{"id":104481,"date":"2023-09-29T08:10:18","date_gmt":"2023-09-29T06:10:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481"},"modified":"2023-09-29T08:10:18","modified_gmt":"2023-09-29T06:10:18","slug":"hinweise-des-tages-4453","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h01\">Deutsche Wirtschaft schrumpft 2023 deutlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h02\">&bdquo;Gewinninflation&ldquo; in vier Wirtschaftsbereichen treibt Teuerung in Deutschland erheblich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h03\">Cum-ex-Chefermittlerin muss F&auml;lle und Mitarbeiter abgeben <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h04\">Vom Stellungskrieg zum Waffenstillstand?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h05\">So beginnen Selenskyjs Verb&uuml;ndete ihm zu schaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h06\">Nord Stream: Es ist an der Zeit, &uuml;ber Verrat zu reden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h07\">NATO probt Feindfahrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h08\">Zeichen an die Welt: China geht auf Syrien zu.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h09\">Gericht h&auml;lt Habecks Atomkraft-Akten f&uuml;r unvollst&auml;ndig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h10\">Fl&uuml;ssig-Erdgas von R&uuml;gen bleibt &uuml;berfl&uuml;ssig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h11\">Steigende Miet- und Nebenkosten: So hart trifft die Energiekrise Studierende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h12\">Osten weiter hinten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h13\">Ungew&ouml;hnlich viele Arbeitsunf&auml;lle bei Tesla in Gr&uuml;nheide: Gewerkschafter f&uuml;rchtet Todesfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h14\">US-Unternehmen setzt gegen den Klimawandel Schwefeldioxid in der Stratosph&auml;re frei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104481#h15\">&bdquo;Mit Long Covid sch&uuml;rt man nur noch Angst&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutsche Wirtschaft schrumpft 2023 deutlich<\/strong><br>\nDie f&uuml;hrenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognose f&uuml;r die deutsche Wirtschaft erneut gesenkt. F&uuml;r das laufende Jahr wird ein R&uuml;ckgang von 0,6 Prozent vorhergesagt. Das Ende des Abschwungs sei jedoch in Sicht.<br>\nNoch im Fr&uuml;hjahr haben sich Wirtschaftsforscher optimistischer gezeigt &ndash; doch jetzt im Herbst rechnen sie mit einem R&uuml;ckgang der Wirtschaftsleistung. Die f&uuml;hrenden Wirtschaftsforschungsinstitute senkten ihre Prognose f&uuml;r die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts. Statt des bislang erwarteten Wachstums von 0,3 Prozent wird nun f&uuml;r das laufende Jahr ein R&uuml;ckgang von 0,6 Prozent vorhergesagt, das geht aus der am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Gemeinschaftsdiagnose f&uuml;r die Bundesregierung hervor.<br>\n&raquo;Der wichtigste Grund daf&uuml;r ist, dass sich die Industrie und der private Konsum langsamer erholen, als wir im Fr&uuml;hjahr erwartet haben&laquo;, sagte Oliver Holtem&ouml;ller, stellvertretender Pr&auml;sident am Leibniz-Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH).<br>\nDer starke Anstieg der Energiepreise 2022 habe die Erholung von der Coronapandemie abgew&uuml;rgt, die Inflation entziehe den Haushalten Kaufkraft und die j&uuml;ngsten Leitzinserh&ouml;hungen belasteten die Bauwirtschaft, hie&szlig; es weiter. Die Stimmung in den Unternehmen habe sich zuletzt erneut verschlechtert, dazu trage auch politische Unsicherheit bei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/konjunkturprognose-deutsche-wirtschaft-schrumpft-2023-um-0-6-prozent-a-353a8756-a6f9-4053-ba14-558e7307d023\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Nachricht m&uuml;sste eigentlich ganz oben stehen und die Frage diskutiert werden, welchen Anteil die Ampelregierung an der Entwicklung hat und was getan werden k&ouml;nnte, um den Trend umzukehren. Stattdessen bekommt man etwa auf tagesschau.de den ARD-DeutschlandTrend mit der Frage serviert: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-extra-afd-100.html\">Wie rechts denkt Deutschland?