{"id":104781,"date":"2023-10-06T08:15:06","date_gmt":"2023-10-06T06:15:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781"},"modified":"2023-10-06T07:59:55","modified_gmt":"2023-10-06T05:59:55","slug":"hinweise-des-tages-4457","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781#h01\">Taurus: Meinungsmache vs. Verfassungsrecht: Stimmungsmache und blinde Flecken in der Berichterstattung <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781#h02\">GENOZID oder: &bdquo;Euch wird es nie gegeben haben!&ldquo; &ndash; Die Schande von Berg-Karabach <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781#h03\">Benjamin Limbach: L&uuml;gt der gr&uuml;ne Minister? Interne Cum-Ex-Unterlagen n&auml;hren brisanten Verdacht <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781#h04\">&bdquo;Noch viele offene Fragen&ldquo;: FDP blockiert offenbar beschlossene Kindergrundsicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781#h05\">&Ouml;PNV &amp; Mobilit&auml;tswende: Mehr Investitionen &uuml;berf&auml;llig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781#h06\">EU-Haushalt: Womit die EU rechnet, wenn die Ukraine beitritt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781#h07\">EPG-Gipfel zeigt Ohnmacht der &bdquo;geopolitischen&ldquo; Union<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781#h08\">Wiederschlechtmachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781#h09\">Putin: Neue Weltordnung entsteht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781#h10\">10 Jahre &raquo;Belt and Road Initiative&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781#h11\">EU ermittelt gegen China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781#h12\">Vor &raquo;hei&szlig;em Herbsttag&laquo; in Italien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104781#h13\">Corona, der &bdquo;Turbokrebs&ldquo; und der Journalismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Taurus: Meinungsmache vs. Verfassungsrecht: Stimmungsmache und blinde Flecken in der Berichterstattung<\/strong><br>\nSeit Wochen wird in Deutschland etwas niederschwelliger eine Debatte nach bekanntem Muster gef&uuml;hrt. Wieder geht es um ein Waffensystem, das die Ukrainische Regierung von Deutschland einfordert, diesmal um den Marschflugk&ouml;rper Taurus. Wieder wird dem Kanzler von Medien und Politiker*innen Z&ouml;gern vorgeworfen und auf verb&uuml;ndete Regierungen verwiesen, welche (vermeintlich) &auml;hnliche Waffensysteme bereits an die Ukraine geliefert h&auml;tten. Ende September wurde die Debatte um eine Facette reicher, nachdem angedeutet worden war, dass der Marschflugk&ouml;rper sein Ziel auf der Grundlage von Geodaten ansteuert, die man dann ebenfalls der Ukraine zur Verf&uuml;gung stellen m&uuml;sse &ndash; oder die Zielprogrammierung m&uuml;sse durch Bundeswehrsoldaten erfolgen. In diesem Zusammenhang wurde dann auch die Fragestellung aufgeworfen, ob die Lieferung der Taurus-Raketen nicht ein Bundeswehrmandat voraussetzen w&uuml;rde, da es sich damit um einen &bdquo;Einsatz bewaffneter deutscher Streitkr&auml;fte im Ausland&ldquo; handeln k&ouml;nnte. Damit w&uuml;rde, so die Bef&uuml;rchtung, die Schwelle zur offiziellen Beteiligung Deutschlands am Krieg in der Ukraine vollends &uuml;berschritten.<br>\nDie technischen Voraussetzungen sind kompliziert. Viele Medien suggerieren eher beil&auml;ufig, man k&ouml;nne im entsprechenden Datensatz einfach das Territorium der Ukraine isolieren, und die Marschflugk&ouml;rper mit diesem eingeschr&auml;nkten Datensatz liefern. Genau zu wissen, ob das funktioniert, scheint jedoch niemand in der schreibenden Zunft. Die FAZ, welche die Frage um die Mandatspflichtigkeit &ndash; dankenswerter Weise &ndash; am 21.9.2023 unter dem Titel &bdquo;An der Grenze zur Konfliktpartei&ldquo; wesentlich mit angeschoben hatte, versuchte sie mit dem Verweis auf anonyme &bdquo;[f]ranz&ouml;sische Sicherheitsfachleute&ldquo; wenige Tage sp&auml;ter wieder zu entsch&auml;rfen. Diesmal unter dem Titel &bdquo;Kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r das deutsche Z&ouml;gern&ldquo; wird dort verlautbart: &bdquo;Die Ukraine verf&uuml;ge bereits &uuml;ber alle relevanten Geodaten und &auml;u&szlig;erst agile Programmierer, hei&szlig;t es in Paris&ldquo;. Diese vage Behauptung gilt dann vielen beim Tanz auf Messers Schneide der Kriegsbeteiligung als v&ouml;llig ausreichend. F&uuml;r andere scheinen verfassungs- und v&ouml;lkerrechtliche Fragen ohnehin hinter den Forderungen des ukrainischen Milit&auml;rapparates v&ouml;llig in den Hintergrund zu treten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2023\/09\/28\/taurus-meinungsmache-vs-verfassungsrecht\/\">IMI-Standpunkt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Olaf Scholz gegen Annalena Baerbock: Bundeskanzler liefert keine Taurus an die Ukraine<\/strong><br>\nLaut Medienberichten hat sich der Bundeskanzler dazu entschieden, keine Taurus-Marschflugk&ouml;rper an die Ukraine zu verschicken.<br>\nIn einem Bericht der Bild-Zeitung hei&szlig;t es, dass die deutsche Regierung in absehbarer Zeit keine Pl&auml;ne habe, Taurus-Marschflugk&ouml;rper an die Ukraine zu liefern. Der Ukraine-Korrespondent der Bild-Zeitung Paul Ronzheimer beruft sich in dem Text auf deutsche und ukrainische Regierungskreise. Die Absage ist daher pikant, weil die &Ouml;ffentlichkeit mit einer baldigen Lieferung gerechnet habe. