{"id":10444,"date":"2011-08-15T08:49:01","date_gmt":"2011-08-15T06:49:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10444"},"modified":"2011-08-15T08:49:01","modified_gmt":"2011-08-15T06:49:01","slug":"hinweise-des-tages-1446","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10444","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Frank Schirrmacher &ndash; &bdquo;Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat&ldquo;; Heiner Flassbeck &ndash; Warum die &Ouml;konomen die Welt nicht verstehen; Eurokrise; Paul Krugman &ndash; Es geht um Jobs, Dummerchen; Steuerabkommen mit der Schweiz; Hedge funds buying massive tracts of African farmland; Schweizer Nationalbank pr&uuml;ft wohl festes Wechselkursziel; Minil&ouml;hne f&uuml;r Leiharbeiter: Klagewelle rollt an; Nachtrag zu unserem Hinweis #10 vom 12. August; Krawalle in London und Finanzkrise: Wir und die Gier; Jugendproteste in Europa &ndash; Steht auf, wenn ihr eine Zukunft wollt; Fu&szlig;ball als T&auml;uschung: Profi wirft das Handtuch; Am Tisch mit Jean Ziegler, &bdquo;UN-Botschafter&ldquo;; R&ouml;sler will gelassen bleiben; PR vs. Journalismus &ndash; Im K&ouml;rper des Feindes; Crash im Mediensystem? &ndash; Die Panik-Berichterstattung zum Auf und Ab an der B&ouml;rse; Zu den &ldquo;Emp&ouml;rten&rdquo; kommen die &ldquo;Best&uuml;rzten&rdquo;; Der Gralsh&uuml;ther &ndash; eine Replik auf Michael H&uuml;thers &ldquo;Schuldenbremse f&uuml;r alle!&rdquo;; zu guter Letzt: Die Banken sind wieder unterwegs! (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Frank Schirrmacher &ndash; &bdquo;Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Heiner Flassbeck &ndash; Warum die &Ouml;konomen die Welt nicht verstehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Paul Krugman &ndash; Es geht um Jobs, Dummerchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Steuerabkommen mit der Schweiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Hedge funds buying massive tracts of African farmland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Schweizer Nationalbank pr&uuml;ft wohl festes Wechselkursziel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Minil&ouml;hne f&uuml;r Leiharbeiter: Klagewelle rollt an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Nachtrag zu unserem Hinweis #10 vom 12. August<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Krawalle in London und Finanzkrise: Wir und die Gier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Jugendproteste in Europa &ndash; Steht auf, wenn ihr eine Zukunft wollt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Fu&szlig;ball als T&auml;uschung: Profi wirft das Handtuch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Am Tisch mit Jean Ziegler, &bdquo;UN-Botschafter&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">R&ouml;sler will gelassen bleiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">PR vs. Journalismus &ndash; Im K&ouml;rper des Feindes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Crash im Mediensystem? &ndash; Die Panik-Berichterstattung zum Auf und Ab an der B&ouml;rse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Zu den &ldquo;Emp&ouml;rten&rdquo; kommen die &ldquo;Best&uuml;rzten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Der Gralsh&uuml;ther &ndash; eine Replik auf Michael H&uuml;thers &ldquo;Schuldenbremse f&uuml;r alle!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Zu guter Letzt: Die Banken sind wieder unterwegs!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=10444&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Frank Schirrmacher &ndash; &bdquo;Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat&ldquo;<\/strong><br>\nIm b&uuml;rgerlichen Lager werden die Zweifel immer gr&ouml;&szlig;er, ob man richtig gelegen hat, ein ganzes Leben lang. Gerade zeigt sich in Echtzeit, dass die Annahmen der gr&ouml;&szlig;ten Gegner zuzutreffen scheinen.