{"id":103966,"date":"2023-09-18T08:38:40","date_gmt":"2023-09-18T06:38:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966"},"modified":"2023-09-18T08:38:40","modified_gmt":"2023-09-18T06:38:40","slug":"hinweise-des-tages-4444","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h01\">Die EZB verspielt ihre Glaubw&uuml;rdigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h02\">Krise der ebenfalls subventionierten europ&auml;ischen Autoindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h03\">Schlappe f&uuml;r Habeck: Niederlande kaufen langfristig LNG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h04\">Wie ich den Glauben an die etablierten Medien verlor (Teil I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h05\">Die schwindende Demokratie in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h06\">Annalena Baerbock vergleicht Xi Jinping mit Putin und nennt ihn einen Diktator<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h07\">NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg best&auml;tigt den &laquo;Kriegsbeginn schon im Jahr 2014, nicht erst im Februar 2022&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h08\">&laquo;Die Angst vor einem globalen Krieg ist gut f&uuml;r das Gesch&auml;ft&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h09\">G77 fordern gr&ouml;&szlig;ere Rolle auf internationaler B&uuml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h10\">Wie der Spiegel den Deutschen das Amtsenthebungsverfahren gegen Biden &bdquo;erkl&auml;rt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h11\">Fast jeder elfte Besch&auml;ftigte hat einen befristeten Arbeitsvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h12\">Linke sieht &bdquo;Symptom eines kaputten Rentensystems&ldquo;: Zahl arbeitender Rentner gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h13\">Covid-Impfung isch over: Lauterbach wird auch auf Millionen Dosen angepasster Impfstoffe sitzen bleiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h14\">&ldquo;Es muss etwas passieren&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h15\">Vom Tilburger Modell bis zur Enteignung des Sozialen Eigentums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103966#h16\">Lobbymacht von Amazon, Google &amp; Co. wird immer gr&ouml;&szlig;er<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die EZB verspielt ihre Glaubw&uuml;rdigkeit<\/strong><br>\nDie erneute Anhebung der Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte durch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) am 14. September 2023 ist im Gegensatz zu den neun vorangegangenen Erh&ouml;hungsschritten im EZB-Rat nicht mehr einstimmig beschlossen worden sondern laut der EZB-Pr&auml;sidentin Christine Lagarde nur noch mit einer &bdquo;soliden&ldquo; Mehrheit. Das &ouml;ffentliche Echo ist ebenfalls nicht mehr so einheitlich wie zuvor. Einige Fachleute wie der Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) Marcel Fratzscher betonen das Risiko, das die EZB mit diesem Schritt in Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone eingehe. Der Experte des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Markus Demary kritisiert die Entscheidung mehr oder weniger direkt: &bdquo;Die EZB hat sich daf&uuml;r entschieden, den Inflationsdruck aus der Wirtschaft herauszunehmen und nimmt f&uuml;r die Preisniveaustabilit&auml;t eine Rezession in Kauf&ldquo;. [&hellip;]<br>\nWer zwischen verschiedenen Ursachen von Preisniveausteigerungen klar unterscheidet, wei&szlig;, dass das jeweilige gesamtwirtschaftliche Umfeld, in dem sich die Geldpolitik abspielt, verschieden ist. Werden die Zinsen in Reaktion auf einen &uuml;berbordenden Nachfrageboom, der das Preisniveau unerw&uuml;nscht stark ansteigen l&auml;sst, erh&ouml;ht, befinden sich Unternehmen und Verbraucher bei Straffung der Geldpolitik in einer ganz anderen Ausgangslage, als wenn eine Zinserh&ouml;hung als Reaktion auf einen gro&szlig;en exogenen Preisschock erfolgt. Zeitliche Verz&ouml;gerungsmuster zwischen Zinspolitik und Reaktion der Preissteigerungsrate d&uuml;rften sich je nach zugrunde liegendem Szenario erheblich unterscheiden.<br>\nWie w&auml;re die EZB zufrieden zu stellen gewesen? Ein Gedankenexperiment<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/09\/17\/die-ezb-verspielt-ihre-glaubwuerdigkeit\/\">Friederike Spiecker auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Krise der ebenfalls subventionierten europ&auml;ischen Autoindustrie<\/strong><br>\nVor dem Europaparlament in Strassburg hat die EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen die chinesische Automobilindustrie kritisiert. Sie wirft China vor, die Weltm&auml;rkte mit subventionierten chinesischen Elektroautos zu &uuml;berschwemmen und damit den Wettbewerb zu verzerren. Es sei nicht akzeptabel, dass China seine Autoindustrie staatlich unterst&uuml;tze. Von der Leyen strebt eine Untersuchung der EU-Kommission wegen Wettbewerbsverzerrung an, was zu Strafz&ouml;llen auf chinesischen Fahrzeugen f&uuml;hren k&ouml;nnte.