{"id":103867,"date":"2023-09-17T09:00:28","date_gmt":"2023-09-17T07:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103867"},"modified":"2023-09-16T04:32:10","modified_gmt":"2023-09-16T02:32:10","slug":"hinweise-der-woche-325","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103867","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &bdquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103867#h01\">Sahra Wagenknecht: &bdquo;Mir Rassismus vorzuwerfen, ist aberwitzig&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103867#h02\">Umweg &uuml;ber Indien: Importiert Deutschland weiter russisches &Ouml;l?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103867#h03\">G20-Gipfel &ndash; &Ouml;konom Flassbeck: Nur so k&ouml;nnen die Brics gegen die USA bestehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103867#h04\">Umfrage: &Ouml;l- und Gasheizungen beliebter als gedacht &ndash; auch bei Gr&uuml;nen-W&auml;hlern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103867#h05\">BAG W: Aktueller Jahresbericht zur Lebenslage wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Menschen ver&ouml;ffentlicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103867#h06\">Ein V&ouml;lkermord am Rande Europas &ndash; und niemand greift ein?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103867#h07\">&bdquo;Prinzessin der Desinformation&ldquo;: Warum das ZDF 90 Minuten f&uuml;r Alina Lipp opfert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103867#h08\">Harte Corona-Abrechnung eines Hausarztes: &bdquo;Zeugnis ablegen von verborgenem Leid&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103867#h09\">Freiheit f&uuml;r Julian Assange!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103867#h10\">Bundespressekonferenz gegen Journalist: &ldquo;Das ist Realsatire vom Allerfeinsten&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: &bdquo;Mir Rassismus vorzuwerfen, ist aberwitzig&ldquo;<\/strong><br>\nImmer mehr B&uuml;rger f&uuml;hlen sich nicht mehr von den Parteien im Bundestag vertreten, sagt Sahra Wagenknecht. Die ber&uuml;hmte Linken-Abgeordnete will das &auml;ndern. Sie fordert einen anderen Umgang mit der AfD und Alternativen &ndash; etwa durch eine neue Partei. (&hellip;)<br>\nSie spielen ja mit dem Gedanken, eine neue Partei zu gr&uuml;nden. Wen wollen Sie erreichen?<br>\nEs w&auml;re w&uuml;nschenswert, wenn die vielen Menschen, die sich eine Politik der wirtschaftlichen Vernunft und sozialen Gerechtigkeit und eine zurechnungsf&auml;hige Au&szlig;enpolitik w&uuml;nschen, wieder eine politische Stimme h&auml;tten. Eine, die im optimalen Fall so stark wird, dass sie die Politik ver&auml;ndern und die Ampel stoppen kann.<br>\nAlso national-konservativ, aber dennoch links?<br>\nJeder versteht etwas anderes unter solchen Begriffen. Ich finde, wir brauchen eine Politik f&uuml;r mehr sozialen Ausgleich und eine gerechtere Verteilung des Wohlstands, also die klassisch linken Themen: gute L&ouml;hne, ausk&ouml;mmliche Renten, soziale Sicherheit. Aktuell geht es aber vor allem auch darum, den wirtschaftlichen Abstieg unseres Landes zu verhindern.<br>\nSie reden seit fast einem Jahr dar&uuml;ber. Werden Sie nicht langsam unglaubw&uuml;rdig?<br>\nEine Parteigr&uuml;ndung ist nicht einfach. Ob man das Wagnis eingeht, kann nicht eine Person entscheiden. Eine Partei braucht f&auml;hige Organisatoren und ein Mindestma&szlig; an Strukturen in den L&auml;ndern. Wer unvorbereitet startet, bringt ganz sicher kein Erfolgsprojekt auf den Weg. Ich habe immer gesagt: bis sp&auml;testens Ende des Jahres wird die Entscheidung fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/migration-begrenzen-sahra-wagenknecht-im-interview-45460426%20\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Sahra Wagenknecht: &ldquo;Es gibt die politische Notwendigkeit f&uuml;r eine neue Partei&rdquo;<\/strong><br>\nGeht sie oder geht sie nicht? Seit Monaten l&auml;sst Sahra Wagenknecht offen, ob sie eine neue Partei gr&uuml;ndet. Im Interview mit unserer Redaktion erkl&auml;rt die Noch-Linken-Politikerin, warum sie eine solche Parteigr&uuml;ndung