{"id":10426,"date":"2011-08-11T08:38:29","date_gmt":"2011-08-11T06:38:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426"},"modified":"2011-08-11T08:38:29","modified_gmt":"2011-08-11T06:38:29","slug":"hinweise-des-tages-1444","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Finanzm&auml;rkte, Schuldenkrise, Euro-Krise, Schuldenbremse, Schuldenmachen, Banken drehen wieder ein gro&szlig;es Rad, das Spiel mit der Unkenntnis, ein anderes Wirtschafts-Wissen brauchen wir, FDP will Arbeitslosengeld f&uuml;r &Auml;ltere kurzen, Steuerbetrug, Floglotsenstreik, Unruhen in London, Polizeigewerkschaft warnt vor sozialen Unruhen in Deutschland, Unruhe in Syrien, Finanzierungsvertr&auml;ge zu Stuttgart 21 sind unwirksam, Kuba-Blockade von PayPal vor Gericht. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h01\">Turbulenzen an den Finanzm&auml;rkten nach der Herabstufung amerikanischer Staatsanleihen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h02\">Ulrike Herrmann: Der Crash ist keine Nachricht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h03\">Folgen der Schuldenkrise &ndash; Warum die Krise auch Deutschland trifft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h04\">Euro-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h05\">Finanzpolitische Zeitenwende &ndash; Schuldenbremse f&uuml;r alle!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h06\">Es gibt Schlimmeres als Schulden machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h07\">Banken drehen wieder ein gro&szlig;es Rad<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h08\">Das Spiel mit der Unkenntnis &ndash; Manipulation als Agent des Status quo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h09\">Ein anderes Wirtschafts-Wissen brauchen wir!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h10\">FDP will Arbeitslosengeld f&uuml;r &Auml;ltere k&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h11\">Die B&uuml;chse der Pandora ist offen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h12\">Fluglotsenstreik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h13\">Unruhen in London<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h14\">Debatte um Krawalle in Gro&szlig;britannien &ndash; Polizeigewerkschaft warnt vor sozialen Unruhen in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h15\">Unruhe in Syrien &ndash; &ldquo;Wenn sie Krieg haben wollen, sollen sie ihn haben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h16\">&ldquo;Finanzierungsvertr&auml;ge zu Stuttgart 21 sind unwirksam&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426#h17\">Kuba-Blockade von PayPal vor Gericht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10426&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Turbulenzen an den Finanzm&auml;rkten nach der Herabstufung amerikanischer Staatsanleihen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Panik an den Finanzm&auml;rkten &ndash; Liveticker: US-Leitzins bleibt unver&auml;ndert<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/live-ticker--us-leitzins-bleibt-unveraendert\/-\/1472780\/8772542\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Wir weisen auf diesen Artikel nur deshalb hin, weil er exemplarisch f&uuml;r Manipulation ist.<\/em><br>\n<em>Insbesondere wird penetrant auf die Herabstufung der Bonit&auml;t der USA durch Standard and Poors hingewiesen. Es wird &uuml;ber etliche Kursbewegungen in der ganzen Welt, die irgendwie im Zusammenhang mit dieser Herabstufung stehen sollen. Nur auf eine nicht:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110811_us_generic_govt_10.jpg\" alt=\"US Generic Govt\"><\/p>\n<p><em>Zur Erinnerung: S&amp;P hat nicht Aktien herabgestuft, sie hat weder den Dollar noch sonstwas herabgestuft, sondern einzig und allein US-Staatsanleihen.<\/em><br>\n<em>Und siehe da, ausgerechnet auf die die Entwicklung der Zinssatze f&uuml;r US-Staatsanleihen (hier z.B. f&uuml;r zehnj&auml;hrige) wird mit keinem Wort erw&auml;hnt, obwohl es in erster Linie diese sind, die durch die Herabstufung h&auml;tten betroffen sein m&uuml;ssten. Dumm nur, dass ausgerechnet die herabgestuften Papiere vom Markt nicht abgewertet wurden, sondern aufgewertet! So sieht man, dass der Zinssatz f&uuml;r US-Staatsanleihen nicht, wie von den Mainstream-Medien erwartet, gestiegen ist, sondern gesunken, und liegt zum Redaktionsschluss mit 2,11 % sogar leicht unter dem f&uuml;r deutsche Staatsanleihen, die mit 2,19 % abgeschlossen haben:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110811_us_generic_govt_10_2.jpg\" alt=\"US Generic Govt 2\"><\/p>\n<p><em>Doch diese Entwicklung passt nicht ins Bild von Vertrauensverlust in amerikanische Staatsanleihen, das gezeichnet werden soll. Daher wird diese Entwicklung verschwiegen und die penetrant wiederholte Erw&auml;hnung der Herabstufung in Verbindung mit Kursverlusten an etlichen M&auml;rkten das Gegenteil suggeriert.