{"id":104800,"date":"2023-10-06T12:00:56","date_gmt":"2023-10-06T10:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104800"},"modified":"2023-10-07T08:22:01","modified_gmt":"2023-10-07T06:22:01","slug":"ohne-aenderung-der-verhaeltnisse-wird-die-latente-teilung-nicht-ueberwunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104800","title":{"rendered":"Ohne \u00c4nderung der Verh\u00e4ltnisse wird die latente Teilung nicht \u00fcberwunden"},"content":{"rendered":"<p>Einigkeit und Recht und Freiheit. Es kommt zusammen, was zusammengeh&ouml;rt. Der sowjetische Pr&auml;sident Michail Gorbatschow riss die Berliner Mauer und all die anderen Mauern und Z&auml;une zwischen den Deutschen ein. Alles wird gut. Bl&uuml;hende Landschaften. Das Ende des Kalten Krieges. Ein wundervoller Tag auf dem Klingenthaler Aschberg war f&uuml;r mich der 3. Oktober. Das war 1990. Und heute, 2023? Der dritte Oktober geriet nicht zum ausgelassenen Feiertag. Der 7. Oktober steht vor der T&uuml;r, es war der Feiertag der DDR, des Ostens, der bis heute dem Westen eine Last zu sein scheint. Es k&ouml;nnte viel besser sein, best&uuml;nde der Wille dazu. Ein Zwischenruf von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3091\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-104800-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231006_Ohne_Aenderung_der_Verhaeltnisse_wird_die_latente_Teilung_nicht_ueberwunden_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231006_Ohne_Aenderung_der_Verhaeltnisse_wird_die_latente_Teilung_nicht_ueberwunden_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231006_Ohne_Aenderung_der_Verhaeltnisse_wird_die_latente_Teilung_nicht_ueberwunden_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231006_Ohne_Aenderung_der_Verhaeltnisse_wird_die_latente_Teilung_nicht_ueberwunden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=104800-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231006_Ohne_Aenderung_der_Verhaeltnisse_wird_die_latente_Teilung_nicht_ueberwunden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"231006_Ohne_Aenderung_der_Verhaeltnisse_wird_die_latente_Teilung_nicht_ueberwunden_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Zu Ungunsten &ndash; das begann gleich nach der friedlichen Revolution<\/strong><\/p><p>Geschafft, am 3. Oktober 1990 waren die Ostdeutschen auch richtige Deutsche &ndash; mit allem Drum und Dran, dachten viele Nichtwestdeutsche. Ich verbrachte diesen Tag damals mit Freunden und Familie auf einer herrlichen Gastst&auml;ttenterrasse auf dem Aschberg von Klingenthal im Vogtland, ein sch&ouml;ner Ort mit weiter Sicht, es tat gut f&uuml;r unser kleines Euphorisch-Sein. Wir nahmen unsere Zuversicht, unsere Freude, Hoffnung, unseren Mut zusammen, nachdem die vergangenen Wochen und Monate enormen Eindruck bei uns hinterlie&szlig;en, und atmeten durch. Wir bezahlten seit wenigen Wochen mit D-Mark. Und wir bezahlten schon mehr als noch vor dem Sommer (noch in Ostmark) f&uuml;r Kaffee, Kuchen, Limo, Bier und viele andere Sachen. Da schon merkten wir den aufkommenden Wind, der fortan permanent anders wehen sollte. Nur gut, dass wir alle keine dicken Sparb&uuml;cher hatten, unsere paar Ostmark wurden somit eins zu eins in Westmark umgetauscht, denn die Einheit vollzog sich ja auch in Sachen W&auml;hrung. Ich hatte also das Gef&uuml;hl, dass meine monet&auml;re Lebensleistung ebenb&uuml;rtig wie im Westen ausgezahlt wurde. Denn es war ja vielmehr so: Bei h&ouml;heren Einlagen wurde das in zwei zu eins zu Ungunsten der neuen Bundesb&uuml;rger erledigt. &bdquo;Zu Ungunsten&ldquo; &ndash; derlei Umst&auml;nde rollten &uuml;ber die Jahre dann viele auf uns zu&hellip;<\/p><p><strong>Eine kurze Phase der Durchl&uuml;ftung<\/strong><\/p><p>Wir blickten vom Aschberg auf das sch&ouml;ne Land und hielten inne, viel Kraft wird das mit unserer Einheit kosten, dachte ich leicht pessimistisch, auch wenn ich mich freute, gerade eine sch&ouml;ne