f&uuml;r n&ouml;tig h&auml;lt &ndash; und trotzdem noch zweifelt. [&hellip;]<br>\nKeine Person kann allein eine Partei gr&uuml;nden, zumindest keine, die ein Erfolgsprojekt wird. Man braucht Strukturen, man braucht f&auml;hige Organisatoren, man braucht ein richtiges Team. Und all das braucht eben auch Zeit. Die politische Notwendigkeit f&uuml;r eine neue Partei gibt es. Das ist f&uuml;r mich keine Frage. Ich bedauere, dass die Linke in den letzten Jahren immer bedeutungsloser geworden ist. Dadurch ist eine gro&szlig;e politische Leerstelle entstanden. Viele Menschen, auch viele ehemalige Linke-W&auml;hler, f&uuml;hlen sich von keiner Partei mehr vertreten und nicht wenige w&auml;hlen aus Verzweiflung die AfD.<br>\nBauen Sie die n&ouml;tigen Strukturen f&uuml;r eine neue Partei gerade auf? Der Vorstand der Linken hat Ihnen das vorgeworfen.<br>\nEs ist bekannt, dass ich keine gute Organisatorin bin.<br>\nWie bewerten Sie denn die aktuelle Oppositionspolitik der Linkspartei?<br>\nDie Linke hat gute Politiker, die Fraktionsvorsitzende Amira Mohamed Ali hat in der Haushaltsdebatte letzte Woche eine wirklich starke Rede gehalten. Aber das rei&szlig;t es nicht raus, wenn der Parteivorstand in eine ganz andere Richtung will. Auf jeden Fall br&auml;uchte es angesichts der kurzsichtigen, planlosen, teils schlicht inkompetenten Politik der Regierung eine starke, seri&ouml;se Opposition. Die Ampel ist die mit Abstand schlechteste Regierung, die die Bundesrepublik jemals hatte. Viele Menschen machen sich Sorgen um ihre Zukunft, nicht wenige haben angesichts der Teuerung M&uuml;he, mit ihrem Einkommen &uuml;ber den Monat zu kommen. Eine Regierung, die in dieser Situation den R&uuml;stungsetat aufbl&auml;ht und gleichzeitig den Rotstift bei Gesundheit, Renten, Pflege und Bildung ansetzt, wird ihrem W&auml;hlerauftrag nicht gerecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/sahra-wagenknecht-politische-notwendigkeit-partei-38617660\">web.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Umweg &uuml;ber Indien: Importiert Deutschland weiter russisches &Ouml;l?<\/strong><br>\nZahlen des Statistischen Bundesamts lassen den Schluss zu, dass Deutschland &uuml;ber Indien weiterhin gr&ouml;&szlig;ere Mengen russisches &Ouml;l importiert. Die Einfuhren aus Indien haben sich vervielfacht.<br>\nGelangen gr&ouml;&szlig;ere Mengen russisches &Ouml;l &uuml;ber den Umweg durch Indien nach Deutschland? Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts k&ouml;nnten so interpretiert werden: Die Einfuhren an Mineral&ouml;lerzeugnissen aus Indien haben sich in den ersten sieben Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verzw&ouml;lffacht, wie die Wiesbadener Beh&ouml;rde heute mitteilte. Indien wiederum bezieht nach UN-Angaben gro&szlig;e Mengen Roh&ouml;l aus Russland. [&hellip;]<br>\nGeorg Zachmann vom Thinktank Bruegel in Br&uuml;ssel sagte der Nachrichtenagentur AFP zu der Entwicklung der &Ouml;limporte aus Indien, es sei &ldquo;sehr plausibel, dass Deutschland und andere europ&auml;ische L&auml;nder implizit russisches &Ouml;l kaufen&rdquo;. Sobald eine direkte Handelsroute blockiert sei, sei der Markt in der Lage, dieses &ldquo;indirekt auszubalancieren&rdquo;. Auch wenn die genaue Herkunft des Roh&ouml;ls &ldquo;verschleiert&rdquo; werde, sei es &ldquo;wahrscheinlich russisch&rdquo;.<br>\nZachmann h&auml;lt es zudem f&uuml;r &ldquo;unwahrscheinlich&rdquo;, dass das EU-Embargo die russischen &Ouml;lexporte &ldquo;wesentlich reduzieren wird&rdquo;. Zum Preisdeckel sagte der Experte, da Russland insgesamt sehr gro&szlig;e &Ouml;lmengen exportiere, &ldquo;bleiben seine Einnahmen sehr hoch&rdquo;.<br>\nZahlen des Statistischen Bundesamts lassen den Schluss zu, dass Deutschland &uuml;ber Indien weiterhin gr&ouml;&szlig;ere Mengen russisches &Ouml;l importiert. Die Einfuhren aus Indien haben sich vervielfacht.<br>\nGelangen gr&ouml;&szlig;ere Mengen russisches &Ouml;l &uuml;ber den Umweg durch Indien nach Deutschland? Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts k&ouml;nnten so interpretiert werden: Die Einfuhren an Mineral&ouml;lerzeugnissen aus Indien haben sich in den ersten sieben Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verzw&ouml;lffacht, wie die Wiesbadener Beh&ouml;rde heute mitteilte. Indien wiederum bezieht nach UN-Angaben gro&szlig;e Mengen Roh&ouml;l aus Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/oel-russland-einfuhr-preisdeckel-sanktionen-ukraine-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Kritiker der Sanktionspolitik werden ja gern als Putinfreunde tituliert. Dabei ist es doch angesichts der aktuellen Marktlage noch weitaus freundlicher gegen&uuml;ber Moskau, wenn mehr russisches &Ouml;l zu h&ouml;heren Preisen &uuml;ber Indien eingekauft wird. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Russland ruinieren&rdquo; (II)<\/strong><br>\nDer Versuch Deutschlands und der EU, auf die Einfuhr russischen &Ouml;ls zu verzichten, ist gescheitert. Neue Branchenstatistiken zeigen, dass die Menge der Mineral&ouml;lerzeugnisse, die die Bundesrepublik aus Indien bezieht, in den ersten sieben Monaten 2023 auf mehr als das Zw&ouml;lffache des Vorjahreswerts in die H&ouml;he geschnellt ist. Indien wiederum konnte seinen Export nur steigern, weil es die Einfuhr russischen Erd&ouml;ls massiv ausgeweitet hat. Es gelangen also mutma&szlig;lich gro&szlig;e Mengen davon nach Deutschland &ndash; allerdings mit betr&auml;chtlichen Preisaufschl&auml;gen, von denen indische Milliard&auml;re profitieren. Zudem nimmt die EU, w&auml;hrend die Einfuhr kosteng&uuml;nstigen russischen Pipelinegases massiv reduziert wurde &ndash; auch wegen der Zerst&ouml;rung der Nord Stream-Pipelines &ndash;, mehr als die H&auml;lfte des teureren russischen Fl&uuml;ssiggases ab. Zugleich erholt sich die russische Wirtschaft und verzeichnet neues Wachstum. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock, die im Februar 2022 erkl&auml;rt hatte, die Sanktionen w&uuml;rden &bdquo;Russland ruinieren&ldquo;, hat deren Scheitern vor kurzem bedauernd damit entschuldigt, dass nicht n&auml;her erl&auml;uterte &bdquo;Logiken von Demokratien nicht in Autokratien greifen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9345\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>USA kaufen Uran aus Russland &ndash; Einfuhren offenbar drastisch erh&ouml;ht<\/strong><br>\nTrotz der auferlegten Sanktionen importieren die USA riesige Uran-Vorkommen aus Russland. Das kostet eine Menge Geld, das auch dem russischen Milit&auml;r zugute kommt. [&hellip;]<br>\nIn den ersten sechs Monaten (des laufenden Jahres) haben die USA rund 416 Tonnen russisches Uran gekauft, was gegen&uuml;ber dem Vorjahr eine Steigerung um mehr als das Doppelte bedeutet. 32 Prozent aller Uran-Importe kommen nun aus Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/usa-russland-sanktionen-uran-lieferungen-atomkraft-ukraine-krieg-handel-klimawende-erneuerbare-energien-92517574.html%20\">FR Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Trotz Sanktionen: Die H&auml;fen boomen &ndash; Russlands erstaunliche R&uuml;ckkehr in den Welthandel<\/strong><br>\nDer Warenumschlag an russischen Containerh&auml;fen erreicht fast das Niveau von vor dem Ukraine-Krieg, zeigt eine neue Analyse. Die Erholung kommt angesichts von Sanktionen und Rubel-Schw&auml;che &uuml;berraschend. Ihre Spuren lassen sich jedoch verfolgen.<br>\nRussland kehrt trotz aller Sanktionen aus dem Westen verst&auml;rkt in den Welthandel zur&uuml;ck. In den gr&ouml;&szlig;ten Containerh&auml;fen des Landes w&auml;chst der Warenumschlag stark, errechnete das Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW Kiel). Dahinter stehen vor allem boomende Gesch&auml;fte mit China. Dort nahmen die Importe aus Russland im August so stark zu wie nie zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article247402222\/Russland-Die-Haefen-boomen-Moskaus-erstaunliche-Rueckkehr-in-den-Welthandel.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Sanktionen wirken!