<\/em><br>\n<em>Die Kursentwicklungen der letzten Tagen k&ouml;nnen durch alles M&ouml;gliche verursacht worden sein. Nur angesichts der fallenden Zinsen f&uuml;r US-Staatsanleihen sind Sorgen um die Bonit&auml;t des US-Staats als Ursache nicht gerade naheliegend.<\/em><br>\n<em>Ignoranz der jeweiligen Journalisten, schlechte Recherchen oder Manipulation pur?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nach seiner Kritik an S&amp;P &ndash; Ratingagentur watscht Buffet ab<\/strong><br>\nStarinvestor Warren Buffett hat &ouml;ffentlich gegen die Herabstufung der USA protestiert und angek&uuml;ndigt, erst recht in US-Staatsanleihen zu investieren. Doch kaum hat er sich mit Standard &amp; Poor&rsquo;s angelegt, hat die Ratingagentur schlechte Nachrichten f&uuml;r ihn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/nach-kritik-an-sp-ratingagentur-watscht-buffet-ab-1.1129732\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Will S&amp;P jetzt ihr Gesicht wahren und die Flucht aus US-Staatsanleihen selbst herbeif&uuml;hren, die trotz der Herabstufung ausgeblieben ist?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li><li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Der Crash ist keine Nachricht<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt zwar l&auml;ngst zum kulturellen Allgemeingut, dass B&ouml;rsenkurse wichtig sein m&uuml;ssen. Schlie&szlig;lich wird t&auml;glich vor der &ldquo;Tagesschau&rdquo; erl&auml;utert, wie die Aktien stehen. Doch damit werden diese Papiere absurd &uuml;berbewertet. Die landl&auml;ufige Vorstellung ist falsch, dass die Weltwirtschaft zusammenbricht, wenn die Aktienkurse nach unten zeigen. Die Produktion bei Daimler oder Bayer l&auml;uft weiter, auch wenn ihre Aktien nachgeben. Aktienkurse sind Stimmungsindikatoren. Sie bilden nur ab, wie die Investoren die k&uuml;nftigen Gewinne der Unternehmen einsch&auml;tzen. Dabei gehen die Aktion&auml;re allerdings sehr grobschl&auml;chtig vor. W&auml;hrend die Konjunktur meist milde schwankt, schie&szlig;en die Kurse wild nach oben und nach unten. Wer wirklich wissen will, wie sich die Wirtschaft demn&auml;chst entwickelt, sollte daher besser nicht auf die B&ouml;rse blicken. Es gibt bessere Konjunkturindikatoren. Zum Beispiel meldete das Statistische Bundesamt am Dienstag, dass die deutschen Exporte beginnen zu schw&auml;cheln. Das ist eine Nachricht, nicht die B&ouml;rse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2011%2F08%2F10%2Fa0090&amp;cHash=2f2204059e\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Folgen der Schuldenkrise &ndash; Warum die Krise auch Deutschland trifft<\/strong><br>\nAlarmstimmung im Wunderland: Deutschland br&uuml;stet sich oft, dass es so viel besser als viele andere L&auml;nder durch die gro&szlig;e Finanzkrise gekommen ist. Doch diese Haltung sollte bald vorbei sein. Wenn sich die &Auml;ngste an den M&auml;rkten bewahrheiten, kommen auf Deutschland richtig schwere Zeiten zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/folgen-der-schuldenkrise-warum-die-krise-auch-deutschland-trifft-1.1129329\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Ach, wenn &ldquo;sie&rdquo; doch die Zusammenh&auml;nge besser begreifen w&uuml;rden!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> NDS-Leser werden hier die vielen Denkfehler (und L&uuml;gen) erkennen k&ouml;nnen.<\/em><br>\n<em>Z.B. wird auch hier die Herabstufung amerikanischer Staatsanleihen sowie vermeintliche Sorgen &uuml;ber die hohen Schulden Japans als Ursache f&uuml;r den &bdquo;Aufruhr am Finanzmarkt&ldquo; ausgemacht. Daf&uuml;r w&uuml;rden sich Investoren sich um Bundesanleihen rei&szlig;en, weil diese als einer der letzten sicheren H&auml;fen &bdquo;im Schuldenmeer&ldquo; gelten. Auch hier wird suggeriert, Anleger w&uuml;rden aus japanischen und amerikanischen Staatsanleihen aussteigen und in deutsche fl&uuml;chten. Auch das ist frei erfunden, denn die Entwicklung der Zinsraten f&uuml;r japanische und amerikanische Staatsanleihen sagt uns etwas ganz anderes, denn Japan kann zehnj&auml;hrige Staatsanleihen f&uuml;r knapp <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/markets\/rates-bonds\/government-bonds\/japan\/\">&uuml;ber 1 % ausgeben<\/a>, und die Zinsrate f&uuml;r zehnj&auml;hrige US-Staatsanleihen liegt zum Redaktionsschluss mit 2,11 % leicht unter der f&uuml;r Deutschland (2,19 %) (siehe oben).