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) h&auml;tten eine Taurus-Lieferung in Aussicht gestellt. Bundeskanzler Olaf Scholz widersetzt sich also laut Bild-Zeitung den vagen Zusagen seiner Minister.<br>\nIn dem Bericht hei&szlig;t es weiter: &bdquo;Kiew bittet seit Mai um die Langstrecken-Raketen aus Deutschland, nachdem Frankreich und Gro&szlig;britannien die Marschflugk&ouml;rper &sbquo;Scalp&lsquo; bzw. &sbquo;Storm Shadow&lsquo; geschickt hatten, womit die ukrainische Armee w&auml;hrend der laufenden Gegenoffensive bereits Ziele aus weiter Entfernung treffen konnte.&ldquo; Scholz erteilt diesem sicherheitspolitischen Kurs Europas nun eine Absage.<br>\nAngeblich gebe es kein offizielles deutsches &bdquo;Nein&ldquo; zur Taurus-Lieferung an die Ukraine. So k&ouml;nne sich Deutschland die M&ouml;glichkeit offen halten, in baldiger Zukunft Taurus-Marschflugk&ouml;rper doch noch zu schicken. Laut Ronzheimer gilt dies aber als unwahrscheinlich. Im Gegenzug soll es aber weitere Lieferungen von Patriot-Abwehrraketen geben, so dass der ukrainische Luftraum besser gesch&uuml;tzt werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/scholz-gegen-baerbock-bundeskanzler-will-keine-taurus-an-die-ukraine-liefern-li.1405701\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.G.:<\/strong> &ldquo;Scholz erteilt diesem sicherheitspolitischen Kurs Europas nun eine Absage. Angeblich gebe es kein offizielles deutsches &bdquo;Nein&ldquo; zur Taurus-Lieferung an die Ukraine. So k&ouml;nne sich Deutschland [ich erg&auml;nze: nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen] die M&ouml;glichkeit offen halten, in baldiger Zukunft Taurus-Marschflugk&ouml;rper doch noch zu schicken.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>GENOZID oder: &bdquo;Euch wird es nie gegeben haben!&ldquo; &ndash; Die Schande von Berg-Karabach<\/strong><br>\nDreitausend Jahre armenische Besiedlungsgeschichte in der s&uuml;dkaukasischen Region Berg-Karabach (armenisch: Arzach) wurden an einem Tag brutalst beendet. Armeniens &bdquo;Schutzmacht&ldquo; Russland wechselte die Fronten, der werteorientierte Westen schaute zu und der Rest der Welt hatte wichtigere Sorgen. &ndash; Die Armenier aber sind von allen verraten und verlassen. Wie vor &uuml;ber hundert Jahren.<br>\nInnerhalb eines Tages war alles erledigt. Weniger als 24 Stunden brauchte der aserbaidschanische Diktator Ilham Alijew, s&auml;mtliche Vereinbarungen des trilateralen Waffenstillstandsabkommens vom 9. November 2020 brechend, um sich im Handstreich unter den Nagel zu rei&szlig;en, was nach dem Sechs-Wochen-Krieg vom Herbst 2020 von der &bdquo;Republik Arzach&ldquo;, sprich: Restkarabach, noch &uuml;brig geblieben war. &bdquo;Anti-Terror&ldquo;-Operation gegen &bdquo;bewaffnete armenische Separatisten&ldquo; lautete das aserbaidschanische Wording, das viele westliche Nachrichtenagenturen prompt &uuml;bernahmen. Die russischen Friedenstruppen, deren Aufgabe es gewesen w&auml;re, die Einhaltung des Waffenstillstandsabkommens zu garantieren, waren, durch Aserbaidschan vorgewarnt, weitestgehend abgetaucht. Statt die armenische Bev&ouml;lkerung zu sch&uuml;tzen, schlugen sie sich de facto auf die Seite Aserbaidschans und helfen nun ihrem neuen petrodollar-schweren Verb&uuml;ndeten, einen demokratisch verfassten &ndash; wenn auch nirgends in der Welt anerkannten &ndash; Staat abzuwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/genozid-oder-euch-wird-es-nie-gegeben-haben-die-schande-von-berg-karabach\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Benjamin Limbach: L&uuml;gt der gr&uuml;ne Minister? Interne Cum-Ex-Unterlagen n&auml;hren brisanten Verdacht<\/strong><br>\nNRW-Justizminister Benjamin Limbach steht dieser Tage schwer unter Druck. Erneut droht dem Gr&uuml;nen-Politiker &Auml;rger im Cum-Ex-Skandal. Interne Unterlagen, die FOCUS online vorliegen, n&auml;hren den Verdacht, dass der Minister in seiner Rede vor dem Rechtsausschuss des Landtags im August die Abgeordneten belogen hat.<br>\nSeinerzeit hatte Limbach die Staatsanwaltschaft K&ouml;ln scharf kritisiert, weil die Beh&ouml;rde die Herausgabe der Ermittlungsakten zu Verfahren in Hamburg an den parlamentarischen Untersuchungsausschuss an der Alster unn&ouml;tig verz&ouml;gert habe. Offenbar entsprach diese Darstellung nicht ganz der Wahrheit.<br>\nDie hanseatische B&uuml;rgerschaft untersucht unter anderem die Rolle des heutigen Bundeskanzlers Olaf Scholz im Jahr 2016 in der Cum-Ex-Aff&auml;re um die Privatbank M.M. Warburg. In jener Zeit lenkte der SPD-Politiker als Erster B&uuml;rgermeister die Geschicke der Stadt. Seinerzeit wandte sich der Chefbanker Christian Olearius an Scholz in einer heiklen Angelegenheit. Wie sich sp&auml;ter herausstellte, soll die Warburg Bank den Staat durch illegale Aktiengesch&auml;fte um einen dreistelligen Millionenbetrag betrogen haben. Durch die sogenannten Cum-Ex-Deals kassierten die Finanzjongleure Erstattungen f&uuml;r Steuerabgaben, die zuvor nie abgef&uuml;hrt worden waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/benjamin-limbach-luegt-der-gruene-minister-interne-cum-ex-unterlagen-naehren-brisanten-verdacht_id_218284857.html\">Focus Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Manipulativ&ldquo;, &bdquo;rechtswidrig&ldquo; &ndash; Vernichtende Bewertung f&uuml;r gr&uuml;nen NRW-Justizminister<\/strong><br>\nIn Nordrhein-Westfalen ist das Amt des Pr&auml;sidenten am Oberverwaltungsgericht seit zwei Jahren unbesetzt. Das Vorschlagsrecht liegt bei Justizminister Benjamin Limbach (Gr&uuml;ne). Doch sein Vorgehen st&ouml;&szlig;t bei richterlicher Pr&uuml;fung auf harsche Kritik. Die SPD spricht von &bdquo;Befangenheit&ldquo;. [&hellip;]<br>\nAm Ende eines internen Verfahrens mit mehreren Kandidaten sollte die Juristin dann tats&auml;chlich den OVG-Pr&auml;sidentenposten in der Verwaltungsgerichtsbarkeit von NRW bekommen, wenn die Justiz nicht eingeschritten w&auml;re. Das Verwaltungsgericht M&uuml;nster gab Ende September der Konkurrentenklage eines unterlegenen Bewerbers statt.