{"id":104180,"date":"2023-09-23T15:00:27","date_gmt":"2023-09-23T13:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104180"},"modified":"2023-09-23T04:52:39","modified_gmt":"2023-09-23T02:52:39","slug":"leserbriefe-zu-ard-anne-will-voll-auf-kriegskurs-und-alle-gegen-wagenknecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104180","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eARD: Anne Will voll auf Kriegskurs \u2013 Und alle gegen Wagenknecht\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103987\">In diesem Artikel<\/a> kommentiert Tobias Riegel die letzte Ausgabe der Talkshow von Anne Will. Sie habe die Meinungsmache zum Ukrainekrieg zu einem neuen H&ouml;hepunkt gef&uuml;hrt &ndash; auch durch das Verhalten der Moderatorin. Vom Anspruch der Ausgewogenheit habe sich der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk endg&uuml;ltig verabschiedet. Es werde nicht mal mehr versucht, den Anschein zu erwecken. Gro&szlig;er Respekt geb&uuml;hre Sahra Wagenknecht, die die versammelte Mannschaft im Alleingang vorgef&uuml;hrt habe. Wir haben hierzu zahlreiche und interessante Zuschriften bekommen. Danke daf&uuml;r. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>danke f&uuml;r Ihren Artikel. Anmerken m&ouml;chte ich,&nbsp; dass die Bewertung der sich hier und in weiten Teilen des Programms zuspitzenden Manipulation als &ldquo;Meinungsmache&rdquo; aus meiner Sicht deutlich zu kurz greift, geht es in&nbsp; der Gesamtheit der Meinungsmache doch um nicht weniger als um umfassende Gehirnw&auml;sche. Dabei sind ja beileibe nicht nur die Staatsmedien involviert, sondern auch die Konzernmedien greifen den Ball gerne auf, etwas indem sie hinterher noch verzerrend dar&uuml;ber berichten (Beispiel Focus-Artikel vom 18.9.23 zu dieser Talkshow: &ldquo;der Experte&rdquo; habe &ldquo;Wagenknecht zerlegt&rdquo;) &ndash; offenbar ein konzertiert arbeitendes System.<\/p><p>Hier geht es um sehr viel mehr als um ein &Auml;rgernis &ndash; hier werden die Bedingungen der M&ouml;glichkeit von Demokratie ausgehebelt, weil eine umfassend desinformierte W&auml;hlerschaft ihre Wahlentscheidungen auf v&ouml;llig verzerrten Informationsgrundlagen trifft. Im Ergebnis wundern wir uns dann, dass der vieldimensionale Krieg des politmedialen Systems gegen die Bev&ouml;lkerung trotz immer weitergehender Auspl&uuml;nderung, Entrechtung und Bevormundung immer wieder an der Wahlurne abgesegnet wird &hellip; wahrscheinlich so lange, bis eine Mehrheit der Bev&ouml;lkerung von den &ouml;konomischen und sozialen Auswirkungen dieses Krieges &ndash; oder gar von der Eskalation geopolitischer Konflikte &ndash; die Existenzgrundlagen entzogen werden&hellip;.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nReinhard H&auml;ufele<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Riegel, Ihre o.a. Beitrag teile ich ohne jedes Wenn und Aber 1:1. Was da am Sonntagabend beim ARD &uuml;ber die B&uuml;hne ging, war ein Schandst&uuml;ck ohne gleichen. Ich habe nur zeitweise vorm g&auml;nzlichen Abschalten teilgenommen, da ich normalerweise die &uuml;blichen Talkrunden ob ihrer gespreizten Banalit&auml;ten umgehe, aber das hat auch vollkommen ausgereicht. Ich frage mich wahrlich, weshalb eine Frau wie die Wagenknecht sich so etwas noch antut: da sitzen ihr in Sachen Ukraine gleich vier der eifrigsten Hardliner gegen&uuml;ber und die Moderatorin &ndash; eigentlich dort, um dem Diskurs eine ann&auml;hernd ausgewogene Basis zu geben &ndash; wirft sich selbst ins Zeug, um Wagenknecht (wenngleich erfolglos) vorzuf&uuml;hren. Eine Schande hoch drei und das Ganze zumal von mir (zwangsweise) mitfinanziert! Was ich gleich in diesem Zusammenhang noch anf&uuml;gen will: Am Samstag fand auf auf der Titelseite meiner Regionalzeitung einen Beitrag, welcher sich mit dem Boom der AfD, dies vor allem &ndash; noch &ndash; in den Ostl&auml;ndern, befasste. Daraufhin schrieb ich der Redaktion: F&uuml;rwahr, an Begr&uuml;ndungen f&uuml;r den Boom der AfD fehlt es nicht, so auch im genannten Artikel. Der Hauptgrund allerdings bleibt bei all diesen Analysen bewusst oder unbewusst au&szlig;en vor: Die AfD ist derzeit die einzige gro&szlig;e politische Institution, welche mit Konsequenz die Einstellung der Kampfhandlungen in der Ukraine fordert und weitere Waffenlieferungen Deutschlands dorthin ablehnt! Damit entspricht die AfD den Vorstellungen der &uuml;bergro&szlig;en Mehrzahl der Menschen zumindest in den Ost-Bundesl&auml;ndern (soweit ich das aus meinen Gespr&auml;chen in meinem weitl&auml;ufigen Umfeld ablesen kann), f&uuml;r welche dieser Krieg trotz aller Einredungsversuche seitens ukrainischer und hiesiger Politiker eben kein Krieg f&uuml;r die Erhaltung von Freiheit und Demokratie in Europa und Deutschland insbesondere sondern eine stetig zunehmende Bedrohung ist, und das in allen Lebensbereichen, Leib und Leben selbst darin eingeschlossen. Und ich setz&rsquo; noch einen drauf: Sollte sich die Einstellung der Bundesregierung zu den Waffenlieferungen an die Ukraine bis zur n&auml;chsten Bundeswahl nichts grunds&auml;tzlich &auml;ndern, werde ich wohl trotz meiner sonstigen Vorbehalte gegen&uuml;ber der AfD dieser meine Stimme geben.<\/p><p>Joachim Gerlach<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>auch ich bewundere Frau Wagenknecht f&uuml;r den Mut und die Unerschrockenheit, mit denen sie sich immer wieder den gut bezahlten &ldquo;Kettenhunden&rdquo; entgegenstellt, bin aber im Zweifel, ob dies wirklich der Aufkl&auml;rung dient. Denn&nbsp;die fraglichen Talkrunden sind perfekte Inszenierungen, die einzig darauf abzielen, unliebsame Standpunkte &ouml;ffentlichkeitswirksam zu &auml;chten. Und das tun sie mit aller Professionalit&auml;t. Dazu ben&ouml;tigt man nur ein williges Opfer, das man nach allen Regeln der Demagogie zerlegen kann. Frau Wagenknecht mag rhetorisch noch so versiert und inhaltlich noch so gut vorbereitet sein &ndash;&nbsp;wenn&nbsp;f&uuml;nf Opponenten sie vor sich hertreiben und ihr permanent ins Wort fallen, wird sie keinen unkritischen Fernsehzuschauer &uuml;berzeugen.&nbsp;Anstatt sich f&uuml;r diese&nbsp;stalinistisch anmutenden Schauprozesse&nbsp;herzugeben und zugleich&nbsp;als Feigenblatt f&uuml;r eine nicht mehr existente&nbsp;Meinungsvielfalt herzuhalten, w&uuml;rde ich solche Sendungen systematisch boykottieren. M&ouml;ge der &ouml;ffentliche&nbsp;Rundfunk die vorgegebene Einheitsmeinung doch unwidersprochen ver&ouml;ffentlichen. Dann&nbsp;w&uuml;rden n&auml;mlich viele&nbsp;Zuschauer die Propaganda endlich erkennen. Doch dazu d&uuml;rften&nbsp;Frau Wagenknecht&nbsp;und andere kritische Geister das mediale Spiel nicht l&auml;nger mitspielen.<\/p><p>Thomas&nbsp;Roghmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel!<\/p><p>Ich denke ehrlich gesagt schon lange, dass es bei den meisten Kriegsbef&uuml;rworter nicht mehr um die wirklich sachlichen Inhalte geht. Denn die gestalten sich meist bei weitem unaufgeregter, pragmatischer und sind oft auch verhandelbar. Nein! Hier geht es um irrationale &Auml;ngste und Angstst&ouml;rungen der jeweiligen, leider teilweise sehr einflussreichen, Kriegstreiber. Auf dieser Ebene, hat man es nicht mehr mit verantwortungsbewussten Erwachsenen zu tun. Das wirklich dramatische daran ist, dass diese Leute ihren eigenen Schatten nicht kennen, oder ihn nicht wahr haben wollen und dann ins Au&szlig;en verlagern. Daraus resultiert ein sich immer weiter aufschaukelnder Effekt. Denn wenn man einmal davon &uuml;berzeugt ist den vermeintlich waren Feind erkannt zu haben, versucht man ihn zu bek&auml;mpfen und einzud&auml;mmen. Der wiederum, ist jedes mal aufs Neue gezwungen zu reagieren und so geht es immer weiter. Daher ist die Einsch&auml;tzung von Frau Wagenknecht korrekt: Wenn es so weiter geht, werden wir in einer Katastrophe enden.