{"id":103804,"date":"2023-09-15T08:38:08","date_gmt":"2023-09-15T06:38:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804"},"modified":"2023-09-15T08:38:08","modified_gmt":"2023-09-15T06:38:08","slug":"hinweise-des-tages-4443","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h01\">Bundespressekonferenz gegen Journalist: &ldquo;Das ist Realsatire vom Allerfeinsten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h02\">Flexible L&ouml;hne oder flexible Gewinne &ndash; wie funktioniert eine Marktwirtschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h03\">Publizist L&uuml;ders: Russische Energie kann nicht komplett sanktioniert werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h04\">Ampel-Abgeordnete erh&ouml;hen Druck auf Kanzler Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h05\">Die Politik tut, was sie kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h06\">Russland will mehr Kooperation mit Nordkorea<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h07\">Wie der Spiegel das Fiasko des Westen beim G20-Gipfel verkl&auml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h08\">Fast die H&auml;lfte der Erwerbspersonen macht sich gro&szlig;e Sorgen um sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h09\">Digitalvernarrte Warntag-Amateure beim Bundesamt f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h10\">Die Allgemeinheit zahlt f&uuml;r jedes Auto kr&auml;ftig drauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h11\">Fetter, protziger, teurer: Autotrend killt Kleinwagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h12\">Interkontinentale Gr&uuml;ne Transitkorridore<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h13\">Frankreichs Hilfsvereinigungen f&uuml;r Arme droht der Kollaps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h14\">Libyen: &ldquo;Nicht einfach eine Naturkatastrophe&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103804#h15\">Die &bdquo;staatsferne&ldquo; ARD, bet&ouml;rt von den Regierenden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundespressekonferenz gegen Journalist: &ldquo;Das ist Realsatire vom Allerfeinsten&rdquo;<\/strong><br>\nPresseverein will Vertreter von Alternativmedium Zugang verwehren. Rechtsstreit wirft Fragen auf &ndash; und geht in zweite Instanz. Nun spricht der Rechtsanwalt des Journalisten. [&hellip;]<br>\nDie Einw&auml;nde gegen eine Aufnahme von Herrn Warweg in die Bundespressekonferenz seien insbesondere mit seiner vorherigen T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers f&uuml;r RT DE begr&uuml;ndet worden und seine aktivische Art der Berichterstattung, res&uuml;mierte das Berliner Landgericht.<br>\nMarkus Kompa: Eigentlich nicht, das war vielmehr der unsichtbare Elefant im Raum. Die im Prozess vorgeschobenen &ldquo;Vorw&uuml;rfe&rdquo; erwiesen sich als konstruiert und unwahr. Die Bundespressekonferenz hat dann auch keine einzige der angeblichen Beschwerden vorgelegt. Ein vorgeblicher Regelversto&szlig;, das Posieren mit einer &ldquo;Free Assange&rdquo;-Maske im Konferenzraum der BPK, lag schon Jahre zur&uuml;ck, ereignete sich vor Beginn der damaligen Sitzung und war niemandem aufgefallen.<br>\nSoweit man Warweg vorwarf, den dpa-Korrespondenten als &ldquo;Kanzlerkorrespondenten&rdquo; zu verspotten, hatte Warweg keineswegs gespottet, sondern die von der dpa selbst benutzte Bezeichnung zitiert. Diesen Fauxpas darf man dem BPK-Vorstand aber nicht &uuml;bel nehmen: Journalisten, die Regierungsmeldungen apportieren, sind nun einmal in Recherche unge&uuml;bt.<br>\nWie bewerten Sie das Vorgehen des Vereins &ldquo;Bundespressekonferenz&rdquo;, der das erstinstanzliche Urteil ja offenbar in letzter Minute angefochten hat?<br>\nMarkus Kompa: Der Verein Bundespressekonferenz e.V. war fr&uuml;her mal eine ehrenwerte Einrichtung, die es allen professionellen Medienvertretern erm&ouml;glichte, gleichzeitig und fair an Regierungsinformationen aus erster Hand zu gelangen, ohne sich solche etwa durch Hofberichterstattung erkaufen zu m&uuml;ssen. Der Verein setzte sich auch aktiv f&uuml;r Pressefreiheit ein, etwa als vor zwanzig Jahren Bundestagspr&auml;sident Wolfgang Thierse Boulevardjournalisten wegen einer albernen Koks-Reportage Hausverbot erteilte.<br>\nDie verleihen j&auml;hrlich sogar einen Preis f&uuml;r Pressefreiheit. Der ging 2015 an jemanden mit der Begr&uuml;ndung &ldquo;Weil er nachfragt, nachbohrt, den Dingen auf den Grund geht&rdquo; &ndash; also genau das, was man dann bei Herrn Warweg als verwerflich hinstellte. Inzwischen wird der Preis aber auch f&uuml;r Infotainment vergeben wie etwa 2020 an den Corona-Podcast des NDR, der mit Pressefreiheit keine Ber&uuml;hrungspunkte aufweist.