<br>\nDie Begr&uuml;ndung des Beschlusses, die WELT vorliegt, hat es in sich. Es ist eine vernichtende detaillierte Bewertung auch des Wirkens von Limbach: &bdquo;fehlerhaft&ldquo;, &bdquo;unzul&auml;ssig&ldquo;, &bdquo;manipulativ&ldquo;, &bdquo;rechtswidrig&ldquo;. Die juristische Bewertung l&auml;sst sich in etwa so zusammenfassen: Minister und Ministerium h&auml;tten unter allen Umst&auml;nden versucht, eine bestimmte Kandidatin auf den F&uuml;hrungsposten zu hieven, und dabei rechtliche Grunds&auml;tze bei der Bef&ouml;rderung missachtet.<br>\nDas NRW-Justizministerium hat Beschwerde gegen den Beschluss eingelegt, und Limbach weist die Bewertungen im Rechtsausschuss zur&uuml;ck. Doch f&uuml;r die Opposition l&auml;sst sich der deutliche Tenor nicht mehr aus der Welt schaffen: &bdquo;Das Wort Befangenheit will mir einfach nicht mehr aus dem Kopf&ldquo;, sagt SPD-Parlamentarier Hartmut Ganzke. SPD und FDP haben eine Sondersitzung des Rechtsausschusses beantragt, weil sie einen Skandal wittern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article247839088\/Benjamin-Limbach-Manipulativ-rechtswidrig-Vernichtende-Bewertung-fuer-gruenen-NRW-Justizminister.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Noch viele offene Fragen&ldquo;: FDP blockiert offenbar beschlossene Kindergrundsicherung<\/strong><br>\nGerade erst beschlossen, nun offenbar wieder in weite Ferne ger&uuml;ckt: die Kindergrundsicherung. Die FDP stellt Bedingungen f&uuml;r ihre Zustimmung zum Gesetzesentwurf.<br>\nErst vergangene Woche hatte die Bundesregierung die hart umk&auml;mpfte Kindergrundsicherung beschlossen. Nun k&ouml;nnte das Reformvorhaben erstmal aufs Abstellgleis gestellt werden. Denn die FDP blockiert, berichtet die &bdquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&ldquo; (FAZ).<br>\nDie Liberalen machen demnach weitreichende Vorbehalte geltend und kn&uuml;pfen ihre Zustimmung offenbar an ein weiteres Reformprojekt, das die Ampelpartner im Koalitionsvertrag vereinbart hatten: st&auml;rkere Arbeitsanreize.<br>\nZu &bdquo;Lisa Paus&rsquo; Gesetzentwurf haben wir als Parlamentarier noch viele offene Fragen, etwa ob B&uuml;rokratie wirksam abgebaut wird, die neue Administration und Beh&ouml;rdenaufteilung so wirklich funktioniert&ldquo;, sagte Johannes Vogel, Erster Parlamentarischer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der FDP-Fraktion, der &bdquo;FAZ&ldquo;.<br>\nGr&uuml;ndlichkeit gehe vor Schnelligkeit. Deswegen sei klar, &bdquo;dass das Gesetzgebungsverfahren noch einige Zeit dauern wird&ldquo;, wird Vogel zitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/noch-viele-offene-fragen-fdp-blockiert-offenbar-kindergrundsicherung-10578244.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Eine klassische Retourkutsche. F&uuml;r die Blockade des Wachstumschancengesetzes. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Ouml;PNV &amp; Mobilit&auml;tswende: Mehr Investitionen &uuml;berf&auml;llig<\/strong><br>\nF&uuml;r die Mobilit&auml;tswende ist das 49-Euro-Ticket ein wichtiger Baustein. Deshalb m&uuml;ssen sich Bund und L&auml;nder endlich &uuml;ber die Finanzierung einig werden. Aber gute Preise allein machen noch keinen guten &Ouml;PNV. Das Land Niedersachsen hat in der Vergangenheit zu wenig Geld f&uuml;r den Ausbau in die Hand genommen. Das #schlaglicht 33\/2023 fordert deutlich mehr Investitionen.<br>\nSie streiten sich mal wieder. Nach langem Vorlauf wurde erst im Fr&uuml;hjahr das Deutschlandticket f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Personennahverkehr (&Ouml;PNV) eingef&uuml;hrt. Mit ihm l&auml;sst sich zu einem f&uuml;r viele Menschen bezahlbaren Preis kreuz und quer durch die Republik tingeln. Aber nun zoffen sich Bund und L&auml;nder erneut um die Finanzierung. Konkret geht es um die Aufteilung einer Gesamtsumme von 400 Mio. Euro, mit der sich der gegenw&auml;rtige Monatspreis von 49 Euro bis Ende 2024 aufrechterhalten l&auml;sst. Ein Polit-Schauspiel, auf das man ziemlich gut und gerne verzichten k&ouml;nnte.<br>\nSoll der Umstieg auf klimaschonende Alternativen wie Busse und Bahnen als Teil der Mobilit&auml;tswende gelingen, sind verl&auml;ssliche Rahmenbedingungen ein zentraler Eckpfeiler. St&auml;ndige Zankereien &uuml;ber m&ouml;gliche Mehrkosten bei den Tickets schrecken Verbraucher*innen ab und gef&auml;hrden den bisherigen Erfolg. Es muss schnell eine Einigung her! Dagegen sticht die Ank&uuml;ndigung der Nieders&auml;chsischen Landesregierung sehr positiv heraus, ab dem Schuljahreswechsel 2024\/2025 ein landesweit g&uuml;ltiges Ticket f&uuml;r Azubis und Sch&uuml;ler*innen einf&uuml;hren zu wollen. Gerade Jugendliche brauchen g&uuml;nstige Fahrangebote.