{"id":104360,"date":"2023-09-26T08:42:24","date_gmt":"2023-09-26T06:42:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360"},"modified":"2023-09-26T08:42:24","modified_gmt":"2023-09-26T06:42:24","slug":"hinweise-des-tages-4450","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h01\">Die Bilanz der Nord Stream-Sprengung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h02\">Ampel bek&auml;mpft Arme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h03\">Wohnungsbaugipfel: Habeck will sch&auml;rfere Energiestandards f&uuml;r Neubauten aussetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h04\">Der politische Elefant im Porzellanladen &ndash; und warum man ihn nicht sehen kann oder will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h05\">Streit &uuml;ber heimliche Entmachtung der Staatsanw&auml;ltin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h06\">Ethnische S&auml;uberung? Baerbock warnt Putin und tut: nichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h07\">Weil er gegen Russen k&auml;mpfte &ndash; Selenskij und Trudeau bejubeln ehemaligen SS-Soldaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h08\">USA fallen im Ukrainekrieg auf ihre eigene Propaganda herein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h09\">Wie die USA Milit&auml;rs bei zw&ouml;lf Staatsstreichen in Afrika unterst&uuml;tzten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h10\">Trotz Klimakrise setzt der Westen in Afrika auf &Ouml;l und Gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h11\">Handschlag aus der Isolation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h12\">K&uuml;rzen bei den &Auml;rmsten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h13\">Staatstrojaner per Online-Werbung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h14\">Lauterbach &ndash; Fehlverhalten ohne Konsequenzen? Colonia insana &ndash; mauern, bis der Arzt fehlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104360#h15\">Zu guter Letzt: Ex-&laquo;Titanic&raquo;-Chef Martin Sonneborn: &laquo;Ich habe den &ouml;ffentlichrechtlichen Rundfunk lange verteidigt, sehe aber immer weniger Gr&uuml;nde daf&uuml;r. Kritischen Journalismus sehe ich selten&raquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Bilanz der Nord Stream-Sprengung<\/strong><br>\nEin Jahr nach dem Anschlag auf die Nord Stream-Pipelines ist die Tat noch immer nicht aufgekl&auml;rt, doch die Folgen f&uuml;r die Erdgasversorgung der Bundesrepublik sind gravierend. Ergaben Recherchen des US-Journalisten Seymour Hersh, der Anschlag sei von US-Stellen geplant und auch umgesetzt worden, so favorisieren Politik und Medien in Deutschland eine These zum Tathergang, die die USA entlastet. Die Sprengung der Pipelines schlie&szlig;t es aus, dass diese in Zukunft, so etwa nach einer Einigung auf einen Waffenstillstand, wieder in Betrieb genommen werden k&ouml;nnten &ndash; nach Japans Beispiel: Tokio hat Sanktionen gegen Russland verh&auml;ngt, nimmt aber seine Erdgasimporte aus dem Land zur Sicherung seiner eigenen Versorgung strikt von den Ma&szlig;nahmen aus. Die erforderliche Umstellung der Bundesrepublik auf Fl&uuml;ssiggasimporte schreitet rasch voran; dabei bezieht Deutschland &uuml;ber Belgien mutma&szlig;lich auch russisches Fl&uuml;ssiggas &ndash; jedoch zu einem h&ouml;heren Preis als das Pipelinegas, das einst &uuml;ber Nord Stream 1 kam. Die Fl&uuml;ssiggas-Importterminals, die an den deutschen K&uuml;sten gebaut werden, verl&auml;ngern die Zeit, zu der noch fossile Rohstoffe importiert werden, einmal mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9356\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>Operation Nebelwerfer: Jahrestag des Nord-Stream-Anschlags.<\/strong><br>\n&raquo;Thank you, USA&laquo;: Das war die erste spontane Reaktion auf den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipeline vor einem Jahr, die Rados&#322;aw Sikorski kurz nach den Explosionen vor Bornholm &uuml;ber Twitter um die Welt schickte. Polens ehemaliger Verteidigungs- und Au&szlig;enminister, nun Europaabgeordneter und, wie man so sagt, transatlantisch bestens vernetzt, war sich sicher: Die gewaltsame, aus seiner Sicht hocherfreuliche Beendigung russischer Erdgaslieferungen direkt nach Deutschland, mit sofortiger Wirkung und auf Dauer &ndash; dies konnte nur das Werk der Vereinigten Staaten sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/459848.operation-nebelwerfer.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ampel bek&auml;mpft Arme<\/strong><br>\nEinigung vor Kabinettsabstimmung zur Kindergrundsicherung bedeutet weitere K&uuml;rzungen &ndash; insbesondere f&uuml;r Asylsuchende.