<\/p><p>Ich hoffe inst&auml;ndig, wir brauchen diese Katastrophe nicht schon wieder und k&ouml;nnen diese Meinungsmacher rechtzeitig als das erkennen, was sie sind und dann auch stoppen. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e!<br>\nFrank Kanera<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\nsehr geehrtes NDS-Team,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren Kommentar zu &ldquo;Anne Will&rdquo; vom 17.09. und zu deren Frage, ob die Ukraine mehr &ldquo;Unterst&uuml;tzung&rdquo; brauche, womit ihrem und dem Verst&auml;ndnis der ARD nach nat&uuml;rlich allerdings dann nur mehr Waffen gemeint sein konnten.<\/p><p>Es geh&ouml;rte jedoch seitens Frau Will schon Mut und ein gewisser &ldquo;Sportsgeist&rdquo; dazu, Frau Wagenknecht doch als, wenn auch einsames, demokratisches &ldquo;Feigenblatt&rdquo; einzuladen.<br>\nSahra Wagenknecht konnte dagegen, trotz deren von Frau Will anfangs hervor gehobenen vorherigen Fehleinsch&auml;tzung von Putins Kriegsbereitschaft, wieder einmal beweisen, dass es nicht nur gr&uuml;ndlicher Recherche, der Kenntnis unserer j&uuml;ngsten Geschichte und des Verstandes bedarf, sich in unserer &ldquo;Demokratie&rdquo; einzubringen, sondern viel mehr noch des Mutes und der Beharrlichkeit.<\/p><p>Wenn Anne will gedacht hatte, sie diesmal als nicht informiert genug &ldquo;vorf&uuml;hren&rdquo; zu k&ouml;nnen, so hatte sie sich gr&uuml;ndlich geirrt. Im Gegensatz zu den anderen G&auml;sten wies Sahra Wagenknecht nach, dass sie sich selbst auf kritische Stimmen zum Ukrainekrieg aus der &ldquo;New York Times&rdquo; und dies nicht zum ersten Mal auf die des das Pentagon beratende &ldquo;RAND Commission&rdquo; berufen konnte sowie auch auf den Milit&auml;rexperte Kujat. Und nat&uuml;rlich wies sie zu Recht nicht zum ersten Mal auf die Kuba-Krise von 1962 hin, um zu beweisen, wie gef&auml;hrlich es ist, wenn Atom-M&auml;chte ihre Raketen in unmittelbarer Nachbarschaft, der jeweils anderen Atom-Macht aufstellen. &ndash; Alles das scheint aber nach Ansicht unserer demokratisch gew&auml;hlten Vertreter sowie auch der unserer Leitmedien ignoriert werden zu k&ouml;nnen.<br>\nStattdessen instrumentalisiert man das Sterben an der ukrainischen Front und das auch wirklich immer gr&ouml;&szlig;er werdende Leid der Zivilbev&ouml;lkerung in der Ukraine, um von den eigentlich dahinter stehenden Interessen abzulenken, vor allem denen der US-Geostrategen, die wiederum die Interessen des Gro&szlig;kapitals, insbesondere die der R&uuml;stungsindustrie vertreten.<\/p><p>Ja, und den Gipfel der entlarvenden Peinlichkeit der Veranstaltung erreichte dann ausgerechnet der Geschichtsprofessor e.m. Karl Schl&ouml;gel, an den Frau Will sich in ihrer Erkl&auml;rungsnot am Schluss hilfesuchend gewandt hatte,<br>\nwomit er das Anliegen von Frau Wagenknecht sicher nicht nur in meinen Augen rechtfertigte, sich als emotional gesteuerter Populist und Reaktion&auml;r blamierte und alle anderen gleich mehr oder weniger mitblamierte. <\/p><p>Wann begreifen wir Menschen, dass wir alle nur Teile des Systems unseres Planeten sind, dass wir unseren unbedachten &ldquo;Reiz-Reaktionsmechanismus&rdquo; unter einander und gegen einander &uuml;berwinden m&uuml;ssen &ndash; &uuml;brigens k&ouml;nnten wir es, wenn wir den evolution&auml;r neueren Teil unseres Gehirns, den Neokortex benutzen wollten, stat des &auml;lteren &ldquo;Reptilienbewusstseins&rdquo; &ndash; um nicht unser aller Lebensgrundlage auf dieser Erde zu zerst&ouml;ren? <\/p><p>Mit nochmaligem f&uuml;r Ihren Artikel<br>\nund herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Johanna Michel-Br&uuml;ning<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, <\/p><p>dieser mutigen Dame geb&uuml;hrt das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und Schmerzensgeld in Millionenh&ouml;he. Aber ich bin mir sicher, sie w&uuml;rde dies ablehnen. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHeinz Weber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Kann man so sehen. Ok. Aber die anderen als Streiter f&uuml;r Kriegsverl&auml;ngerung zu bezeichnen, geht zu weit.<\/p><p>Ich sch&auml;tzte Ihr Medium in Corona-Zeiten sehr. Ich war begeisterter F&uuml;rsprecher f&uuml;r Ihre Denkans&auml;tze. Seit dem 24.02.2022 biegen Sie jedoch in eine Richtung ab, die ich immer weniger, oder besser gesagt &uuml;berhaupt nicht mehr, ertrage.<\/p><p>mfG, H. F.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS Team, <\/p><p>ihre Arbeit ist f&uuml;r manche n&Ouml;RR Konsumenten ein Segen und eine Bereicherung. <\/p><p>Diese o.g. Sendung und all die gleichartigen Sendungen, veranlassen mich jedes Mal den Zipp Knopf zu dr&uuml;cken. <\/p><p>Ich werde mir meine kostbare Zeit mit den &Ouml;RR nicht versauern. <\/p><p>Da nehme ich mir lieber die Zeit und lese Artikel und Kommentare auf der NDS Seiten. <\/p><p>Hier nochmals meine Hochachtung und Dank an ihr Team. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nBodo Weis <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p>auf den Kommentar von Tobias Riegel zum gestrigen traurigen Tiefpunkt der Talkrunde &ldquo;Anne Will&rdquo; (war schon bisher kaum etwas wert) habe ich heute sehnlichst gewartet. Danke! Man darf getrost unterstellen, dass f&uuml;r Anne Will und die ARD der Ausgang der Sendung mit der Richtung und dem Ziel geplant war, wie die Zuschauer dies auch im Verlauf best&auml;tigt sahen. Einziger &ldquo;St&ouml;rfaktor&rdquo; war Sarah Wagenknecht. So eine sch&auml;ndliche Meinungsmache von vier Streitern gegen die eine in der Runde mit klar anderer Meinung! Die vier anderen machten keinen Hehl aus ihrer durch und durch kriegerischen Haltung, ihnen ging es nur um die Fortsetzung des Krieges in der Ukraine. Und das darf man keinesfalls durchgehen lassen. Ja, Wagenknecht hat sich sehr gut geschlagen, sie ist kenntnisreich und konnte auch die Einspielungen ihrer Erkl&auml;rungen kurz vor Beginn des Krieges &ndash; freilich wie so oft bei Manipulationen aus dem Zusammenhang gerissen &ndash; parieren, wenngleich sie, wie auch an anderen Stellen, immer wieder unterbrochen wurde. Als H&ouml;hepunkt der schweren, aber total falschen, heimt&uuml;ckischen Unterstellungen diffamierte der Historiker Karl Schl&ouml;gel Sahra Wagenknecht, mit der AfD verbunden zu sein und als Sprachrohr Wladimir Putins aufzutreten. Was f&uuml;r ein Niedergang! Vertreter einer Einheitsfront f&uuml;r einen langen Krieg mit deutscher Unterst&uuml;tzung kommen umf&auml;nglich zu Wort, ohne dass sie auch nur einen Moment innehalten, um &uuml;ber die Vorgeschichte des Krieges nachzudenken, zu reden. Solche Gedanken sollen gar nicht erst aufkommen, obwohl auch den Vieren bekannt sein d&uuml;rfte, dass gro&szlig;e Teile der deutschen und auch der europ&auml;ischen &Ouml;ffentlichkeit das anders sehen und dass sich die Haltung mehr und mehr in Richtung Suche nach Frieden ver&auml;ndert. Kurz wurden auch Zahlen genannt, die das Umdenken best&auml;tigen. Ich hoffe mit vielen anderen sehr, Sarah Wagenknecht stellt sich bald an die Spitze einer neuen Partei und hilft damit, dass sich eine starke Gegenkraft gegen Kriegshetzer wie Michael Roth (SPD), Roderich Kiesewetter (CDU), Karl Schl&ouml;gel und Rieke Havertz (&bdquo;Zeit Online&ldquo;) formieren kann. Ohne das Entstehen einer Friedenspartei sehe ich bei Wahlen keine Alternative zu all den hei&szlig;en Kriegern.<\/p><p>M. Graeme<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>&ldquo;Frau Wagenknecht f&uuml;hrt sie alle vor&rdquo;. Ich glaube leider nicht, dass dies vom Publikum mehrheitlich so gesehen wurde. Sonst stimme ich Ihrem Artikel voll zu. Zu beobachten, wie durch Wagenknechts Beitr&auml;ge die Halsschlagadern von Kiesewetter zu platzen drohten, war ein Genuss.