{"id":104231,"date":"2023-09-24T09:00:00","date_gmt":"2023-09-24T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104231"},"modified":"2023-09-22T13:20:54","modified_gmt":"2023-09-22T11:20:54","slug":"hinweise-der-woche-326","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104231","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104231#h01\">UN-Vollversammlung: Lula da Silvas und Joe Bidens Reden zeigen die Gr&auml;ben dieser Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104231#h02\">Wenn Regierungsangeh&ouml;rige den verschwiegenen Hintergrund &uuml;ber Russland und die NATO laut &auml;u&szlig;ern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104231#h03\">&raquo;Das begann nicht erst mit dem Ukraine-Krieg&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104231#h04\">Deutschland l&auml;sst Bergkarabach im Stich: Darum ist die Reaktion der Bundesregierung ein Skandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104231#h05\">Bomben f&uuml;r Notkredite: Wie die USA Pakistan dazu brachten, der Ukraine Waffen zu liefern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104231#h06\">Libyen: Ein politisch geteiltes Land hat in einer Notlage erst recht schlechte Karten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104231#h07\">Neue Enth&uuml;llungen aus dem Snowden-Archiv tauchen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104231#h08\">Kinderarmut zeigt sich zunehmend in Schulklassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104231#h09\">Die EZB verspielt ihre Glaubw&uuml;rdigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104231#h10\">AfD, CDU und FDP in Th&uuml;ringen: Die Brandbeschleunigungsmauer und das Kapital<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>UN-Vollversammlung: Lula da Silvas und Joe Bidens Reden zeigen die Gr&auml;ben dieser Welt<\/strong><br>\nVor 50 Jahren traten sowohl die BRD als auch die DDR den Vereinten Nationen bei. Im Kalten Krieg zeichnete sich damit eine neue Friedenspolitik ab. Mehrere neoliberale Schocks und milit&auml;rische Eins&auml;tze sp&auml;ter ist davon nicht mehr viel &uuml;brig<br>\n&bdquo;Wir haben die Freude, die Bahamas, die BRD und die DDR willkommen zu hei&szlig;en&ldquo;, so Kurt Waldheim, damals UN-Generalsekret&auml;r, vor 50 Jahren. Als letzte Feindstaaten des Zweiten Weltkrieges wurden beide Teile Deutschlands in die UN aufgenommen. Zweck von deren Gr&uuml;ndung war, die Gr&auml;uel eines solchen Krieges k&uuml;nftig zu vermeiden, oberstes Gebot ihrer Charta ist das Gewaltverbot.<br>\nDoch bald zeigte sich die Weltgemeinschaft nicht als vereinte Nationen, sondern als neue Systemkonkurrenz verfeindeter Bl&ouml;cke. Au&szlig;erhalb Europas bleibt der Kalte Krieg nicht kalt &ndash; weder in Korea, Kambodscha und Vietnam noch in Guatemala oder Nicaragua. Erst der Grundlagenvertrag 1972 gab den Alleinvertretungsanspruch der BRD auf. Der Verhandler Egon Bahr: &bdquo;Bislang hatten wir keine Beziehungen. Jetzt werden es schlechte sein.&ldquo; Das war immerhin ein bipolarer Ansatz, keine &bdquo;wertegeleitete Au&szlig;enpolitik&ldquo;.<br>\nHeute soll sich die SPD f&uuml;r die Entspannungspolitik mit der Sowjetunion verantworten. Doch Glasnost und Perestroika erm&ouml;glichten auch der UNO, friedenspolitisch aktiver zu werden. Kanzler Helmut Kohl versprach, das vereinte Germany werde der gr&ouml;&szlig;eren Verantwortung zur Wahrung des Weltfriedens gerecht werden. Die Chance, die internationalen Beziehungen endlich chartagerecht zu gestalten, wurde aber vertan.