<br>\nAber zur&uuml;ck zur Frage: Weil die BPK in der Berufungsinstanz mit Vortrag zum Verhalten und Berichten des Herrn Warweg ausgeschlossen ist, werden wir am Kammergericht nur noch &uuml;ber die Reichweite der Pressefreiheit streiten. Ein Verein, der zum Zwecke der Pressefreiheit gegr&uuml;ndet wurde und nun gegen die Pressefreiheit argumentiert, handelt sich ein Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Bundespressekonferenz-gegen-Journalist-Das-ist-Realsatire-vom-Allerfeinsten-9305438.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Pressefreiheit: Journalist erzwingt Zugang zu Bundespressekonferenz<\/strong><br>\nNach Sieg vor Gericht nimmt Redakteur der Nachdenkseiten an Regierungspressekonferenz teil. Doch deren Organisatoren m&ouml;chten ihn wieder loswerden. Was es mit dem Fall auf sich hat.<br>\nDieser Termin d&uuml;rfte von beiden Seiten mit Spannung erwartet worden sein: Nach einer Niederlage in erster Instanz vor dem Landgericht Berlin Ende Juni musste die Bundespressekonferenz einem Journalisten des Online-Portals Nachdenkseiten am heutigen Mittwoch wieder Zutritt gew&auml;hren.<br>\nZuvor war der Verein mit dem Versuch gescheitert, dem Parlamentskorrespondenten des Portals, Florian Warweg, die Teilnahme an Pressekonferenzen zu verweigern. Die Bundespressekonferenz ist ein privater Verein, der unter anderem die w&ouml;chentlichen Regierungspressekonferenzen veranstaltet, bei denen Sprecher der Bundesregierung und der Ministerien den Pressevertretern Rede und Antwort stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Pressefreiheit-Journalist-erzwingt-Zugang-zu-Bundespressekonferenz-9230366.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Flexible L&ouml;hne oder flexible Gewinne &ndash; wie funktioniert eine Marktwirtschaft?<\/strong><br>\nDie Zinsanhebung der EZB ist ein Ergebnis fataler Missverst&auml;ndnisse. Es geht darum, den Strukturwandel ohne gravierende makro&ouml;konomische Fehler zu schaffen. Worauf es ankommt.<br>\nWenn ein hochrangiger europ&auml;ischer Policymaker wie Christine Lagarde bei einem Treffen der wichtigsten Notenbanker der Welt ein Grundsatzreferat &uuml;ber &ldquo;Policymaking in an age of shifts and breaks&rdquo; h&auml;lt, also &uuml;ber Politik im Zeitalter der Verschiebungen und Br&uuml;che spricht, sollte man genau hinh&ouml;ren.<br>\nDenn das ist es in der Tat, worauf es ankommt in dieser Welt: Wie bew&auml;ltigt man den unumg&auml;nglichen Strukturwandel, ohne gravierende makro&ouml;konomische Fehler zu machen?<br>\nDie Antwort der Pr&auml;sidentin der EZB klingt auf den ersten Blick plausibel: [&hellip;]<br>\nAufhorchen l&auml;sst allerdings der Zusatz mit den &ldquo;sticky nominal wages&rdquo;. Offenbar vermutet Lagarde, dass in einem Sektor, in dem die Ums&auml;tze boomen, die L&ouml;hne steigen und in einem anderen, der schrumpft, die L&ouml;hne sinken. Stimmt das?<br>\nPassen sich in der Art von Marktwirtschaft, die wir kennen, die L&ouml;hne jeweils flexibel nach unten und oben an die sektoralen Entwicklungen oder an die der Branchen oder gar der Unternehmen an? Und wenn sie das nicht tun, sollten wir uns eine Marktwirtschaft w&uuml;nschen, in der die L&ouml;hne flexibel im Lagardeschen Sinne sind?<br>\nWer an dieser Stelle vermutet, hier ginge es wohl um einen theoretischen Grundsatzstreit, liegt falsch. Es geht um ein zentrales Funktionsprinzip der Marktwirtschaft und wer ein solches missversteht, kann niemals richtige Politik machen.<br>\nMan muss sich einmal aus der Sicht der Arbeiter vorstellen, was in diesem Strukturwandel passiert, wenn die L&ouml;hne flexibel sind. Die Ingenieure in den beg&uuml;nstigten Branchen, sagen wir diejenigen, die bei den Herstellern von klimarelevanten Produkten arbeiten, erhalten h&ouml;here Bez&uuml;ge, weil ihre Branchen boomen. Die Ingenieure in den benachteiligten Branchen, sagen wir in der Automobilindustrie, m&uuml;ssen sinkende L&ouml;hne verkraften, weil die Automobilindustrie auf dem absteigenden Ast sitzt.<br>\nWie lange wird das gut gehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Flexible-Loehne-oder-flexible-Gewinne-wie-funktioniert-eine-Marktwirtschaft-9306009.html\">Heiner Flassbeck auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Publizist L&uuml;ders: Russische Energie kann nicht komplett sanktioniert werden<\/strong><br>\nDer Publizist und Autor Michael L&uuml;ders sieht die verh&auml;ngten Sanktionen gegen Russland kritisch.