<br>\nSoziale Demagogie statt Sozialpolitik ist Programm der Ampelkoalition. Zum Wochenende hatte die Rheinische Post aus Kreisen der Regierung erfahren, dass vor der Kabinettsabstimmung &uuml;ber die Kindergrundsicherung an diesem Mittwoch eine Einigung erzielt werden konnte. Diese bedeutet, etwa den w&auml;hrend der Coronapandemie beschlossenen Sofortzuschlag in H&ouml;he von 20 Euro f&uuml;r Kinder von Asylsuchenden zu streichen. Das ohnehin zur Farce gestutzte &raquo;zentrale sozialpolitische Projekt&laquo; der Bundesregierung erzeugt somit einmal mehr, was die Regierung vorgibt, bek&auml;mpfen zu wollen: Armut und Ungleichheit. &raquo;Unkluge Fehlanreize im Asylrecht&laquo; w&uuml;rden durch die Einigung &raquo;auf Betreiben des Bundesfinanzministeriums vermieden&laquo;, zitierte die Rheinischen Post aus &raquo;Kreisen&laquo; des Ressorts von Finanzminister Christian Lindner (FDP). Diese &Auml;u&szlig;erung passt in eine von oben orchestrierte Debatte, in der Regierungs- wie die meisten der Oppositionsparteien unisono mit Forderungen nach mehr Abschiebungen auftreten. Schon zu Beginn der Auseinandersetzung um den Etat f&uuml;r die Kindergrundsicherung hatte Lindner die wachsende Anzahl von mittlerweile an die drei Millionen armen Kindern in der Bundesrepublik auf Zuwanderung zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. W&auml;hrend nach Vorschlag der &raquo;Mindestlohnkommission&laquo; bis 2025 nur mickrige Mindestlohnerh&ouml;hungen auf Centniveau erfolgen sollen, wird der im Januar anstehende Inflationsausgleich beim &raquo;Existenzminimum&laquo; im B&uuml;rgergeld mit versch&auml;rftem Ton attackiert. Bedeutet der Haushalt der &raquo;Fortschrittskoalition&laquo; zusammengefasst bereits nur Mehrausgaben f&uuml;r R&uuml;stung und Umverteilung per K&uuml;rzung im Sozialen, spielt die Bundesregierung nun zus&auml;tzlich die &Auml;rmsten der Armen gegeneinander aus. &raquo;F&uuml;r Waffen ist ganz offensichtlich unendlich Geld da, es wird quasi &uuml;ber Nacht gedruckt&laquo;, erkl&auml;rte Susanne Ferschl am Montag gegen&uuml;ber jW. Bei Leistungen f&uuml;r jene Menschen, die vor Waffengewalt und Krieg in die BRD fl&uuml;chten, werde aber &raquo;der Rotstift angesetzt&laquo;. Nicht Zuwanderung, &raquo;sondern niedrige Erwerbseinkommen bei hoher Inflation und unzureichende Kinderbetreuungsstrukturen&laquo; seien f&uuml;r immer mehr arme Kindern hierzulande urs&auml;chlich, sagte die Kovorsitzende der Bundestagsfraktion von Die Linke zu jW. Statt Spaltungsdebatten zu befeuern, sollte die Ampelregierung &raquo;die konkreten Probleme anpacken&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/459829.fortschrittskoalition-ampel-bek%C3%A4mpft-arme.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wohnungsbaugipfel: Habeck will sch&auml;rfere Energiestandards f&uuml;r Neubauten aussetzen<\/strong><br>\nVor dem Gipfel r&uuml;ckt der Wirtschaftsminister von geplanten Klimaschutzvorgaben ab. Zudem sollen mehr Familien zinsg&uuml;nstige Baukredite bekommen.Vor dem Wohnungsgipfel an diesem Montag im Kanzleramt r&uuml;ckt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von geplanten Klimaschutzvorgaben zur st&auml;rkeren D&auml;mmung neuer H&auml;user ab. &ldquo;Mit der Einf&uuml;hrung des Geb&auml;udeenergiegesetzes ist sichergestellt, dass Neubauten ab 2024 klimafreundlich heizen. Deshalb halte ich es nicht mehr f&uuml;r n&ouml;tig, jetzt auf die Schnelle den neuen Standard EH 40 einzuf&uuml;hren&rdquo;, sagte der Gr&uuml;nen-Politiker, der auch Klimaschutzminister ist, der Nachrichtenagentur Reuters. &ldquo;Das kann noch warten, vor der EU-Geb&auml;uderichtlinie macht es auch keinen gro&szlig;en Sinn. Daher sehe ich diesen neuen Standard in dieser Legislaturperiode nicht mehr.&rdquo; Die von der Baubranche immer wieder kritisierten Pl&auml;ne werden damit wohl bis Ende 2025 nicht kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundesregierung-bauen-wohnen-eh-40-1.6253506\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Der Ampel-Murks geht weiter: Schon die Begr&uuml;ndung von Robert Habeck gleicht einer neuen Bankrotterkl&auml;rung. Warum wurde dann der strenge D&auml;mmma&szlig;stab EH 40 f&uuml;r Neubauten dann &uuml;berhaupt verabschiedet, wenn vorgeblich das Geb&auml;udeenergiegesetz das klimafreundliche Heizen garantiert? Und wie gro&szlig; ist der Einspareffekt von Standard EH 40 gegen&uuml;ber EH 55? Oder ist der mit EH 40 verbundene finanzielle Mehraufwand dann noch wirtschaftlich vertretbar? Ohnehin werden die Pl&auml;ne der Ampel, die (auch von mir w&uuml;nschenswerte) Abl&ouml;sung fossiler Energien durch erneuerbare