{"id":104672,"date":"2023-10-04T08:32:42","date_gmt":"2023-10-04T06:32:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672"},"modified":"2023-10-04T08:32:42","modified_gmt":"2023-10-04T06:32:42","slug":"hinweise-des-tages-4455","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h01\">Gescheitertes Minsker Abkommen: Die wirkliche Urkatastrophe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h02\">Baerbock will &ldquo;Winterschutzschirm&rdquo; f&uuml;r die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h03\">US-Haushalt ohne Ukraine-Hilfen: Dammbruch der Rechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h04\">Slowakei schert aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h05\">Unruhen im Kosovo (IV)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h06\">Karabach: Einmal mehr siegt die nackte Gewalt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h07\">Deutsche R&uuml;stungsexporte: Bombige Gesch&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h08\">Ukraine: Verwundete US-K&auml;mpfer werden nach Deutschland ausgeflogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h09\">Am Scheideweg der Zivilisationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h10\">Enorme Inflationsdifferenzen in der EWU &ndash; ein Beleg f&uuml;r die Bedeutungslosigkeit von Geldmenge, Nachfrage und Schulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h11\">Geheimbericht des Bundesrechnungshofs erstmals &ouml;ffentlich: Die West-Bank gewinnt immer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h12\">&bdquo;Schuldenfalle&ldquo;: Studierendenwerk warnt vor KfW-Krediten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h13\">Gegen die Ignoranz des Westens: Der Osten muckt endlich auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h14\">Ihr &bdquo;Frieden&ldquo; ist Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104672#h15\">Pressefreiheit gibt es nicht, solange mein Mann Julian Assange im Gef&auml;ngnis ist<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gescheitertes Minsker Abkommen: Die wirkliche Urkatastrophe<\/strong><br>\nNeuerdings gilt der NATO-Gipfel von 2008 als Weichensteller zum Ukraine-Krieg. Das wird der Lage nicht gerecht. Hans-Georg Ehrhart &uuml;ber das Scheitern des Minsk-II-Abkommens und eine Katastrophe, die m&ouml;glicherweise noch vor uns liegt<br>\nNicht erst seit dem russischen Angriff auf die Ukraine wird in Deutschland ein Narrativ gepflegt, das komplexe historische Zusammenh&auml;nge verzerrt darstellt, um zu einfachen Erkl&auml;rungen zu kommen. So machte der Spiegel j&uuml;ngst mit der Schlagzeile auf: &bdquo;Der Tag, an dem der Krieg begann. Rekonstruktion eines fatalen Irrtums&ldquo;. Kernthese des Artikels ist die Behauptung, dass der Ukraine-Krieg eigentlich bereits 2008 auf dem NATO-Gipfel in Bukarest h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen, wenn sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy nicht gegen die Aufnahme der Ukraine und Georgiens in die NATO gestellt h&auml;tten.<br>\nDer Autor konzediert gute Absichten, unterstellt aber Naivit&auml;t und urteilt, sie m&uuml;ssten mit dem Verdacht leben, die Ukraine und Georgien &bdquo;am Ende preisgegeben zu haben&ldquo;. Diese Einsch&auml;tzung verwundert, weil der Spiegel all die Gr&uuml;nde auff&uuml;hrt, die die deutsche Haltung richtigerweise begr&uuml;ndeten.<br>\nSo war die Ukraine ein hochkorruptes Land, das beim Korruptionsindex von Transparency International auf Rang 134 lag. Es war politisch instabil, und mehr als die H&auml;lfe der Bev&ouml;lkerung war gegen einen NATO-Beitritt. Es gab Konflikte zwischen nationalistischen Ukrainern im Westen und ethnischen Russen im Osten. Das Land war &ouml;konomisch heruntergewirtschaftet und milit&auml;risch schwach. Es erf&uuml;llte nicht die von der NATO definierten Kriterien f&uuml;r einen Beitritt, vor allem versprach es keinen Zugewinn an Sicherheit.<br>\nF&uuml;hrende aktive US-Diplomaten und -Minister sprachen sich aus guten Gr&uuml;nden gegen einen Beitritt aus. US-Botschafter Williams Burns etwa kabelte aus Moskau, eine NATO-Mitgliedschaft sei die breiteste aller roten Linien f&uuml;r Russland. Verteidigungsminister Robert Gates pflichtete ihm mit der Einsch&auml;tzung bei, ein Kalter Krieg in Europa sei genug. Weitere Argumente waren, dass Sicherheit in Europa nicht ohne Russland zu haben sei und der Westen Russland bei vielen anderen Themen brauche.