{"id":103686,"date":"2023-09-12T08:42:54","date_gmt":"2023-09-12T06:42:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686"},"modified":"2023-09-12T08:42:54","modified_gmt":"2023-09-12T06:42:54","slug":"hinweise-des-tages-4440","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h01\">Rechts oder links?: Sahra Wagenknecht, die Nationalbolschewistin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h02\">Selenskyj und Kuleba drohen Deutschland und der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h03\">Trotz Sanktionen: Die H&auml;fen boomen &ndash; Russlands erstaunliche R&uuml;ckkehr in den Welthandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h04\">Russen schockiert: Die EU verbietet Einfuhr von privaten Autos, Handys und sogar Reisekoffern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h05\">Der Indien-Europa-Korridor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h06\">Freiheit f&uuml;r Julian Assange!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h07\">BAG W: Aktueller Jahresbericht zur Lebenslage wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Menschen ver&ouml;ffentlicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h08\">Habenichtse im Alter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h09\">Sieg f&uuml;r Israel? UNO-Mandat im Libanon verl&auml;ngert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h10\">Druck auf die Vereinigten Arabischen Emirate<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h11\">Strategische Partnerschaft USA-Vietnam: Eine Vernunftehe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h12\">Ein V&ouml;lkermord am Rande Europas &ndash; und niemand greift ein?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h13\">Ricardo Lange: Herr Lindner, wieso ist f&uuml;r Panzer, aber nicht f&uuml;r das Gesundheitswesen Geld da?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h14\">Science Media Center: Wie Regierungen und Konzerne den Wissenschaftsjournalismus auf Linie bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h15\">Freiburger Grundschulen und Kitas bieten nur noch vegetarisches Einheitsmen&uuml; an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103686#h16\">Arne Sch&ouml;nbohm vs. ZDF Magazin Royale: Hat Jan B&ouml;hmermann wirklich falsch berichtet?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rechts oder links?: Sahra Wagenknecht, die Nationalbolschewistin<\/strong><br>\nIn der Wirtschaftspolitik radikal links, bei Migrationspolitik eher rechts. Sahra Wagenknechts Standpunkt ist nicht einfach zu verorten. Doch es gibt eine Tradition, die ihrer Linie entspricht.<br>\nIst die neue Partei von Sahra Wagenknecht rechts oder links? Einerseits hat die ehemalige Chefin der &bdquo;Kommunistischen Plattform&ldquo; bei Wirtschaftspolitik und Umverteilung radikal linke Ansichten. Andererseits steht sie bei Migrations- und Gesellschaftspolitik eher rechts.<br>\nWo also l&auml;sst sie sich politisch einordnen? Und was genau ist an ihr gef&auml;hrlich?<br>\nAuch wenn sie in den letzten Jahrzehnten kaum Unterst&uuml;tzung hatte, gibt es eine ideologische Tradition, die Wagenknechts Linie ziemlich genau entspricht, n&auml;mlich den Nationalbolschewismus. Dessen Vordenker und wichtigste Repr&auml;sentanten kommen zwar meist von links, haben sich aber von ihren einstigen Genossen im Laufe der Zeit entfremdet. Sie sind keine &bdquo;Nationalsozialisten&ldquo; im Sinne von Hitlers NSDAP, aber sie lehnen die Westbindung und b&uuml;rgerliche, liberale Demokratie ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/rechts-oder-links-sahra-wagenknecht-die-nationalbolschewistin-10448056.html\">Tagesspiegel <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.B.:<\/strong> Das politische Establishment ist offenbar in Panik und hat gro&szlig;e Angst davor, dass Sahra Wagenknecht eine neue Partei gr&uuml;ndet. Deshalb durfte ein CDU-Mitglied und Dozent am King&rsquo;s College London schon mal vorab einen Diffamierungsartikel im Berliner Tagesspiegel ver&ouml;ffentlichen. Sahra Wagenknecht ist demnach eine &bdquo;Nationalbolschewistin&rdquo;. Geht es noch d&uuml;mmer? Man kann sich sicher sein: Das ist erst der vergleichsweise harmlose Auftakt einer neuen Verleumdungskampagne gegen Sahra Wagenknecht. Da wird noch ganz anders geschossen werden. Denn das Establishment hat offenbar Angst, seine Pfr&uuml;nde zu verlieren. Immerhin kann man eines daran erkennen: Selbst wenn eine neue linke Partei nicht in der Regierung vertreten w&auml;re, sie w&uuml;rde einiges bewirken. Denn das Establishment w&uuml;rde sich vieles einfach nicht mehr trauen, aus Angst davor, dass die neue linke Partei enorm an Macht dazugew&ouml;nne.