<\/em><br>\n<em>Doch in diesen Tagen wird brav die erw&uuml;nschte Botschaft verk&uuml;ndet, n&auml;mlich dass Anleger &bdquo;Schuldnerl&auml;nder&ldquo; den R&uuml;cken kehren und Deutschland wegen seiner &bdquo;soliden&ldquo; Wirtschafts- und Fiskalpolitik zuwenden. Alles, was dieser Botschaft widerspricht, wird ausgeblendet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Euro-Krise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundesregierung entwirft neuen Euro-Stabilit&auml;tspakt &ndash; Ma&szlig;nahmen gegen die Schuldenkrise<\/strong><br>\nWirtschaftsminister R&ouml;sler will Entschlossenheit demonstrieren: Um die Eurozone zu stabilisieren, plant der FDP-Chef die Stabilit&auml;tskriterien von Maastricht neu zu beleben. Der Vorschlag ist mit Kanzlerin Merkel abgestimmt. Deutschland soll den anderen Euro-L&auml;ndern als Vorbild dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/massnahmen-gegen-schuldenkrise-roesler-fordert-neuen-stabilitaetspakt-fuer-euro-zone-1.1129709\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Wenn dieser Schuss nicht doch noch nach hinten losgeht?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Es reicht nicht, nur Rettungsschirme aufzuspannen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat einen langfristigen Stabilisierungsplan f&uuml;r die Euro-Zone gefordert. Ein Stabilit&auml;tsrat auf Euro-Ebene soll weitreichende Befugnisse erhalten.<br>\nAlle Euro-Staaten m&uuml;ssten &bdquo;schnellstm&ouml;glich&ldquo; eine Schuldenbremse in ihrer Verfassung verankern und sich einem &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeitstest&ldquo; unterziehen, sagte Bundeswirtschaftsminister Philipp R&ouml;sler (FDP) in Berlin.<br>\nEin neu zu bildender &bdquo;Stabilit&auml;tsrat&ldquo; m&uuml;sse wettbewerbsschwache Staaten bei ihren Reformen begleiten und im Falle der Missachtung von Vorgaben Sanktionen verh&auml;ngen, ohne dass es der Zustimmung der Regierungen bed&uuml;rfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article13535009\/Es-reicht-nicht-nur-Rettungsschirme-aufzuspannen.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.K.:<\/strong> Nachdem der deutsche Bundestag sich, angefangen mit dem SoFFin, bereits seines Heiligsten &ndash; des Budgetrechts &ndash; weitgehend begeben hat, fordert die Bundesregierung jetzt nicht weniger als das praktische (oder eigentlich auch &lsquo;nur noch&rsquo; endg&uuml;ltige) Ende der Demokratie in Europa. Wo immer das Gro&szlig;kapital unzufrieden ist oder seine Pfr&uuml;nde gef&auml;hrdet sieht, soll k&uuml;nftig Griechenland sein. Emp&ouml;rte Reaktionen und sch&auml;rfste Zur&uuml;ckweisungen wurden bislang nicht wirklich gesichtet.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Finanzpolitische Zeitenwende &ndash; Schuldenbremse f&uuml;r alle!<\/strong><br>\nGigantische Staatsmiese in Europa und den USA, Absturz der B&ouml;rsen, Angst vor einer globalen Rezession &ndash; die Welt leidet unter einer Dauer-Krise. Wie kann die Wende zum Guten gelingen? Der &Ouml;konom Michael H&uuml;ther fordert eine Schuldenbremse f&uuml;r alle L&auml;nder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,779273,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Unertr&auml;glicher Unsinn! Und nat&uuml;rlich ist mal wieder kein Wort zur Einordnung des IWs als arbeitgebernahe Lobbyorganisation bei SPON zu finden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Es gibt Schlimmeres als Schulden machen<\/strong><br>\nEs gibt immer eine Steigerung. Sp&auml;testens mit der politisch hochgekochten Haushaltskrise in den Vereinigten Staaten ist nun die Weltwirtschaft insgesamt ins Trudeln geraten. Wie sollen auch Wachstum und Wohlstand generiert werden, wenn die gro&szlig;en Volkswirtschaften ihre ohnehin ins Stottern geratenen Motoren ganz abw&uuml;rgen, indem sie ihnen auch noch den n&ouml;tigen Sprit verweigern? Gar nicht!<br>\nSo wird es kommen, wenn am deutschen Finanzwesen die Welt genesen soll&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Nachrichten\/Politik\/Es_gibt_Schlimmeres_als_Schulden_machen\/articleid-2832410\">S&auml;chsiche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Banken drehen wieder ein gro&szlig;es Rad<\/strong><br>\nDas rasante Wachstum der Gro&szlig;banken wurde durch die Finanzkrise nicht gestoppt. Das Wachstum wird im Wesentlichen durch Fremdkapital finanziert. Darauf deutet ein Indikator f&uuml;r die Konzentration im Bankenwesen des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hin. Mit dem Wachstum steigt die Zahl der systemisch relevanten Banken. Fremdkapitalgetriebenes Wachstum geht auf Kosten des Eigenkapitalanteils und erh&ouml;ht damit das Risiko im Bankensektor. &bdquo;Es ist zu bef&uuml;rchten, dass auch Basel III die Entwicklung hin zu immer h&ouml;heren Bilanzsummen nicht stoppen kann&ldquo;, sagt DIW-Expertin Dorothea Sch&auml;fer.