<br>\nGleichwohl blies US-Pr&auml;sident George W. Bush, unterst&uuml;tzt von den mittel- und osteurop&auml;ischen Staaten, zum Showdown und setzte insbesondere Merkel unter gro&szlig;en Druck. Er tat das aus ideologischen und machtpolitischen Gr&uuml;nden. Es ging ihm und seinem neokonservativen Einfl&uuml;sterer, Vizepr&auml;sident Dick Cheney, um Demokratie-Export und um die St&auml;rkung der US-Hegemonie. Der anschlie&szlig;ende kurze Georgien-Krieg zeigte dann allerdings, dass auch die Falken in Washington nicht bereit waren, f&uuml;r Georgien einen Krieg mit Russland zu riskieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/hans-georg-ehrhart\/gescheitertes-minsker-abkommen-die-wirkliche-urkatastrophe\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Ukraine, Russland und der Westen<\/strong><br>\nWenn man sachkundige Informationen &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde des russisch-ukrainischen Krieges bekommen m&ouml;chte, empfiehlt es sich oft, bei denen nachzuschlagen, die vom politisch-medialen Komplex &bdquo;gejagt&ldquo; werden. Gabriele Krone-Schmalz, die unter anderem ARD-Korrespondentin in Moskau war, ist seit Jahrzehnten eine kompetente Beobachterin dieser Weltregion, wie es nur wenige in Deutschland gibt. Seit 2014 meldete sie &ouml;ffentlich begr&uuml;ndete Zweifel an der offiziellen Berichterstattung &uuml;ber den Maidan-Putsch, die Rolle Putins und die Gewalthandlungen in der Ostukraine an. Nicht &uuml;berraschend, wurde sie als &bdquo;Putin-Versteherin&ldquo; verschrien, obwohl sie anmerkte, der Einmarsch Russlands in der Ukraine sei &bdquo;durch nichts zu rechtfertigen&ldquo;. 2022 weigerte sich der fr&uuml;here Verlag von Krone-Schmalz, C.H.Beck, ihr Buch &bdquo;Russland verstehen&ldquo; in einer Neuauflage zu ver&ouml;ffentlichen. Es ist das Verdienst des Westend-Verlags, dass dieses wichtige Grundlagenwerk heutigen Lesern jetzt in aktualisierter Version zur Verf&uuml;gung steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-ukraine-russland-und-der-westen\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Baerbock will &ldquo;Winterschutzschirm&rdquo; f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock bleibt sich treu. Als sie in Kiew zum Treffen der EU-Au&szlig;enminister eintraf, erkl&auml;rte sie, sie wolle einen &ldquo;Winterschutzschirm&rdquo; f&uuml;r die Ukraine. Dazu geh&ouml;rten ein Ausbau der Luftverteidigung, die Lieferung von Stromgeneratoren und die St&auml;rkung der Energieversorgung.<br>\nDa haben die Ukrainer aber Gl&uuml;ck. Die Deutschen, deren Energieversorgung die Gr&uuml;nen mit allen Mitteln zu zerst&ouml;ren suchen, d&uuml;rfen darauf nicht hoffen. Sie bekommen Versprechungen f&uuml;r ein Energiegeld, die nicht eingel&ouml;st werden, weil daf&uuml;r das Geld fehlt, h&ouml;here Energiepreise, unsichere Arbeitspl&auml;tze, eine ungewisse Zukunft, was Wohnen und Heizen betrifft, und eine ganz neue Erfahrung von Unsicherheit im Lebensalltag, in dem k&uuml;nftig zumindest im Winter Stromausf&auml;lle nicht ausgeschlossen werden k&ouml;nnen.<br>\nAber wie sagte Baerbock schon im vergangenen Jahr so sch&ouml;n?<br>\n&ldquo;Wenn ich Leuten in der Ukraine das Versprechen gebe &lsquo;Wir stehen zu euch, solange ihr uns braucht&rsquo; &ndash; dann will ich mein Versprechen auch halten. Egal, was meine deutschen W&auml;hler denken.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/182430-baerbock-will-winterschutzschirm-fuer-ukraine\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;hrend f&uuml;r und in Deutschland die Energieversorgung erschwert und verteuert wird, soll sie in der Ukraine gest&auml;rkt werden. Der Zorn d&uuml;rfte hierzulande wachsen &ndash; zumal fast zeitgleich die Hypothese favorisiert wird, ein ukrainisches Kommandounternehmen habe die Nordstream-Sprengung <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104405\">von Bord einer gecharterten Segelyacht aus durchgef&uuml;hrt<\/a>. Zu den diplomatischen Unf&auml;higkeiten der gr&uuml;nen Au&szlig;enministerin gesellt sich immer &ouml;fter eine Art Boshaftigkeit gegen&uuml;ber der eigenen Bev&ouml;lkerung, die wohl lediglich von ihrem bedingungslosen Gehorsam gegen&uuml;ber US-Interessen &uuml;bertroffen wird. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87511\">Baerbock pfeift auf die B&uuml;rger: &bdquo;Egal, was meine deutschen W&auml;hler denken&rdquo;: Wir stehen zur Ukraine<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Baerbock: &ldquo;Die EU wird sich bald von Lissabon bis Luhansk erstrecken&rdquo; &ndash; Sacharowa antwortet<\/strong><br>\nDie 27 EU-Au&szlig;enminister sind am 2. Oktober in Kiew zusammengekommen, um &uuml;ber die weitere Unterst&uuml;tzung der Ukraine zu verhandeln. Deutschlands Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock erkl&auml;rte dort vor der Presse die Ukraine zum baldigen EU-Mitglied.<br>\n&ldquo;Die Zukunft der Ukraine liegt in der Europ&auml;ischen Union, in unserer Gemeinschaft der Freiheit, und die wird sich bald erstrecken von Lissabon bis Luhansk.&rdquo;<br>\nMaria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, kommentierte Baerbocks Ank&uuml;ndigung, die EU werde sich bis auf russisches Territorium erstrecken, umgehend auf ihrem Telegram-Kanal:<br>\n&ldquo;Entweder treten wir der EU bei, oder sie hat vergessen zu erw&auml;hnen, dass daf&uuml;r eine 360-Grad-Wende n&ouml;tig ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/kurzclips\/video\/182470-baerbock-eu-wird-sich-bald\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>US-Haushalt ohne Ukraine-Hilfen: Dammbruch der Rechten<\/strong><br>\nDer US-Nothaushalt ohne Gelder f&uuml;r die Ukraine ist ein Dammbruch. Wer Wert auf Menschenw&uuml;rde legt, muss alles in den Sieg gegen Russland investieren.