{"id":10416,"date":"2011-08-10T08:23:00","date_gmt":"2011-08-10T06:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416"},"modified":"2011-08-10T08:23:00","modified_gmt":"2011-08-10T06:23:00","slug":"hinweise-des-tages-1443","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Unruhen in Gro&szlig;britannien; Finanzmanager untergraben die Demokratie; Die M&auml;r vom Gesundsparen; Absturz der Aktienm&auml;rkte &ndash; Tod auf Raten; Schuldenkrise; DIW kritisiert unzureichende Bankenregulierung; IAQ: Arbeitszeitentwicklung in Europa; Tarifgef&uuml;ge kaputt; Zuwanderer aus S&uuml;deuropa &ndash; Auf ins Wirtschaftswunderland!; Die Privatisierung der &Ouml;ffentlichkeit; Keine Stroml&uuml;cke in Sicht; R&uuml;stungslobbyismus &ndash; Br&uuml;sseler Waffenbr&uuml;der r&uuml;cken zusammen; Kein Mitleid mehr; Revolution der Reichen; Donald Rumsfeld wegen Folter angeklagt; Taliban nehmen Elite ins Visier; Niebel stoppt Gelder f&uuml;r Medizinfonds; Dobrindt nervt (WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h01\">Unruhen in Gro&szlig;britannien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h02\">Finanzmanager untergraben die Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h03\">Die M&auml;r vom Gesundsparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h04\">Absturz der Aktienm&auml;rkte &ndash; Tod auf Raten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h05\">Schuldenkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h06\">DIW kritisiert unzureichende Bankenregulierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h07\">IAQ: Arbeitszeitentwicklung in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h08\">Tarifgef&uuml;ge kaputt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h09\">Zuwanderer aus S&uuml;deuropa &ndash; Auf ins Wirtschaftswunderland!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h10\">Die Privatisierung der &Ouml;ffentlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h11\">Keine Stroml&uuml;cke in Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h12\">R&uuml;stungslobbyismus &ndash; Br&uuml;sseler Waffenbr&uuml;der r&uuml;cken zusammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h13\">Kein Mitleid mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h14\">Revolution der Reichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h15\">Donald Rumsfeld wegen Folter angeklagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h16\">Taliban nehmen Elite ins Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h17\">Niebel stoppt Gelder f&uuml;r Medizinfonds<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416#h18\">Dobrindt nervt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10416&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Unruhen in Gro&szlig;britannien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Aufstand der Verlierer<\/strong><br>\nIn Gro&szlig;britannien randalieren die sozial Schwachen gegen eine radikale Sparpolitik. In keinem Land der EU klafft die L&uuml;cke zwischen Arm und Reich weiter auseinander. Seit Jahrzehnten wurde das von der Politik ignoriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C30350\/oekonomische-hintergruende-der-aufstand-der-verlierer-30482326.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Gl&uuml;cksfall Gerechtigkeit<\/strong><br>\nDiejenigen, die Pl&uuml;nderungen und Stra&szlig;enschlachten in der britischen Hauptstadt verurteilen, t&auml;ten gut daran, sich den Kontext der Ausschreitungen zu vergegenw&auml;rtigen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1131-gluecksfall-gerechtigkeit\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Riots reveal London&rsquo;s two disparate worlds<\/strong><br>\nAs the young and poor loot, burn and destroy, how about this: It was reported this week that 106 Bond Street, one of London&rsquo;s most prestigious shopping addresses, was sold for 28.5 million pounds (around $47 million). Cash. To the son of an entrepreneur. Mind-bogglingly, there were 22 other cash buyers bidding for the property.