{"id":104203,"date":"2023-09-23T11:45:54","date_gmt":"2023-09-23T09:45:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104203"},"modified":"2023-09-23T04:44:38","modified_gmt":"2023-09-23T02:44:38","slug":"die-asoziale-intelligenz-der-regelbasierten-weltordnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104203","title":{"rendered":"Die \u201easoziale Intelligenz\u201c der regelbasierten Weltordnung"},"content":{"rendered":"<p>Auch in der gegenw&auml;rtigen weltpolitischen Krisenbew&auml;ltigung offenbart sich eine tief verinnerlichte Faszination f&uuml;r das Vollenden von selbst verursachten Katastrophen. Ja, manche Spielregeln der abendl&auml;ndischen Machtgebilde sind im Laufe der Jahrhunderte &uuml;berschaubar geworden und in einem vorausschauenden Spruch, frei nach einer Fu&szlig;baller-Weisheit, allgemein nachvollziehbar festzuhalten: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg! Um dieser seit Jahrhunderten kultivierten Normalit&auml;t gerecht zu werden, wussten die zivilisierten Machtsysteme mit Verbreiten von Schimpf und Schande &uuml;ber andere V&ouml;lker und Kulturen die eigenen Bev&ouml;lkerungen f&uuml;r die edlen Raub- und Welteroberungsorgien zu motivieren. Von <strong>Pentti Turpeinen<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8943\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-104203-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230922-asoziale-Intelligenz-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230922-asoziale-Intelligenz-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230922-asoziale-Intelligenz-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230922-asoziale-Intelligenz-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=104203-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230922-asoziale-Intelligenz-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230922-asoziale-Intelligenz-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Diese &bdquo;asoziale Intelligenz&ldquo; bew&auml;hrte sich als eine hervorragende Legitimationsmethode der Macht. Man lernte die eigenen Ideale und die eigene Lebensweise als allen anderen &uuml;berlegen zu sch&auml;tzen. Und es schien selbstverst&auml;ndlich, diese zivilisierten Werte uneigenn&uuml;tzig mit den V&ouml;lkern der Welt zu teilen. Man hat daran hart gearbeitet, viele Kriege gef&uuml;hrt. Auch die traditionsbewusste westliche Wertegemeinschaft f&uuml;hlt sich nun wie ein &bdquo;Narziss mit Gold im Mund&ldquo; bewegt und berufen, diesen alten Traum unserer Zivilisation als regelbasierte Weltordnung unter ihrer F&uuml;hrung endlich zu verwirklichen.<\/p><p>Die &bdquo;asoziale Intelligenz&ldquo; hat sich als eine Grundvoraussetzung der abendl&auml;ndischen Eroberungsmentalit&auml;t etabliert. Mit dem Selbstwertgef&uuml;hl, erhaben und au&szlig;erordentlich zu sein, f&uuml;hlten sich die zivilisierten Machtsysteme schon in Urzeiten mit gutem Gewissen berechtigt und berufen, die, wie es hie&szlig;, primitiven, zur&uuml;ckgebliebenen, barbarischen, ungl&auml;ubigen, unterw&uuml;rdigen usw. V&ouml;lkerschaften zu erobern, zu versklaven und auszubeuten. In der anspruchslosen Logik der &bdquo;asozialen Intelligenz&ldquo; lernten die zivilisierten Bev&ouml;lkerungen beim Erniedrigen anderer V&ouml;lker, ohne dies auszusprechen, ihren Stolz und ihre Kampfkraft zu steigern; im Westen nichts Neues.