<br>\nNoch haben die USA ihre milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung der Ukraine nicht eingestellt. Aber die US-Republikaner haben am Wochenende ihre Billigung eines Nothaushalts f&uuml;r die USA von der Streichung neuer Hilfsgelder f&uuml;r die Ukraine abh&auml;ngig gemacht. Damit lie&szlig;en sie durchblicken, was im Fall ihres Wahlsiegs 2024 droht: Das Fallenlassen der Ukraine samt all ihren Menschen, die sich seit anderthalb Jahren todesmutig gegen Putins Angriffskrieg stemmen, und freie Hand f&uuml;r die Putin-Faschisten, die von der Unterwerfung Europas tr&auml;umen.<br>\nF&uuml;r die Ukraine fehlen jetzt kurzfristig 24 Mil&shy;liar&shy;den US-Dollar, die Pr&auml;sident Joe Biden im Kongress beantragt hatte, um die Ukraine hinsichtlich Luftabwehr, Aufkl&auml;rung und Munition winterfest zu machen. Gleichzeitig plant Russland Berichten zufolge f&uuml;r kommendes Jahr eine Aufstockung seines Milit&auml;retats um rund 45 Milliarden auf 111 Milliarden Dollar, um seinen festgefahrenen Krieg gegen die Ukraine wieder zu verst&auml;rken.<br>\nDie Milit&auml;rhilfe des Westens an Kyjiw unter F&uuml;hrung Washingtons und Londons verhinderte bislang die Vernichtung der Ukraine. Sollte Donald Trump oder ein anderer &Uuml;berzeugungst&auml;ter der US-Rechten im November 2024 die Wahlen gewinnen und im Januar 2025 ins Wei&szlig;e Haus einziehen, w&uuml;rden sich die USA aus dieser F&uuml;hrungsrolle zur&uuml;ckziehen. Ob dann noch viel Hilfe f&uuml;r die Ukraine &uuml;brig bliebe, l&auml;sst sich bezweifeln. F&uuml;hrungsst&auml;rke zugunsten der Menschlichkeit ist in Europa Mangelware.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/US-Haushalt-ohne-Ukraine-Hilfen\/!5964243\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Unterst&uuml;tzung f&uuml;r &ldquo;Menschenw&uuml;rde&rdquo; ausgerechnet von den USA zu erwarten, <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/usa-die-erschreckende-realitaet-der-wohnungslosen-JQ3AHHUK6VAQFPQGRS6DWQYERA.html\">wo Arme und Obdachlose v&ouml;llig vernachl&auml;ssigt oder gar mit F&uuml;&szlig;en getreten werden<\/a>, und von einem Land, dass v&ouml;lkerrechtswidrige Angriffskriege gegen und in u. a. Vietnam, Afghanistan, dem Irak und Libyen gef&uuml;hrt hat, angebliche Terroristen in Guant&aacute;namo und anderswo foltert und das seit 20 Jahren <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/panorama\/drohnen-bewaffnet-gruene-kritik-101.html\">Hunderte oder Tausende pro Jahr &ldquo;extralegal&rdquo; durch Drohnen t&ouml;tet<\/a>, muss schon ein besonders sarkastischer Scherz sein. Aber so sind halt die Gr&uuml;nen und die taz-Redakteure, haha.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Slowakei schert aus<\/strong><br>\nBr&ouml;ckelnde Ukraine-Unterst&uuml;tzung in der EU: Wahlsieger Robert Fico gegen Waffenlieferungen. Gelingt die Regierungsbildung?<br>\nW&auml;hrend Fico so rasch wie m&ouml;glich Koalitionsverhandlungen aufnehmen will, hat der PS-Vorsitzende Michal &Scaron;ime&#269;ka angek&uuml;ndigt, f&uuml;r eine proukrainische Mehrheit zu k&auml;mpfen und dazu ein B&uuml;ndnis mit Hlas-SD sowie drei kleineren Parteien anzustreben, die den Sprung &uuml;ber die F&uuml;nfprozenth&uuml;rde geschafft haben. Ob das gelingt, ist ungewiss: Die Hlas-SD m&uuml;sste daf&uuml;r in einer Zeit hoher Inflation und steigenden Armutsrisikos wohl zentrale sozialpolitische Grunds&auml;tze schleifen. Pellegrini bekr&auml;ftigte am Sonntag, seine Partei beharre auf Ma&szlig;nahmen wie St&uuml;tzung der Lebensmittelpreise oder Aufstockung der Rente. Dass dies mit den liberalen Parlamentsparteien machbar ist, kann bezweifelt werden. K&auml;me es in Bratislava zu einer Kurskorrektur in der Ukraine-Politik, entspr&auml;che dies zwar dem Mehrheitswillen der slowakischen Bev&ouml;lkerung. Umfragen zeigen, dass in der Slowakei inzwischen 69 Prozent der Einwohner warnen, Waffenlieferungen br&auml;chten einen gro&szlig;en Krieg n&auml;her. Die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die NATO-Mitgliedschaft des Landes fiel zuletzt von 72 Prozent (2022) auf 58 Prozent (2023), die Zustimmung zur EU-Mitgliedschaft von 77 Prozent (2022) auf 64 Prozent (2023). Andererseits w&auml;re eine Regierung, die auf Friedensverhandlungen orientiert, aber starkem Druck aus Br&uuml;ssel ausgesetzt. Nachrichtenagenturen verbreiten bereits, Fico habe sich mit der &Auml;u&szlig;erung, der Ukraine-Krieg habe seine Urspr&uuml;nge in der T&ouml;tung russischer Zivilisten durch ukrainische Faschisten im Jahr 2014, der Verbreitung von &raquo;Falschinformationen&laquo; schuldig gemacht (AFP). Die EU habe jedoch ein sehr wirksames &raquo;Druckmittel&laquo;: Sie k&ouml;nne einer von Fico gef&uuml;hrten Regierung jederzeit &raquo;den Geldhahn mit Verweis auf die Rechtsstaatlichkeit zudrehen&laquo; (Reuters). Leitmedien gingen am Sonntag bereits dazu &uuml;ber, Fico einen &raquo;Orb&aacute;n-Freund&laquo; zu nennen &ndash; im Sinne prophylaktischer Feindbildpflege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460174.wahlsieg-der-smer-partei-slowakei-schert-aus.