<\/a> oder es wird dar&uuml;ber berichtet, dass der Finanzminister die <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/christian-lindner-vergleicht-letzte-generation-mit-der-afd-a-ea5cc334-9389-4275-93c9-759e29e4f129\">Klimaaktivisten mit der AfD vergleicht<\/a> und sagt, dass deren Programme die deutsche Wirtschaft ruinieren w&uuml;rden, so als ob sie und nicht er Regierungsverantwortung tr&uuml;gen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Gewinninflation&ldquo; in vier Wirtschaftsbereichen treibt Teuerung in Deutschland erheblich<\/strong><br>\nEin kr&auml;ftiges Wachstum bei den Gewinnen von Unternehmen in einigen Branchen ist ein wichtiger Grund daf&uuml;r, dass die Inflation in Deutschland seit Anfang 2021 stark angestiegen ist und das Inflationsziel der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) weit &uuml;berschreitet. Neben den Preisschocks von den internationalen Energie- und Nahrungsmittelm&auml;rkten nach dem russischen &Uuml;berfall auf die Ukraine hat eine &bdquo;Gewinninflation&ldquo; damit wesentlich dazu beigetragen, dass die Teuerungsraten im vergangenen und in diesem Jahr sehr hoch waren und sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Trotz der deutlichen gesamtwirtschaftlichen Wirkung konzentriert sich das Ph&auml;nomen auf einen relativ kleinen Teil der Wirtschaft. Auff&auml;llig ist der Anstieg der nominalen St&uuml;ckgewinne in vier Wirtschaftsbereichen verlaufen: Am Bau, im von der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) so zusammengefassten Gro&szlig;bereich &bdquo;Handel, Verkehr und Gastgewerbe&ldquo; sowie etwas abgeschw&auml;cht im Bereich &bdquo;Produzierendes Gewerbe ohne Bau- und Verarbeitendes Gewerbe&ldquo;, zu dem die Energieerzeugung geh&ouml;rt, und in der Landwirtschaft. Vor allem in den ersten beiden Bereichen sind nach der neuen Analyse des IMK nicht nur die Gewinne stark gewachsen, sie stiegen auch st&auml;rker als in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern und ihre Entwicklung lief jener der L&ouml;hne voraus, sodass man hier von einer durch Gewinnsteigerungen induzierten Inflation sprechen kann. In anderen Branchen, etwa weiten Teilen der Industrie, stiegen die Gewinnmargen dagegen lediglich moderat, so dass von ihnen kein besonderer Inflationsdruck ausging.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-gewinninflation-in-vier-wirtschaftsbereichen-treibt-teuerung-in-deutschland-erheblich-52307.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Cum-ex-Chefermittlerin muss F&auml;lle und Mitarbeiter abgeben<\/strong><br>\nDer nordrhein-westf&auml;lische Justizminister Benjamin Limbach verteidigt seine Pl&auml;ne zum Umbau der K&ouml;lner Staatsanwaltschaft. Seine Kritiker kann er damit nicht &uuml;berzeugen. Sie bef&uuml;rchten massive Behinderungen bei der Aufkl&auml;rung von Deutschlands gr&ouml;&szlig;tem Steuerskandal.<br>\nDie lobenden Worte waren schwach dosiert. &ldquo;Ich habe mehrfach von der exzellenten Arbeit des Cum-ex-Teams berichtet und stehe auch weiterhin dahinter&rdquo;, sagte Benjamin Limbach (53; Die Gr&uuml;nen) an diesem Mittwoch vor dem Rechtsausschuss im D&uuml;sseldorfer Landtag. Der nordrhein-westf&auml;lische Justizminister verteidigte dort eine &auml;u&szlig;erst umstrittene Entscheidung, die sich bereits seit mehr als einer Woche abzeichnet. Die Abteilung der renommierten Ermittlerin Anne Brorhilker (50), die mit ihrem Team ma&szlig;geblich f&uuml;r die Aufkl&auml;rung von Deutschlands gr&ouml;&szlig;ten Steuerskandal zust&auml;ndig ist, soll aufgeteilt werden. Brorhilker muss voraussichtlich einen Teil ihrer Mitarbeiter und ihrer F&auml;lle an einen zweiten, gleichberechtigten Hauptabteilungsleiter abgeben &ndash; de facto kommt das einer Entmachtung gleich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/cum-ex-chefermittlerin-muss-faelle-und-mitarbeiter-abgeben-a-1c086115-40d3-45df-945e-63de29b96057\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vom Stellungskrieg zum Waffenstillstand?