Energien auf der geplanten Zeitschiene abzul&ouml;sen, nicht aufgehen. Der steigende Strombedarf u. a. f&uuml;r E-Mobilit&auml;t und\/oder W&auml;rmepumpen ist kurz- und vermutlich auch mittelfristig kaum durch erneuerbare Energien zu stemmen. Auch m&uuml;sste der Strommarkt &ndash; besser die Preisbildung\/Stichwort Merrit Order &ndash; grundlegend reformiert werden. Selbst hier fehlen der Ampel offenbar Einigkeit und Kraft. Nach dem Aufschrei der Bauwirtschaft ist schon wieder &ndash; wen wundert das &ndash; der &uuml;bliche Klein-Klein-Murks als Beruhigungspille angedacht: Wieder versucht die Ampel ihre Politik mit Geld (F&ouml;rderung, bessere Abschreibung) zu erkaufen. Notwendig w&auml;re aber die dauerhafte Schaffung von dringend ben&ouml;tigten preiswertem Wohnraum &ndash; nicht zu verwechseln mit preiswertem Wohnungsbau. Der Staat w&uuml;rde sp&auml;ter Wohngeld sparen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der politische Elefant im Porzellanladen &ndash; und warum man ihn nicht sehen kann oder will<\/strong><br>\nIm Englischen gibt es den sch&ouml;nen Ausdruck vom &bdquo;elephant in the room&ldquo;, der zwar sehr gro&szlig; ist, aber scheinbar von niemandem entdeckt wird. Man redet &uuml;ber alles M&ouml;gliche, was sich in diesem Raum befindet, nur der Elefant kommt in den Gespr&auml;chen nicht vor, obwohl alle h&ouml;llisch aufpassen m&uuml;ssen, nicht von ihm erdr&uuml;ckt zu werden. Selbst wenn in einem Porzellanladen &ndash; um auch eine deutsche Redensart zu bem&uuml;hen &ndash; die Tassen nur so aus den Regalen purzeln, glaubt man eher an ein Erdbeben als an den mitten im Laden stehenden und eigentlich un&uuml;bersehbaren Elefanten als Verursacher.<br>\nVielleicht neigen Wissenschaftler &uuml;berdurchschnittlich dazu, das Wesentliche zu &uuml;bersehen, sehr schnell von dem Elefanten abzulenken und &uuml;ber die ihrer Ansicht nach wirklichen, &bdquo;tieferliegenden&ldquo; Ursachen des Scherbenhaufens zu philosophieren. Ja selbst wenn der Elefant stolz und un&uuml;berh&ouml;rbar trompetet, dass er die Tassen zerdeppert habe, wird er schnell in Schutz genommen und behauptet, er t&auml;usche sich, die Tassen w&auml;ren auch von alleine heruntergefallen.<br>\nMarcel Fratzscher zum Beispiel, Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung, analysiert tagein tagaus die Wirtschaft, kann oder will den aktuell Scherben produzierenden Elefanten aber beim besten Willen nicht entdecken. Im Focus schreibt er &uuml;ber den Verlust wirtschaftlicher Dynamik in Deutschland im internationalen Vergleich, und er findet jede Menge Gr&uuml;nde, warum die Investitionen unzureichend sind und der Export, wie er sich ausdr&uuml;ckt, &bdquo;br&ouml;ckelt&ldquo;.<br>\nJa, so ist es! In einer Weltwirtschaft, wo, wie hier beschrieben, die Politik in allen gro&szlig;en Industriel&auml;ndern explizit darauf ausgerichtet ist, die Investitionst&auml;tigkeit abzubremsen, leidet vor allem das Land, das in den vergangenen beiden Jahrzehnten wie kein anderes darauf gesetzt hatte, Investitionsg&uuml;ter f&uuml;r den Export zu produzieren. Da auch im eigenen Land die Politik die Investitionst&auml;tigkeit im Visier hat, ist es kein Wunder, dass neben dem Export vor allem die unternehmerische Dynamik zu w&uuml;nschen &uuml;brigl&auml;sst.<br>\nDoch das kommt bei Fratzscher nicht vor. Er z&auml;hlt alles M&ouml;gliche auf, nur den Elefanten, die m&auml;chtige Politik n&auml;mlich, die mitten in einer globalen Abschw&auml;chung die Investitionst&auml;tigkeit abw&uuml;rgt, den nennt er nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/09\/25\/der-politische-elefant-im-porzellanladen-und-warum-man-ihn-nicht-sehen-kann-oder-will\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Streit &uuml;ber heimliche Entmachtung der Staatsanw&auml;ltin<\/strong><br>\nDeutschlands f&uuml;hrende Ermittlerin im Cum-Ex-Skandal soll offenbar gegen ihren Willen F&auml;lle abgeben. Nach Recherchen des WDR kritisiert NRWs rangh&ouml;chster Staatsanwalt diese Pl&auml;ne &ndash; und bringt den Justizminister in Erkl&auml;rungsnot.<br>\nIm Herbst 2013 landete der erste Cum-Ex-Fall auf Anne Brorhilkers Schreibtisch. Seitdem ermittelt die Oberstaatsanw&auml;ltin gegen Banker, Berater und Aktienh&auml;ndler, die sich Milliarden an Steuern erstatten lie&szlig;en, die sie zuvor nicht gezahlt hatten. Die ersten wegweisenden und inzwischen rechtskr&auml;ftigen Urteile des gr&ouml;&szlig;ten deutschen Steuerskandals beruhen vor allem auf Brorhilkers Anklagen.