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>G20-Gipfel &ndash; &Ouml;konom Flassbeck: Nur so k&ouml;nnen die Brics gegen die USA bestehen<\/strong><br>\nWashington will die Weltbank st&auml;rken, um China und die Brics zu schw&auml;chen. &Ouml;konom Heiner Flassbeck warnt im Interview vor steigender Abh&auml;ngigkeit armer L&auml;nder vom Westen. [&hellip;]<br>\nWashington ist bestrebt, den wachsenden Einfluss Pekings durch das globale Infrastrukturprojekt der Neuen-Seidenstra&szlig;e-Initiative und die starke Rolle im Staatenb&uuml;ndnis Brics abzuschw&auml;chen. Daf&uuml;r soll das Kreditvolumen der Weltbank massiv ausgeweitet werden. Die amerikanische Regierung hat das Vorhaben ganz oben auf die Tagesordnung des Gipfels setzen lassen.<br>\nDer US-Plan w&uuml;rde die Kreditkapazit&auml;t der Weltbank f&uuml;r L&auml;nder mit mittlerem und niedrigem Einkommen um 25 Milliarden US-Dollar erweitern, zitiert die Financial Times (FT) Vertreter der US-Regierung. Diese Zahl k&ouml;nnte auf mehr als 100 Milliarden US-Dollar steigen, wenn andere Nationen &auml;hnliche Zusagen machen w&uuml;rden.<br>\nAuf eine Aufstockung des Budgets anderer Staaten will die US-Regierung den Angaben zufolge beim G20-Gipfel und in den kommenden Wochen intensiv hinwirken. &bdquo;Wir arbeiten daran, sicherzustellen, dass andere Partner unserem Beispiel folgen&ldquo;, sagte Jake Sullivan, der Nationale Sicherheitsberater der US im FT-Bericht. Sullivan bestand darauf, dass die St&auml;rkung der Weltbank nicht &bdquo;gegen China&ldquo; gerichtet sei. Er sagte aber auch, es sei &bdquo;entscheidend&ldquo; f&uuml;r die L&auml;nder, Alternativen zu Pekings Neuen-Seidenstra&szlig;e-Initiative zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/g20-gipfel-indien-neoliberales-westliches-modell-oekonom-flassbeck-kritisert-us-strategie-li.386966\">Simon Zeise in der Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Indien-Europa-Korridor<\/strong><br>\nDeutschland beteiligt sich an Pl&auml;nen zum Aufbau eines Transportkorridors bis nach Indien und kooperiert dabei mit der EU und den USA. Wie Washington, Br&uuml;ssel, Berlin und die Regierungen weiterer Staaten am Rande des G20-Gipfels in New Delhi beschlossen haben, soll ein India-Middle East-Europe Economic Corridor (IMEC) Europa und S&uuml;dasien verbinden. Bestehen soll er aus einer Kombination aus Bahn- und Schiffstransport. Zudem ist der Bau von Unterseekabeln geplant; auch die Lieferung gr&uuml;nen Wasserstoffs aus Israel nach Europa ist vorgesehen. Das Projekt ist als Konkurrenzvorhaben zu Chinas Neuer Seidenstra&szlig;e konzipiert. Au&szlig;erdem soll es New Delhi st&auml;rker an die EU binden, um es leichter gegen Beijing in Stellung bringen zu k&ouml;nnen. Der IMEC ist das vierte Gro&szlig;projekt auf dem Feld der Infrastruktur, das EU und USA bislang gestartet haben, um die Neue Seidenstra&szlig;e zu schw&auml;chen. Zwei gelten als gescheitert, eines (&bdquo;Global Gateway&ldquo;) kommt eher schlecht als recht voran. Dabei ist der Investitionsbedarf auf dem Infrastruktursektor weltweit hoch und l&auml;sst Raum f&uuml;r chinesische und transatlantische Vorhaben in beliebiger H&ouml;he &ndash; nebeneinander und zur gleichen Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9342\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die &laquo;Achse des B&ouml;sen&raquo; ist zur&uuml;ck<\/strong><br>\nRusslands Pr&auml;sident Putin sammelt einen Klub von Diktatoren um sich &ndash; nun sucht er auch die Hilfe Nordkoreas, um noch mehr Zerst&ouml;rung &uuml;ber die Ukraine bringen zu k&ouml;nnen. Moskau macht sich damit auch als Mitglied des Uno-Sicherheitsrats unglaubw&uuml;rdig.<br>\nWelch ein Abstieg f&uuml;r den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin: Nachdem in diesem Sommer die grossen Gipfelkonferenzen der Brics-Staaten in S&uuml;dafrika und der G-20 in Indien ohne seine Anwesenheit stattgefunden haben, muss er nun ein eigenes, viel schlichteres Gipfeltreffen inszenieren. W&auml;hlerisch kann er dabei nicht sein, mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un hofiert er einen der &uuml;belsten Diktatoren der Welt. Russland ist isoliert, und sein Pr&auml;sident kann wegen des Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs nur noch in eine kleine Zahl von