<\/strong><br>\nW&auml;hrend der russische Angriffskrieg in der Ukraine milit&auml;risch in einem Patt steckt, geht das Leiden in der Bev&ouml;lkerung weiter und die Eskalationsgefahr bleibt ungebannt. H&ouml;chste Zeit &uuml;ber Wege an den Verhandlungstisch nachzudenken.<br>\nDiese Anfang September 2023 verfassten Ausf&uuml;hrungen zu m&ouml;glichen Auswegen aus dem Ukrainekrieg beruhen auf Einsch&auml;tzungen, die sp&auml;testens seit November 2022 so oder &auml;hnlich auch von f&uuml;hrenden Milit&auml;rs westlicher Staaten vorgetragen werden sowie von unabh&auml;ngigen Milit&auml;rexperten, die nicht im Sold regierungsnaher Denkfabriken stehen.<br>\nWeder Russland noch die Ukraine k&ouml;nnen diesen Krieg mit milit&auml;rischen Mitteln f&uuml;r sich entscheiden und die seit Februar 2022 von den Regierungen in Moskau und Kiew &ouml;ffentlich deklarierten Ziele erreichen. Dennoch werden entsprechende Illusionen weiterhin von allen direkt oder indirekt kriegsbeteiligten Seiten gesch&uuml;rt. In Moskau durch die Propaganda der Regierung Putin, in Kiew und in den Hauptst&auml;dten der NATO-und EU-Mitgliedsstaaten durch die Waffenlieferungen an die Ukraine.<br>\nDabei sind die Ziele, mit denen die Regierung Selenskyj und die westlichen Regierungen die Forderung nach und die Lieferung von milit&auml;rischer Unterst&uuml;tzung &ouml;ffentlich begr&uuml;nden, v&ouml;llig unklar. Die Erwartung, wenn keine Seite relevante Fortschritte auf dem Schlachtfeld mache, werde es zu einem milit&auml;rischen Ersch&ouml;pfungspatt und zumindest lokalen oder regionalen Waffenruhen kommen, erwies sich in Bachmut auf grausame Weise als gravierende Fehleinsch&auml;tzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitschrift-luxemburg.de\/artikel\/vom-stellungskrieg-zum-waffenstillstand\/\">Luxemburg<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Amazing and sad chart from NYT<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Amazing and sad chart from NYT on how virtually nothing has changed from 9 months of tragically deadly and expensive fighting in Ukraine throughout 2023:<\/p>\n<p>Pink zones show parts of Ukraine occupied by Russia since January.<\/p>\n<p>Blue shows gains by Ukraine. Red shows gains by Russia. <a href=\"https:\/\/t.co\/5y9oc7ZbOJ\">pic.twitter.com\/5y9oc7ZbOJ<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Glenn Greenwald (@ggreenwald) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ggreenwald\/status\/1707407039448731684?ref_src=twsrc%5Etfw\">September 28, 2023<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>So beginnen Selenskyjs Verb&uuml;ndete ihm zu schaden<\/strong><br>\nFr&uuml;h schon hatten Beobachter Bilanz der ukrainischen Sommeroffensive gezogen und manche davon begannen sich bereits im August Gedanken dar&uuml;ber zu machen, was im Fall eines Scheiterns der Offensive geschehen k&ouml;nnte. Andere verfolgen bis heute jede noch so kleine &Auml;nderung des Frontverlaufs in der Hoffnung, doch noch irgendwo den lange erhofften Durchbruch zu entdecken. Und wiederum andere hoffen wie schon seit Februar 2022 auf die entscheidende Wirkung von Wunderwaffen. Dem westlichen Lager gehen die Handlungsoptionen aus. Da n&uuml;tzt es dem ukrainischen Pr&auml;sident Selenskyj wenig, wenn er hilfesuchend durch die Welt reist.