{"id":104145,"date":"2023-09-21T08:38:06","date_gmt":"2023-09-21T06:38:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145"},"modified":"2023-09-21T08:38:06","modified_gmt":"2023-09-21T06:38:06","slug":"hinweise-des-tages-4447","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h01\">Generaldebatte bei Uno-Vollversammlung: Br&ouml;ckelt die Ukraine-Unterst&uuml;tzung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h02\">Wenn Regierungsangeh&ouml;rige den verschwiegenen Hintergrund &uuml;ber Russland und die NATO laut &auml;u&szlig;ern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h03\">Neuer Beh&ouml;rdenleiter will Deutschlands wichtigste Cum-Ex-Ermittlerin entmachten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h04\">Anachronismus beendet: Zukunft Bergkarabachs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h05\">&Uuml;berschwemmungen in Libyen sind eine Folge der NATO-Angriffe: Katastrophe mit Ansage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h06\">Br&uuml;ssel will Wirtschaftskrieg forcieren und bereitet Z&ouml;lle gegen chinesische Autos vor: EU mauert sich ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h07\">Die Vertreibung Chinas aus deutschen Netzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h08\">China verh&auml;ngt Sanktionen gegen US-R&uuml;stungsfirmen &ndash; &bdquo;Waffenverk&auml;ufe an Taiwan einstellen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h09\">Modifizierte und bis 2030 verl&auml;ngerte Strompreisbremse gegen heftige wirtschaftliche Einbu&szlig;en &ndash; Studie entwickelt Konzept<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h10\">Kinderarmut zeigt sich zunehmend in Schulklassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h11\">Kliniken senden Notruf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h12\">Neue Enth&uuml;llungen aus dem Snowden-Archiv tauchen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h13\">Seekriegsman&ouml;ver &bdquo;Northern Coasts 2023&ldquo; wird aus Rostock gesteuert. Meere und Handelswege r&uuml;cken in den Fokus: NATO probt Feindfahrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h14\">Zu Annalena Baerbocks USA-Reise: Feminismus goes Texas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h15\">Trotz fehlender Daten lobt das RKI die fr&uuml;hen Corona-Massnahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104145#h16\">Ohne Kommentar<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Generaldebatte bei Uno-Vollversammlung: Br&ouml;ckelt die Ukraine-Unterst&uuml;tzung?<\/strong><br>\nOlaf Scholz hat Wolodymyr Selenskyj den R&uuml;cken gest&auml;rkt, f&uuml;r andere Uno-Mitglieder gibt es aber wichtigere Themen als den Ukrainekrieg. Auch in den USA schwindet der R&uuml;ckhalt. Einsch&auml;tzungen von SPIEGEL-Korrespondent Marc Pitzke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/wolodymyr-selenskij-vor-der-uno-vollversammlung-ringen-um-ukraine-unterstuetzung-a-8dfc7973-14af-4cd9-97fd-68ec5d5a937a%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Protest gegen Selenskyjs Uno-Rede Polen bestellt ukrainischen Botschafter ein<\/strong><br>\nWegen Importverboten f&uuml;r ukrainische Agrarprodukte streitet Kiew mit mehreren EU-L&auml;ndern &ndash; vor allem mit Polen. Nach Vorw&uuml;rfen Selenskyjs vor der Uno-Vollversammlung kommt es in Warschau zu diplomatischen Konsequenzen.<br>\nIm Streit um ein Einfuhrverbot ukrainischer Agrarprodukte hat das polnische Au&szlig;enministerium den ukrainischen Botschafter in Polen, Wassyl Swarytsch, einbestellt. Grund daf&uuml;r seien &Auml;u&szlig;erungen des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen am Dienstag, teilte das Ministerium mit. Selenskyj hatte w&auml;hrend seiner Rede gesagt, dass Kiew &raquo;hart daran arbeite, die Landwege f&uuml;r den Export von Getreide zu erhalten&laquo; und dass das &raquo;politische Theater&laquo; um Getreideimporte nur Moskau helfe, das im vergangenen Jahr in die Ukraine einmarschiert sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/uno-rede-von-wolodymyr-selenskyj-polen-bestellt-wassyl-swarytsch-ein-a-6ddfb850-d5ba-49f1-8342-fee36b498c29\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wenn Regierungsangeh&ouml;rige den verschwiegenen Hintergrund &uuml;ber Russland und die NATO laut &auml;u&szlig;ern<\/strong><br>\nSeit Beginn des russischen Einmarsches in der Ukraine wurde uns gesagt, dass die Frage der NATO-Erweiterung f&uuml;r den Krieg irrelevant sei und dass jeder, der sie anspreche, bestenfalls unwissentlich die Kreml-Propaganda nachplappere, schlimmstenfalls aber den Krieg entschuldige oder rechtfertige.<br>\nDaher war es merkw&uuml;rdig, dass NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg Anfang dieses Monats ausdr&uuml;cklich sagte, der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin habe seinen verbrecherischen Krieg als Reaktion auf die m&ouml;gliche NATO-Erweiterung in der Ukraine und die Weigerung des B&uuml;ndnisses, ihn abzublasen, begonnen &ndash; und zwar nicht nur einmal oder zweimal, sondern gleich dreimal.<br>\n&bdquo;Pr&auml;sident Putin erkl&auml;rte im Herbst 2021 und schickte sogar einen Vertragsentwurf, den die NATO unterzeichnen sollte, um zu versprechen, dass es keine weitere NATO-Erweiterung geben w&uuml;rde&ldquo;, sagte Stoltenberg am 7. September vor einem gemeinsamen Ausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments. &bdquo;Das war es, was er uns geschickt hat. Und [das] war eine Vorbedingung daf&uuml;r, dass wir nicht in die Ukraine einmarschieren [sic]. Nat&uuml;rlich haben wir das nicht unterschrieben.