<br>\nIt was also reported this week that an average-wage earner who wants to buy a London house would have to save his\/her entire salary for 31 years. [&hellip;]<br>\nA final thought. One reporter pointed out that in Clapham where the shopping area had been picked clean, the only shop left unlooted and untouched was the book shop.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/worldblog.msnbc.msn.com\/_news\/2011\/08\/09\/7316057-riots-reveal-londons-two-disparate-worlds\">NBC<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Finanzmanager untergraben die Demokratie<\/strong><br>\nWir m&uuml;ssen reden. &Uuml;ber die Ratingagenturen, die Zuh&auml;lter der Spekulanten, &uuml;ber getriebene Volkswirtschaften, die Zukunft Deutschlands, Europas, ja der demokratischen Welt. Denn die &auml;chzt unter den Ackerm&auml;nnern, die sie zuschandenreiten&hellip;<br>\nDie &bdquo;Macht der M&auml;rkte&ldquo;, wie der globale Gierkrieg abstrakt umschrieben wird, dient nur noch sich selbst. Am wenigsten dient sie dem kapitalistischen System, das als soziale Marktwirtschaft &uuml;ber Jahrzehnte Triumphe feierte: Triumphe von Wohlstand und Innovation, von Freiheit und Demokratie&hellip;<br>\nDer regierenden Politik in Europa fehlen die Rebellen gegen die regierende Finanzwirtschaft. Rebellen, f&auml;hig zur Tat: zur Entmachtung der au&szlig;er Kontrolle geratenen Finanzbranche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/kapital\/ratingagenturen-spekulanten-demokratie\/42567\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die M&auml;r vom Gesundsparen<\/strong><br>\nLiberale &Ouml;konomen behaupten gern, dass Haushaltskonsolidierung kein Wachstum koste. Sie irren, zeigen drei &Ouml;konomen des Internationalen W&auml;hrungsfonds in einer Studie.<br>\nJ&uuml;rgen Stark, einer der einflussreichsten Zentralbanker Europas, war sich seiner Sache sicher: &ldquo;Spart der Staat bei den Ausgaben, um den Haushalt zu konsolidieren, sind durch den Gewinn an Glaubw&uuml;rdigkeit schon nach kurzer Zeit positive Wachstumseffekte zu erwarten&rdquo;, schrieb der heutige EZB-Chef&ouml;konom 2003 in der Welt und berief sich auf empirische Studien.<br>\nJournalisten argumentieren gerne &auml;hnlich: &ldquo;Wer eisern spart und damit den staatlichen R&uuml;ckzug anordnet, muss nicht zwangsl&auml;ufig in eine Wirtschaftskrise abgleiten&rdquo;, argumentiert die S&uuml;ddeutsche Zeitung. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung betont unter der &Uuml;berschrift Die M&auml;r vom Kaputtsparen: &ldquo;Wer Staatsausgaben k&uuml;rzt, wird mit Wachstum und Arbeitspl&auml;tzen belohnt.&rdquo;<br>\nSo verlockend diese Botschaft aber auch klingt &ndash; sie ist falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-08\/schulden-konjunktur\/seite-1\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Absturz der Aktienm&auml;rkte &ndash; Tod auf Raten<\/strong><br>\nDer Dax st&uuml;rzt zwar ein &ndash; aber der &ldquo;Schwarze Montag&rdquo; bleibt aus. F&uuml;r die Anleger ist das nicht unbedingt eine gute Nachricht. Denn diese vielen kleinen, schmerzhaften Abw&auml;rtsschritte sind viel gef&auml;hrlicher als ein gro&szlig;er Tages-Crash.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/absturz-der-aktienmaerkte-tod-auf-raten-1.1129305\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Wer den Kommentar von Harald Freiberger liest, stolpert &uuml;ber viele Versatzst&uuml;cke, die neoliberale Politik zu bieten hat. Die Schuldenstaaten m&uuml;ssen endlich aufh&ouml;ren, sich weiter zu verschulden, ist da. u.a. zu lesen. Und, auch das ist nicht unbedingt neu, die EZB schreibt Italien vor, wie und wo der Sparhebel anzusetzen ist. Das w&auml;re, so Freiberger, alternativlos. Insbesondere das kleine W&ouml;rtchen &ldquo;alternativlos&rdquo; sollte uns alle hellh&ouml;rig machen. Alternativlos? F&uuml;r wen bitte? F&uuml;r die Spekulanten, damit sie auch weiterhin ganze Staaten in de Bankrott wetten k&ouml;nnen. Auf die Idee, eine andere Poltik zu machen, kommt der schlaue Kommentator freilich nicht!