<br>\nEine zunehmend unipolare Ordnung formte die Welt durch neoliberale Schocks und milit&auml;rische Eins&auml;tze nach ihrem Bilde. Unter Rot-Gr&uuml;n beteiligte sich die BRD am ersten NATO-Krieg: der Angriff auf Russlands Verb&uuml;ndeten Serbien leitete den Niedergang der internationalen Rechtsordnung ein und damit den Machtverfall der UNO zugunsten der NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/daniela-dahn\/un-vollversammlung-die-politischen-graeben-dieser-welt-werden-sichtbar\">Daniela Dahn auf der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ein wegweisender deutscher Friedensvorschlag f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nVier deutsche Intellektuelle haben einen Vorschlag f&uuml;r einen Friedensplan gemacht. Wir sollten ihn ernst nehmen. Ein Gastbeitrag.<br>\nEnde August dieses Jahres haben vier hoch angesehene deutsche Pers&ouml;nlichkeiten [1] einen Friedensplan vorgestellt, wie der Krieg in der Ukraine durch einen Waffenstillstand und durch darauffolgende Friedensverhandlungen beendet werden k&ouml;nnte. Es ist wohl der umfassendste und wegweisendste Friedensvorschlag, der seit dem Beginn des Krieges vor 18 Monaten von einer Regierung, einer internationalen Organisation oder, wie hier, von privater Seite gemacht wurde.<br>\nDieser Vorschlag kommt zu einem &auml;u&szlig;erst kritischen Zeitpunkt im Ukraine-Krieg. Durch ein m&ouml;gliches Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive und einer damit verbundenen Schw&auml;chung der ukrainischen Streitkr&auml;fte k&ouml;nnte die Nato in den n&auml;chsten Monaten, ja, vielleicht schon in den n&auml;chsten Wochen vor der Entscheidung stehen, entweder den Krieg gegen Russland nochmals zu eskalieren oder doch den Weg von Verhandlungen zu gehen.<br>\nEine Entscheidung f&uuml;r eine Weiterf&uuml;hrung des Krieges birgt aber das enorme Risiko, dass er sich so zunehmend zu einer direkten Nato-Russland-Konfrontation entwickeln k&ouml;nnte. Das w&uuml;rde nicht nur das weitere Leiden der ukrainischen Bev&ouml;lkerung zur Folge haben, es w&uuml;rde auch die Welt einen Schritt n&auml;her an einen Nuklearkrieg bringen. So ist nur zu hoffen, dass Vernunft siegt und die Nato und Ukraine sich f&uuml;r eine Waffenstillstand mit sofortigen Friedensverhandlungen entscheiden. Der detaillierte deutsche Friedensvorschlag hat nun den Weg dazu aufgezeigt. Es ist daher von gr&ouml;&szlig;ter Dringlichkeit, politische Entscheidungstr&auml;ger in der ganzen Welt auf diesen Friedensvorschlag aufmerksam zu machen und die &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r ihn zu gewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukrane-krieg-ein-wegweisender-deutscher-friedensvorschlag-fuer-die-ukraine-li.417524\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wenn Regierungsangeh&ouml;rige den verschwiegenen Hintergrund &uuml;ber Russland und die NATO laut &auml;u&szlig;ern<\/strong><br>\nSeit Beginn des russischen Einmarsches in der Ukraine wurde uns gesagt, dass die Frage der NATO-Erweiterung f&uuml;r den Krieg irrelevant sei und dass jeder, der sie anspreche, bestenfalls unwissentlich die Kreml-Propaganda nachplappere, schlimmstenfalls aber den Krieg entschuldige oder rechtfertige.<br>\nDaher war es merkw&uuml;rdig, dass NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg Anfang dieses Monats ausdr&uuml;cklich sagte, der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin habe seinen verbrecherischen Krieg als Reaktion auf die m&ouml;gliche NATO-Erweiterung in der Ukraine und die Weigerung des B&uuml;ndnisses, ihn abzublasen, begonnen &ndash; und zwar nicht nur einmal oder zweimal, sondern gleich dreimal.