<\/p><p>Unter dem Wahlspruch &bdquo;Wer andere erniedrigt, wird erh&ouml;ht&ldquo; konnten die abendl&auml;ndischen Nationen sich als Weltm&auml;chte stabilisieren. Um die eigenen Bev&ouml;lkerungen mit ihrem &Uuml;berlegenheitsgef&uuml;hl gegen die Fremden fit zu halten, erwiesen sich auch die eigenen ethnischen Minderheiten, Immigranten und Fl&uuml;chtlinge, die es ja immer gab, als eine willkommene Herausforderung. Dabei haben sich vor allem die USA im Umgang mit ihren Sklaven als besonders einfallsreich beim Kultivieren der eigenen &Uuml;berheblichkeit erwiesen.<\/p><p>Als Verteidiger von edlen Vorhaben f&uuml;hlte man sich dazu verpflichtet, die einstudierten Fehlentwicklungen ignorieren zu m&uuml;ssen. Unliebsame Meinungen wurden konsequent ab- und ausgegrenzt. Dieser zivilisierten Tradition ist die westliche Wertegemeinschaft treu geblieben: an Scheinheiligkeit des Westens also nichts Neues.<\/p><p>Im Gegensatz zu der sozialen (!) Intelligenz stellt sich die &bdquo;asoziale Intelligenz&ldquo; auch in den Fragen nach Gerechtigkeit und Empathie in den Vordergrund. Es gilt ja, mit den eigenen Handlungen und Errungenschaften das auserw&auml;hlt Sein zu best&auml;tigen. In den kreativen technologischen und wissenschaftlichen Erfindungen und Entdeckungen, in den bewundernswerten geistigen Anregungen der Kunst und Kultur, in der sozialen und &ouml;konomischen Entwicklung der Gesellschaft hin zu einem Paradies der Lohnabh&auml;ngigen und Wirtschaftsbosse erkennen und jubilieren wir nicht den menschlichen Erfindungsreichtum, sondern unsere Berufung, als au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Menschenschlag die Menschheit mit &bdquo;Gl&uuml;ck und Seligkeit&ldquo; zu bereichern.<\/p><p>Nach dem Zweiten Weltkrieg lernten die abendl&auml;ndischen &bdquo;Br&uuml;der im Geiste&ldquo;, einander als einigerma&szlig;en gleichwertig Zivilisierte zu akzeptieren. Um die eigenen Bev&ouml;lkerungen unter den gemeinsamen Idealen eines freien Westens zu vereinen, erwies sich der Kampf gegen die Gefahr des Kommunismus als sehr hilfreich. Mit der Schlagfertigkeit der &bdquo;asozialen Intelligenz&ldquo; gelang es, vor allem die Sowjet-Kommunisten, die Russen, als unbeschreiblich b&ouml;se im &ouml;ffentlichen Bewusstsein zu verewigen. Ja, es war auch damals eine gro&szlig;e Genugtuung, mit dem zivilisierten &bdquo;Schulhof-Mobbing&ldquo; andere Kulturen als minderwertig festzusetzen, um sich als freier und erhabener B&uuml;rger des demokratischen Westens zu identifizieren.<\/p><p>Auch im Umgang mit den ehemaligen Kolonien ergaben sich neue Perspektiven. Die martialischen Eroberungskriege und milit&auml;risch organisierte Ausbeutung wurden in der nachkolonialen Zeit durch die kapitalistisch zivilisierten Gesch&auml;ftsbeziehungen ersetzt. Es hatte sich nicht mehr als zeitgem&auml;&szlig; angef&uuml;hlt, im Umgang mit Afrika, Arabien, Asien usw. mit rassistischen Traditionen die eigene &Uuml;berlegenheit zu verst&auml;rken. Daf&uuml;r ergab sich eine wahrhaft menschenfreundliche Variante. Mit der absoluten Dominanz unserer Gesch&auml;ftsleute konnten wir die F&uuml;hrungsrolle beim weltwirtschaftlichen Fortschritt &uuml;bernehmen, wie es hei&szlig;t: zum Wohle aller. Ja, die Bev&ouml;lkerungen des Westens freuten sich sehr &uuml;ber die billigen Waren und Rohstoffe aus den fernen L&auml;ndern, zollten den westlichen Businessmen Respekt, f&uuml;hlten sich als eine gehobene Zivilisation best&auml;tigt. Und dass die Regeln des liberalen Weltwirtschaftssystems als Unterst&uuml;tzung der westlichen Vorherrschaft formuliert wurden, bleibt bis heute eine Selbstverst&auml;ndlichkeit.<\/p><p>Die weltpolitische Lage hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant ver&auml;ndert. Wie schon Bob Dylan mal weise erkannte: the times they are a-changin&lsquo;. Aus den ehemaligen Kolonien entstanden unterentwickelte L&auml;nder, Entwicklungsl&auml;nder, Schwellenl&auml;nder und nun der immer m&auml;chtigere Globale S&uuml;den, der als BRICS die eigenen Potenziale in sich zu vereinen begann.