{"id":104154,"date":"2023-09-21T10:34:10","date_gmt":"2023-09-21T08:34:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104154"},"modified":"2023-09-22T07:24:44","modified_gmt":"2023-09-22T05:24:44","slug":"sinkende-erzeugerpreise-ende-der-inflation-oder-zeichen-der-rezession","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104154","title":{"rendered":"Sinkende Erzeugerpreise \u2013 Ende der Inflation oder Zeichen der Rezession?"},"content":{"rendered":"<p>Gestern <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2023\/09\/PD23_374_61241.html\">vermeldete<\/a> das Statistische Bundesamt den h&ouml;chsten jemals beobachteten R&uuml;ckgang der Erzeugerpreise. Die Preise gewerblicher Produkte sind gegen&uuml;ber dem Vorjahr um ganze 12,6 Prozent gesunken. Gemeinhin gelten die Erzeugerpreise als Fr&uuml;hindikator f&uuml;r die Verbraucherpreise, umgangssprachlich meist als &bdquo;Inflation&ldquo; bezeichnet. Wer das Sinken der Erzeugerpreise nun als Erfolgsbeleg f&uuml;r die Zinspolitik der EZB und als Zeichen f&uuml;r ein Ende der Krise sieht, der t&auml;uscht sich auf ganzer Ebene. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall und sollte die EZB nicht schleunigst ihre fatale Zinspolitik revidieren, droht dem Land eine tiefe Rezession. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3002\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-104154-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230921_Sinkende_Erzeugerpreise_Ende_der_Inflation_oder_Zeichen_der_Rezession_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230921_Sinkende_Erzeugerpreise_Ende_der_Inflation_oder_Zeichen_der_Rezession_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230921_Sinkende_Erzeugerpreise_Ende_der_Inflation_oder_Zeichen_der_Rezession_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230921_Sinkende_Erzeugerpreise_Ende_der_Inflation_oder_Zeichen_der_Rezession_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=104154-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230921_Sinkende_Erzeugerpreise_Ende_der_Inflation_oder_Zeichen_der_Rezession_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230921_Sinkende_Erzeugerpreise_Ende_der_Inflation_oder_Zeichen_der_Rezession_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Was bedeutet es eigentlich, wenn die Erzeugerpreise steigen oder sinken? Vereinfacht k&ouml;nnte man die Erzeugerpreise auch als die Einkaufskosten von Unternehmen bezeichnen. Dazu z&auml;hlen beispielsweise die Energiekosten, aber auch die Kosten f&uuml;r Rohstoffe und Vorprodukte. F&uuml;r eine Keksfabrik sind dies beispielsweise vor allem Stromkosten und die Kosten f&uuml;r Getreide, Schokolade und Zucker. Wenn diese Einkaufspreise steigen, steht der Keksfabrikant vor einem Problem, da er k&uuml;nftig weniger verdient, wenn er selbst den Verkaufspreis seiner Kekse nicht anhebt. Gemeinhin werden die Erzeugerpreise daher auch als Fr&uuml;hindikator f&uuml;r die Verbraucherpreise gesehen. Die Verbraucherpreise geben &ndash; wie der Name schon sagt &ndash; n&auml;mlich den Preis f&uuml;r Endprodukte an, die vom Verbraucher gekauft werden; also in unserem Beispiel f&uuml;r den Preis f&uuml;r eine Packung Kekse. Umgangssprachlich wird die Entwicklung der Verbraucherpreise Inflation genannt.