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Selenskyj und Kuleba drohen Deutschland und der EU<\/strong><br>\nEUropa ist bereits der gr&ouml;&szlig;te Hilfsgeber f&uuml;r die Ukraine. Doch Kiew will mehr &ndash; und versucht es mit mehr oder weniger verh&uuml;llten Drohungen.<br>\nBesonders deutlich wird Pr&auml;sident Selenskyj. In einem Interview mit dem &bdquo;Economist&ldquo; warnt er vor &bdquo;Risiken&ldquo; in Europas &bdquo;eigenem Hinterhof&ldquo;, falls die EU nicht endlich mehr Waffen schickt und der Ukraine zum &bdquo;Sieg&ldquo; verhilft.<br>\nDie ukrainischen Kriegsfl&uuml;chtlinge k&ouml;nnten sauer werden, wenn sie &bdquo;in die Enge getrieben&ldquo; werden, warnt bzw. droht er. [&hellip;]<br>\nDen Druck erh&ouml;ht auch Au&szlig;enminister Kuleba. Bei einem Besuch seiner deutschen Amtskollegin Baerbock forderte er fast schon ultimativ die Lieferung deutscher &bdquo;Taurus&ldquo;-Marschflugk&ouml;rper.<br>\n&bdquo;Ihr werdet es sowieso tun&ldquo;, sagte Kuleba. &bdquo;Es ist nur eine Frage der Zeit, und ich verstehe nicht, warum wir Zeit verschwenden.&ldquo; Dies koste nur unn&ouml;tige Opfer der ukrainischen Soldaten.<br>\nWas soll man davon halten? Nun, offenbar liegen in Kiew die Nerven blank. Denn die Gegenoffensive stockt weiter, der Ukraine l&auml;uft die Zeit davon &ndash; und langsam gehen dem Land sogar die Soldaten aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/selenskyj-und-kuleba-drohen-deutschland-und-der-eu\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kuleba: &ldquo;Ihr werdet es sowieso machen&rdquo;<\/strong><br>\nDie ukrainische Regierung ist zunehmend ungehalten wegen der Weigerung Deutschlands, dem Land Marschflugk&ouml;rper vom Typ Taurus zur Verf&uuml;gung zu stellen.  &ldquo;Ihr werdet es sowieso machen&rdquo;, sagte Au&szlig;enminister Dmytro Kuleba am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der deutschen Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) in Kiew. &ldquo;Ich verstehe nicht, warum wir Zeit verschwenden&rdquo;. Weiter erkl&auml;rt Kuleba: &ldquo;Wir h&auml;tten bereits mehr erreichen k&ouml;nnen und mehr Leben von ukrainischen Soldaten und Zivilisten retten k&ouml;nnen, wenn wir Taurus bereits h&auml;tten.&rdquo; (&hellip;)<br>\nKiew hatte im Juni eine Gegenoffensive gegen die russischen Streitkr&auml;fte in der Ukraine gestartet, Fortschritte stellten sich bisher jedoch nur langsam ein. &ldquo;Wir respektieren Ihre Debatten, wir respektieren Ihre Verfahren&rdquo;, sagte Kuleba. Es gebe aber kein objektives Gegenargument. Kuleba fuhr Fort: &ldquo;Je schneller es geschieht, desto mehr wird es gesch&auml;tzt. Es ist sehr einfach.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/baerbock-kuleba-taurus-ukraine-krieg-russland-100.html\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Annalena Baerbock wird vor laufenden Kameras vorgef&uuml;hrt. Das sind die Konsequenzen einer bedingungslosen Unterst&uuml;tzungsrhetorik. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trotz Sanktionen: Die H&auml;fen boomen &ndash; Russlands erstaunliche R&uuml;ckkehr in den Welthandel<\/strong><br>\nDer Warenumschlag an russischen Containerh&auml;fen erreicht fast das Niveau von vor dem Ukraine-Krieg, zeigt eine neue Analyse. Die Erholung kommt angesichts von Sanktionen und Rubel-Schw&auml;che &uuml;berraschend. Ihre Spuren lassen sich jedoch verfolgen.<br>\nRussland kehrt trotz aller Sanktionen aus dem Westen verst&auml;rkt in den Welthandel zur&uuml;ck. In den gr&ouml;&szlig;ten Containerh&auml;fen des Landes w&auml;chst der Warenumschlag stark, errechnete das Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW Kiel). Dahinter stehen vor allem boomende Gesch&auml;fte mit China. Dort nahmen die Importe aus Russland im August so stark zu wie nie zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article247402222\/Russland-Die-Haefen-boomen-Moskaus-erstaunliche-Rueckkehr-in-den-Welthandel.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Sanktionen wirken!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Russen schockiert: Die EU verbietet Einfuhr von privaten Autos, Handys und sogar Reisekoffern<\/strong><br>\nRussische Touristen d&uuml;rfen keine privaten Autos nach Europa einf&uuml;hren, stellt die EU-Kommission klar. Private Smartphones, Laptops und Kosmetik sind auch betroffen.