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Manchmal erlaubt die Demokratie, dass der Wille des Volkes Staatspolitik wird: dieses ereignisreiche Wochenende auf dem Capitol Hill in Washington und in der Slowakei<\/strong><br>\nZwei wichtige politische Entwicklungen von gestern, zwei &Uuml;bungen in repr&auml;sentativer Demokratie, bei denen die Mehrheitsmeinung der breiten W&auml;hlerschaft die Kontrolle &uuml;ber das wichtigste au&szlig;enpolitische Thema &uuml;bernommen hat, deuten jedoch darauf hin, dass das Ende der ignoranten, zynischen und selbstzerst&ouml;rerischen Politik unserer Regierungseliten schneller kommen k&ouml;nnte, als viele von uns zu hoffen gewagt hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/wunsch-nach-frieden\/demokratie\/manchmal-erlaubt-die-demokratie-dass-der-wille-des-volkes-staatspolitik-wird-dieses-ereignisreiche-wochenende-auf-dem-capitol-hill-in-washington-und-in-der-slowakei\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Unruhen im Kosovo (IV)<\/strong><br>\nDie Bundesregierung weist Forderungen nach einer Aufstockung des Bundeswehrkontingents im Kosovo zum gegenw&auml;rtigen Zeitpunkt zur&uuml;ck. &bdquo;Jetzt und heute&ldquo; werde man &bdquo;definitiv&ldquo; keine zus&auml;tzlichen Soldaten in das Gebiet entsenden, teilte Verteidigungsminister Boris Pistorius am gestrigen Dienstag mit. Zuvor hatten diverse Berliner Politiker, darunter insbesondere solche von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, verlangt, die deutschen Truppen im Kosovo zu verst&auml;rken. Anlass war zum einen eine Gewalteskalation im Norden des Gebiets: Bei einem &Uuml;berfall auf die kosovarische Polizei, dessen Organisator zu sein ein serbischsprachiger Gesch&auml;ftsmann aus dem Kosovo bekennt, waren ein Polizist und f&uuml;nf Angreifer zu Tode gekommen. Zum anderen hatte Belgrad, was in Krisensituationen durchaus &uuml;blich ist, seine Streitkr&auml;fte an der Grenze zum Kosovo aufgestockt und damit im Westen neue Unruhe ausgel&ouml;st. Seit Wochenbeginn hat sich die Lage wieder etwas entspannt. Das Geschehen zeigt allerdings, dass die Situation im Kosovo fast ein Vierteljahrhundert nach dem NATO-&Uuml;berfall auf Jugoslawien und dem Beginn der deutschen Milit&auml;rpr&auml;senz in dem Gebiet desolat ist &ndash; wie in anderen Einsatzgebieten auch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9363\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Karabach: Einmal mehr siegt die nackte Gewalt!<\/strong><br>\nNach der gewollten Entv&ouml;lkerung Berg-Karabachs durch Aserbaidschan bahnt sich im S&uuml;dkaukasus ein neues Desaster an. Und die Welt schaut einfach zu. Wo bleiben die sogenannten &laquo;europ&auml;ischen Werte&raquo;?<br>\nDer Exodus der armenischen Bev&ouml;lkerung aus Berg-Karabach hat sich in der letzten Septemberwoche vollzogen: Satellitenbilder des US-Unternehmens Maxar dokumentierten, wie sich auf der Hauptverkehrsachse des sogenannten Latschin-Korridors Tag f&uuml;r Tag von neuem eine schier unendlich lange, farbige Autoschlange durch die weiche, gr&uuml;ne H&uuml;gellandschaft des S&uuml;dkaukasus schl&auml;ngelte und ausschliesslich in eine einzige Richtung bewegte: weg aus einem Gebiet, das die Fliehenden bis vor kurzem noch ihre Heimat nannten. [&hellip;]<br>\nDie Menschen flohen, weil die Heimat, in der sie sich seit dreissig Jahren sicher zu sein glaubten, nicht mehr existiert. Der wohl letzte Pr&auml;sident ihrer international nie anerkannten &laquo;Republik Arzach&raquo;, Samwel Shahramanyan, besiegelte am 27. September mit einem Dekret die Aufl&ouml;sung aller politischen Strukturen Berg-Karabachs. Die lokale Pr&auml;sidentschaft, das Parlament und die gew&auml;hlten B&uuml;rgermeister sowie s&auml;mtliche Institutionen der letzten 30 Jahre soll es ab dem 1. Januar 2024 nicht mehr geben.<br>\nDie formelle Aufl&ouml;sung der Republik, die vollst&auml;ndige Entwaffnung ihrer eigenen &laquo;Verteidigungskr&auml;fte&raquo;, sowie die Aufnahme von Gespr&auml;chen mit Baku &uuml;ber die vollst&auml;ndige &laquo;Wiedereingliederung&raquo; in Aserbaidschan als Minderheit, waren Bedingungen, welche Aserbaidschan nach seinem letzten Blitzkrieg den Beh&ouml;rden in Stepanakert vorgelegt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/karabach-einmal-mehr-siegt-die-nackte-gewalt\/\">Globalbrigde<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bergkarabach: Armenier protestieren gegen EU-Politik<\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel haben mehrere tausend Exil-Armenier gegen die Politik der EU und die Vertreibung aus Bergkarabach protestiert.