<\/p><p>Als Will mehrfach auf eine Antwort zu fr&uuml;heren Aussagen dr&auml;ngte, h&auml;tte ich mir von Wagenknecht folgenden Ausruf, wiederholend in schriller Lautst&auml;rke gew&uuml;nscht:<\/p><p>auf die Knie, auf die Knie, auf die Knie<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRolf H&ouml;nes<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Riegel,<\/p><p>jeder, der es sich noch antut, Sendungen der &Ouml;R Medien zu h&ouml;ren oder zu sehen, muss Ihnen eigentlich zustimmen. Denn was Sie beschreiben ist ein Fakt, den man nicht weg diskutieren kann.<\/p><p>Ihre Erwartungshaltung an&nbsp; Journalisten die &uuml;ber Geb&uuml;hren der B&uuml;rger bezahlt werden deckt sich zu 100 % mit der meinigen.&nbsp;<\/p><p>Mich w&uuml;rde interessieren wie sich die Einschaltquoten solcher unausgewogenen Diskussionssendungen entwickelt haben.&nbsp;<\/p><p>Eigentlich m&uuml;sste es absehbar sein, das mit abnehmender Quote Sendungen abgesetzt werden.&nbsp;<\/p><p>Doch vielleicht sind diese nur noch als Propaganda zu bezeichnenden Informationssendungen sogar vom Quotenerfolg befreit.&nbsp;<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;&nbsp;<br>\nUdo Hellmann&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren, Hallo Herr Riegel<\/p><p>schon bevor ich ihre Kritik an Anne Wills gestrige Sendung gelesen habe, hatte ich bereits an die ARD voller Emp&ouml;rung geschrieben. ich stehe voll hinter Ihrem Artikel und bedanke mich, dass wir wenigsten einige noch den Mut aufbringen, die heutige Situation kritisch zu hinterfragen.<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihre M&uuml;he und anbei meine heutige Mail an ARD.<\/p><p>Gru&szlig; J.Otte<\/p><p>Mail an die ARD<\/p><p>Hallo, <\/p><p>Anne Will zeigte eindr&uuml;cklich den Missbrauch einer &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Fernsehanstalt. Frau Will war keine Moderatorin sondern Lenkerin einer manipulierenden Sendung von Gleichgesinnten gegen eine Andersdenkende. Besonders Ihre Vorf&uuml;hrung von S.Wagenknecht war einfach absto&szlig;end. Frau Wills Gesicht ver&auml;nderte sich buchst&auml;blich in eine verzerrte Gestik, die ahnen lie&szlig;, wie voll sie von pers&ouml;nlichem Hass war.<\/p><p>Hallo Ihr ARD-Verantwortlichen dieser Sendung: Schaut Euch die Sequenz noch einmal an!! Sie sehen hier schon fast eine b&ouml;se Karikatur des lenkenden Journalismus.<\/p><p>Dazu passend der disqualifizierende Angriff des &bdquo;Historikers&ldquo;. Ich gehe davon aus, dass auch das mit Frau Will abgesprochen war, zumindest aber exakt in ihrem Sinn war. Mir fehlen einfach die Worte!<\/p><p>Es ist schlimm, dass wir die &ouml;ffentlichen Anstalten, die uns manipulieren wollen, auch noch selbst finanzieren m&uuml;ssen.<\/p><p>Buchst&auml;blich waren hier 5 Kriegstreiber:innen am Werk, die dem Frieden auch nicht die kleinste Chance einr&auml;umten. Was f&uuml;r eine geballte, bigotte Arroganz war da versammelt!<\/p><p>Hier ist mir klar geworden, dass die &Ouml;R-Anstalten uns in ihre Haltung zw&auml;ngen wollen. Das ist kein Journalismus, das ist Gehirnw&auml;sche.<\/p><p>Genau so stelle ich mir Manipulation in Putins Staatsmedien vor!<\/p><p>J.Otte<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, <\/p><p>herzlichen Dank an Sie und allen Kollegen von den Nachdenkseiten, die es sich immer wieder antun, TV-Formate wie &ldquo;Anne Will&rdquo; usw. anzuschauen und f&uuml;r uns Leser dar&uuml;ber zu berichten. <\/p><p>Mir gelingt das schon seit Jahren nicht mehr, ohne mich entweder total &uuml;ber diese tendenzi&ouml;se f&uuml;r dumm verkaufende Einseitigkeit wechselweise aufzuregen oder zu verzweifeln. Schon bei &ldquo;Sabine Christiansen&rdquo; hatte ich die Nase voll von solchen Sendungen. Mir fehlt auch ein wenig die Fantasie, warum man immer noch &uuml;ber einen TV-M&uuml;ll wie diesen berichten soll. Es ist doch immer wieder das gleiche Muster mit dem gleichen Ergebnis. <\/p><p>Nachdenkseitenleser sind wohl in der Lage, wenn sie mit Sendungen wie dieser sich ihrer kostbaren Lebenszeit berauben dies richtig einzusch&auml;tzen und die Propaganda durch Anne Will und andere gut finden. <\/p><p>Das Schmerzensgeld f&uuml;r Frau Wagenknecht kann gar nicht hoch genug sein, daf&uuml;r dass sie in diesen Sendungen noch erscheint, allerdings habe ich auch Respekt vor der Hartn&auml;ckigkeit und Resilienz und der unersch&uuml;tterlichen Hoffnung, dass sie bei &ldquo;Anne Will&rdquo; Zuschauer &uuml;berzeugen kann, dass Sendungen wie diese Volksverdummung sind. <\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en und W&uuml;nschen<br>\nClaus H&uuml;bner <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Team Nachdenkseiten, <\/p><p>Euer heutiger Beitrag zur Sendung Anne Will vom 17.9. spricht mir aus Herz und Seele und K&ouml;rper und Verstand. <\/p><p>Dass Sie so schnell auf diese unertr&auml;gliche Folge reagiert haben, beruhigt mich: ich bin nicht allein mit meiner Entr&uuml;stung zum Umgang mit Sahra Wagenknecht und zum Umgang mit dem Kriegsthema. <\/p><p>Heute, gleich 7 Uhr morgens, musste ich unbedingt einen schnellen Brief an Frau Wagenknecht loswerden, um ihr zu danken und ihr meinen Respekt zu zollen (s.u.).<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDoris D&ouml;rschmann <\/p><p>Guten Morgen Frau Wagenknecht, <\/p><p>danke f&uuml;r Ihren unerm&uuml;dlichen Einsatz bei &ldquo;Anne Will&rdquo;, Sendung vom 17.9.23. Sie waren in dieser &ldquo;Talkrunde&rdquo; die einzige Person mit Vernunft. Bitte verlieren Sie nicht Ihren Mut und Ihre Kraft, wir brauchen Sie!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDoris D&ouml;rschmann <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Die Heilige Inquisition der ARD hat wohl beschlossen, die Ketzerin Frau Wagenknecht nun endg&uuml;ltig auf den Scheiterhaufen zu bringen.<\/p><p>F&uuml;r diese Aufgabe hat man die Gro&szlig;inquisitorin Anne Will berufen, die ihrer Rolle mit gr&ouml;&szlig;ter Ein- oder Aufdringlichkeit nachkam.<\/p><p>Zu Ihrer Unterst&uuml;tzung waren ihr als Kardin&auml;le des Inquisitionstribunals die als selbstlose K&auml;mpfer f&uuml;r das Gute bekannten Roderich Kiesewetter &nbsp;und Michael Roth berufen worden. Wie im Mittelalter, wurde auch diesem Tribunal zur Erh&ouml;hung der Glaubw&uuml;rdigkeit ein Gelehrter hinzugezogen. In der Person des Historikers , der sich im Lauf der hochnotpeinlichen Anklagen gegen Frau Wagenknecht als Hysteriker entpuppte, hatte die Heilige Inquisition keine gute Wahl getroffen. Der Historiker &nbsp;Karl Schl&ouml;gel hatte durch Verzicht auf Argumente aus seiner Wissenschaft sich dem sub-intellektuellen Niveau des&nbsp; Tribunals angepasst. Das h&auml;tte die mittelalterliche Inquisition besser gemacht.<\/p><p>Die internationale Korrespondentin der &bdquo;Zeit&ldquo; &nbsp;als unauff&auml;llige Beisitzerin des Tribunals hat kaum einen Holzscheit zur &ouml;ffentlichen Verbrennung von Sarah Wagenknecht geliefert, die ARD wird sich das merken. <\/p><p>Ja, lieber Tobias Riegel, leider bin ich zu alt geworden, habe nicht die gesellschaftliche Stellung und Reichweite, &nbsp;noch das Talent, um anders als mit einer &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erung gegen den politischen Wahnsinn und seinem Protagonisten in unserem Lande zu widersprechen.<br>\nUm so mehr danke ich Ihnen und der gesamten Redaktion der Nachdenkseiten f&uuml;r Ihre unverzichtbaren Beitr&auml;ge, die wie ich wei&szlig;, immer mehr Menschen erreichen.<\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHerbert L&ouml;hr <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, <\/p><p>Sie haben mich gerade noch mal darin best&auml;rkt, dass mein Entschluss gestern richtig war, Frau Will sofort wegzudr&uuml;cken. Ich schau bereits seit 2 Jahren keine &lsquo;Mainstreammedien&rsquo; mehr.