<br>\nTats&auml;chlich hatte China die Entwicklung, Herstellung und den Kauf von E-Autos schon ab 2010 finanziell gef&ouml;rdert. Vor f&uuml;nf Jahren subventionierten Lokalregierung und Zentralregierung beispielsweise den Kauf eines E-Autos mit einer Reichweite von 400 Kilomentern mit zusammen etwa 12&rsquo;000 Franken oder Euro. Doch seit 2022 seien diese Zusch&uuml;sse abgeschafft, meldet die NZZ. E-Autos seien jedoch weiterhin von der Umsatzsteuer befreit.<br>\n&Auml;hnliches taten allerdings auch europ&auml;ische L&auml;nder, die eine eigene Automobilindustrie haben. Beim Kauf eines Tesla zahlt Deutschland Innovationspr&auml;mien von bis zu 6&rsquo;750 Euro f&uuml;r Privat- und 9&rsquo;750 Euro f&uuml;r Gesch&auml;ftskunden. Staatliche Beihilfen f&uuml;r den Bau des Elektroauto-Werks in Brandenburg sind beschlossen, aber von Br&uuml;ssel noch nicht genehmigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/globalisierung\/krise-der-ebenfalls-subventionierten-europaeischen-autoindustrie\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schlappe f&uuml;r Habeck: Niederlande kaufen langfristig LNG<\/strong><br>\nDie Niederlande setzen in Zukunft auf Gas. Sie kaufen es langfristig bei den Amerikanern. Glaubt nur noch Robert Habeck an Wind und Sonne?<br>\nDer US-Energiekonzern ConocoPhillips hat einen 15-j&auml;hrigen LNG-Liefervertrag mit dem in den Niederlanden ans&auml;ssigen Gate Terminal unterzeichnet. Mit dem Deal wird die Gasmenge, die Conoco nach Europa liefert, um 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr erh&ouml;ht. Das fl&uuml;ssige Gas wird in speziellen Terminals regasifiziert, um dann weitertransportiert werden zu k&ouml;nnen.<br>\nDer Deal wird im Jahr 2031 in Kraft treten und soll ab diesem Jahr zur LNG-Versorgung f&uuml;r die Niederlande und Nordwesteuropa beitragen.<br>\nDer Deal ist eine Niederlage f&uuml;r die von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck forcierte Energiewende in Europa. Er ist das j&uuml;ngste Beispiel f&uuml;r eine neue Tendenz in der EU: Das Mantra von Wind- und Solarkraft, das vor allem in Deutschland und vor allem von Habeck vertreten wird, wird zunehmend von vielen Unternehmen unterlaufen. So berichtet die Fachwebsite Oilprice.com: &bdquo;W&auml;hrend Br&uuml;ssel und nationale Minister ihre neue Unabh&auml;ngigkeit von russischem Gas und die geringere Abh&auml;ngigkeit von Kohlenwasserstoffen im Allgemeinen dank eines Ausbaus von Wind- und Solarenergie bejubeln, unterzeichnen Unternehmen stillschweigend einen Vertrag nach dem anderen f&uuml;r die langfristige Erdgasversorgung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/schlappe-fuer-robert-habeck-niederlande-kaufen-langfristig-lng-li.417369\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie ich den Glauben an die etablierten Medien verlor (Teil I)<\/strong><br>\nMassenmedien sind oft unzuverl&auml;ssig, aber kaum jemand hat Zeit, die Nachrichten zu &uuml;berpr&uuml;fen. Wenn diese sich sp&auml;ter als falsch herausstellen, sind sie meist schon als &laquo;historische Wahrheit&raquo; auf der Festplatte der kollektiven Erinnerung eingebrannt.<br>\nSeit dem Golfkrieg von 1991 war es den Medien in den USA verboten, Bilder von S&auml;rgen toter Soldaten zu filmen. Die Massnahme wurde erst im Februar 2009 aufgehoben. Auch das Filmen toter oder verwundeter US-Soldaten war verboten und das Verbot wurde vor allem im Irak-Krieg mit extremer H&auml;rte durchgesetzt, wie Kameraleute berichteten. Als ich einmal im riesigen Archiv des Schweizer Fernsehens solche Aufnahmen suchte, fand ich eine einzige Sequenz, die etwa drei Sekunden dauerte. Ein amerikanischer Soldat versuchte da, aus einem brennenden Panzer zu klettern.<br>\nDrei Sekunden von tausenden Videos, die in diesem Krieg gedreht worden waren. Drei Sekunden, die &ndash; wie deutlich erkennbar &ndash; auf einen Fehler eines Cutters zur&uuml;ckzuf&uuml;hren waren, der ein IN oder OUT falsch gesetzt hatte, sodass Material sichtbar wurde, welches der Zensur anheimfallen sollte. Szenen einer Niederlage werden im Westen seit Vietnam nicht mehr gern gezeigt. Also gibt es keine Niederlagen mehr, denn die auf zweieinhalb Minuten komprimierten TV-News sind es, die Geschichte schreiben in unseren K&ouml;pfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-13-vom-12-september-2023.html#article_1562\">Helmut Scheben in Zeitgeschehen im Focus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die schwindende Demokratie in Europa<\/strong><br>\nDie ruhigen Tage im August sind eine gute Zeit, um &uuml;ber das kommende Jahr nachzudenken. Wenn ich auf meinen Kalender f&uuml;r 2024 schaue, steht vor allem die Wahl zum Europ&auml;ischen Parlament an &ndash; leider inspiriert sie mich nicht mehr so wie vor f&uuml;nf Jahren. 