<br>\n&bdquo;Pr&auml;sident Putin erkl&auml;rte im Herbst 2021 und schickte sogar einen Vertragsentwurf, den die NATO unterzeichnen sollte, um zu versprechen, dass es keine weitere NATO-Erweiterung geben w&uuml;rde&ldquo;, sagte Stoltenberg am 7. September vor einem gemeinsamen Ausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments. &bdquo;Das war es, was er uns geschickt hat. Und [das] war eine Vorbedingung daf&uuml;r, dass wir nicht in die Ukraine einmarschieren [sic]. Nat&uuml;rlich haben wir das nicht unterschrieben.&ldquo; [&hellip;]<br>\nDas ist das zentrale Paradoxon des aktuellen Kriegsdiskurses: Was von westlichen Politikern und Mitarbeitern in den Hallen der Macht, die sich bei der Gestaltung der Au&szlig;enpolitik auf ein evidenzbasiertes Verst&auml;ndnis der Welt verlassen, weithin anerkannt wird, ist au&szlig;erhalb dieser Hallen unaussprechlich.<br>\nEs geht um mehr als nur um Beschuldigungen und Schuldzuweisungen. Wenn wir uns hartn&auml;ckig weigern, eine der grundlegenden Ursachen des Krieges und die Rolle der USA und der NATO darin zu verstehen, werden wir es weiterhin nicht schaffen, den Krieg zu beenden und einen dauerhaften Frieden zu sichern, was zu vielen weiteren ukrainischen Toten und zu vielen weiteren Jahren des Lebens im Schatten einer globalen Katastrophe f&uuml;hren wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/wenn-regierungsangehoerige-den-verschwiegenen-hintergrund-ueber-russland-und-die-nato-laut-aeussern\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&raquo;Das begann nicht erst mit dem Ukraine-Krieg&laquo;<\/strong><br>\nIrland: Konservative Regierung will Neutralit&auml;t vollst&auml;ndig aufgeben. Diese wurde bereits mehrfach verletzt. Ein Gespr&auml;ch mit Edward Horgan<br>\nAngesichts der stattfindenden globalen Blockbildung gegen Russland und China erh&ouml;ht sich der Druck auf Staaten, die sich der Neutralit&auml;t verpflichtet hatten. Wie neutral ist die Republik Irland noch?<br>\nNicht vollst&auml;ndig, die Regierung versucht alles, um die Neutralit&auml;t abzuschaffen &ndash; obwohl Umfragen zeigen, dass 75 Prozent der Bev&ouml;lkerung daran festhalten wollen. Irland ist aktiv am Ukraine-Krieg beteiligt: Irische Truppen trainieren &shy;ukrainische Soldaten nicht nur f&uuml;r die Minenr&auml;umung, sondern auch in der Handhabe von Schusswaffen. Irland hat Seite bezogen und das widerspricht internationalem Recht und der Neutralit&auml;t. Einige Politiker haben ihr Auge auf hohe EU-Posten geworfen, auch unser Regierungschef (Leo Varadkar, jW), und daher machen sie alles, was die EU w&uuml;nscht, selbst wenn das nicht im Interesse der irischen Bev&ouml;lkerung ist. [&hellip;]<br>\nBei den Wahlen in zwei Jahren wird die republikanische Sinn F&eacute;in wohl die st&auml;rkste Partei werden. Was erwarten Sie von einer Sinn-F&eacute;in-gef&uuml;hrten Regierung?<br>\nSie werden es nicht schaffen, allein zu regieren und brauchen daher einen Koalitionspartner. Aber ich hoffe dennoch, dass sie die Neutralit&auml;t weiter respektieren und verteidigen werden. Das Problem geht &uuml;ber Irland hinaus: Fast alle EU-Mitglieder sind in der NATO, und die anderen kooperieren im Rahmen des &raquo;Partnership for Peace&laquo;-Programms eng mit der NATO. Die EU hat dadurch ihre politische Selbstst&auml;ndigkeit aufgegeben. Auch Deutschland hat seine Souver&auml;nit&auml;t aufgegeben, als es nicht scharf dagegen protestiert haben, dass die USA die Nord-Stream-Pipeline gesprengt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/459118.blockfreiheit-das-begann-nicht-erst-mit-dem-ukraine-krieg.html%20\">junge Welt <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Eine Stimme der Vernunft von einem Major a.D.