<br>\nDie Organisatoren, die die Zahl der Demonstranten mit 10.000 angaben, beschuldigten Aserbaidschan, eine &bdquo;ethnische S&auml;uberung&ldquo; in Bergkarabach vorzunehmen.<br>\nSie warfen der EU vor, wegen Gaslieferungen die Augen vor dem Leid der Armenier zu verschlie&szlig;en. &bdquo;Verkaufe 2000 Jahre armenische Zivilisation gegen aserbaidschanisches Gas&ldquo;, stand auf einem Plakat<br>\nDen EU-Au&szlig;enbeauftragten Borrell hat der Protest nicht erreicht. Er hatte Besseres zu tun: Bei einem Besuch in Odessa klagte er Russland wegen der Angriffe auf den Hafen an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/bergkarabach-armenier-protestieren-gegen-eu-politik\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutsche R&uuml;stungsexporte: Bombige Gesch&auml;fte<\/strong><br>\nDie deutschen R&uuml;stungsexporte steuern in diesem Jahr auf ein Allzeithoch zu. Hauptverantwortlich daf&uuml;r ist die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung der Ukraine.<br>\nVor allem wegen der Waffenlieferungen in die Ukraine steuern die deutschen R&uuml;stungsexporte in diesem Jahr auf einen Rekord zu. In den ersten drei Quartalen hat die Bundesregierung bereits Ausfuhren von Waffen und milit&auml;rischer Ausr&uuml;stung im Wert von 8,76 Milliarden Euro genehmigt und damit mehr als im gesamten Vorjahr (8,36 Milliarden Euro).<br>\nZur Freude der deutschen R&uuml;stungsindustrie d&uuml;rfte damit bis zum Ende des Jahres der Rekordwert von 2021, als R&uuml;stungsexporte f&uuml;r 9,35 Milliarden Euro genehmigt wurden, mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit &uuml;bertroffen werden.<br>\nMehr als ein Drittel der Exportgenehmigungen entfiel nach einer am Montag vom Bundeswirtschaftsministerium ver&ouml;ffentlichten Statistik auf die Ukraine mit 3,3 Milliarden Euro. Damit haben sich die Exportgenehmigungen in das von Russland im Februar 2022 angegriffene Land im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als vervierfacht.<br>\n&bdquo;Die fortw&auml;hrende Unterst&uuml;tzung Deutschlands f&uuml;r die Ukraine bei ihrer Selbstverteidigung gegen den v&ouml;lkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg zeigt sich weiter deutlich in den Genehmigungswerten der R&uuml;stungsexporte&ldquo;, erl&auml;uterte Wirtschaftsstaatssekret&auml;r Sven Giegold.<br>\nIn Staaten der EU und Nato sowie in gleichgestellte L&auml;nder (Japan, Schweiz, Australien, Neuseeland) wurden Ausfuhren im Wert von 4,33 Milliarden Euro erlaubt. Der gr&ouml;&szlig;te Teil davon geht mit 1,03 Milliarden nach Ungarn, das derzeit stark aufr&uuml;stet. Wie sich die Unterst&uuml;tzung des Aufr&uuml;stungsprogramms Viktor Orb&aacute;ns mit der von der deutschen Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock propagierten &bdquo;wertebasierten Au&szlig;enpolitik&ldquo; vereinbaren l&auml;sst, bleibt dabei ein R&auml;tsel der Ampelkoalition.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Deutsche-Ruestungsexporte\/!5964294\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die &ldquo;neue&rdquo; taz, vor allem seit dem 24. Februar 2022, begr&uuml;&szlig;t die &ldquo;bombigen Gesch&auml;fte&rdquo; der R&uuml;stungsindustrie doch sicher, zumal so viele Waffen in die Ukraine gehen, wie auch die Gr&uuml;nen betonen. Alles supi!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ukraine: Verwundete US-K&auml;mpfer werden nach Deutschland ausgeflogen<\/strong><br>\nDas US-Milit&auml;rkrankenhaus in Landstuhl hat begonnen, im Kampfeinsatz in der Ukraine verwundete Amerikaner zu behandeln.<br>\nDie US-Armee hat stillschweigend damit begonnen, verwundete Amerikaner und andere internationale Ukraine-K&auml;mpfer in ihrem Milit&auml;rkrankenhaus im deutschen Landstuhl zu behandeln. Das berichtet die New York Times. Etwa 14 US-B&uuml;rger werden laut dem Bericht aktuell im &bdquo;Landstuhl Regional Medical Center&ldquo; behandelt. Die New York Times wertet diesen Umstand als &bdquo;bemerkenswerten neuen Schritt einer st&auml;rkeren Beteiligung der Vereinigten Staaten an dem Konflikt&ldquo; in der Ukraine.<br>\nDie Behandlung in Landstuhl erfolgt demnach auf Empfehlung einer Bundeswehr-Einrichtung. Nachdem im August mehr als zwei Dutzend ausl&auml;ndische freiwillige K&auml;mpfer verletzt worden waren, hatte der Kommandant des Spezialkommandos &ndash; ein US-Veteran, der im Irak und in Afghanistan gek&auml;mpft hatte &ndash; das &bdquo;Multinational Medical Coordination Center&ldquo; (MMCC) kontaktiert. Diese Einrichtung geh&ouml;rt zur Bundeswehr. Der US-K&auml;mpfer wollte eigentlich zivile Krankenhausbetten f&uuml;r die Verwundeten finden. Das MMCC sagte ihm jedoch, er solle Patienten nach Landstuhl schicken.