&ldquo; [&hellip;]<br>\nDas ist das zentrale Paradoxon des aktuellen Kriegsdiskurses: Was von westlichen Politikern und Mitarbeitern in den Hallen der Macht, die sich bei der Gestaltung der Au&szlig;enpolitik auf ein evidenzbasiertes Verst&auml;ndnis der Welt verlassen, weithin anerkannt wird, ist au&szlig;erhalb dieser Hallen unaussprechlich.<br>\nEs geht um mehr als nur um Beschuldigungen und Schuldzuweisungen. Wenn wir uns hartn&auml;ckig weigern, eine der grundlegenden Ursachen des Krieges und die Rolle der USA und der NATO darin zu verstehen, werden wir es weiterhin nicht schaffen, den Krieg zu beenden und einen dauerhaften Frieden zu sichern, was zu vielen weiteren ukrainischen Toten und zu vielen weiteren Jahren des Lebens im Schatten einer globalen Katastrophe f&uuml;hren wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/wenn-regierungsangehoerige-den-verschwiegenen-hintergrund-ueber-russland-und-die-nato-laut-aeussern\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Es lohnt sich, den gesamten Text zu lesen. Nichts passiert zuf&auml;llig, die Vorbereitungen zu diesem Krieg liefen &uuml;ber Jahre von allen Seiten, NATO, Ukraine und Russland. Es ist richtig, dass Russland mit der NATO-Erweiterung mit Finnland und bald auch Schweden das Gegenteil von dem Ansinnen erreicht hat, die NATO von Russland fernzuhalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich halte allerdings die NATO-Erweiterungen nicht unbedingt f&uuml;r mehr Sicherheit f&uuml;r uns, sondern auch als einen gro&szlig;en Unsicherheitsfaktor. Je mehr Mitglieder, je fragiler bez&uuml;glich Kriege, die entstehen k&ouml;nnen, und in die wir dann auch mit Truppen eingreifen m&uuml;ssten. Zumal die NATO sich auch im Pazifik erweitern will.<\/em><\/p>\n<p><em>Andererseits hat Russland in Belarus mehr Raketen stationiert, was dann wieder in die andere Richtung zur Bedrohung werden kann. Die Krim und der Donbas werden sicher bald auch mit (mehr) Raketen aufger&uuml;stet. Unbeschreiblich schlimme Entwicklung, hat mit Frieden und Sicherheit gar nichts zu tun.<\/em><\/p>\n<p><em>Die NATO hat einen Milit&auml;rhaushalt von rund 1,2 Bio Dollar. Russland um die 80 Mrd. Laut RND Studie vom Februar d. J. Belaufen sich die Kosten f&uuml;r den Ukraine-Krieg auf <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/wirtschaft\/krieg-in-der-ukraine-kostete-bisher-1-6-billionen-dollar-OPOKZGLDL25EEQWIM3PWQVJ4LE.html\">1,6 Bio Dollar<\/a>, d&uuml;rften jetzt Hunderte von Millionen(Milliarden?) mehr sein.<\/em><\/p>\n<p><em>Alleine f&uuml;r Deutschland k&ouml;nnten die Kosten bereits um die 700 Mrd liegen.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu NDS vom Mai 2023: 14.000 Tausend Euro pro Haushalt &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98036\">die Kosten der deutschen Kriegspolitik sind gigantisch<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neuer Beh&ouml;rdenleiter will Deutschlands wichtigste Cum-Ex-Ermittlerin entmachten<\/strong><br>\nAnne Brorhilker soll ihr halbes Team im Kampf gegen Steuerhinterzieher verlieren. Der neue Co-Chef hat keine Erfahrung mit dem Thema. Viele Banker d&uuml;rften aufatmen.<br>\nStephan Neuheuser hat seinen Job als Chef der K&ouml;lner Staatsanwaltschaft erst vor wenigen Wochen angetreten, schon plant er eine einschneidende Ver&auml;nderung. Neuheuser will die Hauptabteilung H umbauen, Deutschlands schlagkr&auml;ftigste Ermittlertruppe im Kampf gegen Steuerhinterziehung nach der Methode Cum-Ex.<br>\nDie Hauptabteilung H wurde bisher von Oberstaatsanw&auml;ltin Anne Brorhilker geleitet. Die Beamtin hat sich einen Ruf als f&uuml;hrende Expertin bei der strafrechtlichen Aufarbeitung des Wirtschaftsverbrechens erarbeitet. Nun soll sie entmachtet werden.<br>\nNach Recherchen des Handelsblatts steht die Beh&ouml;rdenleitung kurz davor, einen zweiten Hauptabteilungsleiter zu ernennen. Gehandelt wird der Name Ulrich Stein-Visarius. Er hat mit Cum-Ex-Verfahren bislang keinerlei Erfahrung.<br>\nNeuheuser und Stein-Visarius kommen beide aus dem Justizministerium Nordrhein-Westfalen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/banken-versicherungen\/cum-ex\/steuerskandal-neuer-behoerdenleiter-will-deutschlands-wichtigste-cum-ex-ermittlerin-entmachten-\/29370396.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Anachronismus beendet: Zukunft Bergkarabachs<\/strong><br>\nDie aserbaidschanische &raquo;Antiterroroperation&laquo; gegen das seit 32 Jahren abtr&uuml;nnige Bergkarabach hat Chancen, als einer der k&uuml;rzesten Feldz&uuml;ge in die Milit&auml;rgeschichte einzugehen. Es dauerte nur wenig mehr als 24 Stunden, bis die F&uuml;hrung in Stepanakert die Aussichtslosigkeit ihrer Lage einsah und kapitulierte. Das zeugt immerhin von einem Rest an Verantwortungsgef&uuml;hl gegen&uuml;ber der eigenen Bev&ouml;lkerung. Auch wenn dieser jetzt zwei wenig verlockende Alternativen bevorstehen: entweder die Emigration oder eine Existenz als aserbaidschanische B&uuml;rger zweiter Klasse. Denn was Aserbaidschans Pr&auml;sident Ilham Alijew als &raquo;Wiederherstellung der Verfassungsordnung&laquo; darstellte, ist in Wahrheit die bewaffnete Liquidierung der Autonomie Bergkarabachs. Sie war 1921 von der Sowjetmacht als Kompromiss zur Befriedung eines anders nicht beizulegenden ethnisch-religi&ouml;sen Konflikts an der S&uuml;dgrenze des Landes proklamiert worden, dessen Wurzeln das Zarenreich im 19. Jahrhundert gelegt hatte. Seit sich die Bergkarabach-Armenier 1991 von der Republik Aserbaidschan abgespalten haben, innerhalb derer ihnen diese Autonomie gew&auml;hrt worden war, ist dieses Modell hinf&auml;llig. (&hellip;)<br>\nDie Bergkarabach-Beh&ouml;rden erkl&auml;rten, ihre Kapitulation folge einer Aufforderung der F&uuml;hrung der seit 2020 in der Region stationierten russischen Friedenstruppe. Selbst wenn aber die Absicht Russlands, keinen Finger f&uuml;r die Beibehaltung des Status quo zu r&uuml;hren, eine Revanche f&uuml;r j&uuml;ngste Avancen Armeniens an den Westen gewesen sein sollte, wie westliche Experten mutma&szlig;en: Russlands Position in der Region verbessert sich dadurch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/459515.anachronismus-beendet.