<br>\nDie Erfahrungen aus den Kriegsjahren 2014 bis 2020 zeigten, dass die Kriegsparteien die Intensit&auml;t der Kampfhandlungen nach Bedarf senkten oder erh&ouml;hten, wenn bedeutende internationale Ereignisse oder diplomatische Verhandlungsrunden anstanden. Und auch in den letzten Monaten war dies wieder der Fall: Im Vorfeld des NATO-Gipfels von Vilnius nahm die Intensit&auml;t der Kampfhandlungen kurzzeitig ab, um nach dem Gipfel wieder anzusteigen. Das l&auml;sst Schlussfolgerungen darauf zu, was die Regierungschefs der NATO-L&auml;nder dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenskyj in Vilnius sagten: Die Erfolge der ukrainischen Sommeroffensive gen&uuml;gten ihnen offensichtlich nicht. Dies ist verst&auml;ndlich, denn in der damals sechs Wochen andauernden Sommeroffensive stie&szlig;en die zw&ouml;lf von der NATO ausger&uuml;steten, ausgebildeten und nach NATO-Standards gef&uuml;hrten ukrainischen Brigaden auf einer Frontbreite von 10 bis 15 km weniger als 10 km weit vor. Eigentlich h&auml;tte eine derart starke Streitmacht innerhalb von 10 bis 14 Tagen in 170 bis 200 km Tiefe vorsto&szlig;en sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/so-beginnen-selenskyjs-verbuendete-ihm-zu-schaden\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nord Stream: Es ist an der Zeit, &uuml;ber Verrat zu reden<\/strong><br>\nDie Bundesregierung ist vorab &uuml;ber den Anschlag auf Nord Stream informiert gewesen, meint der Informant in Seymour Hershs neuem Artikel. Aber selbst wenn dem nicht so gewesen w&auml;re &#8210; die politische Bedeutung dieses Anschlags sollte endlich mit dem richtigen Ma&szlig;stab gemessen werden.<br>\nDer neueste Artikel von Seymour Hersh hat zwei L&uuml;cken geschlossen, die es bisher in der Geschichte des Nord Stream-Anschlags gab. Die Erste betrifft das Motiv seiner Quellen &#8210; die Zweite ist weit schwerwiegender, sie betrifft die Rolle der Bundesregierung in der ganzen Geschichte.<br>\nDas Motiv ist nicht ganz unwichtig, weil seine Nachvollziehbarkeit die Glaubw&uuml;rdigkeit ber&uuml;hrt. Gerade bei Informationen, die von Nachrichtendiensten stammen, ist es wichtig, ausschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen, selbst durch diese Informationen instrumentalisiert zu werden oder Falschinformationen zu erhalten. Dass denjenigen, die den Anschlag technisch vorbereiteten, ein v&ouml;llig anderes Ziel vorgegaukelt wurde, als tats&auml;chlich damit verfolgt werden sollte, ist ein Motiv, das die Glaubw&uuml;rdigkeit der Aussagen erh&ouml;ht &ndash; wenn Informationen aus Geheimdienstkreisen &ldquo;durchgestochen&rdquo; werden, erweist sich das oft als Folge interner Widerspr&uuml;che. So war das bereits bei den Pentagon Papers.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.live\/meinung\/181987-es-ist-an-zeit-ueber\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Seymour Hersh: Ein Jahr L&uuml;gen &uuml;ber Nordstream<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104405\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>NATO probt Feindfahrt<\/strong><br>\nSeekriegsman&ouml;ver &raquo;Northern Coasts 2023&laquo; wurde aus Rostock gesteuert. Meere und Handelswege r&uuml;cken in den Fokus.<br>\nNicht nur zu Lande und in der Luft, auch auf den Meeren jagt eine NATO-Kriegs&uuml;bung die n&auml;chste. Drei Monate nach dem Ende des Ostsee-Gro&szlig;man&ouml;vers &raquo;Baltic Operations&laquo; (BALTOPS), an dem 50 Kriegsschiffe, &uuml;ber 45 Flugzeuge und 6.000 Soldatinnen und Soldaten unter Beweis stellen sollten, &raquo;da&szlig; die maritime Bereitschaft der NATO st&auml;rker ist als je zuvor&laquo; (Man&ouml;ver-Kommuniqu&eacute; der NATO), gingen seit dem 9. Bis zum 20. September &uuml;ber 3.200 Seeleute und Marineflieger aus 14 L&auml;ndern auf Gefechtsstation. 30 Kriegsschiffe und zwei Dutzend Luftfahrzeuge simulierten in bedrohlicher N&auml;he zur russischen K&uuml;ste vor Kaliningrad unter Realbedingungen zahlreiche taktische Schritte des Seekriegs, dabei ist auch &raquo;der amphibische Angriff auf Ziele an Land&laquo;, wie die Hamburger Wochenzeitung &raquo;Die Zeit&laquo; zu berichten wei&szlig;. Die schwedische Marine, f&uuml;r deren NATO-Beitritt noch die Unterschrift des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Erdogan aussteht, hatte wenige Tage vor &raquo;Northern Coasts&laquo; durch ein gemeinsames Man&ouml;ver mit den US Marines den NATO-Feinschliff erhalten. Der Kommandeur des 1. schwedischen Marineregiments, Oberst Adam Camel, zog am 14. September in der US-amerikanischen Milit&auml;rpostille &raquo;Stars and Stripes&laquo; das Fazit der neuen NATO-Gl&uuml;ckseligkeit: &raquo;Wir werden besser und t&ouml;dlicher.