{"id":103863,"date":"2023-09-16T15:30:16","date_gmt":"2023-09-16T13:30:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103863"},"modified":"2023-09-16T04:21:36","modified_gmt":"2023-09-16T02:21:36","slug":"neue-dokumente-aus-chile-chancen-die-putschisten-zu-besiegen-waren-viel-groesser-als-bisher-angenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103863","title":{"rendered":"Neue Dokumente aus Chile: Chancen, die Putschisten zu besiegen, waren viel gr\u00f6\u00dfer als bisher angenommen"},"content":{"rendered":"<p>Am 11. September 1973 ertr&auml;nkte das Milit&auml;r in einem Blutbad den Versuch einer sozialistischen Revolution in Chile. Das Besondere: Die chilenische Linke unter Pr&auml;sident Allende hatte diesen Weg zum Sozialismus ohne Waffengewalt beschreiten wollen. In erkl&auml;rter Abgrenzung zu den sowjetischen und kubanischen Erfahrungen sollte das auf der Basis der b&uuml;rgerlich-demokratischen Verfassung geschehen, Blutvergie&szlig;en und B&uuml;rgerkrieg sollten vermieden werden. Warum gelang es nicht, diesen k&uuml;hnen Traum zu verwirklichen? Von <strong>Johnny Norden<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nEine Reihe von Untersuchungen junger chilenischer Historiker und Journalisten w&auml;hrend der letzten Jahre erm&ouml;glicht ein neues Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Ereignisse jener Zeit. Sie analysierten Dokumente der CIA und des US-Au&szlig;enministeriums, die nach Ablauf der Sperrfrist freigegeben wurden. Sie publizierten streng geheime Unterlagen des chilenischen Milit&auml;rs aus dem Jahre 1973, so zum Beispiel den Funkverkehr der putschenden Generale am 11. September. Und sie nahmen mit einer akribischen Materialsammlung und einer gro&szlig;en Zahl von Interviews die Politik der Kommunistischen Partei Chiles im Jahr 1973 unter die Lupe.<\/p><p>Diese Publikationen scheinen die bisher vorherrschende Auffassung zu widerlegen, dass das tragische Ende des chilenischen Sozialismusversuchs das zwangsl&auml;ufige Ergebnis eines f&uuml;r die chilenischen Linken ung&uuml;nstigen nationalen und internationalen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisses war.<\/p><p>Die Unterst&uuml;tzung patriotischer chilenischer Milit&auml;rs f&uuml;r die Allende-Regierung war viel gr&ouml;&szlig;er als bisher angenommen. Bekannt waren bisher der Oberkommandierende Carlos Prats und der Luftwaffengeneral Alberto Bachelet. Zu den erkl&auml;rten Verb&uuml;ndeten der chilenischen Linken geh&ouml;rten auch die Generale Guillermo Pickering, Chef der Milit&auml;rschulen, und Mario Sepulveda, Kommandeur der kampfst&auml;rksten Heereseinheit in Gestalt der 2. Infanteriedivision mit Standort in der Hauptstadt Santiago. Nach Prats waren das die beiden Milit&auml;rs mit der gr&ouml;&szlig;ten Kommandogewalt.<\/p><p>Ein weiterer, bisher unbekannter Fakt: Die Unteroffiziersschule des Heeres mit &uuml;ber 500 Kursanten und Ausbildern stand unter der Kontrolle regierungstreuer Milit&auml;rs. Sie warteten noch in der Nacht vom 10. auf den 11. September auf einen Ruf zur Verteidigung der&nbsp;Regierung. Die Linke blieb tatenlos und &uuml;berlie&szlig; es der Reaktion, ihre Gegner innerhalb der Armee kaltzustellen und sp&auml;ter zu ermorden.<\/p><p>Weiterhin machen die ver&ouml;ffentlichten Materialien deutlich: Der Staatsstreich wurde st&uuml;mperhaft vorbereitet, seine Durchf&uuml;hrung war dilettantisch. Bis in die Morgenstunden des 11. September blieb ungekl&auml;rt, wer die F&uuml;hrung des Umsturzes &uuml;bernehmen w&uuml;rde. Das Schwanken Pinochets, der aus Angst um seine eigene Haut erst im letzten Moment das Kommando &uuml;bernahm, hatte viele Beteiligte verunsichert. Die Koordination zwischen den drei Gattungen Heer, Luftwaffe und Marine funktionierte nicht. Noch am 11. September unterliefen den Putschisten mehrere schwerwiegende Schnitzer. Wichtige Heereseinheiten erhielten zwar einen Marschbefehl auf Santiago, es erfolgte jedoch keine Pr&auml;zisierung des Zielortes und des Kampfauftrages. Ein Kampfflugzeug mit Einsatzziel Pr&auml;sidentenpalast Moneda bombardierte versehentlich das Milit&auml;rkrankenhaus in Santiago. Der schnelle Sieg der putschenden Generale war nur m&ouml;glich, weil sie au&szlig;er in der Moneda auf keinerlei Widerstand stie&szlig;en.