{"id":103723,"date":"2023-09-13T09:00:37","date_gmt":"2023-09-13T07:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103723"},"modified":"2023-09-19T16:05:38","modified_gmt":"2023-09-19T14:05:38","slug":"der-putsch-in-chile-als-grundlage-fuer-die-neoliberale-konterrevolution-und-die-chicago-boys","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103723","title":{"rendered":"Der Putsch in Chile als Grundlage f\u00fcr die \u201eneoliberale Konterrevolution\u201c und die Chicago Boys"},"content":{"rendered":"<p>Nur einen Tag nach dem blutigen Putsch, am Nachmittag des 12. Septembers 1973, &uuml;berreichte eine Gruppe von &Ouml;konomen und Unternehmern den Putschgener&auml;len einen Plan f&uuml;r eine marktradikale Transformation Chiles. Die an der Lehre von Milton Friedman orientierten Ma&szlig;nahmen waren im sogenannten &bdquo;Montagsclub&ldquo; entstanden &ndash; ein Zusammenschluss einflussreicher Unternehmer und &Ouml;konomen, der sich kurz nach dem Antritt von Allende gegr&uuml;ndet hatte. Dieser Club hatte seit 1972, in Erwartung eines bevorstehenden Putsches, zielstrebig daran gearbeitet, einen Fahrplan f&uuml;r eine &bdquo;neoliberale Konterrevolution&ldquo; zu erarbeiten. Jetzt war die Zeit der Umsetzung gekommen. Von <strong>Florian Warweg<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9188\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-103723-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230913_Der_Putsch_in_Chile_als_Grundlage_fuer_die_neoliberale_Konterrevolution_und_die_Chicago_Boys_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230913_Der_Putsch_in_Chile_als_Grundlage_fuer_die_neoliberale_Konterrevolution_und_die_Chicago_Boys_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230913_Der_Putsch_in_Chile_als_Grundlage_fuer_die_neoliberale_Konterrevolution_und_die_Chicago_Boys_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230913_Der_Putsch_in_Chile_als_Grundlage_fuer_die_neoliberale_Konterrevolution_und_die_Chicago_Boys_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=103723-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230913_Der_Putsch_in_Chile_als_Grundlage_fuer_die_neoliberale_Konterrevolution_und_die_Chicago_Boys_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230913_Der_Putsch_in_Chile_als_Grundlage_fuer_die_neoliberale_Konterrevolution_und_die_Chicago_Boys_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Das Team des Montagsclubs finanzierte seine Arbeit durch Zuwendungen des chilenischen Unternehmerverbandes, der wiederum von der CIA unterst&uuml;tzt wurde. Dies belegen 2013 freigegebene CIA-Akten. Der im &bdquo;Montagsclub&ldquo; vorherrschende ideologische Gleichklang fand insbesondere darin seinen Ausdruck, dass fast alle Mitglieder &uuml;ber einen Abschluss der wirtschaftswissenschaftlichen Fakult&auml;t der University of Chicago verf&uuml;gten.<\/p><p><strong>Friedman trifft auf Pinochet<\/strong><\/p><p>Es dauerte allerdings noch zwei Jahre, bis Milton Friedman h&ouml;chstpers&ouml;nlich Pinochet seine Aufwartung machte und die Diagnose verk&uuml;ndete: Chile brauche eine Schocktherapie oder der Patient werde sterben. F&uuml;r seine Visite kassierte der Wirtschaftsprofessor aus Chicago ein Honorar von 30.000 US-Dollar. Das Ergebnis des Besuchs konnte sich sehen lassen. Gab es zuvor noch starke Stimmen innerhalb der Milit&auml;rjunta, insbesondere in der Marine, die sich bis 1975 f&uuml;r die Wirtschaftspolitik verantwortlich zeichnete und die sich f&uuml;r eine gemischte &Ouml;konomie, die auch noch Ans&auml;tze der Importsubstitution beinhaltete, aussprachen, war es nach Friedmans Besuch damit vorbei. Pinochet entmachtete die Marine-Vertreter in der Junta, konzentrierte die Macht noch st&auml;rker auf sich und machte den Weg frei f&uuml;r die Chicago Boys und deren Idee einer neoliberalen Transformation.<\/p><p>Doch wie kam es &uuml;berhaupt zu diesem starken Einfluss der Chicagoer Wirtschaftsschule ausgerechnet in Chile? Das ist wenig bekannt und sehr aufschlussreich f&uuml;r das Verst&auml;ndnis, wie langfristig man in Washington an dieser neoliberalen Macht&uuml;bernahme in Chile gearbeitet hatte.