{"id":10372,"date":"2011-08-05T15:31:46","date_gmt":"2011-08-05T13:31:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372"},"modified":"2011-08-05T15:31:46","modified_gmt":"2011-08-05T13:31:46","slug":"hinweise-des-tages-ii-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Stuttgart 21; Vom Lob des Verzichts; Lasst die Reichen ruhig mehr zahlen; B&ouml;rsenpanik vernichtet 2,5 Billionen Dollar; Die ehrlichen Rechten; Joseph E. Stiglitz: Vom &Uuml;bergreifen schlechter Ideen; Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die italienische Krankheit; Jobwunder Deutschland: Gleiche Arbeit &ndash; halber Lohn; Betrugsvorwurf &ndash; Verbrauchersch&uuml;tzer zeigen Ergo an; Millionen f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie &ndash; Bezahlt vom Steuerzahler; Industrielobby verw&auml;ssert Kartellrechtsnovelle; Muslim-Feinde in Deutschland &ndash; Volksverhetzer im b&uuml;rgerlichen Gewand; Linksfraktion emp&ouml;rt &uuml;ber DHS-Datenanalyse in Europa; Recht und Gesetz f&uuml;r G&auml;fgen; Aufr&auml;umen f&uuml;r den Papst; Abkommen statt Abschie&szlig;en; Lerngruppen f&uuml;r Superreiche; Die Linkspartei: Ideologie oder Politik (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h01\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h02\">Lucas Zeise &ndash; Vom Lob des Verzichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h03\">Lasst die Reichen ruhig mehr zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h04\">B&ouml;rsenpanik vernichtet 2,5 Billionen Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h05\">Die ehrlichen Rechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h06\">Joseph E. Stiglitz: Vom &Uuml;bergreifen schlechter Ideen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h07\">Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die italienische Krankheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h08\">Jobwunder Deutschland: Gleiche Arbeit &ndash; halber Lohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h09\">Betrugsvorwurf &ndash; Verbrauchersch&uuml;tzer zeigen Ergo an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h10\">Millionen f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie &ndash; Bezahlt vom Steuerzahler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h11\">Industrielobby verw&auml;ssert Kartellrechtsnovelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h12\">Muslim-Feinde in Deutschland &ndash; Volksverhetzer im b&uuml;rgerlichen Gewand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h13\">Linksfraktion emp&ouml;rt &uuml;ber DHS-Datenanalyse in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h14\">Recht und Gesetz f&uuml;r G&auml;fgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h15\">Aufr&auml;umen f&uuml;r den Papst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h16\">Abkommen statt Abschie&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h17\">Lerngruppen f&uuml;r Superreiche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372#h18\">Die Linkspartei: Ideologie oder Politik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10372&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Stuttgart 21<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wie Gei&szlig;ler die Bahn zum Schauspielern brachte<\/strong><br>\n&ldquo;Ich bin v&ouml;llig verbl&uuml;fft&rdquo;, sagte Bahn-Vorstand Volker Kefer, als Heiner Gei&szlig;ler den Kompromissvorschlag zu Stuttgart 21 pr&auml;sentiert hatte. Tats&auml;chlich war der Bahn die Idee des Schlichters schon l&auml;nger bekannt. Verkehrsminister Ramsauer versuchte gar, sie Gei&szlig;ler auszureden. Auch der geistige Vater des Kombibahnhofs ist von dem Konzept nicht &uuml;berzeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/stuttgart-kombi-bahnhof-wie-geissler-die-bahn-zum-schauspielern-brachte-1.1128224\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Hannes