<br>\nEin Jahrzehnt enthemmter Finanzmarkt&ouml;konomie entpuppt sich als das erfolgreichste Resozialisierungsprogramm linker Gesellschaftskritik. So abgewirtschaftet sie schien, sie ist nicht nur wieder da, sie wird auch gebraucht. Die Krise der sogenannten b&uuml;rgerlichen Politik, einer Politik, die das Wort B&uuml;rgertum so gekidnappt hat wie einst der Kommunismus den Proletarier, entwickelt sich zur Selbstbewusstseinskrise des politischen Konservatismus. [&hellip;]<br>\nDas politische System dient nur den Reichen? Das ist so ein linker Satz, der immer falsch schien, in England vielleicht etwas weniger falsch als im Deutschland Ludwig Erhards. Ein falscher Satz, so Moore, der nun pl&ouml;tzlich ein richtiger ist. &bdquo;Denn wenn die Banken, die sich um unser Geld k&uuml;mmern sollen, uns das Geld wegnehmen, es verlieren und aufgrund staatlicher Garantien daf&uuml;r nicht bestraft werden, passiert etwas Schlimmes. Es zeigt sich &ndash; wie die Linke immer behauptet hat &ndash;, dass ein System, das angetreten ist, das Vorankommen von vielen zu erm&ouml;glichen, sich zu einem System pervertiert hat, das die wenigen bereichert.&ldquo; [&hellip;]Angela Merkel war bisher nicht in der Lage, die moralischen Folgen der Krise in der Eurozone zu thematisieren. Das ist schlimm genug. Undenkbar, dass zu Zeiten Erhards nicht ein Selbstverst&auml;ndigungsprozess eingesetzt h&auml;tte. Daf&uuml;r fehlt der Partei augenscheinlich das Personal. Denn die Macht dazu fehlt ihr keinesfalls. &Uuml;ber das Wort &bdquo;Monster&ldquo; ist die politische Positionierung der Konservativen bis heute nicht hinausgekommen &ndash; und das las man fr&uuml;her und besser auf den &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo; des unverzichtbaren Albrecht M&uuml;ller, einst Vordenker von Willy Brandt. [&hellip;]<br>\nSchlie&szlig;lich: Der geradezu verantwortungslose Umgang mit dem demographischen Wandel &ndash; der endg&uuml;ltige Abschied von Ludwig Erhards aufstiegswilligen Mehrheiten &ndash; macht in seiner gespenstischen Abgebr&uuml;htheit einfach nur noch sprachlos. Ein B&uuml;rgertum, das seine Werte und Lebensvorstellungen von den &bdquo;gierigen Wenigen&ldquo; (Moore) missbraucht sieht, muss in sich selbst die F&auml;higkeit zu b&uuml;rgerlicher Gesellschaftskritik wiederfinden. Charles Moores Intervention zeigt, wie sie aussehen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C30351\/buergerliche-werte-ich-beginne-zu-glauben-dass-die-linke-recht-hat-30484461.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Chapeau Herr Schirrmacher, da ist Ihnen ein bemerkenswerter Artikel gelungen. Uns ist bekannt, dass Frank Schirrmacher die NachDenkSeiten seit l&auml;ngerer Zeit regelm&auml;&szlig;ig verfolgt. Um so erfreulicher finden wir es, dass er die NachDenkSeiten und namentlich Albrecht M&uuml;ller lobend erw&auml;hnt.<br>\nDer <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/politics\/8655106\/Im-starting-to-think-that-the-Left-might-actually-be-right.html\">Kommentar von Charles Moore<\/a>, auf den Schirrmacher sich bezieht, ist &uuml;brigens auch sehr lesenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck &ndash; Warum die &Ouml;konomen die Welt nicht verstehen<\/strong><br>\nDie Mehrheit macht Staatsschulden und Inflations&auml;ngste f&uuml;r die Krise verantwortlich. Weit gefehlt! Ursache sind zu niedrige L&ouml;hne und zu wenig privater Konsum.<br>\nIn diesen Tagen der Angst an den B&ouml;rsen kann man es wieder im Detail verfolgen: das Ph&auml;nomen, dass die Mehrheit der &Ouml;konomen die Welt &uuml;berhaupt nicht mehr versteht. Statt f&uuml;r Aufkl&auml;rung zu sorgen, verst&auml;rken sie lediglich die allgemeine Kakofonie dramatisch und verunsichern die &ouml;konomischen Laien, die &uuml;blicherweise als Wirtschaftspolitiker agieren, noch mehr.Warum gibt es schon wieder einen Crash an den Aktien- und Rohstoffm&auml;rkten, so kurz nach der Jahrhundertkrise des Jahres 2008? Offensichtlich, weil die Weltwirtschaft zu stagnieren oder einzubrechen droht. Aber warum? Hatten nicht fast alle &ldquo;Experten&rdquo; erwartet, dass nach der Krise ein langer Aufschwung in Gang kommt, der f&uuml;r solide Gewinne und Einkommenszuw&auml;chse &uuml;ber steigende Besch&auml;ftigung sorgt? Warum kommt trotz der damals gro&szlig; geschnittenen Anregungsprogramme und einer historisch einmalig expansiven Geldpolitik kein sich selbst tragender Aufschwung in Gang?