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/schlaglicht\/++co++c5657b64-6379-11ee-bbe8-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU-Haushalt: Womit die EU rechnet, wenn die Ukraine beitritt<\/strong><br>\nIn einem internen Papier sch&auml;tzen die Br&uuml;sseler Beamten, dass die Ukraine pro Haushaltsperiode Anspruch auf 186 Milliarden Euro h&auml;tte. Warum die Zahlen mit Vorsicht zu genie&szlig;en sind.<br>\nDie Integration der Ukraine in die Europ&auml;ische Union w&uuml;rde die Budgetplanungen des Staatenbundes fundamental ver&auml;ndern. Das zeigen interne Berechnungen von EU-Beamten, &uuml;ber die die Medien &raquo;Financial Times &laquo; und &raquo;Politico &laquo; &uuml;bereinstimmend berichten.<br>\nGem&auml;&szlig; den derzeit g&uuml;ltigen Regeln f&uuml;r den siebenj&auml;hrigen EU-Haushalt w&uuml;rden der Ukraine demnach pro Budget-Periode rund 186 Milliarden Euro an EU-Geldern zustehen.<br>\nEine zus&auml;tzliche EU-Erweiterung um sechs Balkanl&auml;nder sowie Georgien und Moldau w&uuml;rde den EU-Haushalt mit weiteren 74 Milliarden Euro belasten, hei&szlig;t es weiter in den Berichten.<br>\nDas Haushaltsvolumen m&uuml;sste parallel um 21 Prozent steigen &ndash; auf dann 1,47 Billionen Euro. Das w&uuml;rde etwa 1,4 Prozent des Bruttonationaleinkommens der 36 L&auml;nder entsprechen.<br>\nEine m&ouml;gliche EU-Erweiterung ist ein Hauptdiskussionspunkt bei einem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs Ende dieser Woche im spanischen Granada. Die EU bereitet sich derzeit auf den Start der Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine vor. Offiziell angek&uuml;ndigt werden k&ouml;nnten diese im Dezember. [&hellip;]<br>\nGleichzeitig birgt die Erweiterung gro&szlig;e Risiken &ndash; gerade finanzielle. Alle derzeitigen EU-L&auml;nder d&uuml;rften durch sie &raquo;mehr zahlen und weniger erhalten&laquo;, hei&szlig;t es in Br&uuml;ssel. Viele L&auml;nder, die heute mehr Geld von der EU bekommen als sie einzahlen, w&uuml;rden zu Nettozahlern werden.<br>\nBei den Agrarsubventionen w&auml;re die Ukraine k&uuml;nftig der Hauptnutznie&szlig;er. Laut den Br&uuml;sseler Berechnungen w&uuml;rde sie in einer siebenj&auml;hrigen Haushaltsperiode rund 96,5 Milliarden Euro beziehen.<br>\nDie EU-Beamten legen bei ihren Prognosen die Regeln f&uuml;r den aktuellen EU-Haushalt zugrunde. Dieser l&auml;uft noch bis 2027. Sie r&auml;umen ein, dass sich die Regeln bei einer EU-Erweiterung auf 36 Staaten &raquo;weitreichend&laquo; &auml;ndern d&uuml;rften. Ein Sprecher der EU-Kommission nannte die Berechnungen deshalb ebenfalls &raquo;wenig aussagekr&auml;ftig&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/ukraine-nach-eu-beitritt-186-milliarden-euro-pro-haushaltsperiode-a-8118aad8-3ec0-41c7-925e-4402bb92eb34%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Berechnungen m&ouml;gen nur Pi mal Daumen hinkommen und die endg&uuml;ltigen Zahlen niedriger liegen, aber dass die gro&szlig;en EU-Nettoempf&auml;nger (in absoluten Zahlen und in Anteilen vom BSP zurzeit vor allem die &ouml;stlichen Beitrittsl&auml;nder sowie die Mittelmeerl&auml;nder, <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/zahlen-und-fakten\/europa\/70580\/nettozahler-und-nettoempfaenger-in-der-eu\/\">siehe hier<\/a>) zustimmen, zu Nettozahlern zu werden, und die aktuellen Nettozahler &ndash; auch im Angesicht von nationalen Schuldenbremsen und nationaler Austerit&auml;tspolitik &ndash; noch h&ouml;here Zahlungen akzeptieren, um weitere sieben Beitrittsl&auml;nder, vor allem den unverdaulichen Riesen Ukraine, auf viele Jahre durchzuf&uuml;ttern, ist zweifelhaft. Auch die Partikularinteressen der EU-Landwirte, vor allem der franz&ouml;sischen Hauptprofiteure, aber auch der osteurop&auml;ischen, die hohe Subventionen verlieren bzw. an die Ukraine abgeben m&uuml;ssten, stehen dem Projekt entgegen. Da die EU auch noch vollmundig versprochen hat, den Wiederaufbau der Ukraine (gesch&auml;tzter Kostenpunkt: 500-750 Milliarden Euro) <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wiederaufbau-ukraine-marshall-plan-eu-rebuildukraine-100.html\">zu finanzieren<\/a>, k&auml;men noch einmal &ndash; wenn das Geld &uuml;ber 20 Jahre flie&szlig;en soll &ndash; &uuml;ber den 7-Jahres-Zeitraum des EU-Budgets ca. 200 Milliarden Euro extra nur f&uuml;r den Ukrainewiederaufbau hinzu. Das macht summa summarum mit den anderen Geldern ca. 400 bis 450 Milliarden Euro zus&auml;tzlich &uuml;ber sieben Jahre, etwa 60 Milliarden Euro pro Jahr, wovon z. B. der gr&ouml;&szlig;te Nettozahler Deutschland etwa 12 Milliarden Euro (zus&auml;tzlich zu bisher 19 Milliarden Euro) j&auml;hrlich beisteuern m&uuml;sste. Also ein Land, das aktuell vor allem durch massive Unternehmenssteuergeschenke und enorme Aufr&uuml;stungsanstrengungen bei gleichzeitigem weiteren Sozialabbau gepr&auml;gt ist; und in anderen L&auml;ndern s&auml;he die Situation kaum besser, meistens noch viel schwieriger aus. Hinzu kommen die zwingend notwendigen Vertragsreformen, z. B. der Verzicht auf Einstimmigkeit in weiteren Bereichen, weil die EU schon heute mit 27 und sp&auml;ter erst mit 36 Mitgliedern kaum noch oder gar nicht mehr handlungsf&auml;hig ist &ndash; aber das Vetorecht wird sich kaum ein Regierungschef, vor allem von kleineren L&auml;ndern, aus der Hand nehmen lassen. Mit anderen Worten, all diese