<\/p><p>Au&szlig;erdem scheint sich zu best&auml;tigen, dass die US-Geheimdienste und das amerikanische Milit&auml;r an der Vorbereitung und Durchf&uuml;hrung des Staatsstreiches nicht beteiligt waren. Der CIA hatte 1972\/1973 zwar massiv rechtsradikale und faschistische Organisationen in Chile unterst&uuml;tzt und die Boykottaktionen der Unternehmerverb&auml;nde gegen die Allende-Regierung gesponsert. CIA und andere US-Organisationen hatten sich prim&auml;r auf die zivile Opposition in Gestalt der gro&szlig;en b&uuml;rgerlichen Parteien PDC und PN orientiert. Von ihnen erwarteten sie den Sturz Allendes und die &Uuml;bernahme der Regierung. Die jetzt ver&ouml;ffentlichen Berichte der US-Botschaft an das Au&szlig;enministerium in Washington und der CIA-Residentur an die Zentrale aus dem Jahre 1973 zeigen, dass diese nur ein sehr allgemeines Bild von den Vorg&auml;ngen in der chilenischen Armee hatten. Auch diese Schwachstelle der Putschisten konnte von den Linken nicht genutzt werden.<\/p><p>Eine Kooperation zwischen den faschistischen chilenischen Milit&auml;rs und den USA entstand erst drei Wochen nach dem Staatsstreich. Stolz vermeldete der Botschafter einen Durchbruch f&uuml;r die Entwicklung der Beziehungen: Der Generalstabschef habe die USA offiziell um Beratung beim Aufbau von Konzentrationslagern f&uuml;r Regimegegner ersucht. Die aktuellen Ver&ouml;ffentlichungen bezeugen weiterhin, dass die F&uuml;hrungen der&nbsp;Unidad-Popular-Parteien angesichts des herannahenden Staatsstreiches wie gel&auml;hmt waren.<\/p><p>Es lohnt sich, daran zu erinnern, dass die Kommunistische Partei Chiles Anfang der Siebzigerjahre nach der KP Kubas als die gr&ouml;&szlig;te linke Partei Amerikas galt. Ihre Mitglieder waren straff organisiert und in allen gesellschaftlichen Bereichen pr&auml;sent. Allen Genossen war die Gefahr eines milit&auml;rischen Staatsstreiches wohl bewusst. Die Mehrheit der Parteimitglieder war fest entschlossen, die Allende-Regierung mit allen Mitteln zu verteidigen. Die Parteif&uuml;hrung hatte jedoch f&uuml;r den Ernstfall keinen Plan. Sie tat &uuml;ber das ganze Jahr 1973 praktisch nichts, um die Partei auf einen abrupten Wechsel der Kampfbedingungen organisatorisch und materiell vorzubereiten.<\/p><p>Die Armeeeinheiten der putschenden Gener&auml;le waren am 11. September so stark mit dem Sturm auf die Moneda besch&auml;ftigt, dass sie den anderen potenziellen Widerstandszentren nur wenig Aufmerksamkeit widmen konnten. Das rettete an diesem Tag vielen Patrioten das Leben.<\/p><p>Ein indirekter Nachweis f&uuml;r die Kampfkraft der Mitgliedschaft findet sich in den Dokumenten &uuml;ber die KP Chiles f&uuml;r die Zeit nach dem 11. September. Trotz Ausfall der gesamten F&uuml;hrungsebene und trotz grausamen Terrors formierten sich die Kommunisten schnell zur bedeutendsten zivilen Widerstandskraft gegen das Pinochet-Regime.<\/p><p>Wie gro&szlig; die Chancen f&uuml;r einen entschlossenen Widerstand selbst am Tag des Staatsstreiches noch waren, bezeugt der Funkverkehr der putschenden Milit&auml;rs. Als die Infanterie am Vormittag mit Panzerunterst&uuml;tzung den ersten Angriff auf den Pr&auml;sidentenpalast unternahm, erhielten die Verteidiger der Moneda (nicht mehr als 20 Personen) Unterst&uuml;tzung durch eine Handvoll mutiger Chilenen, die aus den umliegenden Ministerien die Angreifer aus Handfeuerwaffen beschossen. Auch ein zweiter Angriff geriet ins Kreuzfeuer und wurde von dem ver&auml;ngstigten Kommandeur gestoppt. Die Generale reagierten nerv&ouml;s. Pinochet befahl die Bombardierung des Pr&auml;sidentenpalastes.