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schuldenkrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Stephan Schulmeister &ndash; F&uuml;r einen Europ&auml;ischen W&auml;hrungsfonds<\/strong><br>\nDie Dynamik auf den Finanzm&auml;rkten treibt die Schulden in die H&ouml;he. Was tun? [&hellip;]<br>\nDie Ausbreitung der Finanzkrise ist nicht Folge des Versagens einzelner S&uuml;ndenb&ouml;cke (&ldquo;gierige&rdquo; Banker etc.), sondern Ausdruck eines Systemversagens: Jeder Akteur &ndash; die Profit suchenden Banken, die vorsichtigen Unternehmen, die sparenden Politiker &ndash; handelt entsprechend der Logik seines Subsystems. Erst die Interaktion der Verhaltensweisen l&auml;sst das System implodieren. [&hellip;]<br>\nMein Gegenkonzept war und ist: Der Rettungsfonds wird zum &ldquo;Europ&auml;ischen W&auml;hrungsfonds&rdquo; (EWF) ausgebaut. Dieser stellt den Eurol&auml;ndern Finanzmittel durch Ausgabe von Eurobonds zur Verf&uuml;gung, garantiert von allen Mitgliedsl&auml;ndern. &ldquo;Risikopr&auml;mien&rdquo; verlieren daher ihre Berechtigung. Die Zinsh&ouml;he wird nicht vom Markt bestimmt, sondern vom EWF, und zwar etwas unter der nominellen Wachstumsrate, also derzeit auf zwei bis drei Prozent. Die Vergabe der Mittel an die einzelnen Mitgliedsl&auml;nder wird an Bedingungen gekn&uuml;pft (&ldquo;Konditionalit&auml;t&rdquo;), die aber nicht (nur) restriktiv sind (sie sollten auch &ldquo;Marshallplan-Komponenten&rdquo; enthalten).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1311803094778\/Fuenf-Vorschlaege-Fuer-einen-Europaeischen-Waehrungsfonds\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>Which is the No 1 problem economy in Europe?<\/strong><br>\nFor George Osborne and David Cameron, Germany is a shining example of what riches await if you keep a hawkeye on public finances, and a diverse, localised economy.<br>\nThe German way of doing business has vastly changed in the past 15 years. First reunification, then the privatisation of state-owned utilities (and thus the erosion of terms and conditions for employees at Deutsche Telekom and all the rest) and finally out-and-out deregulation of labour markets have left workers worse and worse off&hellip;<br>\nThe result is a country that does not have a national minimum wage, and where 2 million workers are now paid around &euro;5 (&pound;4.35) an hour. Most other comparable European countries have a minimum wage &ndash; from France to the Netherlands to Greece &ndash; and in the UK the hourly rate is about to go up to &pound;6.08. As Germany&rsquo;s leading expert on pay and inequality, Gerhard Bosch, observes, workers in manufacturing (BMW and VW, say) still get good wages and conditions, thanks to their strong trade unions. And there are lessons to be learned from how to use banks to foster decent small-business growth and maintain a manufacturing supply chain. As for the rest, he says: &ldquo;The German social model is really like a Swiss cheese where the holes are getting larger and larger.&rdquo;<br>\nPut in big-picture terms, this means that Germany is really the No 1 problem economy in Europe&hellip;In effect, Germany blew the bubbles that popped up in the rest of Europe&hellip;<br>\nBut if the eurozone crisis is to be sorted out, continental governments need to recognise that Germany&rsquo;s business model can&rsquo;t continue to rely so heavily on lending and selling abroad.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/2011\/aug\/08\/number-one-problem-economy-europe\">Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>Roubini &ndash; Zeit f&uuml;r Nullzinspolitik in Europa<\/strong><br>\nDie EZB sollte die Zinsen auf keinen Fall weiter erh&ouml;hen, sondern im Gegenteil senken &ndash; und zwar auf Null. Zudem muss sie massiv italienische und spanische Staatsanleihen kaufen. Ansonsten droht eine schwere Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:marktturbulenzen-roubini-zeit-fuer-nullzinspolitik-in-europa\/60088928.