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:finanzkrise-warum-die-oekonomen-die-welt-nicht-verstehen\/60090275.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Flassbeck\/Spiecker: The Euro &ndash; a Story of Misunderstanding<\/strong><br>\nFrom the very beginning of the European Monetary Union the crucial institutions, the European Commission and the European Central Bank, led by mainstream economic thinking, were not up to their task of controlling the core of the system effectively. A huge gap in competitiveness among the member states has arisen due to German wage-dumping policy on the one hand and, on the other, wage growth in Southern Europe which is above the growth of productivity plus the infl ation target of 2%. A European-wide coordination of wage policy is the only promising way to close this gap. However, as wages and competitiveness are not high on the agenda of the politicians responsible and their advisers, time to save the euro is running out.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/110812_Flassbeck_Intereconomics.pdf\">Intereconomics 2011 [PDF &ndash; 135 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>George Soros &ndash; Halbherziges Europa<\/strong><br>\nFinanzinvestor George Soros warnt in seinem Gastbeitrag f&uuml;r das Handelsblatt vor den Folgen einer unkalkulierbaren Bankenkrise. [&hellip;]<br>\nDie Euro-Krise hatte ihren Ursprung in der Entscheidung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, f&uuml;r Zahlungsausf&auml;lle nicht die Europ&auml;ische Union, sondern jeweils die einzelnen L&auml;nder b&uuml;rgen zu lassen. Und es war das deutsche Z&ouml;gern, das die Griechenland-Krise verst&auml;rkte und zu der Ansteckung f&uuml;hrte, die sie in eine Existenzkrise f&uuml;r Europa verwandelte. Nur Deutschland kann die Dynamik des europ&auml;ischen Zerfalls umkehren. [&hellip;]<br>\nDer einzige Weg, wie Europa dieser Falle entgehen kann, besteht darin, die Reaktionen der Finanzm&auml;rkte vorwegzunehmen, statt ihrem Druck im Nachhinein stattzugeben. Dies w&uuml;rde eine intensive Debatte erfordern, insbesondere in Deutschland, das als gr&ouml;&szlig;te und mit dem h&ouml;chsten Rating bewertete Volkswirtschaft der EU in die Lage gedr&auml;ngt wurde, &uuml;ber die Zukunft Europas entscheiden zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/george-soros-geisselt-merkels-euro-politik\/4491070.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Aus der Sicht eines &bdquo;Finanzinvestors&ldquo; (eine freundliche Umschreibung f&uuml;r &bdquo;Spekulant&ldquo;) hat Soros sicherlich Recht. Er negiert jedoch sowohl die volkswirtschaftlichen Gr&uuml;nde, die die Euro-Krise erm&ouml;glicht haben, als auch die Auswirkungen der Finanzkrise, die erst zu der horrenden Schieflage in den &ouml;ffentlichen Haushalten gef&uuml;hrt haben.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Finanzkrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Spekulanten wetten auf den Weltuntergang<\/strong><br>\nAngesichts der Finanzmarktspekulationen gegen Frankreich und Deutschland fordert der Direktor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, ein verbot des Handels mit Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps, kurz: CDS). Die einzig rationale Motivation der Anbieter und K&auml;ufer von CDS k&ouml;nne gegenw&auml;rtig nur deren gewinntr&auml;chtiger Weiterverkauf an Gutgl&auml;ubige sein. &bdquo;Das aber ist kein produktiver Handel, sondern ein mieses Wettspiel, das  schlicht verboten geh&ouml;rt&ldquo;, sagte Horn Handelsblatt Online. Unter Investoren geht nicht nur die Angst um, dass die Euro-Schuldenkrise weitere L&auml;nder erfasst und in den Abw&auml;rtsstrudel rei&szlig;t. Zudem bezweifeln immer mehr Anleger, dass europ&auml;ische Politiker die Krise in den Griff kriegen. Versch&auml;rft wird die Krise durch spekulative Investoren, die auf den Kollaps von Staaten und Banken wetten. &bdquo;Wenn