&nbsp; Ich glaube, ich h&auml;tte etwas ins Ger&auml;t geworfen! Es ist einfach unglaublich, was Sie da schildern. Warum schreitet niemand ein, warum schreit niemand auf?? <\/p><p>Und ja, ich frage mich auch oft, WIE Frau Wagenknecht das aush&auml;lt! Mir wird dieses Land immer unheimlicher!! <\/p><p>Auch wenn ich nicht immer in allen Kommentaren und Analysen&nbsp; mit den NDS Seiten &uuml;bereinstimme &ndash; machen sie weiter! Es ist gut, dass es Sie gibt. <\/p><p>G. Engel <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>obwohl ich mir schon seit langem keine Talkshows im deutschen Fernsehen mehr ansehe, weil mir die gleichgeschalteten Redebeitr&auml;ge der geladenen G&auml;ste Herzrasen verursachen, habe ich letzten Sonntagabend angesichts der Tatsache, dass bei Anne Will Sahra Wagenknecht eingeladen war, eine Ausnahme gemacht.<\/p><p>Ihrer Kritik kann ich in allen Punkten nur zustimmen. Es war wie immer: F&uuml;nf Teilnehmer, von denen sich vier mitsamt dem Moderator\/der Moderatorin offensichtlich schon vor der Sendung abgesprochen haben, das f&uuml;nfte Mitglied in der Runde, das voraussichtlich und bekannterma&szlig;en&nbsp; nicht in den allgemeinen Tenor &ndash; in diesem Fall Lieferung&nbsp; noch gef&auml;hrlicherer Waffen an die Ukraine, das gewohnte Russland\/Putin-Bashing, &uuml;belste Kriegsrhetorik, etc. &ndash; einstimmen w&uuml;rde, kollektiv zu diffamieren.&nbsp;<\/p><p>Genau das geschah w&auml;hrend dieser Sendung. Frau Will toppt mit ihrer eklatant unfairen, schamlos einseitigen und moralisierenden &ldquo;Moderation&rdquo;<\/p><p>(&ldquo;Warum tun Sie das, Frau Wagenknecht?&rdquo;) m.E. noch Markus Lanz, und das will etwas hei&szlig;en. Frau Wills Schl&auml;ge unter Frau Wagenknechts G&uuml;rtellinie wurden noch von dem &ldquo;Osteuropa-Historiker und Publizisten&rdquo; Schl&ouml;gel &uuml;bertroffen, der Sahra Wagenknecht in &uuml;belster Manier beschimpfte und beleidigte.<\/p><p>Frau Wagenknecht hat sich trotz vielfacher Unterbrechungen durch die Moderatorin und deren vier GesinnungsgenossInnen wacker geschlagen, obwohl ich mich w&auml;hrend der Sendung oft gefragt habe, weshalb Frau Wagenknecht solche Einladungen mit vorhersehbarem Ausgang &uuml;berhaupt annimmt.<\/p><p>Was mir allerdings in der Diskussion um den Ukrainekrieg viel zu kurz kommt, ist der Hinweis auf dessen Ursache und ausl&ouml;sende Ereignisse.<\/p><p>Es ist doch Tatsache (wenn auch von unseren Medien tunlichst verschwiegen), dass nach dem Putsch 2014 in der Ukraine, den das Volk im russischsprachigen Donbass nicht hinnehmen wollte, dieses acht Jahre lang vom ukrainischen Milit&auml;r und rechten Milizen beschossen und bombardiert&nbsp; wurde (es gab damals z.B. in der Sendung &ldquo;Monitor&rdquo; sogar Berichte dar&uuml;ber), was etwa 14.000 Menschen im Donbass das Leben kostete.<\/p><p>Ebenfalls ist es eine Tatsache (wer will, kann es in den damaligen Nachrichten nachlesen), dass zwei Tage vor dem russischen Einmarsch der Beschuss des ukrainischen Milit&auml;rs um ein vielfaches erh&ouml;ht wurde, was Putin dazu bewog, einzumarschieren, um der bedrohten Bev&ouml;lkerung des Donbass beizustehen.<\/p><p>Ich glaube nicht, dass sich Frau Wagenknecht dieser Tatsachen nicht bewusst ist, sondern statt dessen ebenfalls immer wieder vom &ldquo;v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg&rdquo; durch Russland spricht. So eindeutig ist die Sachlage nicht, f&uuml;hrt man sich &sect; 51 der UNO-Charta vor Augen. Mittlerweile gibt es sogar prominente Stimmen aus den USA, die die v&ouml;lkerrechtliche Lage anders sehen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG. Fernekes&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel,<\/p><p>danke f&uuml;r Deinen Beitrag &uuml;ber diese &ldquo;Sendung&rdquo;, in der wieder einmal gezeigt wurde, was Einseitigkeit und Desinformation ausmacht. Ich habe nur kurz hinein gezappt, sah die Teilnehmer und war wieder weg. Ich meide diese und andere Beitr&auml;ge von ARD und ZDF seit Jahren, weil sie immer unertr&auml;glicher werden und zu reinen Propaganda-Instrumenten verkommen sind. Als es bei uns noch politische Kabarettisten gab, bezeichnete einer diese Sendungen als &Ouml;ffentlich-Rechtliche-Bed&uuml;rfnisanstalten mit den Klofrauen Will, Illner und Maischberger. Zu Ihnen haben sich ja auch mittlerweile Klom&auml;nner gesellt, in deren Studios auch immer die gleichen Verd&auml;chtigen sitzen und ihren Senf abgeben. Ausgewogene Informationen sucht man hier vergeblich. Das sich Sarah Wagenknecht immer wieder diesen Angriffen aussetzt, zeigt ihre Gr&ouml;&szlig;e und ihr Verantwortungsbewusstsein, denn ich glaube, sie spricht dort f&uuml;r uns alle und gibt denen eine Stimme, die nicht geh&ouml;rt werden. Es ist f&uuml;r sie mit Sicherheit nicht leicht, sich immer wieder diesen Anfeindungen und diesem Druck auszusetzen. Um so mehr sollten wir ihr dankbar sein, da&szlig; sie die Rolle der einsamen Ruferin in der Informationsw&uuml;ste &uuml;bernimmt, doch die werden zahlreicher und das ist gut so.<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e auch ans Team<br>\nRainer Petry <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel!<\/p><p>Einer gegen viele ist doch typisch f&uuml;r unser Fernsehen. Aber immerhin muss man sagen, dass bei Anne Will &uuml;berhaupt noch eine Gegenmeinung zugelassen wurde. In der Illner-Talkshow ist das schon gleich gar nicht mehr der Fall. Da werden nur noch Kriegstreiber zugelassen, damit der meist ohnehin schon kritiklose Fernsehzuschauer zu der &Uuml;berzeugung kommen soll, dass es eine andere Meinung gar nicht mehr gibt. Die Illnersendung war also total langweilig, ja sogar einschl&auml;fernd. Das war bei Anne Will nicht der Fall. Man war so richtig dabei und wollte wissen wie sich der Schlagabtausch vollzieht. Das geh&ouml;rt ja zu einer spannenden Sendung. Aber wer, so wie ich, den politischen Betrieb im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen kennt, der erwartet da auch schon gar nichts anderes und regt sich &uuml;ber die einseitige Besetzung deshalb gar nicht auf. Nat&uuml;rlich hatte die Sendung das Ziel, die Gegner der Waffenlieferung und die Ursachenforscher f&uuml;r den Ukrainekonflikt blo&szlig;zustellen. Sahra Wagenknecht hat im Zusammenhang mit dem Krieg zwei wichtige Dinge ge&auml;u&szlig;ert, die den anderen schwer missfielen.&nbsp; Da war zum einen der Bezug auf die damalige Kubakrise. Selbstverst&auml;ndlich gingen die anderen nicht darauf ein. Es w&auml;re Aufgabe der Moderatorin gewesen, dazu kurz Stellung zu beziehen. Zum anderen hat Sahra Wagenknecht darauf hingewiesen, dass viele in der Ukraine sich einen Frieden auch mit Abtretung von Gebieten an Russland vorstellen k&ouml;nnten. Eine solche Wahrheit auszusprechen war f&uuml;r die anderen jetzt unm&ouml;glich und die Stimmung kippte erst recht und Sahra wurde auch von Anne Will mit Aggressionen &uuml;bersch&uuml;ttet. Bei einer einschl&auml;fernden Illnersendung w&auml;re so etwas nicht m&ouml;glich gewesen. Wagenknecht hat sich mit Argumenten wacker geschlagen und sie brauchte niemand, der sie noch unterst&uuml;tzte. Nat&uuml;rlich w&auml;re es sch&ouml;n gewesen, wenn da z.B. solche Offiziere wie Harald Kujat oder Erich Vad dabei gewesen w&auml;ren oder aber auch ein Vertreter der AfD. Wer sich das G&auml;stebuch anschaut, der sieht auch, dass da die Mehrheit auf der Seite von Sahra Wagenknecht steht. Aber die Meinungen im G&auml;stebuch werden ja ohnehin in der Sendung nicht ber&uuml;cksichtigt, wenn sie nicht dem entsprechen, was das Fernsehen will. Ein gutes Beispiel daf&uuml;r ist auch der Presseclub oder &ldquo;Hart aber fair&rdquo;. Ich hoffe, dass Sahra Wagenknecht jetzt auch nach den Erfahrungen in dieser Sendung vielleicht doch eine Partei gr&uuml;ndet und zusammen mit der AfD dann gemeinsam Friedensdemos organisiert. In diesem Punkt sind sich beide Parteien einig und ich sehe im Augenblick keine andere M&ouml;glichkeit als mit Gro&szlig;demonstrationen der Kriegstreiberei von Politik und Medien ein Ende zu setzen.