<br>\nDie Vielzahl der gegenseitigen Kredit- und Anleihegesch&auml;fte im Bankensektor macht insbesondere die Insolvenz einer Gro&szlig;bank zum unkalkulierbaren Risiko. Wie die Debatte um die Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008 gezeigt hat, k&ouml;nnen systemrelevante Banken im Krisenfall ihre Rettung vom Staat erzwingen. Um dieser Geiselhaft zu entkommen, wollen Aufsicht und Politik das fremdfinanzierte Wachstum der Banken begrenzen. Die DIW-Experten Dorothea Sch&auml;fer und Sascha Binder haben f&uuml;r Deutschland, Gro&szlig;britannien und die USA untersucht, ob dies bisher gelungen ist. Dabei zeigt sich: In den Jahren vor der Finanzkrise haben die Bankbilanzen in allen drei L&auml;ndern sehr viel schneller zugelegt als das Bruttoinlandsprodukt. Im Wesentlichen wurde das exzessive Bilanzwachstum durch Fremdkapital finanziert. Die Ma&szlig;nahmen im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise haben das fremdkapitalgetriebene Wachstum der Banken nur kurzfristig geb&auml;ndigt. &bdquo;Inzwischen sind die Banken gr&ouml;&szlig;er als vor der Krise&ldquo;, sagt Sch&auml;fer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php\/377260\">DIW Wochenbericht 32\/2011 [PDF &ndash; 567 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Spiel mit der Unkenntnis &ndash; Manipulation als Agent des Status quo<\/strong><br>\nEs ist kein Geheimnis, dass die wirtschaftliche und politische Bildung der meisten Menschen in Deutschland mangelhaft ist. Defizit&auml;res Grundwissen entzieht auf Dauer einem demokratischen Gesellschaftssystem die Basis. Leider hat das deutsche Bildungssystem darin versagt, breiten Bev&ouml;lkerungsschichten die Grundz&uuml;ge unserer Gesellschaftsordnung verst&auml;ndlich zu machen.<br>\nGerade auch Themenbereiche wie die Architektur des Finanz- und Geldsystems oder Medienkompetenz und kritisches Denken werden oft einfach au&szlig;en vorgelassen. Umso leichter ist es f&uuml;r das gro&szlig;e Orchester aus Konzernmedien, PR-Schreibern und Hetzern, nun von dieser Unkenntnis zu profitieren.<br>\nDas Problem bei all dem: Solche Schreiber sind ihrerseits oft selbst manipuliert oder befangen, glauben die M&auml;r von einer &bdquo;Krise&ldquo;, glauben am Horizont w&uuml;rde Schlimmes aufziehen wenn der Neoliberalismus nun endg&uuml;ltig zu Grabe getragen wird, lassen sich beeinflussen von Angstparolen und Schreckensszenarien und verkennen so, was das eigentliche Problem ist: Die Ordnung des Wirtschafts- und Finanzsystem als solche.<br>\nEin System, das seit jeher Millionen verarmen und gnadenlos verrecken l&auml;sst; breite Bev&ouml;lkerungsschichten zur Selbstausbeutung und Unfreiheit zwingt. Ein System, aufgebaut auf einer Ideologie, in der alles &ndash; selbst der Mensch &ndash; zum Produkt wird und Geld die Messgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r all diese Produkte darstellen soll. Legitimiert durch Apologeten, die selbst die eklatanteste Verunm&ouml;glichung gesellschaftlichen Zusammenlebens als &bdquo;normal&ldquo; banalisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/le-bohemien.net\/2011\/08\/10\/das-spiel-mit-der-unkenntnis\/\">le boh&eacute;mien<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ein anderes Wirtschafts-Wissen brauchen wir!<\/strong><br>\nDas Wirtschaftswissen der Bev&ouml;lkerung ist miserabel, ja. Aber es wird den Menschen vom falschen Ende her beigebracht. Eine brauchbare Wirtschaftsbildung muss bei der Gestaltungsf&auml;higkeit des Einzelnen beginnen, bei seiner Rolle als B&uuml;rger, als politisches Wesen n&auml;mlich, das seine Wirklichkeit ver&auml;ndern kann, wenn es mag und sich mit anderen zusammentut. Dabei w&auml;re diesem Einzelnen auch zu zeigen, was Wirtschaft heute mit ihm als Berufsarbeiter und Verbraucher macht, und dass man nicht bei allem besinnungslos zusehen muss.<br>\n&hellip;kein klassisches braves politisches Wissen (z. B. wie die repr&auml;sentative Demokratie am Papier funktioniert) und keine traditionelle Einf&uuml;hrung in die Betriebswirtschaftslehre, sondern nur eine praktische politisch-&ouml;konomische Bildung, die die Interessen von Gruppen offenlegt (z. B. von Bodenspekulanten), vermag hinreichend Kompetenz und F&auml;higkeit f&uuml;r das Alltagsleben als B&uuml;rger und von der Wirtschaft Betroffener zu geben. Ausgangspunkt eines solchen wirtschaftlichen Diskurses muss der Einzelne als Berufsarbeiter und Verbraucher sein. Nicht der theoretische EU-Verbraucher, sondern der Alltagsmensch, dem mit vielen Tricks und Werbeversprechen das Geld aus der Tasche gezogen wird. Die Menschen k&ouml;nnen sich dagegen zur Wehr setzen, wenn sie Gestaltungsf&auml;higkeit