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Werben um Aserbaidschan &ndash; um jeden Preis?<\/strong><br>\nDie EU hat Aserbaidschan f&uuml;r den Angriff in Berg-Karabach verurteilt. Allerdings fiel die Kritik vergleichsweise mild aus. Ob es daran liegt, dass deutsche und europ&auml;ische Politiker bis zuletzt um Baku geworben haben?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/werben-um-aserbaidschan-bis-zuletzt\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Uuml;berschwemmungen in Libyen sind eine Folge der NATO-Angriffe: Katastrophe mit Ansage<\/strong><br>\nDie letzten Instandhaltungsarbeiten an den D&auml;mmen wurden 2009 durchgef&uuml;hrt, unter der Regierung Gaddafi. Danach kamen Dschihadisten, die die Regierung st&uuml;rzen wollten, monatelange Bombenangriffe der USA, Britanniens und Frankreichs zu ihrer Unterst&uuml;tzung, Machtk&auml;mpfe, bewaffnete Milizen und immer wieder ausl&auml;ndische Interventionen. So flog die &auml;gyptische Luftwaffe 2017 Luftangriffe auf Darna. Ausl&auml;ndische Unternehmen erf&uuml;llten in dieser Situation ihre Wartungsvertr&auml;ge nicht &ndash; es gab niemanden, der sie zur Rechenschaft gezogen h&auml;tte. Nur die &Ouml;lproduktion in Libyen hatte in den letzten Monaten &ndash; zumindest vor&uuml;bergehend &ndash; wieder ungef&auml;hr drei Viertel des Vorkriegsstands erreicht. Libyen ist mit zwei Regierungen, die um die Macht streiten, und mit staatlichen Instanzen, die weitgehend zerfallen sind und keine effektive Katastrophenhilfe leisten k&ouml;nnen, das Sinnbild eines gescheiterten Staates &ndash; ein &bdquo;Failed State&ldquo; im Sinne der V&ouml;lkerrechtslehre. Die Regierung im Osten Libyens sucht nun nach Verantwortlichen f&uuml;r das Desaster. Der britische K&ouml;nig Charles und der fr&uuml;here US-Pr&auml;sident Barack Obama bekundeten angesichts der furchtbaren Lage in Libyen ihr Beileid, freilich &ndash; wie zu erwarten &ndash; ohne die Verantwortung ihrer L&auml;nder f&uuml;r die Zerst&ouml;rung Libyens zu erw&auml;hnen. Denn Libyen war nicht gescheitert, sondern wurde mit NATO-Bomben zerst&ouml;rt. Und ein Staat, der einmal durch die Milit&auml;rintervention der NATO zerst&ouml;rt ist, l&auml;sst sich kaum mehr aufbauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/katastrophe-mit-ansage-2-4783781\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Land in Schutt und Asche<\/strong><br>\nZehntausende Todesopfer nach Flutkatastrophe in Libyen. Von NATO-Staaten verursachtes politisches Chaos verhindert effektive Hilfe. [&hellip;]<br>\nErschwert werden die Rettungsaktivit&auml;ten durch die desastr&ouml;sen politischen Verh&auml;ltnisse in Libyen, die nach dem Schock unter dem ersten Eindruck der Katastrophe nun in den Blick geraten. H&auml;tten die libyschen Beh&ouml;rden angemessen funktioniert, h&auml;tten sie die Bev&ouml;lkerung rechtzeitig warnen und evakuieren k&ouml;nnen, kritisierte Petteri Taalas, der Generalsekret&auml;r der World Meteorological Organization der UNO, am Donnerstag vergangener Woche in Genf. &Uuml;ber funktionierende Beh&ouml;rden verf&uuml;gt Libyen allerdings nicht mehr, seit die NATO-Staaten das Land im Jahr 2011 in Schutt und Asche legten, um Muammar Al-Ghaddafi zu st&uuml;rzen und zu ermorden. Seither wird es durch einen immer wieder aufflackernden B&uuml;rgerkrieg geplagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1446724120669\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Br&uuml;ssel will Wirtschaftskrieg forcieren und bereitet Z&ouml;lle gegen chinesische Autos vor: EU mauert sich ein<\/strong><br>\nDie Rede der Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen vom 13. September, die etwas bombastisch und angelehnt an US-amerikanischen Traditionen als &bdquo;Rede zur Lage der EU&ldquo; angek&uuml;ndigt war, w&auml;re von den meisten Medien hierzulande wahrscheinlich wenig beachtet worden, h&auml;tte sie nicht dort die &bdquo;Einleitung eines Antisubventionsverfahrens&ldquo; angek&uuml;ndigt, das, wenn es die daf&uuml;r notwendigen Fristen und Beratungsinstanzen durchlaufen hat, wohl zur Erhebung eines 20-Prozent-Zolls auf chinesische E-Autos f&uuml;hren wird. Wer Z&ouml;lle kassiert, hat Angst. Sie sind Schutzmauern gegen einen als wirtschaftlich st&auml;rker erlebten &ouml;konomischen Gegner. Die EU war einst angetreten, um den v&ouml;llig freien Warenverkehr inner-, aber auch au&szlig;erhalb Europas zu f&ouml;rdern und hatte jahrzehntelang dank der Produktivit&auml;t der von ihr ausgebeuteten Arbeiter und Angestellten gegen Z&ouml;lle und andere Schutzma&szlig;nahmen wirtschaftlich schw&auml;cherer Nationen gek&auml;mpft. Diese Zeiten sind vorbei. Gab es noch vor drei Jahren praktisch keine elektrogetriebenen Autos