{"id":103728,"date":"2023-09-13T08:39:42","date_gmt":"2023-09-13T06:39:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728"},"modified":"2023-09-13T10:51:59","modified_gmt":"2023-09-13T08:51:59","slug":"hinweise-des-tages-4441","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728#h01\">Sahra Wagenknecht: &ldquo;Es gibt die politische Notwendigkeit f&uuml;r eine neue Partei&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728#h02\">Sind sie nicht Helden? Der ARD-Dreiteiler &laquo;Ernstfall&raquo; ist bet&ouml;rt von der &laquo;Ampel&raquo; und spart sich jede Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728#h03\">Die &laquo;Achse des B&ouml;sen&raquo; ist zur&uuml;ck <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728#h04\">&bdquo;Risiken im eigenen Hinterhof&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728#h05\">&laquo;Made in Germany &ndash; eine erste Lieferung der neuen Gepard 35mm Flugabwehrmunition von Rheinmetall ist jetzt auf dem Weg zur Unterst&uuml;tzung der Ukraine.&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728#h06\">US-Au&szlig;enminister Blinken w&uuml;rde Ukraine erlauben US-Langstreckenwaffen gegen Ziele in Russland zu nutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728#h07\">Raffinerie unverk&auml;uflich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728#h08\">Stornierungswelle im Wohnungsbau markiert neuen H&ouml;chststand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728#h09\">Mehrheit hat gro&szlig;e Probleme, Handwerker zu finden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728#h10\">Gesundheitspolitik: Wird der Notarzt demn&auml;chst noch rechtzeitig bei Ihnen ankommen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728#h11\">Erschwerte Friedensarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728#h12\">Putsch oder Palastrevolution?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103728#h13\">Mehr Evidenz zur Hemmung des Immunsystems durch mRNA<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: &ldquo;Es gibt die politische Notwendigkeit f&uuml;r eine neue Partei&rdquo;<\/strong><br>\nGeht sie oder geht sie nicht? Seit Monaten l&auml;sst Sahra Wagenknecht offen, ob sie eine neue Partei gr&uuml;ndet. Im Interview mit unserer Redaktion erkl&auml;rt die Noch-Linken-Politikerin, warum sie eine solche Parteigr&uuml;ndung f&uuml;r n&ouml;tig h&auml;lt &ndash; und trotzdem noch zweifelt. [&hellip;]<br>\nKeine Person kann allein eine Partei gr&uuml;nden, zumindest keine, die ein Erfolgsprojekt wird. Man braucht Strukturen, man braucht f&auml;hige Organisatoren, man braucht ein richtiges Team. Und all das braucht eben auch Zeit. Die politische Notwendigkeit f&uuml;r eine neue Partei gibt es. Das ist f&uuml;r mich keine Frage. Ich bedauere, dass die Linke in den letzten Jahren immer bedeutungsloser geworden ist. Dadurch ist eine gro&szlig;e politische Leerstelle entstanden. Viele Menschen, auch viele ehemalige Linke-W&auml;hler, f&uuml;hlen sich von keiner Partei mehr vertreten und nicht wenige w&auml;hlen aus Verzweiflung die AfD.<br>\nBauen Sie die n&ouml;tigen Strukturen f&uuml;r eine neue Partei gerade auf? Der Vorstand der Linken hat Ihnen das vorgeworfen.<br>\nEs ist bekannt, dass ich keine gute Organisatorin bin.<br>\nWie bewerten Sie denn die aktuelle Oppositionspolitik der Linkspartei?<br>\nDie Linke hat gute Politiker, die Fraktionsvorsitzende Amira Mohamed Ali hat in der Haushaltsdebatte letzte Woche eine wirklich starke Rede gehalten. Aber das rei&szlig;t es nicht raus, wenn der Parteivorstand in eine ganz andere Richtung will. Auf jeden Fall br&auml;uchte es angesichts der kurzsichtigen, planlosen, teils schlicht inkompetenten Politik der Regierung eine starke, seri&ouml;se Opposition. Die Ampel ist die mit Abstand schlechteste Regierung, die die Bundesrepublik jemals hatte. Viele Menschen machen sich Sorgen um ihre Zukunft, nicht wenige haben angesichts der Teuerung M&uuml;he, mit ihrem Einkommen &uuml;ber den Monat zu kommen. Eine Regierung, die in dieser Situation den R&uuml;stungsetat aufbl&auml;ht und gleichzeitig den Rotstift bei Gesundheit, Renten, Pflege und Bildung ansetzt, wird ihrem W&auml;hlerauftrag nicht gerecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/sahra-wagenknecht-politische-notwendigkeit-partei-38617660\">web.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sind sie nicht Helden? Der ARD-Dreiteiler &laquo;Ernstfall&raquo; ist bet&ouml;rt von der &laquo;Ampel&raquo; und spart sich jede Kritik<\/strong><br>\nDer vielfach preisgekr&ouml;nte Journalist Stephan Lamby durfte die deutsche Regierung &uuml;ber anderthalb Jahre begleiten. In dieser Zeit brach der Krieg aus. Sein Film verkl&auml;rt die Akteure.