Rockenbauch im Gespr&auml;ch &ndash; &ldquo;Gei&szlig;ler hat sich unfair verhalten&rdquo;<\/strong><br>\nEr ging Heiner Gei&szlig;ler geh&ouml;rig auf die Nerven: Hannes Rockenbauch, Galionsfigur der S21- Gegner, f&uuml;hlte sich bei der Stresstest-Pr&auml;sentation vom Schlichter unfair behandelt. Was der Stuttgarter Stadtrat von Gei&szlig;lers Idee eines Kombi-Bahnhofs h&auml;lt, warum K21 f&uuml;r ihn das Ma&szlig; der Dinge bleibt &ndash; und weshalb der Konflikt erneut eskalieren k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/stuttgart-hannes-rockenbauch-im-gespraech-geissler-hat-sich-unfair-verhalten-1.1128186\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Lucas Zeise &ndash; Vom Lob des Verzichts<\/strong><br>\nSeit geraumer Zeit reist ein gewisser Niko Paech durchs Land, erz&auml;hlt in Veranstaltungen, da&szlig; die Ressourcen begrenzt und das Wachstum endlich seien und da&szlig; deshalb die Abkehr vom Wachstum, vom Wachstumsdenken und vom Wachstumshandeln unmittelbar geboten sei. Paech ist Professor am Institut f&uuml;r Betriebswirtschaftslehre an der Universit&auml;t Oldenburg. Er wei&szlig; sein Publikum zu fesseln. Gern vergleicht er die heutige Art zu wirtschaften mit dem Bau eines Autos ohne Bremsen. [&hellip;]<br>\nNiko Paech ist kein Linker. Er ist allerdings bei ATTAC aktiv. Und er kommt bei Linken gut an. Er wurde hier ziemlich willk&uuml;rlich als Beispiel herausgegriffen, weil er die wichtigsten Argumente der Wachstumskritiker rational, effektiv und ohne idealistische Schn&ouml;rkel vortr&auml;gt. [&hellip;]<br>\nAuf der ideologischen Schiene kann es da f&uuml;r die kapitalistische Seite nichts Besseres geben, als wenn der Ruf &raquo;Verzichtet auf Wachstum und zu viele materielle G&uuml;ter!&laquo; unter den Lohnabh&auml;ngigen selber erschallt. Wer &ouml;ffentlich verk&uuml;ndet, der Lebensstandard in unseren menschenfreundlichen kapitalistischen Gesellschaften sei generell zu hoch und nicht auf Dauer zu halten, mag mit dieser Durchschnittsbetrachtung sogar recht haben, er lenkt aber vom eigentlichen Skandal ab, da&szlig; die Verteilung der materiellen G&uuml;ter systematisch h&ouml;chst ungleich ist, von einem Lebensstandard als Durchschnitt zu sprechen, zumindest irref&uuml;hrend ist. Wer meint, aus &ouml;kologischer Sicht lebten &raquo;wir&laquo; schon jetzt &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse, pflichtet schon Kanzlerin und Kapital bei, die genau diese Weisheit immer wieder verk&uuml;nden, um niedrige L&ouml;hne, Renten und Sozialleistungen zu rechtfertigen. Wer unter den jetzigen Verh&auml;ltnissen f&uuml;r niedrigeres Wachstum pl&auml;diert, tritt ein f&uuml;r hohe Erwerbslosigkeit, soziales Elend und eine Schw&auml;chung gewerkschaftlicher Gegenmacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/08-05\/021.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lasst die Reichen ruhig mehr zahlen<\/strong><br>\nBisher hat die Steuerpolitik die Reichen besonders beg&uuml;nstigt. Sie jetzt st&auml;rker zu besteuern, w&uuml;rde den &ouml;ffentlichen Kassen gut tun. [&hellip;]<br>\nZwar zahlen die Deutschen heute insgesamt weniger Steuern als noch vor zehn Jahren. Doch Daten der OECD belegen, dass kinderlose Spitzenverdiener davon am meisten hatten. Das Einkommen der Reichen w&auml;chst seit den Neunziger Jahren schnell &ndash; ihr Anteil am Steueraufkommen in all den Jahren aber blieb konstant.Zugleich ist der Spitzensteuersatz im internationalen Vergleich relativ niedrig. Als der damalige Finanzminister Hans Eichel ihn von fast 54 Prozent auf das heutige Niveau senkte, glaubte er noch, damit Steuerfl&uuml;chtlinge zur&uuml;ck nach Deutschland locken zu k&ouml;nnen. Die dadurch mutma&szlig;lich steigenden Ertr&auml;ge