2019 kandidierte ich in Deutschland f&uuml;r das EU-Parlament, w&auml;hrend ein deutscher Kollege dies in Griechenland tat. Mit DiEM25, unserer paneurop&auml;ischen Bewegung, wollten wir darauf hinweisen, dass die europ&auml;ische Demokratie ein Schwindel bleiben wird, wenn sie nicht zu vollst&auml;ndiger Transnationalit&auml;t &uuml;bergeht. Im Jahr 2024 haben solche Gesten nicht einmal mehr symbolische Bedeutung. Meine M&uuml;digkeit im Hinblick auf die Europawahl im Juni 2024 liegt nicht daran, dass ich das Interesse an der europ&auml;ischen Politik verloren oder in letzter Zeit politische Niederlagen erlitten h&auml;tte, von denen ich nicht wenige erlebte. Was mich ersch&ouml;pft, ist die Schwierigkeit mir vorzustellen, dass die Saat der Demokratie noch zu meinen Lebzeiten in der Europ&auml;ischen Union aufgehen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/yanis-varoufakis\/die-schwindende-demokratie-in-europa\">Yanis Varouvakis in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Annalena Baerbock vergleicht Xi Jinping mit Putin und nennt ihn einen Diktator<\/strong><br>\nEin Interview von Deutschlands Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock mit dem amerikanischen Sender Fox News wird im Netz kontrovers diskutiert. Der Journalist Thilo Jung hat einen Ausschnitt des Gespr&auml;chs, das am 14. September ausgestrahlt wurde, auf dem sozialen Netzwerk X geteilt, vormals Twitter. Er schreibt in einem Beitrag: &bdquo;1) Baerbock bei Fox News 2) Au&szlig;enministerin nennt Xi einen Diktator&ldquo;<br>\nIn dem Gespr&auml;ch betont Baerbock, dass Deutschland die Ukraine so lange wie notwendig unterst&uuml;tzen werde. Dann sagt sie weiter: &bdquo;Falls Putin diesen Krieg gewinnt, was w&auml;re das f&uuml;r ein Zeichen f&uuml;r andere Diktatoren in der Welt? Wie etwa f&uuml;r Xi, Chinas Pr&auml;sident? Deshalb muss Ukraine diesen Krieg gewinnen.&ldquo;<br>\nIn den Kommentaren kritisieren Nutzer Baerbocks Aussage als sch&auml;dlich f&uuml;r den Ruf Deutschlands. Andere weisen die Aufregung &uuml;ber den Begriff &bdquo;Diktator&ldquo; gegen&uuml;ber Xi zur&uuml;ck und deuten darauf hin, dass sich China selbst in der Verfassung als Diktatur bezeichnet. (Tats&auml;chlich steht in der Verfassung nicht, dass der Pr&auml;sident an der Spitze das Land als Diktator f&uuml;hren d&uuml;rfe, sondern dass die Volksrepublik China &bdquo;unter der demokratischen Diktatur des Volkes&ldquo; stehe.)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/annalena-baerbock-vergleicht-xi-jinping-mit-putin-und-nennt-ihn-einen-diktator-li.417538%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Scheinbar legt es diese Person darauf an, unserem Land best&auml;ndig weiter zu schaden und unseren Ruf in aller Welt zu ruinieren. Im Gegensatz zu ihren gescheiterten Ank&uuml;ndigungen, Russland zu ruinieren.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist es Dummheit, den Pr&auml;sidenten der wichtigsten Handelsnation Deutschlands als &bdquo;Diktator&ldquo; zu bezeichnen, Boshaftigkeit gegen&uuml;ber der hiesigen Bev&ouml;lkerung und Wirtschaft oder bedingungsloser Gehorsam gegen&uuml;ber den US-Interessen? Wie oft soll Frau Baerbock noch beweisen d&uuml;rfen, dass sie Diplomatie nicht beherrscht?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Baerbocks Gr&uuml;&szlig;e an die Diktatoren der Welt<\/strong><br>\nF&uuml;r meinen Blutdruck w&auml;re es ein Geschenk, wenn Deutschlands Chefdiplomatin mal ein paar Wochen Urlaub machen w&uuml;rde. Vielleicht in einem Schweigekloster. Denn im aktuellen Interview auf &ldquo;Fox News&rdquo; nannte sie Xi Jinping einen Diktator. Diese Frau ist wirklich nicht mehr zu retten.<br>\nWo sie geht und steht und hinfliegt (falls der Flieger nicht streikt), verbreitet sie entweder deutsche Arroganz und &Uuml;berheblichkeit, oder aber sie tritt aggressiv und belehrend auf. Immer die &ldquo;westlichen Werte&rdquo; im Schlepptau, wird sie nicht m&uuml;de, anderen Staatschefs zu diktieren, wie diese zum Thema Klimaschutz, LGBTQ+XYungel&ouml;st oder dem Trampolin als solchem zu stehen haben.<br>\nApropos diktieren &ndash; jetzt haut Baerbock also mal eben raus, dass der chinesische Xi Jinping ein Diktator ist. Sie sagte das nicht bei Maybrit Illner oder Sandra Maischberger, sondern im US-amerikanischen Sender Fox News. F&uuml;r t-online ein Grund, sich &uuml;ber Baerbocks Beweggr&uuml;nde Gedanken zu machen &ndash; mit dem Ergebnis, dass sie das schon gut gemacht hat. Diese &ldquo;Sache&rdquo; mit dem Diktator beschreibt t-online so:<br>\n&ldquo;Der chinesische Pr&auml;sident Xi Jinping mag ein Diktator sein. So deutlich aber sprechen das die Mitglieder der deutschen Bundesregierung bislang kaum aus. Denn es d&uuml;rfte in China nicht gern geh&ouml;rt werden. Dass Baerbock eine m&ouml;gliche Verstimmung mit Peking in Kauf nimmt, kann viele Gr&uuml;nde haben: Vielleicht ist ihr diese Deutlichkeit nur herausgerutscht. Vielleicht will sie ihre ehrliche &Uuml;berzeugung aber auch einfach zum Ausdruck bringen.