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland l&auml;sst Bergkarabach im Stich: Darum ist die Reaktion der Bundesregierung ein Skandal<\/strong><br>\nAserbaidschan zerst&ouml;rt die kleine Demokratie Bergkarabach. Die EU hat unter F&uuml;hrung der Bundesregierung einen erheblichen Anteil daran. Ein Gastbeitrag.<br>\n2018 f&uuml;hrte mich meine erste Reise nach Bergkarabach, eine Gebirgsregion im s&uuml;dlichen Kaukasus, die mehrheitlich von Armeniern bewohnt ist und sich im Zuge des Zerfalls der Sowjetunion von Aserbaidschan losgesagt hat. Die Zunahme von Diskriminierungen und eine Siedlungspolitik, die darauf abzielte, die Demografie zugunsten Aserbaidschans zu ver&auml;ndern, waren die Ursache f&uuml;r den Drang nach Unabh&auml;ngigkeit.<br>\nSchon damals reagierte Aserbaidschan mit blanker Gewalt und ethnischen S&auml;uberungen. Menschenrechtsorganisationen haben gut dokumentiert, wie die Region einer Blockade unterlegt wurde und Aserbaidschan wahllos mit Raketenartillerie auf die Hauptstadt geschossen hat. Damals konnten sich die Armenier selbstst&auml;ndig aus dieser brutalen Blockade befreien und sich ihre Unabh&auml;ngigkeit erk&auml;mpfen.<br>\nDer Erfolg wurde ihnen aber auch zum Verh&auml;ngnis, weil sie im Zuge ihrer Verteidigung auch aserbeidschanische Gebiete einnahmen, die dort lebenden Menschen vertrieben und einen Sicherheitspuffer einrichteten. Die Bilder der humanit&auml;ren Folgen f&uuml;r die aserbaidschanischen Zivilisten gingen um die Welt und lie&szlig;en die Sympathie kippen. Warum dieser Sicherheitspuffer indes notwendig war, konnten wir in den letzten Tagen sehen: Aserbaidschan hat in einer brutalen Blitzoffensive Fakten geschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/bergkarabach-das-ende-der-freiheit-wie-aserbaidschan-die-kleine-demokratie-zerstoert-li.433934\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bomben f&uuml;r Notkredite: Wie die USA Pakistan dazu brachten, der Ukraine Waffen zu liefern<\/strong><br>\nWas haben der Sturz von Imran Kahn und IWF-Kredite mit dem Ukraine-Krieg zu tun? The Intercept enth&uuml;llt einen geheimen US-Deal. Es geht um Erpressung und Demokratieverachtung.<br>\nIm April 2022 unterst&uuml;tzten die USA das pakistanische Milit&auml;r bei dem Vorhaben, ein Misstrauensvotum zu organisieren, um Premierminister Imran Khan abzusetzen. Im Vorfeld der Absetzung &auml;u&szlig;erten Diplomaten des US-Au&szlig;enministeriums gegen&uuml;ber ihren pakistanischen Amtskollegen ihre Ver&auml;rgerung &uuml;ber die, wie sie es nannten, &ldquo;aggressiv neutrale&rdquo; Haltung Pakistans zum Ukraine-Krieg unter Khan.<br>\nAls der Konflikt begann, befand sich Khan, der damals Premierminister war, auf dem Weg nach Moskau zu einem seit Langem geplanten bilateralen Treffen mit dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin. Der Besuch emp&ouml;rte Washington.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Bomben-fuer-Notkredite-Wie-die-USA-Pakistan-dazu-brachten-der-Ukraine-Waffen-zu-liefern-9309023.