Zeit zu haben. Ja, zwischen dem 7. Oktober 1989 und dem 3. Oktober 1990 lebte es sich als Deutscher im Osten enorm turbulent. Ein bisschen Stolz schwang mit, wir waren sogar richtige Revoluzzer, friedliche dazu, werteten wir aus. Hautnah wurden atemberaubende Geschichten erlebt, die man heutzutage kaum mehr glauben mag. Demonstrationen, Flugbl&auml;tter, Soldatenr&auml;te, Theatergr&uuml;ndungen, kleine Unternehmungen, freie Reden, erste, wilde Reisen gen Westen. Tats&auml;chlich lebten wir, die Ostdeutschen, sogar eine Weile in einer DDR, die f&uuml;r diese kurze Phase zwischen Herbst und Sommer durchl&uuml;ftet schien, als w&auml;re diese Republik endlich die, die man sich all die Jahre vorher h&auml;tte w&uuml;nschen wollen: offen, kreativ, kritisch, ehrlich, progressiv und selbstbewusst. Es gab keine heuchlerischen Losungen mehr, keine aufgedr&uuml;ckten L&uuml;gen der politischen Klasse, dass &bdquo;bei uns&ldquo; alles in Ordnung sei. Wir, die einfachen Leute, konnten zu unseren Defiziten stehen, wir nahmen sie an, wir zauberten aus unseren M&ouml;glichkeiten eine Prallheit an Leben, die sp&auml;ter so nicht mehr erreicht wurde. Die sp&auml;tere, andere Prallheit wurde die des Konsums und der Ellenbogengesellschaft, in der wir bis heute merken, dass die &bdquo;westdeutschen&ldquo; Ellenbogen die h&auml;rteren sind. Zum gemeinsamen ersten Feiertag 1990 sp&uuml;rten wir Neuen schon, es gab andere Pl&auml;ne mit uns. Ein Prosit wurde ausgesprochen, es solle alles gut werden, eine ern&uuml;chternde Ahnung schwang mit.<\/p><p><strong>Der Masterplan f&uuml;r Deutschland &ndash; ausgedacht von den Herren im bundesdeutschen Haus<\/strong><\/p><p>Wie geschrieben, dieses Zwischenjahr in der j&uuml;ngeren deutschen Historie war nur eine &bdquo;Phase&ldquo;, ein Durchatmen. Anderes, als Menschen im Osten sich das vorstellten, war mit ihrem Teil Deutschlands vorgesehen: keinesfalls eine selbstbewusste DDR oder ein selbstbewusster neuer Bestandteil eines ganzen Landes, sondern ein an den gro&szlig;en Nachbarn angeschlossener, braver, dem&uuml;tiger Teil. Das hie&szlig;: Anschlie&szlig;en mit allen Konsequenzen und\/oder mit den Konsequenzen, die sich die Macher ausdachten, die bisher und weiterhin die Herren im bundesrepublikanischen Haus waren und blieben. Das war der Plan, der wurde durchgezogen. Bis heute.<\/p><p><strong>Stempel &bdquo;Osten&ldquo; f&uuml;r immer?<\/strong><\/p><p>Jetzt sind 33 Jahre Einheit ins Land gezogen. Das Land ist eins, doch immer und immer wieder wird der Trumpf des Geteiltseins, mindestens des feinen, aber gravierenden Unterschiedes gezogen: Westen und Osten, der Osten an zweiter Stelle, der Osten irgendwie &bdquo;hinterherhinkend&ldquo; &ndash; und das auf vielen Gebieten, im Kleinen wie im Gro&szlig;en. Mit &bdquo;Osten&ldquo; wird ein anderer Begriff f&uuml;r DDR benutzt, hat man ein flaues Gef&uuml;hl, man k&ouml;nnte boshafterweise auch Zone oder Ostzone oder Dr&uuml;ben sagen. Hauptsache, der Unterschied wird beibehalten und der zweite Platz der Region &ouml;stlich zugewiesen. Es lebt sich gut damit, Westen, besser zu sein.<\/p><p>Kaum ist zu erkennen, dass sich dieses offene und auch das latente &bdquo;Geteiltsein&ldquo; &auml;ndern soll, dazu br&auml;uchte es den Willen derer, die &Auml;nderungen anschieben, beschlie&szlig;en und umsetzen k&ouml;nnten. Aber warum sollte die wirtschaftliche, politische, gesellschaftliche Klasse der Entscheider das? F&uuml;r die, die von dieser unterschwelligen Dauerteilung in der Einheit profitieren, k&ouml;nnen ruhig auch 50 Jahre Deutsche Einheit so aussehen wie heute. Der Osten ist n&uuml;tzlich als unterlegener, geg&auml;ngelter Unterschied zum Westen.<\/p><p>Gern wird gesagt, dass der Unterschied zwischen Ost und West doch gar nicht mehr existent sei, man sagt, diese Diskussion k&ouml;nnen wir lassen, allenfalls unterscheiden wir zwischen Norden und S&uuml;den und Osten und Westen, es sind doch blo&szlig; Himmelsrichtungen. Gern w&uuml;rde man diesen Friede-Freude-Eierkuchen-Leuten folgen, allein es stimmt ja nicht. Sie sind zudem in Wirklichkeit Leute, die genau wissen, dass der Unterschied doch da und gewollt ist.