&rdquo;<br>\nWas beweist: Inkompetente und eskalierende Politik ist ohne Unterst&uuml;tzung der Medien schlicht nicht m&ouml;glich. Sonst liest man im deutschen Mainstream &uuml;brigens so gut wie nichts &uuml;ber Baerbocks neuerlichen Aussetzer. Auch das geh&ouml;rt zum &ldquo;Qualit&auml;tsjournalismus&rdquo;: Wenn es richtig &uuml;bel wird, einfach mal die Klappe halten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/180976-baerbocks-gruesse-an-die-diktatoren-der-welt\/\">Tom J. Wellbrock in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg best&auml;tigt den &laquo;Kriegsbeginn schon im Jahr 2014, nicht erst im Februar 2022&raquo;<\/strong><br>\nAm 7. September 2023 hat NATO-Generalsekret&auml;r im EU-Parlament eine Rede gehalten, in der er die immer enger werdende Zusammenarbeit zwischen der EU und der NATO best&auml;tigt und eine noch engere Zusammenarbeit EU-NATO gefordert hat. Au&szlig;erdem best&auml;tigte er, dass der Krieg nicht erst im Jahr 2022 begonnen hat, sondern schon im Jahr 2014. Allerdings verschwieg Stoltenberg dabei, dass der von den USA massiv unterst&uuml;tzte Putsch auf dem Kiever Maidan der konkrete Anlass war, warum sich die Bev&ouml;lkerungen der Krim und des Donbass von der Ukraine trennen wollten. Wie so oft: Man kann auch mit dem Verschweigen von Tatsachen die Unwahrheit sagen. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/nato-generalsekretaer-jens-stoltenberg-bestaetigt-den-kriegsbeginn-schon-im-jahr-2014-nicht-erst-im-februar-2022\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Krieg in der Ukraine, ein &laquo;strategischer Gl&uuml;cksfall f&uuml;r die NATO&raquo;!<\/strong><br>\nDass die westliche Berichterstattung und Kommentierung des Krieges in der Ukraine wenig mit unabh&auml;ngigem und ehrlichem Journalismus zu tun hat, ist offenkundig. Die US-amerikanische Plattform &laquo;fair.org&raquo; hat dazu eine lange Analyse &ndash; basierend auf Dutzenden von Zitaten aus renommierten US-Medien &ndash; publiziert, speziell auch &uuml;ber die sinnlose ukrainische Gegenoffensive, von der man wusste, dass sie nicht erfolgreich sein konnte. Aus diesem langen Bericht sei hier eine besonders brisante Stelle wiedergegeben &ndash; ebenfalls w&ouml;rtlich, wenn auch &uuml;bersetzt. Den Link auf das ganze Original finden die Leserinnen und Leser am Ende dieses Auszugs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-krieg-in-der-ukraine-ein-strategischer-gluecksfall-fuer-die-nato\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&laquo;Die Angst vor einem globalen Krieg ist gut f&uuml;r das Gesch&auml;ft&raquo;<\/strong><br>\nDas berichtete die Agentur Reuters von der j&uuml;ngsten Waffenmesse in London. Der Waffenindustrie geht es um Ums&auml;tze und Gewinne.<br>\nSeit der letzten gr&ouml;ssten R&uuml;stungsmesse Europas in London im September 2021 h&auml;tten &laquo;der Einmarsch Russlands in der Ukraine und die dramatisch gestiegenen Spannungen in Bezug auf Taiwan und Nordkorea den Waffenherstellern weltweit einen Adrenalinstoss versetzt&raquo;, berichete die Nachrichtenagentur Reuters &uuml;ber die am 12. September zu Ende gegangene Messe &laquo;Defence and Security Equipment International&raquo; (DSEI). Reuters zitierte die F&uuml;hrungskraft eines Waffenkonzerns: &laquo;Krieg ist gut f&uuml;r das Gesch&auml;ft&raquo;.<br>\nUnter dem Titel &laquo;Die Welt wird weniger sicher &ndash; die Waffenbauer profitieren davon&raquo; berichtete die ZEIT &uuml;ber die DSEI: &laquo;Wegen Russlands Angriffskrieg und Chinas Aufr&uuml;stung sind Panzer, Raketen und Drohnen gefragt wie nie zuvor. Das zeigt Europas gr&ouml;sste R&uuml;stungsmesse in London.&raquo;<br>\nJames Cartlidge, der in Londons Regierung f&uuml;r die Beschaffung von Waffen zust&auml;ndig ist, sagte in seiner Er&ouml;ffnungsrede: &laquo;Wir alle streben nach mehr Sicherheit in einer volatilen Welt. Ein grosser Teil der Schuld f&uuml;r diese anhaltende Unsicherheit liegt in der illegalen und sinnlosen Invasion Russlands in der Ukraine.&raquo; Er lobte die Ukrainer, wie rasch sie neue Drohnen und unbemannte Systeme einsetzen, &laquo;um den Feind anzugreifen und zu zerst&ouml;ren&raquo;. Und er wirbt um Partner rund um die Welt, die zusammen mit Grossbritannien aufzur&uuml;sten, etwa beim Kampfflugzeug der Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/die-angst-vor-einem-globalen-krieg-ist-gut-fuer-das-geschaeft\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>G77 fordern gr&ouml;&szlig;ere Rolle auf internationaler B&uuml;hne<\/strong><br>\nIm kubanischen Havanna haben Vertreterinnen und Vertreter aus rund 130 L&auml;ndern ihren gemeinsamen Gipfel der sogenannten G77-Staaten beendet. Zentrales Thema der zweit&auml;gigen Beratungen war eine engere Kooperation zwischen den Mitgliedern der Gemeinschaft und Forderungen an die Industriestaaten, den G77 mehr internationale Teilhabe zu erm&ouml;glichen.