{"id":104234,"date":"2023-09-22T14:21:05","date_gmt":"2023-09-22T12:21:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104234"},"modified":"2023-09-22T16:52:48","modified_gmt":"2023-09-22T14:52:48","slug":"alles-wird-teurer-nur-wir-sollen-billiger-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104234","title":{"rendered":"\u201eAlles wird teurer, nur wir sollen billiger werden.\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Landauf, landab k&auml;mpfen zahlreiche Besch&auml;ftigte des Gro&szlig;- und Einzelhandels (etwa f&uuml;nf Millionen) um gerechte L&ouml;hne, Geh&auml;lter, Ausbildungsverg&uuml;tungen, bessere Arbeitsbedingungen. Allein die Gegenseite, die Arbeitgeber, verweigert sich bislang, den Forderungen der Arbeitnehmer angemessen nachzukommen, torpediert den Arbeitskampf, bezeichnet Streiks als illegitim und versucht, das Recht zu streiken auszuhebeln. Diese Woche begannen neue Verhandlungsrunden &ndash; die Besch&auml;ftigten sagen: &bdquo;Wir haben mehr verdient als Applaus und einen feuchten H&auml;ndedruck.&ldquo; Verdient haben sie auch mehr Aufmerksamkeit und Beachtung durch die Medien. Ein Kommentar von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2421\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-104234-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230922_Alles_wird_teurer_nur_wir_sollen_billiger_werden_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230922_Alles_wird_teurer_nur_wir_sollen_billiger_werden_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230922_Alles_wird_teurer_nur_wir_sollen_billiger_werden_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230922_Alles_wird_teurer_nur_wir_sollen_billiger_werden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=104234-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230922_Alles_wird_teurer_nur_wir_sollen_billiger_werden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230922_Alles_wird_teurer_nur_wir_sollen_billiger_werden_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Die Arbeitgeber jubeln<\/strong><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102422\">Im Beitrag<\/a> hie&szlig; es im Sommer: Der Handel brummt, trotz allem, freuen sich die Arbeitgeber. Die Gewinne sprudeln, das <em>Handelsblatt <\/em>jubelt angesichts exklusiver Analysen, die zum Schluss kommen, dass die Konzerne ihre Profite selbst in all den gemachten Krisen bis heute gesteigert haben.<\/p><p><strong>Die Arbeitnehmer werden kurzgehalten &ndash; genug damit<\/strong><\/p><p>Der Sommer ist vorbei und die Situation der Arbeitnehmer die gleiche: W&auml;hrend die wenigen Handelsriesen weiter Jahr f&uuml;r Jahr satte Gewinne einstreichen, lassen die Bosse ihre Belegschaften, die diese Gewinne erwirtschaften, im Regen stehen. Wer das bisher nicht bemerkt hat, der h&ouml;re auf die Arbeitnehmer: &bdquo;Alles wird teurer, nur wir sollen billiger werden&ldquo;, kritisieren Streikende im gerade wieder in Fahrt kommenden Arbeitskampf im Gro&szlig;- und Einzelhandel die Politik der Arbeitgeberseite. Mitte September beginnen neue Verhandlungsrunden, Streiks, Mahnwachen.<\/p><p>Die Streikenden verdienen endlich mehr als eine Lohnerh&ouml;hung &bdquo;mit Augenma&szlig;&ldquo;, wie es die Arbeitgeberseite stets eloquent wie k&uuml;hl kalkulierend formuliert. Nein, so nicht, es geht um mehr als um &bdquo;mehr Lohn&ldquo;: Erstens muss eine angemessene Lohnerh&ouml;hung (im Angesicht der opulenten Gewinne) her, die nicht nur die steigenden Lebenshaltungskosten abdeckt, zweitens eine finanzielle W&uuml;rdigung, die die harte Arbeit und den Einsatz der Besch&auml;ftigten im Einzelhandel honoriert. Drittens m&uuml;ssen die Arbeitsbedingungen dringend verbessert werden. Allein die sch&ouml;nen Prospekte, die cool klingenden Musiken in den Superm&auml;rkten, die permanenten Werbeslogans, auf dass die Kunden ja da und da und da pr&auml;chtig sparen, weil die Preise dauerg&uuml;nstig sind, schauen vielmehr nach einer h&ouml;hnischen Falschdarstellung der Arbeitswelt der Besch&auml;ftigten und des eigentlichen Gesch&auml;ftsgebarens aus inklusive Schummelpreise, Schummelverpackungen und so weiter.