<br>\nInzwischen leitet sie eine Hauptabteilung, ermittelt mit 30 Staatsanw&auml;ltinnen sowie Kriminalbeamten und Steuerfahndern gegen mehr als 1.700 Beschuldigte. In Brorhilkers Hauptabteilung H stapeln sich die brisanten F&auml;lle: Ermittlungen gegen die einstigen Verantwortlichen der Landesbanken WestLB und HSH Nordbank etwa, die trotz ihrer staatlichen Eigent&uuml;mer im Verdacht stehen, ordentlich in die Staatskasse gegriffen zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/cum-ex-statsanwaltschaft-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ethnische S&auml;uberung? Baerbock warnt Putin und tut: nichts<\/strong><br>\nIn Bergkarabach verdichten sich Hinweise auf eine ethnische &bdquo;S&auml;uberung&ldquo;. Au&szlig;enministerin Baerbock sieht aber nicht Aserbaidschan, die T&uuml;rkei oder die EU in der Pflicht &ndash; sondern Russland.<br>\nDie Bundesregierung sieht die russischen Truppen in Bergkarabach &bdquo;in der Pflicht f&uuml;r den Schutz der armenischen Zivilbev&ouml;lkerung zu sorgen&ldquo;. Daf&uuml;r seien sie ja da, sagt das Ausw&auml;rtige Amt &ndash; meldet T. Jung, der in Berlin nachgefragt hat.<br>\nDas ist eine merkw&uuml;rdige Sicht der Dinge. Denn erstens geht es nicht um Schutz, sondern um Vertreibung bzw. ethnische S&auml;uberung &ndash; so stellt es jedenfalls Armenien dar. Und zweitens sollte Baerbock doch zuerst mal die T&auml;ter in die Pflicht nehmen.<br>\nDies sind der aserbaidschanische Pr&auml;sident Alijew und sein engster Verb&uuml;ndeter, der t&uuml;rkische Sultan Erdogan. Er wollte am Montag nach Nachitschewan reisen, um dort mit Aliyew die Situation in Bergkarabach zu er&ouml;rtern.<br>\nBaerbock m&uuml;sste ihren Appell also zuerst an Alijew und Erdogan richten &ndash; und nicht an Kremlchef Putin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ethnische-saeuberung-baerbock-warnt-putin-und-tut-nichts\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Weil er gegen Russen k&auml;mpfte &ndash; Selenskij und Trudeau bejubeln ehemaligen SS-Soldaten<\/strong><br>\nIronischerweise war es nun die gleiche US-Nachrichtenagentur, die die Zugeh&ouml;rigkeit Hunkas zu einer Milit&auml;reinheit des Dritten Reiches in ihrer Meldung &uuml;ber den Jubel im kanadischen Parlament verschwiegen hat. Der Wissenschaftler, der schon seit Jahren die Reinwaschung der ukrainischen Nazis mit historischen Fakten anprangert, kommt aus dem Staunen nicht heraus:<br>\n&ldquo;Das ist wirklich unglaublich. Dieser Veteran der SS-Division Galizien wurde vom Sprecher des kanadischen Parlaments als &lsquo;ukrainischer Held&rsquo; und &lsquo;kanadischer Held&rsquo; bezeichnet und ihm wurde &lsquo;f&uuml;r seinen Dienst&rsquo; gedankt. Wusste jemand im Parlament oder Selenskij, dass er in der Waffen-SS-Division diente?&rdquo;<br>\nDa ist der Forscher etwas naiv. In einer Welt, in der eine EU-Kommissionspr&auml;sidentin den Russen und nicht den US-Amerikanern den ersten atomaren Bombenabwurf in die Schuhe schiebt, ist dieser Umstand unwichtig. Wichtig ist hingegen, dass Hunka damals gegen &ldquo;die Russen&rdquo; k&auml;mpfte, gegen die &ldquo;Tiere in menschlicher Gestalt&rdquo;, wie er es selbst ausdr&uuml;ckt. Gestern k&auml;mpfte er, heute k&auml;mpft Selenskij. Denn bevor der kanadische Parlamentssprecher den Nazi-K&auml;mpfer stolz der &Ouml;ffentlichkeit vorstellte, war es Selenskij, der in seiner Rede vor dem kanadischen Parlament faktisch wortw&ouml;rtlich die gleiche These wiederholte. (&hellip;)<br>\nDas lange Leben des ehemaligen K&auml;mpfers der 14. SS-Grenadierdivision Jaroslaw Hunka bildet eine Br&uuml;cke zwischen den Generationen. Sein Kampf in den Hitler-Truppen &ldquo;gegen die Russen&rdquo; ist das, was die kanadische Regierung als Heldentum und gro&szlig;en Verdienst auch f&uuml;r Kanada bezeichnet. Der Kreis der Geschichte hat sich am Freitag im Unterhaus des kanadischen Parlaments in einem feierlichen Akt geschlossen. Nun k&auml;mpfen die Nachfolger der ukrainischen Nazis nicht mehr f&uuml;r ein arisches &ldquo;Gro&szlig;europa&rdquo;, sondern f&uuml;r &ldquo;Demokratie&rdquo; und eine &ldquo;regelbasierte Weltordnung&rdquo;. Die Gestalt der Demagogie hat sich ge&auml;ndert, ihre Marschrichtung nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/europa\/181703-weil-er-gegen-russen-kaempfte\/\">Wladislaw Sankin in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese &ldquo;Br&uuml;cke zwischen den Generationen&rdquo; wird hoffentlich der Ampelkoalition, aber auch etlichen Politikern der Opposition endlich die Augen &ouml;ffnen, damit sie erkennen, was f&uuml;r Kr&auml;fte in der Ukraine &ndash; und offensichtlich auch in Kanada &ndash; in der Regierung sind. In deutschen Schulen wurde der Satz &ldquo;Wehret den Anf&auml;ngen&rdquo; intensiv gelehrt. Wer jedoch Nazis in Deutschland bek&auml;mpfen m&ouml;chte, sollte die Nazis im Ausland nicht f&ouml;rdern. Sonst leidet die Glaubw&uuml;rdigkeit. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104339\">&bdquo;Er ist ein Held, und wir danken ihm f&uuml;r seinen Dienst&ldquo; &ndash; Kanadisches Parlament ehrt bei Selenskyj-Besuch Veteran der Waffen-SS<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Do you see how Western elites use RUSSIA to blame for all their failings?<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">How &mdash; after a lifetime of appearing in black face &mdash; does Justin Trudeau get caught applauding an SS soldier who fought with the Nazis, and then instantly starts babbling about \"Russian disinformation\"? <\/p>\n<p>Do you see how Western elites use RUSSIA to blame for all their failings? <a href=\"https:\/\/t.co\/yAIYr93ody\">https:\/\/t.co\/yAIYr93ody<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Glenn Greenwald (@ggreenwald) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ggreenwald\/status\/1706394806937583625?ref_src=twsrc%5Etfw\">September 25, 2023<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>USA fallen im Ukrainekrieg auf ihre eigene Propaganda herein<\/strong><br>\nBeim Versuch, die Vorgeschichte des Ukrainekrieges zu besch&ouml;nigen, brachte sich die US-Botschaft in Prag in eine peinliche Lage.<br>\nFast alle Faktencheck-Organisationen richten ihre wachen Augen auf Propaganda und Desinformation der russischen Seite. Infosperber dokumentiert einen Faktencheck, der die USA und die Ukraine betrifft. Autor Joe Lauria war langj&auml;hriger UN-Korrespondent des Boston Globe und des Wall Street Journal.<br>\nAm 21. August twitterte die US-Botschaft einen frei aus dem Tschechischen &uuml;bersetzten Text: &laquo;Aggression geht immer vom Kreml aus&raquo;, und dazu zwei Fotos. Das erste zeigte sowjetische Panzer in den Strassen von Prag im Jahr 1968. Auf dem zweiten Foto sieht man ein Feuer, das vor einem Geb&auml;ude brennt, und dazu den Schriftzug: &laquo;Odessa 2023&raquo;:<br>\nEs dauerte nicht lange, bis andere Twitter-Nutzer die US-Botschaft auf ihren Fehler aufmerksam machten. &laquo;Das untere Foto ist von den Zusammenst&ouml;ssen in Odessa 2014, als ukrainische Nationalisten &uuml;berwiegend pro-russische F&ouml;deralisten lebendig verbrannten, w&auml;hrend Polizei und Feuerwehr tatenlos zuschauten. Bis zum heutigen Tag wurde niemand deswegen verurteilt&raquo;, schrieb ein kommentierender Leser.<br>\nEin anderer schrieb: &laquo;Ihr Mistkerle verdreht die Geschichte, um die Verbrechen der ukrainischen Rechtsradikalen gegen friedliche Ukrainer zu besch&ouml;nigen, und benutzt ihre Verbrechen, um das genaue Gegenteil zu behaupten!&raquo;\n<p>Die US-Botschaft zeigte Verst&auml;ndnis:<\/p>\n<blockquote><p>&laquo;Danke f&uuml;r die Hinweise, und Entschuldigung f&uuml;r die fehlerhafte Verwendung des Bildes. Wir wollten die gegenw&auml;rtige russische Aggression gegen die Ukraine illustrieren und haben dazu das falsche Foto ausgew&auml;hlt.&raquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Daraufhin reagierte ein anderer Twitter-Nutzer sarkastisch: &laquo;Ihr wolltet die ukrainische Aggression gegen die russische Bev&ouml;lkerung illustrieren und habt dazu genau das richtige Foto ausgew&auml;hlt.&raquo;<br>\nDie US-Botschaft l&ouml;schte dann ihren Tweet. Die auf dem Foto dargestellte Gewalttat von ukrainischen Nationalisten hat sie nie best&auml;tigt. Dies zeigt, dass sie entweder nichts dar&uuml;ber wusste oder dieses Ereignis bewusst verschweigen wollte. Doch das Massaker von Odessa spielt eine zentrale Rolle, wenn es  darum geht, die Gr&uuml;nde f&uuml;r den Krieg zu verstehen. Das Odessa-Massaker wurde vom Westen unter den Tisch gekehrt, um stattdessen ein anderes, propagandistisches Narrativ &uuml;ber die russische Intervention zu erschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/usa-fallen-im-ukrainekrieg-auf-ihre-eigene-propaganda-herein\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie die USA Milit&auml;rs bei zw&ouml;lf Staatsstreichen in Afrika unterst&uuml;tzten<\/strong><br>\nVon Washington gesponserte Offiziere waren an zahlreichen Putschen in westafrikanischen L&auml;ndern beteiligt. Das US-Au&szlig;enministerium will nichts davon h&ouml;ren. Warum eigentlich?<br>\nDie M&auml;nner versammelten sich mitten in der Nacht auf einem Friedhof. Sie trugen Schutzwesten und Stiefel und hatten halbautomatische Waffen bei sich. Ihr Ziel lag eine Meile entfernt, die offizielle Residenz des Pr&auml;sidenten von Gambia, Yahya Jammeh &ndash; ein in den USA ausgebildeter Milit&auml;roffizier, der 1994 die Macht &uuml;bernommen hatte. Diejenigen, die sich auf dem Friedhof befanden, planten, ihn zu st&uuml;rzen, aber innerhalb weniger Stunden waren sie entweder tot oder auf der Flucht.