<br>\nIn einer gemeinsamen Abschlusserkl&auml;rung warnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens, die wirtschaftlichen Probleme in den Entwicklungs- und Schwellenl&auml;ndern des globalen S&uuml;dens h&auml;tten infolge mehrerer Krisen einen H&ouml;hepunkt erreicht. Die Folgen der Corona-Pandemie, die steigende Inflation, Finanzkrisen und geopolitische Spannungen belasteten die eigenen Wirtschaftssysteme. Und f&uuml;r keine dieser weltweiten Krisen gebe es bislang einen Fahrplan, um sie zu bew&auml;ltigen. (&hellip;)<br>\nDie Abschlusserkl&auml;rung der G77-Staaten umfasst 46 Punkte. Im Kern wollen die Mitglieder eine gerechtere internationale Wirtschafts- und Sozialordnung durchsetzen. Daf&uuml;r werden in der Erkl&auml;rung Anforderungen an die G77 selbst gestellt. Die &ldquo;Einheit&rdquo; innerhalb des B&uuml;ndnisses solle gest&auml;rkt werden, um durch eine intensivere Zusammenarbeit die eigene &ldquo;Rolle auf der internationalen B&uuml;hne&rdquo; zu festigen. Brasiliens Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva forderte die L&auml;nder zudem auf, mehr in die eigene Wirtschaft zu investieren &ndash; in Erneuerbare Energien etwa oder in eine nachhaltige Industrialisierung.<br>\nDoch vor allem erhebt die Staatengemeinschaft Forderungen an die wirtschaftlich st&auml;rkeren Nationen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/gipfel-kuba-globalersueden-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>G77-Gipfel auf Kuba setzt auf Kooperation<\/strong><br>\nDie G77 ist eine Gruppe von inzwischen 134 Entwicklungs- und Schwellenl&auml;ndern. Auf dem Gipfel in Havanna bekannten sie sich zu einer st&auml;rkeren Zusammenarbeit, um dem Globalen S&uuml;den gr&ouml;&szlig;eres Gewicht in der Welt zu geben. (&hellip;)<br>\nSie forderten eine st&auml;rkere Ber&uuml;cksichtigung ihrer Interessen. So m&uuml;ssten die internationalen Finanzinstitutionen wie die Weltbank dringend reformiert werden und grunds&auml;tzlich m&uuml;ssten die Entwicklungsl&auml;nder st&auml;rker in internationalen Entscheidungsgremien vertreten sein.<br>\nDie G77 war 1964 von 77 Staaten des Globalen S&uuml;dens gegr&uuml;ndet worden, um ihre Interessen international besser zur Geltung zu bringen. China beteiligt sich an den Forderungen des B&uuml;ndnisses, betrachtet sich aber nicht als Mitglied. Das in den 90er Jahren ausgeschiedene Mexiko beantragte, wieder in die G77 aufgenommen zu werden. (&hellip;)<br>\nKuba hat derzeit den rotierenden G77-Vorsitz inne. An dem zweit&auml;gigen Gipfel in Havanna hatten auch UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres sowie etwa 30 Staats- und Regierungschefs teilgenommen, darunter die Staatschefs von Brasilien, Venezuela, und Argentinien, Luiz In&aacute;cio Lula da Silva, Nicol&aacute;s Maduro und Alberto Fern&aacute;ndez, die Pr&auml;sidenten von Angola und Mosambik, Joao Lourenco und Filipe Nyusi, sowie Pal&auml;stinenserpr&auml;sident Mahmud Abbas und der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/g77-gipfel-auf-kuba-setzt-auf-kooperation\/a-66835464\">DW<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie der Spiegel den Deutschen das Amtsenthebungsverfahren gegen Biden &bdquo;erkl&auml;rt&ldquo;<\/strong><br>\nDie korrupten Gesch&auml;fte des Biden-Clans sind ein klassisches Beispiel daf&uuml;r, wie die deutschen Medien ihre Leser desinformieren und &ldquo;dumm halten&rdquo;. Das hat der Spiegel nun in einem weiteren Artikel eindrucksvoll demonstriert. (&hellip;)<br>\nDie Kernaussagen, die der Spiegel-Leser pr&auml;sentiert bekommt, sind also erstens, dass Biden alles bestreitet, und zweitens, dass die Republikaner angeblich &bdquo;keine Belege f&uuml;r wirkliches Fehlverhalten&ldquo; vorweisen k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nSchon im Sp&auml;tsommer 2020 ist ein 87 Seiten langer gemeinsamer Untersuchungsbericht der Komitees des US-Senats f&uuml;r Homeland Security und Finance Majority mit 431 Quellenverweisen ver&ouml;ffentlicht worden, die die Untersuchungsergebnisse best&auml;tigen. (&hellip;)<br>\nAlleine diese Untersuchung h&auml;tte schon ausreichen m&uuml;ssen, um ein Strafverfahren gegen Biden zu er&ouml;ffnen, denn in dem Bericht sind diverse Zahlungen an die Bidens in Millionenh&ouml;he mit Kontoausz&uuml;gen belegt. Es handelt sich also nicht um irgendwelche unbelegten Vorw&uuml;rfe, sondern um Millionenbetr&auml;ge, die unbestritten aus dem Ausland (unter anderem aus der Ukraine) an die Bidens gezahlt wurden. Trotzdem hat die westlichen Medien das nie interessiert und auch das FBI oder andere US-Strafverfolgungsbeh&ouml;rden waren nicht der Meinung, deswegen ermitteln zu m&uuml;ssen, obwohl solche Zahlungen aus dem Ausland, die auch nur den Verdacht erregen, politische Entscheidungen der US-Regierung zu beeinflussen, in den USA verboten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/wie-der-spiegel-den-deutschen-das-amtsenthebungsverfahren-gegen-biden-erklaert\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fast jeder elfte Besch&auml;ftigte hat einen befristeten Arbeitsvertrag<\/strong><br>\nDie Zahl der befristeten Arbeitsverh&auml;ltnisse in Deutschland hat zugenommen. Laut einer Antwort<br>\nder Bundesregierung auf eine Anfrage der Linke-Fraktion hatten 3,24 Millionen abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte im Jahr 2022 einen befristeten Arbeitsvertrag, wie die &raquo;Augsburger Allgemeine&laquo;  aus dem ihr vorliegenden Schreiben berichtet.