<br>\nEin neuer Bericht des russischen Gesch&auml;ftsportals RBC sorgte am Sonntag f&uuml;r Schlagzeilen. Die EU-Kommission hat klargestellt, dass die Einreise in EU-L&auml;nder mit in Russland zugelassenen Autos verboten ist. Auch pers&ouml;nliche Gegenst&auml;nde von russischen Touristen wie Smartphones, Laptops, Kosmetik oder sogar Reisekoffer d&uuml;rfen nicht in die EU eingef&uuml;hrt werden, zitierte RBC aus den Antworten der EU-Kommission.<br>\nRussische Staatsb&uuml;rger haben sich in den vergangenen Monaten in den Medien dar&uuml;ber beschwert, dass der deutsche Zoll ihre privaten Autos mit russischen Kennzeichen bei der Einreise nach Deutschland beschlagnahmt habe. Die deutsche Beh&ouml;rde berief sich in einem Statement f&uuml;r die Berliner Zeitung auf die EU-Sanktionsverordnung Nr. 833\/2014 gegen Russland, die schon l&auml;nger gilt und zuletzt am 23. Juni 2023 ge&auml;ndert wurde. Und trotzdem blieb es unklar, ob die EU damit nur den Import der russischen Autos zum kommerziellen Zweck oder auch f&uuml;r pers&ouml;nliche Zwecke verbietet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/russen-schockiert-die-eu-verbietet-einfuhr-von-privaten-autos-handys-und-sogar-reisekoffern-li.387736\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Indien-Europa-Korridor<\/strong><br>\nDeutschland beteiligt sich an Pl&auml;nen zum Aufbau eines Transportkorridors bis nach Indien und kooperiert dabei mit der EU und den USA. Wie Washington, Br&uuml;ssel, Berlin und die Regierungen weiterer Staaten am Rande des G20-Gipfels in New Delhi beschlossen haben, soll ein India-Middle East-Europe Economic Corridor (IMEC) Europa und S&uuml;dasien verbinden. Bestehen soll er aus einer Kombination aus Bahn- und Schiffstransport. Zudem ist der Bau von Unterseekabeln geplant; auch die Lieferung gr&uuml;nen Wasserstoffs aus Israel nach Europa ist vorgesehen. Das Projekt ist als Konkurrenzvorhaben zu Chinas Neuer Seidenstra&szlig;e konzipiert. Au&szlig;erdem soll es New Delhi st&auml;rker an die EU binden, um es leichter gegen Beijing in Stellung bringen zu k&ouml;nnen. Der IMEC ist das vierte Gro&szlig;projekt auf dem Feld der Infrastruktur, das EU und USA bislang gestartet haben, um die Neue Seidenstra&szlig;e zu schw&auml;chen. Zwei gelten als gescheitert, eines (&bdquo;Global Gateway&ldquo;) kommt eher schlecht als recht voran. Dabei ist der Investitionsbedarf auf dem Infrastruktursektor weltweit hoch und l&auml;sst Raum f&uuml;r chinesische und transatlantische Vorhaben in beliebiger H&ouml;he &ndash; nebeneinander und zur gleichen Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9342\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Fronten begradigt: G20-Gipfel und die Folgen.<\/strong><br>\nNoch am Rand des G20-Gipfels in Neu-Delhi hat die Begradigung der Fronten begonnen. Zwar ist es gelungen, ein Scheitern des Gipfels zu verhindern und sich auf eine gemeinsame Abschlusserkl&auml;rung zu einigen. Das schafft die Voraussetzungen daf&uuml;r, dass der Westen, um die G7 zentriert, und der globale S&uuml;den, der sich immer st&auml;rker um BRICS schart, im G20-Rahmen wenigstens im geordneten Gespr&auml;ch miteinander bleiben. Ein Zerfall des Zusammenschlusses, &uuml;ber den bei einem Ausbleiben der Erkl&auml;rung wohl diskutiert worden w&auml;re, versch&auml;rfte die globalen Spannungen noch mehr. Die Polarisierung schreitet dennoch voran. Das zeigt sich daran, dass Italiens Ministerpr&auml;sidentin Giorgia Meloni ihrem chinesischen Amtskollegen Li Qiang in Neu-Delhi mitteilte, ihr Land werde sich von der Neuen Seidenstra&szlig;e l&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458859.fronten-begradigt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Freiheit f&uuml;r Julian Assange!<\/strong><br>\nIn einem von G&uuml;nter Wallraff initiierten offenen Brief an Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock fordert der Journalist neben den Unterzeichnern &ndash; u. a. die Politikerin Sevim Dagdelen (Die Linke) und Exinnenminister Gerhart Baum, K&uuml;nstler wie Frank Castorf sowie Medienschaffende wie jW-Chefredakteur Stefan Huth &ndash; die Freilassung von Julian Assange: (&hellip;)<br>\nWir sind in gro&szlig;er Sorge um die Gesundheit und das Leben des Journalisten Julian Assange sowie die Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit in Europa. Deshalb wenden wir uns im Vorfeld Ihrer Reise in die USA an Sie. (&hellip;)<br>\nDie anhaltende Inhaftierung von Assange, deren Ende nicht in Sicht ist, steht in eklatantem Widerspruch zum universellen Grundrecht auf Meinungsfreiheit.