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nHarald Pfleger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Riegel, <\/p><p>Georg Schramm hat diese Damen mal als &ldquo;Klofrauen der &Ouml;ffentlichen Anstalten&rdquo; bezeichnet. Das war ein Euphemismus. Inzwischen sind bekanntlich auch viele Klom&auml;nner dazu gekommen. <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nH. Wohler <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Tobias Riegel, <\/p><p>vorab geb&uuml;hrt Ihnen schon mal Dank, da&szlig; Sie sich diese &ldquo;main stream mediale&rdquo; Sudelei angetan haben.<br>\nBei der Lekt&uuml;re des Artikels habe ich mir die Sendung ab Minute 26:50 kurz angeschaut und nach nicht mal 3 Minuten das Ganze beendet. Dieses st&auml;ndige ins-Wort-Fallen der Moderatorin ist unertr&auml;glich und u.a. einer der Gr&uuml;nde, warum ich mir derlei Formate schon seit fast 20 Jahren nicht mehr antue. Eine Frau Christiansen seinerzeit war auch nicht besser.<\/p><p>Erschreckend und nachgerade absto&szlig;end ist die einhellige Kriegsbegeisterung der geladenen G&auml;ste und der Moderatorin ohnehin und wird nur noch vom k&uuml;rzlich erlebten &ldquo;Top-Gun-feeling&rdquo; dieser kriegsl&uuml;sternen R&uuml;stungslobbyistin M.-A. Strack-Zimmermann getoppt.<br>\nSicherlich geb&uuml;hrt einer Sahra Wagenknecht f&uuml;r ihr unerm&uuml;dliches Engagement in Sachen Ukraine-Konflikt fortw&auml;hrend als &ldquo;Einzelk&auml;mpferin&rdquo; aufzutreten Anerkennung und Respekt, ob dadurch aber bei den Dauerkonsumenten der MSM ein Umdenken einsetzt, daran d&uuml;rfen berechtigte&nbsp; Zweifel angebracht sein. Denn die sind weit &uuml;berwiegend durch die permanente Dauerberieselung staatlicher Propaganda derart Gehirn gewaschen, da&szlig; die nicht mal mehr merken, wie einseitig nicht nur die G&auml;steauswahl derlei Sendeformate ist, sondern auch die t&auml;gliche Berichterstattung.<\/p><p>Es gibt schon lange keine Gr&uuml;nde mehr, die &Ouml;RR zu verteidigen. Den Fernseher k&ouml;nnen Sie also getrost auslassen Herr Riegel, denn Sie verpassen nichts.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPatrick Meiser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS,<\/p><p>ich bin total sauer und w&uuml;tend. Meine Eindr&uuml;cke zu diesem Thema:<\/p><p>Ja, tats&auml;chlich eine schon groteske Darbietung durch diese Anne Will Sendung. Wagenknecht schien mir doch eher die Rolle einer besorgten Mutter, welche voll pubertierenden Jungens erkl&auml;ren will, dass das Hantieren mit Waffen vielleicht doch nicht das Beste f&uuml;r Leib und Leben sei, eingenommen zu haben. Ich will aber, ich will aber schallte es ihr dabei immer entgegen. Mehr kam da nicht. Als sich dann die wilde Bande an ihr abgearbeitet hatte wurde sie noch zur b&ouml;sen Mama erkl&auml;rt. Das Ganze machte Wagenknecht tats&auml;chlich sehr souver&auml;n. <\/p><p>Anne Will selber, welche sich dabei als p&auml;dagogische und journalistischen Null outet, rundete diese Bild perfekt ab und beleidigte dabei die Intelligenz ihrer Zuschauer. <\/p><p>W&auml;ren es tats&auml;chlich Kinder gewesen, welche da in der Runde sa&szlig;en, w&auml;re das Verhalten Kindlich gewesen. Da es sich aber um Erwachsene handelte, war es einfach nur dumm und kindisch und leider auch Brand gef&auml;hrlich. <\/p><p>Solche Menschen sind es nicht wert, dass man ihnen zuh&ouml;rt (die k&ouml;nnen selber nicht zuh&ouml;ren). Die sind einfach nur gemein und hinterh&auml;ltig. Ich habe mich fremdgesch&auml;mt, dass so etwas wieder Salonf&auml;hig ist, in unserem Land wo wir doch alle so gut und gerne Leben m&ouml;chten. <\/p><p>mit sehr freundlichen Gr&uuml;ssen an das Team<br>\nArmin Hellinger <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Nun, es war wie immer &ldquo;eine(r) gegen alle&rdquo; aber es endete diesmal mit einem &ndash; f&uuml;r mich &ndash; vers&ouml;hnlichen &ldquo;Happy End&rdquo;. Der eingeladene Historiker und Osteuropaexperte Karl Schl&ouml;gel meinte, im Angesicht der bei den Ausf&uuml;hrungen Sahra Wagenknechts nerv&ouml;s auf ihren Sitzen juckelnden und kopfsch&uuml;ttelnden kriegskoalition&auml;ren Recken von CDU\/SPD zum Ende der Diskussion noch mal seine ganze Kompetenz in den Ring werfen und der Veranstaltung den n&ouml;tigen finalen politischen Nachhall verpassen zu m&uuml;ssen. In dem er Sahra Wagenknecht 3 Minuten vor dem Ende der Sendung mit der AfD in einen pl&ouml;tzlich aus dem Nichts hervor geholten Topf warf, und Sie ihm daraufhin das n&ouml;tige Niveau absprach, ri&szlig; er sozusagen all das mit dem Arsch ein, was die ganze anwesende Truppe zuvor mit ihrem Intellekt m&uuml;hevoll versucht hatte verbal gegen Wagenknecht in Stellung zu bringen, um diese letztendlich ebenfalls zu diskreditieren und die anstehende Gefahr einer m&ouml;glichen Parteineugr&uuml;ndung ihrerseits einmal mehr zu torpedieren. Eine Super-Aktion von Herrn Schl&ouml;gel, der im Grunde nur in die gleiche Kerbe zu schlagen versuchte, wie die anderen Diskussionsteilnehmer, aber damit leider das Thema des Abends verfehlte, die eigentliche Zielsetzung der Runde jedoch damit ein wenig zu deutlich offenbarte, was sich dann auch an der &Uuml;berraschtheit von Frau Will ob dieses Vorsto&szlig;es ablesen lies, bei dem ihr noch nicht einmal mehr die n&ouml;tige Zeit blieb, das Gesagte in ein f&uuml;r sie zufriedenstellendes Ende hin um zu moderieren. Auch sonst wusste Herr Schl&ouml;gel zu der ganzen Diskussion wenig Erhellendes beizutragen, was einem in Anbetracht seiner Vita fast schon erschreckend vorkommen muss. Aber ein Dankesch&ouml;n dem ERSTEN f&uuml;r den sch&ouml;nen Fernsehabend. Fast h&auml;tte ich dieses Highlight, quasi aus liebgewonnener Gewohnheit verpasst! &ndash; M. Sch&uuml;&szlig;ler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihre Kritik an Anne Wills &ldquo;Talkshow&rdquo;. Ich kann diese vergiftete, menschenverachtende Mentalit&auml;t nicht mehr ertragen, die jegliche Masken hat fallen lassen und nun ganz ungeniert im Gef&uuml;hl der &Uuml;berlegenheit den Krieg propagiert, um damit angeblich Frieden zu stiften. &ldquo;Krieg ist Frieden.&rdquo; Und selbst die &ldquo;Moderation&rdquo; stimmt mit in die Propaganda ein, dass nur noch weitere und h&auml;rtere milit&auml;rische Gewalt dazu f&uuml;hren k&ouml;nnte, Russland an den Verhandlungstisch zu dr&auml;ngen. Das hie&szlig;e, man m&uuml;sste das Verheizen von Menschenleben in Kauf nehmen, um &uuml;berhaupt erst zu Friedensverhandlungen zu kommen. Wie tief muss man in den ideologischen Sumpf sinken, um diese Schlussfolgerungen zu ziehen. Wie konnte es nur soweit kommen? Wie konnte solche Rhetorik wieder erfolgreich und salonf&auml;hig werden? Wie konnten solche Leute an die Macht kommen? <\/p><p>Verhandlungen und Waffenstillstand, auf welche Weise auch immer, sorgen direkt, konkret, real vor allem f&uuml;r eines: Menschenleben werden gerettet. Jeder Tag ist ein gewonnener Tag f&uuml;r diejenigen, die ansonsten sterben w&uuml;rden. Jeder Tag ist eine Chance, was auch immer f&uuml;r Abkommen zu treffen, die auch zuk&uuml;nftig weitergehendes menschliches Leid verhindern, wie gering diese Chance auch sein mag. <\/p><p>Warum sind ausgerechnet die traditionellen &ldquo;links-gr&uuml;nen&rdquo; Parteien zu Sprachrohren und Hardlinern des Militarismus mutiert, statt sich umgehend f&uuml;r einen Waffenstillstand und Deeskalation einzusetzen? In was f&uuml;r einer Dystopie sind wir hier gelandet?<\/p><p>Es hilft nur nicht, sich dar&uuml;ber aufzuregen, wenn es darum geht, mehr als hei&szlig;e Luft zu verblasen. Deswegen meine Frage, die wohl viele bewegt: <\/p><p>Haben Sie Informationen, an welche konkreten Stellen man sich wenden kann, um eine m&ouml;gliche neue Parteigr&uuml;ndung organisatorisch und weitergehend zu unterst&uuml;tzen?