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>James K. Galbraith &ndash; Myths and realities about our long-term deficit<\/strong><br>\nStandard &amp; Poor&rsquo;s did not downgrade the U.S. political system. It did not downgrade the stock market. It downgraded United States Treasury bonds and bills&ndash;and did so after Congress had removed whatever tiny chance existed of even a small delay in payments. So it&rsquo;s instructive that, on the next market day, investors moved massively out of stocks, and into the safety of U.S. Treasury bonds and bills. Rarely has stupidity been so quickly and massively shown up.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cbsnews.com\/stories\/2011\/08\/09\/opinion\/main20089948.shtml\">The New Republic<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>DIW kritisiert unzureichende Bankenregulierung<\/strong><br>\nNach der Finanzkrise hat die Politik versucht, die Risiken durch die Bankenbranche zu senken. Nach einer Studie des DIW war das ein Fehlschlag.<br>\nDas Berliner Wirtschaftsforschungsinstitut DIW kritisiert in einer neuen Studie die Bankenregulierung. Sie sei unzureichend ausgestaltet und w&uuml;rde am eigentlichen Problem vorbei regulieren. So wollte die Politik erreichen, dass die Banken schrumpften, damit eine Schieflage nicht mehr die gesamte Wirtschaft bedrohen k&ouml;nnte. &bdquo;Erreicht hat man wenig. Die Banken sind sogar jetzt gr&ouml;&szlig;er als vor der Krise&ldquo;, sagte Dorothea Sch&auml;fer, DIW-Forschungsdirektorin und Studienautorin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article13535612\/DIW-kritisiert-unzureichende-Bankenregulierung.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>IAQ: Arbeitszeitentwicklung in Europa<\/strong><br>\nSeit den 1980er Jahren hat sich die Arbeitszeitlandschaft zunehmend ausdifferenziert. Auf der einen Seite hat sich die Standardisierung der Arbeitszeiten mittels Tarifvertrag oder &ndash; von zunehmender Bedeutung &ndash; per Gesetz weiter ausgebreitet. So wurde in den mittel- und osteurop&auml;ischen L&auml;ndern (wie zuvor in Portugal) nach und nach die gesetzliche Verankerung des 40-Stunden-Standards nachvollzogen. Zugleich wurde mit der Europ&auml;ischen Arbeitszeitrichtlinie der europ&auml;ische Standard einer H&ouml;chstarbeitszeit von 48 Stunden pro Woche festgeschrieben&hellip;<br>\nDiesen &ndash; trotz aller Einschr&auml;nkungen &ndash; Tendenzen einer Standardisierung stand in vielen der entwickelten kapitalistischen L&auml;nder Europas eine Ausdifferenzierung der Arbeitszeiten gegen&uuml;ber. Zugleich traten zahlreiche neue &bdquo;Stakeholder&ldquo; und Akteure der Arbeitszeitpolitik auf den Plan:\n<ul>\n<li>Mit der massiven Zunahme der Frauenerwerbst&auml;tigkeit wurde Teilzeitarbeit in vielen L&auml;ndern zu einer breit verankerten gesellschaftlichen Normalit&auml;t. Nur selten wurde sie jedoch zu einem Gegenstand der Gestaltungspolitik der Tarifvertragsparteien.<\/li>\n<li>In einigen L&auml;ndern, darunter vor allem in Deutschland, gab es in den 1980er und fr&uuml;hen 1990er Jahren Versuche der Gewerkschaften, die 40-Stundenschwelle durch tarifvertragliche Arbeitszeitverk&uuml;rzungen zu unterschreiten. Nach vereinzelten anf&auml;nglichen Erfolgen erlahmten diese Bem&uuml;hungen jedoch weitgehend und erreichten auch europaweit keine starke Verbreitung. In Einzelf&auml;llen jedoch &uuml;bernahmen Regierungen die Initiative zu &ndash; insbesondere nach 1998 in Frankreich &ndash; weiterreichenden Arbeitszeitverk&uuml;rzungen. &Auml;hnlich wie bei den gewerkschaftlichen Initiativen zehn Jahre zuvor standen jetzt besch&auml;ftigungspolitische Ziele im Mittelpunkt.<\/li>\n<li>In einer Reihe von L&auml;ndern standen die 1990er Jahre mehr und mehr im Zeichen von arbeitgeberseitig initiierter Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Auch und gerade dort, wo &ndash; wie in Deutschland &ndash; die Regulierung der Arbeitszeiten zuvor in hohem Ma&szlig;e durch gewerkschaftliche Initiativen gepr&auml;gt worden war, ging diese Initiative jetzt in hohem Ma&szlig;e auf die Unternehmen &uuml;ber. Flexibilisierung und Dezentralisierung der Arbeitszeitregulierung wurden in diesen L&auml;ndern zu zwei Seiten einer Medaille. In Einzelf&auml;llen, hier wieder v.a. in einigen Wirtschaftszweigen in Deutschland, war dies gefolgt von starkem Druck der Arbeitgeberverb&auml;nde in Richtung l&auml;ngerer Arbeitszeiten.