Pl&auml;ne zur Aufnahme der Ukraine (und der anderen s&uuml;dosteurop&auml;ischen L&auml;nder mit ihren eigenen Problemen und Kleinkriegen) sind entweder nur gegen gro&szlig;e Widerst&auml;nde durchzusetzen oder vollkommen unrealistisch. Sollten die Pl&auml;ne durchgehen, ist die Gefahr eines endg&uuml;ltigen Auseinanderbrechens der EU gro&szlig;; falls nicht, ebenfalls, weil die EU ihre Staatsr&auml;son &ndash; Erweiterung um jeden Preis &ndash; verloren hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EPG-Gipfel zeigt Ohnmacht der &bdquo;geopolitischen&ldquo; Union<\/strong><br>\nDie &bdquo;Europ&auml;ische Politische Gemeinschaft&ldquo; tagt in Granada &ndash; begleitet von Spott und H&auml;me. &bdquo;Hirntot&ldquo; sei die EPG, meint &bdquo;Politico&ldquo;. &bdquo;Eine leere H&uuml;lle&ldquo;, hei&szlig;t es im &bdquo;Guardian&ldquo;. Tats&auml;chlich zeigt der Gipfel die Ohnmacht der EU.<br>\nSchon im Vorfeld platzte das wichtigste Vorhaben, die F&uuml;hrer aus Armenien und Aserbaidschan zusammen zu bringen. Aserbaidschans Alleinherrscher Alijew sagte ab &ndash; das Treffen sei einseitig gegen sein Land ausgerichtet.<br>\nAuch der t&uuml;rkische Sultan Erdogan fehlte, wie schon beim letzten Mal in Moldau. Ihm passt wohl das ganze Format nicht. Umso lieber kam EU-Wannabe Selenskyj &ndash; wie immer mit neuen Forderungen nach neuen Waffen im Gep&auml;ck.<br>\nAuch keine Freude f&uuml;r die EU, die schon bisher M&uuml;he hat, den Forderungen Folge zu leisten. Neuerdings schwingt sich Selenskyj auch noch zum Oberlehrer auf. Ohne Einheit drohe Europa der &bdquo;Ruin&ldquo;, sagte er in Granada. Peinlich.<br>\nSchlie&szlig;lich gab es auch noch &Auml;rger mit dem Kosovo. Eigentlich d&uuml;rfte es dieses Land gar nicht geben &ndash; wenn die EU konsequent w&auml;re und ihre Maxime von der &bdquo;territorialen Integrit&auml;t&ldquo; auch auf den Westbalkan anwenden w&uuml;rde.<br>\nStattdessen will sie die abtr&uuml;nnige Region zum Mitglied machen &ndash; genau wie Serbien. Doch beide L&auml;nder sind verfeindeter denn je. Nun kn&uuml;pft Kosovo weitere Gespr&auml;che mit Serbien an westliche Strafma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/epg-gipfel-zeigt-ohnmacht-der-eu\/\">Lost in EUrope<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wiederschlechtmachung<\/strong><br>\nDer Pakt mit dem ukrainischen Faschismus und die Pervertierung der Aufarbeitung deutscher Vergangenheit.<br>\nBei dem Skandal der Ehrung des ehemaligen SS-Angeh&ouml;rigen Jaroslaw Hunka durch den Premierminister und das Parlament Kanadas sowie den Pr&auml;sidenten der Ukraine blieb ein schauriges Detail weitgehend unbeleuchtet: Die Botschafterin des T&auml;terlandes, Sabine Sparwasser, hat an der Huldigung des aus der Ukraine stammenden Nazis, der sich 1943 freiwillig der Waffen-SS-Division &raquo;Galizien&laquo; angeschlossen und sich nach der Niederlage Hitlerdeutschlands nach Kanada abgesetzt hatte, teilgenommen. Sparwasser hat als Vizesprecherin des Ausw&auml;rtigen Amts unter Joseph Fischer (1999&ndash;2002) w&auml;hrend der ersten Zeitenwende der Berliner Republik, als Deutschland erstmals nach 1945 wieder einen Angriffskrieg mit gef&uuml;hrt hat, von ihrem Dienstherrn schon alle Regeln der Kunst ideologischer &shy;Instrumentalisierung der Opfer des Holocausts kennengelernt (der &raquo;gr&uuml;ne&laquo; Au&szlig;enminister hatte die v&ouml;lkerrechtswidrige Bombardierung Serbiens &raquo;wegen Auschwitz&laquo; gefordert). Aber ihre Beihilfe zu dem &ndash; nur durch die beherzte Intervention des ukrainisch-kanadischen Politikwissenschaftlers Ivan Katchanovski, den Protest j&uuml;discher Organisationen und wenige kritische Pressevertreter vereitelten &ndash; Versuch der Rehabilitierung und W&uuml;rdigung eines Angeh&ouml;rigen der ber&uuml;chtigtsten Massenm&ouml;rderorganisation des &raquo;Dritten Reichs&laquo; indiziert, dass mit der zweiten Zeitenwende von 2022 auch eine neue Qualit&auml;t der Vergangenheitsbew&auml;ltigung beziehungsweise -nichtbew&auml;ltigung erreicht ist. Wer Sparwassers katastrophalen &ndash; durch peinliche Ausfl&uuml;chte notd&uuml;rftig &uuml;bert&uuml;nchten &ndash; Auftritt wie auch die wiederholte Entrichtung des Faschistengru&szlig;es &raquo;Slawa Ukraini!&laquo;, der ukrainischen Variante von &raquo;Sieg Heil!&laquo;, durch den deutschen SPD-Kanzler, stets in Gegenwart der Weltpresse, noch als Bagatelle abtut, m&uuml;sste sp&auml;testens jetzt wach werden. Denn in den Tagen, als die Welt wegen &raquo;Nazigate&laquo; nach Kanada schaute, belegten die Ver&ouml;ffentlichung einer parlamentarischen kleinen Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen der Partei Die Linke sowie der Antworten der Ampelregierung, dass die politische Klasse Deutschlands endg&uuml;ltig den Rubikon zur Klitterung der Geschichte des Holocausts und des Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion &uuml;berschritten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460491.kontinuit%C3%A4t-des-faschismus-wiederschlechtmachung.html\">Susann Witt-Stahl in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Putin: Neue Weltordnung entsteht<\/strong><br>\nIn Sotschi ging &raquo;Waldai-Forum&laquo; am Donnerstag zu Ende.