<\/p><p>Es w&auml;re mehr als nachvollziehbar, wenn sich Frau Dr. Wagenknecht und ihre Anh&auml;nger zur&uuml;ckziehen w&uuml;rden. Zugleich w&auml;re es &auml;u&szlig;erst bedauernswert und wohl auch tragisch. Sie ist eine der letzten &ouml;ffentlich wahrnehmbaren politischen Stimmen und Schwergewichte, die sich nicht an diesem surrealen Horrorfilm beteiligt, der sich auf unserer aktuellen politischen B&uuml;hne abspielt. Inwieweit das Programm der AfD leider statt einer Alternative nicht zuletzt sogar noch eine Versch&auml;rfung der bestehenden sozial- und wirtschaftspolitischen Krisen bedeuten w&uuml;rde, haben Sie dankenswerterweise mittlerweile hinreichend auch auf den Nachdenkseiten verdeutlicht.<\/p><p>Ich bitte um Entschuldigung, wenn diese Frage naiv sein sollte: Aber w&auml;re es nicht m&ouml;glich, eine Kooperation zu starten, z.B. zwischen Nachdenkseiten, der Aufstehen-Bewegung und weiteren interessierten Einrichtungen, um irgendwie dazu beizutragen, dass zumindest diejenigen Menschen zusammenfinden, die eine Parteigr&uuml;ndung unterst&uuml;tzen m&ouml;chten?<\/p><p>Wenn ich mich nicht irre, ist es h&ouml;chste Zeit, dass sich die noch verbliebenen Menschen, die ihre politische Heimat verloren haben und in Frieden zusammenleben wollen, zusammenschlie&szlig;en. <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Too many people<br>\nMaking too many problems<br>\nAnd there&rsquo;s not much love to go around<br>\nCan&rsquo;t you see this is the land of confusion?<\/p>\n<p>This is the world we live in<br>\nAnd these are the hands we&rsquo;re given<br>\nUse them and let&rsquo;s start trying<br>\nTo make it a place worth living in.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPatrick<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>Anne Will, Sandra Maischberger, Maybritt Illner . . . alle diese angeblich unabh&auml;ngigen Journalistinnen oder auch der Katholische Internatssch&uuml;ler aus &Ouml;sterreich, mit Hang zu rechtskonservativen Parteien,Markus Lanz, sie alle tragen zur &bdquo;Verbreitung des Militarismus und Hass auf Friedensbewegte Menschen&ldquo; bei.<\/p><p>Die &bdquo;Drei Damen vom Grill&ldquo; &ndash; ihre Lieblingst&auml;tigkeit ist das altbekannte Spiel, 4 oder 5 gegen 1 Person bzw. die Person, die es wagt eine andere Meinung zu haben. &ouml;ffentlich zu grillen.<\/p><p>Anne Will ist eine durchschnittlich begabte &ldquo;Merkel-Hofberichterstatterin&rdquo; , aber bestens bezahlte &bdquo;Anglo-Amerikanische Nato-Tr&ouml;te&ldquo;, die ihre Fragen bzw. Texte von Westlichen THINK-TANKS bezieht.<\/p><p>Unterst&uuml;tzung erh&auml;lt Frau Will von ihr ausgesuchten &ldquo;Moralisten und Werte-D&ouml;deln&rdquo; der &uuml;belsten Art. Wobei auch die eingeladenen &bdquo;Atlantik-Br&uuml;cken&ldquo; Damen kein Deut besser sind.<\/p><p>Nat&uuml;rlich braucht Frau Will solche &bdquo;Pranger-Sendungen&ldquo; um ihr TV-Publikum auf NATO-Kriegskurs zu trimmen.<\/p><p>Alleine die Auswahl der &bdquo;Kriegshetzer&ldquo; ist schon eine reine Zumutung&nbsp; .&nbsp; .&nbsp; .<\/p><p>Der &bdquo;Ewige SPD-Loser&ldquo; Michael Roth, der &bdquo;Noch-ein-Bier-bitte- Kalte Krieger&ldquo; Roderich Kiesewetter, der&nbsp; &bdquo;Osteuropa-Experte&ldquo; Karl Schl&auml;gel , jener bereits medienwirksam beim &bdquo;ZDF-Spezial&ldquo; &uuml;ber den Beginn des Ukrainekriegs zu weinen begann.<br>\nDas Mitglied der &bdquo;Roten Zelle Slawistik&ldquo; an der FU-Berlin, Mitglied des &bdquo;Kommunistischen Studentenverbandes KSV&ldquo; wechselte nach dem Studienabschluss aber die Seiten und schrieb f&uuml;r<br>\ndie neoliberalen Bl&auml;tter wie Rheinischer Merkur, Der Tagesspiegel, FAZ, und DIE ZEIT.<\/p><p>Daf&uuml;r gab&rsquo;s die Belohnung in Form von Lehr-und Forschungst&auml;tigkeiten1988 (German Marshall Fund), Senior Fellow am Collegium Budapest, Visiting Fellow am St Antony&rsquo;s College Oxford,<br>\nStipendiat der Carl Friedrich von Siemens Stiftung M&uuml;nchen&nbsp; .&nbsp; .&nbsp; .<br>\nMan kann sich auf Schl&ouml;gel in der Hinsicht verlassen.<\/p><p>Die Journalistin Rieke Havertz ist ein Kind der neoliberalen Presse.<br>\nDIE ZEIT und die TAZ sind seit langem auf Kriegskurs und Rieke Havertz erf&uuml;llt ihren Job dort.<br>\nAuch wer Karriere in diesem Metier machen will, muss mit den W&ouml;lfen heulen, um &uuml;ber die Runden zu kommen.<\/p><p>Sie erf&uuml;llt damit das Klassische Bild einer &bdquo;System-Journalistin&ldquo;! Nicht mehr und nicht weniger.<br>\nAber als &bdquo;Unabh&auml;ngige&ldquo; kommt sie gut her&uuml;ber.<\/p><p>Ich stimme ihnen zu, warum tut sich Sarah Wagenknecht diesen &bdquo;MEDIEN-PRANGER&ldquo; eigentlich noch an.<br>\nVielleicht weil sie hofft, an den Bildschirmen sitzen nicht nur die &bdquo;Guten und Moralisch mit sich im Reinen&ldquo;.<br>\nOder weil der &bdquo;Zweite Weltkrieg f&uuml;r die Nazis&ldquo; im Nachhinein doch noch gewonnen werden kann, sondern Leute aus der Gesellschaft mit Argumenten und nicht mit falsch verstandener Solidarit&auml;t und Propaganda zum Nachdenken anzuregen . . .<\/p><p>Hoffen wir, es gibt diese Menschen noch.<\/p><p>M&nbsp; f&nbsp; G<br>\nB. Schroeder<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p>normalerweise schaue ich mir die zu h&auml;ufig vor Einseitigkeiten strotzenden sog. Talkshows gar nicht mehr an; man k&ouml;nnte sowieso oft nur angewidert abschalten. Gestern Abend war Sarah Wagenknecht bei Anne Will, und das hat mein Interesse angeregt, und gerade bei dem angesprochenen Thema, obwohl ansonsten nur stramme Bellizisten und Waffenlieferungsapologeten angek&uuml;ndigt waren. Respekt vor Frau Wagenknecht, die auch bei pers&ouml;nlichen perfiden Angriffen die Contenance bewahrte. Zudem wurde ihr zu fast 100% ins Wort gefallen, ohne dass Frau Will, die z. T. auch noch die Rolle des 5. Gegners einnahm, dagegen eingeschritten w&auml;re. Was f&uuml;r eine Moderation!<\/p><p>Ich konnte mich nicht zur&uuml;ckhalten und habe ihr nach der Sendung meine Meinung dazu geschrieben; die m&ouml;chte ich Ihnen nicht vorenthalten. Sie k&ouml;nnen Sie auch gern ver&ouml;ffentlichen.<\/p><p>Hier der Text:<\/p><p>&bdquo;Sehr verehrte Frau Will,<\/p><p>leider hat sich meine Bef&uuml;rchtung vor der Sendung, was den Ablauf der Diskussion angeht, bewahrheitet. Das &Uuml;bliche: 4 Hardcore-Diskutanten f&uuml;r weitere Waffenlieferungen an die Ukraine und Kriegsverl&auml;ngerung, weitere Verluste gerade auch auf Ukrainischer Seite werden kleingeredet oder kaum erw&auml;hnt. Gro&szlig;e Emotionalisierung des Themas &ldquo;Ukraine&rdquo; statt Faktendiskussion; Bp. &ldquo;Ukrainische Verluste der Zivilbev&ouml;lkerung&rdquo;. Die mindestens 14000 Ziviltoten in der Ostukraine seit 2014, die von ihren eigenen Landsleuten massakriert wurden, werden schlicht ignoriert (Herr Roth).<br>\nNeben ihm und Herrn Kiesewetter fehlten eigentlich nur Frau Strack-Zimmermann und Anton Hofreiter, um das schreckliche kriegstreiberische Quartett der deutschen Politik, was den Ukrainekrieg angeht, vollzumachen.<\/p><p>Herr Schl&ouml;gel zeigte sich aus meiner Sicht als nicht kompetent f&uuml;r das Thema, da er in unbeherrschter Emotionalisierung meinte, argumentieren zu m&uuml;ssen. Er ist einfach nur jemand, der Dreck schmei&szlig;t, der mit Unterstellungen, ja Beleidigungen operiert, und so jemand nennt sich Historiker, gibt also vor, Wissenschaftler zu sein.<br>\nMir kommt es vor, als sei die Sendung nur gestartet worden, um Frau Wagenknecht und die Forderung nach Waffenstillstand und Beendigung der Kampfhandlungen zu demontieren. Dieser Eindruck, Frau Will, verst&auml;rkte sich noch, als Sie, statt zu moderieren, Frau Wagenknecht sozusagen im Alleingang auch noch angriffen. Also 5:1! Ein unw&uuml;rdiges Schauspiel. Warum lassen Sie eine Diskussion &uuml;ber den sehr durchdachten und operationalen Vorschlag von Herrn Kujat, Peter Brand und anderen, die den Weg dahin beschrieben, nicht zu? Stattdessen lassen Sie zu, wie Frau Wagenknechts Hinweis mit einem atemlosen &ldquo;Wie soll das denn gehen?