<br>\nEiner der Get&ouml;teten, der Anf&uuml;hrer des Rings und ehemalige Chef der Pr&auml;sidentengarde Gambias, Lamin Sanneh, hatte zuvor einen Master-Abschluss an der National Defense University des Pentagon in Washington, D.C., erworben.<br>\nEinige der Verschw&ouml;rer wurden schlie&szlig;lich in den Vereinigten Staaten &ldquo;f&uuml;r ihre Rolle bei der Planung und Durchf&uuml;hrung eines erfolglosen Putschversuchs zum Sturz der Regierung von Gambia am 30. Dezember 2014&rdquo; verurteilt.<br>\nVier von ihnen bekannten sich schuldig, weil sie gegen das Neutralit&auml;tsgesetz versto&szlig;en hatten &ndash; ein Bundesgesetz, das Amerikanern verbietet, Krieg gegen befreundete Nationen zu f&uuml;hren. Ein F&uuml;nfter wurde im M&auml;rz 2017 wegen des Kaufs und Exports von Waffen verurteilt, die bei dem gescheiterten Putsch verwendet wurden, bei dem zwei Generationen von in den USA ausgebildeten Putschisten gegeneinander antraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wie-die-USA-Militaers-bei-zwoelf-Staatsstreichen-in-Afrika-unterstuetzten-9315689.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Trotz Klimakrise setzt der Westen in Afrika auf &Ouml;l und Gas<\/strong><br>\nAfrika droht &uuml;ber zahlreiche neue Erd&ouml;l- und Erdgasprojekte zur &laquo;Tankstelle Europas&raquo; zu werden.<br>\nDer Autor dieses Gastbeitrags ist verantwortlich f&uuml;r die politische Kommunikation bei Helvetas, einer Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Infosperber publiziert eine leicht gek&uuml;rzte Version seines Artikels, der im entwicklungspolitischen Newsletter von Helvetas erschienen ist.<br>\n&Uuml;ber siebzig Erd&ouml;l- und Erdgasprojekte sollen bis 2025 in den L&auml;ndern s&uuml;dlich der Sahara in Betrieb genommen werden: Im April 2022 verk&uuml;ndeten z.B. der Energiekonzern Total und die beteiligten L&auml;nder den Start f&uuml;r die East African Crude Oil Pipeline (EACOP), die in vier Jahren &Ouml;l aus Uganda &uuml;ber 1445 km quer durch Tansania an die K&uuml;ste bringen soll. Umweltsch&uuml;tzer warnen unter anderem vor der Verschmutzung des Albertsees, unter dem das &Ouml;l lagert. Berechnungen zufolge d&uuml;rfte die &Ouml;lf&ouml;rderung pro Jahr zu mehr CO2-Emissionen f&uuml;hren als die bisherigen j&auml;hrlichen Gesamtemissionen von Uganda und Tansania zusammengez&auml;hlt. Ugandas Pr&auml;sident und Total versprechen daf&uuml;r wirtschaftlichen Aufschwung. Bereits zeigt sich allerdings, dass hinter den ugandischen Firmen oft internationale Konsortien stehen, die die Gewinne absch&ouml;pfen werden. Und w&auml;hrend vor Ort schlecht bezahlte Jobs entstehen, besetzen ausl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte die lukrativen Management-Positionen. &#8239;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/trotz-klimakrise-setzt-der-westen-in-afrika-auf-oel-und-gas\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Handschlag aus der Isolation<\/strong><br>\nChina und Syrien vereinbaren strategische Partnerschaft. Kooperation bei Seidenstra&szlig;enprojekt angestrebt.<br>\nChina und Syrien wollen eine strategische Partnerschaft aufbauen. Die vertiefte Beziehung beider Staaten werde ein wichtiger Meilenstein in ihrer Geschichte sein, sagte Chinas Pr&auml;sident Xi Jinping am Freitag beim Treffen mit seinem syrischen Amtskollegen Baschar Al-Assad. &raquo;Angesichts eines instabilen und unsicheren internationalen Umfelds ist China bereit, im Interesse einer freundschaftlichen Zusammenarbeit und der Wahrung internationaler Fairness und Gerechtigkeit weiterhin mit Syrien zu kooperieren.&laquo; Beijing werde sich zudem f&uuml;r eine politische Einigung in dem kriegszerst&ouml;rten Land nach dem Prinzip einer &raquo;syrisch gef&uuml;hrten und syrisch verhandelten&laquo; L&ouml;sung einsetzen, wie sie von der UN-Sicherheitsratsresolution 2.254 angestrebt wird. Im Rahmen des neuen Seidenstra&szlig;enprojekts sei Beijing zu einer umfassenden Kooperation mit Syrien bereit, sagte Xi. Damit werde regional und international Frieden und Entwicklung gef&ouml;rdert. Auf Einladung des chinesischen Staats- und Parteichefs war Assad am Donnerstag in Hangzhou eingetroffen. Zu seinem ersten China-Besuch seit 20 Jahren wurde er von mehreren Ministern begleitet. An diesem Sonnabend wird er der Er&ouml;ffnungsfeier der 19. Asienspiele beiwohnen. An den zweiw&ouml;chigen Spielen nehmen Sportlerinnen und Sportler aus mehr als 40 Nationen in 61 Disziplinen