aus China auf dem europ&auml;ischen Markt, haben sie inzwischen einen Marktanteil von 8 Prozent, und schon f&uuml;r 2025 sind 15 Prozent prognostiziert &ndash; Tendenz weiter steigend. Der Grund ist simpel: Sie sind besser und billiger. Ihre Preise liegen im EU-Durchschnitt um 20 Prozent unter den in Deutschland oder anderen EU-L&auml;ndern gefertigten Fahrzeugen und ihre Ausstattung l&auml;sst Wolfsburger oder andere hiesige Modelle f&uuml;r Technikbegeisterte altbacken aussehen. Schon deswegen sind die Klagen &uuml;ber Subventionen ein mehr als durchsichtiger Vorwand mit hoher Bumerang-Wahrscheinlichkeit. Denn es lie&szlig;en sich Aktenordner mit den Versprechungen f&uuml;llen, mit &ouml;ffentlichen Mitteln die Entwicklung europ&auml;ischer Elektrofahrzeuge zu f&ouml;rdern. China hat das ebenfalls getan, braucht das aber immer weniger, weil den dortigen Autobauern nach den Anschubfinanzierungen mit dem entstandenen Know-how, dank der sicheren Versorgung mit allen n&ouml;tigen Rohstoffen und vor allem durch die Vorteile der gro&szlig;en Zahl ein technisch und wirtschaftlich kaum einzuholender Vorsprung erwachsen ist. Also mauert die EU sich ein. Viele sind skeptisch, ob da nicht der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben wird. Ferdinand Dudenh&ouml;ffer vom Duisburger Center of Automotive Research spricht von einem &bdquo;schrecklichen Szenario&ldquo;, weil jede Gegenma&szlig;nahme Chinas zuerst die deutsche Autoindustrie tr&auml;fe, die trotz br&ouml;ckelnder Marktanteile in China ein Drittel ihres Umsatzes erwirtschafte. Nach dem Wirtschaftskrieg gegen Russland w&uuml;rde der mit diesen Z&ouml;llen forcierte Wirtschaftskrieg gegen China nach der Chemie- und Stahlindustrie einen weiteren deutschen Industriezweig aus den Weltm&auml;rkten schie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/eu-mauert-sich-ein-4783820\/\">Manfred Sohn in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Vertreibung Chinas aus deutschen Netzen<\/strong><br>\nWenn es nach der Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) geht, sollen vom 1. Januar 2026 an keine kritischen Bauteile von chinesischen Zulieferern in deutschen 5-G-Mobilfunknetzen zu finden sein. Im sogenannten Kernnetz von Vodafone, Telef&oacute;nica und der Deutschen Telekom sollen die Komponenten vollst&auml;ndig verboten werden, dabei geht es nicht nur um Komponenten, die neu eingebaut werden, sondern auch um solche, die schon in den Netzen der Anbieter eingesetzt werden. Dar&uuml;ber hinaus soll im Zugangs- und Transportnetz die &bdquo;strukturelle Abh&auml;ngigkeit von Komponenten der Hersteller Huawei und ZTE&ldquo; bis zum 1. Oktober 2026 reduziert werden, hie&szlig; es aus Regierungskreisen in Berlin, nur noch ein Viertel der Teile d&uuml;rfe dann von den beiden chinesischen Herstellen kommen. Nach dem Plan aus dem Bundesinnenministerium gelten Sonderregeln f&uuml;r Berlin und an Rhein und Ruhr, wo die Anbieter komplett ausgeschlossen werden sollen, um Risiken f&uuml;r Regierungsstellen und die Wirtschaft zu vermeiden. Dabei gehe es weniger um die Sorge vor Spionage, hie&szlig; es, als um die Vermeidung vor Abh&auml;ngigkeiten. (&hellip;)<br>\nDie drei Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telef&oacute;nica zeigten sich am Mittwoch von den Regierungspl&auml;nen nicht begeistert, wenngleich sie allesamt auf Anfrage darauf hinwiesen, dass sie sich an Spekulationen nicht beteiligen wollten &ndash; eine offizielle Aussage stehe schlie&szlig;lich noch aus. &bdquo;Wie immer eine k&uuml;nftige Entscheidung der Bundesregierung ausfallen sollte, werden wir uns im Sinne unserer Aktion&auml;rinnen und Aktion&auml;re ausf&uuml;hrlich damit auseinandersetzen&ldquo;, hie&szlig; es von der Telekom. Der bisherige Ausbau sei auf g&uuml;ltiger Rechtslage und im engen Schulterschluss mit den Aufsichtsbeh&ouml;rden erfolgt. (&hellip;)<br>\nDie geplante Untersagung f&uuml;r das Kernnetz hingegen hat f&uuml;r die Netzanbieter kaum eine kommerzielle Auswirkung: Die Telekom hat 2019 entschieden, dort auf den schwedischen Netzausr&uuml;ster Ericsson und den amerikanischen Anbieter Mavenir zu setzen. (&hellip;)<br>\nDie Netzbetreiber sorgen sich viel st&auml;rker darum, dass sie im Falle der Untersagung an schon bestehende Infrastruktur heran m&uuml;ssten, hinter vorgehaltener Hand wird von &bdquo;durchs Land wandernden Funkl&ouml;chern&ldquo; gesprochen, die durch eine Technikumstellung entstehen k&ouml;nnten. Von der Telekom hei&szlig;t es auch &ouml;ffentlich, dass sich f&uuml;r das Unternehmen nicht erschlie&szlig;e, warum deutschen Mobilfunkkunden vom Bundesinnenministerium &bdquo;ohne Not wesentliche Qualit&auml;tsverluste zugemutet werden sollen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/mobilfunkausbau-ohne-huawei-vertreibung-chinas-aus-deutschen-netzen-19188171.