<br>\nMarcy Sanchez, ein Sprecher des Krankenhauses, sagte der Times, dass sich alle verwundeten K&auml;mpfer, die derzeit in Deutschland behandelt werden, in einem guten Zustand bef&auml;nden. Die Patienten in Landstuhl kommen laut Times &uuml;berwiegend aus den USA, aber auch aus Kanada, Gro&szlig;britannien, Neuseeland und der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukraine-verwundete-us-kaempfer-werden-nach-deutschland-ausgeflogen-li.610102\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Am Scheideweg der Zivilisationen<\/strong><br>\nTrotz eines rasanten Anstiegs der Zahl der Todesopfer unter den Fl&uuml;chtlingen auf dem Mittelmeer treiben Berlin und die EU die n&auml;chste Versch&auml;rfung der europ&auml;ischen Fl&uuml;chtlingsabwehr voran. Hatten sich die EU-Innenminister bereits am 8. Juni auf neue &bdquo;Grenzverfahren&ldquo; geeinigt, die von Menschenrechts- und von kirchlichen Organisationen als &bdquo;Entwertung europ&auml;ischer Grund- und Menschenrechte&ldquo; kritisiert wurden, so steht jetzt die abschlie&szlig;ende Einigung auf neue Ma&szlig;nahmen bevor, die sogar die vollst&auml;ndige Schlie&szlig;ung der Au&szlig;engrenzen f&uuml;r Asylsuchende m&ouml;glich machen. Verz&ouml;gert wird eine Einigung darauf nur noch durch einen Streit zwischen Berlin und Rom, wer Fl&uuml;chtlinge aufnehmen soll, die von Seenotrettern gerettet wurden. Laut Angaben des UNHCR ist die Zahl der Todesopfer auf dem Mittelmeer von Anfang Januar bis zum 24. September um mehr als die H&auml;lfte auf &uuml;ber 2.500 gestiegen. Seit 2014 kamen auf der Flucht &uuml;ber das Mittelmeer und durch die Sahara nachweislich mindestens 34.000 Menschen zu Tode. Papst Franziskus warnt vor einer Gew&ouml;hnung an das Massensterben und urteilt mit Blick auf die Indifferenz der EU: &bdquo;Wir stehen an einem Scheideweg der Zivilisationen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9362\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Enorme Inflationsdifferenzen in der EWU &ndash; ein Beleg f&uuml;r die Bedeutungslosigkeit von Geldmenge, Nachfrage und Schulden<\/strong><br>\nSchaut man in die j&uuml;ngste Ver&ouml;ffentlichung der Inflationszahlen in der EWU bei Eurostat, staunt man nicht schlecht. Die Originaltabelle des Europ&auml;ischen Amtes zeigt enorme Unterschiede zwischen den Mitgliedsl&auml;ndern. In den Niederlanden ist die Inflationsrate im September auf unter null gefallen, in der Slowakei liegt sie dagegen bei 8,9 Prozent. Auch in Belgien werden nur 0,7 Prozent Anstieg gemessen und in Slowenien &uuml;ber sieben Prozent; Spanien liegt bei 3,2 Prozent, Frankreich bei 5,6 und Deutschland bei 4,3 (siehe die Originalabbildung von Eurostat).<br>\nZur gleichen Zeit, wo das passiert, philosophieren die deutschen Mitglieder des EZB-Rates &uuml;ber die Frage, ob und welche Rolle die Geldmenge f&uuml;r die Inflation im Euroraum spielt. Isabel Schnabel kommt zu dem Ergebnis, dass man die Geldmenge nicht ausblenden d&uuml;rfe, sie sei weiterhin ein relevanter Indikator f&uuml;r Preisstabilit&auml;tsrisiken. Die Geldmenge verdiene weiterhin einen festen Platz in der geldpolitischen Analyse. Joachim Nagel von der Deutschen Bundesbank stellt fest, man behalte die Geldmengen- und Kreditaggregate weiterhin im Blick, um beurteilen zu k&ouml;nnen, wie der geldpolitische Kurs innerhalb der Wirtschaft durchwirke.<br>\nDa fragt man sich, wie es sein kann, dass die L&auml;nder in der EWU so unterschiedliche Inflationsraten aufweisen, wenn auch weiterhin eine Geldmenge (welche auch immer) ein relevanter Indikator f&uuml;r Preisstabilit&auml;tsrisiken sein soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/10\/03\/enorme-inflationsdifferenzen-in-der-ewu-ein-beleg-fuer-die-bedeutungslosigkeit-von-geldmenge-nachfrage-und-schulden\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Geheimbericht des Bundesrechnungshofs erstmals &ouml;ffentlich: Die West-Bank gewinnt immer<\/strong><br>\nAb 1990 kauften westdeutsche Banken ihre ostdeutschen Konkurrenten Milliarden D-Mark unter Wert. Der Bundesrechnungshof prangerte das an. Der Bericht war 28 Jahre lang als &bdquo;geheim&ldquo; eingestuft. Wir ver&ouml;ffentlichen ihn erstmals.<br>\nEin ausgezeichnetes Gesch&auml;ft f&uuml;r westdeutsche Banken: Im Zuge der Wiedervereinigung 1990 erhielten private Banken aus der BRD wie die Deutsche Bank Zugriff auf DDR-Staatsbanken. Sie kauften die Banken, die in der DDR f&uuml;r Zahlungs- und Kreditgesch&auml;fte zust&auml;ndig waren. Ein ausf&uuml;hrlicher Bericht des Bundesrechnungshofs beklagte f&uuml;nf Jahre sp&auml;ter, dass die Kaufsummen Milliarden D-Mark zu niedrig angesetzt waren. Wir ver&ouml;ffentlichen hier erstmals den Bericht, der 28 Jahre lang als geheim eingestuft war. Der Bericht lag &bdquo;Frontal 21&ldquo; schon 2010 vor, das ZDF ver&ouml;ffentlichte ihn aber nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/blog\/2023\/10\/03\/geheimbericht-bundesrechnungshof-banken-wiedervereinigung\/\">Frag den Staat<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Schuldenfalle&ldquo;: Studierendenwerk warnt vor KfW-Krediten<\/strong><br>\nBei der staatlichen F&ouml;rderbank KfW gelten seit Montag neue Zinss&auml;tze f&uuml;r Kredite. Das Studierendenwerk warnt davor, dort einen Studienkredit aufzunehmen.