<\/p><p>Die Bezahlung stimmt nicht, die Arbeitszeitmodelle sind arbeitnehmerunfreundlich und perspektivlos, das Betriebsklima von Druck, Kontrolle, Misstrauen und Geringsch&auml;tzung gepr&auml;gt, erfahre ich in Gespr&auml;chen mit Betroffenen. Und ich erlebe selbst als Kunde, wie ersch&ouml;pft, mitunter apathisch und resigniert gerade die &bdquo;kleinen&ldquo; Verk&auml;uferinnen sind, die an der Kasse sitzen, die Regale einschichten, die kaum in Ruhe Pause machen k&ouml;nnen. Dass dieses Personal dazu noch um Arbeitszeit und Arbeitskraft betrogen, ja beschissen wird, erfahre ich auch. Das geht zum Beispiel so: Die Arbeitszeit beginnt in der Fr&uuml;hschicht (der Laden &ouml;ffnet zum Beispiel um 7 Uhr) also 6.30 Uhr. Die Arbeitskraft ist aufgefordert, ja es wird erwartet, dass sie eine Viertelstunde eher vor Ort ist. Diese Viertelstunde wird nicht bezahlt, die taucht in keiner Statistik auf, doch diese Zeit arbeitet die Kraft &ndash; f&uuml;r das Unternehmen. Abends nach der Schicht kommen Besch&auml;ftigte ebenfalls oft nicht p&uuml;nktlich aus dem Laden&hellip; Man addiere diese Zeiten der vielen, oft in Teilzeit Besch&auml;ftigten.<\/p><p><strong>Erste Erfolge in den Verhandlungen in Aussicht?<\/strong><\/p><p>Zur&uuml;ck an den Verhandlungstisch. Die Arbeitgeberseite hat angek&uuml;ndigt, die L&ouml;hne und Geh&auml;lter anzuheben, bemerkt die Gewerkschaft Verdi. Kritik kommt prompt von Verdi, die vorrechnet, was die &bdquo;Erh&ouml;hung&ldquo; f&uuml;r eine Verk&auml;uferin bedeutet.<\/p><blockquote><p>\n<em>Unsere Streiks zeigen Wirkung: Im Laufe unseres Bundeskongresses haben die Arbeitgeber im Einzelhandel angek&uuml;ndigt, 5,3 Prozent freiwillig zu zahlen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) mit einem Vorsto&szlig; in die laufenden Tarifverhandlungen im Einzelhandel eingemischt [sic]. Er empfiehlt eine &bdquo;freiwillig anrechenbare Vorweganhebung&ldquo; der L&ouml;hne und Geh&auml;lter um 5,3 Prozent. Die Rewe-Gruppe k&uuml;ndigte bereits an, das zus&auml;tzliche Geld auszuzahlen. Verdi-Chef Frank Werneke empfindet eine solche Erh&ouml;hung im laufenden Jahr als &bdquo;ein Schlag ins Gesicht f&uuml;r die Besch&auml;ftigten im Handel&ldquo;. &bdquo;Das sind f&uuml;r eine Verk&auml;uferin 92 Cent die Stunde, und das bedeutet Reallohnverlust. Die Besch&auml;ftigten beziehen ohnehin schon sehr niedrige L&ouml;hne, und die Inflation der letzten Monate frisst die L&ouml;hne zus&auml;tzlich.&ldquo;<\/em><br>\n(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/themen\/geld-tarif\/++co++416caad6-d9f8-11ed-9920-001a4a16012a\">verdi.de<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Festhalten an Perspektivlosigkeit in den Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen<\/strong><\/p><p>Mindestziel der Tarifrunde ist eine deutliche Einkommenssteigerung. Damit w&uuml;rde ein Beitrag zur Bek&auml;mpfung von drohender Armut und Altersarmut von Besch&auml;ftigten im Handel geleistet, so Verdi. Man muss sich das vorstellen: Das Wort &bdquo;Frauenaltersarmut&ldquo; steht im Raum, denn der Anteil von Frauen im Einzelhandel liegt bei etwa 66 Prozent. Kaum eine andere Branche ist so von prek&auml;rer Besch&auml;ftigung gekennzeichnet, oft verharren die Frauen in Teilzeitarbeit oder in geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen. Andere Vertr&auml;ge sind schwer zu bekommen, der Personalschl&uuml;ssel in den Filialen ist von Arbeitgeberseite so &bdquo;&ouml;konomisch&ldquo; geschickt eingerichtet, dass die Last, die Flexibilit&auml;t und Rentabilit&auml;t ausschlie&szlig;lich auf Seiten der Verk&auml;uferin liegt. Die finanzielle Folge: bei vielen Besch&auml;ftigten reicht das Einkommen nicht (mehr) zum Leben.<\/p><p><strong>Keine rosige Zukunft f&uuml;r die Besch&auml;ftigten<\/strong><\/p><p>Selbst wenn die Verhandlungen schlie&szlig;lich zu ein paar Verbesserungen bei den Geh&auml;ltern f&uuml;hren sollten, die man dann vielleicht in den Medien als ausgewogen und gut verkauft bekommt, bleibt die Lage der Besch&auml;ftigten, im Besonderen ihre soziale, ihre kulturelle, ihre gesellschaftliche Stellung hierzulande die gleiche. Freiwillig wird kein gro&szlig;er Unternehmer der derzeitig vorherrschenden Auspr&auml;gung etwas vom Mehr an Profit hergeben, freiwillig wird er nicht daf&uuml;r sorgen, dass es seinen Angestellten gut geht, so lange stillgehalten, mitgemacht, sich arrangiert wird. Selbst wird er nicht umschwenken und sagen, es muss auch anders gehen, ein Unternehmen zu f&uuml;hren: zum Wohl aller.