<br>\nWir erinnern an Ihre Erkl&auml;rung im September 2021 nur wenige Tage vor der Bundestagswahl, in der Sie sich der Resolution der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 27. Januar 2020 sowie dem Appell des UN-Sonderberichterstatters Nils Melzer angeschlossen und die &raquo;sofortige Freilassung&laquo; von Julian Assange gefordert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458662.html%20\">junge Welt <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Ob sich Frau Baerbock an ihre Worte vom September 2021 erinnert, und zwei Jahre sp&auml;ter doch noch etwas unternimmt, im Fall Assange?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>BAG W: Aktueller Jahresbericht zur Lebenslage wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Menschen ver&ouml;ffentlicht<\/strong><br>\nDer in den letzten Jahren beobachtete Trend einer steigenden Anzahl von Klienten mit nicht-deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit in den Einrichtungen und Diensten der freien Tr&auml;ger hat sich nun bei etwa 30% stabilisiert. Dieser Wert liegt deutlich unter den Zahlen nicht-deutscher Klient:innen in der Statistik des Statistischen Bundesamtes zur Zahl der untergebrachten wohnungslosen Menschen: Im Jahr 2023 hatten etwa 80% der untergebrachten wohnungslosen Menschen eine nicht-deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit.<br>\nDie Daten der Dienste und Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe zeigen, dass knapp 70% der akut wohnungslosen Menschen vor&uuml;bergehend bei Freunden, Bekannten oder ihrer Herkunftsfamilie Unterkunft suchen, prek&auml;re Mitwohnverh&auml;ltnisse eingehen oder ganz ohne Unterkunft auf der Stra&szlig;e leben. Diese Menschen sind in der Bundesstatistik der institutionell untergebrachten Personen nicht inkludiert.<br>\nRund 97% der akut wohnungslosen Menschen geben an, dass sie sich eine eigene Wohnung f&uuml;r sich oder ihre Familie, ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft oder alternative Wohnformen bzw. Unterbringung w&uuml;nschen.<br>\n&bdquo;Ein sehr beunruhigender H&ouml;chstwert zeigt sich in diesem Jahr im Anteil der Familien, die im DzW erfasst wurden. Rund 11%, der Hilfesuchenden leben in Haushalten mit Kind(ern), darunter Alleinerziehende sowie Paare mit Kind(ern).&ldquo;, so Werena Rosenke, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der BAG W.<br>\nBei der Betrachtung des Verh&auml;ltnisses von Frauen und M&auml;nnern l&auml;sst sich erkennen, dass Frauen fr&uuml;hzeitiger Hilfe in Anspruch nehmen als M&auml;nner. 36% der Frauen suchen bereits im Prozess des Wohnungsverlustes professionelle Unterst&uuml;tzung, w&auml;hrend es bei M&auml;nnern knapp 21% sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bagw.de\/de\/neues\/\/default-9f92c5f186448d869e43bfda8d257cbd%20\">BAG Wohnungslosenhilfe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Habenichtse im Alter<\/strong><br>\nZahlen aus Bundesarbeitsministerium: Millionen Vollzeitbesch&auml;ftigte im Ruhestand in Armut.<br>\nFast die H&auml;lfte aller heute sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbesch&auml;ftigten wird sich sp&auml;ter mit monatlichen Altersbez&uuml;gen von unter 1.500 Euro begn&uuml;gen m&uuml;ssen. Wie &uuml;blich trifft es die Menschen im Osten der Republik besonders hart. Hier droht eine Mehrheit mit 1.300 Euro abgespeist zu werden. Geliefert hat die Zahlen das Bundesarbeitsministerium (BMAS) auf Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke. Gegen&uuml;ber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) warnte deren Vorsitzender Dietmar Bartsch vor &raquo;sozialem Sprengsatz&laquo;, der bei der Ampelkoalition &raquo;alle Alarmglocken&laquo; schrillen lassen m&uuml;sse. &raquo;Es reicht nicht mehr aus, an Stellschrauben zu drehen. Wir brauchen substantielle Verbesserungen&laquo;, befand er. Um sp&auml;ter staatliche Zuwendungen von 1.500 Euro zu erhalten, muss man gem&auml;&szlig; BMAS-Erhebung 45 Jahre 40 Stunden w&ouml;chentlich bei einem Stundenlohn von 20,78 Euro gearbeitet haben, was einem Bruttomonatsverdienst von 3.602 Euro entspricht. Von den derzeit rund 22 Millionen Menschen in beruflicher Vollzeit erreichen etwa 9,3 Millionen gerade so diese Grenze beziehungsweise liegen darunter. Verdient man st&uuml;ndlich 18,01 Euro oder 3.122 Euro im Monat, stehen einem im Alter 1.300 Euro zu. Um auf eine Rente von 1.200 Euro zu kommen, ist nach den Berechnungen ein Stundensatz von 16,62 Euro erforderlich oder 2.882 Euro monatlich. 