<br>\nDie Weltwirtschaft habe sich neu aufgestellt, aber dies werde von der Bundesregierung nicht realisiert, sagte L&uuml;ders im Deutschlandfunk. (Das vollst&auml;ndige Interview k&ouml;nnen Sie hier als PDF lesen.) Indien kaufe im sehr gro&szlig;en Stil russisches Erd&ouml;l und verkaufe es raffiniert oder unraffiniert dann weiter an die EU. Deshalb sei es leider nicht m&ouml;glich, russische Energie komplett zu sanktionieren. Die Deutschen m&uuml;ssten auf den Spotm&auml;rkten zu sehr hohen Preisen Erd&ouml;l und Erdgas einkaufen. Das sei der wesentliche Grund daf&uuml;r, warum Deutschland dieses gro&szlig;e Energieproblem habe, unter dem die Wirtschaft so sehr leide. Man k&ouml;nne russisches &Ouml;l und Gas nicht ohne weiteres ersetzen, betonte L&uuml;ders.<br>\nIn Deutschland fordern unter anderem die Linken-Politikerin Wagenknecht und Vertreter der AfD eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland. Wagenknecht meint, die Regierung riskiere die Regierung mit einem &sbquo;beispiellosen Wirtschaftskrieg&lsquo; gegen Russland die Armut von Familien in Deutschland und gef&auml;hrde die Versorgung der deutschen Industrie mit billiger Energie.<br>\nDie Internationale Energie-Agentur hatte gestern in ihrem Monatsbericht vor einem erheblichen Angebotsmangel bis Ende des Jahres gewarnt. Grund seien die von Saudi-Arabien und Russland verl&auml;ngerten &Ouml;lf&ouml;rderk&uuml;rzungen. &Ouml;lvorr&auml;te k&ouml;nnten auf ein unangenehm niedriges Niveau sinken und steigende &Ouml;lpreise k&ouml;nnten drohen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/publizist-lueders-russische-energie-kann-nicht-komplett-sanktioniert-werden-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p>dazu: <strong>Importe aus Indien von Januar bis Juli 2023 um 1,7 % gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum gestiegen<\/strong><br>\nBeim G20-Gipfel am 9. und 10. September 2023 in Neu-Delhi pr&auml;sentierte sich das Gastgeberland Indien als schnell wachsende Wirtschaftsnation. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2023 wuchs auch die Bedeutung Indiens als Handelspartner Deutschlands weiter. So wurden von Januar bis Juli 2023 Waren im Wert von 8,7 Milliarden Euro aus Indien nach Deutschland importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen die Importe damit um 1,7 % gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum zu, was auf den verst&auml;rken Import von Mineral&ouml;lerzeugnissen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Mit einem Anteil von 1,1 % an den Gesamtimporten lag Indien auf Platz 23 der Rangfolge der wichtigsten Warenlieferanten Deutschlands, vor Vietnam (7,9 Milliarden Euro) und der Republik Korea (7,6 Milliarden Euro). Unter den Nicht-EU-Staaten nahm Indien Rang 9 ein. (&hellip;)<br>\nDie deutschen Importe von Mineral&ouml;lerzeugnissen aus Indien stiegen von nur 37 Millionen Euro in den ersten sieben Monaten des Jahres 2022 um das Zw&ouml;lffache auf einen Wert von 451 Millionen Euro von Januar bis Juli 2023 (+1 127,4 %), das waren 2,4 % aller deutschen Importe von Mineral&ouml;lerzeugnissen in diesem Zeitraum. Bei diesen Importen aus Indien handelte es sich haupts&auml;chlich um Gas&ouml;le, die f&uuml;r die Herstellung von Diesel oder Heiz&ouml;l genutzt werden. Gleichzeitig f&uuml;hrt Indien laut der Comtrade-Datenbank der Vereinten Nationen seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gro&szlig;e Mengen Roh&ouml;l aus Russland ein. Roh&ouml;l ist der Grundstoff f&uuml;r die Herstellung von Gas&ouml;len.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2023\/09\/PD23_359_51.html\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Westen, selbst die USA, sind auf Russland angewiesen. Deutschland ben&ouml;tigt russische Energie &ndash; hier &Ouml;l. Aber anstatt es &ndash; wie die USA das Uran und deren Einfuhren offenbar <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103759#h01\">drastisch erh&ouml;ht<\/a> &ndash; direkt und g&uuml;nstig aus Russland zu erwerben, zahlt die Bundesregierung offensichtlich lieber einen h&ouml;heren Preis durch Umwege in Form von Drittstaaten wie Indien. Angeblich moralische Werte scheinen der Ampelkoalition wichtiger zu sein als das Wohlergehen der hiesigen Bev&ouml;lkerung und Wirtschaft, die letztendlich den h&ouml;heren Preis zahlen muss &ndash; nicht lediglich finanziell, sondern z.B. auch in Form von Produktionsverlagerungen u.a. nach China und in die USA. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103104#h03\">Milliarden f&uuml;r Putin: EU kauft Rekordmengen an Fl&uuml;ssiggas aus Russland<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103759#h01\">Umweg &uuml;ber Indien: Importiert Deutschland weiter russisches &Ouml;l?