&rdquo; niedergebl&ouml;kt wird.<br>\nAuch die sinnfreie, aber wieder in Ihrer Sendung ge&auml;u&szlig;erte Forderung von sogenannten &ldquo;Experten&rdquo;,&nbsp; &ldquo;Die Ukraine mu&szlig; diesen Krieg gewinnen&rdquo;, die v&ouml;llig utopisch und unrealistisch ist, wird hilflos in Ermangelung jedweder Strategie zur Beendigung dieses schrecklichen Krieges hervorgesto&szlig;en. F&uuml;r Sie kein Grund, mal danach zu fragen. Stattdessen hyperventilierendes Forderungs-Blabla.<\/p><p>Inhaltlich m&ouml;chte ich mich an dieser Stelle nicht mit weiteren sachbezogenen, unstrittigen historischen Fakten zu Wort melden; das w&uuml;rde den hiesigen Rahmen sprengen. Solange Sie selbst und die von Ihnen ausgew&auml;hlten Diskutanten mehr auf Konjunktive Wert legen (Putin w&uuml;rde&hellip;, Putin will.., Putin k&ouml;nnte&hellip;, Putin ist f&auml;hig&hellip;), sehe ich darin in diesem Format auch keinen Sinn.<\/p><p>Mir ist auch nicht erinnerlich, da&szlig; die herbeigelogenen und skrupellos von den Vereinigten Staaten vom Zaun gebrochenen Kriege der letzten Jahrzehnte mit Millionen von Opfern von deutschen Politikern in &auml;hnlicher Weise emotionalisiert kommentiert worden w&auml;ren. Sie werden schlicht totgeschwiegen, schlie&szlig;lich sind wir willige Vasallen. Das wird als &ldquo;Gleichklang mit dem US-Verb&uuml;ndeten&rdquo; sch&ouml;ngeredet. Mir jedenfalls ist der Schulbubenauftritt von Herrn Scholz bei Herrn Biden unverge&szlig;lich. Und die Medien spielen eine Vorreiterrolle dabei.<br>\nAuch das ist f&uuml;r Sie kein Thema. Messen mit unterschiedlichem Ma&szlig;e ist heute gang und g&auml;be, und der &Ouml;RR macht dabei flei&szlig;ig mit.<\/p><p>Mir macht die bellizistische Bedenkenlosigkeit Sorge, mit der Leute an den Schaltstellen unserer Politik argumentieren, von denen man sich fragt, wie sie dahin gekommen sind. <\/p><p>Fragen Sie mal den brillanten Historiker Sch&ouml;gel, ob ihm der Name &ldquo;Macchiavelli&rdquo; etwas sagt. Ich glaube nicht. Denn Macchiavelli hat geschrieben (sinngem&auml;&szlig;): &ldquo;Nicht derjenige ist Schuld, der einen Krieg angefangen hat, sondern derjenige, der ihn dazu getrieben hat.&rdquo;<\/p><p>Und Henry Kissinger, auch nicht gerade ein emotionaler Amateur wie einige andere Personen, hat in einem Artikel f&uuml;r die Washington Post im Q1 2014 sinngem&auml;&szlig; geschrieben, da&szlig; der Westen im Rahmen der Osterweiterung der NATO es m&ouml;glicherweise so weit treiben k&ouml;nnte, da&szlig; damit russische Reaktionen provoziert werden k&ouml;nnen, die nicht w&uuml;nschenswert seien. Und jetzt haben wir den Salat. Googln Sie das mal, damit das auch auf Ihrem Bildschirm erscheint.<\/p><p>Leider kann ich nicht erkennen, da&szlig; unter Ihrer Nachfolgerin Miosga sich am Stil Ihrer Sendung irgendwas ver&auml;ndern wird.<\/p><p>Es gr&uuml;&szlig;t Sie<br>\nJoachim Helck&ldquo;<\/p><p>Liebe Nachdenkseiten, machen Sie weiter mit Ihrer so wertvollen, ja unverzichtbaren Arbeit. Unsere Unterst&uuml;tzung ist Ihnen sicher.<\/p><p>&ndash; <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJoachim Helck<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel,<\/p><p>so haben Sie doch Verst&auml;ndnis f&uuml;r diese Dame. Sie ist keine Angestellte bei der ARD. Nein, sie ist &bdquo;lediglich&ldquo; Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin einer GmbH mit im Schnitt 33 Mitarbeiter*:Innen die sie anscheinend f&uuml;r ihre fast w&ouml;chentlich einmalige Sendung ben&ouml;tigt. Nach Abzug ihres Gehalts als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin, dessen H&ouml;he mir nicht bekannt, verbleibt j&auml;hrlich ein Gewinn im Mittel der letzten Jahre (2013 bis 2019) von 1.700.000 &euro; (in Worten Einskommasiebenmillionen). Seit 2007 hat sich da wohl ein erkleckliches S&uuml;mmchen angeh&auml;uft. <\/p><p>Wie war das nochmal? Wes Brot ich ess&rsquo;, des Lied ich sing!. Wer kann es ihr verdenken, genau das zusammenzutragen und zu verbreiten, was die Chefs der ARD von ihr erwarten und sie daf&uuml;r f&uuml;rstlich entlohnen. Das machten auch die Vorg&auml;nger des Herrn Gniffke. Die &uuml;brigen einschl&auml;gigen Moderatoren der &Ouml;RR machen das doch genauso und die Chefs von ARD, ZDF, und DW wollen das so, mit dem Ziel diese Herrschaften mit enorm viel Geld gef&uuml;gig zu machen bzw. auf Linie zu bringen. <\/p><p>Aber, wenn Sie gemeint haben sollten, es geht nicht schlimmer, es geht doch! Schauen Sie sich mal terra X hystory des ZDF vom heutigen Abend &uuml;ber den Ukrainekonflikt an. Es w&auml;re interessant aufgelistet zu sehen wie viele L&uuml;gen darin vorgekommen sind und wie viele wichtige Unterschlagungen.<\/p><p>Nicht nur weiteste Teile der Bundespolitik gerieren sich als Marionetten des US-Kapitalismus bzw. des US-Imperialismus, (Siehe auch Lenin: L&rsquo;Imp&eacute;rialisme stade sup&ecirc;me du Capitalisme, 1916) sondern auch die regierungsh&ouml;rigen Granden der &Ouml;RR. <\/p><p>Leider ist das so.<\/p><p>Mit freundliche Gr&uuml;&szlig;en<br>\nVolker R&uuml;dinger<\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>im Nachgang zu meiner gestrigen Mail zum Thema, darf ich anf&uuml;gen, dass meine Angaben zu den Gewinnen der Anne Will Medien GmbH dem Artikel in Wikipedia entnommen worden sind. Im &Uuml;brigen sollen die Gesch&auml;ftsberichte der einschl&auml;gigen GmbHs &ouml;ffentlich zug&auml;nglich sein.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nVolker R&uuml;dinger<\/p><p>PS: Basta Berlin hat dieses Thema bereits vor Monaten schon mal aufgegriffen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag<\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel<\/p><p>Zuf&auml;lligerweise bin ich auf den Beitrag (siehe Betreff oben) gestossen und habe mir einen Teil der Fernsehsendung angeschaut. Grauslich!<\/p><p>Ich m&ouml;chte mich hier nicht zum Ukrainekrieg &auml;ussern, sondern zur &ndash; auch von Hr. Riegel festgestellten &ndash; einseitigen Berichterstattung unserer geb&uuml;hrenfinanzierten Staatssender; inzwischen ist die Bezeichnung PROPAGANDA angebracht. <\/p><p>Auch in der Schweiz ist der Inhalt sowie die (sprachliche) Form der Nachrichtensendungen beim &ldquo;Staatsmedium SRF&rdquo; &auml;hnlich einseitig bzw. tendenzi&ouml;s oder anders ausgedr&uuml;ckt: Propaganda. Ebenso wird unser &ldquo;Staatsmedium&rdquo; durch Zwangsabgaben von der Bev&ouml;lkerung sowie der Wirtschaft finanziert. (letzte Rechnung f&uuml;r 12 Mte. CHF 345)<\/p><p>Das &ldquo;Staatsmedium SRF&rdquo; unterliegt einem &ouml;ffentlich-rechtlichen Leistungsauftrag, der offensichtlich und objektiv nachweisbar NICHT eingehalten wird. <\/p><p>Wie Hr. Riegel st&ouml;rt mich an diesem Zustand, dass ich einseitige Berichterstattung\/Propaganda mitfinanzieren m&uuml;sste. Aber mein Ansatz ist, dass diese Zwangsabgabe lediglich geschuldet ist, wenn der &ouml;ff.-rechtliche Leistungsauftrag erf&uuml;llt wird. Das ist wie beim Arzt; wenn dieser seine Aufgabe nicht wahrnimmt und in Ihrer Gegenwart einen Kaffee trinkt, dann werden Sie ihn wohl auch nicht daf&uuml;r bezahlen.<\/p><p>Bereits w&auml;hrend des Syrienkrieges hatte ich ziemliche Bedenken wegen der einseitigen Berichterstattung. Bei Corona wurde die Propaganda offensichtlich. Und im Ukrainekrieg wird das unvermindert fortgesetzt. <\/p><p>Letzmals habe ich die Abgabe f&uuml;r die Periode 1.9.2020 bis 31.8.2021 per Rechnung vom 28.9.2020 beglichen. Danach nicht mehr, d.h. Rechnungen per Sept. 2021, 2022 sind nicht bezahlt worden. Ich erinnere mich noch an ein Retourschreiben an die Abgabe-Erhebungsstelle (es muss sich um die Rechnung von 2021 gehandelt haben) mit dem Einwand, die Geb&uuml;hr sei nicht geschuldet weil objektiv nachweisbar der &ouml;ff. Leistungsauftrag NICHT eingehalten wird. <\/p><p>Seither habe ich keine Rechnung mehr erhalten und auch keine Mahnung. <\/p><p>Diese &ldquo;Zahlungsverweigerung&rdquo; wird allerdings durch regelm&auml;ssige &ldquo;Beschwerden&rdquo; an die Ombudsstelle sowie das Bakom (Bundesamt f&uuml;r Komm.) begleitet. So habe ich z.B. die Ombudsstelle im Fr&uuml;hling 2022 angefragt, weshalb Prof. John Mearsheimer bei SRF nicht seine Ansicht &uuml;ber die Vorgeschichte und die Ursache des Ukrainekrieges erl&auml;utern kann. <\/p><p>usw. <\/p><p>Die Antwort auf obenerw&auml;hnte Frage kam ca. 1 Jahr sp&auml;ter: (copy &ndash; paste des wichtigsten Teils der Antwort)<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;John Mearsheimer widerspricht den g&auml;ngigen Thesen &uuml;ber die Ursachen des Ukrainekriegs und sieht nicht Russland, sondern die Vereinigten Staaten als treibende Kraft in diesem Konflikt.