Staaten reisen. Umso mehr lechzt der Kreml nach einem Beweis daf&uuml;r, dass Russland noch immer Freunde hat &ndash; selbst wenn es Schurken sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/putin-und-der-klub-der-diktatoren-rueckkehr-der-achse-des-boesen-ld.1755861\">NZZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein Musterbeispiel westlicher Hybris und f&uuml;r die Blindheit gegen die eigenen Verbrechen, zum Beispiel zu den Kriegen der USA &uuml;berall auf der Welt. &Uuml;brigens, Made in Swiss ist dabei immer besonders gelungen und besonders ekelhaft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Umfrage: &Ouml;l- und Gasheizungen beliebter als gedacht &ndash; auch bei Gr&uuml;nen-W&auml;hlern<\/strong><br>\nDagegen ist das geplante Gesetz laut Umfrage eher unbeliebt: 81,5 Prozent der Besitzer dieser Modelle sind demnach mit der Arbeit der Bundesregierung rund ums Heizungsgesetz unzufrieden, nur 15,6 Prozent sind zufrieden. Selbst bei den Gr&uuml;nen-W&auml;hlern sind nur 39,5 Prozent zufrieden, aber 50 Prozent unzufrieden. (&hellip;)<br>\nIn der Umfrage wurden auch konkrete Kritikpunkte am Heizungsgesetz abgefragt. Drei Viertel der Befragten sorgen sich demnach, dass die potenziellen Kosten f&uuml;r den Austausch Ihrer derzeitigen Gas- oder &Ouml;lheizung sie finanziell &uuml;berfordern k&ouml;nnten.<br>\nDies ist insbesondere bei Unions- bzw. FDP-W&auml;hlern zur 80 bzw. 85 Prozent der Fall, jedoch &auml;u&szlig;erte sich auch bei Gr&uuml;nen- und SPD-W&auml;hlern eine Mehrheit entsprechend, so Civey. 72,4 Prozent geben auf die Frage, ob ihr Zuhause an das kommunale Fernw&auml;rmenetz angeschlossen sei und ihnen diese Information &uuml;berhaupt vorl&auml;ge an, der Haushalt sei nicht angeschlossen und werde es auch nicht.<br>\nDagegen sind 94 Prozent aller Besitzer mit den genannten Modellen zufrieden. Das gilt f&uuml;r Anh&auml;nger aller Parteien, so Civey. Selbst 87 Prozent der Gr&uuml;nen-W&auml;hler sind zufrieden mit ihrer Heizung. Ferner haben 69,1 Prozent aller Besitzer einer Gas- oder &Ouml;lheizung nicht vor, sie durch eine klimafreundliche Alternative zu ersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/heizungsgesetz-waermepumpe-robert-habeck-die-gruenen-heizen-initative-neue-soziale-marktwirtschaft-zr-92507489.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>BAG W: Aktueller Jahresbericht zur Lebenslage wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Menschen ver&ouml;ffentlicht<\/strong><br>\nDer in den letzten Jahren beobachtete Trend einer steigenden Anzahl von Klienten mit nicht-deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit in den Einrichtungen und Diensten der freien Tr&auml;ger hat sich nun bei etwa 30% stabilisiert. Dieser Wert liegt deutlich unter den Zahlen nicht-deutscher Klient:innen in der Statistik des Statistischen Bundesamtes zur Zahl der untergebrachten wohnungslosen Menschen: Im Jahr 2023 hatten etwa 80% der untergebrachten wohnungslosen Menschen eine nicht-deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit.<br>\nDie Daten der Dienste und Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe zeigen, dass knapp 70% der akut wohnungslosen Menschen vor&uuml;bergehend bei Freunden, Bekannten oder ihrer Herkunftsfamilie Unterkunft suchen, prek&auml;re Mitwohnverh&auml;ltnisse eingehen oder ganz ohne Unterkunft auf der Stra&szlig;e leben. Diese Menschen sind in der Bundesstatistik der institutionell untergebrachten Personen nicht inkludiert.<br>\nRund 97% der akut wohnungslosen Menschen geben an, dass sie sich eine eigene Wohnung f&uuml;r sich oder ihre Familie, ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft oder alternative Wohnformen bzw. Unterbringung w&uuml;nschen.<br>\n&bdquo;Ein sehr beunruhigender H&ouml;chstwert zeigt sich in diesem Jahr im Anteil der Familien, die im DzW erfasst wurden. Rund 11%, der Hilfesuchenden leben in Haushalten mit Kind(ern), darunter Alleinerziehende sowie Paare mit Kind(ern).&ldquo;, so Werena Rosenke, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der BAG W.