<\/li>\n<li>Ein zunehmend bedeutender Aspekt dieser Flexibilisierung wurde in einigen L&auml;ndern die Ausdifferenzierung der Arbeitszeiten nach Besch&auml;ftigtengruppen, insbesondere nach Funktion und nach Qualifikation.<\/li>\n<li>Dieser zunehmenden Vielfalt in der europ&auml;ischen Arbeitszeitlandschaft f&uuml;gte die j&uuml;ngste Krise eine weitere Facette hinzu. In einer Reihe europ&auml;ischer L&auml;nder gingen die Arbeitszeiten in der Krise deutlich zur&uuml;ck. Am st&auml;rksten war dies in Deutschland ausgepr&auml;gt, wo in den Jahren davor die durchschnittlichen Arbeitszeiten auffallend stark angestiegen waren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Damit ist ein seit Beginn des Jahrzehnts vergessen geglaubtes Thema wieder st&auml;rker in den Blickpunkt geraten: Der m&ouml;gliche Beitrag k&uuml;rzerer Arbeitszeiten zur Sicherung, eventuell sogar zur Schaffung von Besch&auml;ftigung. Eine wichtige Quelle der Arbeitszeitverk&uuml;rzung in einer Reihe von EU-L&auml;ndern waren zwar die gesetzlichen Kurzarbeit- Regelungen, hinzu kamen jedoch tarifvertragliche Instrumente der Besch&auml;ftigungssicherung per zeitweiliger Arbeitszeitverk&uuml;rzung sowie die Aussch&ouml;pfung des mit der Flexibilisierung angewachsenen Arsenals betrieblicher Anpassungsma&szlig;nahmen. Die Gesamtheit dieses &bdquo;Atmungspotentials&ldquo; von Arbeitszeit hat<br>\nentscheidend zur D&auml;mpfung der Effekte des enormen Wirtschaftseinbruchs im Jahre 2009 auf den Arbeitsmarkt in einigen europ&auml;ischen L&auml;ndern beigetragen. Zugleich wurde aber deutlich, dass dieses Potential nur in einigen L&auml;ndern genutzt wurde. Die Differenziertheit der Arbeitszeitlandschaft Europas wurde damit auch in der Krise ein weiteres Mal best&auml;tigt.<br>\nDiese sehr unterschiedlichen Entwicklungen der letzten ein bis zwei Jahrzehnte sind Hintergrund und Anlass f&uuml;r den vorliegenden Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/aktuell\/veroeff\/2010\/lehndorff01.pdf\">IAQ [PDF &ndash; 5.7 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Tarifgef&uuml;ge kaputt<\/strong><br>\nPetra B. (Name ge&auml;ndert) bezieht Arbeitslosengeld II. Ihr monatliches &raquo;Gehalt&laquo; als Verkaufskraft und Kassiererin von 165 Euro wird vom Magdeburger Jobcenter auf ihre Leistungen angerechnet. Daf&uuml;r mu&szlig; die 50j&auml;hrige jede Woche 14,9 Arbeitsstunden leisten. Das macht einen Stundenlohn von rund 2,75 Euro. Um aus dem Hartz-IV-Teufelskreis herauszukommen, hatte Petra B. in diesem Jahr an einem von der Arbeitsagentur gef&ouml;rderten Schnellkurs f&uuml;r Verk&auml;uferinnen teilgenommen. B. machte sich in ihrer Heimatstadt Magdeburg auf die Suche. Im &raquo;Pro-Cent-Markt&laquo;, der &raquo;Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genu&szlig;mittel, Getr&auml;nke und Tabakwaren&laquo; betreibt und sich im sozial benachteiligten Stadtteil Olvenstedt befindet, wurde sie f&uuml;ndig. &raquo;Per Aushang wurden dort Mitarbeiter f&uuml;r den Verkaufsbereich gesucht&laquo;, erinnert sie sich.  Auf ihre Bewerbung hin habe man sie zun&auml;chst aufgefordert, einige Stunden unbezahlt auf Probe zu arbeiten. &raquo;Man wollte meine Eignung &uuml;berpr&uuml;fen&laquo;, so B. Wenige Tage sp&auml;ter habe sie einen &raquo;provisorischen Arbeitsvertrag&laquo; erhalten, &raquo;damit ich was in der Hand habe f&uuml;r das Jobcenter&laquo;. Der &raquo;richtige&laquo; Arbeitsvertrag werde demn&auml;chst folgen, habe man B. versprochen. Sie reichte das Schreiben im Magdeburger Jobcenter ein, die Beh&ouml;rde verrechnete im August das Einkommen mit ihren Leistungen. Angesprochen auf den niedrigen Stundenlohn habe sie aber niemand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/08-09\/040.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zuwanderer aus S&uuml;deuropa &ndash; Auf ins Wirtschaftswunderland!