<\/p><p>Die j&uuml;ngst bekannt gewordenen Dokumente &uuml;ber das Chile im Jahre 1973 liefern f&uuml;r die Geschichtsschreibung in drei Aspekten neue Erkenntnisse. Durch die vorliegenden Publikationen wird der Blick f&uuml;r die zentrale Schw&auml;che der chilenischen Revolution gesch&auml;rft. Ihre F&uuml;hrer (m&ouml;glicherweise war Allende eine Ausnahme) begannen eine Revolution, ohne zu ber&uuml;cksichtigen, dass diese immense&nbsp;gesellschaftliche Kr&auml;fte freisetzen w&uuml;rde.<\/p><p>Die Entmachtung des Gro&szlig;kapitals und die Realisierung eines umfassenden Sozialprogramms f&uuml;hrten zwangsl&auml;ufig zur Herausbildung von zwei Lagern. Auf der einen Seite der Enthusiasmus und die Entschlossenheit der bisher Unterprivilegierten. Sie wollten &ndash; wie Quilapayun sang &ndash; &bdquo;ein v&ouml;llig neues Chile errichten&rdquo;. Auf der anderen Seite die Angst und der Hass in den oberen Schichten der chilenischen Gesellschaft. Je deutlicher sie den ehrlichen Willen der Allende-Regierung erkannten, ihre Wahlversprechen zu verwirklichen, desto mehr wuchs ihre Entschlossenheit, die alten Verh&auml;ltnisse wiederherzustellen. Dieser sich aufschaukelnde Konflikt lief auf einen radikalen Bruch hinaus.<\/p><p>Die CIA-Beamten in Santiago erkannten diese Entwicklung sehr viel deutlicher als die meisten F&uuml;hrer der chilenischen Linken. Sie waren zwar zu ungeschickt, ein B&uuml;ndnis mit den Milit&auml;rs als Hauptkraft der Konterrevolution herzustellen, aber ihre politischen und sozialen Analysen waren vortrefflich.<\/p><p>Das dogmatische Festhalten an dem &bdquo;besonderen chilenischen Weg eines friedlichen &Uuml;bergangs zum Sozialismus&rdquo; auf dem Boden der Verfassung durch die F&uuml;hrer der linken Parteien war t&ouml;dlich, denn die Reaktion hatte den Boden der Verfassung l&auml;ngst verlassen.<\/p><p>Auch auf der anderen Seite hatte die gesellschaftliche Realit&auml;t ihre Anf&uuml;hrer &uuml;berholt: Als Antwort auf den Druck der Reaktion waren auf Wohngebietsebene und in Betrieben basisdemokratische Machtorgane entstanden, die die Versorgung der Bev&ouml;lkerung mit Nahrungsmitteln in ihre H&auml;nde nahmen, den Transport aufrechterhielten und die Produktion organisierten.<\/p><p>Offensichtlich waren die Siegchancen des chilenischen Volkes sehr viel gr&ouml;&szlig;er als bisher angenommen. Die Lehren der chilenischen Revolution sind heute ein reicher Fundus f&uuml;r Parteien, die sich als links verstehen.<\/p><p>Die tiefe Tragik der chilenischen Revolution&auml;re besteht darin, dass sie an denselben Fehlern zugrunde gingen wie schon 100 Jahre vorher die Pariser Kommunarden.&nbsp;Sie glaubten, den b&uuml;rgerlichen Staatsapparat nur in die Hand nehmen zu m&uuml;ssen, um ihn f&uuml;r ihre Zwecke in Bewegung zu setzen. Sie waren nicht entschlossen genug, die &bdquo;b&uuml;rokratisch-milit&auml;rische Maschinerie&rdquo; zu zerbrechen.<\/p><p>Wie schon die Pariser Kommunarden wurden die chilenischen Revolution&auml;re Opfer ihres Vertrauens in die b&uuml;rgerlich-demokratischen Traditionen und ihres Gro&szlig;muts gegen&uuml;ber dem politischen Gegner.<\/p><p><em>Johnny Norden, war zu Zeiten der Unidad-Popular-Regierung Kulturattach&eacute; an der Botschaft der DDR in Santiago de Chile.<\/em><\/p><p><em>Der Artikel erschien zuerst in &ldquo;Das Bl&auml;ttchen&rdquo;, 15. Jahrgang, Nummer 18 und wurde im Zuge einer Kooperation von Amerika21 &uuml;bernommen. <\/em><\/p><p>Titelbild: Das letzte Foto, welches Salvador Allende lebend zeigt, Autor: Horacio Villalobos, gemeinfrei<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103723\">Der Putsch in Chile als Grundlage f&uuml;r die &bdquo;neoliberale Konterrevolution&ldquo; und die Chicago Boys<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103650\">11. 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