gelernt haben, statt Markennamen, Werbespr&uuml;che, Duldsamkeit und frustriertes Hinunterschlucken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/35\/35242\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>FDP will Arbeitslosengeld f&uuml;r &Auml;ltere k&uuml;rzen<\/strong><br>\nDer Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv. FDP-Generalsekret&auml;r Lindner hat daher eine neue Idee, wie die Liberalen den Steuerzahler entlasten k&ouml;nnten: Statt einer Steuerreform schl&auml;gt er vor, das Arbeitslosengeld f&uuml;r &auml;ltere Arbeitnehmer zu k&uuml;rzen. Das d&uuml;rfte vor allem die Union erz&uuml;rnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/streit-um-entlastungen-fdp-will-arbeitslosengeld-fuer-aeltere-kuerzen-1.1129866\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung K.K.:<\/strong> Der vorgeschobene und de facto &uuml;ber die Breite der Berufe nicht existente Fachkr&auml;ftemangel als Scheinargument f&uuml;r die weitere Demontage der letzten Reste unseres Sozialstaates. Der Lohndruck ist anscheinend noch nicht gro&szlig; genug. Als Mitglied des Wirtschaftsausschusses muss man halt was f&uuml;r sein Klientel tun.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die B&uuml;chse der Pandora ist offen<\/strong><br>\nDer Druck der US-Beh&ouml;rden rund um den Steuerstreit mit den Schweizer Banken nimmt zu. Fast t&auml;glich werden neue Klagen gegen hiesige Banker eingereicht, was den Finanzplatz vor immer gr&ouml;ssere Probleme stellt. Nun geraten auch Kantonalbanken ins Visier der US-Beh&ouml;rden. Die Situation ist ernst. Kann die Thematik nicht bald durch einen umfassenden globalen Vergleich aus der Welt geschafft werden, wird bald keine Schweizer Bank mehr ohne Probleme internationale Bankgesch&auml;fte t&auml;tigen k&ouml;nnen. Zudem wird dann auch kein Banker, Anwalt oder Steuerberater, der einmal zu Themen wie Verm&ouml;gensanlagen oder Steuern mit einem Steuerpflichtigen aus den USA zu tun hatte, die Schweiz mehr verlassen k&ouml;nnen. In der Folge k&ouml;nnte die Schweiz ihre langj&auml;hrige Vorherrschaft im grenz&uuml;berschreitenden Gesch&auml;ft mit reichen privaten Ausl&auml;ndern, dem sogenannten Offshore-Banking, verlieren.<br>\nWohlgemerkt: Ob die Banken tats&auml;chlich amerikanisches Recht gebrochen haben oder nicht &ndash; die geschilderten Szenarien sind, leider, v&ouml;llig unabh&auml;ngig davon, ob die gemachten Vorw&uuml;rfe in den oft vor Fehlern und Ungenauigkeiten nur so strotzenden Klagen vor amerikanischen Gerichten auch nur ann&auml;hernd der Wahrheit entsprechen. Auf der anderen Seite muss in Betracht gezogen werden, dass es so aussieht, als sei bei deutlich mehr Schweizer Banken als nur bei der UBS amerikanisches Recht gebrochen werden. Das &uuml;ber lange Jahrzehnte erfolgreiche Schweizer System des Offshore-Banking war so aufgebaut, dass es einzig vor dem Schweizer Gesetz niet- und nagelfest war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/die_buechse_der_pandora_ist_offen_1.11689473.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Offensichtlich haben Schweizer Banken nur US-B&uuml;rgern aktiv bei der Steuerhinterziehung geholfen, da in Deutschland auch nicht im Ansatz Verfahren gegen Schweizer Banker laufen. Stattdessen Deutschland sieht im neuen Steuerabkommen von der strafrechtlichen Verfolgung von Bankmitarbeitern wegen der Teilnahme an Steuerdelikten ab, die vor der Unterzeichnung des Abkommens begangen wurden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Siehe dazu:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kein Freibrief f&uuml;r Steuerbetr&uuml;ger!<\/strong><br>\nMehr als 100 Milliarden Euro Schwarzgeld deutscher Staatsb&uuml;rger\/innen liegen auf Schweizer Konten. Jetzt will die Bundesregierung diesen Steuerbetrug durch ein Abkommen mit der Schweiz nachtr&auml;glich legalisieren. Steuerbetr&uuml;ger blieben anonym und k&auml;men billig davon.<br>\nMit dem Abkommen w&uuml;rden die Bem&uuml;hungen der EU f&uuml;r mehr Steuergerechtigkeit durch einen automatischen Informationsaustausch zwischen den nationalen Steuerbeh&ouml;rden unterlaufen. Stoppen Sie die Ratifizierung des Steuer-Amnestie-Abkommens mit der Schweiz!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.campact.de\/steuer\/sn1\/signer\">Campact<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe <a href=\"\/wp-print.php?p=9097\">Ein verh&auml;ngnisvoller Deal<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fluglotsenstreik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Warum Reisende zittern mussten<\/strong><br>\nGleich zwei Mal wird der Arbeitskampf der Fluglotsen in letzter Sekunde abgewehrt. Doch die Zitterpartien der Reisenden waren nicht unbedingt n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/warum-reisende-zittern-mussten\/-\/1472780\/8868896\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> wohl vor allem weil die Arbeitgeber&nbsp;hofften, dass die Aufregung um die Streikdrohung den Fluglotsen schadet.