<br>\nZum 20. Mal fand das internationale Waldai-Forum von Montag bis Donnerstag dieser Woche statt. Rund 140 Sicherheitsexperten, Journalisten und Wissenschaftler aus aller Welt nahmen in Sotschi an dem j&auml;hrlichen Treffen teil. Es stand in diesem Jahr unter der &Uuml;berschrift: &raquo;Faire Multipolarit&auml;t: Wie Sicherheit und Entwicklung f&uuml;r jeden sicherstellen.&laquo; In den Diskussionsrunden, der Rede des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin am Donnerstag sowie in der abschlie&szlig;enden Fragerunde mit ihm im Teilnehmerplenum ging es vor allem um die Ver&auml;nderungen in den internationalen Beziehungen. Im Jahresreport des &raquo;Waldai-Forums&laquo; wurde eine Tatsache festgehalten, die immer wieder eine zentrale Rolle spielte: &raquo;Die Zahl der bedeutenden Akteure in den internationalen Beziehungen ist so gro&szlig; wie seit langem nicht mehr, wenn &uuml;berhaupt.&laquo; In gewissem Sinne sei das 1989 verk&uuml;ndete &raquo;Ende der Geschichte&laquo; tats&auml;chlich &raquo;ein letzter Meilenstein. Nicht das Ende der Geschichte selbst, sondern das Ende einer bestimmten und recht langen Phase, die eine &Auml;ra der Hierarchien war.&laquo; Und weiter: &raquo;Wenn diese Annahme richtig ist, dann geht eine &Auml;ra zu Ende, die in den internationalen Beziehungen seit 500 Jahren (seit der europ&auml;ischen Expansion nach Asien, Afrika und Amerika) andauert. Das &rsaquo;Ende der Geschichte&lsaquo; bedeutete in gewissem Sinne auch das Ende der Hierarchie.&laquo; In seiner Rede skizzierte Putin die Ver&auml;nderungen im internationalen Kr&auml;fteverh&auml;ltnis, die damit verbunden sind. Die Zeit, in der die westlichen Eliten abh&auml;ngige L&auml;nder in einen &raquo;K&auml;fig von Verpflichtungen&laquo; h&auml;tten einsperren k&ouml;nnen, sei vorbei. Wenn sie in dieser Situation an die Stelle des V&ouml;lkerrechts eine &raquo;regelbasierte Ordnung&laquo; setzen wollten, in der sie die &raquo;Regeln&laquo; setzten, dann sei das eine &raquo;Manifestation ihres kolonialistischen Denkens&laquo;. Heute gehe von dieser Ideologie eine Gefahr f&uuml;r die gesamte Erde aus. Putin nannte als Beispiel die Bereitschaft Russlands zur Kooperation &raquo;nach der gef&auml;hrlichsten Periode&laquo;, die das Land in den 90er Jahren erlebt habe: Sie sei als Bereitschaft zur Unterwerfung verstanden worden. Zweimal habe Russland angeboten, NATO-Mitglied zu werden. Den Ukraine-Krieg habe sein Land nicht begonnen, sondern beenden wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460468.waldai-forum-putin-neue-weltordnung-entsteht.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Andere Welt: Waldai-Forum und Weltlage<\/strong><br>\nMehr als 20 Kriege toben gegenw&auml;rtig auf der Welt, Tausende Menschen, zeitweise Zehntausende, verlieren in ihnen t&auml;glich ihr Leben. In Medien und Politik des Westens findet allerdings fast nur ein einziger Krieg statt &ndash; der in der Ukraine. Er wird insbesondere in der Bundesrepublik mit Vokabeln bedacht, die bisher f&uuml;r die Ma&szlig;losigkeit der faschistischen deutschen Kriegf&uuml;hrung in Osteuropa und insbesondere in der Sowjetunion reserviert waren. Die Helden dieses neusten deutschen antirussischen Furors st&ouml;rt nicht, dass der Papst, die BRICS-Mitglieder und die Mehrheit der afrikanischen Staaten zu diesem Krieg eine andere Haltung einnehmen und zum gro&szlig;en Teil der NATO an ihm eine Mitschuld geben. Die fast absolute Ignoranz auch hierzulande demgegen&uuml;ber besagt, in welchem Ma&szlig; ein kolonialistisch-arroganter Blick weit &uuml;ber die Kaste, die besinnungslos Hochr&uuml;stung und Waffenlieferungen als Wundermittel gegen die angebliche russische Bedrohung durchsetzte, in der hiesigen Gesellschaft um sich gegriffen hat. Wie isoliert und fern von der Realit&auml;t in der Welt diese Politik und Ideologie sind, lie&szlig; sich in den vergangenen Tagen auf den Diskussionen des in Sotschi tagenden 20. Waldai-Forums beobachten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460498.andere-welt.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>10 Jahre &raquo;Belt and Road Initiative&laquo;<\/strong><br>\n3.&raquo;BRI&laquo;-Forum tagt in Peking. Infrastruktur f&uuml;r Eurasien und den Globalen S&uuml;den.<br>\nDie &raquo;Belt and Road Initiative&laquo; (BRI) Chinas hat die Welt ver&auml;ndert. Als 2013 Chinas Pr&auml;sident Xi Jinping ank&uuml;ndigte, die jahrtausendealte Seidenstra&szlig;e wiederbeleben zu wollen, hatten wohl nur wenige auf dem Radar, welche enormen geopolitischen Ver&auml;nderungen sich mit der Umsetzung dieses Infrastrukturprojekts ergeben w&uuml;rden. Heute sind mehr als 150 L&auml;nder und internationale Organisationen in Asien, Europa, Afrika und Amerika an diesem Unternehmen beteiligt. Mehr als 3.000 Projekte wurden gestartet und rund eine Milliarde US-Dollar wurden seither in &raquo;BRI&laquo;-Projekte investiert. Viele Staaten wie zum Beispiel Pakistan, Laos oder Kenia verdanken der BRI den Bau zentraler Verkehrs- und Energieinfrastruktur sowie von Kraftwerken, Hafenanlagen, Kan&auml;len, Handels- und Umschlagpl&auml;tzen, die sie ohne chinesisches Darlehen, ohne chinesisches Know-how und ohne chinesische Industrie-Power nicht &ndash; oder zumindest nicht so &ndash; h&auml;tten errichten k&ouml;nnen und die von den westlichen Kolonialm&auml;chten selbstredend nie in Angriff genommen wurden. (&hellip;)<br>\nDas schlagende Beispiel des enorm gewachsenen Einflusses und des Prestiges Chinas ist die vom chinesischen