<br>\nBei Minute sieben tritt Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt vor das Kanzleramt. Er bleibt auf dem roten Teppich stehen, die Kamera umfliegt ihn, als ob Michael Ballhaus sie f&uuml;hrte, dazu Musik wie aus einem Krimi. Schmidt steht da, Corona-Maske, H&auml;nde in den Taschen. In gem&auml;chlichem Gleichschritt tauchen drei Soldaten des Wachbataillons auf. Schmidt schaut zu ihnen, dreht sich um und geht wieder rein. In der Szene passiert nichts. Nur Bild, Ton und Kameraf&uuml;hrung verleihen ihr eine Art Dramatik.<br>\nSoll das die Ruhe vor dem Sturm sein, das Foreshadowing? Es ist 15 Tage vor Kriegsbeginn. Die Bundesregierung h&auml;lt die Kriegsgefahr im Grunde noch nicht f&uuml;r real. Der vielfach preisgekr&ouml;nte Journalist Stephan Lamby hat die Ampelkoalition in dieser Zeit begleitet; daraus ist ein Fernsehdreiteiler mit dem Titel &laquo;Ernstfall&raquo; geworden, der in der ARD und ihrer Mediathek zu sehen ist. Ein Buch gibt es auch. Lamby hatte offenbar weitreichenden Zugang zur Macht und ihren R&auml;umen, ausser wenn Entscheidungen getroffen wurden.<br>\nDer Krieg bricht aus. Wie er die deutschen Regierungsgesch&auml;fte pr&auml;gt, welche Entscheidungen er erzwingt und unter welchem Druck die &laquo;Ampel&raquo; steht, das stellt Lamby anschaulich, aber arg ergriffen dar. Sind sie nicht Helden, der Kanzler und die Minister, genau wie &uuml;brigens die Klimaextremisten, die im Film immer wieder durch die Polizei von der Strasse gerissen werden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/ernstfall-ard-film-ist-kritiklos-begeistert-von-der-ampel-am-limit-ld.1755736\">NZZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>ARD Dokumentarfilm: Ernstfall &ndash; Regieren am Limit<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/ernstfall-regieren-am-limit-100.html\">ARD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.G.:<\/strong> Interviews ausschlie&szlig;lich mit Regierungsmitgliedern bzw. Politikern der Regierungsparteien und ein paar wohlgesonnenen Journalisten. Keine Stimmen aus der Opposition. Das ist Regierungsfernsehen pur. Fazit: Die Ampel hat es echt schwer &ndash; aber wie gut, dass wir sie haben, denn sie macht das wirklich gut.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>In der Regierungsblase der ARD<\/strong><br>\nKaum jemand ist n&auml;her dran an Scholz, Habeck und Co. als der Journalist Stephan Lamby. Genau das ist das Problem seiner ARD-Doku &bdquo;Ernstfall &ndash; Regieren am Limit&ldquo;: Ampel-Minister schauen nachdenklich aus dem Fenster, Journalisten plaudern im Regierungsflieger. Bezeichnend ist, welche Fragen Lamby stellt &ndash; und welche nicht.<br>\n&bdquo;Ernstfall &ndash; Regieren am Limit&ldquo; &ndash; das klingt wie der Titel des neuesten Actionfilms von Hollywood-Regisseur Michael Bay. Stattdessen handelt es sich um eine dreiteilige ARD-Doku, die hinter die Kulissen der Ampel-Regierung und deren Umgang mit dem Ukraine-Krieg schaut. Aber schon die &Auml;sthetik l&auml;sst erahnen, dass die Vermittlung komplexer politischer Inhalte hier nicht im Vordergrund steht. Man h&ouml;rt suggestive Thriller-Musik und sieht Olaf Scholz von hinten, w&auml;hrend Bombenexplosionen eingeblendet werden, und Demonstranten, die &bdquo;Kriegstreiber!&ldquo; schreien.<br>\nDer Running Gag in der Doku des Journalisten Stephan Lamby sind langatmige Sequenzen, in denen Baerbock, Scholz, Habeck und Lindner nachdenklich aus dem Fenster schauen. Man fragt sich, ob solche Bilder organisch zustande gekommen sein k&ouml;nnen oder ob jemand hinter der Kamera gefl&uuml;stert hat: &bdquo;Okay, und jetzt mal nachdenklich aus dem Fenster gucken, bitte. Das sieht im Film dann super dramatisch aus.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus247419806\/Ernstfall-Regieren-am-Limit-In-der-Regierungsblase-der-ARD.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ampel bekommt doppeltes Lob &ndash; der B&uuml;rger wird dabei einfach ignoriert<\/strong><br>\nDie Ampel verabschiedet viele Gesetze, lobt die Bertelsmann-Stiftung in einer Studie. Sie regiert &bdquo;am Limit&ldquo;, sagt eine ARD-Doku. Aber noch nie hatte eine Regierung schlechtere Umfragen. Wenn B&uuml;rger und Experten so unterschiedlicher Meinung sind &ndash; wer hat recht? [&hellip;]<br>\nFall Eins: &bdquo;Koalition setzt trotz Streits viele Versprechen um&ldquo;, lautet die Schlagzeile &uuml;ber einer Bertelsmann-Studie. Die Erl&auml;uterung: &bdquo;Zur Halbzeit dieser Legislaturperiode hat die Ampel bereits zwei Drittel (64 Prozent) ihres ambitionierten Koalitionsvertrags entweder umgesetzt (38 Prozent) oder mit der Umsetzung ihres Vertrages begonnen (26 Prozent).&ldquo; In absoluten Zahlen habe die amtierende Regierung sogar mehr umgesetzt als ihre Vorg&auml;ngerin.