&laquo; Der F&uuml;hrungsstab des seit 2007 j&auml;hrlich abgehaltenen Man&ouml;vers &raquo;Northern Coasts&laquo; sa&szlig; im neueingerichteten F&uuml;hrungszentrum der deutschen Bundesmarine in der Rostocker Hanse-Kaserne. In Kriegs- und Krisenzeiten soll das F&uuml;hrungszentrum als zuk&uuml;nftiges maritimes Hauptquartier (German Maritime Forces Staff, NATO-Kennung &raquo;DEU MARFOR&laquo;) f&uuml;r den Ostseeraum fungieren. Nach den Weichenstellungen des NATO-Gipfels in Vilnius, die auf weltweite pr&auml;ventive Aktionen innerhalb k&uuml;rzester Zeit gegen &raquo;alle Bedrohungen, egal woher sie kommen &ndash; 360-Grad-Ansatz&laquo; (Kommuniqu&eacute; von Vilnius, 11. Juli 2023) orientierten, r&uuml;ckt f&uuml;r die NATO die Beherrschung der Weltmeere und die Kontrolle der Schiffshandelswege in der Agenda weit nach oben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1457971855020\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zeichen an die Welt: China geht auf Syrien zu.<\/strong><br>\nAuf Einladung des chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping hat sich der syrische Pr&auml;sident Baschar Al Assad rund eine Woche in China aufgehalten. Begleitet wurde Assad von seiner Frau Asma und einer Delegation aus Ministern, darunter Au&szlig;enminister Feisal Mekdad, und Beratern. Bereits am vergangenen Freitag waren die beiden Pr&auml;sidenten in Hangzhou, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Zhejiang zu einem ersten Gespr&auml;ch zusammengetroffen. Bei einer anschlie&szlig;enden Pressekonferenz teilten Xi und Assad die Vereinbarung einer strategischen Partnerschaft zwischen China und Syrien mit. In Syrien hofft man auf wirtschaftliche Entwicklung. Neben zahlreichen anderen Pr&auml;sidenten und Staatsf&uuml;hrern sowie IOC-Pr&auml;sident Thomas Bach hatten die Assads am vergangenen Samstag an der Er&ouml;ffnungsfeier der 19. Asiatischen Spiele in Hangzhou teilgenommen. Zus&auml;tzlich zu einem touristischen Programm f&uuml;r die syrischen G&auml;ste gab es zahlreiche Gespr&auml;che, bei denen der bilaterale Handel im Rahmen des Projekts der Neuen Seidenstra&szlig;e im Mittelpunkt standen. Am Montag reiste die syrische Delegation nach Peking. Pr&auml;sident Assad traf mit zahlreichen Politikern zusammen, der chinesische Ministerpr&auml;sident Li Qiang begr&uuml;&szlig;te Assad in der Gro&szlig;en Halle des Volkes. Li erkl&auml;rte, man werde konkrete Schritte f&uuml;r die Zusammenarbeit mit Syrien ausarbeiten. Assad bedankte sich f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung Chinas bei der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Dabei hob er die umfassende Hilfe Chinas f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung und nach dem Erdbeben im Februar 2023 hervor. Pr&auml;sidentengattin Asma al Assad traf sich mit Studenten der Peking Universit&auml;t f&uuml;r Fremdsprachen und Ausl&auml;ndische Studien. In der syrischen Botschaftsresidenz in Peking tauschten sich die Assads mit Syrern aus, die in China leben, arbeiten und studieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1498302850086\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gericht h&auml;lt Habecks Atomkraft-Akten f&uuml;r unvollst&auml;ndig<\/strong><br>\nErst verschleppt Robert Habecks Wirtschaftsministerium unseren Antrag auf Akteneinsicht zur AKW-Laufzeitverl&auml;ngerung und l&auml;sst es auf eine Klage ankommen. Jetzt kam bei der Gerichtsverhandlung heraus, dass in den Akten wohl wichtige Unterlagen fehlen.