Au&szlig;enministerium vermittelte saudi-arabisch-iranische Wiederann&auml;herung. Unter der Hegemonie Washingtons waren nach dem alten Prinzip &raquo;Teile und herrsche&laquo; die Rivalit&auml;t und das Mi&szlig;trauen zwischen den beiden Fossilgro&szlig;m&auml;chten immer weiter angeheizt worden, so da&szlig; auch ein milit&auml;rischer Konflikt nicht mehr ausgeschlossen schien. Chinas Au&szlig;enminister Wang Yi konnte die Unterh&auml;ndler beider Staaten von den Vorteilen eines partnerschaftlichen Miteinanders &uuml;berzeugen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1434733417412\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>EU ermittelt gegen China<\/strong><br>\nDie EU-Kommission ist einer Wirtschaftskriegserkl&auml;rung gegen China einen Schritt n&auml;hergekommen. Am Mittwoch leitete die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde offiziell eine Untersuchung von Subventionen f&uuml;r chinesische E-Autobauer ein. Es gebe &raquo;ausreichende Beweise&laquo; f&uuml;r Darlehen staatlicher Banken und die &raquo;Bereitstellung von Waren oder Dienstleistungen durch die Regierung&laquo; zu Vorzugspreisen, hie&szlig; es zur Einleitung der Untersuchung am Mittwoch im Journal der EU. Genauer wurde die Kommission nicht.<br>\nIhre Chefin Ursula von der Leyen hatte den Schritt im September angedroht. Die Weltm&auml;rkte w&uuml;rden von &raquo;billigeren chinesischen Elektroautos &uuml;berschwemmt&laquo;, sagte sie in ihrer j&auml;hrlichen Rede zur &raquo;Lage der Union&laquo; im EU-Parlament. Die &raquo;subventionierten Billigimporte&laquo; seien &raquo;eine wirtschaftliche Bedrohung f&uuml;r die Elektroautoindustrie der EU&laquo;, legte die Kommission nun am Mittwoch nach, wobei sie betonte, die Untersuchung &raquo;auf eigene Initiative hin&laquo; eingeleitet zu haben, nicht etwa auf &raquo;Beschwerde der EU-Industrie&laquo;.<br>\nDie Aussicht auf Strafz&ouml;lle der EU versetzt zumindest gro&szlig;e Teil der deutschen Industrie in helle Panik. Gegenma&szlig;nahmen Beijings w&auml;ren verheerend etwa f&uuml;r VW, Mercedes und BMW, die jeden dritten Neuwagen in China verkaufen und auf moderne Batterien von dort angewiesen sind.<br>\nDie nicht eben China-freundliche Wirtschaftswoche erkl&auml;rte die Preisvorteile chinesischer Hersteller am Mittwoch wie das Handelsministerium der Volksrepublik mit technologischen Vorspr&uuml;ngen und Skaleneffekten. Die Vermutung, BYD, Nio, Xpeng und Co. &raquo;bek&auml;men &shy;Renminbi-Scheine von der Regierung zugesteckt, um die europ&auml;ische Autoindustrie zu vernichten&laquo;, sei haltlos und dazu angetan, den Umstieg auf E-Mobilit&auml;t in der EU auszubremsen &ndash; hier hergestellte, technologisch veraltete Autos blieben f&uuml;r die meisten unbezahlbar, so das Blatt.<br>\nZu den Bef&uuml;rwortern von Strafz&ouml;llen geh&ouml;ren der rechtsliberale EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis aus Lettland und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Gr&uuml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460391.e-mobilit%C3%A4t-eu-ermittelt-gegen-china.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>China: EU-Untersuchung chinesischer Elektroautos verst&ouml;&szlig;t gegen die WTO-Regeln<\/strong><br>\nChina &auml;u&szlig;erte am Mittwoch seine starke Unzufriedenheit &uuml;ber die Ausgleichsz&ouml;lle der Europ&auml;ischen Union auf chinesische Elektrofahrzeuge und erkl&auml;rte, dass die Untersuchung nur auf subjektiven Annahmen &uuml;ber die sogenannten subventionierten Umgangsformen und Schadensdrohungen beruhe und es an ausreichenden Beweisen fehle, um die Behauptung zu st&uuml;tzen, die nicht mit den einschl&auml;gigen WTO-Regeln vereinbar sei.<br>\n&bdquo;Die EU hat China aufgefordert, innerhalb k&uuml;rzester Zeit Konsultationen durchzuf&uuml;hren, und sie vers&auml;umt, Konsultationsmaterialien zur Verf&uuml;gung zu stellen, was Chinas Rechte ernsthaft verletzt hat&ldquo;, sagte ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums und f&uuml;gte hinzu, dass die von der EU geplanten Untersuchungsma&szlig;nahmen dazu dienten, die eigene Industrie im Namen des &bdquo;fairen Handels&ldquo; zu sch&uuml;tzen und in Wirklichkeit reiner Protektionismus seien. Dies werde die globale Automobilindustrie und Lieferketten, auch in der EU, st&ouml;ren und verzerren, und sich negativ auf die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und der EU auswirken.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/10\/04\/ARTIV4JjiwkSlun2Wl7Lb2pg231004.shtml%20\">CRI online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-10\/05\/content_116726363.htm%20\">German.China.org.cn<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Spionageverdacht bei Alibaba-Hub in Europa<\/strong><br>\nInnerhalb Europas &uuml;berpr&uuml;fen derzeit immer mehr Staaten die Risiken der Gesch&auml;fte mit China. In Belgien soll der dortige Geheimdienst laut einem Bericht der &raquo;Financial Times &laquo; nun den chinesischen Handels- und Tech-Konzern Alibaba ins Visier genommen haben.