<\/p><p>Ja, die Zeiten &auml;ndern sich. Um sich als eine alleinige Weltmacht zu behaupten, reicht es nicht mehr, das unersch&uuml;tterliche Selbstwertgef&uuml;hl der eigenen Bev&ouml;lkerungen zu kultivieren. Die Raffinesse der &bdquo;asozialen Intelligenz&ldquo; taugt nicht mehr als eine Welteroberungsstrategie. Dem werteorientierten Westen ist die milit&auml;risch-wirtschaftliche Vormacht &uuml;ber die L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens abhandengekommen. Das hat sich schon in den nutzlosen Kriegen der USA in den letzten Jahrzehnten angedeutet. Aber eine jahrhundertealte Tradition verblendet, engt den Blick auf das vormals Bew&auml;hrte ein, l&auml;sst alte Ideale als realisierbar erscheinen.<\/p><p>Der westlichen Wertegemeinschaft ist es zwar mit den altbew&auml;hrten Methoden der &bdquo;asozialen Intelligenz&ldquo; gelungen, ihre Bev&ouml;lkerungen f&uuml;r den Kampf um die eigene Vormachtstellung zu vereinen, aber mangels Durchsetzungskraft wirkt das ganze Treiben wie ein Kampf gegen die Windm&uuml;hlen; nur sehr, sehr viel gef&auml;hrlicher!<\/p><p>Nicht nur die Bev&ouml;lkerungen und die mediale &Ouml;ffentlichkeit, sondern in erster Linie die politische Elite, seien es Politiker, Thinktanks, Milit&auml;r, bew&auml;hren sich als Repeater der altvertrauten Welteinsichten der &bdquo;asozialen Intelligenz&ldquo;. Der Werte-Westen kann nicht aufgeben, h&auml;lt seinen geistigen Horizont eng auf die Feindbilder fokussiert, findet Siegesgewissheit und Zuversicht in der vormals bew&auml;hrten Strategie seiner &bdquo;AI&ldquo;: Wir sind die Guten, und das soll so bleiben, sei es mit Gewalt. Anders formuliert: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg!<\/p><p>Dass dieses Echokammer-Syndrom sich zu einer intellektuellen Normalit&auml;t etabliert hat, wird in der gegenw&auml;rtigen politisch-medialen &Ouml;ffentlichkeit als Erreichen einer langersehnten geistigen Reife gefeiert. Kein Wunder, dass man im Allgemeinen nicht in der Lage ist, logisch denkend, nicht mal mit dem nat&uuml;rlichen Menschenverstand die eigenen Machenschaften zu reflektieren.<\/p><p>Obwohl es dem Westen gelungen ist, Russland auf der nach oben offenen &bdquo;Schimpf und Schande Skala&ldquo; in eine rekordverd&auml;chtige H&ouml;he zu positionieren, reicht die unersch&uuml;tterliche und seit Generationen gepflegte Russophobie unter den zivilisierten Bev&ouml;lkerungen allein nicht, um diesen Komplizen des Globalen S&uuml;dens zu ruinieren. Es fehlt an dem milit&auml;risch-wirtschaftlichen R&uuml;ckhalt. Die werteorientierte Weltpolitik feiert sich als absurdes Theater.<\/p><p>In den &ouml;ffentlich-medialen Kommentaren zum G20-Treffen in Indien war das erste Mal eine Verunsicherung &uuml;ber die Welteroberungsf&auml;higkeit des Westens zu sp&uuml;ren. Davor hatte man sich mit Elan auf die Unterst&uuml;tzung der regelbasierten Weltordnung konzentriert. Zweifel an der Richtigkeit des eigenen Weltbildes und an der Durchsetzungskraft des Westens wurden als Hinterh&auml;ltigkeit und Verrat &ouml;ffentlich geahndet. Ja, die Konsequenzen des eigenen Handelns zu hinterfragen, galt es traditionsbewusst zu vermeiden.<\/p><p>Im werteorientierten Westen verbreitet sich die niederschmetternde Vorahnung, dass all die ehemaligen Kolonien, Afrika, Arabien, Lateinamerika, Asien, all die L&auml;nder des globalen S&uuml;dens sich nicht vom Sinn des regelbasierten Weltbildes &uuml;berzeugen lassen, sich eher der BRICS zuwenden. Diese Undankbaren! Jahrhunderte haben doch unsere abendl&auml;ndischen Hochkulturen sich und vor allem andere dem Wohle der Menschheit geopfert! Und nun wollen sie unsere unipolare Herrlichkeit in ein multipolares Chaos verwandeln. Das kann und will doch kein zivilisierter Thinktank verstehen!