<br>\nBei der Betrachtung des Verh&auml;ltnisses von Frauen und M&auml;nnern l&auml;sst sich erkennen, dass Frauen fr&uuml;hzeitiger Hilfe in Anspruch nehmen als M&auml;nner. 36% der Frauen suchen bereits im Prozess des Wohnungsverlustes professionelle Unterst&uuml;tzung, w&auml;hrend es bei M&auml;nnern knapp 21% sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bagw.de\/de\/neues\/\/default-9f92c5f186448d869e43bfda8d257cbd%20\">BAG Wohnungslosenhilfe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein V&ouml;lkermord am Rande Europas &ndash; und niemand greift ein?<\/strong><br>\nAserbaidschan hungert die Bewohner des armenisch besiedelten Gebiets Nagorni Karabach aus und droht mit milit&auml;rischer Gewalt. Zu bef&uuml;rchten ist eine &laquo;ethnische S&auml;uberung&raquo; wie einst im Bosnienkrieg &ndash; zumal der Wille der Grossm&auml;chte zum Einschreiten fehlt.<br>\nDie Europ&auml;ische Union beschreibt sich zunehmend als geopolitischen Akteur, der sich rund um den Globus f&uuml;r die Sache des Friedens einsetzt. Die Bew&auml;hrungsprobe f&uuml;r diesen noblen Anspruch l&auml;uft gegenw&auml;rtig aber nicht auf fernen Kontinenten, sondern an der T&uuml;rschwelle Europas: Im S&uuml;dkaukasus stehen die Zeichen auf Krieg und Vernichtung. Nach dem Vorbild von Gewaltherrschern wie Milosevic und Putin scheint der aserbaidschanische Diktator Ilham Alijew milit&auml;rische Fakten schaffen zu wollen. Noch besteht eine kleine Chance, sein Kalk&uuml;l zu durchkreuzen. (&hellip;)<br>\nSeit neun Monaten blockiert Aserbaidschan die Zufahrt zur armenisch besiedelten Region Nagorni Karabach. Sie soll so gezwungen werden, ihre im aserbaidschanisch-armenischen Krieg von 1988 bis 1994 errungene Eigenst&auml;ndigkeit aufzugeben und die Oberhoheit des Regimes in Baku zu akzeptieren. Das grausame Vorgehen Aserbaidschans &ndash; eines Europaratsmitglieds &ndash; verst&ouml;sst auf flagrante Weise gegen V&ouml;lkerrecht. Baku hat sich vertraglich verpflichtet, die &uuml;ber aserbaidschanisches Territorium f&uuml;hrende Verbindung zwischen Karabach und dem Mutterland Armenien offen zu halten.<br>\n&Uuml;ber den sogenannten Latschin-Korridor k&ouml;nnen jedoch nicht einmal mehr humanit&auml;re Transporte des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz passieren. Ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs vom Februar, gem&auml;ss dem Aserbaidschan unverz&uuml;glich den freien Personen- und G&uuml;terverkehr auf dieser Route sicherstellen muss, wird vom Alijew-Regime missachtet.<br>\nZudem ist eine Politik des Aushungerns einer Volksgruppe generell illegal. Sie erinnert an die jahrelange Belagerung der Enklave Srebrenica durch serbische Truppen im Bosnienkrieg. Mit Verweis auf diesen Pr&auml;zedenzfall hat der fr&uuml;here Chefankl&auml;ger des Internationalen Strafgerichtshofs Luis Moreno Ocampo in einem Gutachten klargestellt, dass Aserbaidschans Verhalten &ndash; das Verweigern von Nahrung und medizinischen G&uuml;tern &ndash; den Tatbestand des V&ouml;lkermords gem&auml;ss der Genozid-Konvention erf&uuml;llt. Auch dies hat nicht mehr als ein S&auml;useln in den Hauptst&auml;dten der Grossm&auml;chte ausgel&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/karabach-voelkermord-am-rand-europas-und-niemand-greift-ein-ld.1755160\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Prinzessin der Desinformation&ldquo;: Warum das ZDF 90 Minuten f&uuml;r Alina Lipp opfert<\/strong><br>\nDie in Russland lebende deutsche Bloggerin l&auml;sst den deutschen Medien keine Ruhe.<br>\nVor einigen Tagen hat das ZDF einen dreiteiligen Film unter dem Sammel-Titel &bdquo;The Princess of Desinformation&ldquo; gesendet. Der Dreiteiler hat bestimmt viel Geld gekostet. Die drei Filme mit insgesamt 90 Minuten L&auml;nge sind als &bdquo;Dokumentation&ldquo; aufgemacht. Aber man muss sich schon zwingen, sie bis zu Ende zu gucken.