Panik herrscht, setzt der Verstand aus, denn diese CDS sind gleichsam Wetten auf den Weltuntergang&ldquo;, sagte IMK-Chef Horn dazu. Wenn sowohl die Bundesregierung  als auch die franz&ouml;sische Regierung  in die Verlegenheit  k&auml;men, ihre Schulden nicht  mehr  bedienen zu k&ouml;nnen, dann seien die meisten Regierungen  inklusive  der USA und Japan schon l&auml;ngst zahlungsunf&auml;hig. &bdquo;Es  geh&ouml;rt nicht viel Phantasie dazu vorherzusagen, dass dann die Finanzm&auml;rkte  insgesamt zusammengebrochen sein werden&ldquo;, so Horn. &bdquo;Daher w&uuml;rden die  Besitzer einer CDS in dieser Situation mit hoher Wahrscheinlichkeit  v&ouml;llig leer ausgehen, weil diejenigen, die die CDS begeben haben, selbst pleite sind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/spekulanten-wetten-auf-den-weltuntergang\/4490188.html?p4490188=all\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Paul Krugman &ndash; The Hijacked Crisis<\/strong><br>\nHas market turmoil left you feeling afraid? Well, it should. Clearly, the economic crisis that began in 2008 is by no means over. But there&rsquo;s another emotion you should feel: anger. For what we&rsquo;re seeing now is what happens when influential people exploit a crisis rather than try to solve it.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2011\/08\/12\/opinion\/the-hijacked-crisis.html?_r=1\">New York Times<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; Es geht um Jobs, Dummerchen<\/strong><br>\nBislang ging es in den USA sowohl den Republikanern als auch den Demokraten immer um den Schuldenabbau. Das muss sich jetzt allerdings unbedingt &auml;ndern. [&hellip;]<br>\nDer Anstieg der dauerhaften Arbeitslosigkeit wird die zuk&uuml;nftigen Eink&uuml;nfte des Staates reduzieren; wir handeln also noch nicht einmal finanzpolitisch gesehen vern&uuml;nftig. Weitaus wichtiger ist jedoch: Es ist eine Katastrophe f&uuml;r die betroffenen Menschen.<br>\nWarum sollten wir von dieser Katastrophe &uuml;berrascht sein? Woher soll denn das Wachstum kommen? Verbraucher, die immer noch die w&auml;hrend der Immobilienblase angeh&auml;uften Schulden abtragen, sind nicht bereit, Geld auszugeben. Unternehmen sehen angesichts der mangelnden Nachfrage keinen Grund zu expandieren. Und dank der Defizitbesessenheit hat die Regierung sich zur&uuml;ckgezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/es-geht-um-jobs--dummerchen\/-\/1472602\/9534896\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuerabkommen mit der Schweiz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Abkommen mit der Schweiz sch&uuml;tzt Steuers&uuml;nder<\/strong><br>\nDas Abkommen mit der bisherigen Steueroase Schweiz &uuml;ber Schwarzgeldkonten sorgt f&uuml;r &Auml;rger. Nach SPIEGEL-Informationen unterbindet es im Moment der Unterzeichnung die Fahndung nach deutschen Steuerhinterziehern. SPD-Finanzexperte Joachim Po&szlig; h&auml;lt den Passus f&uuml;r inakzeptabel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,780083,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Rudolf Elmer &ndash; Brandbrief aus der Zelle<\/strong><br>\nEr hat Steuers&uuml;nder auffliegen lassen, mit Wikileaks zusammengearbeitet &ndash; und kam daf&uuml;r in Untersuchungshaft. Jetzt keilt der ber&uuml;chtigtste Schweizer Bankenkritiker gegen das Steuerabkommen mit Deutschland. Die Vorschriften lie&szlig;en sich leicht umgehen &ndash; und trieben Steuerfl&uuml;chtlinge erst recht in die Arme &ldquo;der Verschleierungs- und Verdunkelungsoasen&rdquo;. [&hellip;]<br>\nElmer r&uuml;gte den Ablasshandel in einem Aufsatz als &ldquo;Fata Morgana f&uuml;r das Volk und Befreiungsschlag f&uuml;r die M&auml;chtigen&rdquo;. Als er sein zehnseitiges Schriftst&uuml;ck aber verschicken wollte, stoppte ihn die Staatsanwaltschaft, da sie ihre Ermittlungen gef&auml;hrdet sah.<br>\nJetzt hat Elmers Beitrag die S&uuml;ddeutsche Zeitung erreicht. Der fr&uuml;here leitende Angestellte der Bank Julius B&auml;r, der einst lange in der Steueroase der Cayman-Inseln arbeitete, warnt davor, wie leicht Schwarzgeldbesitzer auch die neuen Regeln umgehen k&ouml;nnten. Das j&uuml;ngste Steuerabkommen zwischen Bern und Berlin greift n&auml;mlich nur, wenn der Inhaber eines Verm&ouml;gens klar identifiziert werden kann und Deutscher ist.