&nbsp;Politiker und&nbsp;die Wirtschaftslobbyisten haben jedenfalls viel getan ,um die Gewerkschaft in Misskredit zu bringen.<\/em><br>\n<em>Dabei hat das Landesarbeitsgericht in Hessen festgestellt, dass die Forderungen zul&auml;ssig seien und nicht unbotm&auml;&szlig;ig in die Entscheidungsfreiheit der Arbeitgeber eingreifen w&uuml;rden (was diese behauptet hatten).<\/em><br>\n<em>Zu der Frage, was so &ldquo;unbotm&auml;&szlig;ig&rdquo; sein soll, wenn der Arbeitgeber den Arbeitsmarkt f&uuml;r die Fluglotsen &ldquo;monopolistisch&rdquo; kontrolliert und damit die Belastungen f&uuml;r die Fluglotsen knallhart von sich aus bestimmt.<\/em><br>\n<em>Und hier <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de:80\/wirtschaft\/streikdrohung-zur-urlaubszeit-warum-die-fluglotsen-nicht-unverschaemt-sind-1.1127446\">noch ein Artikel<\/a>, der deutlich macht , warum die Fluglotsen eigentlich streiken wollten: Der Arbeitgeber hat es bei den Fluglotsen als einem&nbsp;Ausbildungsberuf in der Hand, wieviele Fluglotsen es &uuml;berhaupt gibt &ndash; indem er ausbildet &ndash; oder auch einfach nicht &ndash; und so&nbsp;die Gr&ouml;&szlig;e des Arbeitsmarktes rein quantitativ bestimmen kann. Aber diese Streikforderung, um &uuml;ber diese einseitige Belastungsbestimmung mit dem Arbeitgeber zu verhandeln, sahen die Arbeitgeber wohl als &ldquo;unbotm&auml;&szlig;igen Eingriff in die Unternehmensfreiheit&rdquo; ein (das LAG Hessen dagegen &ndash; m.E. vollkommen zu Recht &ndash; nicht!) &ndash; D.h. die Fluglotsen wollten vor allem&nbsp;f&uuml;r bessere bzw. einfach vern&uuml;nftige Arbeitsbedingungen streiken, da sie immer st&auml;rkeren Belastungen &ndash; so ohne Nachwuchs usw. &ndash;&nbsp;ausgesetzt werden. Denn bei diesem Ausbildungsberuf ist es auch kaum m&ouml;glich &ndash; au&szlig;er mit enormen Einbu&szlig;en und durch &ldquo;Umschulung&rdquo; einfach woanders hin zu wechseln. Das Geld ist f&uuml;r die Lotsen also&nbsp;nicht so das Problem &ndash; und wer das jetzt wieder so in den Mittelpunkt stellt, ist auch wieder nicht ganz anst&auml;ndig!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nach abgesagtem Fluglotsenstreik: Lufthansa pr&uuml;ft Schadensersatzanspr&uuml;che &ndash; gegen die Fluglotsen<\/strong><br>\nDas Chaos ist ausgeblieben, in letzter Minute. Aber auch ohne streikende Lotsen sieht man vielen Reisenden an, dass sie m&uuml;de sind. Nun pr&uuml;ft die Lufthansa, ob ihr nach dem abgesagten Streik Schadenersatz zusteht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/lufthansa-prueft-schadenersatzansprueche\/-\/1472780\/8801534\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Zuerst die Fluglotsen so richtig &ouml;ffentlich &ldquo;in Misskredit bringen&rdquo; &ndash; und dann auch noch auf Schadensersatz dringen. Das Streikrecht in Deutschland soll keinen Pfifferling mehr wert sein &ndash; f&uuml;r kommende Aktionen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Es geht vor allem um angemessene Arbeitsbedingungen: Lieber sicher durch die Luft<\/strong><br>\nEs geht nicht um die Geh&auml;lter der Fluglotsen, sondern um Arbeitsbedingungen. Das interessiert alle Flugreisenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!75912\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Unruhen in London<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Who are the rioters? Young men from poor areas &hellip; but that&rsquo;s not the full story<\/strong><br>\nThe crowds involved in violence and looting are drawn from a complex mix of social and racial backgrounds.<br>\nIn the broadest sense, most of those involved have been young men from poor areas. But the generalisation cannot go much further than that. It can&rsquo;t be said that they are largely from one racial group. Both young men and women have joined in.<br>\nIn Tottenham on Saturday many of those who gathered at the police station to protest against the shooting of Mark Duggan were, like him, black. But others were Asian and white.<br>\n&ldquo;I&rsquo;ve seen Turkish boys, I&rsquo;ve seen Asian boys, I&rsquo;ve seen grown white men,&rdquo; he said. &ldquo;They&rsquo;re all out there taking part.