<\/strong><br>\nDeutschland ist nicht sexy &ndash; aber reich. Immer mehr junge S&uuml;deurop&auml;er wollen der Krise in ihrer Heimat entfliehen und setzen auf eine Zukunft in der Bundesrepublik. Doch die H&uuml;rden sind hoch: Wirklich willkommen ist nur, wer deutschen Idealen entspricht. [&hellip;]<br>\nDie Aussicht auf einen sicheren und gut bezahlten Arbeitsplatz ist verlockend. Gerade f&uuml;r junge Menschen sieht es in S&uuml;deuropa d&uuml;ster aus. Mehr als 40 Prozent der Spanier unter 25 Jahren sind arbeitslos. Viele Akademiker m&uuml;ssen sich mit sogenannten &ldquo;M&uuml;llvertr&auml;gen&rdquo; von wenigen Wochen oder Monaten zufriedengeben. [&hellip;]<br>\nAndere L&auml;nder locken mit Sorglos-Paketen<br>\nSchon wegen der komplexen Sprache habe Deutschland einen Wettbewerbsnachteil, sagt Herbert Br&uuml;cker vom Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Mit besonderen Anreizen oder ganzen Service-Paketen versuchten andere L&auml;nder, Hochqualifizierte zu locken. D&auml;nemark etwa bietet einen niedrigen Einkommensteuersatz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,778906,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Den &ldquo;sicheren und gut bezahlten Arbeitsplatz&rdquo; werden die jungen S&uuml;deurop&auml;er auch nicht in Deutschland finden &ndash; wo soll es solche Arbeitspl&auml;tze denn geben??? Und mit &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit steigern&rdquo; (&ldquo;im Kampf um die besten K&ouml;pfe&rdquo; &ndash; was f&uuml;r eine Sprache!) meint der SPIEGEL anscheinend, da&szlig; Deutschland die Sprache wechseln oder da&szlig; der Steuerzahler die Sprachkurse bezahlen und die Firmen die Renditen kassieren sollten.  Hauptsache, der sinnlose Artikel hat den Mythos vom Fachkr&auml;ftemangel &ndash; und den Mythos von den sicheren und gut bezahlten Arbeitspl&auml;tzen in Deutschland &ndash; im Gespr&auml;ch gehalten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Privatisierung der &Ouml;ffentlichkeit<\/strong><br>\nIm Netz gibt es keine Stra&szlig;en und Pl&auml;tze, die der herk&ouml;mmlichen Vorstellung von &Ouml;ffentlichkeit entsprechen. Die meisten Orte in der digitalen Welt kann man zwar frei betreten, aber sie geh&ouml;ren Unternehmen. Es sind Unternehmensbereiche, die sich vielleicht anf&uuml;hlen wie &ouml;ffentlicher Raum, in denen aber das Hausrecht des Betreibers gilt. Was sich nun mit den sozialen Netzen vollzieht, ist eine bislang beispiellose Privatisierung von &Ouml;ffentlichkeit (auch wenn innerhalb dieses privatisierten Bereichs neue Formen von &Ouml;ffentlichkeit entstehen).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/futurezone.at\/meinung\/4335-die-privatisierung-der-oeffentlichkeit.php\">futurezone.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Keine Stroml&uuml;cke in Sicht<\/strong><br>\nErstmals ermitteln die Gr&uuml;nen und die Umwelthilfe alle Gas- und Kohlekraftwerke im Bau und solche, deren Bau unmittelbar bevorsteht. Das Ergebnis der Erhebung: Entwarnung.Deutschland droht kein Engpass bei der Stromversorgung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/keine-stromluecke-in-sicht\/-\/1472596\/8787452\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>R&uuml;stungslobbyismus &ndash; Br&uuml;sseler Waffenbr&uuml;der r&uuml;cken zusammen<\/strong><br>\nIn Zeiten knapper Staatskassen werden die Dienste von Lobbyisten besonders wichtig, um einmal erlangte Pfr&uuml;nde zu verteidigen. Dies gilt umso mehr in Bereichen, die direkt vom Staatshaushalt abh&auml;ngig sind &ndash; zu allererst f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie. Unternehmen wie Rheinmetall oder EADS haben ein besonderes Interesse daran, dass staatliche Ausgaben f&uuml;r Panzer, Kampfflugzeuge und &Uuml;berwachungstechnik auch in der Krise weiter flie&szlig;en. Als Alternative bleibt nur der schon jetzt erheblich ausgebaute Export oder die Erschlie&szlig;ung neuer Gesch&auml;ftsfelder, der Kundenkreis l&auml;sst sich jedenfalls sonst nicht so einfach erweitern. Zum