{"id":103888,"date":"2023-09-15T16:30:36","date_gmt":"2023-09-15T14:30:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888"},"modified":"2023-09-15T16:03:59","modified_gmt":"2023-09-15T14:03:59","slug":"hinweise-des-tages-ii-600","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h01\">Paradebranche unter Druck (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h02\">Chinas n&auml;chster Angriff auf eine deutsche Industrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h03\">Sanktionen spalten die EU: &bdquo;Fast alle Unternehmen m&ouml;chten nach Russland zur&uuml;ck&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h04\">&raquo;Ru&szlig;land ruinieren&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h05\">Belarus: &laquo;Im Wirtschaftskrieg hat Geld dieselbe Funktion, wie Munition im Feuergefecht.&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h06\">Die FDP macht es einfacher, ein Auto bezuschusst zu bekommen, als ein Kind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h07\">Fragw&uuml;rdige Patente gef&auml;hrden Existenz kleiner Zuchtunternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h08\">Sicherheit und Nachhaltigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h09\">Zu Sozialpartnerschaft und Klassenkampf in Kriegs- und Krisenzeiten: Wir sind keine Diener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h10\">Zur Bilanz von Air Defender 2023<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h11\">Der Dammbruch von Derna &ndash; eine Katastrophe mit Ansage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h12\">&raquo;Sie betrifft die Rechte aller Internetnutzer&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h13\">mRNA-Impfung: Nur scheinbar hohe Wirkung bei Senioren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h14\">Drecksstaat darf man &uuml;ber den Staat nicht sagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103888#h15\">Zu guter Letzt: Merkels Beton-Skulptur nach nur zwei Jahren zusammengebrochen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Paradebranche unter Druck (II)<\/strong><br>\nEtwaige EU-Strafz&ouml;lle gegen Elektroautos aus China, wie sie die EU-Kommission im Blick hat, k&ouml;nnten der deutschen Industrie gr&ouml;&szlig;ere Sch&auml;den zuf&uuml;gen als deren chinesischer Konkurrenz. Davor warnen &Ouml;konomen, nachdem EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch die Einleitung einer Antisubventionsuntersuchung gegen chinesische E-Fahrzeuge angek&uuml;ndigt hat. Beijing werde Gegenma&szlig;nahmen verh&auml;ngen, zumal die EU ihrerseits batteriebetriebene Fahrzeuge stark subventioniere, erkl&auml;rt Gabriel Felbermayr, Direktor des &Ouml;sterreichischen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung. Die Gegenma&szlig;nahmen aber w&uuml;rden besonders deutsche Kfz-Hersteller treffen, die heute umfassend vom Chinagesch&auml;ft abh&auml;ngig seien. Felbermayr stuft das EU-Vorhaben als &bdquo;Bumerang&ldquo; ein. Zudem liefe es dem Ziel der Bundesregierung zuwider, die Zahl der E-Fahrzeuge auf deutschen Stra&szlig;en bis 2030 auf 15 Millionen anzuheben; dieses sei, hei&szlig;t es in einer aktuellen Analyse, nur mit Hilfe chinesischer Elektroautos zu erreichen, da diese deutlich billiger als deutsche Modelle, also auch f&uuml;r weniger wohlhabende Milieus bezahlbar seien. Gr&uuml;nen-Politiker loben die EU-Ma&szlig;nahme gegen China dennoch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9347\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Chinas n&auml;chster Angriff auf eine deutsche Industrie<\/strong><br>\nF&uuml;r die Energiewende und industrielle Wertsch&ouml;pfung in Deutschland droht ein gewaltiges Problem: Die Energiewende sollte eigentlich ein &bdquo;Wirtschaftswunder&ldquo; in Deutschland ausl&ouml;sen. Das hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) versprochen &ndash; ganz so wie zuvor schon die Wirtschaftspolitiker in der Fr&uuml;hphase des deutschen Solarbooms. Daraus geworden ist nichts: Die ihrerseits &uuml;ppig subventionierten chinesischen Hersteller lieferten gute Solarzellen zu Dumpingpreisen, die hiesigen Hersteller gaben auf.