<\/a> jeweils mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ampel-Abgeordnete erh&ouml;hen Druck auf Kanzler Scholz<\/strong><br>\nDie Ukraine w&uuml;nscht sich die Lieferung von Taurus-Marschflugk&ouml;rpern, um bei der laufenden Gegenoffensive besser voranzukommen. Aus der Ampel kommen nun prominente Stimmen, die in einem Brandbrief an Kanzler Scholz auf eine Lieferung pochen. Zweifel des Kanzlers versuchen sie zu zerstreuen.<br>\nIn den Ampel-Fraktionen w&auml;chst der Druck auf Kanzler Olaf Scholz, der Lieferung von Taurus-Marschflugk&ouml;rpern an die Ukraine zuzustimmen. Die Abgeordneten Andreas Schwarz von der SPD, Anton Hofreiter von den Gr&uuml;nen und Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP fordern eine st&auml;rkere Unterst&uuml;tzung der Ukraine bei der laufenden Gegenoffensive. &ldquo;Insbesondere ben&ouml;tigt die Ukraine das Marschflugk&ouml;rpersystem Taurus, das in den Best&auml;nden der Bundeswehr vorhanden ist, um die russische Kriegslogistik gezielt zu schw&auml;chen&rdquo;, schrieben sie in einem gemeinsamen Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und &uuml;ber den auch der &ldquo;Spiegel&rdquo; berichtete.<br>\nDer Brief ist an Scholz und Verteidigungsminister Boris Pistorius (beide SPD) adressiert. Die Abgeordneten gehen darin auch auf die Sorge des Kanzleramts ein, die Ukraine k&ouml;nne mit den Marschflugk&ouml;rpern Ziele auf russischem Gebiet angreifen. &ldquo;Vertreterinnen und Vertreter der ukrainischen Regierung haben uns teilweise in pers&ouml;nlichen Gespr&auml;chen zugesichert, dass dieses Waffensystem ausschlie&szlig;lich auf dem Territorium der Ukraine eingesetzt wird&rdquo;, schreiben sie und betonen: &ldquo;Wir sehen keinen Anlass, an dieser Zusage zu zweifeln.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ampel-Abgeordnete-erhoehen-Druck-auf-Kanzler-Scholz-article24396199.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sind diese Abgeordneten aller Parteien der Ampelkoalition naiv oder b&ouml;swillig und kriegsgeil? Dieser &ldquo;Brandbrief&rdquo; k&ouml;nnte Europa tats&auml;chlich in Brand versetzen. Oder meinen sie, Russland werde nicht auf solche Waffensysteme reagieren. Es sind ja nicht lediglich die immer st&auml;rkeren bzw. weitreichenderen Waffen an die Ukraine, die Russland beklagt und bek&auml;mpft. Zum Beispiel wird Gro&szlig;britannien beschuldigt, ukrainische Sabotagegruppen <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/kurzclips\/video\/180655-putin-grossbritannien-bildet-ukrainische-sabotagegruppen\/\">f&uuml;r geplante Terroranschl&auml;ge auf Atomkraftwerke in Russland ausgebildet zu haben<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Politik tut, was sie kann<\/strong><br>\nWir m&uuml;ssen gar nicht Kritik an Baerbock, Habeck oder Scholz &uuml;ben. Sie machen, was sie machen k&ouml;nnen. Denn die vermeintliche Krise der Politik ist in erster Linie einer Krise der Medien.<br>\nSchuldig im Sinne der Anklage: Auch ich personalisiere nat&uuml;rlich den Niedergang dieses Landes. Beliebt bei mir: Annalena Baerbock, Robert Habeck, Olaf Scholz. Es g&auml;be mehrere Lieblinge des Elends. Und meine Auswahl, ich gebe auch das zu, ist nicht sonderlich originell. Wer Kritik an den Zust&auml;nden &uuml;bt: Die drei Namen fallen unter Garantie. Au&szlig;er man ist Gr&uuml;ner und v&ouml;llig dem Fanatismus verfallen.<br>\nWenn ich aber dar&uuml;ber nachdenke, dr&auml;ngt sich mir eine Erkenntnis auf: Die drei und andere Regierungsmitgangster machen doch lediglich das, was man sie machen l&auml;sst. Sie m&ouml;gen freilich verantwortlich sein f&uuml;r das, was sie tun &ndash; auch wenn das juristisch &uuml;berhaupt keine Rolle spielt &ndash;, aber die eigentliche Schuld tragen andere. Denn was w&auml;re der Schurke ohne seinen Komplizen? Und oft ist der Komplize der, der den Schurken erst zu dem werden l&auml;sst, was er ist. Der politische Niedergang jedenfalls: Er ist ein medialer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2023\/09\/die-politik-tut-was-sie-kann\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Russland will mehr Kooperation mit Nordkorea<\/strong><br>\nRussland will seine Zusammenarbeit mit Nordkorea unter anderem in der Verteidigung ausbauen, auch Kim Jong Un sprach sich daf&uuml;r aus. Die USA warnen Russland. (&hellip;)<br>\nRussland geh&ouml;rt zu den wenigen L&auml;ndern, die Kontakt zu Nordkorea halten. Nordkorea hatte von Beginn an die russische Offensive in der Ukraine unterst&uuml;tzt.<br>\nNach Einsch&auml;tzung der USA bem&uuml;ht sich Moskau um Waffenlieferungen seines Verb&uuml;ndeten. Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu war im Juli anl&auml;sslich des 70. Jahrestags des Endes des Koreakriegs nach Nordkorea gereist. (&hellip;)<br>\nDie USA haben Russland vor einer engeren Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich gewarnt. Der Sprecher des US-Au&szlig;enministeriums, Vedant Patel, sagte am Dienstag in Washington:<br>\n&ldquo;Jede Art von Sicherheitskooperation oder Waffengesch&auml;ft zwischen Nordkorea und Russland w&uuml;rde mit Sicherheit gegen eine Reihe von Resolutionen des UN-Sicherheitsrates versto&szlig;en.&rdquo;<br>\nVedant Patel, Sprecher des US-Au&szlig;enministeriums<br>\nIn Washington ist f&uuml;r Freitag ein trilaterales Gipfeltreffen zwischen S&uuml;dkorea, Japan und den USA geplant. Angesichts der Drohgeb&auml;rden Nordkoreas soll dabei eine engere Milit&auml;rkooperation der L&auml;nder besprochen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/russland-nordkorea-zusammenarbeit-usa-reaktion-100.html%20\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hat eigentlich jemand mal die USA vor Kooperationen mit Japan und S&uuml;dkorea, aber auch dem chinesischen Taiwan gewarnt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie der Spiegel das Fiasko des Westen beim G20-Gipfel verkl&auml;rt<\/strong><br>\nAuch der Spiegel hat in seinem ersten Artikel nach Gipfel eingestehen m&uuml;ssen, dass der Gipfel f&uuml;r den Westen ein Reinfall war. Der Spiegel hat am 9. September dar&uuml;ber unter der &Uuml;berschrift &bdquo;G20-Erkl&auml;rung von Neu-Delhi &ndash; Maximaler Kompromiss, minimale Wirkung&ldquo; berichtet und man erfuhr in dem Artikel beispielsweise:<br>\n&bdquo;Russlands Krieg wird in der Textpassage nicht explizit verurteilt &ndash; aus Putins und Lawrows Sicht ein Erfolg. Zudem findet sich die russische Forderung nach einer Lockerung der Sanktionen in der Erkl&auml;rung wieder: Man rufe dazu auf, hei&szlig;t es im Text, die &raquo;unverz&uuml;gliche und ungehinderte Lieferung von Getreide, Lebensmitteln und D&uuml;ngemitteln\/Zus&auml;tzen von der Russischen F&ouml;deration und der Ukraine&laquo; zu gew&auml;hrleisten.<br>\nUnd die Forderungen des Westens? Die deutschen Unterh&auml;ndler verwiesen auf eine Formulierung, nach der es keine Angriffe auf die territoriale Integrit&auml;t oder politische Unabh&auml;ngigkeit anderer Staaten geben d&uuml;rfe. Das sei das Maximum dessen gewesen, worauf man sich habe einigen k&ouml;nnen.<br>\nAuff&auml;llig war, wie manche westliche Akteure in Neu-Delhi versuchten, die Bedeutung einer solchen Gipfelerkl&auml;rung herunterzuspielen &ndash; auf die reale Politik habe so ein Text dann doch recht wenig Einfluss. Das stand in seltsamem Kontrast dazu, wie vor allem die Deutschen die Erkl&auml;rung von Bali als Erfolg verkauft und regelrecht gefeiert hatten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/wie-der-spiegel-das-fiasko-des-westen-beim-g20-gipfel-verklaert\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fast die H&auml;lfte der Erwerbspersonen macht sich gro&szlig;e Sorgen um sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft<\/strong><br>\nDie Sorgen um ein Auseinanderdriften der Gesellschaft in Deutschland haben im Sommer 2023 einen neuen H&ouml;chststand erreicht. Im Juli gaben 48 Prozent der Erwerbspersonen an, sich gro&szlig;e Sorgen um den sozialen Zusammenhalt zu machen. Das waren mehr als zu jedem anderen Zeitpunkt seit Beginn der durch den russischen &Uuml;berfall auf die Ukraine ausgel&ouml;sten Krise oder w&auml;hrend der Corona-Pandemie. Der Anteil der Erwerbspersonen, die sich gro&szlig;e Sorgen machen wegen steigender Preise, um die allgemeine wirtschaftliche Situation, oder ihre pers&ouml;nliche finanzielle Lage, ist gegen&uuml;ber November 2022 leicht gesunken. Allerdings bleibt insbesondere die wirtschaftliche Belastung weiter auf hohem Niveau, und die Quote der Betroffenen w&auml;chst bei Personen mit niedrigen Einkommen gegen den Gesamttrend leicht. So berichteten zuletzt 52 Prozent der Erwerbspersonen mit einem niedrigen bedarfsgewichteten Haushaltseinkommen unter 1500 Euro monatlich von starken oder gar &auml;u&szlig;ersten finanziellen Belastungen, w&auml;hrend es im November 2022 noch 50 Prozent und kurz vor Beginn des Ukraine-Krieges 41 Prozent waren. Das Vertrauen in die Bundesregierung ist zuletzt noch einmal leicht gesunken: 14 Prozent der Erwerbspersonen gaben im Juli an, gro&szlig;es oder sehr gro&szlig;es Vertrauen in die Regierung zu haben, nach 15 Prozent im November. 