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>China verh&auml;ngt Sanktionen gegen US-R&uuml;stungsfirmen &ndash; &bdquo;Waffenverk&auml;ufe an Taiwan einstellen&ldquo;<\/strong><br>\nLaut Mao Ning, Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums, hat Peking im Zuge seines &bdquo;Anti-Ausland-Sanktionsgesetzes&ldquo; beschlossen, Sanktionen gegen Lockheed Martin und Northrop Grumman zu verh&auml;ngen. Damit einhergehend fordert China die USA auf, Waffenlieferungen an Taiwan einzustellen. Falls nicht, werde die chinesische F&uuml;hrung eine &bdquo;starke und entschlossene Reaktion&ldquo; in die Wege leiten. Die Ma&szlig;nahme im Reich der Mitte folgt als Reaktion auf den &bdquo;Taiwan Relations Act&ldquo; des US-Kongresses, Taiwan mit Waffen zu verteidigen. Gab es aus Washington zuvor den Verkauf von Waffen und anderer R&uuml;stungsgegenst&auml;nde, erfolgt nun auch eine direkte Milit&auml;rhilfe, basierend auf einem Unterst&uuml;tzungsprogramm f&uuml;r ausl&auml;ndische Milit&auml;rfinanzierung. Zwar sei das im August genehmigte US-Waffenpaket mit einem Wert von 80 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 75 Mio. Euro) im Vergleich zu vorherigen Verk&auml;ufen noch relativ gering. Jedoch handelt es sich offenbar um die erste direkte Unterst&uuml;tzung, die Taipeh im Rahmen des US-Programms erhielt, statt durch Zusch&uuml;sse oder Darlehen. Obwohl China derartige Hilfen entschieden ablehnt, ist die US-Regierung angeblich &bdquo;entschlossen, Waffen an Taiwan zu liefern&ldquo;, lie&szlig; die Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums wissen. Der Grund: Chinas Souver&auml;nit&auml;t und Sicherheitsinteressen seien bedroht, wenn der &bdquo;riskante Weg&ldquo; der US-Amerikaner eingeschlagen wird, Taiwan immer weiter zu bewaffnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/china-sanktionen-taiwan-konflikt-usa-ruestungsfirmen-lockheed-martin-northrop-grumman-waffen-92529701.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Modifizierte und bis 2030 verl&auml;ngerte Strompreisbremse gegen heftige wirtschaftliche Einbu&szlig;en &ndash; Studie entwickelt Konzept<\/strong><br>\nEine Modifizierung und Verl&auml;ngerung der Strompreisbremse bis maximal 2030 k&ouml;nnte ein wichtiger Beitrag sein, um zu verhindern, dass die deutsche Wirtschaft schwere Sch&auml;den erleidet und um den notwendigen Umstieg auf klimafreundliche Produktionsweisen abzusichern. Eine solche Ma&szlig;nahme w&auml;re eine Alternative zu dem vom Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagenen Br&uuml;ckenstrompreis und &bdquo;ein zentraler Baustein einer &uuml;bergreifenden wirtschaftspolitischen St&auml;rkung der deutschen Wirtschaft&ldquo;, schreibt Prof. Dr. Tom Krebs von der Universit&auml;t Mannheim, der das neue Konzept entwickelt hat. Eine klug auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnittene, zeitlich begrenzte und an Bedingungen gekoppelte verl&auml;ngerte Strompreisbremse setzt Anreize f&uuml;r Unternehmen, in einer schwierigen &Uuml;bergangsphase mit krisenbedingt &uuml;bersteigerten Energiepreisen die notwendigen Investitionen in strombasierte Produktionsanlagen rasch zu t&auml;tigen. Gleichzeitig bietet sie den Privathaushalten eine wichtige &bdquo;R&uuml;ckversicherung&ldquo; gegen eine erneute Explosion der Strompreise, die aktuell zwar unwahrscheinlich, aber m&ouml;glich ist. Drittens kann sie helfen, zentrale medizinische und soziale Infrastruktur wie Krankenh&auml;user und Pflegeheime zu st&auml;rken. Zu diesem Ergebnis kommt Krebs&acute; neue Studie, die von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rdert und heute in der Bundespressekonferenz vorgestellt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-modifiziert-bis-2030-strompreisbremse-gegen-heftige-wirtschaftliche-einbussen-52114.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kinderarmut zeigt sich zunehmend in Schulklassen<\/strong><br>\nNach einer Umfrage der Robert Bosch Stiftung ist die teils prek&auml;re finanzielle Lage der Familien aus Sicht von Lehrkr&auml;ften in den Schulen pr&auml;senter als im Jahr zuvor. Die GEW in Schleswig-Holstein will mehr finanzielle Unterst&uuml;tzung.<br>\nDie Forderung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist nicht neu, bekommt aber durch die Studienergebnisse neuen R&uuml;ckenwind: Die Gewerkschaft m&ouml;chte, dass zum Beispiel Stifte, Hefte und Scheren f&uuml;r alle Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler umsonst zur Verf&uuml;gung stehen. Der Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GEW, Bernd Schauer, sagte: &ldquo;Wir brauchen tats&auml;chliche Lernmittelfreiheit. Das hei&szlig;t, alle Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler bekommen alles, was sie f&uuml;r die Schule brauchen, gestellt und es wird bezahlt.&rdquo; Eine Trennung zwischen wohlhabenden und armen Familien will die GEW nicht.<br>\nBesonders in den kreisfreien St&auml;dten in Schleswig-Holstein &ndash; also in Kiel, Flensburg, L&uuml;beck und Neum&uuml;nster &ndash; beobachtet die GEW mehr Kinderarmut. &ldquo;Das f&uuml;hrt nat&uuml;rlich in Schulklassen zu einer Spaltung zwischen denjenigen Kindern, die alles haben, sage ich jetzt mal ganz platt. Und diejenigen, die gar nichts haben. Und das ist f&uuml;r ein soziales Verh&auml;ltnis nicht gut.&rdquo; Sinnvoll seien auch mehr Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in den Schulen, sagte Schauer.<br>\nLehrerinnen und Lehrer sehen zunehmend auch, dass Kinder beispielsweise ohne Pausenbrot zur Schule kommen. Der eine wird kurz vor dem Schulausflug stets krankgemeldet, die andere war noch nie im Museum, geht nicht zum Kinderarzt oder kann nicht schwimmen. Jede dritte Lehrkraft gab in dem ver&ouml;ffentlichten sogenannten Schulbarometer an, Kinder und Jugendliche machten sich h&auml;ufiger Sorgen um die finanzielle Situation ihrer Familie als zuvor. In sozial benachteiligten Lagen einer Schule dr&uuml;ckt dies sogar jede zweite Lehrkraft aus (48 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/schleswigholstein\/ndr-studie-kinderarmut-zeigt-sich-zunehmend-in-schulklassen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kliniken senden Notruf<\/strong><br>\nRegierung lehnt Inflationsausgleich f&uuml;r Krankenh&auml;user ab. Bundesweiter Protesttag fordert mehr Geld f&uuml;r Gesundheitswesen.