<br>\nJetzt k&ouml;nnte die chinesische Industrie erneut das Gesch&auml;ft mit der deutschen Energiewende machen. Der Grund: Peking hat gewaltige Produktionskapazit&auml;ten auch f&uuml;r Windturbinen errichten lassen. Das bringt sogenannte Skalen-Effekte, also Gr&ouml;&szlig;envorteile in der Produktion mit sich. Die Windturbinen sind dann schlicht billiger.<br>\n&bdquo;Mehr als 50 Prozent aller Windkraftanlagen weltweit werden derzeit in China installiert&ldquo;, warnte Siemens-Gamesa-Chef Eickholt: &bdquo;Dort entstehen Kapazit&auml;ten, die uns Skalen-Nachteile bescheren.&ldquo; Die Sorge des Siemens-Managers: Ist der chinesische Heimatmarkt erst einmal ansatzweise ges&auml;ttigt, werden sich Chinas Riesenfabriken ein Ventil suchen, und dieses Ventil hei&szlig;t Export. [&hellip;]<br>\nSchon heute enthalten Windkraftanlagen aus deutscher Produktion zu 60 bis 70 Prozent Komponenten aus China. Viele Guss- und Schmiedeteile sind in Europa gar nicht mehr zu bekommen. K&uuml;nftig liefern die Asiaten wom&ouml;glich gleich die ganze Turbine. Bei der Jahrhundertaufgabe des klimaneutralen Umbaus der europ&auml;ischen Energieversorgung droht eine weitere, einseitige Abh&auml;ngigkeit von China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus247467424\/Windkraft-Chinas-naechster-Angriff-auf-eine-deutsche-Industrie.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sanktionen spalten die EU: &bdquo;Fast alle Unternehmen m&ouml;chten nach Russland zur&uuml;ck&ldquo;<\/strong><br>\nDie Einfuhrverbote gegen Autos und andere private Sachen der Russen sorgen in Europa f&uuml;r Diskussionen. Finnland konfisziert nichts &ndash; schlie&szlig;t sich Italien an?<br>\nDie Einfuhrverbote der EU f&uuml;r russische Staatsb&uuml;rger sorgen f&uuml;r Diskussionen. Gem&auml;&szlig; der Sanktionsverordnung gegen Russland Nr. 833\/2014 ist die Einfuhr von Autos zu kommerziellen und touristischen Zwecken nicht gestattet. Auch viele pers&ouml;nliche Gegenst&auml;nde wie Handys, Laptops, Reisekoffer und sogar Kosmetik d&uuml;rfen die EU-Grenze nicht passieren. Allerdings scheinen nicht alle EU-L&auml;nder damit einverstanden zu sein.<br>\nAm Dienstagabend best&auml;tigte die EU-Kommission in einem neuen Merkblatt an die Zollbeh&ouml;rden das Verbot s&auml;mtlicher G&uuml;ter aus der Russischen F&ouml;deration. Berichten zufolge hat der deutsche Zoll bereits zuvor russische Autos konfisziert, Litauen und Lettland haben die Einfuhr solcher Fahrzeuge kurz nach der Klarstellung der EU untersagt. Die Sanktionsverordnung ist bereits seit l&auml;ngerer Zeit in Kraft und wurde zuletzt am 23. Juni 2023 ge&auml;ndert.<br>\nAllerdings sind offenbar nicht alle EU-Mitgliedstaaten bereit, diese Regelung umzusetzen. Am Dienstag teilte beispielsweise das finnische Au&szlig;enministerium mit, dass die entsprechende EU-Verordnung bisher nicht umgesetzt wurde. Weitere Entscheidungen k&ouml;nnten folgen, hie&szlig; es weiter. Ob sich dem noch weitere L&auml;nder anschie&szlig;en, ist derzeit schwer abzusehen. Letztendlich obliegt es den nationalen Beh&ouml;rden, wie und ob sie gegebenenfalls russische G&uuml;ter konfiszieren.<br>\nIn einem Interview mit der russischen Zeitung Izvestia &auml;u&szlig;erte der Pr&auml;sident des Verbandes italienischer Unternehmer in Russland (GIM-Unimpresa), Vittorio Torrembini, Bedenken hinsichtlich der strengen EU-Regelung. &bdquo;Italien wird sie definitiv nicht durchsetzen&ldquo;, erkl&auml;rte Torrembini und bezeichnete die Regelung als &bdquo;Provokation&ldquo; seitens der Europ&auml;ischen Kommission. Russische Staatsb&uuml;rger, die nach Italien reisen, sollten sich daher keine Sorgen machen.