<br>\nFall Zwei: Mit &bdquo;Ernstfall &ndash; Regieren am Limit&ldquo; hat der Dokumentarfilmer Stefan Lamby der Ampelregierung, vor allem ihrem gr&uuml;nen Teil, und hier Robert Habeck und Annalena Baerbock, ein Heldenepos geschenkt. Eine Regierungs-Best&auml;tigungserz&auml;hlung. Zwei Jahre Mitfliegen im Regierungsjet &ndash; eine derartige N&auml;he hat sich auch auf die Richtung dieser ARD-Dokumentation ausgewirkt. Gezeigt wird eine Regierung im Ausnahmezustand. Verzichtet wird auf die Dokumentation einer Bev&ouml;lkerung im Ausnahmezustand &ndash; als Folge dieser Regierung an deren Limit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/meinung\/eine-analyse-von-ulrich-reitz-ampel-bekommt-doppeltes-lob-der-buerger-wird-dabei-einfach-ignoriert_id_204909928.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die &laquo;Achse des B&ouml;sen&raquo; ist zur&uuml;ck<\/strong><br>\nRusslands Pr&auml;sident Putin sammelt einen Klub von Diktatoren um sich &ndash; nun sucht er auch die Hilfe Nordkoreas, um noch mehr Zerst&ouml;rung &uuml;ber die Ukraine bringen zu k&ouml;nnen. Moskau macht sich damit auch als Mitglied des Uno-Sicherheitsrats unglaubw&uuml;rdig.<br>\nWelch ein Abstieg f&uuml;r den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin: Nachdem in diesem Sommer die grossen Gipfelkonferenzen der Brics-Staaten in S&uuml;dafrika und der G-20 in Indien ohne seine Anwesenheit stattgefunden haben, muss er nun ein eigenes, viel schlichteres Gipfeltreffen inszenieren. W&auml;hlerisch kann er dabei nicht sein, mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un hofiert er einen der &uuml;belsten Diktatoren der Welt. Russland ist isoliert, und sein Pr&auml;sident kann wegen des Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs nur noch in eine kleine Zahl von Staaten reisen. Umso mehr lechzt der Kreml nach einem Beweis daf&uuml;r, dass Russland noch immer Freunde hat &ndash; selbst wenn es Schurken sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/putin-und-der-klub-der-diktatoren-rueckkehr-der-achse-des-boesen-ld.1755861\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein Musterbeispiel westlicher Hybris und f&uuml;r die Blindheit gegen die eigenen Verbrechen, zum Beispiel zu den Kriegen der USA &uuml;berall auf der Welt. &Uuml;brigens, Swiss made ist dabei immer besonders gelungen und besonders ekelhaft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Risiken im eigenen Hinterhof&ldquo;<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, stellt implizit Unruhen ukrainischer Fl&uuml;chtlinge in der EU in Aussicht, sollte Br&uuml;ssel Kiew nicht weiterhin unterst&uuml;tzen. Es sei keine &bdquo;gute Sache&ldquo; f&uuml;r Europa, wenn es &bdquo;diese Leute in eine Ecke treibe&ldquo;, warnt Selenskyj in einem am Sonntag ver&ouml;ffentlichten Interview. Hintergrund ist die interne Debatte, wie mit dem Ausbleiben des erhofften milit&auml;rischen Durchbruchs der ukrainischen Streitkr&auml;fte zum Asow&rsquo;schen Meer umgegangen werden soll. Auch ein von NATO-Gener&auml;len durchgesetzter Strategiewechsel hat Kiew keinen Erfolg verschafft. Stattdessen ist die Zahl der ukrainischen Kriegsopfer gewaltig; ukrainische Soldaten, die an der Front k&auml;mpfen, rechnen nach einem Bericht der Londoner Times mit dem Tod von 90 Prozent ihrer Mitk&auml;mpfer. Jede &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber einen &bdquo;Plan B&ldquo; wird unterdr&uuml;ckt; interne Diskussionen allerdings dauern an. Kiew geht nun &ndash; f&uuml;rchtend, von den Verb&uuml;ndeten fallengelassen zu werden &ndash; zu Drohungen &uuml;ber: Es will Polen und die EU wegen eines Einfuhrverbots f&uuml;r ukrainisches Getreide vor ein Schiedsgericht der WTO stellen; Selenskyj zieht zudem dunkel eine autorit&auml;re Transformation der Ukraine in Betracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9343\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&laquo;Made in Germany &ndash; eine erste Lieferung der neuen Gepard 35mm Flugabwehrmunition von Rheinmetall ist jetzt auf dem Weg zur Unterst&uuml;tzung der Ukraine.&raquo;<\/strong><br>\nW&auml;hrend die NATO noch immer behauptet, am Krieg in der Ukraine nicht beteiligt zu sein, vermeldet die deutsche R&uuml;stungsindustrie mit geschwellter Brust, nun viel schneller als erwartet neue Munition f&uuml;r die Ukraine herstellen zu k&ouml;nnen. Nachdem Deutschland sich unf&auml;hig zeigte, seinen Regierungs-Jet flugf&auml;hig zu unterhalten, ist das tats&auml;chlich eine eher &uuml;berraschende Meldung. Aber wie die Deutschen es schon im Zweiten Weltkrieg zeigten: Wenn es darum geht, Russland zu zerst&ouml;ren, ist die Einsatzbereitschaft &ndash; wie im folgenden Communiqu&eacute; ausdr&uuml;cklich erw&auml;hnt &ndash; besonders gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/made-in-germany-eine-erste-lieferung-der-neuen-gepard-35mm-flugabwehrmunition-von-rheinmetall-ist-jetzt-auf-dem-weg-zur-unterstuetzung-der-ukraine\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>US-Au&szlig;enminister Blinken w&uuml;rde Ukraine erlauben US-Langstreckenwaffen gegen Ziele in Russland zu nutzen<\/strong><br>\nIn einem Interview mit ABC hat US-Au&szlig;enminister Antony Blinken gesagt, wenn die USA der Ukraine Langstreckenwaffen lieferten, w&auml;re es in Ordnung, wenn diese auch gegen Ziele auf russischem Gebiet eingesetzt w&uuml;rden.