<br>\nDas sind 8,7 Prozent aller Besch&auml;ftigten, womit fast jeder elfte Arbeitnehmende in Deutschland nur &uuml;ber eine befristete Stelle verf&uuml;gt. Im Jahr zuvor waren es noch 3,13 Millionen befristete Vertr&auml;ge gewesen.<br>\nDie Befristungsquote von M&auml;nnern und Frauen ab 25 Jahren unterscheidet sich dabei kaum. Von einer Befristung sind vor allem j&uuml;ngere Arbeitnehmer zwischen 25 und 34 betroffen, wie Zahlen des Statistischen Bundesamts  zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/zahl-der-befristungen-in-deutschland-fast-jeder-elfte-beschaeftigte-hat-einen-befristeten-arbeitsvertrag-a-c45bd273-6cb7-41a3-9ea5-dd6df59ce710%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Angeblich gibt es doch seit Jahren einen Fachkr&auml;ftemangel und k&ouml;nnen gerade junge Arbeitnehmer &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/fachkraefte-arbeitsmarkt-beschaeftigung-101.html\">die Arbeitsbedingungen diktieren<\/a>&ldquo;. Komisch, dass sie dann in so gro&szlig;er Anzahl sachgrundlos (!) befristet werden k&ouml;nnen, immer zum Nachteil des Arbeitnehmers. Und warum versucht die Arbeitgeberseite nicht, die jungen Menschen, die angeblich so schwer zu finden sind, mit unbefristeten Vertr&auml;gen an sich zu binden? Offensichtlich bestehen die Verlautbarungen zum Thema &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; nur aus Propaganda und L&uuml;gen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Linke sieht &bdquo;Symptom eines kaputten Rentensystems&ldquo;: Zahl arbeitender Rentner gestiegen<\/strong><br>\nIn Deutschland geht einem Medienbericht zufolge eine steigende Zahl von Rentnerinnen und Rentner einer Besch&auml;ftigung nach. Wie das &bdquo;RedaktionsNetzwerk Deutschland&ldquo; (RND) unter Berufung auf Erhebungen des Bundesarbeitsministeriums berichtet, sind derzeit 1.123.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer &uuml;ber 67 Jahre alt und haben somit das regul&auml;re Renteneintrittsalter &uuml;berschritten.<br>\nDie Angaben gehen auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion im Bundestag zur&uuml;ck, die dem RND vorliegt.<br>\nDamit seien aktuell 56.105 Seniorinnen und Senioren mehr in Besch&auml;ftigung als noch Ende des vergangenen Jahres, hie&szlig; es. Von den &uuml;ber eine Million arbeitenden Rentnerinnen und Rentnern seien 251.000 sozialversicherungspflichtig und 872.000 ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig besch&auml;ftigt.<br>\nDass die gro&szlig;e Mehrheit ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig &uuml;ber sogenannte 520-Euro-Mini-Jobs besch&auml;ftigt ist, sieht die Linke als klares Indiz daf&uuml;r, dass immer mehr Rentner arbeiten m&uuml;ssen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.<br>\n&bdquo;Das ist eine traurige Entwicklung und ein Symptom eines kaputten Rentensystems&ldquo;, sagte der Ostbeauftragte der Linksfraktion, S&ouml;ren Pellmann, dem RedaktionsNetzwerk. Schlechte Renten und hohe Preise w&uuml;rden faktisch immer mehr Rentner dazu zwingen weiterzuarbeiten: &bdquo;F&uuml;r viele ist das keine freiwillige Entscheidung, sondern notwendig, um &uuml;ber den Monat zu kommen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/linke-sieht-symptom-eines-kaputten-rentensystems-zahl-arbeitender-rentner-gestiegen-10481233.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Covid-Impfung isch over: Lauterbach wird auch auf Millionen Dosen angepasster Impfstoffe sitzen bleiben<\/strong><br>\nIn den ersten elf Tagen dieses Monats wurden insgesamt etwas &uuml;ber Tausend Menschen gegen Covid-19 geimpft, weniger als 100 pro Tag. Auf den Netzseiten des RKI muss man ziemlich suchen, um noch etwas zu Covid zu finden. Aber Gesundheitsminister Lauterbach hat sich gerade 14 Millionen Dosen von an die vorletzte Covid-Variante angepassten Impfstoffe von Pfizer und Moderna liefern lassen, die der Steuerzahler f&uuml;rstlich daf&uuml;r entlohnen darf.<br>\nKarl Lauterbach hat uns k&uuml;rzlich versichert, dass er &bdquo;fr&uuml;hzeitig&ldquo; und &bdquo;ausreichend&ldquo; Impfdosen besorgt habe, f&uuml;r die am 18. September startende Herbst-Boosterkampagne. Daf&uuml;r werden an die vorletzte Corona-Subvariante XBB.1.5 angepasste Impfstoffe verwendet, die laut Herstellern auch gegen die aktuelle Variante EG.5 wirksam sein sollen, jedenfalls bei M&auml;usen.<br>\nDas ist selbst f&uuml;r die Verh&auml;ltnisse unseres L&uuml;gen- und Hochstapelministers eine ausgew&ouml;hnlich starke Untertreibung. 14 Mio. Dosen haben Pfizer und Moderna den Ank&uuml;ndigungen zufolge in den letzten beiden Wochen geliefert. Sie m&uuml;ssen mindestens reichen, bis in einigen Wochen ein tats&auml;chlich an EG5 angepasster Impfstoff geliefert werden soll.