<br>\nTorrembini behauptete, dass viele italienische Unternehmen, die Russland seit dem 24. Februar 2022 verlassen haben, erw&auml;gen, ihre Aktivit&auml;ten in der F&ouml;deration wieder aufzunehmen, sobald die Lage es zul&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/sanktionen-spalten-die-eu-fast-alle-unternehmen-moechten-nach-russland-zurueck-li.388973\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Es wird immer alberner, jetzt erlaubt sich die EU schon Privateigentum von jedem einreisenden Russen zu konfiszieren, was ich als Diebstahl bezeichne. Sollen die Russen nackt &uuml;ber die Grenze kommen? Ein m&ouml;glicher Friede r&uuml;ckt damit immer weiter in die Ferne. Allm&auml;hlich scheint sich wohl bei einigen der Verstand und die Vernunft durchzusetzen, dass nicht mehr passiert, als dass die Sanktionen gegen Russland die eigenen L&auml;nder wirtschaftlich hart treffen. Dazu kam ja jetzt die Erkenntnis, dass auch weiterhin russisches Gas und Erd&ouml;l gekauft wird, wenn auch &uuml;ber Umwege und um vieles teurer. Die USA bezieht 30% ihres Urans aus Russland. Die Welt kann auf Dauer nicht gegeneinander existieren, sondern nur miteinander.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&raquo;Ru&szlig;land ruinieren&laquo;<\/strong><br>\nEU bleibt gr&ouml;&szlig;te Abnehmerin russischen Fl&uuml;ssiggases, zahlt daf&uuml;r mehr als f&uuml;r Pipelinegas. Ru&szlig;lands Wirtschaft w&auml;chst, westliche Sanktionen sind gescheitert.<br>\nDer Versuch der EU, auf die Einfuhr russischen &Ouml;ls zu verzichten, ist gescheitert. Neue Branchenstatistiken zeigen, da&szlig; die Menge der Mineral&ouml;lerzeugnisse, die zum Beispiel die Bundesrepublik Deutschland aus Indien bezieht, in den ersten sieben Monaten 2023 auf mehr als das Zw&ouml;lffache des Vorjahreswerts in die H&ouml;he geschnellt ist. Indien wiederum konnte seinen Export nur steigern, weil es die Einfuhr russischen Erd&ouml;ls massiv ausgeweitet hat. Zudem nimmt die EU, w&auml;hrend die Einfuhr kosteng&uuml;nstigen russischen Pipelinegases massiv reduziert wurde &ndash; auch wegen der Zerst&ouml;rung der &raquo;Nord Stream&laquo;-Pipelines &ndash;, mehr als die H&auml;lfte des teureren russischen Fl&uuml;ssiggases ab. Zugleich erholt sich die russische Wirtschaft und verzeichnet neues Wachstum. Da&szlig; die russische Wirtschaft sich nach dem Sanktionsschock vom Fr&uuml;hjahr 2022 wieder im Aufwind befindet, hatten bereits die j&uuml;ngsten Prognosen des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) best&auml;tigt. Der IWF hob im Juli seine Sch&auml;tzung f&uuml;r Ru&szlig;lands Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 von 0,7 auf 1,5 Prozent an. Damit liegt das Land exakt auf Augenh&ouml;he mit den Wachstumserwartungen der westlichen Industriel&auml;nder, die der IWF ebenfalls auf 1,5 Prozent taxiert. Schlecht kam mit einem Schrumpfen seiner Wirtschaftsleistung um rund 0,3 Prozent vor allem Deutschland weg. Ru&szlig;lands Wirtschaft w&auml;chst freilich nicht branchen&uuml;bergreifend. Eine herausragende Rolle spielt derzeit die R&uuml;stungsindustrie, die auf Hochtouren l&auml;uft. Vor allem ihr ist es zu verdanken, da&szlig; die russische Industrieproduktion im ersten Halbjahr 2023 mit 2,6 Prozent &uuml;berdurchschnittlich zugenommen hat. Auch der Einzelhandel hat zum Teil kr&auml;ftig zugelegt &ndash; dies insbesondere in Regionen, in denen R&uuml;stungsindustrie angesiedelt ist oder Soldaten stationiert sind. Nicht zuletzt w&auml;chst die Bauwirtschaft deutlich st&auml;rker als andere Branchen, unter anderem, weil der Wiederaufbau in den annektierten ukrainischen Territorien, die oft starke Kriegszerst&ouml;rungen aufweisen, energisch vorangetrieben wird. Ru&szlig;lands