<br>\nInterviewer Jonathan Karl fragte Blinken laut der vom US-Au&szlig;enministerium ver&ouml;ffentlichten Verschriftlichung des Interviews (&uuml;bersetzt):<br>\n&bdquo;Nach unseren Informationen ziehen die Vereinigten Staaten die Entsendung von Langstreckenraketen in Erw&auml;gung, die die Ukraine seit langem gefordert hat. Das sind Langstreckenraketen mit einer Reichweite von 200 Meilen. Sind Sie einverstanden, wenn diese Raketen der Ukraine erlauben, tief in russisches Gebiet einzudringen?&ldquo;<br>\nBlinken sagte, nach l&auml;ngeren, wenig aussagekr&auml;ftigen Ausf&uuml;hrungen:<br>\n&bdquo;Was die Entscheidung &uuml;ber die Ziele angeht, so ist das ihre Entscheidung, nicht unsere.&ldquo;<br>\nAuf Nachfrage von Karl, ob Blinken einverstanden damit w&auml;re, wenn der Krieg mit US-Waffen auf russisches Territorium eskaliert w&uuml;rde, sagte Blinken:<br>\n&bdquo;Wir haben den Einsatz von Waffen au&szlig;erhalb des ukrainischen Hoheitsgebiets weder ermutigt noch erm&ouml;glicht. Aber lassen Sie uns einen Schritt zur&uuml;ckgehen. Praktisch jeden Tag greifen die Russen wahllos das gesamte Land Ukraine an. (&hellip;) Sie [die Ukrainer] m&uuml;ssen also die grundlegenden Entscheidungen dar&uuml;ber treffen, wie sie ihr Territorium verteidigen und wie sie sich das zur&uuml;ckholen wollen, was ihnen entrissen worden ist. Unsere Rolle und die Rolle von Dutzenden anderer L&auml;nder auf der ganzen Welt, die sie unterst&uuml;tzen, besteht darin, ihnen dabei zu helfen.&ldquo;<br>\nDie Bundesregierung darf nicht ignorieren, was Blinken da als ihre Rolle definiert: Die Waffen liefern, die gefordert werden und keine Fragen oder Bedingungen stellen, auch nicht im Hinblick auf die Gefahr der Eskalation zu einem atomaren Weltkrieg. Ich finde es unverantwortlich, wenn die Bundesregierung weiter in unbedingter Vasallentreue mitmacht und unterst&uuml;tzt, wenn die Nato-F&uuml;hrungsmacht derart offen die Zukunft Europas und der Welt f&uuml;r ihre geostrategischen Machtspiele riskiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/blinken-langstreckenwaffen\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zu bef&uuml;rchten ist, dass der abschlie&szlig;end ge&auml;u&szlig;erte Appell von der Bundesregierung entweder nicht zur Kenntnis genommen oder sogar ignoriert wird. Die Vasallentreue ist &auml;lter als der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine und auch sp&auml;ter mehrfach offenbart worden. Erinnert sei an den denkw&uuml;rdigen Scholz-Auftritt: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/ukraine-scholz-usa-biden-konflikt-russland-washington-kanzler-deutschland-putin-news-zr-91285339.html\">Biden droht final mit Nord-Stream-2-Aus &ndash; Reaktion des Kanzlers verbl&uuml;fft<\/a>. Best&auml;tigt worden ist: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93602\">Vasallen wehren sich nicht<\/a>. Insbesondere Bundesminister Habeck strebt f&uuml;r Deutschland ganz offen eine &ldquo;dienende F&uuml;hrungsrolle&rdquo; an. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80721\">Wenn etwas schiefgeht, dann wird es vor allem uns treffen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102977\">Die Gr&uuml;nen und die Landesverr&auml;ter<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Raffinerie unverk&auml;uflich?<\/strong><br>\nFehlende Daten zu Auslastungsgrad &ndash; Zukunft der PCK Schwedt bleibt ungewiss. Schuld sind angeblich wieder die Russen.<br>\nDie vor einem Jahr angeordnete Treuhandkontrolle &uuml;ber die russische Mehrheitsbeteiligung an der PCK-Raffinerie in Schwedt wird zum zweiten Mal um sechs Monate verl&auml;ngert. Das gab das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag bekannt. Damit &raquo;begegnen wir einer weiterhin drohenden Gef&auml;hrdung der Energieversorgungssicherheit&laquo;, erkl&auml;rte Staatssekret&auml;r Michael Kellner (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen). Worin diese Gef&auml;hrdung konkret bestehen soll, ist nicht nachvollziehbar. Schlie&szlig;lich hatte das Ministerium auf Anfrage des Nordkuriers wenige Tage vorher behauptet, &raquo;dass die PCK nach Unternehmensangaben mit ca. 80 Prozent ausgelastet sei und die Versorgungssicherheit nicht in Frage st&uuml;nde&laquo;, berichtete die Zeitung am vergangenen Dienstag. Eine Alternativbegr&uuml;ndung f&uuml;r die Verl&auml;ngerung der Treuhandverwaltung lautet, dass sich &raquo;die Suche nach m&ouml;glichen Investoren&laquo; verz&ouml;gere, weil es &raquo;offenbar weiter keine Fortschritte in den Verhandlungen mit dem russischen &Ouml;lkonzern Rosneft &uuml;ber den