53 Prozent gaben im Juli an, sie h&auml;tten wenig oder &uuml;berhaupt kein Vertrauen in die Regierung, nach 48 Prozent im November 2022. Das ergibt die neueste Welle der Erwerbspersonenbefragung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, f&uuml;r die im Juli gut 5000 erwerbst&auml;tige und arbeitsuchende Personen befragt wurden. Die Panel-Befragung l&auml;uft seit dem Fr&uuml;hjahr 2020, so dass sich Entwicklungen im Zeitverlauf ablesen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-fast-die-haelfte-der-erwerbspersonen-macht-sich-grosse-sorgen-52045.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Digitalvernarrte Warntag-Amateure beim Bundesamt f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschutz<\/strong><br>\nWer kein Smartphone nutzt, hat keine Warn-SMS bekommen. Das scheint daran zu liegen, dass das Bundesamt f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschutz Mobiltelefon mit Smartphone gleichsetzt. Die Umfrage des Amts zur Ermittlung der Wirksamkeit der Warnungen ist so amateurhaft, dass ich meinen Hinweisversuch abbrach und stattdessen hier berichte.<br>\nIch bekam von den Probewarnungen am bundesweiten Warntag nur &uuml;ber ein Familienmitglied mit, dessen Smartphone Warnt&ouml;ne abgab. Die Sirene war bei geschlossenem Fenster nicht zu h&ouml;ren. Als Nichtnutzer eines Smartphones bekam ich keine SMS auf mein Mobiltelefon.<br>\nEine SMS an alle Mobiltelefone zu verschicken, scheint mir im Vergleich zu den komplexen Herausforderungen der Smartphone-Warnungen ein ziemlich einfaches Unterfangen. Darauf zu verzichten, ist kein kleines Versehen, wei&szlig; ich doch als Smartphone-Muffel, dass die einfachen Mobiltelefone praktisch ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die Zielgruppe der &auml;lteren Menschen angeboten werden. Und gerade diese sollten im Katastrophenfall eigentlich auch fr&uuml;hzeitig gewarnt werden. Sie brauchen ja etwas l&auml;nger, sich in Sicherheit zu bringen.<br>\nDieses Manko h&auml;tte ich dem Bundesamt f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschutz im Rahmen von dessen Warntag-Umfrage gern mitgeteilt. Aber leider schreiben die Fragebogengestalter des Amts zwar von &bdquo;Mobiltelfon&ldquo;, setzten dieses aber implizit mit Smartphone gleich. Man kann sich bei den Bev&ouml;lkerungssch&uuml;tzern offenbar gar nicht vorstellen, dass es auch Mobiltelefone gibt, die ohne &Uuml;berwachungsfunktionen nur zum Telefonieren da sind.<br>\nIch habe dennoch brav meine Kreuzchen gemacht, um vielleicht sp&auml;ter noch meinen Hinweis zu geben zu k&ouml;nnen. Aber als ich zum dritten Mal lange Listen von Fragen komplett ausf&uuml;llen musste, weil ich sonst nicht zur n&auml;chsten Seite des Fragebogens gelangen konnte, stieg ich aus.<br>\nMit Verlaub: eine Fragebogengestaltung, bei der man, um einen einfachen Hinweis loszuwerden, dass etwas bestimmtes nicht funktioniert hat, viele Dutzend damit unzusammenh&auml;ngende Fragen beantworten muss, die die Fragebogenautoren interessieren, ist amteurhaft.<br>\nDie Einf&uuml;hrung eines Rechts auf analoges Leben scheint immer wichtiger. Denn in immer mehr Lebensbereichen gehen Beh&ouml;rden und andere inzwischen wie selbstverst&auml;ndlich davon aus, dass jeder sich digital vernetzt und an ein mobiles &Uuml;berwachungsger&auml;t angebunden hat. Wer das nicht tun will oder kann, ist drau&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/digitalvernarrte-warntag-amateure\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Allgemeinheit zahlt f&uuml;r jedes Auto kr&auml;ftig drauf<\/strong><br>\nEin Auto kostet die deutschen Steuerzahlenden j&auml;hrlich 5000 Euro. Sonst k&ouml;nnten sich selbst Gutverdienende kaum ein Auto leisten.<br>\nVersicherung, Steuer, Vignette, Werkstatt, Winterreifen, Waschanlage &hellip; und irgendwo abstellen muss man den fahrbaren Untersatz auch. Autofahren kostet eine Menge Geld. Die meisten Leute bemerken gar nicht, wie viel. Besonders gr&ouml;ssere Reparaturen oder Unfallsch&auml;den werden untersch&auml;tzt, fand eine Studie, die 2022 in der Zeitschrift &laquo;Ecological Economics&raquo; ver&ouml;ffentlich wurde.<br>\nUm die privaten oder auch &laquo;internen&raquo; Kosten ging es den Forschenden in &laquo;The lifetime cost of driving a car&raquo; aber nur zum Teil. Sie wollten wissen, wie viel ein Auto in Deutschland insgesamt kostet &ndash; inklusive der Kosten f&uuml;r Strassen, &ouml;ffentliche Parkpl&auml;tze, Gesundheits- und Umweltsch&auml;den. Selbst die Zulassung von Fahrlehrern kostet Geld. All das geh&ouml;rt zu den sozialisierten oder &laquo;externen&raquo; Kosten, die die Allgemeinheit bezahlt.