<br>\nWeil der Telegramm-Kanal von Lipp &ndash; &bdquo;Neues aus Russland&ldquo; &ndash; mit fast 200.000 Abonnenten t&auml;glich neue Infos und Videos bringt, hielt man es in der ZDF-Chefredaktion offenbar f&uuml;r n&ouml;tig, der in Russland lebenden Bloggerin gleich drei Filme zu widmen. [&hellip;]<br>\nLipp sei &bdquo;von ihrem russischen Vater beeinflusst&ldquo;, behauptet in dem Dreiteiler die &bdquo;Sozialpsychologin&ldquo; Pia Lamberty. Ihre Meinung zu der Bloggerin Alina Lipp ist nichts weiter als eine Recherche am K&uuml;chentisch. Eine echte Psychologin w&uuml;rde sich mit Alina Lipp treffen und sich mit ihr unterhalten. Aber die Expertin Lamberty forscht zu &bdquo;Verschw&ouml;rungsideologien&ldquo; &ndash; und da kommt ihr die deutsche Bloggerin gerade ganz gelegen. Lamberty geh&ouml;rt zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Center f&uuml;r Monitoring, Analyse und Strategie.<br>\nZur handwerklichen Arbeit des ZDF stellen sich einige Fragen. Wof&uuml;r werden die Leute beim ZDF bezahlt? Dass sie fast alle Au&szlig;enaufnahmen f&uuml;r den Dreiteiler aus YouTube-Videos von Lipp rausschneiden? Warum waren f&uuml;r den Dreiteiler nicht die Kamerateams des teuren ZDF-Studios in Moskau im Einsatz?<br>\nUnd warum hat man Alina Lipp nicht bei ihrer Arbeit im Donbass begleitet? Warum berichtet das deutsche Fernsehen selbst nicht aus dem Donbass? Warum l&auml;sst sie Lipp diese L&uuml;cke? ZDF und ARD berichten seit 2014 nicht aus den &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; Lugansk und Donezk und nicht von der Krim. Eine Ausnahme waren nur die Wahlen in den &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; 2018. Da berichteten Korrespondenten der beiden &ouml;ffentlich-rechtlichen Kan&auml;le aus Donezk und Lugansk, trotz Krieg, den es damals schon gab. Warum ist heute nicht m&ouml;glich, was damals m&ouml;glich war?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/prinzessin-der-desinformation-warum-das-zdf-90-minuten-fuer-alina-lipp-opfert\/\">Ulrich Heyden auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Harte Corona-Abrechnung eines Hausarztes: &bdquo;Zeugnis ablegen von verborgenem Leid&ldquo;<\/strong><br>\nDer Hausarzt Erich Freisleben fordert eine offene Debatte &uuml;ber die Corona-Impfstoffe. Pharma, Politik und Medien m&uuml;ssten in die Pflicht genommen werden. (&hellip;)<br>\nDie Impfgesch&auml;digten sind aber der Lackmustest, an dem sich zeigt, ob es wirklich um das Wohl der Menschen geht. Setzt die Politik alles daran, den Menschen, zu helfen, die ihr vertraut haben und denen die Impfkampagne f&uuml;rchterliche Sch&auml;den an ihren intakten K&ouml;rpern und Seelen angerichtet hatte? Stattet sie die Forschung mit allen dazu erforderlichen Mitteln aus, um Heilmittel zu finden? Ist sie bereit, Klarheit &uuml;ber das wirkliche Ausma&szlig; an Sch&auml;den zu schaffen? Steht sie f&uuml;r gebrochene Versprechen und eine zuk&uuml;nftige Sicherheit gerade?  Unerw&uuml;nschte Impffolgen durch die neue Technologie sind ein Thema f&uuml;r alle Menschen. Denn wir brauchen neben den Umweltsch&auml;den nicht auch noch irreparable Sch&auml;den der menschlichen Innenwelt. Hier sind die Medien als W&auml;chter der Demokratie gefordert. Wenn zu voreilig Vorschusslorbeeren verteilt wurden, mag man dies verzeihen, selbstgerechtes Beharren auf Fehlern nicht. Einzig eine gro&szlig;e d&auml;nische Zeitung hat sich bei ihren Lesern f&uuml;r ihrer Fehler in der Pandemie Berichterstattung entschuldigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/harte-corona-abrechnung-eines-hausarztes-zeugnis-ablegen-von-verborgenem-leid-li.387366\">Erich Freisleben in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Freiheit f&uuml;r Julian Assange!<\/strong><br>\nIn einem von G&uuml;nter Wallraff initiierten offenen Brief an Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock fordert der Journalist neben den Unterzeichnern &ndash; u. a. die Politikerin Sevim Dagdelen (Die Linke) und Exinnenminister Gerhart Baum, K&uuml;nstler wie Frank Castorf sowie Medienschaffende wie jW-Chefredakteur Stefan Huth &ndash; die Freilassung von Julian Assange: (&hellip;)<br>\nWir sind in gro&szlig;er Sorge um die Gesundheit und das Leben des Journalisten Julian Assange sowie die Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit in Europa. Deshalb wenden wir uns im Vorfeld Ihrer Reise in die USA an Sie. (&hellip;)<br>\nDie anhaltende Inhaftierung von Assange, deren Ende nicht in Sicht ist, steht in eklatantem Widerspruch zum universellen Grundrecht auf Meinungsfreiheit.