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>sowie<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die Ombudsstelle hat ja die Aufgabe, qua ihres Amtes die Frage nach der Sachgerechtigkeit auch ohne Beanstandungen zu verfolgen. Wenn eine Mehrheitsmeinung &ouml;fters zu Wort kommt als eine Minderheitsmeinung, ist das kein Verstoss gegen die Sachgerechtigkeit. Genau dies stellen wir bei unserem &laquo;Monitoring&raquo; fest.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>(wobei man bemerken muss, dass die &ldquo;Minderheitsmeinung&rdquo; von Prof. Mearsheimer &amp; Co. bei SRF &uuml;berhaupt nie zur Sprache kommt; ich habe weder die Auffassungen von Prof. Mearsheimer, Prof. Jeffrey Sachs oder z.B. des Schweizers Jacques Baud und andere jemals bei SRF vernommen bzw. wurden diese Personen genannt). <\/p><p>In meinen Beschwerden an die &Uuml;berwachungsbeh&ouml;rden verweise ich auch darauf, dass trotz leicht festzustellender Propaganda dennoch KEINE AENDERUNG bei der SRF Berichterstattung ersichtlich ist. <\/p><p>Objektiver Nachweis des Nichteinhaltens des &ouml;ff.-rechtlichen Leistungsauftrages sowie die offensichtliche Unt&auml;tigkeit der &Uuml;berwachungsbeh&ouml;rden sind die Aspekte, zu welchen ich Beweise sammle. <\/p><p>Jegliche Zwangseintreibung dieser &ldquo;pseudolegalen Geb&uuml;hr&rdquo; (sprich: Betreibung etc.) w&uuml;rde ich dokumentieren und &ouml;ffentlich zug&auml;nglich machen. Das d&uuml;rfte der Erhebungsstelle mittlerweilen klar sein. Deshalb wohl die &ldquo;Funkstille&rdquo; seitens der Erhebungsstelle und keinerlei Wirkung beim Staatsradio. Aber das kann sich &auml;ndern, wenn die Anzahl Abgabeverweigerer steigt &ndash; und das ist das eigentliche Ziel und m&ouml;glich: Social Media, Crowd Funding etc. sei Dank.&nbsp; <\/p><p>Nur Nicht-bezahlen gen&uuml;gt nicht. <\/p><p>Mein Ansatz ist beliebig skalierbar; ich m&uuml;sste lediglich die Zeit finden, meine Beschwerden und die Antworten (meist keine) auf dem Internet zu platzieren. <\/p><p>Defund Propaganda &ndash; das ist das Motto. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen aus der CH<br>\nD. Wagner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich finde es sehr mutig von Frau Wagenknecht, sich mit so vielen kalten Kriegern in eine Diskussionsrunde zu setzen. Und dann noch ausgerechnet mit einem Blender und Verleumdungsk&uuml;nstler wie dem Altstalinisten Schl&ouml;gel, dem schwer angebr&auml;unten Roth und diesem kriegsgeilen Kiesewetter, der mich immer an den Major Kong aus dem Film Dr. Seltsam erinnert, wie er zum Schlu&szlig; cowboyhutschwenkend auf der Bombe abw&auml;rts reitet.<\/p><p>Ich finde, Frau Wagenknecht sollte manchmal durchaus aggressiver in solchen, mit bornierten Kriegstreibern besetzten Runden auftreten.<\/p><p>Wenn dieser uns&auml;gliche Roth in seinem Eingangsstatement von &bdquo;einem furchtbaren barbarischen Vernichtungskrieg&ldquo; spricht, den Russland f&uuml;hren w&uuml;rde, so m&uuml;&szlig;te diesem geschichtsvergessenen Subjekt in aller Sch&auml;rfe erwidert werden, dass eine solche &Auml;u&szlig;erung nichts anderes ist, als eine emp&ouml;rende Verharmlosung der Verbrechen der nazideutschen Kriegf&uuml;hrung im Osten. &bdquo;Vernichtungskrieg&ldquo; ist ein Terminus Technicus der aus gutem bzw. schlechtem Grund gepr&auml;gt wurde, um die planvolle Ausrottung der &bdquo;Untermenschen&ldquo; in den Gebieten zu beschreiben, die f&uuml;r die rassereine Besiedlung durch Deutsche vorgesehen waren. Mehrere Millionen polnische und sowjetische Menschen fielen diesem V&ouml;lkermord zum Opfer.<\/p><p>Den Krieg, den Russland gegen die NATO in der Ukraine f&uuml;hrt, damit zu vergleichen, ist genauso unertr&auml;glich, wie die oft uns&auml;glichen Auschwitz- und Holocaustvergleiche die angestellt werden, kaum dass irgendwo ein Massaker ersp&auml;ht wird. Zu Recht wehren sich Juden gegen solche Vergleiche die von Deutschen oft ganz bewu&szlig;t eingesetzt werden, um die historischen deutschen Verbrechen zu relativieren.<\/p><p>Der Krieg in der Ukraine f&auml;llt dadurch auf, dass ihm, wie in keinem anderen seit dem ersten Weltkrieg, vorwiegend Soldaten zum Opfer fallen. Nach UNO-Sch&auml;tzungen sind derzeit etwa 10.000 zivile Opfer (auf ukrainischer Seite) zu beklagen, w&auml;hrend die Zahl der toten Soldaten in die hunderttausende zu gehen scheint. Nicht gez&auml;hlt sind dabei freilich die 13.000 von Kiev seit 2014 get&ouml;teten Zivilisten im Donbas. Diese Zahlen sind kein Hinweis auf einen gegen die Zivilbev&ouml;lkerung gerichteten &bdquo;barbarischen Vernichtungskrieg&ldquo;, sondern im Gegenteil eher ein Zeichen, dass Moskau bem&uuml;ht ist, diesen Krieg m&ouml;glichst schonend zu f&uuml;hren, auch wenn, wie in jedem Krieg, auch von russischen Soldaten Kriegsverbrechen begangen werden. Zum Vergleich m&ouml;ge man die Opferzahlen heranziehen, welche von der US-amerikanischen Kriegf&uuml;hrung in der Vergangenheit gew&ouml;hnlich produziert wurden, von Korea &uuml;ber Vietnam bis Irak und Afghanistan etc:<\/p><p>Korea:<\/p><p>ca. 4 Mio Zivilisten vs. 38.000 U.S-Soldaten, unter 1 Mio chinesische und nord- und s&uuml;dkoreanische Soldaten<\/p><p>Vietnam:<\/p><p>ca. 4 Mio tote nord- und s&uuml;dvietnamesische Zivilisten (ca. 12 % der Bev&ouml;lkerung) vs. 1,1 Mio nord- und s&uuml;dvietnamesische Soldaten &ndash; 58.000 U.S.-amerikanische Soldaten &ndash; nicht eingerechnet sind die hunderttausende kambodschanischen und laotischen toten Zivilisten und die Folgetoten &ndash; Agent Orange etc.<\/p><p>Irak:<\/p><p>ca. 1 Mio direkt durch Kriegseinwirkung und Folgesch&auml;den get&ouml;tete Zivilisten vs. nicht ganz 5.000 toten U.S.-Soldaten und ca. 40.000 tote irakische Soldaten<\/p><p>Afghanistan:<\/p><p>ca. 200.000 get&ouml;tete Zivilisten vs. 3.600 tote Soldaten der &rdquo;Allianz&rdquo; und 66.000 tote afghanischen Soldaten, ca. 70.000 tote Taliban und international-islamistische K&auml;npfer<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nChristoph Swoboda<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103987\">In diesem Artikel<\/a> kommentiert Tobias Riegel die letzte Ausgabe der Talkshow von Anne Will. Sie habe die Meinungsmache zum Ukrainekrieg zu einem neuen H&ouml;hepunkt gef&uuml;hrt &ndash; auch durch das Verhalten der Moderatorin. Vom Anspruch der Ausgewogenheit habe sich der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk endg&uuml;ltig verabschiedet. Es werde nicht mal mehr versucht, den Anschein zu erwecken. Gro&szlig;er<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104180\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-104180","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=104180"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104180\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":104272,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104180\/revisions\/104272"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=104180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=104180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=104180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}