36 Prozent der Vollzeitbesch&auml;ftigten schaffen es nicht &uuml;ber diese Schwelle, womit sie im Rentenalter auch offiziell unterhalb der Armutsgrenze verharren. Die verlief im Vorjahr bei 1.250 Euro. Linderung verspricht auch die geplante Erh&ouml;hung des Mindestlohns nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458844.sozialpolitik-habenichtse-im-alter.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sieg f&uuml;r Israel? UNO-Mandat im Libanon verl&auml;ngert<\/strong><br>\nEin Sieg f&uuml;r Israel, die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate&laquo;, hie&szlig; es in der &raquo;Jerusalem Post&laquo; nach der Abstimmung im UNO-Sicherheitsrat &uuml;ber die Verl&auml;ngerung des Mandats der UNIFIL. Und fast h&auml;tte sie hinzuf&uuml;gen k&ouml;nnen: &raquo;Endlich ein Sieg&laquo;, nachdem Israel es &uuml;ber Wochen &ndash; und bis heute &ndash; nicht geschafft hatte, die Hisbollah aus dem Grenzgebiet zwischen Israel und dem Libanon zu vertreiben. F&uuml;r Ru&szlig;land war die Abstimmung ein weiterer Beleg f&uuml;r den Mi&szlig;brauch der UNO durch den Westen, der die Interessen der Regierung des Libanon mi&szlig;achtet. Ru&szlig;land und China enthielten sich &ndash; zum ersten Mal erfolgte die Verl&auml;ngerung des Mandats nicht einstimmig. Seit 1978 ist die Beobachtermission der UNO im S&uuml;den des Libanon unterwegs. Urspr&uuml;nglich sollte sie den Abzug der israelischen Truppen &uuml;berwachen, sp&auml;ter wurden ihre Aufgaben den wechselnden Verh&auml;ltnissen angepa&szlig;t. Nach dem Libanonkrieg 2006 wurde das Mandat ausgeweitet und umfa&szlig;t jetzt bewaffnete Einheiten. Gemeinsam mit der libanesischen Armee sollen sie verhindern, da&szlig; bewaffnete Milizen &ndash; sprich, die Hisbollah &ndash; das Gebiet kontrollieren. Es gibt die sogenannte &raquo;Blaue Linie&laquo;, die nicht als anerkannte Staatsgrenze zu verstehen ist, sondern als die Linie, hinter die sich die israelische Armee zur&uuml;ckziehen mu&szlig;te. Stein des Ansto&szlig;es sind hier die sogenannten Shebaa Farmen, ein Gebiet, das aus Sicht des Libanon zu seinem Staatsgebiet geh&ouml;rt. Israel betrachtet es als Teil der besetzten und v&ouml;lkerrechtswidrig annektierten syrischen Golan-H&ouml;hen. Aber auch das w&auml;re illegal und wird einzig von den USA als legitim anerkannt. Wegen ihrer geographischen Lage als Zugang zum Norden haben die Shebaa Farmen f&uuml;r Israel durchaus eine milit&auml;rische Bedeutung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1465729852030\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Druck auf die Vereinigten Arabischen Emirate<\/strong><br>\nWesten fordert Einhaltung einseitiger Sanktionen gegen Ru&szlig;land.<br>\nEine Delegation von Offiziellen aus den USA, Britannien und von der EU erh&ouml;ht den Druck auf die Vereinigten Arabischen Emirate. Bei einem Besuch in Dubai am Montag forderten die Abgesandten die Emirate auf, die von den USA und der EU gegen Ru&szlig;land verh&auml;ngten einseitigen wirtschaftlichen Sanktionen einzuhalten. Sie werfen den Emiraten vor, Produkte nach Ru&szlig;land zu liefern, die auf den Sanktionslisten der USA, Britanniens und der EU stehen. Konkret geht es, wie Berichten verschiedener englischsprachiger Medien zu entnehmen ist, um die Einstellung der Lieferung von &ndash; in den USA oder in der EU hergestellten &ndash; Computerchips, elektronischer Ausr&uuml;stung und anderer Produkte an Ru&szlig;land. Es handle sich um so genannte &raquo;Dual Use&laquo;-G&uuml;ter, die sowohl zivil als auch milit&auml;risch verwendet werden k&ouml;nnen. Die USA, Britannien und die EU behaupten, die Produkte dienten Ru&szlig;land f&uuml;r seine Waffenproduktion f&uuml;r den Krieg in der Ukraine. In Washington hie&szlig; es, die Gespr&auml;che seien Teil eines &raquo;breiten diplomatischen Engagements&laquo; mit Partnerl&auml;ndern, bei denen es darum gehe, da&szlig; Ru&szlig;land f&uuml;r den Krieg in der Ukraine &raquo;zur Verantwortung gezogen&laquo; werden m&uuml;sse. Auch die T&uuml;rkei und Kasachstan erhielten in den letzten Monaten Besuch westlicher Delegationen mit der Botschaft, den Handel mit russischen Unternehmen einzustellen, die auf den westlichen Sanktionslisten stehen. Ansonsten werde man daf&uuml;r sorgen, da&szlig; Unternehmen aus den L&auml;ndern ihren Zugang zu G7-M&auml;rkten verlieren w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1427267525555\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Strategische Partnerschaft USA-Vietnam: Eine Vernunftehe<\/strong><br>\nDie Aufwertung der strategischen Beziehungen zwischen den USA und Vietnam bringt beiden Partnern mehrere Vorteile.