Au&szlig;enhandel w&auml;chst gleichfalls wieder. Wie das Kiel Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW) in der vergangenen Woche mitteilte, stieg die Menge der Waren zuletzt, die in den drei gr&ouml;&szlig;ten russischen Containerh&auml;fen gel&ouml;scht wurde. Bei den H&auml;fen handelt es sich um Sankt Petersburg an der Ostsee, Wladiwostok am Pazifik und Noworossijsk am Schwarzen Meer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1491250161778\/0\"> Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Belarus: &laquo;Im Wirtschaftskrieg hat Geld dieselbe Funktion, wie Munition im Feuergefecht.&raquo;<\/strong><br>\nEs sind wohl eher geo-&ouml;konomische Ambitionen als die Sorge um Demokratie und Menschenrechte, welche Litauen und die Europ&auml;ische Union dazu veranlasst haben, die Ausfuhr von Kunstd&uuml;nger aus Belarus zu blockieren. Die Zeche f&uuml;r den unilateralen Wirtschaftskrieg von Vilnius gegen seinen Nachbarn bezahlen aber ausgerechnet die finanzschw&auml;chsten L&auml;nder der Erde, ohne Aussicht auf Ersatz der ausgefallenen Lieferungen oder Erstattung der entstandenen Mehrkosten. Das Mittel der Wirtschafssanktionen, das westliche Staaten in den vergangenen Jahren ohne viel Zur&uuml;ckhaltung einsetzten, ist einmal grunds&auml;tzlich auf Konformit&auml;t mit V&ouml;lkerrecht und auf politische Konsequenzen hin zu untersuchen.<br>\nOhne Kunstd&uuml;nger geht es in der heutigen Landwirtschaft nicht mehr. Ernteertr&auml;ge und Lebensmittel-Preise werden stark von den D&uuml;ngemittellieferungen und der Preisverf&uuml;gbarkeit von D&uuml;nger beeinflusst (1). Die Weltbank h&auml;lt in ihrem j&uuml;ngsten Bericht unmissverst&auml;ndlich fest, dass &bdquo;landwirtschaftliche Kulturen direkt von D&uuml;ngemitteln abh&auml;ngig sind&ldquo; (2).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/belarus-im-wirtschaftskrieg-hat-geld-dieselbe-funktion-wie-munition-im-feuergefecht\/\">Ralph Bosshard auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die FDP macht es einfacher, ein Auto bezuschusst zu bekommen, als ein Kind<\/strong><br>\n#IchbinArmutsbetroffen Eigentlich freute sich unsere Autorin mal auf die Kindergrundsicherung &ndash; doch was die Bundesregierung jetzt beschlossen hat, macht sie nur noch w&uuml;tend. Sieht die FDP Kinder nur als &bdquo;Sozialklimbim&ldquo;, den man nicht tanken kann?<br>\nDie Kindergrundsicherung kommt also. Ich war eigentlich vorsichtig optimistisch: Klingt doch gut, eine Grundsicherung f&uuml;r die Maus! Doch je mehr Eckpunkte ich nun erfahre, desto mehr verwandelt sich mein Optimismus in Wut. In Deutschland ist es leichter, ein Auto bezuschusst zu bekommen, als ein Kind. Kinder kann man nicht tanken, und solange diese nicht arbeiten, sind sie Kostenfaktoren. Warum also mehr Geld in Kinder, besonders in Kinder von Armutsbetroffenen, stecken?<br>\n2,4 Milliarden gibt die Bundesregierung daf&uuml;r aus. Mehr Geld sei nicht da, behauptet der Bundesfinanzminister Christian Lindner. So zum Vergleich: Durch die steuerliche Beg&uuml;nstigung von Dieselkraftstoffen hat die Bundesregierung einen Steuerausfall von 8,2 Milliarden Euro pro Jahr. Immerhin drei Milliarden Euro fallen ihr durch das Dienstwagenprivileg weg. Auch Geld f&uuml;r Aufr&uuml;stung ist wichtiger als Kinder, siehe 100 Milliarden Sonderverm&ouml;gen. Und: Geld f&uuml;r Unternehmen im Rahmen des pro Jahr sieben Milliarden Euro teuren Wachstumschancengesetzes.<br>\nIch wei&szlig; nicht, ob es Ignoranz, Klassismus oder einfach nur Realit&auml;tsferne ist, die die meisten unserer Regierenden so entscheiden lassen. Kaum jemand dort war jemals armutsbetroffen oder macht sich die M&uuml;he, sich intensiv mit dem Thema Armut in Deutschland zu besch&auml;ftigen. Warum auch, es bringt keinen finanziellen Profit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/die-fdp-macht-es-einfacher-ein-auto-bezuschusst-zu-bekommen-als-ein-kind\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fragw&uuml;rdige Patente gef&auml;hrden Existenz kleiner Zuchtunternehmen<\/strong><br>\nGrosse Agrarkonzerne liessen tausende Pflanzensorten patentieren. F&uuml;r die Nutzung von Saatgut braucht es eindeutige Regelungen.