<\/p><p><strong>Es sind die Verh&auml;ltnisse<\/strong><\/p><p>Entscheidend f&uuml;r eine &Auml;nderung des Teilungszustandes, des Zustandes der Unterschiedlichkeit w&auml;re das Aufbrechen und &Auml;ndern der Verh&auml;ltnisse. Das verschweigen die Friede-Freude-Eierkuchen-Leute. Zwei &uuml;berm&auml;chtige W&ouml;rter sind zu nennen: Eigentum und Macht. Schaut man sich um, geh&ouml;rt Deutschland so was von wenig Ostdeutschen, haben Ostdeutsche so was von wenig Macht und\/oder Einfluss &ndash; in allen Bereichen des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen, wissenschaftlichen Lebens, dass eine Relativierung dieses Unterschiedes, als w&auml;re es ein Himmelsrichtung-Ding, schlicht Arroganz ist. Doch seien wir ehrlich, diese Ungerechtigkeit ist ja unserer Gesellschaft innewohnend, sie ist das Lebenselixier. Was w&auml;re die Bundesrepublik ohne den Lebenshunger, die Gier nach Macht und Reichtum, ohne &bdquo;Schaffe, schaffe&ldquo;, ohne Marktwirtschaft, in der das Handeln, das Verhandeln, die List und die Lust auf den Vorteil (zum Nachteil des Gegen&uuml;bers) zum Spiel geh&ouml;ren? Eigentum steht &uuml;ber vielem. Wer was hat, ist wer, oder? Nebenbei, in den Zeiten zwischen 1989 und 1990 wurden wir kleinen jungen Revoluzzer daf&uuml;r bel&auml;chelt, dass wir das &uuml;berm&auml;&szlig;ige Anh&auml;ufen von Eigentum als nicht erstrebenswert ansahen und daf&uuml;r lieber eine wirkliche, streitbare, humanistische Gesellschaft aufbauen wollten, frei von Siegern und Verlierern, sondern voller Gewinner. Wie kann man auch so naiv sein&hellip;<\/p><p><strong>Warum gaben wir gute Tugenden auf?<\/strong><\/p><p>Warum ist nach 1990 aus der sozialen Marktwirtschaft ein entfesselter Turbokapitalismus geworden? Warum haben wir den Kalten Krieg wieder angefacht? Warum ist aus engagierter Entspannungspolitik heftige Spannungspolitik geworden? Warum ist unser vereintes Land eines ohne das Selbstbewusstsein, das es zwischen 1989 und 1990 gab? Michail Gorbatschow hat uns 1989 alles Gute gew&uuml;nscht, er, Staatschef des gr&ouml;&szlig;ten Landes der Erde, hat von unserem bundesdeutschen Staatschef das Versprechen unter M&auml;nnern erhalten, dass alles gut werde, so wie uns ab 1990 dann eben dieser gemeinsame Staatschef Helmut Kohl erneut versprochen hat, dass alles gut werde. Bl&uuml;hende Landschaften eben.<\/p><p>Es kam anders, Kohl hat uns, die Ostdeutschen, dann so richtig mit allem Drum und Dran in die Pfanne gehauen. In die Pfanne hat unser Einigkeit-und-Recht-und-Freiheit-Land dann auch Gorbi und die Menschen noch weiter ostw&auml;rts gehauen. Nun ist 2023. Wir ziehen immer noch auf anma&szlig;ende Weise weiter gen Osten. Wann ist genug genug?<\/p><p><strong>Die Trennung, das Teilen und Herrschen wohnen unserem Land inne<\/strong><\/p><p>Sprichworte, hehre Worte im Taumel der Vereinigungseuphorie. &Uuml;ber viele Jahre lernte ich, dass die deutsche Sprache, unsere Muttersprache, als Werkzeug benutzt wird, um den Status Quo einer durch und durch ungerechten Gesellschaft zu zementieren.<\/p><p>Sein bestimmt das Bewusstsein. Warum kommt es so oft vor, dass Menschen einen Umstand, einen Zustand verteidigen, der ungerecht ist? Weil der Umstand, der Zustand diesem Menschen nutzt, weil er ihn vielleicht sogar ausgel&ouml;st hat und ihn aufgrund des lieb gewordenen Vorteils erhalten will, beobachte ich. Warum erzieht unser wundervolles Bildungssystem nicht dazu, sich vom &bdquo;Sein bestimmt das Bewusstsein&ldquo; zu entfernen, nicht den eigenen Vorteil zu sehen? Ich kann mich durchaus f&uuml;r etwas einsetzen, ohne davon selbst zu profitieren, stattdessen sehe ich, wie sich andere &uuml;ber einen Vorteil freuen. Wir sollten mit dem permanenten Vorteilnehmen, mit dem Profitieren aufh&ouml;ren, weil andere Menschen deshalb Schaden erleiden. Die Freiheit ist die Freiheit des anderen. Warum soll ich 200 Kilometer pro Stunde fahren, wenn andere Verkehrsteilnehmer dadurch gef&auml;hrdet werden? Warum soll ich mir alles vom B&uuml;fett nehmen und h&ouml;hnisch lachen, da anderen nichts bleibt? Warum ich, ich, ich?