<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden bezeichnete den chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping k&uuml;rzlich als &laquo;Diktator&raquo;. Dies wurde von der vietnamesischen F&uuml;hrung wahrscheinlich als Warnung aufgefasst. Schliesslich unterteilt Bidens Ideologie die Welt in Demokratie und Autokratie, in Gut und B&ouml;se. In Bidens Weltbild und dem anderer amerikanischer Neocons ist Vietnam also genauso &laquo;b&ouml;se&raquo; wie China. Und die Neocons w&uuml;rden es gerne, zusammen mit Taiwan, in eine weitere Ukraine verwandeln.<br>\nZweifellos ist sich die vietnamesische F&uuml;hrung dar&uuml;ber im Klaren, dass Hanoi als n&auml;chstes dran w&auml;re, wenn Washingtons Bem&uuml;hungen um einen Regimewechsel in Moskau und Peking Erfolg h&auml;tten. Ich erinnere mich, dass mir ein amerikanischer Journalist in Vietnam vor Jahren erz&auml;hlte, wie genau jeder, der in der US-Botschaft in Hanoi ein- und ausgeht, beobachtet wird.<br>\nDennoch ist die vietnamesische F&uuml;hrung pragmatisch, will freundschaftliche Beziehungen zu allen Nationen pflegen und wagt einen anspruchsvollen Spagat zwischen den beiden rivalisierenden Superm&auml;chten, um ihre ehrgeizigen Pl&auml;ne zu verwirklichen, Vietnam zu einem modernen Industrieland mit m&ouml;glichst viel Wohlstand f&uuml;r seine B&uuml;rger zu machen.<br>\nDie sich abzeichnende umfassende strategische Partnerschaft mit Washington wird sowohl f&uuml;r Hanoi als auch f&uuml;r Washington mehrere Vorteile mit sich bringen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/strategische-partnerschaft-usa-vietnam-eine-vernunftehe\/\">Felix Abt in Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein V&ouml;lkermord am Rande Europas &ndash; und niemand greift ein?<\/strong><br>\nAserbaidschan hungert die Bewohner des armenisch besiedelten Gebiets Nagorni Karabach aus und droht mit milit&auml;rischer Gewalt. Zu bef&uuml;rchten ist eine &laquo;ethnische S&auml;uberung&raquo; wie einst im Bosnienkrieg &ndash; zumal der Wille der Grossm&auml;chte zum Einschreiten fehlt.<br>\nDie Europ&auml;ische Union beschreibt sich zunehmend als geopolitischen Akteur, der sich rund um den Globus f&uuml;r die Sache des Friedens einsetzt. Die Bew&auml;hrungsprobe f&uuml;r diesen noblen Anspruch l&auml;uft gegenw&auml;rtig aber nicht auf fernen Kontinenten, sondern an der T&uuml;rschwelle Europas: Im S&uuml;dkaukasus stehen die Zeichen auf Krieg und Vernichtung. Nach dem Vorbild von Gewaltherrschern wie Milosevic und Putin scheint der aserbaidschanische Diktator Ilham Alijew milit&auml;rische Fakten schaffen zu wollen. Noch besteht eine kleine Chance, sein Kalk&uuml;l zu durchkreuzen. (&hellip;)<br>\nSeit neun Monaten blockiert Aserbaidschan die Zufahrt zur armenisch besiedelten Region Nagorni Karabach. Sie soll so gezwungen werden, ihre im aserbaidschanisch-armenischen Krieg von 1988 bis 1994 errungene Eigenst&auml;ndigkeit aufzugeben und die Oberhoheit des Regimes in Baku zu akzeptieren. Das grausame Vorgehen Aserbaidschans &ndash; eines Europaratsmitglieds &ndash; verst&ouml;sst auf flagrante Weise gegen V&ouml;lkerrecht. Baku hat sich vertraglich verpflichtet, die &uuml;ber aserbaidschanisches Territorium f&uuml;hrende Verbindung zwischen Karabach und dem Mutterland Armenien offen zu halten.<br>\n&Uuml;ber den sogenannten Latschin-Korridor k&ouml;nnen jedoch nicht einmal mehr humanit&auml;re Transporte des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz passieren. Ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs vom Februar, gem&auml;ss dem Aserbaidschan unverz&uuml;glich den freien Personen- und G&uuml;terverkehr auf dieser Route sicherstellen muss, wird vom Alijew-Regime missachtet.