<br>\nDie europ&auml;ische NGO &laquo;No Patents on Seeds!&raquo; fordert ein striktes Verbot f&uuml;r Patente auf Z&uuml;chtungsprozesse, einschliesslich Kreuzung oder Selektion sowie auf die Nutzung nat&uuml;rlich vorkommender oder zuf&auml;llig erzeugter genetischer Variationen. Der Zugang zur biologischen Vielfalt d&uuml;rfe nicht blockiert, die globale Ern&auml;hrungssouver&auml;nit&auml;t nicht mittels exklusiver Eigentumsanspr&uuml;che &uuml;ber Patente kontrolliert und behindert werden. Die Organisation appelliert an das Europ&auml;ische Patentamt sowie an Regierungen, hier endlich wirksame Massnahmen zu treffen.<br>\nDem B&uuml;ndnis geh&ouml;ren Umwelt-, Saatgut- und landwirtschaftliche Verb&auml;nde aus Deutschland, &Ouml;sterreich, D&auml;nemark, den Niederlanden, Belgien, UK und Portugal an. Die Schweiz ist durch ProSpecieRara, Swissaid, Public Eye und Biorespect vertreten:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/landwirtschaft\/fragwuerdige-patente-gefaehrden-existenz-kleiner-zuchtunternehmen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sicherheit und Nachhaltigkeit<\/strong><br>\nAnnalena Baerbocks im Juni vorgelegte und von der Bundesregierung beschlossene Sicherheitsstrategie unter dem Motto &raquo;Wehrhaft. Resilient. Nachhaltig.&laquo; verkauft die Milit&auml;rstrategie der Bundeswehr und der Nato als mit der Nachhaltigkeit vereinbar. Im ersten Kapitel hei&szlig;t es unter der &Uuml;berschrift &raquo;In einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen&laquo;: &raquo;Deutschlands sicherheitspolitisches Umfeld ist im Umbruch, wir erleben eine Zeitenwende. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine ist ein Bruch des V&ouml;lkerrechts und der europ&auml;ischen Sicherheitsordnung.&laquo; Das Papier nennt auch China als Rivalen. Die Aussage, Russland habe die Friedensordnung zerst&ouml;rt, stellt die Realit&auml;t auf den Kopf. (&hellip;)<br>\nDoch die Europ&auml;ische Friedensordnung hatte lange zuvor die Nato mit ihrer Osterweiterung gebrochen. Diese Tatsache versuchen die Nato und mit ihr die Meinungsmacher in den Staaten des Milit&auml;rb&uuml;ndnisses sowie die f&uuml;hrenden Politiker aus der Wahrnehmung der &Ouml;ffentlichkeit auszublenden. Niemand wird ernsthaft erkl&auml;ren k&ouml;nnen, inwiefern die Nato-Expansion mit Formulierungen im 2+4-Vertrag zum Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes oder mit der OSZE-Sicherheitscharta von 1999 in Einklang zu bringen ist. (&hellip;)<br>\nDas &raquo;Sicherheitsstrategie&laquo; genannte Papier der Bundesregierung baut seine Konzeption auf einer T&auml;uschung auf, es verletzt damit die Sicherheitsinteressen dieses Landes im Ansatz, da es Sicherheit nur gemeinsam und in Wahrhaftigkeit gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/sicherheit-und-nachhaltigkeit\/\">Bernhard Trautvetter in Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zu Sozialpartnerschaft und Klassenkampf in Kriegs- und Krisenzeiten: Wir sind keine Diener<\/strong><br>\nDie Kriegstrommeln, die die Sirenen der Corona-Zeit abl&ouml;sten, sollen &bdquo;uns&ldquo; eins machen mit denen da oben. Als &ndash; kriegsbedingt, weil das g&uuml;nstige russische Gas auf einmal vergiftet schien &ndash; die Preise zu galoppieren begannen, sollten wir uns als treue Sozialpartner zeigen: Einmalpr&auml;mie gegen die Inflation statt ordentlicher tabellenwirksamer Reallohnsteigerung. Wer die Lohnabrechnung der letzten Jahre neben die Nebenkostenabrechnung der