<br>\nDas Verwaltungsgericht Berlin hat an diesem Montag eine Klage von Cicero auf Einsicht in interne Unterlagen des Bundeswirtschaftsministeriums zur seit Beginn des Ukrainekriegs gef&uuml;hrten Atomkraft-Diskussion in m&uuml;ndlicher Sitzung verhandelt. Dabei kam heraus, dass die bislang vorgelegten Akten offenbar unvollst&auml;ndig sind.<br>\nVerwaltungsrichter James Bews forderte die Vertreter aus Robert Habecks Ministerium auf, nach weiteren Unterlagen zu suchen. Und zwar solchen, in denen es um die CO2-Einsparung einer AKW-Laufzeitverl&auml;ngerung sowie deren Auswirkungen auf die Netzstabilit&auml;t und die Strompreise geht.<br>\nDenn diese Themen tauchen in den bisher vorgelegten regierungsinternen E-Mails, Vermerken und Protokollen kaum auf. Es gibt aber Hinweise darauf, dass sich die Fachleute des Ministeriums dazu durchaus ge&auml;u&szlig;ert haben &ndash; mit deutlicher Kritik an der von der gr&uuml;nen F&uuml;hrungsspitze des Hauses vertretenen Anti-Atom-Haltung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/wirtschaft\/klage-akteneinsicht-verwaltungsgericht-robert-habeck-atomkraft-wirtschaftsministerium\">Cicero<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wer CO2 einsparen m&ouml;chte, nimmt nicht die vorhandenen AKWs vom Netz und l&auml;sst Kohlekraftwerke ohne CCS-Technologie weiterlaufen. Insbesondere den Gr&uuml;nen scheint das Aus der hiesigen Kernkraftwerke wichtiger zu sein als die Reduktion von CO2. Richtig paradox wird es, wenn ausgerechnet Bundesminister Habeck akzeptiert, dass sogar in der Ukraine die Kernkraftwerke weiterlaufen. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88286\">Bundeswirtschaftsministerium unter Habeck: Vetternwirtschaft, Klima der Angst und Einsatz des Inlandsgeheimdienstes bei &bdquo;abweichenden Einsch&auml;tzungen&ldquo;<\/a>. Interessant sein k&ouml;nnten z.B. auch die Hinweise <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h06\">&bdquo;Solange die Dinger sicher laufen&ldquo;, sind ukrainische Atomkraftwerke f&uuml;r Habeck &bdquo;in Ordnung&ldquo;<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97438#h03\">Graichen-Aff&auml;re: Wie gr&uuml;nes US-Kapital das Wirtschaftsministerium &ldquo;penetriert&rdquo; hat<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100774#h09\">So teuer w&uuml;rden Heizen und Autofahren bei h&ouml;heren CO&#8322;-Preisen<\/a> jeweils mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fl&uuml;ssig-Erdgas von R&uuml;gen bleibt &uuml;berfl&uuml;ssig<\/strong><br>\nGegen das umstrittene LNG-Projekt auf R&uuml;gen wird seit Tagen protestiert. Nun zeigt ein neues DIW-Gutachten, dass die geplanten schwimmenden Terminals nicht n&ouml;tig sind, um die Gasversorgung kurz- und langfristig zu sichern.<br>\nWie es sich seit Monaten abgezeichnet hat, wird die Ostseeinsel R&uuml;gen zu einem Hotspot der Klimaproteste. Unter dem Motto &ldquo;Gemeinsam gegen LNG&rdquo; demonstrieren B&uuml;rgerinitiativen, das Aktionsb&uuml;ndnis Ende Gel&auml;nde und verschiedene Organisationen tagelang gegen das geplante LNG-Terminal im Hafen von Mukran. [&hellip;]<br>\nGest&uuml;tzt wird das Anliegen der Proteste von einer am Freitag ver&ouml;ffentlichten Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, die von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) in Auftrag gegebenen wurde.<br>\nIn der Studie wird hervorgehoben, dass es im vergangenen Winter keine Gasmangellage gegeben habe und sich die Erdgasm&auml;rkte in diesem Jahr stabilisiert h&auml;tten. Eine Mangellage sei auch f&uuml;r den kommenden Winter nicht absehbar.<br>\nDie Gasspeicher in Deutschland und Europa seien jetzt zu Beginn der Heizperiode zu jeweils 95 Prozent gef&uuml;llt, betonen die Autor:innen. Zus&auml;tzlich gebe es &ldquo;erhebliche Flexibilit&auml;ten&rdquo; bei der Nutzung der Importkapazit&auml;ten f&uuml;r Fl&uuml;ssigerdgas.