<br>\nAngesichts der seit Montag geltenden neuen Zinss&auml;tze der staatlichen F&ouml;rderbank KfW warnt nun das Deutsche Studierendenwerk (DSW) vor der Aufnahme eines KfW-Studienkredits. &bdquo;Den Studierenden kann man derzeit nur zu h&ouml;chster Vorsicht beim KfW-Studienkredit raten. Hier droht eine Schuldenfalle&ldquo;, erkl&auml;rte der DSW-Vorsitzende Matthias Anbuhl. &bdquo;Der Zinssatz f&uuml;r diesen Kredit ist doppelt so hoch wie ein Immobilienkredit. Das ist ein echter sozialpolitischer Skandal.&ldquo;<br>\nBereits im April war der Zinssatz auf 7,82 Prozent gestiegen. Zum 1. Oktober folgte die n&auml;chste Erh&ouml;hung auf 9,01 Prozent. Die KfW verweist auf Erh&ouml;hungen des europ&auml;ischen Referenzzinssatzes Euribor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/schuldenfalle-studierendenwerk-warnt-vor-kfw-krediten-li.609890\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gegen die Ignoranz des Westens: Der Osten muckt endlich auf<\/strong><br>\nDeutschland feiert den Tag der Deutschen Einheit. Zeit, die schreiend ungerechten Differenzen zwischen Ost und West zu benennen. Ein Gastbeitrag.<br>\nSeit mehr als 30 Jahren wird Kritik aus dem Osten pauschal als Jammern diffamiert, werden Studien von Wissenschaftlern &uuml;ber die eklatante Benachteiligung von Ostdeutschen weitgehend ignoriert &ndash; und sogar zum Nachteil f&uuml;r Forscher mit Karriereambitionen.<br>\nMan, also die westdeutsche Mehrheitsgesellschaft, interessiert sich null f&uuml;r den Osten, und wenn, dann nur f&uuml;r das Schlechte. Filme mit Ostbezug laufen in den Ostsendern. Im Westen bekommt man vom Osten kaum etwas mit, au&szlig;er wenn Wahlen anstehen oder sich das Vorurteil &bdquo;Der Ossi ist ein Nazi&ldquo; best&auml;tigen l&auml;sst. Oder an Jahrestagen: Am 17. Juni gibt es was zum Volksaufstand, am 3. Oktober zur Wiedervereinigung, und am 9. November l&auml;uft ein Erinnerungsfilm zum Mauerfall.<br>\nAls normale deutsche Region mit einer beeindruckenden Vielfalt von Natur, Kultur und Zivilgesellschaft kommt der Osten im Westen medial kaum vor, und das seit Jahrzehnten. Das macht etwas mit den Menschen, und so wird die Spaltung zwischen Ost und West nicht kleiner, sondern gr&ouml;&szlig;er, selbst wenn die Arbeitslosenzahlen sinken. Der Mensch lebt n&auml;mlich nicht vom Brot allein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/tag-der-deutschen-einheit-gegen-die-ignoranz-des-westens-der-osten-muckt-endlich-auf-li.436893\">Anke Domscheit-Berg in Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Im Niedergang: DDR-Anschluss heute<\/strong><br>\nBei Reportagen &uuml;ber Ostdeutsche habe sie oft das Gef&uuml;hl, sie nehme an einer &raquo;Zoof&uuml;hrung&laquo; teil, schreibt Redakteurin Anja Reich am Sonnabend in der Berliner Zeitung: &raquo;Dem westdeutschen Publikum wird erkl&auml;rt, was mit den Ostdeutschen nicht stimmt.&laquo; Gegenw&auml;rtig wird allerdings der in Gro&szlig;medien allein zugelassene &raquo;Zooblick&laquo;, der Abnormes und Ekliges am &ouml;stlichen deutschen Bev&ouml;lkerungsk&ouml;rper be&auml;ugt, mit einer Gegenanschauung beantwortet: J&uuml;ngst teilte stern.de mit, laut einer Umfrage meinten 60 Prozent aller Bundesb&uuml;rger, das Trennende zwischen Ost und West &uuml;berwiege, im Osten waren es 75 Prozent. Einen &auml;hnlichen Stand soll es 2008 gegeben haben&hellip; Der DDR-Anschluss wird n&auml;mlich in &raquo;Zooblick&laquo;-Redaktionen und vom politischen Personal fast ausschlie&szlig;lich in Gef&uuml;hls- und Stimmungslagen oder in G&auml;rtner- (&raquo;wachsen&laquo;) und Reisekategorien (&raquo;in der Demokratie ankommen&laquo;) gemessen. Die ersparen das Studium der Verh&auml;ltnisse &ndash; schon gar bei Eigentum oder Macht &ndash; und f&uuml;llen jede Feiertagsrede ohne Folgen. Nur die Bundesbank schert aus und teilte zum Beispiel im April mit, dass 2021 das sogenannte Medianverm&ouml;gen &ndash; die Mitte zwischen armen und reichen Haushalten &ndash; im Osten bei 43.400 Euro lag, im Westen bei 127.900 Euro, also ungef&auml;hr dem Dreifachen. Bei Jahreseinkommen lauten die Durchschnittszahlen 58.000 Euro West, 45.000 Euro Ost. Nicht zu vergessen: Laut Bundesbank besitzen zehn Prozent aller Bundesb&uuml;rger 56 Prozent von allem. Und selbst der &raquo;Ostbeauftragte&laquo; der Bundesregierung &ndash; einer f&uuml;r Bayern w&auml;re wichtiger &ndash; notiert in seinem j&uuml;ngsten &raquo;Elitenmonitor&laquo;: Im Jahr 2022 waren nur zw&ouml;lf Prozent der F&uuml;hrungspositionen mit Ostdeutschen besetzt. In den Medien acht Prozent, in der Justiz zwei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460209.im-niedergang.html\">Armold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ihr &bdquo;Frieden&ldquo; ist Krieg<\/strong><br>\nEntscheidend