<br>\nUnd diese zahlt beim Autofahren kr&auml;ftig dazu. F&uuml;r jeden Verbrenner in Deutschland legt sie 5000 Euro im Jahr drauf, rechneten die Mobilit&auml;tsforschenden Stefan G&ouml;ssling, Jessica Kees und Todd Litman aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/steuern-abgaben\/die-allgemeinheit-zahlt-fuer-jedes-auto-kraeftig-drauf\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fetter, protziger, teurer: Autotrend killt Kleinwagen<\/strong><br>\n42 Kleinwagen hat der Pflegedienst Helmer aus Dingolfing f&uuml;r die 130 Besch&auml;ftigten im Einsatz. Oder 32 Autos &hellip; das kommt ein bisschen auf die Z&auml;hlweise an, denn zehn Autos der Flotte sind gerade kaputt, m&uuml;ssten dringend gegen neue ausgetauscht werden. Doch das ist leicht gesagt: &ldquo;Es ist eigentlich schon seit ein, zwei Jahren unm&ouml;glich, noch g&uuml;nstige Neuwagen zu bekommen&rdquo;, sagt Sabine Helmer.  Kleinwagen sind f&uuml;r Pflegedienste, wie jenen von Sabine Helmer, wichtig. Die Autos werden h&auml;ufig f&uuml;r Kurzstrecken ben&ouml;tigt, m&uuml;ssen wendig sein und auch in der Stadt in kleine Parkl&uuml;cken passen, damit die Pflegekr&auml;fte mit m&ouml;glichst wenig Zeitverz&ouml;gerung zu den pflegebed&uuml;rftigen Senioren kommen. (&hellip;)<br>\nNoch vor f&uuml;nf Jahren habe es neue Kleinwagen f&uuml;r rund 12.000 Euro gegeben, erinnert sich Helmer. Inzwischen liegen die Preise deutlich h&ouml;her. Zus&auml;tzliche Kosten, die der Pflegedienst allein nicht stemmen kann, erl&auml;utert die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Pflegedienstes: &ldquo;Wir m&uuml;ssen die Preise dann auch &uuml;ber die Investitionskosten an die Pflegebed&uuml;rftigen weitergeben. Und die sind dann nat&uuml;rlich auch nicht begeistert, wenn die dann mehr dazu zahlen m&uuml;ssen.&rdquo; Darum ist Sabine Helmer bem&uuml;ht, noch m&ouml;glichst lange an den Bestandsfahrzeugen ihrer Flotte festzuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/fetter-protziger-teurer-autotrend-killt-kleinwagen,TpfNgrH\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Interkontinentale Gr&uuml;ne Transitkorridore<\/strong><br>\nUSA und EU wollen China und Ru&szlig;land aus Westasien zur&uuml;ckdr&auml;ngen.<br>\nAm Rande des G20-Treffens in Neu Delhi haben die USA und Saudi-Arabien eine Absichtserkl&auml;rung &uuml;ber ein &raquo;Protokolls&laquo; zur Entwicklung von &raquo;Interkontinentalen Gr&uuml;nen Transitkorridoren&laquo; durch Saudi-Arabien unterzeichnet. Ziel ist, Indien &uuml;ber die arabische Halbinsel mit Europa zu verbinden, hie&szlig; es in einer gleichlautenden Erkl&auml;rung von Saudi-Arabien und den USA Wochenende. Das Projekt soll demnach &raquo;die Energiesicherheit erh&ouml;hen, die Entwicklung sauberer Energie unterst&uuml;tzen, die digitale Wirtschaft durch digitale Konnektivit&auml;t und Daten&uuml;bertragung &uuml;ber Glasfaserkabel f&ouml;rdern und den Handel und den Transport von G&uuml;tern auf der Schiene und &uuml;ber H&auml;fen unterst&uuml;tzen&laquo;, hie&szlig; es. Bestehende Kabel-, Pipeline- und Schienennetze sollen ausgebaut, Hafenkapazit&auml;ten erweitert werden. Die USA werden zudem die &raquo;Umsetzung der Gr&uuml;nen Korridore&laquo; sowie die &raquo;Verhandlungen mit den beteiligten Staaten unterst&uuml;tzten&laquo;. USA-Pr&auml;sident Joe Biden sprach nach der Unterzeichnung des &raquo;Memorandum of Understanding&laquo; von einem &raquo;wirklich gro&szlig;en Deal&laquo;, mit dem H&auml;fen &uuml;ber zwei Kontinente verbunden werden sollten. Das werde zu einem &raquo;stabilen, wohlhabenderen und integrierten Mittleren Osten&laquo; f&uuml;hren, so Biden. Weite Teile des Mittleren Ostens (Westasiens) allerdings bleiben bei der Vereinbarung au&szlig;en vor. Bei den beteiligten Staaten handelt es sich neben Indien und Saudi-Arabien, um die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien und Israel. Weder der Jemen, noch der Irak, oder gar Syrien und der Libanon sowie die kleineren Golfemirate kommen dabei vor. Auf der europ&auml;ischen Seite sitzt die EU-Kommission, die mit &raquo;gr&uuml;nen Korridoren&laquo; und ihrem 300-Milliarden-Euro-Projekt &raquo;Global Gate&laquo; den Einflu&szlig; Chinas und Ru&szlig;lands in Zentral- und Westasien und international zur&uuml;ckdr&auml;ngen will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1411003870566\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Frankreichs Hilfsvereinigungen f&uuml;r Arme droht der Kollaps<\/strong><br>\nImmer mehr Familien k&ouml;nnen sich mit ihren Eink&uuml;nften nicht mehr ausreichend ern&auml;hren.