<br>\nSo sei das wichtigste Logistikzentrum der Alibaba Group in Europa aus Sorge vor m&ouml;glicher Spionage &uuml;berwacht worden, wie die Zeitung berichtete. Unter Bezugnahme auf den Logistikarm des Unternehmens am Frachtflughafen in L&uuml;ttich r&auml;umte der Geheimdienst demnach ein, er arbeite daran, &raquo;m&ouml;gliche Spionage- oder Einmischungsaktivit&auml;ten&laquo; durch chinesische Unternehmen, einschlie&szlig;lich Alibaba, aufzudecken. Ein Spionagerisiko k&ouml;nnte laut &raquo;Financial Times&laquo; in einer von Cainiao eingesetzten Software bestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/chinesischer-alibaba-konzern-in-luettich-belgischer-geheimdienst-ueberwacht-offenbar-hub-a-1de128b8-74c4-4ce8-813d-923e8a13ca52\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bislang fehlt jeder Beweis f&uuml;r &ldquo;Risiken der Gesch&auml;fte mit China&rdquo; bzw. eine Spionage Chinas innerhalb der EU. Stattdessen sei &ldquo;das wichtigste Logistikzentrum der Alibaba Group in Europa aus Sorge vor m&ouml;glicher Spionage &uuml;berwacht worden&rdquo; &ndash; mindestens durch den belgischen Geheimdienst. So mehren sich die Anzeichen f&uuml;r einen politischen Konflikt zwischen der EU und China, dessen &ouml;konomische Folgen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung und Unternehmen innerhalb der EU &ndash; insbesondere in Deutschland &ndash; noch gravierender sein k&ouml;nnten als der Konflikt mit Russland. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101779\">China-Strategie der Bundesregierung: Aktionismus, Protektionismus und Inkompetenz<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h04\">Deutschland gibt sich erstmals eine umfassende China-Strategie<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Vor &raquo;hei&szlig;em Herbsttag&laquo; in Italien<\/strong><br>\nGewerkschaft CGIL hat f&uuml;r Samstag zu Massenmobilisierung aufgerufen.<br>\nItalien steht am 7.Oktober ein erster &raquo;hei&szlig;er Herbsttag&laquo; bevor. Die Gewerkschaft CGIL, mit 5,7 Millionen Mitgliedern st&auml;rkster Verband der Lohnabh&auml;ngigen, hat zu einer landesweiten Massenmobilisierung gegen die unsoziale und friedensfeindliche Politik der Regierung von Giorgia Meloni aufgerufen. Die Online-Plattform &raquo;Collettiva&laquo; berichtete am Mittwoch, da&szlig; etwa 200 Verb&auml;nde ihre Teilnahme zugesagt haben. Aus den Regionen werden mit Bussen und in Sonderz&uuml;gen Teilnehmer erwartet. H&ouml;hepunkt der Mobilisierung wird eine Kundgebung auf der Piazza Giovanni in Rom sein. Hintergrund ist ein von der Regierung der faschistischen Ministerpr&auml;sidentin Meloni betriebener bisher beispielloser Sozialabbau, der weitere Millionen Menschen ins Elend treibt. Die Lebenshaltungskosten erreichen nie gekannte H&ouml;hen. Zusammen mit den durchschnittlich 644 Euro pro Jahr f&uuml;r Strom beliefen sich die Ausgaben einer Familie allein f&uuml;r die Energieversorgung im August auf 1.911 Euro, meldete der Verbraucherverband Assoutenti. &raquo;Die Preise haben astronomische H&ouml;hen erreicht&laquo;, kommentierte der Verbands-Vorsitzende Furio Truzzi und warnte, da&szlig; sich die bevorstehenden kalten Monate weiter auf die ohnehin schwindende Kaufkraft der Italiener auswirken werden. &raquo;Dagegen gehen wir vor und werden den Hauptweg f&uuml;r die Einhaltung der Verfassung und f&uuml;r den Frieden, gegen die Unsicherheit und f&uuml;r eine andere Zukunft aufzeigen&laquo;, sagt der Generalsekret&auml;r der CGIL Maurizio Landini, im Interview mit der r&ouml;mischen &raquo;La Repubblica&laquo;, und verwies darauf, da&szlig; Preise in allen Bereichen des Lebens steigen: Treibstoff, Hypotheken, Mieten, Schule, Gesundheitsversorgung. Der Mindestlohn sei damit verschwunden. Mit einem Lohn von 4, 5 oder 6 Euro pro Stunde k&ouml;nne man &raquo;nicht in W&uuml;rde leben&laquo;. &raquo;Wir fordern Ver&auml;nderungen und Reformen, die L&ouml;hne m&uuml;ssen erh&ouml;ht werden, um die verlorene Kaufkraft wiederzugewinnen. Wir wollen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik mitreden&laquo;, sagte der Gewerkschaftsf&uuml;hrer. Die angek&uuml;ndigten Privatisierungen helfen, wie die Vergangenheit lehrt, dem Land nicht, sondern schw&auml;chen es vielmehr im industriellen Bereich. &raquo;Wenn die Regierung nicht auf uns h&ouml;rt, werden wir streiken&laquo;, warnt Landini.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1412671825483\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Corona, der &bdquo;Turbokrebs&ldquo; und der Journalismus<\/strong><br>\nVor einigen Tagen ver&ouml;ffentlichten wir einen Artikel, in dem eine &Auml;rztin, ein Arzt und zwei Chemieprofessoren einen Zusammenhang zwischen der Corona-Impfung und einem schnellen und t&ouml;dlichen Verlauf von Krebserkrankungen (&bdquo;Turbokrebs&ldquo;) suggerierten. Die Gegenposition wurde nicht ausgewogen dargestellt. Unserer Redaktion und auch dem Evangelischen Pressedienst, der den Artikel produziert hatte, waren diese Probleme zun&auml;chst nicht aufgefallen.<br>\nSpannend wurde es, nachdem wir unseren Fehler bemerkt, den Artikel von der Seite genommen und Zitate vom Robert-Koch-Institut an die Stelle gesetzt hatten. Tenor des RKI: Niemand konnte bisher einen Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und Corona-Impfungen nachweisen. Seitdem hagelt es freundlich-belehrende, weniger freundliche und beleidigende Nachrichten. Zeit f&uuml;r ein paar Klarstellungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.evangelische-zeitung.de\/corona-der-turbokrebs-und-der-journalismus\">Evangelische Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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