Gl&uuml;ck &ndash; so mag der ein oder andere R&uuml;stungsmanager dieser Tage denken &ndash; ist diese Industrie besonders gut aufgestellt in den Niederungen der Lobbynetzwerke nicht nur in Berlin, sondern auch in Br&uuml;ssel, wo seit einigen Jahren zunehmend wichtige Entscheidungen f&uuml;r die Zukunft der R&uuml;stungsbranche getroffen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2011.php?id=2335\">IMI-Analyse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kein Mitleid mehr<\/strong><br>\nDoch wenn uns Somalia und Guatemala eines lehren, dann dieses: Wer wirklich etwas gegen den Hunger in der Welt tun will, der spare sich ab sofort das Mitleid. Es schadet mehr, als es hilft. Hunger ist vermeidbar. Wir leben nicht mehr im 19. Jahrhundert, als solche N&ouml;te wie biblische Plagen eine Bev&ouml;lkerung dezimierten. Wir schreiben auch nicht das Jahr 1984, als der Hunger scheinbar wie eine Naturgewalt &uuml;ber &Auml;thiopien &raquo;hereingebrochen&laquo; war. Wir leben im 21. Jahrhundert, es gibt ausgefeilte Fr&uuml;hwarnsysteme, die im Fall Somalia schon im November vor einer Katastrophe gewarnt haben. Wir wissen inzwischen sehr gut, wann und wo ein Notstand droht und wie er verhindert werden kann&hellip;<br>\nSchuldenkrise in den USA, Schuldenkrise in Europa, ein Amokl&auml;ufer in Norwegen, ein Medienskandal in Gro&szlig;britannien&hellip; Der Hungernotstand am Horn von Afrika kommt einfach nicht richtig in den Fokus der Medien. Die USA geizen mit Geld, Italien gab nach dem ersten UN-Hilfsappell keinen Cent, das Schwellenland Brasilien stellte mehr Hilfe in Aussicht als Deutschland und Frankreich zusammen.<br>\nMoralische Appelle &auml;ndern daran nichts, wohl aber weitere internationale Abkommen und verbindliche Regeln. Die erste muss lauten: Hilfe im Fall einer drohenden Hungersnot ist vonseiten der Staaten nicht l&auml;nger ein freiwilliger Akt, sondern eine v&ouml;lkerrechtlich verbindliche Pflicht, &uuml;ber die notfalls der UN-Sicherheitsrat wachen m&uuml;sste. Die zweite lautet: Spekulationen auf Nahrungsmittel, eine der Ursachen f&uuml;r die akuten Krisen von Somalia bis Guatemala, m&uuml;ssen unterbunden werden. Gleiches gilt f&uuml;r die wahnwitzige Politik reicher Nationen, in armen L&auml;ndern riesige Ackerfl&auml;chen f&uuml;r die Produktion von Biotreibstoff mit Beschlag zu belegen.<br>\nDie dritte Regel ist so banal, dass man sie gar nicht mehr aufschreiben m&ouml;chte: Eine Katastrophe im Vorfeld zu verhindern ist besser, als sie im Nachhinein zu bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/32\/01-Fluechtlinge-Hilfe\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Revolution der Reichen<\/strong><br>\nIn den USA riecht es nach einer neuartigen Form von Revolution: Seit dem Sommer 2009 formiert sich dort eine rechtsliberale, populistische Protestbewegung, die sogenannte &ldquo;Tea-Party-Bewegung&rdquo;. Sie greifen vor allem Obamas Pl&auml;ne f&uuml;r ein neues Gesundheitssystem an und wollen den Einfluss der zentralen Regierung in Washington verringern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/hauptnavigation\/startseite#\/beitrag\/video\/1402046\/Revolution-der-Reichen\">ZDF Neo<\/a>\n<p><strong>dazu: Der rechte Abschied von der Politik<\/strong><br>\nMit bisher unbekannter Radikalit&auml;t bewirtschaftet in den USA eine neue Rechte die Krise, die sie selbst zu verantworten hat. Das st&ouml;sst auch altgediente Konservative ab, f&uuml;r die Reagan ein Idol war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/amerika\/Der-rechte-Abschied-von-der-Politik\/story\/22710602\">Tagesanzeiger<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Donald Rumsfeld wegen Folter angeklagt<\/strong><br>\nEin US-Berufungsgericht hat den Weg f&uuml;r eine Zivilklage zweier US-B&uuml;rger gegen den fr&uuml;heren Verteidigungsminister Donald Rumsfeld wegen mutma&szlig;licher Folter durch US-Soldaten im Irak freigemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n24.de\/news\/newsitem_7140812.html\">N24<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Taliban