<br>\nIm September 1985 nutzte der popul&auml;re Schauspieler Coluche (Michel Colucci) seine t&auml;gliche Sendung bei Radio Europe 1, um die Idee einer kostenlosen Kantine f&uuml;r Arme zu lancieren. F&uuml;r ihn war es unbegreiflich, da&szlig; tagt&auml;glich unverkaufte Lebensmittel vernichtet wurden, statt sie an bed&uuml;rftige Arbeitslose oder kinderreiche Familien zu verteilen oder kostenloses Essen zu kochen und auszugeben. Die von Coluche gegr&uuml;ndete Organisation &raquo;Restos du coeur&laquo; war als vor&uuml;bergehende Einrichtung gedacht, erwies sich aber mit den Jahren mehr und mehr als unverzichtbar. So wurden seit Anfang des laufenden Jahres an 1,3 Millionen Menschen fertige Mahlzeiten oder Lebensmittel ausgegeben, w&auml;hrend es im selben Zeitraum des vergangenen Jahres 1,1 Millionen waren. In einzelnen Departements wie dem Val d&lsquo;Oise hat der Bedarf sogar um bis zu einem Drittel zugenommen. Immer mehr Familien, die sich anmelden wollen, weil sie sich mit ihren Eink&uuml;nften nicht mehr ausreichend ern&auml;hren k&ouml;nnen, m&uuml;ssen abgewiesen werden. Wenn nicht innerhalb k&uuml;rzester Zeit 35 Millionen Euro aufgebracht werden, k&ouml;nnte das 39. Jahr der &raquo;Restos du coeur&laquo; auch ihr letztes sein, weil schon in K&uuml;rze die Zahlungsunf&auml;higkeit droht, warnte am 3. September der ehrenamtliche Vereinspr&auml;sident Patrice Douret in einem Fernsehinterview. Dabei sind die Spenden von Privatleuten und Firmen sowie die staatlichen Beihilfen etwa gleich hoch wie im vergangenen Jahr und auch das Engagement der vielen tausend freiwilligen Helfer im ganzen Land l&auml;&szlig;t nicht nach. Doch all das h&auml;lt nicht mehr Schritt mit dem stark gestiegenen Bedarf. Dieser sei durch die Energiekrise, die Inflation und die damit begr&uuml;ndeten Preissteigerungen f&uuml;r Lebensmittel extrem angewachsen und erfasse &uuml;ber den bisherigen Kreis der &Auml;rmsten der Armen hinaus auch immer mehr Menschen aus den unteren Mittelschichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1486186968898\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Libyen: &ldquo;Nicht einfach eine Naturkatastrophe&rdquo;<\/strong><br>\nIn Libyen wird das Ausma&szlig; der Unwetterkatastrophe immer deutlicher: Die Beh&ouml;rden gehen von Tausenden Todesopfern aus. Die &Uuml;berschwemmungen seien jedoch nicht nur eine Naturkatastrophe, sondern eng mit der politischen Situation im Land verkn&uuml;pft, sagt Libyen-Experte Wolfram Lacher im ZDF. (&hellip;) &ldquo;Der Grund f&uuml;r das Ausma&szlig; der Katastrophe ist der Bruch dieser zweier D&auml;mme oberhalb von Darna&rdquo;, stellt Lacher fest. Die Infrastruktur in der Region um Darna sei schon &ldquo;zu Gaddafis Zeiten stark heruntergekommen&rdquo;. &ldquo;Gaddafi hat damals die Stadt daf&uuml;r bestraft, dass in ihr Aufst&auml;ndische die Waffen ergriffen hatten in den 90er Jahren und nach Gaddafis Sturz 2011 wurde dann jahrelang &uuml;berhaupt nichts mehr in Infrastruktur investiert&rdquo;, sagt Lacher. Zwar sei in den letzten Jahren immer etwas Geld geflossen, &ldquo;aber das ging unter anderem in die Taschen von Milizenf&uuml;hrern und Kriegsprofiteuren&rdquo;. &ldquo;Es handelt sich nicht einfach um eine Naturkatastrophe, sondern um ein Ereignis, das sehr eng mit der politischen Situation in Libyen verkn&uuml;pft ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/libyen-politische-lage-erdbeben-100.html%20\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Im ZDF wird der Angriff der NATO auf Libyen nat&uuml;rlich nicht erw&auml;hnt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die &bdquo;staatsferne&ldquo; ARD, bet&ouml;rt von den Regierenden<\/strong><br>\nDie ARD hat mit der dreiteiligen Doku &bdquo;Ernstfall &ndash; Regieren am Limit&ldquo; einen Propagandafilm f&uuml;r die Regierenden vorgelegt, fast so, als wollte sie unbedingt den letzten Strohhalm auf den Esel-Michel packen, der nur noch mit gro&szlig;em Murren und &Auml;chzen den verhassten Rundfunkbeitrag (er-)tr&auml;gt. Die Kritik ist vernichtend. Die Schweizer NZZ schreibt, der Film sei bet&ouml;rt von der Ampel und spare sich jede Kritik: &bdquo;Sind sie nicht Helden, der Kanzler und die Minister?&ldquo; Welt: &bdquo;Der Running Gag sind langatmige Sequenzen, in denen Baerbock, Scholz, Habeck und Lindner nachdenklich aus dem Fenster schauen.&ldquo; Focus: &bdquo;Mit &bdquo;Ernstfall &ndash; Regieren am Limit&ldquo; hat der Dokumentarfilmer Stefan Lamby der Ampelregierung, vor allem ihrem gr&uuml;nen Teil, ein Heldenepos geschenkt. Eine Regierungs-Best&auml;tigungserz&auml;hlung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/regieren-am-limit\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Tobias Riegels Beitrag zum selben Thema: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103746\">ARD am Limit: Wenn Hofberichterstattung zur Farce wird<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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