sollten die Verluste durch den niedrigeren Satz kompensieren. Heute wei&szlig; man, dass solche Kalkulationen nicht aufgehen. Was also l&auml;ge n&auml;her, als den Spitzensteuersatz f&uuml;r besonders gut Verdienende zu erh&ouml;hen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-08\/steuer-erhoehung-barthle\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>B&ouml;rsenpanik vernichtet 2,5 Billionen Dollar<\/strong><br>\nAn den weltweiten Aktienm&auml;rkten herrscht Panik: Die B&ouml;rsenkurse brechen ein, Experten warnen vor einer neuen Rezession. Die Verluste f&uuml;r Anleger betragen mittlerweile bereits 2,5 Billionen Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,778597,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es scheint sich beim SPIEGEL noch nicht herumgesprochen zu haben, dass man an der B&ouml;rse auch auf fallende Kurse wettet. Damit ist auch keinesfalls ausgemacht, dass die Anleger 2,5 Billionen &bdquo;Verluste&ldquo; gemacht haben. Das Wort &bdquo;Verlust&ldquo; ist in diesem Zusammenhang ohnehin falsch, da Verluste &ndash; ebenso wie Gewinne &ndash; erst dann entstehen, wenn sie realisiert werden. Die Schwankungen in der virtuellen Bewertung der Aktien sind somit auch keine Verluste und schon gar nicht wurde Geld &bdquo;vernichtet&ldquo;. Die 2,5 Billionen Dollar Verlust w&auml;ren dann entstanden, wenn alle Anleger zu Beginn der Woche alle kursierenden Aktien gekauft und heute wieder verkauft h&auml;tten. Das ist nat&uuml;rlich nicht m&ouml;glich. Aber selbst in diesem rein hypothetischen Beispiel w&auml;re noch nicht einmal sicher, dass ein Verlust erzielt wurde. Wenn Diejenigen, die den &bdquo;diesw&ouml;chigen Aktion&auml;ren&ldquo;, die Aktien am Beginn der Woche verkauft haben, ihnen die Aktien heute wieder abkaufen, w&uuml;rden sie die gleiche Menge an Aktien heute f&uuml;r exakt 2,5 Billionen Dollar weniger bekommen. Der Buchgewinn der Einen entspricht also dem Realverlust der Anderen &ndash; ein Nullsummenspiel. An der B&ouml;rse werden zwar Existenzen vernichtet, aber keine Billionen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die ehrlichen Rechten<\/strong><br>\nDer US-amerikanische Staatsbankrott ist abgewendet, und die Republikaner stehen als aggressive Spinner da, die nicht wissen, wie b&uuml;rgerliche Demokratie geht. Wissen sie aber wom&ouml;glich doch. [&hellip;]<br>\nIn den USA lassen sich angesichts hoher Arbeitslosigkeit, eines gigantischen Schuldenbergs und der Tatsache, dass man langsam aber sicher von den Chinesen abgeh&auml;ngt wird, die &Auml;ngste der (wei&szlig;en) Unter- und Mittelschichten in Ressentiments gegen die Schwachen umm&uuml;nzen, die, hier fahren die Z&uuml;ge wieder parallel, das wahre, freie Amerika kaputtmachen, das Transferleistungen nicht kennt und in dem wer nicht arbeitet auch nicht zu essen braucht. Auf die Auftritte der Tea-Party-Aktivisten reagiert der europ&auml;ische Beobachter deshalb so indigniert, weil Europ&auml;ern die explizite Nichtbezugnahme auf den Staat so fremd ist; selbst wo FDP und CDU weniger Staat und mehr Markt fordern, &auml;ndert das nichts am Glauben an den hegelianischen Staat als h&ouml;chste Verk&ouml;rperung der sittlichen Idee. Amerikanische Rechte sind blo&szlig; konsequente Liberale, die sich das w&uuml;nschen, was Ferdinand Lassalle den &bdquo;Nachtw&auml;chterstaat&ldquo; genannt hat: einen Staat, der das Eigentum und die pers&ouml;nliche Freiheit sch&uuml;tzt und sich aus allem &Uuml;brigen heraush&auml;lt. Diese urliberale Haltung ist eine rechte, weil der Staat nicht als Promotor dessen, was Sozialdemokraten &bdquo;sozialen Ausgleich&ldquo; nennen, gew&uuml;nscht wird, sondern als sturer Bewahrer des Status quo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/stefan-gaertner\/7602-der-transparente-klassenkampf#7602\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Joseph