Wohnung oder die gesammelten Tankquittungen legt, wird feststellen: Die Schere &ouml;ffnet sich. Sie wird sich weiter &ouml;ffnen, weil die Inflationsausgleichspr&auml;mien in die bitter n&ouml;tigen k&uuml;nftigen Lohnsteigerungen nicht einflie&szlig;en. Sie sind ausgegeben und futsch. Das Ergebnis lautet: Sozialpartnerschaft ist teuer. Vor allem aber: Sie ist verlogen. Denn die da oben werden nicht gram im Gesicht, wenn sie ihre Bilanzen neben ihre Ausgaben f&uuml;r unsere L&ouml;hne legen. Ihre Interessen sind nicht unsere. Ob in den Corona-Jahren oder jetzt im Krieg gegen Russland &ndash; ihre Gewinne sprudeln und sie haben es im Windschatten der Inflationsgew&ouml;hnung vermocht, Preise noch schneller zu steigern als die Ausgaben f&uuml;r Rohstoffe und Zwischenprodukte. Unsere Geldb&ouml;rsen werden d&uuml;nner, ihre Konten dicker. (&hellip;)<br>\nWer sich nicht mehr mit Partnerschaftsges&auml;usel das wohlver&bdquo;diente&ldquo; Geld aus der Tasche ziehen lassen will, wird sich Putinist, Kommunist, bald wohl auch &bdquo;Chinese&ldquo; schimpfen lassen m&uuml;ssen. Das kann uns am Hintern vorbeigehen &ndash; es wird hohe Zeit, selbstbewusst zu sagen: Ja, wir sind eine andere Klasse als Ihr da oben, und wir werden k&auml;mpfen. Die Zeit der Sozialpartnerschaft, die uns Millionen Menschen, die arbeiten, Milliarden Euro gekostet hat, ist vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/wir-sind-keine-diener-4783583\/\">Manfred Sohn in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zur Bilanz von Air Defender 2023<\/strong><br>\nAD23 diente als Drehscheibe nicht der Abschreckung, sondern der Eskalation. Der Bundesausschuss Friedensratschlag sprach von einer &raquo;Drohkulisse gegen Russland&laquo;. Zum Ende von AD23 bleibt aufmerksam zu beobachten, welche der US-Flugzeuge tats&auml;chlich in die USA zur&uuml;ckkehren oder in Europa verbleiben, um f&uuml;r den &raquo;Ernstfall&laquo; Stand-by bereit zu stehen. Erste Nachrichten lassen vermuten, dass F35 Tarnkappenbomber, F16 und A10 Kampfflugzeuge in Europa zus&auml;tzlich verbleiben sollen. Bezogen auf den Fliegerhorst Wunstorf, vor dessen Eingangstor Friedensgruppen aus Norddeutschland am 10. Juni medienwirksam demonstrierten, gilt es wahrzunehmen, ob das gro&szlig;e mobile Tanklager (mit einem Volumen von 2,4 Millionen Litern) tats&auml;chlich, wie angek&uuml;ndigt, bis zum September wieder abgebaut wird oder nicht. Wenn nicht, w&auml;re dies ein Hinweis auf weitere Kriegsvorbereitungen. Nicht durch Nato-Kriegsman&ouml;ver kann der Krieg in der Ukraine beendet werden, sondern nur durch Diplomatie. Nur Abr&uuml;stung bei gegenseitiger R&uuml;stungskontrolle kann einen dauerhaften Frieden im Rahmen einer europ&auml;ischen Friedensordnung gew&auml;hrleisten. Die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung fordert mehr Diplomatie, nicht mehr Waffen, sagen letzte Umfragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/zur-bilanz-von-air-defender-2023\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Dammbruch von Derna &ndash; eine Katastrophe mit Ansage<\/strong><br>\nNach dem Zusammenbruch der Staatlichkeit ist Libyen Katastrophen schutzlos ausgeliefert. Trotz eines Gutachtens von 2022, das die Katastrophe ank&uuml;ndigte, und ausgewiesener Gelder f&uuml;r Sanierungen wurden keine Wartungsarbeiten durchgef&uuml;hrt: ein Totalversagen der zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden und Politiker.