Verkauf seiner Anteile an der Raffinerie&laquo; gebe. So stellte es am Freitag der Spiegel dar. Quelle war die Nachrichtenagentur Reuters, die allerdings nicht etwa das Bundeswirtschaftsministerium zitierte, sondern sich auf &raquo;mehrere mit dem Vorgang betraute Personen&laquo; berief. Dass Rosneft, das mit 54 Prozent an der Raffinerie in Schwedt beteiligt ist, beim Verkauf &uuml;berhaupt noch etwas mitzureden hat, ist aufgrund der Rechtslage unwahrscheinlich. Zus&auml;tzlich hat der Bundestag im April mit den Stimmen der Ampelkoalition eine Neufassung des Energiesicherungsgesetzes verabschiedet, die es noch leichter machen soll, unter Treuhandverwaltung stehende Unternehmen zu ver&auml;u&szlig;ern. In Wirklichkeit d&uuml;rfte es darum gehen, dass sich zwar mehrere &raquo;Interessenten&laquo; zu Wort gemeldet haben, aber bisher kein ernsthafter K&auml;ufer gefunden wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458720.rohstoffpolitik-raffinerie-unverk%C3%A4uflich.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Russisches &Ouml;l &uuml;ber Umwege: Mehr Mineral&ouml;lprodukte aus Indien.<\/strong><br>\nSo ganz ohne russisches &Ouml;l &ndash; geht es nicht. Zwar hat die BRD im Zuge des Krieges in der Ukraine seine direkten &Ouml;limporte aus Russland eingestellt. Zahlen des Statistischen Bundesamtes legen nun nahe, dass Deutschland &uuml;ber Indien weiterhin gro&szlig;e Mengen russisches &Ouml;l importiert. Die Einfuhren an Mineral&ouml;lerzeugnissen aus Indien haben sich demnach in den ersten sieben Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verzw&ouml;lffacht &ndash; von 37 Millionen Euro auf 451 Millionen Euro. Bei den Importen aus Indien &raquo;handelte es sich haupts&auml;chlich um Gas&ouml;le, die f&uuml;r die Herstellung von Diesel oder Heiz&ouml;l genutzt werden&laquo;, wie die Wiesbadener Beh&ouml;rde am Dienstag erkl&auml;rte. Diese Gas&ouml;le werden aus Roh&ouml;l hergestellt. Und das bezieht Indien, darauf weist das Statistikamt in dem Zusammenhang hin, nach UN-Angaben seit letztem Jahr in gro&szlig;en Mengen aus Russland. Auch der Preisdeckel, den die westlichen Staaten f&uuml;r russisches &Ouml;l eingef&uuml;hrt haben, will nicht recht funktionieren. (&hellip;) Grund sei demnach die mangelnde Kontrolle der Einhaltung durch die Beh&ouml;rden der L&auml;nder, in denen die Reedereien und Versicherer ans&auml;ssig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/459284.handel-mit-indien-russisches-%C3%B6l-%C3%BCber-umwege.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Stornierungswelle im Wohnungsbau markiert neuen H&ouml;chststand<\/strong><br>\nDie Krise im deutschen Wohnungsbau spitzt sich weiter zu. Im August berichteten 20,7% der Firmen von abgesagten Projekten, nach 18,9% im Vormonat. Das geht aus den Umfragen des ifo Instituts hervor. &bdquo;Die Stornierungen im Wohnungsbau t&uuml;rmen sich zu einem neuen H&ouml;chststand auf. Seit Beginn der Erhebung 1991 haben wir noch nichts Vergleichbares beobachtet. Die Verunsicherung im Markt ist riesig&ldquo;, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen.<br>\n&bdquo;Infolge der rasant gestiegenen Baukosten und des wesentlich h&ouml;heren Zinsniveaus sind viele Projekte, die Anfang 2022 noch rentabel waren, aktuell nicht mehr darstellbar. Auch das Zur&uuml;ckfahren der F&ouml;rderung wegen der versch&auml;rften Energiesparvoraussetzungen belastet die Kalkulation der Bauherren&ldquo;, erkl&auml;rt Wohlrabe. Derweil geraten die Baufirmen zunehmend in Schieflage. Einige Betriebe verf&uuml;gen zwar noch &uuml;ber gut gef&uuml;llte Auftragsb&uuml;cher, allerdings melden bereits 44,2% der Teilnehmenden einen Auftragsmangel, nach 40,3% im Juli. Zur gleichen Zeit im Vorjahr lag der Anteil lediglich bei 13,8%. &bdquo;Einigen Betrieben steht das Wasser bereits bis zum Hals. Aktuell melden 11,9% der Unternehmen im Wohnungsbau Finanzierungschwierigkeiten. Das ist der h&ouml;chste Wert seit &uuml;ber 30 Jahren&ldquo;, erg&auml;nzt Wohlrabe. F&uuml;r das kommende halbe Jahr bef&uuml;rchten die Unternehmen mehrheitlich weitere Gesch&auml;ftsr&uuml;ckg&auml;nge. Die Gesch&auml;ftserwartungen notieren mit -60,1 Punkten auf einem au&szlig;ergew&ouml;hnlich schwachen Niveau.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/fakten\/2023-09-12\/stornierungswelle-wohnungsbau-hoechststand\">ifo Institut<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rekordhohe Stornierungswelle sorgt f&uuml;r &bdquo;riesige Verunsicherung&ldquo;<\/strong><br>\nDas Ifo-Institut und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie warnen vor der dramatischen Lage im Wohnungsbau und fordern Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung. (&hellip;)<br>\nDer Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) fordert wegen der Krise ein Gegensteuern der Bundesregierung. &bdquo;Der historische H&ouml;chststand bei den Stornierungen und der enorme Auftragsmangel belegen: Unsere Warnungen vor dem Absturz treffen nun ein&ldquo;, sagte BFW-Pr&auml;sident Dirk Salewski in Berlin.