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Libyen: Ein politisch geteiltes Land hat in einer Notlage erst recht schlechte Karten<\/strong><br>\nIm Osten Libyens hat General Khalifa Haftar das Sagen, der von westlichen Regierungen nicht anerkannt wird. Ausgerechnet hier liegen die &uuml;berschwemmten Gebiete. Die Hilfe aus dem Westen kommt nur z&ouml;gerlich<br>\nAls das urspr&uuml;nglich kalte Sturmtief &bdquo;Daniel&ldquo; Landstriche Bulgariens, der T&uuml;rkei und besonders Griechenlands unter Wasser setzte, konnten Klimakatastrophen-Skeptiker noch denken, es handele sich m&ouml;glicherweise um ein Ausnahmeph&auml;nomen. Eine solche Verharmlosung verbietet sich, nachdem &bdquo;Daniel&ldquo; &uuml;ber dem extrem erw&auml;rmten Mittelmeer zu einem tropischen Wirbelsturm reifte und bei seiner Ankunft in Ostlibyen Staud&auml;mme und -mauern brechen lie&szlig;. Landmassen wurden abgerissen und ins Meer gesp&uuml;lt. Eine Fl&auml;che von ungef&auml;hr 20.000 Quadratkilometern ist teils vollkommen &uuml;berflutet. Vermutlich muss man bis zu 20.000 Todesopfer beklagen. 40.000 Menschen soll es gelungen sein, vor den Wassermassen zu fliehen.<br>\nDiese Katastrophe kann als ein erstes, pl&ouml;tzlich eingetretenes Gro&szlig;ereignis des l&auml;ngst begonnenen Klimawandels gesehen werden. Es wirkt hoffentlich nachdr&uuml;cklicher auf politische Entscheidungstr&auml;ger, die sich von seit L&auml;ngerem auftretenden Geschehnissen wie Hunger produzierenden D&uuml;rren oder viele Tote verursachenden Hitzeperioden nur in Ma&szlig;en alarmiert f&uuml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sabine-kebir\/libyen-ein-geteiltes-land-hat-in-einer-notlage-erst-recht-schlechte-karten\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Neue Enth&uuml;llungen aus dem Snowden-Archiv tauchen auf<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEin Jahrzehnt, nachdem Snowden die Massen&uuml;berwachung durch die NSA in Zusammenarbeit mit dem britischen GCHQ aufgedeckt hat, sind nur etwa 1 % der Dokumente ver&ouml;ffentlicht worden &ndash; doch dank einer Doktorarbeit in angewandter Kryptographie von Jacob Appelbaum k&ouml;nnen endlich drei wichtige Fakten enth&uuml;llt werden.<br>\nEr hat Kopf und Kragen riskiert. Als Edward Snowden sich vor zehn Jahren entschloss, die Massen&uuml;berwachung der US-amerikanischen National Security Agency (NSA), Leviathan, und die ihres britischen Pendants, GCHQ, zu enth&uuml;llen, setzte er sein Leben aufs Spiel. Und er hat stets erkl&auml;rt, dass er es nie bereut hat.<br>\nDoch auch Jahre nach seinem au&szlig;erordentlich mutigen Handeln bleibt das Snowden-Archiv weitgehend unver&ouml;ffentlicht. Er vertraute darauf, dass Journalisten entscheiden w&uuml;rden, was ver&ouml;ffentlicht werden sollte. In einem im Juni 2023 ver&ouml;ffentlichten Artikel des Guardian-Pulitzerpreistr&auml;gers Ewen MacAskill &ndash; der mit Glenn Greenwald und Laura Poitras nach Hongkong geflogen war, um Edward Snowden zu treffen &ndash; best&auml;tigte McAskill, dass der Gro&szlig;teil des Archivs nicht ver&ouml;ffentlicht wurde. &ldquo;Am Ende haben wir nur etwa 1 % des Dokuments ver&ouml;ffentlicht&rdquo;, schrieb er.<br>\nWas enthalten die restlichen 99 % des Snowden-Archivs? Ein Jahrzehnt sp&auml;ter ist es immer noch geheimnisumwittert.