<br>\nDiese Zeit zu &uuml;berbr&uuml;cken sollte gelingen. Bei knapp 100 Impfungen pro Tag w&uuml;rden die j&uuml;ngst ausgelieferten 14 Mio. Impfstoffdosen f&uuml;r nicht ganz 400 Jahre reichen. Man darf einwenden, dass nur deshalb in letzter Zeit so wenig geimpft wurde, weil die Leute klug genug sind, auf die angepassten Impfstoffe zu warten. Das gilt allerdings n&auml;chste Woche auch wieder. Warum nicht gleich auf den an die aktuelle Variante angepassten Impfstoff warten?, werden sich viele fragen, obwohl Karl Lauterbach bereits geraten hat, diese Frage nicht zu stellen.<br>\nDie hom&ouml;opathischen Zahlen der Impfwilligen stellen f&uuml;r die unentwegt vor sich hin impfenden &Auml;rzte eine gro&szlig;e Erschwernis dar. Denn die neuen Impfstoffe von Pfizer werden offenbar weiterhin nur in F&uuml;nferampullen ausgeliefert. Es gibt aber kaum noch einen Arzt, der regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;nf Impflinge gleichzeig zusammenbekommt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/angepasste-impfstoffe\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lauterbach gibt zu, dass er Impfsch&auml;den zu Long-Covid umetikettieren l&auml;sst<\/strong><br>\nBundesl&uuml;genminister Karl Lauterbach gab am 12.9. bei seinem Runden Tisch mit Vertretern aus Gesundheitswesen, Wissenschaft, Pharmaindustrie und Betroffenen bekannt, dass die Bundesregierung keinen Unterschied zwischen den Beschwerden von Impfgesch&auml;digten und denen von Long-Covid-Patienten macht, angeblich weil sich die Krankheitsbilder &auml;hnelten. Das ist eine weitere Methode, die Anzahl der zugegebenen Impgesch&auml;digten klein zu halten, nachdem der Stiko-Chef Impfgesch&auml;digten bereits indirekt empfohlen hat, den Impfzusammenhang zu verschweigen, damit ihnen geholfen wird. Systematisch erfasst werden Impfsch&auml;den ohnehin nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/lauterbach-gibt-zu-dass-er-impfschaeden-zu-long-covid-umetikettieren-laesst\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78648\">Wenn Medien Minister machen<\/a>, kann es passieren, dass mindestens zweimal Pharmalobbyisten Bundesgesundheitsminister werden. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84909\">Schwurbler im Ministersessel: Lauterbach sorgt sich urpl&ouml;tzlich um Impfgesch&auml;digte <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84640\">Lauterbach sabotiert die Evaluierung der Corona-Ma&szlig;nahmen, um sein eigenes Versagen zu verdecken<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81332\">Harvard-Influenzer Lauterbach (2\/2)<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Bedauerlich ist, dass auch heute fast alle noch in Amt und W&uuml;rden sind und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96627\">nichts aufgearbeitet ist<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Es muss etwas passieren&rdquo;<\/strong><br>\nIn diesem Jahr meldeten bisher f&uuml;nfmal so viele Krankenh&auml;user Insolvenz an wie im gesamten vergangenen Jahr. Droht in Deutschland eine Unterversorgung?<br>\nEs war eine vorwurfsvolle Schlagzeile, eine, die dem Gesundheitsminister kaum gefallen haben d&uuml;rfte. &ldquo;Die von Lauterbach gewollte Insolvenzwelle rollt an&rdquo;, titelte der Branchen-Newsletter &ldquo;Dienst f&uuml;r Gesellschaftspolitik&rdquo; Mitte August. Demnach h&auml;ufen sich die Insolvenzen von Kliniken in diesem Jahr, allein in Rheinland-Pfalz st&uuml;nden f&uuml;nf Kliniken vor dem Aus.<br>\nUnd tats&auml;chlich: Im ersten Halbjahr haben bereits 19 Krankenh&auml;user Insolvenz angemeldet, davon betroffen sind 32 Krankenhausstandorte, schreibt die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) auf t-online-Nachfrage. Das sind doppelt so viele wie im gesamten Vorjahr und f&uuml;nfmal so viele wie im Jahr 2021.<br>\n&ldquo;Die Lage der Krankenh&auml;user ist dramatisch&rdquo;, sagt Gerald Ga&szlig;, Vorstandsvorsitzender der DKG, t-online. &ldquo;Fast kein Krankenhaus kann seine Ausgaben mehr aus den laufenden Einnahmen finanzieren, 69 Prozent sehen ihre wirtschaftliche Lage akut gef&auml;hrdet.&rdquo;<br>\nBereits im Dezember 2022 warnte der Verband vor einer Insolvenzwelle. Nun rollt sie. Bis Ende des Jahres d&uuml;rften alle Krankenh&auml;user zusammen einen Verlust von mehr als 10 Milliarden Euro angeh&auml;uft haben, rechnet die Krankenhausgesellschaft vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_100235088\/krankenhaeuser-insolvent-droht-eine-unterversorgung-in-deutschland-.html%20\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist Wahnsinn, dass die Krankenh&auml;user, die doch in der Corona-Pandemie so unverzichtbar waren, nur ein Jahr sp&auml;ter von der Politik fahrl&auml;ssig bis vors&auml;tzlich in die Insolvenz gefahren werden. Immerhin wird erw&auml;hnt, dass die Krankenh&auml;user jahrelang von den Bundesl&auml;ndern auf Verschlei&szlig; gefahren wurden und nie die erforderlichen &ndash; und gesetzlich geforderten! &ndash; Investitionen erhalten haben. (Fairerweise muss man sagen, dass die Bundesl&auml;nder vor allem durch die unverantwortlichen wiederholten Unternehmensteuersenkungen in gro&szlig;e finanzielle Probleme gebracht worden sind und die notwendigen Investitionen nicht leisten konnten.) Offenbar soll die sogenannte Krankenhausreform aka Konzentration bzw. R&uuml;ckf&uuml;hrung der allgemeinen Versorgung wegen angeblicher Alternativlosigkeit auf Biegen und Brechen durchgedr&uuml;ckt werden. Das Geld wird ja anderweitig gebraucht, f&uuml;r weitere Unternehmensteuergeschenke, weil die Erbschaftsteuer f&uuml;r Unternehmen abgeschafft ist, weil es weiterhin keine Verm&ouml;gensteuer geben soll usw.