E. Stiglitz: Vom &Uuml;bergreifen schlechter Ideen<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union hat sich endlich dazu bekannt, ihren in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Mitgliedern zu helfen. Zur selben Zeit, in der Europas F&uuml;hrungen versprachen, Hilfe sei auf dem Weg, versteiften sie sich darauf, dass die nicht in der Krise steckenden L&auml;nder ihre Ausgaben senken m&uuml;ssten. Die resultierenden Sparma&szlig;nahmen werden Europas Wachstum &ndash; und damit das der am st&auml;rksten Not leidenden Volkswirtschaften &ndash; behindern: Schlie&szlig;lich w&uuml;rde Griechenland nichts mehr helfen als ein robustes Wachstum seiner Handelspartner. Zudem verringert niedriges Wachstum die Steuereinnahmen, was das lauthals verk&uuml;ndete Ziel der Haushaltskonsolidierung untergr&auml;bt. Der vehemente Widerstand der Europ&auml;ischen Zentralbank gegen&uuml;ber der Restrukturierung der Schulden gescheiterter oder insolventer Entit&auml;ten &ndash; die in allen kapitalistischen Volkswirtschaften unverzichtbar ist &ndash; ist ein Beleg f&uuml;r die anhaltende Fragilit&auml;t des westlichen Bankensystems. Diese Episode sollte uns als Warnung dienen, dass Zentralbanken politische Institutionen mit einer politischen Agenda sind und dass unabh&auml;ngige Zentralbanken dazu neigen, sich (zumindest &bdquo;kognitiv&ldquo;) von den Banken vereinnahmen zu lassen, die sie doch eigentlich kontrollieren sollten.<br>\nJenseits des Atlantiks sieht es kaum besser aus. Dort drohte die extreme Rechte, die US-Regierung handlungsunf&auml;hig zu machen, und best&auml;tigte so, was die Spieltheorie nahe legt: Wenn jene, die sich in irrationaler Weise der Zerst&ouml;rung verschrieben haben, wenn sie ihren Willen nicht durchsetzen k&ouml;nnen, rationalen Personen gegen&uuml;bertreten, setzen sich Erstere durch. Infolgedessen hat sich Pr&auml;sident Barack Obama einer unausgewogenen Strategie zum Schuldenabbau ohne Steuererh&ouml;hungen gef&uuml;gt. Die Beendigung der Konjunkturma&szlig;nahmen selbst ist kontraktiv. Und angesichts weiter fallender H&auml;userpreise, einem ins Stocken geratenem BIP-Wachstum und einer st&ouml;rrisch auf hohem Niveau verharrenden Arbeitslosigkeit (einer von sechs Amerikanern, der gern eine Vollzeitstelle h&auml;tte, kann keine bekommen) w&auml;ren weitere Konjunkturma&szlig;nahmen und keine Sparma&szlig;nahmen erforderlich &ndash; auch, um den Haushalt auszugleichen. Der bedeutendste Treiber des Defizitwachstums sind niedrige Steuereinnahmen aufgrund einer schwachen Wirtschaftsentwicklung; das beste Mittel dagegen w&auml;re, Arbeitspl&auml;tze zu schaffen. Der j&uuml;ngste Schuldendeal war ein Schritt in die falsche Richtung.<br>\nDie Sorge &uuml;ber eine finanzielle Ansteckung zwischen Europa und Amerika ist gro&szlig;. Schlie&szlig;lich spielte Amerikas finanzielles Missmanagement eine wichtige Rolle dabei, die europ&auml;ischen Probleme auszul&ouml;sen, und finanzielle Turbulenzen in Europa w&auml;ren f&uuml;r die USA nicht gut &ndash; insbesondere angesichts der Fragilit&auml;t des US-Bankensystems und der anhaltenden Rolle, die es bei den intransparenten CDS spielt. Doch das wahre Problem r&uuml;hrt aus einer anderen Form der Ansteckung her: Schlechte Ideen greifen leicht auf andere L&auml;nder &uuml;ber, und die fehlgeleiteten wirtschaftlichen Vorstellungen auf beiden Seiten des Atlantiks verst&auml;rken einander gegenseitig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/stiglitz141\/German\">Project Syndicate<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zur Erinnerung: US-Banken spielen bei griechischen Staatsanleihen kaum eine Rolle, aber sehr wohl bei den von Stiglitz genannten CDS (Credit Default Swaps). Mit CDS sichern sich Banken gegen