teil. Auch der s&uuml;dkoreanische Premierminister Han Duck Soo, der Staatschef Osttimors, Xanana Gusm&atilde;o, der nepalesische Pr&auml;sident Ram Chandra Poudel und der Kronprinz von Kuwait, Scheich Meshal Al-Ahmed Al-Jaber Al-Sabah, folgten der Einladung. Neben einem Staatsbankett mit Xi sind jeweils bilaterale politische und wirtschaftliche Gespr&auml;che vorgesehen. Die Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums Mao Ning bezeichnete den Besuch des syrischen Pr&auml;sidenten als eine Gelegenheit, um &raquo;das gegenseitige politische Vertrauen und die Zusammenarbeit beider L&auml;nder auf verschiedenen Gebieten weiter zu vertiefen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/459651.diplomatie-handschlag-aus-der-isolation.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>K&uuml;rzen bei den &Auml;rmsten<\/strong><br>\nBerliner Senat plant &raquo;Einsparungen&laquo; bei Sozialleistungen. Gesundheitsversorgung obdachloser und nichtkrankenversicherter Menschen betroffen.<br>\nK&uuml;rzen zu Lasten der &Auml;rmsten liegt im Trend. In Berlin soll laut Haushaltsplanung des Senats bei der medizinischen und zahnmedizinischen Versorgung obdachloser Menschen gek&uuml;rzt werden. Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg prangerte am vergangenen Freitag die im Doppelhaushalt 2024\/25 des Landes Berlin vorgesehenen Einschnitte an. &raquo;Der Senat k&uuml;rzt ausgerechnet bei der medizinischen Unterst&uuml;tzungsstruktur f&uuml;r obdachlose Menschen&laquo;, sagte Vorstandsmitglied David Driese. Dabei sei dieses System schon jetzt unterfinanziert. (&hellip;) Bereits am vergangenen Dienstag hatte der &raquo;Runde Tisch zur medizinischen und zahnmedizinischen Versorgung obdachloser Menschen&laquo; Alarm wegen der geplanten Mittelk&uuml;rzungen durch den CDU-SPD-gef&uuml;hrten Berliner Senat geschlagen. Seit seiner Gr&uuml;ndung 2014 setze sich dieser informelle Zusammenschluss verschiedener Wohlfahrtsorganisationen f&uuml;r eine niedrigschwellige Versorgung obdachloser sowie nichtkrankenversicherter Menschen ein. Der Haushaltsplanentwurf 2024\/25 f&uuml;r den Bereich Gesundheit sehe &raquo;massive K&uuml;rzungen&laquo; vor, auch beim Integrierten Gesundheits- und Pflegeprogramm (IGPP), einem Kooperationsprojekt der Senatsgesundheitsverwaltung mit den Verb&auml;nden der freien Wohlfahrtspflege. Die Einschnitte erschl&ouml;ssen sich den Mitgliedern dieses Runden Tisches nicht, hie&szlig; es in einer gemeinsamen Presseerkl&auml;rung. (&hellip;)<br>\nIn vielen F&auml;llen gehe es nicht nur um K&uuml;rzungen der Angebote, sondern um die Existenz der Projekte. Dabei habe die Landesgesundheitskonferenz (LGK) Berlin erst vor kurzem Gesundheitsziele f&uuml;r wohnungslose Menschen verabschiedet. Zu dem dort genannten Gesundheitsziel &raquo;Gesund Teilhaben&laquo; geh&ouml;re ausdr&uuml;cklich die Weiterentwicklung von Gesundheitszentren zur Verbesserung der medizinischen und zahnmedizinische Versorgung wohnungsloser und nichtkrankenversicherter Menschen sowie der Aufbau einer Gesundheitsberichterstattung f&uuml;r Wohnungslose. Doch Mittel f&uuml;r die Umsetzung dieser Vorhaben seien im Haushaltsplanentwurf nicht eingeplant worden. Nicht zuletzt fehle es an Aufstockungsmitteln f&uuml;r die Clearingstelle der Berliner Stadtmission, die h&ouml;here Ausgaben f&uuml;r Kosten&uuml;bernahmen von medizinischen Behandlungen nichtkrankenversicherter Menschen verzeichne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/459715.politik-der-verarmung-k%C3%BCrzen-bei-den-%C3%A4rmsten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Staatstrojaner per Online-Werbung<\/strong><br>\nDass tausende Firmen unsere Daten f&uuml;r Online-Werbung sammeln, ist bekannt. Eine Recherche zeigt nun, dass auch Staatstrojaner-Hersteller das Werbesystem nutzen, um Zielpersonen zu tracken und zu hacken. Ob Deutschland &uuml;ber derartige Software verf&uuml;gt, will die Bundesregierung nicht verraten.<br>\nDie Hersteller f&uuml;r staatliche &Uuml;berwachungstechnologien setzen offenbar zunehmend auf das Online-Werbesystem, um Zielpersonen auszuspionieren und ihre Ger&auml;te mit Schadsoftware zu infizieren. Das berichtet die israelische Zeitung Haaretz in einer Recherche [Paywall] &uuml;ber neue Entwicklungen in Israels Staatstrojaner-Industrie.<br>\nSp&auml;testens seit den Snowden-Enth&uuml;llungen ist klar, dass es Schnittmengen zwischen dem &Uuml;berwachungskapitalismus und staatlicher &Uuml;berwachung gibt. Der umfangreiche Bericht der Haaretz best&auml;tigt nun Bef&uuml;rchtungen, dass das au&szlig;er Kontrolle geratene Datenhandelssystem des Targeted Advertising nicht nur f&uuml;r Werbezwecke genutzt wird, sondern auch von klassischen Spionagefirmen. Die Werbeindustrie kann offenbar nicht verhindern, dass &uuml;ber ihre Infrastrukturen Schadsoftware verteilt wird, die hinter Anzeigen getarnt ist.