<br>\nGleichzeitig aber stellen die Steueroasen in aller Welt Trusts, Aktiengesellschaften, Stiftungen, Hedge-Fonds bereit &ndash; lauter windige Rechtsformen, mit denen Verm&ouml;gende sich dem Fiskus entziehen k&ouml;nnen. &ldquo;Damit kennen Schweizer Banken die Identit&auml;t der wahren Beg&uuml;nstigten in vielen F&auml;llen nicht&rdquo;, moniert Elmer. Er vermutet, dass die Abgeltungssteuer nicht zu einer gerechteren, umfassenden Besteuerung f&uuml;hren werde, &ldquo;sondern eher eine weitere Flucht in die Konstrukte der Verschleierungs- und Verdunkelungsoasen bewirken wird&rdquo;. Daf&uuml;r haben Interessierte bis 2013 Zeit. Wer sich rechtzeitig vermummt, kann sich auch die neueste Steuer sparen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/kritik-am-steuerabkommen-mit-der-schweiz-brandbrief-aus-der-zelle-1.1130965\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rudolf Elmer &ndash; Aus Untersuchungshaft entlassen<\/strong><br>\nBankenkritiker und Whistleblower auf freiem Fuss.<br>\nNach 187 Tagen in Untersuchungshaft ist der Bankenkritiker und Whistleblower Rudolf Elmer wieder auf freiem Fuss. Corinne Bouvard, Sprecherin der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z&uuml;rich, best&auml;tigt die Recherchen der Zeitung &ldquo;Der Sonntag&rdquo;. Elmer konnte das Bezirksgef&auml;ngnis Winterthur schon am 25. Juli verlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.persoenlich.com\/news\/show_news.cfm?newsid=96738\">Persoenlich.com<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Protest gegen Steueramnestie-Abkommen mit der Schweiz<\/strong><br>\nAktivisten des Kampagnennetzwerkes Campact protestierten heute vor dem Brandenburger Tor gegen das geplante Steueramnestie-Abkommen mit der Schweiz. Eine Darstellerin mit &uuml;berlebensgro&szlig;er Merkel-Maske verteilte gegen Centbetr&auml;ge &bdquo;Freibriefe&ldquo; f&uuml;r schlangestehende Steuers&uuml;nder. Auf einem gro&szlig;en Transparent war zu lesen: &bdquo;Steuerflucht war noch nie so g&uuml;nstig. Die Bundesregierung&ldquo;. Dahinter demonstrierten B&uuml;rger lautstark mit Schildern. Die Aktion wurde vom Netzwerk Steuergerechtigkeit (Tax Justice Network) unterst&uuml;tzt.<br>\nDurch das neue Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz kommen Steuerbetr&uuml;ger mit einem geringen Abschlag straffrei davon, und ihre Identit&auml;t bleibt f&uuml;r die deutschen Beh&ouml;rden weiter verborgen&ldquo;, sagte Susanne Jacoby von Campact. &bdquo;Steuers&uuml;nder erhalten so einen Freibrief, w&auml;hrend die ehrlichen Steuerzahler mal wieder die Dummen sind.&ldquo; Jacoby kritisierte zudem, dass Bundesfinanzminister Sch&auml;uble (CDU) durch die bilateral vereinbarte Abgeltungssteuer ein gemeinsames Vorgehen der EU gegen die Steuerflucht unm&ouml;glich mache. &bdquo;Statt dieses Amnestie-Abkommens brauchen wir einen automatischen Informationsaustausch zwischen der Schweiz und allen EU-Staaten. Nur so kann Steuerbetrug wirksam verfolgt werden&ldquo;, sagte Jacoby.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.com\/2011\/08\/protest-gegen-steueramnestie-abkommen.html\">tax justice network<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hedge funds buying massive tracts of African farmland<\/strong><br>\nOver 148 million acres of farmland in Africa have been purchased by Western hedge funds in the last three years.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pri.org\/stories\/world\/africa\/hedge-funds-buy-massive-tracts-of-farm-land-5343.html\">Public Radio International<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schweizer Nationalbank pr&uuml;ft wohl festes Wechselkursziel<\/strong><br>\nDie Schweiz &auml;chzt unter dem starken Franken, der zum Euro fast die Parit&auml;t erreicht hat. Die Nationalbank steht angeblich kurz davor, ein festes Wechselkursziel auszugeben. Zwischen der Zentralbank und der Regierung in Bern gl&uuml;hen die Telefondr&auml;hte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:starker-franken-schweizer-nationalbank-prueft-wohl-festes-wechselkursziel\/60091327.