Spekulationsverluste ab. Die CDS herausgebende Bank ersetzt der Bank, die die CDS gekauft hat, den Schaden, den diese wegen des Ausfalls eines Schuldners erlitten hat. Hinter den von der BIZ aufgelisteten 34 Milliarden Dollar &ldquo;anderen potentiellen Engagements&rdquo; f&uuml;r amerikanische Banken in Griechenland d&uuml;rften sich zum gro&szlig;en Teil die von Warren Buffet einst als &ldquo;finanzielle Massenvernichtungswaffen&rdquo; bezeichneten CDS verstecken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die italienische Krankheit<\/strong><br>\nSeit mehr als einem Jahrzehnt hinkt das Land dem europ&auml;ischen Wachstum hinterher. Die Regierung Berlusconi hat es bislang nicht geschafft, die Wirtschaft anzukurbeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:schuldenkrise-die-gruende-fuer-die-italienische-krankheit\/60077178.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jobwunder Deutschland: Gleiche Arbeit &ndash; halber Lohn<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2011\/0804\/lohn.php5\">WDR Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Betrugsvorwurf &ndash; Verbrauchersch&uuml;tzer zeigen Ergo an<\/strong><br>\nErgo verspricht einen Neuanfang, doch die Vergangenheit lastet schwer auf dem Versicherer: Nun haben Verbrauchersch&uuml;tzer Strafanzeige gegen das Unternehmen gestellt &ndash; wegen Betrugsverdacht bei Betriebsrenten. Vertreter sollen bewusst zu teure Policen verkauft haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,778498,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Millionen f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie &ndash; Bezahlt vom Steuerzahler<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2011\/0804\/ruestung.php5\">WDR Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Industrielobby verw&auml;ssert Kartellrechtsnovelle<\/strong><br>\nDas deutsche Kartellrecht soll bis zum Januar 2013 &uuml;berarbeitet werden. W&auml;hrend der fr&uuml;here Bundeswirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle (FDP) auf eine Befugnis zur Entflechtung von marktbeherrschenden Unternehmen dr&auml;ngte, schw&auml;cht sein Nachfolger Philipp R&ouml;sler (FDP) diese Forderung nun ab. Damit stimmt er die Industrielobby zufrieden.<br>\nBisher erlaubt es das Kartellrecht nicht, Gro&szlig;konzerne, die eine Vormachtstellung auf dem Markt haben, zum Verkauf von Unternehmensanteilen zu zwingen, um so mehr Wettbewerb zu erzeugen. Im schwarz-gelben Koalitionsvertrag von 2009 wurde beschlossen, dies zu &auml;ndern. Als damaliger Bundeswirtschaftsminister schlug Br&uuml;derle schlie&szlig;lich Anfang 2010 vor, das Entflechtungsinstrument den Kartellbeh&ouml;rden als &bdquo;ultima ratio&ldquo; an die Hand zu geben. Nach seinen Worten sollte die Entflechtungsbefugnis nur gestattet werden, wenn auf einem &bdquo;Markt mit gesamtwirtschaftlicher Bedeutung Unternehmen marktbeherrschend sind und auf absehbare Zeit das Fortbestehen dieser Marktbeherrschung zu erwarten ist, obwohl Wettbewerb wirtschaftlich und technisch m&ouml;glich ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2011\/08\/industrielobby-verwassert-kartellrechtsnovelle\/\">Lobbycontrol<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Muslim-Feinde in Deutschland &ndash; Volksverhetzer im b&uuml;rgerlichen Gewand<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2011\/0804\/muslime.php5\">WDR Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Linksfraktion emp&ouml;rt &uuml;ber DHS-Datenanalyse in Europa<\/strong><br>\nDas US-amerikanische Department of Homeland Security (DHS) besch&auml;ftigt nach eigenen Angaben in Europa 394 Beamte und Angestellte in Flug- und Seeh&auml;fen, die Flugpassagiere und Frachtcontainer vorab kontrollieren. 