<br>\n&ldquo;Das fossile LNG-Projekt Mukran ist energiewirtschaftlich nicht notwendig und wird weiterhin nicht dringend zur Vermeidung einer Gasmangellage im Winter 2023\/24 ben&ouml;tigt&rdquo;, bilanziert Mitautorin Claudia Kemfert vom DIW. Das Gasprojekt sei auch klimapolitisch kontraproduktiv, weil es zus&auml;tzliche Emissionen verursache und die nachhaltige regionale Wirtschaftsentwicklung auf R&uuml;gen behindere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/protest\/fluessig-erdgas-von-ruegen-bleibt-ueberfluessig\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Steigende Miet- und Nebenkosten: So hart trifft die Energiekrise Studierende<\/strong><br>\nDie Miet- und Nebenkosten f&uuml;r Studierende sind in diesem Jahr weiter gestiegen, wie eine neue Auswertung zeigt. Mit Baf&ouml;g allein kann man sich Wohnen kaum noch leisten &ndash; au&szlig;er in wenigen Hochschulst&auml;dten.<br>\nDie Situation auf dem Wohnungsmarkt wird f&uuml;r Studierende zunehmend schlechter. Das ergab der Studentenwohnreport 2023, den der Finanzdienstleister MLP am Donnerstag gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft ver&ouml;ffentlichte. Daf&uuml;r wurden Daten zum Mietmarkt bis August 2023 analysiert. An allen 38 untersuchten Hochschulstandorten sind die Mieten f&uuml;r Studentenwohnungen und WG-Zimmer weiter gestiegen. Im Schnitt lagen die Preise mehr als sechs Prozent &uuml;ber dem Vorjahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/start\/wohnungsnot-von-studierenden-das-leben-wird-immer-teurer-die-einnahmen-bleiben-gleich-a-9e490de2-f3ce-420b-8b43-0a82b3425279\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Osten weiter hinten<\/strong><br>\nRegierungsbeauftragter legt neuen Bericht zum Stand der &raquo;Deutschen Einheit&laquo; vor. [&hellip;]<br>\nIndirekt r&auml;umt der Bericht zur &raquo;Einheit&laquo; ein, dass die politisch Verantwortlichen in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern den Konzentrationsprozessen freien Lauf gelassen haben. Zuletzt lebten im Osten nur noch 55 Prozent der Menschen auf dem Land. Die Altersschere zwischen urbanen und l&auml;ndlichen R&auml;umen ging in den &raquo;neuen L&auml;ndern&laquo; weiter auseinander. Mehr &auml;ltere Menschen leben au&szlig;erhalb der gro&szlig;en St&auml;dte, w&auml;hrend es Menschen im erwerbsf&auml;higen Alter genau dorthin zog. Auch &uuml;ber Geburtenr&uuml;ckgang und Abwanderung in den Westen informiert das Papier. Hier gilt ebenfalls: im Osten nichts Neues. Ein St&uuml;ck DDR-Erbe zeigt immerhin noch Wirkung: &raquo;In Ostdeutschland besuchten 53,3 Prozent der unter Dreij&auml;hrigen eine Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege, in Westdeutschland waren es 31,8 Prozent.&laquo; Hier sei eine Ann&auml;herung erfolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/459967.33-jahre-nach-dem-ende-der-ddr-osten-weiter-hinten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ungew&ouml;hnlich viele Arbeitsunf&auml;lle bei Tesla in Gr&uuml;nheide: Gewerkschafter f&uuml;rchtet Todesfall<\/strong><br>\nDie Probleme im Umfeld der Gigafactory vor den Toren Berlins gehen weiter. Am Mittwochabend scheiterte &uuml;berraschend die Abwahl eines Kritikers der Tesla-Fabrik.<br>\nTeslas erste Fabrik in Europa sorgt weiter f&uuml;r Schlagzeilen und erheblichen Wirbel. In der sogenannten Gigafactory bei Gr&uuml;nheide in Ostbrandenburg haben sich offenbar ungew&ouml;hnlich viele Arbeitsunf&auml;lle ereignet. Das berichtet das Magazin Stern in seiner neuen Ausgabe. Das Magazin konnte bislang unbekannte Unterlagen der Beh&ouml;rden einsehen.<br>\nDort hei&szlig;t es, dass 247 Mal Rettungswagen oder Hubschrauber angefordert worden seien. &bdquo;Auf die Mitarbeiter-Zahl umgerechnet seien dies &ndash; in &auml;hnlichem Zeitraum &ndash; dreimal so viele Notf&auml;lle wie beispielsweise in Audis Werk in Ingolstadt&ldquo;, teilt der Stern mit.