichtungen unterst&uuml;tzt, um das Land weg von einem antikolonialen Kurs hin ins prowestliche Lage zu ziehen. Mit Vorbildcharakter f&uuml;r weitere L&auml;nder: &bdquo;In Argentinien brauchen wir keine Million Tote wie in Indonesien, das Problem l&auml;sst sich mit zehntausend l&ouml;sen&ldquo;, sollte etwa Jos&eacute; L&oacute;pez Rega, Gr&uuml;nder der Todesschwadron &bdquo;Alianza Anticomunista Argentina&ldquo; (&bdquo;Triple A&ldquo;), bald nach dem Putsch in Chile sagen. Die Parallelen zwischen den Ereignissen in S&uuml;dostasien und Lateinamerika sind frappierend &ndash; bis hin zur bundesdeutschen Mitverantwortung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9341\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Venceremos!<\/strong><br>\nVor 50 Jahren putschte das Milit&auml;r in Chile gegen den sozialistischen Pr&auml;sidenten Salvador Allende. Bis heute konnte die Demokratie nicht wiederhergestellt werden.<br>\nEin halbes Jahrhundert nach dem Putsch f&uuml;hlt sich Chiles Rechte wieder stark. Sie versucht, die Erinnerung an den blutigen Sturz des demokratisch gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Salvador Allende am 11. September 1973 und an die Errichtung der faschistischen Milit&auml;rdiktatur zu st&ouml;ren und den Putsch zu rechtfertigen. So wurde am 22. August im Parlament auf Antrag der rechten Fraktionen ein Beschlu&szlig; verlesen, den das auch damals von der Reaktion kontrollierte Parlament 50 Jahre zuvor, am 22. August 1973, verabschiedet hatte. In diesem Papier wurde der damaligen Regierung Allende ein Bruch der Verfassung unterstellt und das Milit&auml;r aufgerufen, dem Pr&auml;sidenten die Gefolgschaft aufzuk&uuml;ndigen. Wenige Tage sp&auml;ter diente dieses Papier den reaktion&auml;ren Kr&auml;ften als Rechtfertigung f&uuml;r den brutalen Staatsstreich, dem tausende Chileninnen und Chilenen zum Opfer fielen. Daran erinnerten ein halbes Jahrhundert sp&auml;ter die Abgeordneten der linken Parteien, die sich w&auml;hrend der Sitzung Fotos ihrer unter der Diktatur ermordeten Angeh&ouml;rigen anhefteten. W&auml;hrend der Text vom August 1973 verlesen wurde, skandierten sie &raquo;Justicia, verdad, no a la impunidad!&laquo; &ndash; &raquo;Gerechtigkeit, Wahrheit, nein zur Straflosigkeit! &ndash; und erinnerten damit daran, da&szlig; die wenigsten uniformierten M&ouml;rder von den Gerichten zur Rechenschaft gezogen wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1498726022496\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Happy Interventionstag!<\/strong><br>\nHeute vor 50 Jahren hat Putin seinen russischen Geheimdienst eingesetzt, um einen demokratisch gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten aus den Amt zu jagen. Ach Moment, das in Chile kann Putin und Russland doch gar nicht gewesen sein.<br>\nHeute Nachmittag vor 50 Jahren endete Salvador Allendes Regierung &uuml;ber Chile. Und zwar mit seinem Tod &ndash; der kein nat&uuml;rlicher war, denn es gibt wohl keinen coup d&rsquo;&eacute;tat, keinen Staatsstreich, der nat&uuml;rliche Tode zur Folge hat. Offiziell hat Allende, der im Regierungspalast zur&uuml;ckblieb, Selbstmord begangen. Ausgeschlossen ist nicht, dass das auch wirklich zutrifft &ndash; schoss jemand? Aber die Einsch&auml;tzung ist nat&uuml;rlich euphemistisch gepr&auml;gt, denn Allende entzog sich dem Zugriff der Putschisten, die den Palast st&uuml;rmten, ein Freitod war das sicher nicht.<br>\nAngetreten war Allende im Jahr 1970 mit dem Versprechen, Chile zu modernisieren und zu einem autonomen Land zu machen. Heute in dieser Situation, w&uuml;rde ein Land wie das damalige Chile wohl auf die BRICS schielen, um sich des Zugriffs Washington entziehen zu k&ouml;nnen. Die Vereinigten Staaten schauten damals nat&uuml;rlich skeptisch auf das, was in Santiago und dem Rest des l&auml;ngsten Landes der Welt geschah. Und sie schauten nicht nur, sie handelten: Unter der Hand bereiteten sie den Sturz Salvador Allendes vor. &Uuml;ber Jahre zog sich die Intervention hinweg, die erst das Land in Unruhe st&uuml;rzte und dann in jenem 11. September 1973 gipfelte. Damals verlor nicht nur Allende sein Leben &ndash; und viele w&uuml;rden ihm noch folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2023\/09\/happy-interventionstag-euch-allen\/\">neulandrebellen<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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