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Minil&ouml;hne f&uuml;r Leiharbeiter: Klagewelle rollt an<\/strong><br>\nJahrelang haben Leiharbeitsfirmen Mitarbeiter nach Tarifen der &ldquo;Christlichen Gewerkschaft f&uuml;r Zeitarbeit und Personalserviceagenturen&rdquo; (CGZP) mit Minil&ouml;hnen abgespeist. Nachdem das Bundesarbeitsgericht (BAG) der CGZP Ende 2010 die Tariff&auml;higkeit abgesprochen hat, erstreiten sich jetzt immer mehr betroffene Besch&auml;ftigte vor Gericht satte Nachzahlungen. Daraus k&ouml;nnte sich eine wahre Klagewelle entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaft.t-online.de\/leiharbeit-klagewelle-gegen-miniloehne-rollt\/id_48706150\/index\">T-Online-News<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Dass ein &ldquo;C&rdquo; im Namen nicht unbedingt N&auml;chstenliebe verspricht, kennen wir auch von unseren go&szlig;en Volksparteien, wobei die Bezeichnung &ldquo;Voks&rdquo;-Partei vielleicht auch mal hinterfragt werden sollte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nachtrag zu unserem <a href=\"?p=10430#h10\">Hinweis #10 vom 12. August<\/a><\/strong><br>\nZitat aus: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Jugendarbeitslosigkeit\/!76126\/\">taz &ndash; Dank dem Kinderknick<\/a>\n<blockquote><p>&ldquo;Entscheidend f&uuml;r das gute Abschneiden aber ist die viel bejammerte demografische Entwicklung in der Bundesrepublik. Denn die L&auml;nder mit vielen jungen Leuten ohne Arbeit haben eben auch sehr viele junge Leute: In Spanien sind rund 20 Prozent unter 25 Jahren, in Deutschland gerade mal 11 Prozent. Nachdem Deutschland das kinder&auml;rmste Land Europas ist, d&uuml;rfte sich an dieser Verteilung auch nicht so schnell etwas &auml;ndern.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Krawalle in London und Finanzkrise: Wir und die Gier<\/strong><br>\nDie Randalierer in London sind Verbrecher: Sie nehmen sich, was sie kriegen k&ouml;nnen. Aber haben sie nicht Vorbilder im unkontrollierten Kapitalismus?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/panorama\/krawalle-in-london-und-finanzkrise-wir-und-die-gier-1715719.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jugendproteste in Europa &ndash; Steht auf, wenn ihr eine Zukunft wollt<\/strong><br>\nImmer mehr junge Menschen gehen in ganz Europa auf die Stra&szlig;en. Meist l&auml;uft das friedlicher ab als vor kurzem in Gro&szlig;britannien. Aber eines eint die britischen Ausschreitungen mit den &uuml;berall in Europa aufflammenden Protestbewegungen: das Gef&uuml;hl, hoffnungslos abgeh&auml;ngt zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/jugendproteste-in-europa-steht-auf-wenn-ihr-eine-zukunft-wollt-1.1130989\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Stellt sich nur die Frage, warum die deutsche Jugend es nicht f&uuml;r n&ouml;tig h&auml;lt, aufzubegehren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fu&szlig;ball als T&auml;uschung: Profi wirft das Handtuch<\/strong><br>\nEin Fu&szlig;ballspieler als Kapitalismuskritiker. Die Aussagen des spanischen Profis Javi Poves &uuml;ber Korruption, Geldgier im Fu&szlig;ball und seine bildungsfaulen Kollegen haben in seinem Heimatland viel Staub aufgewirbelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/web.de\/magazine\/sport\/fussball\/international\/13429122-fussball-als-taeuschung-profi-wirft-das-handtuch.html\">Web.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Am Tisch mit Jean Ziegler, &bdquo;UN-Botschafter&ldquo;<\/strong><br>\nDer Schweizer Soziologieprofessor Jean Ziegler ist im wahrsten Sinne des Wortes ein &bdquo;zorniger alter Mann&ldquo;. Im &bdquo;Doppel-Kopf&ldquo;- Gespr&auml;ch beschreibt er seinen erbitterten Kampf gegen den Hunger in der Welt, die Ausbeutung und das Kapital, den er seit 50 Jahren.