<br>\n&bdquo;Sherlock&ldquo; hei&szlig;t laut Haaretz zum Beispiel ein Produkt der Firma Insanet. Es soll in der Lage sein, sowohl Android- und iOS-Smartphones als auch Windows-Computer mit einem Trojaner zu infiltrieren. Das Perfide: Die Schadsoftware soll mit Werbeanzeigen in Apps oder auf Websites aufgeliefert werden, ohne dass die Betroffenen es merken oder sich wehren k&ouml;nnen.<br>\nDer Werbe-Trojaner ist dem Bericht zufolge lediglich die Speerspitze einer gr&ouml;&szlig;eren Entwicklung auf dem israelischen Markt f&uuml;r Sp&auml;hsoftware. In Anlehnung an den Begriff AdTech, kurz f&uuml;r Advertising Technologies, wird die Sparte AdInt genannt, kurz f&uuml;r Advertising Intelligence.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/advertising-intelligence-staatstrojaner-per-online-werbung\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lauterbach &ndash; Fehlverhalten ohne Konsequenzen? Colonia insana &ndash; mauern, bis der Arzt fehlt<\/strong><br>\nVerfahren abgeschlossen, alle Fragen offen. So sch&auml;tzt unser Autor die Reaktion der Universit&auml;t K&ouml;ln auf die Anzeige des m&ouml;glichen wissenschaftlichen Fehlverhaltens von Gesundheitsminister Karl Lauterbach ein. Denn die Vorw&uuml;rfe, Lauterbachs Bewerbung in T&uuml;bingen habe 1995 eine Vielzahl von Fehlern enthalten, konnte seiner Auffassung nach nicht ausger&auml;umt werden. Auch nicht von Karl Lauterbach selbst. Zweiter und letzter Teil zu diesem bemerkendwerten Vorgang.<br>\nKarl Lauterbachs Lebenslauf ist ein Pudding, der auch mit gr&ouml;&szlig;ter Sorgfalt nicht an die Wand zu nageln ist. Mit einer ordentlichen Kommission, die entsprechend befugt war, h&auml;tte sich dieser Zustand ver&auml;ndern k&ouml;nnen. Der Auffassung, dass sich jede fragw&uuml;rdige Angabe in seiner Bewerbung nach T&uuml;bingen vom 10. Dezember 1995 als Untersuchungsgegenstand gem. &bdquo;Ordnung zur Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens&ldquo; eignen w&uuml;rde, schloss sich die Kommission allerdings nicht an; dies trotz der Tatsache, dass Falschangaben in einer Bewerbung gem. &sect; 1 Nr. 1 c) jener Ordnung Gegenstand eines entsprechenden Verfahrens sein k&ouml;nnen.<br>\nDie zahlreichen formalen Fragw&uuml;rdigkeiten waren Thema des ersten Teils. In diesem zweiten Teil soll es zun&auml;chst darum gehen, die drei Untersuchungsgegenst&auml;nde genauer anzusehen, die der Kommission betrachtenswert erschienen. Es zeigt sich: Selbst diese Sachverhalte untersuchte sie nachl&auml;ssig. Die Ignoranz, mit der das Rektorat der Universit&auml;t die Kommissionsarbeit verteidigte, wurde schlie&szlig;lich in einem Schreiben vom 3. August 2023 erneut zur Schau gestellt. Dieses Schreiben wird am Schluss dokumentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/inland\/colonia-insana-mauern-bis-der-arzt-fehlt\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Ex-&laquo;Titanic&raquo;-Chef Martin Sonneborn: &laquo;Ich habe den &ouml;ffentlichrechtlichen Rundfunk lange verteidigt, sehe aber immer weniger Gr&uuml;nde daf&uuml;r. Kritischen Journalismus sehe ich selten&raquo;<\/strong><br>\nMartin Sonneborn politisiert seit 2014 im Europaparlament, f&uuml;r eine Satire-Partei, die nicht nur Satire macht. Ein Interview &uuml;ber deutsche Humorprobleme, unlustige Gr&uuml;ne, Jan B&ouml;hmermann und den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk.<br>\nMartin Sonneborn war f&uuml;nf Jahre lang Chefredaktor des Satiremagazins &laquo;Titanic&raquo; und ist heute dessen Mitherausgeber. Man sei &laquo;pleite wie noch nie&raquo;, erkl&auml;rte die Redaktion k&uuml;rzlich, deshalb brauche man dringend 5000 neue Abos. Wenige Tage sp&auml;ter teilte die Chefredaktion mit, es seien genug Spenden eingegangen, um mindestens ein Jahr weiterzumachen. Martin Sonneborn sitzt seit 2014 f&uuml;r die Satire-Partei &laquo;Die Partei&raquo; im Europaparlament, den Zustand der deutschen Satire sieht er kritisch, auch weil die AfD seiner Meinung nach vieles besser macht. Die NZZ interviewt ihn schriftlich. F&uuml;r ein pers&ouml;nliches Treffen hat Sonneborn keine Zeit &ndash; er bearbeitet gerade die Druckfahnen seines neuen Br&uuml;ssel-Buches und ist verkatert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/martin-sonneborn-titanic-boehmermann-schmidt-humor-ld.1756874\">NZZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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