<\/p><p>Statt die Bedingtheit des eigenen Weltbildes zu reflektieren und den eigenen geistigen Horizont f&uuml;r die Potenziale der gegenseitigen Kreativit&auml;t der Weltkulturen zu &ouml;ffnen, also die soziale (!) Intelligenz als respektvollen und einander bereichernden Umgang auf der Weltb&uuml;hne zu kultivieren, murmelt die westliche Elite traditionsbewusst vor ihrem treuen Publikum: Glaubt uns doch, es geht nicht anders, nach dem Krieg ist vor dem Krieg!<\/p><p>Die &bdquo;asoziale Intelligenz&ldquo; hat sich als eine hervorragende Methode der zivilisierten Machtgebilde erwiesen, um unauff&auml;llig das gemeinschaftliche Bewusstsein zu lenken. Dazu geh&ouml;rt die Selbstverst&auml;ndlichkeit der Doppelmoral.<\/p><p>Zum Beispiel wird das T&ouml;ten und Stehlen innerhalb einer Gemeinschaft verachtet und bestraft, aber im Namen des eigenen Herrschaftsgebildes in der Fremde hochgesch&auml;tzt und bejubelt. Und wie selbstverst&auml;ndlich sch&auml;tzt man die Gesetze der Moral innerhalb der eigenen Lebensgemeinschaft; mit freundlicher Unterst&uuml;tzung der Staatsgewalt, versteht sich. Aber all die Verbrechen, die im Namen unserer Kultur in der Welt unendliches Leid und Elend erzeugt haben und erzeugen, lernten wir als werteorientiertes Handeln zum Wohle des eigenen Lebensstils zu akzeptieren.<\/p><p>Zweierlei Ma&szlig; und Doppelmoral sind als Aspekte der &bdquo;asozialen Intelligenz&ldquo; bei der werteorientierten Lebensgestaltung eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Also: Blo&szlig; nicht beim allt&auml;glichen Erniedrigen der Feinde in den Spiegel schauen! Man hat sich im Laufe der Jahrhunderte angew&ouml;hnt, das eigene Weltbild als ein weltweit allein g&uuml;ltiges zu glorifizieren. Somit darf es gar nicht auffallen, dass man mit den Regeln der regelbasierten Weltordnung die eigenen Regeln meint.<\/p><p>Unsere zivilisierten Machtgebilde haben sich seit Anbeginn angew&ouml;hnt, Illusionen als Antrieb zu vermitteln. Auch das Versprechen von der regelbasierten Weltordnung bleibt ein Wunschtraum, ein jahrhundertelang gepflegtes geistiges Erbe der zivilisierten Welteroberungsideologie, eine Vision, gepr&auml;gt von der privaten Macht-Profit-Vermehrung, ein Science-Fiction-Drehbuch, mit dem die Wirklichkeit gestaltet werden soll.<\/p><p>Liebe Welteroberer im Geiste der westlichen Werte! Auch ich meine es ja nur gut. Jeder macht Fehler. Aber lasst uns nicht wieder den folgenschweren Fehler machen, die eigenen Fehler nicht zu korrigieren!<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/gLe40_RkVCo?si=QKGVQen2lTdFn0K4\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p>Titelbild: Shutterstock \/ red-feniks<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema: <\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101015\">Beratungsresistenz als Kommunikationsideal: Denn sie wollen nicht wissen, was sie tun<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99166\">In Bombenstimmung in die strahlende Zukunft<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92982\">Dieses Weltreich spottet jeder Ironie<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/afc9a4237235403ea82ee6da690e5035\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in der gegenw&auml;rtigen weltpolitischen Krisenbew&auml;ltigung offenbart sich eine tief verinnerlichte Faszination f&uuml;r das Vollenden von selbst verursachten Katastrophen. 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