<br>\nZun&auml;chst sah es nach einer Unwetterkatastrophe aufgrund des Sturmtiefs Daniel aus. Doch schon bald ert&ouml;nte der Hilfeschrei des stellvertretenden Premierministers im &ouml;stlichen Libyen, Hussein al-Qatrani, der am 11. September verzweifelt beklagte, dass Libyen keine Hilfe aus dem befreundeten Ausland angeboten werde. Zum ersten Mal wurde eine Zahl der Todesopfer genannt, die in die Tausende ging. Qatrani bat eindringlich um Hilfe, es dauere zu lange, bis international auf die Katastrophe reagiert werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/der-dammbruch-von-derna-eine-katastrophe-mit-ansage\">Gela News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&raquo;Sie betrifft die Rechte aller Internetnutzer&laquo;<\/strong><br>\nDatenschutzverein warnt weiter vor EU-Vorsto&szlig; zur Massen&uuml;berwachung von Chats. Kinderschutz kein Argument. Ein Gespr&auml;ch mit Konstantin Macher.<br>\nKonstantin Macher ist digitalpolitischer Sprecher von Digitalcourage e. V.<br>\nSeit Mai 2022 liegt ein Entwurf der EU-Kommission zu einer Verordnung mit &raquo;Vorschriften zur Verh&uuml;tung und Bek&auml;mpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern&laquo;, kurz: CSAR, vor. Stellungnahmen des EU-Rats und des EU-Parlaments stehen noch aus. Welches Vorhaben verbirgt sich hinter dem Etikett?<br>\nMit CSAR will die EU-Kommission Internetdienste dazu verpflichten, unsere Nachrichten und Onlineinhalte zu kontrollieren. Damit wird ein &Uuml;berwachungspaket geschaffen, das sich gegen die gesamte EU-Bev&ouml;lkerung richtet. Es umfasst den Angriff auf die Ende-zu-Ende-Verschl&uuml;sselung, so etwa bei Messengerdiensten wie Whatsapp, Signal und Threema, aber auch bei E-Mails, Cloud-Hostings und Computerspielchats. Dadurch wird es m&ouml;glich, Nachrichten automatisiert zu durchleuchten, potentiell betroffen sind davon alle Internetdienste; das automatisierte Durchforsten von Chatnachrichten w&auml;re mit einer enormen Quote an Falschpositiverkennungen &ndash; Meldungen von nur vermeintlich illegalen Inhalten &ndash; verbunden. Die &raquo;Chatkontrolle&laquo; wird mit dem Argument des Kinderschutzes begr&uuml;ndet, sie betrifft jedoch die Rechte aller Internetnutzer und Internetnutzerinnen.<br>\nWas sieht das EU-Gesetzespaket zur Chatkontrolle noch vor?<br>\nEs beinhaltet erweiterte Uploadfilter, Alterskontrollen und Netzsperren. Bei der Altersverifikation geht es darum, ob Menschen das Internet &uuml;berhaupt noch anonym verwenden k&ouml;nnen oder sie auf jeder Webseite, die sie aufrufen, ihr Gesicht in die Kamera halten m&uuml;ssen. Ein biometrisches Erkennungssystem sch&auml;tzt dann ein, ob sie &uuml;ber 18 sind. Damit wird die anonyme Internetnutzung sowie die digitale Teilhabe von Menschen, die noch nicht vollj&auml;hrig sind, verhindert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/459045.chatkontrolle-stoppen-sie-betrifft-die-rechte-aller-internetnutzer.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Weltweite Warnung vor &Uuml;berwachungspl&auml;nen der EU<\/strong><br>\nKurz vor dem Beschluss der Chatkontrolle warnt ein internationales B&uuml;ndnis von Nichtregierungsorganistionen vor den &Uuml;berwachungspl&auml;nen der EU. Die Verordnung gef&auml;hrde Freiheit und Sicherheit aller Internetnutzer*innen, sagen mehr als 80 NGOs aus Afrika, Asien, Europa, Latein- und S&uuml;damerika sowie den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/chatkonrolle-weltweite-warnung-vor-ueberwachungsplaenen-der-eu\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>mRNA-Impfung: Nur scheinbar hohe Wirkung bei Senioren<\/strong><br>\nDie Schutzwirkung der Impfung wurde von Anfang an stark &uuml;bertrieben. Das belegt eine Studie mit Senioren in Heimen.<br>\nDie Grippe-Impfung wurde fr&uuml;her als sehr wirksam eingestuft: 70 bis 90 Prozent Wirksamkeit sprach ihr beispielsweise das Bundesamt f&uuml;r Gesundheit zu. Doch im Jahr 2006 weckte eine Studie im angesehenen &laquo;International Journal of Epidemiology&raquo; grosse Zweifel. Sie wurde legend&auml;r, weil sie die vermeintliche Schutzwirkung der Grippe-Impfung raffiniert hinterfragte. &Uuml;blicherweise untersuchen Impfstudien einzig, ob die Impfung gegen die entsprechende Krankheit sch&uuml;tzt.