<br>\nEine Doktorarbeit des amerikanischen Enth&uuml;llungsjournalisten und Post-Docs Jacob Appelbaum hat nun unver&ouml;ffentlichte Informationen aus dem Snowden-Archiv enth&uuml;llt. Diese Enth&uuml;llungen liegen ein Jahrzehnt zur&uuml;ck, sind aber nach wie vor von unbestreitbarem &ouml;ffentlichen Interesse: [&hellip;]<br>\nEine der wichtigsten unver&ouml;ffentlichten Enth&uuml;llungen aus dem Snowden-Archiv betrifft den amerikanischen Halbleiterhersteller Cavium. Laut Appelbaum wird Cavium in den Snowden-Akten &ldquo;als erfolgreicher Anbieter von SIGINT-f&auml;higen CPUs&rdquo; aufgef&uuml;hrt.<br>\n&ldquo;Die erfolgreiche kryptografische Bef&auml;higung der NSA ist per Definition die Einf&uuml;hrung von absichtlichen Sicherheitsschwachstellen, die sie dann ausnutzen k&ouml;nnen, und sie nutzen sie oft auf automatisierte Weise aus, um zu spionieren&rdquo;, sagte er. &ldquo;Eine solche Methode ist die Sabotage eines sicheren Zufallsgenerators.&rdquo;<br>\nEin Zufallszahlengenerator, der f&uuml;r jeden unvorhersehbar ist, &ldquo;ist eine wesentliche Voraussetzung f&uuml;r sinnvolle kryptografische Sicherheit. In den meisten F&auml;llen erfolgt die Sabotage durch die NSA auf eine Weise, bei der die Eigent&uuml;mer, Entwickler und Benutzer nichts von der Sabotage als Kernziel wissen&rdquo;.<br>\nDer Zweck dieser Sabotage besteht darin, der NSA die M&ouml;glichkeit zu geben, die von einem bestimmten Unternehmen, Ger&auml;t und\/oder anderen Diensten gebotene Sicherheit zu umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.computerweekly.com\/news\/366552520\/New-revelations-from-the-Snowden-archive-surface%20\">Stefania Maurizi auf Computer Weekly <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Die Tatsache, dass 99% der Snowden Dokumente noch nie ver&ouml;ffentlicht wurden, deutet darauf hin, dass die Behandlung die ihm widerfahren ist, und die Folter, die Julian Assange erdulden muss, abschreckend auf Journalisten und Publizisten gewirkt hat. Umso bemerkenswerter der Mut von Stefania Maurizi und Jacob Appelbaum, diese Themen anzusprechen, und auch das Fachjournal Computer Weekly leistet hier etwas, was SPIEGEL, Guardian und Co. vermeiden. Bemerkenswerterweise erscheinen aber auch in diesen &ldquo;staatstragenden&rdquo; Medien immer wieder mutige Artikel, so z.B. <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2023\/sep\/20\/the-australia-us-alliance-has-long-gone-unchallenged-the-delegation-to-free-julian-assange-changes-that\">vorgestern im Guardian<\/a>. Wie immer, und auch bei meinen Kommentaren gilt es, skeptisch zu bleiben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kinderarmut zeigt sich zunehmend in Schulklassen<\/strong><br>\nNach einer Umfrage der Robert Bosch Stiftung ist die teils prek&auml;re finanzielle Lage der Familien aus Sicht von Lehrkr&auml;ften in den Schulen pr&auml;senter als im Jahr zuvor. Die GEW in Schleswig-Holstein will mehr finanzielle Unterst&uuml;tzung.<br>\nDie Forderung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist nicht neu, bekommt aber durch die Studienergebnisse neuen R&uuml;ckenwind: Die Gewerkschaft m&ouml;chte, dass zum Beispiel Stifte, Hefte und Scheren f&uuml;r alle Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler umsonst zur Verf&uuml;gung stehen. Der Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GEW, Bernd Schauer, sagte: &ldquo;Wir brauchen tats&auml;chliche Lernmittelfreiheit. Das hei&szlig;t, alle Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler bekommen alles, was sie f&uuml;r die Schule brauchen, gestellt und es wird bezahlt.&rdquo; Eine Trennung zwischen wohlhabenden und armen Familien will die GEW nicht.