<\/p><p><strong>Die Rolle von US-AID<\/strong><\/p><p>Von 1956 bis zum Sieg der Unidad Popular 1970 gab es ein umfassendes Austauschprogramm der Wirtschaftsfakult&auml;t der University of Chicago mit der Pontificia Universidad Cat&oacute;lica de Chile (PUC). Finanziert wurde das Ganze von der Agency for International Development, besser bekannt unter der Abk&uuml;rzung US-AID. Das Programm hatte explizit einen &bdquo;systematischen Ideologietransfer&ldquo; zum Ziel sowie vor diesem Hintergrund den Aufbau eines neuen wissenschaftlichen Beraterstabs, um die, auch das wurde ganz offen kommuniziert, &bdquo;vorherrschenden sozialreformerischen Lehrmeinungen&ldquo; in Chile zur&uuml;ckzudr&auml;ngen.<\/p><p>Dieser Ideologieexport zielte vor allem auf Chile. Der Grund hierf&uuml;r lag auf der Hand. In Chile befand sich seit 1948 der Hauptsitz der UN-Organisation &bdquo;Wirtschaftskommission f&uuml;r Lateinamerika und die Karibik (Comisi&oacute;n Econ&oacute;mica para Am&eacute;rica Latina y el Caribe), allgemein unter dem K&uuml;rzel CEPAL bekannt. Diese gab damals mit ihren strukturalistischen Analysen &uuml;ber Zentrum\/Peripherie &ndash; der bekannteste Vertreter war der argentinische &Ouml;konom Ra&uacute;l Prebisch &ndash; und die daraus resultierenden strukturellen Abh&auml;ngigkeiten im kapitalistischen Weltmarkt die wirtschaftstheoretischen Leitlinien f&uuml;r den ganzen Kontinent vor. Diesen Einfluss und die polit&ouml;konomische Ausrichtung der CEPAL wollte man mit diesem Programm beenden. Dies gelang allerdings nur bedingt. Denn aus diesen Theorieans&auml;tzen der CEPAL entwickelte sich sp&auml;ter die sogenannte Dependenz-Theorie, eine der wenigen Gro&szlig;theorien, die, aus der kapitalistischen Peripherie kommend, bis Ende 1980er-Jahre gro&szlig;en Einfluss auf die Wirtschafts- und Entwicklungsdebatten insbesondere in den USA, der BRD und Frankreich aus&uuml;bte.<\/p><p>Aber zur&uuml;ck zu den Chicago Boys. US-AID hatte als Tr&auml;ger des Austauschprogramms weder die Cat&oacute;lica (bis heute die zentrale Elite-Uni Chiles) zuf&auml;llig gew&auml;hlt noch die Chicago School of Economics. Letztere galt seit den 1940er-Jahren als &bdquo;Trutzburg gegen die Hegemonie der Keynes&lsquo;schen Theorien&ldquo;.<\/p><p><strong>Die &bdquo;Chicago Boys&ldquo; und ihre neoliberale Schocktherapie f&uuml;r Chile<\/strong><\/p><p>Und hier schlie&szlig;t sich der Kreis. Nach der Visite von Friedman stellten ab 1975 chilenische Absolventen der Chicagoer Schule den Wirtschafts-, den Finanz-, den Planungs-, den Arbeitsminister sowie den Chef der Zentralbank (Man stelle sich dies mal f&uuml;r Deutschland vor: Alle relevanten Ministerposten f&uuml;r den Wirtschafts- und Finanzbereich des eigenen Landes w&auml;ren ausnahmslos von Absolventen einer einzigen US-Fakult&auml;t und Denkschule besetzt).<\/p><p>Auf diese Postenkonzentration der Chicago Boys folgte ein entfesselter Neoliberalismus. So wurden unter anderem, ganz im Sinne der Friedman&rsquo;schen &bdquo;neoliberalen Konterrevolution&ldquo;:<\/p><ol>\n<li>die Strom- und Wasserversorgung, das Bildungswesen sowie das Gesundheitssystem komplett privatisiert;<\/li>\n<li>der Bodenmarkt s&auml;mtlicher Regulierungen enthoben;<\/li>\n<li>Steuern und Z&ouml;lle massiv gesenkt;<\/li>\n<li>Gewerkschaften und Mindestlohn abgeschafft;<\/li>\n<li>der Finanzsektor umfassend dereguliert;<\/li>\n<li>das System der staatlichen Rentenversicherungssystem abgeschafft und durch ein sogenanntes Kapitaldeckungsverfahren ersetzt. Dazu wurden private Rentenfonds gegr&uuml;ndet, die sogenannten Administradoras de Fondos de Pensiones, in Chile allgemein als AFP bekannt.<\/li>\n<\/ol><p>Der Nachtw&auml;chter-Staat zahlt seitdem lediglich eine absolute Mindestrente, die umgerechnet zwischen 110 und 230 Euro liegt. Wer von dieser Mindestrente abh&auml;ngig ist, lebt entweder bei den Kindern oder auf der Stra&szlig;e. &Uuml;ber 70-J&auml;hrige weisen in Chile seit den 1980er-Jahren die h&ouml;chste Selbstmordrate aller Altersgruppen auf, auch im internationalen Vergleich.