<br>\nZudem ist eine Politik des Aushungerns einer Volksgruppe generell illegal. Sie erinnert an die jahrelange Belagerung der Enklave Srebrenica durch serbische Truppen im Bosnienkrieg. Mit Verweis auf diesen Pr&auml;zedenzfall hat der fr&uuml;here Chefankl&auml;ger des Internationalen Strafgerichtshofs Luis Moreno Ocampo in einem Gutachten klargestellt, dass Aserbaidschans Verhalten &ndash; das Verweigern von Nahrung und medizinischen G&uuml;tern &ndash; den Tatbestand des V&ouml;lkermords gem&auml;ss der Genozid-Konvention erf&uuml;llt. Auch dies hat nicht mehr als ein S&auml;useln in den Hauptst&auml;dten der Grossm&auml;chte ausgel&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/karabach-voelkermord-am-rand-europas-und-niemand-greift-ein-ld.1755160\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ricardo Lange: Herr Lindner, wieso ist f&uuml;r Panzer, aber nicht f&uuml;r das Gesundheitswesen Geld da?<\/strong><br>\nUnser Kolumnist Ricardo Lange ist Pfleger. Dass Finanzminister Lindner im Gesundheitswesen sparen will, h&auml;lt er f&uuml;r einen Skandal. Ein Kommentar.<br>\nEs ist vollbracht! Der Bundesfinanzminister hat seinen Haushaltsentwurf 2024 auf den Tisch gelegt. Und wer h&auml;tte etwas anderes erwartet? Lindner h&auml;lt an seinem Sparkurs fest, wie der Papst an der Bibel! W&auml;hrend im kommenden Jahr unter anderem die Verteidigungsausgaben steigen, wird wieder einmal an der falschen Stelle gespart &ndash; im Gesundheitswesen.<br>\nAusgerechnet bei jenem Gesundheitssystem, dessen Kapazit&auml;ten schon vor der Corona-Pandemie am Boden lagen und das bei deren Bew&auml;ltigung so bitter an seine Grenzen stie&szlig;. Das System, in dem sich nach wie vor alle Mitarbeiter den Hintern aufrei&szlig;en, um die immer gr&ouml;&szlig;er werdenden Versorgungsengp&auml;sse irgendwie abzufedern. Es ist mir daher v&ouml;llig unverst&auml;ndlich, warum ausgerechnet hier am st&auml;rksten gek&uuml;rzt werden soll: Ganze 33,7 Prozent weniger stehen im n&auml;chsten Jahr f&uuml;r die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung zur Verf&uuml;gung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/ricardo-lange-herr-lindner-wieso-ist-fuer-panzer-aber-nicht-fuer-das-gesundheitswesen-geld-da-li.387351\">Ricardo Lange in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Science Media Center: Wie Regierungen und Konzerne den Wissenschaftsjournalismus auf Linie bringen<\/strong><br>\n&bdquo;Die Wissenschaft geh&ouml;rt uns&ldquo;, hat eine hochrangige UN-Beamtin gesagt. Gemeint mit &bdquo;uns&ldquo; sind die UN, die multinationalen Konzerne, die sie finanzieren, und die ma&szlig;geblichen Mitgliedsregierungen. Um dieses Monopol auf die Wahrheit durchzusetzen, werden unabh&auml;ngige Medien zensiert, Suchmaschinen manipuliert und &ndash; noch viel zu wenig bekannt &ndash; der Wissenschaftsjournalismus mithilfe gro&szlig;er pseudo-unabh&auml;ngiger Netzwerke auf Linie gebracht.<br>\nIn Deutschland und anderen L&auml;ndern gibt es ein Netzwerk von Science Media Centers (SMC). Das deutsche Zentrum beschreibt sein Wirken so:<br>\n&bdquo;Mit einem st&auml;ndig wachsenden Netzwerk von derzeit mehr als 1.000 mitwirkenden Forschenden unterst&uuml;tzen wir aktuell &uuml;ber 1.600 akkreditierte Medienschaffende bei ihrer Berichterstattung &ndash; mit Fachwissen aus den Wissenschaften. (&hellip;)<br>\nZu neuen Studien und in komplexen Sachlagen holen wir proaktiv ausgewiesene Expertisen ein, bringen angesehene Fachleute und Medienschaffende in virtuellen Press Briefings in direkten Austausch und fassen faktenbasierte Erkenntnisse zusammen. Diese Rohstoffe geben wir unmittelbar an die bei uns akkreditierten Medienschaffenden weiter.&ldquo;<br>\nMan sollte nicht leichthin dar&uuml;ber hinweglesen: 1.600 Medienschaffende sind bei diesem Zentrum f&uuml;r Wissenschaftsjournalismus akkreditiert. Das d&uuml;rfte der &uuml;berwiegende Teil der Wissenschaftsjournalisten und ein gro&szlig;er Teil derer sein, die gelegentlich &uuml;ber wissenschaftliche Erkenntnisse berichten.<br>\nVon diesem Zentrum bekommen sie praktischerweise zu jeder relevanten Pressemitteilung gleich passende Kommentare von ausgew&auml;hlten wissenschaftlichen Experten geliefert. Leichter kann einem das Berichten nicht gemacht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/science-media-center\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Freiburger Grundschulen und Kitas bieten nur noch vegetarisches Einheitsmen&uuml; an<\/strong><br>\nZum Start des neuen Schuljahrs am Montag m&uuml;ssen sich viele Kinder in Freiburg auf neue Speisepl&auml;ne einstellen. In st&auml;dtischen Grundschulen und auch in Kitas gibt es nur noch ein vegetarisches Einheitsmen&uuml; &ndash; das hatte der Gemeinderat der Schwarzwaldmetropole im vergangenen Oktober mit gr&uuml;n-linker Mehrheit beschlossen. Zudem werden die Preise f&uuml;r Schulessen schrittweise erh&ouml;ht, um Kostensteigerungen zu begegnen.