<br>\nBesonders in den kreisfreien St&auml;dten in Schleswig-Holstein &ndash; also in Kiel, Flensburg, L&uuml;beck und Neum&uuml;nster &ndash; beobachtet die GEW mehr Kinderarmut. &ldquo;Das f&uuml;hrt nat&uuml;rlich in Schulklassen zu einer Spaltung zwischen denjenigen Kindern, die alles haben, sage ich jetzt mal ganz platt. Und diejenigen, die gar nichts haben. Und das ist f&uuml;r ein soziales Verh&auml;ltnis nicht gut.&rdquo; Sinnvoll seien auch mehr Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in den Schulen, sagte Schauer.<br>\nLehrerinnen und Lehrer sehen zunehmend auch, dass Kinder beispielsweise ohne Pausenbrot zur Schule kommen. Der eine wird kurz vor dem Schulausflug stets krankgemeldet, die andere war noch nie im Museum, geht nicht zum Kinderarzt oder kann nicht schwimmen. Jede dritte Lehrkraft gab in dem ver&ouml;ffentlichten sogenannten Schulbarometer an, Kinder und Jugendliche machten sich h&auml;ufiger Sorgen um die finanzielle Situation ihrer Familie als zuvor. In sozial benachteiligten Lagen einer Schule dr&uuml;ckt dies sogar jede zweite Lehrkraft aus (48 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/schleswigholstein\/ndr-studie-kinderarmut-zeigt-sich-zunehmend-in-schulklassen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kein M&auml;ppchen, kein Pausenbrot<\/strong><br>\nMehr Kinderarmut im Klassenzimmer. Armut der Eltern auch immer deutlichere Spuren.<br>\nKinder und Jugendliche sind in Deutschland &uuml;beraus stark von Armut bedroht. Die Sorgen der Eltern ums fehlende Geld gehen an den Jungen und M&auml;dchen nicht einfach so vorbei. Das zeigt sich deutlich auch an den Schulen, wie eine neue Studie best&auml;tigt. Ein gro&szlig;er gesellschaftlicher Konflikt wie die Kinderarmut spiegelt sich an Schulen oft im Kleinen. Hier fehlt das Federm&auml;ppchen oder Schreibheft, dort das Pausenbrot, der eine wird kurz vorm Schulausflug stets krankgemeldet, die andere war noch nie im Museum, geht nicht zum Kinderarzt oder kann nicht schwimmen. Lehrerinnen und Lehrer sind da so etwas wie ein Fr&uuml;halarm, weil sie fast t&auml;glich mit den Kindern und Jugendlichen zusammen sind, wie eine repr&auml;sentative Forsa-Befragung im Auftrag der Robert Bosch Stiftung zeigt. Sie beobachten, da&szlig; die Armut der Eltern auch immer deutlichere Spuren im Klassenzimmer hinterl&auml;&szlig;t bei den Jungen und M&auml;dchen. Kinderarmut ist aus Sicht der Lehrkr&auml;fte in allen sozialen Lagen pr&auml;senter als im Jahr zuvor, wie das Schulbarometer zeigt. Ein &raquo;dramatisches Ergebnis&laquo; sei das, sagt Dagmar Wolf, die den Bereich Bildung der Robert Bosch Stiftung leitet. Jede dritte Lehrkraft gab in der am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Befragung an, Kinder und Jugendliche machten sich h&auml;ufiger Sorgen um die finanzielle Situation ihrer Familie als bislang, in sozial benachteiligten Lagen ist es sogar jede zweite (48 Prozent). Ebenfalls mehr als jede Dritte (37 Prozent) nimmt fehlendes oder unzureichendes Schulmaterial wie Hefte oder B&uuml;cher wahr, h&auml;ufiger als fr&uuml;her kommen Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler auch ohne Fr&uuml;hst&uuml;ck in die Schule kommen (30 Prozent). Ein Viertel der Lehrkr&auml;fte berichtet, ihre Sch&uuml;ler n&auml;hmen seltener an mehrt&auml;gigen Klassenfahrten teil. Und 16 Prozent stellen h&auml;ufiger als im vergangenen Jahr fest, da&szlig; ihre Sch&uuml;ler das Essensgeld gar nicht oder zu sp&auml;t bezahlen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1441080745693\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die EZB