<\/p><p>Freilich gibt es einen Zusammenhang zwischen Erzeuger- und Verbraucherpreisen, wenn auch nicht eins zu eins. Zum einen machen die Kosten f&uuml;r Rohstoffe und Vorprodukte nat&uuml;rlich nur einen Teil der Gesamtkosten und erst recht der Endpreise aus. Je nach Branche und Produkt k&ouml;nnen die Kosten f&uuml;r Arbeit, Kredite, Verwaltung und Vertrieb, Marketing, Transport usw. einen deutlich h&ouml;heren Anteil als die Kosten f&uuml;r Rohstoffe und Vorprodukte ausmachen. Und am Ende ist die Preispolitik immer noch eine unternehmerische Entscheidung, bei der Markt und Strategien eine Rolle spielen. Befindet sich unser Keksfabrikant beispielsweise in harter Konkurrenz zu anderen Keksfabrikanten, wird er wom&ouml;glich seine Endkundenpreise gar nicht erh&ouml;hen, um keine Marktanteile zu verlieren. Sind bei ihm die Fixkosten besonders hoch, wird er darauf achten, seine Produktionskapazit&auml;ten auszulasten &ndash; sei es zum Preis sinkender Margen.<\/p><p>Dies alles sollte man im Hinterkopf haben, wenn man sich die aktuelle Entwicklung der Erzeugerpreise vor Augen h&auml;lt. Schaut man sich die einzelnen Faktoren n&auml;her an, ergibt sich n&auml;mlich ein zwiesp&auml;ltiges Bild. Zum einen war der Haupttreiber des R&uuml;ckgangs nat&uuml;rlich der sinkende Preis f&uuml;r Energie. Sinkend? Ja, wenn man die Entwicklung im Jahresvergleich betrachtet. Hier sind die Energiekosten der Hersteller gewerblicher Produkte tats&auml;chlich um 31,9 Prozent gegen&uuml;ber dem August 2022, dem Monat mit den historisch h&ouml;chsten Energiepreisen, gesunken. Um das in Relation zu setzen. Vor einem Jahr meldete das Statistische Bundesamt mit 45,8 Prozent den historisch h&ouml;chsten Anstieg der Erzeugerpreise, bei dem die Energiepreise mit einer Preissteigerung von 139 Prozent der Haupttreiber waren. Bezug f&uuml;r diese Zahlen ist ebenfalls der Vorjahresmonat, also hier der August 2021. Bezogen auf den August 2021 sind die aktuellen Energiepreise um 62,8 Prozent gestiegen. Was das Statistische Bundesamt gestern als R&uuml;ckgang vermeldet, ist also auf den sogenannten Basiseffekt zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Da der Monat mit den historisch h&ouml;chsten Preisen als Basis verwendet wird, kann man einen R&uuml;ckgang beobachten. Im Vergleich zum Zeitraum vor der Krise sind die Einkaufspreise jedoch massiv gestiegen.<\/p><p>Kann man dem Energiepreiseffekt noch verhalten etwas Positives abgewinnen, sieht es bei anderen Faktoren d&uuml;ster aus. Die gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;ckg&auml;nge konnten die Statistiker bei Metallen (minus 10,8 Prozent), Betonstahl (minus 35,5 Prozent) und Holz (minus 23,4 Prozent, jeweils in Bezug auf den Vorjahresmonat) feststellen. Dies sind die Rohstoffe f&uuml;r klassische Investitionsg&uuml;ter aus dem Bausektor und hier hat der Preisr&uuml;ckgang vor allem etwas mit der lahmenden Nachfrage zu tun. Im Juni beklagte bereits jedes zweite Unternehmen im Wohnungsbau laut einer <a href=\"https:\/\/www.haufe.de\/immobilien\/entwicklung-vermarktung\/marktanalysen\/die-goldenen-zeiten-im-baugewerbe-koennten-bald-vorbei-sein_84324_437584.html\">Untersuchung des ifo-Instituts<\/a> einen Auftragsmangel. &bdquo;Es braut sich ein Sturm zusammen&ldquo;, so der f&uuml;r die Umfrage zust&auml;ndige Mitarbeiter des ifo-Instituts. Grund daf&uuml;r seien neben den gestiegenen Baukosten vor allem die deutlich gestiegenen Zinsen. Bauen ist zu teuer geworden. Noch kann die Branche Altauftr&auml;ge abarbeiten, aber neue Auftr&auml;ge sind Mangelware. Das ist auch der Grund f&uuml;r die deutlich gesunkenen Erzeugerpreise f&uuml;r Betonstahl und Holz. Wenn die Nachfrage einbricht, m&uuml;ssen die Anbieter die Preise senken. Das ist gesamtwirtschaftlich ein fatales Signal.<\/p><p>&Auml;hnlich verh&auml;lt es sich mit den Auftragseing&auml;ngen in der deutschen Industrie. Dazu hat Heiner Flassbeck <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/09\/08\/die-rezession-verschaerft-sich\/\">einen sehr lesenswerten Text<\/a> geschrieben. Rechnet man die &ndash; oft im Zusammenhang mit der R&uuml;stungsindustrie stehenden &ndash; Gro&szlig;auftr&auml;ge heraus, ergibt sich ein klarer Abw&auml;rtstrend, der sich vor allem seit der Zinswende der EZB im Juli 2022 deutlich verst&auml;rkt hat. Die hohen Energiepreise schw&auml;chen die Wirtschaft, die Zinspolitik der EZB gibt ihr den Todessto&szlig;.