<br>\nSalewski: &bdquo;Diese wirtschaftliche Fieberkurve wird weiter steigen. Wenn nicht bald gehandelt wird, ist der Patient Wohnungsbau tot.&ldquo; Gefordert werden etwa niedrigere Erwerbsnebenkosten, klare Finanzierungs- und F&ouml;rderbedingungen sowie schlankere und schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren. (&hellip;)<br>\nDie Baukrise ist ein Grund daf&uuml;r, weshalb f&uuml;hrende Institute negativ auf die deutsche Konjunktur blicken. Das Ifo-Institut etwa geht davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr um 0,4 Prozent schrumpfen wird. Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) bek&auml;mpft die hohe Inflation mit steigenden Zinsen, was nicht Investitionen am Bau und in anderen Branchen verteuert und damit die Konjunktur bremst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/dienstleister\/wohnungsbau-rekordhohe-stornierungswelle-sorgt-fuer-riesige-verunsicherung\/29385810.html\">WirtschaftsWoche<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Einst&uuml;rzende Neubauten<\/strong><br>\nWohnungsbau: H&ouml;chststand bei Projektstornierungen. Spitzenverband fordert Senkung der Mehrwertsteuer durch Ampel &ndash; Linke f&uuml;r &raquo;Neue Wohngemeinn&uuml;tzigkeit&laquo;.<br>\nKurz, eine Stornierungswelle hat den deutschen Wohnungsbau erfasst. Ein neuer H&ouml;chststand sei seit Datenerhebung 1991 erreicht worden, so das kapitalnahe Ifo-Institut aus M&uuml;nchen am Dienstag. Im August h&auml;tten der Institutsumfrage zufolge 20,7 Prozent der befragten Baufirmen von eingestampften Projekten berichtet, nach knapp 19 Prozent im Vormonat. Mitverantwortlich, wen wundert&rsquo;s: die Ampelkoalition. Die Gr&uuml;nde? Sind bekannt: rasant steigende Baukosten, deutlich h&ouml;here Zinsen. Ferner belasteten &raquo;versch&auml;rfte Energiesparvoraussetzungen die Kalkulation der Bauherren&laquo;, wurde Klaus Wohlrabe, Leiter Ifo-Umfragen, gleichentags in einer Mitteilung zitiert. Richtig sei zwar, einige Betriebe h&auml;tten noch gut gef&uuml;llte Auftragsb&uuml;cher. Indes meldeten bereits mehr als 44 Prozent der Branchenunternehmen einen Auftragsmangel, gleichfalls der h&ouml;chste Wert seit mehr als 30 Jahren. Schlimmer noch &ndash; Wohlrabe: F&uuml;r das zweite Halbjahr 2023 bef&uuml;rchteten Baufirmen &raquo;mehrheitlich weitere Gesch&auml;ftsr&uuml;ckg&auml;nge&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458895.gestrichener-wohnraum-einst%C3%BCrzende-neubauten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mehrheit hat gro&szlig;e Probleme, Handwerker zu finden<\/strong><br>\nWeil vielen Handwerksunternehmen Mitarbeiter fehlen, m&uuml;ssen sie Auftr&auml;ge ablehnen oder k&ouml;nnen auf Anfragen gar nicht erst reagieren. Zwei von drei Unternehmen haben Probleme, offene Stellen zu besetzen. Das geben MDRfragt-Mitglieder an, die selbst als Maler, Klempner, Zimmermann oder in anderen Handwerksberufen arbeiten. Tinka (54) aus Mei&szlig;en hat die Erfahrung gemacht: &ldquo;Qualifizierte Mitarbeiter zu finden ist wie ein 6er im Lotto.&rdquo; Bei der Suche haben kleinere Unternehmen dann gegen&uuml;ber gro&szlig;en Betrieben oft das Nachsehen. &ldquo;Gro&szlig;e Industriebetriebe werben mit teilweise &uuml;berbezahlter Bandarbeit gute Fachkr&auml;fte vom Handwerk ab&rdquo;, berichtet David (32) aus Chemnitz. Viele Handwerker k&ouml;nnen das Fachkr&auml;fteproblem f&uuml;r die kommenden Jahre auch nicht l&ouml;sen oder wenigstens abmildern, indem sie eigene Mitarbeiter ausbilden. Mehr als die H&auml;lfte der befragten Handwerker und Handwerkerinnen k&ouml;nnen freie Ausbildungspl&auml;tze nicht besetzen. &ldquo;Auf s&auml;mtliche Stellenausschreibungen erh&auml;lt man keine Bewerbungen&rdquo;, bedauert Marko (47) aus dem Vogtlandkreis. Thomas (49) aus Leipzig kann nach eigenen Angaben schon seit Jahren nicht mehr ausbilden: &ldquo;Es sind keinerlei Bewerber vorhanden, welche das ernsthaft wollen. Ich bin als Ausbildungsbetrieb kein L&uuml;ckenf&uuml;ller f&uuml;r alle, die nach der Schulzeit nicht weiterwissen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/wirtschaft\/mdrfragt-umfrage-maurer-maler-klempner-kosten-termin-100.html\">mdr<\/a>\n<p>dazu: <strong>Handwerkspr&auml;sident warnt vor Kollaps im Baugewerbe<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), J&ouml;rg Dittrich, hat vor einem Kollaps der Baubranche gewarnt. &ldquo;Wir fahren beim Bau mit hohem Tempo auf eine Mauer zu, und die Bundesregierung schafft es einfach nicht, auf die Bremse zu treten&rdquo;, sagte Dittrich der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;.  &ldquo;Das Baugewerbe mit seinen 2,33 Millionen Besch&auml;ftigten ist eine Schl&uuml;sselbranche f&uuml;r das Handwerk. Und dieser Sektor droht gerade komplett einzubrechen&rdquo;, sagte Dittrich. Noch w&uuml;rden Projekte abgearbeitet, die vor mehreren Jahren beschlossen und finanziert wurden. Doch seien die Baufinanzierungen f&uuml;r zuk&uuml;nftige Projekte massiv eingebrochen. &ldquo;Wenn die Politik nicht gegensteuert, wird sich das im Abbau von Kapazit&auml;ten niederschlagen&rdquo;, so Dittrich weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/wirtschaft-baubranche-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gesundheitspolitik: Wird der Notarzt demn&auml;chst noch rechtzeitig bei Ihnen ankommen?<\/strong><br>\nReform des Gesundheitswesens: Weniger Krankenh&auml;user in Zukunft bedeuten auch, dass das Rettungswesen schneller und effizienter werden muss. Woran das zu scheitern droht.<br>\nDas deutsche Rettungswesen muss effizienter werden. Die historisch gewachsenen regionalen Strukturen sind intransparent und ineffizient, zudem ist die Finanzierung oft nicht gesichert. Das birgt eine erhebliche Gefahr: Sinkt die Effizienz der Rettungsdienste, drohen die zuletzt r&uuml;ckl&auml;ufigen Todeszahlen auf deutschen Stra&szlig;en wieder zu steigen.<br>\nDaher gilt eine Reform des bundesdeutschen Rettungswesens, wie die Regierungskommission f&uuml;r eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung mitteilt, als dringend n&ouml;tig. Ziel ist, die Versorgung der Patientinnen und Patienten zu verbessern und nachhaltig wirtschaftlicher zu werden.<br>\nDer GKV-Spitzenverband, die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland, hofft nun bei der anstehenden Reform der Rettungsdienste auf ein &ldquo;Ende des Flickenteppichs&rdquo;. Die Vorschl&auml;ge w&uuml;rden einen &ldquo;guten Aufschlag&rdquo; machen, besonders dort, wo sie f&uuml;r den Rettungsdienst eine bundesweit einheitliche Struktur anstreben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Gesundheitspolitik-Wird-der-Notarzt-demnaechst-noch-rechtzeitig-bei-Ihnen-ankommen-9303202.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Erschwerte Friedensarbeit<\/strong><br>\nIsrael: Regierung unterbindet Vers&ouml;hnungsp&auml;dagogik an Schulen. &raquo;Elternkreis&laquo; will dennoch weitermachen<br>\n&raquo;Steht dem Parents Circle bei! Israelische Sch&uuml;ler haben das Recht auf Friedenserziehung&laquo; So hei&szlig;t eine k&uuml;rzlich lancierte Petition der New Yorker Nichtregierungsorganisation Partners for Progressive Israel. Sie unterst&uuml;tzt den Parents Circle (Elternkreis) in Israel\/Pal&auml;stina, eine Gruppe von etwa 700 Israelis und Pal&auml;stinensern, die alle im Nahostkonflikt Angeh&ouml;rige verloren haben. Seit 20 Jahren haben jeweils zwei von ihnen &ndash; ein Israeli und ein Pal&auml;stinenser &ndash; Oberstufensch&uuml;lern ihre Leidensgeschichte und ihren Weg in die Vers&ouml;hnungsarbeit geschildert. 261mal sprachen sie im vergangenen Jahr in israelischen Schulen (Pal&auml;stina: 20mal). Damit ist es vorerst vorbei &ndash; auf israelischer Seite. (&hellip;)<br>\nIm Sommer 2000 folgte der Camp-David-Gipfel. F&uuml;r Redakteur Hillel Schenker vom Palestine-Israel Journal liegt darin der &raquo;Hauptgrund&laquo; f&uuml;r den Niedergang des Friedenslagers. Binnen zwei Wochen wollten der israelische Premierminister Ehud Barak, der pal&auml;stinensische Pr&auml;sident Jassir Arafat und US-Pr&auml;sident William Clinton, wenn schon kein &raquo;Endstatusabkommen&laquo;, so doch wenigstens einen Fahrplan zur Konfliktl&ouml;sung ausarbeiten. Als der Gipfel ohne &Uuml;bereinkunft endete, passierte nach Schenkers Meinung der entscheidende Fehler: Gastgeber Clinton hatte versichert, keinem den schwarzen Peter zuschieben zu wollen, sollte der Gipfel scheitern. Doch &raquo;er gab Ehud Baraks Bitte nach und den Pal&auml;stinensern die Schuld. So konnte Barak erkl&auml;ren: &rsaquo;Es gibt keinen pal&auml;stinensischen Partner f&uuml;r den Frieden.&lsaquo; Das war ein vernichtender Schlag f&uuml;r das Friedenslager.&laquo; Seitdem liegt es am Boden. Aktuell erscheint der Einsatz f&uuml;r Auss&ouml;hnung so aussichtslos wie noch nie &ndash; angesichts der nationalistischsten Regierung in der Geschichte Israels.<br>\nDer Elternkreis wurde nun vom US-amerikanischen Freundeskreis zu einem &raquo;Notfall&laquo;-Webinar eingeladen. Dabei gaben sich die vier Diskutanten, darunter eine Israelin und ein Pal&auml;stinenser vom Elternkreis, k&auml;mpferisch. Man werde alles mobilisieren, um wieder an die Schulen zur&uuml;ckkehren zu k&ouml;nnen, denn wie eine der Diskutanten betonte: &raquo;Keiner kann uns stoppen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458634.nahostkonflikt-erschwerte-friedensarbeit.