<br>\nDie Resonanz war enorm: Vor dem Brandenburger Tor in Berlin kamen Tausende Krankenhausbesch&auml;ftigte zum lautstarken Protest zusammen. Sie f&uuml;rchten um den Bestand der Kliniken, in denen sie arbeiten, weil den H&auml;usern allm&auml;hlich das Geld ausgeht. So m&uuml;ssen immer mehr Krankenh&auml;user in diesem Jahr Insolvenz anmelden. Die laufenden Einnahmen reichen nicht f&uuml;r die Finanzierung der Ausgaben, weil die Bundesregierung den dringend ben&ouml;tigten Inflationsausgleich verweigert. &raquo;Krankenh&auml;user m&uuml;ssen mehr Kredite aufnehmen, &uuml;berschulden sich, gehen insolvent und m&uuml;ssen schlie&szlig;en&laquo;, warnte die DKG in ihrem Aufruf zum Aktionstag, der nicht nur in Berlin, sondern auch in D&uuml;sseldorf, Frankfurt am Main, Hannover, Mainz, Saarbr&uuml;cken und Stuttgart stattfand. Die Versorgung f&uuml;r kranke Menschen werde prek&auml;r, wenn die Wege zur n&auml;chsten Notaufnahme sich immer weiter verl&auml;ngerten. Der DKG-Vorsitzende Gerald Ga&szlig; weist seit Monaten darauf hin, dass der Inflationsausgleich f&uuml;r die bundesdeutschen Krankenh&auml;user Vorrang vor der von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplanten Umstrukturierung der Kliniklandschaft haben m&uuml;sse. &raquo;Wir laufen Gefahr, dass zahlreiche Krankenh&auml;user Lauterbachs Reform gar nicht mehr erleben werden, wenn nicht umgehend der Inflationsausgleich kommt&laquo;, erkl&auml;rte er. Mit dem gemeinsamen Protesttag m&uuml;sse die &raquo;Bundesregierung zur Vernunft&laquo; gebracht werden, denn es sei zwar sehr einfach, ein Krankenhaus ins finanzielle Aus und damit zur Schlie&szlig;ung zu treiben, doch erheblich schwerer, &raquo;diese wertvollen Versorgungsstrukturen wieder aufzubauen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/459480.inflationsausgleich-krankenh%C3%A4user-kliniken-senden-notruf.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bundesweiter Protesttag: Krankenh&auml;user melden Alarmstufe Rot<\/strong><br>\nBei einem bundesweiten Protesttag gehen tausende Klinikangestellte auf die Stra&szlig;e und fordern Finanzhilfen. Vom Bund kommt eine Absage. [&hellip;]<br>\nBundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte entsprechenden Forderungen schon im Vorfeld des Protesttages immer wieder eine Absage erteilt. Sein Ministerium verwies aktuell noch einmal auf vom Bund gew&auml;hrte Coronahilfen in H&ouml;he von 21,5 Milliarden Euro und Unterst&uuml;tzung etwa f&uuml;r Energiekosten in H&ouml;he von 6 Milliarden Euro. 2,5 Milliarden Euro w&uuml;rden noch bis zum Fr&uuml;hjahr 2024 ausgezahlt.<br>\nDer Deutsche St&auml;dtetag, die &Auml;rztegewerkschaft Marburger Bund und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi unterst&uuml;tzten den Protest. Unterschiedliche Signale kamen aus der Ampelkoalition. Der Krankenhausexperte der Gr&uuml;nen-Bundestagsfraktion, Armin Grau, wollte weitere Bundeshilfen nicht ausschlie&szlig;en. Von der FDP kam ein klares Nein: &bdquo;Der Ruf nach immer mehr Mitteln ist vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltslage und des GKV-Defizits wirklichkeitsfern&ldquo;, erkl&auml;rte die Gesundheitsexpertin der FDP-Fraktion, Christine Aschenberg-Dugnus. Auch &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfen bis zum Wirksamwerden der Krankenhausreform lehnte sie ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Bundesweiter-Protesttag\/!5958364\/%20\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was f&uuml;r eine Dreistigkeit von Karl Lauterbach, die Kliniken am ausgestreckten Arm wortw&ouml;rtlich verhungern zu lassen, und eine Unversch&auml;mtheit des FDP-Finanzministeriums, den Krankenh&auml;usern &ldquo;vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltslage&rdquo; sogar &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfen zu verweigern. Wenn es um das Milit&auml;r geht, stehen mal eben 100 Milliarden Euro bereit. Aber wer braucht schon &ouml;ffentliche Daseinsvorsorge im Allgemeinen und Krankenh&auml;user im Besonderen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neue Enth&uuml;llungen aus dem Snowden-Archiv tauchen auf<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEin Jahrzehnt, nachdem Snowden die Massen&uuml;berwachung durch die NSA in Zusammenarbeit mit dem britischen GCHQ aufgedeckt hat, sind nur etwa 1 % der Dokumente ver&ouml;ffentlicht worden &ndash; doch dank einer Doktorarbeit in angewandter Kryptographie von Jacob Appelbaum k&ouml;nnen endlich drei wichtige Fakten enth&uuml;llt werden.<br>\nEr hat Kopf und Kragen riskiert. Als Edward Snowden sich vor zehn Jahren entschloss, die Massen&uuml;berwachung der US-amerikanischen National Security Agency (NSA), Leviathan, und die ihres britischen Pendants, GCHQ, zu enth&uuml;llen, setzte er sein Leben aufs Spiel. Und er hat stets erkl&auml;rt, dass er es nie bereut hat.<br>\nDoch auch Jahre nach seinem au&szlig;erordentlich mutigen Handeln bleibt das Snowden-Archiv weitgehend unver&ouml;ffentlicht. Er vertraute darauf, dass Journalisten entscheiden w&uuml;rden, was ver&ouml;ffentlicht werden sollte. In einem im Juni 2023 ver&ouml;ffentlichten Artikel des Guardian-Pulitzerpreistr&auml;gers Ewen MacAskill &ndash; der mit Glenn Greenwald und Laura Poitras nach Hongkong geflogen war, um Edward Snowden zu treffen &ndash; best&auml;tigte McAskill, dass der Gro&szlig;teil des Archivs nicht ver&ouml;ffentlicht wurde. &ldquo;Am Ende haben wir nur etwa 1 % des Dokuments ver&ouml;ffentlicht&rdquo;, schrieb er.