<\/p><p>Viele, gerade Teilzeitarbeitende haben aber keine Handhabe, dagegen aufzubegehren. Sie sind wenig organisiert und informiert, sie brauchen den Job, das Wenige, um damit gerade schlecht und recht klarzukommen.<\/p><p>So lange es also keine ma&szlig;vollen Unternehmen gibt, so lange nicht von einer w&uuml;rdevollen Kultur im Umgang mit arbeitenden Menschen gesprochen werden kann, so lange Frauen in den vielen Superm&auml;rkten unter bekannten und stets sichtbaren, teils miesen Bedingungen arbeiten m&uuml;ssen, ist selbst eine Lohnerh&ouml;hung kein Trost.<\/p><p>Die jetzige Arbeitgeber-Klasse ficht es nicht an, sie sitzen die Streiks aus. Sie tragen den Mangel an Bewerbungen interessierter Menschen, die vielleicht in einem Supermarkt arbeiten w&uuml;rden, es der Bedingungen wegen aber lassen, auf dem R&uuml;cken der Belegschaft aus. Warum finden sich nicht gen&uuml;gend Mitarbeiter? Warum wollen Menschen nicht derartige Jobs machen? Warum nimmt die landesweite Diskussion &uuml;ber Arbeit, Arbeitszeit, Bedingungen, Fahrt auf, und doch tut sich wenig?<\/p><p>Der Film &bdquo;Die Aldi-Br&uuml;der&ldquo; (ARD) entlarvt diese Art geizige &bdquo;Unternehmensphilosophie&ldquo;. Im Film kommt eine alte Dame, die von 1949 bis 1955 bei &bdquo;Albrecht&ldquo; arbeitete, zu Wort: &bdquo;Gro&szlig;z&uuml;jig war&rsquo;n die nich!&ldquo; Man fragt sich, wie es sein kann, dass man einerseits Lebensmittel verkauft, Mittel zum Leben, andererseits so hart mit den Menschen umgeht, nur um sich an steigenden Gewinnen und einem Anwachsen von Macht und (Monopol)-Stellung zu erg&ouml;tzen?<\/p><p>Der bekannte Supermarktslogan &bdquo;Wir lieben Lebensmittel&ldquo; hei&szlig;t eben nicht &bdquo;Wir lieben unsere Mitarbeiter&ldquo;. Die Zukunft wird es zeigen: Wenn es geht, wird ohne Z&ouml;gern Mensch durch Roboter ersetzt, durch Kunden-selbst-ist-der-Mann-Kassen, dieser neue Trend ist ja schon angelaufen. Und Selbstbedienungsleergutautomaten sind auch schon lange im Einsatz. Ob die durch diese Personaleinsparungen generierten Mehrerl&ouml;se zu einem Senken der Preise und zu besseren L&ouml;hnen f&uuml;r die verbliebenen Mitarbeiter f&uuml;hren? Mir sagt eine Verk&auml;uferin darauf: &bdquo;Tr&auml;umen Sie weiter.&ldquo;<\/p><p><small>Titelbild: Jacob Lund\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Landauf, landab k&auml;mpfen zahlreiche Besch&auml;ftigte des Gro&szlig;- und Einzelhandels (etwa f&uuml;nf Millionen) um gerechte L&ouml;hne, Geh&auml;lter, Ausbildungsverg&uuml;tungen, bessere Arbeitsbedingungen. Allein die Gegenseite, die Arbeitgeber, verweigert sich bislang, den Forderungen der Arbeitnehmer angemessen nachzukommen, torpediert den Arbeitskampf, bezeichnet Streiks als illegitim und versucht, das Recht zu streiken auszuhebeln. Diese Woche begannen neue Verhandlungsrunden &ndash; die Besch&auml;ftigten<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104234\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":104235,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,107,146],"tags":[1740,1288,365,288,1176,281],"class_list":["post-104234","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-audio-podcast","category-soziale-gerechtigkeit","tag-arbeitsbedingungen","tag-einzelhandel","tag-inflation","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-streik","tag-verdi"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Shutterstock_1902543085.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104234","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=104234"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104234\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":104259,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104234\/revisions\/104259"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/104235"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=104234"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=104234"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=104234"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}