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230921_Sinkende-Erzeugerpreise-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230921_Sinkende-Erzeugerpreise-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Quelle: Heiner Flassbeck<\/small><\/p><p>Nach dem Selbstverst&auml;ndnis der EZB dient die Zinspolitik vor allem der Gew&auml;hrleistung der Preisstabilit&auml;t. Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen sieht die EZB eher als Aufgabe der Politik. Und hier sind wir beim Kernproblem. In den Lehrb&uuml;chern hei&szlig;t es, dass steigende Zinsen helfen k&ouml;nnen, ein &bdquo;&Uuml;berhitzen&ldquo; der Konjunktur zu verhindern. Das ist ja sch&ouml;n und gut. Aber von einem &bdquo;&Uuml;berhitzen&ldquo; ist die derzeitige Konjunktur wirklich meilenweit entfernt. Deutschland steckt sogar offiziell seit Beginn des Jahres <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/rezession-deutschland-wirtschaft-2023-100.html\">in einer Rezession<\/a>. Gem&auml;&szlig; den Lehrb&uuml;chern m&uuml;sste man in dieser Situation die Zinsen nicht etwa erh&ouml;hen, sondern ganz im Gegenteil senken. G&uuml;nstigere Zinsen f&ouml;rdern schlie&szlig;lich die Investitionen und Investitionen kurbeln die Wirtschaft an.<\/p><p>Wenn sich die EZB aber nur der Preisstabilit&auml;t und nicht der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verpflichtet f&uuml;hlt, spielen derlei &Uuml;berlegungen keine Rolle. Die EZB verh&auml;lt sich in der jetzigen Situation vielmehr wie eine schlecht programmierte KI und starrt nur auf die Verbraucherpreise &ndash; und die liegen mit einer Steigerung von 5,2 Prozent in der Eurozone nun einmal &uuml;ber der von der EZB definierten Zielmarke von zwei Prozent. Also erh&ouml;ht man die Zinsen, um die Teuerung nach unten zu korrigieren. Das ist weder in der Theorie noch in der Praxis zielf&uuml;hrend, zumal die zugrundeliegende Analyse a priori falsch ist. Schlie&szlig;lich haben wir es nicht mit einer durch die boomende Wirtschaft angefeuerten Lohn-Preis-Spirale zu tun, bei der die Arbeitnehmer aufgrund exzellenter Rahmenbedingungen h&ouml;here L&ouml;hne durchsetzen und damit die Preise nach oben treiben, was abermals zu Lohnerh&ouml;hungen f&uuml;hrt. Was hier zurzeit zu beobachten ist, ist vielmehr ein Preisschock aufgrund der im letzten Jahr explosionsartig gestiegenen Energiepreise. Die Zinserh&ouml;hungen der EZB f&uuml;hrten nicht zu Preissenkungen, sondern zu weiteren Preissteigerungen. Die EZB agiert wie ein Busfahrer, der mit seinem Gef&auml;hrt auf einem Bahn&uuml;bergang steht, den herannahenden Zug bereits h&ouml;rt und statt auf das Gas- permanent auf das Bremspedal tritt. <\/p><p>Jede weitere Zinserh&ouml;hung verschlimmert die Lage. Am Ende droht die Stagflation, also eine wirtschaftliche Stagnation mit gleichzeitig erh&ouml;hter Inflation und einer hohen Arbeitslosigkeit. Dies lie&szlig;e sich noch abwenden, wenn die EZB eine Zinswende von der Zinswende verk&uuml;nden und die Zinsen schnellstm&ouml;glich wieder senken w&uuml;rde. Aber das ist leider unwahrscheinlich. <\/p><p><small>Titelbild: Ungvari Attila\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/30178b0beb0e4009a1a56ace80ed72dc\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2023\/09\/PD23_374_61241.html\">vermeldete<\/a> das Statistische Bundesamt den h&ouml;chsten jemals beobachteten R&uuml;ckgang der Erzeugerpreise. Die Preise gewerblicher Produkte sind gegen&uuml;ber dem Vorjahr um ganze 12,6 Prozent gesunken. 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