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/radio\/hr2\/index.jsp?rubrik=9902&amp;key=standard_document_42180107\">hr2\/Kultur (Programmhinweis)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/hr2_doppelkopf\/hr2_doppelkopf_20110811.mp3\">hr2\/Kultur (Audio-Podcast, mp3, ca. 20 MB, ca. 43 Minuten)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>R&ouml;sler will gelassen bleiben<\/strong><br>\n&Uuml;ber 14 Prozent bei der Bundestagswahl, heute ziemlich unten: Die Liberalen. Der neue FDP-Chef Philipp R&ouml;sler trat mit dem Versprechen an: &ldquo;Ab heute werden wir liefern.&rdquo; Dieses und weitere Ansagen der Parteichefs im Sommerinterview-Faktencheck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1411070\/Roesler-Nicht-nervoes-machen-lassen#\/beitrag\/video\/1411070\/Roesler-Nicht-nervoes-machen-lassen\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das ZDF Sommerinterview mit R&ouml;sler war ein typisches Beispiel f&uuml;r einen Journalismus der heftig bellt, aber nicht bei&szlig;t. Das einzig Kritische, das der doch immer so forsch auftretende Thomas Walde R&ouml;sler entgegenhielt, das waren pauschale kritische Vorw&uuml;rfe aus den eigenen Reihe, etwa von R&ouml;slers Parteifreund Wolfgang Kubicki oder von Seiten des FDP-nahen Bundesverbandes der Industrie. So blieb Walde einmal mehr die Rolle des Stichwortgebers daf&uuml;r, dass R&ouml;sler inhaltsleer irgendwelche &Uuml;berschriften von politischen Vorhaben aufsagen konnte: Das &bdquo;Terrorismusbek&auml;mpfungserg&auml;nzungsgesetz&ldquo;, innere Sicherheit,  &auml;rztliche Versorgung auf dem Lande, in der Wirtschaftspolitik seien viele Vorschl&auml;ge geliefert worden, zur Unsicherheit der M&auml;rkte habe man gute Beschl&uuml;sse gefasst etc.. Keine einzige Nachfrage in der Sache. So als wisse Walde gar nicht, um was es dabei inhaltlich geht. So als brauche man diese Vorhaben in der Sache gar nicht kritisieren. So konnte sich R&ouml;sler ohne sachlichen Einwand selbst belobigen.<br>\nWenn Walde &uuml;berhaupt in der Sache nachhakte, dann in der Frage der Euro-Krise. Da vertrat Walde die dogmatische monetaristische Position der Bundesbank und schwadronierte von der &bdquo;Transfer- und der Haftungsunion&ldquo;, er griff also eher von rechts an. Aber auch da entlie&szlig; er R&ouml;sler mit dem Hinweis, dass die EZB unabh&auml;ngig und ihre Politik von ihm nicht zu bewerten sei. Die Systemstabilisierung sei mit den Beschl&uuml;ssen vom Juli gut gelungen. Und das, obwohl wie bei einem Schwelbrand im Moor jeden Tag an einer anderen Stelle ein neues Feuer aufflammt.<br>\nAuch bei der Steuersenkungsdiskussion hat Walde nur auf Meinungsunterschiede zwischen dem Finanzminister und der FDP verwiesen; selbst die banale Frage warum man Steuersenkungen &uuml;ber Kredite finanzieren soll, fiel ihm nicht ein. R&ouml;sler konnte mit der wahnwitzigen Behauptung entkommen: Wir k&ouml;nnen beides: Wachstum und Steuersenkungen.<br>\nF&uuml;r R&ouml;sler ist alles in Europa wieder in Ordnung, wenn nur durchgesetzt wird, dass jeder Staat der EU eine &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; einf&uuml;hrt. So schlicht ist die Weltsicht des Vizekanzlers.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>PR vs. Journalismus &ndash; Im K&ouml;rper des Feindes<\/strong><br>\nWie sich bekannte Journalisten vor den Karren der privaten PR-Hochschule Quadriga spannen lassen. Und dar&uuml;ber eher einsilbig Auskunft geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/PR-vs-Journalismus\/!76174\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Crash im Mediensystem? &ndash; Die Panik-Berichterstattung zum Auf und Ab an der B&ouml;rse<\/strong><br>\nDas Auf und Ab an den B&ouml;rsen f&uuml;hrte auch in der deutschen Berichterstattung zu einem emotionalen Auf und Ab, das so schon lange nicht mehr in dieser Weise zu beobachten war.  