<br>\nWas enthalten die restlichen 99 % des Snowden-Archivs? Ein Jahrzehnt sp&auml;ter ist es immer noch geheimnisumwittert.<br>\nEine Doktorarbeit des amerikanischen Enth&uuml;llungsjournalisten und Post-Docs Jacob Appelbaum hat nun unver&ouml;ffentlichte Informationen aus dem Snowden-Archiv enth&uuml;llt. Diese Enth&uuml;llungen liegen ein Jahrzehnt zur&uuml;ck, sind aber nach wie vor von unbestreitbarem &ouml;ffentlichen Interesse: [&hellip;]<br>\nEine der wichtigsten unver&ouml;ffentlichten Enth&uuml;llungen aus dem Snowden-Archiv betrifft den amerikanischen Halbleiterhersteller Cavium. Laut Appelbaum wird Cavium in den Snowden-Akten &ldquo;als erfolgreicher Anbieter von SIGINT-f&auml;higen CPUs&rdquo; aufgef&uuml;hrt.<br>\n&ldquo;Die erfolgreiche kryptografische Bef&auml;higung der NSA ist per Definition die Einf&uuml;hrung von absichtlichen Sicherheitsschwachstellen, die sie dann ausnutzen k&ouml;nnen, und sie nutzen sie oft auf automatisierte Weise aus, um zu spionieren&rdquo;, sagte er. &ldquo;Eine solche Methode ist die Sabotage eines sicheren Zufallsgenerators.&rdquo;<br>\nEin Zufallszahlengenerator, der f&uuml;r jeden unvorhersehbar ist, &ldquo;ist eine wesentliche Voraussetzung f&uuml;r sinnvolle kryptografische Sicherheit. In den meisten F&auml;llen erfolgt die Sabotage durch die NSA auf eine Weise, bei der die Eigent&uuml;mer, Entwickler und Benutzer nichts von der Sabotage als Kernziel wissen&rdquo;.<br>\nDer Zweck dieser Sabotage besteht darin, der NSA die M&ouml;glichkeit zu geben, die von einem bestimmten Unternehmen, Ger&auml;t und\/oder anderen Diensten gebotene Sicherheit zu umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.computerweekly.com\/news\/366552520\/New-revelations-from-the-Snowden-archive-surface%20\">Stefania Maurizi auf Computer Weekly <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Die Tatsache, dass 99% der Snowden Dokumente noch nie ver&ouml;ffentlicht wurden, deutet darauf hin, dass die Behandlung die ihm widerfahren ist, und die Folter, die Julian Assange erdulden muss, abschreckend auf Journalisten und Publizisten gewirkt hat. Umso bemerkenswerter der Mut von Stefania Maurizi und Jacob Appelbaum, diese Themen anzusprechen, und auch das Fachjournal Computer Weekly leistet hier etwas, was SPIEGEL, Guardian und Co. vermeiden. Bemerkenswerterweise erscheinen aber auch in diesen &ldquo;staatstragenden&rdquo; Medien immer wieder mutige Artikel, so z.B. <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2023\/sep\/20\/the-australia-us-alliance-has-long-gone-unchallenged-the-delegation-to-free-julian-assange-changes-that\">vorgestern im Guardian<\/a>. Wie immer, und auch bei meinen Kommentaren gilt es, skeptisch zu bleiben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Seekriegsman&ouml;ver &bdquo;Northern Coasts 2023&ldquo; wird aus Rostock gesteuert. Meere und Handelswege r&uuml;cken in den Fokus: NATO probt Feindfahrt<\/strong><br>\nDrei Monate nach dem Ende des Ostsee-Gro&szlig;man&ouml;vers &bdquo;Baltic Operations&ldquo; (BALTOPS), an dem 50 Kriegsschiffe, &uuml;ber 45 Flugzeuge und 6.000 Soldatinnen und Soldaten unter Beweis stellen sollten, &bdquo;dass die maritime Bereitschaft der NATO st&auml;rker ist als je zuvor&ldquo; (Man&ouml;ver-Kommuniqu&eacute;), gehen seit dem 9. September &uuml;ber 3.200 Seeleute und Marineflieger aus 14 L&auml;ndern auf Gefechtsstation. 30 Kriegsschiffe und zwei Dutzend Luftfahrzeuge simulieren in bedrohlicher N&auml;he zur russischen K&uuml;ste vor Kaliningrad unter Realbedingungen zahlreiche taktische Schritte des Seekriegs, dabei ist auch &bdquo;der amphibische Angriff auf Ziele an Land&ldquo;, wie die Zeitung &bdquo;Die Zeit&ldquo; zu berichten wei&szlig;. Die schwedische Marine, f&uuml;r deren NATO-Beitritt noch die Unterschrift des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Recep Tayyip Erdogan aussteht, hatte wenige Tage vor &bdquo;Northern Coasts&ldquo; durch ein gemeinsames Man&ouml;ver mit den US-Marines den NATO-Feinschliff erhalten. Der Kommandeur des 1. schwedischen Marineregiments, Oberst Adam Camel, zog am 14. September in der US-Milit&auml;rpostille &bdquo;Stars and Stripes&ldquo; das Fazit der neuen NATO-Gl&uuml;ckseligkeit: &bdquo;Wir werden besser und t&ouml;dlicher.&ldquo; Der F&uuml;hrungsstab des seit 2007 j&auml;hrlich abgehaltenen Man&ouml;vers &bdquo;Nor&shy;thern Coasts&ldquo; sitzt im neueingerichteten F&uuml;hrungszentrum der Bundesmarine in der Rostocker Hansekaserne. In Kriegs &ndash; und Krisenzeiten soll das F&uuml;hrungszentrum als zuk&uuml;nftiges maritimes Hauptquartier (German Maritime Forces Staff, NATO-Kennung &bdquo;DEU MARFOR&ldquo;) f&uuml;r den Ostseeraum fungieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/nato-probt-feindfahrt-4783801\/\">Ralf Hohmann in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu Annalena Baerbocks USA-Reise: Feminismus goes Texas<\/strong><br>\nFrauenrechte sind ein Gradmesser f&uuml;r den Zustand von Gesellschaften&ldquo;, t&ouml;nte Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock bei der Vorstellung ihrer &bdquo;Leitlinien zur feministischen Au&szlig;enpolitik&ldquo; und schob nach einigem Geschwafel noch die sch&ouml;ne Anekdote hinterher, dass sie auf ihren Reisen &bdquo;Strichlisten&ldquo; &uuml;ber Hotels f&uuml;hre, in denen es unter den &bdquo;Ameneties&ldquo; keine &bdquo;Hygieneprodukte&ldquo; gebe &ndash; schlimmer als in Fl&uuml;chtlingscamps. Wie wenig das alles mit Frauenrechten zu tun hat, demonstrierte Baerbock in der vergangenen Woche, als ihre USA-Reise sie ausgerechnet nach Texas f&uuml;hrte. Dort regiert der republikanische Gouverneur Greg Abbott, dessen Regierung eines der restriktivsten Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch erlassen hat. Massenhaft werden Frauen dadurch wieder in die Arme von Engelmacherinnen getrieben. Doch ihr Leid bleibt uninteressant f&uuml;r die feministische Au&szlig;enpolitikerin, die sich sonst damit r&uuml;hmt, Klartext zu reden (&hellip;)<br>\nUnd dazu ist der feministischen Au&szlig;enpolitikerin Baerbock auch das B&uuml;ndnis mit einem der frauenfeindlichsten der per se schon frauenfeindlichen Republikaner recht. Also wird dem Texaner sch&ouml;n Honig ums Maul geschmiert, denn er macht ja ganz toll was f&uuml;r die Windkraft, um dann einen NATO-St&uuml;tzpunkt mit deutscher Beteiligung zu besuchen. Da ist Baerbock dann endlich in ihrem Element, denn die Ausbildung von deutschen Piloten in Texas habe dazu beigetragen &bdquo;dass wir den Schutz unserer Ostflanke des NATO-B&uuml;ndnisses mit der gemeinsamen Luftraum&uuml;berwachung haben verst&auml;rken k&ouml;nnen&ldquo;. Ganz nonchalant erkl&auml;rt sie, worauf man sich in Deutschland gerade besonders konzentriert, denn &bdquo;wir&ldquo; investieren: &bdquo;nicht nur in Panzer, nicht nur in Kampfflugzeuge, nicht nur in Hubschrauber, sondern vor allen Dingen in die Soldatinnen und Soldaten von morgen&ldquo;. In Kanonenfutter halt, f&uuml;r den Krieg, der nicht enden soll. (&hellip;)<br>\nDass sich die feministische Au&szlig;enpolitikerin nicht f&uuml;r Frauenrechte interessiert, ist nicht der einzige Treppenwitz dieser Geschichte. In ihrer Leitlinien-Rede ging die Kriegstreiberin Baerbock ausf&uuml;hrlich darauf ein, dass Friedensvertr&auml;ge l&auml;nger halten, wenn Frauen an ihrer Aushandlung beteiligt waren. Sie selbst tut alles daf&uuml;r, dass es gar nicht erst zu Friedensverhandlungen kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/feminismus-goes-texas-4783763\/\">Melina Deymann in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Trotz fehlender Daten lobt das RKI die fr&uuml;hen Corona-Massnahmen<\/strong><br>\nDas Robert-Koch-Institut RKI bilanzierte Erfolg von Maskenpflicht, Abstandsregeln und Schulschliessungen. Es folgte scharfe Kritik.<br>\nDas RKI ver&ouml;ffentlichte den Abschlussbericht &laquo;StopptCOVID&raquo; und kommt zum Schluss, dass die empfohlenen und verh&auml;ngten Massnahmen &laquo;deutlich wirksam&raquo; gewesen seien und die Ausbreitung von Covid-19 reduziert h&auml;tten. Allerdings r&auml;umt das RKI ein, dass die Ausbreitung schon r&uuml;ckl&auml;ufig war, bevor die Massnahmen in Kraft traten: &laquo;Die naheliegendste Erkl&auml;rung daf&uuml;r ist, dass Verhaltensanpassungen in der Bev&ouml;lkerung bereits vor dem Inkrafttreten der Einschr&auml;nkungen erfolgten.&raquo;<br>\nDas RKI evaluierte die nicht-pharmazeutischen Massnahmen (NPI) &ndash; also ohne Medikamente und Impfungen. Es geht also um die Maskenpflicht, Kontaktbeschr&auml;nkungen u.a. im Einzelhandel, bei Dienstleistungen oder im Sport, Homeoffice sowie um Schliessungen von Schulen und Kindertagesst&auml;tten. Die RKI-Evaluation kommt zum Schluss: &laquo;Die in unserer Studie betrachteten NPI trugen wesentlich zur Bek&auml;mpfung der Pandemie bei und verhinderten in der Zeit bis zur Entwicklung wirksamer Impfstoffe eine starke &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems.&raquo; Die Wirkung einzelner Massnahmen k&ouml;nne allerdings nicht abgesch&auml;tzt werden, weil es zwischen den parallel eingef&uuml;hrten Massnahmen Wechselwirkungen gegeben habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/trotz-fehlender-daten-lobt-das-rki-die-fruehen-corona-massnahmen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ohne Kommentar<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Ein Elefant h&auml;tte im Porzellanladen weniger Schaden angerichtet, als Annalena <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Baerbock?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Baerbock<\/a> in <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/China?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#China<\/a>! <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Maischberger?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Maischberger<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/maischberger?ref_src=twsrc%5Etfw\">@maischberger<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/imAKd4PtZ9\">pic.twitter.com\/imAKd4PtZ9<\/a><\/p>\n<p>&mdash; storymakers (@mz_storymakers) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/mz_storymakers\/status\/1704620376175616029?ref_src=twsrc%5Etfw\">September 20, 2023<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-104145","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104145","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=104145"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104145\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":104146,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104145\/revisions\/104146"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=104145"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=104145"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=104145"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}