75 dieser Spezialisten arbeiten in Deutschland. Dies hat die Bundestagsfraktion der Linken dazu bewogen, der Regierung eine Kleine Anfrage (PDF-Datei) zur Arbeit des DHS in Deutschland vorzulegen. Nun liegt die Vorabfassung der Antwort der Bundesregierung vor, &uuml;ber die sich die Linksfraktion emp&ouml;rt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Linksfraktion-empoert-ueber-DHS-Datenanalyse-in-Europa-1318284.html\">Heise<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/066\/1706654.pdf\">Antwort der Bundesregierung [PDF &ndash; 74.2 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Recht und Gesetz f&uuml;r G&auml;fgen<\/strong><br>\nEine Nachricht, die f&uuml;r menschliches Empfinden kaum zu ertragen ist. Kann so etwas zugleich eine gute Nachricht sein? Ja. Das Schmerzensgeld-Urteil &uuml;ber den Kindsm&ouml;rder Magnus G&auml;fgen ist so ein Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/recht-und-gesetz-fuer-gaefgen\/-\/1472602\/8760212\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Unpopul&auml;r, aber richtig<\/strong><br>\nNein, popul&auml;r ist dieses Urteil sicher nicht. &ldquo;Jetzt bekommt G&auml;fgen, das Schwein, auch noch Schadenersatz&rdquo;, so d&uuml;rften sich viele emp&ouml;ren. Da entf&uuml;hrt und t&ouml;tet einer ein Kind, um L&ouml;segeld zu kassieren &ndash; und nachdem er scheitert, verklagt er eben den Staat, weil dieser sich auch nicht korrekt verhalten habe.<br>\nDoch das Urteil ist v&ouml;llig korrekt. 3.000 Euro Entsch&auml;digung hat ihm jetzt das Landgericht Frankfurt zugesprochen &ndash; als Ausgleich daf&uuml;r, dass ihm Frankfurts damaliger Vizepolizeichef Wolfgang Daschner bei der dramatischen Suche nach dem entf&uuml;hrten Kind im Verh&ouml;r Gewalt androhen lie&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-zum-Gaefgen-Urteil\/!75719\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Aufr&auml;umen f&uuml;r den Papst<\/strong><br>\nIn Madrid haben die spanischen Sicherheitskr&auml;fte am Donnerstag erneut das Zentrum der Hauptstadt abgeriegelt, um Kundgebungen der &raquo;Emp&ouml;rten&laquo; zu verhindern. Die Proteste richteten sich gegen das Vorgehen der Polizei, die am Dienstag ein Zeltlager an der Puerta del Sol und einen Informationsstand der Bewegung ger&auml;umt hatte. Dort sollen sich Medienberichten zufolge zuletzt noch etwa 20 Menschen aufgehalten haben, nachdem die Mehrheit der Besetzer Anfang Juni beschlossen hatte, ihr im Mai errichtetes Protestcamp aufzul&ouml;sen. Statt dessen wurden die Aktionen der Bewegung in die Stadtviertel der spanischen Hauptstadt verlagert, wo die Aktivisten unter anderem durch die Verhinderung von Zwangsr&auml;umungen weiter von sich reden machten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/08-05\/061.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Abkommen statt Abschie&szlig;en<\/strong><br>\nDeutschlands Zukunft wird um die halbe Welt verteidigt; die Bundeswehr agiert als Inkassotruppe der Wirtschaft. Das ist teuer und sinnlos. Ein Abkommen kann mehr erreichen als tausend Marinesoldaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/herbert-wulf\/7548-deutsche-wirtschaftsinteressen#7548\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Lerngruppen f&uuml;r Superreiche<\/strong><br>\nWenn der selbsternannte Trendforscher Matthias Horx spricht, sieht man sich unwillk&uuml;rlich nach der Kristallkugel im Raum um, so, sagen wir mal: opak klingen seine Weisheiten. Horx prophezeite in einer neuen &ldquo;Studie&rdquo; &ldquo;Megatrends&rdquo; in der Altersvorsorge. Wobei zum &ldquo;long life management&rdquo; die &ldquo;corporate health&rdquo; als neue &ldquo;business chance&rdquo; geh&ouml;ren, der Softindividualismus und &ldquo;greenomics&rdquo;. Horx ist Mitautor der Studie &ldquo;Zukunftstrends in der Altersvorsorge&rdquo; des Deutschen Instituts f&uuml;r Altersvorsorge (DIA). Das DIA wird von der Deutschen Bank und anderen Investmentunternehmen gesponsert. Klar also, dass es bei den prognostizierten Trends nicht darum ging, wie die Versorgung der gesamten Bev&ouml;lkerung im Alter aussehen kann. Vielmehr hatte Horx die gut Betuchten im Blick.