&rdquo; He recognised an element of opportunism in the mass looting but said an underlying cause was that many young people felt &ldquo;trapped in the system&rdquo;. &ldquo;They&rsquo;re disconnected from the community and they just don&rsquo;t care,&rdquo;&hellip;<br>\nIn some senses the rioting has been unifying a cross-section of deprived young men who identify with each other&hellip;<br>\nA middle-aged African-Caribbean man explained that some young people were targeting Asian and Afghan shops, the result of petty local disagreements. And there&rsquo;s no denying that a small minority are simply out to hurt people&hellip;<br>\nAll the same, there&rsquo;s more than brute criminality here. When incidents like this happen the authorities are fond of saying that troublemakers have been bussed in from outside.<br>\nBut there&rsquo;s none of that here. Neither is there any sign of the anti-globalisation or anarchist crowds.<br>\nThis is unadulterated, indigenous anger and ennui. It&rsquo;s a provocation, a test of will and a hamfisted two-finger salute to the authorities.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/uk\/2011\/aug\/09\/london-riots-who-took-part\">Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>Aufruhr der Abgeh&auml;ngten<\/strong><br>\nViertel um Viertel fressen sich die Krawalle durch London, Stadt um Stadt erfassen sie Gro&szlig;britannien: L&auml;ngst ist der Ausl&ouml;ser der Proteste, der Tod eines Familienvaters in Tottenham, in den Hintergrund getreten. Was aber treibt den entfesselten Mob an? Wer sind die Randalierer?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/unruhen-in-london-aufruhr-der-abgehaengten-1.1129619\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Da hilft nur eine ganz andere Politik!&rdquo;<\/strong><br>\nNach den Ausschreitungen in Gro&szlig;britannien sieht Philosophie-Professor Raymond Geuss aus Cambridge die Politik am Ende ihrer M&ouml;glichkeiten. Im Interview mit tagesschau.de erkl&auml;rt Geuss, wie es &uuml;berhaupt so weit kommen konnte. Sein Rat: ein radikaler Neuanfang, der die &Ouml;konomie des Landes komplett umstrukturiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/geuss100.html\">Tagesschau.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Debatte um Krawalle in Gro&szlig;britannien &ndash; Polizeigewerkschaft warnt vor sozialen Unruhen in Deutschland<\/strong><br>\n&ldquo;Auch in Deutschland gibt es eine hoch explosive Mischung&rdquo;: Die Deutsche Polizeigewerkschaft ist angesichts der Ausschreitungen in Gro&szlig;britannien alarmiert. Auch in Berlin und Hamburg k&ouml;nnten nichtige Anl&auml;sse massive Folgen haben. Bundesinnenminister Friedrich hingegen widerspricht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/debatte-um-krawalle-in-grossbritannien-polizei-warnt-vor-sozialen-unruhen-in-deutschland-1.1129816\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Zitat aus dem Artikel:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Bundesinnenminister <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Hans-Peter_Friedrich\">Hans-Peter Friedrich<\/a> (CSU) sieht derzeit hingegen keine Anzeichen daf&uuml;r, dass es in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten zu Jugendkrawallen wie in England kommen kann. Die soziale Integration in Deutschland sei in den vergangenen Jahren sehr gut vorangekommen, sagte er der Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Warum hetzten die &bdquo;C&ldquo;-Parteien dann st&auml;ndig gegen &bdquo;B&uuml;rger mit Migrationshintergrund&ldquo; wegen ihres angeblichen Unwillen, sich zu integrieren?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Unruhe in Syrien &ndash; &ldquo;Wenn sie Krieg haben wollen, sollen sie ihn haben&rdquo;<\/strong><br>\nKeine Kompromisse im Kampf gegen das eigene Volk: Syriens Pr&auml;sident Baschar al-Assad reagiert ungehalten auf Forderungen Ankaras, die milit&auml;rische Unterdr&uuml;ckung von Regierungsgegnern zu beenden. Stattdessen l&auml;sst er eine Stadt nahe der t&uuml;rkischen Grenze angreifen &ndash; und droht dem gro&szlig;en Nachbarn im Norden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/unruhen-in-syrien-mehrere-staaten-verschaerfen-druck-auf-assad-1.1129471\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Finanzierungsvertr&auml;ge zu Stuttgart 21 sind unwirksam&rdquo;<\/strong><br>\nSchw&auml;bische Schweinereien: Seit einer Grundgesetz&auml;nderung 1969 ist es verboten, dass der Bund Landesaufgaben und die L&auml;nder Bundesaufgaben bezahlen. Die Vertr&auml;ge zur Finanzierung f&uuml;r Stuttgart 21 sind deshalb null und nichtig &ndash; schreibt der renommierte Verfassungsrechtler. (Hans Meyer)<br>\nDas verst&auml;ndliche Interesse des Landes an einem solchen Bau erlaubt ihm keine Mitfinanzierung. W&auml;re es anders, dann k&ouml;nnte die CSU mit ihrem Verkehrsminister das Trommeln f&uuml;r eine Pkw-Maut zur Finanzierung des Baus von Bundesautobahnen umgehend einstellen und f&uuml;r den Bau stattdessen das jeweilige Land zur (Mit-) Kasse bitten. Denn jedes Land hat ein hohes Interesse an einem solchen Bau. Es verbessert die Verkehrsbedingungen und bringt Investitionen ins Land.