<br>\n&bdquo;Das ist eine gro&szlig;e Umstellung&ldquo;, sagte nun ein Sprecher der Stadt der Deutschen Presse-Agentur. Kochen f&uuml;r die Gemeinschaftsverpflegung mit vielen verschiedenen Geschm&auml;ckern sei nicht mit Kochen in einem normalen Haushalt vergleichbar. Die Speisepl&auml;ne sollen demnach im Laufe des Schuljahrs angepasst werden. &bdquo;Unser Ziel ist es, die Schulverpflegung f&uuml;r alle Beteiligten m&ouml;glichst gesund, nachhaltig und schmackhaft zu machen.&ldquo;<br>\nDie Schulverpflegung sei von der Kommune neu ausgeschrieben worden. Die Stadt arbeite mit drei Caterern zusammen, die Essen anliefern. &bdquo;Um die Caterer vorzubereiten, haben wir sie mit speziellen Workshops und Coaching-Angeboten zum Thema &bdquo;Vegetarische Speiseangebote&ldquo; unterst&uuml;tzt&ldquo;, berichtete der Sprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article247387018\/Freiburg-serviert-Grundschuelern-nur-noch-vegetarisches-Einheitsmenue.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Solche Beschl&uuml;sse sind wieder kostenlose Wahlwerbung f&uuml;r die AfD. Die einfach nichts tun muss, au&szlig;er auf solche Entscheidungen zu verweisen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Arne Sch&ouml;nbohm vs. ZDF Magazin Royale: Hat Jan B&ouml;hmermann wirklich falsch berichtet?<\/strong><br>\n&Uuml;berall ist zu lesen und zu h&ouml;ren, Nancy Faeser habe den BSI-Pr&auml;sidenten wegen Falschbehauptungen im ZDF Magazin Royale abgesetzt. Was ist da dran? Und kann Sch&ouml;nbohms angek&uuml;ndigte 100.000-Euro-Klage Erfolg haben? [&hellip;]<br>\nZusammenfassend ist die ZDF-Sendung zu Sch&ouml;nbohm aufgrund ihrer Einseitigkeit und Selektivit&auml;t kein Ruhmesblatt f&uuml;r den &ldquo;journalistischen Arm&rdquo; des ZDF Magazin Royals. Presserechtlich angreifbar ist der Bericht allerdings nicht, da er nach aktueller Kenntnislage keine falschen Tatsachenbehauptungen enth&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/boehmermann-schoenbohm-faeser-zdf-magazin-royale-bsi\/\">LTO<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jan B&ouml;hmermann und der BSI-Skandal: Halt mal Distanz zum Staat, Digga!<\/strong><br>\nB&ouml;hmermann nahm nun &ndash; f&uuml;r ihn ungew&ouml;hnlich &ndash; schriftlich zu Schadensersatzforderungen Sch&ouml;nbohms Stellung. Das ZDF hatte unl&auml;ngst den Eingang eines Anwaltsschreibens im Auftrag von Sch&ouml;nbohm Best&auml;tigt. Dessen Anwalt fordert demnach die Abgabe einer Unterlassungsverpflichtungserkl&auml;rung sowie eine Entsch&auml;digung in H&ouml;he von 100.000 Euro.<br>\nEs seien &ldquo;KEINE &lsquo;falschen Vorw&uuml;rfe&rsquo; erhoben oder gar &ldquo;Unwahrheiten&rdquo; oder &ldquo;Falschbehauptungen&rdquo; verbreitet&rdquo; worden, schrieb B&ouml;hmermann nun. Die gesamte Sendung und die komplette Recherche inklusive aller Quellen st&uuml;nden weiterhin online, sie seien &ldquo;weder inhaltlich widerlegt worden noch juristisch angefochten noch presserechtlich zu beanstanden&rdquo;.<br>\nDamit dr&uuml;ckt sich der 42-j&auml;hrige Moderator wortgewaltig, aber inhaltlich schwach um das eigentliche Thema. Es mag nicht falsch gewesen sein, was er behauptete: Es war in der Sache aber nicht belastbar. Eine Meinungs&auml;u&szlig;erung, presserechtlich beurteilt, ein Werturteil wom&ouml;glich. Fakt ist und bleibt aber, dass das Innenministerium diese Art der Berichterstattung, die der Gesch&auml;digte nun ebenso mit Fug und Recht als Diffamierung bezeichnen darf, zum konkreten Vorwurf gewandelt hat.<br>\nDamit bekam das faktenfreie Werturteil &ndash; Sch&ouml;nbohm habe Kontakt zu jemandem gehabt der Kontakt zu jemandem gehabt habe und sei daher ein Cyberclown &ndash; eine neue Qualit&auml;t. Und damit muss ich Jan B&ouml;hmermann auseinandersetzen. Tut er aber nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Jan-Boehmermann-und-der-BSI-Skandal-Halt-mal-Distanz-zum-Staat-Digga-9301631.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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