nehmen Elite ins Visier: Das gezielte T&ouml;ten &auml;hnelt der US-Strategie<\/strong><br>\nRuttig, Mitbegr&uuml;nder des Afghanistan Analysts Networks, einem Think Tank, der mit Afghanen, ausl&auml;ndischen Diplomaten und Entwicklungshelfern vernetzt ist, kehrte vor kurzem aus Afghanistan zur&uuml;ck. Die Taten verunsichern nicht nur die Elite des Krisenstaates, sagt er. &bdquo;Auch einfache Afghanen machen sich Sorgen, sie trauen den eigenen Sicherheitskr&auml;ften nicht zu, selber f&uuml;r die Sicherheit zu sorgen&ldquo;, sagt Ruttig. &bdquo;Der Internationalen Schutztruppe gelingt das allerdings auch nicht.&ldquo; Ruttig erkennt in dem Vorgehen der Taliban deutliche Parallelen zur Aufstandsbek&auml;mpfung der US-Armee. Die amerikanischen Spezialkr&auml;fte werden gezielt losgeschickt, um Talibananf&uuml;hrer auszuschalten. Nun nehmen die Aufst&auml;ndischen selber verst&auml;rkt ihre Feinde ins Visier &ndash; und gehen dabei strategisch und sehr unterschiedlich vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/taliban-nehmen-elite-ins-visier-das-gezielte-toeten-aehnelt\/4477158.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Niebel stoppt Gelder f&uuml;r Medizinfonds &ndash; Wenn Deutschland nicht zahlt, m&uuml;ssen Tausende sterben<\/strong><br>\nKorruptionsbek&auml;mpfung oder Profilierungssucht? Entwicklungsminister Dirk Niebel stellt Zahlungen an den Globalen Fonds zur Bek&auml;mpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria ein. Seine Motive sind umstritten &ndash; Experten bef&uuml;rchten verheerende Folgen f&uuml;r die Kranken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/niebel-stoppt-gelder-fuer-medizinfonds-wenn-deutschland-nicht-zahlt-muessen-tausende-sterben-1.1129482\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Dobrindt nervt<\/strong><br>\nDie Forderung aus der CSU, ein Verbot der Linkspartei zu pr&uuml;fen, ist &ouml;deste Klamotte. Sie w&auml;re im Prinzip ein geeigneter Fall f&uuml;r die Missbrauchsgeb&uuml;hr. [&hellip;]<br>\nSeine Forderung, die Linkspartei nicht nur weiterhin vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen, sondern einen Verbotsantrag beim Bundesverfassungsgericht zu pr&uuml;fen, ist kein Beitrag zur Debatte, sondern die Verweigerung der Teilnahme an der Debatte. Welche Debatte? Die Linkspartei debattiert &uuml;ber ihr neues Grundsatzprogramm und damit &uuml;ber eine Neubestimmung des Eigentumsbegriffs, &uuml;ber die Legalisierung politischer Streiks und &uuml;ber die Verstaatlichung dieser und jener Konzerne. In einem Wort: Die Partei stellt den Kapitalismus in Frage. Der aber ist nicht vom Grundgesetz gesch&uuml;tzt, er ist, wie sich herumgesprochen haben d&uuml;rfte, nicht einmal vor sich selbst gesch&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/dobrindt-nervt\/-\/1472602\/8872670\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Unruhen in Gro&szlig;britannien; Finanzmanager untergraben die Demokratie; Die M&auml;r vom Gesundsparen; Absturz der Aktienm&auml;rkte &ndash; Tod auf Raten; Schuldenkrise; DIW kritisiert unzureichende Bankenregulierung; IAQ: Arbeitszeitentwicklung in Europa; Tarifgef&uuml;ge kaputt; Zuwanderer aus S&uuml;deuropa &ndash; Auf ins Wirtschaftswunderland!; Die Privatisierung der &Ouml;ffentlichkeit; Keine Stroml&uuml;cke in Sicht; R&uuml;stungslobbyismus &ndash; Br&uuml;sseler Waffenbr&uuml;der r&uuml;cken<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10416\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10416","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10416","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10416"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10416\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10420,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10416\/revisions\/10420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10416"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10416"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10416"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}