<br>\nWir erinnern an Ihre Erkl&auml;rung im September 2021 nur wenige Tage vor der Bundestagswahl, in der Sie sich der Resolution der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 27. Januar 2020 sowie dem Appell des UN-Sonderberichterstatters Nils Melzer angeschlossen und die &raquo;sofortige Freilassung&laquo; von Julian Assange gefordert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/458662.html%20\">junge Welt <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Ob sich Frau Baerbock an ihre Worte vom September 2021 erinnert, und zwei Jahre sp&auml;ter doch noch etwas unternimmt, im Fall Assange?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundespressekonferenz gegen Journalist: &ldquo;Das ist Realsatire vom Allerfeinsten&rdquo;<\/strong><br>\nPresseverein will Vertreter von Alternativmedium Zugang verwehren. Rechtsstreit wirft Fragen auf &ndash; und geht in zweite Instanz. Nun spricht der Rechtsanwalt des Journalisten. [&hellip;]<br>\nDie Einw&auml;nde gegen eine Aufnahme von Herrn Warweg in die Bundespressekonferenz seien insbesondere mit seiner vorherigen T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers f&uuml;r RT DE begr&uuml;ndet worden und seine aktivische Art der Berichterstattung, res&uuml;mierte das Berliner Landgericht.<br>\nMarkus Kompa: Eigentlich nicht, das war vielmehr der unsichtbare Elefant im Raum. Die im Prozess vorgeschobenen &ldquo;Vorw&uuml;rfe&rdquo; erwiesen sich als konstruiert und unwahr. Die Bundespressekonferenz hat dann auch keine einzige der angeblichen Beschwerden vorgelegt. Ein vorgeblicher Regelversto&szlig;, das Posieren mit einer &ldquo;Free Assange&rdquo;-Maske im Konferenzraum der BPK, lag schon Jahre zur&uuml;ck, ereignete sich vor Beginn der damaligen Sitzung und war niemandem aufgefallen.<br>\nSoweit man Warweg vorwarf, den dpa-Korrespondenten als &ldquo;Kanzlerkorrespondenten&rdquo; zu verspotten, hatte Warweg keineswegs gespottet, sondern die von der dpa selbst benutzte Bezeichnung zitiert. Diesen Fauxpas darf man dem BPK-Vorstand aber nicht &uuml;bel nehmen: Journalisten, die Regierungsmeldungen apportieren, sind nun einmal in Recherche unge&uuml;bt.<br>\nWie bewerten Sie das Vorgehen des Vereins &ldquo;Bundespressekonferenz&rdquo;, der das erstinstanzliche Urteil ja offenbar in letzter Minute angefochten hat?<br>\nMarkus Kompa: Der Verein Bundespressekonferenz e.V. war fr&uuml;her mal eine ehrenwerte Einrichtung, die es allen professionellen Medienvertretern erm&ouml;glichte, gleichzeitig und fair an Regierungsinformationen aus erster Hand zu gelangen, ohne sich solche etwa durch Hofberichterstattung erkaufen zu m&uuml;ssen. Der Verein setzte sich auch aktiv f&uuml;r Pressefreiheit ein, etwa als vor zwanzig Jahren Bundestagspr&auml;sident Wolfgang Thierse Boulevardjournalisten wegen einer albernen Koks-Reportage Hausverbot erteilte.<br>\nDie verleihen j&auml;hrlich sogar einen Preis f&uuml;r Pressefreiheit. Der ging 2015 an jemanden mit der Begr&uuml;ndung &ldquo;Weil er nachfragt, nachbohrt, den Dingen auf den Grund geht&rdquo; &ndash; also genau das, was man dann bei Herrn Warweg als verwerflich hinstellte. Inzwischen wird der Preis aber auch f&uuml;r Infotainment vergeben wie etwa 2020 an den Corona-Podcast des NDR, der mit Pressefreiheit keine Ber&uuml;hrungspunkte aufweist.<br>\nAber zur&uuml;ck zur Frage: Weil die BPK in der Berufungsinstanz mit Vortrag zum Verhalten und Berichten des Herrn Warweg ausgeschlossen ist, werden wir am Kammergericht nur noch &uuml;ber die Reichweite der Pressefreiheit streiten. Ein Verein, der zum Zwecke der Pressefreiheit gegr&uuml;ndet wurde und nun gegen die Pressefreiheit argumentiert, handelt sich ein Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Bundespressekonferenz-gegen-Journalist-Das-ist-Realsatire-vom-Allerfeinsten-9305438.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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