<br>\nAufmerksam wird man allerdings, wenn Horx ein Piktogramm mit einer neuen &ldquo;Agentur f&uuml;r Finanzdienstleistungen&rdquo; an die Wand wirft, einer Agentur, die sich um Investments, Darlehen und Rechnungen k&uuml;mmern soll und selbstverst&auml;ndlich gerne eine Weiterentwicklung von Serviceleistungen der Banken sein k&ouml;nnte. Das w&uuml;rde bedeuten, dass betuchte Anleger k&uuml;nftig noch mehr Geld f&uuml;r irgendwelche Services hinbl&auml;ttern sollen. Dabei haben sie sich gerade erst von den Finanzberatern der Banken emanzipiert, seitdem diese beim Kauf von Wertpapieren die Kosten genau aufschl&uuml;sseln m&uuml;ssen. Doch das Problem, unter den vielen tollen Produkten der Zukunft auszuw&auml;hlen, d&uuml;rften nur wenige haben. Eine fr&uuml;here Erhebung des DIA ergab, dass vier von zehn Befragten keine private Altersvorsorge begonnen haben und dies auch nicht vorhaben. Schon heute liegt jeder achte Rentnerhaushalt unter der Armutsgrenze, teilte das Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in dieser Woche mit. Tendenz steigend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2011%2F08%2F05%2Fa0064&amp;cHash=3b0f9ed51c\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Linkspartei: Ideologie oder Politik<\/strong><br>\n&bdquo;Eine Partei zerfleischt sich&ldquo;, hie&szlig; es am 1. Juli in den &bdquo;heute&ldquo;-Nachrichten des ZDF &uuml;ber die Linkspartei. Es ist erst gut zwei Monate her, dass die Parteif&uuml;hrung ihre heftigen Differenzen f&uuml;r beendet erkl&auml;rt hatte und zu gemeinsamer politischer Sacharbeit zur&uuml;ckkehren wollte. Diesmal geht es angeblich oder tats&auml;chlich um den Antisemitismus, von dem man meinen sollte, dass der Widerstand gegen ihn in der Linken klarer Konsens sei. Doch, wie die Medien gen&uuml;sslich dokumentieren, haben die Auseinandersetzungen an weiterer und kaum noch zu &uuml;berbietender politischer und pers&ouml;nlicher, sogar gerichtlicher, Sch&auml;rfe gewonnen. Eine &bdquo;Papier- und Mikrofonpause&ldquo;, wie sie der Chefredakteur des &bdquo;Neuen Deutschland&ldquo;, J&uuml;rgen Reents, in einem Grundsatzartikel gefordert hat, w&uuml;rde &uuml;ber lang oder, nach aller Erfahrung, kurz, nur zu einem weiteren Ausbruch der Konflikte an anderer Stelle f&uuml;hren. Was ist los in der Partei Die Linke?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2011\/august\/die-linkspartei-ideologie-oder-politik\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Stuttgart 21; Vom Lob des Verzichts; Lasst die Reichen ruhig mehr zahlen; B&ouml;rsenpanik vernichtet 2,5 Billionen Dollar; Die ehrlichen Rechten; Joseph E. Stiglitz: Vom &Uuml;bergreifen schlechter Ideen; Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die italienische Krankheit; Jobwunder Deutschland: Gleiche Arbeit &ndash; halber Lohn; Betrugsvorwurf &ndash; Verbrauchersch&uuml;tzer zeigen Ergo an; Millionen f&uuml;r die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10372\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10372","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10372","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10372"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10372\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10375,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10372\/revisions\/10375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10372"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10372"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10372"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}