verspielt ihre Glaubw&uuml;rdigkeit<\/strong><br>\nDie erneute Anhebung der Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte durch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) am 14. September 2023 ist im Gegensatz zu den neun vorangegangenen Erh&ouml;hungsschritten im EZB-Rat nicht mehr einstimmig beschlossen worden sondern laut der EZB-Pr&auml;sidentin Christine Lagarde nur noch mit einer &bdquo;soliden&ldquo; Mehrheit. Das &ouml;ffentliche Echo ist ebenfalls nicht mehr so einheitlich wie zuvor. Einige Fachleute wie der Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) Marcel Fratzscher betonen das Risiko, das die EZB mit diesem Schritt in Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone eingehe. Der Experte des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Markus Demary kritisiert die Entscheidung mehr oder weniger direkt: &bdquo;Die EZB hat sich daf&uuml;r entschieden, den Inflationsdruck aus der Wirtschaft herauszunehmen und nimmt f&uuml;r die Preisniveaustabilit&auml;t eine Rezession in Kauf&ldquo;. [&hellip;]<br>\nWer zwischen verschiedenen Ursachen von Preisniveausteigerungen klar unterscheidet, wei&szlig;, dass das jeweilige gesamtwirtschaftliche Umfeld, in dem sich die Geldpolitik abspielt, verschieden ist. Werden die Zinsen in Reaktion auf einen &uuml;berbordenden Nachfrageboom, der das Preisniveau unerw&uuml;nscht stark ansteigen l&auml;sst, erh&ouml;ht, befinden sich Unternehmen und Verbraucher bei Straffung der Geldpolitik in einer ganz anderen Ausgangslage, als wenn eine Zinserh&ouml;hung als Reaktion auf einen gro&szlig;en exogenen Preisschock erfolgt. Zeitliche Verz&ouml;gerungsmuster zwischen Zinspolitik und Reaktion der Preissteigerungsrate d&uuml;rften sich je nach zugrunde liegendem Szenario erheblich unterscheiden.<br>\nWie w&auml;re die EZB zufrieden zu stellen gewesen? Ein Gedankenexperiment<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/09\/17\/die-ezb-verspielt-ihre-glaubwuerdigkeit\/\">Friederike Spiecker auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>AfD, CDU und FDP in Th&uuml;ringen: Die Brandbeschleunigungsmauer und das Kapital<\/strong><br>\nCDU und FDP haben im Th&uuml;ringer Landtag gemeinsam mit der AfD abgestimmt. Dass es dabei um die Grunderwerbssteuer ging, ist kein Zufall. Die Skandalisierung des Vorgangs verdeckt seine &ouml;konomischen und sozialen Hintergr&uuml;nde<br>\nDer th&uuml;ringische Landtag hat auf Antrag der CDU und mit den Stimmen von AfD und FDP sowie ein paar Fraktionslosen die Grunderwerbssteuer von 6,5 auf f&uuml;nf Prozent gesenkt. Dies solle der Familienf&ouml;rderung dienen.<br>\nDas Argument ist sozialdemagogisch. Vom Steuerrabatt profitieren am meisten diejenigen, die die gr&ouml;&szlig;ten Geldverm&ouml;gen zum Grunderwerb &uuml;brighaben: Unternehmen f&uuml;r den Ankauf von Gewerbefl&auml;chen, Immobilienkonzerne, die ganze Stadtteile kaufen und spekulativ weiterver&auml;u&szlig;ern, Finanzdienstleister, die ihnen daf&uuml;r Kredite geben und Zinsen kassieren. In der zweiten Liga laufen betuchte Mittelschichtler auf, um erhebliche Ersparnisse vor der Inflation zu sch&uuml;tzen, indem sie diese in so genanntes Betongold umtauschen. Kleinverdiener werden von der Steuersenkung nichts abbekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/georg-fuelberth\/afd-cdu-und-fdp-in-thueringen-die-brandbeschleunigungsmauer-und-das-kapital\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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