<br>\nAuch habe es 23 Umweltunf&auml;lle auf dem Tesla-Gel&auml;nde gegeben. Immer wieder seien Schadstoffe ausgelaufen, schreibt der Stern. Schon geringe Mengen k&ouml;nnten das Grundwasser von 170.000 Einwohnern direkt an der Grenze zu Berlin gef&auml;hrden. Denn die Fabrik steht zu gro&szlig;en Teilen auf einem Trinkwasserschutzgebiet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/tesla-fabrik-in-gruenheide-offenbar-dreimal-so-viele-arbeitsunfaelle-wie-bei-audi-li.435847\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>US-Unternehmen setzt gegen den Klimawandel Schwefeldioxid in der Stratosph&auml;re frei<\/strong><br>\nDas US-Unternehmen Make Sunsets hat nach eigenen Angaben mit bisher 28 Ballons das Aerosol Schwefeldioxid in der Stratosph&auml;re freigesetzt, um dort Partikelwolken zu erzeugen, die die Sonneneinstrahlung vermindern sollen. Daf&uuml;r sammelt das Unternehmen Spenden. Startort der Ballons scheinen die USA zu sein. Das Unternehmen listet m&ouml;gliche unbeabsichtigte Nebenwirkungen wie Zerst&ouml;rung der Ozonschicht auf, meint aber, der erhoffte Effekt auf das Klima sei das Risiko wert. Einen Plan, wie sie die Wirksamkeit der Ma&szlig;nahme feststellen k&ouml;nnen, haben die Geoingenieure noch nicht. Verhaftet wegen Betrugs oder gef&auml;hrlicher Umweltverschmutzung wurden sie auch noch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/oekologie\/make-sunsets\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Mit Long Covid sch&uuml;rt man nur noch Angst&ldquo;<\/strong><br>\nWird nach der Pandemie jetzt auch noch Long Covid wissenschaftlich abgewickelt? Drei internationale Gesundheitsforscher stellen Zahlen und die Politik infrage &ndash; und ein deutscher Kliniker legt verbal nach.<br>\n&bdquo;An der Grenze der Seriosit&auml;t&ldquo; &ndash; der Direktor der Klinik f&uuml;r Neurologie am Universit&auml;tsklinikum Essen, Christoph Kleinschnitz, ist kein Querdenker, und doch hat er schon fr&uuml;her den Umgang der eigenen Kollegen und der Gesundheitspolitik mit Long Covid vehement kritisiert. Wir haben ihn zu der soeben erschienenen Generalabrechnung von Gesundheitsforschern aus USA, England und D&auml;nemark befragt.<br>\nHerr Kleinschnitz, in dem einflussreichen britischen Medizinjournal &bdquo;BMJ Evidence-based Medicine&ldquo; werfen drei Epidemiologen den Medizin-Kollegen, Politikern, Gutachtern und einfach allen, die das Massenleiden Long Covid ernst nehmen, vor, die Sache ohne ausreichende Evidenz aufzubauschen. Die zugrunde liegenden Studien seien voller M&auml;ngel und L&uuml;cken. Sie als Neurologe beklagen das schon lange, haben aber die Mehrheit der Experten gegen sich. &Auml;ndert sich daran jetzt etwas?<br>\nDie methodischen Schw&auml;chen bei allen bisher erschienenen Long-Covid-Studien sind doch immanent. Man muss sich einfach wundern, was es zur Ver&ouml;ffentlichung schafft. Am Anfang der Pandemie war es noch einigerma&szlig;en verst&auml;ndlich, aber danach wurden wissenschaftliche Standards verlassen, was dazu f&uuml;hrt, dass keiner mehr durchblickt, was die wahre H&auml;ufigkeit betrifft. Das schw&auml;cht die Aussagekraft vieler dieser Studien. Es geistern immer wieder diese Zahlen von 10 bis 20 Prozent H&auml;ufigkeit herum. Nur wer wie wir in der Klinik arbeitet, hat gesehen, dass das gar nicht passt zu der tats&auml;chlichen Inzidenz von Long Covid. Wir haben bisher eine massive &Uuml;bersch&auml;tzung, auch von Seiten der Gesundheitspolitik. Mit Omikron sind wir jetzt eher bei einer H&auml;ufigkeit von 0,4 bis 0,5 Prozent der Corona-Infizierten.<br>\nSie meinen, das Thema wird politisch &uuml;berbewertet?<br>\nIn der Tat &uuml;berschreitet es, wie das Thema politisch behandelt wird, die Grenze der Seriosit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/klinikchef-zu-corona-mit-long-covid-schuert-man-nur-noch-angst-19205049.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Corona-Politik: Entschuldigt euch endlich!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104459\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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