<br>\nNur wenn Bahn und Bund das Vorhaben allein finanzieren, was ihre Aufgabe ist, k&ouml;nnen sie beim Ausbau von Strecken unbeeinflusst von angebotenen Finanzierungshilfen Dritter den Verkehrsbed&uuml;rfnissen unter dem Gesichtspunkt des Wohls der Allgemeinheit Rechnung tragen, wie das Grundgesetz befiehlt, statt sich von der Spendierfreudigkeit finanzstarker L&auml;nder beeinflussen zu lassen. F&uuml;r zehn Milliarden, auf das das Gesamtprojekt bei konservativer Sch&auml;tzung und den Erfahrungen bei Gro&szlig;projekten mit Gewissheit hinausl&auml;uft, lassen sich sicher einige frequentiertere Strecken im Bund beschleunigen.<br>\nStatt im Vertrag offen festzulegen, dass nach Ablauf des Jahres 2009 das Land zu einer weiteren Mitfinanzierung verpflichtet bleibt, ganz gleich wie hoch die Kosten &uuml;ber die 4,5 Milliarden hinaus steigen w&uuml;rden, sagen sie zu diesem Punkt im sp&auml;teren &sect; 8 Abs. 4 des Vertrags in aller Harmlosigkeit nur, die Vertragsparteien &ldquo;nehmen Gespr&auml;che auf&rdquo;, um den giftigen Satz anzuschlie&szlig;en: der oben genannte &ldquo;&sect; 2 Abs. 2 findet insoweit keine Beachtung&rdquo;. Es wird also eine Vertragsbestimmung f&uuml;r eine Zeit f&uuml;r unbeachtlich erkl&auml;rt, in der sie wegen Zeitablaufs sowieso nicht mehr gilt. H&ouml;chst verklausuliert soll das wohl hei&szlig;en: Das Land bleibt gefangen, ganz gleich wie hoch die Kosten steigen. Werden das die Gerichte bei einem Streit auch so sehen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/verfassungsrechtler-meyer-finanzierungsvertraege-zu-stuttgart-sind-unwirksam-1.1130053\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kuba-Blockade von PayPal vor Gericht<\/strong><br>\nDer Streit &uuml;ber die Blockade kubanischer Waren in Deutschland und &Ouml;sterreich durch den Online-Bezahldienst PayPal wird vor Gericht ausgetragen. Nach Informationen des Lateinamerika-Portals amerika21.de bereiten Interneth&auml;ndler einen Musterprozess gegen das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg vor, nachdem einigen Shops wegen des Handels mit Waren aus Kuba Konten gesperrt wurden. PayPal Europe bezog sich dabei auf die US-amerikanische Blockade. Es sei als Tochterunternehmen des US-Konzerns eBay an die Washingtoner Blockadegesetze gebunden, hie&szlig; es zu Begr&uuml;ndung in einheitlichen E-Mail-Nachrichten.<br>\nDie Betroffenen und auch andere H&auml;ndler, die Waren aus Kuba im Sortiment f&uuml;hren, wollen das Unternehmen mit einem Prozess in M&uuml;nchen nun zwingen, die Konten wieder freizugeben. Hierf&uuml;r wird zun&auml;chst eine einstweilige Verf&uuml;gung angestrebt. Immerhin, so hei&szlig;t es seitens der H&auml;ndler, stelle der Eingriff in die Abrechnungsmodalit&auml;ten eine Gefahr f&uuml;r die wirtschaftliche Existenz der Online-Shops dar. Die marktbeherrschende Stellung von PayPal als Zahlungsabwickler d&uuml;rfe nicht auf Grund von unsachlichen Vorw&auml;nden ausgespielt werden. Dies gelte f&uuml;r den Bezug auf US-Gesetze beim Handel innerhalb der Europ&auml;ischen Union. Wie viele Shops betroffen sind, wisse man nicht, sagte ein H&auml;ndler gegen&uuml;ber amerika21.de. Rechtsanwalt Andreas Eberl, der die Internet-H&auml;ndler vertritt, sieht eine deutliche Rechtslage und sagt: &ldquo;Als Anwalt h&ouml;rt man in jeden vierten Verfahren fadenscheinige Argumente, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/amerika21.de\/nachrichten\/2011\/08\/38935\/kuba-paypal-gericht\">Portal amerika21.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Finanzm&auml;rkte, Schuldenkrise, Euro-Krise, Schuldenbremse, Schuldenmachen, Banken drehen wieder ein gro&szlig;es Rad, das Spiel mit der Unkenntnis, ein anderes Wirtschafts-Wissen brauchen wir, FDP will Arbeitslosengeld f&uuml;r &Auml;ltere kurzen, Steuerbetrug, Floglotsenstreik, Unruhen in<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10426\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10426","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10426","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10426"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10426\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10429,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10426\/revisions\/10429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10426"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10426"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10426"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}