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Israels Regierung hat Ma&szlig;nahmen ergriffen, um die Friedensp&auml;dagogik der intenational renommerten Organisation &ldquo;Parents Circle&rdquo; zu untersagen. In deutschen Medien ist dar&uuml;ber so gut wie nichts zu lesen, umso wertvoller daher der Bericht von Johannes Zang in der Wochenendausgabe der &ldquo;jungen Welt&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Putsch oder Palastrevolution?<\/strong><br>\nAuch wenn Fran&ccedil;afrique erhalten bleibt, bringen die Ereignisse in Gabun Paris in Bedr&auml;ngnis.<br>\nDer j&uuml;ngste Staatsstreich in einer ehemaligen franz&ouml;sischen Kolonie in Afrika ereignete sich vor einer reichlichen Woche in Gabun. Die Streitkr&auml;fte des Landes entmachteten Pr&auml;sident Ali Bongo und setzten Brice Oligui Nguema an seine Stelle, den Kommandeur der Republikanischen Garde. Der Brigadegeneral wurde inzwischen offiziell zum &Uuml;bergangspr&auml;sidenten ernannt. Er will nun, so sagt er, in Gabun eine Staatstransformation in die Wege leiten und geordnete, gut demokratische Verh&auml;ltnisse schaffen. Ob es wirklich so kommt, ist freilich ungewi&szlig;. Der Putsch in Gabun weist Parallelen zu den Umst&uuml;rzen der vergangenen Jahre im Sahel auf; es gibt aber auch wichtige Unterschiede. Was da am 30. August in Gabuns Hauptstadt Libreville zu Ende ging, als Milit&auml;rs Ali Bongo unter strikten Hausarrest stellten und damit seine Pr&auml;sidentschaft de facto beendeten, das war die jahrzehntelange Herrschaft zweier M&auml;nner aus dem Kern der Fran&ccedil;afrique, der franz&ouml;sischen Seilschaften auf dem afrikanischen Kontinent. Wie die Pr&auml;sidenten Malis, Burkina Fasos und Nigers gew&ouml;hnlich gute Beziehungen nach Paris unterhielten, so taten es auch Gabuns Pr&auml;sident Omar Bongo (1967 bis 2009) sowie sein Sohn und Nachfolger Ali (2009 bis 2023). Sie waren so korrupt wie Nigers gest&uuml;rzte Regierung, vielleicht sogar noch korrupter, denn ihr Land besa&szlig; riesige Erd&ouml;lvorkommen; sie konnten also aus dem Vollen sch&ouml;pfen, und Ali Bongo galt zuletzt als einer der reichsten M&auml;nner des Kontinents. Wahlen gab es, aber Ali gewann sie nicht durch das Ausz&auml;hlen der Stimmen, sondern durch einen recht kreativen Umgang mit den Urnen. F&uuml;r die Bev&ouml;lkerung verhielt es sich umgekehrt; sie war zu gro&szlig;en Teilen verarmt, und sie verlor die Wahlen, denn die Stimmen der Mehrheit z&auml;hlten nicht. Die Verh&auml;ltnisse in Gabun boten stets ein zugespitztes Sittenbild der Fran&ccedil;afrique.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1443447614406\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mehr Evidenz zur Hemmung des Immunsystems durch mRNA<\/strong><br>\nEs gibt immer mehr Hinweise, dass wiederholte mRNA-Impfungen das Immunsystem nachteilig ver&auml;ndern k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nIn meinem Artikel vom November 2022 hatte ich &uuml;ber die &Uuml;berlastung der Kinderspit&auml;ler in den USA berichtet. Als m&ouml;gliche Erkl&auml;rung habe ich die Folgen von Social Distancing genannt (siehe auch Corona-Elefant, S. 140). Um unser angeborenes Immunsystem aktiv zu halten, muss dieses immer wieder durch Viren und andere Erreger gereizt werden. Durch die Stimulation wird die F&auml;higkeit der Zellen, Abwehrprodukte, insbesondere Interferon aufzubauen, erh&ouml;ht.<br>\nK&ouml;nnen Impfungen das Immunsystem negativ beeinflussen?<br>\nDas angeborene Immunsystem ist wichtig f&uuml;r die Abwehr von Corona- und anderen Viren, wie ich bereits im Beitrag vom 31. Dezember 2022 beschrieben hatte. Dort hatten wir auch schon &uuml;ber die Arbeiten von Christine Benn berichtet, die schon vor &uuml;ber zehn Jahren einen m&ouml;glichen negativen Effekt von Impfstoffen gezeigt hat. Einen solchen &laquo;unspezifischen&raquo; negativen Effekt hat sie auch f&uuml;r mRNA Impfstoffe postuliert (im zitierten Artikel referenziert).<br>\nIm M&auml;rz 2023 haben wir dann aufgrund einer aktualisierten Analyse der holl&auml;ndischen Forscher um Mihai Netea berichtet, dass die mRNA-Impfung tats&auml;chlich angeborene Abwehrmechanismen langfristig hemmt. Netea hatte dabei unter anderem auf die nach einer mRNA-Impfung reduzierte F&auml;higkeit der Interferon-Produktion in Zellen von Geimpften hingewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/mehr-evidenz-zur-hemmung-des-immunsystems-durch-mrna\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-103728","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103728","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=103728"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103728\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":103743,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103728\/revisions\/103743"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=103728"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=103728"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=103728"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}