<br>\nDiese Studienautorinnen und -autoren aber machten noch &laquo;Gegenproben&raquo;: Sie pr&uuml;ften nicht nur, ob die Grippe-Geimpften seltener an Grippe erkrankten als die Ungeimpften. Sondern sie analysierten zum Beispiel auch die Zahl der Unf&auml;lle bei Grippe-Geimpften und -Ungeimpften.<br>\nUnd siehe da: Die Grippe-Impfung sch&uuml;tzte Senioren anscheinend ebenso gut vor schweren Verletzungen wie vor einer schweren Lungenentz&uuml;ndung. Wer gegen Grippe geimpft war &ndash; so das Ergebnis &ndash; wurde deutlich seltener wegen eines Unfalls oder einer Verletzung hospitalisiert, verglichen mit Senioren, die sich nicht gegen Grippe hatten impfen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/mrna-impfung-nur-scheinbar-hohe-wirkung-bei-senioren\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Drecksstaat darf man &uuml;ber den Staat nicht sagen<\/strong><br>\n&bdquo;Ich kriege das absolute Kotzen bei diesem Drecksstaat und jeder einzelnen Person, die dieses menschenverachtende System unterst&uuml;tzt.&ldquo;<br>\nDer Anlass war nachvollziehbar traurig. Der Student durfte seine Gro&szlig;mutter nicht im Altenheim besuchen. Verlassen durfte sie das Heim auch nicht, weil es in der Einrichtung eine Erkrankung gegeben haben soll. Die alte Dame musste ihren 90. Geburtstag alleine feiern. Das f&uuml;hrte zur Unmuts&auml;u&szlig;erung des Studenten.<br>\nAufgrund eines anonymen (!) Hinweises nahm sich der D&uuml;sseldorfer Staatsschutz der Sache an. Die Details kann man in verlinkten Artikel nachlesen. Am Ende stand ein Strafbefehl des Amtsgerichts M&uuml;nchen. 1.500 Euro Geldstrafe soll der Betroffene zahlen, wegen &bdquo;Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole&ldquo; gem&auml;&szlig; &sect; 90a StGB. [&hellip;]<br>\nMit etwas gutem Willen k&ouml;nnte man das Ganze noch als Kritik am Staat in einer Sachfrage durchgehen lassen. Ich w&uuml;rde sagen, sp&auml;testens am Bundesverfassungsgericht stehen die Chancen hierf&uuml;r nicht schlecht.<br>\nBesser w&auml;re es nat&uuml;rlich gewesen, wenn der Fall sofort wegen Geringf&uuml;gigkeit eingestellt worden w&auml;re. Laut dem Bericht wurde stattdessen eine Riesenakte angelegt, die etliche Male zwischen D&uuml;sseldorf und M&uuml;nchen hin- und hergeschickt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lawblog.de\/archives\/2023\/09\/13\/drecksstaat-darf-man-ueber-den-staat-nicht-sagen\/%20\">law blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Merkels Beton-Skulptur nach nur zwei Jahren zusammengebrochen<\/strong><br>\nDas Kunstwerk war lebensgro&szlig; und zeigte die ehemalige Bundeskanzlerin auf dem R&uuml;cken eines Pferdes. Nach nur zwei Jahren ist die Merkel-Skulptur in sich zusammengebrochen. Grund daf&uuml;r waren wohl Wind und Wetter &ndash; nicht das politische Klima.<br>\nEin tonnenschweres Reiterstandbild der fr&uuml;heren Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in der Oberpfalz noch nicht einmal zwei Jahre gehalten. In der Nacht zum Donnerstag sei die 2,70 Meter hohe, lebensgro&szlig;e Skulptur in sich zusammengebrochen, wie K&uuml;nstler Wilhelm Koch berichtete. &bdquo;Leider war der damalige 3D-Betondruck nicht sehr haltbar und f&uuml;r den Au&szlig;enbereich ungeeignet&ldquo;, bilanzierte Koch.<br>\nBereits im Fr&uuml;hjahr waren erhebliche Sch&auml;den an der eineinhalb Tonnen schweren Skulptur aufgetreten. Der Pferdekopf war abgebrochen und eine Hand der CDU-Politikerin abgefallen. Danach sei das Reiterstandbild wieder zusammen gesetzt und renoviert worden. Laut Koch hatte es dadurch wieder einen optisch guten Eindruck gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article247470520\/Merkels-Beton-Skulptur-nach-nur-zwei-Jahren-zusammengebrochen.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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