<\/p><p>Es ist nicht gut, wie das Spiel l&auml;uft, das der alten Bundesrepublik innewohnt: Hauptsache Show, Hauptsache Verk&auml;ufe. Ein guter Vertriebler sein ist, wenn dieser ordentlich Kohle macht, egal ob die Ware passt oder nicht. Wir leben mit dem Dauerbeschiss, in Autos bei gro&szlig;en Konzernen wird halt eine Schummelsoftware installiert. Halb so wild. Eine schummelnde Kassiererin eines Supermarktes ger&auml;t an den gnadenlosen Pranger. Teilen und Herrschen &uuml;berall.<\/p><p><strong>Ein besseres Land, eine sch&ouml;ne Menschenlandschaft ist m&ouml;glich<\/strong><\/p><p>In jeder kleinen Zuhause-Bibliothek sollten sie stehen: Das Grundgesetz, das B&uuml;rgerliche Gesetzbuch, die UN-Charta der Menschenrechte und, und, und. Wir sind immerhin das Land der Dichter und Denker und haben viele wundervolle Sachen, Gedanken, Ideen, Erfahrungen, auch solche, dass selbst die genannten Schriften noch keine endg&uuml;ltigen sind, aber Werkzeuge, Fundamente f&uuml;r unsere Weiterentwicklungen. Warum nutzen wir diese Sch&auml;tze zu wenig f&uuml;r unser gemeinsames Wohlergehen?<\/p><p>Letztens schaute ich wieder vom Aschberg auf das Tal, wie 1990. Das gr&uuml;ne Tal von Klingenthal &ndash; die Gegend, wo die besten Skispringer, die am sch&ouml;nsten klingenden Akkordeons herstammen, schw&auml;rmte ich. Sch&ouml;n ist das Land, ein sch&ouml;nes Fleckchen Deutschland, dachte ich. So sch&ouml;n k&ouml;nnten auch die Menschenlandschaften sein, kam mir eine Textzeile f&uuml;r ein m&ouml;gliches Lied in den Sinn.<\/p><p>Ich hoffe weiter, dass wir keinen Dauerzustand erleben, wie im Gedicht von Heinrich Heine beschrieben wird: &bdquo;Denk&acute; ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht&hellip;&ldquo; Doch ist es gerade mit dem Schlafen hierzulande wirklich nicht gut bestellt &ndash; in West und in Ost. Und in Nord und in S&uuml;d.<\/p><p><small>Titelbild: Viktor Ronnert\/shutterstock.com<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72059\">Die Anschluss-Vereinigung oder Wie der Kapitalismus siegte, ohne dass die Demokratie gewann<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64391\">Eine Erz&auml;hlung &uuml;ber die DDR &ndash; ohne Besch&ouml;nigung und Verdammung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55447\">Der MDR und die NachDenkSeiten beschreiben nahezu deckungsgleich, wie wir und vor allem die Menschen in der DDR 1989\/1990 manipuliert worden sind.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50523\">Das schlimme Wirken der Treuhand und die Verweigerung der Aufarbeitung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35129\">&bdquo;Mit der Vereinigung DDR\/BRD zu den Konditionen der BRD war der sch&ouml;ne Aufbruch, der einer aller h&auml;tte werden k&ouml;nnen, vorbei.&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27795\">Tage im Oktober &ndash; Wie es begann<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28602\">Tage im Oktober &ndash; Zwischen Euphorie und Angst<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23863\">Mein 9. November 1989<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4321\">Mein Mauerfall<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einigkeit und Recht und Freiheit. Es kommt zusammen, was zusammengeh&ouml;rt. Der sowjetische Pr&auml;sident Michail Gorbatschow riss die Berliner Mauer und all die anderen Mauern und Z&auml;une zwischen den Deutschen ein. Alles wird gut. Bl&uuml;hende Landschaften. Das Ende des Kalten Krieges. Ein wundervoller Tag auf dem Klingenthaler Aschberg war f&uuml;r mich der 3. Oktober. 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