war jedoch: Die Bestimmung in Artikel 2 des Zwei-plus-Vier-Vertrages &ndash; &bdquo;Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik bekr&auml;ftigen ihre Erkl&auml;rungen, dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird&ldquo; &ndash; wurde noch w&auml;hrend des Ratifikationsprozesses von Bonn mit F&uuml;&szlig;en getreten. Die sowjetische Ratifikationsurkunde wurde am 15. M&auml;rz 1991 in Bonn hinterlegt, womit der Vertrag in Kraft trat. Zu dem Zeitpunkt beteiligte sich die Bundeswehr bereits indirekt am Angriffskrieg gegen den Irak, den die USA und ihre Verb&uuml;ndeten unter L&uuml;gen (&bdquo;Iraker rei&szlig;en Babys aus Brutk&auml;sten in Kuwait&ldquo;) am 17. Januar entfesselt hatten. Sie stellte verschiedener Truppenkontingente in der T&uuml;rkei bereit. Am 18. M&auml;rz 1991 landete schlie&szlig;lich Finanzminister Theo Waigel in Washington und &uuml;berreichte mit triumphaler Geste einen Scheck in H&ouml;he von 16,9 Milliarden DM, die gesch&auml;tzt 15 bis 20 Prozent der Kosten von &bdquo;Desert Storm&ldquo; deckten.<br>\nVon deutschem Boden ging so wenige Monate nach dem Ende der DDR wieder Krieg aus &ndash; und die Bundesregierung war sich des Versto&szlig;es gegen den Zwei-plus-Vier-Vertrag durchaus bewusst. Die Beteiligung am jetzigen Krieg gegen Russland ist das vorl&auml;ufige Ende einer Kette, die damals begann: Jugoslawien, Afghanistan, erneut im Irak, Mali und die systematische Aufr&uuml;stung der Ukraine sind einige Glieder dieser Kette. Ende nicht absehbar, Steigerung beabsichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ihr-frieden-ist-krieg-4784131\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Pressefreiheit gibt es nicht, solange mein Mann Julian Assange im Gef&auml;ngnis ist<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nWir m&uuml;ssen das Recht auf Beleidigung verteidigen. Der wichtigste Aspekt des Rechts auf Beleidigung ist derjenige, der die M&auml;chtigen mit den Wahrheiten konfrontiert, die sie am liebsten verbergen w&uuml;rden. Ohne dieses Recht werden die M&auml;chtigen unantastbar.<br>\nMein Ehemann Julian Assange ist seit 2019 im HMP Belmarsh in Thamesmead inhaftiert, weil er als Herausgeber von WikiLeaks die Missst&auml;nde im Krieg gegen den Terror aufgedeckt hat, die nach dem Willen der Vereinigten Staaten verborgen bleiben sollen. Die USA haben Anklage gegen Julian erhoben, auf die 175 Jahre Gef&auml;ngnis stehen. Als Innenministerin hat Priti Patel versagt, dabei Julians Auslieferung zu verhindern. Eine bevorstehende Anh&ouml;rung vor dem Obersten Gerichtshof wird dar&uuml;ber entscheiden, ob Gro&szlig;britannien den folgenschwersten Angriff auf die Pressefreiheit unserer Zeit zul&auml;sst. [&hellip;]<br>\nAber Julian ist Australier, nicht Amerikaner. Er ist ein Verleger, der im Vereinigten K&ouml;nigreich arbeitet, nicht eine US-Quelle. Er ist in London, nicht in Washington DC. Was WikiLeaks ver&ouml;ffentlicht hat, ist unbestreitbar von &ouml;ffentlichem Interesse, aber es gibt im US-Spionagegesetz nicht die M&ouml;glichkeit &ouml;ffentliches Interesse als Verteidigungsgrund zu nutzen. Die US-Staatsanw&auml;lte argumentieren, dass der Schutz der verfassungsm&auml;&szlig;igen Meinungsfreiheit f&uuml;r Julian nicht gelte, weil er von Gro&szlig;britannien aus publiziert habe und kein Amerikaner sei. Sie behaupten, das US-Gesetze zwar f&uuml;r Menschen in Gro&szlig;britannien gelten, nicht aber US-Rechte. [&hellip;]<br>\nDie Freiheit braucht einen stabilen &ouml;ffentlichen Raum, um zu gedeihen. Ohne Pressefreiheit gibt es keine Redefreiheit. Und es gibt keine Pressefreiheit, solange Julian inhaftiert bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/press-freedom-does-not-exist-while-my-husband-julian-assange-is-in-jail\/%20\">Stella Assange auf Popular Resistance<\/a>\n<p>dazu: <strong>Parteichef Varoufakis besucht Whistleblower Assange im Gef&auml;ngnis<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here (griechische) Finanzminister und jetzige Chef der linken Kleinpartei MeRA25 Janis Varoufakis hat am Wochenende den in England inhaftierten Whistleblower Julian Assange im Gef&auml;ngnis besucht. Anwesend waren auch die Lebenspartnerin des Inhaftierten Stella Assange sowie Roger Waters, ehemaliges Mitglied der Rockgruppe Pink Floyd.<br>\nNoch gehe es ihm gut, jedoch verschlechtere sich sein Zustand zusehends, lie&szlig; Assange durch Varoufakis &uuml;bermitteln. &bdquo;Ich versuche mit all meiner Kraft, einen kleinen Teil von mir am Leben zu erhalten. Ein kleines St&uuml;ckchen, das ich nutzen werde, wenn ich aus dem Gef&auml;ngnis komme, um wieder zu existieren, um wieder Julian zu sein.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.griechenland.net\/nachrichten\/politik\/33604-parteichef-varoufakis-besucht-whistleblower-assange-im-gef%C3%A4ngnis\">Griechenland Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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