<\/p><p>Aus dem Norden gab es f&uuml;r all diese Ma&szlig;nahmen frenetischen Applaus. Das <em>Wall Street Journal<\/em> empfahl 1980 dem damaligen US-Pr&auml;sidentschaftskandidaten Ronald Reagan, &bdquo;diese Jungs&ldquo; in die USA zu holen, um auch dort die angeblich so erfolgreiche Schocktherapie durchzuf&uuml;hren. Viele andere stimmten in den Chor ein, selbst in der R&uuml;ckschau. So erkl&auml;rte beispielsweise der US-&Ouml;konom und Nobelpreistr&auml;ger Gary Becker noch 1997 gegen&uuml;ber der <em>Business Week<\/em>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Bereitschaft der Chicago Boys, f&uuml;r einen grausamen Diktator zu arbeiten, war eins der besten Dinge, die Chile je passiert sind.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>In Gro&szlig;britannien waren &auml;hnlich euphorische Stimmen zu h&ouml;ren. Thatcher und Pinochet bezeichneten sich gar als Freunde, und die britische Premierministerin sollte sp&auml;ter <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article586821\/Thatcher-wirft-sich-fuer-Pinochet-in-die-Bresche.html\">alles daransetzen<\/a>, ihren &bdquo;dear friend&ldquo; vor der ihm drohenden Strafverfolgung und Auslieferung wegen dessen Diktaturverbrechen zu bewahren.<\/p><p>Doch der angebliche wirtschaftliche Erfolg Chiles beruhte fast nur auf Phrasen. Hinter der Fassade des herbeigeschriebenen &bdquo;lateinamerikanischen Tigers&ldquo; herrschten Elend und wirtschaftliche Stagnation:<\/p><p>Das durchschnittliche Wachstum zwischen 1973 und 1990 lag bei knapp 2,9 Prozent. Der Durchschnittslohn sank w&auml;hrend der Pinochet-&Auml;ra um 50 Prozent im Verh&auml;ltnis zu 1970. Gleichzeitig stieg der Anteil der Bev&ouml;lkerung unter der Armutsgrenze dramatisch von 20 Prozent unter Allende auf 44 Prozent in den 1980er-Jahren.<\/p><p>Durch die aufgez&auml;hlten Ma&szlig;nahmen sind bis heute die Lebenshaltungskosten in Chile fast so hoch wie in Deutschland, bei weit geringeren L&ouml;hnen. Rund die H&auml;lfte der arbeitenden Bev&ouml;lkerung Chiles verdient weniger als umgerechnet 500 Euro im Monat. Allein f&uuml;r den Weg zur Arbeit mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln, ausnahmslos in privater Hand, geben die Menschen durchschnittlich 20 Prozent ihres Einkommens aus, f&uuml;r Lebensmittel zwischen 30 bis 40 Prozent. Ein Gro&szlig;teil des monatlichen Konsums der &bdquo;Mittelschicht&ldquo; beruht auf Kredit. Chile ist infolge der neoliberalen Schocktherapie der OECD-Staat mit der mit Abstand gr&ouml;&szlig;ten sozialen Ungleichheit: Ein Prozent der Bev&ouml;lkerung verf&uuml;gt &uuml;ber weit mehr als ein Drittel des Reichtums.<\/p><p>In Chile wurde damit, aus Sicht der Chicago Boys durchaus erfolgreich, experimentiert, wie durch erzwungene Privatisierungen Kapitalakkumulationen generiert werden k&ouml;nnen, die zur bewussten Umverteilung von unten nach oben f&uuml;hrten und die Eliten und ausl&auml;ndische Investoren sehr einseitig bevorzugten. Diese neoliberalen Parameter erfuhren dann sp&auml;ter, wie schon erw&auml;hnt, in den Modellen der Reaganomics in den USA und des Thatcherismus in Gro&szlig;britannien eine Fortf&uuml;hrung und Weiterentwicklung. Mit rund einem Jahrzehnt &bdquo;Versp&auml;tung&ldquo; erfasste dies dann auch die Bundesrepublik. Im Unterschied zu Chile, USA und Gro&szlig;britannien waren im Falle der Bundesrepublik allerdings Sozialdemokraten und Gr&uuml;ne die endg&uuml;ltigen politischen Vollstrecker&hellip;<\/p><p><em>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103841\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p>Titelbild: Screenshot vom Dokumentarfilm <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5xYDEszGOU0\">&bdquo;Chicago Boys&ldquo;<\/a><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103650\">11. September 1973 in Chile: Kampfjets und Panzer gegen eine demokratisch gew&auml;hlte sozialistische Regierung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103530\">Wie die Pinochet-Diktatur in Chile sich auf deutsche Alt-Nazis im BND verlassen konnte<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103026\">50 Jahre Pinochet-Putsch gegen die Unidad Popular &ndash; Lektionen f&uuml;r heute<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/fba717d394934c8a98a9d005e61de46f\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur einen Tag nach dem blutigen Putsch, am Nachmittag des 12. Septembers 1973, &uuml;berreichte eine Gruppe von &Ouml;konomen und Unternehmern den Putschgener&auml;len einen Plan f&uuml;r eine marktradikale Transformation Chiles. 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