Leser, H&ouml;rer und Zuschauer blieben einmal mehr ratlos zur&uuml;ck, was das denn nun alles mit ihnen pers&ouml;nlich zu tun habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2011\/08\/13\/dlf_20110813_1708_8a67f529.mp3\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu den &ldquo;Emp&ouml;rten&rdquo; kommen die &ldquo;Best&uuml;rzten&rdquo;<\/strong><br>\nDas Manifest best&uuml;rzter &Ouml;konomen ist in Frankreich inzwischen zum Bestseller geworden<br>\nMit den Turbulenzen an den Finanzm&auml;rkten, in die immer st&auml;rker auch Frankreich hineingezogen wird, ist auch ein kleines B&uuml;chlein beim Nachbarn zum Bestseller geworden. Im &ldquo;Manifeste d&rsquo;&eacute;conomistes atterr&eacute;s&rdquo; machen &ldquo;best&uuml;rzte Wirtschaftswissenschaftler&rdquo; die Macht der Finanzm&auml;rkte und den Neoliberalismus f&uuml;r die Entwicklungen an den Finanzm&auml;rkten verantwortlich. Sie weisen darauf hin, dass hier lediglich Glaubenss&auml;tze als scheinbare wissenschaftliche Erkenntnisse verkauft werden. Sie sprechen von einer &ldquo;Unterordnung unter eine Diktatur&rdquo; die zur &ldquo;Beruhigung der M&auml;rkte&rdquo; dienen soll und r&auml;umen mit 10 falschen &ldquo;offenkundigen Tatsachen&rdquo; auf. Sie fordern eine Kontrolle der Finanzm&auml;rkte, um eine sozial gerechte Entwicklung zu erm&ouml;glichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/35\/35302\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Der Gralsh&uuml;ther &ndash; eine Replik auf Michael H&uuml;thers &ldquo;Schuldenbremse f&uuml;r alle!&rdquo;<\/strong><br>\nZur Hochzeit der Finanz- und Wirtschaftskrise &ndash; oder sprechen wir in Anbetracht der gegenw&auml;rtigen Ereignisse besser von der vorherigen Finanz- und Wirtschaftskrise &ndash; war es still um ihn geworden. Fast hatten wir ihn schon vergessen, immerhin einen der bekanntesten Gralsh&uuml;ter der deutschen Volkswirtschaftsleere (kein Schreibfehler!). Jetzt meldet er sich zur&uuml;ck: Michael H&uuml;ther, seines Zeichens Direktor des arbeitgebernahen Instituts bzw. Lobbyvereins der deutschen Wirtschaft in K&ouml;ln und Honorarprofessor an der European Business School in Oestrich-Winkel. Das Schwert, mit dem sich dieser &ndash; um im Bild zu bleiben &ndash; schwarze Ritter deutscher &Ouml;konomenzunft gleichsam sch&uuml;tzend vor die ganze Welt stellt: Die Schuldenbremse. Sein Schlachtruf: &ldquo;Schuldenbremse f&uuml;r Alle!&rdquo; Sein Anspruch: &ldquo;Eine genaue Analyse der Ursachen.&rdquo; Nichts Geringeres als eine &ldquo;grunds&auml;tzliche Neubewertung der Staatsverschuldung&rdquo; verlangt H&uuml;ther und sagt einen &ldquo;Paradigmenwechsel in der Finanzpolitik&rdquo; voraus. Sein Paradigma klingt allerdings ziemlich altbacken, und sein Schlachtruf, der seinem Gastbeitrag auf Spiegel-online als &Uuml;berschrift dient, hat ihn ja auch bereits verraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=166&amp;Itemid=2\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Die Banken sind wieder unterwegs!<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" width=\"470\" src=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikaturen\/kari_20110814_Randale_kol.gif\" alt=\"Die Banken sind wieder unterwegs!\" title=\"Die Banken sind wieder unterwegs!\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/stuttmann.de\/\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Frank Schirrmacher &ndash; &bdquo;Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat&ldquo;; Heiner Flassbeck &ndash; Warum die &Ouml;konomen die Welt nicht verstehen; Eurokrise; Paul Krugman &ndash; Es geht um Jobs, Dummerchen; Steuerabkommen mit der Schweiz; Hedge funds buying massive tracts of African farmland; Schweizer Nationalbank pr&uuml;ft wohl festes Wechselkursziel;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10444\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10444","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10444","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10444"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10444\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10447,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10444\/revisions\/10447"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10444"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10444"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10444"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}