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Vom Tilburger Modell bis zur Enteignung des Sozialen Eigentums<\/strong><br>\nZu wenig Personal, schlechte Infrastruktur; &uuml;berall gibt es zu wenig, Knappheit und Mangel allerorten. Wie konnte es so weit kommen? Wie konnte aus der Bundesrepublik eine Krisenwirtschaftsgesellschaft werden? (&hellip;)<br>\nNach der Wiedervereinigung wurden nicht nur die ostdeutschen Betriebe durch die Treuhand zu Dumpingpreisen verschleudert oder abgewickelt. Parallel, fast zun&auml;chst unbemerkt in den Medien, fand unter dem Stichwort Tilburger Modell ein fundamentaler Paradigmenwechsel der &Ouml;ffentlichen Hand statt. In der kleinen holl&auml;ndischen Stadt wurde die Verwaltung von der kameralistischen auf die kaufm&auml;nnische Buchf&uuml;hrung umgestellt. Gleichzeitig wurde die &Auml;mterstruktur in eine Konzernstruktur mit Holding verwandelt. Den B&uuml;rger*innen wurden geringere Kosten und bessere Dienstleistungen versprochen. (&hellip;)<br>\nB&uuml;chereien, Sozial&auml;mter, Planungsbeh&ouml;rden lernten das &bdquo;neue Denken&ldquo; in &ouml;konomischen Kategorien, also die Konkurrenz auf dem Markt. Ganz vorneweg marschierten die Unternehmensberatungen wie zum Beispiel Berger, McKinsey und f&uuml;r die besonders widerspenstigen Mitarbeiter*innen der St&auml;dte sp&uuml;lte die Bertelmann-Stiftung das Ganze in wohlfeile Begriffe &ndash; wie Mitarbeiterzufriedenheit und neue, flache Hierarchien. Es &auml;nderte sich nicht nur die Struktur, sondern auch das kulturelle Klima in den &Auml;mtern und Belegschaften. Aus B&uuml;rger*innen und Antragsstellern wurden Kunden. Intern wurde verrechnet und gez&auml;hlt; was kostet mich die Pflanze des Gartenamtes. Kolleg*innen wurden zu Konkurrent*innen.<br>\nDie Unternehmensberatungen waren sehr pr&auml;zise, &bdquo;10 Prozent K&uuml;rzung sind immer drin. Ob beim Personal, oder Outsourcing, Zusammenlegung oder Budgetk&uuml;rzungen.&ldquo;<br>\nDie Folgen waren dramatisch. Wer heute &uuml;ber mangelnde Infrastruktur, fehlendes Personal, marode Schulgeb&auml;ude, nichtexistierende Freizeit-oder Sportangebote jammert, sollte den Blick zur&uuml;ck richten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/der-baer-tobt\/vom-tilburger-modell-bis-zur-enteignung-des-sozialen-eigentums\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Lobbymacht von Amazon, Google &amp; Co. wird immer gr&ouml;&szlig;er<\/strong><br>\nVor zwei Jahren ver&ouml;ffentlichten wir eine Studie zur Macht der Digitalindustrie, in der wir die Lobbyarbeit von Techkonzernen erstmals detailliert nachzeichneten. Wir haben nun die Daten und Zahlen von 2021 aktualisiert und stellen fest: Die Lobbymacht von Amazon &amp; Co nimmt weiter zu. Von 97 auf 113 Millionen Euro pro Jahr steigert der Sektor seine Lobbyausgaben um 16,5% im Vergleich zu den Auswertungen von 2021. (&hellip;)<br>\nInsgesamt 651 Unternehmen und Verb&auml;nde versuchen, die EU im Bereich der digitalen Wirtschaft zu beeinflussen. F&uuml;r den Zuwachs an Lobbyausgaben sind allerdings vor allem die gro&szlig;en Tech-Konzerne wie Google, Amazon, Meta und Co. verantwortlich: Allein die Top 10 der Digitalkonzerne geben insgesamt 40 Millionen Euro f&uuml;r Lobbyarbeit aus. Das ist mehr als ein Drittel der Ausgaben des Gesamtsektors.<br>\nTrotz einer leicht gestiegenen Anzahl an Unternehmen dominiert im Sektor weiterhin Big Tech: W&auml;hrend 75% der Unternehmen weniger als 200.000 Euro f&uuml;r Lobbyarbeit ausgeben und 25% davon sogar weniger als 5.000 Euro, haben am oberen Ende die richtig gro&szlig;en Techkonzerne ihre Ausgaben teilweise mehr als verdoppelt. (&hellip;)<br>\nInsgesamt zeigt der Vergleich zu den Auswertungen von 2021, dass die gro&szlig;en Tech Konzerne mit immer mehr Ressourcen versuchen, die EU-Politik in ihrem Sinne zu beeinflussen. Die verst&auml;rkte Lobbyarbeit h&auml;ngt nicht zuletzt mit dem enormen Pensum an Gesetzgebung im Digitalbereich zusammen. Neben dem Digital Markets Act (DMA) und dem Digital Services Act (DSA) wird etwa derzeit die Anwendung von k&uuml;nstlicher Intelligenz gesetzlich geregelt. Um die Lobbymacht von Amazon, Google &amp; Co zu begrenzen, brauchen wir daher auf der EU-Ebene strengere Regeln gegen einseitigen Lobbyismus, aber auch eine ambitionierte Anwendung des Digital Markets Act (DMA), um die wirtschaftliche Monopolmacht der Digitalkonzerne entscheidend zu begrenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/macht-der-digitalkonzerne\/lobbymacht-von-amazon-google-co-wird-immer-groesser-111173\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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